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    July 31

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    Donnerstag, 31. Juli 2008

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    Olmert kündigt Rücktritt an
    Als Premierminister Olmert gestern Nachmittag überraschend eine Ansprache um acht Uhr Ortszeit bekannt gab, ahnten in Israel die meisten, was kommen würde. Olmert hat seinen Rücktritt angekündigt. Nach den Wahlen zum Kadima-Parteivorsitzenden am 17. September werde er sein Amt niederlegen, erklärte Olmert. „Ich habe mich dazu entschlossen, nicht mehr um den Vorsitz der Kadima Partei zu kandidieren, desweiteren werde ich mich auch nicht in die Wahlen einmischen. Wenn ein neuer Parteichef gewählt ist, werde ich als Premierminister zurücktreten und damit den Weg für eine neue Regierung freigeben“, so Olmert in seiner Ansprache. „Eins möchte ich klarstellen. Ich bin ein stolzer Bürger eines Landes, in dem auch gegen einen Premierminister wie ein normaler Bürger ermittelt werden kann. Der Premierminister steht nicht über dem Gesetz. Ich werde also ordentlich und in einer ehrenhaften und verantwortlichen Art zur Seite treten, um danach meine Unschuld zu beweisen“, erklärte er im Hinblick auf die fünf polizeilichen Untersuchungen gegen ihn in der letzten Zeit, von denen eine aus Mangel an Beweisen fallengelassen wurde (die Korruptionsanklage Ende 2007 im Zusammenhang mit der Bank Leumi, bei der Olmert die Ausschreibung zur Privatisierung der Bank zugunsten eines Freundes geändert haben soll). Vier weitere Untersuchungen stehen noch aus, in denen Olmert jetzt seinen Namen wieder rein waschen will. In Israel wird bereits gemunkelt, er nehme sich nur eine Auszeit – immerhin hat Olmert nie gesagt, er wird sich aus der Politik zurückziehen, er bleibt ja nach wie vor in der Kadima-Partei, räumt dort nur seinen Stuhl als Vorsitzender und dazu als Premier. Das Vertrauen in ihn als öffentliche Person dürfte nach all dem was geschehen ist, unrettbar verloren gegangen sein, Israelis aber sind dafür bekannt, schnell zu vergessen und nach vorn zu blicken. Lesen Sie noch mehr über die aktuellen Entwicklungen im Fall Olmert in unserer nächsten israel heute Ausgabe!
    Gaza: ARD-Mitarbeiter wieder frei
    Ein 42-jähriger palästinensischer Kameramann, der für den deutschen ARD-Sender arbeitet und vor fünf Tagen von der Hamas entführt worden war, ist wieder freigelassen worden. Sawah Abu Seif wurde heute in den frühen Morgenstunden freigelassen und weigerte sich, über seine Zeit in der Hand der Hamaskidnapper zu sprechen.Diese hatten ihn im Zuge einer Massenverhaftung von Fatahaktivisten aus seinem Haus im Gazastreifen entführt. Die Hamas hatte die Fatah für eine Explosion in Gaza letzte Woche verantwortlich gemacht, bei der fünf Hamasmitglieder und ein sechs Jahre altest Mädchen ums Leben gekommen waren. Der deutsche TV-Sender hatte nach der Entführung seines Kameramanns sein Büro aus Protest geschlossen.
    Abbas droht mit Auflösung der PA
    Der palästinensische Präsident Mahmud Abbas hat gedroht, er werde die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) auflösen, sollte Israel inhaftierte Hamasmitglieder im Zuge eines Austausches für den israelischen Soldaten Gilad Shalit freilassen. Israel hat dutzende Hamas-Politiker, darunter Minister und Parlamentsmitglieder kurz nach der Entführung Shalits im Juni 2006 verhaftet. Viele wurden seitdem wieder freigelassen, ca. 40 befinden sich jedoch noch in israelischen Gefängnissen. Abbas Drohung wird als ungewöhnlich eingestuft, weil er sich öffentlich doch gern als Leiter aller Palästinenser gibt und immer wieder die Freilassung aller inhaftierten Palästinenser fordert. Nachdem die Hamas im Juni 2007 die Kontrolle im Gazastreifen übernahm, löste Abbas die Fatah-Hamas Regierung auf und begann einen politischen und militärischen Kampf gegen die Hamas im sogenannten Westjordanland. Allein vergangene Woche wurden dort mehr als 160 Hamasmitglieder verhaftet, und die Hamas hat mit einer Übernahme des Gebietes gedroht, sollte die Verhaftungswelle anhalten. Abbas befürchtet nun, dass die Freilassung von hochrangigen Hamas-Funktionären im Austausch für Shalit die zivile Infrastruktur der islamischen Organisation im Westjordanland stärken könne.
    Trotz massiver Unterstützung ist PA pleite
    Die Palästinensische Autonomie (PA) ist der größte Empfänger finanzieller Unterstützung in der Welt – pro Kopf gerechnet. Palästinensische Behörden teilten Anfang der Woche mit, dass sie trotz allem so gut wie bankrott sind. Millionen von Dollars erhält die PA jedes Jahr von den USA und der EU, arabische Staaten dagegen haben ihre großzügigen Versprechen von Finanzhilfe bislang nicht eingehalten. Eine sofortige Finanzspritze sei von Nöten, um die Juli-Gehälter der 150000 Angestellten der Palästinensischen Autonomiebehörde – dem größten Arbeitgeber im sogenannten Westjordanland – zu bezahlen. Die Hamas dagegen ist mithilfe des Iran und anderern Unterstützern finanziell ziemlich gut bei Kasse. Es wird befürchtet, dass dieser Umstand der Hamas einen Weg in die sogenannte Westbank ebnet, wo “die Regierung des vom Westen unterstützten palästinensischen Anführers Abbas noch die Stellung hält”. Im Allgemeinen wird angenommen, dass die Wirtschaft der PA heutzutage in fähigeren Händen liegt, war doch die PA mehr als ein Jahrzehnt lang ein Land mit Fass ohne Boden was Geldspenden angeht, da Spitzenbeamte fleißig Geld in die eigene Tasche scheffelten. Allen voran Jassir Arafat, dessen Frau und enge Freunde – davon wird ausgegangen – im Besitz von über einer Milliarde Dollar aus Spendengeldern sind.
    Rabbi Metzger: Frauen sollen Namen ändern
    Oberrabbiner Yona Metzger hat hunderten von Frauen Anfang der Woche auf einer Konferenz über die jüdischen Werte und Religiösität aufgefordert, bei der Heirat ihren Nachnamen abzulegen und den ihres Mannes anzunehmen. “Wir sind mitten in einer Ära der Toleranz und es gibt viele Botschaften, die Risse in die Struktur eines jüdischen Hauses bringen”, sagte der Rabbi vor den Frauen. Ein Problem sei die Gewohnheit, die sich in den letzten 200 Jahren durchgesetzt hat, dass Frauen ihren Mädchennamen behielten. Dies sei zwar kein Thema im jüdischen Gesetz, sage aber aus, dass die Frau mit ihrem eigenen Namen ein Art Unabhängigkeit in die Ehe bringe, dh. sowohl sie sei ein unabhängiges Wesen als auch ihr Mann mit seinem eigenen Namen, so der Rabbi. Rabbi Metzger ist der Meinung, dies bringe “keine Einheit in das Heim.” Daher rufe er auf, sich dieses Phänomen noch einmal durch den Kopf gehen zu lassen.
    Sommerpause für die Knesset
    Die Knesset hat am Mittwoch ihre Sommerpause eingeleitet. Es war ein turbulentes Jahr für die Politiker in Israel, durchsetzt von Koalitionskrisen und der Aussicht auf vorgezogene Wahlen. Die führende Kadima-Partei wird im September innerparteiliche Wahlen abhalten, bei der die Führungsspitze neu gewählt wird. Dabei soll Premierminister Ehud Olmert ersetzt werden, der sich bislang nicht für die Wahl um den Parteivorsitz zur Verfügung stellte.
    Vorträge von Ludwig Schneider
    Ludwig Schneiders nächster Vortrag findet am Samstag statt:

    Sa., 9. August 2008 um 20.00 Uhr
    in CH-3534 Signau,
    Christl. Begegnungszentrum, Konferenzhalle im Hasli, Kapfstr. 265k,
    E. Batzli, Tel.: 034-4971073;
    Thema: „60 Jahre Israel – Gestern – Heute – Morgen“

    .........................................................................

    So., 10. August 2008 um 17.00 Uhr in CH-6855 Stabio,
    Fondazione Amici della Vita, Municipio, Sala del Consiglio Comunale,
    Via Ufentina 25, K. Stocker, Tel.: 079-3313505;
    Thema: „60 Jahre Israel – Gestern – Heute – Morgen“

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    July 30

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    Naalin: Junge bei Protesten erschossen
    Nördlich von Modiin wird derzeit ein Teilstück des israelischen Sicherheitszauns fertig gestellt, der dazu dienen soll, Attentäter aus Israel fern zu halten. Der Verlauf des Zauns an dieser Stelle nahe der palästinensischen Ortschaft Naalin ist sehr umstritten, da er nicht auf der sogenannten grünen Linie verläuft, sondern israelische Siedlungen hinter der Linie mit einbezieht. Seit geraumer Zeit finden sich viele Protestler ein, die regelmäßig gegen den Bau der Sicherheitsvorkehrung protestieren. Dabei kam es u.a. zu dem Zwischenfall, bei dem ein Soldat einem Festgenommenen mit einem Geschoss am Zeh verletzte (wir berichteten). Gestern kam es zu einem äußerst tragischen Vorfall, bei dem ein Junge tödlich von einer Kugel am Kopf getroffen wurde. Das Alter des Jungen wird in den israelischen Medien zwischen 9 und 11 Jahren angegeben. Ob der tödliche Schuss aus der Waffe eines israelischen Soldaten stammt, klärt derzeit eine eilens von Generalmajor Gadi Shamni eingeleitete Untersuchung. Brigadegeneral Yoav Mordechai, Leiter der zivilen Administration, koordiniert eine medizinische Untersuchung mit palästinensischen Behörden. Fest steht, dass es in der Zeit, als der Junge getroffen wurde, tatsächlich Warnschüsse auf eine Gruppe randalierender Protestler gegeben hatte, besonders nachdem ein Grenzpolizist von einem Stein am Auge verletzt worden war. Der Junge hat – so berichten palästinensische Quellen – zu diesem Zeitpunkt unter einem Olivenbaum gesessen. Wer für den Tod des Jungen verantwortlich ist, wird also demnächst die Untersuchung zeigen. Der Zaun wird jedoch weitergebaut werden, hieß es in einem Statement der Armee: „Mehr als 20 Grenzpolizisten und Soldaten sind bislang bei den Protesten verletzt worden. Die Armee wird den Sicherheitszaun im Gebiet von Naalin weiterbauen bis er fertig ist.“
    Olmert: Kein Frieden in diesem Jahr
    Der israelische Premierminister Ehud Olmert hat am Montag verlauten lassen, dass ein endgültiger Friedensstatus mit den Palästinensern zum Ende dieses Jahres nicht umsetzbar ist, da noch viel zu große Unstimmigkeiten herrschen, was die Jerusalem-Frage angeht. Olmert und US-Präsident Bush hatten Anfang des Jahres versprochen, bis zur Vollendung der Amtszeit des amerikanischen Präsidenten im Januar 2009 einen Friedensvertrag mit den Palästinensern unter Dach und Fach zu haben. Olmert bestätigte jedoch vor dem Knessetkomitee, dass die anderen Streitpunkte kurz vor einer Lösung ständen und gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass wenigstens ein Vorabkommen zustande kommt, das bereits erreichte Fortschritte festhält und auch als „historisches Dokument“ gelten solle.
    Untersuchung zeigt: Soldat hatte Recht
    Wir kürzlich berichtet, hat sich vor zwei Wochen ein Vorfall abgespielt, der landesweit Empörung hervorrief: Ein israelischer Soldat hatte auf die Füße eines gefesselten Palästinenser gezielt und diesen dabei mit einem Gummigeschoss am Zeh verletzt. Der Soldat hatte beteuert, sein Kommandeur hätte ihn mehrmals zum Schießen aufgefordert, der Vorgesetzte bestritt dies jedoch vehement, worauf die israelische Militärpolizei mithilfe eines Lügendetektors herausfinden wollte, wer von den beiden die Wahrheit sprach. Der Soldat wurde zweimal diesem Test unterzogen, beide Male sprach er die Wahrheit. Sein Kommandeur dagegen fiel durch den Test, was bedeutet, dass er gelogen hatte und wirklich Anweisung zum Schießen gegeben hatte. Jetzt wird erwägt, rechtliche Schritte gegen den Kommandeur einzuleiten.
    Weiterer Mörder Zeevis verurteilt
    Ein Jerusalemer Gericht hat den 43-jährigen Majdi Rehima für schuldig befunden, an der Planung des Mordes an Rehavam Zeevi im Jahr 2001 beteiligt gewesen zu sein. Rehima gilt als der Kopf der Terroristenzelle, die hinter dem Anschlag steckte. Der damalige Tourismusminister Zeevi war im Oktober 2001 im Jerusalemer Hyatt Hotel von palästinensischen Bewaffneten niedergeschossen worden. Bereits verurteilt wurden Basil al-Asmar und Hamdi Quran für ihren Part bei der Ermordung des Israeli. Rehima besorgte dem Todesschützen eine Foto Zeevis sowie Pläne des Hotels, in dem dieser übernachtete.
    Neue koschere Buslinie in Jerusalem
    Die israelische Transportgesellschaft Egged hat eine neue Buslinie, die 15A, eröffnet, die im Jerusalemer Stadtteil Har Nof den dort wohnenden ultra-orthodoxen Juden dienen soll. Die Buslinie hat getrennte Abschnitte innerhalb des Fahrzeugs – vorn sitzen Männer und hinten Frauen. Von ultra-orthodoxer Seite her wurden immer wieder Rufe nach getrennten Sitzen laut, allerings stößt diese Idee in anderen Kreisen auf heftige Kritik. Eine Anwohnerin des religiösen Stadteils äußerte gegenüber einer israelischen Tageszeitung Kritik: Ich denke nicht, dass dieser Stadtteil so religiös ist, dass wir getrennte Sitze brauchen. Ich bin generell gegen besondere Busse für Haredim. Es gehört sich nicht, Menschen zu sagen, wo sie sitzen können und wo nicht. Ich verstehe, wenn eine Frau nicht neben einem Mann sitzen soll, aber was macht es, ob sie gegenüber oder hinter einem sitzt?“ fragte sich Yaara Iluz aus Har Nof, wo 1982 – dem Jahr der Gründung des Stadtteils – noch überwiegend Sekulare gewohnt haben. Befürworter der getrennten Buslinie argumentieren, dass Teilung der Geschlechter für einen haredischen Lebensstil zwingend notwendig sei. Gemischte Busse könnten zu ungewünschten Interaktionen zwischen Männern und Frauen führen, Männer könnten von „unpassend gekleideten“ Frauen abgelenkt werden oder sich in überfüllten Bussen dicht an dicht mit Frauen unwohl fühlen, erklärte ein Mann aus der Bostoner Rebbe Jeschiwa in Har Nof.
    Vorträge von Ludwig Schneider
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    NEU! Messianische Lobpreislieder von Sasha und Anya Poberejny!
    Nach zwei erfolgreichen CDs mit instrumentaler Musik präsentieren die bekannten messianischen Sänger Sasha und Anya Poberejny jetzt ihre neuste CD, diesmal auch mit gesungenen Liedern - wunderschöne auf Hebräisch vorgetragene Songs.

