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Spannungen Russland - Israel
Das israelische Verteidigungsministerium beschuldigte Russland eine Kriegsgefahr zwischen Syrien und Israel ausgelöst zu haben, denn Russland habe in großem Umfang Syrien mit Waffen beliefert, von denen Syrien große Mengen an Hisbollah-Terroristen im Libanon weiterleitete. Außerdem habe Rusland auch falsche Informationen an die Syrer geliefert, demzufolge Israel einen Krieg vom Zaun brechen wolle. Der Kreml ist über Israels Anschuldigung verärgert, wodurch eine diplomatische Spannung zwischen Russland und Israel ausgelöst wurde. Russland verstärkt seine Präsenz in Syrien, besonders in den syrischen Mittelmeerhäfen. Dort hat bereits eine russische Kriegsflotte angelegt.
Israel beschuldigt Hamas des Todes der Kinder
Die Schuld am Tod der drei palästinensischen Kinder durch einen israelischen Angriff auf Kassam-Abschussanlagen legte Israels Regierung auf die Schultern der Hamas, die Kinder dafür bezahl die abgeschossenen Abschussrampen einzusammeln. Nachdem die Palästinenser gemeldet hatten dass diese drei Kinder umgekommen seien, gab das Militär eine Erklärung heraus, in der die Trauer über die zynische Ausnutzung von Teenagern durch die Terrororganisationen zum Ausdruck gebracht wurde. Im Militärradio wurde gemeldet, dass dieses Verhalten im Gazastreifen schon zur Norm geworden ist, skrupellos Kindern 10 Schekel zu zahlen, um sie zu den Abschussrampen zu schicken, obwohl sie sehr wohl wissen dass diese beschossen werden.
Abbas gegen Wohltätigkeitseinrichtungen
Die von Palästinenserpräsident Abbas geführte Fatah-Regierung schloss Dutzende Wohltätigkeitseinrichtungen, weil sie von Hamas als Geldwäschereinrichtungen genutzt worden waren. Außerdem dienten sie auch als Ausgangsbasen für Terroranschläge gegen die eigenen Volksgenossen und gegen Israel. Betroffen davon sind auch Hilfsvereine die von Christen geführt und von ausländischen Christen finanziert werden.
Archäologen gegen die Arbeiten auf demTempelberg
Israelische und internationale Archäologen klagen darüber, dass Moslems auf dem Tempelberg seit einem Monat mit schweren Baggern Erdarbeiten vornehmen, wodurch wertvolle archäologische Artefakte aus der Zeit des jüdischen Tempels zerstört werden. In der nächsten Woche entscheidet das Oberste Gericht, ob Israels Regierung diese Vernichtungsarbeiten stoppen soll.
Hälfte der Offiziere sind religiös
Fast 50 % der jungen Offiziere in Israels Armee sind religiöse Juden berichtete die Tageszeitung Maariv. Nationalreligiöse Juden bilden die Minderheit im Volk, jedoch wegen ihrer stark zionistisch ausgerichteten Erziehung werden sie immer mehr zum Rückgrat des israelischen Militärs. In Israel werden die religiösen Soldaten schon lange als die mutigsten und motiviertesten Soldaten gepriesen. Demgegenüber steigt die Furcht, dass der auf der Bibel basierende Glauben dieser Soldaten und dem damit verbundenen Recht des jüdischen Volkes auf alle Teile von Eretz Israel dem verheissenen Land, in einer Meuterei gegen die säkulare Regierung enden könnte, sollte diese eine weitere Massendeportation der Juden aus Judäa und Samaria als Teil eines Friedensplanes mit den Palästinensern befiehlt. Anfang August hatte sich eine Gruppe von religiösen Soldaten geweigert, Siedler aus einem Gebäude des Marktes von Hebron das jüdisches Eigentum ist, zu entfernen.
Wiedereinweihung der Berliner Synagoge
In Israels Medien fand die Wiedereröffnung der größten Synagoge Deutschlands, die der Kristallnacht von Nazis niedergebrannt wurde, große Beachtung. Die 1904 erbaute Synagoge in der Berliner Rykestrasse wird heute nach ausgiebigen Renovierungsarbeiten mit einer großen Feier neu eingeweiht. Der Berliner Rundfunkchor singt dort und die Thorarollen werden aus der kleinen Gebetsstube in die große Synagoge eingeführt. Morgen Abend, nach dem Schabbat, wird ein großes Festkonzert stattfinden.
Schabbat-Lesung und Kommentar
„Ki Tawo – Wenn du kommest“, 5. Mose 26,1 29,8;
Haftara-Prophetenlesung: Jesaja 60,1 22

Kommentar:

Die Betonung in der Schabbat-Lesung dieser Woche liegt auf den Erstlingen aller Frucht des Erdbodens, ‘wenn du ins Land kommst, das der HErr, dein Gott, dir als Erbteil gibt’ (26,1-2). Es handelt sich also um ein Gebot, das mit dem Land Eretz Israel verknüpft ist! Jedesmal als die Person die Erstlingsfrüchte dem HErrn brachte, betonte sie ihre Dankbarkeit und Verbundenheit mit Land und Volk. Darum geht es auch hier.
Das hebräische Wort für Erstlinge heißt „Reschit”, hieraus folgert der Talmud, dass die Welt aufgrund der Erstlinge, die gebracht wurden, erschaffen ist. Denn es steht im ersten Vers der Bibel: „Be-Reschit bara Elohim et ha-schamajim we-et ha-aretz.” Das Wort „(Am) Anfang” (reschit) kann auch Erstlinge bedeuten, deshalb diese Auslegung der Weisen.

Nachdem Mose abermals die Großtaten und Wunder Gottes aufgezählt hat, dass Gott nämlich aus einem ‘umherirrenden Aramäer‘, wie es im Vers 5 heißt und womit Jakob gemeint ist, eine starke und zahlreiche Nation machte, führte Gott sie ins verheißene Land, in dem Milch und Honig fließen.
Und nun danke, und freue Dich! „Und du sollst dich an all dem Guten freuen, das der HERR, dein Gott, dir und deinem Haus gegeben hat...“ (Vers 11)
Hier finden wir das Prinzip: Wahre Freude kommt vom Geben! Man brachte dem Herrn die Erstlinge der Frucht, also sein Bestes (wie es Abel tat!), und dies führte zu vollkommener innerer Freude.
König Salomo fügt hier seine Weisheit hinzu: „Ehre den HERRN mit deinem Besitz, mit den Erstlingen all deines Ertrages! Dann füllen deine Speicher sich mit Vorrat, und von Most fließen über deine Keltern.“ (Sprüche 3,9 10)

Salomo kannte das Geheimnis.

Das Darbringen der Erstlinge wird mit Gebet begleitet (Vers 26,15): „Blicke herab von deiner heiligen Wohnung vom Himmel, und segne dein Volk Israel und das Land, das du uns gegeben...“ , und folgt mit der Erinnerung, die Gebote mit Herz und Seele zu bewahren (Vers 16).

Im Kapitel 27 lesen wir, dass, sobald die Kinder Israel ‘den Jordan überquert hatten’, ihnen befohlen war, die Thora auf Stein niederzuschreiben. Wenn man die Situation mit dem persönlichen Wandel und der Nachfolge vergleicht, und das Verheißene Land das Himmelreich Gottes ist, sehen wir die Verheißung des Neuen Bundes aus Jeremia 31: ‘Ich werde ihnen das Gesetz (die Thora) aufs Herz schreiben.“

Im Vers 8 finden wir eine interessante Endung, sie lautet im Hebräischen: „ba’er hetev - gut deutlich und erklärbar machen.“ Daraus lesen die orthodoxen Juden, und sie folgen darin der jüdischen Tradition, dass zu dieser Zeit nicht nur die schriftliche Thora, sondern auch die mündliche Thora gegeben wurde – die später im Kernwerk Mischna ihre gültige Gestalt gefunden hat.

Mose setzt seine Anweisungen fort, bevor sie (ohne ihn) den Jordan überqueren. Sechs Stämme werden auf dem Segensberg Garizim versammelt, und die anderen sechs auf dem Berg des Fluches, dem Ebal, worauf eine lange Liste von „Verflucht sei, wer” folgt (Verse 15-26).

Kapitel 28 beginnt mit einer Aufstellung des Segens, der über das Volk kommen soll, wenn es der Stimme des HERRN, seines Gottes, gehorchen würde.
„Gesegnet wirst du sein bei deinem Eingang, und gesegnet wirst du sein bei deinem Ausgang.“ (28,6) Dies gebraucht man bis heute als Formel für einen wohlgemeinten Wunsch. „Der HERR wird dir seinen guten Schatz, den Himmel, auftun...“ lesen wir.

Aber Mose kannte seine Leute und darum folgt eine viel längere Liste von „wenn Du aber nicht auf die Stimme des Herrn hörst, ...”. Da werden im Folgenden alle Verse von „Gesegnet-bist-du (hebr. baruch ata)’ zu ‘Verflucht-bist-du (hebr. arur ata)‘ umgewandelt. In dieser Liste vom 16. bis zum 69. Vers wird alles erwähnt, was man sich und keinem anderen wünscht. Wir lesen in Vers 28,28: „Der HERR wird dich schlagen mit Wahnsinn und mit Blindheit und mit Geistesverwirrung.“
Auch Vers 53 hat sich leider verwirklicht in der Geschichte des jüdischen Volkes, als die Stadt Jerusalem über ein Jahr belagert wurde.

Und warum wird all dies Schlimme eintreffen? „Dafür, dass du dem HERRN, deinem Gott, nicht mit Freude und mit fröhlichem Herzen gedient hast...“

Mose warnte sie jedoch weiter mit diesen Worten: „Und es wird geschehen: wie der HERR sich über euch freute, euch Gutes zu tun und euch zahlreich werden zu lassen, so wird der HERR sich über euch freuen, euch zu Grunde zu richten und euch zu vernichten.“ (63)

„Am Morgen wirst du sagen: Wäre es doch Abend! und am Abend wirst du sagen: Wäre es doch Morgen! - wegen des Zitterns deines Herzens...“ (67)

Nach diesen harten Worten und Warnungen finden wir jedoch in unserem messianischen Kapitel in Jesaja 60 Trost. Nach den vielen Leiden in der jüdischen Geschichte, die sich leider alle erfüllt haben, wird es einst doch zu den Verheißungen ‘Gesegnet bist du’ kommen – aber erst wenn die Verheißung: „Steh auf, werde Licht! Denn dein Licht ist gekommen, und die Herrlichkeit des HERRN ist über dir aufgegangen“ sich in dem Messias Jeschua erfüllt hat!

- Michael Schneider -
Das Wetter
In Jerusalem werden heute bis zu 32 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 30 Grad, in Tiberias 37, am Toten Meer 39 und in Eilat bis zu 40 Grad.

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Hamas schloss Kliniken
Die Hamasführer befahlen die Schliessung aller privaten Kliniken im Gazastreifen, die von Ärzten, die der Fatah angehören oder sich zu Mahmus Abbas bekennen, geführt werden. Sie werden von der PA-Regierung in Ramallah bezahlt. Die Nachrichtenagentur AP meldete, dass die Ärzte ihre Dienststunden in den öffentlichen Krankenhäusern reduzierten und stattdessen für viel Geld privat Patienten behandeln, dies jedoch aus Protest gegen die Festnahme eines der Fatah angehörigen Arztes tun. Die Hamas erklärte daraufhin, dass diese Ärzte um der Bevölkerung willen an ihre Arbeitsplätze in den Krankenhäusern zurückkehren müssten, ansonsten werde ihnen mit Entlassung gedroht.
Orienthaus soll wieder eröffnet werden
Kaum hatten Ministerpräsident Olmert und der palästinensische Autonomiepräsident Abbas ihre Gespräche in Jerusalem im gutem Einvernehmen beendet, verkündete der neue palästinensische Jerusalem-Berater von Abbas, dass die Palästinenser die Wiedereröffnung des umstrittenen Orient-Hauses in Jerusalem fordern. Dieses Haus war von Israel vor einigen Jahren geschlossen worden, weil es in der Vergangenheit als Zentrum politischer und terroristischer Aktivitäten gegen Israel galt.
Kinder aus Versehen getötet
Bei einem Angriff auf Raketenabschussrampen im Norden des Gazastreifens kamen drei palästinensische Kinder im Alter von 10 bis 12 Jahren ums Leben. Sie hielten sich zusammen mit den Terroristen an den Abschussrampen der Kassam-Raketen auf. Als die israelische Armee diese Abschussrampen beschoss, brachten sich die Terroristen in Sicherheit und ließen die Kinder stehen. Israels Armee drückte ihr Bedauern über den Tod der palästinensischen Kinder aus.
Landwirte fürchten um ihre Einkünfte
Israels säkulare Bauern in Kibbuzim und Moschawim fürchten im nächsten Jahr, das ein Schmitta-Jahr ist, Geldeinbussen bis zu 700 Mio. NIS (120 Mio. Euro) einstecken zu müssen. Sie begründen ihre Angst damit, dass die orthodoxen Juden jeweils im 7. Jahr, dem biblischen Schmittajahr, an dem die Felder ruhen sollen, das Monopol über den Ein- und Verkauf von Früchten haben und alle Geschäfte boykottieren, die bei Bauern einkaufen, die sich nicht an die Schmitta-Regel halten.
Unterricht im Bunker
Bildungsministerin Juli Tamir sprach sich nun dafür aus, dass der Unterricht in den Bunkern der Schulen stattfinden soll. Dazu sollen diese renoviert und mit Klimaanlagen ausgerüstet werden. Ob dies noch bis zum Beginn des Schuljahres am kommenden Sonntag machbar ist, steht offen. Trotz der andauernden Gefahr besteht Olmert darauf, dass die Menschen dort ihrer Tagesroutine nachgehen und weigert sich, die öffentlichen Gebäude und Schulen befestigen zu lassen aus Angst, man könnte der Regierung vorwerfen, dass der Abzug aus Gaza im Jahr 2005 ein Fehler war.
Das Wetter
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Dienstag, 28. August 2007

