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Dienstag, 31. Juli 2007
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Fussball: Beitar Jerusalem in Kopenhagen
Heute Abend tritt der Jerusalemer Fussballverein Beitar Jerusalem gegen den dänischen Verein FC Kopenhagen in der dänischen Hauptstadt an. Dies ist das erste Spiel der zweiten Ausscheidungsrunde der europäischen Fussball-Championsleague. Das Spiel wird im Parken Stadion ausgetragen. Das Rückspiel findet nächste Woche im Jerusalemer Teddy Stadion statt.
Flüchtlinge aus dem Irak zur Westbank
Israels Regierung kam einer Bitte der UNO nach, Dutzenden aus dem Irak geflüchteten Palästinensern die Einreise in die so genannte Westbank zu genehmigen. Dies ist eines der neuesten Zeichen des Guten Willens Israels gegenüber dem Palästinenserpräsidenten Mahmud Abbas. Die Sprecherin des Außenministeriums, Sehavit Ben-Hillel, konnte noch keine genauen Zahlen von Flüchtlingen und deren Ankunftsdaten mitteilen. Unter dem diesbezüglichen Abkommen mit der UNO sollen diese Personen jedoch nicht als Flüchtlinge klassifiziert werden, denn Israel will dies nicht als Präzedenzfall gelten lassen, und bei weiteren Flüchtlingen dieser Art soll jeder Fall einzeln geprüft werden.
Schachar Pe´er gewann in den USA
Die israelische Tennisspielerin Schachar Pe´er gewann am Sonntagabend zusammen mit der Inderin und Moslemin, Sania Mirza, den Wettbewerb „Bank of West Classic“ in Stanford, Kalifornien/USA. Das Duo hatte im Finale die Russinen Anna Chakvetadze und Victoria Azarenka besiegt und sich den Titel im Doppel der Frauen erspielt. Bereits im vergangenen Jahr hatte Schachar diesen Wettbewerb in Stanford gewonnen, jedoch mit der Deutschen Anna-Lena Groenefeld als Partnerin. Heute wird Pe´er gegen ihre Partnerin Mirza im Einzelspiel im Rahmen der ersten Runde des Acura Classics Wettbewerbs in San Diego, Kalifornien, antreten.
Teddy Kollek Park in Jerusalem
Im Stadtzentrum von Jerusalem wird ein neuer Park errichtet werden zum Gedenken an den früheren Jerusalemer Bürgermeister Teddy Kollek, verlautete vergangenen Montag aus offiziellen Regierungskreisen. Der Park, der gegenüber dem Jaffo-Tor geplant ist, wird von der „Jerusalem Foundation“, einer vor vier Jahrzehnten durch Teddy Kollek gegründeten gemeinnützigen, philanthropischen Organisation, angelegt werden. Er wird sowohl eine Fußgängerpromenade mit einschließen als auch ein Freiluft-Amphitheater, in dem künftig die kulturellen Ereignisse der Stadt veranstaltet werden sollen. Die Finanzierung des Parks wird von Spendern aus aller Welt übernommen, sagte die Jerusalem Foundation. Kollek, der nahezu drei Jahrzehnte als Bürgermeister diente, war der Gründer zahlreicher Sehenswürdigkeiten der Neustadt, einschließlich des Israel Museums, des Jerusalem Theaters, der Cinemateque, des Khan-Theaters und anderer kultureller Einrichtungen. Kollek starb im Januar im Alter von 95 Jahren. Lesen Sie mehr darüber in der nächsten israel heute Ausgabe!
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Peres´ altes Häuschen soll abgerissen werden
Das alte Häuschen von Staatspräsident Schimon Peres im Kibbutz Alumot, wo er nach seiner Hochzeit einige Jahre lebte, soll nun abgerissen werden.
Peres half diesen Kibbutz Mitte der vierziger Jahre zu gründen. Von einer Tageszeitung befragt, ob er etwas dagegen unternehmen will, meinte Peres, dass er dem Kibbutz nicht dazwischenfunken wolle. Eine dem Präsidenten nahestehende Person teilte mit, dass Peres Dinge, die seinen Namen verewigen könnten, als eine heikle Sache ansieht und es vorzieht, dies zu vermeiden. Prof. Michael Bar-Zohar, der Biograph von Peres, meinte, dass Israel eine Tendenz habe, historische Dinge zu zerstören, was dazu führt, dass verschiedentlich keine Beweise aus der Geschichte mehr existieren. Seiner Meinung nach müsste dieses Häuschen erhalten bleiben und ähnlich dem Haus David Ben-Gurions in Sde Boker später einmal eine Touristenattraktion sein.
Gelder an Holocaustüberlebende
Die israelische Regierung gab gestern bekannt, die finanzielle Not der in Israel lebenden Holocaustüberlebenden mit einem 130 Millionen Schekel-Plan zu lindern. Davon sollen zuerst die vielen unter der Armutslinie lebenden Holocaustüberlebenden profitieren. Dieser Schritt war schon lange erwartet worden, denn schon vor einigen Monaten hatte Ministerpräsident Olmert am Holocaustgedenktag versprochen, staatliche Gelder für sie bereitzustellen. Nach steigendem Druck durch die Öffentlichkeit und des Ministers für Sozialwesen, Isaak Herzog, wurde dieser Plan auf den Tisch gebracht. „Wir wollen damit einen Fehler der letzten 60 Jahre bereinigen. Eine weitere Vernachlässigung dieser Personen durch die Regierungen wird eine Sache der Vergangenheit sein“, so Olmert.
Israelischer Botschafter für Deutschland
Nach langer Suche hat Israels Außenministerium endlich einen Nachfolger für den beliebten israelischen Botschafter in Berlin, Shimon Stein, gefunden. Es ist Yoram Ben-Zeev, der derzeit in den USA als Vizegeneraldirektor des Außenministeriums in Nordamerika tätig ist. Ben-Zeev, der schon dreißig Jahre beim Außenministerium beschäftigt ist, war schon Generalkonsul in Los Angeles gewesen. Shimon Stein hielt sein Amt in Berlin seit dem Jahr 2001 inne, seine Amtszeit war verlängert worden, da bisher noch kein Nachfolger gefunden worden war. Das Kabinett muss noch die Zustimmung zu dieser Ernennung geben.
Waffenverkäufe an Saudi-Arabien
Israel ist besorgt darüber, dass die USA an Saudi-Arabien Waffen im Wert von 20 Milliarden Dollar verkaufen. Die amerikanische Außenministerin Condoleezza Rice besucht zusammen mit dem amerikanischen Verteidigungsminister Robert Gates die Nahost-Region, dabei auch Israel und die Palästinensergebiete. Sollte Israel die USA drängen, den Umfang des Waffenverkaufs an Saudi-Arabien zu schmälern, könnten die Saudis dafür ihre Bereitschaft stoppen, beim Friedensprozess zur Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts eine positive Rolle zu spielen. Andererseits ist Saudi-Arabien Ausgangspunkt für Al Kaida´s Waffennachschub.
Das Wetter
In Jerusalem werden heute bis zu 31 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 30 Grad, in Tiberias 38, am Toten Meer 42 und in Eilat bis zu 41 Grad.
Wir wünschen Ihnen aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels, einen gesegneten Tag. Der derzeitige Wasserspiegel des Sees Genezareth liegt bei – 211,74 m unter dem Meeresspiegel (Tendenz sinkend) – der ideale Wasserstand beträgt -208,80 Meter unter dem Meeresspiegel.
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Montag, 30. Juli 2007
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Jordanische Soldaten in die PA
Ministerpräsident Ehud Olmert erwägt die Möglichkeit, es Soldaten der regulären jordanischen Armee zu erlauben, in den vom Bürgerkrieg erschütterten Gebieten der Palästinenser für Ruhe zu sorgen und gegen den Terror vorzugehen. Bei diesen Soldaten soll es sich jedoch nicht, wie früher in Gesprächen erwähnt um Mitglieder der Badr-Brigade mit palästinensischer Abstammung handeln, sondern um Beduinen, die auf dem Gebiet der Terrorbekämpfung erfahren sind. Damit lehnt Olmert den Einsatz von NATO-Truppen im palästinensischen Autonomiegebiet Judäa und Samaria ab. Olmert will diese Idee Abbas beim kommenden Treffen in der nächsten Woche vorschlagen. Außerdem will Olmert dies vorher mit US-Außenministerin Condoleezza Rice besprechen, die diesen Mittwoch in Jerusalem zu Gesprächen sein wird.
