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    June 02

    Israelnetz.de-Newsletter vom 01.06.2007

    Inhalt Nachrichten:
    Britische Akademiker erwägen Boykott Israels
    Liebermann: "Gaza muss abgeschnitten werden"
    Sorge um Krieg mit Syrien
    Ägypten kritisiert Nahost-Quartett
    Norwegen überweist Geld an Palästinenserregierung

    Inhalt Hintergründe:

    01.06.2007, 14:18 Uhr
    Britische Akademiker erwägen Boykott Israels
    -> #13569


    LONDON (inn) - Eine Vereinigung von britischen Universitätsdozenten und die
    größte Gewerkschaft für Angestellte im Öffentlichen Dienst erwägen einen
    wirtschaftlichen und kulturellen Boykott
    gegen israelische Institute und Organisationen. Die britische Regierung
    distanzierte sich derweil von dem Boykott-Aufruf.

    Die "University and College Union", ein Zusammenschluss von
    Hochschulprofessoren und Dozenten, hat am Mittwoch einen Antrag angenommen,
    nach der ein Boykottaufruf gegen Israel diskutiert werden soll. Die Union
    wolle "als Information und für die Diskussion den kompletten Text des
    palästinensischen Boykottaufrufes an alle Zweige senden", berichtet die "New
    York Times". Die Vereinigung rief ihre etwa 120.000 Mitglieder dazu auf,
    ihre Kontakte zu israelischen Akademikern zu überdenken.

    Einen Tag später verkündete die größte britische Gewerkschaft für
    Bedienstete im Öffentlichen Dienst, "Unison", auf der nächsten
    Hauptversammlung vom 19. bis 22. Juni über den Boykott abstimmen zu wollen.
    Dies teilte die Sprecherin der Angestelltengewerkschaft mit 1,3 Millionen
    Mitgliedern, Mary McGuire, mit. Auf der Webseite von "Unison" heißt es, die
    Vereinigung wolle sich 170 palästinensischen Organisationen und
    Gewerkschaften anschließen und israelische Institutionen boykottieren.
    Weiter heißt es dort: "Im Jahr 2006 marschierte Israel im Libanon und in
    Gaza ein, hat Steuereinnahmen der Palästinensischen Autonomiebehörde
    zurückgehalten und den Dialog mit der im Januar 2006 demokratisch gewählten
    Behörde abgelehnt, die Grenzen von Gaza neu eingenommen, illegale Siedlungen
    im Westjordanland ausgeweitet und den Bau der illegalen Apartheidsmauer
    fortgeführt." Dem britischen Premier Tony Blair wirft die Organisation vor,
    trotz der "schändlichen Ereignisse von 2006" genau wie die USA hinter Israel
    zu stehen.

    Die Ankündigung eines möglichen Boykotts unter den britischen Akademikern
    stieß auf Proteste von Akademikern aus den USA und Israel. In England
    distanzierten sich einzelne Universitätsangehörige von dem Aufruf, etwa in
    Cambridge und Oxford. Malcolm Grant vom "University College" in London
    sagte: "Das widerspricht dem Auftrag einer Universität." Auch einige
    Politiker verschiedener Parteien verurteilten den Aufruf.

    Auch Regierungsmitglieder sowie Akademiker in Israel verurteilten den
    Aufruf. Manche sahen darin antisemitische Züge und den Einfluss der
    wachsenden muslimischen Bevölkerung im Inselstaat. "Wir finden es seltsam,
    dass britische Akademiker glauben, Boykott sei ein Weg, zu Dialog und
    Frieden zu finden", sagte der Sprecher des israelischen Außenministeriums,
    Mark Regev, laut der Nachrichtenagentur Reuters. Die Briten boykottierten
    damit das einzige Land im Nahen Osten, das "eine wirklich unabhängige und
    freie akademische Welt" habe, so Regev.

    Die israelische Außenministerin Zipi Livni traf am Montag den britischen
    Botschafter in Israel, Tom Phillips, und sagte, beide Regierungen würden den
    Boykottaufruf verurteilen. Gegenüber der Tageszeitung "Ha´aretz" sagte
    Phillips, er glaube nicht, dass die Entscheidung der britischen
    Dozentenvereinigung die Beziehungen zwischen den beiden Ländern
    beeinträchtigen könne. "Selbstverständlich ist meine Regierung gegen einen
    solchen Boykott, aber wir müssen die Dinge aus der richtigen Perspektive
    sehen: noch ist dieser Boykott nicht ausgesprochen worden. Die Chefin der
    Vereinigung selbst glaubt nicht, dass der Antrag eine Mehrheit gewinnen
    kann."

    Der Präsident der Hebräischen Universität in Jerusalem, Menachem Magidor,
    kritisierte den Boykottaufruf mit den Worten: "Es ist der Versuch, Israel
    das Existenzrecht abzusprechen. Es ist vollständig wider jeden akademischen
    Geist."

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    -> #zurueck


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    01.06.2007, 11:32 Uhr
    Liebermann: "Gaza muss abgeschnitten werden"
    -> #zurueck


    JERUSALEM (inn) - Der Gazastreifen sollte komplett von Israel abgeschnitten
    und zu einem eigenständigen "Feindesland" erklärt werden. Diese Ansicht
    vertrat der israelische Minister für Strategische Angelegenheiten, Avigdor
    Lieberman, am Donnerstag.

    Israel sollte Gaza nach jedem Kassam-Beschuss bombardieren, so Liebermann.
    Außerdem sollte Israel das Besuchsrecht für palästinensische Häftlinge
    einstellen, solange der entführte Soldat Gilad Schalit nicht freigelassen
    wurde. Zudem sollte der Kontakt zum Vorsitzenden der Palästinensischen
    Autonomiebehörde, Mahmud Abbas, eingestellt werden.

    "Israel wird beginnen, Gaza und das Westjordanland als zwei voneinander
    unabhängige Einheiten zu betrachten", sagte Liebermann laut einem Bericht
    der "Jerusalem Post". "Die Rechtsordnung der Palästinensischen
    Autonomiebehörde wird sich lediglich auf das Westjordanland erstrecken, Gaza
    wird dann angesehen als Feindesland, als unabhängige politische Einheit –
    'Hamastan'. Die Palästinenser können niemanden als sich selbst dafür
    beschuldigen, es ist ihre eigene Tat, ihre eigene Wahl".

    6 Kassam-Raketen – Hamas weist Verantwortung zurück

    Am Freitagmorgen schossen Palästinenser aus Gaza erneut zwei Kassam-Raketen
    auf Israel ab. Die eine beschädigte ein Gebäude, die andere ging auf einem
    Feld nieder. Es gab keine Berichte von Verletzten.

    Am Donnerstag hatte der bewaffnete Flügel der Hamas, der für die meisten
    der Raketen aus dem Gazastreifen verantwortlich ist, erklärt, er habe seit
    48 Stunden keine Raketen abgefeuert. Die Aussagen stehen im Widerspruch zur
    Ankündigung von Hamas-Chef Chaled Mascha´al vor kurzem in Damaskus, so lange
    Raketen auf Israel abzufeuern, bis es seine Angriffe im Gazastreifen beende.
    Vier Raketen waren am Donnerstag auf den Negev abgefeuert worden. Zwei davon
    landeten auf offenem Feld. Wie der Fernsehsender "Kanal 10" berichtet, wies
    die Hamas die Verantwortung zurück, sondern beschuldigte andere Gruppen wie
    den "Islamischen Dschihad" und die "Volkswiderstandskomitees" für den
    Beschuss.

    Die israelische Armee hat ihre Offensive gegen Terroristen im Gazastreifen
    am Donnerstag fortgesetzt. Sie stellte in den vergangenen Tagen zusätzliche
    Truppen entlang der Grenze auf, besonders im Süden und im Norden. Eine
    größere Bodenoffensive sei jedoch nicht geplant, hieß es aus Armeekreisen.

    Sicherheitskreise wiesen auf einen Rückgang des Raketenbeschusses hin. Vor
    zwei Wochen feuerte die Hamas noch etwa 30 bis 40 Raketen am Tag auf Israel
    ab. In der vergangenen Woche reduzierte sich der Beschuss auf weniger als 10
    Raketen pro Tag.

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    -> #zurueck


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    01.06.2007, 10:55 Uhr
    Sorge um Krieg mit Syrien
    -> #zurueck


    JERUSALEM (inn) - Vertreter der israelischen Armee warnen vor einem
    möglichen Ausbruch eines Krieges mit Syrien im Sommer – deswegen dürfe trotz
    des Raketenbeschusses derzeit keine Bodenoffensive im Gazastreifen gestartet
    werden. Israels Premierminister Ehud Olmert bemüht sich derzeit um ein
    Friedensabkommen mit Syrien, sagte ein israelischer Vertreter, der anonym
    bleiben wollte.

    Seit einigen Wochen beobachtet die israelische Armee eine Ausweitung
    militärischer Stellungen in Syrien, berichtet die Tageszeitung "Jerusalem
    Post". Am 20. Mai registrierten Armeeangehörige, dass sich Damaskus offenbar
    auf einen Krieg mit Israel vorbereitet, es fanden verstärkt Waffenhandel und
    Truppenausbildungen statt.

    Olmert angeblich zum Verzicht des Golan bereit

    Olmert strebt neue Friedensgespräche mit Syrien an, sagte ein Vertrauter
    laut einem Bericht der Nachrichtenagentur AP am Donnerstag. Der Premier
    erwäge, die Golanhöhen abzugeben. Israel hat den Golan im Sechs-Tage-Krieg
    1967 besetzt und 1981 annektiert. Es gebe noch keine direkten Kontakte mit
    syrischen Vertretern, doch versuche Israel über Dritte herauszufinden, wie
    Syrien prinzipiell zu dieser Idee eingestellt sei.

    "Die Hauptfrage ist, was Israel dafür im Gegenzug bekommt", sagte der
    israelische Vertreter.
    Olmerts Regierung fürchte, dass Syrien auch trotz eines Friedensabkommens
    enge Beziehungen zum Hardliner-Regime im Iran und zu anderen radikalen
    Gruppen aufrechterhalten könnte. Israel hat immer wieder betont, dass ein
    Dialog mit Syrien so lange unmöglich sei, wie das Nachbarland die Hisbollah-
    Miliz im Libanon und militante Palästinensergruppen wie die Hamas
    unterstützt.

    Aus Syrien, das zuletzt im Jahr 2000 offiziell mit Israel verhandelte, gab
    es keine Stellungnahme zu den Gerüchten. Syrien besteht darauf, dass sich
    Israel bedingungslos von den Golanhöhen zurückzieht.

    Olmerts Sprecherin Miri Eisin wollte indes nicht sagen, ob Israel Syrien
    ein entsprechendes Angebot gemacht habe. Der Premier habe jedoch immer
    betont, dass er prinzipiell Frieden mit Syrien anstrebe. "(Der Premier)
    stellt in Frage, ob die derzeitige syrische Regierung gewillt ist, bis zu
    einer Lösung durchzukommen, oder einfach nur an einem Prozess teilnehmen
    will", so Eisin.

    Palästinensische Vertreter sehen in dem möglichen Angebot Israels einen
    Versuch, Druck auf die Palästinenser auszuüben, Zugeständnisse zu machen.
    "Wir nennen sowas 'zwischen den Gleisen spielen'", sagte Ghassan Chatib,
    ehemaliges Mitglied des palästinensischen Kabinetts, der 1991 an
    Friedensverhandlungen teilgenommen hatte. "Dabei spielt man das eine Gleis
    gegen das andere aus."

    Keine Offensive in Gaza aus Sorge vor Kriegsausbruch

    Der Hauptgrund, warum die Armee derzeit keine Bodenoffensive im
    Gazastreifen starte, sei die Sorge, dass diesen Sommer ein Krieg mit Syrien
    ausbrechen könnte, sagte ein Vertreter der Armee im israelischen Rundfunk am
    Freitag. Derzeit stehe Israel an "zwei Fronten" - im Süden und im Norden.
    Man müsse abwägen, inwiefern die Armee an beiden Seiten gleichzeitig kämpfen
    könne.

    Die Wahrscheinlichkeit für einen Kriegsausbruch sei gering, sagte
    Generalmajor Giora Eiland, ehemaliger Chef des Nationalen Sicherheitsrates.
    Dennoch müsse die Armee eine "Abschreckungspolitik" verfolgen, um einen
    Krieg zu verhindern.

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    -> #zurueck


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    31.05.2007, 16:42 Uhr
    Ägypten kritisiert Nahost-Quartett
    -> #zurueck


    KAIRO (inn) - Ägypten hat dem Nahost-Quartett Einseitigkeit vorgeworfen.
    Bei seinem Treffen in Berlin seien die Palästinenser für den jüngsten
    Anstieg der Gewalt verantwortlich gemacht worden, sagte ein Sprecher des
    Außenministeriums am Donnerstag.

    Das Quartett hatte die Palästinenser am Mittwoch aufgefordert, alle Akte
    der Gewalt unverzüglich einzustellen und die Feuerpause zu respektieren. Die
    Regierung solle alles Notwendige tun, um Recht und Ordnung
    wiederherzustellen. Die Kämpfe zwischen Israel und Hamas-Aktivisten im
    Gazastreifen müssten ein Ende finden.

    Der ägyptische Sprecher, Alaa el-Hadidy, ließ verlauten: "Dies ist
    gleichbedeutend damit, Israel grünes Licht zu geben, damit es seine
    Operationen in den palästinensischen Gebieten fortsetzt. Die Glaubwürdigkeit
    des Quartetts als eine neutrale Seite steht jetzt auf dem Spiel."

    El-Hadidy fügte laut der Tageszeitung "Ha´aretz" hinzu: "Wie kommt es, dass
    das Quartett die sofortige Freilassung eines israelischen Soldaten fordert,
    aber nicht die Entführung der palästinensischen Abgeordneten verurteilt?"
    Israel hat vor einer Woche 33 Hamas-Vertreter festgenommen. Darunter sind
    auch Abgeordnete und ein Minister.

    Das Nahost-Quartett setzt sich aus der UNO, der EU, den USA und Russland
    zusammen.

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    -> #zurueck


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    31.05.2007, 16:31 Uhr
    Norwegen überweist Geld an Palästinenserregierung
    -> #zurueck


    OSLO (inn) - Norwegen hat seine direkte finanzielle Unterstützung für die
    palästinensische Regierung wieder aufgenommen. Sein Land habe zehn Millionen
    Dollar überwiesen, teilte Außenminister Jonas Gahr Støre am Donnerstag mit.

    "Wir hoffen, unser Beitrag wird dazu verhelfen, dass die soziale Krise
    gemildert wird, die die Palästinenser jetzt durchmachen", fügte Støre laut
    der Zeitung "Ha´aretz" hinzu. Das Geld werde verwendet, um Gehälter für
    Angestellte im zivilen öffentlichen Dienst zu bezahlen. "Die kritische Lage
    in Gaza hat viele Ursachen, aber soziale Bedürfnisse und Verzweiflung ziehen
    in eine negative Richtung. Es ist besonders wichtig für die
    palästinensischen Behörden, wirtschaftliche Unterstützung von der
    internationalen Gemeinschaft zu erhalten."

    Viele westliche Staaten boykottieren die Einheitsregierung oder zumindest
    die darin vertretenen Minister der Hamas. Das gilt auch für die EU, in der
    Norwegen allerdings kein Mitglied ist. Diese Staaten fordern von der Hamas,
    auf Gewalt zu verzichten sowie Israel und bestehende israelisch-
    palästinensische Abkommen anzuerkennen. Doch die in der Regierung vertretene
    Terrorgruppe weigert sich, diesen Forderungen nachzukommen.

    Am 12. April hatte sich Støre mit dem palästinensischen Finanzminister
    Salam Fajjad getroffen. Anschließend kündigte er an, Norwegen werde die
    palästinensische Führung wieder unterstützen, sobald die Zeit dafür reif sei.
    May 31

    Israelnetz.de-Newsletter vom 31.05.2007

    Inhalt Nachrichten:
    Präsidentenwahl: Mehrheit der Bevölkerung will Peres
    Behindertes Kind starb durch Kassam
    Knesset-Vorsitzende rügt Pöttering
    Tote bei Explosion in Nablus
    Nahost-Quartett kritisiert palästinensische Angriffe

    Inhalt Hintergründe:
    "Diplomatischer Fehltritt erster Güte": Seminar für Holocaustleugner in
    der Schweiz?

    31.05.2007, 14:33 Uhr
    Präsidentenwahl: Mehrheit der Bevölkerung will Peres
    -> #13566


    JERUSALEM (inn) - Die Mehrheit der Israelis wünscht sich Schimon Peres
    (Kadima) als neuen Staatspräsidenten. In der Knesset, die den Präsidenten
    bestimmt, hat derzeit hingegen der Likud-Kandidat Reuven Rivlin die besten
    Chancen.

    Bei einer Umfrage sprachen sich 60 Prozent der Teilnehmer für Peres aus.
    Weitere 22 Prozent bevorzugten Rivlin. Für die Avoda-Abgeordnete Colette
    Avital stimmten 6 Prozent. Das Meinungsforschungsinstitut führte die
    Erhebung im Auftrag der Tageszeitung "Ma´ariv" durch. Der israelische
    Vizepremier Peres hatte seine Kandidatur am Mittwoch bekannt gegeben.

    Bei der Abstimmung in der Knesset könnte Rivlin derzeit etwa 53 Wahlstimmen
    erhalten. Wenn sich die ultra-orthodoxe Schas mit ihren zwölf Abgeordneten
    für ihn entschiede, hätte er die absolute Mehrheit von 61 Voten erreicht.
    Wenn keiner der Kandidaten die 50 Prozent überschreitet, gibt es eine zweite
    Abstimmung mit denselben Bedingungen. Danach folgt eine Stichwahl, in diesem
    Fall voraussichtlich zwischen Rivlin und Peres, der in dieser Situation
    Stimmen hinzugewänne. Hier ist nur noch die einfache Mehrheit erforderlich.

    Premierminister Ehud Olmert hatte Peres' Kandidatur begrüßt: "Das Volk
    Israel will die Ehre haben, Schimon Peres als Präsidenten des Staates Israel
    zu sehen. Er ist schon lange nicht nur ein politisch-öffentlicher Wert im
    Staat Israel, sondern auch ein nationaler Wert des Staates Israel gegenüber
    der jüdischen Welt und der Welt allgemein."

    Auch die Knesset-Vorsitzende und amtierende Präsidentin Dalia Itzik äußerte
    sich positiv: "Mehr, als Sie diese Einrichtung brauchen, braucht diese
    Einrichtung Sie. Ich glaube, dass in dieser Zeit, mehr als je zuvor, Ihre
    unfassbare Position in der Welt so ist, dass sie diesem Haus hier, den
    Abgeordneten und dem Volk Israel viel Ehre bringen wird."

    Die Abstimmung in der Knesset ist für den 13. Juni angesetzt. Peres hat in
    der Vergangenheit bereits für mehrere Ämter kandidiert, aber immer wieder
    den zweiten Platz belegt.

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    -> #zurueck


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    31.05.2007, 13:49 Uhr
    Behindertes Kind starb durch Kassam
    -> #zurueck


    NETIVOT (inn) - Der palästinensische Raketenbeschuss israelischer Ziele hat
    ein weiteres Todesopfer gefordert. Ein behindertes Kind erlag nach einem
    Angriff seinen Verletzungen - das berichtete der israelische Rundfunk am
    Donnerstagmorgen.

    Der 13-jährige Chai Schalom aus Netivot litt unter zerebraler
    Kinderlähmung. Er war gehörlos, stumm und an einen Rollstuhl gefesselt. Als
    er in der vergangenen Woche mit drei anderen behinderten Kindern in einem
    Bus transportiert wurde, schlug eine Kassam-Rakete neben dem Fahrzeug ein.
    Dem Bericht zufolge wurden alle Kinder durch die Explosion verwundet. Die
    Fahrerin wurde ohnmächtig. Chais Betreuerin informierte seinen Vater.

    Im Soroka-Krankenhaus in Be´er Scheva verschlechterte sich der Zustand des
    Jungen. Er starb kurz nach dem Angriff.

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    -> #zurueck


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    31.05.2007, 11:48 Uhr
    Knesset-Vorsitzende rügt Pöttering
    -> #zurueck


    JERUSALEM (inn) - Bei der Rede von Europaparlamentspräsident Hans-Gert
    Pöttering im israelischen Parlament ist es am Mittwoch zu einem Eklat
    gekommen. Die Knesset-Vorsitzende Dalia Itzik forderte ihn auf, sich besser
    zu informieren.

    Pöttering forderte einerseits die Freilassung der entführten israelischen
    Soldaten Ehud Goldwasser, Eldad Regev und Gilad Schalit sowie des britischen
    Journalisten Alan Johnston. Schalit und Johnston wurden im Gazastreifen
    verschleppt. Andererseits rief er Israel auf, festgenommene palästinensische
    Politiker wie Bildungsminister Nasser Scha´er freizulassen. Zudem schlug er
    vor, die "Schulbücher wechselseitig daraufhin zu untersuchen", inwieweit sie
    "noch immer Vorurteile über einander vermitteln und falsche Stereotype
    pflegen". Denn "Frieden beginnt mit der Erziehung unserer Kinder".

    Itzik antwortete: "Dieser palästinensische Bildungsminister, dessen
    Freilassung Sie fordern", schicke Kinder los, um sich in die Luft zu
    sprengen. Er lasse in den palästinensischen Schulbüchern "hetzen und ruft
    zum Beschuss Israels mit Kassam-Raketen auf". Der Europaparlamentspräsident
    kenne offenbar die Fakten nicht und solle sich erst mal informieren, ehe er
    von Israel fordere, einen solchen Mann freizulassen. Pöttering hatte laut
    der Tageszeitung "Die Welt" keine Gelegenheit, die Kritik zu erwidern. Itzik
    bedankte sich nicht für die Ansprache und die darin geäußerten
    Friedensvorschläge.

    Pöttering hatte in der auf Deutsch gehaltenen Rede gesagt, dass die "Region
    heute wieder in Flammen steht und erneut zahlreiche unschuldige Opfer zu
    beklagen sind". Das Europäische Parlament stehe "an der Seite Israels" und
    "an der Seite der Palästinenser", weil sie beide dasselbe Recht auf eine
    sichere Existenz hätten. Israel habe ein Recht auf Notwehr. Jedoch bat er
    Israel, "unschuldige Opfer in der Zivilbevölkerung und unverhältnismäßige
    Reaktionen zu vermeiden. Denn das Völkerrecht verpflichtet uns alle".

    Er schlug eine "gemeinsame Konferenz" vor und fragte: "Wäre es nicht
    möglich, wenn Israel, die Palästinenser, die arabischen Staaten und das
    Nahost-Quartett gemeinsam über Format, Prozeduren und Inhalte einer solchen
    Konferenz nachdenken würden?" Das Europäische Parlament sei überzeugt, dass
    eine "Zwei-Staaten-Lösung, deren Ausgangspunkt die Grenzen von 1967 sind",
    der einzige Weg für einen dauerhaften Frieden in Nahost bleibe.

    In seiner Ansprache vor den israelischen Abgeordneten betonte Pöttering das
    gemeinsame kulturelle Erbe: "Wir achten das Erbe Israels, das zu unserem
    eigenen europäischen Erbe dazugehört." Er erinnerte an den Holocaust und die
    "unvergleichbaren Leiden", die "dem jüdischen Volk angetan worden sind".

    Der CDU-Politiker ging auch auf die Lage in den palästinensischen Gebieten
    ein: "Die wirtschaftliche, soziale und humanitäre Situation hat mich tief
    betroffen gemacht." Deswegen bat er die Regierung Israels: "Geben Sie die
    etwa 700 Millionen Dollar palästinensischer Gelder, die auf Zolleinnahmen
    beruhen, an Präsident Abbas frei, so dass er damit Lehrer und Polizei
    entlohnen kann."

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    -> #zurueck


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    31.05.2007, 10:20 Uhr
    Tote bei Explosion in Nablus
    -> #zurueck


    NABLUS (inn) - Das Fahrzeug eines palästinensischen Terroristen ist
    Mittwochnacht in Nablus explodiert. Dabei kamen zwei Menschen ums Leben.

    Der Wagen gehörte einem Führer der Al-Aksa-Märtyrer-Brigaden, einer
    Untergruppe der Fatah. Laut palästinensischen Quellen handelt es sich bei
    den Toten um Passanten. Der Besitzer des Fahrzeugs, Sufian Kendil, habe die
    Explosion hingegen überlebt.

    Ein palästinensischer Sicherheitsvertreter sagte gegenüber der Zeitung
    "Jediot Aharonot", möglicherweise hätten die Al-Aksa-Märtyrer-Brigaden eine
    Autobombe vorbereiten wollen. Diese sei für einen Anschlag auf israelische
    Soldaten bestimmt gewesen, die in die Autonomiestadt einmarschieren wollten.

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    -> #zurueck


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    31.05.2007, 09:55 Uhr
    Nahost-Quartett kritisiert palästinensische Angriffe
    -> #zurueck


    BERLIN (inn) - Das Nahost-Quartett hat die palästinensischen
    Raketenangriffe auf israelische Ziele nachdrücklich verurteilt. In einer
    Sitzung in Berlin beschlossen die Vertreter am Mittwoch, eine neue
    Friedensinitiative zwischen Israelis und Palästinensern zu starten.

    In einer Erklärung, die UN-Generalsekretär Ban Ki-Mun vortrug, verurteilte
    das Quartett "auf das schärfste" den Aufbau von Waffenarsenalen durch "die
    Hamas und andere terroristische Gruppen im Gazastreifen". Alle
    palästinensischen Gruppierungen wurden aufgerufen, mit dem Vorsitzenden der
    Autonomiebehörde, Mahmud Abbas, zusammenzuarbeiten. Außerdem wurde in der
    Erklärung die sofortige und bedingungslose Freilassung des entführten
    Soldaten Gilad Schalit verlangt. Das berichtet der Nachrichtensender "n-tv"
    auf seinem Internetportal.

    Israel wurde aufgefordert, bei Armee-Einsätzen Zurückhaltung zu üben und
    Opfer unter Zivilisten zu vermeiden. Ein weiterer Appell an die israelische
    Regierung bezog sich auf zurückgehaltene Zoll- und Steuergelder, die sie für
    die Palästinenser freigeben solle. Es geht um eine Summe von 700 Millionen
    Dollar.

    Bezüglich der Friedensinitiative teilte Bundesaußenminister Frank-Walter
    Steinmeier mit, Vertreter der UN, der EU, Russlands, der USA und
    Deutschlands würden sich noch im Juni mit Israelis und Palästinensern in der
    Region zusammensetzen. Zudem seien Gespräche mit der Arabischen Liga
    geplant. Das Quartett rief beide Seiten zu einer Waffenruhe auf.

    Zum Nahost-Quartett gehören die UN, die EU, die USA und Russland.

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    -> #zurueck


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    31.05.2007, 12:30 Uhr
    "Diplomatischer Fehltritt erster Güte": Seminar für Holocaustleugner in
    der Schweiz?
    -> #zurueck


    Die Schweizer Außenministerin Micheline Calmy-Rey hat vorgeschlagen, ein
    "Seminar zur unterschiedlichen Perzeption des Holocausts" durchzuführen.
    Interessant daran ist, dass sie diesen Vorschlag im Dezember vergangenen
    Jahres bei einem Besuch des stellvertretenden iranischen Außenministers Said
    Dschalili in Bern gemacht hat, und dass er in einem Dokument mit dem Vermerk
    "vertraulich" festgehalten wurde. Eine Kopie liegt dem in Zürich
    erscheinenden Wochenmagazin "Die Weltwoche" vor.Der iranische Präsident
    Mahmud Ahmadinedschad und verschiedene andere Vertreter der Islamischen
    Republik Iran haben sich in den vergangenen Jahren nicht nur als
    Holocaustleugner, sondern auch durch die Forderung profiliert, den
    "Schandfleck Israel von der Landkarte zu wischen".

    Nach oben
    -> #zurueck


    Ganze Nachricht (online)
    -> http://www.israelnetz.de/show.sxp/israelnetz/13566.html
    May 30

    Israelnetz.de-Newsletter vom 30.05.2007

    Inhalt Nachrichten:
    "Quartett soll Einheitsregierung anerkennen"
    Peres' Frau aus Krankenhaus entlassen
    Tote bei Explosion im Gazastreifen
    Peres will Präsident werden
    EU-Parlamentssprecher trifft palästinensischen Außenminister
    Terroristen sterben bei Luftangriff

    Inhalt Hintergründe:

    30.05.2007, 14:33 Uhr
    "Quartett soll Einheitsregierung anerkennen"
    -> #13556


    RAMALLAH (inn) - Der palästinensische Informationsminister Mustafa Barghuti
    hat das Nahost-Quartett aufgefordert, die Regierung der nationalen Einheit
    anzuerkennen. Das Quartett trifft sich am heutigen Mittwoch in Berlin.

