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Wunder an Sukkot: Baby durch Sukka gerettet
Eltern fanden ihr 14-Monate altes Baby in der vor dem Wohnhaus befindlichen Sukka (Laubhütte), nachdem es aus dem Wohnungsfenster im dritten Stock gefallen war. Das Kleinkind wurde lediglich mit leichten Schürfwunden ins Krankenhaus gebracht. Der Vorfall ereignete sich vergangenen Donnerstag in Bnei Brak. Die Eltern des Babys wurden erst darauf aufmerksam, als sie ihr Baby schreien hörten und in sein Zimmer eilten. Entsetzt schauten sie aus dem offenen Fenster und entdeckten ihr Kind in der Sukka; umgehend informierten sie den Rettungsdienst von Magen David Adom, der es zur Untersuchung und weiteren Behandlung ins Sheba Medical Center in Tel Hashomer einlieferte. Die Mutter des Babys vermutet, dass es unbemerkt auf eine kleine Bank neben dem Fenster geklettert war und dann herausfiel. Die Sukka hat den Fall des Kindes gebremst und es so vor schlimmen Verletzungen bewahrt.
IDF erklärt geschlossene Militärzonen in Judäa und Samaria
Die israelische Armee (IDF) hat einige Gebiete in Judäa und Samaria zu geschlossenen Militärzonen erklärt in der Hoffnung, dadurch Aktivisten vom Bau von fünf neuen Siedlungen abzuhalten, womit kommenden Sonntag begonnen werden soll. Zwei der betroffenen Gebiete befinden sich in Judäa, eines davon ist Givat Heitam, eine Bergkuppe innerhalb des Stadtbezirks von Efrat. Das zweite Gebiet liegt im Außenbezirk von Kirjat Arba neben Hebron. Drei weitere Standorte sind in Samaria angesiedelt und umfassen Gegenden, die an die Gemeinden von Hashmonaim, Kedumim und Elon Moreh angrenzen. Die Maßnahmen stehen in Zusammenhang mit dem Fortschritt der Pläne hinsichtlich des im November in Washington geplanten Nahostgipfels, bei welchem territoriale Zugeständnisse als Kernthema erwartet werden.
Kampf zwischen Fatah und Hamas in Khan Younis
Hamas- und Fatahmitglieder haben sich Samstag in einer Moschee im südlichen Gazastreifen einen regelrechten Kampf geliefert, als dessen Resultat neun Menschen ins Krankenhaus eingeliefert werden mussten. Der Tumult begann, nachdem die Hamas versucht hatte, einen unabhängigen religiösen Gelehrten einer Moschee in Khan Younis durch einen seiner eigenen religiösen Führer zu ersetzen, hieß es aus palästinenischen Quellen. Ein Handgemenge begann, das damit endete, dass Steine flogen und Messer zum Einsatz kamen. Sicherheitsleute der Hamas schossen in die Luft und wurden schließlich selbst angegriffen, berichteten Augenzeugen. Zwei der neun Verletzten, die mit Stich- oder Schusswunden ins Krankenhaus kamen, haben ernsthafte Verletzungen.
Preise für Olivenöl steigen
Das israelische Olivenöl-Gremium hat angekündigt, dass ihr Olivenhain dieses Jahr nur 3000 Tonnen Öl erzeugen wird, 2/3 weniger als die im letzten Jahr gewonnenen 9000 Tonnen. Der Grund für den drastischen Rückgang liegt in der diesjährigen schlechten Ernte, lautet eine Analyse von The Marker. Die hohen Frühlingstemperaturen, denen ein viel zu trockener Winter verausgegangen war, schufen denkbar schlechte Wachstumsbedingungen für die Sommeroliven. Der Situation entsprechend muss mit einer Preissteigerung von 40 auf 50 Schekel für 1 Liter Olivenöl gerechnet werden, was einer Verteuerung um 20% gegenüber dem Vorjahrespreisniveau entspricht.
Abbas: 92% des Westjordanlands ist nicht genug
Der palästinensische Präsident Mahmud Abbas hat gegenüber der amerikanischen Zeitung "Washington Post" erklärt, dass 92 Prozent des so genannten Westjordanlandes und des Gazastreifens für die Errichtung eines palästinensischen Staates – wie in Camp David im Jahr 2000 vorgeschlagen – nicht genug seien. Abbas besteht auf die Grenzen vor 1967. Am Dienstag ist ein Treffen mit dem israelischen Ministerpräsidenten Olmert in dessen Jerusalemer Laubhütte geplant, bei dem es um einen politischen Plan über das Verständnis der Prinzipien für ein Friedensabkommen gehen soll.
UN: Kritik aus eigenen Reihen an Behandlung Israels
Der Vorsitzende des UN Rats für Menschenrechte, Doru-Romulus Costeam, hat gegenüber einer spanischen Zeitung kritisiert, dass es dem Rat nicht gelungen ist, den israelisch-palästinensischen Konflikt fair zu behandeln. Doru gab zu, dass er nicht zufrieden sei, da sich der Rat zu sehr auf Menschenrechtsverletzungen seitens Israel konzentriert habe. „Der Rat, dem ich vorstehe, muss die Aktivitäten beider Seiten gleich begutachten, und das haben wir nicht getan“, sagte Costea. „Die Dinge müssen sich definitiv von jetzt an ändern.“
Vorträge im Oktober 2007
Ludwig Schneider hält vom 11. bis 28. Oktober wieder eine Vortragsreise in Deutschland und in der Schweiz. Dies ist die letzte Vortragsreise für das Jahr 2007. Auf unserer Webseite können Sie die Liste der aktuellen Vortragsdaten und Themen einsehen, und die Teilnahme an einem der Vorträge schon jetzt einzuplanen.

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Das Wetter
In Jerusalem werden heute bis zu 26 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 28 Grad, in Tiberias 34, am Toten Meer 35 und in Eilat bis zu 35 Grad.

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9月28日

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Freitag, 28. September 2007

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Ehemaliger Oberrabbiner verstorben
Der ehemalige Oberrabbiner Israels, Rabbi Avraham Elkana Shapira, (Bild oben)verstarb am Donnerstagmorgen, nachdem sich sein Gesundheitszustand plötzlich verschlechtert hatte. Er war 94 Jahre alt geworden und war ein geistlicher Gigant des religiösen Zionismus gewesen. Heute vormittag wurde er am jüdischen Friedhof auf dem Ölberg beigesetzt. Tausende folgten seinem Sarg. Rabbi Shapira war für seine unerschütterliche Einstellung gegen die Aufgabe von Gebieten von Eretz Israel bekannt gewesen.
Weibliche Selbstmörderinnen warten auf Panzer
Dr. Nizar Rian von der Hamas meinte gegenüber der Kuwaitischen Zeitung Al Jareeda, dass 200 weibliche Selbstmordterroristinnen auf die israelischen Merkava-Panzer warten würden. Weiter meinte Rian dass die Hamas 50.000 Kämpfer bereitstehen haben würde, die mutig auf ihren Einsatz gegen die israelischen Soldaten warten. Rian selbst ist der Kommandeur der Hamas-Truppen, die gegen eine israelische Bodenaktion im Gazastreifen ankämpfen sollen.
Keine Bodenaktion vor der Konferenz
Beamten des israelischen Verteidigungsministeriums spekulierten heute Morgen, dass das israelische Militär vor der für November geplanten Nahostfriedenskonferenz in Washington keinen militärischen Einsatz im Gazastreifen unternehmen wird. Israel wolle nicht in die Hände der Hamas spielen, um einen Anlaß zu geben, die Konferenz aufs Spiel zu setzen.
Kassams in Bethlehem?
Sicherheitskräfte der PA aus Bethlehem übergaben Israel zwei Metallrohre die anscheinend zur Herstellung von Kassam-Raketen genutzt werden sollten. Die PA-Polizisten spekulierten, dass diese Raketen wahrscheinlich gegen das südlichste Stadtviertel Jerusalems, Gilo, eingesetzt werden sollten. Sie hatten die Rohre neben einer kleinen Menge von Sprengstoff sowie einer Aktentasche mit Dokumenten in einem Flüchtlingslager in der Nähe von Beit Jalla gefunden. Israelische Spezialisten meinten, dass diese Rohre nicht zur herstellung von Kasam-Raketen geeignet seien.
Schabbat-Lesung
„Schabbat der Zwischenfeiertage von Sukkot" 2. Mose 33,12 -34,26 u. 4. Mose 29,23-28
Haftara-Prophetenlesung: Hesekiel 38,18 39,16

Vorträge im Oktober 2007
Ludwig Schneider hält vom 11. bis 28. Oktober wieder eine Vortragsreise in Deutschland und in der Schweiz. Dies ist die letzte Vortragsreise für das Jahr 2007. Auf unserer Webseite können Sie die Liste der aktuellen Vortragsdaten und Themen einsehen, und die Teilnahme an einem der Vorträge schon jetzt einzuplanen.

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Das Wetter
In Jerusalem werden heute bis zu 27 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 28 Grad, in Tiberias 34, am Toten Meer 37 und in Eilat bis zu 35 Grad.

Wir wünschen Ihnen aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels, einen gesegneten Tag, ein erholsames Wochenende sowie Schabbat Schalom! Der derzeitige Wasserspiegel des Sees Genezareth liegt bei – 212,32 m unter dem Meeresspiegel (Tendenz sinkend) – der ideale Wasserstand beträgt -208,80 Meter unter dem Meeresspiegel.

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9月26日

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Mittwoch, 26. September 2007

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Israels Hapoalim-Bank kappt Geschäftsverbindungen zu Gaza
Israels größte Bank "Hapoalim" hat erklärt, die Geschäftsverbindungen mit palästinensischen Banken im Gazastreifen völlig abzubrechen. Dieser Schritt sei unternommen worden, da die Regierung den Gazastreifen zum feindlichen Gebiet erklärt habe, hieß es. Die israelische Discount Bank überlegt, denselben Schritt zu gehen, dann wären Gazas Banken gezwungen, zu schließen.
Optimistisch ins neue Jahr
Zu Beginn des neuen Jahres gibt sich die israelische Bevölkerung mehrheitlich zuversichtlich. Aus einer aktuellen Umfrage der Beratungs- und Meinungsforschungsfirma Kivun geht hervor, dass 74 Prozent der Israelis damit rechnen, dass das kommende Jahr für sie ein besseres sein wird als das vergangene. Nur 7 Prozent glauben, dass es ein schlechteres Jahr werden wird, während 12 Prozent glauben, es werde sich gleich bleiben. In Bezug auf den Staat Israel glauben die Befragten zu 56 Prozent, dass es aufwärts gehen wird, während 20 Prozent davon ausgehen, dass sich die Lage verschlechteren und 16 Prozent davon, dass sie gleich bleiben wird. Die optimistischste Bevölkerungsgruppe sind überraschenderweise die Studenten und die Soldaten, die sich persönlich zu 90 bzw. 85 Prozent ein besseres Jahr versprechen. Dabei sind die Bewohner Tel Avivs und Südisraels wesentlich zuversichtlicher (71%) als die Jerusalemer (66%).
Ahmadinedschad vor der UNO
In seiner Rede vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen entfaltete der iranische Präsident Ahmedinedschad seine Vorstellung von einer Welt ohne Israel, in der Amerika und Europa frei von der zionistischen Erpressung sein werden und forderte die Großmächte auf, sich von der Herrschaft Satans, womit er die Juden meinte, zu trennen, wenn nicht, wird über die Welt eine große Trübsal kommen.
Iran präsentiert verbesserte Langstreckenrakete
Kurz vor dem New York-Besuch des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad, hat der Iran am vergangenen Samstag auf einer Militärparade eine neue Langstreckenrakete vorgestellt. Dabei handelt es sich um eine Weiterentwicklung des Modells Shihab-3, die den Namen Ghadr-1 trägt. Laut offizieller Erklärungen besitzt die Rakete eine Reichweite von 1.800 Kilometern und kann damit jeden Punkt innerhalb Israels treffen. Die alte Shihab-Rakete verfügt lediglich über eine Reichweite von 1300 Kilometern. Die Bedrohlichkeit der neuen Waffe wurde auf der Parade von Slogans wie „Tod Amerika“ und „Tod Israel“ unterstrichen. Auf Plakaten standen Parolen zu lesen wie „Israel muss ausgelöscht werden“ und „Kein iranischer Muslim, kein Muslim erkennt Israel an“.
Strom aus für jede Rakete
Israels Sicherheitskabinett will, nachdem der Gazastreifen zum Feindgebiet erklärt wurde, für jede Kassam-Rakete, die vom Gazastreifen auf Israel abgeschossen wird, den Gazastreifen für 7 Megawatt-Stunden von der Elektrizität abtrennen.
Nahost-Konferenz sei vergeudete Zeit
Arabische Regierungschefs meinen, dass die von den USA für November geplante Konferenz zur Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts „Wasted time - vergeudete Zeit“ sei, denn Israel kann die Palästinenser nicht zufriedenstellen. In Gaza-City griffen Hamas-Palästinenser eine 80-jährige Christin an und verletzten sie. Die 2.500 Christen, die im Gazastreifen leben, werden immer häufiger von militanten Moslems angegriffen, so dass die Christen dort in Angst leben.
Fünf neue Siedlungen in Judäa und Samaria
Jüdische Siedler wollen während des achttägigen Laubhüttenfestes in Judäa und Samaria, der so genannten Westbank, fünf neue Siedlungen gründen. Die Pläne dazu sind schon fortgeschritten. Jedoch nahm die Polizei heute drei der angeblich führenden Aktivisten dieses Planes fest, weil sie des Siedlungsausbaus verdächtigt sind und man damit diesen Plan stören will. Weiter konfiszierte die Polizei orangefarbene Hüte, T-Shirts und Autoaufkleber, die einen weiteren Ausbau von Judäa und Samarien promovieren.
Beginn des Laubhüttenfestes
Heute Abend beginnt das achttägige Laubhüttenfest Sukkot. Überall hat man zur Erinnerung an die 40-jährige Wüstenwanderung Hütten aufgestellt. Auch tausende Christen kamen deswegen nach Jerusalem. So gibt es das Laubhüttenfest der Christlichen Botschaft, dann das der Christlichen Zionisten und der messianischen Juden. Wir wünschen Ihnen „Chag sameach – frohes Fest!“ und melden uns am Freitag wieder.
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Das Wetter
In Jerusalem werden heute bis zu 32 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 29 Grad, in Tiberias 36, am Toten Meer 37 und in Eilat bis zu 38 Grad.

