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August 31
israel heute | Tägliche Newsletter
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Tägliche Nachrichten aus der
israel heute Redaktion.
Sonntag, 31. August 2008
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450 Terroristen, auch Marwan Barghuti, sollen freigelassen werden
Israel ist bereit, für die Freilassung von Gilad Shalit, der im Juli 2006 von den Palästinensern verschleppt wurde, 450 Gefangene frei zu lassen. Unter ihnen auch der Führer der Fatah-Tansim-Terroristen, Marwan Barghouti, der in Israel zu einer fünffachen lebenslänglichen Haftstrafe wegen Mordes an fünf Israelis verurteilt wurde. Die Hamas-Palästinenser fordern für den iraelischen Soldaten die Freilassung von 1000 inhaftierten Palästinensern. Heute werden sich Ministerpräsident Ehud Olmert mit PA-Präsident Mahmud Abbas zu einer weiteren Gesprächsrunde in der Residenz Olmerts treffen. Dabei soll über eine weitere Freilassung von Gefangenen beraten werden. Zusammen mit Außenministerin Zippi Livni will Olmert den Willen Israels unterstreichen, den Annapolis-Prozeß voranzutreiben und noch bevor US-Präsident Bush im Januar 2009 sein Amt niederlegt, ein Abkommen mit den Palästinensern auszuarbeiten.
Russland will Militärpräsenz im Mittelmeerraum erhöhen
Um ihre Präsenz im Mittelmeerraum zu erhöhen will, die russische Marine in Zukunft mehr Gebrauch von syrischen Häfen machen. Dies wurde vom diplomatischen Geschäftsträger Russlands in Damaskus, Igor Belajev, Journalisten mitgeteilt. Die Ankündigung kommt vor dem Hintergrund gesteigerter Spannungen zwischen Moskau und dem Westen infolge des Kaukasus-Konflikts. Syriens Präsident Bashar Assad hatte die russische Offensive in Georgien vergangene Woche bei seinem Moskau-Besuch gutgeheißen. „Unsere Marine-Präsenz im Mittelmeer wird wachsen“, so Belyaev wörtlich. „Russische Schiffe werden Syrien und andere freundschaftliche Häfen regelmäßiger anlaufen.“ Russland stützt sich auf den syrischen Hafen in Tartous als Hauptanlaufstelle im Mittelmeer, obgleich die Beziehungen zwischen beiden Ländern seit dem Zusammenbruch des Kommunismus etwas abgekühlt sind.
Gaza-Grenzübergang nach Ägypten kurz geöffnet
Die ägyptische Regierung öffnete für kurze Zeit ihre Grenze zum Gazastreifen, die sie im Juni 2007 total geschlossen hatte, um den Palästinensern die Einreise nach Ägypten zu verwehren. Weil in dieser Woche der moslemische Fastenmonat Ramadan beginnt, öffnete Ägypten die Grenze als Geste guten Willens, so können die seither in Ägypten festgehaltenen Palästinenser endlich zurück nach Gaza.
3000 weitere Zentrifugen werden installiert
Derzeit sind im Iran 4000 Zentrifugen zur Urananreicherung in Betrieb. Dies teilte der stellvertretende iranische Außenminister Alireza Sheikh Attar dem staatlichen Fernsehen mit. Weitere 3000 würden zurzeit installiert. Dieser Zentrifugenbestand in der Nuklearanlage in Natanz entspricht den Angaben der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA). Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad hatte im letzten Monat noch mit 5000 Zentrifugen geprotzt. Die Urananreicherung durch Zentrifugen ist ein notwendiger Schritt bei der Entwicklung von Atomwaffen, derer Teheran vom Westen bezichtigt wird.
Hisbollah schoß libanesischen Hubschrauber ab
Die Hisbollah hat am Donnerstag einen Hubschrauber der libanesischen Armee abgeschossen, nachdem sie diesen fälschlicherweise für einen Hubschrauber der israelischen Luftwaffe gehalten hatten. Dies ereignete sich in einerm Gebiet im Südlibanon, das als eine Hochburg der libanesischen Terrororganisation bekannt ist. Der Navigator wurde getötet, weitere Einzelheiten sind wegen Sperrung des Notlandungsortes durch die libanesische Armee nicht klar. Die Hisbollah selbst wollte sich bisher nicht zu dem Vorfall äußern. In der Vergangenheit hat sie wiederholt Angriffe gegen das libanesische Militär verurteilt, da sie ihre Aktionen gelegentlich mit ihm abstimmt. In Israel wird der Anschlag ihr jedoch nicht zuletzt unter dem Hinweis darauf zugeschrieben, dass die Organisation in jüngster Zeit daran arbeitet, ihre Luftabwehrkapazitäten zu verbessern, um israelische Flugzeuge abschießen zu können. Unterdessen hat die in London erscheinende Zeitung Al-Quds Al-Arawi berichtet, dass die Hisbollah vom Iran mit neuen fortgeschrittenen Raketen ausgerüstet worden sei, die das israelische Kernland treffen können. Womöglich handelt es sich bei den neuen Raketen um jene Überraschung, die die Terrororganisation für den Fall eines israelischen Militärschlags gegen Iran bereitzuhalten behauptet hat. Die Person die auf den Hubschrauber gefeuert hatte, wurde an die libanesischen Behörden übergeben.
Das Wetter
In Jerusalem werden heute bis zu 30 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 29 Grad, in Tiberias 36, am Toten Meer 38 und in Eilat bis zu 40 Grad.
Wir wünschen Ihnen aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels, einen gesegneten Tag. Der derzeitige Wasserspiegel des Sees Genezareth liegt bei – 213,67 m unter dem Meeresspiegel (Tendenz sinkend) – der ideale Wasserstand beträgt -208,80 Meter unter dem Meeresspiegel.
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August 29
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Tägliche Nachrichten aus der
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Freitag, 29. August 2008
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UNIFIL-Anwesenheit um ein Jahr verlängert
Von Israels Regierung wurde die Entscheidung des UN-Sicherheitsrates, das Mandat der UNIFIL-Truppen im Südlibanon für ein weiteres Jahr zu verlängern, gut aufgenommen. Obwohl die Regierung sich gewünscht hätte, dass die Befugnisse dieser Truppen etwas erweitert werden, was israelische Diplomaten auch bei verschiedenen Treffen im Ausland verlauten ließen. Derzeit arbeiten die Truppen unter Kapitel 6 der UN-Charta, das ihnen erlaubt, zurückzuschießen wenn sie beschossen werden. In Jerusalem hätte man sich gewünscht, dass das Mandat auf Kapitel 7 erweitert werden würde, was den Truppen die Möglichkeit gäbe, hart einzugreifen um zum Beispiel den Waffenschmuggel aus Syrien an die Hisbollah einzudämmen.
Ashkelon: Hunderte gestohlene Gastanks für Terroristen beschlagnahmt
Inspektoren des Ministeriums für Infrastruktur inspizierten Mittwochnacht ein Warenlager in Ashkelon und beschlagnahmten 1700 gestohlene Gastanks, die dort vor ihrer Weitergabe an Terroristen in Gaza gelagert wurden. Die Gastanks wogen etwa 85 Tonnen, die Terroristen beabsichtigten, das Metall für die Herstellung von Kassam Raketen zu verwenden. Das Warenlager war einst in der Gegend unter Beschuss von Raketenangriffen gewesen, eine Explosion hätte eine Katastrophe zur Folge gehabt.
Homosexuelle reagieren mit einer Parade auf Gaydamak
Homosexuelle planen am heutigen Freitag eine Parade in Tel Aviv, um auf die Bemerkungen von Arcadi Gaydamak, Kandidat für das Bürgermeisteramt Jerusalems, zu reagieren. Gaydamak hatte gesagt, dass, wenn er das Rennen gewinne, Homosexuelle „nur über seine Leiche“ eine Parade in der Hauptstadt veranstalten könnten. Gaydamak “wird sehen dass es uns gibt, wird stolz sein und uns nicht aufhalten können,” sagte ein Leiter der Homosexuellen Bewegung. Sie kritisierten den Milliardär, indem sie sagten, es sei „für einen Geschäftsmann einfach, unsere Gemeinschaft anzugreifen und die Medien hinter unseren Rücken und gegen unsere Rechte aufzuhetzen.“ Die Abgeordneten der Meretz-Partei werden zur Teilnahme der Parade erwartet.
Neue Ölleitung in Haifa
In Haifa wird in den nächsten Wochen eine neue Ölleitung verlegt. Damit wird die alte Ölleitung ausgewechselt, die bereits durch jahrelangen Gebrauch verrostet war.
Das Rohr wird unbehandeltes Öl von den Tanks in die Transportbehälter an der Endstation in Kiryat Chaim transportieren. Von dort geht es zu den Raffinerien in Haifa.
Arbeitslosigkeit tiefer als vor 20 Jahren
Den neuesten Statistiken der Regierung zufolge ist die Arbeitslosenquote geringer als heute vor 20 Jahren.
Die Arbeitslosenquote lag für die zweite Hälfte des Jahres 2008 bei 5,9 Prozent. Die Gesamtsumme der beschäftigten Bürger erreichte 2,95 Millionen.
Experten deuteten die Zunahme des letzten Jahres als Folge des Aufwärtstrends, sie warnen jedoch davor, dass die Arbeitslosenzahl nicht die Realität auf dem Markt wiederspiegle. Sie rechnen mit einer Zunahme der Arbeitslosigkeit um 7 Prozent bis zum Ende des Jahres.
Friedensaktivist Abi Nathan verstorben
Der bekannteste Friedensaktivist Israels, Abi Nathan, ist im Alter von 81 Jahren im Ichilov-Krankenhaus verstorben. Er war der erste, der auf eigene Faust versucht hatte, Ägypten zu einem Frieden mit Israel zu bewegen, als er 1966 mit seinem Flugzeug nach Ägypten flog. Nathan war 1927 im Iran geboren worden, diente als Pilot in der israelischen Luftwaffe und bei EL AL. Er kaufte ein altes Frachtschiff, ankerte dies vor der Küste Tel Avivs und eröffnete eine sogenannte Piraten-Radiostation, die „Voice of Peace“, die westliche Musik und Nachrichten in Hebräisch und Arabisch brachte. Im Jahr 1989 war er zu 122 Tagen Haft verurteilt worden, weil er sich mit PLO-Chef Yasser Arafat getroffen hatte. Nach dem Osloabkommen feierte er dies indem er sein Radio-Schiff versenken ließ.
Schabbat-Lesung
„Re´eh - Siehe“, 5. Mose 11,26 – 16,17
Haftara-Prophetenlesung: Jesaja 54,11-55,5
Auszug aus der Lesung:
Siehe, ich lege euch heute vor den Segen und den Fluch: den Segen so ihr gehorchet den Geboten des HERRN, eures Gottes, die ich euch heute gebiete; den Fluch aber, so ihr nicht gehorchen werdet den Geboten des HERRN, eures Gottes, und abweichet von dem Wege, den ich euch heute gebiete, daß ihr andern Göttern nachwandelt, die ihr nicht kennt. Wenn dich der HERR, dein Gott, in das Land bringt, da du hineinkommst, daß du es einnehmest, so sollst du den Segen sprechen lassen auf dem Berge Garizim und den Fluch auf dem Berge Ebal, welche sind jenseit des Jordans, der Straße nach gegen der Sonne Niedergang, im Lande der Kanaaniter, die auf dem Blachfelde wohnen, Gilgal gegenüber, bei dem Hain More. Denn ihr werdet über den Jordan gehen, daß ihr hineinkommet, das Land einzunehmen, das euch der HERR, euer Gott, gegeben hat, daß ihr's einnehmet und darin wohnet. So haltet nun, daß ihr tut nach allen Geboten und Rechten, die ich euch heute vorlege.
Das Wetter
In Jerusalem werden heute bis zu 33 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 30 Grad, in Tiberias 37, am Toten Meer 41 und in Eilat bis zu 41 Grad.
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August 27
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Mittwoch, 27. August 2008
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Der Gewinner der 6. israelischen "Superstar"-Staffel steht fest
Gestern Abend ging die 6. Saison des israelischen Formats des Reality-Sängerwettbewerbs „Kochav Nolad“ zu Ende. Der Gewinner ist der 19-jährige Israel Bar-On aus Beerscheva. Das Finale fand am Strand des Sees Genezareth statt. Bar-On war der Favorit fast die ganze Saison über und erhielt auch die meiste Wertung seitens der Jury. Bei der Abstimmung gestern Abend nahmen mehr als 750.000 Zuschauer mittels SMS-Mitteilungen und Telefonvotes teil, um für ihren Kandidaten zu stimmen. Auf den zweiten Platz kam Li Biran und auf den dritten Platz Carmel Ekman.
Israelischer Geschäftsmann entführt
Vier Männer entführten gestern Abend einen in Nigeria lebenden israelischen Geschäftsmann auf einem Parkplatz in Port Harcourt an der nigerischen Küste. Das Außenministerium gab seinen Namen nicht bekannt sondern teilte nur mit, dass er etwa 60 Jahre alt ist und aus Zentralisrael stammt. Entführungen sind in diesem afrikanischen Land häufig, wo eine große und arme Bevölkerung neben reichen Investoren und Personen die von der Ölforderung profitieren, lebt. Der Grund für die Entführung ist nicht klar und es sei nicht bekannt, ob die Entführer ein Lösegeld fordern, so das Ministerium. In den meisten Fällen würden die Geiseln nach Erhalt des Lösegelds freigelassen werden. Das Ministerium und der dortige Botschafter Israels, Moshe Ram, beobachten die Situation und versuchen eine Freilassung des Geschäftsmanns zu erreichen.
Weiterer Korruptionsfall gegen Olmert
Ministerpräsident Ehud Olmert wird erneut verdächtigt, in einen anderen Korruptionsfall verwickelt zu sein, diesmal in seiner ehemaligen Position als Minister für Industrie und Handel. Ihm wird vorgeworfen, das schnellere Vorantreiben eines Investitionsprojekts befohlen zu haben. Der Staatskontrolleur klagte Olmert heute an, dass dieser und dessen Berater Beamte unter Druck gesetzt hätten, um für Investoren Vergünstigungen zu erwirken, noch bevor Experten ihre Einschätzung über das Projekt abgegeben hatten. Bei dem Projekt handelte es sich um ein israelisch-jordanisches Projekt für ein Kasino- und Hotelkomplex, das in der Nähe von Eilat erbaut werden sollte und von amerikanischen Investoren initiiert worden war. Olmert war in die Treffen zwischen den Seiten verwickelt gewesen, jedoch hätte sein enger Freund und persönlicher Rechtsanwalt Uri Messer davon profitiert.
Luftwaffe kaufte Ausbesserungsmaterial
Israels Luftwaffe kaufte vor kurzem ein spezielles Material, mit dem Landebahnen nach einem Bombeneinschlag innerhalb von wenigen Minuten wieder einsatzbereit gemacht werden können. Zuvor wurde eine Testreihe durchgeführt, bei der auch vollbeladene Kampfjets über dieses Material fuhren. Die Entscheidung zum Kauf wurde im Rahmen der Lektionen aus dem Zweiten Libanonkrieg gemacht, als mehr als 4000 Raketen in Israel einschlugen. Man will darauf vorbereitet sein, das falls in einem zukünftigen Konflikt die Hisbollah und Syrien die Luftwaffenstützpunkte unter Beschuß nimmt, diese dennoch ungehindert weiter genutzt werden können. Außerdem möchte Israel etwa 25 neue Kampfjets des Typs F-35 kaufen, die auch vertikal starten und landen können.
Kein Ende für Schalit in Aussicht
Trotz jüngsten Verhandlungen zwischen Israels Verteidigungsminister Ehud Barak und dem ägyptischen Präsident Hosni Mubarak, zeichnet sich noch keine Aussicht auf eine Freilassung des im Juli 2006 von Hamas-Palästinensern in den Gazastreifen verschleppten Soldaten Gilad Shalit ab. Ägypten ist Israels Verhandlungspartner mit den Hamas-Palästinensern.
Primärwahlen am 17. September
Am 17. September findet die Primärwahl für den Vorsitz der Kadima-Partei statt. Wer hier gewinnt, kann sich als Kandidat der Kadima-Partei für die Knessetwahlen aufstellen lassen. Am aussichtsreichsten ist Außenministerin Zippi Livni. Über sie erschienen in den letzten drei Wochen in den israelischen Medien 67 positive Artikel, über ihren Gegenspieler Verkehrsminister Shaul Mofaz dagegen nur 46. Die 50-jährige Zippi Livni ist ein Zögling von Ariel Sharon, der immer noch im Koma liegt. Livni begann ihre Karriere im israelischen Geheimdienst Mossad.
Das Wetter
In Jerusalem werden heute bis zu 32 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 30 Grad, in Tiberias 39, am Toten Meer 39 und in Eilat bis zu 42 Grad.