    Außerdem solle das Nahost-Quartett Druck auf Israel ausüben, damit es die
    palästinensische Initiative einer Feuerpause annehme und Endstatusgespräche
    beginne, sagte Barghuti laut der palästinensischen Nachrichtenagentur
    "Ma´an". Sobald eine Lösung für den endgültigen Status erreicht sei, werde
    der Kreislauf der Gewalt ein Ende finden - zusammen mit der "längsten
    Besatzung der modernen Geschichte". Barghuti ist auch Sprecher der
    palästinensischen Einheitsregierung.

    Das Quartett setzt sich aus der UNO, der EU, den USA und Russland zusammen.

    Nach oben
    -> #zurueck


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    30.05.2007, 14:32 Uhr
    Peres' Frau aus Krankenhaus entlassen
    -> #zurueck


    TEL HASCHOMER (inn) - Die Ehefrau von Israels Vizepremier Schimon Peres ist
    auf dem Weg der Besserung. Am Mittwoch wurde sie aus dem Krankenhaus in Tel
    HaSchomer entlassen.

    Sonia Peres war Donnerstagnacht wegen Herzversagens in die Klinik
    eingeliefert worden. Sie hatte schon längere Zeit unter Herzbeschwerden
    gelitten. Am Freitag besserte sich ihr Zustand. Die Ärzte konnten das
    Beatmungsgerät abschalten. Die 81-Jährige erlangte auch wieder das
    Bewusstsein.

    Nun soll sie zu Hause weiter unter ärztlicher Beobachtung bleiben. Dies
    berichtet die Tageszeitung "Jediot Aharonot".

    Nach oben
    -> #zurueck


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    30.05.2007, 12:24 Uhr
    Tote bei Explosion im Gazastreifen
    -> #zurueck


    GAZA (inn) - Bei einer Explosion in einem Wohnhaus sind am Dienstag drei
    Palästinenser getötet worden. Der Vorfall ereignete sich im Flüchtlingslager
    Nusseirat im zentralen Gazastreifen.

    Bei den Toten handelt es sich um Abd ar-Rahman Abu Chubeisa, Na´im Schreihi
    und Muhammad al-Aadschis. Drei weitere Menschen wurden verwundet, einer von
    ihnen sehr schwer. Die Ursache der Detonation ist noch unklar.
    Möglicherweise hatten militante Palästinenser mit Sprengstoff hantiert. Das
    berichtet die palästinensische Nachrichtenagentur "Ma´an".

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    -> #zurueck


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    30.05.2007, 12:02 Uhr
    Peres will Präsident werden
    -> #zurueck


    JERUSALEM (inn) - Israels Vizepremier Schimon Peres kandidiert bei der
    Präsidentschaftswahl. Das teilte der 83-Jährige am Mittwoch bei einem
    speziellen Treffen seiner Kadima-Fraktion mit.

    "Nach vielem Nachdenken habe ich beschlossen, mich den Anfragen zu fügen,
    dass ich für das Amt des Staatspräsidenten kandidieren soll", sagte Peres.
    Es sei "kein Geheimnis", dass es für ihn eine schwierige Entscheidung
    gewesen sei. "Schließlich bin ich nicht das jüngste Knesset-Mitglied."

    Er habe eingewilligt, die zahlreichen Bitten von Premier Ehud Olmert,
    Abgeordneten und vielen anderen zu erfüllen. Sie hätten ihn gebeten, "einen
    Beitrag für den Dienst des Staates zu leisten". Peres fügte hinzu, es werde
    vielleicht sein letzter Beitrag sein.

    Olmert teilte mit, er werde Peres seine volle Unterstützung zukommen
    lassen. Das berichtet die Tageszeitung "Ha´aretz".

    Die Wahl ist für den 13. Juni angesetzt. Weitere Kandidaten sind der
    ehemalige Knesset-Sprecher Reuven Rivlin (Likud) und die Avoda-Abgeordnete
    Colette Avital. Der israelische Staatspräsident wird vom Parlament gewählt.
    Seine Amtszeit beträgt sieben Jahre. Eine Wiederwahl ist nicht möglich.

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    -> #zurueck


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    30.05.2007, 11:30 Uhr
    EU-Parlamentssprecher trifft palästinensischen Außenminister
    -> #zurueck


    GAZA / JERUSALEM (inn) - Der Sprecher des Europäischen Parlaments, Hans-
    Gert Pöttering, hat am Dienstag den Gazastreifen besucht. Bei einem Treffen
    bekundete der palästinensische Außenminister Siad Abu Amr die Bereitschaft
    zu einer Feuerpause mit Israel.

    In seinem Büro in Gaza informierte der Minister seinen deutschen Gast über
    die schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen im Gazastreifen. Er betonte,
    dass Israel die feindseligen Aktionen gegen Palästinenser einstellen müsse.
    Die EU forderte er auf, in der Nahostregion eine aktivere Rolle zu spielen,
    da sie auf internationaler Ebene großen Einfluss habe.

    Abu Amr fügte hinzu, die Europäische Union solle ihre Bemühungen auf zwei
    Gebiete konzentrieren: die Besänftigung der innerpalästinensischen
    Auseinandersetzung und eine Wiederaufnahme der Waffenruhe mit Israel.
    Letztere solle sich auf den Gazastreifen und das Westjordanland erstrecken.

    Pöttering sagte laut der palästinensischen Nachrichtenagentur "Ma´an", eine
    neue Feuerpause sei notwendig. Israelis und Palästinenser müssten die Gewalt
    beenden. Die EU habe die Palästinenser immer unterstützt und werde dies noch
    erhöhen.

    Treffen mit Angehörigen von Entführten

    Zuvor hatte der europäische Parlamentssprecher Angehörige der entführten
    israelischen Soldaten Ehud Goldwasser, Eldad Regev und Gilad Schalit
    getroffen. Er äußerte sein Mitempfinden und die Hoffnung, dass er den
    Familien über die Solidarität hinaus helfen könne. Pöttering erzählte seine
    persönliche Geschichte. Sein Vater, den er nie kennen gelernt hatte, war aus
    dem Zweiten Weltkrieg nicht heimgekehrt. Zehn Jahre wartete die Mutter auf
    ihn, bis sie die Nachricht von seinem Tod erhielt.

    Pöttering versprach, sich wegen Goldwasser und Regev an den libanesischen
    Parlamentspräsidenten Nabih Bari zu wenden. Er wolle ihn auffordern, aktiv
    zu werden, um Informationen über die Entführten zu erhalten und eine
    Freilassung zu erwirken. Nach eigenen Angaben will der CDU-Politiker
    verhindern, dass die israelischen Familien in eine ähnliche Lage kommen wie
    einst seine Mutter. Außerdem sicherte er zu, das Thema bei einem Treffen mit
    dem libanesischen Botschafter in Brüssel anzusprechen. Für Schalit wolle er
    beim Vorsitzenden der Autonomiebehörde, Mahmud Abbas, und anderen
    palästinensischen Vertretern eintreten.

    Die Angehörigen der Verschleppten sagten gegenüber der Zeitung "Jediot
    Aharonot", bei dem Treffen habe ein guter Geist geherrscht. "Wir sind
    sicher, dass diese Treffen und die Bitten, die wir in ihrem Verlauf
    aufkommen lassen, etwas bewegen können, auch wenn man keinen Augenblick
    vergessen darf, mit wem wir uns hier beschäftigen - einem sehr grausamen
    Feind", so der Vater Schlomo Goldwasser.

    "Wir haben ihm gesagt, dass das Rote Kreuz nicht genügend tut", fügte er
    hinzu. "Wir stellen uns nicht vor, dass die Mitarbeiter zu unseren Söhnen
    gelangen können, aber wir würden erwarten, dass sie das fordern. Das ist
    schließlich eines der Ziele, mit denen diese Körperschaft gegründet wurde."

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    -> #zurueck


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    30.05.2007, 09:26 Uhr
    Terroristen sterben bei Luftangriff
    -> #zurueck


    GAZA (inn) - Bei einem israelischen Luftangriff sind am Mittwoch im
    Gazastreifen zwei bewaffnete Palästinenser getötet worden. Sie waren
    Mitglieder der radikal-islamischen Hamas.

    Eine Armeesprecherin teilte mit, der Angriff habe "einer Gruppe bewaffneter
    Terroristen" im nördlichen Gazastreifen gegolten. Mehrere Menschen erlitten
    Verletzungen. Ein Haus wurde beschädigt, wie die Tageszeitung "Ha´aretz"
    unter Berufung auf Ambulanzbesatzungen berichtet.

    Am späten Dienstagabend hatte Israels Außenministerin Zipi Livni gesagt:
    "Die Hamas nutzt jede ruhige Periode aus, um sich aufzubauen und für
    zukünftige Angriffe vorzubereiten. Das können wir nicht zulassen."

    Razzien im Westjordanland

    Im Westjordanland kamen bei Einsätzen der israelischen Armee am Dienstag
    zwei Fatah-Terroristen ums Leben. In Ramallah wollten Truppen den 22-
    jährigen Omar Abdel-Halim von den Al-Aksa-Märtyrer-Brigaden festnehmen. Es
    kam zu einem Feuergefecht. Abdel-Halim starb, vier weitere Palästinenser
    wurden verwundet.

    Bei einer weiteren Razzia nahe Dschenin töteten Soldaten Mohammed Mara´i.
    Der Palästinenser hatte fünf Tage zuvor die Gründung einer neuen
    militärischen Untergruppe der Fatah bekannt gegeben. Er nannte sie die Abu-
    Amar-Brigaden. Abu Amar war ein Name für den früheren Palästinenserführer
    Jasser Arafat.

    In der Nähe von Tulkarm eröffnete ein Palästinenser das Feuer auf eine
    israelische Patrouille. Die Soldaten erwiderten die Schüsse. Der Angreifer
    wurde verletzt.

    Israelnetz.de-Newsletter vom 29.05.2007

    Inhalt Nachrichten:
    2010: Mountainbike-EM in Israel
    Leopard in Schlafzimmer gefangen
    Goldene Kamera für israelischen Film
    Avoda-Vorsitz: Peretz abgewählt
    Tote bei Schusswechsel - Israeli stirbt durch Rakete

    Inhalt Hintergründe:
    Dem Untergang entgegen? Der Iran und Israel

    29.05.2007, 15:00 Uhr
    2010: Mountainbike-EM in Israel
    -> #13553


    JERUSALEM (inn) - Die Mountainbike-Europameisterschaften finden im Jahr
    2010 erstmals in Israel statt. Das teilte die Europäische Radsport-Union
    (UEC) am Montag mit.

    "Es handelt sich um eine sehr wichtige Errungenschaft für den israelischen
    Radsport und einen Vertrauensbeweis an den Verband und sein professionelles
    Niveau", sagte der Vorsitzende des israelischen Radsportverbandes, Joni
    Jarom. "Und das in einer Zeit, in der nicht viele Freude daran haben, einen
    Wettkampf in dieser Größenordnung in Israel abzuhalten. Noch ist nicht
    entschieden, wo genau der Wettbewerb ausgetragen werden soll."

    Die Mountainbike-Europameisterschaften finden an drei Tagen in Folge statt.
    Mehr als 300 Radfahrer werden voraussichtlich daran teilnehmen. Das
    berichtet die Tageszeitung "Jediot Aharonot".

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    -> #zurueck


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    29.05.2007, 13:58 Uhr
    Leopard in Schlafzimmer gefangen
    -> #zurueck


    SDE BOKER (inn) - Ein Israeli hat in der Nacht zum Montag in seinem
    Schlafzimmer in der Negev-Wüste einen Leoparden gefangen. Das Raubtier hatte
    in der Wohnung nach einer Katze gejagt.

    Der Bewohner des Kibbutz Sde Boker erwachte, weil sein Hund bellte.
    Daraufhin fand er sich dem Leoparden gegenüber. Er sprang auf das Tier,
    packte es am Genick und forderte seine Frau auf, die Natur- und Parkbehörde
    (NPA) zu alarmieren. Wenig später kamen Vertreter der Behörde und
    verfrachteten die Raubkatze erst in einen Mülleimer und dann in einen Käfig.

    In den vergangenen Wochen war der Leopard mehrfach in der
    Gemeinschaftssiedlung aufgetaucht, um auf Hunde- und Katzenjagd zu gehen.
    NPA-Mitarbeiter beobachteten in den Nächten die Gegend, um ihn mit
    Feuerwerkskörpern zu verjagen. Die Behörden vermuten, dass es dem Raubtier
    schwergefallen war, in der Wildnis Beute zu machen. Möglicherweise habe es
    körperliche Probleme. Nun sollen Tierärzte herausfinden, ob der Leopard
    wieder in die freie Wildbahn gelassen werden kann.

    Experten schätzen, dass es in der Wüste Juda und im Negev noch acht bis
    zehn Leoparden gibt. In der Vergangenheit wurden einige der Tiere mit
    Sensoren versehen, doch sie sind alle nicht mehr am Leben. Früher waren die
    Raubkatzen auch in anderen Ländern der Region zu finden, doch sie scheinen
    nur in Israel überlebt zu haben. Das berichtet die Tageszeitung "Ha´aretz".

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    -> #zurueck


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    29.05.2007, 11:48 Uhr
    Goldene Kamera für israelischen Film
    -> #zurueck


    CANNES (inn) - Ein israelischer Film ist in Cannes mit der Goldenen Kamera
    für den besten Erstlingsfilm ausgezeichnet worden. In dem Streifen "Meduzot"
    ("Medusen") geht es um das Leben dreier Frauen in Tel Aviv.

    Der Film stammt von den Regisseuren Schira Geffen und Etgar Keret -
    Letzterer hat den Stoff für das Drehbuch geliefert. Sie erhielten den Preis
    am Sonntag. Bereits zwei Tage zuvor war der israelische Film zweimal
    ausgezeichnet worden: Die französische Künstler- und Autorengilde SACD kürte
    den besten Regisseur, während 36 französische Jugendliche entschieden, dass
    der Film den Award "Junge Kritik" gewinnen solle.

    Bereits vor drei Jahren hatte der israelische Regisseur Keren Jedaja für
    "Or" ("Licht") ebenfalls die Goldene Kamera erhalten. Ein Jahr später wurde
    die Israelin Hanna Laslo in Cannes als beste Schauspielerin in dem Streifen
    "Free Zone" von Amos Gitai ausgezeichnet.

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    -> #zurueck


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    29.05.2007, 10:43 Uhr
    Avoda-Vorsitz: Peretz abgewählt
    -> #zurueck


    JERUSALEM (inn) - Israels früherer Premier Ehud Barak hat die erste Runde
    der Wahl zum Avoda-Vorsitz knapp gewonnen. Amtsinhaber Amir Peretz muss
    seinen Posten abgeben. In der Stichwahl tritt Barak gegen den ehemaligen
    Geheimdienstchef Ami Ajalon an.

    Barak erhielt 34,2 Prozent der Wählerstimmen, Ajalon 31,7 Prozent. Peretz
    belegte mit 21,8 Prozent den dritten Platz. Für den früheren Minister Ophir
    Pines-Pas stimmten 7,9 Prozent der Wähler.

    Während des Wahlkampfes hatte Peretz seine verbalen Angriffe auf Barak
    konzentriert. Deshalb vermuten Beobachter, dass er in der zweiten Runde
    Ajalon unterstützen wird. Das berichtet die Tageszeitung "Ha´aretz".

    An der Abstimmung am Montag nahmen 65,5 Prozent der 103.498
    Parteimitglieder teil. Die Stichwahl soll in zwei Wochen stattfinden.

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    -> #zurueck


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    29.05.2007, 10:13 Uhr
    Tote bei Schusswechsel - Israeli stirbt durch Rakete
    -> #zurueck


    GAZA / SDEROT (inn) - Bei einem Feuergefecht mit Soldaten sind am Dienstag
    im Gazastreifen zwei Palästinenser getötet worden. Sie waren Mitglieder der
    radikal-islamischen Hamas.

    Palästinensische Mediziner identifizierten die Toten als Abdul Karim
    Scha´ath und Mohammed Muamar. Die Ehefrau eines weiteren Hamas-Terroristen
    wurde verletzt.

    Mutmaßlicher Terrorverantwortlicher gefasst

    In Nablus nahmen israelische Sicherheitskräfte einen palästinensischen
    Abgeordneten fest, der seit Herbst 2000 von Israel gesucht wurde. Der 41-
    jährige Dschamal Tirawi wird für terroristische Aktivitäten verantwortlich
    gemacht. Er ist Sprecher der Fatah-Fraktion im Palästinensischen
    Legislativrat.

    Israelis betrauern Raketenopfer

    Am Montag nahmen in Petach Tikva Hunderte Trauernde Abschied von Oschri Os -
    der 36-Jährige war am Sonntag durch eine palästinensische Kassam-Rakete ums
    Leben gekommen. Der Israeli war in seinem Fahrzeug in der Wüstenstadt Sderot
    unterwegs, als das Geschoss den Wagen traf. Er fuhr gegen eine Mauer und
    erlag im Krankenhaus seinen Verletzungen.

    Os war ein Computertechniker aus Hod HaScharon, der im Rahmen seiner Arbeit
    öfter nach Sderot kam. Er hinterlässt seine schwangere Ehefrau und eine
    zweijährige Tochter.

    Luftwaffe geht gegen Hamas vor

    Am Wochenende landeten weitere Raketen in Sderot und Umgebung. Die
    israelische Luftwaffe griff am Samstagmorgen Ziele der Hamas im Gazastreifen
    an. Mindestens fünf Mitglieder der Terrorvereinigung starben, 23 weitere
    Palästinenser wurden verwundet. Das berichtet die Tageszeitung "Ha´aretz"
    unter Berufung auf Ärzte und Sicherheitspersonal. Bei weiteren Angriffen
    wurden drei Palästinenser verletzt. Darunter sei auch ein elfjähriger Junge.

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    -> #zurueck


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    29.05.2007 , 12:20 Uhr
    Dem Untergang entgegen? Der Iran und Israel
    -> #zurueck


    "Es gibt zweierlei Iran", betont der iranisch-amerikanische Journalist Amir
    Taheri. "Der Iran als Nationalstaat hat überhaupt keinen Grund zur
    Feindschaft gegen Israel. Es gibt keine Streitigkeiten über Grenzen, Märkte
    oder natürliche Ressourcen." Auch sollte nicht vergessen werden, dass zu
    Zeiten des Schah der Iran einer der wichtigsten Handelspartner und
    strategischen Verbündeten des jüdischen Staates im Nahen Osten war.

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    -> #zurueck


    Ganze Nachricht (online)
    -> http://www.israelnetz.de/show.sxp/israelnetz/13553.html
    May 29

    Israelnetz.de-Newsletter vom 28.05.2007

    Inhalt Nachrichten:
    Minister eröffnet Büro in Sderot

    Inhalt Hintergründe:

    28.05.2007, 13:03 Uhr
    Minister eröffnet Büro in Sderot
    -> #13549


    SDEROT (inn) - Israels Minister für Innere Sicherheit, Avi Dichter, hat
    sein Büro teilweise nach Sderot verlegt. Nach eigenen Angaben will er dort
    Arbeitstreffen abhalten, um "den Puls des Ortes zu spüren".

    Das neue Büro wurde am Freitag eröffnet. Nun pendelt der Minister für seine
    Arbeit zwischen Jerusalem, Tel Aviv und Sderot. "Das Thema Sderot, das von
    Regierungen schon seit Jahren behandelt wird, ist sehr kompliziert", sagte
    Dichter gegenüber der Tageszeitung "Jediot Aharonot". "Die Frage der
    Verteidigung ist nur eine Komponente in einer Reihe von Dingen, sowohl in
    der Stadt als auch in den Ortschaften in der Region um den Gazastreifen."

    Er fügte hinzu: "Ein Teil der Dinge wird in einer sehr richtigen Form
    gehandhabt, und bei einem Teil denke ich, wir könnten es in einer anderen
    Form machen." Er könne seine Meinung als Minister äußern, habe aber nicht
    die Entscheidungskraft des Regierungschefs oder des Verteidigungsministers.
    Andererseits könne er Vorschläge machen, weil er Gaza kenne.

    Er hoffe, dass Regierung und Sicherheitskräfte letztlich eine Lage schaffen
    würden, in welcher der Terror aufhöre, sagte der Kadima-Politiker. "Denn
    anders wird es sich nicht bezahlt machen, hier zu wohnen." Der ehemalige
    Geheimdienstchef ging auch auf die Medienberichte über die Menschen ein, die
    Sderot verlassen. Sein Eindruck nach einer Mahlzeit in einem Lokal sei etwas
    anders: "Es gibt hier nicht wenige Leute, die beschlossen haben, trotz der
    Probleme zu bleiben. Man kann nicht verbergen, dass es hier schwer für die
    Bewohner ist."

    Die ersten Besucher in dem improvisierten Büro waren der Kadima-Abgeordnete
    Schai Hermesch und der weißrussische Botschafter Igor Leschtschenja.
    Letzterer sagte nach seinem bisher zweiten Aufenthalt in der
    raketengeplagten Stadt: "Niemand kann das Schießen auf die Stadt, auf die
    Zivilbevölkerung rechtfertigen. In dieser Region ist zu viel Blut vergossen
    worden. Ganze Generationen befassen sich mit Kriegshandlungen, statt in
    Frieden zu lernen und zu arbeiten."
    May 25

    Israelnetz.de-Newsletter vom 25.05.2007

    Inhalt Nachrichten:
    Terrorist aufgehalten
    Wieder Luftangriffe in Gaza - weitere Kassam-Raketen
    Jerusalem: Homosexuellen-Parade im Juni
    Peres' Ehefrau nach Herzversagen im Krankenhaus
    Israel schickt Kassams nach Europa
    Palästinenser appellieren an UN
    Abbas: Kassam-Angriffe müssen enden

    Inhalt Hintergründe:

    25.05.2007, 14:35 Uhr
    Terrorist aufgehalten
    -> #13541


    NABLUS (inn) - Die israelische Militärpolizei hat am Freitag im
    Westjordanland einen Palästinenser mit mehreren Sprengsätzen aufgehalten.
    Die Bomben waren einsatzbereit.

    Der Vorfall ereignete sich am Hawara-Checkpoint bei Nablus. Eine Soldatin
    untersuchte den Palästinenser und entdeckte die Sprengsätze. Der Araber
    wurde zum Verhör mitgenommen. Experten brachten die Bomben kontrolliert zur
    Explosion. Dies meldet der israelische Rundfunk.

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    -> #zurueck


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    25.05.2007, 13:55 Uhr
    Wieder Luftangriffe in Gaza - weitere Kassam-Raketen
    -> #zurueck


    GAZA / SDEROT (inn) - Die israelische Luftwaffe hat ihre Angriffe auf
    Raketenschützen im Gazastreifen in der Nacht zum Freitag fortgesetzt.
    Palästinensische Terroristen feuerten am Donnerstag etwa elf Kassam-Raketen
    auf israelische Ziele ab - die Terrorgruppen Hamas und Dschihad al-Islami
    übernahmen am Freitag die Verantwortung.

    Eine israelische Rakete schlug nicht weit vom Haus des palästinensischen
    Premiers Ismail Hanije ein. Dabei kam jedoch niemand zu Schaden. Aus der
    Armee hieß es, die Rakete habe ein Gebäude getroffen, das von der Hamas
    genutzt worden sei. Die Nähe zu Hanijes Haus habe keine Bedeutung.

    Ein Palästinenser starb durch Panzerfeuer. Ein weiterer Mann erlag in einem
    israelischen Krankenhaus Verletzungen, die er in der vergangenen Woche
    erlitten hatte. Bei den Luftangriffen wurden zehn Palästinenser verwundet,
    wie die Tageszeitung "Ha´aretz" berichtet.

    In der israelischen Wüstenstadt Sderot landete eine Kassam-Rakete in der
    Nähe des Hauses von Bürgermeister Eli Mojal. Er hielt sich zu diesem
    Zeitpunkt im Rathaus auf. Niemand wurde verletzt.

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    -> #zurueck


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    25.05.2007, 12:32 Uhr
    Jerusalem: Homosexuellen-Parade im Juni
    -> #zurueck


    JERUSALEM (inn) - Die israelische Polizei hat eine im Juni in Jerusalem
    geplante Homosexuellen-Parade grundsätzlich genehmigt. Die Organisatoren
    hatten den Antrag im März gestellt - strenggläubige Bewohner der
    israelischen Hauptstadt waren dagegen.

    "Die Polizei ist dem Beschluss 7348/06 des Obersten Gerichtes vollkommen
    verpflichtet", schreibt der Jerusalemer Polizeichef Ilan Franco in dem Brief
    an die Organisatoren. Laut dem Beschluss muss die Bezirkspolizei
    Genehmigungen für die Homosexuellen-Parade erteilen und die notwendige
    Sicherheit garantieren. Demnach entscheide der Bezirkskommandeur, ob
    Sicherheitsbedenken gegen die Veranstaltung, den gewählten Ort oder die
    Vorbereitungen sprächen, heißt es weiter in dem Schreiben. Wie die Zeitung
    "Jediot Aharonot" berichtet, soll die Parade am 21. Juni stattfinden.

    "Die Organisation wartet die offizielle Genehmigung von der Jerusalemer
    Polizei ab", sagte eine der Organisatoren am Donnerstag. "Dieser Brief
    beweist, dass beide Seiten ihre Lektionen von den Ereignissen des letzten
    Jahres gelernt haben. Sie haben festgestellt, dass es in jedermanns bestem
    Interesse ist, dem Gesetz zu gehorchen."

    Parade zweimal abgesagt

    Zuletzt hatten die Organisatoren am 10. November eine ähnliche
    Veranstaltung geplant. Die Entscheidung, die Parade in Jerusalem abzuhalten,
    war in ultra-orthodoxen jüdischen Kreisen auf Kritik gestoßen. Dem schlossen
    sich auch christliche und moslemische Vertreter an. An mehreren Tagen hatte
    es im Vorfeld zum Teil gewaltsame ultra-orthodoxe Proteste gegeben.
    Kurzfristig wurde die geplante Parade wegen der angespannten Sicherheitslage
    durch eine Versammlung auf dem Campus ersetzt. Ursache hierfür war ein
    irrtümlicher israelischer Angriff auf Wohnhäuser im Gazastreifen, bei dem
    zwei Tage zuvor 19 Palästinenser ums Leben gekommen waren.

    Einige Homosexuellen-Vertreter wollten trotz des Sicherheitsrisikos spontan
    eine Parade in Jerusalem abhalten. Dabei wurden etwa 30 Aktivisten
    festgenommen. Sie wollten gegen die Entscheidung protestieren, die Parade in
    das Stadion zu verlegen.

    Bereits im Jahr 2005 sollte eine Parade im August abgehalten werden. Doch
    wegen des israelischen Abzugs aus dem Gazastreifen sahen sich die
    Sicherheitskräfte nicht in der Lage, die Veranstaltung ausreichend
    abzusichern.

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    -> #zurueck


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    25.05.2007, 11:00 Uhr
    Peres' Ehefrau nach Herzversagen im Krankenhaus
    -> #zurueck


    TEL AVIV (inn) - Die Ehefrau von Israels Vizepremier Schimon Peres ist
    Donnerstagnacht wegen Herzversagens ins Krankenhaus gebracht worden. Am
    Freitagmorgen wurde der Zustand der 81-Jährigen als "ernsthaft, aber stabil"
    eingestuft.

    Sonia Peres hatte am Abend geklagt, dass sie sich sehr unwohl fühle.
    Daraufhin kam ein ärztliches Team in die Wohnung des Ehepaares und leistete
    Erste Hilfe. Anschließend wurde die Patientin in die Scheba-Klinik in Tel
    Aviv transportiert. Dort wurde sie im kardiologischen Flügel der
    Intensivstation behandelt, wie die Tageszeitung "Ha´aretz" berichtet.

    Während Schimon Peres seit fast fünf Jahrzehnten eine prominente Gestalt in
    der israelischen Politik ist, blieb seine Ehefrau meist außerhalb des
    Rampenlichts.

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    -> #zurueck


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    25.05.2007 , 10:47 Uhr
    Israel schickt Kassams nach Europa
    -> #zurueck


    JERUSALEM (inn) - Israels Außenministerium hat am Donnerstag
    palästinensische Kassam-Raketen an die israelischen Botschaften in Paris und
    London gesandt. Diese sollen es den Botschaftern erleichtern, die
    Sicherheitslage im Gebiet um den Gazastreifen zu veranschaulichen.

    Eine weitere Rakete ging an die israelische Vertretung im EU-Hauptquartier
    in Brüssel. Die Geschosse sind nicht funktionstüchtig. Es handelt sich
    vielmehr um angekohlte Überreste der jüngsten Angriffswellen auf die
    israelische Stadt Sderot und Ortschaften in der Umgebung. Die israelische
    Polizei hat sie zum Außenministerium gebracht. Dort wurden sie sorgfältig
    verpackt und per Diplomatenpost nach Europa gesandt.