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Dienstag, 25. September 2007

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Kritik an Freilassung der 87 Palästinenser
In den Reihen israelischer Knessetabgeordneter rief die Entscheidung der Freilassung anläßlich des Ramadan Kritik hervor. Zevulun Orlev von der Nationalen Einheitspartei kommentierte: „Diese sind gefährliche Terroristen, die Terrorattacken ausführten und Israelis verletzt haben. Olmerts wiederholte Behauptung, dass sie keine Terroristen mit Blut an den Händen seien, hat sich als Bluff herausgestellt.“ Gideon Saar von der Likud-Partei ging soweit zu sagen, dass „Olmerts Regierung wissentlich die Sicherheit der Bürger Israels aufgegeben hat, und das ohne Gegenleistung“. Auch aus den Reihen des Jescha-Siedlerrates wurde gefordert, die Regierung solle die Entscheidung noch einmal überdenken. „Der einzige Unterschied zwischen Terroristen, die freigelassen werden sollen und den Terroristen mit Blut an den Händen ist der, dass die freizulassenden zwar auch versucht haben, Juden umzubringen, aber nicht erfolgreich waren“, sagte ein Sprecher des Rates. Am Montag soll diese Freilassung durchgeführt werden.
Zweite strafrechtliche Untersuchung gegen Olmert
Generalstaatsanwalt Menachem Mazuz hat die Polizei angewiesen, eine strafrechtliche Untersuchung gegen Premierminister Ehud Olmert hinsichtlich seines Wohnungskaufes in der Jerusalemer Cremieux-Straße während seiner Zeit als Jerusalemer Bürgermeister einzuleiten. Olmert wird verdächtigt, das Appartment vom Bauherrn Alumot unter Preis erworben zu haben, damit dieser als Gegenleistung die Baugenehmigung für das Gesamtprojekt beschleunigt. Untersuchungen liefen bereits 2006 seitens des staatlichen Rechnungsprüfers, der ermittelte, dass Olmert nur 1,2 Mio. Dollar für das Objekt bezahlt hatte anstatt des tatsächlichen Marktwertes von 1,7 Mio. Dollar. Aus Olmerts Bürokreisen war zu vernehmen, dass diese Untersuchung völlig unnötig sei, da bei besagten Wohnungskauf mit Sicherheit alles „sauber und klar“ über die Bühne gegangen sei. Gegen Olmert wird bereits seit 2005, als er das Amt des Finanzministers inne hatte, strafrechtlich ermittelt, da er seinerzeit unter dem Verdacht stand, Freunden aus den USA (Milliardär Daniel Abrams) und Australien (Frank Lowy) Vorteile beim Aktienerwerb an der Bank Leumi verschafft zu haben. Von Generalstaatsanwalt Mazuz wird zudem eine baldige Stellungnahme zu zwei weiteren Anklagepunkten, bei denen Olmert Korruption vorgeworfen wird, erwartet.
Jerusalem baut 1900 Wohnungen in arabischem Stadtteil
Die Jerusalemer Stadtverwaltung hat gestern bekanntgegeben, dass 1900 neue Wohnungen im Ostjerusalemer Stadtteil Isawija gebaut werden sollen, um den Lebensstandard der dort lebenden Araber zu verbessern. In dem nordöstlich von Jerusalem gelegenen Stadtteil leben 12.000 Menschen, die der Stadt zufolge bis zum Jahr 2020 auf 18.500 anwachsen werden. Premierminister Olmert hat Isawija allerdings als einen von mindestens sechs angrenzenden arabischen Stadtteilen Jerusalems aufgelistet, die im Rahmen eines Friedensvertrags mit den Palästinensern unter palästinensisches Hoheitsgebiet fallen sollen.
Ahmadinedschad: Iran wird Israel nicht angreifen
Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat gestern beteuert, dass sein Land Israel oder ein anderes Land nicht angreifen werde. Zudem glaube er nicht, dass die USA sich auf einen Krieg mit Iran vorbereite. „Iran wird kein Land angreifen“, sagte er der Nachrichtenagentur AP und beeilte sich zu erklären, dass sein Land stets nur eine „Abwehrpolitik verfolgt habe, nicht eine Angriffspolitik“, und zudem nie danach getrachtet habe, „sein Territorium zu vergrößern“. Der Besuch des iranischen Präsidenten wird in New York von heftigen Protesten begleitet, allerdings gibt es auch wohlwollende Stimmen, die ihn willkommen hießen, wie die Mitglieder der spätestens nach ihrem Teheran-Besuch vor einem Jahr bekannt gewordenen jüdischen Naturei Karta Organisation. „Es ist immer unser Vergnügen, mit Präsident Ahmadinedschad zusammenzukommen. Dies wird unser drittes Meeting, zusätzlich zu unseren vielen Besuchen in Iran.“ Ahmadinedschad schaffte es übrigens mit seiner Ankunft in Amerika auf die Titelseiten der Tageszeitungen New Yorks. Die „Daily News“ titelte: „Das Böse ist gelandet“, die „New York Post“ schrieb als Hauptüberschrift: „Ein Verrückter als Unehrengast“.
Wirtschaftlicher Wert nordamerikanischer Einwanderer
Die Neueinwanderer aus Nordamerika haben einen Wert von 200.000 Dollar für die israelische Wirtschaft, verraten die neuesten Studien aus Regierungskreisen über die Auswirkung der Alija (Einwanderung nach Israel) auf die Wirtschaft. Die Schätzung basiert auf Erziehung, Berufserfahrung und Privatvermögen. Die Studie belegt auch, dass 90 % der neuen nordamerikanischen Einwanderer wohl bereits innerhalb des ersten Jahres in Israel eine Beschäftigung finden werden. Das Kabinett billigte diese Woche die Unterstützung von Nefesh B'Nefesh (NBN) und der französischen Immigrationsagentur, indem sie jedem Einwanderer 1000 Dollar garantiert. Die Einwanderung aus Nordamerika hat um 80 % zugenommen, seit Nefesh B'Nefesh vor fünf Jahren ihre Aktivitäten aufnahm.
Verkauf gefälschter Urlaubspakete
Die Polizei hat eine 50-jährige Frau festgenommen, die sich als Angestellte des Einwanderungsministeriums ausgab und angeblich subventionierte Urlaubspakete an Neueinwanderer verkaufte. Die Sache war aufgeflogen, als beim Einwanderungsministerium Klagen eingingen. Die Frau stammt aus den ehemaligen GUS-Staaten, so auch die meisten ihrer Opfer. Sie gestand die Taten nach ihrer Festnahme, wurde jedoch vorerst gegen Kaution freigelassen.
Jordanien spendet für Al-Aksa-Moschee
Jordaniens König Abdullah II. kündigte an, dass sein Land mehr als 1,5 Mio. Dollar für die Al-Aksa-Moschee auf dem Jerusalemer Tempelberg spenden werde. Das Geld soll für Reparaturarbeiten an der Moschee und am berühmten Felsendom mit seiner goldenen Kuppel verwendet werden. Diese großzügige Geste soll dazu dienen, die jordanische Präsenz in der Gegend zu verstärken.
Das Wetter
In Jerusalem werden heute bis zu 25 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 28 Grad, in Tiberias 34, am Toten Meer 37 und in Eilat bis zu 36 Grad.

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Montag, 24. September 2007

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Historischer Fund: Steinbruch zum Bau des Tempelbergs
Die Altertumsbehörde verkündigte heute, dass sie den Steinbruch gefunden habe, der die riesigen Gesteinsbrocken zum Bau des Tempelbergs lieferte. Der Steinbruch liegt in einem der neuesten Jerusalemer Wohnviertel, in Ramat Shlomo, zwischen Ramot und French Hill. Der außergewöhnliche Fund ereignete sich, als die Altertumsbehörde während Bauarbeiten zu einer neuen Schule dabei war, Grabungen durchzuführen, um eventuelle historische Artefakte zu retten. Rabbi Chaim Richman vom Jerusalemer Tempel-Institut sieht in dem Fund auch eine Bestätigung der göttlichen Gegenwart. Er begründet es damit, dass der Steinbruch ausgerechnet in einer Zeit gefunden wird, in der die Moslems mit aller Macht versuchen, sämtliche Beweisstücke für die Existenz eines jüdischen Tempels zu vernichten. Jerusalems Bürgermeister Uri Lupoliansky hat mittlerweile die Bauarbeiten für die Schule gestoppt, um die Ausgrabungen der Archäologen zu unterstützen. Lesen Sie mehr darüber in der israel heute Ausgabe vom Dezember 2007!
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Knessetabgeordnete rufen Shas und Israel Beiteinu zum Regierungsaustritt auf
Die Knessetabgeordneten Tzvi Hendel and Yitzchak Levy, beide Mitglieder der Nationalen Eineitspartei, rufen die sefardisch-orthodoxe Shas und die Israel Beiteinu-Einwandererpartei dazu auf, aus der Regierung auszutreten. Andernfalls, so ihre Begründung, wird Premierminister Ehud Olmert seine Kampagne fortsetzen, Tausende und Abertausende von Juden aus Judäa und Samaria zu entwurzeln, um für einen Palästinenserstaat Platz zu schaffen. Hendel schrieb dazu in der wöchentlich erscheinenden Zeitung B’Sheva: „Diese Woche erhielten wir im Außenministerium und im Verteidigungsausschuss der Knesset eine weitere sorgfältige und genaue Analyse vom Leiter des Militärgeheimdienstes, der ganz klar bestätigt, dass ohne die Kontrolle des israelischen Militärs in Judäa und Samaria, die Hamas in der Lage wäre, das Gebiet innerhalb kürzester Zeit an sich zu reissen und den Erfolg von Gaza zu wiederholen.“
Hakenkreuze in Holon: Täter gefasst
Die israelische Polizei hat gestern drei Kinder in Holon in Gewahrsam genommen, die in der Stadt Objekte mit Hakenkreuzen beschmiert hatten. Eines der Kinder im Alter von 12 Jahren sagte gegenüber den Beamten, dass die Hakenkreuze Ausdruck seiner Wut über die Diskriminierung sei, die es seit seiner Immigration vor sieben Jahren aus der ehemaligen Sowjetunion nach Israel spüre. Die anderen beiden Kinder sind 11 und 16 Jahre alt. Die Polizei hat vor einer Woche mit einer Untersuchung begonnen, nachdem an ein paar Gebäuden der Stadt Slogans wie „Heil Hitler“ und Nazisymbole gefunden worden waren. Der 12-Jährige gab zu, die Graffitis initiiert zu haben und sagte, er fühle sich schuldig und möchte damit aufhören. Die Polizei ließ die beiden Kinder im Alter von 11 und 12 frei, behielt aber den 16-Jährigen noch in Gewahrsam. Jetzt sollen die Eltern der Kinder vernommen werden, hieß es aus Polizeikreisen.
Staatliche Finanzierung für andere Alijah-Organisationen
Die Regierung hat gestern dem Monopol der Jewish Agency in Sachen Alijah (Jüdische Immigranten nach Israel zu bringen) ein Ende gesetzt und verfügt, dass ab sofort anderen Organisationen, die auch an der Einwanderung der Juden aus aller Welt beteiligt sind, unabhängige Finanzierung vom Staat Israel zusteht. Bislang haben zwei Organisatioen, Nefesh B'Nefesh (bringt Einwanderer aus Nordamerika und Großbritannien) sowie AMI (Aliyah Meilleur Integration, bringt Einwanderer aus Frankreich) keine direkte staatliche Unterstützung bekommen. Teile der Finanzierung erfolgten durch die Jewish Agency. Durch die ab sofort unabhängige Finanzierung und Aktivitäten sollen in erster Linie Kosten gespart werden.
Tennis: Israel stieg in Weltgruppe auf
Gestern spielten die israelischen Tennisstars Dudu Sela und Noam Okun im Einzel gegen die beiden Chilenen Fernando Gonzalez bzw. Nicolas Massu. Okun verlor gegen Massu, Sela (105 WTR) jedoch besiegte Gonzalez (7 WTR) nach einem nervenaufreibenden Fünfstundenspiel. Mit diesem Sieg gelang es dem israelischen Tennis-Nationalteam zum ersten Mal in 13 Jahren unter die besten Teams der Welt aufzusteigen. Präsident Schimon Peres rief an um Sela zu gratulieren, dieser jedoch bat sich aus, zuerst seine Freundin umarmen zu können und nahm hinterher das Gespräch entgegen. Massu ist übrigens Jude, da seine Mutter die Tochter von Holocaustüberlebenden aus Ungarn ist. Sein Vater ist Libanese.
Sommer in Jerusalem
Viele mögen denken, dass in Israel wahres Vergnügen nur in Tel Aviv oder am Strand zu finden ist, doch wer genauer hinsieht, wird entdecken, was der Sommer in Jerusalem alles zu bieten hat. Die Stadtverwaltung hatte dieses Jahr weder Kosten noch Mühen gescheut, ihre Einwohner während der heißen Saison bei Laune zu halten. Unseren kleinen Sommer-Sonne-Festival-Bummel in der Innenstadt beginnen wir in der zu Purim neugestalteten Hillel-Straße die jetzt mehr zum Verweilen als zum Eilen einlädt mit den zahlreichen Sitzgelegenheiten. Vom Italienischen Pastafestival dringt Musik herüber. Da Schauen ausnahmsweise einmal wirklich nichts kostet, lassen wir uns hineinnehmen in die Atmosphäre von Bella Italia. Lesen Sie mehr darüber in der nächsten israel heute Ausgabe vom Oktober 2007!
Demo gegen Anwesenheit Ahmadenidschads
Eine Koalition jüdischer Verbände will in New York zusammen mit Israels Außenministerin Zippi Livni öffentlich gegen den iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad und sein Atomprogramm demonstrieren. Ahmedinedschad kommt zur Vollversammlung der Vereinten Nationen nach New York. Ferner ist man darüber empört, dass die New Yorker Columbia-Universität den Holocaustleugner als Redner eingeladen hat.
Guter Wille des „Schwächlings“
Israels Kabinett will weitere 90 Palästinenser aus israelischer Haft entlassen. Die Opposition sprach sich dagegen aus, denn solche Gesten guten Willens seitens Israels haben die Palästinenser dem jüdischen Staat gegenüber bisher nicht freundlicher gemacht. In den Augen der Palästinenser werden die Juden deshalb als Schwächlinge eingestuft.
Das Wetter
In Jerusalem werden heute bis zu 24 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 27 Grad, in Tiberias 32, am Toten Meer 35 und in Eilat bis zu 35 Grad.

Wir wünschen Ihnen aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels, einen gesegneten Tag und eine erfolgreiche neue Woche! Der derzeitige Wasserspiegel des Sees Genezareth liegt bei – 212,30 m unter dem Meeresspiegel (Tendenz sinkend) – der ideale Wasserstand beträgt -208,80 Meter unter dem Meeresspiegel.