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August 26
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Tägliche Nachrichten aus der
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Dienstag, 26. August 2008
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Gaydamak gegen Gay-Parade in Jerusalem
Der jüdische Milliardär Arkadi Gaydamak kandidiert für das Amt des Bürgermeisters in Jerusalem. Bei einem gestrigen jährlichen Treffen der Freunde des Bikkur-Cholim-Krankenhauses wandte sich Gaydamak an die ultraorthodoxe Bevölkerung Jerusalems indem er sagte, dass er als Bürgermeister es nicht zulassen würde, dass in der Heiligen Stadt Gay-Paraden stattfinden. Er persönlich habe nichts gegen Homosexuelle, aber ihr Lebensstil sei gegen die jüdische Tradition und er wolle den religiösen Status und die Werte Jerusalems verstärken. Weiter meinte er, dass er großen Respekt für den ultraorthodoxen jüdischen Lebensstil habe, und sie unterstützt werden müssten, da sie sich an alle 613 Gebote der Thora halten. Obwohl er an dritter Stelle im Wahlrennen nach Menachem Porusch und Geschäftsmann Nir Barkat stehe, ist er sich seines Sieges sicher, denn er spreche nicht nur, sondern tue auch Dinge. Es ist meine Bestimmung, Jerusalems Bürgermeister zu werden und ich werde bis zum Ende am Wahlrennen teilnehmen“, so Gaydamak.
Mofaz und Livni versprechen Änderung der Staatshaushalts
Die beiden führenden Kandidaten in den nahenden Wahlen zum Vorstand der Kadima-Partei, Außenministerin Zippi Livni und Transportminister Schaul Mofaz, versprachen jeweils den Staatshaushaltsplan für 2009 abändern zu wollen, sollten sie zum Parteilleiter gewählt werden. Das Budget war zwar am Montag nach einem 16-stündigen Verhandlungsmarathon angenommen worden, obwohl Mofaz selbst und Livni sich anfangs dagegen ausgesprochen hatten und auch die Minister der Arbeitspartei und Schass dagegen gestimmt hatten. Mofaz meinte, dass es aus politischen Gründen durchkam. Livni sei dem Druck nicht standgehalten und hätte nicht auf ihre Meinung bestanden. Aus Livnis Kreisen wiederum konterte man, dass sie nicht auf eine niedrige Stufe sinken würden und dass diese Anklage von Mofaz beweise, dass er selber in seiner Kampagne zum Kadima-Vorstand unter Druck stehe.
Hamas verspricht Juden gut zu behandeln
Die Hamas verspricht die Juden mit demselben Respekt und Menschenwürde behandeln zu wollen, wie sie sich gegenüber einem Moslem verhalten, sollten diese in dem zukünftigen Palätinenserstaat unter islamischer Herrschaft in Siedlungen leben. In einem Interview mit IslamOnline sagte der hohe Hamas-Führer Mussa Abu Marsuk als Antwort auf die Frage eines Israelis, was geschehen werde, wenn sie das sogenannte Westjordanland beherrschen würden: Man wolle die Siedler entsprechend der moslemischen Ethik, religiösen Lehre und historischen Werten behandeln. Zur Klarstellung wies Marsuk auf vorige Jahrhunderte hin, in denen die Juden das Nahen Ostens angeblich in Frieden und Eintracht in den arabischen Staaten unter den Moslems lebten. „Wir haben kein Problem, wenn es zum Verhalten gegenüber dem anderen geht. Wir verstehen und erkennen anderer Leute Rechte an, was Bestandteil unseres Glaubens und der Ethik ist“, so Marsuk. Jedoch ließ Marsuk aus, dass der Islam verlangt, dass unter moslemischer Herrschaft lebende Nichtmoslems eine „Nichtgläubigensteuer“ zahlen müssen und ihre Religion nicht öffentlich pflegen dürfen.
Als Helden gefeiert
PA-Präsident Mahmud Abbas gab den freigelassenen Terroristen gestern eine große Willkommensparty, wobei diese als Helden gefeiert wurden. Er bestand in seiner Ansprache weiter darauf, dass es keinen Frieden zwischen Israel und den Palästinensern geben könne, bis nicht alle in israelischen Gefängnissen sitzenden Palästinenser/Terroristen freigelassen werden würden. Derzeit beläuft sich die Zahl dieser Häftlinge auf Tausende, die indirekt oder direkt am Terror gegen Israel beteiligt waren. Weiter bestand Abbas darauf, dass bei der nächsten Freilassung auch der Drahtzieher hinter dem Mord an dem ehemaligen Tourismusminister Rehavam Seevi, Ahmad Saadat, der Führer der Volksfront zur Befreiung Palästinas (PFLP), der eine lebenslängliche Haftstrafe erhielt, entlassen wird. Trotz dieser Aussagen und dem Verachten dieser israelischen „Gesten des Guten Willens“, wird Abbas als der moderate Palästinenserführer in israelischen sowie ausländischen Regierungskreisen angesehen.
Freilassung der Terroristen kam Kritik
Koalitionsmitglieder wie auch Oppositionsmitglieder der israelischen Regierung kritisierten die gestrige Freilassung von 199 palästinensischen Terroristen, die ohne jegliche Bedingungen an die PA aus der Haft entlassen wurden. Unter ihnen sind auch zwei, die Israelis getötet haben. Am Sonntagabend hatte der Oberste Gerichtshof die letzte Berufung gegen die Freilassung zurückgewiesen und damit Olmert den Weg für diese weitere Geste des „Guten Willens“ gegenüber PA-Präsident Mahmud Abbas gebahnt. Selbst das Gericht kritisierte die Regierung für die hastige Ausführung dieses Schritts, den der Ministerpräsident anläßlich des Besuches der amerikanischen Außenministerin Rice ausführen wollte, gab jedoch zu, sich nicht in politische und diplomatische Entscheidungen einmischen zu wollen. Die Richter beschuldigte Olmert auch, den Angehörigen der Terroropfer mit diesem Schritt die Wunden erneut aufzureissen. Oppositionsführer Benjamin Netanjahu nannte Olmerts „Gute Willensgeste“ eine „nationale Demütigung“ insbesondere betreffs der Freilassung der zwei Mörder von Israelis. Auch Transportminister Schaul Mofaz, einer der führenden Kandidaten zum Vorstand der Kadima-Partei hatte sich gegen die Freilassung ausgesprochen.
Sieben palästinensische "Polizisten" in Jerusalem festgenommen
Gestern nahm die israelische Polizei sieben Einwohner des arabischen Stadtviertels Schuafat im Norden Jerusalems fest, die als "Polizeioffiziere" der palästinensischen Autonomiebehörde in der Hauptstadt unterwegs waren. Sie hatten sich nicht nur öffentlich als solche Polizisten ausgegeben, sondern machten zudem Einwohnern des Stadtviertels und Arabern in Ostjerusalem zu schaffen, so das Militärradio. Diese illegale Polizeitruppe hatte einige Ostjerusalemer Araber entführt und in Polizeistationen der Autonomiebehörde in Ramallah zum Verhör gebracht. Unter den Abmachungen zwischen Israel und der Autonomiebehörde ist letzterer jegliche offizielle Tätigkeit in Jerusalem verboten.
Das Wetter
In Jerusalem werden heute bis zu 34 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 31 Grad, in Tiberias 40, am Toten Meer 41 und in Eilat bis zu 42 Grad.
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August 25
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Montag, 25. August 2008
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Staathaushalt nach Drohung Olmerts angenommen
In der Nacht von Sonntag auf Montag nahm die Regierung den Staatshaushaltsplan für 2009 an, nachdem Ministerpräsident Olmert eine Mehrheit von 13 zu 12 Ministern sichern konnte. Die Gespräche dazu dauerten 13 Stunden und endeten in einer Sackgasse, bis Olmert damit drohte, seinen Rücktritt bei Präsident Schimon Peres einzureichen, was die Regierung gestürzt und Neuwahlen gebracht hätte. Am Sonntag, nach zahlreichen Treffen, sah es so aus, dass Olmert Schwierigkeiten hat, eine Mehrheit zu erhalten, da sechs Abgeordnete der Arbeiterpartei und vier von der Schass-Partei ankündigten, gegen den Staatshaushaltsplan zu stimmen. Auch Vizepremierminister Haim Ramon hielt sich von der Abstimmung fern. Die Haupthürde gegen den Staatshaushalt war die geplante Kürzung des Verteidigungshaushalts um 2,1 Mrd. Schekel oder 0,9 Mrd. Schekel die wiederum eine kleinere oder größere Kürzung im Sozialwesen mit sich zieht. Das Verteidigungsministerium und Ehud Barak aus der Arbeiterpartei sprach sich überhaupt gegen jegliche Kürzung des Verteidigungshaushalts aus und forderte eine Erhöhung um 2 Mrd. über die nächsten zwei Jahre, um den sinkenden Dollarkurs und die steigenden Preise für Kraftstoff und Nahrungsmittel und andere Ausgaben bestreiten zu können.
Dritter Geburtstag in Gefangenschaft
Familienangehörige, Freunde und Aktivisten des entführten Soldaten Gilad Shalit planen einige Aktivitäten, um die Rückkehr des Soldaten zu fordern. Sie sollen am Donnerstag stattfinden, der Tag, an dem Gilad bereits seinen dritten Geburtstag in Gefangenschaft verbringen wird. In seinem Wohnort Mizpe Hilla wird seine Mutter Aviva an einer Demonstration zur Freilassung ihres Sohnes teilnehmen, die mit einem Fackelzug vom Ortseingang bis zu ihrem Haus gehen soll. Zur gleichen Zeit werden sich Demonstranten vor dem Generalstab in Tel Aviv versammeln und von dort zum Rabin-Platz marschieren, wo eine Kundgebung abgehalten werden wird. Die Teilnehmer der Demo können eine Geburtstagskarte für Gilads 22. Geburtstag unterschreiben, die später an Knessetabgeordnete überreicht werden soll. Derweil machen im Gazastreifen einige perfide Videoclips die Runde, die sich über Gilad und seine Familie lustig machen. Eines dieser Clips ist ein imaginäres Telefongespräch zwischen Gilad und seiner Mutter, dass tausende Palästinenser im Gazastreifen auf ihre Handys heruntergeladen haben. Ein im Internet zirkulierendes Bild zeigt Gilad als Hamas-Kämpfer und witzelt, dass er angeblich die Tochter eines der Clanmitglieder die ihn entführt haben, geheiratet habe.
Luftraumschutz Israels in den Händen der USA
Anfang August einigten sich Israel und die USA über die Stationierung eines leistungsstarken Raketenfrühwarnsystems in der Negev-Wüste, das von amerikanischem Personal betrieben werden soll. Diese Station wird Informationen von einem amerikanischen Team in Europa erhalten, das es in seiner Tätigkeit unterstützen wird. In dieser Station wird Satellitentechnologie genutzt, um die Herkunft und die Flugbahn von Langstreckenraketen zu verfolgen. Die Stationierung des Systems, JTAGS genannt, das als Abschiedsgeschenk der US-Regierung an Israel angesehen wird, und Israel vor Raketenangriffen aus Syrien und Iran schützen soll, hat jedoch auch ein Kehrseite. Denn damit wird die Aktionsfreiheit gegen diese beiden Staaten bedeutend gekürzt, denn diese Station, die als amerikanisches Hoheitsgebiet gelten wird, könnte das Ziel eines Gegenangriffs aus diesen Ländern werden, falls Israel dort Angriffe ausführen sollte. Beamte im Verteidigungsministerium sehen dieses Raketenfrühwarnsystem als ein Signal aus Washington, dass die US-Regierung gegen einen israelischen Angriff auf das iranische Atomprogramm ist.
Ultraorthodoxe gegen Straßenbahn
Die ultraorthodoxe Gemeinschaft Jerusalems sprach sich gegen die neue Straßenbahn in der Hauptstadt aus. Das Komitee für Transportangelegenheiten der Gemeinschaft wandte sich diese Woche an Knessetmitglieder und Minister mit der Bitte, die geplanten Routen der Straßenbahn nochmals zu überdenken. Bei dem Treffen wurde klar, dass das Transportministerium nach Inbetriebnahme der Straßenbahn plant, dass ein großer Teil der Buslinien, die der orthodoxen Bevölkerung dienen, abgeschafft werden sollen. In einem Brief an das Transportministerium schrieben die führenden Rabbiner der ultraorthodoxen Juden, dass die Straßenbahn dieser Gemeinde nicht nutzen würde und geistliche Gefahren in sich berge, da Männer und Frauen nicht getrennt sitzen würden. Außerdem würden die Routen der regulären Buslinien abgeändert werden und durch das orthodoxe Geula-Wohnviertel fahren und den geistlichen Charakter des Viertels ruinieren, beklagten sich die Rabbiner.
Nächste Gesprächsrunde sei entscheidend
Die nächste indirekte Gesprächsrunde zwischen Damaskus und Jerusalem werde entscheidend sein, sagte der syrische Präsident Bashar Assad zu Reportern am Wochenende. Auf die Frage der Journalisten, ob inzwischen ein Fortschritt in den Gesprächen zu verzeichnen ist, meinte Assad, dass man noch zu keiner annehmbaren Einigung kommen konnte. Die durch die Türkei stattfindenden Verhandlungen sollten diese Woche in Istanbul weitergehen, wurden jedoch auf die kommende Woche verschoben. Gegenüber einer in Russland stationierten arabisch-sprachigen Fernsehstation hieß es, dass Syrien sich nicht sicher sei, ob Israel überhaupt an einem Frieden interessiert sei. Bisher haben die Regierungen beider Länder die Details der indirekten Verhandlungen geheim gehalten.
Paul McCartney´s Konzert in Israel
Der ehemalige Sänger der Beatles, Sir Paul McCartney, gab bekannt, nächsten Monat ein Konzert in Israel zu halten. Er wird im Rahmen einer Welttournee nach Israel kommen und am 25. September im Yarkon-Park von Tel Aviv auftreten. Obwohl die Eintrittskarten sehr teuer sein werden, rechnet man mit einem ausverkauften Abend, da ein vor 43 Jahren geplantes Konzert der Band von der Regierung verboten worden war, weil damals Verantwortliche vermuteten, dass die laute Musik die Moral der Jugendlichen untergraben würde. Barry Marshall, der Manager McCartneys, bestätigte vor einigen Tagen den Konzerttermin und den Ort.
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August 24
israel heute | Tägliche Newsletter
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Tägliche Nachrichten aus der
israel heute Redaktion.
Sonntag, 24. August 2008
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Barak in Alexandria
Verteidigungsminister Ehud Barak wird diese Woche nach Alexandria fahren, um sich dort mit dem ägyptischen Präsident Hosni Mubarak zu treffen. Dabei soll die Wiederaufnahme der Verhandlung zur Freilassung des israelischen Soldaten Gilad Shalit das Hauptthema sein. Beamte des Verteidigungsministeriums teilten mit, dass die durch Ägypten geführten Verhandlungen mit der Hamas seit dem Gefangenenaustausch mit der Hisbollah im Juli eingefroren seien. Die Hamas habe ihre Forderungen erhöht, nachdem Israel den libanesischen Kindermörder Samir Kuntar und vier Hisbollah-Terroristen freiließ, sowie die Gebeine von 200 getöteten Terroristen zurückgab.
Livni gegen Abkommensentwurf
Morgen soll die amerikanische Außenministerin Condoleezza Rice erneut in Israel eintreffen, um den in Annapolis angekurbelten Prozeß weiter voranzutreiben und eventuell einen Entwurf eines Abkommens zwischen Israel und den Palästinensern vor dem Jahresende zu erreichen. Gestern Abend wurde aus israelischen diplomatischen Quellen bekannt, dass wenn Rice versuchen wollte, die Israelis und die Palästinenser dazu zu bringen, sich auf ein Dokument zu einigen, das der Generalvollversammlung der UNO Mitte September vorgelegt werden soll, sie dies abschreiben könnte und in ihrer Amtskollegin, Außenministerin Zippi Livni, dabei keinen Partner finden würde. Das Treffen zwischen den beiden ist für Dienstag geplant. Livni ist besorgt, dass solch ein Dokument ihren Stand in den Wahlen für den Parteivorstand der Kadima-Partei schaden könnte, weil zukünftige israelische Zugeständnisse auf dem Boden veröffentlicht werden könnten oder es den Anschein geben würde, dass Verhandlungen über Jerusalem stattgefunden hätten.
Aktivisten-Boote wurden durchgelassen
Gestern legten zwei Aktivisten-Boote im kleinen Hafen von Gaza unter dem lauten Jubel der Palästinenser an. An Bord der Boote waren insgesamt 46 sogenannte Friedensaktivisten aus 14 Ländern, darunter eine 81-jährige katholische Nonne und Lauren Booth, die Schwägerin des Nahostgesandten Tony Blair. Letzte Woche war zwischen Ministerpräsident Olmert und Verteidigungsminister Barak entschieden worden, die Boote nicht aufzuhalten, um nicht in die Hände der Organisationen zu spielen, die bei einem Eingreifen der israelischen Marine das gewünschte Medienspektakel erhalten hätten. Jedoch war der Hafen nur gestern für internationale Boote offen und dies war eine Ausnahme, denn Israel plant derzeit nicht, die Seeblockade aufzuheben, um etwaigen Waffenschmuggel durch Schiffe zu unterbinden. Derweil berichteten die Medien, dass es bei der Ankuft der Boote nicht nur Jubel gab. Viele Palästinenser zogen enttäuscht ab, als sie merkten, dass die Ankömmlinge nur wenige Lebensmittel und so gut wie keine Hilfsgüter dabei hatten.
