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9月29日
israel heute | Tägliche Newsletter
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Tägliche Nachrichten aus der
israel heute Redaktion.
Montag, 29. September 2008
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Gedenken an Gilad Shalit zu Rosch Haschana
Die jüdische Gemeinde in London hat den entführten israelischen Soldaten Gilad Shalit nicht vergessen. Sie sammelte in den letzten Wochen mehr als 2000 Grußkarten zum Neuen Jahr sowie Päckchen für den Soldaten, die dem Roten Kreuz übergeben werden, in der Hoffnung, dass sie Shalit erreichen. Die Zionistische Föderation initiierte diese Sammelaktion in England gemeinsam mit der jüdischen Zeitung Jewish News. Die israelische Botschaft in London bestätigte, mehr als 2000 Karten erhalten zu haben, die nach Israel weitergeleitet wurden. Letzte Woche fand in London auch ein Marsch und eine Kundgebung statt mit dem Thema „Lauf für Gilad, Lauf für Frieden“. Der britische Botschafter in Israel, Tom Phillips, wird die Karten und die Pakete an die Rote Kreuz Delegation in Tel Aviv übergeben und deren Hilfe erbeten, diese wirklich an den Soldaten zu bringen.
Hamas: Mahmud Abbas soll nicht mehr Präsident sein
Die Hamas-Führung gab bekannt, dass sie nach den palästinensischen Neuwahlen im Januar 2009 nicht mehr Mahmud Abbas als Präsidenten der palästinensischen Autonomieregierung anerkennen werden, sondern ein Mitglied der radikalen Hamas Palästinenser zum Präsidenten ernennen werden. Damit wären dann die Verhandlungen zwischen Israel und den Palästinensern gestorben.
Livni sprach mit Mofaz
Außenministerin Zippi Livni sprach am Samstag zum ersten Mal seit ihrem innerparteilichen Wahlgewinn mit Schaul Mofaz, der die Wahl verloren hatte. Berater Livnis teilten mit, dass sie Mofaz aufforderte, weiterhin in der Politik zu bleiben und sich ihrer Regierung anzuschließen. Weiter versprach sie ihm einen hohen Posten, sollte er sich dazu entscheiden. „Wir sehen in Schaul Mofaz einen wichtigen Teil der Führung der Kadima-Partei und wir hoffen sehr, dass er sich dazu entscheidet zurückzukehren. Eventuell könnte ihm der Posten des Finanzministers angeboten werden. Aus dem Büro von Schaul Mofaz wurde allerdings mitgeteilt, dass nicht über einen hohen Posten in Livnis Regierung gesprochen worden sei. Mofaz wird am 2. Oktober nach einer kurzen Pause aus der Politik zurückkehren, und es wird erwartet, dass er dann mitteilen wird, wie er sich seine politische Zukunft vorstellt.
Olmert bereit, Land innerhalb Israels abzugeben
In einem Versuch, in letzter Minute ein Abkommen mit den Palästinensern zu erreichen, bot Ministerpräsident Ehud Olmert der palästinensischen Autonomiebehörde Land innerhalb der sogenannten Grünen Linie - also israelisches Land - an, darunter Land neben dem Gazastreifen und bei Beit Shean sowie die Jordansenke. Bei seinem letzten Treffen mit Mahmud Abbas wurde beinahe ein Abkommen unterzeichnet, dementsprechend Blöcke jüdischer Siedlungen innerhalb der Grenzen von vor 1967 an die Palästinenser abgetreten werden, um dafür jüdische Siedlungszonen in Judäa und Samaria unter israelischer Herrschaft zu belassen, wie zum Beispiel Maaleh Adumim und den Gusch Ezion-Siedlungsblock südlich von Jerusalem.
Lesungen zum Neujahrsfest
1. Tag: 1. Mose 21, 4. Mose 29,1-6 und 1. Samuel 1,1-2,10
2. Tag: 1. Mose 22, 4. Mose 29,1-6 und Jeremia 31,1-19
Jüdisches Neujahrsfest Rosch Haschana
Heute Abend feiert das jüdische Volk den Beginn des neuen jüdischen Jahres 5769. Zum Rosch Haschana isst man unter anderem in Honig getauchte Äpfel und wünscht sich mit „Sei zu einem Guten Jahr eingeschrieben“ ein gutes süßes neues Jahr. Das Neujahrsfest dauert zwei Tage an, weshalb erst am Donnerstag wieder ein Newsletter versandt werden wird. Zur Sicherheit der Bürger Israels begann letzte Nacht eine Ausgangssperre für Judäa und Samaria, die bis Mittwochnacht anhalten wird, um das Eindringen von Terroristen zu verhindern. In dringenden humanitären Fällen wird das Passieren nach Israel erlaubt sein.
Das Wetter
In Jerusalem werden heute bis zu 27 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 28 Grad, in Tiberias 35, am Toten Meer 36 und in Eilat bis zu 36 Grad.
Wir wünschen Ihnen aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels, einen gesegneten Tag und unseren jüdischen Lesern ein gutes neues Jahr 5769. Der derzeitige Wasserspiegel des Sees Genezareth liegt bei – 214,02 m unter dem Meeresspiegel (Tendenz sinkend) – der ideale Wasserstand beträgt -208,80 Meter unter dem Meeresspiegel.
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9月28日
israel heute | Tägliche Newsletter
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Tägliche Nachrichten aus der
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Sonntag, 28. September 2008
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Die vergessenen Juden von Kaifeng
Wir haben von den „Versteckten Juden“ in Polen gehört, den Bnei Anussim in Spanien und Portugal (israel heute berichtete in der Juli-Ausgabe), den Bnei Menasche in Nordindien, oder den Sobotnik-Juden in Sibirien. Jetzt kommen Überbleibsel einer jüdischen Gemeinde in Kaifeng, Zentralchina, ans Licht. mehr»
Heute geschäftigster Tag am Flughafen
Heute wird der Ben-Gurion-Flughafen seinen geschäftigsten Tag erleben, denn etwa 870.000 Passagiere werden heute dort abgefertigt werden, ein Anstieg um 10 % gegenüber dem vorigen Rosh Hashana-Fest. mehr»
Nur leere Worte
Israels neue Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Gabriela Shalev, meinte, dass die scharfen Worte der arabischen Staaten gegen die jüdischen Siedlungen in Judäa und Samaria nur eine Show sind, um damit die Palästinenser zu beruhigen. mehr»
"Palästina gehört nur den Palästinensern"
Der Führer der libanesischen Hisbollah-Terrororganisation, Scheich Hassan Nasrallah, erklärte am Freitag auf einer Großkundgebung in Beirut, dass Palästina vom Mittelmeer bis zum Jordanfluss heilig ist und von den Juden befreit werden muss. mehr»
Kein Fortschritt in Verhandlungen
Bei den Nahost-Verhandlungen zur Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts zwischen den beiden Seiten ist bisher noch keine einzige Zeile verfasst worden. mehr»
Das Wetter
In Jerusalem werden heute bis zu 23 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 28 Grad, in Tiberias 33, am Toten Meer 35 und in Eilat bis zu 36 Grad. mehr»
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9月26日
israel heute | Tägliche Newsletter
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Tägliche Nachrichten aus der
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Freitag, 26. September 2008
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Das jüdische Volk zum Beginn des Jahres 5769
Am kommenden Montagabend beginnt das neue jüdische Jahr. In der Welt gibt es insgesamt 13,3 Mio. Juden. Davon leben 5.550.000 in Israel, das sind 41,3 % aller Juden. Im letzten jüdischen Jahr wuchs die jüdische Bevölkerung in Israel um 85.000 und in der Diaspora um 15.000. Von den Juden, die eingeschriebene Juden sind und keiner anderen Religion angehören, leben in den USA 5.300.000, in Frankreich 490.000, in Kanada 375.000, in England 295.000, in den Staaten der ehemaligen Sowjetunion 340.000, davon in Russland 215.000, in Argentinien 183.000, in Deutschland 120.000, in Australien 107.000 und in Brasilien 96.000. Der Rest lebt als Minderheit im Rest der Welt, in Afghanistan z.B. lebt nur noch ein Jude.