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Sport: Israelischer Fussballtrainer wird Manager in englischem Verein
Fussball: Avraham Grant, ein ehemaliger israelischer Fussballtrainer, wurde zum neuen Manager des englischen Fussballclubs Chelsea eingesetzt. Heute hat sich dieser Verein im Old-Trafford-Stadion gegen Manchester United zu behaupten. Basketball: Die israelische Basket-Nationalmannschaft der Frauen stieg in die Euro2007 auf, nachdem am Freitagabend Slowakien die polnische Mannschaft besiegte. Damit kommt die israelische Mannschaft in die Gruppe A der Hauptwahl des Wettbewerbs, der in Italien ausgetragen wird. Das erste Spiel wird morgen gegen die Tschechen stattfinden, am Dienstag heisst es, gegen Latvien und am Mittwoch gegen die Türkei antreten.
Tennis
Andy Ram und Joni Erlich gewannen am Freitag ihr Spiel gegen die Chilenen Fernando Gonzalez und Nicolas Massu mit 2-6, 7-6, 6-2, 3-6 und 10-8. Derzeit wird in Ramat Hasharon der Davis-Cup ausgetragen. Heute stehen die beiden israelischen Spieler Dudu Sela oder Noam Okun den Chilenen im Einzel gegenüber und müssen mindestens eines der Spiele gewinnen, um Israel zum ersten Mal in 13 Jahren den Aufstieg in die Weltklasse zu ermöglichen.
Sicherheitsdienste vereiteln Selbstmordattentat in Tel Aviv
Eine viertägige Militäroperation der Israelischen Sicherheitskräfte gegen eine in Nablus, Samaria, befindliche Terrorzelle endete mit der erfolgreichen Verhinderung eines für Samstag geplanten Selbstmordattentats. Der Einsatz gipfelte in der Razzia eines Appartments im südlichen Tel Aviv und wurde von SHABAK (Allgemeiner Sicherheitsdienst)-Agenten und YASAM (Spezialaufklärungseinheit)-Polizisten durchgeführt. Sie fanden den von Terroristen präparierten Sprenggürtel. Die Aktion wurde von einer IDF-Brigade in der Nachbarschaft von Ein Beit Ilma in Nablus initiiert, doch die Information über die Lage des Sprenggürtels erhielten sie erst nach der Festnahme des Terroristen Mahdi Ashur, ein Bewohner von Nablus, der in Tel Aviv arbeitet. 36 weitere Personen, die der Zugehörigkeit der vereinten Hamas-PFLP-Terrorzelle verdächtigt werden, wurden ebenso unter Arrest genommen. Oberfeldwebel Ben-Zion Haneman wurde bei diesem Teil der Operation getötet, seine Kameraden töteten daraufhin den Täter. Führende Quellen aus dem Verteidigungsministerium ließen verlauten, dass der Terroranschlag für Jom Kippur geplant war, um den geplanten diplomatischen Gipfel zwischen Israel und den Palästinensern zu untergraben.
IDF beschlagnahmt nukleares Material bei Razzia in Syrien
Ein Elitekommando der IDF stellte nukleares Material, das ursprünglich aus Nordkorea stammt, bei einer gewagten Razzia in einem geheimen Militärgebiet in Syrien sicher. Die Aktion fand vor dem Überflug der IDF über Syrien statt, so lassen Quellen aus Washington und Jerusalem verlauten, berichtete die Sunday Times. Die Razzia wurde mit Billigung der USA durchgeführt, nachdem ihnen Beweise darüber vorgelegt wurden, dass es sich tatsächlich um Atommaterial handelt. Die britische Zeitung zitierte israelische Quellen, indem sie sagte, dass israelische Spezialeinheiten über Monate Geheimdienstinformationen in Syrien gesammelt und das Nuklearmaterial in einem Gelände im nördlichen Teil des Landes lokalisiert hätten. Erst nachdem die USA „grünes Licht“ für den Einsatz gegeben hatte, schlichen sich IDF Kommandotruppen, als Syrer verkleidet, ein und stellten nukleares Material sicher, um es dann in Israel zu untersuchen.
In Beirut verhafteter Deutsch-Israeli konvertierte zum Islam
Nach Meldung der israelischen Tageszeitung Yedioth Ahronot, soll der Deutsch-Israeli Daniel Scharon, der vor ein paar Tagen im Zusammenhang mit einem Mordfall in Beirut, Libanon, verhaftet wurde, vor 11 Jahren zum Islam konvertiert sein. In einem Interview mit der Zeitung im Jahr 1996 sagte er, dass er den Libanon zum ersten Mal zwei Tage vor der israelischen Militäroperation „Früchte des Zorns“ gegen die Hisbollah im April 1996 besucht habe. Zu der Zeit lebte er in Jordanien. Daniel Scharon, der in München geboren ist und mithilfe seines deutschen Passes bereits mehr als 11-mal in den Libanon reiste, wurde in Beirut verhaftet, nachdem die Polizei sein Foto an einem Tatort fand. Er wird dort der Spionage verdächtigt. Sein Vater lebt in Shavei Tzion nahe Naharija.
100 Palästinenser werden freigelassen
Heute wird von der Regierung erwartungsgemäß die Liste der 100 freizulassenen palästinenischen Häftlinge veröffentlicht. Diese sollen als „Geste des Guten Willens“ zum moslemischen Feiermonat Ramadan freigelassen werden. Sobald die Liste der Namen freigegeben ist, kann in einer Zeitspanne von 48 Stunden noch Einspruch erhoben werden, am Dienstag sollen dann die 100 Gefangenen freigelassen werden. Das Justizministerium bekräftigte, dass nur Gefangene „ohne Blut an den Händen“ freigelassen werden sollen, die meisten von ihnen Fatah-Mitglieder, aber auch ein paar Mitglieder der PFLP- der „Front zur Befreiung Palästinas“. Erst im Juni hatte Olmert als gute Geste 255 palästinensische Inhaftierte freigelassen, um Abbas zu stärken.
Das Wetter
In Jerusalem werden heute bis zu 26 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 27 Grad, in Tiberias 35, am Toten Meer 34 und in Eilat bis zu 35 Grad.

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Beginn des Versöhnungstages
Heute Abend beginnt mit Sonnenuntergang um 16.58 Uhr in Jerusalem der Jom Kippur Versöhnungstag, der morgen um 18.12 Uhr zu Ende ist. Während dieser Zeit wird nichts gegessen und nichts getrunken, dafür aber gebetet. Der gesamte Verkehr steht still, auch der internationale Flughafen ist geschlossen und wird erst wieder am Samstag um 21:30 seinen Betrieb aufnehmen.. Ebenso sind alle Geschäfte und Restaurants geschlossen, kein Rundfunk und kein Fernsehen sendet. Dafür sieht man auf dem Bildschirm eine Dauerschrift, die allen Bürgern wünscht, dass sie von Gott gut ins Buch des Lebens eingeschrieben werden. So wünschen auch wir Ihnen, Versöhnung mit Gott und ein gesegnetes Neues Jahr.
Komplette Trennung vom Gazastreifen
Nachdem die israelische Regierung den Gazastreifen mit Unterstützung der USA zum Feindgebiet erklärt hat, erwägt das israelische Militär nun den Gazastreifen komplett von Israel zu trennen, indem Israel seine Grenzen zum Gazastreifen schließt und auch die Versorgung einstellt und alles an Ägypten überträgt, wurde der Gazastreifen doch vor 1967 schon von Ägypten verwaltet und versorgt.
Entlassung weiterer palästinensischer Häftlinge
Ministerpräsident Olmert will als Geste guten Willens weitere Palästinenser aus dem Gefängnis entlassen, um damit die Stellung von Fatah-Chef Mahmud Abbas gegenüber den Hamas-Palästinensern zu stärken. Palästinenserpräsident Abbas stellt jedoch seine Teilnahme an der Nahostkonferenz in Frage, wenn nicht von vornherein feststeht, dass dabei ein Friedensabkommen mit Israel erzielt wird.
Hollywood Stars und die Kabbalah
Die Sängerin Madonna kam mit ihrer Familie und ihren Freunden, die Stars in der Entertainment Szene von Hollywood sind nach Israel, um hier das Rosch HaSchana Fest zu feiern und als Anhängerin der Kabbalah Lehre an dem Kabbalah-Kongress in Tel Aviv teilzunehmen, zu dem 3.000 Menschen aus aller Welt angereist kamen. Sie besuchte u.a. in Jerusalem auch Staatspräsident Schimon Peres, der ihr eine Bibel überreichte.
Lesung und Kommentar zum Versöhnungstag
„JOM KIPPUR – Versöhnungstag“, Morgengebet: 3. Mose 16 u. 4. Mose 29,7-11
Haftara-Prophetenlesung: Jesaja 57,14 58,14

Nachmittagsgebet: 3. Mose 18; Haftara-Prophetenlesung: Buch Jona

Kommentar:

Dieses Jahr 5768, das gerade erst vor zehn Tagen begonnen hat, fällt der große Versöhnungstag, Jom Kippur, auf einen Schabbat. Jeder andere Fastentag, der auf einen Schabbat fallen würde, sei es Tischa BeAw oder 17.-Tammus-Fasten, wird vor- oder nachverlegt, denn am heiligen Schabbat wird nicht gefastet –außer an Jom Kippur. Im Fall von Jom Kippur wird, weil er in der Bibel als „Schabbat Schabbaton“ (d.h. wie Schabbat hoch zwei) bezeichnet wird, sogar am Schabbat gefastet. Schon am Freitagabend, bei Sonnenuntergang, beginnt das Fasten. Weder Essen und noch Trinken ist bis zum nächsten Sonnenuntergang, d.h. zirka 25 Stunden, erlaubt.

„Doch am Zehnten dieses siebten Monats, da ist der Versöhnungstag. Eine heilige Versammlung soll [er] für euch sein, und ihr sollt euch selbst demütigen und sollt dem HERRN ein Feueropfer darbringen. Und keinerlei Arbeit dürft ihr tun an eben diesem Tag; denn es ist der Versöhnungstag, um Sühnung für euch zu erwirken vor dem HERRN, eurem Gott.“
Leviticus 23,27-28

„Denn an diesem Tag wird man für euch Sühnung erwirken, um euch zu reinigen: von all euren Sünden werdet ihr rein sein vor dem HERRN. Ein Sabbat völliger Ruhe (Schabbat Schabbaton) soll er euch sein, und ihr sollt euch selbst demütigen - eine ewige Ordnung.“

Leviticus 16,31

Das Wort „(Seele) demütigen“ ist ein interessanter Begriff im Hebräischen: initem nafschotechem. Aus diesen Stammbuchstaben erhält man die Bedeutung „(Seele) peinigen“, Qual und aber auch „arm sein (im Geist)“.
Ja, wie demütigen wir uns? Durch Peinigen und Leiden wie es auch Paulus sagt. Ein zerbrochenes Herz und zerbrochener Geist wie es David in Psalm 51 nennt. „Glückselig die Armen im Geist (ani’e ruach), denn ihrer ist das Reich der Himmel“ – sagt uns Jesus!
Jedes Selbst, jeder eigene Wille muss Ihm unterordnet werden.

Wie kam man nun von dem Begriff „Seele peinigen“ zum Fasten? Durch Jesaja 58: Hier finden wir im Vers 3 eine Wörterparalle: „Warum fasten wir, und du siehst es nicht; demütigen [wir] uns, und du merkst es nicht?...“ Die Rede ist hier vom Jom-Kippur-Fasten wo gefastet und unsere Seelen gedemütigt werden.

Am Jom-Kippur Tag schließen sich – laut jüdischer Tradition – die Tore des Himmels und die Bücher vor Gott. Das Gericht Gottes über den Menschen ist damit festgelegt. Darum wünscht man sich kurz davor noch „ein gutes Eintragen!“. In den Zehn Umkehrtagen nach Neujahr Rosch Haschana wird zahlreich das Schofarhorn geblasen (manche sagen 100 Mal), um den Menschen zur Buße und Reue anzuregen, der Mensch forscht sein Herz und bittet Gott und Mensch um Vergebung. In Israel sind die Straßen am Jom Kippur Tag leer, und man verbringt die meiste Zeit in den Synagogen und rezitiert die vielen Flehgebete „Awinu Malkenu...(Unser Vater, unser König...“)

Angefangen mit dem Kol Nidre-Gebet, wo alle Gelübde gelöst werden, bis zum Ne’ila-Abschlußgebet, mit der Proklamation der Gemeinde „Adonai Hu ha-Elohim! – Der HERR ist Gott!“ (sieben Mal), und anschließend das letzte Schofarhornblasen, das das Fasten bricht.

„Und du sollst im siebten Monat, am Zehnten des Monats, ein Lärmhorn (Schofar) erschallen lassen; an dem Versöhnungstag (Jom Kippur) sollt ihr ein Horn durch euer ganzes Land erschallen lassen.“
Leviticus 25,9

„Stoßt am Neumond in das Horn, am Vollmond zum Tag unseres Festes!“ Psalm 81,4. Ja, vom „Tag des (Horn)blasen“ (Jom Teru’a; 4. Mo. 29,1) bis zu Jom Kippur-Fest und -Fasten!

Mehr und mehr Messianische Juden fasten heute, da Jeschua der Hohepriester ist und wir seine Gemeinde, d.h. Stellvertreter, sollen auch wir um Vergebung der Sünden unseres Volkes beten und fasten – wie einst der Hohepriester einmal im Jahr, wenn er das Allerheiligste betrat. Doch wenn wir es tun, dann so wie unser Herr es in der Bergpredigt klarmachte: „Wenn du fastest, so salbe dein Haupt und wasche dein Gesicht, damit du nicht den Menschen als ein Fastender erscheinst, sondern deinem Vater, der im Verborgenen ist; und dein Vater, der im Verborgenen sieht, wird dir vergelten.“ Matthäus 6,16-18

Ja, Er hat uns nur gesagt wie, nicht ob!

Chatima towa! – ein Gutes Eintragen! – ins Buch des Lebens!

- Michael Schneider -
Vorträge im Oktober 2007
Ludwig Schneider hält vom 11. bis 28. Oktober wieder eine Vortragsreise in Deutschland und in der Schweiz. Dies ist die letzte Vortragsreise für das Jahr 2007. Auf unserer Webseite können Sie die Liste der aktuellen Vortragsdaten und Themen einsehen, und die Teilnahme an einem der Vorträge schon jetzt einzuplanen.

Für die aktuelle Liste der Vorträge im Oktober 2007, klicken Sie bitte hier !
Das Wetter
In Jerusalem werden heute bis zu 27 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 28 Grad, in Tiberias 34, am Toten Meer 37 und in Eilat bis zu 35 Grad.

Wir wünschen Ihnen aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels, einen gesegneten Tag, ein erholsames Wochenende und unseren jüdischen Lesern Gmar Chatima Tovah! Der derzeitige Wasserspiegel des Sees Genezareth liegt bei – 212,26 m unter dem Meeresspiegel (Tendenz sinkend) – der ideale Wasserstand beträgt -208,80 Meter unter dem Meeresspiegel.