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Hisbollah: Mehr Katjuschas als vor dem Krieg
Verteidigungsminister Ehud Barak erklärte vor dem Knesset-Komitee für auswärtige Angelegenheiten und Verteidigung, dass die libanesische Hisbollah ihre Anzahl von Katjuscha-Raketen von 10-15.000 (vor dem zweiten Libanonkrieg) inzwischen auf 20.000 erhöhen konnte. Grund dafür ist, dass die Hisbollas von Syrien massiv aufgerüstet werden – und alles vor den Augen der UNIFIL-Beobachter. Andererseits behauptete Barak, dass Israel nicht daran interessiert sei, die Spannungen mit Syrien zu steigern, sondern vielmehr Botschaften an die syrische Regierung entsandt habe, worin betont wird, dass die israelischen Militärmanöver auf den Golanhöhen nicht als eine Bedrohung gegen das Nachbarland zu sehen seien.
Hilfe zur Waldbrandbekämpfung in Griechenland
Israel sandte gestern 51 Feuerwehrleute nach Griechenland, um bei der Bekämpfung der großen Waldbrände Hilfe zu leisten. Sie unterstützen dabei die lokalen Feuerwehrteams im antiken Olympia. Der Leiter der Delegation meinte, dass die israelischen Feuerwehrleute bereit seien, Israel mit Ehren zu vertreten und einem Nachbarn in Not zu helfen. Demgegenüber beendete das israelische Ärzte- und Krankenschwesternteam die erste Woche ihres Hilfseinsatzes unter den Erdbebenopfern in Peru. Innerhalb der ersten 48 Stunden nach ihrer Ankunft hatte das Team bereits 400 Personen behandelt.
Gilad Schalit wird heute 21
Heute hat der von Hamas-Terroristen am 25. Juni 2006 entführte Soldat Gilad Shalid seinen 21. Geburtstag. Dies ist bereits sein zweiter Geburtstag in Gefangenschaft. Seine Familie organisierte anläßlich dieses Ereignisses für heute eine Kundgebung auf dem Tel Aviver Rabin-Platz. Mitten auf dem Platz steht ein riesiger Kuchen, und alle hoffen, dass zahlreiche Israelis sich einfinden werden. An die Teilnehmer der Kundgebung sollen Aufkleber und Magneten mit der Aufschrift „Gleichgültigkeit kann töten“ verteilt werden. Sie fordern die Palästinenser auf, Gilad Shalid endlich freizulassen.
Offizier vor Lynchjustiz gerettet
Ein israelischer Offizier verirrte sich in die unter palästinensischer Autonomie stehende Stadt Jenin. Bevor er jedoch vom palästinensischen Mob ergriffen und umgebracht werden konnte, griff die palästinensische Sicherheitspolizei ein und brachte den Israeli in Sicherheit, so dass er wohlbehalten nach Israel zurückkehrte. Ministerpräsident Ehud Olmert bedankte sich für die Rettung bei Palästinenserpräsident Mahmud Abbas, mit dem er heute in Jerusalem zusammentrifft. Der palästinensische Mob setzte dafür den Wagen des israelischen Offiziers in Brand.
Geldbusse an HaPoel Tel Aviv
Die UEFA belegte den israelischen Fußballclub HaPoel Tel Aviv mit einer Geldbusse von 30.000 Euro für ungehöriges Verhalten der Fans bei einem Spiel in Bosnien gegen den Verein Siroki Brijeg am 16. August. Das Spiel war für 15 Minuten unterbrochen worden, weil die israelischen Fans Feuerwerkskörper aufs Spielfeld und in die Ränge der dortigen Fans geworfen hatten und für Tumulte sorgten. Sie waren danach vom Spiel entfernt worden. HaPoel gewann das Spiel im Rahmen der Qualifikation zum UEFA-Pokal schlussendlich mit 3:0. In der Vereinsleitung und unter den Fans atmete man gestern nach Bekanntgabe der Geldstrafe auf, da befürchtet wurde, der Verein könnte wegen dieses Vorfalls aus dem Wettbewerb geworfen werden. Das Rückspiel findet am Donnerstag in Tel Aviv statt.
Basketball: Israel weiter in Qualifikationsrunde für EM
Obwohl die israelische Basketball-Nationalmannschaft am letzten Freitag in Brüssel ihr Spiel gegen Belgien verloren hatte, schaffte sie den Einzug in die nächste Runde im Turnier um die Qualifikation für die Europameisterschaft. Das Spiel endete 83:74 zugunsten der Belgier. Jedoch hätten sie einen Punkteunterschied von mindestens 19 Punkten benötigt, um im Wettbewerb weiter zu kommen. Um sich die Teilnahme an der EuroBasket-Meisterschaft endgültig zu sichern, muss sich die israelische Mannschaft diese Woche in der Runde der „Letzten Drei“ noch gegen Mazedonien und Bosnien behaupten.
Das Wetter
In Jerusalem werden heute bis zu 31 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 30 Grad, in Tiberias 38, am Toten Meer 41 und in Eilat bis zu 42 Grad.

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Sderot: Eltern verweigern Schulunterricht
Immer mehr Familien in Sderot weigern sich, ihre Kinder für das bevorstehende Schuljahr in Schulen und Kindergärten einzuschreiben. Die Regierung habe es versäumt, die Schulen wie versprochen gegen Raketeneinschläge abzusichern, wodurch die Schüler weiterhin dieser aus dem Gazastreifen drohenden Gefahr ausgesetzt sind. 700 von 4000 Schülern der Grund- und Mittelschulen der Stadt werden nicht die dortigen Schulen besuchen, sondern außerhalb ihre Studien fortführen. Viele anderen Familien beantragten beim Stadtrat, ihre Kinder in andere Nachbarstädte oder Kibbuzschulen schicken zu dürfen, damit sie außerhalb der Reichweite der Raketen lernen können. Am Freitag platzten verärgerte Eltern in ein Treffen zwischen Bildungsministerin Prof. Juli Tamir und einigen Schuldirektoren. Sie versprach erneut, dass die Schulen verstärkt und die Bombenschutzkeller renoviert werden. Dies würde jedoch noch einige Monate dauern.
Scharon noch immer gehirntot
Die Ärzte am Schiba-Medizinzentrum sagten gestern, dass sich der Gesundheitszustand des ehemaligen Ministerpräsidenten Ariel Scharon in keiner Weise geändert hätte und er noch immer gehirntot sei. Nach einem Treffen mit dem Ärzteteam sagte der ehemalige Berater Scharons und enger Freund der Familie gegenüber Reportern, dass die Ärzte keinerlei Gehirntätigkeit feststellen können. Jedoch weigere sich die Familie weiterhin, ihn von den ihn am Leben erhaltenden Geräten abzutrennen, da sie noch immer voller Hoffnung auf seine Genesung sei. Bis dato wurde Scharon drei Gehirnoperationen unterzogen, sowie einer Bauchoperation und drei anderen kleinen chirurgischen Eingriffen, um seinen Zustand zu stabilisieren.
Mega-Terroranschlag gegen Israel geplant
Israels Inlandsgeheimdienst Schin-Bet hat herausgefunden, dass aus der Hamas-Zentrale in Damaskus der Befehl an Terrorzellen in Judäa und Samaria ergangen sei, einen Mega-Terroranschlag in Israel zu verüben. Eine palästinensische Quelle in Ramallah bestätigte, dass solch ein Befehl angekommen sei. Ein Hamas-Mitglied im palästinensischen Parlament beharrte darauf, dass es keine einstimmige Entscheidung in der Hamas darüber gab, die Selbstmordanschläge gegenüber Israel wieder aufzunehmen. Jedoch könne der Druck auf die Hamas in der so genannten Westbank seitens des israelischen Militärs „zu einer Explosion führen“. Außerdem seien mehr als 40 t Sprengstoff von Ägypten zu den Hamas-Terroristen in den Gazastreifen geschmuggelt worden.
Weiteres Treffen Olmert-Abbas
Für morgen ist ein weiteres Treffen zwischen Ministerpräsident Ehud Olmert und dem Vorsitzenden der palästinensischen Autonomiebehörde Mahmud Abbas in Jerusalem geplant. Bei dem Gespräch soll weiterhin über eine Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts diskutiert und ein erster Prinzipienplan entworfen werden. Die Ergebnisse werden dann bei der regionalen Konferenz in Washington im November auf die Tagesordnung kommen. Bei der gestrigen Kabinettssitzung fragte Avigdor Lieberman, Minister für strategische Angelegenheiten, ob noch irgendwelche geheimen Kanäle für Endstatus-Verhandlungen mit den Palästinensern existieren würden, woraufhin Ministerpräsident Olmert behauptete, dass außerhalb seines persönlichen Kontaktes mit Mahmud Abbas und dem seines Büros keinerlei Kontakte bestünden.
Proteste palästinensischer Journalisten
Palästinensische Journalisten kündigten eine Reihe von Protesten an, um auf diesem Weg gegen die Morddrohungen durch die Hamas und die Fatah zu protestieren. Die Führungen von Hamas und Fatah stießen Drohungen gegen die Journalisten aus für den Fall, dass diese nicht entsprechend der Wünsche von Hamas und Fatah berichteten. Ein Journalist aus Ramallah meinte, dass er und seine Kollegen im Kreuzfeuer zwischen Hamas und Fatah stehen. Die Angriffe auf Journalisten seien ein Teil des täglichen Lebens geworden, was ihre Produktivität einschränkt. Am vergangenen Freitag waren vier Journalisten bei einer Pro-Fatah-Demo im Gazastreifen von Hamas-Polizisten verprügelt und festgenommen worden. Einige Stunden später konnten Kollegen von Sakher Abu al-Oun, der für die französische AFP arbeitet, verhindern, dass dieser von der Hamas festgenommen wurde.
Peres traf Sohn von Martin Luther King Jr.
Israels Staatspräsident Schimon Peres empfing in seiner Jerusalemer Residenz den Sohn des amerikanischen Freiheitskämpfers Martin Luther King Jr., Martin Luther King III. Beide bekannten sich zu ihrem Traum nach Frieden und Gerechtigkeit und diskutierten über Wege, wie man dies in der Welt erreichen könnte. Heute sprach King III. auf einem Symposium mit dem Titel: „Realisierung des Traumes im Nahen Osten“ an der Hebräischen Universität Jerusalem darüber, ob der Traum seines Vaters im Nahen Osten umsetzbar sei.
Das Wetter
In Jerusalem werden heute bis zu 30 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 30 Grad, in Tiberias 37, am Toten Meer 40 und in Eilat bis zu 41 Grad.

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Die nächste Vortragsreise von Ludwig Schneider findet vom 11. bis 28. Oktober 2007 statt. Hier bereits schon die Daten der Abendvorträge, nähere Informationen folgen später.

Deutschland:
11. Oktober - 81379 München
12. Oktober - 93050 Regensburg
13. Oktober - 71384 Weinstadt
14. Oktober - 75177 Pforzheim
15. Oktober - 64625 Bensheim
16. Oktober - 35444 Biebertal
17. Oktober - 09306 Rochlitz
18. Oktober - 03253 Doberlug
19. Oktober - 17328 Penkun
21. Oktober - 08355 Pöhla
22. Oktober - 98574 Schmalkalden
23. Oktober - 91320 Ebermannstadt
24. Oktober - 91541 Rothenburg o.T.

Schweiz:
25. Oktober - 8404 Wintherthur
26. Oktober - 3800 Interlaken
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Sonntag, 26. August 2007

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Weinstockpflanzungs-Urkunde

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Gilad Schalit sei am Leben und gesund
Am Freitag sagte der Hamasführer Khaled Mashaal gegenüber dem CNN-Sender, dass der in den Gazastreifen entführte Soldat Gilad Schalit lebt und sich in guter gesundheitlicher Verfassung befinden würde. Schalit war vor mehr als einem Jahr entführt worden. Der Sprecher der israelischen Regierung, David Baker, forderte daraufhin die sofortige Freilassung Schalits. Die Bemühungen zur Freilassung werden ununterbrochen weitergehen, bis die gesunde Heimkehr des jungen Soldaten erreicht wird.
Ukraine: Boykott israelischer Produkte
Die Nationale Arbeiterpartei der Ukraine rief zu einem Boykott israelischer Produkte und koscherer Lebensmittel auf mit der Begründung, dass deren Verkauf dazu beitragen würde, die ukrainische Wirtschaft durch Juden und Israel zu erorbern und zu zerstören. In ihrem Boykottaufruf veröffentlichte die Partei eine detaillierte Liste mit Zeichen, anhand derer man israelische Produkte erkennen kann. Eine antisemitische Illustration eines von Totenköpfen umgebenen Juden „verziert“ den Aufruf. Die NAP ist antisemitisch ausgerichtet und ließ sich vor kurzem in die Parteiliste des Staates eintragen, um an den nächsten Parlamentswahlen der Ukraine teilzunehmen. Die Jewish Agency berichtete, dass die Zahl der antisemitischen Zwischenfälle in der Ukraine in den letzten Jahren beträchtlich angestiegen seien und dass etwa 45 % der Bevölkerung angaben, nicht neben Juden leben zu wollen.
Bishara lobt Hisbollah im Libanon
Der ehemalige arabische Knessetabgeordnete Azmi Bishara, der seit Juni aus Israel geflohen ist, da er der Spionage für die Hisbollah verdächtigt wird, unternahm eine Reise in die Grenzdörfer im Südlibanon, wo er die Gräber und die Familien von libanesischen Opfern des Zweiten Libanonkrieges besuchte. Er beneide die Widerstandsbewegung des Libanon – die Hisbollah – um ihre mutigen Mitglieder, erklärte er. Außerem verurteilte er die israelischen Angriffe auf unschuldige libanesische Zivilisten während des Krieges und nannte diese absichtliche Massaker, die dazu dienten, die Bevölkerung zu verängstigen. Er lobte die Hisbollah für ihr Verhalten während der 34 Kriegstage und meinte, dass sie sich inzwischen neu bewaffnet habe und vielleicht stärker als zuvor sei.
Disneys Löwenkönig im Dienste der Hamas
Die Hamas gab einen neuen Videoclip heraus, in dem ein Löwe, ähnlich dem Löwen aus dem Disney-Film „Der König der Löwen“, die Hamas darstellen soll und gegen die Ratten der Fatah vorgeht, die im Zerstörungsrausch über den Gazastreifen herfallen. Am Donnerstag wurde dieser Clip zum ersten Mal im Hamas-TV gezeigt, wurde jedoch schnell wieder aus dem Programm genommen, um Veränderungen daran vorzunehmen. Der Clip war als Reaktion auf die Anti-Hamas-Reklame der Fatah in der so genannten Westbank gedacht. Der Führer der Ratten ist ein Portrait von Mohammed Dahlan, dem ehemaligen starken Mann der Fatah, der aus dem Gazastreifen floh. Klicken Sie hier um dieses Videoclip auf der Webseite des Nahostmedienforschungsinstitutes (MEMRI) zu sehen.
Neue Bnei Menasche Einwanderer
Kurz vor dem Wochenende traf eine aus 118 Personen bestehende Gruppe der Bnei Menasche aus Indien mit einem speziellen Touristenvisum des Innenministeriums in Israel ein. Sie wurden in Pardess Hanna im Norden Israels untergebracht, wo sie in den nächsten Monaten Hebräisch und Judaismus studieren werden, bevor sie die formelle Konvertierung zum Judentum durch das israelische Oberrabbinat absolvieren. Bnei Menasche sehen sich als Nachkommen der verlorenen Stämme Israels. In Kürze sollen 113 weitere Personen folgen, die die Gesamtzahl auf 231 bringen wird; dadurch werden sie die bisher größte Gruppe sein, die nach Israel einwanderte. Mehr als 1200 Bnei Menasche leben bereits in Israel, während in Indien noch etwa 7000 auf ihre Einwanderung ins Land der Väter warten.
Terroristen mit Strickleiter nach Israel
In den frühen Morgenstunden des gestrigen Samstags nutzten Terroristen aus dem Gazastreifen den Nebel als Schutz, um nach Israel einzudringen. Beim Überqueren der dort befindlichen hohen Mauer half ihnen eine Strickleiter, die auf einer Seite mit Sprossen und auf der anderen Seite mit Knoten versehen war. Den Fussspuren nach zu urteilen, wandten sie sich gen Osten zum Erez-Übergang, wo sie das Büro der Distriktskoordination angriffen. Ein Soldat wurde dabei verletzt. Die alarmierten Soldaten der Golani-Brigade töteten die zwei, bis auf die Zähne bewaffneten Eindringlinge. Palästinensische Terrorgruppen übernahmen gemeinsam die Verantwortung für diesen Anschlag. Einige Stunden später wurden vier Soldaten leicht verletzt, als ein Sprengsatz an der Patrouillenstraße neben dem Grenzzaun zum Gazastreifen explodierte.
Terroristen festgenommen, Grenzsoldat verletzt
Gestern wurden bei Tulkarem während einer gemeinsamen Operation des Militärs, der Grenztruppen und des Sicherheitsdienstes, Schin Beth, zwei Terroristen des Islamischen Dschihad festgenommen und einer getötet. Sie waren in Terroraktivitäten gegen israelische Soldaten sowie in die Planung von Selbstmordanschlägen gegen Israelis verwickelt. Nachdem sie die Soldaten entdeckten, eröffnete einer der Terroristen das Feuer und während des folgenden Gefechtes wurde ein Grenzsoldat sowie einer der Terroristen verletzt.
Das Wetter
In Jerusalem werden heute bis zu 32 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 30 Grad, in Tiberias 38, am Toten Meer 40 und in Eilat bis zu 42 Grad.

Wir wünschen Ihnen aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels, einen gesegneten Tag und ein erholsames Wochenende. Der derzeitige Wasserspiegel des Sees Genezareth liegt bei – 212,03 m unter dem Meeresspiegel (Tendenz sinkend) – der ideale Wasserstand beträgt -208,80 Meter unter dem Meeresspiegel.
Die nächste Vortragsreise von Ludwig Schneider findet vom 11. bis 28. Oktober 2007 statt. Hier bereits schon die Daten der Abendvorträge, nähere Informationen folgen später.

Deutschland:
11. Oktober - 81379 München
12. Oktober - 93050 Regensburg
13. Oktober - 71384 Weinstadt
14. Oktober - 75177 Pforzheim
15. Oktober - 64625 Bensheim
16. Oktober - 35444 Biebertal
17. Oktober - 09306 Rochlitz
18. Oktober - 03253 Doberlug
19. Oktober - 17328 Penkun
21. Oktober - 08355 Pöhla
22. Oktober - 98574 Schmalkalden
23. Oktober - 91320 Ebermannstadt
24. Oktober - 91541 Rothenburg o.T.