Gemeinsames Manöver im Mittelmeer
Letzte Woche nahmen israelische, türkische und amerikanischen Marine- und Luftwaffeeinheiten an einem Manöver im Mittelmeer teil. Israel war diesmal der Gastgeber während die Übungen für Rettung auf hoher See in internationalen Gewässern westlich von Israel stattfanden. Das Hauptziel der Übung bestand darin, die Koordination und die Zusammenarbeit zwischen den Kräften zu verbessern. Sieben Schiffe, drei Hubschrauber und zwei Rettungsflugzeuge nahmen an dem Manöver teil. Außer den Übungen auf dem Meer fanden auch Ausflüge in Israel statt und das Manöver, das bereits zum neunten Mal stattfand, wurde von allen Beteiligten als ein Erfolg bezeichnet.
Einschränkungen für Polizistinnen
Entsprechend Angaben der AP-Nachrichtenagentur verlangt die Hamas von den 53 Polizistinnen, die im Gazastreifen im Einsatz sind, dass diese traditionelle lange Gewänder und Schleier tragen müssen. Männliche Verdächtige dürfen sie nur unter Beisein einer anderen männlichen Person verhören. Unter der Herrschaft der Fatah, noch vor dem militärischen Putsch der Hamas vom vorigen Sommer, trainierten Frauen und Männer gemeinsam, jedoch hat die Hamas jetzt festgelegt, dass alle Ausbilder nur männlich sein dürfen, was die Ausbildung von Polizistinnen unter moslemischen Gesetzen bedeutend erschwert.
Bir Naballah-Checkpoint aufgehoben
Am Donnerstag entfernte das israelische Militär den Bir Naballah Übergang bei Ramallah. Damit wird den Palästinensern der Verkehr zwischen der Stadt und den ihren südlich gelegenen Dörfern bedeutend erleichtert. Dies ist bereits der dritte Übergang, der in diesem Monat geöffnet wurde. In den vergangenen Monaten wurden etwa 100 Militärkontrollpunkte in Judäa und Samaria und der Jordansenke im Rahmen des Plans, den dort lebenden Palästinensern das Leben zu erleichtern, aufgehoben.
Das Wetter
In Jerusalem werden heute bis zu 29 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 30 Grad, in Tiberias 37, am Toten Meer 42 und in Eilat bis zu 42 Grad.
Wir wünschen Ihnen aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels, einen gesegneten Tag. Der derzeitige Wasserspiegel des Sees Genezareth liegt bei – 213,58 m unter dem Meeresspiegel (Tendenz sinkend) – der ideale Wasserstand beträgt -208,80 Meter unter dem Meeresspiegel.
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August 22
israel heute | Tägliche Newsletter
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Tägliche Nachrichten aus der
israel heute Redaktion.
Freitag, 22. August 2008
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Erfolgreiches israelisches Programm gegen Cholera
Das Rote Kreuz hat in Kenia ein einzigartiges Programm zur Choleraprävention zum Einsatz gebracht, das von Studenten der Hebräischen Universität Jerusalem entwickelt worden ist. Das Programm wurde während der letzten politischen Krise in Flüchtlingslagern angewandt und hat sich dabei als höchst effektiv erweisen. Das Internationale Rote Kreuz und auch der Rote Halbmond wollen mit ihm nun auch über die Lager hinaus die Cholera bekämpfen. Obwohl sie zu den besterforschten und vermeidbaren Krankheiten gehört, hat es laut Schätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) allein 2007 etwa 180 000 Fälle von Cholera gegeben.
Mediziner aus Kenia, Äthiopien, Nigeria, Kolumbien, Usbekistan, Indien und den USA haben im Rahmen des Legacy-Heritage International Masters in Public Health Program (IMPH) für ein Jahr an der Hebräischen Universität studiert und dabei das Programm entworfen, das sich vor allem auf langfristige Vorsorge- und Kontrollmaßnahmen konzentriert.
Assad in Russland – auch Ministerpräsident Olmert
Der syrische Präsident Bashar Assad hat am Vorabend seines Moskau-Besuchs betont, dass Syrien in Bezug auf den Kaukasus-Konflikt voll und ganz an der Seite Russlands stehe. Obwohl der Westen Russland beschuldige, sei es Georgien gewesen, das den Konflikt verursacht habe. Der Krieg in Georgien sei ein weiterer Versuch, Russland zu isolieren, um die amerikanische Politik des „geschmacklosen“ Krieges fortzusetzen. Die militärische Rolle Israels im Krieg in Georgien würde Staaten wie Syrien umso mehr zu einer intensiveren Zusammenarbeit mit Russland ermuntern. Als eines der zentralen Themen bei seinem Besuch bezeichnete Moskau die militärisch-technologische Zusammenarbeit zwischen Syrien und Russland. Syrien habe starkes Interesse am Erwerb russischer Waffensysteme. Er verwies dabei insbesondere auf das Raketenlenksystem Iskander, über dessen Lieferung an Syrien bereits verhandelt worden ist. Ministerpräsident Olmert flog eilends nach Moskau, um zu verhindern, dass Russland Waffen an Syrien verkauft, die dann sowieso von Israel zerstört werden würden.
Hisbollah droht mit baldiger Rache
Zwei Tage, nachdem in Israel eine Warnung vor Entführungen durch die Hisbollah im Ausland herausgegeben worden ist, hat die libanesische Terrororganisation ihre Drohungen heute verschärft und baldige Rache für die Tötung ihres Topterroristen Imad Mugniyah angekündigt, für die sie Israel verantwortlich macht.
Gegenüber einer kuwaitischen Zeitung ließ sie verlauten, dass sie handeln werde, sobald die Lage vor Ort es erlaubt. „Der Zeitpunkt muss den Truppen und den Ländern, die Verbündete der Hisbollah sind, passen, in der Annahme, dass jegliche Reaktion Israels jeden treffen würde. Dies zwingt die Hisbollah und ihre Verbündeten, zu einem offenen Krieg bereit zu sein.“
Zukünftige Kriege werden auch die Heimatfront treffen
Israels Ministerpräsident Ehud Olmert erklärte, dass Israel seiner Reaktion keine Grenzen setzen würde, wenn die Hisbollah die Macht im Libanon übernehme. Er warnte davor, dass in einem zukünftigen Krieg auch die großen Städte in Israel in Mitleidenschaft gezogen werden würden. Olmert sagte bei seinem Besuch des Heimatfrontkommandos in Ramle: „Im zweiten Libanonkrieg hatten wir sehr viel massivere Mittel und Fähigkeiten, deren Einsatz wir vermieden haben, da wir gegen eine Terrororganisation und nicht gegen einen Staat gekämpft haben. Wenn der Libanon zum Hisbollah-Staat wird, werden wir uns in dieser Hinsicht keinerlei Beschränkungen mehr auferlegen.“ Olmert fügte hinzu, dass die Kriege der Zukunft sich von denen der Vergangenheit unterscheiden würden, selbst von dem von 2006: „Es wird nicht mehr so sein, dass der Krieg auf einem fernen Schlachtfeld stattfindet, und in den großen Städten geht das Leben weiter wie gehabt. Der nächste Krieg wird auch die Städte und Häuser israelischer Zivilisten erreichen, und das Ziel unseres Feindes ist es, die Heimatfront zu treffen. So rüsten sie sich mit Kriegsgerät aus, das auf die Bevölkerung zielt.“
Chemieunternehmen höchsten Reingewinn
Das israelische Chemieunternehmen Israel Chemicals hat seinen Finanzbericht über das zweite Quartal 2008 vorgelegt. Demnach ist der Reingewinn gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum um das 5.4-fache von 125.8 auf 709.1 Millionen $ gestiegen. Der Dünger- und Chemikalienhersteller hat damit erstmals das Pharmaunternehmen Teva überholt und ist nun die israelische Firma mit dem höchsten Profit. Die Einnahmen von Israel Chemicals haben sich im zweiten Quartal dabei gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt (2,08 Milliarden $). Der Netto-Cashflow betrug 473 Millionen $. Das Unternehmen hat die Ausschüttung einer Dividende von 300 Millionen $ angekündigt – die höchste in seiner Geschichte. Allein die Verkäufe von Potasche beliefen sich in dem Quartal auf 579 Millionen $, die von Phosphaten auf 375.5 Millionen $. Die Verkäufe von Industrieprodukten wie Bromerzeugnissen, Feuerschutzmitteln und Laugen für die Öl- und Gasindustrie beliefen sich auf 412.8 Millionen $.
Schabbatlesung und Kommentar
„Ekew – In der Wüste“, 5. Mose 7,12 11,25;
Haftara-Prophetenlesung: Jesaja 49,14 – 51,3
Kommentar:
Unsere Parascha (Wochenabschnitt) ist eine sehr inhaltreiche Lesung, wo zig Kommentare und Erleuchterung geschrieben werden können.
Wir befinden uns noch an der Abschiedsrede Moses, Mose kannte ‘seine Leute’ und bangte ehrlich um ihren Glauben und ihre Treue zu Gott – sobald er sie nun verlassen muss. Darum öffnete er seine Rede hier in unserem Abschnitt mit der Belohnung wenn sie seine Gebote einhalten werden, d.h.: „Und es ward sobald (ekew) ihr meine Rechtsstimmungen hört und sie tut...“ Wenn sie es nur täten! Dann stehe ihnen soviel Segen zu. In was Segen? „Und Er wird dich lieben und dich segnen und dich zahlreich werden lassen. Er wird die Frucht deines Leibes segnen und die Frucht deines Landes…“ (7,13) sowie keine Krankheiten, und Siege über deine Feinde etc. Was für einen Segen, was für eine Verheißung! Hätte man nur!
Rabbiner geben zu diesem Wort „Ekew“, was auch Fußferse bedeutet, eine weitere Auslegung unserer Lesung: so niedrig und unsichtbar die Ferse ist, aber wichtig – so auch jedes kleine Gebot nicht unterschätzen, sondern einzuhalten – bis zum Kleinsten!
Das Kapitel 8 spricht von der Versorgung mit Nahrung, aber beginnt mit dem Satz, das die Prioritäten zurechtweist. „...um dich erkennen zu lassen, daß der Mensch nicht von Brot allein lebt. Sondern von allem, was aus dem Mund des HERRN hervorgeht, lebt der Mensch.“ (8,3) Was später Jesus selbst bei seiner Versuchung dem Teufel konterte. Nachdem dies klar ist, konnte Gott das Land mit den Sieben (Frucht)arten (hebr. Schewa Minim) segnen: „des Weizens und der Gerste, der Weinstöcke, Feigenbäume und Granatbäume; ein Land mit ölreichen Olivenbäumen und Honig (gemeint ist Dattelhonig)“.
Nun fehlt nur noch das Dankesagen nach dem Essen, Vers 10 weist uns auf die Reihenfolge: „achalta, sawata we-berachta – du aßest, du bist gesättigt und du priest den Herrn deinen Gott“. Für was soll gebetet werden? Für das gute Land (aretz ha-towa), das Er uns gegeben hat!
Darum ist das Tischgebet bei dem Jude, nicht wie bei dem Christ, am Ende der Mahlzeit! Diese Reihenfolge lesen wir auch in Joel 2,26.
Ferner sehen wir in Kapitel 8 den Grund den Mose enthüllt warum all die Versuchungen und schwere Zeiten während den 40 Jahren passierte kamen.
Unser Prophetabschnitt aus Jesaja 49 spricht genau von einer Situation unterm Volk, wie die von heute: „Zion sagt: Verlassen hat mich der HERR, der Herr hat mich vergessen. Vergißt [etwa] eine Frau ihren Säugling, daß sie sich nicht erbarmt über den Sohn ihres Leibes? Sollten selbst diese vergessen, Ich werde dich niemals vergessen!“ Was für eine Verheißung! Trotz unserem Versagen.
Denn...: „Und alles Fleisch wird erkennen, daß ich, der HERR, dein Retter bin, und der Mächtige Jakobs, dein Erlöser.“
Hier liegt unsere Hoffnung, und nicht in unseren Kräften!
- Michael Schneider -
Das Wetter
Die Temperaturen bleiben gleich. In Jerusalem werden heute bis zu 30 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 30 Grad, in Tiberias 37, am Toten Meer 40 und in Eilat bis zu 40 Grad.
Wir wünschen Ihnen aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels, einen gesegneten Tag, ein erholsames Wochenende sowie Schabbat Schalom! Der derzeitige Wasserspiegel des Sees Genezareth liegt bei – 213,58 m unter dem Meeresspiegel (Tendenz sinkend) – der ideale Wasserstand beträgt -208,80 Meter unter dem Meeresspiegel.
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August 21
israel heute | Tägliche Newsletter
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Tägliche Nachrichten aus der
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Donnerstag, 21. August 2008
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Warnung an Israelis im Ausland
Neue Geheimdienstinformationen über die Absicht der libanesischen Terrororganisation Hisbollah, im Ausland Israelis zu entführen, gaben Anlass für eine erneute Warnung der Antiterroreinheit der Regierung an ins Ausland reisende Israelis. Die Touristen werden aufgefordert, sich so unauffällig wie möglich zu benehmen, um nicht zu einer leichten Beute zu werden. Eine solche Entführung sieht die Hisbollah als Rache für den Mord an ihrem Koordinator für Terroraktivitäten, Imad Mughnijeh an, der durch eine Autobombe in Damaskus ums Leben kam und wofür sie Israel als Verantwortlich sehen obwohl dies von der israelischen Regierung abgestritten wurde. Diese Warnung gilt für die ganze Welt und nicht nur spezielle Länder, obwohl der Geheimdienst genauere Angaben über verschiedene Länder hat.
Innenminister Shitrit: Israel darf Iran nicht angreifen
Israels Innenminister Meir Shitrit, der auch für den Vorstand der Kadima-Partei kandidiert, meinte gestern, dass Israel den Iran nicht angreifen sondern sich nur nach einem Angriff verteidigen dürfe. „Israel darf Iran unter keinen Umständen angreifen, weder darüber sprechen noch daran denken. Nur nach einem Angriff müssen wir uns verteidigen. Unsererseits die Initaitive zu ergreifen ist eine verrückte Idee“, so Shitrit. Am Dienstag begann Shitrit seine Kampagne zu den Vorstandswahlen der Kadima-Partei und beschuldigte seine Rivalen der Unerfahrenheit. „Wir dürfen Israels Zukunft nicht aufs Spiel setzen und auch nicht die Zukunft der Partei. Leute mit unzureichender politischer Erfahrung bekommen plötzlich ranhghohe Stellungen denen sie nicht gewachsen sind“, so Shitrit bei einer Pressekonferenz.
Masal Tov Schimon Peres
Heute feiert Präsident Schimon Peres seinen 85. Geburtstag mit einem Besuch im Negev, als Teil seines Plans, die Entwicklung in der Wüste voranzutreiben. Er wird unter anderem die Stadt Dimona besuchen, die eine große Arbeitslosenrate hat. Ihn erwartet ein zehnstündiges Programm in der Sommerhitze, was ihm aber anscheinend nichts ausmacht. Ein Chor blinder Sänger wird ihn willkommen heißen, sowie Kinder der Sommercamps der Stadt und die Stadtrabbiner. Außerdem wird Peres Interviews für Radio und Fernsehen geben und sich mit Anführern von Beduinenstämmen in einem speziell dafür errichteten Zelt im Stadtzentrum treffen.
US-Regierung verweigert Verkauf von Tankflugzeugen
Die US-Regierung lehnte die Bitte des israelischen Verteidigungsministers Ehud Barak ab, neue Tankerflugzeuge des Typs Boeing 767 für die Luftwaffe zu kaufen. Dieses Flugzeug könnte zu einem Angriff auf die iranischen Atomanlagen genutzt werden, wobei die USA Israel nicht unterstützen will. Die Entfernung zum Iran beträgt etwa 1000 km, was für die neuesten Kampfflugzeuge der israelischen Luftwaffe, die F-15I und die F-16I, eigentlich kein Problem darstellt, da sie mit speziellen Tanks ausgerüstet werden können, die eine Betankung in der Luft unnötig machen. Bisher benutzt die Luftwaffe sieben fast vierzig Jahre alte Boeing 707-Flugzeuge als Tanker. Außerdem arbeitet das Militär an einem neuen Tanksystem, mit dem mehrere Flugzeuge gleichzeitig betankt werden können.
Weibliche Selbstmordattentäter in Ausbildung
Obwohl das Waffenstillstandsabkommen zwischen Israel und der Hamas in Kraft ist, hält dies die anderen im Gazastreifen operierenden Terrororganisation nicht ab, weiterzumachen. So zum Bespiel trainiert der Islamische Dschihad eine große Gruppe von Frauen, die bereit sind, sich als Märtyrer zu opfern, indem sie sich als Selbstmordattentäter unter israelische Truppen mischen wollen, falls Israel eine militärische Operation im Gazastreifen ausführen sollte. Sie werden nicht nur ausgebildet, wie man einen Sprengstoffgürtel bedient, sondern auch im Umgang mit Handfeuerwaffen trainiert. Vor kurzem gab der Islamische Dschihad Fernsehteams einen Einblick in die Ausbildung der Frauen. Das Vorbild dieser Frauen ist die 57-jährige Großmutter Fatma A-Najar, die sich im Gazastreifen neben Soldaten im Jahr 2006 in die Luft jagte und dabei drei von ihnen verletzte.