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Israelis lieben die Türkei
Auch in diesem Sommer war die Türkei das beliebteste Reiseziel der Israelis. Die Flughafenbehörde teilte mit, dass im August 2007 195.000 Israelis die Türkei besuchten, was 15 % der gesamten Auslandsreisen der israelischen Touristen entspricht. Danach folgen die USA mit 151.000 Reisenden, dann Frankreich mit 119.000 und jeweils 93.000 Israelis wählten Deutschland und Italien als ihr Reiseziel. Außerdem teilte die Flughafenbehörde mit, dass 430.000 Passagiere im August die EL AL nutzten, gefolgt von der türkischen Chartergesellschaft Onur Air mit 121.000 Passagieren und Lufthansa mit 42.000. Die amerikanische Continental konnte 34.000 Passagiere zählen und die Turkish Airlines und die italienische Alitalia jeweils 31.000 Fluggäste.
Wird der Beschuss wirklich enden?
Hamas-Ministerpräsident Ismail Haniyeh besinnt sich anscheinend doch und hielt heute Gespräche mit Vertretern des Islamischen Dschihad und des Volkswiderstandskomitees im Gazastreifen und bat diese, den Beschuss Israels mit Kassam-Raketen und Mörsergranaten einzustellen. Einer Quelle aus den Reihen der Hamas zufolge hätten beide Gruppen zugestimmt, dem Aufruf nachzukommen, jedoch wollten sie erst Israels Reaktion auf einen derartigen Waffenstillstand abwarten. In der Zwischenzeit ist das Israelische Militär dabei, eine Liste wirtschaftlicher Sanktionen, die über den Gazastreifen verhängt werden sollen, zu erstellen. Außerdem beabsichtigt die Zivilverwaltung, die Einführung an Gütern und Geldern in den Gazastreifen auf das für die Deckung der Grundbedürfnisse der dortigen Bevölkerung benötigte Minimum zu kürzen.
Gaza: Leben in Terror und Verzweiflung
"Die Olmert-Barak Regierung, die für ihre Friedensversprechungen gewählt wurde, spezialisiert sich nur auf Kriegserklärungen", sagte der Knessetabgeordnete Ran Cohen (Meretz-Partei) als Antwort auf die Entscheidung des Sicherheitskabinetts, in der Gaza zu einer feindlichen Einheit erklärt wurde. "Die vom Kabinett gegebene Erklärung trägt nicht zur Sicherheit der Bewohner in den Ortschaften um Gaza bei, sondern treibt die dortigen Palästinenser zu Terror, Gewalt und in die Verzweiflung", lautete sein Kommentar.
Ramon plädierte für Teilung Jerusalems
Der wegen moralischer Verfehlungen verurteilte Abgeordnete Chaim Ramon und jetziger Vizeministerpräsident, plädierte als führendes Mitglied der Kadima-Partei für eine Teilung Jerusalems. Dies verärgerte nicht nur seinen Parteichef Ehud Olmert, sondern auch das Außenministerium; beide sind nun um Schadensbegrenzung bemüht. Deshalb will Ministerpräsident Olmert heute eine Rede halten, in der er sich zur Einheit Jerusalems bekennen will.
US-Außenministerin wieder da
Die amerikanische Außenministerin Condeleezza Rice traf gestern in Tel Aviv ein. Bei einem gemeinsamen Treffen in Jerusalem mit Ministerpräsident Olmert und Israels Außenministerin Zippi Livni erklärte sie, dass auch für die USA der von der Hamas regierte Gazastreifen Feindesgebiet sei. Heute reist Rice nach Jordanien weiter, um dort unter anderem mit Palästinenserpräsident Mahmud Abbas zusammenzutreffen. Bei ihren Aufenthalten und Gesprächen trägt sie eine Anstecknadel in Form eines Olivenzweigs, die sie vom Vorsitzenden der Abteilung für Feierlichkeiten des Außenministeriums, Itzik Eldan, geschenkt bekam. Selbst beim täglichen Kleiderwechsel wird die Nadel mit ausgewechselt. Rice liebt diese Anstecknadel sehr und plant sie zu tragen, bis in Nahost Frieden ist.
Gaza ist feindliches Territorium
Israels Erklärung, dass der Gazastreifen ab sofort als ein feindliches Territorium eingestuft wird, das Israel jederzeit zurückerobern könne, läßt die Hamas kalt, d.h., die dortige Regierung unter Ismail Haniyeh spricht sich nicht gegen den Terror gegen Israel aus. Sie bevorzugt eine Mobilmachung, bei der 40.000 arbeitslosen Palästinensern je 100 $ bezahlt werden sollen, um so eine bewaffnete Armee auszubauen. Weiter sollen Tausende Studenten von den Studiengebühren befreit werden, um sie dafür militärisch drillen zu können. Geld und Waffen dafür stammen aus den Araberstaaten. Die UNO verurteilte Israels Beschluss mit der Begründung, dass der Kassam-Beschuss auf Israel zwar zu Bedauern sei, aber solch einen Beschluss nicht rechtfertige.
Das Wetter
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Gespräche unter vier Augen
Die amerikanische Außenministerin Condoleezza Rice will bei ihrem baldigen Besuch in Israel und den palästinensischen Autonomiegebieten nur Gespräche unter vier Augen führen. Das bedeutet, das kein gemeinsames Treffen mit ihr und Ministerpräsident Olmert und dem palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas stattfinden wird, und sie sich mit den beiden jeweils allein treffen will, Olmert und Abbas würden sich in der letzten Zeit genug treffen, dass eine Mittelperson nicht mehr dazu nötig sei. So will sie bei der Nahostkonferenz im November nicht mit Ministerpräsident Olmert und Palästinenserpräsident Abbas zusammen konferieren, sondern nur mit jedem einzelnen unter vier Augen reden.
Olmert: Israel will Terroristen schmerzhaften Schlag versetzen
Ministerpräsident Ehud Olmert sagte bei seinem Neujahrsbesuch im Hauptquartier des israelischen Generalstabs in Tel Aviv, dass Israel den für den Kassam-Raketenterror verantwortlichen Terroristen im Gazastreifen – egal welcher Organisation sie angehören – einen mit aller Vorsicht überlegten und dennoch harten, schmerzhaften Schlag versetzen wird. Das Neue Jahr – so Olmert – wird ein Jahr der politischen Wende sein, das einen Hoffnungsschimmer und eine handfeste Aussicht auf ein Abkommen zwischen Israel und den Palästinensern beinhaltet.
Jude betete in Geburtskirche
Ein zum Judentum konvertierter Australier, der jetzt in Israel lebt, legte in der Bethlehemer Geburtskirche Tefillin-Gebetsriemen an. Daraufhin kam die palästinensische Polizei, führte ihn ab und übergab ihn an Repräsentanten für die Koordination von Regierungsangelegenheiten in der so genannten Westbank, die den Mann wiederum der israelischen Polizei übergaben. Jüdisches Beten ist in der Kirche verboten.
Israel gelassen über iranische Raketendrohung
Auf einer Webseite, die Verbindungen zur Regierung des Iran hat, wurde gestern mitgeteilt, dass 600 iranische Schihab-3-Raketen auf verschiedene Ziele in Israel ausgerichtet seien, um im Falle einer Offensive des jüdischen Staates sofort zurückschießen zu können. Israels Regierung nimmt diese angebliche Drohung des Iran gelassen hin. Ministerpräsident Olmert ist zwar besorgt über diese Aussage, man solle jedoch kühlen Kopf bewahren. „Wir glauben nicht aller iranischer Rhetorik, und wahrscheinlich glaubt auch das iranische Volk nicht alles, was aus den Reihen der Regierung tönt. Wir hören genau zu und machen uns davon unser eigenes Bild“, so Stimmen aus dem Büro von Ministerpräsident Ehud Olmert.
Neo-Nazis in Haifa
Montagmorgen griffen Neo-Nazis eine 70-jährige Frau während eines Spaziergangs auf einer Brücke zwischen dem Meridian Hotel und dem Neve David Viertel in Haifa an. Sie schlugen sie und riefen dabei "Heil Hitler" - ein weiterer Zwischenfall in einer Serie von Vorfällen mit Neo-Nazis in Israel seit der Festnahme einer Nazibande in Petach Tikva vor 10 Tagen. Erst als ein Straßenkehrer sich einmischte, ließen die Täter von ihrem Opfer ab, traktierten jedoch zuvor auch noch den zur Hilfe geeilten Mann. Zusätzlich berichtete Radio Haifa, dass eine in der Nachbarschaft lebende Familie am Morgen ihre Autoreifen durchstochen vorfand und zudem das Fahrzeug mit einer riesigen Swastika auf der Spitze eines Davidsterns beschmiert worden war. Lesen Sie dazu Hintergründe und Analysen in unserem nächsten israel heute Magazin!
Außenministerin nimmt an Ramadan-Mahlzeit teil
Israels Außenministerin Zippi Livni wird heute Abend im Rahmen des islamischen Fastenmonats Ramadan an einer festlichen Mahlzeit anlässlich des Endes des heutigen Fastentages teilnehmen. Diese Mahlzeit wird vom Abrahams Fond organisiert und stellt das jährliche Dinner der Organisation dar, mit dem Ziel, die jüdische Bevölkerung Israels mehr mit den Festen und Bräuchen des Islam bekanntzumachen. Das Festessen wird in Nazareth stattfinden und es werden neben der Außenministerin noch der Oberrabbiner von Haifa, Rabbi Sche´ar Jaschuw Cohen, der Erzbischof der griechisch-orthodoxen Kirche in Israel, Vater Elias Shakur, und der moslemische Scharia-Richter Muhammed Abu Ubayed teilnehmen. Auch Knessetabgeordnete, Bürgermeister, Geschäftsleute, Repräsentanten des diplomatischen Korps in Israel sowie leitende Persönlichkeiten der arabischen Bevölkerung Israels sind dazu eingeladen.
Vorträge im Oktober 2007
Ludwig Schneider hält vom 11. bis 28. Oktober wieder eine Vortragsreise in Deutschland und in der Schweiz. Dies ist die letzte Vortragsreise für das Jahr 2007. Auf unserer Webseite können Sie die Liste der aktuellen Vortragsdaten und Themen einsehen, und die Teilnahme an einem der Vorträge schon jetzt einzuplanen.

Für die aktuelle Liste der Vorträge im Oktober 2007, klicken Sie bitte hier !
Das Wetter
In Jerusalem werden heute bis zu 30 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 30 Grad, in Tiberias 34, am Toten Meer 37 und in Eilat bis zu 36 Grad.

Wir wünschen Ihnen aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels, einen gesegneten Tag. Der derzeitige Wasserspiegel des Sees Genezareth liegt bei – 212,25 m unter dem Meeresspiegel (Tendenz sinkend) – der ideale Wasserstand beträgt -208,80 Meter unter dem Meeresspiegel.

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T-Shirt "israel heute"


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Montag, 17. September 2007

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Homesch an Rosch Haschana geräumt
Einige Dutzend Juden hatten geplant, das Neujahrsfest Rosch Haschana in Homesch zu verbringen, der Siedlung in Nordsamaria, die im Jahr 2005 unter Ariel Scharon geräumt und deren Häuser zerstört worden waren. Jedoch kurz nach Festbeginn wurden diese Juden von der Polizei aufgefordert, den Ort zu verlassen, da angeblich eine Terrordrohung seitens der Palästinenser gegen sie vorläge. Einige gingen aus freiem Willen und andere diskutierten darüber, dass die Sicherheitskräfte doch Strassensperren einrichten müssten, um dieTerroristen zu finden, anstatt Menschen aus Homesch zu evakuieren. Sie wurden schlussendlich in Polizeifahrzeugen zur Polizeistation in Ariel gefahren, wo sie für die kommenden drei Tage verbleiben sollten, da während des Festes nicht autogefahren wird. Kurz darauf wurde bekanntgegeben, dass die Terrordrohung abgewendet sei. Nach Protesten der Betroffenen wurden diese in den Ort Schavei Schomron gefahren und dort aufgenommen. Von der Organisation „Homesch Zuerst“ wurde mitgeteilt, dass diese „Terrordrohung“ eine Ausrede gewesen sei, um die frommen Juden aus Homesch zu entfernen. Denn in den letzten zwei Monaten seien rund um die Uhr Juden dort gewesen und das Militär habe danach sofort den Ort verlassen, anstatt nach den Terroristen zu jagen.
Hakenkreuze in Holon, Dimona
Nur eine Woche nachdem in Petach Tikwah eine Gruppe Jugendlicher mit neonazistischer Ausrichtung entdeckt und festgenommen wurde, entdeckten die Bewohner von verschiedenen Wohngebäuden in Holon südlich von Tel Aviv an die Wände gesprühte Hakenkreuze. Die Polizei sucht nach den Tätern. Auch in der südlichen Stadt Dimona wurden vergangene Woche an die Wände einer Synagoge Hakenkreuze gesprüht. Der Bürgermeister Meir Cohen setzte ein Preisgeld von 2000 Schekel für Informationen über die Täter aus.
Auch Israelis beim Flugzeugunglück vermisst
Unter den Passagieren des Fluges der billigen Go-Two-One-Fluggesellschaft Thailands von Bangkok nach Phuket befanden sich auch zehn Israelis an Bord. Das Flugzeug war aufgrund widriger Wetterverhältnisse gegen eine Wand geprallt, auseinander gebrochen und in Flammen aufgegangen. 88 Tote sind zu beklagen und auch der Großteil der Israelis werden vermisst. Ein israelisches Paar, das neben den Notausgängen des Jets gesessen hatte, konnte sich retten und befindet sich derzeit im örtlichen Krankenhaus zur Behandlung. Ein israelisches Team forensischer Experten flog heute nach Phuket, um bei der Suche und der Identifizierung der Israelis zu helfen. Auch die Eltern der überwiegend Jugendlichen flogen nach Thailand, um vor Ort nach ihren verschollenen Kindern zu suchen.
Reger Flughafenbetrieb
Der Monat August war für Israels internationalen Ben Gurion Flughafen bei Tel Aviv seit seines Bestehens der betriebsamste Monat. In diesem Monat wurden dort bei 8136 Flügen 1.300.131 international Reisende abgefertigt. 45 % der Reisenden benutzten israelische Fluggesellschaften, was einen Anstieg von 14,5 % ausmachte. Insgesamt zählte das Tourismusministerium im gerade zu Ende gegangenen jüdischen Jahr 5767 eine Touristenzahl von mehr als 2 Millionen Menschen. Dies bedeutet einen Anstieg um 3 % gegenüber dem Vorjahr 5766 (1,9 Mio.) und 10 % gegenüber 5765 mit nur 1,8 Mio. Touristen.
Luftverschmutzung in Israel
Gemessen am Grad der Luftverschmutzung, gehört Jerusalem zu den saubersten Städten Israels. Jerusalem erreicht im Jahr nur an 45 Tagen die von der Weltgesundheitsbehörde (WHO) erlaubten Grenzwerte. Bet Shemesch und Gusch Etzion leiden dagegen an 179 bzw. 260 Tagen des Jahres unter extremer Luftverschmutzung. Im Jahr 2006 untersuchte das Umweltministerium die Luftverschmutzung von neun israelischen Städten. Die höchsten Ozon-Raten wurden in ländlichen Gegenden und um Kleinstädte herum gemessen. Natürliche Ozonpartikel bilden den Bestandteil der Atmosphäre, der die Sonnenstrahlung filtert. Am Boden jedoch sind die Ozonpartikel giftige Verschmutzer, die entstehen, wenn Industrie- und Autoabgase mit Sonnenlicht und der Luft reagieren.
Einwanderer aus GUS-Staaten zufrieden
75 % der nach Israel eingewanderten Juden aus der ehemaligen Sowjetunion bereuen es nicht, diesen Schritt getan zu haben und würden es sogar jederzeit wieder tun. Dagegen sind sich ein Drittel der russischen Juden, zumeist im Alter von 18 bis 34 Jahren, nicht sicher, ob sie für immer in Israel bleiben werden.
Das Wetter
In Jerusalem werden heute bis zu 27 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 29 Grad, in Tiberias 34, am Toten Meer 39 und in Eilat bis zu 36 Grad.

Wir wünschen Ihnen aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels, einen gesegneten Tag und eine erfolgreiche neue Woche. Der derzeitige Wasserspiegel des Sees Genezareth liegt bei – 212,23 m unter dem Meeresspiegel (Tendenz sinkend) – der ideale Wasserstand beträgt -208,80 Meter unter dem Meeresspiegel.

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Für Sie aus Jerusalem: israel basar Special

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Jerusalem Depot
Liebe Freunde,

ein Schana tova umetuka - ein gutes und süßes Jahr 5768

und ein herzliches Dankeschön an Sie alle.

Auch im Neuen Jahr winken:

- attraktive Preise und Sonderaktionen
- Treue-Rabatte
- interessante Produktneuheiten und vieles mehr.

Mit einem freundlichen Schalom aus Jerusalem,
Ihr Israel Basar Team

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Köstlichkeiten und Rezepte aus dem Heiligen Land

Ein wahres Fest an ländlichen Düften und Geschmacksrichtungen aus "längst vergangenen Zeiten" weht einem aus dem bäuerlichen Betrieb, der von Palmen umgeben ist und den Blick zum See Genezareth freigibt, entgegen.

Mit Tamar Bekfar (dt.: Palme im Dorf) betreibt Herr Agam Hagalil den Fabrikverkauf mit Produkten, die vor Ort produziert werden und dann frisch von der Fabrik weg verpackt und im Laden verkauft werden (wie z. B. frische Kräuter, Öl, Marmelade, Trockenfrüchte und vieles mehr). Als Ergänzung der Produktpalette dienen Erzeugnisse aus Galiläa, den Golanhöhen und dem Jordantal.

Wir haben für Sie im israel basar eine Auswahl an israelischen Spezialitäten zusammengestellt!

Einen Monat mit 20 % Preisnachlass!
Bis zum 15. Oktober 2007

Gefüllte Datteln

Gefüllte Datteln

Getrocknete Datteln, gefüllt mit Mandeln, Haselnüssen und Walnüssen

18 Euro / 29 sFr
14,40 Euro / 23,20 sFr

* Preise inkl. Versandkosten & Versicherung Luftpostversand direkt aus Jerusalem
Gewürzmischung

Gewürzmischung für „Schakschuka"

In den meisten israelischen Restaurants findet man Schakschuka. Es sind Eier, gekocht in einer sehr pikanten Tomatensauce und verschiedenem Gemüse. Schakschuka wird mit Pita und Salat serviert.

8 Euro / 13,50 sFr
6,40 Euro / 10,80 sFr

* Preise inkl. Versandkosten & Versicherung Luftpostversand direkt aus Jerusalem
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nai israel heute hilft helfen

Kfar Tikva - Dorf der Hoffnung

"Sie sollen leben wie wir!"

Nach diesem Grundsatz von Dr. Sigfried Hirsch, Gründer des Behindertendorfes Kfar Tikva, leben und arbeiten heute fast 200 Menschen mit körperlichen, geistigen und seelischen Behinderungen.

Kfar Tikva liegt 11 Kilometer östlich von Haifa im Norden Israels und wurde 1964 mit dem Ziel gegründet, behinderten Menschen ein Leben mit weitestgehender Selbstständigkeit zu ermöglichen. Die Bewohner von Kfar Tikva leben auf dem Gelände in eigenen Häusern, die sie alleine oder zu zweit bewohnen.