    Die Botschafter sind angewiesen, die Kassam-Raketen in Sitzungen
    mitzubringen. Die Regierung hofft, die Situation auf diese Weise der
    internationalen Gemeinschaft zu verdeutlichen, die sich vor allem mit
    gezielten israelischen Angriffen in Gaza befasse und weniger mit dem
    willkürlichen palästinensischen Beschuss. Dies berichtet die Tageszeitung
    "Jediot Aharonot". Die Raketen haben keine Zielgenauigkeit. Sie bestehen aus
    einem Rohr mit Sprengkopf und einem einfachen Düsenmotor. Die Geschosse sind
    nicht mehr als zwei Meter lang.

    Bereits während des Libanonkrieges im vergangenen Sommer hatte das
    Außenministerium mit der diplomatischen Post Schrapnells von Katjuscha-
    Raketen weitergeleitet. "Es ist uns wichtig, die Lage physisch zu
    illustrieren, weil die internationale Gemeinschaft den Konflikt im Nahen
    Osten satt hat", hieß es aus Quellen im Ministerium.

    Zudem wurden israelische Botschafter weltweit aufgefordert, zu erklären,
    dass Israel auf die fortdauernden Kassam-Angriffe reagieren müsse. In der
    vergangenen Woche reichte Israels UN-Gesandter Dan Gillerman vor dem
    Sicherheitsrat Beschwerde wegen der Raketen ein.

    Außenministerin Zipi Livni informierte ausländische Diplomaten im Land über
    die Lage um den Gazastreifen. Auch besuchte sie mit dem EU-Außenbeauftragten
    Javier Solana die Kleinstadt Sderot. Ihm wurden Bilder gezeigt, die Kinder
    aus der raketengeplagten Wüstenstadt gemalt haben. Dort versuchen sie, ihre
    Gefühle über die schwierige Situation auszudrücken. Die Bilder sollen später
    auf der Website des Außenministeriums zu sehen sein.

    Das Ministerium hat sich außerdem dafür ausgesprochen, dass eine
    multilaterale Truppe in Gaza stationiert wird. Diese solle in der Region für
    Ruhe sorgen.

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    -> #zurueck


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    25.05.2007, 10:03 Uhr
    Palästinenser appellieren an UN
    -> #zurueck


    RAMALLAH / NEW YORK (inn) - Ein palästinensischer Diplomat hat den UN-
    Sicherheitsrat aufgefordert, Israel zu einem Ende der Luftangriffe zu
    bewegen. Es sei Zeit, dass das Gremium bei der Wiederherstellung von Frieden
    in der Region helfe, sagte der UN-Gesandte Rijad Mansur am Donnerstag.

    Der Sicherheitsrat solle seine Macht nutzen, um zu einer sofortigen
    Feuerpause in Gaza aufzurufen, so der Palästinenser laut der Zeitung
    "Ha´aretz" vor Journalisten. Die Waffenruhe solle sich dann auch auf das
    Westjordanland ausbreiten. Außerdem solle das Gremium die Idee von UN-
    Beobachtern erwägen. Dann "wüssten wir sicher, wer wirklich die Feuerpause
    bricht".

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    -> #zurueck


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    24.05.2007, 17:00 Uhr
    Abbas: Kassam-Angriffe müssen enden
    -> #zurueck


    GAZA (inn) - Palästinenserchef Mahmud Abbas hat ein Ende der
    Raketenangriffe auf Israel gefordert. Nach einem Treffen mit dem EU-
    Außenbeauftragten Javier Solana am Donnerstag bezeichnete er sie als
    "nutzlos".

    "Solana tut seine Pflicht auf allen Gebieten, um die Rückkehr der Ruhe in
    den Gazastreifen zu garantieren", sagte Abbas bei einer gemeinsamen
    Pressekonferenz mit dem EU-Vertreter in Gaza. "Das tut er mit den Israelis
    oder mit den Amerikanern, oder wo er auch hinkommt."

    Der Vorsitzende der Fatah-Partei fügte hinzu: "Wir haben über die
    israelischen Luftangriffe und die Festnahmen gesprochen, und auch über die
    Angriffe im Westjordanland." Er habe Solana von seinen Treffen mit dem
    palästinensischen Premier Ismail Hanije (Hamas) und den verschiedenen
    Gruppierungen erzählt, bei denen er ein Ende des Abschusses von Kassam-
    Raketen gefordert habe. "Diese Raketen sind nutzlos, und wir brauchen sie
    nicht, um eine Feuerpause im Gazastreifen zu erreichen, und dann auch im
    Westjordanland - die ist nötig, damit die Verschlimmerung der
    Sicherheitslage aufgehalten wird."

    Abbas verurteilte die Festnahme von 33 palästinensischen Politikern durch
    die israelische Armee. Bezüglich der internen Lage in den Autonomiegebieten
    habe er Solana versichert: "Es ist jetzt ruhig, und wir hoffen, dass es so
    bleiben wird."

    Ein weiteres Thema waren die blutigen Auseinandersetzungen in einem
    palästinensischen Flüchtlingslager im Nordlibanon. Dort geht die
    libanesische Armee gegen die Terrorgruppe "Fatah al-Islam" vor. Abbas habe
    gegenüber Solana betont, dass "es keine Beziehung zwischen den
    Palästinensern und der Organisation Fatah al-Islam gibt". Er habe in dieser
    Angelegenheit einen Brief an die politische und militärische Führung im
    Libanon gesandt. "Wir unterstützen diese Taten nicht, und das ist kein
    Geheimnis."

    Abbas fügte laut der palästinensischen Nachrichtenagentur "Ma´an" hinzu:
    "Wir wollen das Leiden unserer Leute in dem Lager so bald wie möglich
    beenden." Die Autonomiebehörde habe beschlossen, den Palästinensern in den
    libanesischen Flüchtlingslagern Hilfe zu schicken.

    Israelnetz.de-Newsletter vom 24.05.2007

    Inhalt Nachrichten:
    Drogendealer wegen Unterstützung der Hisbollah verurteilt
    Merkel fordert Ende der Angriffe auf Israel
    Palästinenser: Zivilist im Gazastreifen getötet
    Parteiinterne Wahl: Peretz mit Videobotschaft
    Westjordanland: 33 Hamas-Führer festgenommen

    Inhalt Hintergründe:

    24.05.2007, 14:34 Uhr
    Drogendealer wegen Unterstützung der Hisbollah verurteilt
    -> #13535


    NAZARETH (inn) - Das Bezirksgericht Nazareth hat am Donnerstag einen
    Beduinen wegen Kollaboration mit der Hisbollah zu sechs Jahren Haft
    verurteilt. Der Drogenhändler hat laut dem Urteil während des Zweiten
    Libanonkrieges Informationen an die arabische Terrorgruppe weitergegeben.

    Bei dem Angeklagten handelt es sich um den 30-jährigen Raid Masareb aus der
    Jesreel-Ebene. Er war mit einem Spurenleser der israelischen Armee in
    Kontakt getreten, um Wege für den Drogenschmuggel vom Libanon nach Israel zu
    finden. Der Armeeangehörige gab ihm die Telefonnummer eines libanesischen
    Dealers und vereinbarte Kontaktcodes.

    Masareb setzte sich mit dem Libanesen in Verbindung und führte mehrere
    Gespräche mit ihm. Darin planten sie die Einzelheiten von Drogengeschäften,
    die sie ausführen wollten. Über Dritte schickte der Beduine dem
    libanesischen Dealer eine in Israel erworbene SIM-Karte. Dadurch war der
    Kontakt über das Mobilfunknetz leichter.

    Am 12. Juli begann der Libanonkrieg. In den ersten Tagen sprach der
    Angeklagte mehrere Male mit dem Libanesen - bis zu seiner Festnahme am 21.
    Juli. Er berichtete von Stellungen in Nordisrael, wo Katjuscha-Raketen der
    Hisbollah aus dem Libanon eingeschlagen waren. Außerdem gab er Informationen
    über die Bewegungen der israelischen Armee und ihre geplante Bodenoffensive
    weiter, wie er sie der israelischen Presse entnommen hatte.

    Kurz nach einem israelischen Luftangriff auf das Viertel Al-Dahijja in
    Beirut fragte der libanesische Dealer nach dem Zweck des Zeppelins, der über
    der Region schwebte. Masareb teilte ihm mit, er solle die Gegend
    photographieren, damit die Luftwaffe weitere Angriffe auf Hisbollah-Ziele
    fliegen könne.

    Nach Auffassung des Gerichts war es Masareb bewusst, dass sein
    Gesprächspartner im Auftrag der Hisbollah handelte. Das berichtet die
    Tageszeitung "Ha´aretz".

    Die Verteidigung betonte, die weitergegebenen Informationen hätten einen
    "geringen Nachrichtenwert" gehabt. Außerdem sei Masarebs Vater im Dienst für
    die israelische Armee so schwer verwundet worden, dass er heute körperlich
    beeinträchtigt sei. Die Richter zogen dies in Rechnung. Doch sie hielten
    fest, dass "es nicht die Aufgabe des Bürgers ist, zu entscheiden, welche
    Informationen nützlich für den Feind sind und welche nicht".

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    -> #zurueck


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    24.05.2007, 13:54 Uhr
    Merkel fordert Ende der Angriffe auf Israel
    -> #zurueck


    BERLIN (inn) - Bundeskanzlerin Angela Merkel hat ein unverzügliches Ende
    der palästinensischen Raketenangriffe gefordert. Der Beschuss müsse
    "erneuten Versuchen zur Vertrauensbildung Platz machen", sagte sie am
    Donnerstag in einer Regierungserklärung zum G-8-Gipfel im Bundestag.

    Gewalt führe nicht zu einer Lösung der Probleme, fügte Merkel laut der
    Nachrichtenagentur AP hinzu. Die Vision von zwei Staaten in sicheren Grenzen
    müsse weiter verfolgt werden.

    Bereits am Dienstagabend hatte die deutsche Kanzlerin mit Israels Premier
    Ehud Olmert telefoniert. In dem Gespräch verurteilte sie die fortwährenden
    Angriffe auf die israelische Zivilbevölkerung. Zudem bekundete sie ihre
    Anteilnahme für das Todesopfer in Sderot - in der Wüstenstadt war am Montag
    eine 32-jährige Israelin durch eine Kassam-Rakete ums Leben gekommen.

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    -> #zurueck


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    24.05.2007, 12:12 Uhr
    Palästinenser: Zivilist im Gazastreifen getötet
    -> #zurueck


    BEIT LAHIJA (inn) - Ein Zivilist ist nach palästinensischen Angaben bei
    einem israelischen Angriff im Gazastreifen ums Leben gekommen. Die Armee
    bestätigte, dass ein Panzer am Donnerstag zur Abschreckung Schüsse abgegeben
    habe.

    Ziel des Angriffes sei eine Gegend gewesen, von der aus Palästinenser
    Raketen auf Israel abgefeuert hätten, hieß es aus dem Militär. Die
    palästinensischen Berichte würden untersucht. Der Name des getöteten 28-
    jährigen Fischers wurde mit Said al-Atar angegeben. Der Vorfall ereignete
    sich in Beit Lahija im nördlichen Gazastreifen.

    Seit Dienstag hat die Luftwaffe acht Angriffe auf Ziele in dem Gebiet
    ausgeführt, dazu gehören Hamas-Hauptquartiere und Waffenlager. Laut
    palästinensischen Quellen wurden 17 Menschen verletzt. Darunter seien eine
    Schwangere und ein Jugendlicher.

    Unterdessen setzten die palästinensischen Terrorgruppen ihre
    Raketenangriffe auf die israelische Negev-Wüste fort. In der Nacht zum
    Donnerstag landeten dort vier Kassam-Raketen. Eine traf einen Stall in einem
    Kibbutz und tötete ein trächtiges Pferd, wie die Tageszeitung "Ha´aretz"
    meldet.

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    -> #zurueck


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    24.05.2007, 10:44 Uhr
    Parteiinterne Wahl: Peretz mit Videobotschaft
    -> #zurueck


    JERUSALEM (inn) - Israels Verteidigungsminister Amir Peretz wirbt per Video
    um eine Wiederwahl zum Vorsitzenden der Arbeitspartei. In einem
    zehnminütigen Beitrag auf der Website YouTube erläutert er seine
    Entscheidungen des vergangenen Jahres und macht Versprechen für die Zukunft.

    Die meisten Videos auf YouTube, die sich mit Peretz befassen, machen sich
    laut der "Jerusalem Post" über ihn lustig. Doch in diesem Kurzfilm
    präsentiert der Avoda-Chef selbst seine Errungenschaften. So habe er
    versprochen, dass seine Partei das Wohlfahrts- und das Bildungsministerium
    erhalte. Dies habe sich erfüllt. Dasselbe gelte für den ersten arabischen
    Minister in der Geschichte Israels. Weitere Themen sind Mindestlöhne und
    Pensionen für Arbeiter.

    Zudem geht Peretz auf die israelische Armee ein und kündigt infolge des
    Libanonkrieges Reformen an. Er wolle die Schulen im Gebiet um den
    Gazastreifen gegen Raketen schützen. Zudem strebe er den Posten des
    Finanzministers ebenfalls für seine Partei an. Das hebräische Video finden
    Sie hier
    -> http://www.youtube.com/watch?v=Knyg7Ds93oI


    Die Avoda wählt ihren Vorsitzenden am kommenden Montag. Peretz ist seit
    November 2005 im Amt.

    Umfrage sieht keine Chance für Peretz

    Laut einer aktuellen Umfrage haben die Kandidaten Ami Ajalon und Ehud Barak
    die besten Chancen, die Wahl zu gewinnen. Der ehemalige Geheimdienstchef
    Ajalon würde 37,8 Prozent der Stimmen erhalten, der frühere Premier Barak 36
    Prozent. Dritter würde der ehemalige Minister Ophir Pines-Pas mit 11,2
    Prozent der Stimmen. Peretz belegt in der Umfrage mit 7,3 Prozent nur den
    vierten Rang, ihm folgt Danny Jatom mit 3 Prozent.

    Wenn kein Kandidat sofort 40 Prozent der Stimmen für sich verbuchen kann,
    gibt es eine Stichwahl. In diesem Fall bekäme Ajalon 52 Prozent und Barak
    40,4 Prozent. Dies berichtet das Internetportal "Walla".

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    -> #zurueck


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    24.05.2007, 09:55 Uhr
    Westjordanland: 33 Hamas-Führer festgenommen
    -> #zurueck


    NABLUS (inn) - Die israelische Armee hat am Donnerstag im Westjordanland 33
    ranghohe Vertreter der radikal-islamischen Hamas festgenommen. Darunter sind
    auch palästinensische Abgeordnete, Bürgermeister und ein Minister.

    Mit der Razzia reagierte Israel auf die jüngsten palästinensischen
    Raketenangriffe auf Ziele in der Nähe des Gazastreifens. Der prominenteste
    der festgenommenen Politiker ist Bildungsminister Nasser Scha´er. Nach
    Angaben seiner Ehefrau kamen Soldaten am frühen Morgen zu ihrem Wohnhaus in
    Nablus und nahmen ihn mit. Außerdem hätten sie seinen Computer beschlagnahmt.

    Des Weiteren nahmen die Truppen den früheren Minister Abdel Rahman Seidan
    und die Bürgermeister von Nablus, Kalkilija und Beita fest. Dies berichtet
    die Tageszeitung "Ha´aretz".

    Im vergangenen Sommer hatte es bereits eine Razzia unter Politikern der
    Hamas gegeben. Anlass war die Entführung des israelischen Soldaten Gilad
    Schalit am 25. Juni.

    Israelnetz.de-Newsletter vom 23.05.2007

    Inhalt Nachrichten:
    Terrorbroschüre verkauft sich in Ramallah
    Rauchentwicklung: Israelisches Flugzeug muss in Berlin notlanden
    Fatah droht mit "Intifada" im Libanon
    Peretz: "Einheitsregierung funktioniert nicht"

    Inhalt Hintergründe:

    23.05.2007, 14:38 Uhr
    Terrorbroschüre verkauft sich in Ramallah
    -> #13531


    RAMALLAH (inn) - Das Buch eines palästinensischen Terroristen ist ein
    Bestseller in den Straßen von Ramallah - darin beschreibt das Hamas-Mitglied
    die Anschläge seiner Gruppe aus dem Jahr 2002. Der Titel der Broschüre
    entspricht dem Namen der Terrorzelle: "Die Ingenieure des Todes".

    Der Autor, Mohammed Irman, sitzt in israelischer Haft - er ist zu einer 35-
    fachen lebenslangen Gefängnisstrafe verurteilt worden. Dort hat er das Buch
    verfasst. Seine Terrorzelle ist für Attentate verantwortlich, die mindestens
    35 Todesopfer gefordert haben. Vor ihrer Festnahme im August 2002 planten
    Mitglieder der Gruppe zudem, einen Sohn des damaligen israelischen Premiers
    Ariel Scharon zu entführen und Raketen auf jüdische Siedlungen abzufeuern.

    Auf 80 Seiten schildert Irman die Erfahrungen seiner Terrorzelle. Auf der
    Titelseite sind grauenhafte Bilder von Selbstmordattentaten zu sehen, heißt
    es auf dem Online-Portal des US-Zeitungsverlages McClatchy. Der Autor gibt
    auch Anleitungen für den angemessenen Umgang mit Sprengstoff. Er warnt
    davor, Mobiltelefone zu benutzen. Außerdem diskutiert er, welche Form und
    Größe bei Bomben am Straßenrand am geeignetsten ist.

    Irman fordert die kommende Generation der Terroristen auf, über neue Wege
    nachzudenken, die ihrer Sache dienen könnten. Zentral sei, wie ihre Aktionen
    aufgenommen würden. "Wir haben nicht um des Tötens willen getötet, sondern
    es als Mittel verwendet, um unser Ziel zu erreichen", schreibt er. "Die
    Medienabteilung unseres militärischen Flügels spielt eine wichtige Rolle,
    weil mehr als die Hälfte dieses Krieges ein Medienkrieg ist."

    Ein Buchhändler verkauft die Bücher an einer Straßenecke von Ramallah - für
    einen symbolischen Preis von zwei Dollar. Auf der Titelseite heißt es: "Die
    Ingenieure des Todes: Detaillierte Informationen, die erstmals enthüllt
    werden, über die gefährlichste Kassam-Zelle, die während der zweiten Aksa-
    Intifada im Westjordanland operierte".

    Der erste Anschlagsversuch der Hamas-Zelle im Februar 2002 scheiterte, weil
    ein Terrorist die gegen einen israelischen Militärcheckpoint gerichtete
    Bombe aus Versehen vorzeitig zündete. Einen Monat später gelang es der
    Gruppe nicht, einen Jerusalemer Polizisten zu töten, weil der Zünder nicht
    funktionierte.

    Doch kurz darauf sandte Irman einen Selbstmordattentäter ins Jerusalemer
    Café "Moment" - er riss elf Israelis mit in den Tod. Der Anschlag sollte
    Gespräche in Beirut zum Platzen bringen, bei denen Araber über einen
    Friedensvorschlag an Israel verhandelten, schreibt der Autor. Die Hamas habe
    die Botschaft vermitteln wollen, dass "Widerstand die einzige Wahl ist, die
    wir haben - und ihr Araber müsst uns mit Wort und Tat unterstützen; sonst
    seid ruhig".

    Im Mai forderte ein Anschlag in einer Billardhalle in Tel Aviv 16
    Todesopfer. Außerdem waren die "Ingenieure des Todes" am 31. Juli für ein
    Attentat in der Cafeteria der Hebräischen Universität verantwortlich - neun
    Menschen wurden durch die Bombe getötet. Aus dem Buch geht hervor, dass die
    Gruppe den Anschlag bereits drei Tage früher geplant hatte. Doch das
    Mobiltelefon brachte die Bombe beim ersten Versuch nicht zur Explosion.

    Wie es der Häftling geschafft hat, das Buch aus dem israelischen Gefängnis
    zu schmuggeln, ist nicht klar.

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    -> #zurueck


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    23.05.2007, 12:04 Uhr
    Rauchentwicklung: Israelisches Flugzeug muss in Berlin notlanden
    -> #zurueck


    BERLIN (inn) - Rauch im Cockpit hat am späten Dienstagabend ein
    israelisches Passagierflugzeug zu einer Notlandung in Berlin gezwungen.
    Einen Terroranschlag schloss eine Flughafensprecherin aus.

    Die Maschine der Gesellschaft "Israir" war auf dem Weg von Tel Aviv nach
    Berlin. Gegen 22.40 Uhr bemerkte der Pilot den Rauch erst im Cockpit, dann
    auch in der Kabine. Er alarmierte die Feuerwehr des Flughafens Berlin-
    Schönefeld. Die 170 Menschen an Bord wurden nach der Landung über die
    Notrutschen in Sicherheit gebracht. Dabei wurde eine Frau am Arm verletzt -
    sie kam in ein Krankenhaus.

    Wie "Spiegel Online" unter Berufung auf die Bundesstelle für
    Flugunfalluntersuchung berichtet, waren Öldämpfe der Triebwerke die Ursache
    für die Rauchentwicklung. Über die Klimaanlage gelangten sie in den
    Innenraum des Fliegers.

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    -> #zurueck


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    23.05.2007, 11:34 Uhr
    Fatah droht mit "Intifada" im Libanon
    -> #zurueck


    BEIRUT (inn) - Infolge der Kämpfe in einem palästinensischen
    Flüchtlingslager hat ein Fatah-Führer dem Libanon eine "Intifada" angedroht.
    Die libanesische Armee bekämpft die Terrorgruppe "Fatah al-Islam".

    Die Auseinandersetzungen in dem Lager Nahr al-Barid im Nordlibanon haben am
    Sonntag begonnen. Libanesische Truppen wollten Verdächtige festnehmen, die
    mit einem Bankraub in der nahe gelegenen Stadt Tripoli in Verbindung
    gebracht werden. Die Razzia eskalierte, als Kämpfer von "Fatah al-Islam"
    libanesische Militärposten am Eingang des Flüchtlingslagers angriffen.

    Zahlreiche Palästinenser fliehen

    Tausende der etwa 40.000 palästinensischen Bewohner haben Nahr al-Barid
    wegen der Kämpfe verlassen. Die bisherige Zahl der Toten ist unklar.
    Berichte gehen von mindestens 80 Opfern aus, darunter sind Soldaten,
    Terroristen und Zivilisten. Es ist der verheerendste interne Konflikt im
    Libanon seit dem Bürgerkrieg, der von 1975 bis 1990 dauerte. "Fatah al-
    Islam" ist eine Splittergruppe von "Fatah al-Intifada", die sich wiederum
    Anfang der 1980er Jahre von der palästinensischen Fatah abgespalten hat.

    In einer Mitteilung vom Dienstag warnte der Fatah-Führer Sultan Abu al-
    Ainein: "Wenn der willkürliche Beschuss nicht aufhört, werden alle zwölf
    Lager im Libanon eine Intifada erleben." Die palästinensischen Gruppierungen
    hätten zwar zugestimmt, dass "Fatah al-Islam" ein Ende bereitet werden
    müsse. Aber "das bedeutet nicht, dass sie darin eingewilligt haben, dass auf
    Zivilisten in dem Lager geschossen wird".

    "Verbindungen zu Al-Qaida"

    Laut der UN-Nachrichtenagentur IRIN hat der libanesische
    Wirtschaftsminister Sami Haddad "internationale Terroristen" für die
    Auseinandersetzungen verantwortlich gemacht. "Fatah al-Islam" wird
    beschuldigt, Beziehungen zum internationalen Terrornetzwerk "Al-Qaida" und
    zum syrischen Geheimdienst zu haben. Syrien hat jegliche Verbindung zu der
    Gruppierung zurückgewiesen.

    Am Dienstag traf sich der EU-Außenbeauftragte Javier Solana mit dem
    libanesischen Premier Fuad Siniora. Der Europäer rief zur Ruhe auf. Das
    Militär forderte er auf, die Sicherheit von Zivilisten zu respektieren.

    Der Leiter des Hamas-Büros in Damaskus, Chaled Mascha´al, verlangte
    unterdessen in einem Telefonat mit Siniora Maßnahmen zum Schutz der
    Palästinenser in Nahr al-Barid. Ähnliche Gespräche führte er mit dem
    Vorsitzenden der Arabischen Liga, Amr Mussa, und dem saudischen
    Außenminister Prinz Saud al-Faisal. Das berichtet die palästinensische
    Nachrichtenagentur "Ma´an".

    Nach Angaben der dafür zuständigen UN-Organisation UNRWA leben im Libanon
    etwa 400.000 palästinensische Flüchtlinge. Viele hatten ihre Häuser nach der
    israelischen Staatsgründung im Mai 1948 verlassen.

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    -> #zurueck


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    22.05.2007, 16:33 Uhr
    Peretz: "Einheitsregierung funktioniert nicht"
    -> #zurueck


    JERUSALEM (inn) - Israels Verteidigungsminister Amir Peretz hat die
    Europäische Union zu einem schärferen Boykott gegen die Palästinenser
    aufgefordert. Die Unterstützung an die palästinensische Regierung dürfe erst
    wieder aufgenommen werden, wenn die Raketenangriffe auf israelische Orte ein
    Ende fänden, sagte er am Dienstag nach einem Gespräch mit dem EU-
    Außenbeauftragten Javier Solana.

    "Wenn die internationale Gemeinschaft die Terror-Organisationen nicht
    stoppt, werden wir uns in einer Lage befinden, in der sich die
    Palästinensische Autonomiebehörde völlig auflöst", warnte Peretz laut der
    Zeitung "Ha´aretz".

    Der Minister fügte hinzu: "Der ganze gute Wille, der gezeigt wurde, als die
    palästinensische Einheitsregierung gebildet wurde, muss jetzt ein Ende
    finden. Die Einheitsregierung funktioniert in der heutigen archaischen
    Situation im Gazastreifen nicht. Stattdessen legitimiert sie Mord in Gaza
    und die Fortsetzung des Raketenfeuers auf Israel. Die positive Atmosphäre,
    die einst durch diese Regierung ausgedrückt wurde, wird jetzt überschattet
    von der Welle der Gewalt, die sie selbst begonnen hat."

    Israel habe alles ihm Mögliche getan, um die Feuerpause beizubehalten,
    sagte Peretz. "Uns wird vorgeworfen, dass wir zu viel Zurückhaltung
    zeigten." Doch solange nicht klar gewesen sei, welche Rolle die
    palästinensische Regierung bei den Angriffen spielte, habe sich Israel
    möglichst beherrscht. "Heute führt die Hamas die Gewalt an und verteidigt
    den Beschuss." Deshalb habe Israel nicht vor, seine militärischen Einsätze
    im Gazastreifen zu beenden, wenn der Beschuss nicht aufhöre. Israel werde
    alle Maßnahmen ergreifen, um sich zu verteidigen.

    Solana kritisierte die fortdauernden Kassam-Angriffe. "Wir leben in einer
    Zeit der wachsenden Gewalt, und wir würden die Lage sehr gerne beruhigen und
    mit diplomatischen Methoden lösen", fügte er hinzu.
    May 23

    Israelnetz.de-Newsletter vom 22.05.2007

    Inhalt Nachrichten:
    Olmert: "Keine direkte Lösung für Kassam-Problem"
    Hamas kritisiert arabische Länder
    EU-Beobachter bleiben weiteres Jahr an Rafah-Übergang
    Solana in Sderot
    Israelin durch palästinensische Rakete getötet

    Inhalt Hintergründe:
    Schavuot: Juden danken für erste Früchte und Gottes Wort
    Unerträglicher Zustand: Zur Lage um den Gazastreifen

    22.05.2007, 14:30 Uhr
    Olmert: "Keine direkte Lösung für Kassam-Problem"
    -> #13524


    SDEROT (inn) - Israels Premier Ehud Olmert hat in der Nacht zum Dienstag
    die raketengeplagte Region um Sderot besucht. In der Wüstenstadt äußerten
    Bürger ihren Protest gegen die aus ihrer Sicht mangelhaften Maßnahmen der
    Regierung.

    Während Olmerts Aufenthalt in Sderot schlugen mehrere Kassam-Raketen in der
    Gegend ein. Er weigerte sich jedoch, einen Schutzraum aufzusuchen. "Wenn ihr
    bleibt, bleibe ich auch", sagte er seinen Gastgebern. Es war der zweite
    Besuch des Premiers in der Wüstenstadt innerhalb einer Woche, wie die
    Tageszeitung "Jediot Aharonot" berichtet.

    Olmert suchte auch das Kontrollzentrum des Heimatfrontkommandos auf. Am
    Eingang erwarteten ihn ärgerliche Bewohner von Sderot. Einige forderten ihn
    zum Rücktritt auf. "Ich will mit den Bewohnern sprechen", entgegnete der
    Regierungschef. "Ich bin gekommen, obwohl ich wusste, dass sie mich
    anschreien würden. Selbst als wir noch in Gaza waren, gab es keine einfache
    Lösung, und Kassams wurden auf Sderot abgefeuert."