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    July 29

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    Dienstag, 29. Juli 2008

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    Wasserkrisen-Kommission
    Das staatliche Kontrollkomitee hat die Bildung einer staatlichen Kommission in die Wege geleitet, um den Gründen für die Wasserkrise in Israel auf den Grund zu gehen. Die Kommission soll herausfinden, warum verschiedene israelische Regierungen in den vorangegangenen Jahren nicht auf warnende Berichte und Empfehlungen zur Vermeidung einer Wasserkrise eingegangen sind. Zusätzlich soll eine Reihe von kurzfristigen und langfristigen Maßnahmen empfohlen werden, die Israels Wasserversorgung gewährleisten sollen. Laut Infrastrukturminister Binjamin Eliezer befindet sich Israel “inmitten der größten Wasserkrise, die es je gab. Im vergangenen Winter fiel nur 65 % des erwarteten Regens. Knessetmitglied Zevulun Orlev, Vorsitzender des staatlichen Kontrollkomitees, warf der Regierung vor, die Wasserkrise sei ein direktes Resultat einer Serie von Regierungsfehlern. “Über die Jahre haben die Regierungen finanziellen Überlegungen den Vorrang gegeben anstatt die nötigen Mittel für Entsalzungsanlagen, Wasserfilteranlagen oder einen Plan für die effektivste Wasserverwendung zu finden”, so Orlev.
    Terrornährboden in israelischen Gefängnissen
    Israelische Sicherheitsbeamte haben der Tageszeitung Haaretz gegenüber erklärt, dass palästinensische Terroristen in israelischen Gefängnissen ihre tödlichen Fähigkeiten nur noch verbessern, ein Grund, sie nicht als Geste des guten Willens oder Teil eines Gefangenenaustausches freizulassen. In den letzten Jahren hat Israel tausende von inhaftierten Palästinensern und libanesische Terroristen freigelassen. Sicherlich mussten sie eine Erklärung unterschreiben, dass sie dem Terror abschwören, allerdings zeigen Statistiken, dass eine hohe Anzahl der Rückkehrer sich sofort wieder ihren Terrorzellen anschließen. Fast 200 der mehr als 1000 in Terrorattacken getöteten Israelis in den letzten Jahren wurden Opfer von Terroristen, die Israel freigelassen hatte. Die Sicherheitsbeamten erklären, dass man nun nicht nur den freigelassenen Terroristen nicht trauen könne, sondern davon ausgehen müsse, dass sie im Gefängnis noch dazugelernt haben. Das komme daher, weil alteingesessene und erfahrene palästinensische Gefangenen neue Inhaftierte unter ihre Fittiche nehmen und ihnen beibringen, nach ihrer Freilassung effektivere Terrorattacken durchzuführen. Wenn man so will, könne man dem Artikel zufolge Israels Gefängnisse als Trainingscenter bezeichnen, dessen Insassen ihre Zeit mit dem “Austausch” von Erfahrungen verbringen.
    Erstmalig Direktflug asiatischer Airline
    Erstmalig wird eine asiatische Fluglinie direkt den israelischen Flughafen in Tel Aviv anfliegen. Korean Air wird von der Hauptstadt Seoul drei Mal die Woche auf dem Ben-Gurion Flughafen landen. Bislang war es nur die israelische Fluglinie El Al, die asiatische Flughäfen direkt ansteuerte. Mehr als 40.000 Südkoreaner besuchten Israel im letzten Jahr. Für eine direkte Flugverbindung nach Seoul setzte sich die koreanische Botschaft in Israel ein.
    Lasertechnologie hilft an der Gazagrenze
    Die israelische Armee benutzt seit Neustem Lasertechnologie als Teil der Verteidigungsmaßnahmen an der Sicherheitsgrenze zum Gazastreifen. Das „Laser Air Defense System“ wurde in den USA entwickelt und wird dazu benutzt, um Sprengsätze an der Grenze kontrolliert in die Luft zu jagen. Testläufe haben gezeigt, dass das System in der Lage ist, 60mm Mörsergranaten in kürzester Zeit aus einem Abstand von mehr als 500 Metern zu sprengen.
    2000 israelische Sportfans reisen nach China
    Die Olympischen Spiele stehen vor der Tür und Israelis freuen sich genau wie der Rest der Welt auf die Tage des sportlichen Wettkampfes. Ca. 2000 Israelis werden im August nach China reisen, um dabei zu sein. Zu den Spielen in Griechenland im Jahr 2004 waren dreimal soviele Israelis gereist. Ein durchschnittlicher Aufenthalt eines israelischen Sportfans in China wird ihn 3500 Dollar pro Woche kosten.

    Wie jetzt bekannt wurde, hat Israel die Sicherheitsvorkehrungen für ihre eigenen Sportler drastisch verstärkt, da China nicht auf Terrorattacken vorbereitet scheint. Yuval Aviv, der während des Massakers an israelischen Sportlern im Jahr 1972 in München Mitglied einer Anti-Terrorgruppe war, die die arabischen Terroristen tötete, sagte zu den Australian Jewish News, dass er der Meinung ist, dass China dazu in der Lage sei, die eigenen Leute zu unterdrücken, aber nicht mit einer potentiellen Terrorgefahr während der Olympischen Spiele umgehen könne. Er sehe eine hohe Gefahr, dass etwas passieren könne, so Yuval. Israel wird es nicht darauf ankommen lassen und alles dafür tun, dass seinen Sportlern nichts geschieht.
    Vorträge von Ludwig Schneider
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    Heute, Di., 29. Juli 2008 um 19.30 Uhr in D-74080 Heilbronn,
    Christliches Zentrum, Neckargartacher Str. 94
    B. Sack, Tel.: 07131-910202;
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    July 28

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    Montag, 28. Juli 2008

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    Friedliche Töne von syrischer Seite
    In israelischen Tageszeitungen wurde heute gemeldet, dass der syrische Botschafter in den USA, Imad Mustafa, in einem Radiointerview seinem Wunsch zum Frieden Ausdruck verliehen habe. “Wir bieten hier eine große Sache an: Lasst und zusammensitzen und Frieden schließen, lasst und ein für alle Mal den Kriegszustand beenden”, so Mustafa, der als wichtiger Diplomat und enger Vertrauter des syrischen Präsidenten Bashar Assad gilt. Das Interview wurde mit der amerikanischen Friede-Jetzt Bewegung gehalten, die eng mit der gleichnamigen israelischen Organisation zusammenarbeitet. Mustafa meinte, dass die momentanen von der Türkei vermittelten Gespräche zwischen Israel und Syrien eine “historische Gelegenheit” für Israel seien, nicht nur mit Syrien Frieden zu schließen sondern sogar mit dem Rest der Welt. “Wir möchten den Kriegszustan zwischen uns beenden, wir wollen uns gegenseitig anerkennen und als Nachbarn zusammenleben”, erklärte Mustafa weiter.
    Disput um Wasser für die PA
    Wie ein AP-Report berichtet, hat die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) Israel vorgeworfen, ihr Wasser zu entziehen, gibt allerdings im selben Atemzug zu, dass palästinensische Bauern und Schäfer Wasser im großen Stil stehlen. Der Vorsitzende der israelischen Wasserbehörde, Dr. Uri Shani, erklärte, dass Israel der PA mehr Wasser zukommen lässt, als es durch die Oslo-Abkommen verpflichtet ist. Die linksgerichtete israelische Menschenrechtsorganisation Betselem hatte die Wasserversorgung für Araber im so genannten Westjordanland unfair genannt und behauptet, dass Araber in Nablus nur einmal pro Woche Wasser zur Verfügung hätten.
    Abbas fordert arabische Beobachter
    PA-Präsident Mahmud Abas wandte sich an einige arabische Staaten, mit der Bitte zu erwägen Truppen in den Gazastreifen als Beobachter zu entsenden. Abbas hatte sich gestern in Kairo mit Präsident Hosni Mubarak getroffen und meinte, dass eine arabische Friedenstruppe helfen würde, Gesetz und Ordnung im Gazastreifen wiederherzustellen und den Weg zu bahnen, um die Fehde zwischen der Hamas und der Fatah zu beenden. Mubarak zeigte sich jedoch von dieser Idee nicht sonderlich begeistert. Ein hochstehender Hamas-Beamter in Gaza lehnte diese Initiative ab und warnte, dass seine Bewegung keine ausländischen Soldaten, selbst wenn sie Moslems wären, in den Gazastreifen einreisen lassen wollten. Außerdem lehnte er auch den Aufruf Abbas' ab, wieder Gespräche zwischen der Hamas und der Fatah aufzunehmen.
    Schin Bet Bericht: Hamas ist erstärkt
    Yuval Diskin vom israelischen Geheimdienst Schin Bet hatte am Sonntag keine guten Nachrichten was die neuesten Entwicklungen in Gaza und Ost-Jerusalem betrifft. Während des wöchentlichen Meetings mit der Regierung erklärte er, dass seit der Waffenruhe mit der Hamas vier Tonnen an explosivem Material zur Hamas in den Gazastreifen transportiert worden sei, dazu 50 Antipanzer-Raketen, leichte Waffen und Material für die Herstellung von Kassam-Raketen, darunter Metallstäbe und Schießpulver. „Die meisten Schmuggelaktionen werden durch die Tunnel ausgeführt, da die Hamas die Kontrolle über diese Tunnel hat. Es gibt von ägyptischer Seite her Versuche, diesen Schmuggel zu unterbinden, allerdings lagen in letzter Zeit keine konkreten Berichte darüber vor,“ so Diskin. Weiterhin habe der Gefangenenaustausch mit der Hisbollah die Terrorgruppe in ihren Plänen bestärkt, Israelis zu entführen, meldete der Schin Bet. Abschließen ließe sich sagen, dass die Hamas durch die Waffenruhe gestärkt worden sei.
    Wirbel um Obamas Zettel
    Für Riesenwirbel hat in Israel in den letzten Tagen ein kleiner Zettel gesorgt. Bevor der US-Präsidentschaftskandidat Barack Obama Deutschland besuchte, war er in Israel zu Gast und hatte im Rahmen seines Besuches auch die Klagemauer in Jerusalem besichtigt. Dabei hatte er, so wie es üblich ist, einen kleinen Gebetszettel in eine Ritze der Mauer gesteckt. Dieser Zettel wurde von einem neugierigen Jeschiwaschüler später herausgenommen, eifrige Reporter rissen sich natürlich darum, und letztendlich druckte eine israelische Tageszeitung den Zettel auch ab. Bei der Allgemeinheit stieß dies jedoch auf Ablehnung, da Gebete, und besonders solche an der Klagemauer, nicht nur privat sind, sondern allein Gott etwas angehen. Nach einem Sturm der Entrüstung entschuldigte sich der Jeschiwastudent und wünschte Obama sogar, dass dieser die Wahl gewinnen möge. Der Zettel, auf dem ein persönliches Gebet für die Familie Obamas und eine Bitte um Weisheit und Demut steht, wurde wieder zurück zur Klagemauer gebracht.
    Vorträge von Ludwig Schneider
    Ludwig Schneider spricht
    Heute, Mo., 28. Juli 2008 um 20.00 Uhr in 73430 Aalen,
    Gemeinde Hoffnung für alle e.V., Ed.-Pfeiffer-Str. 7-13 (beim Kinopark)
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    Thema: „Nahost-Friedensabkommen zwischen Illusion u.Realität“
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    B. Sack, Tel.: 07131-910202;
    Thema: „60 Jahre Israel – Gestern – Heute – Morgen“
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    Mi., 30. Juli 2008 um 19.30 Uhr in CH-9430 St. Margrethen/SG (SCHWEIZ),
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    Sonntag, 27. Juli 2008