Ihren individuellen Fähigkeiten entsprechend können sie tagsüber in unterschiedlichen Bereichen ihrer Arbeit nachgehen. Das Dorf bietet ihnen dazu die Möglichkeit, in verschiedenen Tätigkeitsfeldern wie zum Beispiel dem Töpfern tätig zu sein. In einem kleinen Häuschen fertigt eine kleine Gruppe von vier Mitgliedern zusammen mit zwei angestellten Keramikarbeitern wunderschöne Keramikprodukte. Mit dem Kauf dieser Produkte helfen Sie, die Arbeitsplätze dieser Menschen zu sichern und erhalten gleichzeitig ein einzigartiges Produkt passend zu den hohen jüdischen Feiertagen!

Olive Wood Magnetic Plaque

Keramik-Windlicht "Granatapfel / Davidstern"

5 Davidsterne, mit Untersetzer, Handarbeit
Ca. 12 x 10 cm
Untersetzer: Ø ca. 8 cm

32 Euro / 53 sFr
* Preise inkl. Versandkosten & Versicherung Luftpostversand direkt aus Jerusalem
Olive Wood Magnetic Plaque

Keramik-Granatapfel "israel heute"

Handarbeit
Ca. 10 x 10 cm

28 Euro / 46 sFr
* Preise inkl. Versandkosten & Versicherung Luftpostversand direkt aus Jerusalem
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9月16日

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Sonntag, 16. September 2007

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Abschaffung der Visumpflicht für russische Touristen
Die israelische Regierung hat am Sonntag dem Antrag stattgegeben, die gesetzlich erforderlich Visum-Pflicht für Touristen aus Russland und anderen Ländern der ehemaligen Sowjetunion abzuschaffen. Der Schritt wird jedoch nur rechtkräftig, wenn auch Russland die Visumpflicht für Israel annulliert. Israels Tourismusminister, Itzchak Aharonovich, hofft auf diese Weise auf Mehreinnahmen von Hunderten von Millionen Schekel.
Peres empfing Madonna zum Neujahr
In seiner Ansprache zum jüdischen Neujahr Rosch Haschana betonte Israels Staatspräsident Schimon Peres, dass es nicht möglich sei die Vergangenheit zu korrigieren, wohl aber die Zukunft. Gestern traf Peres mit der amerikanischen Sängerin Madonna und ihrem Ehemann Guy Ritchie zusammen, die anlässlich der Feiertage an einer Konferenz des Kabbalahzentrums in Tel Aviv teilnahmen. Für Madonna war dieses Treffen die Erfüllung eines Traumes und die beiden diskutierten, wie der Friedensprozess voranzutreiben sei. Sie übergab Peres das Kabbalahwerk, das Buch „Zohar“, während er ihr eine hebräische Bibel mit Autogramm schenkte.
Ami Ayalon neuer Minister
Zum Beginn des neuen jüdischen Kalenderjahres wird ein neuer Minister ins Regierungskabinett aufgenommen werden. Während der heutigen Kabinettssitzung wurde Ami Ayalon, der ehemalige Kandidat zur Führung der israelischen Arbeiterpartei, vorgestellt. Er wird der 26. Minister der Regierung sein, jedoch noch kein Portfolio (Geschäftsbereich) zugeteilt bekommen. Offiziell wird Ayalon diesen Posten erst mit der Eröffnung der Knesset für das Jahr 2007/2008 gegen Ende Oktober und der dort stattfindenden Abstimmung antreten. Einem Abkommen mit Verteidigungsminister Ehud Barak entsprechend wird Ayalon im Sicherheitskabinett tätig sein.
Informationen über israelische Aktion in Syrien
Nachdem vergangene Woche angebliche Überflüge Syriens durch die israelische Luftwaffe bekannt wurden, und die israelische Regierung sich weiterhin darüber ausschweigt, zirkulieren in den ausländischen Medien mehr Informationen darüber. Entsprechend den Angaben des britischen „The Observer“ haben acht Kampfflugzeuge der Typen F-16 und F-15 an dieser Operation teilgenommen. Sie waren mit Maverick-Raketen und 250 kg-Bomben ausgerüstet und wurden von einem Flugzeug zur elektronischen Informationssammlung begleitet. Das Ziel dieser Operation sei, nach Angabe amerikanischer Medien, eine atomare Anlage unter nordkoreanisch-syrischer Zusammenarbeit gewesen, die offiziell von den Syrern als landwirtschaftliches Forschungszentrum deklariert wird. Israel habe diese Anlage schon eine Weile unter Beobachtung. Eventuell könnte diese Operation als eine Übung für spätere mögliche Angriffe auf iranische Atomanlagen angesehen werden, so der „Observer“.
Boykott der Nahost-Konferenz
Die palästinensische Autonomieregierung und etliche arabische Staaten wollen die von den USA für November geplante Nahost-Konferenz boykottieren, weil sie meinen, dass bei dieser Konferenz keine konstruktiven Beiträge für den Nahostfrieden herauskommen. Auch Israel räumte dieser Konferenz kaum Chancen ein, hat sich aber mit dieser Auffassung zurückgehalten, damit dem jüdischen Staat nicht vorgeworfen werden könne, er scheue diese Nahostkonferenz, weil er keinen Frieden will.
Hamas-Manöver im Gazastreifen
Hamas-Terroristen führen im Gazastreifen bewaffnete Manöver durch, um für eine eventuelle Rückeroberung des vor zwei Jahren von Israel geräumten Gazastreifens durch Israels Armee gewappnet zu sein. Saudi-Arabien und Ägypten weigerten sich, die palästinensische Hamas-Delegation unter Führung von Khaled Mashaal, dessen Sitz in Damaskus ist, zu empfangen.
Zehn Bußtage
Mit dem jüdischen Neujahr Rosch Haschana begannen die zehn Bußtage, die am Jom Kippur Versöhnungstag enden. In diesen zehn Tagen soll man alles mit Gott und seinen Mitmenschen in Ordnung bringen, um am Versöhnungstag, an dem man 25 Stunden und 10 Minuten fastet, d.h. nichts isst und auch nichts trinkt, das von Gott verheißene „Ich habe Dir vergeben!“ zu erfahren.
Das Wetter
In Jerusalem werden heute bis zu 28 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 29 Grad, in Tiberias 34, am Toten Meer 37 und in Eilat bis zu 37 Grad.

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DVD "Israel sings"


Kein anderes Volk versteht es, Freud und Leid so miteinander zu verbinden, wie es in Israel geschieht. Um in all der Schwere immer wieder den Blick nach oben zu richten, da helfen Lieder, die uns aufbauen und Mut machen. Daher machen Sie sich eins mit Israel, indem Sie mit einstimmen in bekannte Songs, wie "Jerusalem aus Gold", "Ich glaube" oder "Wenn ich dich vergäße, Jerusalem".

Sie können die DVD für nur 17,20 Euro statt 21,50 Euro (inkl. Versandkosten) bis zum 17. September beim Israel Basar bestellen.

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Mittwoch, 12. September 2007

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Jüdisches Neujahr beginnt heute
Heute Abend beginnt Rosch Haschana, das jüdische Neujahr 5768. Israels Bevölkerung wuchs im letzten Jahr um 1,8 %. Damit leben 7.116.600 israelische Staatsbürger in Israel. Davon sind 75,8 % bzw. 5.393.400 Juden; 19,9 % bzw. 1.413.300 Araber. Drusen und andere sind 2,3 % bzw. 162.700 und Christen gibt es in Israel 2,1 % bzw. 147.500. Die Bevölkerung Israels gehört zu der jüngsten in der westlichen Welt: 28 % sind Kinder im Alter von 0 bis 14 Jahren, in der westlichen Welt dagegen sind es 17 % und Menschen über 65 Jahre machen in Israel 10 % der Bevölkerung aus, in der westlichen Welt sind es 15 %. 1.440.000 bzw. 20 % der Israelis sind Schüler und Studenten. 83 % der Juden in Israel sind mit ihrem Leben in Israel zufrieden bis sehr zufrieden, und von den Arabern sind mit ihrem Leben in Israel 71 % zufrieden bis sehr zufrieden. Die Kindersterblichkeitsrate in Israel gehört mit 2,9 auf 1000 Geburten zu den niedrigsten in der Welt. Am schnellsten wächst in Israel die Zahl der religiösen bzw. orthodoxen Juden, erst danach kommen mit Abstand die Moslems und säkularen Juden. Wegen dem Fest wird es erst am Sonntag wieder einen Newsletter geben.
Abgeordneter übt Kritik an Peres Plan zur Budget-Erhöhung
Der Knessetabgeordnete Ze’ev Elkin (Kadima) erklärte, er habe nicht Schimon Peres zum Präsidenten gewählt, um das Budget von Staatspräsident Schimon Peres um 15% zu erhöhen. Die Erziehung, das Gesundheitswesen und die Sozialfürsorge haben in den letzten Jahren starke Kürzungen in Kauf nehmen müssen, während Peres jetzt das Reisebudget für das Präsidentenbüro um 15% anheben will. Die Frage an Peres' Vertreter, woher die 3,5 Mio. Schekel für diese Erhöhung herkommen sollen, blieb bisher unbeantwortet.
Wird Bodenoffensive unausbleiblich?
Verteidigungsminister Ehud Barak teilte mit, dass Israels Militär einer ausgedehnten Bodenoffensive im Gaza-Streifen näher rücke. Bisher hatte sich das Sicherheitskabinett noch gegen eine deutliche Ausdehnung der Militäroperationen ausgesprochen. In einem Gespräch, das Barak mit den Führungskräften seines Ministeriums und den Leitern der Sicherheitsbehörden geführt hat, bemerkte er: „Wenn man der Kassam-Herausforderung wirklich ins Auge sieht, kann es sehr gut sein, dass wir der Notwendigkeit einer breiten Bodenoffensive in Gaza entgegensteuern, um das Kassam-Feuer und die Erstarkung (der Terrororganisationen) dort zu beenden.“ Wie aus hochrangigen Militärkreisen verlautet, steht Generalstabschef Gabi Ashkenazi einer groß angelegten Aktion im Gaza-Streifen angesichts der weiterhin andauernden gespannten Lage im Norden skeptisch gegenüber. Die Operation an zwei Fronten wäre ohne eine massive Einberufung von Zivilisten kaum realisierbar.
Olmert übt Zurückhaltung
Ministerpräsident Olmert will sich durch den Kassam-Raketenbeschuss auf das Armeelager bei Aschkalon, bei dem 69 Soldaten verletzt worden sind, von den Hamas-Terroristen nicht in einen neuen Krieg treiben lassen. Israels Regierung schweigt immer noch über den Vorfall, dass israelische Kampfflugzeuge das Hoheitsgebiet von Syrien und die Türkei verletzten um den Iran auszukundschaften.
Ende der Sommerzeit
In der Nacht vom Samstag zum Sonntag endet Israels Sommerzeit. Dann wird die Uhr wieder um eine Stunde von 2 Uhr auf 1 Uhr zurückgestellt. Durch diese Sommerzeit, die am 2. April begann, sparte Israels Wirtschaft 70 Mio. NIS ein.
Festtags- und Schabbatlesungen und Kommentar
Erster Tag Rosch Haschana, 1. Mose 21; 4. Mose 29,1-6
Haftara-Prophetenlesung: 1. Samuel 1,1-2,10

Zweiter Tag Rosch Haschana, 1. Mose 22; 4. Mose 29,1-6
Haftara-Prophetenlesung: 1. Jeremia 31,1-19

Schabbat Schuva-Umkehr „Ha´asinu – Hört zu“, 5. Mose 32,1 52;
Haftara-Prophetenlesung: Hosea 14,2 10

Kommentar:

Der jüdische Neujahrstag, Rosch HaSchana, fällt in diesem Jahr auf den 13. und 14. September. Es ist das Jahr 5768 seit der Erschaffung der Welt bzw. der Menschheit. Dieses Jahr ist zugleich ein Schaltjahr, d.h. es hat 13 Monate, und ist das siebte Jahr, ein Schmitta-Jahr, das in 5. Mose 15 erwähnt wird – an dem das Feld / Land ruhen soll.
Die fortlaufende Thora-Lesung wird unterbrochen und am nächsten Schabbat mit dem Lied des Mose wiederaufgenommen.

„Und im siebten Monat, am Ersten des Monats, sollt ihr eine heilige Versammlung halten; keinerlei Dienstarbeit sollt ihr tun; ein Tag des [Horn]blasens (jom terua) soll es für euch sein.“ (4. Mose 29,1)

Wie kann es sein, dass Neujahr im siebten Monat gefeiert wird? Sagt doch die Bibel, dass der Monat Nissan, auch Abib genannt, als ‘Anfangsmonat’ zu gelten hat: „... er sei euch der erste von den Monaten des Jahres (2. Mose 12,2).” Nach der Rückkehr aus der Babylonischen Gefangenschaft beschlossen die Gelehrten, dass wegen der Hochfeiertage, die unmittelbar mit dem Schicksal des Menschen zu tun haben, im siebten Monat der Posaunenschall-Tag als Tag des Neujahrs begangen wird. So kommt es, dass zwischen der Erlösung (Pessach im ersten Monat), und dem Tag des Gerichts ein halbes Jahr vergeht. Oder ist hier ein Hinweis auf die Zeitspanne von den dreieinhalb endzeitlichen Messiasjahren von der Erlösung bis zum großem Gerichtstag!!??

In unserer Bibelstelle aus 1. Samuel 1, sehen wir wie auch Hannah zu dem Punkt gebracht werden musste, an dem sie nach langem, innigem Gebetsflehen am Eingang des Tempels bereit war, den ‘Jungen, um den sie gebetet hatte’ für den Dienst Gottes freizugeben (1. Samuel 1,27). Als sie bereit war, für Gott alles zu geben, öffnete Er ihren Schoß und sie gebar Samuel. Gott segnete sie jedoch danach mit noch fünf Kindern. In dem gewaltigen Lobpreis der Hannah deutet sich bereits das Magnificat, der Lobpreis der Mirijam (Maria) über der Empfängnis des Messias Jeschua, an: „Er hebt den Geringen aus dem Staub empor, aus dem Schmutz erhöht er den Armen, um ihn unter die Edlen zu setzen; und den Thron der Ehre läßt er sie erben.“ (2,8)

Zu Rosch Haschana werden die Bücher vor Gott über die ganze Menschheit aufgetan und es folgen die Zehn Buß- und Umkehrtage bis zum großen Versöhnungstag Jom Kippur, dann findet das Gericht Gottes statt, wo das Schicksal einer jeden Person versiegelt wird! In Lukas 15 steht geschrieben: „Ich sage euch: Große Freude wird im Himmel sein über einen Sünder, der Buße tut, mehr als über neunundneunzig Gerechte, die die Buße nicht nötig haben.“ (Vers 7)

Ich wünsche Ihnen ein „Gutes Einschreiben” ins Buch des Lebens!
Schana towa! – Ein Gutes Jahr!

- Michael Schneider -
Das Wetter
In Jerusalem werden heute bis zu 27 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 29 Grad, in Tiberias 35, am Toten Meer 38 und in Eilat bis zu 38 Grad.

Wir wünschen Ihnen aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels, einen gesegneten Tag und unseren jüdischen Lesern ein gesegnetes Neue Jahr 5768, LeSchana Tova tikatevu veTichatemu!. Der derzeitige Wasserspiegel des Sees Genezareth liegt bei – 212,18 m unter dem Meeresspiegel (Tendenz sinkend) – der ideale Wasserstand beträgt -208,80 Meter unter dem Meeresspiegel.

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Kein anderes Volk versteht es, Freud und Leid so miteinander zu verbinden, wie es in Israel geschieht. Um in all der Schwere immer wieder den Blick nach oben zu richten, da helfen Lieder, die uns aufbauen und Mut machen. Daher machen Sie sich eins mit Israel, indem Sie mit einstimmen in bekannte Songs, wie "Jerusalem aus Gold", "Ich glaube" oder "Wenn ich dich vergäße, Jerusalem".