Hamas begrüßt Beziehungen zu England
Der ehemalige Ministerpräsident der PA-Regierung und Hamas-Vorsitzender im Gazastreifen, Ismail Haniyeh, begrüßt die sich neu entwickelnden Beziehungen zu England. Seitdem die Terrororganisation sich rühmte, eine entscheidende Rolle in der Freilassung des entführten britischen Journalisten gespielt zu haben, hätten sich die Beziehungen zu hochrangigen Persönlichkeiten in England eindeutig gebessert. „Wir haben jetzt andere Kanäle zur Kommunikation in England, an denen hochrangige Personen beteiligt sind“, so Haniyeh in einem Interview der britischen Tageszeitung The Guardian. Das Hauptziel dieser neuen Kontake sei es, die Herrschaft der Hamas in Gaza zu stärken. Das britische House of Lords hat einen Bericht herausgegeben, in dem sie die EU auffordert, der Hamas entgegenzukommen und dass die Weigerung der Hamas hinsichtlich der Anerkennung von Israels Existenzrecht kein Grund sei, keine diplomatischen Beziehungen zu den Terroristen zu unterhalten. Auch Regierungen anderer Staaten würden sich der Hamas annähern.
Abgeordneter Tibi wieder gegen Israel
Der arabische Knessetabgeordnete Ahmed Tibi erklärte in der Knesset, dass Israel ein Gewächshaus des Rassismus sei und dass Rassisten und der Pöbel in der Knesset und der Regierung dienen würden. In einem Interview für die in Ost-Jerusalem erscheinende Tageszeitung der PA, Al-Kuds, war zu lesen, dass das Land Israel (Palästina) den Arabern gehört und nicht den jüdischen Besatzern, die aus aller Welt nach Israel einwanderten, die arabischen Dörfer zerstörten und deren Einwohner vertrieben. Die Geschichte dieser Katastrophe für die vorigen arabischen Einwohner solle an israelischen Schulen gelehrt werden, damit die Schüler lernen, wie der Staat zustande gekommen ist.
Weniger Geld als erwartet
Bei der gestrigen Kabinettssitzung stimmten 16 von 21 Mitgliedern für einen Zuschuss von nur 3 Mrd. Schekel (545 Mio. Euro) für den Haushalt des Verteidigungsministeriums für das kommende Jahr. Im Ministerium ist man darüber enttäuscht, denn Ehud Barak hatte einen Zuschuss von 7 Mrd. Schekel (1,27 Mrd. Euro) gefordert. Nur fünf der Minister stimmten für Baraks Forderung. Schon vor dieser Abstimmung warnte Generalstabschef Gabi Ascheknasi, dass die Personen im Finanzministerium die Verantwortung zu tragen hätten, sollte das Militär wegen Geldmangel in Schwierigkeiten geraten.
Harry Potter als „zionistischer Komplott“
Eine iranische Tageszeitung, die mit der höchsten religiösen Authorität des Landes liiert ist, nannte die Serie der Harry Potter Bücher einen zionistischen Komplott, um junge Menschen abzulenken. Die Überschrift des Artikel in der Zeitung Kayhan behauptete, dass die Geschichte um den Zauberlehrling von einer britischen Person mit bekannten Verbindungen zu Israel erfunden wurde und es sich dabei um ein milliardenschweres zionistisches Projekt handelt. Mit diesen Geschichten sollen die Gemüter der jungen Generation abgelenkt werden, um sie davon abzuhalten, die jüdische Absicht, die Welt zu beherrschen, zu erkennen - eine der uralten Beschuldigungen gegen die Juden, die unter den extrem-islamistischen Moslems immer beliebter wird.
Christen-Führer befürchten Ärger durch Kreuz
Führende Geistliche der katholischen Kirche in Israel befürchten, dass die Errichtung des gigantischen Kreuzes in Nazareth die moslemische Bevölkerung der Stadt verärgern könnte. Deshalb sprachen sie sich viele, einschließlich des lateinischen Patriarchs Michel Sabbah, gegen dieses Projekt aus, das ein arabischer Christ und ein italienischer Geschäftsmann in der Hoffnung entwarfen, damit mehr Touristen in die Stadt zu locken, in der Jesus aufgewachsen war. Das Kreuz soll mit rund 60 Metern das höchste seiner Art weltweit sein. Jedoch muss dieses Projekt zuerst noch dem Stadtrat von Nazareth zur Bestätigung vorgelegt werden. Ausführliches in der neuen israel heute Ausgabe!
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Rice: Vergesst die Westbank
Die amerikanische Außenministerin Condoleezza Rice sagte, dass Israel aufhören soll, Energie in Judäa und Samaria zu verschwenden, denn die Welt würde Israel die dortige Vorherrschaft schlussendlich nicht erlauben. Stattdessen sollten Finanzen in Galiläa und in den Negev investiert werden. „Die Zukunft Israels liegt in einem starken Staat mit einem entwickelten Negev und Galiläa. Israel muss seinen Verpflichtungen betreffs eines palästinensischen Staates jetzt nachkommen, denn in der Zukunft des jüdischen Staates hat eine Besatzung der Westbank keinen Platz.“ Der Rat der Siedler aus Judäa und Samaria antwortete Rice, dass das Gebiet in dem sie leben nicht besetztes Land sondern das biblische verheißene Kernland des jüdischen Volkes ist. Außerdem erwähnten sie, dass wie an dem Beispiel des Abzugs aus dem Gazastreifen zu sehen ist, eine endgültige Übergabe dieses Gebietes an die PA ein eindeutiger Aufschwung für den islamischen Extremismus darstellt.
Israel und Türkei bleiben einander eng verbunden
Der Botschafter der Türkei in Israel, Namik Tan, erklärte auf einem Symposium des Interdisziplinären Zentrums Herzliya, dass die Wiederwahl des türkischen Ministerpräsidenten Tayyip Erdogan und der überwältigende Sieg seiner Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung die türkisch-israelischen Beziehungen nicht beeinträchtigen werde. „Israel ist so wichtig für die Türkei. Es steht an der Spitze der türkischen Außenpolitik. Wir sehen Israel als das Land Nummer eins, dem wir vertrauen, es spielt eine sehr wichtige Rolle in unseren Erwägungen.“ Auf die Frage von Israelis, ob sie auch weiterhin die Türkei besuchen können, meinte er: „Welche Partei auch immer an die Macht kommt – an unserer grundlegenden Haltung, Israel als engen und freundschaftlichen Verbündeten zu sehen, wird sich nicht ändern. Die Türkei wird selbstverständlich weiterhin ein beliebtes Reiseziel für Israelis bleiben, und wir fühlen uns geehrt, sie in unserem Land zu Gast zu haben.“
Das Wetter
In Jerusalem werden heute bis zu 31 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 30 Grad, in Tiberias 39, am Toten Meer 42 und in Eilat bis zu 42 Grad.
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Sonntag, 29. Juli 2007
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Israel genehmigt Waffenlieferung an PA
Am vergangenen Donnerstag wurden an die palästinensischen Sicherheitskräfte in Jericho etwa 3000 Gewehre übergeben. Diese Waffen waren mit der Erlaubnis Israels per Lastwagen aus Jordanien gebracht worden. Hauptsächlich bestand diese Waffenladung aus Kalaschnikov-Gewehren sowie hunderttausenden Patronen und anderer Munition. Offiziere der Nationalen Sicherheit der palästinensischen Autonomiebehörde verteilten diese Gewehre an verschiedene Lagerhäuser im so genannten Westjordanland. In den nächsten Tagen werden nach Angaben palästinensischer Sicherheitskreise noch weitere neun Lastwagen mit schusssicheren Westen und anderer Ausrüstung erwartet. Es ist noch unklar, ob die Waffenlieferungen zur Stärkung der bestehenden palästinensischen Sicherheitskräfte oder für eine eventuelle Überantwortung an weitere Städte im Westjordanland an die PA gedacht sind. Wie jüngst in arabischen Medien bericht wurde, würden Kalkilya und Jericho die ersten Städte sein, die im Rahmen eines von Israel und der PA ausgearbeiteten Drei-Stufen-Plans an die PA übergehen sollen.
Über Nizzana in den Gazastreifen
Die 6000 Palästinenser, die nach der Machtübernahme des Gazastreifens durch die Hamas-Palästinenser und der damit verbundenen Schließung der ägyptischen Gaza-Grenze seit Juni in der ägyptischen Sinai-Wüste gestrandet waren und nicht nach Hause zurückkehren konnten, werden nun mit Israels Hilfe über den Grenzübergang Nizzana wieder in den Gazastreifen zurückgebracht. Die meisten Palästinenser würden es jedoch vorziehen, in Israel bleiben zu können.
„Die Simpsons“ auf Hebräisch
Nachdem bereits zwei Jahrzehnte lang die Serie „Die Simpsons“ im israelischen Fernsehen gesendet wird, kann diese Familie nun endlich Hebräisch sprechen. Denn der Spielfilm, der dieser Tage in den israelischen Kinos anlief, wurde voll synchronisiert. Den Anweisungen des Filmproduzenten entsprechend wurden die Stimmen der Familienmitglieder von weithin unbekannten Schauspielern synchronisiert um sicherzustellen, dass die Aufmerksamkeit der Zuschauer nicht von den Charakteren auf ihre hebräischen Stimmen abgelenkt wird. Hadar Shahaf, die die Stimme Bart Simpsons übernommen hat, freut sich jedenfalls darüber, dass sie diese Rolle nun in ihren Lebenslauf aufnehmen kann.