Syrien testet Boden-Boden-Raketen
Vor kurzem testete Syrien eine Serie von Boden-Boden-Raketen. Die Teststarts wurden vom israelischen Frühwarn-Radarsystem erkannt. Syrien ist im Besitz von etwa 1000 Scud-Raketen mit einer Reichweite von 300 bis 700 Kilometern. Diese Raketen sind in der Lage, Ziele in ganz Israel zu treffen. Die syrische Armee kann sie mit chemischen und womöglich auch biologischen Sprengköpfen bestücken. Zusätzlich zu seinem Scud-Arsenal verfügt die Syrische Arabische Republik auch über SS-21 Raketen, die zwar lediglich eine Reichweite von 80 Kilometern haben, dafür aber wesentlich präziser treffen können als die Scuds. Der Iran testete am vergangenen Samstag erfolgreich eine Rakete, die zukünftig einen Forschungssatelliten ins All schicken soll. Das Raumfahrtprogramm der Islamischen Republik sorgt ebenso wie ihr Atomprogramm international für Beunruhigung. Die Technologie, die für den Transport von Satelliten ins All verwendet wird, kann auch für den Transport von (atomaren) Sprengköpfen eingesetzt werden. Am Sonntag gab der Iran weiter bekannt, dass er die Einsatzmöglichkeiten seiner Luftwaffe erheblich erweitert habe. Iranische Flugzeuge könnten nun ohne einen Zwischenstopp zum Tanken bis zu 3000 km weit fliegen. Dies bedeutet, dass sie in einem Flug Israel erreichen und danach in den Iran zurückkehren könnten.
Vorträge in der Schweiz
Ludwig Schneider spricht heute, am
Do., 21. August 2008 in CH-8400 Winterthur EDU,
Chile Grüze, Industriestr. 1,
V. Kleer, Tel.: 02421-489373
Thema: „Nahost-Friedensabkommen zwischen Illusion u.Realität“
Das Wetter
In Jerusalem werden heute bis zu 29 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 30 Grad, in Tiberias 37, am Toten Meer 38 und in Eilat bis zu 40 Grad.
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August 20
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Mittwoch, 20. August 2008
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Hochzeit in Chomesch
Am Montagabend fand in Chomesh, der zerstörten Siedlung in Nordsamaria, eine Hochzeit statt. Das Brautpaar, Assaf Volberg und Schunamit Kirshenbaum, hatten sich hier vor genau drei Jahren kennengelernt, als sie gegen den Abzug protestierten. Hunderte von Gästen, die mit sieben Bussen angekommen waren, nahmen an der Feier teil. Die Hochzeit war vom Militär genehmigt worden. Die ehemaligen Einwohner der Siedlung hoffen, dass in Kürze die Siedlung wieder errichtet werden wird, dann sie liegt sehr strategisch auf einem Berg, von dem man auf den Hermonberg im Norden Israels und bis Ashkelon an der südlichen Küste Israels schauen kann. Benny Shalom, der 25 Jahre in Chomesh lebte, sagte, dass er hofft, bald zurückzukehren und dass die ehemaligen arabischen Nachbarn mit denen er in Kontakt ist, ihm sagen, dass es ihnen besser ging, als die Juden noch in Chomesh lebten. Er wünschte dem jungen Paar, bald in dieser Siedlung ein Haus beziehen zu können.
„Israel wird sich nicht zurückhalten…”
Ministerpräsident Ehud Olmert sandte gestern eine ernste Warnung nach Beirut, dass Israel sich bei einem erneuten Angriff der Hisbollah, der von der libanesischen Regierung gebilligt wird, nicht zurückhalten sondern mit allen Mitteln reagieren würde. Olmert sagte dies bezüglich auf das Abkommen, dementsprechend die Hisbollah ihre Waffen behalten darf. Ein zukünftiger Krieg, egal mit welchem Nachbarstaat, solle schnell und ausschlaggebend sein, um mit wenigen Opfern auf der eigenen Seite das Maximale zu erreichen. Jedoch sagte Olmert auch, dass es nicht das Ziel ist, Gebiete zu erobern und zu annektieren, sondern die Grenzen zu stabilisieren, damit keine Terroristen in das Land eindringen können.
Übergänge wurden geschlossen
Verteidigungsminister Ehud Barak befahl die Schließung der Übergänge in den Gazastreifen gestern Abend, nachdem eine weitere Kassam-Rakete von dort aus auf Israel abgefeuert worden war. Bis zum Donnerstag wurde damit jegliche Übergabe von Lebensmitteln und humanitären Gütern an die Palästinenser gestoppt, bis am Donnerstag die Situation neu diskutiert werden soll. Die Kassam-Rakete war aus dem nördlichen Gazastreifen abgefeuert worden und in der Scha´ar Hanegev Region eingeschlagen, ohne Schaden anzurichten. Dieser Vorfall gesellt sich zu dem sporadischen Beschuß mit Raketen und Mörsergranaten, trotz des bereits zweimonatigen Waffenstillstands zwischen Israel und der Hamas, die von anderen Terrororganisationen ausgeführt werden. Als Antwort auf diesen Beschuß wurden schon mehrmals diese Übergänge für einige Tage geschlossen.
Endlich erste olympische Medaille für Israel
Heute Vormittag gewann der israelische Surfer Schachar Zubari beim Finale des Surfens des Modells Neil Pryde die Bronzemedaille. Dies ist die erste und langersehnte Medaille bei den diesjährigen olympischen Spielen für Israel. Zubari begann das Finale insgesamt auf dem vierten Platz mit 54 Punkten. Seine Familie in Eilat verfolgte das Final im Fernsehen live und war ganz außer sich vor Freude, nachdem Schachar es schaffte, sich die Bronzemedaille zu sichern. Ministerpräsident Ehud Olmert, der sich die Spiele per TV anschaut, rief kurz nach der Medaillenverleihung Schachar an, gratulierte ihm und wünschte ihm weiterhin viel Erfolg. Er sei ein Vorbild für die israelische Jugend. Es bestehen noch einige Möglichkeiten auf Medaillen, aber die Sportler, bei denen man fest mit einer Medaille rechnete, haben bislang keine Erfolge aufweisen können.
Siegel des Gedaliah Ben Paschur gefunden
Bei Ausgrabungen in der Davidsstadt südlich der Jerusalemer Altstadtmauern wurde ein 2600 Jahre altes Urkundensiegel gefunden, das den Namen Gedaliah Ben Pashur trägt. Er erscheint im Buch des Propheten Jeremiah in Kapitel 38,1 gemeinsam mit Yehuchal Ben Shlemayahu, dessen Name vor drei Jahren auf einem identischen Tonsiegel in demselben Areal gefunden worden war. Die beiden Männer waren Minister am Hof von König Zedekiah, dem letzten König, der vor der Zerstörung des ersten Tempels in Jerusalem herrschte. Laut Ausgrabungsleiterin Dr. Eilat Mazar von der Hebräischen Universität Jerusalem ist dies das erste Mal in der Geschichte der israelischen Archäologie, dass zwei Tonsiegel mit Namen, die im selben Bibelvers erscheinen, auf demselben Areal freigelegt worden sind. „Es kommt nicht oft vor, dass so eine Entdeckung gemacht wird, in der wirkliche Figuren aus der Vergangenheit den Staub der Geschichte von sich abschütteln und so die Geschichten der Bibel zum Leben erwecken.“ Beide Siegel sind bestens erhalten, haben einen Durchmesser von 1 cm und sind in antikem Hebräisch beschriftet. Lesen Sie mehr darüber in unserer nächsten ISRAEL HEUTE Ausgabe!
Tel Aviv - die Urlauberstadt
Die israelische Hotelbranche ist zufrieden: Von Nord bis Süd sind 90% der Hotelzimmer und Ferienwohnungen (Zimmerim) belegt, und Tel Aviv entpuppt sich als die Urlauberstadt des Landes. Viele Israelis schafften es auch dieses Jahr nicht, dort eine Unterkunft zu bekommen, da diese fest in den Händen ausländischer, insbesondere französischer Touristen ist. Die meisten Israelis sind wahrscheinlich auch gar nicht darauf erpicht, ihren Urlaub in der heißen und schwülen Stadt zu verbringen, sondern ziehen vielmehr das pastorale (und ebenfalls heiße) Galiläa vor. Vertreter der Tourismusbranche im Norden berichten: „Die Straßen sind voll. Neben jedem "Zimmer" parken dicke Familienlimousinen. Unter jedem Baum sitzen Leute, und die Parkplätze sind voll.“ Das beliebteste Reiseziel ist der See Genezareth, wo die Unterkünfte fast vollständig ausgebucht sind. Auch das bei der religiösen Bevölkerung populäre Zfat erfreut sich eines großen Zustroms. Neben Tel Aviv, das eine Belegungsrate von 95% aufzuweisen hat, laufen auch in Eilat die Geschäfte gut. Auch dort sind mehr als 90% aller Unterkünfte belegt.
Vorträge in der Schweiz
Ludwig Schneider spricht heute, am
Mi., 20. August 2008 um 20.00 Uhr in CH-8508 Homburg,
Evang. Method. Kirche, Kapelle Klingenberg, Hirtenstr. 12,
U. Kübler, Tel.: 071-6572761;
Thema: „60 Jahre Israel – Gestern – Heute – Morgen“
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Do., 21. August 2008 in CH-8400 Winterthur EDU,
Chile Grüze, Industriestr. 1,
V. Kleer, Tel.: 02421-489373
Thema: „Nahost-Friedensabkommen zwischen Illusion u.Realität“
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Das Wetter
In Jerusalem werden heute bis zu 29 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 30 Grad, in Tiberias 39, am Toten Meer 38 und in Eilat bis zu 40 Grad.
Wir wünschen Ihnen aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels, einen gesegneten Tag. Der derzeitige Wasserspiegel des Sees Genezareth liegt bei – 213,57 m unter dem Meeresspiegel (Tendenz sinkend) – der ideale Wasserstand beträgt -208,80 Meter unter dem Meeresspiegel.
Wöchentliches Angebot
20% Preisnachlass auf das Produkt der Woche!
Diese Kette mit ihrem wunderschönen Anhänger aus Eilatstein ist etwas ganz besonderes! Eilatstein, der Nationalstein Israels, wird auch König Salomon-Stein genannt, da er schon zu König Salomons Zeiten bekannt war. Er besteht aus einer Gesteinsvermengung von Malachit, Chrysokolla und Türkis.
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Mit einem freundlichen Schalom aus Jerusalem, Ihr nai-israel heute Redaktionsteam.
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August 19
israel heute | Tägliche Newsletter
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Tägliche Nachrichten aus der
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Dienstag, 19. August 2008
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Livni half zum Erhalt der Staatsbürgerschaft
Außenministerin Zippi Livni kam gestern unter Kritik, nachdem bekannt wurde, dass sie persönlich dazu beigetragen habe, dass die Tochter des hochrangigen PA-Beamten Ahmed Qureia, Mona, die israelische Staatsbürgerschaft ohne lange Wartezeit erhielt. Dies war am Sonntagabend in den Nachrichten des Kanals 10 im Fernsehen aufgedeckt worden. Livni hatte sich im Innenministerium für Mona eingesetzt, die mit einem israelischen Araber verheiratet ist, und somit entsprechend dem alten Gesetz Anrecht auf israelische Staatsbürgerschaft hat. Jedoch wurden vor kurzem die Regeln diesbezüglich geändert weil Palästinenser des öfteren ihre Staatsbürgerschaft mißbraucht haben und nun nicht mehr automatisch mit der Heirat eines israelischen Arabers auch die israelische Staatsbürgerschaft erhalten.
Wasserdiebstahl in Judäa und Samaria
Die israelische Zivilbehörde berichtete, dass Palästinenser im sogenannten Westjordanland pro Jahr drei Millionen Kubikmeter Wasser gestohlen haben und daher Maßnahmen ergriffen werden mussten. So wurden von Arabern, die in der südlichen Hebrongegend leben, 50.000 km an Wasserrohren konfisziert, die illegal an zentrale Wasserrohre angeschlossen worden waren. Dies sei jedoch nur ein „Tropfen auf den heißen Stein“, meldete die Behörde, immerhin bleiben noch 85% an Rohren, durch die gestohlenes Wasser fließe. Vor zwei Wochen hatte der Vorsitzende des Mt. Hermon Regionalrates, Zwiki Bar-Chai, in einem Brief an Infrastrukturminister Binyamin Ben-Eliezer und Polizeirat Dudi Cohen gewarnt, dass der Wasserdiebstahl der Palästinenser „außer Kontrolle“ geraten sei. Er forderte die Behörden auf, dringend etwas zu unternehmen, um die „anhaltende Katastrophe“ zu stoppen. Amir Ben-Tovim von der Polizeibehörde, bestätigte, dass in den letzten drei Jahren der Wasserdiebstahl während der Sommermonate drastisch gestiegen sei.
Streit um Staatshaushalt 2009
Im Streit um Israels Haushalt 2009 hieß es aus Regierungskreisen, dass die Debatte um das Budget kein Machtkampf zwischen Barak und Olmert sei und dass Olmert Barak auch nicht entlassen werde, sollte dieser gegen den Haushalt stimmen. Baraks Arbeitspartei hatte gestern verlauten lassen, dass sie gegen das geplante Budget 2009 stimmen werde, und damit eine neue politische Krise zwischen Olmerts Kadima-Partei und der Arbeitspartei in Aussicht gestellt.
Letzte Umfrage in der Kadima-Partei: Livni an der Spitze
Bei der letzten Umfrage, wer die Kadima-Partei weiter führen soll, nachdem am 17. September Ehud Olmert zurücktritt, erhielt Außenministerin Zippi Livni 42 % der Stimmen, Shaul Mofaz nur 32 % und Avi Dichter und Meir Shitrit je 11 Prozent.
Auferstehungwunder oder Skandal?
Im Krankenhaus von Naharia trauten die Ärzte gestern ihren Augen nicht. Ein Frühchen wurde in der 23. Woche geboren, es wog nur 610 Gramm, und musste leider von den Ärzten für tot erklärt werden. 6 Stunden später holte das arabische Elternpaar ihr totes Neugeborenes im Kühlraum ab – da bewegte es sich plötzlich, was bisher nicht medizinisch erklärt werden kann. Das Kind wurde sofort notbehandelt, verstarb aber noch in der daraufflogenden Nacht. Eine Untersuchung soll nun klären, wie es zu dem ganzen Vorfall kommen konnte. Mehr darüber im nächsten ISRAEL HEUTE Magazin!
Vorträge in der Schweiz
Ludwig Schneider spricht heute, am
Di., 19. August 2008 um 19.30 Uhr in CH-8580 Amriswil,
Chrischona Gemeinde, Sandbreitestr. 1 (Bistro ab 19.00 Uhr offen),
P. Amacker, Tel.: 071-4111547 (oder 575);
Thema: „Messias der Juden, Christen und Moslems“
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August 18
israel heute | Tägliche Newsletter
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Tägliche Nachrichten aus der
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Montag, 18. August 2008
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30 Jahre nai - israel heute
Israel ist seit genau 60 Jahren ein unabhängiger Judenstaat und nach knapp 2000 Jahren wieder auf biblischem Heimatland, Eretz Israel. Auch unserer Nachrichtendienst, NAI, in Israel feiert diesen Monat 30 Jahre des Bestehens. Wir schauen - wie Israel - dankbar zurück, wie der Allmächtige diese Arbeit reichlich gesegnet hat, trotz aller Schwierigkeiten bis zu Anfeindungen. Doch dies und anderes sind ein Beweis – genau wie mit Israel – dass es Gottes Sache ist. So wurde es aus eine 1-Mann-Betrieb, Ludwig Schneider, der dem Ruf Gottes folgte, eine 25-köpfige Pressedienst mit Sitz in der Hauptstadt Israels, Jerusalem. Die Arbeit ist so gewachsen, dass das Magazin „israel heute“ in fünf Sprachen herausgegeben wird und so das Aktuelle in und um Israel im Licht der Bibel bringt. Mittlerweile hat Aviel Schneider die Leitung von unserem Vater Ludwig übernommen um das zu bringen was andere weglassen!
Äthiopische Juden fordern Weiterführung der Einwanderung
Sie sprachen sich gegen die vor kurzem getroffene Entscheidung der Regierung, die noch in Addis Abeba auf die Einwanderung wartenden Falasch Mura Juden nicht mehr nach Israel bringen zu wollen, aus. Etwa 8.700 Falasch Mura leben noch in verwahrlosten Zeltlagern im Norden Äthiopiens und warten, mit ihren Familien in Israel wieder vereint zu werden. Die Demonstration verlief friedlich, nur neue Demonstranten wurden für kurze Zeit festgenommen, da sie versuchten den Verkehr zu unterbrechen. Vor weniger als zwei Wochen hatte die Regierung bekanntgegeben, dass drei Jahrzehnte der äthiopischen Einwanderung zu Ende seien. Einer der Demonstranten kritisierte, dass wenn die äthiopischen Juden Millionäre wären, sich die Regierung überstürzen würde sie nach Israel zu bringen, da sie jedoch mittellose Menschen sind, sei man an ihnen nicht interessiert.
Ärger im Schin-Bet wegen Freilassungsaktion
Im israelischen Sicherheitsdienst Schin-Bet ist man über die erneute Entscheidung, Terroristen freizulassen, aufgebracht. Die Agenten des Sicherheitsdienstes sehen ihre schwere Arbeit, diese Terroristen festzunehmen, um Terror zu verhindern, als umsonst an, wenn diese nach einer kurzen Haft und zum Teil ohne ein abgeschlossenes Gerichtsverfahren wieder freigelassen werden. Dies würde die Motivation deutlich herabsetzen und mehr noch die israelische Abschreckungskraft bei den Terroristen vermindern, da sie damit rechnen können, in einer solcher Freilassungsaktionen auf freien Fuß gesetzt zu werden. Shalom Harari, ehemaliger Berater für palästinensische Angelegenheiten im Verteidigungsministerium, meinte, dass diese Freilassung in zwei Tagen bereits vergessen sein würde und die Fatah wieder Israel anklagen würde. Das Ziel dieser Aktion ist den Europäern und Amerikanern zu zeigen, dass Israel aufgeschlossen sei und den Palästinensern helfen würde.