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Hakenkreuze auch in Eilat
Nachdem die Polizei in Petach-Tikwa eine Gruppe junger Neo-Nazis festnahm, die im Zuge der Masseneinwanderung aus Russland mit nach Israel kamen aber keine Juden sind, sondern orthodoxe Christen, tauchten ähnliche antisemitische Graffitis auch in der südlichsten Stadt Israels, Eilat, auf. An die Wand der Synagoge des Oberrabbiners der Stadt war der Satz: „Hitler ist der Messias – lang lebe Jesus!“, sowie Kreuze gesprüht. Im Innenraum des Gebetshauses wurde auch der Thoraschrein mit Sprayfarbe verunstaltet. Vor etwa einem Jahr hatten Jugendliche Hakenkreuze auf Grabsteine in Eilat gesprüht, einige der Täter konnten danach festgenommen werden.
Kassam-Raketen auf Kaserne: 69 Verletzte
Eine Kassam-Rakete schlug in einer Soldatenkaserne ein, die sich nur knapp zwei Kilometer nördlich des Gazastreifens befindet. Sie fiel während der Schlafenszeit der Rekruten, wobei 69 Soldaten verletzt wurden: einer kritisch, vier schwer, sieben mittelschwer und 57 leicht. Die Verletzten wurden in verschiedene Krankenhäuser zur Behandlung eingeliefert und die Angehörigen verständigt. 26 Soldaten konnten bereits nach Hause entlassen werden. Die Rekruten dieser Kaserne beenden genau heute ihre Grundausbildung. Ministerpräsident Olmert beabsichtigt, aus diesem Anlass eine spezielle Kabinettssitzung einzuberufen, um über die israelische Reaktion zu beraten.
Syrien: "Israel plant Angriff auf Iran"
Beim gestrigen Treffen des syrischen Außenministers Walid Moallem und seinem türkischen Amtskollegen Ali Babacan in Ankara beschuldigte man Israel, dass die israelischen Kampfflugzeuge am letzten Donnerstag syrisches und türkisches Hoheitsgebiet nur überflogen hätten, um die Möglichkeit eines Eindringens in iranisches Hoheitsgebiet auszukundschaften. Israel plane ihrer Meinung nach einen Militärschlag gegen das iranische Atomwerk. Israels Regierung schweigt weiterhin über den angeblichen Überflug Syriens und der Türkei. In Syrien ist man enttäuscht, dass die Regierungen und Medien der anderen arabischen Staaten sich nicht gegen diesen angeblichen israelischen Überflug offiziell empören. Sie sind der Meinung, mit ihrem Schweigen Syriens Präsident Baschar Assad zu signalisieren, dass er sich auf die falsche Seite – den Iran und die Hisbollah – geschlagen hat.
Olmert will mehr palästinensische Gefangene freilassen
Während des gestrigen Treffens zwischen dem israelischen Ministerpräsidenten Ehud Olmert und dem palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas, bat Abbas um die Freilassung weiterer palästinensischer Gefangener aus dem so genannten Westjordanland und dem Gazastreifen als „Geste des Guten Willens zum Fastenmonat Ramadan“. Der israelische Premier versprach, dieser Bitte nachzukommen und versicherte zusätzlich, den Sicherheitsgefangenen Hilfspakete zukommen zu lassen, darunter Essen, Getränke und Zigaretten. Die Zahl der freizulassenen Gefangenen wurde nicht festgelegt. Kritik an Olmerts Zugeständnis hagelte es aus den Reihen der Knessetmitglieder, die ihm erklärten, dass die Palästinenser an der Reihe seien, „eine Geste des Guten Willens zu zeigen“. Knessetmitglied Avigdor Liebermann (Israel Beiteinu) schlug zudem vor, die Besuchserlaubnisse für palästinensische Familienangehörige inhaftierter Palästinenser auszusetzen, bis „wir Zugang zu Informationen über das Befinden unserer entführten Soldaten erhalten“. Das nächste Treffen zwischen Olmert und Abbas soll Ende September stattfinden.
Chefingeneur des WTC will Häuser für den Negev bauen
Heute vor sechs Jahren fielen die beiden Welt-Handelstürme von New York dem Al Kaida Terroranschlag zum Opfer. Der Chefingenieur dieser Handelstürme, Hy (Haim) Brown (65), wanderte 2003 in Israel ein. In einem Interview mit der Jerusalem Post sprach er über seine jüngsten Pläne: Er ruft jetzt eine Firma ins Leben, die sich mit der Herstellung von vorgefertigten Häusern beschäftigen will, die von Sonnenergie gespeist werden. Diese Häuser sind für die Negev-Wüste gedacht und sie sollen damit dieses sonnenreiche Gebiet für Siedler attraktiv machen. Nächsten Monat soll an der Universität von Judäa und Samaria in Ariel das REAL-Housing-Projekt offiziell gestartet werden. REAL steht für Renewed Energy for Affordable Living, zu Deutsch Erneuerte Energie für erschwingliches Leben.
Mekorot warnt vor eventuellem Dürrejahr
Israels Wasserbehörde Mekorot befürchtet für 2008 ein Dürrejahr, falls der kommende Winter nicht den erwarteten Regen und weniger Niederschläge als der letzte Winter bringt. Der Wasserspiegel des Sees Genezareth steht nach der Sommerperiode jetzt noch etwa 50 cm über dem Wasserspiegel des vergleichbaren Vorjahreszeitraums. Zusätzlich ist noch ein Meter Wasser vorhanden, bis die Rote Linie zum Auspumpstopp von -213 Meter erreicht ist. Nach Angaben der Mekorot stieg der Wasserverbrauch der Haushalte in der ersten Hälfte des laufenden Jahres in den meisten Teilen des Landes so beträchtlich, dass wohl sämtliche Rekorde der Vergangenheit gebrochen werden. Insgesamt stieg der Wasserbrauch um 7% in den ersten sieben Monaten, wobei die Tel Aviver Region führend ist mit einem 10%-igen Anstieg.
Das Wetter
In Jerusalem werden heute bis zu 27 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 29 Grad, in Tiberias 35, am Toten Meer 36 und in Eilat bis zu 37 Grad.

Wir wünschen Ihnen aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels, einen gesegneten Tag. Der derzeitige Wasserspiegel des Sees Genezareth liegt bei – 212,17 m unter dem Meeresspiegel (Tendenz sinkend) – der ideale Wasserstand beträgt -208,80 Meter unter dem Meeresspiegel.

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Wird Israel wieder mutig?
Die Spannungen zwischen Syrien und Israel, die dadurch entstanden, weil israelische Militärflugzeuge in der letzten Woche angeblich syrisches Hoheitsgebiet überflogen haben, flauen wieder ab und sind kein Anlass zur Sorge hinsichtlich eines Kriegsausbruchs. Die Regierung schweigt weiterhin darüber, was wirklich geschah. Im Gazastreifen sollen Freitagnacht, entsprechend palästinensischen Angaben, als Hamas-Terroristen verkleidete israelische Kommandosoldaten den Terroristen Mohawah al-Qadi in Rafah auf offener Strasse entführt haben. Per Hubschrauber soll er vom inaktiven palästinensischen Dahanija-Flughafen bei Rafah nach Israel geflogen worden sein. Auch dazu wird seitens der israelischen Regierung geschwiegen. Al-Qadi soll in die Entführungsaktion von Gilad Schalit im Juni 2006 verwickelt gewesen sein.
Pläne für G-30-Gipfel in Israel
Im Jahr 2008 soll nach Informationen der Bank of Israel die „G-30“ Konferenz, die eine weiterführende Konferenz der G-8-Staaten ist, in Israel stattfinden. Der ehemalige Governeur der Bank of Israel, Jakov Frenkel, ist der Vorsitzende der G-30. 30 führende Wirtschaftsnationen werden dann in Israel ihre Wirtschafts- und Finanzpläne besprechen.
Innenminister will Nazis die Staatsbürgerschaft entziehen
Innenminister Meir Sheetrit hat gestern bekannt gegeben, er werde nach einer legalen Möglichkeit suchen, den festgenommenen Nazi-Jugendlichen die Staatsbügerschaft zu entziehen. „Wenn man ihnen die Staatsbürgerschaft entziehen kann, werde ich nicht zögern, dies zu tun. Wer an Nazi-Dogmen glaubt, hat in Israel keinen Platz“, erklärte Sheetrit. Die aus den ehemaligen Sowjetrepubliken stammenden Neo-Nazis wurden einem Gericht vorgeführt, wo sie ihre Unschuld beteuerten. Die Mutter des mutmaßlichen Anführers der Gruppe, Eli Boanitov, sagte, ihr Sohn habe nichts Falsches getan und sei Opfer der Verfolgung russischer Immigranten. Diese Jugendlichen sind keine Juden, sondern anscheinend orthodoxe Christen, die nach Israel einwandern konnten, da ihre Großeltern Juden waren.
Ignorieren die deutschen Juden die Zeichen der Zeit?
Juden ignorierten den Aufruf des Visionärs Theodor Herzl, sich auf ihr biblisches Heimatland zurückzubesinnen und dem europäischen Kontinent zu entfliehen, wo es in zunehmendem Maße populär wurde, die kleine jüdische Minderheit für nationale Probleme zu beschuldigen. Eine Generation später kamen zwei Drittel der europäischen Juden im Holocaust um. Heutzutage fühlt sich der Überrest der Juden in Deutschland wieder sicher und führt ein florierendes Leben in der gastgebenden Nation, und wieder werden Warnungen hinsichtlich steigender antisemitischer Tendenzen, die in der Zukunft zu neuen Gräueltaten führen könnten, in den Wind geschlagen. Jüdische Leiter in Deutschland haben Israel sogar davor gewarnt, Nativ, eine Organisation, die einst über 200.000 Juden aus der ehemaligen Sowjetunion motivierte, nach Deutschland zu ziehen, jetzt erneut zu mobilisieren, um diese Juden zu motivieren, nach Israel auszuwandern. Lesen Sie den ausführlichen Artikel darüber in unserer neusten israel heute Oktober Ausgabe!

Klicken Sie hier für ausführliche Berichte, exclusive Interviews und all die Nachrichten, die im Newsletter nicht enthalten sind!
Kritik an Regierung für die Benutzung deutscher Autos
Wie y-net berichtete, hat sich die israelische sefardisch-orthodoxe Schass-Partei gegen die Pläne der Regierung geäußert, deutsche Autos der Marke Audi A6 neben Autos der Marke Skoda für Regierungsmitglieder einzusetzen. Bislang hatte man Volvos eingesetzt, jetzt gewann Audi die Ausschreibung und will demnächst die israelische Regierung mit Fahrzeugen beliefern. Aus Schass-Kreisen hieß es mit Blick auf die Vergangenheit Deutschlands, Regierungsbeamte könnten unmöglich Autos aus „deutscher Herstellung“ fahren.
Jordanien verweigert Scheich Salah Einreise
Am Sonntag verweigerten die Jordanischen Behörden dem Leiter der Islamischen Bewegung, Scheich Raed Salah, die Einreise in ihr Land. Salah war zu einem Jordanischen Ingenieur-Komitee geladen worden, aber am Übergang der Sheikh Hussein Grenze bei Bet Shean, wurde der islamische Leiter lediglich fotografiert und seine Fingerabdrücke abgenommen und danach nicht ins Land gelassen.
Basketball: Israel verlor gegen Portugal
Die israelische Nationalmannschaft verlor im Rahmen der Eurobasket 2007 das gestrige Spiel gegen Portugal im Rahmen des Eurobasket 2007 mit 94:85 und stieg damit auf Platz 5 in Gruppe E ab. Damit ist der Traum vom Aufstieg ins Viertelfinale fast ausgeträumt, denn dazu müsste das blau-weisse Team morgen Abend die spanische Mannschaft besiegen.
Das Wetter
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NEU: Wasserableitungskanal in der Davids Stadt entdeckt
Bei Ausgrabungen der israelischen Altertumsbehörde wurde bei einer Ausgrabung zur Suche der Herodianischen Strasse südlich der Altstadt der Wasserableitungskanal entdeckt. Dies gab die IAA heute bei einer Pressekonferenz bekannt. Per Zufall stieß man auf diesen Tunnel, von dem bereits etwa 100 Meter in südlicher Richtung zum Kidrontal begehbar sind. Zusätzlich fand man auch die Herodianische Strasse, denn von ihr gehen die Gullys direkt in den darunter liegenden Tunnel, von wo aus das Wasser damals ins Tal floß. Wohin genau, wird sich bei der weiteren Forschung herausstellen. Prof. Ronni Reich, ein Archäologe der Universität Haifa, der an der Ausgrabung beteiligt ist, meinte, dass das antike Jerusalem eine der modernsten Städte der damaligen Zeit war, denn es hatte ein Abwassersystem, in dem hauptsächlich das Regenwasser abgeführt wurde. Mehr dazu in der November-Ausgabe von israel heute.
Basketball und Fussball
Gestern Abend spielte Israels Fussball-Nationalmannschaft im Londoner Wembley-Stadion gegen England und verlor das Spiel mit 0:3. Im Basketball kam die israelische Nationalmannschaft einen Schritt weiter, nachdem sie am Freitagabend das Spiel gegen Kroatien mit 80:75 Punkten gewann. Heute Abend findet das nächste Spiel im Rahmen des Eurobasket 2007 gegen Portugal statt.
Antiker Bienenstock
Archäologen haben in Nordisrael 30 vollständig erhaltene Bienenstöcke entdeckt, die aus der Zeit um 900 v. Chr. stammen dürften und damit eindeutige Beweise liefern, dass während des damaligen israelischen Königreiches die Honigproduktion florierte. Die 3000 Jahre alten Bienenstöcke wurden zusammen mit enormen Mengen an Bienenwachs und Waben während Ausgrabungen in der antiken Stadt Rechov gefunden. Amichai Mazar von der Hebräischen Universität sagte gegenüber der AP, dass die Bienenhaltung in der damaligen Zeit gang und gäbe war. Lesen Sie den ausführlichen Artikel darüber in der israel heute November-Ausgabe!
Neo-Nazis in Petach Tikwah festgenommen
Die Polizei in Petach Tikva nahm 10 ortansässige Jugendliche unter dem Verdacht fest, dass sie Passanten tätlich angegriffen und Swastikas an die Wände gesprüht haben. Die Jugendlichen werden verdächtigt, einer örtlichen Neo-Nazi-Zelle anzugehören. Nach Polizeiangaben wird die Vereinigung von dem 19-Jährigen Eli Buanitov, einem unter dem Namen „Nazi Eli“ bekannten Stadtbewohner, angeführt. Buanitov wird vorgeworfen, seine gleichaltrigen Genossen dabei angeführt zu haben, grausame Überfälle auf unschuldige Zuschauer zu verüben, einschließlich tätlicher Übergriffe auf Minoritäten, wie Homosexuelle, Gastarbeiter und Wohnsitzlose sowie Kippaträger. Die Gruppe wird darüber hinaus verdächtigt, Verbindungen zu Neo-Nazi-Organisationen im Ausland zu unterhalten, die sie versuchen zu imitieren. Die Polizei ist der Meinung, die Jugendlichen treffen sich regelmäßig, grüßen sich mit dem Hitler-Gruß und tragen eintätowierte Hakenkreuze. Alle Gruppenmitglieder, mit der Außnahme von einem, sind nicht-jüdische Einwanderer aus der ehemaligen Sowjetunion, die nach Israel gemäß des Rückkehrgesetzes einwanderten. Das letzte Mitglied ist ein Staatsbürger auf Zeit.
Flog Israel auch über die Türkei?
Nachdem behauptet wurde, israelische Kampfflugzeuge hätten bei Latakia syrisches Hoheitsgebiet überflogen, sollen sie nun auch über türkisches Hoheitsgebiet geflogen sein, denn in der Türkei wurde ein angeblich von einem israelischen F-15 Kampfflugzeug abgeworfener leerer Treibstofftank gefunden. Israels Regierung schweigt dazu.
Scheich befürwortet Vertreibung der Juden aus Jerusalem
Auf einer islamischen Konferenz in Umm el Fahm, einem arabischen Dorf im Norden Israels in der Nähe von Afula, verkündete der Vorsitzende der Islamischen Bewegung, Scheich Raed Salah, dass die Juden bald aus Jerusalem verschwunden sein werden und rief zu einer dritten Intifada auf, sollte Israel die arabischen Ausgrabungen auf dem Tempelplatz stoppen.
Papst gedachte der jüdischen Opfer
Bei seinem Besuch in Wien verließ Papst Benedikt XVI. trotz Regen vor der Holocaustgedenkstätte sein Papstmobil, um zusammen mit Rabbiner Eisenberg vor dem Holocaustmahnmal der jüdischen Opfer zu gedenken. Von den 185.000 Wiener Juden kamen während des Holocaust 65.000 ums Leben. Heute leben in Wien nur knapp 7000 Juden.
Das Wetter
In Jerusalem werden heute bis zu 25 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 29 Grad, in Tiberias 34, am Toten Meer 37 und in Eilat bis zu 37 Grad.