52.000 Zeitzeugenaufnahmen von Holocaustüberlebenden
Die israelische Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem hat jetzt das weltweit größte Archiv mit Videoaufzeichnungen von Überlebenden des Völkermords an Juden während der NS-Zeit. Die vom US-Regisseur Steven Spielberg gegründete Stiftung hat Yad Vashem Aufnahmen von 52.000 Zeitzeugen aus 56 Ländern in 32 Sprachen übergeben, teilte die Holocaust-Gedenkstätte am Donnerstag in Jerusalem mit. In der eigenen Videosammlung gebe es darüber hinaus 10.000 Aufzeichnungen von Überlebenden sowie rund 5000 Filme über den Holocaust, die seit 1945 produziert worden seien. Mit Hilfe der Aussagen von Überlebenden könne die Erinnerung an den Holocaust über Generationen hinaus wachgehalten werden, sagte der Yad Vashem-Vorsitzende Avner Schalev. Dies sei notwendig, weil die Holocaust-Generation immer kleiner werde, aber zugleich unter den jüngeren Generationen die Notwendigkeit an Wissen über diese Zeit wachse. Spielberg hatte die US Shoah Visual History Foundation 1994 - rund ein Jahr nach dem Oskar-gekrönten Film "Schindlers Liste" - gegründet und mit 10 Millionen Dollar unterstützt. (dpa)
Anschlag auf israelischen Friedensaktivist
Der israelische Friedensaktivist und Siedlungsgegner Zeev Sternhell ist bei einem Anschlag von einer Rohrbombe leicht verletzt worden. Wie die Polizei am Donnerstag weiter mitteilte, gehören die Täter vermutlich dem extrem rechten Milieu an. Am Tatort seien Handzettel gefunden worden, auf denen für die Tötung eines Mitglieds der Friedensbewegung "Peace Now" eine Belohnung von rund einer Million Schekel (200.000 Euro) versprochen worden sei. Der 73 Jahre alte Sternhell gehört zu den bekannten Historikern in Israel und wird dem linken Lager zugerechnet. Ihm wurde in diesem Jahr der "Israel Preis", die höchste Auszeichnung in Israel, für Politische Wissenschaften verliehen. Mitglieder der Rechten hatten versucht, die Preisverleihung mit einem Einspruch vor dem Obersten Gericht zu verhindern. Sternhell hatte sich den Unmut der politischen Rechten zugezogen, nachdem er in einem Beitrag für die linksliberale Tageszeitung "Haaretz" Angriffe von Palästinensern auf jüdische Siedler verteidigt hatte. (dpa)
40.000 Fans besuchten das McCartney-Konzert
Zum gestrigen Konzert des 66-jährigen Ex-Beatle Sir Paul McCartney strömten etwa 40.000 israelische Musikfans nach Tel Aviv, um im Jarkon-Park seine Lieder zu hören, darunter auch „I`ll Follow the Sun“ und „Let it Be“. Die Zuschauer sangen die meisten Lieder mit und wollten ihn nicht gehen lassen. Er gab zwei Zugaben, um danach zu sagen: "So, jetzt müsst ihr aber schlafen gehen". McCartney wünschte den Fans ein gutes Neues Jahr auf Hebräisch und auf Arabisch wünschte er den Arabern einen guten Ramadan-Fastenmonat. Fanatische Moslems hatten damit gedroht, ihn umzubringen, weil er dieses Konzert Israels 60. Staatsjubiläum gewidmet hatte.
Hamas lehnte israelische Liste ab
Israel überreichte den Hamas-Palästinensern eine neue Liste mit 450 Namen von gefangenen Palästinensern, die Israel im Austausch für die Freilassung des seit Juni 2006 von Hamas-Palästinensern gefangen gehaltenen Gilad Shalit freilassen will. Die Hamas-Palästinenser haben diese Liste abgelehnt, ohne sie sich vorher angeschaut zu haben. Hamas fordert die Freilassung von 1000 Häftlingen zuzüglich die Freilassung aller inhaftierten Frauen und Jugendlichen.
Schabbat-Lesung und Kommentar
„Nitzavim – Ihr steht“, 5. Mose 29,9 30,20
Haftara-Prophetenlesung: Jesaja 61,10 63,9
Kommentar
Wir nähern uns dem Ende der Abschiedsrede des Mose, die an das gesamte Volk gerichtet war, von den Stammesoberhäuptern an bis hin zum ‘Holzhauer und Wasserschöpfer’. In unserer Lesung finden wir abermals eine Bestätigung der Gültigkeit und Ewigkeit der Worte der Verheißungen, die Mose, der demütige Knecht Gottes, sprach. Nehmen wir als Beispiel Vers 13f: „Doch nicht mit euch allein schließe ich diesen Bund ..., sondern sowohl mit dem, der heute hier ist, ... als auch mit dem, der heute nicht mit uns hier ist.“ Ein ewiger Bund!
Die in den Versen 17 bis 19 beschriebenen Leute, die ihr Herz von dem HErrn abwenden, lassen leider auch an neuzeitliche Gemeindemitglieder denken, die im Neuen Testament ‘lau’ genannt werden. Doch der HErr wird solches nicht dulden.
Im Kapitel 30 sehen wir eine bevorstehende Diasporazeit der Juden, eine Vertreibung und Verstreuung unter die Völker, angedeutet. Aber das wird nicht für immer sein: „... dann wird der HERR, dein Gott, dein Geschick wenden und sich über dich erbarmen. Und er wird dich wieder sammeln aus all den Völkern, wohin der HERR, dein Gott, dich zerstreut hat.“ (Vers 3)
Im selben Kapitel sagt uns der HErr Zebaoth, dass Seine Gebote gegenwärtig sind und daher auch gehalten werden können! Die Verse 11 bis 14 sprechen es klar aus. Vielleicht sagen uns diese Verse aber auch das: Gottes Gebot ist nicht außer Reichweite! Man muss nicht in andere Länder oder gar Kontinente zu irgendeiner Erweckungs-Konferenz reisen, um dort Gott zu erleben, denn ‘das Wort ist ganz nahe’ – in Mund und Herzen, um es zu tun!
Vers 15: „Siehe, ich habe dir heute vorgelegt das Leben und das Gute, den Tod und das Böse!“ Klar und eindeutig drängt sich der Vers auf. Jeder darf und sollte ihn persönlich hören. Es ist auch heute noch des HErrns Ruf an den Menschen, den der Prophet Jesaja so ausdrückt: „Ich (der HErr) habe den ganzen Tag meine Hände ausgebreitet zu einem widerspenstigen Volk ...“
(Jesaja 65,2; vgl. 59,1 und im NT 2. Petrus 3,9)
Mose fleht und ist der Hoffnung, dass seine Leute, das Volk, das er nun 40 Jahre gut kennt, doch zwischen ‘Leben und Tod, Segen und Fluch, die er ihnen vorgelegt hat sich für das Leben und den Segen entscheidet! „So wähle das Leben, damit du lebst...“ (Vers 19).