Israelisches Unternehmen baut weltweit größten Solarpark
Die israelische Firma Solel, die solarthermische Technologie entwickelt und zur Anwendung bringt, schloss mit der amerikanischen Pacific Gas and Electric Company einen Vertrag über den Bau der weltweit größten Solaranlage in der kalifornischen Mojave-Wüste ab. Dieses Projekt hat den Verkaufswert von 2 Milliarden Dollar und versorgt nach seiner Fertigstellung 400.000 Wohnungen in Kalifornien mit sauberer Energie. „Wir sind begeistert, 553 MW saubere Energie nach Kalifornien zu bringen“, sagt Avi Brenmiller, der Hauptgeschäftsführer von Solel Solar Systems. „Die Bedeutung unserer bewährten Solartechnologie liegt darin, dass Solel die Energie der warmen kalifornischen Sonne auf sparsame Weise in sauberen Strom für Haushalte und Unternehmen des Staates umwandeln kann.“ Unterdessen gehen in Israel die Vorbereitungen für ein ähnliches Projekt weiter. Entsprechend einer vor kurzem getroffenen Entscheidung des Infrastrukturministeriums und des Umweltministeriums, soll ein Solarkraftwerk in der Nähe von Dimona gebaut werden.
Olmert schlug Abbas Grundsatzabkommen vor
Ministerpräsident Ehud Olmert schlug dem Vorsitzenden der palästinensischen Autonomiebehörde Mahmud Abbas Verhandlungen über ein Grundsatzabkommen zur Errichtung eines Palästinenserstaates auf dem Großteil der Bodenfläche von Judäa und Samaria vor, das Abbas dann seinem Volk vorlegen kann, um es für die bevorstehenden Palästinenser-Wahlen als Parteiprogramm zu nutzen.
Terror der vergangenen Woche
Vergangene Woche wurden über 55 Raketen und Mörsergranaten aus dem Gazastreifen abgeschossen, von denen etwa 30 auf israelischem Boden niedergingen. Darunter landeten elf Kassam-Raketen im südlichen Negev, wodurch 9 Zivilisten verletzt wurden, einschließlich ein Baby im Kibbutz Karmia. Im vergangenen Monat gingen mehr als 120 Raketen und Mörsergranaten aus dem Gazastreifen in Israel nieder, die Sachschaden anrichteten. Zwei Terroristen versuchten nach Israel einzudringen. Sie waren mit Handgranaten und Gewehren bewaffnet, hatten eine Soldatenpatrouille angegriffen und wurden durch Gegenfeuer der Soldaten getötet.
Einer der entführten Soldaten soll tot sein
Deutsche Diplomaten, die im Libanon als Vermittler für die Freilassung der Entführten Israelis tätig sind, meinen, dass nach Informationen, die ihnen zugetragen worden sind, nur noch einer der zwei israelischen Soldaten, die vor einem Jahr von Hisbollahs verschleppt worden sind, am Leben sei. Welcher von den beiden, Eldad Regev oder Ehud Goldwasser, konnten sie allerdings nicht benennen.
„Dschihad-Biene“ gegen Israel
Der palästinensische Fernsehsender „Al-Aksa“ hetzt immer stärker mit Kinderfilmen und Kindersendungen gegen Israel. Bestes Beispiel ist ein Biene Maja-Verschnitt mit dem Namen Nahoul, eine Dschihad-Biene, die schon Kleinkindern beibringt, dass diese Jerusalem von den „verbrecherischen Juden" befreien müssen, denn alle palästinensischen Kinder seien Krieger für den Heiligen Krieg. Lesen Sie mehr darüber in der nächsten israel heute Ausgabe!
Das Wetter
In Jerusalem werden heute bis zu 33 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 30 Grad, in Tiberias 39, am Toten Meer 41 und in Eilat bis zu 44 Grad.
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7月27日
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Freitag, 27. Juli 2007
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Siedler gedachten des Jahrestags der Vertreibung
Jüdische Siedler, die vor zwei Jahren aus ihren 21 jüdischen Siedlungen vertrieben worden sind, versuchten anlässlich des zweiten Jahrestages ihrer Vertreibung aus dem Gazastreifen mit einer Protestdemonstration in den Gazastreifen einzudringen, was jedoch von der israelischen Polizei mit Gewalt verhindert wurde.
Hamas-Terroristen getötet
Auf der Suche nach Hamas-Terroristen, kam es im Gazastreifen zu einem Schusswechsel zwischen israelischen Soldaten und palästinensischen Terroristen. Ferner fanden von der Luft aus israelische Sicherheitskräfte gesuchte Terroristen, die daraufhin beschossen wurden. Dabei kamen 5 Hamas-Terroristen ums Leben.
Höhere Parteiensperrklausel
Das Knesset-Komitee verabschiedete ein Gesetz wodurch die Parteiensperrklausel bei Wahlen von 2 % auf 2,5 % erhöht wurde. Damit soll Mini-Parteien der Einzug in die Knesset erschwert werden. Bei Staatsgründung 1948 hatte Israel sogar nur eine Parteiensperrklausel von 1 %, in Deutschland dagegen hat man 5 %.
Ehud Barak heiratete Jugendliebe
Ehud Barak, Spitzenkandidat der Arbeiterpartei und Ex-Ministerpräsident, heiratete nach 40 Jahren seine ursprüngliche Jugendliebe. Der 65-jährige Barak, der sich vor vier Jahren von seiner bisherigen Frau Navah scheiden ließ und drei erwachsene Töchter hat, heiratete die 63-jährige Nili Priel, die ebenfalls geschieden ist und erwachsene Kinder hat.
Antizionistische Rabbiner fordern staatliche Hilfe
Antizionistische Rabbiner forderten das israelische Militär auf, im kommenden Schmitta-Jahr für ihre Sicherheit zu sorgen, wenn sie die Felder der Bauern prüfen, ob die Felder auch tatsächlich brach liegen, wie es laut Bibel im 7. Jahr Gesetz ist. Rabbiner, die sonst den Staat Israel ablehnen, fordern nun staatliche Hilfe.
Antizionistische Rabbiner fordern staatliche Hilfe
Antizionistische Rabbiner forderten das israelische Militär auf, im kommenden Schmitta-Jahr für ihre Sicherheit zu sorgen, wenn sie die Felder der Bauern prüfen, ob die Felder auch tatsächlich brach liegen, wie es laut Bibel im 7. Jahr Gesetz ist. Rabbiner, die sonst den Staat Israel ablehnen, fordern nun staatliche Hilfe.
Schabbat-Lesung und Kommentar
„WaEtchanan – Und ich flehte“, 5. Mose 3,23 bis 7,11;
Haftara-Prophetenlesung: Jesaja 40,1-26
Kommentar:
Dieser Tage trauerte das jüdische Volk um die Zerstörung der Jerusalemer Tempel, 586 v. Chr. durch die Babylonier und 70 n. Chr. durch die Römer. Durch die Geschichte hindurch geschahen zu dieser Zeit des Jahres mehrere Unglücke, wie die Vertreibung der Juden aus England 1290, aus Frankreich 1306, dann Spanien 1492 und der Entschluss von 1941, die Juden in Polen in Ghettos einzusperren. Auch in der Neuzeit geschahen wieder Dinge, wie der Beginn des Abzugs aus dem Gazastreifen vor zwei Jahren, der Vertreibung von über 7000 Juden!
Unsere Schabbatlesung „Wa’Etchanan“ beginnt mit einem bewegenden Flehgebet Moses mit der Bitte, ihn doch – trotz seiner Sünde mit dem Felsenschlag – ins Gelobte Land hineinzulassen. Er habe doch so auf diesen Moment gehofft. Wenn man genau hinschaut, erhielt Mose auf die Hälfte seines Flehens eine Antwort: Gott ließ ihn auf übernatürliche Weise von dem Aussichtspunkt Berg Nebo aus das verheißene Land vom Norden bis zur Negev Wüste im Süden sehen!
Dennoch sagen messianische Juden hier, die das Neue Testament kennen, Mose hat das Land Israel doch betreten – wenn auch auf übernatürliche Weise: Am Berg der Verklärung (Veränderung) Jesu zusammen mit dem großen Prophet Elia. Es waren zwei Zeugen, Mose als Repräsentant der Thora und Elia als Repräsentant der Propheten, die auf Jeschua als Messias Israel hinweisen. (Im Judentum muss es laut Thora mindestens zwei Zeugen geben, um etwas zu bestätigen!)