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Kommentar:

Normalerweise werden diese beiden Paraschot (Wochenabschnitte) immer zusammen an einem Schabbat gelesen, nur im Schaltjahr (nächstes Jahr 5768) werden sie getrennt gelesen. Zusätzlich fällt unser Schabbat nun auf den 25. Elul, d.h. sechs Tage vor dem jüdischen Neujahr ? und das wiederum bedeutet im Judentum der Tag des ersten Weltschöpfungstages!

Wir nähern uns dem Ende der Abschiedsrede des Mose, die an das gesamte Volk gerichtet war, von den Stammesoberhäuptern bis hin zum ?Holzhauer und Wasserschöpfer?. In unserer Lesung finden wir abermals eine Bestätigung der Gültigkeit und Ewigkeit der Worte der Verheißungen, die Mose, der demütige Knecht Gottes, sprach. Nehmen wir als Beispiel Vers 13f: ?Doch nicht mit euch allein schließe ich diesen Bund ..., sondern sowohl mit dem, der heute hier ist, ... als auch mit dem, der heute nicht mit uns hier ist.? Ein ewiger Bund! Die in den Versen 17 und 18 beschriebenen Leute, die ihr Herz von dem HErrn abwenden, lassen leider auch an neuzeitliche Gemeindemitglieder denken, die im Neuen Testament ?lau? genannt werden. Doch der HErr wird solches nicht dulden.

Im Kapitel 30 sehen wir eine bevorstehende Diasporazeit der Juden, eine Vertreibung und Verstreuung unter die Völker, angedeutet. Aber das wird nicht endgültig sein: ?... dann wird der HERR, dein Gott, dein Geschick wenden und sich über dich erbarmen. Und er wird dich wieder sammeln aus all den Völkern, wohin der HERR, dein Gott, dich zerstreut hat.? (Vers 3) Im selben Kapitel sagt uns der HErr Zebaoth, dass Seine Gebote gegenwärtig sind und daher auch gehalten werden können! Die Verse 11 bis 14 sprechen es klar aus. Vielleicht sagen uns diese Verse aber auch dass Gottes Gebot ist nicht außer Reichweite sind. Man muss nicht in andere Länder oder gar Kontinente zu irgendeiner Revival-Konferenz reisen, um dort Gott zu erleben, denn ?das Wort ist ganz nahe? ? in Mund und Herzen, um es zu tun!

Vers 15: ?Siehe, ich habe dir heute vorgelegt das Leben und das Gute, den Tod und das Böse!? Klar und eindeutig drängt sich der Vers auf. Jeder darf und sollte ihn persönlich hören. Es ist auch heute noch des HErrns Ruf an den Menschen, den der Prophet Jesaja so ausdrückt: ?Ich (der HErr) habe den ganzen Tag meine Hände ausgebreitet zu einem widerspenstigen Volk ...? (Jesaja 65,2; vgl. 59,1 und im NT 2. Petrus 3,9)
Mose fleht und ist der Hoffnung, dass seine Leute, das Volk, das er nun 40 Jahre gut kennt, doch zwischen ?Leben und Tod, Segen und Fluch, die er ihnen vorgelegt hat unterscheiden kann! ?So wähle das Leben, damit du lebst...? (Vers 19).

In der zweiten Parascha ?WaJelech? werden wir Zeuge des letzten Tages im Leben des Mose, er war genau 120 Jahre alt. Gemäß jüdischer Tradition fallen sein Geburtstag und sein Todestag gleichermaßen auf den 7. Tag des Monats Adar. 120 Jahre sind das Lebensalter eines Gerechten. Heute wird an diesem Datum der Verstorbenen gedacht, deren Todestag und ?ort (wie einst bei Mose) unbekannt ist.
Josua obliegt es von nun an, den Jordan zu überschreiten und das Volk ins Gelobte Land hineinzuführen. Als Mose dem Volk sagte, dass er an diesem Gang nicht mehr teilnehmen würde, herrschte sicher Unsicherheit und Furcht, denn ?der Gottesmann verlässt uns nun?.
Darum die wiederkehrenden Verheißungen: ?Seid stark und mutig, fürchtet euch nicht und erschreckt nicht vor ihnen! Denn der HERR, dein Gott, er ist es, der mit dir geht; er wird dich nicht aufgeben und dich nicht verlassen.? (31,6) Immer ein gutes und tröstendes Wort wenn in Gemeinden Nachfolge stattfindet.

Als Letztes schrieb Mose die Thora nieder und überreichte sie den Priestern, sowie den Leviten. So ist denn das Schreiben einer eigenen Thorarolle auch das letzte Thoragebot. Vers 10 zeigt die Wurzel der Thoralesung zu Sukkoth, was auch heute noch getan wird. Sukkot, das Laubhüttenfest, wird vollendet mit Simchat Thora, dem Fest der Freude an der Thora. An Simchat Thora wird der jährliche Lesezyklus der Fünf Bücher Mose vollendet und zugleich neu begonnen.

Schon Mose betonte die ?Beschneidung des Herzens? (30,6), weil er etwas vom menschlichen Herzen wusste (31,27): ?Denn ich kenne deine Widerspenstigkeit und deine Halsstarrigkeit wohl. Siehe heute [schon], während ich noch bei euch lebe, seid ihr widerspenstig gegen den HERRN gewesen; wieviel mehr nach meinem Tod!? Wir dürfen unser Vertrauen nicht auf Menschen gründen, sondern auf den HErrn allein!

- Michael Schneider
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NEU: Wasserableitungskanal in der Davids Stadt entdeckt
Bei Ausgrabungen der israelischen Altertumsbehörde wurde bei einer Ausgrabung zur Suche der Herodianischen Strasse südlich der Altstadt der Wasserableitungskanal entdeckt. Dies gab die IAA heute bei einer Pressekonferenz bekannt. Per Zufall stieß man auf diesen Tunnel, von dem bereits etwa 100 Meter in südlicher Richtung zum Kidrontal begehbar sind. Zusätzlich fand man auch die Herodianische Strasse, denn von ihr gehen die Gullys direkt in den darunter liegenden Tunnel, von wo aus das Wasser damals ins Tal floß. Wohin genau, wird sich bei der weiteren Forschung herausstellen. Prof. Ronni Reich, ein Archäologe der Universität Haifa, der an der Ausgrabung beteiligt ist, meinte, dass das antike Jerusalem eine der modernsten Städte der damaligen Zeit war, denn es hatte ein Abwassersystem, in dem hauptsächlich das Regenwasser abgeführt wurde. Mehr dazu in der November-Ausgabe von israel heute.
Basketball und Fussball
Gestern Abend spielte Israels Fussball-Nationalmannschaft im Londoner Wembley-Stadion gegen England und verlor das Spiel mit 0:3. Im Basketball kam die israelische Nationalmannschaft einen Schritt weiter, nachdem sie am Freitagabend das Spiel gegen Kroatien mit 80:75 Punkten gewann. Heute Abend findet das nächste Spiel im Rahmen des Eurobasket 2007 gegen Portugal statt.
Antiker Bienenstock
Archäologen haben in Nordisrael 30 vollständig erhaltene Bienenstöcke entdeckt, die aus der Zeit um 900 v. Chr. stammen dürften und damit eindeutige Beweise liefern, dass während des damaligen israelischen Königreiches die Honigproduktion florierte. Die 3000 Jahre alten Bienenstöcke wurden zusammen mit enormen Mengen an Bienenwachs und Waben während Ausgrabungen in der antiken Stadt Rechov gefunden. Amichai Mazar von der Hebräischen Universität sagte gegenüber der AP, dass die Bienenhaltung in der damaligen Zeit gang und gäbe war. Lesen Sie den ausführlichen Artikel darüber in der israel heute November-Ausgabe!
Neo-Nazis in Petach Tikwah festgenommen
Die Polizei in Petach Tikva nahm 10 ortansässige Jugendliche unter dem Verdacht fest, dass sie Passanten tätlich angegriffen und Swastikas an die Wände gesprüht haben. Die Jugendlichen werden verdächtigt, einer örtlichen Neo-Nazi-Zelle anzugehören. Nach Polizeiangaben wird die Vereinigung von dem 19-Jährigen Eli Buanitov, einem unter dem Namen „Nazi Eli“ bekannten Stadtbewohner, angeführt. Buanitov wird vorgeworfen, seine gleichaltrigen Genossen dabei angeführt zu haben, grausame Überfälle auf unschuldige Zuschauer zu verüben, einschließlich tätlicher Übergriffe auf Minoritäten, wie Homosexuelle, Gastarbeiter und Wohnsitzlose sowie Kippaträger. Die Gruppe wird darüber hinaus verdächtigt, Verbindungen zu Neo-Nazi-Organisationen im Ausland zu unterhalten, die sie versuchen zu imitieren. Die Polizei ist der Meinung, die Jugendlichen treffen sich regelmäßig, grüßen sich mit dem Hitler-Gruß und tragen eintätowierte Hakenkreuze. Alle Gruppenmitglieder, mit der Außnahme von einem, sind nicht-jüdische Einwanderer aus der ehemaligen Sowjetunion, die nach Israel gemäß des Rückkehrgesetzes einwanderten. Das letzte Mitglied ist ein Staatsbürger auf Zeit.
Flog Israel auch über die Türkei?
Nachdem behauptet wurde, israelische Kampfflugzeuge hätten bei Latakia syrisches Hoheitsgebiet überflogen, sollen sie nun auch über türkisches Hoheitsgebiet geflogen sein, denn in der Türkei wurde ein angeblich von einem israelischen F-15 Kampfflugzeug abgeworfener leerer Treibstofftank gefunden. Israels Regierung schweigt dazu.
Scheich befürwortet Vertreibung der Juden aus Jerusalem
Auf einer islamischen Konferenz in Umm el Fahm, einem arabischen Dorf im Norden Israels in der Nähe von Afula, verkündete der Vorsitzende der Islamischen Bewegung, Scheich Raed Salah, dass die Juden bald aus Jerusalem verschwunden sein werden und rief zu einer dritten Intifada auf, sollte Israel die arabischen Ausgrabungen auf dem Tempelplatz stoppen.
Papst gedachte der jüdischen Opfer
Bei seinem Besuch in Wien verließ Papst Benedikt XVI. trotz Regen vor der Holocaustgedenkstätte sein Papstmobil, um zusammen mit Rabbiner Eisenberg vor dem Holocaustmahnmal der jüdischen Opfer zu gedenken. Von den 185.000 Wiener Juden kamen während des Holocaust 65.000 ums Leben. Heute leben in Wien nur knapp 7000 Juden.
Das Wetter
In Jerusalem werden heute bis zu 25 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 29 Grad, in Tiberias 34, am Toten Meer 37 und in Eilat bis zu 37 Grad.

Wir wünschen Ihnen aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels, einen gesegneten Tag und ein erholsames Wochenende. Der derzeitige Wasserspiegel des Sees Genezareth liegt bei – 212,16 m unter dem Meeresspiegel (Tendenz sinkend) – der ideale Wasserstand beträgt -208,80 Meter unter dem Meeresspiegel.
Kommentar:

Normalerweise werden diese beiden Paraschot (Wochenabschnitte) immer zusammen an einem Schabbat gelesen, nur im Schaltjahr (nächstes Jahr 5768) werden sie getrennt gelesen. Zusätzlich fällt unser Schabbat nun auf den 25. Elul, d.h. sechs Tage vor dem jüdischen Neujahr ? und das wiederum bedeutet im Judentum der Tag des ersten Weltschöpfungstages!

Wir nähern uns dem Ende der Abschiedsrede des Mose, die an das gesamte Volk gerichtet war, von den Stammesoberhäuptern bis hin zum ?Holzhauer und Wasserschöpfer?. In unserer Lesung finden wir abermals eine Bestätigung der Gültigkeit und Ewigkeit der Worte der Verheißungen, die Mose, der demütige Knecht Gottes, sprach. Nehmen wir als Beispiel Vers 13f: ?Doch nicht mit euch allein schließe ich diesen Bund ..., sondern sowohl mit dem, der heute hier ist, ... als auch mit dem, der heute nicht mit uns hier ist.? Ein ewiger Bund! Die in den Versen 17 und 18 beschriebenen Leute, die ihr Herz von dem HErrn abwenden, lassen leider auch an neuzeitliche Gemeindemitglieder denken, die im Neuen Testament ?lau? genannt werden. Doch der HErr wird solches nicht dulden.

Im Kapitel 30 sehen wir eine bevorstehende Diasporazeit der Juden, eine Vertreibung und Verstreuung unter die Völker, angedeutet. Aber das wird nicht endgültig sein: ?... dann wird der HERR, dein Gott, dein Geschick wenden und sich über dich erbarmen. Und er wird dich wieder sammeln aus all den Völkern, wohin der HERR, dein Gott, dich zerstreut hat.? (Vers 3) Im selben Kapitel sagt uns der HErr Zebaoth, dass Seine Gebote gegenwärtig sind und daher auch gehalten werden können! Die Verse 11 bis 14 sprechen es klar aus. Vielleicht sagen uns diese Verse aber auch dass Gottes Gebot ist nicht außer Reichweite sind. Man muss nicht in andere Länder oder gar Kontinente zu irgendeiner Revival-Konferenz reisen, um dort Gott zu erleben, denn ?das Wort ist ganz nahe? ? in Mund und Herzen, um es zu tun!

Vers 15: ?Siehe, ich habe dir heute vorgelegt das Leben und das Gute, den Tod und das Böse!? Klar und eindeutig drängt sich der Vers auf. Jeder darf und sollte ihn persönlich hören. Es ist auch heute noch des HErrns Ruf an den Menschen, den der Prophet Jesaja so ausdrückt: ?Ich (der HErr) habe den ganzen Tag meine Hände ausgebreitet zu einem widerspenstigen Volk ...? (Jesaja 65,2; vgl. 59,1 und im NT 2. Petrus 3,9)
Mose fleht und ist der Hoffnung, dass seine Leute, das Volk, das er nun 40 Jahre gut kennt, doch zwischen ?Leben und Tod, Segen und Fluch, die er ihnen vorgelegt hat unterscheiden kann! ?So wähle das Leben, damit du lebst...? (Vers 19).