Schweiz:
25. Oktober - 8404 Wintherthur
26. Oktober - 3800 Interlaken
27. Oktober - 8303 Bassersdorf
28. Oktober - 8404 Winterthur (morgens)
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Palästinenser bevorzugen vom Westen unterstützte Regierung
Eine gestern veröffentlichte Umfrage des unabhängigen Jerusalem Medien und Kommunikationszentrums ergab, dass die Palästinenser die vom Westen unterstützte Regierung unter Ministerpräsident Salam Fayyad bevorzugen. Diese Umfrage war die erste seit dem Umsturz im Gazastreifen durch die Hamas im Juni. 47 % der Befragten meinten, dass die Regierung Fayyads besser funktionieren würde als die Hamas-Regierung unter Ismail Haniyeh. Mehr als 61 % der Befragten sind gegen den von Israel angebotenen Landaustauch in einem zukünftigen Friedensabkommen während 38 % dieses bejahen. 82 % sind dagegen dass Israel die Herrschaft über die Gebiete in der so genannten Westbank behält, wo sich jüdische Siedlungen befinden. Die Frage welche Partei sie bevorzugen antworteten 34 % die Fatah und 21 % die Hamas. An der Umfrage nahmen 1.200 Menschen aus dem Gazastreifen und der so genannten Westbank teil.
Jüdischer Junge diente als Maskottchen der Nazisoldaten
Alex Kurzem, der als 5-jähriger aus einem Versteck zusah wie seine Familie von den Nazis in Weissrussland ermordet wurde, floh und lebte im Wald bis er von Soldaten aufgegriffen wurde, die ihn als russischen Weisen aufnahmen und als ihr Maskottchen bewahrten. Kurzem lebt seit kurz nach dem Krieg in Australien, wohin er mit einer latvischen Familie ausgewandert war, die ihn aufgenommen hatte. Nach mehr als 60 Jahren erzählte er dieses Geheimnis erstmals seiner Familie. Sein Sohn Mark Kurzem schrieb mit ihm ein Buch über dessen Geschichte, mit dem Titel „The Mascot“ - The Extraordinary Story of a Jewish Boy and an SS Extermination Squad. Erhältlich bei www.amazon.co.uk und ab November 2007 auch bei www.amazon.com. Lesen Sie mehr darüber in der nächsten israel heute Ausgabe!

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Palästinenser entwurzelten jüdischen Weinberg
Hunderte Palästinenser und auch einige linke Israelis entwurzelten am Mittwoch einen jüdischen Weinberg in der Nähe des Ortes Dolev in Samaria. Insgesamt wurden etwa 5.000 Setzlinge aus dem Boden gerissen sowie Wasserleitungen und andere Ausrüstung zerstört. Auch der Governeur von Ramallah nahm an diesem Marsch teil. Schlomi Cohen, der Eigentümer des Weinbergs, sagte, dass er am Dienstag von diesem geplanten Marsch der Palästineners gehört und die Polizei informiert hatte. Die israelischen Sicherheitskräfte kamen jedoch zu spät und vertrieben die Palästinenser ohne jemand festzunehmen. Cohen, der noch weitere Weinberge besitzt meinte weiter, dass dieser Boden dem Staat Israel rechtlich gehört. Ein Teil der ausgerissenen Setzlinge wurden bereits wieder eingepflanzt. Solche Ereignisse, die relativ häufig vorkommen, werden fast nicht in den israelischen Medien und schon gar nicht in den weltweiten Medien erwähnt.
Israelische Wirtschaft im Aufschwung
Das Zentralamt für Statistik teilte mit, dass sich Israels Wirtschaft in einem großen Aufschwung befindet. Das Bruttoinlandsprodukt sei in der ersten Hälfte dieses Jahres auf die Jahresbasis umgerechnet um 6,6 % gestiegen. Dies ist seit dem Jahr 2000 die jemals höchste Rate und Experten, die ein geringeres Wachstum voraussagten, sind erstaunt. Schon im Vorjahr konnte ein wesentlicher Anstieg des BIP um 6,2 % in der ersten Hälfte des Jahres registriert werden mit einem weiteren Anstieg um 3,4 5 in der zweiten Jahreshälfte. Der Güter- und Dienstleistungsexport wuchs um 8.3 % und Investitionen in Anlagevermögen um beinahe 6 %. Die Ausgaben für privaten Konsum stiegen pro Kopf um 5.7 % was eine Steigerung des Lebensstandards zum Ausdruck bringt.
Europäische Sanktionen gegen den Iran
Die Knessetvorsitzende Dalia Itzik traf gestern mit dem Präsidenten der parlamentarischen Versammlung des Europarats, René van der Linden, in Jerusalem zusammen. Er weilte zu einer öffentlichen Zeremonie in der Knesset. Itzik forderte Van Linden eindringlich dazu auf, dass Europa sich entschiedener in Bezug auf das iranische Atomprogramm und die dadurch entstehende Bedrohung der ganzen Welt zu engagieren und auch europäische Sanktionen angemessen sein. „Europa hat die Mittel, um den iranischen Präsidenten an der Herstellung von Atomwaffen zu hindern, und es muss diese Mittel benutzen. Europa hat immer zuwenig und zu spät reagiert, und so ist es auch in der iranischen Atomangelegenheit.“ Außerdem warnte Itzik auch vor einem Dialog mit der Hamas.
Schabbat-Lesung
„Ki Tetze – Wenn du ausziehst“, 5. Mose 21,10 bis 25,19; Haftara-Prophetenlesung: Jesaja 54,1–10

Vorträge im August 2007
Ludwig Schneider spricht am Freitag, 24. August um 20.00 Uhr
in CH-5200 Brugg AG, Männerstamm & Aglow Brugg, Salzhaus, Ob. Hofstatt 25, Tel.: 056-2455857, zum Thema: „Juden und Christen, was uns trennt und vereint“.

Für eine aktuelle Liste der Vorträge im Jahr 2007, klicken Sie bitte hier !
Das Wetter
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Ludwig Schneider spricht am Freitag, 24. August um 20.00 Uhr in CH-5200 Brugg AG, Männerstamm & Aglow Brugg, Salzhaus, Ob. Hofstatt 25, Tel.: 056-2455857, zum Thema: „Juden und Christen, was uns trennt und vereint“.

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Donnerstag, 23. August 2007

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Dokumente des NS-Opferarchivs in Bad Arolsen an Yad Vashem
Die Jerusalemer Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem erhielt 12 Millionen Dokumente von dem NS-Opferarchiv des Roten Kreuzes in Bad Arolsen. Die Dokumente beinhalten Listen, die die Nazis in den Konzentrations- und Vernichtungslagern Auschwitz, Buchenwald, Bergen-Belsen, Dachau und Groß-Rosen angelegt haben. Der Vorsitzende von Yad Vashem, Avner Shalev, verspricht sich von dem neuen Quellenmaterial Aufklärung über die Identität hunderttausender Juden, die während des Holocaust ermordet wurden: „Dem jüdischen Volk fehlen insgesamt etwa drei Millionen Namen von Ermordeten. Ich bin mir sicher, dass wir nun einen Teil davon und sogar weitere Einzelheiten herausfinden können.“ Das Archiv in Bad Arolsen enthält Informationen über ca. 17.5 Millionen Menschen. Über 60 Jahre hinweg war es unter Verschluss. Im Mai letzten Jahres haben sich die elf Mitgliedsstaaten des Internationalen Suchdienstes des Roten Kreuzes dazu entschlossen, es zu öffnen.
Handys bei Kabinettsitzungen verboten
Die Minister der israelischen Regierung wurden informiert, dass ab sofort das Mitbringen von Handys und anderen Kommunikationsgeräten zu den Kabinettsitzungen verboten ist. Damit soll die illegale Weitergabe von internen und sensiblen Informationen an die Presse verhindert werden. Der Vorschlag für diesen Schritt kam zuerst von der Winograd-Untersuchungskomission, die den Zweiten Libanonkrieg untersuchte. Während ihrer Untersuchung waren des öfteren Dinge in die Medien geraten, die nicht hätten veröffentlicht werden sollen, bevor sie überhaupt in die Hände der Zielpersonen, wie zum Beispiel des Militärs, gelangten. Außerdem dürfen die Minister auch nicht mehr all ihre politischen Hilfspersonen zu diesen Sitzungen mitbringen.
Spaltung von Kadima vor Winograd erwartet
Aus Premierminister Ehud Olmerts nahem Umfeld war zu vernehmen, dass eine Gruppe von mehr als 10 Kadima-Abgeordneten beabsichtigen, sich von Olmerts Partei zu trennen, ihre eigene Fraktion zu bilden und sich dann mit der Likud zu vereinen. Der Schritt wird noch vor Veröffentlichung des 2. Winograd Reportes in den kommenden Monaten erwartet. Dieser Bericht wird Olmerts falsches Handhaben des Krieges bloßlegen und wahrscheinlich seine politische Karriere beenden. Eine vor kurzem durchgeführte Umfrage unter Likud-Mitgliedern ergab, dass die Mehrheit gegen die Aufnahme von Kadima-Abgeordneten ist, von denen damals viele aus dem Likud austraten, um sich Scharons neuer Kadima-Partei anzuschließen.
Palästinenser bedanken sich für US-Ausbildung
Ein hoher Offizier des palästinensischen Sicherheitsdienstes meinte vor kurzem, dass den USA Dank für die Ausbildung seiner Organisation gebühre, denn diese half ihnen in den letzten sieben Jahren bei der erfolgreichen Durchführung von Angriffen gegen Israelis. „Ich denke dass die Operationen des palästinensischen Widerstandes nicht so erfolgreich gewesen wären, wenn unsere Truppen nicht diese Ausbildung genossen hätten. Die Umsetzung des Gelernten trug dazu bei, seit dem Jahr 2000 mehr als 1000 Israelis zu töten“, so Abu Yussuf von der Force-17-Präsidentschaftsgarde des PA-Vorsitzenden Mahmud Abbas gegenüber der New York Sun Zeitung. Diese Ausbildung habe, seiner Meinung nach, auch direkt dazu beigetragen, Israel aus dem Gazastreifen zu vertreiben. Dies scheint die Busch-Administration nicht zu behelligen, denn sie unterzeichnete bereits ein Abkommen mit dem palästinensischen Ministerpräsidenten Salam Fayyad, diesen Truppen weitere Ausbildung zu gewährleisten und damit deren Tötungsgeschicklichkeit weiter zu verbessern. Das Außenministerium der USA besteht auf ihrer Meinung, dass dieses Training Israelis und Palästinensern zugute kommen würde.
Einnahmen durch Pottasche-Verkauf
Die Firma Israel Chemicals legte ihren Finanzbericht für das zweite Quartal von 2007 vor. Das Unternehmen konnte Einnahmen von 962,9 Millionen Dollar und damit ein Wachstum von 13,6 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum im Vorjahr verbuchen. Dieses Verkaufswachstum ist auf die gestiegenen Verkäufe von Pottasche (Kaliumcarbonat) und Düngemitteln sowie die höheren Marktpreise zurückzuführen. Der Bruttogewinn von Israel Chemicals beläuft sich für das letzte Quartal auf 349 Millionen Dollar und ist damit um 26 Prozent gestiegen. Der Nettogewinn stieg von 92,3 Millionen auf 125,8 Millionen Dollar.
Rakete trifft Kindertageszentrum in Sderot
Glücklichweise sind Ferien, sonst hätte der Einschlag einer Kassam-Rakete in einem Kindertageszentrum in Sderot eine blutige Bilanz zur Folge gehabt. Nur das Gebäude und einige Spielgeräte wurden leicht beschädigt. Die Rakete war wie immer aus dem nördlichen Gazastreifen abgefeuert worden. Ein Bewohner in der Nähe des Kindertageszentrums berichtete, dass an diesem derzeit Befestigungsarbeiten in gange sind. Eli Moyal, der Bürgermeister von Sderot, dessen noch ungeschütztes Rathaus unmittelbar an das Tageszentrum angrenzt, meinte, dass die Raketen Tag für Tag auf die Stadt fallen, jedoch glücklicherweise Personen nicht zu Schaden kommen. Irgendwann jedoch wird das Glück aufhören und die Raketen werden jemanden töten - denn zu diesem Zweck werden sie schließlich von den Palästinensern abgefeuert.
Israel im Sport
Israels Nationalmannschaft im Basketball trat gestern in der Ukraine gegen die dortige Nationalmannschaft an und konnte das Spiel mit 68:63 Punkten für sich entscheiden. Damit ist die israelische Mannschaft der Teilnahme an der Europameisterschaft einen Schritt näher gekommen und hat alle fünf bisherigen Ausscheidungsspiele gewonnen. Bei einem Fussballfreundschaftsspiel zwischen Israel und Weissrussland mussten die Israelis eine Niederlage einstecken, da die Gastgeber das Spiel mit 2:1 gewonnen hatten. 10.000 örtliche Fans bereiteten der israelischen Mannschaft eine unfreundliche Atmosphäre. Bereits die Reise nach Minsk wurde von Verspätung und Gepäckproblemen überschattet, weshalb ein Training vor dem Spiel abgesagt wurde. Israel führt die Gruppe E der Qualifikationsrunde für die EM 2008 zusammen mit Kroatien an.
Das Wetter
In Jerusalem werden heute bis zu 35 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 31 Grad, in Tiberias 39, am Toten Meer 41 und in Eilat bis zu 43 Grad.

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Ludwig Schneider spricht am Donnerstag, 23. August um 20.00 Uhr in CH-8572 Berg TG,
Evang.-Method. Kirche Berg-Kehlhof, Kapellenweg 5,
Tel.: 071-6361167, zum Thema: „Messias bei Juden, Christen u. Moslems“.

Am Freitag, 24. August um 20.00 Uhr
in CH-5200 Brugg AG, Männerstamm & Aglow Brugg, Salzhaus, Ob. Hofstatt 25, Tel.: 056-2455857, zum Thema: „Juden und Christen, was uns trennt und vereint“.