Die jüdischen Weisen sprechen sogar davon, dass Gott Mose ins „virtuelle Jerusalem platziert“ hat, und von dort aus konnte er in alle vier Himmelsrichtungen schauen (3,27).
Mose kannte seine Leute, und darum die strenge Warnung vor dem Vergessen, bevor er starb: „Nur hüte dich und hüte deine Seele sehr, dass du die Dinge nicht vergißt, die deine Augen gesehen haben, und dass sie nicht aus deinem Herzen schwinden alle Tage deines Lebens! Und tue sie deinen Kindern und deinen Kindeskindern kund“. (4,9) Anschließend gibt Mose hier, nachdem er im 5. Kapitel zum zweiten Mal den Dekalog (Zehn Gebote) auflistet, im 6. Kapitel das größte Gebot angefangen mit dem Schma-Gebet:
„Höre, Israel: Der HERR ist unser Gott, der HERR allein! Und du sollst den HERRN, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deiner ganzen Kraft.“ (6,4-5)
Im Neuen Testament lesen von diesem Gebot, wo Jeschua auf die Frage ‘Lehrer, welches ist das größte Gebot in dem Gesetz?’ auf dieses Gebot hinweist. Jedoch nur im Markus Evangelium finden wir es vollständig mit dem „Schma (Höre) Israel“, wie es vom Urtext in der Thora übernommen wurde. (Markus 12,29-30)
Am Schluss des Wochenabschnitt erklärt Mose, warum Gott dieses Volk, Israel, erwählte. Nicht weil es groß und mächtig sei, sondern das Gegenteil: weil es das geringste unter den Völkern ist! So dass der Allmächtige durch dieses hartnäckige und rebellische Volk Wunder und Zeichen tun wird, denn ‘in unserer Schwäche vervollständigt Er Seine Macht’.
Interessant ist, dass alle Prophetenabschnitte, die an die Lesungen aus dem fünfte Buch Mose angesetzt sind, aus dem Buch Jesaja stammen! Auch Jesus und der Apostel Paulus liebten es, diesen Prophet zu zitieren. Unser Prophetenabschnitt aus Jesaja 40 beginnt mit den Worten: „Tröstet, tröstet mein Volk! spricht euer Gott. Redet zum Herzen Jerusalems, und ruft ihm zu, dass sein Frondienst vollendet, daß seine Schuld abgetragen ist! Denn es hat von der Hand des HERRN das Doppelte empfangen für all seine Sünden.“ Ja, Jerusalem und das jüdische Volk hat doppelt von Strafe – durch die Geschichte hindurch – erhalten, aber auch ihr Segen wird einmal doppelt sein!
(Übrigens, im Vers 22 haben wir einen klaren Hinweis – schon aus der Bibel – das die Erde rund ist! „...der da thront über dem Kreis der Erde...“. Im hebräischen Urtext bezieht sich die mit „Kreis der Erde“ übersetzte Phrase („Chug“) auf eine Kugelform.)
- Michael Schneider -
Das Wetter
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3000 Evangelikale in Israel
Jack Hayford, der 73-jährige Evangelikalenführer aus Los Angeles, USA, besucht zur Zeit Israel und nimmt an einer Konferenz mit 3000 evangelikalen Kirchenführern und Laien aus aller Welt teil. Dies ist bereits sein 34. Besuch in Israel. Er bezeichnete den islamischen Extremismus als die größte Gefahr unserer Zeit und meint, eine militärische Konfrontationen mit dem Iran sei nach derzeitigem Stand der Dinge unvermeidlich. Auch sei der israelisch-palästinensische Konflikt von arabischen und islamischen Regimen im Nahen Osten dazu benutzt worden, um eine Ausrede für ihre extremistische Ideologie zu haben.
Organspenden in Israel
In Israel ist das Organspenden eine gute Sache. Allein in den letzten zwei Monaten haben sich weitere 20.000 Israelis bereit erklärt, dass bei ihrem Ableben ihre Organe für Hilfsbedürftige verwendet werden dürfen. Insgesamt sind es nun schon 370.000 Organspender. Diese Zahl sei zwar eine Besserung jedoch weiterhin nicht ausreichend, so die ADI-Organisation, die eine Kampagne diesbezüglich durchgeführt hatte und die Kartei der Organspender unter sich hat.
Israelis gehen gern aus
Wie aus einer neuen Studie des israelischen Lebensmittelherstellers Osem hervorgeht, gehen Israelis leidenschaftlich gerne in Restaurants. Im ersten Quartal von 2007 zahlten sie 2,8 Mrd. Schekel (509 Mio. Euro) in Restaurants. Während des untersuchten Zeitraums haben 830 000 Israelis täglich in Restaurants gegessen und dabei durchschnittlich 37 NIS pro Mahlzeit bezahlt. Die meisten Speisenden sind unter 40, säkular, haben höhere Bildung und wurden im Land geboren. Die Cafés florieren und sind für Israelis der bevorzugte Ort zum Auswärtsessen. 21,5 Prozent der Befragten gaben an, dass sie Cafés bevorzugen, 17 Prozent stimmten für Falafel- oder Shwarma-Stände und 14,5 Prozent für Fast-Food-Ketten.
Studenten gerieten aneinander
Nachdem der Hamas angehörige Studenten begonnen hatten, auf dem Kampus der An-Najah Universität in Nablus gegen die Fatah gerichtete Flugblätter zu verteilen, kam es zu schweren Zusammenstößen zwischen Studenten der beiden Gruppen. Die Kommilitonen der Shabiba – die Jugendorganisation der Fatah – verhinderten die Verteilung der Flugblätter. Die Sicherheitskräfte der Universität griffen sofort ein und versuchten, die Studenten mit Warnschüssen auseinanderzutreiben. Kurz darauf stürmten Mitglieder der Al-Aksa-Märtyrerbrigaden den Kampus und eröffneten das Feuer auf die Hamas-Anhänger und verletzten einen schwer und neun weitere leicht.
Vertreter der Arabischen Liga in Jerusalem
Gestern weilten der Außenminister Jordaniens, Abdelelah al-Khatib, und der Außenminister Ägyptens, Ahmed Abu-Gheit, als Gesandte der Arabischen Liga in Jerusalem. Dies wurde von Außenministerin Zippi Livni als ein historischer Schritt gewertet. Bei den Gesprächen mit israelischen Politikern wie Ministerpräsident Ehud Olmert und Staatspräsident Schimon Peres wurde die arabische Friedensinitiative diskutiert. Peres zeigte sich offen gegenüber diesem Plan und meinte, dass der Frieden nicht in zwei Treffen erreicht werden kann, jedoch die ersten Schritte besonders wichtig für die darauffolgenden Gespräche seien. Israel solle mit diesen Treffen fortfahren um den „Guten Willen“ zu bezeugen. Auch trafen die beiden Gesandten mit Oppositionsführer Benjamin Netanjahu zusammen, der diese arabischen Friedensplan eindeutig ablehnt, da er für Israel unzumutbare Forderungen stellt, wie der Rückzug auf die Grenzen von vor dem Sechstagekrieg 1967 und die Rückkehr von Millionen palästinensischer Flüchtlinge.
Knesset hat Sommerferien
Bei der gestrigen letzten Knessetsitzung vor der dreimonatigen Sommerpause musste schnell noch über 50 Gesetzesanträge abgestimmt werden. Die Marathonsitzung dauerte 14 Stunden und endete heute gegen 3.00 Uhr morgens. Anscheinend waren die Abgeordneten der Regierungskoalition schon zu erschöpft, so dass sie für ein Gesetz der Opposition stimmten, dementsprechend die Nationalversicherungszahlungen für Senioren angehoben werden sollen. Dieses Gesetz, das der Regierungspolitik eigentlich entgegensteht, wird den Staat nun 4 Milliarden Schekel kosten.
Attentat auf Mahmud Abbas?
Diese Woche wurden einige Schüsse auf das Haus des Vorsitzenden der palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmud Abbas, in Ramallah abgefeuert. Abbas war zu diesem Zeitpunkt zu Hause und es kam niemand von seiner Familie zu Schaden. Jetzt steht die Frage, ob dies als ein Attentat auf ihn gewertet werden kann, oder dies ein „Dummerjungenstreich“ war. In der letzten Zeit gehen Gerüchte um, dass die Hamas-Palästinenser versuchen wollen, Abbas zu beseitigen. Seither wurde die Sicherheit um sein Büro verstärkt, da dies der erste Vorfall dieser Art war und der palästinensische Sicherheitsdienst dies als eine ernsthafte Bedrohung ansieht. Diese Truppen haben infolgedessen zahlreiche Razzias gegen Hamas-Institutionen in der so genannten Westbank durchgeführt und Waffen konfisziert.