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    Olmert erwägt ernsthaft Rücktritt
    Ministerpräsident Ehud Olmert sei ernsthaft am Erwägen, das Amt niederzulegen, so die diplomatische Korrespondentin des staatlichen Fernsehens, Ayala Hasson. Dies soll wahrscheinlich bereits Mitte September erfolgen, nach den Parteiführungswahlen in der Kadima-Partei und wenn eine Person, die eine neue Regierung auf die Beine stellen kann, als Parteileiter gewählt wurde. Olmert sagte gegenüber den israelischen Wochenendzeitungen dass er noch gar nicht daran denken konnte, ob er an dieser Wahl teilnehmen wolle oder was zu tun ist, wenn jemand anders diese gewinnt. Auch machte er klar, dass er verstanden habe, dass seine politische Zukunft bereits in der Meinung der Bevölkerung entschieden sei. Das Wahlkomitee der Kadima unter der Leitung des Richters im Ruhestand, Dan Arbel, will sich diese Woche treffen, um den Wahltermin zwischen dem 14. und 18. September 2008 festzulegen. Sollte Olmert sich entscheiden, nicht zu kandidieren, würde er von vornherein als Verlierer angesehen werden, obwohl er Ministerpräsident bleiben könnte, bis zu den regulären Neuwahlen im Frühjahr 2009, wenn der Gewinner der Wahl es nicht fertigbringt, eine Regierung aufzustellen.
    Israels Botschafter Ilan Mor im Interview
    Ilan Mor, Gesandter des Staates Israel in Berlin, hat in einem Interview mit einer deutschen Tageszeitung zu einer langen Reihe von Fragen Stellung genommen: dem jüngsten Gefangenenaustausch mit der Terrororganisation Hisbollah, dem Israel-Bild in der DDR, dem Projekt der Mittelmeer-Union und zuletzt der iranischen Bedrohung. Dabei warnte er davor, die vom Iran ausgehende Gefahr für die ganze Welt zu unterschätzen. „Die Bedrohung ist gegen die westliche Welt gerichtet – gegen die demokratische Welt. Die Bedrohung ist gegen unsere Lebensweise hier in Deutschland, Europa, Amerika, Israel und überall dort, wo Demokratie ist, gerichtet. Dass Ahmadinedschad unsere Welt infrage stellt, ist unakzeptabel. Und es geht nicht an, dass er uns als souveränes Land im Existenzrecht bedroht.“ „Die westliche Welt braucht mehr Geschlossenheit und Entschlossenheit in dieser Frage sowohl auf politischem als auch wirtschaftlichem Gebiet. Es muss mehr politischer und finanzieller Druck ausgeübt werden.“ Das vollständige Interview findet sich unter dem folgenden Link: http://berlin.mfa.gov.il/mfm/Data/143310.pdf
    Steigerung der humanitären Hilfe nach Gaza
    Mit dem Andauern der Waffenruhe wächst auch der Umfang der humanitären Hilfslieferungen von Israel in den Gazastreifen. In der vergangenen Woche ist auch die Treibstoffzufuhr erheblich gesteigert worden. Während sich die Zahl der Lastwagen mit Hilfsgütern vor der Waffenruhe auf 60 bis 70 pro Tag belief, hat sie sich nun deutlich erhöht: Seit Anfang der Woche haben 183 Lastwagen den Übergang Sufa passiert, 486 Lastwagenladungen sind über das Förderband in Karni abgefertigt worden. Die Dieselzufuhr für das Kraftwerk in Gaza ist von 2.2 Millionen Liter auf 2.9 Millionen Liter erhöht worden, die Versorgung mit gewöhnlichem Diesel für den Straßenverkehr und Generatoren von 800 000 Litern auf 1.2 Millionen Liter und die Versorgung mit Benzin von 75 000 auf 120 000 Liter pro Woche.
    Siedler beschweren sich über das Militär
    Jüdische Siedler aus Judäa und Samaria beschwerten sich über die ungerechte Behandlung durch das Militär Ende letzte Woche. Es kam zu Zusammenstößen, als das Militär auf einem Siedlungsaußenposten einen Bus der als Wohnung diente, abschleppte. Vom Militärsprecher wurde gemeldet, dass die Siedler gewalttätig gegen die Soldaten vorgegangen seien, was die Siedler jedoch vehement wiederlegten und meinten, selbst im Stich gelassen worden zu sein. Einige wollen das Militär auf Verleumdung anklagen. Unter anderem kam es zu einem Vorfall, bei dem ein Siedler das Gewehr eines Soldaten nahm – ob mit Erlaubnis oder ohne ist nicht klar – und damit in die Luft schoss, nachdem ein wütender palästinensischer Mob sein Auto mit Steinen bombardiert hatte und die Soldaten nichts dagegen unternommen hatten. Der Siedler war festgenommen worden, weil man dachte, er wollte das Gewehr stehlen Er hatte es jedoch dem Soldaten sofort zurückgegeben, nachdem sich der Mob verzogen hatte. Nach Feststellung des Sachverhalts wurde er sofort freigelassen. Zuvor waren noch falsche Tatsachen in den Medien verbreitet worden.
    Israels Armee bereitet sich auch auf Militärschlag gegen Irans Atomprogramm vor
    Israels Armeestabschef Gabi Ashkenasi, der sich auf seinem ersten offiziellen Besuch in Washington (USA) befindet, hat sich in Bezug zum iranischen Atomprogramm geäußerst. Er warnte, dass Israel alles unternehmen würde, um das Nuklearprogramm zu stoppen, gleichwohl Israel und Amerika diplomatische Lösungen einer Konfrontation mit Iran bevorzugen würden. Ashkenasi stellte klar, dass Israel alles tun wird, um zu gewinnen und daher bereit ist, auch zu kämpfen. Ashkenasi ist zur Zeit in den USA, um eine Reihe von Gesprächen mit hohen amerikanischen Politikern und Mitarbeitern des Pentagons zu halten, in denen es um die iranische Bedrohung, den Hamas-Staat in Gaza und den wachsenden Einfluss der Hisbollah im Libanon geht sowie andere regionale Bedrohungen geht.
    Olmerts Anwälte erlauben Polizeiverhör
    Einige Stunden nachdem der Generalstaatsanwalt Menachem Masus Ministerpräsident Ehud Olmert als die schwierigste öffentliche Person zu Verhören seines Untersuchungsverfahrens einstufte, gaben die Rechtsanwälte Olmerts die Erlaubnis dass er sich dazu bereit stellen werde. Wahrscheinlich wird das nächste Verhör am Freitag stattfinden. Masus machte diese Aussage nachdem der Untersuchungsreporter Yoav Yitzchak eine Berufung beim Obersten Gerichtshof eingelegt hatte, dass Olmert aus seinem Amt suspendiert werden solle. Länger als drei Wochen konnte die Polizei es nicht schaffen mit Olmert und seinen Anwälten einen Termin für ein weiteres Verhör festzulegen. „Die Polizei stieß auf erhebliche Schwierigkeiten um Olmert verhören zu können und auch die Länge eines solchen Verhörs festzulegen. Bisher war dies bei keinem anderen öffentlichen Beamten der Fall, der von der Polizei untersucht worden war“, so Masus vor dem Obersten Gericht.
    Angriff auf Elektriker
    Der 38-jährige Avi Turjeman, ein Elektriker aus Kiriat Gat, wurde am Donnerstag von zwei arabischen Bauarbeitern auf einer Baustelle im Kibbuz Mesuot Yitzhak im Süden Israels hinterhältig angegriffen. Er wurde an Kopf und Händen leicht verletzt, als die beiden vom Dach des Gebäudes auf ihn sprangen und ihn mit einem Hammer schlugen. Danach flohen sie in eine unbekannte Richtung. „Ich hatte keinerlei Argument mit den arabischen Arbeitern, die völlig unprovoziert über mich herfielen und begannen auf mich einzuschlagen. Ich konnte ihnen den Hammer entwenden und aus einem der Fenster springen“, so Turjeman. Das Motiv für diesen Angriff ist noch immer unklar. Die Polizeiuntersuchung des Vorfalls ergab bisher, dass die beiden Arbeiter aus der Stadt Taibe im palästinensischen Autonomiegebiet kamen und dies ihr erster Tag auf der Baustelle gewesen war.
    Vorträge von Ludwig Schneider
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    in 91224 Pommelsbrunn-Hohenstadt, "Der Weg zur Freiheit", Festgottesdienst "60 Jahre Israel" Markgrafensaal, PEZ-Einkaufszentrum
    A. Adelmann, Tel.: 09154-914520;
    Thema: „Die aktuellen Ereignisse aus Israel im Licht der Bibel“
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    UN-Botschafter Gillerman verabschiedete sich
    Am Dienstag gab der Botschafter Israels in der UNO, Danny Gillerman, seine letzte Rede vor dem UNO-Sicherheitsrat. Bezugnehmen auf den nur wenige Stunden zuvor stattgefundenen zweiten Baggeranschlag meinte Gillerman, dass als der erste Angriff stattfand, man den Fahrer des Baggers als einen Verrückten einstufte. Jedoch sei es jetzt klar, dass dies nicht nur ein Einzelfall war sonder sich schon zu einem Phänomen ausweitete. Eigentlich hatte Gillerman eine schriftliche Rede vorbereitet, bevorzugte jedoch aus dem Herzen zu sprechen. „Dies ist wahrscheinlich das letzte Mal dass ich als Repräsentant des Staates Israel hier vor Ihnen stehe. Ich möchte jedem einzelnen von Ihnen für die Zeit danken, die Sie in den israelisch-palästinensischen Konflikt und die Probleme des jüdischen Staates investierten. Was immer auch geschehen wird, was Sie auch immer diskutieren werden – Israel wird dies alles überstehen.“ Weiter sagte Gillerman, dass die Welt sich nicht mit dem Zusammenstoß von Zivilisationen zu beschäftigen hätte sondern mit dem Zusammenstoß von einer Zivilisation jedoch innerhalb des Islam. „Das meiste Blutvergießen und die meiste Gewalt findet bedauerlicherweise in der islamischen Welt statt. Nicht nur der Großteil der Terroristen sind Moslems sondern auch die Großteil des Terroropfer in der ganzen Welt.“ Er zeigte sich darüber besorgt, dass in der moslemischen Welt fast niemand den Mut hat sich gegen den fanatischen Kräften innerhalb des Islams auszusprechen. Schlußendlich lud er alle ein, Israel zu besuchen und sich ein eigenes Bild des Staates zu machen anstatt dem, was immer in den Medien gezeigt wird.
    Obama: Gegen iranische Atomwaffen
    Der amerikanische Präschidentschaftskandidat Barack Obama sagte in einem Interview gegenüber der Jerusalem Post, dass wenn er zum neuen amerikanischen Präsidenten gewählt werden würde, er alles in seiner Macht stehende unternehmen würde um Iran zu stoppen, Atomwaffen herzustellen. Bei dem Interview, dass in seinem Jerusalemer Hotelzimmer stattfand meinte Obama auch, dass der Fehler der bisherigen US-Regierung diesbezüglich war, eine starke Rhetorik zu nutzen, jedoch sie hinterher nicht zu vollziehen. Außerdem würde er keine der Optionen die existieren um Iran zu stoppen verwerfen, einschlielich eines militärischen Schlages gegen die iranischen Atomanlagen. Gefragt ob er einen israelischen Angriff auf diese Anlagen unterstützen würde, meinte Obama dass es sein Ziel ist, dieses hypothetische Problem nicht konfrontieren zu müssen.
    Irans antisemitische Hetze im Fernsehen
    Der Iran verbindet seit Jahren antisemitische Hetze mit Vernichtungsdrohungen gegen Israel. Ein beliebtes Propagandamittel sind dabei u. a. die seit mehr als einem Jahrhundert kursierenden „Protokolle der Weisen von Zion“, eine Verschwörungstheorie über die vermeintliche jüdische Weltverschwörung, die in und von der Islamischen Republik freizügig übersetzt, gedruckt und verteilt wird. Der staatliche Nachrichtensender IRINN hat nun in den vergangenen beiden Monaten eine Fernsehserie ausgestrahlt, die unter dem Titel „Das Geheimnis von Armageddon“ in antisemitischer, antichristlicher und antiamerikanischer Weise den Endkampf zwischen den guten und den bösen Mächten thematisiert. Die Serie enthält zahlreiche Interviews von iranischen „Experten“, die sich immer wieder auf die „Protokolle der Weisen von Zion“ berufen. In der Episode vom 11. Mai erklärt etwa der iranische Dozent Ali-Reza Karimi: „Es ist inzwischen allgemein bekannt, dass die ‚Protokolle der Weisen von Zion’ die Pläne und die Politik des Ältestenrats der Sekte beinhalten, deren Ziel die Eroberung der Welt und die Errichtung einer globalen jüdischen Regierung sind, wie es 1897 in Basel auf dem ersten Zionistenkongress in Basel besprochen worden war.“ Der angebliche Wissenschaftler Shams Al-Din Rahmani behauptet in einer anderen Sendung, dass der Gründer der englischen Republik im 17. Jahrhundert, Oliver Cromwell, den Juden das britische Weltreich zur Verfügung gestellt und damit die Herrschaft bis hin nach Indien ermöglicht hätte. Weiter behauptete er, die Juden hätten den Sklavenhandel geschaffen und kontrolliert, wobei die meisten Sklaven schwarze Muslime gewesen seien. (In Wahrheit waren es die Araber, die eine Schlüsselrolle im Sklavenhandel gespielt haben). Weitere Informationen: http://www.terrorism-info.org.il/malam_multimedia/English/eng_n/html/iran_e001.htm
    Umfassendes Umweltgesetz verabschiedet
    Die Knesset hat in dieser Woche das umfassendste Umweltschutzgesetz seit der Staatsgründung verabschiedet. Für das ‚Gesetz für Saubere Luft’ stimmte am Dienstag eine Abgeordnetenmehrheit von 39 Stimmen; Gegenstimmen gab es keine. Das Gesetz verpflichtet die Regierung dazu, unter Führung des Umweltministeriums einen nationalen Mehrjahresplan mit kurz- und langfristigen Zielen zur Reduzierung der Luftverschmutzung zu erarbeiten, der alle fünf Jahre aktualisiert werden soll. Gleichzeitig wird ein standardisiertes staatliches Luftverschmutzungsüberwachungssystem gefordert. Der Umweltminister wird dem Gesetz zufolge nun die Befugnis haben, der Industrie Emissionsgrenzen vorzuschreiben. Außerdem ist die Regulierung von Autoabgasen vorgesehen. Der Vorsitzende des Ausschusses für Innen- und Umweltpolitik, Ophir Paz-Pines (Arbeiterpartei), der das Gesetz initiiert hat, sagte, es handele sich bei der Verabschiedung des strategischen Umweltschutzgesetzes um einen „historischen Moment“. „Heute haben wir die Regierung dazu verpflichtet, dieses ökologische Problem entschlossen zu bekämpfen“, so Paz-Pines“, und wir haben uns in allem, was die Umwelt angeht, der Gemeinschaft der entwickelten Länder angeschlossen.“ Luftverschmutzung ist inzwischen ein ernstes Problem in Israel, vor allem im Großraum Tel Aviv. Dort sterben Berichten nach mehr als 1100 Menschen pro Jahre infolge der Luftverschmutzung.
    Arbeitslosigkeit auf Tiefstand
    Mit lediglich 6.1% hat die Arbeitslosigkeit in Israel im Mai einen neuen Tiefstand erreicht. Seit 1987 hat es nicht mehr so wenig Arbeitslose gegeben wie heute. Das geht aus Angaben hervor, die das Zentralamt für Statistik diese Woche veröffentlicht hat. Erstmals seit etwa 20 Jahren hat die Zahl der Arbeitlosen dabei die Schwelle von 180 000 unterschritten. Die Arbeitslosigkeit befindet sich infolge des wirtschaftlichen Wachstums bereits seit Jahren in einem steten Abwärtstrend. Alle sozialen Schichten sind von dieser Entwicklung betroffen. Das Zentralamt für Statistik aktualisierte auch die Zahlen für die Monate März und April (von 6.3 auf 6.2%), Februar (6.3%) und Januar (6.4%). In den Maimonaten der Vorjahre war die Arbeitslosigkeit noch deutlich höher gewesen als in diesem Jahr (2007: 7.4%, 2006: 8.8%, 2005: 9.0%, 2004: 10.9%). Die Zahl der Beschäftigungslosen hat sich währenddessen um ganze 112 700 Personen verringert. Bei all dem herrscht in Bezug auf die existierende Arbeitslosigkeit die Kurzzeitarbeitslosigkeit vor, d. h. die derzeit Arbeitsuchenden finden relativ schnell einen Arbeitsplatz. Die Mehrheit der Beschäftigungslosen sind Neulinge auf dem Arbeitsmarkt (Universitätsabsolventen und entlassene Soldaten) und solche, die sich im Übergang zwischen zwei Stellen befinden.
    Schabbat-Lesung
    „Mattot – Stämme“,
    4. Mose 30,2 32,42
    Haftara-Prophetenlesung: Jeremia 1,1-2,3

    Auszug aus dem Wochenabschnitt:
    Und Mose redete mit den Fürsten der Stämme der Kinder Israel und sprach: das ist's, was der HERR geboten hat: Wenn jemand dem HERRN ein Gelübde tut oder einen Eid schwört, daß er seine Seele verbindet, der soll sein Wort nicht aufheben, sondern alles tun, wie es zu seinem Munde ist ausgegangen. Wenn ein Weib dem HERRN ein Gelübde tut und sich verbindet, solange sie in ihres Vaters Hause und ledig ist, und ihr Gelübde und Verbündnis, das sie nimmt auf ihre Seele, kommt vor ihren Vater, und er schweigt dazu, so gilt all ihr Gelübde und all ihr Verbündnis, das sie ihrer Seele aufgelegt hat. Wo aber ihr Vater ihr wehrt des Tages, wenn er's hört, so gilt kein Gelübde noch Verbündnis, das sie auf ihre Seele gelegt hat; und der HERR wird ihr gnädig sein, weil ihr Vater ihr gewehrt hat. Wird sie aber eines Mannes und hat ein Gelübde auf sich oder ist ihr aus ihren Lippen ein Verbündnis entfahren über ihre Seele, und der Mann hört es, und schweigt desselben Tages, wenn er's hört, so gilt ihr Gelübde und Verbündnis, das sie auf ihre Seele genommen hat. Wo aber ihr Mann ihr wehrt des Tages, wenn er's hört, so ist ihr Gelübde los, das sie auf sich hat, und das Verbündnis, das ihr aus den Lippen entfahren ist über ihre Seele; und der HERR wird ihr gnädig sein. Das Gelübde einer Witwe und Verstoßenen, alles Verbündnis, das sie nimmt auf ihre Seele, das gilt auf ihr. Wenn eine in ihres Mannes Hause gelobt oder sich mit einem Eide verbindet über ihre Seele, und ihr Mann hört es, und schweigt dazu und wehrt es nicht, so gilt all dasselbe Gelübde und alles Verbündnis, das sie auflegt ihrer Seele.
    Vorträge von Ludwig Schneider
    Ludwig Schneider spricht bei den
    Israeltagen in Nürnberg
    in der Ecclesia-Gemeinde, Siebenkeesstr. 18
    Fr. 25.7. um 19.30 Uhr
    „Der Islam, Deutschlands neue Herausforderung“
    Sa. 26.7. um 19.30 Uhr
    „Israels aktuelle Lage im Licht der Bibel“
    So. 27.7. um 10.00 Uhr
    „Das verborgene Geheimnis des Goldenen Kalbes“
    Näheres bei Pastor Richard Habeck
    Tel.: 0911-89 71 81

    NEU!
    Auch am Sonntag, den 27. Juli 2008 um 15.00 Uhr
    in 91224 POMMELSBRUNN-HOHENSTADT, "Der Weg zur Freiheit", Festgottesdienst "60 Jahre Israel" Markgrafensaal, PEZ-Einkaufszentrum
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    NEU! Messianische Lobpreislieder von Sasha und Anya Poberejny!
    Nach zwei erfolgreichen CDs mit instrumentaler Musik präsentieren die bekannten messianischen Sänger Sasha und Anya Poberejny jetzt ihre neuste CD, diesmal auch mit gesungenen Liedern - wunderschöne auf Hebräisch vorgetragene Songs.