Marine soll Boote der Aktivisten abweisen
Die israelische Marine erhielt den Befehl die zwei Boote, die 44 pro-palästinensische Aktivisten aus dem Ausland transportieren und die israelische „Belagerung“ des Gazastreifens brechen wollen, nicht durchzulassen. Die Marine habe eine Zahl von Möglichkeiten, wie dies zu verwirklichen ist, um diese Boote, die in Kreta ablegten und nach einer Zwischenstation in Zypern in der zweiten Hälfte dieser Woche den Gazastreifen erreichen wollen, zu stoppen. Israelische Regierungsbeamte meinten, dass entsprechend einer Abmachung zwischen Israel und den Palästinensern das Wasser des Mittelmeeres vor dem Gazastreifen israelisches Hoheitsgebiet ist. Außerdem wurde dieses Gebiet zu einer Kriegszone erklärt, was der Marine das legale Recht gibt, diese Küste zu patrouillieren. Weiter wiesen die Beamten die Erklärung der „Free Gaza Bewegung“, die diese Boote organisierte, dass diese Aktivisten eine humanitäre Absicht hätten, zurück. Die Hamas wünschte sich, dass diese Boote ihr zugunsten die israelische Blockade des Gazastreifens durchbrechen würden.
200 Palästinenser sollen freigelassen werden
Gestern entschied das israelische Regierungskabinett zugunsten der Entscheidung von Ministerpräsident Ehud Olmert weitere 200 palästinensische Terroristen aus der Haft zu entlassen. Auch dies soll als eine weitere Geste des Guten Willens und vertrauensbauend gegenüber dem PA-Präsidenten Mahmud Abbas gelten. Solche Gesten in der Vergangenheit haben niemals ihren Zweck erreicht, weder erweiterten sie den Friedenswillen der Palästinenser oder deren Einstellung gegenüber Israel sondern trugen zumeist zu einer Steigerung der Gewalt gegen Israel bei. Der palästinensische Ministerpräsident Salam Fayyad beschwerte sich kurz nach dem Bekanntwerden der Entscheidung, dass es nicht ausreichend sei, nur 200 Terroristen zu entlassen. Israel solle alle Terroristen in ihrem Gewahrsam entlassen und auch die Kriterien zur Freilassung derselben abändern, damit mehr Terroristen nach Hause könnten, die Juden getötet haben. Israel wird von diesem neuesten Freilassungsschritt nichts als Gegensatz von den Palästinensern erhalten. Viele Abgeordnete jedoch sind der Meinung dass dies ein Fehler ist, der die Verhandlungen zur Freilassung von Gilad Schalit sehr erschweren wird. Noam Schalit forderte von Olmert, diese erst freizulassen, nachdem sein Sohn aus der Gefangenschaft im Gazastreifen nach Hause gekommen ist.
Iranische Parlamentarier gegen ihren Vizepräsident
Nachdem der iranische Vizepräsident Esfandier Rahim Mashai letzte Woche meinte, dass sein Volk Freund aller Völker sei, auch der Israelis, fordern nun iranische Parlamentarier eine harte Bestrafung Mashais. Mehr als 200 Parlamentarier unterzeichneten einen Brief an Präsident Mahmud Ahmadinedschad mit der Forderung, mit aller Strenge gegen seinen Stellvertreter wegen dieser "schamhaften Aussage" vorzugehen. „Wir erkennen den Staat, der sich Israel nennt, nicht an und schon gar nicht dessen Volk“, so die Parlamentarier. Der Vorsitzende des iranischen Parlaments Ali Larijani hat noch einmal unterstrichen, dass der Iran „kein Freund des Volkes in Israel“ sei. So sehe es auch Irans Staatsoberhaupt Ali Khamenei.
Ägypten geht gegen Schmuggeltunnel vor
Im vergangenen Monat versiegelten die ägyptischen Behörden an der Grenze zum Gazastreifen bei Rafah Dutzende palästinensische Schmuggeltunnel, um dies einzudämmen. Durch diese Tunnel werden hauptsächlich Waffen und Sprengstoff sowie Waren und allerhand andere Gegenstände wie auch Tiere für den Zoo des Gazastreifens, geschmuggelt. Palästinensischen Angaben zufolge sind inzwischen an die 40 dieser Tunnel auf der ägyptischen Seite geschlossen worden, teilweise wohl unter Einsatz von Gas, um die die Schmuggler zu vertreiben. Dennoch gehe der Schmuggel fast ungestört weiter. Die Spannungen zwischen Ägypten und der Terrororganisation Hamas, die den Gaza-Streifen beherrscht, haben in letzter Zeit zugenommen. Während die palästinensische Terrororganisation erbost darüber ist, dass Ägypten die Öffnung des Grenzübergangs in Rafiah verweigert, fordert die Arabische Republik auf palästinensischer Seite mehr Flexibilität bei dem geplanten Gefangenaustausch mit Israel, in dessen Rahmen der vor über zwei Jahren in den Gaza-Streifen verschleppte israelische Soldat Gilad Shalit freigelassen werden soll.
22. Jazz Festival am Roten Meer
Das Red Sea International Jazz Festival in Eilat wird in diesem Jahr zum 22. Mal Zehntausende von Jazz-Liebhabern aus Israel und der ganzen Welt anziehen, die großartige Konzerte, unzählige Jam Sessions und die entspannte Atmosphäre des israelischen Badeorts genießen wollen. Auf dem diesjährigen Festival, das zwischen dem 25. und 28. August stattfinden wird, treten 14 internationale und elf israelische Bands auf – insgesamt 150 Künstler in 40 Auftritten. Unter anderem werden das mit dem Grammy ausgezeichnete Oregon Quartet, die berühmte Pianistin Carla Bely und ihre Lost Chord Band, der Sänger Kurt Elling aus Chicago und der Gitarrist Mike Stern teilnehmen. Der Abschlussabend ist dem legendären Mitbegründer des Festivals, Danny Gottfried, gewidmet , der mit seinem Sohn Klavier spielen und von dem Trompeter Randy Brecker, dem Saxophonisten Bill Evans und dem Sänger Kurt Elling begleitet werden wird. Außerdem steht eine musikalische Hommage zum 60. Geburtstag des Staates Israel auf dem Programm.
Vorträge in der Schweiz
Ludwig Schneider spricht heute, am
Mo., 18. August 2008 um 20.00 Uhr in CH-8340 Hinwil EDU ,
Gasthof Hirschen, Zürichstr. 2,
K. Lachmayer, Tel.: 044-9303175;
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Thema: „Nahost-Friedensabkommen zwischen Illusion u.Realität“
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Das Wetter
In Jerusalem werden heute bis zu 32 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 31 Grad, in Tiberias 40, am Toten Meer 42 und in Eilat bis zu 42 Grad.
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Wöchentliches Angebot
20% Preisnachlass auf das Produkt der Woche!
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August 17
israel heute | Tägliche Newsletter
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Tägliche Nachrichten aus der
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Sonntag, 17. August 2008
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Hisbollah verletzt Resolution 1701
Eine unabhängige Überwachungsgruppe im Libanon kritisierte die Aussage des Kommandeurs der UNIFIL-Truppen im Libanon, Claudio Graziano, der meinte, dass sich die Hisbollah an die Resolution 1701 halte, die den Zweiten Libanonkrieg beendete. Israel habe diese Resolution auf verschiedenen Wegen verletzt, während die Hisbollah mit der Resolution übereinstimme, so Graziano von der UNIFIL. Außerdem nannte diese Gruppe die UNIFIL „Sklaven der Hisbollah“. Toni Nissi, der Koordinator des internationalen libanesischen Komitees für die UN-Sicherheitsratresolution 1559, sagte, dass alle Parteien insbesondere jdoch die Hisbollah die Resolution 1701 verletzen würde. Die Resolution rufe zur Entwaffnung der Milizen auf, sowie die Schließung der Grenze zwischen Syrien und dem Libanon und verbietet die Einfuhr von Waffen durch diese Grenze. Diese Waffen würden in Lagerhäusern im Süden des Landes versteckt. Weiter habe dieses Komitee nicht gesehen, dass Hisbollah-Waffen aus dem Südlibanon abtransportiert wurden. Nissi meinte weiter, dass die UNIFIL mit der Hisbollah kooperiere anstatt mit der libanesischen Regierung.
Abgabe von religiösen Artikeln an jordanischer Grenze
Eine Gruppe jüdischer Touristen aus Israel, die Jordanien besuchen wollten, mussten an der Grenze alle ihre religiösen Dinge abgeben, bevor ihnen die Einreise gewährt wurde. 36 religiöse Juden wurden an dem Scheich Ali Hussein-Grenzübergang im Norden Israels von den Beamten aufgefordert, ihre Tallith-Gebetsschals, Tefillin, Gebetsbücher und Bibeln abzulegen oder wieder nach Israel zurückzukehren. Dies sei allein aus „Sicherheitsgründen“ notwendig, so die jordanischen Beamten. Israelische Beamte jedoch meinten, dass dies bisher noch nie vorkam. Einer der Israelis meinte, dass christliche Touristen ihre Ketten mit dem Kreuz nicht abzulegen brauchten und ein anderer wunderte sich was die Reaktion wäre, wenn moslemische Reisende diese Forderung bei ihrer Einreise nach Israel hören würden.
Journalisten von russischen Soldaten beraubt
Vier israelische Journalisten wurden am Donnerstag in der georgischen Stadt Gori von russischen Soldaten mit auf sie gezielten Waffen bedroht und ausgeraubt. Ein Reporter der Haaretz-Tageszeitung berichtete, dass als sich eine größere Gruppe von ausländischen Journalisten einem russischen Checkpoint näherte, die Soldaten unprovoziert begannen in die Luft zu schießen um die Gruppe auseinanderzutreiben. Als die israelischen Journalisten versuchten in ihr Fahrzeug zu steigen, kam einer der Soldaten auf sie zu und schoß in den Boden und forderte sie auf, ihr Auto zu verlassen und zu Fuß zu dem georgischen Checkpoint zurückzugehen. Der Soldat stahl das Auto und fuhr es zu seinem Stützpunkt zurück. Aus Georgien stammende Israelis demonstrierten mit einer Menschenkette am Strand von Tel Aviv gegen die Zurückhaltung der Regierung und verlangten, dass sie sich eindeutiger auf die Seite Georgiens stellen solle. Viele Israelis sind dafür, dass Israel die Waffenlieferungen an diesen kleinen Staat wieder aufnehmen sollte, um es gegen Russland zu unterstützen.
König von Bahrain ruft Juden zur Rückkehr auf
König Hamad Bin Isa Al-Khalifa rief vergangene Woche die Juden, die diese Golfnation verließen dazu auf, wieder in ihre Heimat zurückzukehren. Der König und der bahrainische Ministerpräsident Scheich Khalifa Bin Salman Al Khalifa trafen sich in London mit einer Gruppe von ehemaligen Juden ihres Landes, die jetzt in Großbritannien leben. Solch ein Treffen ist für den König sehr ungewöhnlich, jedoch hatte er im Mai dieses Jahres Huda Azra Ibrahim Nunu, ein Mitglied des bahrainischen Parlaments und eine Jüdin, als Botschafterin des Landes in Washington erwählt. Bei dem Treffen mit den Juden in London wurden interne Angelegenheiten des Landes diskutiert und die Bemühungen zur Mordernisierung. „Dieser König liebt die Juden, deshalb bat er die Juden in Bahrain darum, die von dort stammenden und jetzt in Israel lebenden Juden aufzufordern, in ihr Geburtsland zurückzukehren“, so Natan Aluf, einer der aus Bahrain stammenden und in Israel lebenden Juden.
Israelische Postgesellschaft im Vollzugsrat des Weltpostvereins
Erstmals in der knapp 60jährigen Geschichte der Organisation ist die israelische Postgesellschaft in den Vollzugsrat des Weltpostvereins (UPU) gewählt worden. Nach der Wahl auf dem 24. Internationalen Postkongress in Genf wird sie Israel nun für vier Jahre vertreten. Israel ist bereits seit Dezember 1949 Mitglied des Weltpostvereins, hat bisher jedoch nie deren professioneller Körperschaft angehört, die die Entscheidungen trifft. Die Zuwahl Israels in internationale Organisationen ist aufgrund der antiisraelischen Atmosphäre innerhalb der Institutionen der Vereinten Nationen und vielen ihrer Mitgliedsstaaten beinahe unmöglich. Daher ist jede Stimme das Ergebnis eines komplexen Prozesse bilateraler Verhandlungen im multilateralen Kontext. Auch der Wahl in den Weltpostverein waren zweijährige Vorarbeiten unter Mitwirkung des israelischen Außenministeriums vorangegangen. Yitzhak Levanon, Israels UN-Botschafter in Genf sagte: „Dies ist eine bedeutende Errungenschaft für Israel im Rahmen der UN-Einrichtungen. Wir kommen nicht in den Genuss vieler solcher Ereignisse, und der Erfolg lässt mich für die Zukunft hoffen. Ich hoffe, dass dies weitere Errungenschaften für Israel bei den UN-Behörden in Genf nach sich ziehen wird.“
Höhere Ausgaben für Erziehungswesen
Die nationalen Ausgaben für das Erziehungswesen in Israel sind aktuellen Angaben des Zentralamts für Statistik zufolge im Jahr 2007 im Vergleich zum Vorjahr um 5% angestiegen. Insgesamt beliefen sie sich auf 56.2 Milliarden Shekel. Dies sind 8.5% des israelischen Bruttoinlandsprodukts (BIP). Laut Veröffentlichungen der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) liegt der Anteil der Erziehungsausgaben am BIP in Israel damit höher als in allen OECD-Mitgliedsstaaten. In den USA zum Beispiel beläuft sich der Anteil auf 7.4%, in Deutschland gar nur auf 5.1% (Angaben von 2004). Die nationalen Ausgaben für das Erziehungswesen umfassen die laufenden Ausgaben für alle öffentlichen und privaten Erziehungseinrichtungen (von der Vorschule bis zur höheren Bildung), Privatunterricht, Lehrbücher und Mobiliar.
Tourismus blüht: 260.000 Touristen im Juli
Die israelische Tourismusbranche ist auf dem besten Weg dahin, die von ihr gesetzte Zielmarke von 2.8 Millionen ausländischen Urlaubern in diesem Jahr zu erreichen. Dies wäre ein historischer Rekord. Die höchste Zahl von Touristen war im Jahr 2007 erreicht worden. Damals besuchten 2.7 Millionen das Land. Seit Beginn dieses Jahres sind bereits 1.7 Urlauber nach Israel gereist, was einen Anstieg von 41% gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum bedeutet. Allein im Juli waren es mehr als 260 000 Touristen.
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Freitag, 15. August 2008
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Hoffnung im Fall Shalit?
Der ägyptische Geheimdienstchef Omar Suleiman hat in Bezug auf die Freilassung des in den Gazastreifen entführten israelischen Soldaten Gilad Shalit seinen israelischen Verhandlungspartnern Ofer Dekel und Amos Gilad erklärt, Shalit könne unter Umständen schon im November wieder nach Hause zurückkehren. Der Preis sei jedoch sehr hoch, warnte Suleiman, gerade nach dem Austausch mit der libanesischen Hisbollah. Die Hamas ließ verlauten, sie würde Shalit festhalten, um die Freilassung der Top-Terroristen, die in israelischen Gefängnissen einsitzen, zu erpressen und um eine Versicherung gegen israelische Angriffe auf die Hamas in Gaza in der Hand zu haben.
Terroristen in Gaza haben unterdessen eine Rakete mit 25 km Reichweite entwickelt, die sie Nasser 3 nennen, so meldete CNN, ein Nachrichtensender, der die Fabrik besuchte, in der die Rakete von PRC (Popular Resistance Committees) Terroristen hergestellt wird. Die Rakete kann Aschdod erreichen, eine große Stadt an der Küste Israels südlich von Tel Aviv, in der es viele Ölraffinerien gibt.
Israel gibt Jerusalemer Grundstück an Russland ab
Die Regierung unter Premier Ehud Olmert befindet sich in den letzten Vorbereitungen zur Übergabe eines großen Stück Landes im Zentrum Jerusalems an Russland, so die israelische Tageszeitung Jerusalem Post. Der ehemalige russische Präsident Putin hatte vor rund vier Jahren Anspruch auf die St. Sergius Kirche und ihr Grund und Boden erhoben. Auf dem Gelände befinden sich auch die Zweigstelle des israelischen Agrarministeriums und verschiedene Umweltorganisationen. Die Übergabe des Grundstücks wird in den nächsten paar Wochen erwartet, so ein Mitarbeiter des Außenministeriums. Gegner kritisierten, dass Russland ein Auge auf eine Reihe von Grundstücken im Stadtzentrum Jerusalems geworfen habe, die innerhalb der letzten Jahrhunderte einmal in der Hand der russisch-orthodoxen Kirche gewesen waren. Die Übergabe des Grundstücks könnte weitere Transfers nach sich ziehen, darunter u.a. das Land, auf dem die Knesset gebaut wurde, das technisch gesehen der griechisch-orthodoxen Kirche gehört.