Streik konnte abgewendet werden
Der von der Histadrut-Gewerkschaft angedrohte Generalstreik wurde abgesagt. Demzufolge wird auch am Ben-Gurion-Flughafen der Flugverkehr normal weitergehen. Nach einer nächtlichen Marathonsitzung zwischen der Histadrut-Gewerkschaft und dem Finanzministerium kamen sich Finanzminister Ronnie Bar-On und Gewerkschaftschef Ofer Eini überein, dass die 700.000 Beschäftigten des Öffentlichen Dienstes bis zum Jahr 2009 einen Gehaltszuschuss von 5 % erhalten sollen.
Das Wetter
In Jerusalem werden heute bis zu 37 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 32 Grad, in Tiberias 40, am Toten Meer 43 und in Eilat bis zu 44 Grad.
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Minister wollen auf Leibwächter verzichten
Einige israelische Minister sind der Meinung, dass ihre persönliche Bewachung durch Leibwächter überflüssig sei und deshalb abgeschafft werden soll. Das wäre eine Ersparnis für die Staatskasse von etwa 100 Mio. Schekel im Jahr. Es sollten einzig und allein nur diejenigen Minister bewacht werden, die tatsächlich Gefahr laufen, angegriffen zu werden, sei es seitens von Juden oder von Arabern. Verschiedene Minister meinten, dass es sie sogar als störend empfinden, immer einen Wächter um sich haben zu müssen. „Zur Zeit ist eine enge Bewachung der Minister nicht nötig und sollte sich die Situation wieder anspannen, könnte diese Bewachung jederzeit wieder eingeführt werden“, so Gideon Esra, der Minister für Umweltschutz. Im Allgemeinen umgibt jeden Minister ein Schutztrupp von 12 Wächtern, die ihn im Schichtdienst rund um die Uhr bewachen.
Verbindungen zur Hisbollah geschwächt
Aus palästinensischen Sicherheitsquellen wurde mitgeteilt, dass die Verbindungen zwischen der libanesischen Hisbollah und dem so genannten Westjordanland geschwächt worden sind. Die Hisbollah habe es noch nicht aufgegeben, weiterhin zu versuchen, die Al-Aksa-Märtyrerbrigaden zu infiltrieren, aber ihre Fähigkeiten dazu sind stark eingeschränkt. Auch sei der Geldstrom auf diesem Gebiet zwischen den Terroristen und dem Libanon zum Erliegen gekommen. Die Schwäche der Hisbollah ist auf eine Reihe von Gründen zurückzuführen: Die ständigen, gezielten Aktionen gegen die Terroristen und deren Infrastruktur in Judäa und Samaria durch Israel zeigten ihre Wirkung, und zudem gewinnen zentralistische Elemente innerhalb der Brigaden nach und nach die Oberhand. Jedoch betrachtet man in israelischen Kreisen diese angebliche Schwächung der Kontakte mit der Hisbollah eher skeptisch, denn wahrscheinlich gehen sie über andere palästinensische Gruppen unvermindert weiter.
Fayyad zahlte auch Hamas-Regierungsmitglieder
Als Israel sich entschied, die 600 Millionen Dollar freizugeben, die es von der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) zurückbehalten hat, war nicht beabsichtigt, das Geld dafür zu verwenden, das Bankkonto des früheren palästinensischen Ministerpräsidenten Ismail Haniyeh zu füllen. Nun hat sich jedoch das palästinensische Finanzministerium dazu entschieden, die monatlichen Gehälter von Regierungsmitgliedern, darunter Hamas-Mitgliedern, auszubezahlen. Am Montag erhielt jede dieser Personen 21.000 NIS aus der Staatskasse des palästinensischen Finanzministers und Ministerpräsidenten Salam Fayyad ausbezahlt. Unter diesen Personen befindet auch der ehemalige palästinensische Außenminister Mahmoud al-Zahar, einer der radikalsten Hamas-Führer. Aus Reihen der Fatah wurde dieser Schritt verurteilt und sie warfen PA-Präsident Mahmud Abbas vor, „zweierlei Massstäbe“ gegenüber der Hamas anzulegen. „Zuerst erklärte er ihnen den Krieg, dann jedoch zahlt er ihnen Gehälter und unterstützt sie bei der Stabilisierung ihrer Regierung im Gazastreifen“, so diese Fatah-Mitglieder.
Zivilbevölkerung als Ziel
Ein syrischer Beamter ließ verlauten, dass sein Land zivile israelische Bevölkerungszentren mit Langstreckenraketen angreifen wolle, sollte es im nächsten halben Jahr zu einem Krieg zwischen Israel und Syrien kommen. Man wolle einen klassischen Landkrieg vermeiden, bei dem Israel deutlich die Oberhand auf dem Schlachtfeld gewinnen würde. So ist es besser einen zermürbenden Krieg gegen die Bevölkerung zu führen, denn damit würde Israel weit schwerer fertig werden. Man hätte aus der Kriegsführung im vergangenen Sommer gelernt, dass keine Panzerschlachten und Infantriekämpfe nötig seien, um einen Sieg über den jüdischen Staat davonzutragen. Außerdem könne man eine solche Bedrohung gegen die Zivilbevölkerung leichter dazu benutzen, Israel zu Konzessionen bei eventuellen Friedensverhandlungen zu zwingen.
Streik des öffentlichen Dienstes
Seit heute Morgen ist in Israel ein Generalstreik und morgen früh schließt sich vermutlich auch der internationale Flugverkehr an. 700.000 Beschäftigte des öffentlichen Dienstes legten ihre Arbeit nieder, denn sie fordern eine Gehaltserhöhung. Der Streik kostet die israelische Wirtschaft pro Tag 1 Milliarde NIS, das sind umgerechnet etwa 181,8 Millionen Euro.
600 Einwanderer aus Frankreich
Gestern trafen in Israel zwei Flugzeuge mit 600 jüdischen Einwanderern aus Frankreich ein. In den letzten 18 Monaten sind über 4000 Juden aus Frankreich nach Israel eingewandert. Seit Bestehen des Staates Israel gab es keinen Tag – auch nicht in Kriegszeiten – an dem kein Jude nach Israel eingewandert ist.
Israelis und Deutscher Pass
Im Jahr 2006 erhielten auf ihren Antrag hin 4313 Israelis einen deutschen Reisepass über die Deutsche Botschaft in Tel Aviv, was gegenüber dem Vorjahr einen Anstieg um 50 % ausmacht. Etwa 300.000 Israelis sind damit zugleich Inhaber eines deutschen Passes neben ihrem israelischen Reisepass.
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Blair in Israel
Der ehemalige britische Premierminister Tony Blair, der sich heute in Ramallah zu Gesprächen mit dem palästinensischen Premier Mahmud Abbas trifft, wurde von den Palästinensern hart kritisiert. Trotz der Tatsache, dass das britische Parlament die EU zu einem gemäßigteren Verhältnis zur Hamas aufgefordert hat, sehen die meisten Palästinenser in Blair keinen ehrlichen Vermittler, da er enge Verbindungen zum amerikanischen Präsidenten Bush unterhält und in seiner Rolle als Sondergesandter des Nahost-Quartetts mehr Druck auf Israel ausüben sollte, damit Israel die Checkposten entfernt und alle palästinensischen Gefangenen aus israelischen Gefängnissen freiläßt. Blair hat sich gestern mit verschiedenen hochrangigen israelischen Politikern getroffen, darunter Vizepräsident Ramon, Verteidigungsminister Barak und Außenministerin Tzippi Livni, die sich Blair gegenüber sehr positiv äußerte. Für heute sind Treffen mit dem israelischen Präsidenten Schimon Peres geplant sowie mit Premierminister Ehud Olmert.
Kassam-Rakete trifft Haus nahe Aschkelon
Eine Kassam-Rakete hat gestern ein Haus im Kibbuz Karmia nahe Aschkelon getroffen, dabei wurde ein Baby von Splittern verletzt, die Mutter und Großmutter erlitten einen Schock. Am Haus entstand erheblicher Sachschaden. Am Tag zuvor waren etliche Kassam-Raketen auf Israel abgefeuert worden, die alle im westlichen Negev landeten. Eine Frau war dabei leicht verletzt worden. Verantwortung übernahmen die Al Quds Brigaden, der militärische Arm des Islamischen Dschihads.