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    July 24

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    Donnerstag, 24. Juli 2008

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    NEU im israel basar!

    Biblisch-jüdischer Kalender
    „The Feasts of Israel“ -
    Die Feiertage Israels

    September 2008 bis Dezember 2009

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    Auf Wüstenoutfit & Wüstensnack
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    Pflanzen Sie Ihren Olivenbaum in Israel!

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    Ahmadinedschad: Wir weichen keinen Millimeter zurück
    Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat am Mittwoch verkündet, dass die Islamische Republik ihr Atomprogramm in keinster Weise einschränken wolle. Am Samstag hatten die sechs Großmächte dem Iran bei ihrem Treffen mit dem iranischen Atomunterhändler in Genf eine Frist von zwei Wochen gesetzt, um auf die Aufrufe zur Bremsung seiner nuklearen Aktivitäten zu reagieren, die ihrer Meinung nach auf den Bau von Atombomben abzielen. Andernfalls müsse mit härteren Sanktionen gerechnet werden. „Die iranische Nation … wird keinen Millimeter vor den unterdrückenden Mächten zurückweichen“, erklärte Ahmadinedschad daraufhin im staatlichen Fernsehen. „Die iranische Nation hat ihren Weg gewählt.“
    Kinder aus Sderot machen in Deutschland Urlaub
    Die Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland (ZWST) führt derzeit eine Ferienfreizeit für 25 Jugendliche aus Sderot durch. Im Rahmen der zweiwöchigen Freizeit im Max-Willner-Heim in Bad Sobernheim verbringen die jungen Leute unbeschwerte Tage – was für die 13-14jährigen nicht selbstverständlich ist. Auf Initiative der ZWST und des Zentralrates der Juden in Deutschland gewinnen sie im Rahmen eines vielfältigen Programms Abstand von den Folgen des Krieges: Ausflüge wie zum Europa-Park in Rust, zum Schokoladenmuseum in Köln, in den Frankfurter Zoo oder in den Sportpark in Kelkheim - oder Erholung und Entspannung sowie viele Freizeitaktivitäten in der modernisierten Freizeit- und Bildungsstätte der ZWST, umgeben von einem breiten Grüngelände. Zusätzlich besteht die Möglichkeit des Kontaktes mit Jugendlichen aus jüdischen Gemeinden in Deutschland, die hier ihre Ferien verbringen. Eine zweite Gruppe mit 25 jungen Menschen aus Sderot freut sich bereits auf ihre zweiwöchigen Ferien im Max-Willner-Heim, sie wird Ende Juli in Deutschland eintreffen.
    Anschläge im Namen der Ehre?
    Die beiden Bagger-Terroristen in Jerusalem führten diese Anschläge durch, um ihren Namen zu reinigen, wurde jetzt bekannt. Aus palästinensischen Quellen wurde mitgeteilt, dass die beiden in kriminelle Taten verwickelt waren und deshalb von ihren Familien und ihrer Umgebung als ungewünschte Persönlichkeiten angesehen wurden. Mit einer solchen Tat, Juden zu töten, und wahrscheinlich auch dabei den Märtyrertod zu sterben, sollen sie versucht haben, ihre Ehre und ihr Ansehen wiederherzustellen. Dwayat, der erste Baggerattentäter, hatte mit einer jüdischen Frau zusammengelebt, obwohl er nicht mit ihr verheiratet gewesen war, er war auch drogenabhängig und hatte eine Haftstrafe abgesessen wegen Vergewaltigung. Abu Tir, der zweite Baggerattentäter, war in Diebstahl und Drogen verwickelt gewesen. Anscheinend waren die beiden von radikalen Islamisten unter Druck gesetzt worden, etwas zu tun, um ihre Ehre zu retten.
    Israelischer Pharma-Hersteller Teva kauft Firmen auf
    Der israelische Pharmagigant Teva kauft nun auch den spanischen Arzneimittelhersteller Bentley auf. Die Aktionäre von Bentley stimmten dem Verkauf gestern mit einer Mehrheit von 69% zu; der Kaufpreis beträgt 360 Millionen Dollar. Der Aufkauf des spanischen Unternehmens wird die Stellung Tevas auf dem spanischen Markt erheblich stärken. Bentley ist bereits der zweite Erwerb, denTeva in diesem Jahr vollendet hat. Im Februar war der Erwerb des amerikanischen Biotechnologieunternehmens Cogenesys für 400 Millionen Dollar erfolgreich über die Bühne gegangen. Derzeit konzentriert die Firma ihre ganzen Anstrengungen auf den Abschluss der Akquisition des amerikanischen Pharmaunternehmens Barr, die letzte Woche angekündigt worden ist.
    Weltweite Jihad-Organisationen bedrohen Juden
    Bei der gestrigen Sitzung des Sicherheitskabinetts in Jerusalem wurden verschiedene Geheimdienstberichte diskutiert, die aussagen, dass weltweit verbreitete Jihad-Terrorzellen insbesondere die Al-Kaida, eine Bedrohung für Juden in aller Welt Länder darstellen. Repräsentanten des militärischen Geheimdienstes, des Sicherheitsdienstes Schin Bet und des Mossad sagten, dass der globale Jihad eine Bedrohung für alle westlichen Länder, Demokratien und moderate arabische Staaten seien. Weiter drückten sie ihre Sorge aus, dass diese weltweit verstreuten Gruppen eine Kooperation mit der Hamas und der Hisbollah aufnehmen könnten. Diese Jihad-Organisationen nutzen zivile Infrastruktur wie das Internet und andere Informationstechnologien, um Terrorzellen und zu rekrutieren und zu mobilisieren. Ministerpräsident Olmert befahl den Geheimdienstvertretern, ihre Anstrengungen zu erweitern, um den Terror einzudämmen und dabei auch mit anderen westlichen Ländern zusammenzuarbeiten.
    Zubeidi verläßt zum ersten Mal Jenin
    Der bekannteste Führer der Al-Aksa-Märtyrerbrigaden im sogenannten Westjordanland, Zacharija Zubeidi, verließ gestern zum ersten Mal seit acht Jahren seine Stadt Jenin. Er gehört zu den 24 gesuchten palästinensischen Terroristen, denen Israel eine Begnadigung gewährte, im Rahmen von Gesten des Guten Willens gegenüber dem Palästinenserpräsident Mahmud Abbas. Sie unterzeichneten allesamt eine Zustimmung, dem Terror den Rücken zu kehren und ihre Waffen abzugeben. Der 31-jährige Zubeidi konnte einigen Versuchen Israels, ihn festzunehmen oder zu töten, entkommen und freute sich nun, dass er ohne sich ständig umsehen zu müssen, frei im Autonomiegebiet umherreisen kann. „Ich kam nach Ramallah um Freunde zu treffen, mich auszuruhen und mich einer Augenuntersuchung zu unterziehen“, so Zubeidi. Er war an der Planung und Ausführung von zahlreichen Schussangriffen gegen Israelis in Judäa und Samaria und Selbstmordanschlägen beteiligt gewesen.
    Vorträge im Juli 2008
    Ludwig Schneider spricht bei den
    Israeltagen in Nürnberg
    in der Ecclesia-Gemeinde, Siebenkeesstr. 18
    Fr. 25.7. um 19.30 Uhr
    „Der Islam, Deutschlands neue Herausforderung“
    Sa. 26.7. um 19.30 Uhr
    „Israels aktuelle Lage im Licht der Bibel“
    So. 27.7. um 10.00 Uhr
    „Das verborgene Geheimnis des Goldenen Kalbes“
    Näheres bei Pastor Richard Habeck
    Tel.: 0911-89 71 81

    NEU!
    Auch am Sonntag, den 27. Juli 2008 um 15.00 Uhr
    in 91224 POMMELSBRUNN-HOHENSTADT, "Der Weg zur Freiheit", Festgottesdienst "60 Jahre Israel" Markgrafensaal, PEZ-Einkaufszentrum
    A. Adelmann, Tel.: 09154-914520;
    Thema: „Die aktuellen Ereignisse aus Israel im Licht der Bibel“
    Das Wetter
    In Jerusalem werden heute bis zu 31 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 30 Grad, in Tiberias 38, am Toten Meer 40 und in Eilat bis zu 42 Grad.

    Wir wünschen Ihnen aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels, einen gesegneten Tag. Der derzeitige Wasserspiegel des Sees Genezareth liegt bei – 213,2 m unter dem Meeresspiegel (Tendenz sinkend) – der ideale Wasserstand beträgt -208,80 Meter unter dem Meeresspiegel.

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    July 23

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    Mittwoch, 23. Juli 2008

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    GPO gegen Al-Jazeera
    Das Pressebüro der israelischen Regierung wird gegen den arabischen Sender Al-Jazeera bereits zum zweiten mal dieses Jahr vorgehen, nachdem dieser eine Party für den von Israel freigelassenen libanesischen Terroristen Samir Kuntar abhielt. Diese Party hatte in Beirut stattgefunden und Kuntar war als Held, der "eine heroische militärische Operation gegen den jüdischen Staat ausführte", gefeiert worden. Der Büroleiter von Al-Jazeera in Beirut, Ghassan bin Jeddo, ist schon lange für seine enge Beziehung zu Hisbollah bekannt. Kuntar dankte Jeddo und Al-Jazeera für die Unterstützung während seiner Haft in Israel. Der Direktor des GPO, Daniel Seaman, gab seiner Wut über diese Angelegenheit Ausdruck und beorderte den israelischen Bürochef der Station, Walid Omari, zu einem dringenden Gespräch um ihm mitzuteilen, dass das Pressebüro jegliche Verbindungen mit Al-Jazeera aufhebt.
    Grenzsoldat erlag seinen Wunden
    Am 11. Juli war der israelische Grenzpolizist David Schriki aus Rischon LeZion neben dem Löwentor von Jerusalems Altstadtvon einem palästinensischen Terroristen schwer am Kopf verletzt worden. Heute erlag er seinen Verletzungen, einen Tag nach dem zweiten Bagger-Anschlag in Jerusalem. Seit seiner Verletzung schwebte er zwischen Leben und Tod. Obwohl die Sicherheitskameras das Geschehen und den Schusswechsel mit dem Terroristen aufzeichneten, konnte dieser noch nicht festgenommen werden. Sein Tod brachte die Zahl der Terroropfer in Jerusalem seit Beginn des Jahres auf 13.
    "Deine Freiheit ist unsere Freiheit"
    Gestern Abend wurde ein großes Portrait des noch immer in Gefangenschaft befindlichen israelischen Soldaten Gilad Schalit am Tel Aviver Rabin-Platz aufgehängt. Eine kleine Demonstrantengruppe zur Forderung der Freilassung Schalits hatte sich dort versammelt unter anderem auch sieben Kameraden, die gerade ihren Pflichtdienst beendet hatten. Gilads Vater Noam sagte, dass sie heute dort stünden und sich ausmalen würden, wie Gilad sich an diesem Tag verhalten hätte, was er gesagt oder sich gewünscht hätte. Er war jedoch getröstet, dass die Kameraden seines Sohnes direkt nach ihrer gestrigen Entlassung aus dem Militär sich mit Verteidigungsminister Ehud Barak trafen. Sie versprachen solange nicht ruhen zu wollen, bis ihr Freund wieder zu Hause ist.
    Treffen Peres-Abbas in Jerusalem
    Zur gleichen Zeit wie der Baggerangriff saßen Israels Präsident Schimon Peres und der palästinensische Autonomiepräsident Mahmud Abbas in der Residenz von Peres in Jerusalem zu einem Gespräch zusammen. Am Ende des Treffens beteuerte Abbas: „Wir sind immer gegen Terroranschläge und sprechen uns gegen sie aus. Wir beten für die Genesung der Verletzten.“ Präsident Peres verurteilte den Anschlag aufs Schärfste und meinte, dass Israel es nicht akzeptieren könne, dass solche Baggerangriffe durch arabische Bauarbeiter zu einer Routine werden. Die Sicherheitskräfte werden alles in ihrer Macht stehende tun, um die Sicherheit der Jerusalemer Einwohner und der Touristen zu gewährleisten. „Ich wünsche den Verletzten eine schnelle Genesung“, so Peres.
    Erneuter Angriff mit Bagger
    Gestern Mittag griff ein Fahrer eines Baggers in der Jerusalemer King-David-Straße unweit des King-David-Hotels Autofahrer, Passanten und einen Bus an und legte eine Streck von 160 Metern zurück, bis er von einem bewaffneten Zivilisten erschossen wurde. Es gab 16 Verletzte, einer davon schwer und auch ein Baby wurde von Trümmerteilen verletzt. Ein Mercedes wurde aufs Dach gelegt, einem Bus die Scheiben zertrümmert und weitere Fahrzeuge demoliert sowie auch eine Bushaltestelle schwer beschädigt. Journalisten der israel heute-Redaktion waren vor Ort und hörten aus erster Hand was geschehen war. Sehen Sie in der nächsten Ausgabe des israel heute TV-Magazins von August einen ausführlichen Bericht zu den Vorfällen! Der Attentäter wurde als Ghassan Abu-Tir (22) aus dem Ostjerusalemer Wohnviertel Umm Tuba identifiziert, er ist ein Verwandter des zur Zeit in Haft sitzenden berüchtigten Muhammad Abu-Tir, der für seinen rot gefärbten Bart bekannt ist.
    Vorträge im Juli 2008
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    Die Kosmetikneuheit aus Israel: Diese Handcreme hinterlässt ein samtiges Hautgefühl sowie einen traumhaften Fliederduft und sie schützt Ihre Hände und Arme vor schädigender Sonneneinstrahlung dank ihres hohen UVA und UVB- Filters (über 90 %) und gewährt Schutz vor freien Radikalen mit Hilfe von Vitamin E.