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Mittwoch, 22. August 2007

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Steigende Pharmaexporte nach Europa
Israels Pharmaexporte in die EU beliefen sich in der ersten Jahreshälfte 2007 auf 192 Millionen Euro, was einen Anstieg von 42 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Der Gesamtexport von Pharmaprodukten stieg um 6 Prozent auf 1,54 Milliarden Dollar. Israel führt Arzneimittel in 120 Länder weltweit aus. Dreiviertel des Arzneimittelexports gehen nach wie vor in die USA. Israelische Pharmaunternehmen befinden sich auf dem europäischen Markt im Aufschwung. So sind etwa die Pharmaexporte in die Niederlande um 123 Prozent, die nach Frankreich um 113 Prozent und die nach Spanien um 75 Prozent angewachsen. Der israelische Marktführer TEVA bemüht sich weiterhin um Expansion auf dem deutschen Markt. So hat sich das Unternehmen bei der AOK für den Zuschlag zum Vertrieb von zehn medizinischen Wirkstoffen beworben. Der Hauptgeschäftsführer und Präsident von TEVA, Shlomo Yanai, verspricht sich davon eine Verdoppelung der Verkäufe in Deutschland, meint aber gleichzeitig: „Auch wenn wir gewinnen, wird uns dies nicht zu den Megadimensionen emporheben, die der deutsche Markt erlaubt.“
Fatah-Terrorarm bricht Amnestie-Abkommen mit Israel
Nachdem gestern zwei Fatah-Terroristen durch israelische Soldaten festgenommen wurden, riefen die Al-Aksa-Märtyrer-Brigaden in einem Flugblatt auf, wieder zu den Waffen zu greifen. Insbesondere galt dieser Aufruf den 270 von Israel amnestierten Terroristen der Fatah, die ihre Waffen abgaben und sich verpflichtet hatten, künftige Terroraktivitäten zu unterlassen. Sie sollten sich nun bei ihren Kommandeuren einfinden und neue Waffen abholen, um sich gegen israelische Soldaten verteidigen zu können. Damit brechen sie das bestehende Abkommen, beschuldigen jedoch Israel des Vertragsbruchs und der Absicht, die palästinensische Widerstandsbewegung auflösen zu wollen.
Scheidender Israelischer Botschafter zieht Bilanz
Shimon Stein, Israels scheidender Botschafter in Berlin, zog in einem Interview mit der Hessischen Allgemeinen eine kurze Bilanz seiner knapp siebenjährigen Amtszeit in Deutschland. Er äußerte sich auch zum wachsenden Rechtsradikalismus in Deutschland und zum Trend einer Dämonisierung Israels. „In diesen Jahren scheint mir die Akzeptanz für Rechtsradikalismus in der deutschen Gesellschaft gewachsen zu sein. Letztendlich muss sich die deutsche Gesellschaft die Frage stellen, inwieweit sie bereit ist, anti-demokratisches Gedankengut zuzulassen oder etwas dagegen zu unternehmen. Die Tatsache, dass Neonazis in drei deutschen Landtagen sitzen, ist kein guter Beweis dafür, dass man hier erfolgreich ist.“ „Die Kritik an Israel hat aber auch besondere Züge angenommen: Israel wird dämonisiert, israelisches Vorgehen wird mit dem Vorgehen der Nazis verglichen, die Legitimation des jüdischen Staates wird in Frage gestellt, oder es werden Maßstäbe angelegt, die für uns gelten und für alle anderen nicht.“
Aussöhnung in Polen
Zwanzig Lehrer, zehn Israelis und zehn Palästinenser, fuhren nach Polen, um dort von der Aussöhnung des polnischen Volkes mit den Russen, Ukrainern und Deutschen zu lernen. Die palästinensischen Lehrer kamen aus Tulkarem, Ramallah und Hebron, während die israelischen Lehrer aus der Scharon-Ebene stammten. Dieses Treffen und der damit verbundende Aufenthalt in Polen wurde vom polnischen Präsidenten gesponsert. Der PA-Vorsitzende Mahmud Abbas hatte die Reise dieser Lehrer abgesegnet. Sie besuchten die Städte Warschau und Gdansk sowie das in der Nähe liegende Konzentrationslager Stutthof. Die palästinensischen Lehrer sprachen sich für eine Revolution des Bildungswesen in der PA aus und wollen dies im Kleinen in ihren Schulen beginnen. Sie hoffen, dass dies größere Kreise ziehen wird, denn „Kinder werden nicht hassend geboren, sondern zum Hass erzogen“, so die Lehrer.
Vikar ruft Juden in Bagdad zur Flucht auf
Canon Andrew White, der Vikar der Anglikanischen Kirche der Amerikanischen Botschaft in Bagdad, der sich unter anderem auch der acht noch in der Stadt verbliebenen Juden annimmt und diese mit Lebensmitteln, Geld und Medikamenten versorgt, meint, dass sie den Irak so schnell wie möglich verlassen müssten. Von allen Seiten seien Morddrohungen gegen sie ausgesprochen worden und ihre Sicherheit könnte nicht mehr gewährleistet werden. Die jüdische Gemeinde in Bagdad ist bereits 2600 Jahre alt und vor 100 Jahren machten die Juden noch ein Drittel der Stadtbevölkerung aus. White setzt sich auch für das Schicksal dieser Juden im Ausland ein und versuchte, für sie diplomatische und humanitäre Unterstützung in Amerika und Europa zu erreichen.
Militärgeheimdienst bestätigen Hamas-Waffenarsenal
Der israelische Militärgeheimdienst hat bestätigt, dass die Hamas nicht nur geprotzt hat mit ihrer Warnung, im Besitz von Waffen zu sein, die weitaus gefährlicher sind als Kassam-Raketen. Geheimdienstfunktionäre haben die Regierung seit der Vertreibung der Juden aus dem Gazastreifen und dem Rückzug Zahals davor gewarnt, dass die Hamas ein riesiges Waffenarsenal aus Ägypten eingeschmuggelt hat. Die Hamas ist unter anderem im Besitz der in der Sowjetunion hergestellten Grad-Rakete, die eine Reichweite von knapp 23 km besitzt und damit fast die Stadt Aschdod erreichen könnte.
Das Wetter
In Jerusalem werden heute bis zu 33 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 31 Grad, in Tiberias 38, am Toten Meer 41 und in Eilat bis zu 41 Grad.

Wir wünschen Ihnen aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels, einen gesegneten Tag. Der derzeitige Wasserspiegel des Sees Genezareth liegt bei – 211,98 m unter dem Meeresspiegel (Tendenz sinkend) – der ideale Wasserstand beträgt -208,80 Meter unter dem Meeresspiegel.
Ludwig Schneider spricht am Mittwoch, 22. August um 20.00 Uhr
in CH-9545 Wängi, Evangelische Kirche in Wängi, Tel.: 052-3781222, zum Thema: „Was ich über Israel wissen sollte“.

Am Donnerstag, 23. August um 20.00 Uhr
in CH-8572 Berg TG, Evang.-Method. Kirche Berg-Kehlhof, Kapellenweg 5, Tel.: 071-6361167, zum Thema: „Messias bei Juden, Christen u. Moslems“.

Am Freitag, 24. August um 20.00 Uhr
in CH-5200 Brugg AG, Männerstamm & Aglow Brugg, Salzhaus, Ob. Hofstatt 25, Tel.: 056-2455857, zum Thema: „Juden und Christen, was uns trennt und vereint“.

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Humanitäre Hilfe für Peru
Vergangene Nacht flog ein israelisches Team, bestehend aus sechs Ärzten und Krankenschwestern, nach Peru, um in der von einem schweren Erdbeben heimgesuchten Stadt Pisco humanitäre Hilfe zu leisten. Auf die Bitte des peruanischen Gesundheitsministeriums hin, wurden medizinische Artikel wie Antibiotika, Infusionen, Schmerztabletten und Bandagen gekauft und durch ein Flugzeug der peruanischen Armee nach Pisco geflogen. Israels Botschafter in Peru, Walid Manzur, verschaffte sich direkt vor Ort einen Überblick über den Fortschritt der Hilfaktionen. Die Delegation wurde vom israelischen Forum für internationale humanitäre Hilfe, IsrAid, organisiert und vom Rat der amerikanischen Juden und der Bnei Brith Organisation finanziert.
Hamas droht mit Rache
Nachdem gestern sechs Hamas-Terroristen durch einen Luftangriff der israelischen Luftwaffe ums Leben kamen, drohte die Hamas mit Rache. Die sechs waren in zahlreiche Angriffe gegen Israel mit Mörsergranaten und Kassamraketen verwickelt gewesen. Damit wollte die Armee eine Warnung an die Hamas und andere Terrorgruppen senden, dass solche Angriffe nicht ohne Konsequenzen bleiben werden. Im Laufe des gestrigen Tages waren zwei Kassamraketen in Feldern des westlichen Negev eingeschlagen. Hamas-Sprecher Sami Abu Zuhri meinte, dass dieser Angriff Teil einer Verschwörung zwischen Israel und der PA-Regierung in Ramallah sei mit dem Ziel, die Belagerung des Gazastreifens zu erweitern - einschließlich der Unterbrechung der Stromversorgung - und die „heiligen Krieger“ in der so genannten Westbank festzunehmen.
EU zahlt nicht für Brennstoff
Bereits vier Tage leben tausende Palästinenser ohne Elektrizität, denn das Kleinkraftwerk im Gazastreifen hat keinen Brennstoff zur Stromherstellung. Die Europäische Komission stellte die Zahlungen an die israelische Kraftstofffirma Dor Alon Energie ein, da diese unter dem Verdacht steht, einen Teil des Einkommens an die Hamas abzutreten, anstatt es in den Betrieb des Kraftwerkes zu investieren. Die israelische Firma liefert ihren Brennstoff für den Gazastreifen auf Bestellung der Regierung in Ramallah hin. Sie ist jedoch nur dann zur Lieferung bereit, wenn auch eine Zahlung gewährleistet ist. Die EU zahlt monatlich 6,5 Mio. Euro für Brennstofflieferungen an besagtes Kraftwerk, das für 25 % der Stromversorgung des Gazastreifens verantwortlich ist.
Gegen Grenzänderung durch UNO
Der UNO-Generalsekretär Ban Ki-Moon plant einen Kartographen der Organisation nach Israel zu entsenden, um die Grenze zum Libanon entlang der umstrittenen Shaba-Farmen erneut zu begutachten. Die Hisbollah behauptet, dass dieses 25 km² große Gebiet zum Libanon gehört, während Israel darauf beharrt, dieses während des Sechstagekrieges von Syrien erobert zu haben. Israels Verteidigungsministerium verwehrt sich auf’s Schärfste gegen diese UNO-Initiative, denn dies würde schlussendlich die Obrigkeit Israels über die Farmen aufheben und eine Bedrohung für Israels nationale Sicherheit darstellen.
Mohammed Dahlan kehrte nach Ramallah zurück
Gestern kehrte Mohammed Dahlan nach einem sechswöchigen Aufenthalt in Deutschland und Serbien nach Ramallah zurück, um sich medizinischen Behandlungen zu unterziehen. Dahlan gehört der Fatah an und nun laufen Spekulationen über seine weiteren Pläne. Einige Fatah-Aktivisten erwarten, dass er sich um eine Reform der Fatah vor den Parlaments- und Präsidentschaftswahlen bemühen wird. Andere wiederum nehmen an, dass Dahlan offen die Führerschaft von Mahmud Abbas in Frage stellen wird. Aus Dahlans engeren Kreisen war zu hören, dass er seine normale Arbeit wieder aufnehmen werde. Eine Rückkehr in sein Haus im Gazastreifen wird ausgeschlossen, nachdem die Hamas Morddrohungen gegen ihn verlauten ließ, weil er als Kolloborateur mit Israel und den USA betrachtet wird.
Training im Libanon für irakisch-shiitische Terroristen
Schon seit einigen Monaten behauptete die US-Armee, dass die shiitischen Terrororganisationen im Irak von der Hisbollah und dem Iran im Kampf gegen die dort stationierten ausländischen Truppen unterstützt werden. Angehörige der so genannten Mahdi-Miliz des Shiiten-Führers Muqtada as-Sadr teilten nun mit, im Libanon Übungen absolviert zu haben. „Wir haben gelernt, die Schwächen von Panzerfahrzeugen auszunutzen und die aus den getroffenen Fahrzeugen fliehenden Soldaten zu töten“, so einer der Milizen gegenüber einer britischen Tageszeitung. Außerdem wurde ein Teil der Terroristen zu Scharfschützen ausgebildet. Der Führer der Milizen as-Sadr selbst gab formale Beziehungen zur Hisbollah zu und auch, dass beide Organisationen Ideen austauschen.
Livni empfing indische Muslimführer
Zippi Livni, Israels Außenministerin und stellvertretende Ministerpräsidentin, traf sich vergangene Woche in Jerusalem mit einer Delegation moslemischer Führer aus Indien. Sie gab der Hoffnung Ausdruck, dass dieser Israel-Besuch einer hochrangigen Delegation moslemischer Gemeinschaften andere Staaten dazu ermuntern könnte, mehr Toleranz gegenüber Israel zu üben. „Israel strebt nach friedlichen Beziehungen und einer Zusammenarbeit sowohl mit seinen Nachbarn, als auch mit muslimischen Gemeinschaften in aller Welt.“ Dieses Treffen stellte einen wichtigen Schritt zum Abbau von Stereotypen auf beiden Seiten dar. Livni erklärte der Delegation die Drei-Sphären-Strategie Israels gegenüber den Palästinensern, der moslemischen Welt und der internationalen Völkergemeinschaft. Außerdem müsse unbedingt verhindert werden, dass islamische Extremisten den laufenden Konflikt in einen religiösen verwandeln, da ein solcher nicht lösbar sei. Demgegenüber würden Kompromisse auf beiden Seiten dazu beitragen, nationale Konflikte zu lösen.
Tennis: Ram und Erlich gewannen ersten Titel
Am Sonntag gewannen die israelischen Tennisspieler Andy Ram und Joni Erlich das Endspiel im Männerdoppel des Cincinnati Masters Turniers in Mason, Ohio/USA gegen das amerikanische Brüderpaar Bob und Mike Bryan. Es war ein dramatisches Spiel für die beiden mit dem Endstand von 4:6, 6:3, 13:11. Sie erzielten damit ihren ersten Titelgewinn des Jahres, der ihnen ein Preisgeld von 130.000 Dollar einbrachte. Darüber hinaus gab ihnen der Sieg auch Motivation und Selbstsicherheit für das nächste Woche stattfindende US-Open Turnier.
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Ludwig Schneider spricht am Dienstag, 21. August um 20.00 Uhr in CH-8500 Frauenfeld, Evang. Kirchgemeinde, Kirche Kurzdorf St. Johann, Rheinstr. 40, Tel.: 052-7219487,
zum Thema: „Was ich über Israel wissen sollte“.

Am Mittwoch, 22. August um 20.00 Uhr
in CH-9545 Wängi, Evangelische Kirche in Wängi, Tel.: 052-3781222, zum Thema: „Was ich über Israel wissen sollte“.

Am Donnerstag, 23. August um 20.00 Uhr
in CH-8572 Berg TG, Evang.-Method. Kirche Berg-Kehlhof, Kapellenweg 5, Tel.: 071-6361167, zum Thema: „Messias bei Juden, Christen u. Moslems“.

Am Freitag, 24. August um 20.00 Uhr
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Alarmsystem in Aschkelon
Die Kommandantur der Heimatfront des israelischen Militärs will 100 Mio. Dollar (75 Mio. Euro) in die Installierung eines Alarmsystems in Schulen und Kindergärten der Stadt Aschkelon investieren. Damit soll es diesen Einrichtungen erleichtert werden, im Fall eines Raketeneinschlags die städtischen Behörden direkt zu informieren. In letzter Zeit versuchen Terroristen aus dem Gazastreifen erneut, diese Stadt mit ihren strategischen Anlagen, wie Öl- und Gasleitungen sowie einem Kraftwerk zur Stromerzeugung, zu beschiessen. Der ehemalige Verteidigungsminister und jetzige Transportminister Schaul Mofaz hatte bei dem Abzug aus dem Gazastreifen gedroht, dass Israel auf jeglichen Raketenbeschuss in aller Schärfe reagieren werde. Seither gingen jedoch tausende Raketen in Israel nieder, die sogar Tote forderten, während die Regierung, abgesehen von vereinzelten Vergeltungsschlägen gegen Terrorzellen, zu keinerlei drastischen Gegenmaßnahmen griff.
Olmert in „schlimmste” Korruption Israels verwickelt
Israels Staatsrevisor Jaron Zelekha nannte die Beteiligung von Ministerpräsident Ehud Olmert an dem von der Regierung getätigten Verkauf der Bank Leumi-Aktien den „schlimmsten Fall von Korruption in der Geschichte Israels“. Zelekha hatte sich vor der Knesset-Lobby gegen öffentliche Korruption ausgesprochen. Olmert hatte angeblich versucht, die Ausschreibung für den Verkauf dieser Aktien zugunsten zweier Freunde und Geschäftsleute zu beeinflussen. Diese beiden Männer hatten jedoch schlussendlich vom Kauf dieser Aktien Abstand genommen. Die Polizei verhörte Olmert bereits in dieser Angelegenheit, Generalstaatsanwalt Menachem Masus traf jedoch noch keine Entscheidung darüber, ob Olmert vor Gericht angeklagt werden soll.
Palästinenser lügen über israelische Terroristenliste
Die israelische Regierung leugnete vehement, den Palästinensern am Wochenende eine Liste mit etwa 100 weiteren Namen gesuchter Terroristen übergeben zu haben, deren Verfolgung ab sofort nicht mehr erlaubt sei. Palästinensische Beamte hatten diese Behauptung aufgestellt und hinzugefügt, dass Israel versicherte, die Fahndung nach diesen Terroristen einzustellen, sobald sie ihre Waffen an die Autonomiebehörde ausgeliefert und versprochen hätten, sich von Terroraktivitäten fernhalten. Sollte dies der Wahrheit entsprechen, so wäre das eine Ergänzung zur vorigen Liste, in der 178 gesuchte Terroristen „begnadigt“ wurden. Aus Regierungskreisen verlautete, dass Israel weder eine neue Liste habe noch plane, weitere Terroristen auf diese Art zu „begnadigen“. Denn einer der gelisteten Terroristen wurde bereits bei Terroraktivitäten erwischt, konnte jedoch wegen diesem so genannten Amnestie-Abkommen nicht festgenommen werden.
Gemüse aus dem Gazastreifen
Mit dem neuen jüdischen Jahr, dass am Abend des 12. September begangen wird, beginnt auch ein sogenanntes Schmitta-Jahr – das entsprechend der Bibel festgelegte Ruhejahr des Bodens, das alle sieben Jahre stattfindet. Nun will das Militär eine Prozedur testen, um im Gazastreifen angebautes Gemüse nach Israel zu importieren. Seit der Übernahme des Streifens durch die Hamas werden keine landwirtschaftlichen Produkte mehr importiert, und auch jetzt wird strikt nur direkt mit palästinensischen Landwirten verhandelt. Rechtzeitig vor Beginn des neuen Jahres soll eine für beide Seiten machbare Vorgehensweise ausgearbeitet werden, um wie in den vorigen Schmitta-Jahren Produkte aus dem Gazastreifen zu importierten.
Regierendes Fatah-Mitglied für Terroristenaussand verurteilt
Jamal Tirawi, ein Mitglied der Fatah-Fraktion des Vorsitzenden der palästinensischen Autonomiebehörde, wurde vor drei Monaten von Israel festgenommen, da er in Terroraktivitäten verwickelt war. Im März 2002 hatte er einen Selbstmordattentäter in seiner Wohnung in Nablus beherbergt, von wo aus dieser direkt nach Tel Aviv fuhr und sich in einem Cafe in die Luft jagte, wobei Rachel Tcherkhi getötet und viele andere Personen verletzt wurden. Diesbezüglich wurde Tirawi jetzt von einem israelischen Gericht verurteilt. Darüber hinaus soll er auch weitere potentielle Selbstmordattentäter rekrutiert haben.
Forscher und das Langzeitgedächtnis
Israelischen Forschern am Weizmann-Institut in Rechovot gelang es, den Teil des Gehirns zu isolieren, der das Langzeitgedächtnis beherbergt und sie konnten zudem dieses Gedächtnis bei einem klinischen Test an Ratten löschen. Dr. Yadin Dudai leitete diese Forschungsarbeit und erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters, dass diese Forschung sehr wichtig sei, da sie den Mechanismus des Gedächtnisses ans Licht bringe. Dudai sagte weiter, dass das Langzeitgedächtnis nicht endgültig sei, sondern behandelt und eventuell auch gelöscht werden könne. Man rechnet damit, mit dieser Entdeckung Patienten, die an Hirnleistungsschwäche (Demenz) leiden, helfen zu können. Außerdem hofft Dr. Dudai, jetzt zu weiteren Erkenntnissen über die Informationsverarbeitung des Gehirns zu gelangen und eventuell auch einen Weg zu finden, wie das Gedächtnis verbessert werden kann.
Neues Überwachungssystem zum Schutz für Tramper
Israels Militärführung gab gestern bekannt, an mindestens zehn der Hauptstoppstellen für Anhalter in Judäa und Samaria ein neues Überwachungssystem installieren zu wollen. Überwachungskameras und Notruftasten sollen die Gefahr vermindern, denen Anhalter in den letzten Jahren ausgesetzt waren, sei es durch Schussangriffe oder Entführungsversuche. Die Kosten dafür werden sich auf schätzungsweise eine halbe Million US-Dollar belaufen.
Antisemitischer Überfall in Australien
Australische Anti-Semiten griffen Samstagnacht in einem Restaurant zweimal jüdische Studenten an. Bei ihrem ersten Angriff traktierten sie die israelischen Gäste mit Faustschlägen und zerschlugen Mobiliar. Nachdem die Polizei den Fall untersucht hatte und wieder abzog, kehrte die Bande zurück und verprügelte die Israelis jetzt mit Baseballschlägern. Die Bnei Brith Anti-Diffamierungsliga bemerkte, dass zuviele solcher Übergriffe überhaupt nicht berichtet werden, wobei die Zahl der Veröffentlichungen in Australien im letzten Jahr 440 betrug.
Das Wetter
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Ludwig Schneider spricht am Montag, 20. August
um 20.00 Uhr in CH-5712 Beinwil am See, EDU Bezirkspartei Kulm, Löwensaal, Löwenplatz 1, Tel.: 062-7732249, zum Thema:
„Israels aktuelle Lage im Licht der Bibel“.