Biblisches Öl gegen Infektionen
Ein Professor der Tel Aviver Universität hat eine Schrifstelle aus der Bibel dazu benutzt, eine moderne Version eines altertümlichen Priesteröls herzustellen. Es stellte sich heraus, dass dieses Öl sogar vor unterschiedlichen Viren schützt. Professor Michael Ovadia von der zoologischen Fakultät teilte Israel21c mit, dass das Gemisch auf der Basis der Bibelstelle erstellt wurde, welche die Erstellung eines speziellen Öls für Israels Tempelpriester beschreibt, die sich selbst mit dem Öl salbten, bevor sie Tieropfer darbrachten. „Ich hatte eine Ahnung, dass dieses Öl, das mit Zimt und anderen Gewürzen hergestellt wurde, eine Rolle in der Vermeidung der Ausbreitung von Infektionen spielen würde“, sagte Ovadia. Während er das Öl dem biblischen Rezept gemäß zubereitete, fand er heraus, dass es sehr effektiv darin ist, den Transfer von Viren zu unterdrücken, darunter sogar Viren wie die Vogelgrippe, Herpes oder gar HIV. Seine Entdeckung hat er jetzt an die Firma Frutarom verkauft, die plant, das Öl in verschiedensten Anwendungen auf den Markt zu bringen. Geplant ist auch die Anwendung auf Flughäfen und in Krankenhäusern, um die Verbreitung von Infektionen einzudämmen.
Olmert: Ich bleibe Premier
Premierminister Ehud Olmert hat gestern Abend bei einer Versammlung der Kadima-Partei für Parteimitglieder in verantwortlichen Positionen erklärt, dass er Israel noch einige Jahre lang als Premierminister regieren wird. Wie das „Israel Radio“ berichtete, meinte Olmert, dass Israel mit einer angemessenen Kombination aus Sicherheitsinteressen, menschlichem Mitgefühl sowie wirtschaftlicher und sozialer Verantwortung regiert werden müsse.Olmert sagte vor den Kadimamitgliedern auch, dass er Haim Ramon und Ronni Bar-On als Minister eingesetzt habe, weil sie die „qualifiziertesten“ Kandidaten für die Regierungsposten darstellten, beide seien jedoch auch seine Freunde, und er lege den „Höchstwert“ auf Freundschaft, so Olmert.
Hanijehs Schuhe
Hamas-Premierminister Ismail Hanijeh wurden am letzten Freitag während der Versammlung in Gazas Stadtmoschee die Schuhe gestohlen, ein Vorfall, der palästinensischen Quellen zufolge für die Hamas sehr peinlich war. Als die Predigt in der Moschee endete, konnte Hanijeh seine Schuhe nicht mehr finden, was seine in Panik geratenen Bodyguards veranlasste, die Moschee und das umliegende Gelände abzuriegeln, bis die Schuhe gefunden würden, und sogar Verstärkung zu ordern.
Moslemische Männer ziehen sich vor dem Betreten einer Moschee nach alter Tradition die Schuhe aus. Es ist auch eine alte Tradition, dass arabische Jungen die hübschesten Schuhe für sich oder Verwandte stehlen. Nach einer kurzen, aber sehr intensiven Suche wurde der junge Dieb gefasst. Nachdem Hamasmitglieder ermittelt hatten, dass der Junge nicht gewußt hatte, wessen Schuhe er da gestohlen hatte, wurde er wieder freigelassen. Das hielt die Hamas allerdings nicht davon ab, ihre Rivalen von der Fatah für den Vorfall die Schuld zu geben. „Diese Fatah-Leute tun ihr möglichstes, um die Hamas in Misskredit zu bringen“, sagte ein Hamasmitglied gegenüber der israelischen Presse. „Es ist gut möglich, dass der Junge von einem Fatah-Aktivisten beauftragt wurde, die Schuhe zu stehlen und so die Hamas zu blamieren.“
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Dreifacher Geburtstag im Beilinson-Krankenhaus
 Tali Karni (36) aus Petach Tikwa brachte gestern ihre Tochter im Beilinson-Krankenhaus zur Welt. Die Freude über diese Geburt ist groß, denn Tali und ihr Ehemann Sohar (38) hatten beide gestern Geburtstag. Die Tochter – das vierte Kind der Familie – wurde per Kaiserschnitt geboren und gesellte sich zu ihren Brüdern Elad (12) sowie Ido und Adi, beide 7 Jahre alt. „Die Geburt wäre eigentlich erst im August fällig gewesen, aber am Schabbat wurden die Wehen immer stärker, so dass wir ins Krankenhaus fuhren. Die Geburt fand jedoch erst nach Mitternacht statt, sodass dies bereits auf unseren Geburtstag fiel. Alles ist vom Himmel vorbestimmt. Von jetzt an werden wir immer zu dritt Geburtstag feiern“, so Tali.
Peres ist jetzt Ehren-Druse
 Gestern besuchte eine Delegation israelischer Drusen den neuen Präsidenten Schimon Peres in seiner Jerusalemer Residenz. Bei seinem Eintritt in die Empfangshalle rief der langjährige Präsidentschaftsberater in Drusenangelegenheiten, Kamil Mansour, alle Anwesenden auf, sich zu erheben, indem er in Arabisch: „Steht auf für den Rais (Präsidenten)!“ rief. Danach wurde Peres in ein langes traditionelles Gewand der Drusen gekleidet, das normalerweise an Feiertagen getragen wird. Scheich Kamil Tarif erklärte Peres zu einem Ehren-Drusen. Scheich Muafak Tariff sagte Peres, dass diese Delegation gekommen sei, um dem „Bürger Israels Nummer 1“ Tribut zu zollen, denn „wir lieben dich sehr“, so der Scheich. Peres war der erste Ministerpräsident Israels, der einen drusischen Vizeminister einsetzte – Salah Tarif –, der später zum Minister erhoben worden war.
Grundsteinlegung für Kommunikationsschule
 In der Dajan-Kaserne bei Tel Aviv wurde gestern der Grundstein für die erste „Kommunikationsschule“ des israelischen Militärs gelegt. Bei der Zeremonie war die Zahal-Sprecherin Miri Regev zugegen sowie auch andere Offiziere des Pressekorps der israelischen Armee. „Die heutige Wirklichkeit erfordert es, die Kommandeure des Militärs mit den Fähigkeiten auszurüsten, wie man sich am besten gegenüber den Medien ausdrückt, insbesondere in solchen Situationen, wo Soldaten während eines Einsatzes von Kameras und Reportern umgeben sind. Dies schuf die Notwendigkeit, diese Schule einzurichten“, so Regev. Außerdem wird diese Schule auch eine mobile „Zweigstelle“ haben, die überallhin gelangen kann.
Beginn des Wiederaufbaus von Homesh
Hunderte Israelis umgingen gestern das Netz der Grenzsoldaten in Samaria und gelangten in die vor fast zwei Jahren zerstörte Siedlung Homesh in Nordsamaria und begannen mit dem Wiederaufbau. Am Sonntagmorgen hatten sich etwa 3.000 Menschen auf den Weg nach Homesh gemacht, der Großteil wurde jedoch an eigens dafür errichteten Strassensperren abgewiesen. Nur wenigen Hunderten gelang es im Schutze der Dunkelheit Homesh zu erreichen, und sie schafften es, bis zum frühen Morgen den Wasserturm aufzubauen und die Fundamente für die neue Synagoge zu legen. Heute Vormittag berieten sich die Sicherheitskräfte, wie man die Eindringlinge am besten wieder vom Gelände entfernen könnte.
Neuer Satellit zur Überwachung des Iran
Für September ist der Start des neuen israelischen TecStar-Spionagesatellits geplant, der hauptsächlich zur Überwachung der iranischen Atomanlagen dienen soll. Der Satellit wiegt etwa 330 kg und enthält die Technologie der nächsten Generation des „Synthetic Aperture Radar“ (SAR) und wird einer der modernsten und stromlinienförmigsten Satelliten der Welt sein. Die israelische Luftfahrtindustrie (IAI) entwickelte die SAR-Technologie, die es ermöglicht, gestochen scharfe Bilder auch durch Wolkendecken zu erhalten. Der Start soll an Bord einer indischen Rakete vom Sriharikota-Spacezentrum in Indien erfolgen. „Der Start des TecStar wird Israel zu eines der führendsten Länder der Welt in der Satellitenentwicklung katapultieren“, so ein Angestellter der IAI gegenüber der israelischen Presse.
Morgen Tag der Tempelzerstörung
Heute Abend beginnt in Israel und allen jüdischen Gemeinden in der Diaspora der Tischa be Aw, der Gedenktag der Tempelzerstörung. Am Abend vor Tischa be Av sollte man eine ausgedehnte Mahlzeit essen, als Vorbereitung auf das Fasten. Kurz vor dem Fasten nimmt man noch eine spezielle Mahlzeit zu sich: (Seuda Ha'mafseket) - ein gekochtes Ei, Brot und Wasser. Das Ei erinnert uns an den Kreislauf des Lebens. Diese Mahlzeit wird auf dem Boden sitzend gegessen, als Symbol der Trauer. Tischa be Av ist ein voller Fastentag, vom Abend bis zum nächsten Abend wird weder gegessen, noch getrunken. Das Tragen von Lederschuhen ist nicht erlaubt. Das Lernen von Torah und Talmud ist nicht erlaubt, ausgenommen von Stellen, die sich auf Trauer beziehen, denn das Lernen von Torah wird als Freude betrachtet. Man grüßt andere nicht, wenn man einen Gruß erwiedern muß, dann nickt man nur mit dem Kopf oder bewegt nur die Lippen.