Im Prophetenabschnitt aus Jesaja 61 finden wir das schöne messianische Lied „Sos asis ba-Adonai...“ (Freuen, ja freuen will ich mich in dem HERRN! Jubeln soll meine Seele in meinem Gott! Denn er hat mich bekleidet mit Kleidern des Heils...; Vers 10)
Darum, laßt uns das Leben wählen und fröhlich in dem HERRN sein!
- Michael Schneider -
Das Wetter
Es wird vereinzelt mit leichten Regenschauern gerechnet, hauptsächlich im Norden des Landes und in Zentralisrael. In Jerusalem werden heute bis zu 26 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 29 Grad, in Tiberias 32, am Toten Meer 35 und in Eilat bis zu 35 Grad.
Wir wünschen Ihnen aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels, einen gesegneten Tag, ein erholsames Wochenende sowie Schabbat Schalom. Der derzeitige Wasserspiegel des Sees Genezareth liegt bei – 213,97 m unter dem Meeresspiegel (Tendenz sinkend) – der ideale Wasserstand beträgt -208,80 Meter unter dem Meeresspiegel.
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9月25日
israel heute | Tägliche Newsletter
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Tägliche Nachrichten aus der
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Donnerstag, 25. September 2008
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Wasserdiebe verschlimmern Situation
Nach fünf Jahren spärlichen Regens und einem weiteren heißen, trockenen Sommer, sind Israels Wasservorräte auf dem niedrigsten Stand seit Beginn der Aufzeichnungen. Im Großteil des Landes fielen während der letzten Regensaison nur rund 60 Prozent der durchschnittlichen Regenfälle. mehr»
Versuchte Anschläge vereitelt
Vier palästinensische Terroristen rasten gestern mit zwei Autos und einem Bulldozer durch einen Checkpoint der israelischen Armee in Samaria mit der Absicht, die dort stationierten Soldaten zu überfahren. mehr»
Terrorzelle in Ostjerusalem aufgedeckt
Der israelische Sicherheitsdienst Schin Beth und die Polizei deckten eine Terrorzelle auf, von deren sieben Mitgliedern, sechs Araber aus Ostjerusalem stammen. Sie haben dieses Jahr bereits zwei Terroranschläge ausgeführt, bei denen zwei Offiziere der Grenzpolizei ums Leben kamen und zwei weitere verletzt wurden. mehr»
Lothar Matthäus beschwert sich über mangelnde Professionalität
Der frühere Nationalspieler Lothar Matthäus hat sich über mangelnde Professionalität bei seinem Verein Maccabi Netanya beklagt. „Wenn ich vor dem Spiel etwas in der Kabine sage, steht es fünf Minuten nach Spielende im Internet - das habe ich noch nie erlebt“, sagte Matthäus. mehr»
Das Wetter
In Jerusalem werden heute bis zu 29 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 30 Grad, in Tiberias 36, am Toten Meer 37 und in Eilat bis zu 37 Grad. mehr»
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9月24日
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Tägliche Nachrichten aus der
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Mittwoch, 24. September 2008
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Korean Air nimmt Flüge nach Israel wieder auf
Morgen wird die südkoreanische Fluggesellschaft Korean Air die Flüge nach Israel nach einer zehnjährigen Unterbrechung wieder aufnehmen. Der Erstflug wird von Seoul aus starten und am Ben-Gurion-Flughafen mit einer festlichen Zeremonie empfangen werden. mehr»
Einsteins Teleskop wird ausgestellt
Ab Morgen können Studenten und Besucher der Hebräischen Universität Jerusalem den Sternenhimmel durch das lang verschollene Teleskop von Albert Einstein ansehen. mehr»
Neuer Vorschlag anstatt Zweistaatenlösung
Der ehemalige Chef des nationalen Sicherheitsrates Israels, Generalmajor Giora Eiland, warnte in einem neuen Bericht, dass die bisherige Vorstellung einer Zweistaatenlösung des israelisch-palästinensischen Konflikts unreal ist, denn weder die Israelis noch die Palästinenser stehen dahinter. mehr»
Ahmadinedschad in New York
Auf der 63. UNO-Vollversammlung in New York beschuldigte der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedshad die Zionisten, dass sie Schuld daran seien, dass Europa Irans Atomprogramm blockiert. mehr»
Barak setzt sich für Einheitsregierung ein
Der Vorsitzende der Arbeiterpartei Ehud Barak will alles tun, damit Israel eine nationale Einheitsregierung bekommt, denn er ist überzeugt, dass Zippi Livni nur knapp eine Koalitionsregierung zusammen bekommen würde. mehr»
Das Wetter
In Jerusalem werden heute bis zu 25 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 29 Grad, in Tiberias 33, am Toten Meer 35 und in Eilat bis zu 36 Grad. mehr»
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9月23日
israel heute | Tägliche Newsletter
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Tägliche Nachrichten aus der
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Dienstag, 23. September 2008
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Al-Qaida Einfluss nimmt zu
Die Festnahme eines 24 jährigen Beduinen deutet auf den wachsenden Einfluss des Terror-Netzwerks innerhalb der Grenzen Israels hin. Abu Rakik, Bewohner einer Beduinenstadt in der Nähe von Beerscheva, wird beschuldigt, Kontakt zu Al Qaida-Terroristen unterhalten zu haben. mehr»
Anschlag auf Fussgänger
Gestern Abend gegen 23.00 fuhr ein Araber mit seinem Auto in eine Gruppe Soldaten und verletzte 15 Personen, zwei davon schwer. Er wurde kurz darauf von einem der Soldaten erschossen. mehr»
Hamas nutzt Zement um Bunker zu bauen
Beamte des israelischen Geheimdienstes teilten mit, dass die Hamas und ihr allierte Terroristen, die in den Gazastreifen importierten Ladungen von Zement und anderen Baumaterialien konfiszieren. mehr»
Mit Säure gegen Soldaten
Gestern früh gegen 8.30 Uhr kam eine Palästinenserin an den Hawara-Checkpoint bei Nablus, und passierte durch die Linie, wo normalerweise humanitäre Fälle passieren. Der diensthabende Offizier fragte um Papiere, wonach die Frau eine Plastikflasche aus der Tasche nahm und hochkonzentrierte Säure in dessen Gesicht sprühte. mehr»
Das Wetter
In Jerusalem werden heute bis zu 27 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 29 Grad, in Tiberias 32, am Toten Meer 36 und in Eilat bis zu 38 Grad. mehr»
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9月22日
israel heute | Tägliche Newsletter
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Tägliche Nachrichten aus der
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Montag, 22. September 2008
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„Nach Jerusalem fällt Europa“