Am Dienstag, 21. August um 20.00 Uhr
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Spannungen zwischen Olmert und Mofaz
In den letzten Tagen steigt die Spannung zwischen Ministerpräsident Ehud Olmert und Transportminister Schaul Mofaz. Einer der Gründe dürfte sein, dass Mofaz eine Kabinettssitzung wütend verlassen hat, nachdem seine Bitte um Erhöhung des Etats für die nationale Straßenverkehrssicherheitsbehörde abgeschlagen wurde mit der Begründung, dass diese ihren jährlichen Haushalt noch nicht aufgebraucht habe. Ratgeber Olmerts raten sogar zur Entlassung des Ministers. Andere in der Kadima-Partei wiederum sind der Meinung, dass Mofaz bereits vor dem Bekanntwerden des endgültigen Untersuchungsberichtes über die Fehler des Zweiten Libanonkrieges durch die Winograd-Komission versuchte, sich den Platz als Kandidat zur Parteiführung unter seinen Parteikollegen zu sichern.
Israel beginnt mit Rücksendung der sudanesischen Flüchtlinge
Israel bestätigte am heutigen Sonntag, dass es damit begonnen habe, die aus dem Sudan eingedrungenen Flüchtlinge über Ägypten zurückzuschicken, wobei in einer Nachtaktion rund 50 abgeschoben wurden. Israel betonte, dass dies der Anfang einer Ausweisungsaktion von tausenden Afrikanern, die das Land in den letzten Jahren infiltriert haben, sei, wobei die sudanesischen Flüchtlinge aus der Darfur-Region nicht betroffen seien.
Neue Regelung der staatlichen Holocaustentschädigungen
Heute wird in einer speziellen Sitzung mit Ministerpräsident Ehud Olmert, Vertretern der Holocaustüberlebenden-Organisationen, dem Finanzminister, Justizminister, Sozialminister und dem Minister für Rentnerangelegenheiten, darüber abgestimmt, wer von den etwa 8000 Überlebenden der Ghettos und Vernichtungslager einen monatlichen Zuschlag von einigen Hundert Schekel erhalten soll. Die restliche Zahl der Überlebenden soll monatlich eine niedrigere Summe ausgezahlt bekommen. Die neue Regelung ist die Konsequenz der neulichen öffentlichen Protestkundgebungen über die Erstentscheidung vor einigen Wochen, den Überlebenden monatlich 100 Schekel extra zukommen zu lassen.
Israelische Reporterin aus Pressekonferenz verwiesen
Trotz des existierenden Friedensvertrags zwischen Israel und Jordanien, bewies Amman am vergangenen Freitag erneut, dass Juden und Israelis im Haschmonitischen Königreich nicht willkommen sind. Eine Journalistin von Yediot Achronot, die über ein Musikfestival in der nordjordanischen Stadt Jerash berichten wollte, wurde aus der Pressekonferenz verwiesen, nachdem sie versucht hatte, einen der Sänger zu interviewen. Es kam beinahe zu einem Aufstand unter den arabischen Journalisten, so dass der Reporterin nur die Flucht übrigblieb, da sie um ihr Leben fürchtete. Ein Sprecher des Festivals sagte im Nachhinein, dass die Teilnahme einer israelischen Journalistin völlig fehl am Platz gewesen sei, denn es sei „nur knapp ein Jahr seit der israelischen Aggression gegen den Libanon im letzten Sommer vergangen“.
Gazastreifen im Dunkeln
Am Wochenende saß ein Teil der Einwohner des Gazastreifens im Dunkeln, weil ein stromerzeugendes Kraftwerk keinen Brennstoff hat. Dieses Kraftwerk ist für ein Drittel der Stromversorgung des Gazastreifens zuständig. Die Leiter des Kraftwerkes beschuldigten Israel, dass es nicht den notwendigen Brennstoff liefere und das Kraftwerk auch keine Reserven anlegen könne. Saadi Khrones, der Sekretär des palästinensischen Ministerpräsidenten Salam Fayyad, behauptete jedoch, dass die Executiv-Force der Hamas für den Stromausfall zuständig sei, indem Angehörige der Organisation den für das Kraftwerk bestimmten Brennstoff stehlen würden.
Kurse für Militärrabbiner
Am Donnerstag wurde der Abschluss einer Schulung für Militärrabbiner in der Zrifin-Kaserne gefeiert. 109 neue Rabbiner haben ihren Ausbildungskurs absolviert und sollen nun in Reserveregimentern diese Position einnehmen. Zum ersten Mal in der Geschichte des Militärs seit Staatsgründung gibt es unter diesen Rabbinern offiziell ausgebildete Offiziere Zahals, die in regulären Kampfeinheiten ihren Pflichtdienst abgeleistet haben. Unter den Zuschauern befanden sich zahlreiche Kinder, Babys und junge Ehefrauen. Im Laufe des sechswöchigen Kurses wurden den Absolventen acht Babys geboren und einer der Rabbiner kam direkt nach der Beschneidungszeremonie seines neugeborenen Sohnes zur Abschlusszeremonie des Rabbinerkurses. Militäroberrabbiner Avi Ronzki sagte, dass dieser Kurs auf Grund des Zweiten Libanonkrieges ins Leben gerufen wurde, nachdem viele Einheiten ohne die Begleitung eines Militärrabbiners in den Kampf gezogen waren.
Das Wetter
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Wir wünschen Ihnen aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels, einen gesegneten Tag und ein erholsames Wochenende. Der derzeitige Wasserspiegel des Sees Genezareth liegt bei – 211,97 m unter dem Meeresspiegel (Tendenz sinkend) – der ideale Wasserstand beträgt -208,80 Meter unter dem Meeresspiegel.
Ludwig Schneider spricht
am Sonntag, 19. August
um 20.00 Uhr in CH-3534 Signau,
Christl. Begegnungszentrum, Konferenzhalle im Hasli, Kapfstr. 265 k, Tel.: 034-4971073,
zum Thema: „Israels aktuelle Lage im Licht der Bibel.“

Am Montag, 20. August um 20.00 Uhr in CH-5712 Beinwil am See, EDU Bezirkspartei Kulm, Löwensaal, Löwenplatz 1, Tel.: 062-7732249, zum Thema: „Israels aktuelle Lage im Licht der Bibel“.

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Ein Büchlein, das die komplette Psalmensammlung auf Hebräisch und Deutsch enthält. Durch seine handliche Größe (nur 8 x 6 cm) und seinen festen Einband ist es der ideale Begleiter für unterwegs, um stets ein ermutigendes Wort zur Hand zu haben.

Treffend beschreibt es Psalm 119,105: „Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege.“

Sie können das Psalmenbuch für nur 6,80 Euro statt 8,50 Euro (inkl. Versandkosten) bis zum 22. August beim Israel Basar bestellen.

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Iran droht mit Anti-Panzer-Rakete
Iran behauptet, im Besitz einer Rakete zu sein, die israelische Panzer durchdringen kann, das verkündigte die iranische Nachrichtenagentur Fars. Der Kommandant der Iranischen Revolutionärsgarde, Yayha Rahim Safavi, sagte am Mittwoch, dass der Iran eine Rakete entwickelt habe, die sowohl den Panzer des in Israel hergestellten Merkava als auch den in den USA entwickelten Abramstank durchdringen könne. Er sagte weiter, dass Iran über Land-zu-Wasser Raketen verfüge, die jedes Ziel im Persischen Golf treffen könnten. Aussagen Safavis zufolge hat Irans Shihab 3 Rakete eine Reichweite von 2000 Kilometern und wurde kürzlich mit einem ferngesteuertem Leitsystem ausgestattet, das eine Bedienung nach erfolgtem Abschuss ermöglicht. Die Äußerungen der iranischen Kommandanten folgten der Ankündigung Washingtons, dass die USA beabsichtige, die Iranische Revolutionärsgarde in die Liste der Terrororganisationen aufzunehmen – ein Schritt, den Israel willkommen hieß.
Elektrizitätswerk für Armeebasis
Die israelische Arme plant den Bau eines privaten Kraftwerks, das die Netavim Armeebasis in der Negev Wüste mit 17 Megawatt an Elektrizität versorgen soll, berichtete die Yediot Ahronot. Dieses kleine Kraftwerk, das erste, das je auf einer Armeebasis gebaut wird, soll mit natürlichem Gas und Diesel laufen. Von Seiten der Armee hieß es, dass das Elektrizitätswerk möglichst nur mit Gas betrieben werden soll und Diesel nur im Notfall verwendet werden

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Künstliche Insel vor Tel Aviv
Der israelischen Tageszeitung Jerusalem Post zufolge gibt es Pläne, eine künstliche Insel nördlich der Küste vor Tel Aviv zu erschaffen, auf der ein internationaler Flughafen errichtet werden soll. Anfang der Woche traf sich das nationale Planungs-Kommittee der Regierung und genehmigte den Umsetzbarkeitsantrag. Damit ist der erste Schritt in Richtung Bau der Insel, die ca. 400 Meter von der Küste entfernt errichtet werden soll, getan. Der Flughafen soll den Sde Dov Flughafen in Ramat Aviv ersetzen. Solche künstlichen Inseln werden zum ersten Mal als realisierbar betrachtet, Pläne dafür gibt es schon seit mehr als einem Jahrzehnt.
Das Wetter
In Jerusalem werden heute bis zu 30 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 31 Grad, in Tiberias 35, am Toten Meer 38 und in Eilat bis zu 40 Grad.

Wir wünschen Ihnen aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels, einen gesegneten Tag und ein angenehmes Wochenende.
Schabbat-Lesung und Kommentar
„Schoftim – Richter“: 5. Mose 16,18 bis 21,9; Jesaja 51,12 – 52,12

Wir beginnen den Monat Elul; er ist der Monat der Umkehr und Buße, in dem wir unser Herz vor dem großen Gerichtstag des Neujahrs vorbereiten. Während dieser Tage sollte man besonders vorsichtig sein – so die jüdischen Weisen – jemanden zu richten, denn Gott – wie es auch im Neuen Testament steht – wird uns mit demselben Maß richten. Darum seid barmherzig, so dass der HErr auch euch gegenüber gnädig sein kann.

Kommentar:
Unser Schabbatabschnitt beginnt mit der Warnung an die Richter und die „Aufseher“ (Schotrim, das ist der heutige Begriff für Polizisten). Damals wie auch heute sind Menschen in diesen beiden staatlichen Ämtern anfällig für Korruption und Bestechung. Darum lesen wir die warnenden Worte Moses in seiner Abschiedsrede: „Du sollst das Recht nicht beugen, du sollst die Person nicht ansehen und kein Bestechungsgeschenk nehmen. Denn das Bestechungsgeschenk macht die Augen der Weisen blind und verdreht die Sache der Gerechten. Der Gerechtigkeit [und nur] der Gerechtigkeit sollst du nachjagen...
Mose wußte, wie leicht es Richter und Polizisten aufgrund ihrer Autorität haben, das Zepter auf Druck von Menschen verlockend zugunsten des Stärkeren zu richten, darum der Aufruf: Richte Dein Auge auf die Gerechtigkeit, die göttliche, und jage sie nach!
Da wir, wie es auch Paulus in 1. Korinther 10 vergleicht, Gottes Handeln an Israel als Vorbild für unser Glaubensleben sehen, sind diese harten Straffälle im 5. Mose 17 auch heute geistlich zu sehen. „Wenn einer in deiner Mitte, in einem deiner Tore,... was Böses in den Augen des HERRN, deines Gottes, tut und indem er seinen Bund übertritt“, der soll „draußen getötet werden“. Ja, wie es schon David in Psalm 139 sagt: „Erforsche mich, Gott, und erkenne mein Herz. Prüfe mich und erkenne meine Gedanken! Und sieh, ob ein Weg der Mühsal bei mir ist...“ Ja, das wir es dann herausschneiden und es „außerhalb des Lagers verbrennen oder steinigen“. Erschaffe in uns ein reines Herz, sollen wir täglich verlangen.

Wie Ihr sieht, kann man auch diese „alttestamentlichen“ Thoratexte im geistlichen Sinne heute verstehen. Alles Unreine soll aus unserer Mitte entfernt werden. Und wiederholt wird vom Volk Gottes verlangt, dass es: „von dem Gebot weder zur Rechten noch zur Linken abweicht, damit er die Tage in seiner Königsherrschaft verlängert...“ Wie können wir von der Thora, Gottes Wegweisung, abweichen? Wenn sich unser Herz über unsere Brüder erhebt – lesen wir. Wenn Hochmut und Ergeiz an die Stelle von Demut treten, die der HERR von uns verlangt.