Rabbi Jochanan sagte, dass dieser Tag (als die Kundschafter aus dem Land Jisrael kamen und ihren entmutigenden Bericht ablieferten), der Vorabend von Tischah be'Av war. Der Heilige, gelobt sei sein Name, sagte, "Du hast für nichts geweint. Ich werde dieses Datum für Euch als ein Tag wirklichen Weinens für alle kommenden Generationen einsetzen".
Ereignisse der jüdischen Geschichte die an Tischa beAw stattfanden:
Am neunten Aw wurde verfügt, dass die Generation, die durch die Wüste gewandert war, nicht das Land Israel betreten durfte (Bamidbar 14:26-35). Im Jahre 586 v. Chr. wurde der erste Tempel durch Nebuzaradan zerstört. Er war ein Gesandter des babylonischen Königs Nebukadnezar. Im Jahre 70 n. Chr. zerstörten die Römer den zweiten Tempel. Die Römer zerstörten auch die Stadt Bethar und töteten alle ihre Bewohner; die Vertreibung der Juden aus England 1290, die Vertreibung der Juden aus Spanien und der Ausbruch des ersten Weltkrieges.
Das Wetter
In Jerusalem werden heute bis zu 29 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 29 Grad, in Tiberias 37, am Toten Meer 39 und in Eilat bis zu 40 Grad.
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Siedlungen sollen keine Unterstützung mehr erhalten
Heute wird damit gerechnet, dass die Regierung einer Übergabe der Abteilung für Siedlungsangelegenheiten von der zionistischen Gewerkschaft unter die direkte Verantwortung des Landwirtschaftministers, Schalom Simchon (Arbeiterpartei), zustimmen wird. Dieser Schritt bedeutet, dass die jüdischen Siedlungen in Judäa und Samaria, die bisher pro Jahr zig Millionen Schekel an staatlicher Unterstützung erhielten, nicht mehr mit einberechnet werden und diese Gelder zur Entwicklung des Negev und Galiläas sowie der Randgebiete umgeleitet werden. Insgesamt handelt es sich um 100-200 Mio. Schekel aus dem jährlichen Staatshaushalt. Olmert hegte diesen Plan bereits bei seinem Amtsantritt vor etwa eineinhalb Jahren.
Juden dürfen nicht an Siedlungsauflösungen teilnehmen
Der Rabbinerrat für Judäa und Samaria legte fest, dass entsprechend der Bibel Juden in keiner Weise an der Räumung von jüdischen Siedlungen teilnehmen dürfen. Israel National News berichtete, dass viele Soldaten sich an die Rabbiner gewandt hatten mit der Frage, ob sie vom biblischen Standpunkt aus Juden von ihrem von Gott verheissenen Grund und Boden deportieren dürften. Vor dem Abzug aus dem Gazastreifen hüteten sich die Rabbiner solche Aussagen zu machen. Jedoch jetzt, nachdem in Umfragen immer mehr Israelis die Meinung vertreten, dass der Abzug ein Fehler war, werden sie mutiger und sprechen sich diesbezüglich klar aus. Ministerpräsident Olmert sagte letzte Woche, dass es ein unrealistischer Traum sei, die Gebiete von Judäa und Samaria für immer unter israelischer Kontrolle zu belassen und er dort die Auflösung weiterer jüdischer Wohnorte plane.
Abbas will Hamas-Gehälter zahlen
Der Vorsitzende der palästinensischen Autonomiebehörde Mahmud Abbas plant, gegen das internationale Finanzembargo gegenüber der Hamas zu verstoßen, indem er die Gehälter des vergangenen Jahres den der Hamas angehörigen ehemaligen Regierungsbeamten auszahlen will. Mit der Wahl der Hamas-Regierung im Frühjahr 2006 trat das internationale Embargo in Kraft, weshalb sie keine Gehälter bekamen. Nachdem die Hamas den Gazastreifen Anfang des Monats übernahm und Abbas eine neue Hamas-freie Regierung einsetzte, wurde erneute finanzielle Hilfe für Abbas und die PLO durch die westlichen Mächte eingeleitet. Abbas will die Beamten vollständig für den langen Nichterhalt der Gehälter entschädigen.
Ab 4 Jahre schon im Internet
Entsprechend einer neuen Umfrage des israelischen Teleseker-Meinungsforschungs-Instituts beginnen israelische Kinder bereits im Alter von 4 Jahren mit der Nutzung des Internets. 62 % der israelischen Bürger im Alter von über 5 Jahren nutzen das Internet tagtäglich, darunter 58 % der Kinder im Alter zwischen 5-12 Jahren, die das Internet für Online-Spiele, Schulaufgaben und andere Unterhaltungsinhalte nutzen, so der Bericht in Israels Business-Zeitschrift „Globes“.
Zahal: Die Zeit läuft ab
Ein hoher Offizier der israelischen Armee meinte gegenüber dem israelischen Rundfunk, dass die noch offene Tür mit der Möglichkeit, die im Gazastreifen entstehende Hamas-Armee zu zerstören, sich rapide schliesse. Das Militär müsse einen schnellen Schlag gegen diese 13.000 Mann starke Armee ausführen, um noch einen Sieg zu landen. Diese Truppe sei gut trainiert, habe genug Soldaten und die Motivation, gegen Israel zu kämpfen und verfüge über ein Arsenal fortgeschrittener Antipanzer- und Flugabwehrraketen sowie eine ständig steigende Zahl von Kurzstreckenraketen.
Jetzt wieder da: Newsticker!
Wieder jeden Tag aktuelle Schlagzeilen über den Newsticker! Besuchen Sie unsere Webseite www.israelheute.com für ständig aktualisierte Nachrichten aus Israel, die in der weltweiten Presse nicht zur Sprache kommen.
Iran will Syrien aufrüsten
Am Donnerstag wurde bei einem Treffen zwischen dem syrischen Präsidenten Bashar Assad und seinem iranischen Amtskollegen Mahmud Ahmedinedschad ein Vertrag abgeschlossen, demzufolge Iran Syrien mit Waffen versorgen will, wenn Syrien jegliche Verhandlungen mit Israel auf Eis legt. Im Rahmen dieses Vertrages soll Syrien 18 Kampfjets des Typs MiG-31 sowie acht Flugzeuge des Typs Suchoi-24 erhalten, dazu 400 T-72-Panzer aus russischer Herstellung, Mikojan-8-Hubschrauber und C-801 sowie C-802-Raketen aus iranischer Herstellung. Dies wurde gestern in der in London erscheinenden arabischen Tageszeitung „Al Shark al Awsat“ veröffentlicht. Mit dieser Waffenlieferung würde die syrische Armee entschieden an Stärke gewinnen. Außerdem will Iran die syrische Atomforschung im technischen Bereich unterstützen und in der Entwicklung von chemischen Kampfstoffen helfen. Zusätzlich sollen die syrische Marine und Luftwaffe im Iran trainieren dürfen.
Das Wetter
In Jerusalem werden heute bis zu 31 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 29 Grad, in Tiberias 37, am Toten Meer 39 und in Eilat bis zu 41 Grad.
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Humanitäre Hilfsgüter nach Gaza
Vom 15. bis 19. Juli wurden über den Sufa-Übergang etwa 5411 Tonnen humanitärer Hilfsgüter in den Gazastreifen übergeben. Darunter befinden sich medizinische Ausrüstung, Medizin, Nudeln, Früchte, Fisch, Milchprodukte, Mehl, Zucker, Reis, Kochöl, Stroh, Stecklinge, Gewürze, Süßigkeiten, Windeln, Sauerstoffflaschen, Wasserpumpen, Trafos, Generatoren und Baumaterialien. Diese Übergabe wurde durch das Gaza-Distrikt-Büro organisiert.
Mörder des italienischen Touristen verurteilt
Ashraf Hanaisha, der im August 2006 den italienischen Touristen Angelo Frammartino mit einem Messer tödlich verletzt hatte, wurde gestern vom Militärgericht des Bezirks Judäa zu einer lebenslänglichen Haftstarfe verurteilt. Hanaisha hatte sich in Ramallah ein Messer gekauft und war damit nach Jerusalem gekommen, wo er neben dem Herodes-Tor seinem Opfer auflauerte. Nach der Tat war der Araber geflohen, ergab sich jedoch auf Drängen seiner Familie der Polizei. Bei den Verhören gab er zu, den Mord begangen zu haben.