    Eine weitere Station von Olmerts Rundreise war der nahe gelegene Kibbutz
    Nir-Am südlich von Sderot. Ein älterer Bewohner teilte dem Premier mit, er
    habe in der Nähe der Grenze zum Gazastreifen schwere Zeiten erlebt. Doch an
    eine so schlimme Situation könne er sich nicht erinnern. Jüngere Kibbutz-
    Mitglieder bekundeten ihre Sorge darüber, dass ihre Kinder nicht geschützt
    würden.

    Olmert sagte, die Pläne für den Schutz der Wohnhäuser kämen voran.
    Allerdings werde dadurch keine 100-prozentige Sicherheit gewährleistet. "Ich
    verstehe den Ärger, das Leiden und die Frustration, die ich heute Nacht hier
    höre. Deshalb habe ich die Regierung angewiesen, bürokratische Hindernisse
    aufzuheben, damit Wohnhäuser und Einrichtungen in der Region so bald wie
    möglich geschützt werden können. Aber Sie wissen, dass es keine direkte
    Lösung für Kassams gibt."

    Als sich der Konvoi des Premiers auf den Rückweg nach Jerusalem machte,
    landete eine Rakete in der Nähe. Der Bürgermeister von Sderot, Eli Mojal,
    sagte: "Ich hatte ihm nicht viel zu sagen. Gerade jetzt sind zwei weitere
    Kassams gefallen. Sderot betrauert heute Nacht eine weitere Bewohnerin, die
    durch einen direkten Kassam-Einschlag getötet wurde. Es gibt viel Reden und
    Besuche, aber die Kassams fallen weiter und nehmen einen Blutzoll. Im
    Endeffekt hat der Premierminister keine Antworten für uns."

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    -> #zurueck


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    22.05.2007, 12:28 Uhr
    Hamas kritisiert arabische Länder
    -> #zurueck


    AMMAN (inn) - Die Hamas hat die Beteiligung arabischer Länder am
    Weltwirtschaftsforum in Jordanien kritisiert. Die israelische Teilnahme sei
    Teil eines Prozesses, bei dem arabisch-israelische Beziehungen normalisiert
    werden sollten, heißt es in einer Mitteilung der palästinensischen
    Terrorgruppe.

    "Dem sind viele offizielle und inoffizielle Treffen in arabischen Ländern
    vorausgegangen", schreibt die Hamas laut der palästinensischen
    Nachrichtenagentur "Ma´an". "Diese hatten kein anderes Ziel als eine
    Normalisierung mit Israel. Diese Treffen sollen zeigen, dass Israel zum
    Frieden bereit sei, und sie helfen ihm durch die kritische Lage hindurch,
    die es derzeit erlebt."

    Das alles ereigne sich, "während Israel ein Massaker verübt, und dieses
    Massaker wird als normale Nachricht reflektiert. Aber die Araber werden
    durch das Massaker nicht in Mitleidenschaft gezogen oder beeinflusst". Die
    Hamas rief alle arabischen Länder auf, Israel zu boykottieren und zu
    isolieren. Außerdem sollten sie das Embargo gegen die Palästinenser aufheben
    und entsprechende Entscheidungen der Arabischen Liga umsetzen.

    Das Weltwirtschaftsforum fand am vergangenen Wochenende auf der
    jordanischen Seite des Toten Meeres statt.

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    -> #zurueck


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    22.05.2007, 11:45 Uhr
    EU-Beobachter bleiben weiteres Jahr an Rafah-Übergang
    -> #zurueck


    RAFAH (inn) - Die Europäische Union verlängert ihre Mission an der Grenze
    zwischen Ägypten und dem Gazastreifen um ein Jahr. Seit November 2005 sind
    dort EU-Beobachter stationiert.

    Der Einsatz kann anschließend um weitere sechs Monate ausgedehnt werden.
    Das berichtet die Tageszeitung "Ha´aretz" unter Berufung auf offizielle
    Vertreter. Nach dem israelischen Abzug aus dem Gazastreifen hatten 90
    Beobachter ihre Arbeit am Rafah-Grenzübergang aufgenommen.

    Israel hätte sich gewünscht, dass die EU-Vertreter mehr Macht bekämen, so
    dass sie beispielsweise Verdächtige festnehmen oder mutmaßliche Waffen und
    Geld beschlagnahmen könnten. Doch europäische Diplomaten teilten mit, dass
    das Mandat der verlängerten Mission nicht verändert werde.

    Immer wieder versuchen Palästinenser, Kampfmittel über die Grenze zu
    schmuggeln. Ägyptische und palästinensische Sicherheitskräfte haben dort
    schon mehrere Tunnel entdeckt. Zudem wurden mutmaßliche Waffenschmuggler im
    ägyptischen Sinai aufgehalten. Andererseits gilt der Übergang, der mitunter
    aus Sicherheitsgründen von Israel geschlossen wird, als lebensnotwendig für
    die Menschen im Gazastreifen. Kürzlich betonte ein Bericht der Weltbank
    seine Bedeutung für die palästinensische Wirtschaft.

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    -> #zurueck


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    22.05.2007, 11:17 Uhr
    Solana in Sderot
    -> #zurueck


    SDEROT (inn) - Der EU-Außenbeauftragte Javier Solana hat die
    palästinensischen Raketenangriffe auf Israel angeprangert. Am Montag machte
    er sich in der israelischen Wüstenstadt Sderot ein Bild von der Lage.

    Solana traf sich mit Israels Außenministerin Zipi Livni. Während ihrer
    gemeinsamen Pressekonferenz wurden die Politiker von Bürgermeister Eli Mojal
    über einen neuen Angriff informiert, bei dem eine 32-jährige Israelin ums
    Leben gekommen war.

    Livni lehnte die Möglichkeit einer Feuerpause mit der Hamas ab. "Eine
    Feuerpause ist eine Art Täuschung", sagte sie. "Selbst in Phasen der so
    genannten Ruhe zieht die Hamas einen Vorteil aus der Lage, um Waffen zu
    schmuggeln." Die Kassams seien ein Ergebnis des Erstarkens der Hamas. "Das
    ist ein strategisches Problem, mit dem man sich auseinander setzen muss. Wir
    werden weiter gegen die Hamas kämpfen. Den Terror zu bekämpfen bedeutet
    nicht, Abkommen mit Terror-Organisationen zu schließen. Wir müssen eine
    grundlegende Veränderung auf dem Feld zeigen."

    Solana war am Montag zu einem viertägigen Besuch in der Nahostregion
    aufgebrochen. Weitere Ziele sind die Palästinensergebiete, der Libanon und
    Ägypten. Das berichtet die Tageszeitung "Ha´aretz".

    Demonstranten wollen Milliardär als Premier

    Nach dem tödlichen Angriff versammelten sich Hunderte Demonstranten vor dem
    Rathaus. Sie skandierten "Macht Arkadi zum Premierminister!" - damit bezogen
    sie sich auf den Milliardär Arkadi Gaydamak, der bereits mehrfach Bewohnern
    von Sderot erholsame Tage in einer israelischen Stadt außerhalb der
    Reichweite der Raketen ermöglicht hat. Sie beschimpften Bürgermeister Mojal
    und Premier Ehud Olmert. Während der Kundgebung randalierten die Teilnehmer.
    Die Polizei beschlagnahmte zahlreiche Tomatenkisten. Damit wollten die
    Demonstranten Olmert bewerfen, der in der Stadt erwartet wurde.

    Raketen unterbrechen Abitur

    Insgesamt schlugen in der Gegend von Sderot am Montag laut der Armee 15
    Kassam-Raketen ein. Die Schulen bleiben am Dienstag geschlossen. Allerdings
    fand am Montag das Abitur im Fach Englisch statt. Die Prüfung wurde
    vorübergehend durch den Raketenalarm unterbrochen. Drei Raketen gingen
    nieder. Nach Angaben des Bildungsministeriums waren 85 Prozent der Prüflinge
    erschienen. Bei den Schülern der abschließenden zwölften Klasse betrug der
    Anteil 100 Prozent. In Israel werden die Abiturprüfungen auf mehrere
    Schuljahre verteilt.

    Die 16-jährige Moran Scharoni aus der elften Klasse erzählte gegenüber der
    Zeitung "Jediot Aharonot": "Gegen Ende der Prüfung hörten wir (das
    Warnsystem) 'Zeva Adom'. Selbst die Lehrerin geriet unter Druck. Alle
    Schüler rannten in unterschiedliche Richtungen und flohen aus der Klasse.
    Wir blieben im Gang im ersten Stock stehen, bis es vorbei war. Nach zehn
    Minuten wurden wir aufgefordert, zurückzukehren, als ob nichts gewesen wäre.
    Obwohl man sich nach 'Zeva Adom' nicht wirklich konzentrieren kann. Wenn ich
    ehrlich bin, waren wir aus Furcht während der ganzen Prüfung nicht
    konzentriert. Ich wollte heute überhaupt nicht in die Schule kommen, aber
    ich bin gekommen, weil es meine Zukunft ist."

    Auf das Abitur vorbereitet hatte sich Moran in der Wüstenhauptstadt Be´er
    Scheva, die außerhalb der Reichweite der Raketen liegt. "Und es wäre besser
    gewesen, wenn wir dort auch die Prüfung abgelegt hätten", sagte sie. "Ich
    verstehe nicht, warum sie beschlossen haben, sie in Sderot abzuhalten. Wenn
    die nächsten Prüfungen auch in der Schule stattfinden, denke ich nicht, dass
    ich hingehen werde."

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    -> #zurueck


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    22.05.2007, 09:53 Uhr
    Israelin durch palästinensische Rakete getötet
    -> #zurueck


    SDEROT (inn) - Bei einem palästinensischen Angriff auf die Wüstenstadt
    Sderot ist am Montagabend eine Israelin ums Leben gekommen. Zwei weitere
    Menschen erlitten Verletzungen.

    Bei der Toten handelt es sich um die 32 Jahre alte Schirel Friedman. Eine
    Kassam-Rakete hatte ein Fahrzeug in der Nähe einer Bäckerei getroffen. Die
    Frau wurde durch Schrapnells verwundet und starb auf dem Weg ins
    Krankenhaus. Zwölf Menschen erlitten einen Schock. Dies berichtet die
    Tageszeitung "Ha´aretz".

    Die drei Terrorgruppen Hamas, Volkswiderstandskomitees und Dschihad al-
    Islami übernahmen gemeinsam die Verantwortung für den Angriff. Zuletzt hatte
    im November ein palästinensischer Raketenangriff ein israelisches Todesopfer
    gefordert.

    Als die Kassam-Rakete in Sderot einschlug, traf sich in der Stadt gerade
    Israels Außenministerin Zipi Livni mit dem EU-Außenbeauftragten Javier
    Solana. Die beiden Politiker kamen nicht zu Schaden.

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    -> #zurueck


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    22.05.2007, 11:26 Uhr
    Schavuot: Juden danken für erste Früchte und Gottes Wort
    -> #zurueck


    Am letzten Schultag vor den Schavuot-Ferien sammeln die Mütter im Garten
    oder in der Natur Blumen, um dann für ihre Töchter Blumenkränze zu flechten.
    Ganz in weiß gekleidet gehen die Kinder in den Kindergarten oder in die
    Schule. Sie sind mit Blumen geschmückt und tragen Körbe mit buntem Obst und
    Gemüse, das lecker aussieht. Es ist Zeit, Gott für die erste Ernte zu danken.

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    -> #zurueck


    Ganze Nachricht (online)
    -> http://www.israelnetz.de/show.sxp/israelnetz/13527.html


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    21.05.2007, 16:56 Uhr
    Unerträglicher Zustand: Zur Lage um den Gazastreifen
    -> http://www.israelnetz.de/show.sxp/israelnetz/13527.html


    "Entweder die Hamas geht unter, oder die Koalition". Kabinettsminister
    Avigdor Lieberman nimmt kein Blatt vor den Mund - auch wenn er sich wenige
    Stunden später mäßigt. Doch die Stimmung in Israel ist gespannt. Seitdem am
    15.

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    -> #zurueck


    Ganze Nachricht (online)
    -> http://www.israelnetz.de/show.sxp/israelnetz/13524.html
    May 21

    Israelnetz.de-Newsletter vom 21.05.2007

    Inhalt Nachrichten:
    Vier Terroristen sterben bei Luftangriff
    Präsidentschaftswahl am 13. Juni
    Palästinenser an "Rolling Stones": "Nicht in Israel auftreten"
    Saudischer Vertreter fordert Ende der palästinensischen Kämpfe gegen Israel
    Luftangriffe: Fatah beschuldigt Hamas
    Israel setzt Luftangriffe fort

    Inhalt Hintergründe:

    21.05.2007, 14:35 Uhr
    Vier Terroristen sterben bei Luftangriff
    -> #13518


    GAZA (inn) - Bei einem israelischen Luftangriff im Gazastreifen sind am
    Montagnachmittag vier Palästinenser ums Leben gekommen. Sie waren Mitglieder
    der Terrorgruppe Dschihad al-Islami.

    Die israelische Luftwaffe geht in dem Gebiet gegen Terroristen vor, die in
    den vergangenen Tagen zahlreiche Kassam-Raketen auf Israel abgefeuert haben.
    Bei einem Angriff auf eine mutmaßliche Raketenfabrik starb ein weiterer
    Palästinenser. Aus palästinensischen Quellen hieß es, es habe sich bei dem
    Gebäude um eine Maurerwerkstatt gehandelt.

    Unterdessen fiel durch israelische Angriffe im nördlichen Gazastreifen für
    etwa 50.000 Palästinenser der Strom aus. Das berichtet die Tageszeitung
    "Ha´aretz".

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    -> #zurueck


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    21.05.2007, 13:08 Uhr
    Präsidentschaftswahl am 13. Juni
    -> #zurueck


    JERUSALEM (inn) - Die Wahl des neuen israelischen Präsidenten findet am 13.
    Juni statt - das entschied die Knesset-Führung am Montagmittag.

    Im August endet die Amtszeit von Präsident Mosche Katzav, der allerdings
    derzeit beurlaubt ist. Gegen ihn wird wegen des Verdachtes auf sexuelle
    Belästigung in mehreren Fällen und auf Korruption im Amt ermittelt. Seine
    Stellvertreterin Dalia Itzik hatte den 13. Juni als Wahltag beantragt.

    Kandidatenvorschläge können bis zum 3. Juni eingereicht werden. Bisher
    bewerben sich der frühere Knesset-Sprecher Reuven Rivlin (Likud) und die
    Abgeordnete Colette Avital (Avoda). Vizepremier Schimon Peres (Kadima) hat
    sich noch nicht endgültig für eine Kandidatur entschieden. Das berichtet das
    Internetportal "Walla".

    Der israelische Staatspräsident wird vom Parlament gewählt. Seine Amtszeit
    beträgt sieben Jahre. Eine Wiederwahl ist nicht möglich.

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    -> #zurueck


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    21.05.2007, 12:48 Uhr
    Palästinenser an "Rolling Stones": "Nicht in Israel auftreten"
    -> #zurueck


    TEL AVIV (inn) - Eine palästinensische Gruppierung hat die Rockgruppe
    "Rolling Stones" aufgefordert, ein in Tel Aviv geplantes Konzert abzusagen.
    Schließlich hätten die Musiker zur Zeit der Apartheid auch Südafrika
    boykottiert, heißt es als Begründung.

    Die "Palästinensische Kampagne für den Akademischen und Kulturellen Boykott
    Israels" hat einen offenen Brief an die "Rolling Stones" verfasst. Darin
    heißt es laut der palästinensischen Nachrichtenagentur "Ma´an": "Liebe
    'Rolling Stones', die palästinensische Gesellschaft der Künste hat mit
    Unglauben Medienberichte über Ihren bevorstehenden Auftritt in Israel
    erhalten - in einer Zeit, in der Israel seine Kolonial- und
    Apartheidsentwürfe unvermindert fortsetzt, um weiter Palästinenser zu
    enteignen, zu unterdrücken und letztlich in einer ethnischen Säuberung von
    ihrem Heimatland zu vertreiben."

    Die Band solle erst in Israel auftreten, wenn es "seine illegale Besatzung
    palästinensischen Gebietes beendet und grundlegende Menschenrechte ebenso
    respektiert wie die relevanten Grundsätze des internationalen Gesetzes, was
    palästinensische Rechte auf Freiheit, Selbstbestimmung und Gleichheit
    betrifft", schreibt die Gruppierung weiter.

    "In dieser Zeit in Israel aufzutreten, ist moralisch gleichwertig wie ein
    Auftritt in Südafrika während der Zeit der Apartheid. Wir erinnern uns alle
    daran, wie führende Musiker der 'Rolling Stones' eine herausragende Rolle
    spielten, als in den 1980ern ein kultureller Boykott gegen das Apartheids-
    Südafrika durchgesetzt wurde, und wie sie an der Aufnahme des zeitlosen
    Liedes 'Sun City' teilnahmen, das einen einzigartigen Einfluss darauf hatte,
    dass das Bewusstsein der Öffentlichkeit für die Apartheid und ihre
    Ungerechtigkeiten wuchs. Wie Erzbischof Desmond Tutu, der UN-
    Sonderberichterstatter für Menschenrechte, Prof. John Dugard, und der
    südafrikanische Minister Ronnie Kasrils wiederholt erklärt haben, hat Israel
    ein schlimmeres Apartheidssystem geschaffen als alles, was je in Südafrika
    existierte."

    Darauf folgt eine Aufzählung angeblicher israelischer Verstöße gegen die
    Menschenrechte. Am Ende appellieren die Verfasser "an Ihre moralischen
    Grundsätze und Ihre Erfahrung darin, für Menschenrechte und Menschenwürde
    aufzustehen. Wir hoffen aufrichtig, dass Sie dieses unausgereifte und vor
    allem schädliche Konzert in Israel absagen".

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    -> #zurueck


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    21.05.2007, 11:39 Uhr
    Saudischer Vertreter fordert Ende der palästinensischen Kämpfe gegen
    Israel
    -> #zurueck


    AMMAN (inn) - Ein saudischer Diplomat hat die Palästinenser aufgefordert,
    ihre Waffen nicht mehr gegen Israel zu richten. Auch die internen Kämpfe
    müssten ein Ende finden, sagte er am Samstag beim Weltwirtschaftsforum in
    Jordanien.

    "Unsere palästinensischen Brüder müssen nicht nur aufhören, gegeneinander
    zu kämpfen", so Turki al-Faisal al-Saud vor Journalisten. "Ich würde sie
    auch dazu aufrufen, damit aufzuhören, mit militärischen Methoden gegen
    Israel zu kämpfen."

    Er fügte hinzu: "Es ist eine Schande, dass wir unseren Zorn und Ärger in
    einer tödlicheren Weise gegen unsere arabischen und moslemischen Genossen
    richten als gegen unsere Feinde." Wenn die Palästinenser einander weiter
    töteten, werde die arabische Friedensinitiative die Region nirgendwo
    hinführen. "Dies macht es zwingend erforderlich, dass wir unser Schicksal in
    die eigenen Hände nehmen." Dann würden sich weder die USA noch Israel oder
    ein anderer ausländischer Staat einmischen, sagte Al-Saud laut der
    Tageszeitung "Ha´aretz".

    Der ursprünglich von Saudi-Arabien vorgelegte Friedensplan bietet Israel
    normale Beziehungen zu den arabischen Staaten an, wenn es sich aus den 1967
    eroberten Gebieten zurückzieht. Weitere Bedingungen sind ein
    Palästinenserstaat und die Rückkehr der palästinensischen Flüchtlinge.

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    -> #zurueck


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    21.05.2007, 11:18 Uhr
    Luftangriffe: Fatah beschuldigt Hamas
    -> #zurueck


    GAZA (inn) - Die Fatah hat die Hamas für die israelischen Luftangriffe auf
    den Gazastreifen verantwortlich gemacht. Die Gruppierung provoziere die
    Israelis, die Palästinenser anzugreifen, sagte Fatah-Sprecher Dschamal Nasal
    am Samstag.

    "Die Bewohner des Gazastreifens brauchen keinen weiteren kriminellen
    israelischen Krieg", so Nasal laut der palästinensischen Nachrichtenagentur
    "Ma´an". "Doch die Hamas hat beschlossen, dass es ihren Zielen dienen
    könnte, Israel zu verleiten, die Tore der Hölle für die Palästinenser zu
    öffnen." Die Hamas bahne sich den Weg zur Palästinensischen
    Befreiungsorganisation PLO durch Granaten und Raketen.

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    -> #zurueck


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    21.05.2007, 10:50 Uhr
    Israel setzt Luftangriffe fort
    -> #zurueck


    GAZA (inn) - Bei einem israelischen Luftangriff auf das Haus eines Hamas-
    Abgeordneten sind am Sonntagabend in Gaza mindestens acht Palästinenser ums
    Leben gekommen. Laut der Armee galten die Raketen Terroristen, die sich vor
    dem Gebäude aufhielten.

    Das Haus gehörte dem Mitglied des Legislativrates Chalil al-Haja. Sieben
    der Getöteten waren Angehörige seiner Familie. Unter ihnen sind auch der 60-
    jährige Vater und ein 16-jähriger Verwandter. Mindestens 13 Palästinenser
    erlitten Verletzungen. Al-Haja selbst wurde leicht verwundet, wie die
    Tageszeitung "Ha´aretz" berichtet.

    Als er Angehörige im Krankenhaus besuchte, sagte er vor Journalisten: "Wir
    werden trotz der Herausforderungen voranschreiten, trotz der Märtyrer, trotz
    des Schmerzes, den ich und auch mein Volk erleiden." Al-Haja war kurz vor
    dem Angriff aus Ägypten zurückgekehrt, wo er an den Verhandlungen um eine
    Feuerpause zwischen den palästinensischen Gruppen Hamas und Fatah beteiligt
    war.

    Mindestens drei der Toten waren Zivilisten. Hamas-Sprecher Fawsi Barhum
    deutete den Angriff als Zeichen dafür, dass Israel auf jeden ziele -
    Zivilisten und Führer. "Diese Eskalation ist sehr ernst. Alle Optionen sind
    offen, um darauf zu reagieren." Der Vorsitzende der Autonomiebehörde, Mahmud
    Abbas (Fatah), forderte internationalen Druck auf Israel.

    Zuvor hatte das israelische Kabinett beschlossen, die "operativen Maßnahmen
    in Gaza" auszuweiten. Es ließ auch gezielte Angriffe auf palästinensische
    Terrorführer zu. Anlass sind die palästinensischen Raketenangriffe auf Ziele
    in der Negev-Wüste.

    "Entweder Hamas oder Regierung auflösen"

    Vor der Entscheidung warnte der Minister für Strategische Angelegenheiten,
    Avigdor Lieberman, seine Koalitionspartner. "Die aktuelle Koalition hat den
    Augenblick der Wahrheit erreicht", sagte er gegenüber dem israelischen
    Rundfunk. "Entweder nehmen wir die Hamas weg, oder wir nehmen die Regierung
    weg. Diese Alternative ist klar, es ist die einzige auf der Tagesordnung.
    Ich betone, dass dies kein Ultimatum ist und ich kein Zeitlimit setze, aber
    letztendlich ist das die Wahlmöglichkeit - entweder man löst die Hamas auf
    oder die Regierung." Lieberman ist Vorsitzender der Einwandererpartei
    "Israel Beiteinu".

    Der Kadima-Minister Se´ev Boim forderte ein hartes Vorgehen gegen die
    Hamas: "Nun, da die Hamas offen sagt, dass sie die Kassams abfeuert, müssen
    wir die Hamas angreifen. Es gibt Leute, die sie abschießen, es gibt ihre
    Kommandeure in dem bewaffneten Flügel, und es gibt den politischen Apparat,
    es gibt einen Premierminister."

    Am frühen Morgen waren bei einem von sechs israelischen Angriffen drei
    Hamas-Mitglieder getötet worden. Sie waren in einem Fahrzeug unterwegs. Aus
    der Armee hieß es, die Größe der Explosion habe bestätigt, dass die
    mutmaßlichen Terroristen Munition transportierten.

    Bereits am Samstag starben mindestens vier Palästinenser durch Raketen der
    Luftwaffe, am Freitag gab es insgesamt sieben Tote. Während des israelischen
    Wochenendes schlugen 45 Kassams auf israelischem Gebiet ein.

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    -> #zurueck
    May 18

    Israelnetz.de-Newsletter vom 18.05.2007

    Inhalt Nachrichten:
    Mehrheit befürwortet Angriff der USA auf Iran
    Anschlag auf Abbas verhindert
    Chaos in Gaza: Hamas-Führer beschuldigt Israel, die Araber und die Welt
    Netanjahu: Stellt Gaza das Wasser ab!
    Gaza: 5 Tote durch Luftangriff

    Inhalt Hintergründe:

    18.05.2007, 14:39 Uhr
    Mehrheit befürwortet Angriff der USA auf Iran
    -> #13513


    RAMAT GAN (inn) - Eine Mehrheit von 71 Prozent der Israelis ist der
    Meinung, dass die USA den Iran angreifen sollten, wenn die diplomatischen
    Mittel nicht fruchten und Teheran sein Nuklear-Programm weiterführt. Dies
    geht aus einer Umfrage zum Verhältnis der Israelis zu Amerika hervor, die
    das "Begin-Sadat-Zentrum" (BESA) der Bar-Ilan-Universität und die "Anti-
    Defamation League" durchgeführt haben.

    Was die Bedeutung Amerikas für Israel angeht, waren sich fast alle
    Befragten einig: dass die Unterstützung Israels aus den USA wesentlich für
    die Sicherheit des Landes ist, fanden 91 Prozent. Etwa 65 Prozent gaben an,
    die USA für einen loyalen Partner Israels zu halten. Nur 11 Prozent meinten,
    das dies nicht so sei. US-Präsident George W. Bush gegenüber waren 73
    Prozent der Befragten freundlich gesinnt.

    59 Prozent der Israelis sind nach wie vor der Meinung, dass der Irak-Krieg
    gerechtfertigt war. Nur 36 Prozent sind gegenteiliger Ansicht. Auf die
    Frage, warum die USA Israel unterstützen, antworteten 48 Prozent, sie täten
    es aus strategischen Gründen; 30 Prozent meinen, dass es an den Juden in
    Amerika liege; für 17 Prozent liegt es an den gemeinsamen Werten und der
    demokratischen Tradition.

    Die Hilfe der Juden aus Amerika war für 52 Prozent ausreichend, während 33
    Prozent das nicht so sahen. Jeder Zweite (51 Prozent) war der Meinung, dass
    es Amerika irgendwann schaffen werde, Israelis und Palästinenser zu einem
    endgültigen Abkommen zu bringen. Dem stimmten 43 Prozent nicht zu.

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    -> #zurueck


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    18.05.2007, 14:07 Uhr
    Anschlag auf Abbas verhindert
    -> #zurueck


    RAMALLAH (inn) - Palästinensische Sicherheitskräfte haben am Donnerstag
    einen Mordanschlag auf den Vorsitzenden der Autonomiebehörde, Mahmud Abbas,
    vereitelt. Eine Bombe sollte an einer Straße im Gazastreifen explodieren,
    über die Abbas' Konvoi gefahren wäre.

    Wie die Sicherheitskräfte am Donnerstagabend der Nachrichtenagentur AFP
    mitteilten, entdeckten sie den Sprengstoff unter der Straße von Salaheddin,
    die durch den Gazastreifen verläuft. Abbas sagte seinen Besuch in Gaza
    daraufhin ab.

    Die Sicherheitskräfte machten die radikal-islamische Hamas für den
    Attentatsversuch verantwortlich. Nach ihren Vermutungen haben die "Essedin-
    el-Kassam-Brigaden" den Sprengstoff dort platziert.

    Das Büro des Präsidenten bestätigte die Angaben der Sicherheitskräfte.

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    -> #zurueck


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    18.05.2007, 13:55 Uhr
    Chaos in Gaza: Hamas-Führer beschuldigt Israel, die Araber und die Welt
    -> #zurueck


    DAMASKUS (inn) - An den gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Anhängern der
    Hamas und der Fatah sind Israel, die Internationale Gemeinschaft und die
    arabischen Länder schuld. Diese Ansicht vertritt der stellvertretende Chef
    des politischen Büros der Hamas, Mussa Abu Marsuk.

    Bei Kämpfen zwischen beiden Gruppen starben an vier Tagen mittlerweile 41
    Palästinenser, die meisten von ihnen gehören der Fatah des Vorsitzenden der
    Autonomiebehörde, Mahmud Abbas, an. Am Mittwoch hatten Bewaffnete der Hamas
    das Haus eines ranghohen Fatah-Beamten in Gaza-Stadt gestürmt. Sie
    erschossen fünf Leibwächter.