Dennoch finden wir unseren Trost in den Versen unseres Prophetenabschnittes, in Jesaja 51,12:
„Ich, ich bin es, der euch tröstet. Wer bist du, daß du dich vor dem Menschen fürchtest, der hinstirbt...“
und die Hoffnung in den kommenden Erlöser, der Messias, den jeder sehen wird: „Wie lieblich sind auf den Bergen die Füße dessen, der [frohe] Botschaft bringt, der Frieden verkündet, der gute Botschaft bringt, der Heil verkündet, der zu Zion spricht: Dein Gott herrscht als König! ... Denn Auge in Auge sehen sie, wie der HERR nach Zion zurückkehrt. Brecht [in Jubel] aus, jubelt allesamt, ihr Trümmerstätten Jerusalems! Denn der HERR hat sein Volk getröstet, hat Jerusalem erlöst! Der HERR hat seinen heiligen Arm entblößt vor den Augen aller Nationen, und alle Enden der Erde sehen die Rettung unseres Gottes. „Denn die Berge mögen weichen und die Hügel wanken, aber meine Gnade wird nicht von dir (Israel) weichen und mein Friedensbund nicht wanken, spricht der HERR, dein Erbarmer.“

- Michael Schneider
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Olmerts Ziel: Ein dauerhaftes Abkommen mit den Palästinensern im November
Premierminister Olmert und Palästinenserpräsident Mahmud Abbas haben sich in den letzten Monaten in regelmäßigen Abständen mit dem Ziel getroffen, die Prinzipien eines dauerhaften Abkommens vor der durch die USA initiierten Nahost-Konferenz im November festzulegen. Olmert erklärte, dass er sich mit Abbas traf, um „eine Übereinkunft in den Kernpunkten zu erzielen, die zur Errichtung eines Palästinenserstaates an der Seite Israels führen werden, einschließlich der Grenzziehung, der Jerusalem- und der Flüchtlingsfrage, des Gebietsaustausches, des Durchgangs zwischen Gaza und dem so genannten Westjordanland sowie der Natur der Beziehungen zwischen Israel und dem künftigen Palästinenserstaat. „Abbas ist der erste Palästinenserführer ..., der daran interessiert ist, die Realität zu ändern. Er will Frieden mit Israel, aber zu Bedingungen, die wir nicht akzeptieren“, sagte Olmert. Früheren Aussagen von Olmert und Tzippi Livni zufolge würde Israel dazu einwilligen, mehr als 90% des so genannten Westjordanlands innerhalb eines Rahmenabkommens abzugeben und zudem den Palästinensern zu erlauben, einen Korridor zwischen Gaza und dem Westjordanland zu erschaffen. Auch liegen Schätzungen vor, dass Olmert sogar bereit wäre, eine gemeinsame Aufsicht über den Tempelbergkomplex zu diskutieren.
Rechnungsprüfer: Staatskasse hält Gelder an Holocaustüberlebende zurück
Das Finanzministerium hat finanzielle Zuschüsse an Einrichtungen, die Holocaustüberlebende unterstützen, verzögert oder ganz gestrichen, heißt es in einem Bericht des staatlichen Rechnungsprüfers. Der Bericht belegt, dass Gelder, die für die Überlebenden bestimmt waren, nicht für diesen Zweck verwendet wurden, ja mehr noch: Die Hauptträgerschaft für die Koordination von Organisationen für Überlebende wird überhaupt nicht finanziell gefördert. Dem Bericht zufolge handelt es sich bei dem Problem um das Resultat einer Mißwirtschaft im Finanzministerium. Staatskontrolleur Michael Lindenstrauss befand des Weiteren, dass Überlebende jahrelange Verzögerungen in Kauf nehmen müssen, wenn es um die Bearbeitung ihrer Ansprüche geht, und dies alles wegen bürokratischer Hindernisse und Mangel an geeigneten Arbeitskräften. Im Jahr 2006 wurde der Transfer von 21,6 Mio Schekel an eine Wohlfahrtsgesellschaft für Überlebende derart verzögert, dass die Gelder wohl erst gegen Ende des Geschäftsjahres überwiesen werden. Bei der betroffenen Stiftung handelt es sich um eine Zentralorganisation zur Soforthilfe für Überlebende, d.h. sie kümmert sich um Lösungen für Pflegefälle oder greift unmittelbar bei medizinischen Notfällen ein. Da die Stiftung jedoch erst dann tätig wird, wenn sie die nötigen finanziellen Mittel erhalten hat, wurde von ihr nur etwa ein Drittel des Budgets benutzt, was bedeutet, dass ca. 14 Mio. Schekel nicht für den vorgesehenen Zweck eingesetzt wurden.
„Jesus“ in Nablus
In der Grabstätte Josefs in der palästinensischen Autonomiestadt Nablus ist oft der Kabbalist und Rabbiner Jeschua ben Schuschan zu sehen, der zu später Stunde mit anderen orthodoxen Juden traditionelle Gebete leitet. Die Mitglieder der chassidischen Gruppe sind bekannt dafür, dass sie die Anweisungen der israelischen Armee öfters missachten und häufig die israelischen Kontrollpunkte umgehen, um zu den heiligen Stätten in den Autonomiegebieten zu gelangen. Die von Israelis „Kever Josef“ genannte Grabstätte wurde mehrmals von Palästinensern zerstört und schlussendlich vor sieben Jahren zu einer Moschee umgebaut. Rechtlich gesehen befindet sich die jüdische Grabstätte den Osloer Verträgen gemäß unter israelischer Hoheit, doch um weitere Gewalt zu verhindern, hatte die israelische Regierung das Grab den Palästinensern überlassen. Israel National News zeigte kürzlich Bilder von einer nächtlichen Gebetsinvasion in Nablus, auf dem der Rabbiner namens Jesus (Jeschua) Sohn von Schuschan mit silbernen Tempeltrompeten den jüdischen Gottesdienst bis zum Sonnenaufgang im Josefgrab leitet. Jetzt in der aktuellen Ausgabe der israel heute Zeitschrift!

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Jemenitische Juden fliehen erneut vor moslemischer Bedrohung
Mindestens 45 jemenitische Juden haben aufgrund massiver Drohungen ihre Häuser verlassen und sind in die Stadt Saada geflohen. Die saudische Zeitung Al Watan berichtete, dass sie von einer örtlichen islamischen Gruppe bedroht wurden, die anscheinend Verbindungen zur Al Kaida hat. Die islamische Gruppe beschuldigte die Juden in der Saada Gegend öffentlich, ihre moslemischen Nachbarn zu verderben und drohte ihnen deshalb Gewalt an. Es ist nicht das erste Mal, dass jemenitische Juden vor Drohungen islamischer Gruppen flüchten müssen.
Tierquälerei auf Hamas-TV
Etliche lebende Katzen werden in der neusten Episode des unter Palästinensern beliebten Kinderprogramms „Pioniere von morgen“ gequält. In der Kindersendung der Hamas auf Al Aksa TV soll Kindern beigebracht werden, dass man Tiere nicht drangsaliert. Nahoul die Biene wirbelt aus diesem Anlaß Katzen an ihrem Schwanz durch die Luft, begleitet von johlenden Kindern und Applaus aus den Zuschauerreihen. Der „Palestinian Media Watch”, eine Medienbeobachtungsorganisation, die die Kindershow aus dem Arabischen übersetzte, erklärte entsetzt, dass Katzen dadurch permanenten physischen und mentalen Schaden erleiden. Die Hamas-Biene Nahoul quält im Rahmen der Kindersendung auch Löwen in einem Käfig. Die Kamera schwengt danach in die Zuschauerreihen, wo Kinder sitzen, die Nahoul dafür tadeln, doch der Schaden an den Tieren ist bereits angerichtet. Nahoul stellt den Cousin der vor einigen Wochen „von einem israelischen Soldaten getöteten“ antisemitischen Maus Farfur dar, die als Mickey-Mouse-Verschnitt weltweit für Empörung sorgte.
Das Wetter
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Ledersandalen

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Netanjahu ist souveräner Gewinner der Likudwahlen
Der gestrige Wahlausgang der Likud-Partei bestätigt den amtierenden Likudvorsitzenden Benjamin Netanjahu mit überwältigender Mehrheit. Bei einer Wahlbeteiligung von knapp 40% konnte er 75% der Stimmen für sich verbuchen, wohingegen Oppositionsführer Moshe Feiglin lediglich 22% der Wählerschaft hinter sich hatte. Der Weltvorsitzende der Likud, Danny Danon, brachte es auf 4%. Netanjahu äußerte Erleichterung über das deutliche Ergebnis und wertete es als Beweis, dass Feiglins Anhänger eine unbedeutende Minderheit im Likud ausmachen. Die Differenzen der beiden Rivalen, die sich im Vorfeld bereits heiße Gefechte geliefert hatten, führten nach dem Wahlausgang zu weiteren heftigen Meinungsverschiedenheiten und sogar zu Handgreiflichkeiten. Daher wurden Feiglins Anhänger schließlich des Platzes verwiesen und Feiglin selbst wurde der Eintritt zur anschließenden Ansprache Netanjahus verwehrt. Üblicherweise treten an dieser Stelle die Gewinner und Verlierer Seite an Seite auf, doch Netanjahu stellte unmißverständlich klar, dass er keinerlei Absicht hege, Feiglin oder seinesgleichen zu umarmen.
Galiläa: Schuhabdruck eines römischen Soldaten entdeckt
Archäologen haben einem Bericht der Tageszeitung Haaretz zufolge einen äußerst seltenden Abdruck entdeckt, der von den Sandalen eines römischen Soldaten stammt. Der Abdruck kam östlich des Sees Genezareth in einer Mauer, die die hellenistisch-römische Stadt Sussitag umgibt zutage. Der Schuhabdruck der mit groben Nägeln beschlagenen Sandale – wie sie von den römischen Legionären zur Zeit der römischen Vorherrschaft in der Region gebräuchlich waren – weist darauf hin, dass die Legionäre beim Bau von Mauern wie der, auf der der Abdruck gefunden wurde, beteiligt waren. Lesen Sie mehr dazu in einer unserer nächsten Ausgaben!

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IDF Oberst: Krieg nur eine Frage der Zeit
Ein Oberst der israelischen Armee hat gegenüber der Londoner Tageszeitung Times geäußert, es wäre "nur eine Frage der Zeit", bevor die Hisbollah Israel in einen neuen Krieg hineinzieht. „Sie versuchen Israel anzugreifen", erklärte Leutnant der Reserve Kobi Maron, ein ehemaliger stellvertretender Kommandeur auf der Ostseite der libanesisch-israelischen Grenze. Er begründete: "Als eine Guerilla-Organisation sind sie gezwungen, die Flagge des Widerstandes gegen Israel hochzuhalten. Sonst wären sie nur eine weitere Partei im Libanon." Die Times zitierte auch die libanesische Restaurantbesitzerin Laura Shukrala, die meinte: „Es wird einen weiteren Krieg geben. Die Leute reden unaufhörlich darüber. Sie sagen, es wird im September soweit sein."
Ende der Khan Younis Operation, Angriffe der PA gehen weiter
In Khan Younis im Gazastreifen setzen Terroristen der Palästinensischen Autonomie ihre Mörser- und Raketenangriffe auf jüdische Zivilisten und militärische Ziele fort. Dienstagabend begannen die Israelischen Streitkräfte (IDF) mit ihrem Rückzug aus Khan Younis nach einer über 24-stündigen Militäroperation in diesem Gebiet. Mehr als 120 Personen wurden unter Arrest genommen, 11 oder 12 Angehörige von Hamas und Islamic Jihad wurden getötet und zahlreiche Menschen bei Zusammenstößen in Laufe des Tages verletzt. Ein IDF-Soldat wurde bei einer Schießerei mit Hamas-Terroristen am Dienstagnachmittag leicht verletzt . Nach Aussagen von IDF Offizieren sind die Jihad (= Heiliger Krieg)-Kämpfer weit besser ausgestattet und verfügen über modernere Waffen und ausgefeiltere Taktiken, als dies während des Libanonkrieges mit der Hisbollah letzten Sommer der Fall war. Die Rückkehr der IDF-Kräfte in das Gebiet um Khan Younis erfolgte genau zwei Jahre, nachdem die israelische Regierung und Militäroffiziere geschworen hatten, dieses Gebiet nie mehr zu betreten. Die Aussagen wurden nach der Evakuierung der jüdischen Bewohner und der Übergabe des Landes an die Palästinenser getroffen. Khan Younis liegt unmittelbar neben dem früheren Gush Katif Siedlungsblock, der beim Gazaabzug 2005 komplett zerstört wurde.
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Milchdessert „Sachlav“


„Sachlav“ ist ein in Israel sehr beliebtes orientalisches Milchdessert. In Gläsern oder kleinen Schüsseln heiß oder kalt serviert, mit Zimt, gemahlenen Mandeln oder Kokosnussraspeln garniert – eine leckere Zwischenmahlzeit für alle, die „einen süßen Zahn“ haben!

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Netanjahus Wahlkampf
Im Zuge des heute endenden innerparteilichen Wahlkampfes um den Vorsitz der Likud-Partei ist Netanjahu von seinem Erzrivalen Feiglin beschuldigt worden, Verbindungen zu „Missionaren“ zu haben, nur weil sein Büro im selben Gebäude liegt, wie das einer messianischen Organisation. Benjamin Netanjahus Wahlkampfbüro, von dem aus er zur Zeit damit beschäftigt ist, die Wiederwahl als Likudchef zu gewinnen, befindet sich im zweiten Stock eines Tel Aviver Gebäudes, in dem auch eine große messianische Organisation ihren Sitz hat, die die Botschaft von Jesus an israelische Juden verkündet. Das Messianische Informationzentrum Dugit befindet sich in der Lobby des Gebäudes in der bekannten Sheinkin Straße. Mitarbeiter des Zentrums haben der israelischen Tageszeitung Jerusalem Post berichtet, dass Netanjahu in ihr Büro kam, um zu fragen, was es mit der Organisation auf sich habe. Als sie es ihm erklärten, sagte Netanjahu: „Gut!“ Moshe Feiglin, Netanjahus größter Rivale in der am heutigen Dienstag stattfindenden Wahl, hat diese Angelegenheit zum Anlass genommen, Netanjahu zu beschuldigen, Verbindungen zu diesen „Missionaren“ zu haben, deren Ziel es sei, „Juden zum Christentum zu bekehren“. Netanjahus enge Verbindungen zu evangelikalen Christen weltweit sind bekannt, außerdem hat er sich bisher zurückgehalten, die messianischen Gläubigen im Land zu verunglimpfen, anders als Feiglin, der schon böse Kommentare über Jesus-Gläubige, ob jüdisch oder christlich, abgegeben hat. Bei den Wahlen wird erwartet, dass Netanjahu gewinnt.
Regierung will keine Gasmasken aushändigen
Israels Armeeradio hat am Montag berichtet, dass Syrien seine massive Aufrüstung insbesondere von Langstreckenraketen, die Tel Aviv treffen können, fast abgeschlossen hat. Trotz dieser Bedrohung will der israelische Verteidigungsminister Ehud Barak keine Anweisung erteilen, dass verbesserte Gasmasken an Israelis verteilt werden müssen, die noch keine haben und im Falle eines Angriffs mit biologischen Waffen sterben würden. Barak sagte, dass die Verteilung von Gasmasken und medizinische Notkoffer als Vorbereitung auf einen Krieg mit Syrien interpretiert werden könnte und Damaskus so Israels Intentionen missverstehen würde. Yuval Steinitz von der Likud-Partei, der Vorsitzender des Unterausschusses für die Bereitschaft der Heimatfront ist, erkärte in der israelischen Presse, dass Baraks Einstellung der des ehemaligen Verteidigungsministers Mosche Dajan vor dem Jom Kippur Krieg 1973 ähnelt. „Die Entscheidung, keine Gasmasken zu verteilen, um die Syrer nicht zu verärgern, erinnert mich daran, wie Mosche Dajan eine unglückliche Entscheidung traf, als er die Reservisten nicht einzog, um Syrien und die Ägypter an der Schwelle zum Jom Kppur Krieg zu verärgern“, sagte Steinitz. „Ich sage, es ist möglich, die Bürger eines Staates vor Gefahren zu schützen, und wer auch immer dies nicht tut, wird vor einem Untersuchungsausschuss landen, gegen den die [Untersuchung zum letzten Libanonkrieg] verblasst.“
Vier Tote bei IDF-Aktion im Gazastreifen
Soldaten der Israelischen Verteidigungskräfte IDF landeten am heutigen Dienstag einen Luftangriff auf islamische Militanten im südlichen Gazastreifen. Nach Aussagen von Hamas und palästinensischem Medizinern wurden zwei Hamaskämpfer und zwei Zivilisten getötet sowie 15 Personen verletzt. Unter den Toten befindet sich eine 70 Jahre alte Frau, die zusammen mit anderen Personen von den Palästinensern als menschliches Schild benutzt wurde, sagte die IDF. Die Aktion der IDF wurde durchgeführt, um ein militantes Untergrundnetzwerk ausfindig zu machen und um grenzüberschreitende palästinensische Raketenangriffe zu verhindern. Truppen umzingelten alle männlichen Anwohner über 16 Jahren und unterzogen diese Befragungen bezüglich militanter Palästinenser, dabei wurden einige 100 Bewohner unter Arrest genommen.
Existiert Israelisch-arabische Terrorgruppe?
Eine israelisch-arabische Terroristenorganisation namens “Freie Menschen Galiläas“ hat die Verantwortung für die Schießerei in Jerusalems Altstadt Ende letzter Woche übernommen. Wie die Bethlehemer Ma’an Agentur berichtete, soll diese Gruppe auch für die Entführung und Ermordung des israelischen Soldaten Oleg Shaichat im Jahr 2004 verantwortlich sein. Ynet berichtete, dass israelische Sicherheitsbehörden glauben, der Täter Ahmad Khatib aus der galiläischen Stadt Kfar Manda führte die Tat allein aus. Anwohner der arabischen Stadt äußerten gegenüber ynet, dass sie glauben, dass diese Terrororganisation gar nicht existiert.