USA weigert sich Israel bei Angriff auf Iran zu helfen
In der vergangenen Woche lehnte die Bush-Regierung die israelische Bitte ab, Israel Kriegsgerät und Unterstützung zur Verfügung zu stellen, da sie befürchtete, dass Jerusalem versuchte, Waffen für einen Angriff auf Irans Nukleareinrichtungen anzusammeln, so berichteten die israelischen Medien am Mittwoch. Laut der Tageszeitung „Ha’aretz“ bat Israel mit höchster Dringlichkeit um die Unterstützung, doch wurde die Bitte abgelehnt, nachdem amerikanische Geheimdienstangestellte sagten, sie glaubten, dass sich Israels Vorbereitungen auf einen Angriff auf den Iran bereits in einem fortgeschrittenen Stadium befinden würden. Das erbetene Kriegsgerät hätte Israels Fähigkeit einen erfolgreichen Angriff auf Irans Nukleareinrichtungen zu fliegen deutlich gesteigert. Die USA baten Israel mit Dringlichkeit, nicht den Iran anzugreifen, da dies die amerikanischen Interessen in der Region unterminieren würde. Zudem sagten die USA aber auch, dass nur Israel wüsste, was für seine Sicherheit am besten sei. Die USA wollte Israel für die Absage aber kompensieren und dem jüdischen Staat Gerätschaften zur Verfügung stellen, um iranische Raketen abzufangen. Israel sagte, dass es tun werde, was nötig sei, um den Iran daran zu hindern nukleare Waffen zu gewinnen, sollten internationale diplomatische Versuche scheitern.
Früherer ägyptischer Botschafter in Israel: Ich war ein Spion
Der aus dem Amt scheidende ägyptische Botschafter in Israel, Mohammed Bassiouni, sagte am vergangenen Wochenende während einer Vorlesung in der Ägyptischen Nationalbibliothek in Alexandria, dass seine wahre Mission im jüdischen Staat die eines Spions gewesen sei. „Ich wurde als Geheimdienstangestellter nach Israel geschickt“, sagte er in Bemerkungen, die diese Woche in einigen arabischen Tageszeitungen veröffentlicht wurden. „Ich war nicht wirklich dort, um ein Botschafter zu sein.“ Bassiouni beschrieb danach den jüdischen Staat als eine Ansammlung von „Einwanderern aus aller Welt“ und sagte, dass mindestens 40 „sehr gefährliche“ Nuklearwissenschaftler aus der früheren Sowjetunion erst kürzlich eingewandert waren, aber dass Israel ihnen die Einwanderung nicht erleichterte. Es ist nicht ungewöhnlich für einen Diplomaten auch als Geheimdienstangestellter zu fungieren, besonders in Nahen Osten.
Ludwig Schneiders Vorträge
Ludwig Schneider spricht dieses Wochenende am
Fr., 15. August 2008 um 20.00 Uhr in CH-4500 Solothurn,
Christl. Gemeinde Forum, Hans Hubertstr. 38
A. Baumann, Tel.: 032-6229782;
Thema: „60 Jahre Israel – Gestern – Heute – Morgen“
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Sa., 16. August 2008 um 20.00 Uhr in CH-3600 Thun,
Pfingstgemeinde, Andreaskapelle, Frutigenstr. 45
S. Spycher, Tel.: 033-2252660;
Thema: „Israels Lage im Licht der Bibel“
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Thema: „Israels Lage im Licht der Bibel“
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Thema: „Messias der Juden, Christen und Moslems“
Das Wetter
In Jerusalem werden heute bis zu 31 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 30 Grad, in Tiberias 37, am Toten Meer 40 und in Eilat bis zu 41 Grad.
Wir wünschen Ihnen aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels, einen gesegneten Tag und ein erholsames Wochenende.
Schabbat-Lesung und Kommentar
„WaEtchanan – Und ich flehte“:
5. Mose 3,23 bis 7,11; Jesaja 40,1-26
(Dieser Schabbat ist auch Tu BeAw (15. Aw), der jüdische Liebesfesttag)
Kommentar:
Unsere Schabbatlesung „Wa’Etchanan“ beginnt mit einem bewegenden Flehgebet Moses mit der Bitte, ihn doch – trotz seiner Sünde mit dem Felsenschlag - ins Gelobte Land hineinzulassen. Er habe doch so auf diesen Moment gehofft. Wenn man genau hinschaut, erhielt Mose auf die Hälfte seines Flehens eine Antwort: Gott ließ ihn auf übernatürliche Weise von dem Aussichtspunkt Berg Nebo aus das verheißene Land vom Norden bis zur Negev Wüste im Süden sehen!
Dennoch sagen messianische Juden hier, die das Neue Testament kennen, Mose hat das Land Israel doch betreten – wenn auch auf übernatürliche Weise: Am Berg der Verklärung (Veränderung) Jesu zusammen mit dem großen Prophet Elia. Es waren zwei Zeugen, Mose als Repräsentant der Thora und Elia als Repräsentant der Propheten, die auf Jeschua als Messias Israel hinweisen.
(Im Judentum muss es laut Thora mindestens zwei Zeugen geben, um etwas zu bestätigen!)
Die jüdischen Weisen sprechen sogar davon, dass Gott Mose ins „virtuelle Jerusalem platziert“ hat, und von dort aus konnte er in alle vier Himmelsrichtungen schauen (3,27).
Mose kannte seine Leute, und darum die strenge Warnung vor dem Vergessen, bevor er starb: „Nur hüte dich und hüte deine Seele sehr, dass du die Dinge nicht vergißt, die deine Augen gesehen haben, und dass sie nicht aus deinem Herzen schwinden alle Tage deines Lebens! Und tue sie deinen Kindern und deinen Kindeskindern kund“. (4,9) Anschließend gibt Mose hier, nachdem er im 5. Kapitel zum zweiten Mal den Dekalog (Zehn Gebote) auflistet, im 6. Kapitel das größte Gebot angefangen mit dem Schma-Gebet:
„Höre, Israel: Der HERR ist unser Gott, der HERR allein! Und du sollst den HERRN, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deiner ganzen Kraft.“ (6,4-5)
Im Neuen Testament lesen von diesem Gebot, wo Jeschua auf die Frage ‘Lehrer, welches ist das größte Gebot in dem Gesetz?’ auf dieses Gebot hinweist. Jedoch nur im Markus Evangelium finden wir es vollständig mit dem „Schma (Höre) Israel“, wie es vom Urtext in der Thora übernommen wurde. (Mark 12,29-30)
Am Schluss des Wochenabschnitt erklärt Mose, warum Gott dieses Volk, Israel, erwählte. Nicht weil es groß und mächtig sei, sondern das Gegenteil:
weil es das geringste unter den Völkern ist! So dass der Allmächtige durch dieses hartnäckige und rebellische Volk Wunder und Zeichen tun wird, denn ‘in unserer Schwäche vervollständigt Er Seine Macht’.
Interessant ist, dass alle Prophetenabschnitte, die an die Lesungen aus dem fünfte Buch Mose angesetzt sind, aus dem Buch Jesaja stammen! Auch Jesus und der Apostel Paulus liebten es, diesen Prophet zu zitieren. Unser Prophetenabschnitt aus Jesaja 40 beginnt mit den Worten: „Tröstet, tröstet mein Volk! spricht euer Gott. Redet zum Herzen Jerusalems, und ruft ihm zu, dass sein Frondienst vollendet, daß seine Schuld abgetragen ist! Denn es hat von der Hand des HERRN das Doppelte empfangen für all seine Sünden.“ Ja, Jerusalem und das jüdische Volk hat doppelt von Strafe – durch die Geschichte hindurch – erhalten, aber auch ihr Segen wird einmal doppelt sein!
- Michael Schneider -
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August 14
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Donnerstag, 14. August 2008
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Bewaffneter Syrer infiltriert Grenze
Die israelische Armee hat am Mittwoch einen bewaffneten Mann, der von Syrien die Golanhöhen überquerte, angeschossen, um ihn ausser Gefecht zu setzen. Gewalt entlang der israelisch-syrischen Grenze ist selten, und die Armee erklärte, dass dieser Zwischenfall der UN in der Gegend gemeldet wurde. Ein Sprecher des Militärs sagte, dass es nicht sofort klar war, warum der Mann in israelisches Gebiet auf den Golanhöhen eintrat. Die Truppen schossen auf den Mann, da er in Besitz einer Waffe war. Der Eindringling wurde leicht verletzt und in ein israelisches Krankenhaus gebracht. Vor einem Monat tötete die israelische Armee einen Syrer, der am Grenzübergang in die nördlichen Golanhöhen eindrang, um Drogen zu schmuggeln.
Der Verteidigungsminister Ehud Barak verkündete, dass es kein Zufall sei, dass die Armee besonders in den Golanhöhen sehr aktiv an Militärsübungen sei. "Wir sehen eine deutliche Stärkung durch die Hisbollah in den letzten Jahren."
Junger arabischer Terrorist mit Rohrbomben festgenommen
Soldaten der israelischen Armee nahmen am Mittwoch einen 16-jährigen Araber, der drei Rohrbomben bei sich trug, an einem Checkpoint (Kontrollpunkt) in der Nähe von Nablus fest. Spezialisten entschärften die Sprengsätze. Niemand wurde dabei verletzt. Die Palästinensische Autonomiebehörde hat in den letzten paar Monaten Hunderte von bewaffneten Polizisten in Nablus eingesetzt, in einem Versuch zu beweisen, dass sie Terrorismus bekämpfen können. Die Palästinensische Autonomiebehörde hat sich darüber beschwert, dass die Anwesenheit der israelischen Armee ihre Autorität untergräbt, aber Israel behauptet weiterhin, dass die Polizisten der Palästinensischen Autonomiebehörde sich hauptsächlich mit Straftaten und Verkehrsdelikten beschäftigen und nicht das Problem der terroristischen Infrastruktur angehen.
Flughafen erwartet Touristen-Rekordzahlen am Donnerstag
Eine Rekordzahl von 50.000 Passagieren soll am heutigen Donnerstag am Ben-Gurion Flughafen landen. Die Sommer-Reisesaison erreicht zu dieser Zeit ihren Höhepunkt. Israel kann in diesem Jahr ein Rekordjahr in Tourismuszahlen vorweisen. Hotels berichten von hohen Belegungsraten und es ist geplant, Dutzende neuer Hotels zu bauen, damit kein Raummangel entsteht. Die Touristenindustrie durchlebte vor einigen Jahren eine Flaute, als arabische Terroristen häufig Selbstmordattentate durchführten. Der Norden des Landes fühlte diese Flaute in der Touristenbranche vor zwei Jahren während des Zweiten Libanonkriegs.
Palästinenser lehnen israelisches Friedensangebot ab
Die Palästinensische Autonomiebehörde hat am Dienstag das Friedensangebot des israelischen Premierminister Ehud Olmert rundweg abgelehnt und nannte es „unakzeptabel“. Der Vorschlag sei ein Beispiel dafür, dass es Israel an Ernsthaftigkeit in der Frage eines Friedensvertrag fehle, wie es die Palästinenser immer wieder sagen. Olmert bot Palästinenserpräsident Mahmud Abbas an, 93 % des sogenannten Westjordanlandes an die Palästinenser zu übergeben. Zudem sollte es Palästinensern möglich sein, sich auf Fahrten zwischen dem Gazastreifen und dem Westjordanland frei in Israel bewegen zu können. Die Durchführung dieser Bedingungen benötigte die erneute Kontrolle Abbas’ über Gaza, wo derzeit die Hamas herrscht. Dieses Angebot war eines der großzügigsten seitdem der frühere Premierminister Ehud Barak 2000 zugestimmt hatte, 98 % des Westjordanlandes und Gazas zurückzugeben sowie Ost-Jerusalem. Palästinensische Beamte sagten, sie hätten Olmerts Angebot nie erhalten, aber hätten es sowieso nicht angenommen, da nicht 100 % ihrer Forderungen erfüllt seien. Der Sprecher von Abbas, Nabil Abu Rudaineh, nannte das israelische Angebot eine „Zeitverschwendung“.
Jüdische Agentur erwartet 100 weitere Neueinwanderer aus Georgien
Die Jüdische Agentur berichtet, dass weitere 100 georgische Juden sich dazu entschlossen haben, nach Israel einzuwandern und sich als Folge der heftigen Zusammenstöße zwischen russischen und georgischen Truppen, die am letzten Freitag begannen, mit dem damit verbundenen Papierkram auseinandersetzen. 30 Neueinwanderer erreichten Israel bereits mit den Rettungsflügen, die Israelis Dienstagnacht und am Mittwoch von Tbilisi nach Israel ausflogen
Ludwig Schneiders Vorträge
Ludwig Schneider spricht heute,
Do., 14. August 2008 um 20.00 Uhr in CH-5001 Aarau,
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Thema: „60 Jahre Israel – Gestern – Heute – Morgen“
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Thema: „Messias der Juden, Christen und Moslems“
Das Wetter
In Jerusalem werden heute bis zu 29 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 29 Grad, in Tiberias 37, am Toten Meer 39 und in Eilat bis zu 39 Grad.
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August 13
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Mittwoch, 13. August 2008
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Israelischer Reporter in Georgien verletzt
Ein Reporter der israelischen Tageszeitung Yediot Ahronot ist am gestrigen Dienstag in Gori, nahe der südlichen Grenze zu Südossetien, während der Kriegsaufnahmen schwer verletzt worden. Tzadok Yehezkeli (55) wurde heute Morgen nach seiner Ankunft am Ben-Gurion Flughafen sofort in das Hadassah Krankenhaus in Jerusalem gebracht.
Unterdessen sind in Israel auch drei EL-AL Flugzeuge gelandet, die erschöpfte Israelis aus dem Kriegsgebiet nach Hause in Sicherheit brachten. Die erleichterten Israelis sangen bei ihrer Ankunft das bekannte Hevenu-Schalom-Lied. Der georgische Verteidigungsminister Dawit Keseraschwili ist übrigens ein Jude. Der 29-Jährige hatte vor ein paar Jahren sogar die israelische Staatsbürgerschaft inne.
Barak äußert sich zu den Verhandlungen um Shalit
Der israelische Verteidigungsminister Ehud Barak hat gestern während einer Konferenz der Arbeitspartei in Dimona gesagt: "Israel muss schwierige Entscheidungen treffen und wird einen hohen Preis für die Befreiung des entführten Soldaten Gilad Shalit von der Hamas bezahlen." Barak fügte hinzu, es sei Israels Aufgabe, "Jede mögliche Befreiungsaktion in Erwägung zu ziehen, damit Gilad sicher nach Hause zurückkehre."
Der Verteidigungsminister tätige regelmäßig Anrufe für die Befreiung Shalits, hieß es, jedoch vermied er die Stellung der Verhandlungen zwischen Ägypten und der Hamas zu kommentieren, die darauf abzielen, den gefangenen Soldaten freizulassen. Beiläufig erwähnte er, dass Details des Gesprächs geheim gehalten werden müssen. Am 25.Juli hatte Mahmoud Zahar, ein Mitglied der Hamas, erklärt, dass keine Verhandlungen stattfänden um Schalit freizulassen. Zahar wies die Meldung zurück, dass die Hamas Israel eine Liste von Gefangenen gegeben habe, die befreit werden sollten. Die Mitglieder der Hamas legen ihre Bedingungen lediglich verbal für die ägyptischen Medien dar, so Zahar.
Bericht über illegale Einwohner in Israel
Israels Migration- und Einwohnerbehörde meldete am Dienstag, dass in Israel 250.000 illegale Einwohner leben und deren Zahl monatlich um 2000 wächst. In der Statistik einbegriffen sind 90.000 Menschen, die in Israel als Touristen eingereist sind, 120.000 Arbeiter ohne Arbeitserlaubnis und 10.000 illegale Grenzübergänger. Über die fehlenden 30.000 Leute machte die Behörde keine Angaben. Jedes Jahr überziehen 5000 Touristen ihr Visa, hieß es. Jeden Monat infiltrieren 400 bis 500 illegale Grenzübergänger Israels südliche Grenze. Weiterhin hieß es in dem Bericht, dass eine Sonderabteilung die Ehen zwischen Israelis und Personen, die einen legalen Status in Israel beantragt haben, prüft. Von 100 geprüften Fällen hätten sich 70 als Scheinehen herausgestellt.
Baggerfahrer- Terrorist beerdigt
Die israelischen Sicherheitsbehörden haben der Familie des jungen Baggerfahrer, der vor einigen Wochen einen Anschlag in der Jerusalemer King David Straße verübt hatte, eine Gedenkfeier zur Beerdigung ihres Familienangehörigen gewährt, zu der 10 Angehörige geladen waren. Ghassan Abi Tir hatte Mitte Juli einen Anschlag ausgeführt, bei dem 18 Menschen verletzt wurden.
Leichtes Erdbeben in Akko
Ein leichtes Erdbeben der Stärke 3,2 auf der Richterskala war heute morgen in Akko spürbar. Es gab weder Verletzte noch Sachschäden. In den letzten Monaten hat es vermehrt leichte Erdbeben in der Region von Galiläa gegeben.