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    July 22

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    Dienstag, 22. Juli 2008

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    Obama in Israel
    Heute trifft der amerikanische Präsidentschaftskandidat Barack Obama für einen 24 Stunden Besuch in Israel ein. In dieser Zeit wird er in Jerusalem mit 5 israelischen Politikern und in Ramallah mit Palästinenserpräsident Abbas konferieren und dabei noch die Klagemauer, Yad Vashem und die von Kassam-Raketen beschossene Stadt Sederot besuchen. Obama war bereits 2006 in Israel.
    Verhafteter Soldat freigelassen
    Der israelische Militärgeneralanwalt hat gestern entschieden, den Soldaten aus der Untersuchungshaft zu entlassen, der mit Gummigeschossen auf den Boden und die Füße eines gefesselten Palästinenser gefeuert hatte. Bei den Untersuchungen kam heraus, dass ein Kommandeur dem Soldaten Anordnung gegeben hatte, zu schießen. Der Soldat konnte glaubhaft vermitteln, dass ein Kommandeur, der neben ihm gestanden hatte, immer wieder gerufen hatte: “Schieß! Nun schieß schon!” Daraufhin hatte der Soldat auf den Boden und die Füße des gefesselten Palästinener gezielt. Er fühle sich jetzt verraten und verkauft, da sein Kommandeur natürlich alles abstreite, um seinen Kopf zu retten, hieß es in den israelischen Medien.
    Hisbollah identifiziert Tote ihrer multinationalen militanten Gruppe
    Die Hisbollah hat per DNA-Test 157 Militante identifiziert, deren Überreste Israel im Zuge des Gefangenenaustausches in den Libanon überführt hatte. Die Hisbollah meldete, dass unter den Toten Libanesen, Palästinenser, Syrer (man spricht von 95 Toten aus diesem Land), Jordanier, Lybier, ein Kuwaiter und ein Tunese seien. Weitere 32 müssen noch identifiziert werden. Unterdessen hat auch Israel Teile der Überreste sechs seiner Soldaten, die im 2. Libanonkrieg gefallen waren, identifiziert und beigesetzt. Die Übergabe dieser Körperteile war ebenso Teil des Gefangenenaustausches mit der Hisbollah.
    Arabische Zeitung meldete Fortschritte in Verhandlungen um Gilad Shalit
    Die 'Al-Bayan' Zeitung aus den Vereinigten Arabischen Emiraten meldete unter Berufung auf Diplomatische Quellen am Montag, Israel habe zugestimmt, im Austausch mit Gilad Shalit neben populären führenden Hamasmitgliedern auch Marwan Barguti freizulassen. Der ehemalige Generalsekretär der Fatah im sogenannten Westjordanland war einer der leitenden Persönlichkeiten während der ersten Intifada, im Jahr 2004 wurde er des fünffachen Mordes für schuldig befunden, desweiteren lastet man ihn die Verantwortung für 21 Morde in 33 Attentaten an. Weiter wurde gemeldet, dass Israel momentan abwäge, ob auch wie gefordert Ahmad Saadat, einer der Mörder des israelischen Ministers Rehavam Zeevi, freigelassen werden soll.
    Vorverlegte Wahlen schon im September?
    Die Mehrheit der 180 Mitglieder des Parteirates der von Ministerpräsident Olmert geführten Kadima Partei hat für vorverlegte Parteiwahlen gestimmt, so dass schon Mitte September Ministerpräsident Olmert seinen Parteivorsitz verlieren könnte und damit auch das Amt des Ministerpräsidenten. Olmert gibt Außenministerin Tzipi Livni die Schuld daran, dass die Mehrheit gegen ihn stimmte.
    Alijah aus Südafrika
    Heute werden in einer besonderen Zeremonie in Jerusalems Altstadt 100 Juden aus Südafrika willkommen geheißen, die nach Israel einwandern und dabei erstmalig mit einem Charterflug einflogen. Dieser erste “Alijah-Flug” aus Südafrika wurde von der Jewish Agency und der südafrikanischen Zionisischen Federation organisiert und landete bereits Montag auf dem Ben-Gurion Flughafen. Die Jewish Agency meldete, dass die Zahl der südafrikanischen Juden, die nach Israel auswandern wollen, sich im Jahr 2008 verdoppelt habe, was zum Teil auch mit der politischen Situation in dem Land zu tun habe. In Südafrika leben noch ca. 65.000 Juden.
    Vorträge im Juli 2008
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    Montag, 21. Juli 2008

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    Kinder aus Sderot in Belgien
    Eine Gruppe von 37 Kindern aus der Stadt Sderot wurde durch die Chabad-Chassidim zu einem Sommercamp nach Belgien geflogen, um der tagtäglichen Gefahr durch die Kassam-Raketen für eine kleine Zeitspanne zu entfliehen. Während ihres Besuches besuchten sie auch den belgischen Ministerpräsidenten Yves Leterme, dem sie die Überreste einer neben einem Kindergarten der Stadt eingeschlagenen Kassam-Rakete präsentierten, die von ihnen „die Rakete die niemand tötete“ genannt wird. Sie wurde in einem Glaskasten untergebracht und mit einer persönlichen Widmung versehen. Leterme zeigte sich über dieses aussagevolle Geschenk berührt und erklärte den Kindern, dass in diesem Büro die wichtigsten Entscheidungen seines Landes getroffen würden und dieser Raketenüberrest ein sehr anschauliches Mittel sei, um die Situation in Sderot zu verstehen. Die Kinder fragten ihre Gastgeber als erstes, wo sich denn der bombensichere Raum befinde, um notfalls bei einer Raketenwarnung sich unterzustellen. Außerdem war die Antwort der Kinder aus Sderot bei der Frage welcher sportlichen Betätigung sie gern nachgehen würden, dass sie gerne in Ruhe ohne Unterbrechung schlafen möchten.
    Gilads Kameraden kommen zu Wort
    Für sieben Kameraden von Gilad Shalits Militäreinheit geht die dreijährige Militärzeit zu Ende. Wäre ihr 21-jähriger Freund Gilad nicht im Juni 2006 von Hamas-Terroristen von seinem Posten am Gazastreifen entführt worden, wäre auch er jetzt ein Zivilist und könnte sich des Lebens freuen. Seine sieben Kameraden erklärten bei ihrer Entlassung, dass sie sich erst aus ihrer Militärzeit entlassen fühlen, wenn auch Gilad Shalit aus seiner Gefangenschaft freigelassen sein wird.
    Hart gegen Kollaborateure
    Erst gestern wurde ein Palästinenser aus Gaza verurteilt und fünf Tage zuvor zwei aus Jenin stammende Palästinenser, die dem israelischen Militär und Sicherheitsdiensten Tips über den Aufenthaltsort von Terroristen gaben. Immer häufiger werden Palästinenser von der Hamas- und auch von der Fatah-Führung als Kollaborateure für Israel verhaftet und zu langjähriger Haft verurteilt. Oder es wird über sie die Todesstrafe verhängt, entweder durch Erschießen oder Erhängen. Damit will man die Bevölkerung einschüchtern, damit sie mit Israelis keinen Kontakt pflegen, denn jeder noch so normale Kontakt kann leicht als Verrat ausgelegt und bestraft werden.
    Britischer PM kritisiert Israels Siedlungspolitik
    Der britische Premierminister Gordon Brown, der zur Zeit Israel besucht, kritisierte in scharfen Worten Israels Siedlungspolitik und sieht in der Wirtschaftshilfe an die Bevölkerung der Autonomiegebiete die Lösung für das Palästinenserproblem. Dabei kam es so herüber, als ob er nicht weiß, wie viele Milliarden die Palästinenser bereits von der UNO, der EU und den Araberstaaten bekommen haben, ohne dass sie damit etwas Konstruktives angefangen hätten.
    Betancourt fordert Gilat Schalits Freilassung
    Ingrid Betancourt hat am gestern auf einer Demonstration in Paris die Freilassung der von kolumbianischen Rebellen entführten Geiseln gefordert. Sie hielt dabei auch ein Schild mit dem Bild des von der Hamas in den Gazastreifen entführten Gilad Schalit hoch, um auch dessen Freilassung zu fordern. Bentancourt, die sich mehr als sechs Jahre in der Gewalt ihrer Kidnapper befand, war Anfang Juli befreit worden. Die spanische Zeitung Vanguardia meldete vor ein paar Tagen, dass der israelische Geheimdienst Mossad in die spektakuläre Befreiungsaktion involviert gewesen sein soll. Zwei einander unbekannte Agenten hatten die Rebellenorganisation in Kolumbien infiltriert und so erheblichen Einfluss gewonnen, der es möglich machte, die Rettungsaktion in Zusammenarbeit mit der US und dem französischen Geheimdienst zu planen und auszuführen.
    Militärinterne Untersuchung
    Die israelische Militärpolizei untersucht einen Fall, in dem einem IDF-Soldaten vorgeworfen wird, auf einen mit Handschellen gefesselten Palästinenser Gummigeschosse abgefeuert zu haben. Der Palästinenser war während einer illegalen Demonstration in Naalin festgenommen worden. Der Militärgeneralanwalt sah sich als Beweisstück ein Video an, auf dem ersichtlich wird, dass auf den Fuß des Festgenommenen geschossen wurde. Zudem gibt es Augenzeugen, die den Vorfall bestätigen. Der betreffende Soldat wurde verhaftet, eine Untersuchung eingeleitet, um weitere solche Vorfälle in Zukunft zu vermeiden.
    Hilfe für Drogenabhängige
    Ein neuer Gesetzesentwurf, der von der Regierung unterstützt wird, sieht vor, dass in jeder Stadt mit mehr als 50.000 Einwohnern ein Zentrum für Drogenabhängige eingerichtet werden muss, das den Abhängigen mit Ersatzdrogen helfen soll, von der Sucht loszukommen. Das vom Verwaltungskomitee für Rechtsangelegenheiten bereits bestätigte Gesetz sieht vor, dass sich jede Stadtverwaltung an den Kosten zur Rehabilitation Suchtkranker beteiligt. Knessetmitglied Nissim Zeev (Schass partei) zeigte auf, dass es heute 13 aktive Zentren in Israel gibt, die mithilfe des Methadonprogrammes Abhängigen helfen. Diese Zentren können jedes Jahr 3000 Drogenabhängigen behandeln. Die neuen Zentren sollen noch effektiver und gleich vor Ort helfen können.
    Vorträge im Juli 2008
    Ludwig Schneiders spricht bei den
    Israeltagen in Nürnberg
    in der Ecclesia-Gemeinde, Siebenkeesstr. 18
    Fr. 25.7. um 19.30 Uhr
    „Der Islam, Deutschlands neue Herausforderung“
    Sa. 26.7. um 19.30 Uhr
    „Israels aktuelle Lage im Licht der Bibel“
    So. 27.7. um 10.00 Uhr
    „Das verborgene Geheimnis des Goldenen Kalbes“
    Näheres bei Pastor Richard Habeck
    Tel.: 0911-89 71 81

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    Auch am Sonntag, den 27. Juli 2008 um 15.00 Uhr
    in 91224 POMMELSBRUNN-HOHENSTADT, "Der Weg zur Freiheit", Festgottesdienst "60 Jahre Israel" Markgrafensaal, PEZ-Einkaufszentrum
    A. Adelmann, Tel.: 09154-914520;
    Thema: „Die aktuellen Ereignisse aus Israel im Licht der Bibel“
    Das Wetter
    In Jerusalem werden heute bis zu 32 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 30 Grad, in Tiberias 40, am Toten Meer 40 und in Eilat bis zu 42 Grad.

    Wir wünschen Ihnen aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels, einen gesegneten Tag. Der derzeitige Wasserspiegel des Sees Genezareth liegt bei – 213,16 m unter dem Meeresspiegel (Tendenz sinkend) – der ideale Wasserstand beträgt -208,80 Meter unter dem Meeresspiegel.

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    July 20

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    Sonntag, 20. Juli 2008

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    Talansky erneut verhört
    Der amerikanische Geschäftsmann Morris Mosche Talansky wurde heute bereits den dritten Tag verhört. Das Anwaltsteam von Ministerpräsident Olmert gab heute bekannt, Talansky während des heutigen Verhörs in die Ecke getrieben zu haben, indem er zugab, dass seine Aussagen gegenüber der Polizei nicht ganz der Wahrheit entsprachen. Er ist der Hauptzeuge in dem Untersuchungsverfahren gegen den Ministerpräsidenten, der unter Verdacht steht, innerhalb der letzten 15 Jahre große Geldsummen von Talansky ungesetzlicher Weise erhalten zu haben. Letzterer gab zu, dass die ihn verhörenden Polizisten ihm Worte in den Mund gelegt und Aussagen erpresst haben. Die Atmosphäre während dieses Verhörs sei chaotisch gewesen, beteuerte Talansky, und dass er sich nicht an alles erinnern könne, was er den Polizisten gesagt habe.
    Generalstabschef besucht USA
    Israels Generalstabschef, Gabi Ashkenasi, flog gestern zu einem einwöchigen Besuch in die USA unter Einladung des amerikanischen Admirals Mullen, dem Vorsitzenden der Joint Chiefs of Staff. Das Hauptgesprächsthema des Besuches wird die iranische Atombedrohung sein und speziell militärische Lösungen dafür. Dies ist Ashkenasis erste Reise in die USA seit seinem Amtsantritt. Jedoch trafen die beiden bereits zwei Mal in Israel zusammen. Ashkenasi wird Kommandozentralen der amerikanischen Armee und Kasernen besuchen sowie die Kaserne der US Marines in Quantico, wo er an der Marine Corps Universität studierte. Außerdem ist ein Treffen mit Vizepräsident Dick Cheney geplant sowie mit dem Berater für Sicherheitsangelegenheiten, Steven Hadley, und Beamten des US-Kongress, des Pentagons und des Senats.
    Hamas will Austausch wie mit Hisbollah für Schalit
    Israel will die Verhandlungen um die Freilassung von Gilad Shalit so bald als möglich wieder aufnehmen, wenn Ägypten dazu bereit ist, denn der Vermittler zwischen Israel und den Hamas-Palästinensern ist Ägypten. Die Hamas-Palästinenser fordern nun jedoch einen Gefangenenaustausch nach dem Muster der Hisbollah. Damit könnte aber das Waffenruheabkommen zwischen Israel und den Hamas-Palästinensern platzen.
    Hisbollah zufrieden
    Die Hisbollah sieht in dem Austausch, bei dem sie für die Übergabe von zwei toten Israelis von Israel fünf lebende Libanesen, darunter den Mörder Samir Kuntar erhielten, plus 200 Gebeine von bei Terroranschlägen umgekommenen Terroristen, nicht nur einen Sieg über Israel, sondern auch einen Sieg über den Libanon und besetzen nun im Südlibanon Dörfer von Sunniten und Christen, um sie als Militärstellungen gegen Israel auszubauen. Und alles vor den Augen der UNIFIL-Friedenssoldaten. Die Libanesen selbst sehen in der Gefangennahme der beiden Israelis keinen Sieg der Hisbollah, denn dadurch verloren im Libanon 1200 Zivilisten und 250 Hisbollah-Kämpfer ihr Leben und 4.400 wurden verwundet und 125.000 Häuser und 91 Brücken zerstört und kostete dem Libanon 3 Mrd. Euro.
    Beisetzungen der Soldaten Regev und Goldwasser
    Die am Mittwoch aus dem Libanon nach Israel überführten Gebeine der Israelis Ehud Goldwasser und Eldad Regev wurden am Donnerstag unter großer Anteilnahme und Trauer zu Grabe getragen, Ehud Goldwasser in Nahariya und Eldad Regev in Haifa. Weil in den Augen der Palästinenser die deutsche Regierung diesen Austausch zugunsten der Hisbollahs vermittelte, will die Hamas-Führung die Vermittlerrolle zur Freilassung des Israeli Gilad Shalit nun den Ägyptern entziehen, weil Ägypten ihrer Meinung nach nicht genug Druck auf Israel ausübt, und will sie an Deutschland übertragen, in der Hoffnung, dass Deutschland einen höheren Preis von Israel für Gilad Shalit erzielt.
    Britischer Premier zu Besuch in Nahost
    Der britische Premierminister Gordon Brown ist zu einem zweitägigen Besuch nach Israel gekommen und wird sich mit Israels Premierminister Ehud Olmert sowie dem Vorsitzenden der palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmud Abbas, treffen. Ein Sprecher des britischen Premiers erklärte, Browns Absicht sei es, den “Weg voran zu einem Friedensprozess zu diskutieren” und sich auf die wirtschaftlichen Fortschritte in der palästinensischen Autonomiebehörde zu konzentrieren. Brown wird am Sonntag die Geburtskirche in Bethlehem besuchen und am Montag in der Knesset sprechen.
    17. Tammuz Fastentag
    Heute morgen begann um 4 Uhr in Israel der Fastentag des 17. Tammuz. Die Fastenzeit endet nach Sonnenuntergang. der 17. Tammuz ist der Beginn einer dreiwöchigen Trauerperiode in der verschiedenen tragischen Ereignissen gedacht wird, die dem Volk Israel zugestossen sind. So wird unter anderem betrauert, dass in dieser Zeitperiode Mose die ersten Gesetzestafel zerbrach, da das Volk abtrünnig vor dem Goldenen Kalb tanzte. In die Zeitspanne fällt auch das Ereignis, als die römischen Soldaten die Mauer Jerusalems durchbrachen. Die dreiwöchige Fastenzeit endet mit dem Tischa BeAv Fastentag, der die Zerstörung des Ersten und Zweiten Tempels betrauert.
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    Israel Basar August 2008

    israel basar
    Israel Basar

    Liebe Freunde,

    Nachdem wir im letzten Monat zu Besuch bei studentischen Siedlungsprojekten im Negev waren, begeben wir uns nun in die Umgebung Beerschevas, wo die Beduinen mit ihren Kamelherden siedeln - Wüste pur!