Unterdessen hat der israelisch-arabische Knessetabgeordnete Jamal Zahalka erklärt, dass Israel kein Recht auf Jerusalem hätte. Zahalka war einer von ungefähr 1000 Arabern auf der Beerdigung Khatibs, er sagte, die Altstadt Jerusalems stände „unter Besatzung“ und kritisierte die jüdischen Sicherheitsleute, die von Khatib angegriffen worden waren.
Peres schlägt Massenentlassung vor
Der israelische Präsident Schimon Peres hat vorgeschlagen, dass Israel alle 10.000 inhaftierten Palästinenser freiläßt, im Gegenzug soll die Palästinensische Autonomiebehörde allem anti-jüdischen Terrorismus abschwören, berichtete die israelische Tageszeitung Maariv. Peres Plan sieht vor, über die nächsten fünf Jahre jedes Jahr 2000 palästinensische Strafgefangene freizulassen, das soll die Palästinenser motivieren, den Terrorismus, der von den Gebieten unter ihrer Hoheit ausgeht, aufzugeben. Die Palästinenser sollten eigentlich schon 1993 den Terrorismus aufgeben, als Israel ihnen Autonomie gewährte und einen Staat in Aussicht stellte. Israel National News zufolge soll Premierminister Olmert den Plan bereits abgewiesen haben. Viele der palästinensischen Sicherheitsgefangenen haben sich schuldig gemacht, weil sie Juden brutal ermordet haben. Viele von ihnen wurden gefangen genommen, bevor sie ihre Taten ausführen konnten.
Das Wetter
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am Sonntag, 19. August
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zum Thema: „Israels aktuelle Lage im Licht der Bibel.“

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Jüdischer Siedlerrat warnt vor Palästinenserstaat
Während die USA sich inmitten der Vorbereitungen für den internationalen Nahost-Gipfel für kommenden November befinden, wächst in Israel die Sorge, dass es hierbei in erster Linie darum geht, Israel die Akzeptanz eines Palästinenserstaates aufzuzwingen, der unter dem Einfluß von Hamas, Iran und sogar der Al Kaida steht. Yesha Council (Jüdischer Siedlerrat der Gemeinden in Judäa und Samaria) hat am Sonntag eine Presseerklärung herausgegeben, in der sie "ihre Sorge über die unverantwortlichen diplomatischen Schritte ausdrücken, die derzeit gemacht werden und deren zentrales Thema die Errichtung eines Palästinenserstaates in Judäa und Samaria ist. Diese Schachzüge gründen sich auf irrelevanten Ansichten eines politischen Überlebens und wurden in totalem Gegensatz zur Meinung des Verteidigungsorgans getätigt." Der Siedlerrat bemerkt auch, dass ein Palästinenserstaat "unvermeidlich in die Hände der Hamas fallen wird - und dabei den Ben Gurion Flughafen und [die Städte von] Kfar Saba und Afula dem Angriff von Raketenangriffen aussetzt." Daher ruft Yesha jetzt die Knessetparteien Ysrael Beitenu und Schass zum Handeln auf, um diese gefährlichen Entwicklungen zu stoppen, bevor es zu spät ist.
Haushalt 2008 abgesegnet
Die Regierung hat das Haushaltsbudget für das Jahr 2008 abgesegnet. 21 Minister stimmten für, 4 Schass-Minister und Transportminister Schaul Mofaz dagegen. Der Haushalt 2008, der größte den es je gab, wird 300 Milliarden Schekel (51,7 Mrd. Euro) betragen. Zu einem kleinen Eklat am Rande kam es, als Mofaz während der Sitzung aus dem Kabinett stürmte, um gegen Kürzungen seines Etat zu protestieren. Vom Finanzministerium waren ihm 150 Mio. Schekel (25,8 Mio. Euro) für die Nationale Verkehrssicherheitsbehörde versprochen worden, die er letztendlich nicht erhielt.
Detonation auf Fabrikgelände im Negev
Bei einer Explosion auf einem Fabrikgelände im Industriegebiet von Ramat Hovav im Negev wurden sieben Arbeiter verletzt, und es kam zum Ausstoß einer gefährlichen Giftgaswolke aus Phosphor-Acid. Die Landstraße Nr. 40 wurde abgeriegelt, und die Polizei evakuierte die Fabrikarbeiter und Anwohner aus einem benachbarten Beduinendorf in umliegende Gebiete in ca. 1km Entfernung im Norden. Mittlerweile hat die Feuerwehr den Brand unter Kontrolle. Feuerwehrhauptmann Reshef Greshon Chlimie kommentierte: "Dies hier ist eines der schlimmsten Szenarios, auf die wir vorbereitet sind. An der undichten Stelle trat unbearbeitetes Phosphor-Acid aus, welches in Pflanzenschutzmitteln verwendet wird. Die gesamte Umgebung ist dadurch gefährdet, denn der kleinste Funke kann eine weitere Explosion auslösen. Daher versuchen wir, die Substanz mit Sand zu neutralisieren."
Eine palästinensische Ärtzin in Holon
Dr. Rula Awwad hört die Herztöne eines palästinensischen Babys ab, zieht die Krankenakte zu Rate und bereitet sich innerlich darauf vor, der Mutter des Jungen mitzuteilen, dass ihr ein Monat alter Sohn das Downsyndrom hat. Für Ärzte ist dieser Vorgang an sich nichts Ungewöhnliches; dass Rula Awwad es in ihrer medizinischen Laufbahn als Ärztin an das Wolfson Medical Center in Holon geschafft hat, ist jedoch bemerkenswert. Sie ist 33, noch unverheiratet und lebt als Christin in einem Dorf mit moslemischer Mehrheit. Jeden Morgen verlässt sie ihr Haus in Beit Sahour bei Bethlehem und fährt zum Checkpoint. Dort wartet sie mit tausenden anderen Palästinensern, die eine Arbeitserlaubnis für Israel haben. Sie warten geduldig auf den Sicherheitscheck und die Passkontrolle, was jeden Tag eine Stunde dauert, manchmal sogar bis zu vier Stunden. Wir haben die bemerkenswerte Palästinenserin, die als Ärztin an einem israelischen Krankenhaus arbeitet, für Sie interviewt. Ihre ganze Geschichte jetzt in der neusten israel heute Ausgabe!

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Palästinensische Wahlen angesetzt
Der palästinensische Autonomiechef Mahmud Abbas plant, gesetzliche Wahlen sowie Präsidentenwahlen innerhalb der nächsten sechs Monate durchzuführen, hieß es aus Regierungskreisen in Ramallah. Die Wahl soll nicht nur im so genannten Westjordanland, sondern auch im Gazastreifen angesetzt werden. Man hofft, die Hamas werde die Wahlen nicht boykottieren. Die Hamas erklärte bereits, dass man die Wahlen stark ablehne und Abbas nicht erlauben werde, „den Interessen Israels und der US zu dienen.“
Nur geringe Konsequenzen im Fall des zurückgelassenen Soldaten
Der Kommandeur des 51. Armeekorps der Golani Brigade, unter dessen Aufsicht Ende Juli ein schlafender Soldat im Gazastreifen zurückgelassen wurde, wird nur mit einem negativen Eintrag in seiner Akte belangt. Die Armee entschied gestern ebenso, dass keine Maßnahmen gegen andere Kommandeure und Soldaten des Battalions eingeleitet werden. Der zurückgelassene Soldat wurde eine Stunde nachdem festgestellt wurde, dass er fehlt, 700 Meter vom Grenzzaun zu Israel aufgelesen.
Das Wetter
In Jerusalem werden heute bis zu 30 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 29 Grad, in Tiberias 37, am Toten Meer 40 und in Eilat bis zu 40 Grad.

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Palästinensische Parteialternative geplant
Eine Gruppe palästinensischer Geschäftsleute und Akademiker, die von der Hamas und der Fatah genug haben, plant, eine neue politische Partei ins Leben zu rufen, die schon bei den nächsten Wahlen im Autonomiegebiet auf der Wahlliste stehen soll. Die 120 Parteigründer trafen sich am Wochenende in Ramallah, um die Einzelheiten zur Parteigründung zu besprechen. Der PA-Vorsitzende Mahmud Abbas soll den Organisatoren seinen Segen gegeben haben, PA-Beamte hießen die Initiative willkommen. Die Gruppe wird vom allerorts anerkannten, parteilosen Milliardär Munib al-Masri aus Nablus angeführt und möchte eine Art palästinensische Version der israelischen Kadima-Partei errichten, die Wähler aus verschiedenen Parteien anspricht.
Lustiger: Jüdisch-christliche Trauerzeremonie
Die am Freitag in der Pariser Notre Dame Kathedrale abgehaltene Trauerzeremonie für Jean-Marie Lustiger zeichnete sich durch katholische Gebete als auch jüdische Gebete aus. Arno Lustiger, ein Cousin des verstorbenen Erzbischofs, betete das Kaddisch-Gebet, ein jüdisches Gebet auf Aramäisch. Ein anderes Familienmitglied, Jonas Moses-Lustiger, las Psalm 113 auf Hebräisch und Französisch, ein Psalm mit besonderer Bedeutung für Juden und Christen. Lesen Sie Ausführlicheres über das bewegte Leben Lustigers in unserer nächsten israel heute Ausgabe!

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Viertes Hitzeopfer
Ein 59-jähriger Franzose ist Samstag Nachmittag an Überhitzung und Austrocknung gestorben. Er war mit einer Gruppe auf dem Weg zum Nahal Tzeelim im En Gedi Naturreservat. In den vergangenen Tagen sind drei weitere Wanderer, darunter zwei Jeschiwa Studenten, an Dehydration in Israels Wüste gestorben, einer von ihnen im Norden auf dem Golan. Allen Wanderern wird daher offiziell dringend angeraten, genügend Wasser mitzuführen sowie auf angemessene Bekleidung zu achten.
„Israelische Woche“ im Kaufhof
Vom 14.-25. August wird in Deutschland die Galeria Kaufhof unter dem Motto „Kulinarisches Israel“ in insgesamt 28 Filialen israelische und koschere Lebensmittel anbieten. Die „Israelische Woche“ wird vom Israelischen Institut für Export und Kooperation unterstützt, um für Lebensmittel des Landes über den traditionellen, koscheren Markt hinaus zu werben.
Foursquare Gemeindekonferenz in Jerusalem
Die Internationale Foursquare Gospel-Gemeinde hat ihre jährliche Konferenz erstmals in Jerusalem abgehalten. „Mein Gebet ist, ein Licht der Gnade Gottes für Israel zu sein“, sagte Pastor Jack Hayford zu israel heute. „Und das geschieht nicht durch Bildung, sondern durch Erkenntnis.“ Hayford ist Gründer der Gemeinde in Los Angeles und Vorsitzender der Foursquare- Denomination, deren Gemeinden in 145 Ländern vertreten sind. Auf der Konferenz gab er – im Gegensatz zu so vielen anderen christlichen Veranstaltungen im Land – messinanischen Leitern die Gelegenheit, zu den rund 3000 Konferenzteilnehmern zu sprechen. Lesen Sie mehr darüber in unserer neusten israel heute Ausgabe!

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Barak gegen Auflösung von Strassensperren
Verteidigungsminister Ehud Barak machte einen Rechtsruck und stellte sich entgegen der Forderung von Ministerpräsident Ehud Olmert, militärische Strassensperren im Autonomiegebiet abzubauen. Barak ist der Meinung, dass in der jetzigen palästinensischen Regierung mit niemand zu reden sei und sieht auch keine Lösung des Konflikts in baldiger Zukunft ab. Außerdem meinte Barak, dass erst in noch fünf Jahren ein israelischer Abzug aus dem so genannten Westjordanland ratsam ist, nachdem Israel eine Antwort auf die Raketen der palästinensischen Terroristen entwickelt hat. Bei seiner Kadenz als Ministerpräsident im Jahr 2000 war Barak bereit gewesen, 90 % des Gebiets von Judäa und Samaria an die Palästinenser abzutreten.
Neue Schutzvorkehrungen für Korallen in Eilat
Im Wert von 700.000 Schekel wurden im Hafen von Eilat Wasserbarrieren und ein Öldetektor installiert, die im Fall eines Überlaufens von Öl einen Schutzwall gegen die Verschmutzung der Korallenschutzgebiete südlich des Hafens gelegen, bilden sollen. Das Umweltministerium erwarb diese Barrieren, von denen bereits zwei in Betrieb sind und von einem speziell ausgebildeten Team betrieben werden. Diese Barriere ist 100 Meter lang und wurde im südlichen Teil des Hafens angelegt.
Schusswechsel in der Jerusalemer Altstadt
Heute kam es in der Altstadt von Jerusalem, in der Nähe des lateinischen Patriarchats am Jaffator, zu einem Schusswechsel, nachdem ein Palästinenser einem Sicherheitsmann vor der Yeshiva Ateret Kohanim in der Altsstadt die Waffe entwendete und auf ihn geschossen und schwer verletzt hatte. Der arabische Attentäter wurde kurz darauf von einem weiteren Sicherheitsmann gejagt und dann erschossen. Bei dem Schusswechsel wurden zehn Menschen verletzt: sechs Juden, zwei Armenier und zwei Moslems. Polizeichef Dudi Cohen sprach von einem eindeutig nationalistischen Zwischenfall und lobte das Vorgehen der israelischen Sicherheitsleute. Jerusalems Bürgermeister Uri Lupolianski verurteilte den Anschlag und bemerkte: „Jerusalem wird sich nicht vor derartigen Versuchen, die Sicherheit der Stadt zu unterminieren, ergeben, und die Kulturveranstaltungen werden wie gewohnt weiter gehen.“
Vier Raketen im westlichen Negev
Vier Kassam-Raketen gingen gestern Iim westlichen Negev nieder, die aus dem nördlichen Gazastreifen abgeschossen worden waren. Am Nachmittag war eine der Raketen nahe einem Stall der Farm Ariel Scharons ein, richtete hedoch keinen Schaden an. Nach einem weiteren Einschlag musste eine Person wegen Schock medizinische behandelt werden. In der Nacht schlugen zwei weitere Kassam-Raketen in der Region ein. Eine davon beschädigte eine Antenne im Kibbutz Nir Am.
Regierung will jetzt auch Chabad aus Hebron verbannen
Olmerts Regierung, die soeben zwei Familien aus Hebron zwangsweise evakuiert hat, trifft Vorbereitungen, vier weitere Familien aus ihren Häusern zu vertreiben, darunter eine Mobilstation der orthodoxen Chabad-Lubavitch-Bewegung. Rabbi Danny Cohen dazu: "Zuerst zwang man uns, diese Mobilstation zu kaufen, weil in Hebron die Errichtung neuer Bauwerke verboten ist, und jetzt sagen sie uns, dass wir diese ebenfalls zu entfernen haben - und das, obwohl es sich hier nicht um ein permanent bestehendes Gebäude handelt."
Kosten für Gaza-Abzug erreichen 20 Billionen Schekel
Nach Angaben von Tzvia Shimon, dem Leiter der „Sela Verwaltung“ und Verantwortlichen für die Handhabung der Evakuierten, werden die Gesamtkosten für den Staat Israel für das Disengagement von Gaza, bei welchem jüdische Familien entwurzelt und jüdische Städte zerstört wurden, die 20 Billionen Schekel Grenze übersteigen.
Soldaten auf Drogen während der Dienstzeit
Die Militärpolizei führte kürzlich eine Razzia auf dem Berg Hermon durch und fand dabei 10 Soldaten der Nahal-Brigade vom Shaham Battalion, die während der Ausübung ihrer Pflicht auf Drogen waren. Vier der Soldaten wurden letzten Sonntag unter Arrest genommen, acht weitere wurden aus der Einheit ausgeschlossen, nachdem sie die Durchführung eines Drogentests verweigert hatten.
Schabbat-Lesung
„Ekev – Sobald“, 5. Mose 11,26-16,17;
Haftara-Prophetenlesung: Jesaja 54,11 – 55,5

Das Wetter
In Jerusalem werden heute bis zu 28 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 30 Grad, in Tiberias 36, am Toten Meer 39 und in Eilat bis zu 39 Grad.