    "Der internationalen Gemeinschaft und den arabischen Ländern lastet ein
    Teil der Verantwortung für die derzeitigen Ereignisse auf, wegen ihrer
    Haltung zur nationalen Einheitsregierung", sagte Abu Amrsuk laut einem
    Bericht der Nachrichtenagentur "Associated Press" am Mittwoch in Damaskus.
    "Die weiterhin bestehende finanzielle und politische Belagerung hat die
    Umstände in diese kochende Spannung gebracht."

    Der Hamas-Führer beschuldigte auch Israel und kritisierte die arabische
    Gleichgültigkeit angesichts der Wirtschaftssanktionen. "Hinter all diesen
    Ereignissen stecken die Israelis." Er fügte hinzu: "Es ist unlogisch, dass
    die Araber untätig bleiben und sich die palästinensische Situation ansehen,
    während sie droht zu explodieren."

    Abu Marsuk hob besonders den Hohen Vertreter für die Gemeinsame Außen- und
    Sicherheitspolitik der Europäischen Union und Generalsekretär des Rates der
    EU, Javier Solana, hervor: "Er war einer der Haupt-Anstifter für die
    derzeitigen Ereignisse, denn er fährt mit der Belagerung des
    palästinensischen Volkes fort, und er hat die palästinensischen Wahlen
    boykottiert."

    Solana hatte bereits am Dienstag Vorwürfe zurückgewiesen, nach denen für
    die innerpalästinensischen Kämpfe das Embargo für Hilfsgüter schuld sein
    soll, das die EU und andere Geberländer wie die USA gegen die
    palästinensische Regierung ausgesprochen hatten. Die Länder haben die
    Hilfszahlungen an die Palästinenser eingestellt, nachdem die militante Hamas
    in die Regierungsverantwortung gewählt worden war. Gründe für den Boykott
    sind die Forderung der Hamas, Israel zu zerstören, und die Weigerung, der
    Gewalt abzuschwören. Zudem erkennt die Hamas bisherige Abkommen zwischen
    Israel und den Palästinensern nicht an.

    Abu Marsuk schloss unterdessen die Möglichkeit eines palästinensischen
    Bürgerkrieges nicht aus. Allerdings würden dies "alle palästinensischen
    Parteien" ablehnen.

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    18.05.2007, 11:34 Uhr
    Netanjahu: Stellt Gaza das Wasser ab!
    -> #zurueck


    GAZA (inn) - Der Likud-Vorsitzende Benjamin "Bibi" Netanjahu hat gefordert,
    dass Israel den Palästinensern kein Wasser und keine Elektrizität mehr
    liefert. Nach massiven Angriffen haben Tausende Bewohner der israelischen
    Ortschaft Sderot die Region mittlerweile verlassen.

    Am Donnerstag schossen Palästinenser 30 Kassam-Raketen auf den westlichen
    Negev ab. Am Freitag gingen mindestens sechs Raketen auf Süd-Israel nieder,
    drei davon trafen Sderot. Ein Mann und zwei Frauen werden wegen Schock
    behandelt. Wie Ärzte mitteilten, wurden drei Bewohner durch umherfliegende
    Splitter verletzt.

    Netanjahu rief am Donnerstag Premierminister Ehud Olmert dazu auf, konkrete
    Schritte gegen den Raketenbeschuss zu unternehmen. Bei einer Likud-Sitzung
    anlässlich des Aufstiegs der Partei vor 30 Jahren sagte Netanjahu im
    Menachem Begin-Gedächtniszentrum, Olmert könne von Begin lernen: Als der
    1992 verstorbene ehemalige israelische Premier den irakischen Reaktor
    angriff, habe er damit gezeigt, dass eine Regierung vor allem dem Schutz des
    Volkes verpflichtet sei.

    "Die Regierung kann viel tun, um sein Volk zu schützen", so Netanjahu laut
    einem Bericht der Tageszeitung "Jerusalem Post". "Sie kann jeden evakuieren,
    bei dem es notwendig ist, sie kann den Gazastreifen absperren, Dienste wie
    Elektrizität und Wasser abstellen oder sich zu einem eingeschränkten
    Einmarsch vier oder fünf Kilometer ins Land hinein entschließen, um den
    Abstand zu den Kassam-Raketen zu vergrößern. Doch diese Regierung tut
    nichts, um die Menschen von Sderot zu beschützen, denn sie ist paralysiert."

    In einem Interview mit dem Armee-Rundfunk verglich der Politiker die
    derzeitige Situation in Israel mit der von 1977, als der Likud bei den
    Wahlen stärkste Fraktion wurde und erstmals die Regierungsverantwortung mit
    Begin als Premierminister übernahm. Israel werde wie damals von Personen
    geführt, die im Krieg versagt und die Belange der Bürger aus den Augen
    verloren hätten. Netanjahu verglich sich selbst mit Begin: "Begin wurde als
    Gefahr für den Frieden angesehen", und der Spruch "Jeder außer Begin" sei
    heute ersetzt worden durch "Jeder außer Bibi".

    12 Millionen Euro Schaden durch Raketenbeschuss

    Die Kassam-Raketen verursachen einen Schaden von 12 Millionen Euro in der
    Industrie von Sderot und des westlichen Negev. Dies teilte die
    Herstellervereinigung von Israel am Donnerstag mit. Rund 85 Prozent der 40
    größeren Firmen im West-Negev verzeichneten Einbußen, weil Mitarbeiter
    aufgrund des Raketenbeschusses nicht zur Arbeit kommen, sagte Jehuda Segev,
    Direktor der Vereinigung. In der vergangenen Woche seien 150 Arbeiter nicht
    zur Arbeit erschienen. Zudem hätten 25 Prozent der Firmen ihre Büros in
    sicherere Regionen verlegt. Ebenfalls 25 Prozent gaben an, dass die Aufträge
    zurückgegangen seien. Seit Mitte 2006 haben 90 Prozent der Firmen des
    westlichen Negev berichtet, dass viele Kunden wegblieben.

    Die Vereinigung fordert von der Regierung, dass sie die Region offiziell
    zur "Konflikt-Zone" erklärt, wie sie es bei der Nord-Grenze Israels während
    des Zweiten Libanonkrieges getan habe. Dies verschaffe der dortigen
    Industrie eine Steuererleichterung. Zudem müsse die Regierung mindestens
    zehn Millionen Euro für die Sicherung der Fabriken bereitstellen, so die
    Unternehmer. In der Region arbeiten etwa 5.000 Angestellte.

    Etwa 2.500 Bewohner Sderots haben die Stadt bereits verlassen. 800 wurden
    am Donnerstag vom Verteidigungsministerium evakuiert. Der aus Russland
    stammende israelische Geschäftsmann Arcadi Gaydamak hat den Flüchtlingen
    zusätzlich 1.600 Bewohnern Hotelzimmer in Tel Aviv, Jerusalem und Be'er
    Scheva bezahlt.

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    -> #zurueck


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    18.05.2007, 10:34 Uhr
    Gaza: 5 Tote durch Luftangriff
    -> #zurueck


    GAZA (inn) - Die israelische Luftwaffe hat am Freitagmorgen ein
    Hauptquartier der radikal-islamischen Hamas im Osten von Gaza-Stadt
    bombardiert – dabei kamen fünf Palästinenser ums Leben. Als Reaktion auf den
    ständigen palästinensischen Raketen-Beschuss auf israelische Ziele zog die
    Armee zudem erstmals seit November wieder mit Panzern und Soldaten in den
    Gazastreifen.

    Mindestens drei der getöteten Palästinenser in Gaza-Stadt gehörten der
    militanten Hamas an. Sechs Personen wurden verletzt, teilten Ärzte mit. Wie
    "Associated Press" berichtet, beschoss die israelische Armee außerdem zwei
    weitere Gebäude. Dabei wurde jedoch niemand verletzt. Von diesen Punkten
    seien Raketen auf Israel abgefeuert worden, so ein Armeesprecher.

    Seit Tagen feuert die Hamas Raketen auf Israel ab. Allein am Donnerstag
    schossen Palästinenser 30 Kassam-Raketen auf Israel.

    Bereits am Donnerstag reagierte die israelische Armee darauf mit
    Luftangriffen. Dabei starben fünf Palästinenser. Die Luftwaffe teilte mit,
    sie habe ein Auto in Rafah beschossen, in denen Palästinenser saßen, die
    kurz zuvor Raketen auf die israelische Ortschaft Kerem Schalom abgefeuert
    hatten.

    Die Armee rückte mit Panzern und Soldaten einige Hundert Meter in den
    nördlichen Gazastreifen ein. Es fielen jedoch keine Schüsse.

    "Israel wird alle Mittel der Verteidigung einsetzen, um diese
    Raketenangriffe zu stoppen", sagte Regierungssprecherin Miri Eisen laut
    Medienberichten. "Wir werden unsere Bürger vor diesen Raketen schützen, vor
    den Waffen, vor der vom Iran unterstützten Hamas, die Israel angreift."
    May 17

    Israelnetz.de-Newsletter vom 17.05.2007

    Inhalt Nachrichten:
    Veranstaltungen zum Jerusalem-Tag fallen ins Wasser
    Milliardär bietet Sderot-Bewohnern Erholung
    Israelischer Unternehmer bekommt Buber-Rosenzweig-Medaille

    Inhalt Hintergründe:

    16.05.2007, 17:17 Uhr
    Veranstaltungen zum Jerusalem-Tag fallen ins Wasser
    -> #13510


    JERUSALEM (inn) - Wegen starker Regenfälle fallen fast alle Veranstaltungen
    zum Jerusalem-Tag aus. Nach dem jüdischen Kalender erinnern die Israelis am
    heutigen Mittwoch an die Wiedervereinigung der Hauptstadt im Sechs-Tage-
    Krieg vor 40 Jahren.

    An mehreren Orten in Jerusalem wurden Teilnehmer von Rundtouren durch die
    Niederschläge festgehalten und mussten evakuiert werden. Die Polizei sagte
    die Hauptzeremonie ebenso ab wie eine Graduierungsfeier für Fallschirmjäger.
    In mehreren Straßen wurde der Verkehr umgeleitet. Dies berichtet die
    Tageszeitung "Ha´aretz".

    Der Tag hatte in Jerusalem sonnig begonnen. Doch gegen Mittag begann es zu
    regnen und zu hageln.

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    -> #zurueck


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    16.05.2007, 17:04 Uhr
    Milliardär bietet Sderot-Bewohnern Erholung
    -> #zurueck


    SDEROT (inn) - Der israelische Milliardär Arkadi Gaydamak will bei der
    Befestigung von Häusern in der raketengeplagten Wüstenstadt Sderot helfen.
    Nach der Raketensalve vom Dienstag schickte er zudem acht Busse, die
    Hunderten Bewohnern vorübergehend eine Erholung von den palästinensischen
    Angriffen ermöglichen sollen.

    Am Dienstag erhielt Gaydamak einen Brief von Menschen aus Sderot. Sie baten
    ihn, sie aus der Stadt zu evakuieren. Den Tag über waren fast 30 Raketen in
    Sderot eingeschlagen. Der Milliardär reagierte prompt auf die Bitte. Die
    Busse sollen die Bewohner in Hotels in Be´er Scheva und Aschdod bringen.
    Bereits früher hatte er zahlreichen Menschen aus der Stadt ein ruhiges
    Wochenende in Eilat am Roten Meer finanziert - er übernahm die Kosten für
    Fahrt und Unterkunft.

    Die Vorsitzende des örtlichen Elternkomitees, Batia Katar, sagte gegenüber
    der Zeitung "Jediot Aharonot", viele bemühten sich um einen Platz in einem
    der Busse. Zuerst würden Familien mit Kindern aus der Stadt gebracht. "Alle
    sagen, dass sie Gaydamak dankbar sind, aber dass der Staat Israel das hätte
    tun sollen. Die Leute wollen wegen der Schande, die sie erfahren, die
    Regierung stürzen."

    Gaydamak teilte bezüglich der geplanten Schutzmaßnahmen mit: "Wir
    verhandeln mit einer großen Baugesellschaft, die der Regierung bereits vor
    mehreren Monaten angeboten hat, ein Projekt auszuführen, um die Wohnhäuser
    in Sderot zu befestigen. Aber es wurde nicht ausgeführt. Ich arbeite nicht
    in der Regierung und weiß nicht, was sie tun sollen oder nicht. Ich weiß
    nur, dass ich verpflichtet bin, im Namen von Juden zu handeln." Er wolle
    einen finanziellen Beitrag zu dem Projekt leisten.

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    -> #zurueck


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    16.05.2007, 16:51 Uhr
    Israelischer Unternehmer bekommt Buber-Rosenzweig-Medaille
    -> #zurueck


    BAD NAUHEIM (inn) - Der israelische Unternehmer Stef Wertheimer soll im
    Jahr 2008 die Buber-Rosenzweig-Medaille erhalten. Das teilte der
    Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit
    am Montag in Bad Nauheim mit.

    Wertheimer hat einen metallverarbeitenden Betrieb in Israel. Zudem hat er
    einen erfolgreichen Technologiepark gegründet. Dadurch leiste er einen
    bedeutenden Beitrag zur Friedensbildung in Nahost, weil er Menschen in Lohn
    und Brot stelle, hieß es in der Begründung. Der Israeli soll die undotierte
    Auszeichnung während der "Woche der Brüderlichkeit" im März 2008
    entgegennehmen, wie die "Frankfurter Rundschau" berichtet.

    Die Juroren formulierten Wertheimers Überzeugung so: "Wer darauf achten
    muss, seinen Aufträgen oder seiner Arbeit nachzukommen, ist für Gewalt und
    Terrorismus verloren." Der Israeli verkörpere wie kein Zweiter das
    Jahresthema des Koordinierungsrates, ein Zitat des ersten israelischen
    Premiers David Ben Gurion: "Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist".

    Mit der Buber-Rosenzweig-Medaille werden seit 1968 Persönlichkeiten,
    Institutionen und Initiativen geehrt, die sich um die Verständigung zwischen
    Christen und Juden verdient gemacht haben. Zu den bisherigen Preisträgern
    gehören der frühere Bundespräsident Johannes Rau, Ex-Außenminister Joschka
    Fischer (Grüne) sowie der Dirigent Daniel Barenboim. In diesem Jahr wurden
    die Fernsehjournalisten Esther Schapira und Georg Hafner ausgezeichnet. Die
    Medaille soll an die jüdischen Philosophen Martin Buber (1878-1965) und
    Franz Rosenzweig (1886-1929) erinnern.

    Israelnetz.de-Newsletter vom 16.05.2007

    Inhalt Nachrichten:
    Wegen Chaos: Polizeichef im Gazastreifen legt Amt nieder
    2006: Finanzhilfe für Palästinenser deutlich höher
    Nach Kassam-Regen: Israel bombardiert Hamas-Hauptquartier
    Terrorgruppe droht "zionistischem" Sarkozy
    Bewohner sind stolz auf Jerusalem
    Gewalt im Gazastreifen dauert an
    Fatah-Abgeordnete protestieren gegen Gewalt

    Inhalt Hintergründe:

    16.05.2007, 14:58 Uhr
    Wegen Chaos: Polizeichef im Gazastreifen legt Amt nieder
    -> #13502


    GAZA (inn) - Der Polizeichef der Autonomiestadt Rafah ist am Mittwoch wegen
    der chaotischen Zustände im Gazastreifen zurückgetreten. Die
    Sicherheitskräfte bemühten sich vergeblich, dem Durcheinander ein Ende zu
    machen, sagte er laut der palästinensischen Nachrichtenagentur "Ma´an".

    Der Polizeichef, Suheir Schahin, traf seine Entscheidung, bevor die
    internen Kämpfe seine Stadt im Süden des Gazastreifens erreichten.

    Unterdessen verurteilte der palästinensische Informationsminister Mustafa
    Barghuti die Angriffe auf Krankenwagen. "Es ist abscheulich, auf Ambulanzen
    und medizinisches Personal zu zielen, während sie humanitäre Pflichten
    erfüllen und versuchen, Verwundete zu retten." Am Mittwochmorgen war eine
    Krankenschwester von einer Kugel am Kopf getroffen worden, als ihr
    Krankenwagen ins Kreuzfeuer geriet. Sie ist an ein Beatmungsgerät
    angeschlossen. Barghuti rief alle Parteien auf, "die Kämpfe zu beenden, um
    zu vermeiden, dass das palästinensische Volk in einen verhängnisvollen
    Bürgerkrieg gerät."

    Wie die Zeitung "Ha´aretz" berichtet, haben die Auseinandersetzungen
    zwischen Hamas und Fatah seit Sonntagmorgen 41 Todesopfer gefordert. Sechs
    Fatah-Anhänger wurden am Mittwochmorgen von Hamas-Mitgliedern erschossen.
    Bei einem versehentlichen Angriff der Hamas auf einen Jeep starben zudem
    fünf Vertreter der eigenen Gruppe - die genauen Umstände sind noch nicht
    klar. Auch zwei Fatah-Männer wurden getötet. Außerdem starben bei weiteren
    Zusammenstößen ein Hamas-Mitglied und zwei Anhänger der Fatah.

    Der Vorsitzende der Autonomiebehörde, Mahmud Abbas, hat mittlerweile im
    Gazastreifen den Notstand ausgerufen.

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    -> #zurueck


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    16.05.2007, 14:37 Uhr
    2006: Finanzhilfe für Palästinenser deutlich höher
    -> #zurueck


    RAMALLAH (inn) - Im Jahr 2006 war die internationale finanzielle
    Unterstützung für die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) fast dreimal so
    hoch wie im Vorjahr. Das geht aus einem Bericht hervor, den das Büro für die
    Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) der UNO veröffentlicht hat.

    Demnach erhielten die Palästinenser im vergangenen Jahr rund 900 Millionen
    Dollar aus dem Ausland. Im Jahr 2005 waren es nur 349 Millionen Dollar.

    Trotz des internationalen Boykotts gegen die damals von der Hamas geführte
    Regierung erhöhten arabische und westliche Länder ihre Finanzhilfe.
    Allerdings schleusten sie das Geld an der Hamas vorbei, zum Beispiel direkt
    ins Büro des PA-Vorsitzenden Mahmud Abbas (Fatah). Mit diesen Mitteln wurden
    die Gehälter der PA-Angestellten teilweise beglichen. Außerdem wurden
    Bedürftige unterstützt. Dass Israel Steuern zurückhielt, die es für die
    Palästinenser eingetrieben hatte, wurde durch das Geld ausgeglichen.

    Laut dem UN-Bericht war der größte Geldgeber für die PA im vergangenen Jahr
    die Arabische Liga mit 448 Millionen Dollar. Ihr folgen die EU mit 219
    Millionen Dollar und die Weltbank mit 42 Millionen Dollar. Die Verfasser des
    Berichtes schätzen zudem, dass die Palästinenser etwa 180 Millionen Dollar
    in die Autonomiegebiete geschmuggelt haben.

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    -> #zurueck


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    16.05.2007, 13:56 Uhr
    Nach Kassam-Regen: Israel bombardiert Hamas-Hauptquartier
    -> #zurueck


    RAFAH (inn) - Bei einem israelischen Luftangriff auf ein Hamas-
    Hauptquartier im Gazastreifen sind am Mittwoch mindestens vier Palästinenser
    getötet worden. Seit Dienstagmorgen hatten Palästinenser fast 30 Kassam-
    Raketen auf Israel abgefeuert.

    Das Kommandozentrum der Hamas befindet sich im südlichen Gazastreifen, nahe
    der Grenzstadt Rafah. Das berichtet die Tageszeitung "Ha´aretz". Ungefähr 20
    Palästinenser wurden verletzt.

    Bei den palästinensischen Angriffen wurde eine Israelin schwer verwundet.
    Etwa 30 weitere Menschen erlitten leichtere Verletzungen. Am Mittwoch traf
    eine Rakete ein Haus in der israelischen Wüstenstadt Sderot, das sich in der
    Nähe des Wohnhauses von Verteidigungsminister Amir Peretz befindet. Dieser
    hielt sich zu diesem Zeitpunkt im Norden des Landes auf.

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    -> #zurueck


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    16.05.2007, 11:53 Uhr
    Terrorgruppe droht "zionistischem" Sarkozy
    -> #zurueck


    PARIS (inn) - Eine internationale Terrorgruppe hat nach der Wahl von
    Nicolas Sarkozy zum Präsidenten mit Anschlägen gegen Frankreich gedroht. Die
    Untergruppe von "Al-Qaida" bezeichnet das neue französische Staatsoberhaupt
    als "zionistischen Kreuzfahrer". Das berichtet die arabische Zeitung "Al-
    Kuds al-Arabi" (London).

    Die "Abu-Hafs-al-Masri-Brigaden" schreiben auf islamischen Internetseiten:
    "Die Wahl des zionistisch-kreuzfahrerischen Sarkozy wird eine schwere
    Reaktion nach sich ziehen, in deren Rahmen Dschihad- und Blutangriffe in
    Frankreich verübt werden sollen." Sarkozy tritt am heutigen Mittwoch die
    Nachfolge des bisherigen Präsidenten Jacques Chirac an. Er ist jüdischer
    Abstammung.

    Das Weiße Haus in Washington wird als "Schwarzes Haus" bezeichnet, dessen
    Vollstrecker Sarkozy sei. Die Gruppierung wendet sich auch direkt an das
    französische Volk: "Nachdem Ihr Eure Sache gesagt habt und den zionistischen
    Kreuzfahrer auf Euch genommen habt, der nach dem Blut moslemischer Frauen,
    Kinder und Greise dürstet, …warnen wir Euch: In den nächsten Tagen werdet
    Ihr einen Dschihad-Angriff erleben, der all denen im Gesicht explodieren
    wird, die ihr Vertrauen auf den Staat der Verachteten des 'Schwarzen Hauses'
    gesetzt haben." Dieser Angriff werde im Herzen von "Sarkozys Hauptstadt" zu
    einem Vernichtungskrieg werden.

    Die "Abu-Hafs-al-Masri-Brigaden" bezeichnen sich selbst als den Arm des
    internationalen Terrornetzwerkes "Al-Qaida" in Europa. In der Vergangenheit
    haben sie unter anderem die Verantwortung für Bombenanschläge in Istanbul,
    Madrid und London übernommen. Experten bezweifeln allerdings, dass die
    Gruppierung die Mittel für solch verheerende Attentate hat.

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    -> #zurueck


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    16.05.2007, 11:15 Uhr
    Bewohner sind stolz auf Jerusalem
    -> #zurueck


    JERUSALEM (inn) - Die große Mehrheit der Jerusalemer ist stolz auf ihre
    Stadt. Bei einer Umfrage äußerten dies 85,3 Prozent der Befragten - mehr als
    in den Küstenstädten Tel Aviv und Haifa.

    In Tel Aviv sind 76,7 Prozent der Menschen stolz darauf, in dieser Stadt zu
    leben. Bei den Bewohnern von Haifa beträgt der Anteil 71,8 Prozent.

    Von den Jerusalemern sagten zudem 85,2 Prozent, dass sie dort in den
    vergangenen Jahren Touristenstätten aufgesucht hätten. Der beliebteste Ort
    ist die Klagemauer. In Haifa lag der Anteil bei 71,9 Prozent, in Tel Aviv
    bei 54,8 Prozent.

    Den Bewohnern von Jerusalem und Haifa gemeinsam ist die Vorliebe für
    Ausflüge. Die Tel Aviver besuchen hingegen in ihrer Freizeit am liebsten ein
    Restaurant.

    Das Lieblingsessen der Jerusalemer ist Kube, eine gefüllte Teigtasche für
    den Schabbat. Die Menschen in Tel Aviv bevorzugen Pizza, die Bewohner von
    Haifa das Eintopfgericht Tscholent, das ebenfalls am wöchentlichen jüdischen
    Feiertag gegessen wird.

    Das Institut "Geokartografia" hatte aus jeder der drei Städte 200
    Erwachsene befragt. Anlass war der Jerusalem-Tag (Jom Jeruschalajim), der an
    die Wiedervereinigung der Stadt nach dem Sechs-Tage-Krieg vor 40 Jahren
    erinnert. Nach dem jüdischen Kalender wird er in diesem Jahr am heutigen
    Mittwoch gefeiert.

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    -> #zurueck


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    16.05.2007, 10:30 Uhr
    Gewalt im Gazastreifen dauert an
    -> #zurueck


    GAZA (inn) - Bewaffnete Hamas-Anhänger haben am Mittwochmorgen im
    Gazastreifen das Haus eines ranghohen Fatah-Vertreters gestürmt. Sie
    erschossen mindestens vier Mitglieder der rivalisierenden palästinensischen
    Gruppierung.

    Die Angreifer feuerten Granaten auf das Haus des Sicherheitschefs Raschid
    Abu Schbak. Dann drangen sie mit Rohrbomben und Schusswaffen in das Gebäude
    ein. Abu Schbak und seine Familie hielten sich zu dem Zeitpunkt nicht dort
    auf, aber mindestens ein Dutzend Leibwächter bewachten das Haus. Im Laufe
    der Kämpfe kamen den Fatah-Anhängern zahlreiche Vertreter des Präventiven
    Sicherheitsdienstes zu Hilfe, die Abu Schbak einst anführte. Das berichtet
    die Tageszeitung "Ha´aretz".

    "Hamas will Darfur in Gaza"

    Der Fatah-Sprecher Abdel Hakim Awad machte auch die Hamas-Führung für den
    Angriff verantwortlich. Mörder der Hamas aus allen Schichten der Hierarchie
    seien daran beteiligt. Die Gruppierung wolle Gaza in ein neues Somalia oder
    Darfur verwandeln. Ein Vertreter eines bewaffneten Armes der Fatah forderte
    den Vorsitzenden der Autonomiebehörde, Mahmud Abbas, und alle Minister der
    Fraktion zum Rücktritt auf. Abbas müsse den Notstand ausrufen. "Die
    Einheitsregierung ist eine Lüge. Es gibt keine Einheit im palästinensischen
    Volk", sagte der Sprecher, der Abu Qusai genannt wurde, laut dem
    israelischen Rundfunk.

    Bei einem weiteren Zusammenstoß zwischen den beiden Gruppen kam ein
    ranghoher Offizier von Abbas' Präsidialgarde ums Leben. Zudem wurden
    Granaten auf das Haus des Fatah-Vorsitzenden abgefeuert. Niemand wurde
    verletzt. Zuvor war eine Hamas-Stellung ebenfalls mit Granaten angegriffen
    worden.

    Eine Krankenschwester, die mit einer Ambulanz unterwegs war, wurde bei
    einem anderen Schusswechsel tödlich am Kopf getroffen.

    Ägypter verwundet

    Am späten Dienstagabend geriet ein ägyptischer Vermittler in das
    innerpalästinensische Kreuzfeuer. Er war mit dem Sprecher des
    palästinensischen Premiers, Ghasi Hamad, und einem Fatah-Vertreter in einer
    Straße in Gaza unterwegs. Sie wollten nachsehen, ob die jüngste Feuerpause
    eingehalten werde. Dabei gerieten sie unter Beschuss. Der Ägypter wurde an
    einer Hand verwundet. Zuvor hatten Hamas und Fatah die dritte Waffenruhe am
    dritten Tag in Folge abgeschlossen.

    Am Dienstag forderten die internen Auseinandersetzungen an verschiedenen
    Orten im Gazastreifen 15 Todesopfer. Es war der blutigste Tag seit der
    Bildung der nationalen Einheitsregierung. Außerdem erlitten 27 Palästinenser
    Verletzungen.

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    -> #zurueck


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    15.05.2007, 16:32 Uhr
    Fatah-Abgeordnete protestieren gegen Gewalt
    -> #zurueck


    GAZA (inn) - Aus Protest gegen die Kämpfe im Gazastreifen lassen vier
    palästinensische Abgeordnete ihre Mitgliedschaft im Parlament ruhen. Sie
    gehören der Fatah-Bewegung an.

    Bei den Mitgliedern des Legislativrates handelt es sich um Ahmad Abu Holy,
    Aschraf Dschum´a, Abdul-Hamid al-Ailah und Na´imah A-Scheich. Sie riefen das
    palästinensische Volk auf, auf die Straße zu gehen und ihren Ärger über die
    chaotischen Zustände im Gazastreifen zu bekunden.

    Was in dem Gebiet geschehe, sei "ein Zeichen der Schande auf dem Kopf jedes
    Palästinensers", sagte Abu Holy der palästinensischen Nachrichtenagentur
    "Ma´an". "Denn Gaza erlebt ein Massaker, es wurde in einen Bürgerkrieg
    gezogen, und wir sollten an unserer Verantwortung festhalten." Alles, was
    über die Satellitenfernsehsender erklärt werde, sei nur "Slogans und
    Parteipropaganda".

    "Das Blut jedes palästinensischen Kindes ist wichtiger und heiliger als
    politische und parteiliche Spaltungen wegen Autorität", fügte der Fatah-
    Anhänger hinzu. Ein Grund für die Kämpfe sind Streitigkeiten über die
    Verantwortung für die Sicherheitstruppen.