    Wir haben eine besonders originelle Wüstenkollektion für Sie zusammengestellt, die Ihnen beim nächsten sommerlichen Ausflug, ob in die Wüste oder nicht, viel Freude bereiten wird.

    Gleichermaßen möchten wir Ihnen unsere neue innovative und hoch qualitative Hautpflegekollektion der israelischen Firma Hlavin vorstellen, die besonders im Sommer den natürlichen Bedürfnissen der Haut entgegenkommt.

    Wir wünschen Ihnen einen warmen und freundlichen Sommer!

    Ihr Israel Basar Team

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    July 17

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    Donnerstag, 17. Juli 2008

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    Ehud Goldwasser und Eldad Regev werden zur letzten Ruhe gelegt
    Die israelische Armee erhöhte posthum den Rang der beiden Soldaten Ehud Goldwasser und Eldad Regev, deren Körper am Mittwoch zurück nach Israel gebracht wurden, nachdem die beiden von der Hisbollah 2006 entführt wurden. Die forensische Untersuchung ergab, dass die beiden bereits nach dem Übergriff der Hisbollah ihren Verletzungen erlagen und nicht in der Gefangenschaft starben. Die Eltern von Ehud Goldwasser wollten ihren Sohn nicht noch einmal sehen, da sie ihn so in Erinnerung behalten wollten, wie sie ihn das letzte Mal gesehen hatten. Das ganze Volk trauerte um die beiden Soldaten, Menschen zündeten Gedenkkerzen für sie an. Ehud Goldwasser und Eldad Regev werden am Donnerstag beerdigt. Tausende von Menschen werden zur Beerdigung erwartet. Die Armeekameraden der beiden leisten derzeit ihren Reservedienst, wurden aber freigestellt, um an den Beerdigungen teilzunehmen.
    Abbas gratuliert Kuntars Familie
    Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hieß den Gefangenenaustausch zwischen der Hisbollah und Israel am Mittwoch für gut und gratulierte der Familie des libanesischen Terroristen Samir Kuntar und sandte Kondolenzschreiben an die libanesischen Familien, die die Überreste ihrer Familienmitglieder zurückbekamen. Auch der Hamas-Premierminister im Gazastreifen, Ismail Haniyeh, gratulierte Kuntar und der Hisbollah zu dem „großen Sieg des Widerstands“. Er betonte, dass die Hamas die palästinensischen Gefangenen in Israel nicht vergessen werde. Es würde Tausende Gefangene geben, die für den entführten israelischen Soldaten Gilad Shalit freigelassen werden müssten. Israel müsse alle Forderungen der Hamas erfüllen. Er sagte: „Dieser Gefangenenaustausch ist der beste Unterricht, den wir bekommen konnten – ein Sieg über die Besetzung, Landbefreiung und Gefangenenbefreiung. In Gaza wurden „zur Feier des Tages“ Süßigkeiten verteilt.

    Der Mörder Samir Kuntar, der am Mittwoch im Austausch für die Gebeine von Eldad Regev und Ehud Goldwasser gemeinsam mit vier weiteren Hisbollah-Mitgliedern auf freien Fuß gesetzt wurde, erreichte den Libanon und wurde dort von Hassan Nasrallah und vielen Unterstützern empfangen. Kuntar sagte der Tageszeitung al-Manar: „Ich möchte allen gratulieren, die sich für diesen neuen Sieg geopfert haben. Dies ist eine wahre Ergänzung zu unserem Juli-Sieg (Zweiter Libanonkrieg 2006). Ich werde jetzt nicht viel sagen, ich werde nur die besten Wünsche an den Mann senden, der sein Versprechen erfüllt hat, Hassan Nasrallah, sowie an die siegreichen Kämpfer des islamischen Widerstands (Hisbollah).“ Kuntars Mutter lobte Hisbollah-Führer Nasrallah für seinen großen Erfolg.
    Komitee für Auslandsangelegenheiten und Verteidigung: Verteilt sofort Gasmasken
    Mitglieder des Knesset-Komitees für Auslandsangelegenheiten und Verteidigung sagten am Dienstag, dass die israelische Zivilbevölkerung nicht auf unkonventionelle Angriffe vorbereitet wäre. Dem Verteidigungsministerium wurde vorgeworfen, die Lage zu ignorieren. Knesset-Mitglieder Tzachi Hanegbi (Kadima) und Yuval Steinitz (Likud) riefen die Regierung dazu auf, sofort Gasmasken an die Bevölkerung zu verteilen. Das Heimatfrontkommando hatte bereits 2007 Empfehlungen rausgegeben, wie man sich auf den Fall eines Krieges vorbereiten sollte. Soldaten holten die Gasmasken aus Privathaushalten ab, um sie gegen neue auszutauschen, was aber bis heute nicht umgesetzt wurde. Steinitz sagte: „Es ist sehr wahrscheinlich, dass es einen Konflikt an den Grenzen geben wird, diesen Empfehlungen nicht nachzukommen, könnte Leben gefährden.“
    Palästinensisch-islamistische Gruppe: Tony Blair nicht willkommen in Gaza
    Eine palästinensisch-islamistische Gruppe, die sich „Soldaten Gottes“ nennt, sagte auf ihrer Internetseite, dass „Kriminelle wie (Nahost-Gesandter Tony) Blair in Gaza nicht willkommen sind“, so das Überwachungszentrum für Islamistische Internetseiten am Dienstag. Die Gruppe soll Verbindungen zur Al-Qaida-Terrororganisation haben und kritisierte die Hamas dafür, Blairs Besuch in Gaza zugestimmt zu haben, der letztendlich noch abgesagt wurde. „Es ist unfassbar, dass die islamistische Bewegung einer der Befürworter im Krieg gegen Moslems zu Gast bei sich hat“, so der Bericht auf der Internetseite. Die „Soldaten Gottes“ drohten mit Taten statt mit Worten, sollte Tony Blair nach Gaza kommen, deshalt wurde der Besuch abgesagt. Seine Sprecherin Ruti Winterstein sagte: „Leider mussten wir den Besuch aus Sicherheitsgründen und aufgrund der Drohungen absagen.“
    Kampfschiffe: Israel rüstet auf
    Der Lockheed Martin Rüstungskonzern – der weltgrößte seiner Art – hat erklärt, dass Israel vorhat, vier Littorat-Kampfschiffe im Wert von 1,9 Mrd Dollar zu kaufen. In der Erklärung des US-Verteidigungsministeriums hieß es, “Es ist für die Interessen der USA unerläßlich, Israel dabei zu helfen, eine starke und einsatzbereite Selbstverteidigungs-Fähigkeit zu entwickeln und beizubehalten. Die Littorat Schiffe lassen sich schnell manövrieren und können u.a. für Minenräumung an der Küst eingesetzt werden.
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    July 16

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    Mittwoch, 16. Juli 2008

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    Unglaublich tragisches Ende nach zwei Jahren des Wartens und Bangens: Die Hisbollah hat zwei Särge aus dem Libanon über die Grenze nach Israel geschickt. Die beiden gekidnappten Soldaten Eldad Regev und Ehud Goldwasser sind tot. In Israel herrscht gedrückte Stimmung und Entsetzen. Die Überreste werden zur Zeit forensisch untersucht, um jeden Zweifel über die Identität aus dem Weg zu räumen. Erzterrorist Kuntar ist derweil mit vier anderen Terroristen der Hisbollah auf dem Weg in die Freiheit in den Libanon.
    Trauer in Israel - Bonbons in Gaza - roter Teppich in Beirut
    Das traurige Ende der beiden Soldaten Ehud Goldwasser und Eldad Regev erschüttert die ganze israelische Nation, mit der die Hisbollah spielte, indem sie nichts über das Schicksal der Soldaten verriet. Die Familien müssen nun mit der schlimmen Nachricht zurechtkommen. Aus Eldad Regevs Haus war ein Schrei des Entsetzen zu hören, als die Nachricht die Familie erreichte. Eldads Tante brach zusammen und musste von Rettungskräften behandelt werden. Freunde und Nachbarn versammeln sich um das Haus der Familie Regev und zünden Gedenkkerzen unter einem Bild Eldads an. In Gaza werden vor Freude wieder Süßigkeit verteilt, der Hamas-Führer Ismail Haniyeh gratulierte der Hisbollah zu dem „erfolgreichen Tausch“. Auf der libanesischen Seite landeten unterdessen Hubschrauber, um Samir Kuntar und die vier anderen Terroristen abzuholen und sie nach Beirut zu fliegen, wo sie mit einem roten Teppich empfangen werden sollen, um an der Feier in ihren Ehren teilzunehmen. Ein Plakat trägt das Bild von Mugniyeh mit der Aufschrift „Die Genugtuung“, ein weiteres sagt: „Schmerz in Israel, Freude im Libanon“.
    Jüdisches Schulprogramm für nicht-religiöse Kinder
    Die Knesset hat am Dienstag der Einrichtung einer neuen Bildungsrichtung zugestimmt, die nicht-religiösen Eltern ermöglicht, ihren Kindern eine bessere jüdische Bildung zu ermöglichen, die besser ist, als die jüdische Bildung in öffentlichen Schulen. Die neue Bildungsrichtung wird 3 Millionen Schekel im ersten Jahr erhalten, 6 Millionen Schekel im zweiten Jahr und 25 Millionen Schekel im dritten Jahr. Das Geld wird vom Finanzministerium als Zusatz in das Bildungsbudget gegeben. Jede Schule in Israel kann diese neue Bildungsströmung unterrichten und wird vom Staat in den ersten fünf Jahren unterstützt.
    Hamas will Shalit-Austausch verschieben
    Ein Repräsentant der Hamas verschob am Montag die Verhandlungen mit Israel um den in den Gazastreifen entführten Soldaten Gilad Shalit. Die Gespräche sollten diese Woche in Kairo beginnen. Israel glaubt, dass die Hamas versucht Ägypten zu überzeugen, die Rafah-Grenze zu öffnen, bevor die Gespräche beginnen. Der Hamas-Repräsentant sagte, dass die Hamas „mehr Zeit zum Nachdenken“ brauche. Am Montag wurde das Thema Shalit in der Kabinettssitzung diskutiert. Minister Ami Ayalon sagte, dass dieser Fall dem Fall von Ron Arad „schockierend ähnlich“ sei. Ayalon ist der Meinung, dass man so schnell wie möglich eine Entscheidung treffen müsse, da der Preis und die Gefahr ständig steigen würde.
    51-Jährige wird Mutter
    Vor zwei Jahren wurde Yelena Kashdans Sohn getötet. Kyril Kashdan war erst 26 Jahre alt, als er von der Hisbollah in der südlibanesischen Stadt Aita al-Shaab während des 2. Libanonkrieges erschossen wurde. Seine heute 51 Jahre alte Mutter hat jetzt einen kleinen Sohn zur Welt gebracht. Wie die israelische Tageszeitung Haaretz berichtete, sagte Yelena, ihr kleines Kind sei kein Ersatz für ihren getöteten Sohn, aber das Lächeln des Babys gebe ihr enorme Kraft: “Wenn ich diese Blume sehe, und sein Lächeln, dann macht mich das stärker und ich bin froh, dass ich dieses Wunder zur Welt gebracht habe.”
    Vorträge im Juli 2008
    Ludwig Schneiders spricht bei den
    Israeltagen in Nürnberg
    in der Ecclesia-Gemeinde, Siebenkeesstr. 18
    Fr. 25.7. um 19.30 Uhr
    „Der Islam, Deutschlands neue Herausforderung“
    Sa. 26.7. um 19.30 Uhr
    „Israels aktuelle Lage im Licht der Bibel“
    So. 27.7. um 10.00 Uhr
    „Das verborgene Geheimnis des Goldenen Kalbes“
    Näheres bei Pastor Richard Habeck
    Tel.: 0911-89 71 81

    NEU!
    Auch am Sonntag, den 27. Juli 2008 um 15.00 Uhr
    in 91224 POMMELSBRUNN-HOHENSTADT, "Der Weg zur Freiheit", Festgottesdienst "60 Jahre Israel" Markgrafensaal, PEZ-Einkaufszentrum
    A. Adelmann, Tel.: 09154-914520;
    Thema: „Die aktuellen Ereignisse aus Israel im Licht der Bibel“


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    Das Wetter
    In Jerusalem werden heute bis zu 31 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 30 Grad, in Tiberias 40, am Toten Meer 40 und in Eilat bis zu 42 Grad.

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    July 15

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    Dienstag, 15. Juli 2008

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    15. Juli 2008

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    Olmert hat Misstrauensvotum überstanden
    Korruptionsaffäre: Der israelische Premierminister Ehud Olmert hat am Montag ein Misstrauensvotum mit 47 zu 42 Stimmen überstanden. Obwohl sich die Arbeiterpartei für das Votum ausgesprochen hatte, sicherte Olmert heute zu, die Minister dieser Partei nicht zu entlassen.
    Das Misstrauensvotum wurde allerdings in der Öffentlichkeit durch die vielen anderen politischen Probleme überschattet, wie zum Beispiel die momentanen Verhandlungen mit Syrien und der Gefangenenaustausch mit der Hisbollah, so dass die israelischen Medien kaum darüber berichteten. Auch die Mittelmeerkonferenz in Paris verdeckt zur Zeit die politische Krise in Israel. Unterdessen berichtete eine libanesische Zeitung, dass einer der gekidnappten Soldaten tot sein soll. Ob es Regev oder ob es Goldwasser ist, wurde nicht gesagt.
    Hisbollah bereitet sich auf Feiern vor
    Die israelische Regierung wird erwartungsgemäß am Dienstag den Gefangenenaustausch mit der Hisbollah bestätigen, der voraussichtlich am Mittwoch um 9 Uhr morgens beginnen soll. Während die Familien der entführten Soldaten Eldad Regev und Ehud Goldwasser fürchten, dass noch irgendetwas den Gefangenenaustausch verhindern könnte, wird auf den Straßen im Libanon bereits groß gefeiert. Premierminister Ehud Olmert hatte gesagt, dass der von der Hisbollah vorgelegte Bericht über Ron Arad unzureichend ist. In der Nähe von Rosh HaNikra, der Grenze zum Libanon haben Hisbollah-Mitglieder bereits damit begonnen einen Triumphbogen aufzustellen, auf dem das Bild von dem Hisbollah-Kommandanten Imad Mugniyah zu sehen ist. Viele Straßen sind behängt mit Hisbollah-Fahnen und die Feiern sind an drei Orten geplant. Am Flughafen in Beirut soll eine Staatszeremonie stattfinden, an der Regierende und Politiker teilnehmen werden. Israel fürchtet, dass die Hisbollah nach dem Gefangenenaustausch versuchen wird, die Tötung Mugniyahs zu rächen.
    Ergebnisse der Mittelmeerkonferenz in Paris
    Auf der Mittelmeerkonferenz in Paris haben die 43 teilnehmenden Nationen sich für einen Nahen Osten ohne Massenvernichtungswaffen ausgesprochen. Die Länder hatten sich dafür entschieden, alle möglichen Schritte einzuleiten, um die Nutzung nuklearer, chemischer und biologischer Waffen zu verhindern. Es blieb aber unklar, wie die Länder diese Idee durchsetzen wollen. Dieses Thema stand bei den Diskussionen an erster Stelle, nachdem Iran Israel mit einem Angriff gedroht hatte. Auch Syrien, eines der Länder, das sich auf dem Paris-Gipfel auch für einen Nahen Osten ohne Massenvernichtungswaffen aussprach, droht Israel desöfteren mit Angriffen. Die Teilnehmer waren sich aber bewusst, dass die Durchführung ein schwieriges Unterfangen sei.
    Report: Iranische Raketenübung löst israelische Auswanderung aus
    Die iranische Nachrichtenagentur IRNA berichtete am Montag, dass die militärische Raketenübung, die von der Iranischen Revolutionsgarde durchgeführt wurde, eine große Auswanderung in Israel verursacht hätte, da die Israelis sich sehr vor einem Angriff fürchten würden. Statistiken in Israel belegen aber das Gegenteil, erst kürzlich erreichten 300 Neueinwanderer Tel Aviv. Es scheint, dass der Iran die Raketenübungen versucht zu überspielen, da es viel Kritik gab, unter anderem auch die, dass die Bilder zusammengebastelt wurden und nicht der Realität entsprächen.
    Eine Million Touristen allein im Juni
    Die israelische Flughafenbehörde berichtete am Sonntag, dass ein neuer Rekord in der Anzahl der Passagiere, die von Israel und nach Israel fliegen, erreicht wurde. Allein im Juni nutzten 1.027.115 Passagiere den internationalen Flughafen Ben-Gurion in Tel Aviv. Dies ist ein Anstieg von 19 % im Vergleich des gleichen Monats im Vorjahr. Zudem wurden insgesamt 7.604 internationale Flüge im Juni durchgeführt, ein Zuwachs von 21 % zum Vorjahr. 408.693 Passagiere flogen im Juni mit israelischen Betreibern, ein Zuwachs von 6,3 %. Während die Auslandsflüge anstiegen, nahmen die Inlandsflüge um 16,6 % ab.
    79% aller Säkularen lehnen Studium des Judentums ab
    Obwohl Thora-Studien auch im säkularen Bereich immer mehr zunehmen, ergab eine Umfrage, die von Ynet und dem Gesher Institut durchgeführt wurde, dass eine große Mehrheit weder übers Judentum lernt noch daran interessiert ist, darüber zu lernen. Die meisten Judaistik-Studenten lernen in verschiedenen Wegen: unabhängige Studien aus Büchern, Gruppenstudien oder Universitäts- und Jeschiwastudien. 21 % sagten, dass sie sich im Internet über das Judentum belesen. 79 % der säkularen Juden sagten, dass sie weder Judaistik studieren würden noch sich dafür interessieren würden. Für die Umfrage wurden 500 Israelis befragt, die die erwachsene jüdische hebräisch-sprechende Bevölkerung Israels repräsentieren soll.
    Vorträge im Juli 2008
    Michael Schneider spricht heute, am 15. Juli in 49849 Wilsum, Niedersachsen (an der holländischen Grenze) über „60 Jahre Staatsjubiläum Israels“ und über „Das Leben eines messianischen Juden in Israel“ um 20 Uhr im ev.- altreformierten Gemeindehaus in der Eichenallee 2. Ansprechpartner: Frau Janette Boerrigter, Tel. 05945 – 380