Wir wünschen Ihnen aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels, einen gesegneten Tag, ein erholsames Wochenende sowie Schabbat Schalom. Der derzeitige Wasserspiegel des Sees Genezareth liegt bei – 211,85 m unter dem Meeresspiegel (Tendenz sinkend) – der ideale Wasserstand beträgt -208,80 Meter unter dem Meeresspiegel.
Ludwig Schneider spricht am Freitag, 10. August um 20.00 Uhr
in CH-2503 Biel, Evangelische Mission,
Alex.-Schöni-Str. 28, Tel.: 032-3659325,
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Auszeichnungen für 142 Soldaten
Generalstabschef Gabi Aschkenasi nahm die Vorschläge des Generalstabskomitees für Medaillen und Ehrungen an, wonach 142 Soldaten für ihren Mut und ihr heldenhaftes Verhalten während des Zweiten Libanonkrieges ausgezeichnet werden sollen. Einer der Anwärter für die Tapferkeitsmedaille ist Major Roi Klein, der sich auf eine Handgranate geworfen hatte, um das Leben seiner Soldaten zu retten. Desgleichen erhält die Auszeichnung ein Arzt, der sein Leben aufs Spiel setzte, um eine Operation unter Beschuss durchzuführen und so das Leben eines Soldaten rettete. In den letzten 24 Stunden benachrichtigten Offiziere die ausgewählten Familien. Die Verleihung der Medaillen wird am 2. September in Tel Aviv stattfinden.
Koran Lernen bringt Strafverminderung
In den Gefängnissen von Gaza wurde eine neue Reform eingeleitet, derzufolge das Auswendiglernen von Korankapiteln eine Haftverminderung nach sich zieht. Die Hamas, die dort das Sagen hat, führte diese Reform ein, berichtete gestern der zweite Kanal des israelischen Fernsehens. Die Häftlinge sollen so viel wie nur mögliche Kapitel des Koran lernen und erhalten im Gegenzug eine Verkürzung ihrer Haftstrafe. Wer ein ganzes Kapitel auswendig kann, bekommt einen Monat gestrichen, wer fünf Kapitel rezitieren kann, bekommt sogar ein ganzes Jahr der Haftstrafe gekürzt.
Rumäne als Gerechter der Nationen geehrt
Die Jerusalemer Holocaustgedenkstätte ehrte gestern den Rumänen Theodor Criveanu als Gerechten der Völker, da er als Offizier der Reserve im Zweiten Weltkrieg zahlreichen Juden das Leben rettete. 20.000 rumänische Juden von Cernowitz waren während des Krieges inhaftiert gewesen und wurden nach und nach in Vernichtungslager deportiert. Criveanu war für die Arbeitslisten im Ghetto verantwortlich. Dabei erteilte er auch arbeitsunfähigen Juden Arbeitserlaubnis und rettete sie damit vor der Deportation. Später heiratete er die Tochter einer jüdischen Familie, die ebenfalls durch ihn gerettet worden war. Sein Sohn Willie nahm die Ehrung in Empfang, da sein Vater 1988 verstorben war.
Hamas: Gehälter aus PA-Kasse
Am Dienstag zahlte die palästinensische Regierung unter Ministerpräsident Salam Fayyad an Mitglieder der Hamas Executive-Force, die im Juni gegen die Fatah gekämpft hatten, Gehälter aus. Dies wurde aus engeren Kreisen der Hamas bestätigt. Zum ersten Mal zahlte jetzt die Regierung Gehälter an die Truppe der Hamas, obwohl Abbas zu einem früheren Zeitpunkt des Jahres diese Vereinigung als gesetzeswidrig erklärt hatte. Das Geld hierfür stammt aus den Zahlungen von bisher eingefrorenen und nunmehr überwiesenen Steuergeldern aus Israel. Helfer Fayyads erklärten die Aktion als „ein Versehen des Computers“, während die Hamas dies als eine Geste des guten Willens seitens Abbas ansieht.
Israel gewann gegen Dänen im Basketball
Israels Nationalmannschaft im Basketball spielte gestern Abend in Arhus/Dänemark gegen die dänische Nationalmannschaft und gewann das Spiel mit 72:60 Punkten. Mit diesem Spiel begann für die israelische Mannschaft die letzte Ausscheidungsrunde zur Teilnahme am Eurobasket 2007-Wettbewerb, der im September in Spanien ausgetragen wird. Die erste Hälfte des Spiels wurde von den Gastgebern beherrscht, während sich die israelische Mannschaft nach der Halbzeit neu besann und das Geschehen dominierte. Die beiden jungen Spieler, Jotam Halperin und Lior Elijahu, erreichten 19 bzw. 14 Punkte in diesem Spiel. Am Samstagabend wird Israel in Tel Aviv gegen die Ukraine antreten.
Der Krebsheilung einen Schritt näher
Israelischen Wissenschaftlern ist es gelungen, biologische Mechanismen zu entdecken, die das Wachstum und die Ausbreitung von Brustkrebs kontrollieren. Damit sei man einen Schritt näher daran, eine Heilmethode für diese tödliche Krankheit zu entdecken. Die Forschungsergebnisse der Wissenschaftler des Weizmann Institutes bezüglich der Metastasen des Brustkrebs wurden in der Zeitschrift „Nature Cell Biology“ (http://www.nature.com/ncb/journal/v9/n8/abs/ncb1622.html) veröffentlicht. Ein Sprecher des Institutes sagte, dass diese Ergebnisse den Forschern dabei zu Hilfe kämen, ein besseres Verständnis für den Vorgang der Verbreitung der Krebszellen im Körper zu entwickeln und eventuell auch zur Entwicklung einer Medizin zur erfolgreichen Bekämpfung der Krankheit beitragen könnten.
Israel und UNO kooperieren in Flüchtlingsfrage
Beamte aus Israel und der UNO erarbeiten gemeinsam einen Plan zur weiteren Verfahrensweise mit den tausenden, illegal nach Israel gelangten, afrikanischen Flüchtlingen. Daneben gilt es eine Lösung für die offene Grenze zwischen Israel und Ägypten zu finden, um dieses Problem von vornherein einzudämmen. Michael Bavli, der Repräsentant des Hochkomissariats der UNO für Flüchtlingsangelegenheiten, meinte, dass die UNO in alle Aspekte der Situation involviert ist. Es finden hierzu regelmäßige Treffen im Büro des Ministerpräsidenten statt. Derzeit halten sich 2400 afrikanische Asylbewerber in Israel auf, wobei die Hälfte aus dem Sudan und etwa 300 aus Darfur stammen. Innenminister Schitrit sagte, dass Israel eine Quotenregelung hinsichtlich der Anzahl der aufzunehmenden Flüchtlinge festlegen möchte. Diese werden dann auch jegliche Unterstützung erhalten, vergleichbar mit den Vietnamesen, die vor einigen Jahren in Israel Zuflucht fanden.
Fatah und Hamas liebäugeln mit Einheitsregierung
Nur wenige Stunden nachdem der Vorsitzende der palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmud Abbas, Ministerpräsident Olmert versichert hatte, dass die PA-Regierung nicht beabsichtige sich wieder mit der Hamas zu versöhnen, bestätigten hochrangige Beamte der PA, dass mit Vertretern der Hamas-Terrororganisation Gespräche abgehalten werden, die darauf abzielen, eine zukünftige Einheitsregierung in Augenschein zu nehmen. Kommentaren in einer israelischen Tageszeitung zufolge, wurde diese Mitteilung seitens der Hamas und der Fatah bestätigt. Auch versuchen einige arabische Staaten, die Meinungsverschiedenheiten zwischen den beiden Parteien abzubauen. Israelische Regierungskreise sprachen bereits aus Warnungen aus, denn im Falle einer durch Abbas initierten Einheitsregierung der PA mit der Hamas, würde Israel die Beziehungen zur PA abbrechen, was wiederum den Friedensprozess auf unbestimmte Zeit hinauszögern würde.
Das Wetter
In Jerusalem werden heute bis zu 28 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 29 Grad, in Tiberias 37, am Toten Meer 37 und in Eilat bis zu 38 Grad.

Wir wünschen Ihnen aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels, einen gesegneten Tag. Der derzeitige Wasserspiegel des Sees Genezareth liegt bei – 211,85 m unter dem Meeresspiegel (Tendenz sinkend) – der ideale Wasserstand beträgt -208,80 Meter unter dem Meeresspiegel.
Ludwig Schneider spricht am
Donnerstag, 9. August um 20.00 Uhr
in CH-3600 Thun, Hotel Freienhof,
Freienhofgasse 3, Tel.: 031-8090207,
zum Thema: „Juden und Christen, was uns trennt und vereint“.

Am Freitag, 10. August um 20.00 Uhr
in CH-2503 Biel, Evangelische Mission,
Alex.-Schöni-Str. 28, Tel.: 032-3659325,
zum Thema: „Israels aktuelle Lage im Licht der Bibel“.

Am Sonntag, 19. August um 20.00 Uhr in CH-3534 Signau,
Christl. Begegnungszentrum, Konferenzhalle im Hasli, Kapfstr. 265 k,
Tel.: 034-4971073, zum Thema: „Israels aktuelle Lage im Licht der Bibel.“

Am Montag, 20. August um 20.00 Uhr in CH-5712 Beinwil am See, EDU Bezirkspartei Kulm, Löwensaal, Löwenplatz 1, Tel.: 062-7732249,
zum Thema: „Israels aktuelle Lage im Licht der Bibel“.

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Palästinenserin gebar in Haifa
Ein Frau aus Ramallah ist mit ihrer 14 Monate alten Tochter im Rambam-Medizinzentrum in Haifa, wo diese am Herzen operiert wird. In der Zwischenzeit gebar sie dort ihren ersten Sohn per Kaiserschnitt. Vor zwei Monaten war das Baby durch das Peres-Friedenszentrum nach Haifa ins Krankenhaus gebracht worden. Da das Baby nach der Operation sich noch eine Weile erholen muss, wird nun erwogen diese Frau mit ihren zwei Babys ins Hadassah-Ein Karem-Krankenhaus zu verlegen, weil dies näher zu Ramallah liegt, oder sie in einer Kirche in Haifa die sich dazu bereit erklärt hat, unterzubringen. Seit Jahresbeginn wurden 272 Palästinenser im Rambam-Medizinzentrum behandelt, überwiegend Kinder.
210 Neueinwanderer
Gestern landete auf dem Ben-Gurion-Flughafen der dritte Einwandererflug des Jahres durch die Nefesh B´Nefesh-Einwandererorganisation. In dem Jet waren insgesamt 210 Personen: 34 Familien, 88 Kinder und 31 Singles. Unter diesen Einwanderern aus Nordamerika waren auch 27 Jugendliche, Jungen und Mädchen, die nach Israel einwanderten, um hier ihren Militärdienst zu leisten. Oppositionsführer Benjamin Netanjahu empfing die neuen Israelis am Flughafen. Ithamar und Miriam Pollak aus Connecticut, beide Holocaustüberlebende, kamen auch mit diesem Flug an. Weitere sechs Flüge sollen bis Anfang September ankommen und bis zum Jahresende werden insgesamt 3.500 Einwanderer nach Israel gekommen sein. Innerhalb der letzten fünf Jahre bracht diese Organisation bereits 11.500 Einwanderer ins Land ihrer Väter zurück.
Hafenbesichtigung für palästinensische Kaufleute
Die Zivilverwaltung von Juda und Samaria veranstaltete zum ersten Mal seit fünf Jahren für palästinensische Kaufleute aus der so genannten Westbank eine Besichtigung des Hafens von Aschdod. Damit wollte man diesen Geschäftsleuten unter anderem auch die Möglichkeit zeigen, über die Benutzung dieses Hafens ihren Export und Import steigern zu können. Vor etwa zwei Wochen begann die Zivilverwaltung die Beziehungen zur neuen Regierung der PA in Judäa und Samaria unter Ministerpräsident Salam Fayyad zu verbessern. „Die palästinensischen Geschäftsleute mit dem Hafen und seinen verschiedenen Abläufen bekannt zu machen, wird zu einem Aufschwung des Handels führen, der über den Hafen läuft, und damit zu einer Verbesserung der Wirtschaft in den palästinensischen Autonomiegebieten“, so Doron Segal, Leiter der Wirtschaftsabteilung der Zivilverwaltung zum Sinn der Hafenbesichtigung.
Kostenlose Mitnahme von Fahrrädern bei EL AL
Neuerdings will die israelische Fluggesellschaft EL AL ihren Passagieren erlauben, auch ihre Fahrräder kostenlos bei Flügen von und nach Israel mitnehmen zu dürfen. Bisher musste für ein Fahrrad 20 Dollar pro Kilo bezahlt werden. Pro Jahr würden mehr als 1.000 Israelis ihre Fahrräder ins Ausland mitnehmen, und diese neue Regelung wird ihnen die Reise erleichtern. Außerdem will die EL AL damit auch die ausländischen Fahrradfahrer dazu bewegen, ihre Fahrräder zu ihrem Israel-Besuch mitzubringen.
Beitar verlor weitere Teilnahme an der Champions Liga
Beim gestrigen Spiel zwischen Beitar Jerusalem und dem FC Kopenhagen im Rahmen der Ausscheidung zur Teilnahme an der Champions-Liga 2008, verlor der Jerusalemer Verein die Chance einer weiteren Teilnahme. In der 59. Spielminute schoss Barak Itzchaki das erste Tor für Beitar, das jedoch das einzige bleiben sollte. Kurz vor Spielende schossen die Dänen ein Tor, was eine Verlängerung nach sich zog, die jedoch keine weiteren Tore für die Jerusalemer mit sich brachte. In der Verlängerung schoss Marcus Allbac für die Dänen das zweite Tor des Abends.
Das Wetter
In Jerusalem werden heute bis zu 29 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 29 Grad, in Tiberias 37, am Toten Meer 39 und in Eilat bis zu 39 Grad.

Wir wünschen Ihnen aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels, einen gesegneten Tag. Der derzeitige Wasserspiegel des Sees Genezareth liegt bei – 211,83 m unter dem Meeresspiegel (Tendenz sinkend) – der ideale Wasserstand beträgt -208,80 Meter unter dem Meeresspiegel.
Ludwig Schneider spricht am
Mittwoch, den 8. August um 20.00 Uhr
in CH-5001 Aarau, Heilsarmee, Asylstr. 34,
Tel.: 062-8222803,
zum Thema: „Was ich über Israel wissen sollte“.

Am Donnerstag, den 9. August um 20.00 Uhr
in CH-3600 Thun, Hotel Freienhof, Freienhofgasse 3,
Tel.: 031-8090207,
zum Thema: „Juden und Christen, was uns trennt und vereint“.

Am Freitag, den 10. August um 20.00 Uhr
in CH-2503 Biel, Evangelische Mission, Alex.-Schöni-Str. 28,
Tel.: 032-3659325,
zum Thema: „Israels aktuelle Lage im Licht der Bibel“.

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CD „Er lebt“


Die früheren Produktionen „Shachar“ und „He set me on high places“ des bekannten deutschen Lobpreissängers sind vielen noch in guter Erinnerung. Hier folgt nun seine neuste CD „Er lebt“ mit so beliebten Songs wie „Betet für den Frieden Jerusalems“, „Wir sind durch den Messias auferstanden“, uvm.

Das Begleitheft mit den Texten auf Hebräisch, Deutsch, Englisch und lateinischer Umschrift laden zum Mitsingen ein.

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