    Der ägyptische Präsident Hosni Mubarak bezeichnete die gewaltsamen
    Auseinandersetzungen vom Dienstag als "Überschreitung einer Roten Linie".
    Dabei waren mindestens 11 Palästinenser ums Leben gekommen. In einem
    Telefonat mit Palästinenserchef Mahmud Abbas forderte Mubarak ein sofortiges
    Ende der Gewalt zwischen dessen Fatah und der Hamas. Das berichtet die
    Zeitung "Jediot Aharonot". Die Ägypter waren vor der Bildung der nationalen
    Einheitsregierung die entscheidenden Vermittler.

    Israelnetz.de-Newsletter vom 15.05.2007

    Inhalt Nachrichten:
    Olmert in Jordanien
    Französischer Einwanderer gesteht Mord an Araber
    Fatah-Mitglieder sterben bei Hamas-Angriff
    EU unterstützt arabische Friedensinitiative

    Inhalt Hintergründe:
    40 Jahre vereinigtes Jerusalem

    15.05.2007, 14:54 Uhr
    Olmert in Jordanien
    -> #13498


    AKABA / PETRA (inn) - Israels Premier Ehud Olmert hat erneut seine
    Bereitschaft bekundet, mit arabischen Vertretern über den saudischen
    Friedensplan zu sprechen. Wenn ihn die Arabische Liga zu einem Gespräch
    einlade, werde er gerne kommen, sagte er am Dienstag bei einem Besuch in
    Jordanien.

    "Wir haben von der arabischen Friedensinitiative gehört und sagen: Kommt
    und stellt sie uns vor", so Olmert nach einem Treffen mit dem jordanischen
    König Abdullah in Akaba. "Ihr wollt mit uns darüber reden, und wir sind
    bereit, uns hinzusetzen und ausführlich darüber zu sprechen." Der
    ursprünglich von Saudi-Arabien vorgelegte Plan bietet Israel normale
    Beziehungen zu den arabischen Staaten an, wenn es sich aus den 1967
    eroberten Gebieten zurückzieht. Weitere Bedingungen sind ein
    Palästinenserstaat und die Rückkehr der palästinensischen Flüchtlinge.

    Während des Gesprächs in Akaba hatte der König den israelischen Premier
    aufgefordert, erst konkrete Schritte zu unternehmen, um die Beziehungen zu
    den Palästinensern zu verbessern. Laut dem Leiter der Informationsabteilung
    im Königspalast, Amdschad Adajleh, sprach Abdullah Berichte über einen
    geplanten Ausbau von Siedlungen an. Dies widerspreche dem Wunsch Israels
    nach Frieden. Olmert habe erwidert, solche Berichte seien haltlos.

    Des Weiteren legte der König dem Regierungschef nahe, die
    Wirtschaftsblockade gegen die Palästinenser aufzuheben. Auch solle Israel
    die Grenzübertritte erleichtern und alle eingefrorenen Gelder der
    Palästinenser freigeben.

    Konferenz von Nobelpreisträgern

    Wie die Tageszeitung "Ha´aretz" berichtet, nahm Olmert zudem an einer
    Konferenz von Nobelpreisträgern in der jordanischen Wüstenstadt Petra teil.
    Unter anderem beantwortete er vom Podium aus Fragen des jüdischen
    Friedensnobelpreisträgers Elie Wiesel. Es ging auch um den Zweiten
    Libanonkrieg. Daraus könne man lernen, dass es ernst zu nehmen sei, wenn
    eine mächtige Terrorgruppe anfange, hochentwickelte Waffen zu erwerben und
    ihren Einsatz ankündige. "Geht nicht schlafen in der Hoffnung, dass sie ihre
    Drohung nicht wahrmachen wird."

    Olmert fügte hinzu, er sei besorgt über die Sicherheit der israelischen
    Kinder und den Schmerz der palästinensischen Kinder: "Wenn ich beschließe,
    nicht auf Kassam-Feuer zu antworten, liegt das daran, dass ich nicht davon
    überzeugt bin, dass eine Antwort nicht ein zwölfjähriges Mädchen töten wird,
    das kein Verbrechen begangen hat. Nur derjenige, der die Kassam abgefeuert
    hat, hat sie in seinem Jeep mitgenommen."

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    -> #zurueck


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    15.05.2007, 12:47 Uhr
    Französischer Einwanderer gesteht Mord an Araber
    -> #zurueck


    TEL AVIV (inn) - Ein jüdischer Einwanderer aus Frankreich hat am Montag den
    Mord an einem arabischen Taxifahrer gestanden. Die israelische Polizei
    vermutet einen nationalistischen Hintergrund für die Tat.

    Der mutmaßliche Mörder und sein Bruder waren mit dem Taxi von Jerusalem
    nach Tel Aviv gefahren. Anschließend luden sie den Fahrer "zu einem Kaffee"
    in ihre Wohnung ein. Beide haben die französische und die israelische
    Staatsbürgerschaft.

    Die beiden Brüder erregten den Verdacht der Ermittler, weil sie mitten auf
    der Allenby-Straße in Tel Aviv umhergingen. Nach der Festnahme gestand der
    ältere Bruder, dass er in seiner Wohnung einen Taxifahrer ermordet habe. Der
    25-Jährige führte die Polizei zum Tatort. Ob sein 21-jähriger Bruder an dem
    Mord beteiligt war, ist noch unklar.

    Bei dem Opfer handelt es sich um den 35 Jahre alten Taisir Karaki aus Beit
    Hanina bei Jerusalem. Nach Polizeiangaben wurde ihm der Hals
    durchgeschnitten. Sein Körper wies weitere Spuren eines gewaltsamen
    Angriffes auf. Dies berichtet die Tageszeitung "Jediot Aharonot".

    Unterdessen forderte der Jerusalemer Bürgermeister Uri Lupolianski, die
    Angehörigen des Ermordeten als Terrorgeschädigte anzuerkennen. Laut dem
    israelischen Armeesender wies er zudem die für Wohlfahrt Zuständigen in der
    Stadtverwaltung an, sich um die Familie zu kümmern.

    Der Verteidiger des Tatverdächtigen plädiert darauf, seinen Mandanten für
    verhandlungsunfähig zu erklären. Der Einwanderer spreche wirr und seine
    Erklärungen seien merkwürdig. Er müsse von einem Psychologen untersucht
    werden.

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    -> #zurueck


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    15.05.2007, 11:45 Uhr
    Fatah-Mitglieder sterben bei Hamas-Angriff
    -> #zurueck


    GAZA (inn) - Bei einem Angriff der Hamas sind am Dienstag mindestens sieben
    Fatah-Anhänger getötet worden. Der Vorfall ereignete sich in einem
    Trainingslager in der Nähe des Karni-Überganges zwischen dem Gazastreifen
    und Israel.

    Die Toten gehörten der Präsidialgarde von Fatah-Chef Mahmud Abbas an. Die
    Hamas-Mitglieder feuerten eine Rakete auf einen Jeep der Sicherheitskräfte
    ab. Das Fahrzeug überschlug sich. Daraufhin schossen die Hamas-Vertreter auf
    die Insassen und töteten sieben von ihnen.

    Wie die Zeitung "Ha´aretz" meldet, flohen offenbar zwei weitere Männer von
    dem Schauplatz. Nahe der Grenze eröffneten israelische Soldaten das Feuer
    auf sie. Die Palästinenser wurden tödlich getroffen.

    Bei einem weiteren Zusammenstoß der beiden Gruppierungen kam ein Hamas-
    Anhänger ums Leben. An mehreren Orten im Gazastreifen gab es am Morgen
    Schusswechsel. Wegen der innerpalästinensischen Gewalt blieben die
    Universitäten geschlossen. Viele Eltern schickten ihre Kinder nicht in die
    Schule.

    Aus Protest gegen die Anarchie war der palästinensische Innenminister Hani
    Kawasmeh am Montag zurückgetreten. Er warf den Führern von Hamas und Fatah
    vor, ihn bei seinem Sicherheitsplan nicht unterstützt zu haben. Seit
    Sonntagmorgen haben die neu aufgeflammten Kämpfe im Gazastreifen 17
    Menschenleben gefordert. Damit ist die palästinensische Einheitsregierung
    ernsthaft gefährdet.

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    -> #zurueck


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    15.05.2007, 10:17 Uhr
    EU unterstützt arabische Friedensinitiative
    -> #zurueck


    BRÜSSEL (inn) - Die Europäische Union will bei den Bemühungen um Frieden in
    Nahost mit der Arabischen Liga zusammenarbeiten. Am Montag trafen sich in
    Brüssel die EU-Außenminister mit ihren Kollegen aus den 22 arabischen
    Staaten.

    Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier sprach von einer günstigen
    Gelegenheit, einen Frieden zu erreichen. Noch nie habe es in der
    Vergangenheit Friedensbemühungen "mit so deutlicher Unterstützung der
    arabischen Staaten gegeben", sagte der derzeitige EU-Ratsvorsitzende laut
    dem Nachrichtensender "n-tv". Die Europäische Union werde sich bemühen, alle
    Mitglieder des Nahost-Quartetts in die Zusammenarbeit mit der Arabischen
    Liga zu integrieren. "Wir müssen die Chancen, die die gegenwärtige Situation
    bietet, nämlich eine kooperative Haltung vieler arabischer Staaten, jetzt
    nutzen." Zu dem Quartett gehören neben der EU Russland, die USA und die UNO.

    "Historisches Treffen"

    Der saudische Außenminister Prinz Saud al-Faisal bezeichnete das Treffen
    als "historisch". "Wir waren uns einig, dass dieses Problem, wenn es
    ungelöst bleibt, von enormer Gefahr für die internationale Gemeinschaft und
    für unsere Region ist", sagte er. Den arabischen Staaten sei es mit dem
    Wunsch nach Frieden ernst. "Wir brauchen Frieden jetzt, nicht später. Wir
    haben sehr viel Zeit und Energie verspielt. Wir müssen uns jetzt bemühen,
    das wieder wettzumachen."

    Wie Steinmeier mitteilte, unterstützt die EU den Friedensplan der
    Arabischen Liga, der im März in Mekka bekräftigt wurde. Der ursprünglich von
    Saudi-Arabien vorgelegte Plan bietet Israel normale Beziehungen zu den
    arabischen Staaten an, wenn es sich aus den 1967 eroberten Gebieten
    zurückzieht. Weitere Bedingungen sind ein Palästinenserstaat und die
    Rückkehr der palästinensischen Flüchtlinge. Der Generalsekretär der
    Arabischen Liga, Amr Mussa, bezeichnete 2007 als "wichtiges Jahr", der
    Friedensprozess sei "nicht unendlich". In Kürze soll eine arabische
    Delegation nach Israel reisen, um über den Plan zu sprechen.

    Uneins über Umgang mit Hamas

    Uneinigkeit zwischen Europäern und Arabern zeigte sich beim Umgang mit der
    radikal-islamischen Hamas, die von der EU als Terrorgruppe eingestuft wird.
    Derzeit stellt sie mit der Fatah die palästinensische Regierung und wird von
    der EU politisch und finanziell boykottiert. Außenkommissarin Benita Ferrero-
    Waldner sagte allerdings, der palästinensische Finanzminister Salam Fajjad
    wolle ein gesondertes Konto einrichten. Darauf könnten direkte Finanzhilfen
    dann kontrollierbar eingezahlt werden. Auf diese Weise könne die EU
    möglicherweise den Boykott direkter Zahlungen an die Palästinenserregierung
    beenden. Fajjad vertritt die Fraktion "Der Dritte Weg".

    Vor der Sitzung hatte Ferrero-Waldner den palästinensischen Außenminister
    Siad Abu Amr getroffen. Anschließend zeigte sie sich ermutigt vom Engagement
    der Palästinenser: "Ich kann sehen, dass sie versuchen, Fortschritte zu
    machen. Sie tun praktische Schritte." Der unabhängige Politiker Abu Amr
    sprach außerdem mit Steinmeier, weiteren Außenministern und dem EU-
    Außenbeauftragten Javier Solana. Das berichtet die palästinensische
    Nachrichtenagentur "Ma´an".

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    -> #zurueck


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    15.05.2007, 11:26 Uhr
    40 Jahre vereinigtes Jerusalem
    -> #zurueck


    "Der Tempelberg ist in unserer Hand!" Dieser Satz, den der israelische
    Kommandeur Motta Gur gegen 10 Uhr vormittags am dritten Kriegstag an den
    Generalstab funkte, machte vor vierzig Jahren Schlagzeilen. Die
    fassungslosen Gesichter der erschöpften Fallschirmspringer an der Klagemauer
    wurden zum Symbol für die Verwirklichung des uralten Traums von der Rückkehr
    Jerusalems unter jüdische Herrschaft. Die Welt bewunderte ganz unverhohlen,
    wie der kleine israelische David in nur sechs Tagen Anfang Juni 1967 den
    arabischen Goliath in die Knie zwang, den Sinai, das Westjordanland, die
    Golanhöhen und vor allem die Altstadt von Jerusalem eroberte.Das alles ist
    40 Jahre her.

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    -> #zurueck


    Ganze Nachricht (online)
    -> http://www.israelnetz.de/show.sxp/israelnetz/13498.html

    Israelnetz.de-Newsletter vom 14.05.2007

    Inhalt Nachrichten:
    Palästinensischer Innenminister endgültig zurückgetreten
    "Christen in Jerusalem halten"
    Weitere Vorfälle zwischen israelischer Armee und deutscher Marine
    Anti-israelische Kindersendung erneut ausgestrahlt
    Abgeordneter: Sonntag zum freien Tag machen
    Tote bei Kämpfen zwischen Hamas und Fatah

    Inhalt Hintergründe:

    14.05.2007, 14:59 Uhr
    Palästinensischer Innenminister endgültig zurückgetreten
    -> #13491


    RAMALLAH (inn) - Der palästinensische Innenminister Hani Kawasmeh hat sein
    Amt am Montag definitiv niedergelegt. Anlass waren heftige Kämpfe zwischen
    Hamas und Fatah, die seit Sonntagmorgen sieben Todesopfer gefordert haben.

    Kawasmeh hatte bereits vor drei Wochen seinen Rücktritt eingereicht, doch
    Premierminister Ismail Hanije lehnte das Gesuch ab. Daraufhin blieb er
    vorerst im Amt. Nun teilte Regierungssprecher Mustafa Barghuti mit: "Hanije
    hat den Rücktritt des Innenministers akzeptiert. Die Angelegenheit wird
    heute in der Kabinettssitzung diskutiert werden."

    Vor Journalisten beschuldigte Kawasmeh sowohl Hanije als auch den
    Vorsitzenden der Autonomiebehörde, Mahmud Abbas, ihn nicht unterstützt zu
    haben. Er hatte kürzlich einen Sicherheitsplan vorgelegt, um Recht und
    Ordnung in den Palästinensergebieten wiederherzustellen. Darin forderte er
    Reformen und eine Koordinierung für die zahlreichen palästinensischen
    Sicherheitstruppen. Doch der Plan wurde nicht umgesetzt.

    "Von Anfang an wurde ich mit Hindernissen konfrontiert, die das Ministerium
    seiner Kräfte beraubten und meiner Stellung die Autorität nahmen", sagte
    Kawasmeh in der Pressekonferenz. "Ich habe allen betroffenen Parteien, auch
    dem Präsidenten und dem Premierminister, erzählt, dass ich volle Autorität
    haben muss, um meine Pflichten voll auszuführen."

    Bis ein neuer Innenminister gefunden wird, soll Hanije den Posten
    übernehmen. Das berichtet die Tageszeitung "Ha´aretz" unter Berufung auf
    offizielle palästinensische Vertreter. Während der Verhandlungen zwischen
    Hamas und Fatah über eine Einheitsregierung hatte die Frage nach dem
    richtigen Innenminister zu langen Diskussionen geführt. Nach mehreren
    Monaten einigten sie sich auf den unabhängigen Kandidaten Kawasmeh.

    Feuerpause nicht eingehalten

    Am Sonntagmorgen waren im Gazastreifen die bewaffneten Auseinandersetzungen
    zwischen den beiden Gruppierungen erneut aufgeflammt. Je zwei Mitglieder der
    Hamas und der Fatah kamen dabei ums Leben. Ein Zivilist erlag später seinen
    Verletzungen. Es waren die schwersten Kämpfe seit der Bildung der
    Einheitsregierung.

    In der Nacht einigten sich die beiden Seiten unter ägyptischer Vermittlung
    auf eine Feuerpause. Doch am Montag gab es einen Schusswechsel, bei dem
    Hamas-Anhänger Sicherheitsoffizieren der Fatah und den Leibwächtern des
    Fatah-Sprechers Maher Mekdad gegenüberstanden. Zwei Bodyguards starben, zehn
    weitere Palästinenser erlitten Verletzungen. Hamas-Mitglieder steckten
    außerdem Mekdads Büro in Brand.

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    -> #zurueck


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    14.05.2007, 14:15 Uhr
    "Christen in Jerusalem halten"
    -> #zurueck


    JERUSALEM (inn) - Die israelische Regierung sollte die
    Familienzusammenführung für christliche Araber erleichtern, damit die Zahl
    der Christen in Jerusalem nicht weiter sinkt. Diese Ansicht äußerte ein
    Berater von Bürgermeister Uri Lupolianski am Sonntag.

    "Die ersten, die aus der Stadt verschwinden werden, sind die Christen",
    sagte Motti Levy, der Lupolianski über christliche und arabische
    Angelegenheiten berät, gegenüber der "Jerusalem Post". "Unsere Aufgabe als
    Stadtverwaltung ist es, die Gegebenheiten für die schwindende christliche
    Bevölkerung zu erleichtern, und nicht, ihnen die Dinge schwerer zu machen."

    Vor allem die zunehmend gebildeten und qualifizierten christlichen Bewohner
    wanderten in den Westen aus, so Levy. Dort gebe es bessere
    Arbeitsmöglichkeiten und eine höhere Lebensqualität. "Sie sind Opfer ihres
    eigenen Erfolges."

    Der frühere Mitarbeiter des israelischen Außenministeriums räumte ein, dass
    die wirtschaftliche Lage in der Hauptstadt "nicht gut" sei. Er setzte die
    Christen der Mittelklasse mit den Israelis gleich, die aus beruflichen
    Gründen nach Zentralisrael oder wegen der besseren Lebensqualität in die
    Vororte ziehen. "Solange sich unsere Lage in Jerusalem verschlechtert,
    werden die Christen als erste gehen wollen. Jesus wird sie nicht dazu
    bringen, in Jerusalem zu bleiben."

    Die Beschränkungen bezüglich der Familienzusammenführung unter
    Palästinensern erschwerten es Christen, die einen Partner im Westjordanland
    gefunden hätten, mit ihm in der Hauptstadt zu leben. Wegen der geringen Zahl
    arabischer Christen in Jerusalem könne Israel in der Angelegenheit
    Flexibilität zeigen, fügte Levy hinzu.

    Von den 720.000 Einwohnern sind 66 Prozent jüdisch und 34 Prozent arabisch.
    Die Zahl der Christen wird mit etwa 10.000 angegeben.

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    -> #zurueck


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    14.05.2007, 12:06 Uhr
    Weitere Vorfälle zwischen israelischer Armee und deutscher Marine
    -> #zurueck


    BEIRUT (inn) - Beim Libanon-Einsatz der Bundesmarine hat es erneut
    Zwischenfälle mit der israelischen Armee geben. Das berichtet die
    Tageszeitung "Rheinische Post".

    Demnach nahmen am Mittwoch mehrere israelische Kampfflugzeuge Kurs auf die
    deutsche Fregatte "Niedersachsen". Diese kreuzte im Rahmen der UNIFIL-
    Truppen vor der libanesischen Mittelmeerküste.

    Bereits am 30. April war ein Schnellboot mit großer Geschwindigkeit auf die
    Fregatte zugefahren, ohne sich zunächst zu erkennen zu geben. Es handelte
    sich um ein israelisches Boot. Am Vortag hatte sich bei einem dritten
    Vorfall eine israelische Drohne einem schwedischen Schnellboot angenähert.

    Ein Sprecher des Einsatzkommandos in Potsdam bestätigte die drei
    Zwischenfälle.

    Am Samstag teilte die israelische Armee mit, sie habe die Vorkommnisse
    untersucht. Die Ergebnisse seien an die Friedenstruppe weitergeleitet
    worden, sagte ein Sprecher laut der Tageszeitung "Ha´aretz".

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    -> #zurueck


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    14.05.2007, 11:13 Uhr
    Anti-israelische Kindersendung erneut ausgestrahlt
    -> #zurueck


    GAZA (inn) - Das palästinensische Fernsehen hat am Freitag erneut eine
    Kindersendung übertragen, in der eine verfremdete Mickymaus gegen Israel
    hetzt. Am Mittwoch hatte es geheißen, die wöchentliche Sendung "Die Pioniere
    von morgen" werde vorläufig aus dem Programm genommen.

    In der Ausstrahlung vom Freitag sagte die Maus Farfur, die an Walt Disneys
    Mickymaus erinnert, sie wolle wie die getöteten Führer von Hamas und Moslem-
    Bruderschaft werden. Ein Mädchen, das während der Sendung anrief, sang ein
    beliebtes Lied der Hamas: "Jerusalem, wir kommen. Wir werden nicht ruhen und
    nicht erniedrigt werden." Dazu tanzte Farfur auf einer Bühne, die mit
    Bildern geschmückt war - auf einem war eine Rakete zu sehen. Dies berichtet
    die Tageszeitung "Ha´aretz".

    Der israelische Medienbeobachtungsdienst "Palestinian Media Watch" hatte
    Kritik an der israelfeindlichen Wochensendung geübt. Daraufhin forderte der
    palästinensische Innenminister Mustafa Barghuti die Hamas auf, die Show aus
    dem Programm zu nehmen, um die Inhalte zu überdenken.

    Nun verteidigte der Direktor des Senders "Al-Aksa-TV", Fathi Hammad, die
    Sendung: "Sie verletzt keine moralischen oder professionellen Standards",
    sagte er gegenüber einer Hamas-Website. Sie werde weder gestrichen noch
    modifiziert.

    Der palästinensische Analyst Hani Habib äußerte die Ansicht, die Show sei
    ein Rekrutierungsinstrument der Hamas. "Dieses Programm vermarktet Tod, wo
    doch ein Kind eigentlich eine lange Zukunft vor sich hat."

    Der zehnjährige Fan Hanin meinte hingegen, die Sendung sei vor allem
    erzieherisch: "Die Show lehrt uns, in offiziellem Arabisch den Koran
    aufzusagen, zu beten und zu sprechen. Wir wollen, dass die Show weitergeht."

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    -> #zurueck


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    14.05.2007, 11:04 Uhr
    Abgeordneter: Sonntag zum freien Tag machen
    -> #zurueck


    JERUSALEM (inn) - Das israelische Wochenende sollte um den Sonntag
    verlängert werden. Diesen Vorschlag machte der Knesset-Abgeordnete Sevulun
    Orlev gegenüber seinem Parlament.

    Bisher beginnt das Wochenende in Israel am Freitagnachmittag und endet am
    Samstagabend. Nach Orlevs Antrag würden die Israelis erst am Montagmorgen
    wieder arbeiten. Der Abgeordnete ist Vorsitzender der Liste "Nationale Union-
    Nationalreligiöse Partei".

    Orlev plädiert außerdem dafür, die Arbeitseinschränkungen am Schabbat zu
    lockern. Geschäftliche und industrielle Tätigkeiten, öffentliche und
    staatliche Dienste sollten am wöchentlichen jüdischen Feiertag nicht mehr
    vollständig verboten werden. So solle der öffentliche Verkehr auch am
    Schabbat weiterlaufen - allerdings in einer Weise, dass der religiöse Teil
    der Bevölkerung nicht gestört werde.

    An Sonntagen soll es laut dem Antrag möglich sein, Arbeiter zu beschäftigen
    - allerdings nur für erzieherische, kulturelle oder gewerbliche Zwecke. Sie
    sollten dann - zusätzlich zum Schabbat - an einem anderen Wochentag frei
    haben.

    "Dadurch könnten alle Familien in Israel einen echten Ruhetag haben",
    erklärte Orlev seine Motivation am Sonntag gegenüber dem israelischen
    Rundfunk. "Und ein Tag könnte dem Einkaufen, Sport oder anderen Dingen
    gewidmet werden. Ich sage nicht, dass wir die Zahl der wöchentlichen
    Arbeitsstunden verringern sollten. Die Leute werden am Freitag bis 13 Uhr
    arbeiten, und die Stunden, die wir versäumen, können wir nachholen, indem
    wir im Laufe der Woche hier und da eine halbe Stunde hinzufügen."

    Orlev strebt an, dass sich ein Ausschuss genauer mit seinem Vorschlag
    befasst.

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    -> #zurueck


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    14.05.2007, 10:26 Uhr
    Tote bei Kämpfen zwischen Hamas und Fatah
    -> #zurueck


    GAZA (inn) - Bei innerpalästinensischen Zusammenstößen sind am Sonntag im
    Gazastreifen vier Menschen getötet worden. Zudem erlitten 14 Palästinenser
    Verletzungen.

    Am Morgen eröffneten Bewaffnete im Norden das Feuer auf ein Fahrzeug, in
    dem ein ranghoher Führer der Al-Aksa-Märtyrer-Brigaden unterwegs war. Sie
    sind eine Untergruppe der Fatah. Der Anführer, Baha Abu Dscharad (32), und
    sein Helfer Tawfik al-Budi wurden tödlich verwundet. Die Fatah machte die
    Hamas für den Überfall verantwortlich. Diese wies die Beschuldigung zurück.

    Einige Stunden später erschoss ein Fatah-Vertreter vor einer Moschee in
    Gaza zwei Hamas-Mitglieder. Bei dem Angriff wurden elf weitere Palästinenser
    verletzt.

    Auch bei Abu Dscharads Bestattung kam es zu bewaffneten
    Auseinandersetzungen. Drei Menschen erlitten Verletzungen, wie die
    Tageszeitung "Ha´aretz" berichtet.

    Der palästinensische Informationsminister Mustafa Barghuti forderte beide
    Seiten auf, ihre Anhänger unter Kontrolle zu bringen. "Nicht nur die Zukunft
    der Regierung, sondern auch die Zukunft des ganzen palästinensischen Volkes
    gerät in Gefahr, wenn diese blutigen Angriffe fortdauern", warnte der
    Vertreter der Partei "Palästinensische Nationale Initiative".

    Hamas und Fatah hatten im März eine Regierung der nationalen Einheit
    gebildet, um den internen Kämpfen ein Ende zu setzen.

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    -> #zurueck

    Israelnetz.de-Newsletter vom 11.05.2007

    Inhalt Nachrichten:
    Saniora: Israel sollte arabische Friedensinitiative annehmen
    Italien mit Israel verwechselt
    Song Contest: Israel ausgeschieden
    Gaza: Verletzte bei internen Kämpfen
    Arabische Delegation plant Israelreise

    Inhalt Hintergründe:

    11.05.2007, 14:40 Uhr
    Saniora: Israel sollte arabische Friedensinitiative annehmen
    -> #13482


    BEIRUT (inn) - Der libanesische Premier Fuad Saniora hat Israel
    aufgefordert, sich auf Grundlage der saudischen Initiative um einen Frieden
    in Nahost zu bemühen. Die USA könnten den Konfliktparteien zu einem
    Kompromiss verhelfen, schreibt er in einem Gastkommentar in der "New York
    Times", der am Freitag veröffentlicht wurde.

    Mit Unterstützung der USA und anderer internationaler Partner "hoffen wir,
    die arabische Friedensinitiative als Grundlage zu benutzen, um endlich einen
    umfassenden Frieden in unsere aufgewühlte Region zu bringen", so Saniora.
    Die saudische Initiative, die unlängst von der Arabischen Liga angenommen
    wurde, bietet Israel gute Beziehungen mit den arabischen Staaten an. Im
    Gegenzug sollen sich die Israelis auf die Grenzen von 1967 zurückziehen. Des
    Weiteren werden ein Palästinenserstaat und eine gerechte Lösung für die
    palästinensischen Flüchtlinge gefordert.

    "Diese Friedensbemühungen anzuführen, ist nicht nur eine amerikanische
    Verantwortung, sondern es liegt im Interesse der Vereinigten Staaten",
    schreibt der libanesische Regierungschef. "Frieden im Nahen Osten würde in
    diesen Zeiten der wachsenden Entzweiung und des Radikalismus ein Tor für
    eine Versöhnung mit der islamischen Welt öffnen."

    Auch die Araber hätten berechtigte Sorgen, was die Sicherheit angehe, fügt
    Saniora hinzu. "Der einzige Weg für das Volk Israel und die arabische Welt,
    Stabilität und Sicherheit zu erreichen, ist ein umfassendes Friedensabkommen
    für den allumfassenden arabisch-israelischen Konflikt. Die unvermeidliche
    Alternative ist eine Zunahme von Terror, Intoleranz und Zerstörung."