    Ludwig Schneiders spricht bei den
    Israeltagen in Nürnberg
    in der Ecclesia-Gemeinde, Siebenkeesstr. 18
    Fr. 25.7. um 19.30 Uhr
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    Montag, 14. Juli 2008

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    Israelisches Wasserwerk: „Betet für Regen“
    Shuli Chen vom Israelischen Wasserwerk sagte vergangene Woche, dass Israelis beten sollen, dass der kommende Winter mehr Regen bringt. Diese Bemerkung war seine Reaktion auf den niedrigen Wasserstand des Sees Genezareth, der bereits unter die untere rote Linie gefallen ist. Vor fünf Jahren war der Wasserpegel des Sees Genezareth sogar noch tiefer gefallen, was durch den extrem heißen und trockenen Sommer bedingt war. Experten gehen davon aus, dass die schwarze Linie Mitte Oktober erreicht sein wird. Das ist ein Pegel, der für die Wasserqualität bleibende Schäden zur Folge haben wird. Eigentlich dürfte bei diesem Wasserstand kein Wasser mehr gepumpt werden, doch muss Israel im Zuge seines Friedensvertrages mit Jordanien an den Nachbarstaat jedes Jahr 50 Millionen Kubikmeter Wasser abgeben. Ohne das Wasser aus dem See Genezareth könnte Israel dieses Versprechen nicht erfüllen. Ein Krisenplan sieht vor, dass Wasser für Privatgärten nicht weiter genutzt werden darf. Außerdem sollen mehr Entsalzungsanlagen gebaut werden, so dass Meerwasser genutzt werden kann. Zudem soll die Bevölkerung sparsamer mit Wasser umgehen.Lesen Sie mehr zum Thema in unserer neuen israel heute August Ausgabe! Um keine dieser interessanten Artikel zu verpassen, lohnt es sich ein Abonnement zu bestellen! Dafür klicken Sie bitte hier!
    Bericht: Ron Arad tot, aber keine Details darüber, wo er begraben liegt
    In dem 80-seitigen Bericht, den die Hisbollah dem deutschen Vermittler Gerhard Konrad im Zuge des Gefangenenaustausch überreicht hat und der am Sonntag Israel übergeben wurde, wird erklärt, dass der israelische Navigator Ron Arad 1988 starb, als er versuchte zu fliehen. Der Bericht zeigt aber weder auf wie Arad starb, noch wo er begraben liegt. Nachdem der auf Arabisch verfasste Bericht ins Hebräische übersetzt wurde, wurde er dem israelischen Geheimdienst übergeben, so dass der Bericht am Dienstag in der wöchentlich stattfindenden Kabinettssitzung diskutiert werden kann. Experten des Geheimdienstes sollen den Bericht auf seine Authentizität überprüfen. Yuval Arad, Ron Arads Tochter, verurteilte die israelischen Medien für ihre vorzeitige Erklärung über Arads Tod: „Wir können niemanden für tot erklären, wenn wir keine Informationen haben.“ Yuval war erst 10 Jahre alt, als ihr Vater entführt wurde. Das Kabinett wird den Arad-Bericht höchstwahrscheinlich annehmen, damit die beiden entführten Soldaten Ehud Goldwasser und Eldad Regev befreit werden können.
    PA lernt von Hisbollah-Gefangenenaustausch: Entführt Soldaten
    Ashraf al-Ajami, der Minister für Gefangenenangelegenheiten in der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) sagte, dass die Palästinenser etwas von dem Hisbollah-Gefangenenaustausch gelernt hätten: „Durch Verhandlungen haben wir es nicht geschafft Gefangene zu befreien.“ Er kritisierte Israel scharf, die Verhandlungen mit der Palästinensischen Autonomiebehörde um die Freilassung von PA/PLO-Terroristen vernachlässigt zu haben. Ajami hatte mehrfach vergebens versucht todkranke Gefangene zu befreien. Eine Vereinbarung über die Freilassung wäre eine Bedingung für eine Friedenslösung mit Israel, sagte er. Ajami hatte selber als Terrorist von 1984 bis 1996 in israelischer Gefangenschaft gesessen.
    Wachsende Bedrohung durch israelische Araber?
    Am Sonntagmorgen wurde bekanntgegeben, dass vier israelische Araber vor über einem Monat festgenommen wurden, da sie verdächtigt wurden Waffen an Terroristen verkauft zu haben. Drei der Verdächtigen kommen aus dem Dorf Kafr Makr, der vierte Verdächtige lebt in Akko. Sicherheitsminister Avi Dichter stellte am Freitag, nachdem zwei Grenzpolizisten angeschossen wurden, fest, dass Terroranschläge durch israelische Araber zugenommen haben und als organisiertes Verbrechen eingestuft werden. Letzte Woche wurden zwei Männer aus der Beduinenstadt Rahat verurteilt, da sie Mitglieder der internationalen Terrororganisation Al-Qaida seien. Premierminister Ehud Olmert sagte vergangene Woche, dass „israelische Araber keine strategische Bedrohung darstellen“ würden. Er bezog sich auf die Diskriminierung, mit der die arabische Bevölkerung in Israel zu kämpfen hat. Olmert ist der Meinung, dass alle israelischen Bürger verstehen sollten, dass arabischen Israelis die gleichen Rechte zustehen. Seiner Meinung nach steht die Integration an vorderster Stelle. Er schlug vor, dass arabische Jugendliche statt Armeedienst ein soziales Jahr machen könnten, um dem Staat zu dienen. Araber sind von dem Armeedienst freigestellt.
    Olmert: Friedensabkommen mit Palästinensern so nah wie nie
    Bei einem vom französischen Präsidenten organisierten Treffen im Pariser Elysee-Palast im Rahmen des Mittelmeertreffens, an dem 43 Nationen teilnahmen, trafen der israelische Premierminister Ehud Olmert und der Palästinenserpräsident Mahmud Abbas am Sonntag zusammen, um über ein mögliches Friedensabkommen zu diskutieren. Olmert sagte, dass man noch nie so kurz vor einem Friedensabkommen stand wie jetzt. Olmert versprach Abbas als Geste, palästinensische Gefangene freizulassen, gab aber nicht an, um wie viele Gefangene es sich handeln sollte. Abbas sagte: „Wir respektieren die Road Map und alle anderen internationalen Abkommen. Wir wissen, dass Frieden im Nahen Osten die Grundlage für den Weltfrieden ist. Solange dieser nicht erreicht wird, ist der Weltfriede in Gefahr.“
    100-Schekel-Fälschung aus dem Automaten
    In Tel Aviv erhielt ein Mann einen gefälschten 100-Schekel-Schein (18,50 Euro), als er bei der Bank Leumi 700 Schekel abhob. Er wollte einen Taxifahrer bezahlen, der das Geld aber ablehnte, da es sich um Falschgeld handelte. Anstelle der Abbildung des früheren israelischen Präsidenten Yitzchak Ben-Zvi zeigte das Bild einen arabischen Mann mit traditioneller Kopfbedeckung sowie eine Telefonnummer. Die Polizei forschte nach und entdeckte, dass ein Geschäftsmann im sogenannten Westjordanland diese Geldscheine als Preise für Kinder gedruckt hatte. Wie das Geld aber nach Tel Aviv kam ist unklar. Bank Leumi entschuldigte sich bei dem Mann und übergab ihm einen echten 100-Schekel-Schein.
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    In Jerusalem werden heute bis zu 31 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 29 Grad, in Tiberias 37, am Toten Meer 40 und in Eilat bis zu 41 Grad.