Der israelische Knessetabgeordnete der Partei der Nationalen Einheit, Arie Eldad, hat für den 14. und 15. Dezember zu einem dringenden Gipfel in Jerusalem aufgerufen. Europäische Parlamentarier aus Belgien, Dänemark, Holland, Schweiz, Schweden, Italien und Großbritannien werden erwartet. mehr»
Iran näher an der Bombe als angenommen
Israels Militärgeheimdienst warnt, dass Iran näher daran ist, eine Atombombe zu haben, als viele annehmen wollen und ein ehemaliger Generalstabschef Israels ist der Meinung, dass Israel schlussendlich keine Wahl haben wird, als den Iran militärisch zu konfrontieren. mehr»
Livni und Barak wollen zusammenarbeiten
Gestern Abend trafen sich die neue Kadima-Vorsitzende Zippi Livni und der Vorsitzende der Arbeiterpartei, Ehud Barak zu einem Arbeitsgespräch in einer angenehmen Atmosphäre, nachdem sich die Feindseligkeit zwischen den beiden gelegt hatte. mehr»
"Dreht die Moscheenlautsprecher leiser"
Die Knessetabgeordnete Esterina Tartman wandte sich vor kurzem an den Umweltschutzminister Gideon Esra und forderte, dass er einleitet, dass die Lautsprecher der Moschee des arabischen Dorfes, das unweit ihres Wohnorts liegt, leiser eingestellt werden. mehr»
Das Wetter
In Jerusalem werden heute bis zu 33 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 32 Grad, in Tiberias 39, am Toten Meer 40 und in Eilat bis zu 38 Grad. mehr»
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israel basar
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9月21日
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Sonntag, 21. September 2008
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Kaviar Made in Israel
Während der Stör-Bestand im Kaspischen Meer immer mehr zurückgeht, fanden Forscher der Hebräischen Universität Jerusalem einen Weg um dem steigenden Bedarf an Kaviar nachzukommen und in den Weltmarkt einzusteigen. mehr»
Ahmadinedschad: Auch Idee eines „Klein-Israel“ ist abgelaufen
Irans Präsident beschwor erneut den Untergang Israels. „Manche sagen, die Idee eines Groß-Israels sei abgelaufen; ich sage, auch die Idee eines Klein-Israels ist abgelaufen“, erklärte Mahmud Ahmadinedschad, der im gleichen Atemzug erneut den Holocaust als „Schwindel“ bezeichnete. mehr»
Israelische Banken sind stabil
Trotz der drastischen Talfahrt auf dem Aktienmarkt der vergangenen Tage sieht die Deutsche Bank das israelische Bankwesen als stabil und zahlungsfähig an. mehr»
Livni fordert schnellen Rücktritt Olmerts
Einen Tag nach ihrem Wahlsieg in der regierenden Kadima-Partei hat die israelische Außenministerin Zippi Livni den unter Korruptionsverdacht stehenden Ministerpräsdenten Ehud Olmert zu einem schnellen Rücktritt aufgefordert. Der Staat Israel stehe vor schweren Herausforderungen, und es bleibe deshalb keine Zeit, „mit Politik herumzuspielen“. mehr»
Transportminister Schaul Mofaz gibt Auszeit aus Politik bekannt
Transportminister Schaul Mofaz kündigte am Donnerstagabend eine „Auszeit“ von der Politik an. Außerdem lehnte er ein für Freitag geplantes Treffen mit Livni ab. Die neue Vorsitzende der israelischen Regierungspartei Kadima, Zippi Livni, hat den politischen Rückzug ihres härtestes parteiinternen Rivalen, Schaul Mofaz, bedauert. mehr»
Das Wetter
In Jerusalem werden heute bis zu 29 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 29 Grad, in Tiberias 37, am Toten Meer 38 und in Eilat bis zu 38 Grad. mehr»
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9月19日
israel heute | Tägliche Newsletter
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Tägliche Nachrichten aus der
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Freitag, 19. September 2008
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Freude bei Hisbollah über Olmerts Aussagen
Scheich Hassan Nasrallah, Anführer der libanesischen Terrororganisation Hisbollah, sagte, dass der Erfolg seiner Terroraktionen gegen Israel dazu führte, dass Israel im Jahr 2000 aus dem Libanon abzog und dass der Zweite Libanonkrieg im Jahr 2006 den „letzten Nagel in den Sarg des Traums vom Großen Eretz Israel“ geschlagen habe. Die Führungsriege der Hisbollah konnte diese Woche kaum ihre Freude unterdrücken, als Ministerpräsident Ehud Olmert erneut sagte, dass der Traum von Groß-Israel unreal sei und die die noch daran festhalten, Träumer seien. Nasrallah meinte weiter, dass Israel in den ersten Jahrzehnten seines Bestehens stark war, aber das Versagen im Libanon, der Abzug aus dem Gazastreifen und die neuesten Aussagen Olmerts, dass Judäa und Samaria an die Palästinenser übergeben werden sollen, daraufhinweisen, dass Israel seine Stärke verloren hat und reif zur Eroberung geworden ist. Er sagt weiter vor, dass die Konzessionen Israels betreffs des biblischen Kernlandes zum Sturz des jüdischen Staates und dem Entstehen eines palästinensischen Staates ersetzt werden würde.
Iran spielte Rolle in Anschlägen vom 11. September 2001
Der amerikanische Journalist Kenneth Timmerman legte diese Woche offen, dass die US-Regierung vor vier Jahren zugegeben hatte, dass der Iran angeblich eine Hauptrolle im Al-Kaida-Anschlag auf das Welthandelszentrum im New York vom 11. September 2001 hatte. Seither habe die Regierung jedoch versucht, dies totzuschweigen. Der 9/11-Report von 2004 bestätigt, dass der Iran direkt und materiell verwickelt war. Acht der zehn Terroristen, die diese Anschläge in New York und Washington ausführten, reisten seit Oktober 2000 bis Februar 2001 des öfteren in den Iran. Außerdem habe Imad Mughniya, der Planer der Hisbollah, der inzwischen getötet wurde, die Entführer bei den Reisen im Nahen Osten begleitet. Trotz dieses Beweismaterials habe die US-Regierung den Iran nie zur Rede gestellt oder angeklagt. Timmerman glaubt, dass das amerikanische Volk über diese Tatsachen im Dunkeln gehalten wurde, um Forderungen militärischer Aktion gegen Iran zu verhindern.
Christen gegen Ahmedinedschad
55.000 Christen aus 128 Ländern unterzeichneten eine Petition, in der sie die Festnahme und Verurteilung von Irans Präsident Mahmud Ahmedinedschad fordern. Diese Petition soll kommende Woche an den Generalsekretär der UNO, Ban Ki-moon überreicht werden. Die Internationale Christliche Botschaft Jerusalem (ICEJ) entwarf und zirkulierte diese Petition infolge des Nichtstuns der UNO gegen das Atomprogramm sowie das Schweigen gegenüber den vielen öffentlichen Aussagen Ahmedinedschads, dass Israel von der Weltkarte verschwinden müsse. Der Exekutiv-Direktor der Christlichen Botschaft, Malcolm Hedding verglich die Ansichten des iranischen Präsidenten mit denen Hitlers und dass die UNO genauso darauf reagiert, wie die internationale Gemeinde vor dem Zweiten Weltkrieg, nämlich schweigt. Ahmedinedschad wird nächste Woche vor der UNO-Generalversammlung eine Rede halten.