    Kritik an Winograd-Bericht

    Saniora kritisiert auch den israelischen Winograd-Bericht über den Krieg
    zwischen der Hisbollah und Israel vom vergangenen Sommer. Der
    Untersuchungsausschuss habe es versäumt, auf die hohen Verluste und den
    großen Schaden einzugehen, die durch das israelische Bombardement im Libanon
    entstanden seien. "Der Juli-Krieg hat bewiesen, dass Militarismus und
    Vergeltung keine Antwort auf Instabilität sind; Kompromiss und Diplomatie
    sind es hingegen. Dies sollte der Anstoß für Israel sein, nach einer
    umfassenden Lösung zu suchen, die auf der arabischen Friedensinitiative
    basiert."

    Demnächst will eine Delegation der Arabischen Liga Israel besuchen, um über
    die Initiative zu sprechen. Dazu sollen auch die Außenminister von Ägypten
    und Jordanien gehören.

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    -> #zurueck


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    11.05.2007, 12:40 Uhr
    Italien mit Israel verwechselt
    -> #zurueck


    ASCHDOD (inn) - Zwei illegale Einwanderer aus dem Irak sind am Donnerstag
    mit einem Schiff in der israelischen Küstenstadt Aschdod eingetroffen. Ihr
    eigentliches Ziel war allerdings nicht das "Heilige Land", sondern Italien.

    Einer der beiden jungen Männer ist palästinensischer Herkunft. Sein Vater
    lebte in Haifa, wanderte aber vor vielen Jahren in den Irak ein. Wegen der
    Lage im Irak und der Diskriminierung der Palästinenser beschloss der 27-
    Jährige, in die Türkei zu fliehen. Er hatte mehrere Angehörige durch
    Kampfhandlungen verloren. Vor seiner Abreise traf er einen 23-jährigen
    irakischen Studenten, der ähnliche Pläne hatte. Hauptanlass war der
    fortwährende Konflikt in seiner Heimat.

    In der Türkei traten die beiden mit einem Mann in Kontakt, der sich
    "Jassin" nannte. Er versprach, in Italien Arbeit und ein gutes Auskommen für
    sie zu finden. Das werde allerdings nicht legal sein. Dafür zahlten sie 400
    Dollar. "Jassin" schmuggelte sie auf das Schiff, wo sie sich mehrere Tage in
    einer engen Seitenkabine versteckten.

    Als das Schiff am Hafen von Aschdod anlegte, wurden die beiden Araber
    entdeckt. Wenn sie es geschafft hätten, länger unbemerkt zu bleiben, hätten
    sie ihr angestrebtes Ziel womöglich erreicht. Denn das Schiff sollte seine
    Fahrt nach Italien fortsetzen.

    Die Verantwortliche für Grenzübertritte im israelischen Innenministerium,
    Dana Calderon, ordnete an, dass alle Passagiere zunächst an Bord bleiben
    müssten. Sie befürchtete, dass sich ein Komplize der Männer, die aus einem
    feindlichen Land kamen, auf dem Schiff befinden könnte. "Den beiden wurde
    die Einreise verweigert, weil sie blinde Passagiere waren", sagte sie
    gegenüber der Online-Ausgabe der Zeitung "Jediot Aharonot". "Das ist ein
    normaler Vorgang, der für Bürger aus jedem Staat gilt. Dies ist das erste
    Mal, dass wir es mit Irakern zu tun haben."

    Bereits vor anderthalb Jahren waren in Haifa sechs Türken auf einem
    Frachtschiff angelangt, die sich in einem Container mit Textilprodukten
    verborgen hatten. Auch sie wähnten sich während der fünftägigen Reise auf
    dem Weg nach Italien und waren überrascht, als sie stattdessen nach Israel
    kamen. Die Türken hatten "Jassin" ebenfalls Geld für seine Dienste gegeben.

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    -> #zurueck


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    11.05.2007, 11:10 Uhr
    Song Contest: Israel ausgeschieden
    -> #zurueck


    HELSINKI (inn) - Die israelische Band "Teapacks" hat beim Eurovision Song
    Contest den Einzug ins Finale verpasst. Erschwert wurde der Auftritt am
    Donnerstagabend in Helsinki durch technische Probleme.

    Wie der israelische Rundfunk berichtet, wurde die Übertragung für fünf
    Sekunden unterbrochen - nur ein roter Bildschirm ohne Ton war zu sehen. Die
    israelische Rundfunkbehörde beantragte daraufhin, dass die Vorstellung
    wiederholt werden könne oder die Gruppe Zusatzpunkte erhalte. Dies lehnte
    die Europäische Rundfunkunion jedoch ab.

    Die Band trat mit dem Lied "Push the Button" an. Das Stück war im Vorfeld
    des Wettbewerbs auf Kritik gestoßen, weil es eine unpassende politische
    Botschaft enthalte. Die Organisatoren sahen darin kritische Anspielungen auf
    das Atomprogramm des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad. Eine
    solche Botschaft sei für den Song Contest nicht geeignet, sagte einer der
    Veranstalter nach der Entscheidung des israelischen Publikums für "Teapacks"
    Anfang März. Dennoch wurde die Band, deren Name auf Hebräisch auch als
    "Tippex" gelesen werden kann, zum Song Contest zugelassen.

    Das Lied in den Sprachen Englisch, Französisch und Hebräisch beginnt mit
    den Worten: "Die Welt ist voller Terror. Wenn jemand einen Fehler macht,
    wird er uns in die Luft sprengen". Später heißt es: "Ich will nicht sterben,
    ich will die Blumen blühen sehen, will nicht kaputt gehen, kabumm. Ich will
    nicht weinen, ich will viel Spaß haben, einfach in der Sonne sitzen." In
    diesem Zusammenhang warnt der Text vor einem, der "den Knopf drücken" wird.
    Die Rede ist von dämonischen und verrückten Herrschern, welche die Welt
    bedrohen.

    Das Finale ist am morgigen Samstagabend.

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    -> #zurueck


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    11.05.2007, 10:35 Uhr
    Gaza: Verletzte bei internen Kämpfen
    -> #zurueck


    GAZA (inn) - Bei innerpalästinensischen Zusammenstößen sind am Freitag
    mindestens acht Menschen verletzt worden. Die bewaffneten Kämpfe ereigneten
    sich an mehreren Orten im nördlichen Gazastreifen.

    In Gaza-Stadt wurden fünf Palästinenser verwundet, einer von ihnen schwer.
    Unter den Verletzten sind drei Mitglieder der nationalen Sicherheitskräfte.
    Unbekannte hatten das Feuer auf eine Patrouille eröffnet und eines ihrer
    Fahrzeuge beschlagnahmt. Eine andere Patrouille kam den Kollegen zu Hilfe
    und holte den Wagen zurück. Das berichtet die palästinensische
    Nachrichtenagentur "Ma´an".

    Bereits am Donnerstag war es im zentralen Gazastreifen zu Kämpfen zwischen
    Hamas und Fatah gekommen. Ein Palästinenser erlitt Verletzungen. Vier
    Menschen wurden vorübergehend entführt.

    "Sicherheitsplan kann gestartet werden"

    Unterdessen teilte der Sprecher des palästinensischen Premiers Ismail
    Hanije mit, es gebe nun eine Abmachung, "um praktische Schritte zu beginnen,
    die zur Umsetzung der ersten Stufe des Sicherheitsplanes führen sollen". In
    dieser Phase soll unter anderem eine gemeinsame Sicherheitstruppe unter dem
    Kommando des Innenministers gebildet werden.

    In einer Sitzung mit Hanije sei die Sicherheitslage "in allen Perspektiven
    und Dimensionen" diskutiert worden, sagte der Sprecher Ghasi Hamad. Die
    Teilnehmer hätten über Mittel gesprochen, den Erfolg des Sicherheitsplanes
    zu gewährleisten - "dazu gehört auch Soforthilfe bei jedem Hindernis für den
    Fortschritt".

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    10.05.2007, 16:37 Uhr
    Arabische Delegation plant Israelreise
    -> #zurueck


    KAIRO (inn) - Eine Delegation der Arabischen Liga soll demnächst Israel
    besuchen, um über die saudische Friedensinitiative zu sprechen. Darauf
    verständigten sich die israelische Außenministerin Zipi Livni und der
    ägyptische Präsident Hosni Mubarak am Donnerstag in Kairo.

    Trotz der angespannten politischen Lage in Israel werde der Besuch nicht
    verschoben, betonte Mubarak laut der Zeitung "Ha´aretz". Zu dem Team sollen
    unter anderen der jordanische Außenminister Abdulilah Chatib und sein
    ägyptischer Amtskollege Ahmed Abul Gheit gehören.

    Livni sagte nach dem Gespräch mit Mubarak, es werde ein historisches erstes
    Treffen mit Vertretern der Arabischen Liga sein. "Ich glaube, dass die
    arabische Welt bedeutsam ist, wenn es um den israelisch-palästinensischen
    Konflikt geht. Sie kann den Prozess unterstützen, sie kann Israel einen
    politischen Horizont geben und den Palästinensern helfen, weiter
    voranzuschreiten, wenn es zu künftigen Vereinbarungen zwischen Israel und
    den Palästinensern kommt."

    Bei ihrem zweistündigen Treffen sprachen Livni und Mubarak über die
    Sicherheitslage im Gazastreifen und den Waffenschmuggel vom Sinai über den
    Rafah-Grenzübergang. Weitere Themen waren die palästinensischen
    Raketenangriffe auf israelische Ziele in der Negev-Wüste und das Erstarken
    der Hamas. Die israelische Ministerin bezeichnete die gegenwärtige Situation
    in Gaza als "inakzeptabel". Die arabische Welt müsse die moderaten Vertreter
    der Palästinensischen Autonomiebehörde unterstützen und zur Geltung bringen.
    Dann würden sie mehr politische Flexibilität haben.

    Livni sagte, Israel sei daran interessiert, die Beziehungen zu Ägypten zu
    vertiefen. Dies könne durch weitere gegenseitige Besuche ermöglicht werden.
    Mubarak erwiderte, er werde ägyptische Minister und andere Vertreter
    ermutigen, nach Israel zu reisen.

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    -> #zurueck
    May 11

    Israelnetz.de-Newsletter vom 10.05.2007

    Inhalt Nachrichten:
    Benefizkonzert für Terror-Opfer in Hannover
    Olmert lobt jüdischen Kampf gegen Nazis
    Arabischer Bevölkerungsanteil in Jerusalem wächst
    Hamas setzt antiisraelische Kindersendung aus
    Johnston-Entführer stellen Forderungen

    Inhalt Hintergründe:
    Dauerbrenner: Schiiten versus Sunniten

    10.05.2007, 12:10 Uhr
    Benefizkonzert für Terror-Opfer in Hannover
    -> #13481


    HANNOVER (inn) - In der Jüdischen Gemeinde Hannover findet am kommenden
    Montag ein Benefizkonzert zugunsten der Opfer des Terrors statt - Anlass ist
    der 59. Jahrestag der israelischen Staatsgründung.

    Internationale Preisträger werden auf dem Klavier Stücke von Chopin,
    Schumann, Liszt, Prokofieff und Rachmaninov vortragen. Außerdem gibt es ein
    Grußwort vom Vorsitzenden des Landesverbandes Jüdischer Gemeinden von
    Niedersachsen, Michael Fürst. Weitere Redner sind der Gesandte des Staates
    Israel in Berlin, Ilan Mor, und der Vorsitzende des Keren Hayesod
    Deutschland, Nathan Gelbart.

    Das Konzert ist im Norbert Prager Saal der jüdischen Gemeinde,
    Haeckelstraße 10, 30173 Hannover. Es beginnt am Montag, 14. Mai, um 19 Uhr.
    Veranstalter sind der niedersächsische Landesverband und die Organisation
    Keren Hayesod, die sich unter anderem um Terror-Opfer kümmert.

    Am 14. Mai 1948 hatte David Ben Gurion in Tel Aviv die israelische
    Unabhängigkeitserklärung verlesen.

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    -> #zurueck


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    10.05.2007, 11:00 Uhr
    Olmert lobt jüdischen Kampf gegen Nazis
    -> #zurueck


    JERUSALEM (inn) - Israels Premier Ehud Olmert hat die jüdischen Soldaten
    und Partisanen gewürdigt, die im Zweiten Weltkrieg gegen die Nazis kämpften.
    Am Mittwoch gedachte Israel des Sieges der Alliierten vor 62 Jahren.

    In Jerusalem gab es eine Parade von israelischen Veteranen russischer
    Abstammung. Die Knesset hielt eine spezielle Sitzung ab. Olmert zollte seine
    Achtung gegenüber den 1,5 Millionen jüdischen Kämpfern. Er lobte die Juden,
    die "Soldaten in den alliierten Armeen waren, Kämpfer in Partisaneneinheiten
    in den osteuropäischen Ländern und in den Reihen des antifaschistischen
    Untergrundes in Europa und Nordafrika". Sie hätten den ganzen Krieg hindurch
    um Leben und Tod gekämpft.

    Der jüdische Kämpfer "kämpfte nicht nur um sein Leben, sondern auch um das
    Leben des gesamten jüdischen Volkes", fügte der israelische Regierungschef
    hinzu. Er würdigte auch die "30.000 Männer und Frauen von den 400.000 im
    jüdischen Jischuv im Land Israel, die sich während des Zweiten Weltkriegs
    freiwillig der britischen Armee anschlossen, aus dem Wunsch heraus, an den
    Kriegsanstrengungen teilzuhaben". Als "Jischuv" wurde die jüdische
    Bevölkerung im damaligen britischen Mandatsgebiet Palästina bezeichnet.

    Wie die Tageszeitung "Ha´aretz" berichtet, warnte Olmert auch vor den
    Bedrohungen für die heutige Gesellschaft: "Böses, Rassismus, Hass gegen
    Fremdes und Anderes, Antisemitismus - all das bedroht heute das Wohl der
    Menschheit und ihre Zukunft. Deshalb bemüht sich die gesamte aufgeklärte
    Welt derzeit ernsthaft, böse Regime wie den Iran - der offen verkündet, dass
    der Staat Israel zerstört werden müsse - daran zu hindern, an Atomwaffen zu
    gelangen."

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    -> #zurueck


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    10.05.2007, 10:56 Uhr
    Arabischer Bevölkerungsanteil in Jerusalem wächst
    -> #zurueck


    JERUSALEM (inn) – Die Wachstumsrate der arabischen Bevölkerung in Jerusalem
    entspricht fast der doppelten Wachstumsrate der jüdischen Bevölkerung - dies
    ergab eine Erhebung, die das Jerusalemer Institut für Israel-Studien
    anlässlich des 40. "Jerusalem-Tages" veröffentlichte, der in der nächsten
    Woche begangen wird.

    Derzeit leben in der israelischen Hauptstadt 720.000 Menschen. 66 Prozent
    davon sind Juden und 34 Prozent Araber, berichtet die Tageszeitung
    "Jerusalem Post".

    In den vergangenen 40 Jahren stieg der arabische Bevölkerungsanteil von
    rund 68.000 Einwohnern auf rund 245.000, während die jüdische Bevölkerung
    von ca. 200.000 auf rund 475.000 anwuchs.

    Demographen sagen voraus, dass der jüdische Bevölkerungsanteil im Jahr 2020
    nur noch bei 60 Prozent liegen wird, während der arabische Anteil 40 Prozent
    erreicht. Laut einer anderen Erhebung wird das Verhältnis zwischen Juden und
    Arabern in Jerusalem in 25 Jahren gleich sein.

    Das Phänomen, dass immer mehr jüdische Bewohner Jerusalem verlassen und in
    Vororte ziehen, sei schon länger zu beobachten. Dieser Trend habe bereits
    1980 begonnen, heißt es in der "Jerusalem Post" weiter. In den vergangenen
    fünf Jahren seien zahlreiche Jerusalemer in die Ortschaften Beit Schemesch,
    Betar Ilit, Ma´aleh Adumim, Modi´in Ilit, Mevasseret Zion und Givat Se´ev
    gezogen. Die Hauptgründe dafür seien bessere Arbeitsstellen und
    erschwinglichere Wohnungen.

    Am "Jom Jeruschalajim" gedenken die Israelis der Wiedervereinigung ihrer
    Hauptstadt vor 40 Jahren. Nach dem jüdischen Kalender ist dies der 28. Tag
    des Monats Ijar. In diesem Jahr findet er am kommenden Mittwoch statt.

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    -> #zurueck


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    10.05.2007, 10:18 Uhr
    Hamas setzt antiisraelische Kindersendung aus
    -> #zurueck


    GAZA (inn) - Die Hamas hat eine Kindersendung aus dem Fernsehprogramm
    genommen, in der eine verfremdete Mickymaus-Figur gegen Israel hetzte. Man
    könne sich dem palästinensischen Kampf gegen die Besatzung nicht in dieser
    Weise annähern, sagte der palästinensische Informationsminister Mustafa
    Barghuti am Mittwoch.

    "Ich habe die Hamas aufgefordert, das Programm auszusetzen, und sie haben
    es herausgenommen", so Barghuti. "Denn es war falsch, ein Programm, das sich
    an Kinder richtet, zu benutzen, um politische Botschaften zu vermitteln."
    Die Hamas überprüfe die Sendung.

    In der wöchentlichen Kindersendung "Die Pioniere von morgen" hatten die
    Maus Farfur und eine junge Moderatorin die Zuschauer zum Kampf gegen Israel
    und den Westen aufgefordert. Das israelische Medienbeobachtungszentrum
    "Palestinian Media Watch" dokumentierte diese Hetze.

    Wie die Tageszeitung "Ha´aretz" berichtet, wurde Barghuti von seinem
    Ministerium aufgefordert, die Angelegenheit zu untersuchen. Das
    Informationsministerium werde weiterhin die Ausdrucks- und Pressefreiheit
    gewährleisten, teilte er mit. Doch "jegliche Medieninhalte, die gegen das
    palästinensische Rundfunkgesetz verstoßen, werden durch das
    Informationsministerium bestraft". Der Minister vertritt die Partei
    "Palästinensische Nationale Initiative".

    Gleichzeitig beschwerte sich Barghuti darüber, dass die Geschichte
    weiterhin die Aufmerksamkeit mehrerer amerikanischer Fernsehstationen auf
    sich ziehe, obwohl sie geklärt sei. Hingegen strahlten die Medien ein Video
    über israelische Menschenrechtsverletzungen nicht aus, das sein Ministerium
    vor einigen Wochen zur Verfügung gestellt habe.

    Obwohl die Maus Farfur der Mickymaus von Walt Disney nachempfunden ist, gab
    es keine Stellungnahme von dem Konzern. Doch eine Tochter des
    Firmengründers, Diane Disney Miller, sagte gegenüber "New York Daily News":
    "Die Welt liebt Kinder. Diese (Sendung) widerspricht dem Wesen der
    Menschlichkeit. Das, womit wir es hier zu tun haben, ist durch und durch
    böse, und man kann das nicht ignorieren."

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    -> #zurueck


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    09.05.2007, 16:31 Uhr
    Johnston-Entführer stellen Forderungen
    -> #zurueck


    GAZA (inn) - Eine palästinensische Gruppierung hat Bedingungen für eine
    Freilassung des entführten BBC-Journalisten Alan Johnston formuliert. Sie
    forderte, dass moslemische Häftlinge aus britischen Gefängnissen freikommen.

    Johnston ist bereits seit dem 12. März in den Händen seiner Entführer, aber
    bislang gab es keine Forderungen. Nun erhielt der panarabische Sender "Al-
    Dschasira" eine Videokassette, die von der Gruppe "Dschaisch al-Islam"
    ("Armee des Islam") stammen soll. Darauf sagt ein Vertreter der
    Organisation: "Wir fordern von Großbritannien, dass es unsere Häftlinge
    befreit, und vor allem den palästinensischen Scheich Abu Katada. In diesem
    Zusammenhang vergessen wir nicht unsere Gefangenen in anderen ungläubigen
    Ländern. Wir sagen ihnen allen: Befreit unsere Häftlinge, oder wir werden
    euch dasselbe tun."

    Abu Katada wird wegen seiner Zugehörigkeit zum internationalen
    Terrornetzwerk "Al-Qaida" in Großbritannien festgehalten. Terroranklagen
    gegen den Palästinenser kommen aus Algerien, Jordanien, Deutschland,
    Belgien, Spanien, Frankreich, Italien und den USA. Er wurde im August 2005,
    kurz nach den Anschlägen von London, festgenommen.

    Laut "Al-Dschasira" wurden auf dem Video keine Angaben über Johnstons
    Aufenthaltsort oder seinen Gesundheitszustand gemacht.

    "Dschaisch al-Islam" ist im Gazastreifen relativ unbekannt, berichtet der
    arabische Sender. Erst im vergangenen Jahr trat die Gruppe ins Bewusstsein
    der Öffentlichkeit, als sie sich an der Entführung des israelischen Soldaten
    Gilad Schalit beteiligte. Dabei arbeitete sie mit den etablierteren
    Terrorgruppen Hamas und "Volkswiderstandskomitees" zusammen.

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    -> #zurueck


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    10.05.2007, 14:58 Uhr
    Dauerbrenner: Schiiten versus Sunniten
    -> #zurueck


    Nicht nur aus nationalistischen, sondern auch aus religiösen Gründen sind
    die sunnitischen Araber traditionell Erzfeinde der Perser. Die überwiegende
    Mehrheit der Muslime sind Sunniten. Sie betrachten die "Sunna", die Übung
    des Propheten Mohammed in Wort, Handlung und Unterlassung als ergänzende
    Erklärung zum Koran. Die Sunna ist in den "Hadithen", den Berichten über die
    Taten des Propheten überliefert.

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    -> #zurueck


    Ganze Nachricht (online)
    -> http://www.israelnetz.de/show.sxp/israelnetz/13481.html
    May 10

    Israelnetz.de-Newsletter vom 09.05.2007

    Inhalt Nachrichten:
    "Angriff auf UN-Schule wegen christlicher Missionierung"
    Barak fordert Olmerts Rücktritt
    Hamas sät mit falscher Mickymaus Hass gegen Israel
    Feier zum Jerusalem-Tag in Berlin

    Inhalt Hintergründe:
    Das Ende einer langen Suche: Grabmal Herodes des Großen entdeckt

    09.05.2007, 14:31 Uhr
    "Angriff auf UN-Schule wegen christlicher Missionierung"
    -> #13465


    RAFAH (inn) - Eine islamische Gruppe hat sich zu dem tödlichen Angriff auf
    eine UN-Schule im Gazastreifen bekannt. Sie warf der UNO vor, "christliche
    missionarische Aktivitäten zu verbreiten".

    "Wir werden sie weiter schlagen und versuchen, sie zu töten", heißt es in
    einem Fax der Gruppe "Dschihadia Salafija" an die amerikanische
    Internetzeitung "World Net Daily" (WND). "Sie versuchen, unsere Moslems
    unter dem Deckmantel einer internationalen Organisation zu bekehren."

    Bei dem Angriff während einer Sportveranstaltung am Montag war ein
    Palästinenser ums Leben gekommen, sechs weitere Menschen erlitten
    Verletzungen. Die Angreifer bekundeten über Lautsprecher ihren Ärger
    darüber, dass Jungen und Mädchen gemeinsam Sport trieben. Durch die
    Veranstaltung würden den Kindern "unmoralische Werte" beigebracht.

    Laut der Zeitung "Jediot Aharonot" war die Gruppierung bisher im
    Gazastreifen aktiv, um säkulare Moslems religiöser zu machen. Doch der
    Anführer Abu Saker bestätigte am Dienstag gegenüber WND, dass kürzlich ein
    "militärischer Flügel" gegründet worden sei. Dieser solle gegen
    Einzelpersonen, Einrichtungen und Organisationen vorgehen, die dem Islam
    schadeten.

    A-Sahar: "Westen kann vom Islam lernen"

    Als Reaktion auf den Vorfall sagte der Hamas-Chef im Gazastreifen, Mahmud a-
    Sahar, im Gespräch mit WND: "Ich verstehe die westliche Auffassung zu diesen
    Themen kaum. Der Westen hat seinen Leuten all diese Freiheit gebracht, aber
    genau jene Freiheit hat den Tod der Moral in den Westen gebracht. Sie hat zu
    Phänomenen wie Homosexualität, Heimatlosigkeit und AIDS geführt."

    Auf die Frage, ob die Hamas den Palästinensern harte islamische Gesetze
    auferlegen wolle, entgegnete A-Sahar: "Die Palästinenser sind moslemische
    Leute, und wir brauchen unseren Leuten nichts aufzuzwingen, weil sie bereits
    ihrem Glauben und ihrer Religion verpflichtet sind. Die Leute sind frei,
    ihre Lebensweise, ihre Art der Bekleidung und ihr Verhalten zu wählen."

    Seine Organisation respektiere die Rechte von Frauen. "Es ist falsch, zu
    sagen, dass in unserer islamischen Gesellschaft ein Mangel an Frauenrechten
    besteht", fügte der frühere palästinensische Außenminister hinzu. "Frauen
    genießen ihre Rechte. Vom Westen unterscheidet uns, dass junge Frauen nicht
    außerhalb der Ehe mit Männern zusammen sein und Beziehungen haben dürfen. Im
    Westen haben sie das manchmal mit Dutzenden Männern. Das führt zur
    Zerstörung der Institution Familie und dazu, dass viele Kinder auf die Welt
    kommen, ohne zu wissen, wer ihre Väter oder ihre Mütter sind. Das ist keine
    moderne und fortschrittliche Gesellschaft."

    Der Westen könne von den islamischen Werten lernen, fuhr A-Sahar fort.
    "Hier beziehe ich mich auf das, was der britische Prinz Charles in den
    frühen 90er Jahren an der Universität Oxford gesagt hat. Er sagte, der
    Westen müsse vom Islam lernen, wie man Kinder richtig erzieht und ihnen die
    richtigen Werte beibringt."

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    -> #zurueck


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    09.05.2007, 12:46 Uhr
    Barak fordert Olmerts Rücktritt
    -> #zurueck


    JERUSALEM (inn) - Ehud Barak hat Israels Premier Ehud Olmert zum Rücktritt
    aufgefordert. Wenn er die Wahl zum Avoda-Vorsitzenden gewinne, werde er
    sonst Neuwahlen anstreben, sagte der frühere Regierungschef am Dienstag vor
    Journalisten.

    Barak ist neben Ami Ajalon der aussichtsreichste Kandidat für den Vorsitz
    von Olmerts wichtigstem Koalitionspartner. Die interne Wahl findet am 28.
    Mai statt. Ajalon hatte schon früher gefordert, dass der Premier sein Amt
    niederlege. Anlass ist der vorläufige Untersuchungsbericht über den
    Libanonkrieg, der Olmert, Verteidigungsminister Amir Peretz und dem
    damaligen Generalstabschef Dan Halutz schwere Fehler vorwirft.

    Barak wies bei seiner improvisierten Pressekonferenz darauf hin, dass
    Halutz bereits zurückgetreten sei. Der derzeitige Avoda-Chef Peretz habe
    sich verpflichtet, das Verteidigungsministerium nach der Wahl zu verlassen.
    "Ich glaube, dass der Premierminister, den ich schätze und als israelischen
    Patrioten kenne, auch einen angemessenen Weg findet, um Schlussfolgerungen
    zu ziehen, aber bisher ist das nicht geschehen."

    Wenn Olmert bis zum Tag nach der Avoda-Wahl Konsequenzen gezogen habe,
    werde der Weg offen sein, um in einer Übergangsregierung mitzuwirken. Diese
    müsse sich mit Israels wichtigen Herausforderungen im Bereich der Sicherheit
    auseinander setzen, so Barak. Andernfalls werde er den Weg für vorgezogene
    Neuwahlen ebnen.

    Barak sollte Peretz als Minister ersetzen

    Direkt nach dem Zweiten Libanonkrieg im vergangenen Sommer hatten Barak und
    Olmert eine strategische Allianz gebildet. Sie sprachen häufig miteinander
    und erwogen laut der Tageszeitung "Ha´aretz", dass der Avoda-Politiker
    eventuell Peretz als Verteidigungsminister ersetzen könne. Olmert ging davon
    aus, dass dieser Schritt seine angeschlagene Regierung rehabilitieren könne.
    Barak nahm das Versprechen, als Verteidigungsminister den Herausforderungen
    in Sicherheit und Diplomatie entgegenzutreten, in seinen Wahlkampf auf.

    Doch nach der scharfen Kritik an Olmert im Winograd-Bericht wuchs der Druck
    auf Barak, ebenso wie Ajalon den Rücktritt des Premiers zu fordern. Barak
    versuchte, eine öffentliche Stellungnahme zu umgehen. Doch dem "Ha´aretz"-
    Bericht zufolge zeigten Umfragen, dass die Mehrheit der Israelis den
    Rücktritt wünsche. Dies habe Barak dazu gebracht, sich von Olmert zu
    distanzieren.