In der zweiten Parascha ?WaJelech? werden wir Zeuge des letzten Tages im Leben des Mose, er war genau 120 Jahre alt. Gemäß jüdischer Tradition fallen sein Geburtstag und sein Todestag gleichermaßen auf den 7. Tag des Monats Adar. 120 Jahre sind das Lebensalter eines Gerechten. Heute wird an diesem Datum der Verstorbenen gedacht, deren Todestag und ?ort (wie einst bei Mose) unbekannt ist.
Josua obliegt es von nun an, den Jordan zu überschreiten und das Volk ins Gelobte Land hineinzuführen. Als Mose dem Volk sagte, dass er an diesem Gang nicht mehr teilnehmen würde, herrschte sicher Unsicherheit und Furcht, denn ?der Gottesmann verlässt uns nun?.
Darum die wiederkehrenden Verheißungen: ?Seid stark und mutig, fürchtet euch nicht und erschreckt nicht vor ihnen! Denn der HERR, dein Gott, er ist es, der mit dir geht; er wird dich nicht aufgeben und dich nicht verlassen.? (31,6) Immer ein gutes und tröstendes Wort wenn in Gemeinden Nachfolge stattfindet.

Als Letztes schrieb Mose die Thora nieder und überreichte sie den Priestern, sowie den Leviten. So ist denn das Schreiben einer eigenen Thorarolle auch das letzte Thoragebot. Vers 10 zeigt die Wurzel der Thoralesung zu Sukkoth, was auch heute noch getan wird. Sukkot, das Laubhüttenfest, wird vollendet mit Simchat Thora, dem Fest der Freude an der Thora. An Simchat Thora wird der jährliche Lesezyklus der Fünf Bücher Mose vollendet und zugleich neu begonnen.

Schon Mose betonte die ?Beschneidung des Herzens? (30,6), weil er etwas vom menschlichen Herzen wusste (31,27): ?Denn ich kenne deine Widerspenstigkeit und deine Halsstarrigkeit wohl. Siehe heute [schon], während ich noch bei euch lebe, seid ihr widerspenstig gegen den HERRN gewesen; wieviel mehr nach meinem Tod!? Wir dürfen unser Vertrauen nicht auf Menschen gründen, sondern auf den HErrn allein!

- Michael Schneider
Das Wetter
In Jerusalem werden heute bis zu 27 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 29 Grad, in Tiberias 35, am Toten Meer 38 und in Eilat bis zu 38 Grad.

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DVD „Israel sings?


Kein anderes Volk versteht es, Freud und Leid so miteinander zu verbinden, wie es in Israel geschieht. Um in all der Schwere immer wieder den Blick nach oben zu richten, da helfen Lieder, die uns aufbauen und Mut machen. Daher ? machen Sie sich eins mit Israel, indem Sie mit einstimmen in bekannte Songs, wie ?Jerusalem aus Gold?, ?Ich glaube? oder ?Wenn ich dich vergäße, Jerusalem?.

Sie können die DVD für nur 17,20 Euro statt 21,50 Euro (inkl. Versandkosten) bis zum 17. September beim Israel Basar bestellen.

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Israelische Kampfflugzeuge über Syrien?
Die syrische Regierung beschuldigt Israel, dass israelische Kampfflugzeuge vom Mittelmeer aus bei Latakia syrisches Hoheitsgebiet überflogen haben. Sie haben daraufhin auf die israelischen Flugzeuge geschossen. Israels Regierung hüllte sich bis jetzt in Schweigen und Damaskus ließ verlauten, dass es sich von Israel nicht in einen Krieg treiben lassen will.
Entführungsversuch vereitelt
Als Hamas-Palästinenser an der Grenze zum Gazastreifen versuchten einen israelischen Soldaten zu kidnappen, kam es zu einem Schusswechsel zwischen Hamas-Palästinensern und israelischen Sicherheitskräften. Dabei wurden nach palästinensischen Angaben 10 palästinensische Terroristen getötet.
Papst bietet Kontakthilfe an
Anlässlich seines Staatsbesuches in Italien traf Israels Staatspräsident Schimon Peres in der päpstlichen Sommerresidenz Castel Gandolfo mit Papst Benedikt XVI. zusammen. Dabei bot der Papst seine Kontakthilfe mit Hisbollah-Chef Scheich Hassan Nasrallah an, damit die von der Hisbollah in den Libanon entführten Soldaten Ehud Goldwasser und Eldad Regev freikommen.
Trauer um Pavarotti
Die Musikwelt in Israel trauert um Luciano Pavarotti. Als Pavarotti 1979 zum ersten Mal Israel besuchte und in Tel Aviv in Verdis „La Traviata“ sang, brachte er den Israelis auch bei, wie man richtig Spaghetti Bolognese zubereitet.
Neujahrsreden der Politiker
Da am Mittwochabend das jüdische Neujahr Rosch Haschana beginnt, halten Politiker schon jetzt ihre Neujahrsreden in denen sie u.a. auch ihr Politprogramm mitteilen. Zum Verlierer des Jahres wurde der ehemalige Gewerkschaftschef und in Olmerts Regierung zum Verteidigungsminister aufgestiegene Amir Peretz ernannt
Schabbat-Lesung und Kommentar
„Nitzavim / WaJelech – Ihr steht / Und er ging“, 5. Mose 29,9 31,30;
Haftara-Prophetenlesung: Jesaja 61,10 63,9

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Im Kapitel 30 sehen wir eine bevorstehende Diasporazeit der Juden, eine Vertreibung und Verstreuung unter die Völker, angedeutet. Aber das wird nicht endgültig sein: „... dann wird der HERR, dein Gott, dein Geschick wenden und sich über dich erbarmen. Und er wird dich wieder sammeln aus all den Völkern, wohin der HERR, dein Gott, dich zerstreut hat.“ (Vers 3) Im selben Kapitel sagt uns der HErr Zebaoth, dass Seine Gebote gegenwärtig sind und daher auch gehalten werden können! Die Verse 11 bis 14 sprechen es klar aus. Vielleicht sagen uns diese Verse aber auch dass Gottes Gebot ist nicht außer Reichweite sind. Man muss nicht in andere Länder oder gar Kontinente zu irgendeiner Revival-Konferenz reisen, um dort Gott zu erleben, denn ‘das Wort ist ganz nahe’ – in Mund und Herzen, um es zu tun!

Vers 15: „Siehe, ich habe dir heute vorgelegt das Leben und das Gute, den Tod und das Böse!“ Klar und eindeutig drängt sich der Vers auf. Jeder darf und sollte ihn persönlich hören. Es ist auch heute noch des HErrns Ruf an den Menschen, den der Prophet Jesaja so ausdrückt: „Ich (der HErr) habe den ganzen Tag meine Hände ausgebreitet zu einem widerspenstigen Volk ...“ (Jesaja 65,2; vgl. 59,1 und im NT 2. Petrus 3,9)
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Soldaten konfiszierten 11 Kassam-Rampen
Bei einer militärischen Operation innerhalb des nördlichen Gazastreifens stießen die Soldaten der Golani-Infantriebrigade sowie der Pioniere auf elf Kassam-Abschussrampen, die konfisziert wurden. Sie waren nahe des Grenzzaunes aufgestellt worden waren. Vorher am Tag waren drei Soldaten in Nablus verletzt worden, als ein Sprengsatz neben ihrem Jeep explodierte. Vorher hatten Soldaten in Nablus ein Sprengstofflabor im Balata-Flüchtlingslager ausfindig gemacht, wo fertige Sprengsätze, chemische Komponenten und Metallteile zur Verstärkung der Bombenwirkung gelagert waren.
Vermittlungskonferenz sei wertlos
Israel und etliche arabische Staaten warnen vor überhöhten Erwartungen bei der von den USA gesponserten Vermittlungskonferenz, die im November in Washington stattfinden soll. Sie soll dazu dienen, die Differenzen zwischen Israel und den Palästinensern zu schlichten. Nur wenige arabische Außenminister sprechen dieser Tagung Erfolg zu. Sie warnen sogar davor, dass diese Konferenz nur eine wertlose politische Foto-Demonstration sein wird, die späteren Friedensbemühungen schaden könnte.
Siedlerfamilien können Häuser bauen
340 Familien von aus Newe Dekalim im Gusch-Katif im Gazastreifen deportierten Siedlern unterzeichneten gestern mit der Regierung ein Abkommen, das es ihnen erlaubt, Häuser auf stattlichem Boden in Nitzan zwischen Aschkelon und Aschdod zu bauen. Damit endete eine Meinungsverschiedenheit zwischen den Seiten, die sich über mehr als ein halbes Jahr hingezogen hatten. Die Baurbeiten werden wahrscheinlich nach dem Laubhüttenfest beginnen. So haben jetzt bereits 35 % der deportierten Familien Erlaubnis erhalten, sich ein neues Heim bauen zu können. Insgesamt 500 von 1.400 Familien, die sich entschieden hatten, als Gruppe ihren Ort zu verlassen dürfen nun mit dem Bau beginnen. Nur zwei Familien haben bisher neue Häuser fertiggestellt.
Präsident Peres in Italien
Staatspräsident Schimon Peres befindet sich jetzt zu einem fünftägigen offiziellen Besuch in Italien. Er traf sich gestern mit dem italienischen Präsidenten Giorgio Napolitano sowie auch mit dem Ministerpräsident Romano Prodi. Weitere Gespräche mit Oppositionsführern, dem Papst und Mitgliedern der jüdischen Gemeinde in Rom stehen auf dem Plan. Italien hat, seitdem es die Hauptmacht des UNIFIL-Kontingents im Südlibanon bildet, eine größere Rolle im Nahen Osten übernommen. Zeitgleich traf gestern der italienische Außenminister Massimo D´Alema in Jerusalem mit seiner Amtskollegin Zippi Livni (Bild) zusammen sowie auch mit den Angehörigen der entführten Soldaten Goldwasser, Regev und Schalit.
USA: Junge Generation der Juden distanziert sich von Israel
Nordamerikas junge säkulare Juden pflegen immer weniger Beziehungen zum Judenstaat Israel. Eine Umfrage ergab, dass nur noch 35 % der US-Juden unter 35 Jahren es als persönliche Tragödie ansehen, sollte Israel zerstört werden. Bei den über 65-jährigen wäre Israels Untergang noch bei 78 % eine persönliche Tragödie. 1.700 Personen aller Altersgruppen waren diesbezüglich befragt worden. Der Vorsitzende der Jewish Agency, Seev Bielski, meinte, dass die Ergebnisse dieser Umfrage erschütternd seien. Er machte ein komfortables Leben in Amerika und den steigenden Materialismus mit dafür verantwortlich. „Wer hätte gedacht dass nur 60 Jahre nach dem Holocaust so viele unserer Brüder und Schwestern keine Verbindung zum jüdischen Staat spüren.“
Logo zum 60. Unabhängigkeitstag
Das Ministerkomitee für die Feierlichkeiten anläßlich des 60. Unabhängigkeitstages Israels entschied sich einstimmig für das Logo, dass diese begleiten soll. Führende Werbebüros in Israel hatten 100 Entwürfe eingesandt, von denen sechs in die innere Auswahl kamen. Der Artdirektor der ARD Kommunikation, Remo Sientes – ein ehemaliger aus Frankreich eingewanderter Jude – entwarf das ausgewählte Logo. „Dieses Logo verdeutlicht Strömung, Erneuerung und Fortbestehen. Es ist optimistisch, der Junge symbolisiert die Hoffnung, mit einem Blick in die Zukunft“, so Nira Schneiderman, Direktorin der staatlichen Werbeabteilung. Dieses Logo wird auf Bussen, Zügen, den Flugzeugen, auf Regierungsbriefpapier und auf Werbeflächen zu sehen sein.
Protest zahlte sich aus
Nach mehreren Jahren von Protesten und Arbeit von Aktivisten sowie des lokalen Bürgermeisteramtes konnten jetzt der östliche Teil des Gusch Etzion Siedlungsblocks wieder direkt mit Jerusalem verbunden werden. Vor kurzem wurde die neue Strasse eingeweiht, die es den Einwohnern der jüdischen Orte am Rand der judäischen Wüste erlaubt, in nur zehn Minuten in Jerusalem zu sein, anstatt der bisherigen 45 Minuten. Seit dem Beginn der Zweiten Intifada im Oktober 2000 waren die Einwohner abgeschnitten worden, da die existierende Strasse als zu gefährlich eingestuft wurde jedoch aber auch keine Umgehungsstrasse geplant worden war.
Das Wetter
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Olmert und Blair für palästinensische Wirtschaft
Ministerpräsident Ehud Olmert und der Gesandte des Nahost-Quartetts, Tony Blair, erörterten gestern Abend in Jerusalem verschiedene Möglichkeiten, wie man den von Fatah-Palästinenserchef Mahmud Abbas regierten Palästinensern wirtschaftlich helfen könnte. Man will die palästinensische Wirtschaft stärken und versuchen ausländische Investoren anzulocken, damit sie ein stärkeres Gegengewicht gegen die radikalen Hamas-Palästinenser sein können. Israel erwägt als Zeichen guten Willens weitere 100 Palästinenser aus dem Gefängnis entlassen.
Palästinenser bekamen Recht
Israels Oberster Gerichtshof entschied sich nach einem zweijährigen Prozess in seinem Urteil für den Antrag der Palästinenser von Bil´in, die gegen die Route des Sicherheitszaunes bei Modiin-Illit protestiert hatten. Sie hatten sich durch die Nähe des Wohnviertels Matitjahu-Ost dieser Stadt bedrängt fühlten und von ihren landwirtschaftlichen Anbaugebieten abgeschnitten würden. Nun muss das Militär die Route des Sicherheitszauns abändern.
Bürgermeister Sderots überraschte
Eli Moyal, der Bürgermeister von Sderot überraschte gestern mit der Mitteilung sein Amt zeitweilig niederlegen zu wollen, bis die gegen ihn geführte Ermittlung der Polizei abgeschlossen ist. Er wird verdächtigt sein Amt missbraucht zu haben, um ihm nahestehenden Personen Verträge zu verschaffen. Er beteuert seine Unschuld und sagte, niemals öffentliche Gelder zu anderen Zwecken genutzt zu haben. „Ich kann nicht eine ständig in Gefahr stehende Stadt leiten, wenn die Medien mich als einen Kriminellen einstufen“, so Moyal. Er habe noch nicht einmal mit der Polizei diesbezüglich gesprochen und die Medien haben ihn bereits als bewiesenen Schuldigen eingestuft.
Präsident Peres nach Italien
Staatspräsident Schimon Peres reist nach Italien, wo er unter anderem mit Papst Benedikt XVI. und dem italienischen Regierungschef Romano Prodi zusammentreffen wird. Peres will jedoch in erster Linie vor den hohen Feiertagen dort die jüdischen Gemeinden besuchen.
Olmert eröffnete Eisenbahnstrecke
Ministerpräsident Ehud Olmert eröffnete das erste Teilstück der neuen Eisenbahnstrecke, die den Ben Gurion Flughafen mit Modiin und Tel Aviv verbindet. Olmert steuerte für eine kurze Zeit den modernen Triebwagen. Demnächst sollen Schnellzüge den Ben Gurion Flughafen auch mit Jerusalem verbinden. Die Trassen sind dafür schon gebaut.
Jüdisches Neujahrsfest naht
In der nächsten Woche am Mittwoch Abend beginnt das jüdische Rosch Haschana - Neujahr, das Jahr 5768. Die Zählung des jüdischen Kalenders beginnt mit der biblischen Weltschöpfung. Dem Rosch Haschana Tag folgen zehn Bußtage in denen man alles mit Gott und seinen Mitmenschen in Ordnung bringen soll. Daher schließen die Bußtage mit dem Versöhnungstag Jom Kippur.
Das Wetter
In Jerusalem werden heute bis zu 28 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 30 Grad, in Tiberias 35, am Toten Meer 39 und in Eilat bis zu 39 Grad.

Wir wünschen Ihnen aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels, einen gesegneten Tag. Der derzeitige Wasserspiegel des Sees Genezareth liegt bei – 212,10 m unter dem Meeresspiegel (Tendenz sinkend) – der ideale Wasserstand beträgt -208,80 Meter unter dem Meeresspiegel.

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Wer ist sie, die da heraufkommt aus der Wüste, Rauchsäulen gleich, umduftet von Myrrhe und Weihrauch, von allerlei Gewürzpulver des Händlers? Hoheslied 3,6

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