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    July 13

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    Sonntag, 13. Juli 2008

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    Terrorist schießt auf Grenzsoldaten; wieder Kassam-Raketen
    Am Freitagnachmittag wurden zwei Grenzpolizisten schwer verwundet, als ein Terrorist in der Nähe des Löwentors in der Altstadt Jerusalems das Feuer auf sie eröffnete. Ein Polizist wurde dabei schwer am Kopf verletzt, der andere Polizist feuerte auf den Terroristen, traf ihn aber nicht. Der Terrorist konnte entkommen. Die Polizei sieht keine Verbindung zu den vorigen Terroranschlägen in Jerusalem in der Jeschiwa-Schule und mit dem Bulldozer. Auch am Samstagnachmittag kam es wieder zu Übergriffen aus dem Gazastreifen, als eine Kassam-Rakete auf israelisches Gebiet abgefeuert wurde. Dabei wurde niemand verletzt und es entstand kein Sachschaden. Einige Stunden nach dem Kassam-Beschuss gab die Hamas bekannt, dass es zwei Fatah-Mitglieder festgenommen hatte, die für den Beschuss verantwortlich waren. Die Einwohner des westlichen Negev sind enttäuscht über die Art und Weise, wie der Waffenstillstand, der von den Palästinensern ständig gebrochen wird, gehandhabt wird. Am Stadteingang Sderots haben sie ein Schild aufgestellt, dass sagt: „Olmerts Waffenstillstand: Sie können feueren, wir nicht.“
    Miki Goldwasser: Wir sind sehr besorgt
    Am Samstagmorgen versammelten sich Dutzende von Freunden der entführten Soldaten Ehud Goldwasser und Eldad Regev, um der bereits zwei Jahre dauernden Entführung zu gedenken. Sie trafen sich an dem Ort, an dem die beiden Soldaten entführt wurden und trugen Schilder, auf denen Bilder der beiden zu sehen waren. Danach besuchten sie die Eltern zu Hause. Miki Goldwasser, Ehuds Mutter, sagte: „Wir sind sehr besorgt und extrem nervös. Es ist schwierig dies auszuhalten. Ich möchte wirklich, dass diese Woche bereits vorbei ist und hoffe, dass nicht weitere Hindernisse das Abkommen behindern. Ich hoffe, dass der zwei Jahre anhaltende Albtraum hier enden wird.“ Miki Goldwasser fügt hinzu, dass die Ungewissheit über das Schicksal ihres Sohnes das Schlimmste ist.
    Rückkehr nach Deutschland
    In Israel gibt es einige Menschen, die alles, was aus Deutschland kommt, ablehnen, da ihre Eltern oder Verwandten dort während der Nazi-Zeit sehr gelitten hatten. Auch Reisen nach Deutschland standen daher außer Frage. Dieser Trend scheint sich aber in den letzten Jahren verändert zu haben und es gibt so viele Israelis wie lange nicht mehr, die die deutsche Staatsangehörigkeit annehmen. Die Deutsche Botschaft in Israel belegt, dass die Nachfrage an deutschen Pässen seit 2003 stetig gestiegen sei. Seitdem haben sich 30.000 Israelis um die Staatsbürgerschaft beworben, den meisten wurde der Reisepass bereits nach zwei Wochen ausgestellt. Alle Israelis, die nachweisen können, dass ihre Vorfahren aus Deutschland kamen, können sich für die deutsche Staatsbürgerschaft bewerben. Lediglich zwei Prozent der Bewerbungen werden abgelehnt. Auch die Kinder und Kindeskinder der Israelis, die die Staatsbürgerschaft annehmen, werden automatisch deutsche Staatsbürger. Was aber schürt das Interesse an dieser Staatsbürgerschaft? Ein Anwalt, der Israelis bei dem Prozess hilft, sagte, dass es für Israelis oft nur zur Sicherheit dient, damit sie in Kriegsfällen einen anderen Anlaufpunkt haben. Zusätzlich haben die Bewerber mit einem deutschen Pass auch mehr Vorteile in der Europäischen Union.
    Abbas möchte schnelleren Fortschritt der Friedensgespräche
    Palästinenserpräsident Mahmud Abbas möchte bei einem Treffen in Paris am Sonntag den israelischen Premierminister Ehud Olmert darum bitten, die Friedensgespräche anzukurbeln, so sein Sprecher. Der französische Präsident Nicolas Sarkozy wird der Gastgeber eines Treffens zwischen Abbas und Olmert sein. Die Aufnahme der Friedensverhandlungen nach einer siebenjährigen Unterbrechung wurde auf der Annapolis-Konferenz in den Vereinigten Staaten im November begonnen. Seitdem traffen sich Vertreter beider Seiten regelmäßig, um Friedensmöglichkeiten zu diskutieren. Bis spätestens 2009, vor dem Amtsabritt des US-Präsidenten George W. Bush, soll eine Lösung des Konflikts gefunden werden, doch haben die Verhandlungen bisher nur wenig Fortschritte gezeigt. Die Kernprobleme sind die Jerusalem-Frage und die jüdischen Siedlungen im Westjordanland. Der Sprecher von Abbas sagte, dass ein „unkontollierbares Chaos“ zu befürchten sei, wenn sich die US-Regierung und die Internationale Gemeinschaft nicht mehr bemühen würden.
    Polizei: Olmert könnte Ende August angeklagt werden
    Die Staatsanwaltschaft und die Polizei gaben am Freitag bekannt, dass sie neue Vorwürfe gegen Premierminister Ehud Olmert untersuchten. Die neuen Vorwürfe gegen ihn sollen gemeinsam mit der Affäre um den Geschäftsmann Morris Talansky und die „Geldumschläge“ Ende August zur Anklage kommen. Die neuen Vorwürfe gegen Olmert enthalten den Verdacht, dass er auf verschiedene Weise unterschiedliche Organisationen, darunter auch Yad Vashem, Akim (für behinderte Kinder etc.) um Geld für Flüge zur Spendenbeschaffung im Ausland bat, das er später für private Flüge seiner Familie nutzte. Demnach habe Olmert um Geld für den gleichen Flug von verschiedenen Organisationen erbeten, obwohl sie von der Regierung bezahlt wurden. Laut diesen Angaben stahl Olmert mehr als 100.000 Dollar (62.766 Euro), als er Bürgermeister Jerusalems und Wirtschaftsminister war.
    Vorträge im Juli 2008
    Ludwig Schneiders spricht heute, am Sonntag, 13. Juli 2008 in 52349 Düren,
    Ev. Baptisten Brüdergemeinde, Paradiesbenden 1,
    um 10.00 Uhr: „Israels Lage im Licht der Bibel“
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    Michael Schneider spricht am 15. Juli in 49849 Wilsum, Niedersachsen (an der holländischen Grenze) über „60 Jahre Staatsjubiläum Israels“ und über „Das Leben eines messianischen Juden in Israel“ um 20 Uhr im ev.- altreformierten Gemeindehaus in der Eichenallee 2. Ansprechpartner: Frau Janette Boerrigter, Tel. 05945 – 380
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    Hamas rüstet erneut auf
    Die israelische Armee hat die Gemeindeleiter des westlichen Negevs davor gewarnt, dass die Hamas bereits neue Raketenanschläge vorbereitet, sogar schlimmere Raketenangriffe als zuvor. Das Waffenstillstandsabkommen, das vor drei Wochen in Kraft trat, wurde von der Hamas und anderen Terroristen im Gazastreifen im Schnitt alle drei Tage gebrochen. Militärexperten hatten davor gewarnt, dass die Hamas den Waffenstillstand nutzen werde, um riesige Mengen an Waffen und Sprengstoff zu sammeln, die es gegen Israel einsetzen werde, sobald es für einen erneuten Großangriff bereit sei. Die Hamas hat es mit den Angriffen bereits geschafft, Israel an einen Zustand zu gewöhnen, der es der Hamas erlaubt, täglich eine kleine Anzahl an Raketen auf Israel abzuschießen, ohne eine große militärische Reaktion im Gazastreifen zu befürchten. Analytiker Yehonatan D. HaLevi sagte, dass die Hamas kleine Terrorgruppen anheuert, die angeblich nicht in Verbindung mit der Hamas stehen, um die offizielle Verantwortung für den kontinuierlichen Beschuss nicht übernehmen zu müssen. Ein Beispiel des Beschusses sind die zwei Kassam-Raketen, die am Donnerstagnachmittag aus dem nördlichen Gazastreifen auf Israel abgeschossen wurden. Dabei wurde niemand verletzt, es entstand kein Sachschaden.
    Linke und Grenzpolizisten treffen bei Demonstration aufeinander
    Zwischen 400 linksorientierten Friedensaktivisten und Sicherheitskräften kam es am Donnerstag zu Ausschreitung, bei denen 10 Demonstranten, darunter 5 Israelis, verletzt wurden. Während einer Demonstration in der Stadt Naalin gegen den Bau der Sicherheitsmauer, an der israelische Links-Aktivisten, Palästinenser und ausländische Aktivisten teilnahmen, wurde Tränengas versprüht. Die israelische Armee sagte, dass Demonstranten Steine auf die Sicherheitskräfte warfen, wodurch ein Grenzpolizist verletzt wurde. Die Demonstranten erreichten einen vorübergehenden Baustopp vor Ort.
    250 Neueinwanderer in Tel Aviv
    Am Donnerstagmorgen landeten 250 Neueinwanderer aus Nordamerika am Ben-Gurion Flughafen in Tel Aviv, nachdem bereits ein Flieger aus London 29 neue Einwanderer aus Großbritannien einflog. Die Neueinwanderer werden von der Neueinwanderer-Organisation Nefesh B’Nefesh betreut. Der jüngste Neueinwanderer ist erst zwei Monate alt, der älteste 87 Jahre. Es werden in diesem Sommer weitere 2000 Einwanderer aus Nordamerika und Großbritannien erwartet, die in fünf extra angemieteten Alijah-Flugzeugen nach Israel eingeflogen werden.
    2 Tote bei Einsturz eines Schmuggeltunnels
    Zwei Palästinenser starben am Donnerstag, als ein Tunnel unter der Grenze zwischen Gaza und Ägypten zusammenstürzte, durch den die Palästinenser Drogen und Treibstoff in den Gazastreifen schmuggelten. Fünf weitere Palästinenser konnten lebend aus den Trümmern geborgen werden. Seit der Machtübernahme der Hamas im Gazastreifen werden viele solcher Tunnel gegraben, durch die auch Medizin, Waffen, Zement und Kleidung in den abgeriegelten Gazastreifen transportiert werden. Ebenfalls am Donnerstag wurde ein Palästinenser an der Grenze zwischen Israel und Gaza erschossen, der als mutmaßlicher Terrorist angesehen wurde, der in israelisches Gebiet eindringen wollte. Dies ist das erste palästinensische Opfer im Gazastreifen, seitdem der Waffenstillstand zwischen Israel und Hamas in Kraft trat.
    Peres führt israelische olympische Delegation an
    Der israelische Präsident Schimon Peres, der es zu Anfang abgelehnt hatte, an der Eröffnung der Olympischen Spiele teilzunehmen, um den Schabbat nicht zu übertreten, hat nun keine Ausreden mehr: Die chinesische Regierung entschloss sich, ein Hotel zu bauen, das ihm ermöglicht, die VIP-Gegend des Stadions zu Fuß zu erreichen. Am Mittwoch gab Peres bekannt, dass er die israelische Delegation bei den Olympischen Spielen anführen wird. Obwohl Peres privat Schabbat nicht einhält, versucht er es doch in der Öffentlichkeit. Peres wird nicht mit einem Flugzeug der israelischen Luftwaffe anreisen, sondern mit einem gewöhnlichen Flugzeug, begleitet von einem relativ kleinen Gefolge. Peres setzte sich für die Verbesserung der israelisch-chinesischen Beziehungen ein und hält die Position des Ehrenpräsidentens des Israel-China Freundschaftsvereins.
    Vorträge im Juli 2008
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    Donnerstag, 10. Juli 2008

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    Studie: Jüdische Israelis leben länger als arabische Israelis
    Eine neue Studie der Gesellschaft für die Verbesserung bürgerlicher Gleichberechtigung hat aufgedeckt, dass jüdisch-israelische Männer durchschnittlich dreieinhalb Jahre länger leben, als israelisch-arabische Männer. Dies ergab der jährliche Bericht über die Gleichberechtigung zwischen Juden und Arabern in Israel. Der Bericht befasste sich hauptsächlich mit den Unterschieden zwischen Juden und Arabern in Bildung, Behausung, Sozialwesen, Gesundheit und Beschäftigung. Die Unterschiede zwischen Juden und Arabern sind größer geworden. Die arabische Bevölkerung erhält insgesamt nur 70 % der Mittel, die ihr prozentual zustehen würden. 65,7 Prozent der arabischen Kinder leben unterhalb der Armutsgrenze, bei jüdischen Kindern sind es 31,4.
    Dollar-Schekel Stand auf niedrigstem Stand seit 12 Jahren
    Der Dollar sank am Mittwoch auf den niedrigsten Stand im Vergleich zum Schekel seit 12 Jahren. Ein Dollar ist nur noch 3,23 Schekel wert. Auch der Euro verlor gegenüber dem Schekel an Wert, so dass ein Euro jetzt 5,076 Schekel wert ist.
    Gaza-Arbeiter fordern Schadensersatz
    Obwohl die Palästinenser im Gazastreifen über den Abzug und die Evakuierung der jüdischen Siedlungen aus dem Gazastreifen im Jahr 2005 nur gejubelt haben, wollen nun wollen diejenigen, die bei israelischen Landwirten in Gush Katif angestellt waren, Schadenersatz fordern, da sie ihre Arbeit in den jüdischen Siedlungen verloren haben. Circa 5000 Araber verloren durch den Abzug ihre Arbeit, auch die Siedler selber suchen teilweise noch heute Arbeit. Den Arbeitern wurden bereits Entschädigungszahlungen gezahlt, doch reichen diese nicht aus.
    Fayyad: Israelische Militäreinsätze sabotieren Sicherheitsbemühungen
    Der palästinensische Premierminister Salam Fayyad warnte am Mittwoch, dass israelische Militäreinsätze im sogenannten Westjordanland die Versuche der Regierung behindern würden, die dortige Sicherheit zu verbessern. Dies ist eine Reaktion auf die Schließung eines Einkaufszentrums in Nablus und weiteren Militäreinsätzen, die dazu dienen, die Infrastrukturen der Terrororganisationen, die Kontakte zum Gazastreifen haben, zu zerstören. Eine starke palästinensische Sicherheitspräsenz im sogenannten Westjordanland ist ein wichtiger Teil der Friedensgespräche zwischen Israel und der Regierung der Palästinensischen Autonomiebehörde im Westjordanland, die im letzten Jahr wieder aufgenommen wurden. Israel möchte sich aber nicht allein auf palästinensische Sicherheitskräfte verlassen, um die Hamas daran zu hindern die Kontrolle auch übers Westjordanland zu übernehmen.
    Al-Qaida Verdächtige verhaftet
    Ein gesuchter Palästinenser wurde am Mittwoch von der israelischen Armee erschossen, nachdem er versuchte hatte, vor einer Verhaftung zu fliehen. Er wurde zur Behandlung in ein israelisches Krankenhaus gebracht, erlag aber seinen Wunden bereits auf dem Weg dorthin. Die Gruppenzugehörigkeit des Palästinensers war widersprüchlich, es gab Informationen, dass er der Hamas angehöre sowie den Abu-Amar-Brigaden der Fatah. Ebenfalls am Mittwoch wurden im Süden Israels zwei Beduinen festgenommen, die unter dem Verdacht stehen, mit der Al-Qaida zusammenzuarbeiten. Der israelische Geheimdienst meldete, dass die beiden einer radikalen islamischen Bewegung angehören.
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    July 09

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    Mittwoch, 9. Juli 2008

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    Israelische Armee geht gegen Hamas-Infrastruktur vor
    Die israelische Armee hat am Dienstag ein Einkaufszentrum mit 70 Läden in Nablus im sogenannten Westjordanland geschlossen, um die Hamas-Infrastruktur im Westjordanland zu zerstören. Der Bürgermeister von Nablus, Adli Yaish hat Verbindungen zur Hamas und sitzt derzeit in einem israelischen Gefängnis, so Einwohner. Zusätzlich wurden fünf weitere Institution, die der Hamas angegliedert sind, geschlossen. Darunter zwei Hilfsorganisationen in den Flüchtlingslagern Askar und Balata, eine islamische Gewerkschaft und ein Krankenverein. Bereits am Montag wurden im Zuge dieser Kampagne, die Hamas-Infrastruktur zu schwächen und zu zerstören, eine Mädchenschule und ein Sportverein geschlossen. Zusätzlich ließ Verteidigungsminister Ehud Barak 36 Organisationen, die weltweit agieren und angeblich mit der Hamas in Verbindung stehen, in Israel und den palästinensischen Gebieten verbieten.
    Meteor über Israel
    Einwohner Nordisraels konnten Dienstagabend am Himmel einen Meteor bestaunen. Auch Einwohner Zentralisraels und sogar Jerusalems konnten das Objekt am Himmel erkennen. Einige befürchteten, dass es sich bei dem Meteor um eine Rakete handelte, da der Flug des Meteors dasselbe Geräusch machte. Yigal Pat-El, der Vorsitzende der Israelischen Astronomievereinigung und der Direktor des Observatoriums in Givatajim sagte, dass es sich nicht um eine Seltenheit handele, da Meteoren ständig in die Erdatmosphäre gelangen. „Der Grund, warum wird diesen Meteor sehen konnten, ist, weil er relativ groß war. Die meisten Meteore wiegen nicht mehr als 1/1000 Gramm, und dieser wog scheinbar ein paar Gramm“, sagte er.
    Iran: Wir verbrennen Tel Aviv
    Ali Shirazi, der Assistent Ali Khamenis, einer der großen Anführer Irans, drohte sowohl Israel als auch den USA, sollte der Iran angegriffen werden. „Das zionistische Regime setzt das Weiße Haus unter Druck, Iran anzugreifen. Sollte eine so dumme Tat durchgeführt werden, werden Tel Aviv und USA-Schiffe, die sich im persischen Golf befinden, unsere ersten Ziele sein und total abgebrannt werden“, so Shirazi. Der Sprecher des israelischen Außenministeriums, Arye Mekel, kommentierte nicht. Nachdem Israel und angeblich auch die USA bereits Teststrecken geflogen waren, um einen möglichen Angriff zu üben, begann auch Iran mit seinen Übungen und feuerte neun Langstrecken- und Mittelstrecken-Raketen ab, darunter auch eine, die wohl israelisches Gebiet erreichen könnte sowie US-Stützpunkte in der Region. Am Dienstag erzählten israelische Beamte der Tageszeitung Haaretz, dass saudische Beamte in einem kürzlich stattfindenden Treffen sagte, dass sie gegen einen israelischen Angriff auf den Iran nichts einzuwenden hätten. Angeblich seien auch andere Golfstaaten besorgt über das Verhalten Irans.
    Israelis bevorzugen obligatorischen Armeedienst
    Eine überwältigende Mehrheit von 75 % der Israelis sieht in der Teilnahme am obligatorischen Armeedienst keinerlei Problem und lehnt die Idee ab, eine Berufsarmee zu errichten, bei der man sich freiwillig melden kann. Dies ist das Ergebnis einer im Februar und März durchgeführten Meinungsumfrage vom Jerusalemer Institut für Marktforschung. Die Idee der „Volksarmee“ ist in der israelischen Psyche tief verwurzelt. Dies wurde in der Umfrage deutlich, als 60 % der Befragten sagten, dass Wehrdienstverweigerer hart bestraft werden sollten. 56,7 % sagten, dass sie den militärischen Einsatz an weniger gefährlichen Einsatzorten bevorzugen würden. Insgesamt nahmen 1006 Israelis an der Befragung teil.
    Israel plant Autorennen zu legalisieren
    Die israelische Tageszeitung „The Jerusalem Post” berichtete, dass Israel scheinbar Ende dieses Sommers Autorennen legalisieren wird und Autorennen als legalen und offiziell anerkannten Sport gelten lässt. Die israelische Knesset hatte bereits im Dezember 2005 ein Gesetz verabschiedet, demnach Autorennen in Israel legal sind. Die Polizei jedoch sah das Autorennen weiterhin als illegale Aktivität an. Dennoch gibt es seit über 20 Jahren erfolgreiche israelische Rennfahrer, aber aus Angst vor der Polizei liefen die Rennen ohne Zuschauer ab. Regierungsangestellte, die sich dafür einsetzen, den Sport gänzlich zu legalisieren erwarten, dass Autorennen in Israel in kurzer Zeit sehr beliebt sein werden.
    Vorträge im Juli 2008
    NEU! Ludwig Schneider spricht heute, am Mittwoch, 9. Juli 2008 um 20.00 Uhr in 31737 Rinteln, Jesus-Gemeinde, Braasstraße 30, Th. Hantsche, Handy 0171-6732276; Thema: „Israels Lage im Licht der Bibel“

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    Ledersandalen wie zu Jesu Zeiten
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