Livni hat sechs Wochen für Koalitionsaufstellung
Außenministerin Zippi Livni gewann die Wahl zur Führung der Kadima-Partei mit nur einem Prozent Unterschied in der Anzahl der Stimmen gegenüber Transportminister Shaul Mofaz. Dies ließ zuerst vermuten, dass Mofaz Berufung einlegt, er gab sich jedoch geschlagen und gratulierte Livni zu ihrem Wahlsieg. Livni hat nun sechs Wochen Frist, um eine Regierungskoalition aufzustellen. Derweil wird Ehud Olmert weiterhin Ministerpräsident einer zeitweiligen Regierung sein. Falls es Livni nicht gelingen sollte, eine Koalition zu erstellen, dann wird Olmert bis zu nationalen Neuwahlen irgendwann im Jahr 2009 Ministerpräsident bleiben. Sollte sie Glück haben und ein Koalition zustande bringen, macht sie Geschichte und wird zu Israels zweiter Ministerpräsidentin. Jedenfalls wird ihre politische Linie weiterhin den Weg Olmerts zu einem Frieden mit den Palästinensern gehen, wobei es dazu kommen könnte, dass Judäa und Samaria an die PA übergeben wird. Auf der palästinensischen Seite atmete man auf, dass Livni gewählt wurde, da Mofaz sich gegen eine vollständige Landabgabe an die PA sowie eine Neuteilung Jerusalems aussprach.
Schabbat-Lesung und Kommentar
„Ki Tawo – Wenn du kommst“, 5. Mose 26,1 29,8
Haftara-Prophetenlesung: Jesaja 60,1 22
Kommentar
Die Betonung in der Schabbat-Lesung dieser Woche liegt auf den Erstlingen aller Frucht des Erdbodens, „wenn du ins Land kommst, das der HErr, dein Gott, dir als Erbteil gibt“ (26,1-2). Es handelt sich also um ein Gebot, das mit dem Land Eretz Israel verknüpft ist! Jedesmal als die Person die Erstlingsfrüchte dem HErrn brachte, betonte er seine Dankbarkeit und Verbundenheit mit dem Land und Volk. Dies ist hier das Thema.
Nachdem Mose abermals die Großtaten und Wunder Gottes aufgezählt hat, dass Gott aus Jakob eine starke und zahlreiche Nation machte, führt Gott sie ins verheißene Land, in dem Milch und Honig fließen.
Und nun danke, und freue Dich! „Und du sollst dich an all dem Guten freuen, das der HERR, dein Gott, dir und deinem Haus gegeben hat...“ (Vers 11)
Hier finden wir das Prinzip: Wahre Freude kommt von Geben! Man brachte dem Herrn die Erstlinge der Frucht, also sein Bestes (wie es Abel tat!), und dies führte zu vollkommener innerer Freude.
Ich sehe es so: wie eine Interaktion, Wechselwirkung, eine Hand erhält dankbar vom HERRN und die andere Hand schenkt aus und gibt, wo es gebraucht wird und zum Segen sein kann. Wie ein Gefäß Gottes Ihm zum Dienste. Niemals die Hände voll lassen (denn so können sie nicht neu gefüllt werden). Immer in Bewegung bleiben, eine Hand nimmt und die andere gibt.
König Salomo fügt hier seine Weisheit hinzu: „Ehre den HERRN mit deinem Besitz, mit den Erstlingen all deines Ertrages! Dann füllen deine Speicher sich mit Vorrat, und von Most fließen über deine Keltern.“ (Sprüche 3,9 10)
Salomo kannte das Geheimnis.
Das Darbringen der Erstlinge wird mit Gebet begleitet (Vers 26,15):
„Blicke herab von deiner heiligen Wohnung vom Himmel, und segne dein Volk Israel und das Land, das du uns gegeben...“, und folgt mit der Erinnerung, die Gebote mit Herz und Seele zu bewahren (Vers 16).
Im Kapitel 27 lesen wir, dass ihnen befohlen war, die Thora auf Stein niederzuschreiben, sobald die Kinder Israel ‘den Jordan überquert hatten’. Wenn man die Situation mit dem persönlichen Wandel und der Nachfolge vergleicht, und das Verheißene Land das Himmelreich Gottes ist, sehen wir die Verheißung des Neuen Bundes aus Jeremia 31: „Ich werde ihnen das Gesetz (die Thora) aufs Herz schreiben“.
Im Vers 8 finden wir eine interessante Endung, sie lautet im Hebräischen: „ba’er hetev - gut deutlich und erklärbar machen.“ Daraus lesen die orthodoxen Juden, und sie folgen darin der jüdischen Tradition, dass zu dieser Zeit nicht nur die schriftliche Thora, sondern auch die mündliche Thora gegeben wurde – die später im Kernwerk Mischna ihre gültige Gestalt gefunden hat.
Mose setzt seine Anweisungen fort, bevor sie (ohne ihn) den Jordan überquerten. Sechs Stämme werden auf dem Segensberg Garizim versammelt, und die anderen sechs auf dem Berg des Fluches, dem Ebal, worauf eine lange Liste von „Verflucht sei, wer” folgt (Verse 15-26).
Kapitel 28 beginnt mit einer Aufstellung des Segens, der über das Volk kommen soll, wenn es der Stimme des HERRN, seines Gottes, gehorchen würde.
„Gesegnet wirst du sein bei deinem Eingang, und gesegnet wirst du sein bei deinem Ausgang.“ (28,6) Dies gebraucht man bis heute als Formel für einen wohlgemeinten Wunsch. „Der HERR wird dir seinen guten Schatz, den Himmel, auftun...“ lesen wir.
Aber Mose kannte seine Leute und darum folgt eine viel längere Liste von „wenn Du aber nicht auf die Stimme des Herrn hörst, ...”. Da werden im Folgenden alle Verse von „Gesegnet-bist-du (hebr. baruch ata)’ zu ‘Verflucht-bist-du (hebr. arur ata)‘ umgewandelt. In dieser Liste vom 16. bis zum 69. Vers wird alles erwähnt, was man sich und keinem anderen wünscht. Wir lesen in Vers 28,28: „Der HERR wird dich schlagen mit Wahnsinn und mit Blindheit und mit Geistesverwirrung.“
Auch Vers 53 hat sich leider verwirklicht in der Geschichte des jüdischen Volkes, als die Stadt Jerusalem über ein Jahr belagert war – wir erfahren es aus den Propheten und von Nehemia.
Und warum wird all dies Schlimme eintreffen? „Dafür, dass du dem HERRN, deinem Gott, nicht mit Freude und mit fröhlichem Herzen gedient hast...“
Nach diesen harten Worten und Warnungen finden wir jedoch in unserem messianischen Kapitel in Jesaja 60 Trost. Nach den vielen Leiden in der jüdischen Geschichte, die sich leider alle erfüllt haben, wird es einmal doch zu den Verheißungen ‘Gesegnet bist du’ kommen – aber erst wenn die Verheißung:
„Steh auf, werde Licht! Denn dein Licht ist gekommen, und die Herrlichkeit des HERRN ist über dir aufgegangen“ sich im Messias Jeschua erfüllt hat!
- Michael Schneider -
Das Wetter
In Jerusalem werden heute bis zu 26 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 28 Grad, in Tiberias 35, am Toten Meer 36 und in Eilat bis zu 36 Grad.
Wir wünschen Ihnen aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels, einen gesegneten Tag, ein erholsames Wochenende sowie Schabbat Schalom. Der derzeitige Wasserspiegel des Sees Genezareth liegt bei – 213,90 m unter dem Meeresspiegel (Tendenz sinkend) – der ideale Wasserstand beträgt -208,80 Meter unter dem Meeresspiegel.