Neue Einwanderer werden willkommen geheißen
235 neue jüdische Einwanderer aus den USA und Kanada sind mit einer besonderen Zeremonie auf dem Ben-Gurion Flughafen empfangen worden. Außenministerin Zippi Livni hieß die Immigranten, von denen der Älteste 96 Jahre und der Jüngste 5 Monate alt ist, willkommen. Bis zum Ende des Sommers werden mit der Nefesh B’Nefesh Organisation aus Nordamerika und Großbritannien 2000 Einwanderer nach Israel gekommen sein.
Ludwig Schneiders Vorträge
Ludwig Schneider spricht heute,
Mi., 13. August 2008 um 20.00 Uhr in CH-4900 Langenthal,
Freie Evang. Gemeinde, Weissensteinstr. 7
W. Wagner, Tel.: 062-9226412;
Thema: „Inwieweit ist die Bibel in Israels Alltag u.Politik relevant?“
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Do., 14. August 2008 um 20.00 Uhr in CH-5001 Aarau,
Heilsarmee, Heilsarmeesaal, Asylstr. 34
R. Frehner, Tel.: 062-8222803;
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Christl. Gemeinde Forum, Hans Hubertstr. 38
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Sa., 16. August 2008 um 20.00 Uhr in CH-3600 Thun,
Pfingstgemeinde, Andreaskapelle, Frutigenstr. 45
S. Spycher, Tel.: 033-2252660;
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So., 17. August 2008 um 10.00 Uhr in
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Christl. Zentrum Thalgut, Sägebachweg 1
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Bärensaal Worb, Bärenplatz 2
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Thema: „Messias der Juden, Christen und Moslems“
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In Jerusalem werden heute bis zu 29 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 29 Grad, in Tiberias 36, am Toten Meer 40 und in Eilat bis zu 40 Grad.
Wir wünschen Ihnen aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels, einen gesegneten Tag.
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August 12
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Dienstag, 12. August 2008
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Alijah durch Krieg in Georgien
Seit Beginn des Krieges in Georgien wandten sich bereits 60 Juden aus Georgien an die Jüdische Agentur mit der Bitte um Hilfe nach Israel einwandern zu können; 200 weitere zeigten ihr Interesse, sich in der nahen Zukunft diesen 60 anzuschließen. Am Montag machte sich der Agenturchef der früheren Sowjetunion in die Stadt Gori auf, um dort nach weiteren jüdischen Familien zu suchen, die vorerst in die Hauptstadt Georgiens, Tbilisi, gebracht werden sollen. Eine Dringlichkeitsdebatte fand am Montag im Büro des Ministers Eli Aflalo für Einwandererangelegenheiten statt. Die erste Welle der Einwanderer soll Israel in den nächsten zwei Wochen erreichen, entweder mit einem speziellen Flug oder über Armenien, Aserbaidschan oder die Türkei auf dem Landweg. Die zweite Welle soll innerhalb der nächsten zwei Monate folgen. Vorerst sollen jedoch circa 239 Israelis aus der Krisenregion evakuiert werden. Ein spezieller El Al Flug soll am Dienstagmorgen in die Region starten und wird am Abend zurückerwartet.
Zum 40. Mal Waffenstillstandsbruch
Verteidigungsminister Ehud Barak hat angeordnet die Gazaübergänge am Dienstag geschlossen zu halten, nachdem am Montagabend eine Kassam-Rakete auf Sderot abgefeuert wurde. Es gab keine Verletzten und es entstand kein Schaden. Die Rakete schlug neben einem Haus ein, das bereits bei einem früheren Angriff beschädigt wurde. Dies war bereits der dritte Kassam-Beschuss in einer Woche und insgesamt der 40. Waffenstillstandsbruch von Seiten des Gazastreifens, obwohl die Hamas wiederholt betont, die dafür Verantwortlichen zu bestrafen. Die Hamas wirft Israel vor, den Waffenstillstand zu brechen, da die Wiedereröffnung der Rafah-Grenze nach Ägypten Teil des Abkommens sei. Israel bleibt beständig und sagt, dass die Voraussetzung dafür die Freilassung des entführten Soldaten Gilad Shalit sei. Die Hamas wiederholte am Montag, dass Shalit nur freigelassen werde, sobald Israel seinen Teil des Abkommens erfülle und betonte, dass es an Gesprächen über die Freilassung Shalits solange dies nicht der Fall sei, nicht interessiert sei.
Olmert präsentiert Abbas Plan für mögliche Zwei-Staaten-Lösung
Der israelische Premierminister Ehud Olmert hat dem palästinensischen Vorsitzenden der PA, Mahmud Abbas, einen detaillierten Vorschlag für ein Abkommen über Grenzen, Flüchtlinge und Sicherheitsabkommen zwischen Israel und einem zukünftigen palästinensischen Staat vorgelegt. Er ist optimistisch, ein Friedensabkommen zwischen Israel und den Palästinensern noch in seiner Amtszeit erreichen zu können und wartet nun auf die Entscheidung der Palästinenser. Im Zentrum von Olmerts Vorschlag steht die mögliche zukünftige Grenze zwischen den beiden Staaten, die einen Rückzug Israels aus 93 % des sogenannten Westjordanlandes erfordern würde. Alternativ würden die Palästinenser Land im Negev erhalten, der an den Gazastreifen angrenzt, um die 7 % des Westjordanlandes, die in Israels Hand bleiben sollen, wiedergutzumachen. Palästinenser sollen dem Vorschlag nach frei zwischen dem Gazastreifen und dem Westjordanland passieren können, ohne Sicherheitsprüfungen über sich ergehen lassen zu müssen.
Holocaustüberlebende sollen höhere Rente erhalten
Der israelische Premierminister Ehud Olmert und Finanzminister Roni Bar-On beschlossen am Montag, den Empfehlungen aus dem Bericht des Dorner Komitees nachzugehen, das bereits seit vielen Jahren die falsche Handhabung der israelischen Regierung im Umgang mit der Bevölkerung der Holocaustüberlebenden untersucht. Demnach sollen die Gelder retroaktiv seit dem Beginn des Jahres 2008 ausgezahlt werden. 40.000 Holocaust-Überlebende erhalten somit 75 % der Rente, die nach deutschem Gesetz gezahlt wird, ein Anstieg von insgesamt umgerechnet knapp 50 Millionen Euro zusätzlich zu den 1 Million Euro, die die israelische Regierung im November 2007 versprach. Ob die Holocaustüberlebenden aber tatsächlich eine höhere Rente ausgezahlt bekommen hängt letztlich noch an der wöchentlichen Kabinettssitzung, in der die Minister darüber entscheiden.
Israelische Wassermelone auf dem Weg ins Guinness Buch der Rekorde
Ein Landwirt aus Ramat HaSharon in der Nähe von Tel Aviv hat eine 29 Kilogramm schwere Wassermelone gezüchtet, die ins Guinness Buch der Rekorde aufgenommen werden könnte. Razi Yitzchak, ein Mitarbeiter auf dem Hof witzelte: „Es ist möglich beim Training mit dieser Wassermelone Muskeln aufzubauen.“ Der Boden, auf dem die Wassermelone angebaut wurde, ist als einer der reichsten des Landes bekannt.
Olympischer Schwimmer Mandel stellt nationalen Rekord auf
Der israelische Schwimmer Alon Mandel stellte am Montag bei der Olympiade einen neuen nationalen Rekord auf: Er schwamm 200 Meter Schmetterling in 1:59:27 Minuten und erreichte insgesamt den vierten Platz. Dies ist eine große Leistung in Betracht dessen, dass sein Vater erst am vergangenen Mittwoch bei einem Unfall Zuhause ums Leben gekommen war und Mandels Mutter ihn überzeugen musste, an den Olympischen Spielen teilzunehmen und nicht für die Beerdigung nach Hause zu kommen, da es der Wunsch seines Vaters gewesen wäre, sich seinen Traum zu erfüllen. Trotz des neuen Rekordes konnte sich Mandel nicht für die Halbfinal-Runden qualifizieren.
Ludwig Schneiders Vorträge
Ludwig Schneider spricht heute,
Di., 12. August 2008 um 20.00 Uhr in CH-5734 Reinach/AG,
Evang. Gemeinde Wynental, „Schuhsupermarkt-Ortopag“, Aarauerstr. 42
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Mi., 13. August 2008 um 20.00 Uhr in CH-4900 Langenthal,
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Thema: „Inwieweit ist die Bibel in Israels Alltag u.Politik relevant?“
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Thema: „Israels Lage im Licht der Bibel“
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So., 17. August 2008 um 20.00 Uhr in
CH-3076 Worb EDU,
Bärensaal Worb, Bärenplatz 2
A. Seematter, Tel.: 079-7729413;
Thema: „Messias der Juden, Christen und Moslems“
Das Wetter
In Jerusalem werden heute bis zu 30 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 30 Grad, in Tiberias 37, am Toten Meer 41 und in Eilat bis zu 41 Grad.
Wir wünschen Ihnen aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels, einen gesegneten Tag und eine erfolgreiche Woche. Der derzeitige Wasserspiegel des Sees Genezareth liegt bei – 213,46 m unter dem Meeresspiegel (Tendenz sinkend) – der ideale Wasserstand beträgt -208,80 Meter unter dem Meeresspiegel.
Wöchentliches Angebot
20 % Preisnachlass auf das Produkt der Woche!
Die Sehenswürdigkeiten und Klänge des Heiligen Landes spiegeln Israels Vielfalt, in Form einer musikalischen Feier auf Ihrem Bildschirm wider. Singen Sie die beliebtesten Lieder Israels, begleitet mit einer Kamera, die Sie von einer atemberaubenden Landschaft zu einer anderen bringt, in die Städte und Dörfer der vielen Menschen, durch die Wunder von Israels Vergangenheit und Gegenwart. Die Wörter jeden Liedes erscheinen in lateinischer Schrift auf dem Bildschirm zum mitsingen.
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Mit einem freundlichen Schalom aus Jerusalem, Ihr nai-israel heute Redaktionsteam.
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August 11
israel heute | Tägliche Newsletter
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Tägliche Nachrichten aus der
israel heute Redaktion.
Montag, 11. August 2008
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Zoo mit geschmuggelten Tieren
Der Zoo im Gazastreifen hat seine Tiere auch durch Schmuggel unter der Grenze zu Ägypten hindurch erhalten. Sie wurden betäubt und in Säcken durch die Tunnel getragen. Shadi Faviz, der Betreiber des Zoos hat jedoch einen großen Traum, die Attraktion durch einen der Tunnel zu schmuggeln – einen Elefanten. Dieser Tierschmuggel weist daraufhin, dass das Tunnelsystem unter der Grenze sich immer erweitert und mindestens ein Dutzend Tunnel sich unter der Grenze hindurchziehen. Der Versuch der Ägypter diesem Einhalt zu gebieten, indem sie letzte Woche einen Tunnel sprengten wobei einige Palästinenser getötet wurden, hält die Schmuggler nicht von ihrer Tätigkeit ab.
Barak mischt in Kadima-Parteiwahlen mit
Verteidigungsminister Ehud Barak, der eigentlich die vorgezogenen Wahlen in der Kadima herbeiführte, mischt nun in dem Rennen mit, indem er gestern kontroverse Aussagen machte. Er sagte gegenüber Kanal 10, dass ein Ministerpräsident mit militärischem Hintergund notwendig sei. Dies sei aus den Lektionen des Zweiten Libanonkrieges gelernt worden, als der Staat von militärisch unerfahrenen Personen, Ministerpräsident Olmert und Verteidigungsminister Amir Peretz, geführt wurde.
RAM FM beendete Sendungen
Die unabhängige, englischsprachige Radiostation RAM FM, die ein Studio in Ramallah und eines in Jerusalem unterhielt, beendete ihre Sendungen aus Mangel Einkommen durch Werbung. Die Station wurde im Februar 2007 eröffnet, um den palästinensisch-israelischen Dialog zu fördern. Der südafrikanische Geschäftsmann Isaac Kirsch stand hinter diese Idee. Dieser Sender war nach einer Radiostation in Johannesburg aufgezogen, die während der Apartheid-Zeit Versöhnung proklamierte und war in Jerusalem, Tel Aviv und in der Westbank zu empfangen gewesen. Das Jerusalemer Studio war im April wegen illegalem Betrieb durch die israelische Polizei geschlossen worden.
Palästinenser könnten Staatsbürgerschaft fordern
Einer der hohen palästinensischen Verhandlungspartner mit Israel, Ahmed Qureia sagte entsprechend der Nachrichtenagentur Reuters, dass „wenn Israel weiterhin unsere Vorschlägefür den Grenzverlauf eines zukünftigen palästinensischen Staates ablehnt, wir die israelische Staatsbürgerschaft fordern könnten.“ Qureia sagte dies bei einem Treffen mit Fatah-Sympatisanten in Ramallah und meinte weiter, dass die Lösung von zwei Staaten für zwei Völker nur dann verwirklicht werden könnte, wenn Israel den palästinensischen Forderungen zustimmt und sich von dem Gebiet dass die Palästinenser als ihr eigenes ansehen, zurückzieht. Eine Qureia nahestehende Person erklärte, dass diese Aussagen den Pessimismus darüber ausdrückten, dass beide Seiten nicht im Stande seien ein Abkommen in der nächsten Zeit zu treffen.
Vorträge in der Schweiz
Ludwig Schneider spricht heute,
Mo., 11. August 2008 um 20.00 Uhr in CH-8810 Horgen EDU,
Grosser Saal „Zentrum Schinzenhof“, Alte Landstr. 24
A. Mezzadri, Tel.: 044-7809482;
Thema: „Messias der Juden, Christen und Moslems“
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Die., 12. August 2008 um 20.00 Uhr in CH-5734 Reinach/AG,
Evang. Gemeinde Wynental, „Schuhsupermarkt-Ortopag“, Aarauerstr. 42
P. Hunziker, Tel.: 079-6839832;
Thema: „Israels Lage im Licht der Bibel“
……………………………………………………………..
Mi., 13. August 2008 um 20.00 Uhr in CH-4900 Langenthal,
Freie Evang. Gemeinde, Weissensteinstr. 7
W. Wagner, Tel.: 062-9226412;
Thema: „Inwieweit ist die Bibel in Israels Alltag u.Politik relevant?“
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Do., 14. August 2008 um 20.00 Uhr in CH-5001 Aarau,
Heilsarmee, Heilsarmeesaal, Asylstr. 34
R. Frehner, Tel.: 062-8222803;
Thema: „60 Jahre Israel – Gestern – Heute – Morgen“
……………………………………………………………..
Fr., 15. August 2008 um 20.00 Uhr in CH-4500 Solothurn,
Christl. Gemeinde Forum, Hans Hubertstr. 38
A. Baumann, Tel.: 032-6229782;
Thema: „60 Jahre Israel – Gestern – Heute – Morgen“
……………………………………………………………..
Sa., 16. August 2008 um 20.00 Uhr in CH-3600 Thun,
Pfingstgemeinde, Andreaskapelle, Frutigenstr. 45
S. Spycher, Tel.: 033-2252660;
Thema: „Israels Lage im Licht der Bibel“
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So., 17. August 2008 um 10.00 Uhr in
CH-3114 Wichtrach,
Christl. Zentrum Thalgut, Sägebachweg 1
Hr. Rüegsegger, Tel.: 031-7811835;
Thema: „Israels Lage im Licht der Bibel“
……………………………………………………………..
So., 17. August 2008 um 20.00 Uhr in
CH-3076 Worb EDU,
Bärensaal Worb, Bärenplatz 2
A. Seematter, Tel.: 079-7729413;
Thema: „Messias der Juden, Christen und Moslems“
Das Wetter
In Jerusalem werden heute bis zu 32 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 32 Grad, in Tiberias 38, am Toten Meer 41 und in Eilat bis zu 40 Grad.
Wir wünschen Ihnen aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels, einen gesegneten Tag und eine erfolgreiche Woche. Der derzeitige Wasserspiegel des Sees Genezareth liegt bei – 213,41 m unter dem Meeresspiegel (Tendenz sinkend) – der ideale Wasserstand beträgt -208,80 Meter unter dem Meeresspiegel.
Wöchentliches Angebot
20 % Preisnachlass auf das Produkt der Woche!
Die Sehenswürdigkeiten und Klänge des Heiligen Landes spiegeln Israels Vielfalt, in Form einer musikalischen Feier auf Ihrem Bildschirm wider. Singen Sie die beliebtesten Lieder Israels, begleitet mit einer Kamera, die Sie von einer atemberaubenden Landschaft zu einer anderen bringt, in die Städte und Dörfer der vielen Menschen, durch die Wunder von Israels Vergangenheit und Gegenwart. Die Wörter jeden Liedes erscheinen in lateinischer Schrift auf dem Bildschirm zum mitsingen.
Sie können diese DVD "Songs of Israel" für nur 24,60 Euro (inkl. Versandkosten) statt 30,80 Euro bis zum 13. August 2008 beim Israel Basar bestellen.
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August 10
israel heute | Tägliche Newsletter
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Tägliche Nachrichten aus der
israel heute Redaktion.
Sonntag, 10. August 2008
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Kassam-Rakete schlug ein
Gestern Abend schlug eine aus dem nördlichen Gazastreifen abgefeuerte Kassam-Rakete in der Nähe des Regionalrates Schaar Hanegev ein, ohne jedoch Schaden anzurichten. Die Rakete löste die Alarmanlage „Rote Farbe“ aus. Diese Rakete schließt sich weiteren Einzelfällen an, die sich während der sogenannten Feuerpause zwischen Israel und der Hamas ereigneten. Die vorige Rakete war am Mittwoch ohne Schaden anzurichten im Süden Israels eingeschlagen. Shlomo Brom, ein Analyst des Institutes für nationale Sicherheit an der Tel Aviv Universität, meinte, dass diese Raketen von Opponenten der Hamas im Gazastreifen abgefeuert worden sind. Diese versuchen zu zeigen, dass die Stärke der Hamas in diesem Gebiet nicht unerschütterlich ist.