    Kritik von Ajalon

    Nach seiner Pressekonferenz wurde Barak von den Mitbewerbern um den
    Parteivorsitz kritisiert, weil er nicht deutlich genug gewesen sei. Klare
    Worte seien aber unabdingbar, wenn die Avoda wieder an die Macht kommen
    wolle, sagte Ajalon. "Die israelische Öffentlichkeit hat eine Führung satt,
    die auf Manipulationen gegründet ist. Sie fordert eine ehrliche Führung."

    Ähnlich äußerten sich die Kandidaten Ophir Pines-Pas und Danny Jatom.
    Peretz hingegen hat offen gelassen, ob er in der Regierung bleibt, wenn er
    den Avoda-Vorsitz behalten kann.

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    -> #zurueck


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    09.05.2007, 10:59 Uhr
    Hamas sät mit falscher Mickymaus Hass gegen Israel
    -> #zurueck


    GAZA (inn) - Eine leicht verfremdete Mickymaus-Figur hetzt im
    palästinensischen Fernsehen gegen Israel. Die jungen Zuschauer werden
    aufgefordert, gegen die "gewaltsame angreifende zionistische Besatzung
    Widerstand zu leisten".

    Die Maus, die den Namen Farfur trägt, ist der Star in der wöchentlichen
    Kindersendung "Die Pioniere von morgen". Das Programm läuft im offiziellen
    Sender der Hamas, "Al-Aksa-TV". Farfur arbeitet mit einem Mädchen namens
    Saraa' zusammen. Die beiden erinnern die Kinder daran, dass sie die
    islamischen Gesetze halten sollten. Dabei lassen sie keine Gelegenheit zur
    Indoktrinierung aus, berichtet das israelische Medienbeobachtungszentrum
    "Palestinian Media Watch".

    Saraa' fordert die Kinder einmal auf, sich der Jerusalemer Al-Aksa-Moschee
    und der palästinensischen Häftlinge anzunehmen: "Ich erinnere euch daran,
    dass Al-Aksa und die Häftlinge eine Verantwortung auf euren Schultern sind.
    Allah wird uns am Tag der Auferstehung fragen, was wir um ihretwillen
    gegeben haben."

    Während der Sendungen rufen Kinder an und tragen Gedichte mit Bildern von
    Hass und Gewalt vor. "Wir werden den Stuhl der Gewaltherrscher zerstören,
    also werden sie die Flamme des Todes schmecken", heißt es da beispielsweise.
    Oder: "Rafah singt: 'Oh, oh.' Seine Antwort ist eine AK-47. Wir, die wir
    keine Furcht kennen, sind die Raubtiere des Waldes."

    Weltherrschaft angestrebt

    In der Sendung vom 16. April sagte die Maus: "Ihr müsst sorgfältig sein,
    was euer Gebet angeht und für alle fünf (täglichen) Gebete in die Moschee
    gehen. Ich sage, in der Moschee und in den ersten Reihen, bis wir die Welt
    anführen können." Saraa' fügte hinzu: "Wir erinnern euch daran, dass wir,
    die Großartigen, dieses Programm gestartet haben, um diese Welt anzuführen.
    Der Kern, so Allah will, wird von hier ausgehen, von Palästina. Wir werden
    die Sorge dieser (islamischen) Nation tragen, die uns erwartet." Dabei
    machte sie deutlich, dass "Palästina" ganz Israel einschließt.

    "Ja, wir, die Pioniere von morgen, werden dieser Nation ihren Ruhm
    zurückgeben", so Farfur weiter. "Wir werden Al-Aksa befreien, so Allah will,
    und wir werden den Irak befreien, so Allah will, und wir werden die
    islamischen Länder befreien, in die Mörder eingedrungen sind." Der
    Widerstand werde bis zum Sieg fortgesetzt.

    Scharon für tot erklärt

    Eine Woche später setzte die Maus Abu Dschamal, einen der bekanntesten
    Feinde des Islamgründers Mohammed in Mekka, mit Israels früherem Premier
    Ariel Scharon gleich. Dieser liegt seit Anfang 2006 nach einem Schlaganfall
    im Koma. "So Allah will, werden dieses Land, seine Kinder, seine Männer,
    seine Frauen und seine Alten siegen", fuhr Farfur fort. "Wir werden siegen,
    Brüder. Wir werden siegen, Bush! Wir werden siegen, Scharon! Ah, Scharon ist
    tot. Wir werden siegen, Mofas. Mofas ist gegangen. Wir werden siegen,
    Olmert, wir werden siegen, Condoleezza… wir werden siegen."

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    -> #zurueck


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    08.05.2007, 16:30 Uhr
    Feier zum Jerusalem-Tag in Berlin
    -> #zurueck


    BERLIN (inn) - Die Wiedervereinigung Jerusalems nach dem Sechs-Tage-Krieg
    jährt sich zum 40. Mal - aus diesem Anlass gibt es in der kommenden Woche
    eine Feier in der Jüdischen Gemeinde zu Berlin.

    Veranstalter sind die "Jewish Agency for Israel", die Botschaft des Staates
    Israel und die Zionistische Organisation in Deutschland. Sie arbeiten mit
    der jüdischen Gemeinde zusammen. Die Feier zum Jom Jeruschalajim (Jerusalem-
    Tag) ist am Mittwoch, 16. Mai, um 19.30 Uhr. Sie findet im Saal der
    jüdischen Gemeinde statt - in der Fasanenstraße 79-80, 10623 Berlin.

    Ein Grußwort des Jerusalemer Bürgermeisters Uri Lupolianski wird während
    der Veranstaltung live nach Berlin übertragen. Außerdem gibt es eine
    Videokonferenz zwischen der israelischen und der deutschen Hauptstadt zu
    aktuellen Themen sowie israelische Live-Musik. Der Eintritt ist frei.

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    -> #zurueck


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    09.05.2007, 15:02 Uhr
    Das Ende einer langen Suche: Grabmal Herodes des Großen entdeckt
    -> #zurueck


    Seit 1972 hat Ehud Netzer das Grab des Königs gesucht. "Jetzt haben wir
    zweifelsfrei den Ort gefunden, an dem Herodes der Große beigesetzt wurde",
    verkündet der Professor der Hebräischen Universität Jerusalem
    freudestrahlend. Umlagert von Journalisten aus aller Welt erklärt er drei
    Wochen nachdem er die Gewissheit hatte, sein Ziel erreicht zu haben,
    Einzelheiten der Suche um den geheimnisvollen Berg in der Wüste Juda, dem
    schon aus weiter Entfernung anzusehen ist, dass er von Menschenhänden
    gemacht wurde. Ganz offensichtlich genießt der studierte Architekt und
    Archäologe eine der ganz großen Stunden seines Lebens und das hysterische
    Drängen der Medienvertreter.

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    -> #zurueck


    Ganze Nachricht (online)
    -> http://www.israelnetz.de/show.sxp/israelnetz/13465.

    Israelnetz.de-Newsletter vom 08.05.2007

    Inhalt Nachrichten:
    Suche nach Herodes-Grab beendet
    Haftstrafe für Terrorhelfer
    Ban: Waffenschmuggel an Hisbollah muss aufhören
    Rice verschiebt Israelreise
    Sarkozy: "Ich bin ein Freund Israels"
    Zwei Fatah-Anhänger im Libanon getötet
    Libanesischer Präsident: Hisbollah wird nicht entwaffnet

    Inhalt Hintergründe:

    08.05.2007, 14:56 Uhr
    Suche nach Herodes-Grab beendet
    -> #13455


    JERUSALEM (inn) - Israelische Archäologen haben das Grab von König Herodes
    lokalisiert. Das teilte ein Professor der Hebräischen Universität in
    Jerusalem am Dienstag mit.

    Die mutmaßliche Grabstätte sei entdeckt worden, als ein Forscherteam
    Bruchstücke eines Sarkophags fand, sagte der Archäologieprofessor Ehud
    Netzer vor Journalisten. Dieser habe offenbar einem antiken König gehört.
    Die Stätte befindet sich auf dem Herodium, einem Hügel etwa zwölf Kilometer
    südlich von Jerusalem. Das berichtet die Tageszeitung "Ha´aretz".

    Herodes lebte von etwa 73 bis 4 vor der Zeitrechnung und war im Auftrag der
    Römer König von Judäa. Im Neuen Testament wird er in der Geburtsgeschichte
    Jesu erwähnt und für den Kindermord von Bethlehem verantwortlich gemacht.

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    -> #zurueck


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    08.05.2007, 14:09 Uhr
    Haftstrafe für Terrorhelfer
    -> #zurueck


    TEL AVIV (inn) - Das Bezirksgericht Tel Aviv hat am Dienstag einen
    israelischen Araber wegen der Beihilfe zum Terror verurteilt. Er hatte im
    Jahr 2002 einen palästinensischen Attentäter in seinem Fahrzeug mitgenommen,
    der sich anschließend in einem Café in der Küstenmetropole in die Luft
    sprengte.

    Der Angeklagte, Islam Badir, muss für siebeneinhalb Jahre ins Gefängnis. Im
    Verhör gab der 28-Jährige zu, den Terroristen und seinen Komplizen Raed Abu
    Saris von seinem Wohnort Kafr Kassem nach Petach Tikvah gebracht zu haben.
    Der Attentäter fuhr anschließend mit einem Taxi nach Tel Aviv und verübte
    seinen Anschlag im Café "My Coffee Shop", als gerade ein Fußballspiel
    übertragen wurde. Eine Israelin kam ums Leben, 28 Menschen erlitten
    Verletzungen. Abu Saris gab bei der Vernehmung an, er habe den Attentäter im
    Auftrag der Al-Aksa-Märtyrer-Brigaden von Nablus nach Tel Aviv begleitet.

    Wie die Tageszeitung "Ha´aretz" berichtet, hatten sich Badir und Abu Saris
    bereits früher gemeinsam an illegalen Aktivitäten beteiligt. Der
    Palästinenser hatte den Israeli deshalb gebeten, ihn und den Attentäter nach
    Petach Tikvah zu bringen. Infolge der Ermittlungen zu Abu Saris' Mitwirkung
    an dem Anschlag stieß der israelische Geheimdienst Schin Beit auf Badir.
    Dieser war zu dem Zeitpunkt wegen anderer Vergehen in Haft.

    Nach eigenen Angaben hatte Badir nur erfahren, dass die beiden Araber wegen
    illegaler Aktivitäten nach Tel Aviv wollten. Von dem geplanten Anschlag habe
    er nichts gewusst, aber während der Fahrt Verdacht geschöpft. Daraufhin
    fragte er seine Mitfahrer danach. Sie bestätigten seine Vermutung. Dennoch
    brachte er sie an das gewünschte Ziel und kehrte nach Kafr Kassem zurück,
    ohne die israelischen Sicherheitskräfte über den mörderischen Plan zu
    informieren.

    Nach oben
    -> #zurueck


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    08.05.2007, 12:08 Uhr
    Ban: Waffenschmuggel an Hisbollah muss aufhören
    -> #zurueck


    NEW YORK (inn) - Von Syrien aus werden regelmäßig illegal Waffen an die
    Hisbollah im Libanon geliefert. Das teilte UN-Generalsekretär Ban Ki-Mun am
    Montag mit.

    Die Nachrichten über Waffenladungen zeigten, dass eine Arbeitsgruppe in die
    Region gesandt werden müsse, so Ban in einem Bericht für den UN-
    Sicherheitsrat. Diese solle Vorschläge machen, wie die syrisch-libanesische
    Grenze beobachtet werden könne. Zu seinen Informationsquellen gehörten auch
    "detaillierte und beträchtliche" Berichte aus Israel und anderen Ländern.

    "Solche Transfers sollen auf einer regelmäßigen Basis stattfinden",
    schreibt Ban weiter. "Ich bin zutiefst besorgt, dass die politische Krise im
    Libanon" durch den Waffenschmuggel "vertieft und verschlimmert werden
    könnte". Die meisten Kampfmittel erhalte laut dem Bericht die Hisbollah-
    Miliz.

    Der Generalsekretär rief die UN-Resolution 1559 aus dem Jahr 2004 in
    Erinnerung. Diese hatte alle ausländischen Truppen aufgefordert, den Libanon
    zu verlassen. Die Regierung in Beirut sollte gleichzeitig die Kontrolle über
    das ganze Land übernehmen. Vor zwei Jahren haben sich alle syrischen Truppen
    aus dem Libanon zurückgezogen. Ban kritisierte auch die israelischen
    Kontrollflüge über das Gebiet des Nachbarstaates. Er habe die Regierung
    aufgefordert, diese "Verletzungen der libanesischen Souveränität vollständig
    einzustellen".

    Der Generalsekretär betonte die Notwendigkeit, die libanesisch-syrische
    Grenze zu bestimmen. Diplomatische Beziehungen zwischen Beirut und Damaskus
    müssten geknüpft werden als "wichtige Maßnahme, um einen strengen Respekt
    vor der Souveränität des Libanon, der territorialen Integrität und der
    politischen Unabhängigkeit zu bestätigen".

    Wie die Tageszeitung "Jediot Aharonot" berichtet, sprach Ban auch von einer
    wachsenden Bedrohung durch "extremistische islamische Gruppen". Diese hätten
    Zuflucht in palästinensischen Flüchtlingslagern im Libanon gefunden.

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    08.05.2007, 11:26 Uhr
    Rice verschiebt Israelreise
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    WASHINGTON (inn) - US-Außenministerin Condoleezza Rice hat einen für die
    kommende Woche geplanten Besuch in Israel vertagt. Anlass ist die scharfe
    Kritik am israelischen Premier Ehud Olmert, dem der zuständige
    Untersuchungsausschuss schwere Fehler im Zweiten Libanonkrieg vorwirft.

    Wie die Tageszeitung "Ha´aretz" berichtet, wollte Rice um den 15. Mai
    Israel und die palästinensischen Autonomiegebiete besuchen. Doch dies sei
    wegen der drohenden Regierungskrise verschoben worden.

    "Es ist möglich, dass sie auf dieser Reise einen Kurzbesuch im Nahen Osten
    machen könnte", sagte der Sprecher des US-Außenministeriums, Sean McCormack.
    "Aber ich erwarte nicht, dass sie auf dieser Reise nach Israel und in die
    palästinensischen Gebiete reist. Es gibt offensichtlich viel Politik in
    Israel, die sie derzeit durcharbeiten. Aber wir werden unsere Bemühungen
    fortsetzen, den israelisch-palästinensischen Kurs voranzubringen."

    Ein neuer Termin für eine Reise nach Israel und in die Autonomiegebiete
    wurde nicht genannt. Auch ist noch nicht bekannt, welches Land im Nahen
    Osten die Ministerin stattdessen besuchen könnte.

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    08.05.2007, 10:56 Uhr
    Sarkozy: "Ich bin ein Freund Israels"
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    JERUSALEM / PARIS (inn) - Israels Premier Ehud Olmert hat dem neugewählten
    französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy zu seinem Wahlsieg gratuliert. Die
    beiden Politiker vereinbarten für die Zeit nach der Amtsübernahme Gespräche,
    um die bilateralen Beziehungen und den Frieden in der Region voranzubringen.

    Laut einer Mitteilung aus dem Büro des Premierministers bedankte sich
    Sarkozy bei Olmert und fügte hinzu: "Ich bin ein Freund Israels und Israel
    kann sich immer auf meine Freundschaft verlassen." Dies berichtet die
    Tageszeitung "Ha´aretz".

    In Jerusalem wurde der Wahlerfolg des konservativen Politikers positiv
    aufgenommen. Vizepremier Schimon Peres begrüßte Sarkozys Freundschaft. Die
    Erklärung in der Siegesansprache, dass eine EU-ähnliche Staatengemeinschaft
    im Nahen Osten gebildet werden solle, bezeichnete er laut der "Jerusalem
    Post" als "sehr interessante" Anregung.

    Oppositionsführer Benjamin "Bibi" Netanjahu sprach von guten Nachrichten
    für die israelisch-französischen Beziehungen. "Sarkozy ist ein Freund
    Israels und ein persönlicher Freund von mir. Er will Israel helfen, echten
    Frieden zu erreichen, und er versteht unsere Sicherheitsbedürfnisse gut."

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    08.05.2007, 10:18 Uhr
    Zwei Fatah-Anhänger im Libanon getötet
    -> #zurueck


    SIDON (inn) - Zwei Palästinenser sind am Montag in einem libanesischen
    Flüchtlingslager erschossen worden. Sie waren Mitglieder der Fatah-Partei
    vom Vorsitzenden der Autonomiebehörde, Mahmud Abbas.

    Bei den Toten handelt es sich um Leibwächter eines Offiziers der Fatah. Sie
    wollten Motorräder abholen, die sie zur Reparatur gebracht hatten. Die
    Attentäter schossen aus dem Hinterhalt auf die Palästinenser. Wie die
    Tageszeitung "Jerusalem Post" unter Berufung auf palästinensische und
    libanesische Sicherheitsbeamte berichtet, war der Fatah-Offizier während des
    Angriffes nicht zugegen.

    Die Sicherheitsvertreter vermuten, dass die Attentäter der islamischen
    Gruppe "Dschund al-Scham" angehören. Sie hat ihre Basis in dem Lager, in dem
    sich der Vorfall ereignete - Ein el-Hilweh in der südlibanesischen
    Küstenstadt Sidon. Nach dem Angriff bezogen Bewaffnete verschiedener
    Gruppierungen Stellung, es kam zu einem Schusswechsel.

    Ein el-Hilweh ist das größte der zwölf palästinensischen Flüchtlingslager
    im Libanon. Es ist oft Schauplatz von bewaffneten Auseinandersetzungen
    zwischen Gruppen, die um die Macht kämpfen. Das Lager befindet sich unter
    palästinensischer Kontrolle, die libanesischen Behörden haben dort keinen
    Einfluss.

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    07.05.2007 , 16:53 Uhr
    Libanesischer Präsident: Hisbollah wird nicht entwaffnet
    -> #zurueck


    BEIRUT (inn) - Eine Entwaffnung der Hisbollah steht vorerst nicht auf der
    libanesischen Tagesordnung. Das sagte Präsident Emile Lahud gegenüber einem
    kubanischen Radiosender.

    "Der nationale Widerstand wird nicht entwaffnet, solange ein Kriegszustand
    mit dem Staat Israel bestehen bleibt", so Lahud am Samstag. "Wir halten am
    Recht des Libanon fest, stark zu sein, bis ein gerechter und umfassender
    Friede umgesetzt wird." Dann werde ein Widerstand nicht mehr vonnöten sein.
    Anlass für das Interview war der siebente Jahrestag des israelischen
    Rückzuges aus dem Südlibanon.

    "Der Sieg, den der Libanon über Israel im Jahr 2000 ebenso wie im Sommer
    2006 erreicht hat, wird in die Geschichte eingehen", fügte der Präsident
    hinzu. "Denn es ist der Sieg eines Staates mit kleinem Gebiet, der es
    geschafft hat, Israel und diejenigen, die dahinter stehen, zu überwinden,
    und vor allem die Waffen, die die USA an Israel schicken." Israel gebe die
    Niederlage selbst zu, sagte Lahud in Bezug auf den israelischen Winograd-
    Bericht, der Premier Ehud Olmert und Verteidigungsminister Amir Peretz
    schwere Fehler im Libanonkrieg vorwirft.

    Auf die Frage, ob er mit einem israelischen Angriff auf den Libanon oder
    Syrien rechne, entgegnete der Präsident: "Bei Israel ist alles möglich, und
    vor allem ein Angriff auf den Libanon und Syrien. Israel will keinen
    Frieden. Es hat uns das im Laufe der letzten Jahre gesagt." Israel wolle
    weitere Juden aufnehmen und strebe deshalb danach, sein Gebiet zu vergrößern
    und bis an den Litani-Fluss im Südlibanon zu gelangen.

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    Israelnetz.de-Newsletter vom 07.05.2007

    Inhalt Nachrichten:
    Steinmeier in Israel
    Palästinensischer Kollaborateur hingerichtet
    Toter bei palästinensischem Angriff auf UN-Schule
    Palästinenser sterben bei Schusswechsel - Kassam verfehlt Kindergarten

    Inhalt Hintergründe:

    07.05.2007, 14:59 Uhr
    Steinmeier in Israel
    -> #13451


    JERUSALEM / BETHLEHEM (inn) - Israels Außenministerin Zipi Livni hat sich
    gegen eine zu eilige Reaktion auf die jüngsten Raketenangriffe
    ausgesprochen. Die Regierung dürfe im Gazastreifen nicht die Fehler aus dem
    Libanonkrieg wiederholen, sagte sie am Montag bei einer gemeinsamen
    Pressekonferenz mit Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier.

    "Ich denke, es ist Zeit, die Arbeitsweise zu verändern, sowohl in der
    Regierung als auch in der Beziehung zwischen militärischen und
    diplomatischen Befehlsebenen", so Livni. "Als Kabinettsmitglied erwarte ich,
    dass es eine Debatte geben wird, in der das Militär seine Pläne präsentiert.
    Die Lage in Gaza ist kompliziert, und die Regierung muss eine umfassende und
    wohlüberlegte Entscheidungsfindungssitzung abhalten."

    Infolge des vorläufigen Berichtes der Winograd-Kommission erwarte sie, dass
    sich die Prozesse der Entscheidungsfindung ändern würden, fügte Livni hinzu.
    Das Außenministerium müsse daran beteiligt werden. Der
    Untersuchungsausschuss hatte Premier Ehud Olmert und Verteidigungsminister
    Amir Peretz schwere Fehler im Libanonkrieg vorgeworfen.

    Steinmeier hatte seine sechstätige Nahostreise am Donnerstag begonnen. Er
    lud Livni zu einer der nächsten Sitzungen der EU-Außenminister ein. Sie
    solle die Gelegenheit nutzen, ihre Ansichten über den Friedensprozess in
    Nahost darzulegen, sagte er nach dem Treffen mit der israelischen
    Amtskollegin. Dies berichtet die Tageszeitung "Ha´aretz". Der deutsche
    Minister kam auch mit Olmert zusammen.

    Eklat in Bethlehem

    Zuvor hatte Steinmeier in Bethlehem den palästinensischen Finanzminister
    Salam Fajjad und Tourismusministerin Chulud Daibes getroffen. Fajjad
    forderte ein Ende des Boykotts gegen die palästinensische Regierung.
    Steinmeier besichtigte auch die Geburtskirche.

    Einen Eklat gab es, weil die deutsche Delegation dem Bethlehemer
    Bürgermeister Victor Batharse "verboten" hatten, Steinmeier zu begrüßen.
    Batharse ist Mitglied der "Volksfront für die Befreiung Palästinas" (PFLP),
    die aus europäischer Sicht als Terror-Organisation gilt. Wie der
    Nachrichtensender "n-tv" berichtet, hatte der Bürgermeister aus Protest ein
    riesiges dreisprachiges Spruchband zwischen die Bäume auf dem Krippenplatz
    spannen lassen. Auf Deutsch stand da: "Wer auch immer die Stadtverwaltung
    Bethlehems boykottiert, der ist in der Geburtsstadt Christi nicht
    willkommen." Der Gouverneur der Autonomiestadt, Salah Tamari, boykottierte
    laut der palästinensischen Nachrichtenagentur "Ma´an" aus Solidarität
    Steinmeiers Besuch in Bethlehem.

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    07.05.2007, 14:02 Uhr
    Palästinensischer Kollaborateur hingerichtet
    -> #zurueck


    RAMALLAH (inn) - Die Al-Aksa-Märtyrer-Brigaden haben in Ramallah einen
    Kollaborateur erschossen. Der Palästinenser hatte zugegeben, Informationen
    an die israelischen Sicherheitskräfte weitergegeben zu haben.

    Der 26-jährige Kollaborateur wurde in der Nacht zum Samstag hingerichtet.
    Laut den Vollstreckern hatte er gestanden, am vergangenen Mittwoch bei einem
    Einsatz die israelische Armee unterstützt zu haben. Dabei nahmen die
    Soldaten ein Mitglied der Al-Aksa-Märtyrer-Brigaden fest.

    Ein ranghoher Vertreter der Terrorgruppe sagte am Samstag gegenüber der
    Tageszeitung "Jediot Aharonot": Der Hingerichtete "hat uns erzählt, dass er
    und der (israelische Geheimdienst) Schin Beit vor ein paar Monaten versucht
    hätten, eine Frau für ein Selbstmordattentat zu rekrutieren. Infolge des
    Versuches wurden mehrere Leute festgenommen, die angeblich ein Teil jener
    Organisation waren". Ein weiterer Verdächtiger sei den Behörden zum Verhör
    übergeben worden.

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    07.05.2007, 12:04 Uhr
    Toter bei palästinensischem Angriff auf UN-Schule
    -> #zurueck


    RAFAH (inn) - Bei einem palästinensischen Angriff auf eine UN-Schule im
    Gazastreifen ist am Sonntag ein Mensch getötet worden. Zuvor hatte eine
    islamische Gruppe eine dort vorgesehene Sportveranstaltung als "unislamisch"
    kritisiert und mit Angriffen gedroht.

    Der Überfall ereignete sich während der Feier an der Umarijja-Schule in
    Rafah, die vom UN-Hilfswerk für palästinensische Flüchtlinge (UNRWA) geführt
    wird. An der Festveranstaltung nahm auch der Direktor der Hilfsoperationen
    in Gaza, John Ging, teil. Er war erst im März einem Attentat auf seinen
    Konvoi unverletzt entgangen.

    "Eine bewaffnete Gruppe warf Granaten und eröffnete das Feuer auf
    palästinensische Bürger und die Gastdelegationen, als sie auf dem Weg aus
    der Schule heraus waren", sagten Sicherheitsvertreter gegenüber der
    palästinensischen Nachrichtenagentur "Ma´an". "Sie griffen auch den Konvoi
    des Direktors der UN-Operationen an. Dies führte zum Tod des 27 Jahre alten
    Sulaiman a-Schaer, eines der Begleiter des palästinensischen Abgeordneten
    Madschid Abu Schammala. Sechs weitere Menschen wurden verletzt."

    Die palästinensische Präsidialgarde brachte Ging an einen sicheren Ort.
    Unter den Verwundeten sind Schüler und ihre Angehörigen sowie der Wachmann
    der Schule. Das UNRWA-Hauptquartier wurde am Montag mit Blech zusätzlich
    gegen Kugeln geschützt.

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    07.05.2007, 11:26 Uhr
    Palästinenser sterben bei Schusswechsel - Kassam verfehlt Kindergarten
    -> #zurueck


    DSCHENIN / SDEROT (inn) - Bei einem Zusammenstoß mit der israelischen
    Grenzpolizei sind drei Palästinenser ums Leben gekommen. Der Zwischenfall
    ereignete sich in Nacht zum Samstag in der Autonomiestadt Dschenin.

    Die Toten waren Mitglieder der Terrorvereinigung Dschihad al-Islami. Einer
    von ihnen, der 27-jährige Mahdi Abu Hir, war nach palästinensischen Angaben
    erst kürzlich aus einem israelischen Gefängnis entlassen worden. Er hatte
    vier Jahre dort verbracht.

    Laut der Armee hatten die Palästinenser von einem Fahrzeug aus das Feuer
    eröffnet, als sie bemerkten, dass sie von der Polizei verfolgt wurden. Die
    Israelis erwiderten die Schüsse. Die Insassen, die sich außer den Getöteten
    in dem palästinensischen Wagen befanden, ergriffen die Flucht. In dem
    verlassenen Fahrzeug fanden die Grenzpolizisten zwei M-16-Gewehre.

    Terroristen reagieren mit Raketen

    Als Reaktion feuerte die Terrorgruppe vom Gazastreifen aus am Wochenende
    Kassam-Raketen auf israelisches Gebiet ab. Eine verfehlte am Montagmorgen
    nur knapp einen Kindergarten in der Wüstenstadt Sderot. Sie traf ein Haus
    und verursachte Sachschaden. Die Bewohner erlitten einen Schock. Zu diesem
    Zeitpunkt war der Kindergarten noch nicht für die Kinder geöffnet.

    Bereits am Samstag wurden zwei Israelis bei einem Raketenangriff verwundet,
    einer von ihnen erlitt am ganzen Körper Verletzungen durch Schrapnells. Er
    wurde in ein Krankenhaus in der Küstenstadt Aschkelon gebracht. Das Geschoss
    hatte eine Tankstelle in der Nähe von Sderot getroffen, wie die Tageszeitung
    "Ha´aretz" berichtet.

    Bei Ramallah schossen Palästinenser auf einen israelischen Wagen. Ein
    Insasse wurde schwer verletzt. Die Al-Aksa-Märtyrer-Brigaden bekannten sich
    zu dem Attentat.

    David Baker, ein Vertreter des Büros des israelischen Premierministers,
    sagte am Sonntagabend: "Die Kassam-Raketenangriffe ebenso wie der
    Schussangriff, bei dem der Israeli ernsthaft verwundet wurde, sind genau die
    Art von Terror, den zu verhindern Israel von der Palästinensischen
    Autonomiebehörde verlangt. Die PA muss anfangen, die nötigen Schritte gegen
    solchen Terror zu ergreifen, und Israel wird auf dieser Forderung beharren."

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