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9月18日
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Tägliche Nachrichten aus der
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Donnerstag, 18. September 2008
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Peres empfängt neuen ägyptischen Botschafter
Präsident Schimon Peres hieß gestern in seiner Jerusalemer Residenz den neuen ägyptischen Bostchafter, Jasser Reda A. Aly Said, willkommen. Said war der letzte von insgesamt vier neuen Botschaftern und sein Gespräch mit Peres verlief auch anders als die vorherigen. mehr»
Olmert: Ich habe nichts gegen niemanden
Ministerpräsident Ehud Olmert besuchte gestern das Ayalim-Studentendorf im Moschav Ashalim im Negev gelegen. Er traf mit etwa 60 Studenten zusammen und machte darauf aufmerksam, wie wichtig es sei, die Wüste zu bevölkern. mehr»
Neuer PA-Governeur für Jerusalem ernannt
PA-Präsident Mahmud Abbas ernannte einen neuen Governeur für Jerusalem, der im Auftrag der palästinensischen Autonomiebehörde tätig sein soll. Adnan Ghaleb Husseini, der ehemalige Direktor des Waqf in Jerusalem, wird Jamil Othman Nasser ablösen, der vor etwa zehn Jahren von Jasser Arafat ernannt worden war. mehr»
Fünfte Runde der indirekten Gespräche verschoben
Die fünfte Runde von indirekten Gesprächen zwischen Israel und Syrien, die für heute und morgen geplant waren, wurde verschoben. Weder türkische noch israelische Quellen bestätigten die Aussage des syrischen Außenministers Walid Muallem, dass Israel um den Aufschub gebeten habe. mehr»
Außenministerin Livni gewann die Parteiwahl
Bei den gestrigen Primärwahlen der Kadima-Partei erzielte von den abgegebenen Stimmen der Parteimitglieder Zippi Livni 43,3 %, ihr Herausforderer Shaul Mofaz bekam 42 %, d.h. nur 431 Stimmen weniger als Zippi Livni. mehr»
Das Wetter
In Jerusalem werden heute bis zu 29 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 29 Grad, in Tiberias 34, am Toten Meer 35 und in Eilat bis zu 37 Grad. mehr»
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9月17日
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Tägliche Nachrichten aus der
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Mittwoch, 17. September 2008
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EU-Parlamentarier wollen Gaza-Blockade durchbrechen
Die „Befreit Gaza-Gruppe“, die im August zwei Schiffe nach Gaza entsandte, will demnächst ein weiteres Schiff von Zypern aus starten. Diese Fahrt soll später im September stattfinden und an Bord sollen sich Ärzte und EU-Parlamentarier befinden. mehr»
Israel warnt vor Öffnung des Rafah-Übergangs
Beamte des israelischen Verteidigungsministeriums warnen vor einer Öffnung des Rafah-Grenzübergangs nach Ägypten durch die ägyptischen Behörden. Man befürchtet, dass Terroristen diesen Übergang nutzen werden, um in die Sinai-Wüste zu gelangen und von dort aus die poröse Grenze zu Israel zu überqueren um Terroranschlage in Israel zu verüben. mehr»
Familie Shalit: Stoppt den Geldtransfer an die Hamas
Die Eltern des seit Juni 2006 von Palästinensern verschleppten Soldaten Gilad Shalit, Aviva und Noam, fordern die israelische Regierung auf, den Geldtransfer an die Hamas im Gazastreifen solange zu stoppen bis diese ihren Sohn freigeben. mehr»
Heute Wahlen in der Kadima-Partei
Heute werden die 74.000 Mitglieder der Kadima-Partei zu den 114 Wahlurnen in 93 Orten gerufen, um darüber abzustimmen wer der nächste Parteivorsitzende sein wird: Außenministerin und stellvertretende Ministerpräsidentin Zippi Livni oder Transportminister Shaul Mofaz. mehr»
Kritik an Syrien
Am Montag hatte sich Israels Außenministerin Zippi Livni in Jerusalem mit ihrem spanischen Amtskollegen Miguel Angel Moratinos getroffen, um mit ihm die aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten zu besprechen. mehr»
Das Wetter
In Jerusalem werden heute bis zu 31 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 29 Grad, in Tiberias 35, am Toten Meer 36 und in Eilat bis zu 40 Grad. mehr»
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9月16日
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Tägliche Nachrichten aus der
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Dienstag, 16. September 2008
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Neue Koalition bis zum Neujahrsfest Rosh Hashana
Transportminister Shaul Mofaz überraschte gestern die Kadima-Mitglieder in Netanja bei einer Versammlung, indem er behauptete, noch bis zum jüdischen Neujahrsfest Rosh Hashana eine neue Koalition auf die Beine stellen zu können. mehr»
Israel und die Börsenkrise
Der Bankrott einer weiteren amerikanischen Bank, der Lehman Brothers Bank, einer der größten Banken der USA, wird internationale Bankrottwellen auslösen, doch auf Israel wird dies keine dramatischen Auswirkungen haben, erklärten Sachverständige. mehr»
Messerangriff auf Soldat
Gestern nachmittag griff ein Palästinenser einen israelischen Soldaten mit einem Messer an und verletzte diesen leicht bis mittelschwer. Danach stahl er das Gewehr des Soldaten und floh. mehr»
Indien bittet Israel um Hilfe
Indien wandte sich an Israel mit der Bitte um Hilfe im Kampf gegen moslemische Rebellen in der Kaschmir-Region. General Avi Misrachi, der Kommandeur der israelischen Bodentruppen, besuchte vergangene Woche Kaschmir. mehr»
Das Wetter
In Jerusalem werden heute bis zu 33 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 30 Grad, in Tiberias 37, am Toten Meer 38 und in Eilat bis zu 40 Grad. mehr»
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9月15日
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Tägliche Nachrichten aus der
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Montag, 15. September 2008
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Falash Mura-Einwanderung soll weitergehen
Die Regierung machte ihre Erklärung, dass die Einwanderung der äthiopischen Falash Mura Juden abgeschlossen sei, rückgängig und wird etwa 3000 der noch in Addis Abeba wartenden Menschen die Einreise nach Israel erlauben. mehr»
Hamas: "Gilad Shalit lebt wie im Paradies"
Die palästinensischen Terroristen im Gazastreifen, die den israelischen Soldaten Gilad Shalit schon länger als zwei Jahre in Gewahrsam halten machten gestern die unwahrscheinliche Aussage, das Gilad in einem relativen Paradies lebe und ihm sogar Geburtstagsfeiern abgehalten würden. mehr»
Irakischer Parlamentarier in Israel
Vorige Woche machte Mithal Alusi, ein Mitglied des irakischen Parlaments einen zweiten Besuch in Israel, der zu einem Aufruhr in der Regierung in Bagdad führte. Alusi hielt überraschend eine Ansprache vor einer Konferenz über islamischen Terror in Herzlija. mehr»
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9月14日
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Tägliche Nachrichten aus der
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Sonntag, 14. September 2008
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Neujahrsfest ohne Honig?