Assad und Israelis im selben Hotel
Letzte Woche verbrachten einige Israelis ihren Urlaub in der Türkei im selben Hotel wie der syrische Präsident Bashar Assad mit seiner Familie, berichtete die Jerusalem Post. Am Dienstag war Assad im Luxushotel Rixos in Bodrum eingetroffen und wurde in eine Villa die das Meer übersieht, einquartiert, die natürlicherweise bewacht wurde, wenn auch diskret. In den anderen israelischen Tageszeitungen waren die Berichte geteilt, dass Israelis von Bodrum für diese Woche ausgeladen seien oder sie gemeinsam mit Assad das Hotel teilen. Der Direktor des Hotels meinte gegenüber den Medien, dass das Hotel ausgebucht sei und der Besuch Assads keinerlei Probleme verursacht habe. Eine Israelin, die in diesem Hotel abgestiegen war, versuchte sich der Villa Assads aus Neugier zu nähern, wurde aber von einem aus dem Nichts aufgetauchten Polizisten davon abgehalten.
Politik und Olympische Spiele
Gestern sträubte sich während der olypischen Spiele ein iranischer Schwimmer bei einem Schwimmwettbewerb an dem auch der israelische Schwimmer Tom Beeri teilnahm, anzutreten. Anscheinend war ihm dies von der Leitung seiner Delegation verboten worden. Der Generalsekretär des israelischen olympischen Komitees, Efraim Zinger, meinte dazu, dass dies nicht das erste und auch nicht das letzte Mal sei, dass Sportler aus Iran, sich weigern gegen Israelis anzutreten und dass in dieser Delegation die Politik an erster Stelle anstehe der Sport. Die israelischen Schwimmer hatten gestern einen guten Starttag: Gal Nevo brach den israelischen Rekord in 400 Meter individuelles Medley in 4.14.03 Minuten und erreichte den 11. Platz. Tom Beeri setzte einen neuen israelischen Rekord in 100 Meter Brustschwimmen in 1.02.42 Minuten.
Große Olivenpresse entdeckt
Bei Probegrabungen im Moshav Ahihud in Westgaliläa ist eine große Olivenpresse entdeckt worden. Der einzigartige und beeindruckende Komplex geht in die byzantinische Epoche zurück und ist einer der größten seiner Art, der je in Israel freigelegt worden ist. Die Ausgrabungen wurden als Teil eines Entwicklungsplans zum Ausbau der Ortschaft durchgeführt. Michael Cohen, der Ausgrabungsleiter von der Israelischen Altertumsbehörde (IAA), bemerkte dazu: „Im 7. Jh. n. CHr. ereignete sich ein großer Brand in der Olivenpresse. Spuren der Feuerbrunst, die sich auf den Mauern des Gebäudes recht deutlich erkennen lasse, haben die Struktur zerstört und den weiteren Gebrauch der Anlage verhindert.“ Dieser Vorfall habe jedoch viele Details der Olivenpresse „erhalten“. Neben der Produktionsanlage wurden auch zwei Steinbehälter freigelegt, die zur Speicherung des Öls verwendet wurden. Zusammen konnten sie etwa 20 000 Liter fassen. Mehr dazu in einer der nächsten Ausgaben von israel heute.
Negativer Zeitungsartikel über messianische Juden
Im Wochenendeblatt „7-Tage“ der Jediot Achronot erschien jetzt am Freitag, genau einen Tag vor dem Trauer- und Fasttag Tischa BeAw, ein achtseitiger Artikel mit vielen Fotos, über messianische Juden, mit Schwerpunkt auf die Straßenmission von Jaakov Damkani und die geheimen Taufen im Mittelmeer von der Tel Aviver „Tifferet Jeschua“-Gemeinde von Leiter Ari Sorko-Ram, unter der Überschrift „Messianic Code“ und „die Täufer-Sekte“. Dieser lange und ausführliche Artikel wurde durch eine jungen Journalistin mit Namen Tehiah Barak, die zweiundhalb Monate getarnt in der Sorko-Ram-Gemeinde in den Reihen als „messianische Jüdin“ aufhielt. Wahrscheinlich werden wir darüber noch einen ausführlichen Bericht in einer unser nächsten Ausgabe veröffentlichen. Inzwischen äußerte sich der enttäuschte Straßenevangelist Jaakov Damkani so: „Unsere Reaktion ist wie des Apostels Paulus in Philipper 1,12-14. Ich sehe es trotz den vielen Ungenauigkeiten bis hin zu den Lügen, als einen großen Segen. Dadurch werden viele unter den Israelis zum ersten Mal die Botschaft Jesu hören. Es erfreut sogar mein Herz. Es schreckt uns nicht ab, ich plane sogar daraufhin eine neue Internet-Webseite einzurichten – die den Namen tragen soll, den diese „spionierende Schreiberin“ benutzte: Messianische Code.“
Das Wetter
In Jerusalem werden heute bis zu 29 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 30 Grad, in Tiberias 37, am Toten Meer 40 und in Eilat bis zu 39 Grad.
Wir wünschen Ihnen aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels, einen gesegneten Tag. Der derzeitige Wasserspiegel des Sees Genezareth liegt bei – 213,41 m unter dem Meeresspiegel (Tendenz sinkend) – der ideale Wasserstand beträgt -208,80 Meter unter dem Meeresspiegel.
Wöchentliches Angebot
20 % Preisnachlass auf das Produkt der Woche!
Die Sehenswürdigkeiten und Klänge des Heiligen Landes spiegeln Israels Vielfalt, in Form einer musikalischen Feier auf Ihrem Bildschirm wider. Singen Sie die beliebtesten Lieder Israels, begleitet mit einer Kamera, die Sie von einer atemberaubenden Landschaft zu einer anderen bringt, in die Städte und Dörfer der vielen Menschen, durch die Wunder von Israels Vergangenheit und Gegenwart. Die Wörter jeden Liedes erscheinen in lateinischer Schrift auf dem Bildschirm zum mitsingen.
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August 08
israel heute | Tägliche Newsletter
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Tägliche Nachrichten aus der
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Freitag, 8. August 2008
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Morgen Abend - Gedenken an Tempelzerstörung
Samstag Abend, direkt mit Schabbatausgang beginnt der Tischa Be´Av, der Gedenktag an die Zerstörung der beiden jüdischen Tempel. An diesem Tag wird gefastet und getrauert, man liest die Klagelieder und andere Trauergesänge, wobei man auf der Erde sitzt. Normalerweise wird die Abschlussmahlzeit vor dem Fasten so abgehalten, dass jeder allein für sich sitzt. Da diese Mahlzeit auf den Schabbat fällt, darf normal gegessen werden, sogar Wein und Fleisch. Dies ist normalerweise mit dem Beginn des Monats Aw als ein Zeichen der Trauer entsprechend dem jüdischen Halacha-Gesetz verboten. Außerdem heiratet man in den drei vorhergehenden Wochen nicht und hört auch keine Musik. Am Schabbat nächster Woche, dem 16. August - im jüdischen Kalender der 15. Aw - wird das jüdische Fest der Liebe gefeiert.
Olmert zum fünfte Mal verhört
Heute Morgen erschienen die Ermittler des Betrugdezernats erneut in der offiziellen Residenz des Ministerpräsidenten Ehud Olmert, um ihn zum fünften Mal unter Verwarnung zu verhören. Diesmal ging es auch wieder um den amerikanischen Geschäftsmann Talansky, der ihm Geld gespendet haben soll, der Erwerb der Wohnung in der Cremieux-Strasse in der German Colony Jerusalems sowie die doppelte Abrechnung von Reisekosten im Ausland. Bereits am letzten Freitag musste sich Olmert einem Verhör unterziehen. Gestern wurde Eldad Rotman, der ein Berater Olmerts als Handelsminister war, festgenommen und später unter Hausarrest gesetzt, bis das Verhör mit Olmert heute Morgen abgeschlossen ist. Rotman war auch verhört worden, weil der Verdacht besteht, dass Olmert seine Freunde aus der Likud-Partei illegal zu Posten in seinem Ministerium verholfen haben soll.
Basketball-Trainer Ralph Klein verstorben
Der legendäre Basketball-Trainer Israels, Ralph Klein, verstarb gestern früh nach einem langen Kampf gegen den Krebs im Shiba-Medizinzentrum bei Tel Hashomer neben Tel Aviv. Er wurde 77 Jahre alt und war als bester Trainer aller Zeiten anerkannt gewesen. Klein war 1931 in eine Familie ungarischer Juden in Berlin geboren worden. Sein Vater war in Auschwitz ermordet worden, jedoch der Rest der Familie wurde durch Raoul Wallenberg gerettet, dem schwedischen Humanisten der unter diplomatischer Tarnung nach Budapest entsandt worden war, um Juden zu retten. 1951 wanderte Klein nach Israel ein und übernahm 1970 den Posten des Trainers beim Basketballclub Maccabi Tel Aviv. Der Höhepunkt seiner Karriere kam in der Saison 1976/77, als er die Mannschaft zum ersten Mal zum Titel des Europameisters gegenüber CSKA Moskau brachte. Mehr dazu in einer der nächsten Ausgaben von israel heute.
Sharansky: Obama ein Risiko für Israel
Der ehemalige Kabinettminister und international respektierte Nathan Sharansky warnte die amerikanischen Juden diese Woche, dass ein Stimmabgabe für den demokratischen Präsidentschaftskandiaten Barack Obama ein Risiko für Israels Zukunft darstelle. Sharansky sagte dies bei einer Sendung des Shalom TV, einem jüdischen Kabelnetzwerk, das 18 Millionen amerikanische Haushalte erreicht. Er vermeidete die bekannten Verschwörungstheorien betreffs Obama, meinte jedoch, dass ein Nichtvorhandensein von positiven Dingen gegenüber Israel doch zu Denken geben würde. „Mit Obama kann niemand genau wissen, was nach seinem eventuellen Wahlsieg passieren wird. Es kann gut werden, aber jedoch auch sehr schlecht. Und dies ist ein großes Risiko“, so Sharansky. Außerdem sei es auch fragwürdig warum ein Großteil der Ratgeber Obamas feindselig gegenüber Israel sind oder dafür stimmen, die Interessen Israels für die Amerikas zu opfern. Demgegenüber habe der republikanische Kandidat John McCain, den Sharansky persönlich bereits 20 Jahre kennt, ein langes Resümee von starker Unterstützung Israels.
Haus des Terroristen soll zerstört werden
Verteidigungsminister Ehud Barak gab offiziell den Befehl, das Haus der Familie des Attentäters der Merkas-HaRav-Jeschiwa in Jerusalem, zu zerstören. Der Terrorist Ala Abu Dheim hatte acht Bibelstudenten bei seinem Amoklauf getötet. Einige Monate dauerte die Diskussion in der Regierung darüber an, wie man auf dieses Attentat reagieren soll. Schlußendlich wurde entschieden, dass Israel eine Abschreckung schaffen muss, damit Terroristen es sich vorher überlegen, wie sich die Folgen ihrer „heroischen“ Tat sich im Nachhinein auf ihre Familie auswirken könnten. Die Familie des Terroristen hat jetzt eine Woche Zeit Berufung beim Heimatschutzkommando einzulegen. Sollte das Gesuch abgelehnt werden, haben sie noch eine Woche, sich an den Obersten Gerichtshof zu wenden, der in der Vergangenheit schon oft die Zerstörung der Häuser von Terroristen verhindert hat.
Entschuldigung von Al-Jazeera gegenüber Israel
Der arabische Fernsehsender Al-Jazeera entschuldigte sich jetzt offiziell bei Israel für seine Berichterstattung nach der Rückkehr des Terroristen Samir Kuntar in den Libanon. Diese habe die ethischen Maßstäbe des Senders verletzt. Das Eingeständnis kam als Reaktion auf die Drohung des israelischen Regierungspresseamts (GPO), den Satellitenkanal zu boykottieren, falls er sich nicht entschuldige. In einem offiziellen Brief, von dem eine Kopie an die Haaretz weitergeleitet wurde, schreibt Generaldirektor Khanfar Wadah, dass „Elemente der Sendung“ vom 19. Juli, in der Kuntar als Held geehrt worden war, den ethischen Grundsatz seines Senders verletzt hätten und er selbst diese Verletzung sehr ernst nehme. Der Programmdirektor sei angewiesen, solche Vorfälle in Zukunft zu unterbinden. Kuntar war von Al-Jazeera mit einer Sondersendung bedacht worden, in der er unter anderem als „panarabischer Held“ bezeichnet wurde.
Schabbat-Lesung und Kommentar
„Dewarim - Worte“, 5. Mose 1,1 – 3,22
Haftara-Prophetenlesung: Jesaja 1,1-27
Kommentar:
Die Parascha eröffnet die Lesung des Fünften Buches Mose und gibt dem ganzen Buch seinen hebräischen Namen. Die Besonderheit des Buches zeigt sich an folgender Gegenüberstellung: 4. Mose 1,1: „Und der HERR redete zu Mose...“ 5. Mose 1,1: „Dies sind die Worte, die Mose zu ganz Israel geredet hat...“ Im Deuteronomium begegnet uns ein Mose, der aus dem Eigenen redet und dessen Worte letztlich durch Gott selbst autorisiert sind. Der unbeholfene Sprecher (vgl. 2. Mose 4,10) hat sich gewandelt zu einem, der sagen kann: „Horcht auf, ihr Himmel, ich will reden, und die Erde höre die Worte meines Mundes! (5. Mose 32,1)“, dessen Lied seinen Platz neben dem Lied des Lammes hat (Offenbarung 15,3).
Der Text bringt in gewaltiger Exposition einen Abriss der Wüstenzeit. Es findet keine verklärende Geschichtsschreibung statt, sondern ohne beschönigende Schnörkel wird Schuld und daraus folgendes Gericht benannt. Der falsche Rat der zehn Kundschafter wird ebenso erwähnt wie eigenmächtige Eroberungszüge ohne Gottes Auftrag. „Der heutige Wochenabschnitt ist aktueller denn je, denn auf die Frage, warum die Kinder Israel 40 Jahre durch die Wüste irren mussten, nennt Mose unverhohlen die Dinge beim Namen. Es scheint, als wiederhole sich dieses Drama, denn erneut wehrt sich Israel, die Verheißung Gottes zu realisieren. Israel war 1967 so dicht am Ziel; es hätte nur das durch ein Wunder in nur sechs Tagen eroberte Eretz Israel mit Jerusalems Altstadt annektieren sollen. Weil Israel dies nicht tat, rückte alles wieder in weite Ferne.“
Der Weg wird nicht nur mit dem Schwert gebahnt, sondern auch mit Diplomatie gesucht. Es wird nicht nur Beute gemacht, sondern auch um Geld Nahrung gekauft. Denn das Gebirge Se’ir gehört Esau, und Moab gehört Lot. Resümee: „Diese vierzig Jahre ist der HERR, dein Gott, mit dir gewesen; es hat dir an nichts gemangelt. (5. Mose 2,7)“
„Damals wie auch heute führte Gott sein Volk nicht in ein unbewohntes, leeres Land, sondern in ein von Fremden/Heiden bewohntes Land. Selbst Jerusalem, von Gott zu seiner Wohnstatt erkoren und auf ewig zur Hauptstadt Israels ernannt, existierte schon vorher als bevölkerte Jebusiterstadt.
Gottes Wille läuft oft unserer Vernunft zuwider... Israels Landnahme, damals und heute, kann man eben nur göttlich verstehen. Was Israel heute braucht, sind nicht Rhetoriker, die viel Worte und unbrauchbare Abkommen machen, sondern Menschen wie Mose, die sich als Täter, als Ausführer der Verheißungen qualifizieren.“
Die Könige Sihon und Og wurden zum Zeichen des Siegeszugs der Gesalbten (Psalm 105,15) Gottes: „Und dem Josua gebot ich zu jener Zeit und sprach: Deine Augen haben alles gesehen, was der HERR, euer Gott, diesen beiden Königen getan hat. So wird der HERR allen Königreichen tun, zu denen du hinüberziehst. Fürchtet sie nicht! Denn der HERR, euer Gott, er ist es, der für euch kämpft! (5. Mose 3,22)“
Das – Gott sei Lob – macht Er auch noch heute!
– Michael Schneider –
Ludwig Schneider in der Schweiz
Ludwig Schneiders nächster Vortrag findet am Samstag statt:
Sa., 9. August 2008 um 20.00 Uhr
in CH-3534 Signau,
Christl. Begegnungszentrum,
Konferenzhalle im Hasli, Kapfstr. 265k,
E. Batzli, Tel.: 034-4971073;
Thema: „60 Jahre Israel – Gestern – Heute – Morgen“
So., 10. August 2008 um 17.00 Uhr
in CH-6855 Stabio,
Fondazione Amici della Vita, Municipio,
Sala del Consiglio Comunale,
Via Ufentina 25, K. Stocker, Tel.: 079-3313505;
Thema: „60 Jahre Israel – Gestern – Heute – Morgen“
Für die aktuelle Liste der Israelfreizeiten im Jahr 2008, klicken Sie bitte hier !
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