Wegen den niedrigen Niederschlägen und dem dadurch verminderten Blühen wilder Blumen, aus denen Honig gewonnen wird, könnte es sein, dass zu dem nahenden Neujahrsfest, an dem Apfel in Honig getaucht wird, der Honig knapp sein wird. mehr»
Bunker-Knacker-Bomben an Israel
In einer 180-Grad Meinungsänderung, zeigte sich die US-Regierung nun doch bereit, der israelischen Bitte nach Bunker-Knacker-Bomben nachzukommen. 1000 dieser fortgeschrittenen Waffen sollen nun an Israel verkauft werden. mehr»
Siedler planen sich gegen weitere Ausweisungen zu wehren
Jüdische Führungspersonen aus Judäa und Samaria trafen sich letzte Woche um einen „Samaria-Pakt“ zu unterzeichnen, in dem sie sich verpflichten zusammenzuarbeiten um weitere Vertreibungen von jüdischen Siedlern aus ihren Siedlungen im von Gott verheisssenen biblischen Kernland zu verhindern. mehr»
Bessere Aufnahme der Pelikane
In Zukunft werden Pelikane auf der Durchreise in Israel finden eine freundlichere Aufnahme erfahren. Fischzüchter im Norden des Landes sind den Zugvögeln in der Vergangenheit oftmals mit Schusswaffen zu Leibe gerückt, um sie von ihren Teichen zu vertreiben. mehr»
Biodieselproduktion in Namibia
Ein Konsortium aus drei israelischen Unternehmen wird sich in Namibia in der Biodieselproduktion engagieren. Es besteht aus Evogene, Lev Leviev Biofuel Namibia und Orfuel, der US-amerikanischen Tochterfirma von Ormat Industries. mehr»
Das Wetter
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9月12日
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Freitag, 12. September 2008
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Hamas-Mitglieder stellen Antrag Israelis zu bleiben
Einige jetzige und frühere Repräsentanten der Hamas in der Regierung der Palästinensischen Autonomiebehörde ersuchen den Gerichtshof ihnen die ihnen entzogenen israelischen Personalausweise wiederzugeben, die ihnen ein permanentes Aufenthaltsrecht im jüdischen Staat gewährleisteten. mehr»
Dritter Mordversuch in Netanja innerhalb einer Woche
Unbekannte Täter auf einem Motorrad feuerten Donnerstagnacht auf ein Auto in Netanja, da sie glaubten, der Verbrecher Riko Shirazi sei in dem Auto. Dabei wurden der Fahrer Yotam Cohen, ein Kollege von Riko Shirazi und Geldeinsammler, und ein Säugling verletzt. mehr»
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Donnerstag, 11. September 2008
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Israelischer Kampfhubschrauber abgestürzt - Zwei Piloten getötet
Beim Absturz eines israelischen Kampfhubschraubers sind am Mittwochabend die beiden Piloten der Maschine getötet worden. Wie das Militär mitteilte, stürzte der Hubschrauber vom Typ Cobra aus noch ungeklärter Ursache während eines Übungsfluges in der Nähe von Afula im Norden des Landes ab. Israelische Medien berichteten unter Berufung auf Augenzeugen, dass sich vor dem Absturz Teile des Rotors oder des Hecks der Maschine gelöst hätten. Beim Aufprall sei der Hubschrauber sofort explodiert. Das Militär ordnete eine Untersuchung des Unglücks an. Bis auf weiteres sollten alle Cobra-Hubschrauber am Boden bleiben, hieß es. (dpa)
Regierung stimmt über Alijah weiterer Falaschmura ab
Die Regierung soll über einen Entwurf des Innenministers Meir Sheetrit abstimmen, der vorschlägt, weitere 1100 äthiopische Falaschmura-Juden nach Israel zu bringen. Vor einigen Wochen hatte die Regierung entschieden, keine weiteren Falaschmura mehr nach Israel zu bringen, da sie nicht die Kriterien erfüllten, die für eine Alijah notwendig sind. Die Falaschmura warten seitdem noch immer in einem Camp in Gondar. Sheetrit sagte: „Israels Türen werden immer offen sein für Juden in der ganzen Welt.“ Laut Sheetrits Vorschlag sollen monatlich 100 Falaschmura-Juden nach Israel kommen, beginnend im März 2009. Sobald 1100 Falaschmura Israel erreicht haben, soll über die Alijah weiterer 1900 Falaschmura abgestimmt werden, die sich noch immer in Durchgangslagern in Äthiopien befinden.
Gasmasken-Verteilung könnte verschoben werden
Meinungsunstimmigkeiten zwischen dem Verteidigungsministerium und dem Finanzministerium könnten dazu führen, dass die Wiederausgabe der Gasmasken verschoben wird. Die Gasmasken-Verteilung, die schon im April hätte stattfinden sollen, wurde jetzt im Januar 2009 angesetzt, könnte aber nun verschoben werden, da es eine interne Meinungsverschiedenheit der für das Budget zuständigen Abteilungen innerhalb des Verteidigungs- sowie Finanzministeriums gibt. Der Vizeverteidigungsminister Matan Vilnai sagte: „Wir müssen diese Angelegenheit für ein und alle Mal begradigen. Wir müssen sicherstellen, dass jeder Bürger eine funktionierende Gasmaske Zuhause hat, damit die Entscheidungsträger sich nicht um dieses Problem kümmern müssen, sollte es zu einer Notsituation kommen. Das würde ihnen Zeit geben, sich in einem solchen Fall um andere Angelegenheiten zu kümmern.“
Neue “Pilger-Route” für Israel-Touristen
Drei Millionen Touristen werden im kommenden Jahr in Israel erwartet. Die Besucher können dann hoffentlich die „neue Pilger-Route“ zwischen Jerusalem und dem Toten Meer entdecken, auf der sie die Orte aus dem Neuen Testament besichtigen können wie beispielsweise aus der Geschichte vom Guten Samariter, die Qumran-Höhlen und den Ort, an dem Johannes der Täufer Jesus taufte. Bisher waren diese Orte der Öffentlichkeit nicht zugänglich. Die Kirche, die am Ort der Geschichte des Guten Samariter gebaut wurde, weist einen Mosaikboden auf, der kürzlich von Archäologen wiederhergestellt wurde. Shai Weiner, der stellvertretende Generaldirektor für Wirtschaft, Planung und Infrastruktur des Tourismus-Ministeriums, sagte, dass christliche Pilgerorte jährlich 400.000 bis 600.000 Besucher anlocken würden, was auch von diesen Orten erwartet wird.
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9月10日
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Mittwoch, 10. September 2008
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Arie Deri möchte Bürgermeisterkandidat für Jerusalem werden
Der frühere Schass-Vorsitzende Arie Deri gab am Dienstagmorgen bekannt, dass er sich in den Bürgermeisterwahlen in Jerusalem als Kandidat aufstellen möchte. „Ich habe hin und her überlegt, ich habe mich mit meinen Rabbinern beraten und mit meinen Anwälten. Meine Entscheidung ist die, dass ich antreten werde und dass ich dem gesetzmäßigen Weg folge“, sagte Deri dem Armeeradio. Der jetzige Schass-Vorsitzende, der Arbeits-, Handels- und Industrieminister Eli Yishai, gab Deri vor einer Woche das grüne Licht – die Partei würde hinter ihm stehen, sollte er sich als Kandidat aufstellen lassen. Deri wurde 1999 wegen Betrugs und Bestechung verurteilt. Vor sechs Jahren wurde er aus dem Gefängnis entlassen. Laut Gesetz müssen zwischen der Gefängnisentlassung und der Aufstellung als Kandidat für eine Position in der Stadtverwaltung sieben Jahre liegen. Der russische Milliardär Arcadi Gaydamak, der sich ebenfalls als Bürgermeisterkandidat Jerusalems aufstellen lassen wollte, sagte, dass er sich nicht aufstellen lassen werde, sollte Deri antreten.
Israel bereitet sich auf Hisbollah-Terroranschlag vor
Israel befürchtet, dass die Rache für den Mord am Hisbollah-Chef Imad Mughniyeh in Damaskus im Februar nahe bevorsteht. Israel geht davon aus, dass es sowohl zu einem Terrorangriff im Land selber kommen könnte sowie zu Angriffen im Ausland gegen israelische Ziele. Es gibt verschiedene Möglichkeiten auf die Israel sich vorbereitet: ein Angriff auf eine israelische Botschaft im Ausland, der Mord an einem amtierenden oder pensionierten Minister im Ausland, ein Versuch israelische Geschäftsmänner zu entführen oder sogar ein Angriff auf die nördliche Grenze. Die Tageszeitung Al-Arab in Katar zitierte die Hisbollah folgendermaßen: „Die kommenden Tage werden zeigen, dass der Widerstand in das Herz der zionistischen Einheit treffen kann, so wie im Juli 2006-Krieg.“
UN will Israels Menschenrechtskurs überprüfen
Am Montag wurde ein drei-Länder-Ausschuss gewählt, um Israels Menschenrechtsprotokoll zu überprüfen. Dies ist Teil eines Berichts über 64 Länder, der vom UN-Menschenrechtsrat in Genf bearbeitet wird. Alle 192 UN-Staaten müssen sich Prüfungen unterziehen. Der israelische Botschafter in Genf, Roni Leshno Yaar, sagte, dass Nigeria, Südkorea und Aserbaidschan für den Bericht zuständig sein werden. Israel fühlt sich in der UN oft angegriffen und möchte deshalb die „Durban II“-Konferenz, die in Genf stattfinden soll, boykottieren. Die UN-Weltkonferenz gegen Rassismus, Rassendiskriminierung, Fremdenfeindlichkeit und ähnliche Intoleranz in Durban, Südafrika, im Jahr 2001 zeugte von Anti-Semitismus und anti-israelischen Sprüchen. Auch andere Länder, wie beispielsweise Kanada, die USA, Frankreich, Großbritannien und die Niederlande sagten bereits ab.
Peres predigt Koexistenz
Präsident Shimon Peres veranstaltete für das traditionelle Fastenbrechen während Ramadan ein traditionelles Abendessen mit der arabisch-israelischen Gemeinschaft. Bei dieser Veranstaltung predigte Peres erneut die Koexistenz: „Wir sind alle Nachfahren unseres Vaters Abraham und können zusammenleben. Der Gott zu dem ihr auf Arabisch beten und der, zu dem wir auf Hebräisch beten, befiehlt uns nicht Bomben zu werfen, sondern er befiehlt uns zu beten.“
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Dienstag, 9. September 2008
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Israel stellt Gefangenenliste für möglichen Austausch gegen Shalit
Israel hat eine Liste von 450 palästinensischen Gefangenen zusammengestellt, die Israel bereit wäre, im Austausch für den entführten Soldaten Gilad Shalit freizulassen. Dies ist das erste Mal, dass Israel selber eine solche Liste zusammenstellt. Zuvor war es immer die Hamas, die Israel die Namen unterbreitete. Israel musste dann der Freilassung der vorgeschlagenen Gefangenen zustimmen oder diese ablehnen. Die Liste soll in den kommenden Tagen zwischen Premierminister Ehud Olmert, Außenministerin Zippi Livni und Verteidigungsminister Ehud Barak diskutiert werden und Ägypten übersandt werden, sollten die drei der Liste zustimmen. Livni sagte einige Tage zuvor, dass auch die Gaza-Blockade verschärft werden könnte, sollte die Hamas die Gespräche um den entführten Soldaten weiter verschieben. Es ging sogar so weit, dass die Terrororganisation PPSF, eine Abspaltung der PLO, angab, dass die ägyptischen Vermittler nicht weiter vermitteln würden.
Olmert zitiert „The Economist“: Israelische Wirtschaft die beste der Welt
In einer Rede vor dem Kabinett am Sonntagmorgen und zur Begrüßung der Neueinwanderer am Montag zitierte Premierminister Ehud Olmert „The Economist”, der Israels Wirtschaft als die erfolgreichste der Welt bezeichnete. Olmert gab aber nicht bekannt, in welcher Ausgabe der Zeitschrift dies genannt wurde. Die israelische Wirtschaft wuchs im Jahr 2007 um 5 %; der internationale Währungsfonds sieht voraus, dass die entwickelten Wirtschaftsländer in diesem Jahr ein Wachstum von 1,7 % haben werden.
Minister Eitan deutet an: Israel könnte Ahmadinedschad entführen
Der israelische Minister für Pensionärsangelegenheiten, Rafi Eitan, und früherer Geheimdienstagent sagte in einem Interview mit dem "Spiegel", dass „die Jagd von alten Nazis vorbei sei, dass dies aber nicht bedeute, dass diese Operationen der Vergangenheit angehören würden. Es könnte sehr gut sein, dass ein Anführer wie der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad sich selber plötzlich vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag wiederfindet.“ Der iranische Präsident droht immer wieder mit der Vernichtung Israels. Die russische Firma, die Irans erstes Atomkraft baut, gab am Montag bekannt, dass sich die Vorbereitungen für die Eröffnung des Reaktors im Endstadion befänden. Der Chef der Firma „Atomstroiexport“, Leonid Rezniko, sagte, dass die Firma den Reaktor soweit fertig gestellt haben werde, dass es spätestens ab Ende des Jahres kein Zurück mehr gebe. Russland und der Iran wollen noch in diesem Monat festlegen, wann das Atomkraftwerk eröffnet werden soll. Israel, Amerika und viele westliche Nationen befürchten, dass Ahmadinedschad versuche, Atomwaffen herzustellen. Russland versicherte jedoch, dass dies nicht der Fall sei, dass die Konstruktion des Reaktors mit den internationalen Abkommen im Einklang stehe.
Wärmeanstieg in Nahost
Experten zufolge wird bis zum Jahr 2020 der Wärmeanstieg in Nahost 1,5 Grad betragen und die Niederschlagsmenge sich bis dahin um 20 % verringern. Israel ist von dem Wassermangel besonders betroffen, da jedes Jahr mindestens 20.000 Neueinwanderer ins Land kommen und der steigende Lebensstandard zu einem erhöhten Wasserbedarf führt.
IKEA in Israel viel teurer als in Europa
Der IKEA-Ableger in Israel, der auch im Heiligen Land ein beliebter Einkaufsort für preiswerte Möbel und Haushaltswaren ist, ist um 30 Prozent teurer als in Großbritannien und in den Niederlanden und 24 Prozent teurer als in Frankreich und Schweden. Dies berichtete das Geschäftsmagazin „The Marker“ der Tageszeitung „Haaretz”. Es wurden 21 Produkte untersucht, deren Preise mit den Preisen im Ausland verglichen wurden. Der Besitzer von IKEA sagte, dass die höheren Preise auf die hohen Transport- und Logistikkosten zurückzuführen seien.
Das Wetter
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