Abbas empfängt freigelassene Palästinenser
Heute morgen um 6.00 Uhr fuhr die Bus-Kolonne der 256 freigelassenen palästinensischen Häftlinge vom Gefängnis Kziot im Negev ab und brachte sie zum Checkpoint Bitunia, am Ortseingang zu Ramallah, wo sie vom Vorsitzenden der palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmud Abbas, in einer großen Feier empfangen wurden. Zuerst wollte Israel die Häftlinge, die zum Großteil der Fatah angehören, an vier verschiedenen Orten absetzen, jedoch auf Wunsch der PA wurde dies geändert, da daraus ein großes Ereignis zelebriert werden sollte. Gestern mussten die Häftlinge eine Erklärung unterzeichnen, in der sie sich verpflichten, keine Terroraktivitäten mehr auszuführen und auch nicht solche kriminellen Taten, für die sie in Haft kamen.
Ahmedinedschad gegen Freilassung Schalits
Irans Präsident Mahmud Ahmedinedschad forderte vom in Damaskus lebenden Hamas-Führer, Khaled Mashaal, die Freilassung des israelischen Soldaten Gilad Schalit bis nach dem Sommer hinauszuzögern. Als Grund sagte Ahmedinedschad bei dem gestrigen „Terrorgipfel“ in der syrischen Hauptstadt, dass der Sommer eine Probezeit sei, wo abzuwarten ist, ob Israel Syrien angreift oder ob die USA einen Angriff gegen den Iran unternehmen. Erst nachdem der Sommer diesbezüglich ereignislos verläuft, könne weiter an einen Gefangenenaustausch gedacht werden. Ähnliche Worte vermittelte der iranische Präsident auch dem Führer der Hisbollah, Scheich Hassan Nasrallah. Desweiteren traf Ahmedinedschad mit dem syrischen Präsident Bashar Assad zusammen, der ihn herzlich empfing. Er versprach Assad eine Finanzhilfe von 2,5 Mrd. Dollar.
3. Israel-Konferenz in Neustadt

Ludwig Schneider hält auf der 3. Israelkonferenz in Neustadt a.d.W. (Gimmeldingen) drei wichtige Vorträge. Die Israelkonferenz findet an diesem Wochenende, von heute, Freitagabend bis Sonntagabend statt, d.h. vom 20. – 22. Juli 2007. Näheres und Programm bei
www.miteinander-e-v.de und bei Herrn Marhöfer, Tel.: 0172-7684238. Veranstaltungsort: Meerspinnhalle, Kirchplatz 1, 67435 Neustadt-Gimmeldingen.
Email: thomas@Marhoefer.de<
Schabbat-Lesung und Kommentar
„Dewarim - Worte“, 5. Mose 1,1 bis 3,22;
Haftara-Prophetenlesung: Jesaja 1,1-27
Interessant: Gerade jetzt, in einer Zeit, in der zwischen dem israelischen Gerichtshof und dem Staatsanwalt (Ex-)Präsident Katzavs Anklage zur Debatte steht, die Mißtrauen im Volks hervorruft, lesen wir, wie Mose seine Abschlußrede in 5. Mose 1 mit Rechtsstimmungen der Richtern beginnt, wie im Vers 17: „Ihr sollt im Gericht nicht die Person kennen; den Kleinen wie den Großen sollt ihr hören. Ihr sollt euch vor niemandem fürchten, denn das Gericht ist Gottes Sache.“
Kommentar:
Die Parascha eröffnet die Lesung des Fünften und letzten Buches Mose. Die Besonderheit des Buches zeigt sich an folgender Gegenüberstellung: Im vierten Buch Mose 1,1 war es noch: „Und der HERR redete zu Mose...“, aber nun in 5. Mose 1,1: „Dies sind die Worte, die Mose zu ganz Israel geredet hat...“ oder wie wir im 5. Vers lesen, Mose „legte ihnen nun die Thora (das Gesetz) aus“. Das Wort für Auslegen im hebräischen Urtext heisst „be’er“, kommt von der Wörterkombination „Be-Or“, d.h. ans Licht (bringen) – erleuchten/erleutern.
Im Deuteronomium begegnet uns ein Mose, der aus dem Eigenen redet und dessen Worte letztlich durch Gott selbst autorisiert sind. Der unbeholfene Sprecher (vgl. 2. Mose 4,10) hat sich nun im Alter von 120 gewandelt zu einem, der sagen kann: „Horcht auf, ihr Himmel, ich will reden, und die Erde höre die Worte meines Mundes! (5. Mose 32,1)“, dessen Lied seinen Platz neben dem Lied des Lammes hat (Offenbarung 15,3).
Warum wiederholt Mose die Geschehen um Israel seit dem Auzug? Weil er nun vor einer neuen Generation steht, die den Auszug nicht miterlebte. Der Text bringt in gewaltiger Exposition einen Abriss der Wüstenzeit. Es findet keine verklärende Geschichtsschreibung statt, sondern ohne beschönigende Schnörkel wird Schuld und daraus folgendes Gericht benannt. Mose weist auf die Verheißung vor knapp 40 Jahren, und wie Gott das Volk schon vermehrte und segnete, und es noch „1000fach“ tun wird. Der falsche Rat der zehn Kundschafter wird ebenso erwähnt, wie eigenmächtige Eroberungszüge ohne Gottes Auftrag.
Der heutige Wochenabschnitt ist aktueller denn je, denn auf die Frage, warum die Kinder Israel 40 Jahre durch die Wüste irren mussten, nennt Mose unverhohlen die Dinge beim Namen. Es scheint, als wiederhole sich dieses Drama, denn erneut wehrt sich Israel, die Verheißung Gottes zu realisieren. Israel war 1967 so dicht am Ziel; es hätte nur das durch ein Wunder in nur sechs Tagen eroberte Eretz Israel mit Jerusalems Altstadt annektieren sollen. Weil Israel dies nicht tat, rückte alles wieder in weite Ferne.“ - Ohne spekulieren zu wollen: 1967 liegt 40 Jahre zurück...
Damals wie auch heute führte Gott sein Volk nicht in ein unbewohntes, leeres Land, sondern in ein von Heiden bewohntes Land. Selbst Jerusalem, von Gott zu seiner Wohnstatt erkoren und auf ewig zur Hauptstadt Israels ernannt, existierte schon vorher als bevölkerte Jebusiterstadt.
Gottes Wille läuft oft unserer Vernunft zuwider... Israels Landnahme, damals und heute, kann man eben nur göttlich verstehen. Was Israel heute braucht, sind nicht Rhetoriker, die viel Worte und unbrauchbare Abkommen machen, sondern Menschen wie Mose, die sich als Täter, als Ausführer der Verheißungen qualifizieren.“
Die Könige Sihon und Og wurden zum Zeichen des Siegeszugs der Gesalbten (Psalm 105,15) Gottes: „Und dem Josua gebot ich zu jener Zeit und sprach: Deine Augen haben alles gesehen, was der HERR, euer Gott, diesen beiden Königen getan hat. So wird der HERR allen Königreichen tun, zu denen du hinüberziehst. Fürchtet sie nicht! Denn der HERR, euer Gott, er ist es, der für euch kämpft!“ (5. Mose 3,22) - Michael Schneider -
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Donnerstag, 19. Juli 2007
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Protest ehemaliger Gaza-Bauern
 Fast zwei Jahre nachdem sie gezwungen wurden, ihre blühenden Ortschaften im Gazastreifen zu verlassen, haben hunderte von israelischen Bauern noch immer nicht die von der Regierung versprochenen Entschädigungszahlungen erhalten. Aus diesem Grund wird seit Sonntag eine Woche lang vor dem Büro des Premierministers in Jerusalem protestiert. Den Bauern war Land innerhalb der israelischen Grenzen versprochen worden, aber nur eine Handvoll von ihnen haben tatsächlich Land erhalten. Lesen Sie in unserer aktuellen israel heute Ausgabe das Interview mit einem ehemaligen Gusch Katif Bewohner (siehe Bild), der jetzt mit seiner Familie auf den Golanhöhen lebt!
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Terrorist erhielt achtfach lebenslänglich
Der Terrorist Shadi Sayid Suleiman Sayidah wurde diese Woche vom Militärgericht des Bereiches Judäa zu achtfacher lebenslänglicher Haft verurteilt. Sayidah hat das Leben von sechs israelischen Soldaten auf dem Gewissen, die er mit einem Komplizen im Februar 2002 an dem Ein Ariq-Checkpoint erschoss. Außerdem war er im Juli 2003 an der Ermordung des Israelis Amir Simhon an der Tel Aviver Strandpromenade beteiligt und tötete zudem im September 2003 einen palästinensischen Zivilisten, den er der Zusammenarbeit mit Israel verdächtigte.
Schulpflicht bis zum 18. Lebensjahr
Israelische Jugendliche müssen in Zukunft bis zum Alter von 18 Jahren in die Schule gehen. Dies wurde am Dienstag in der Knesset entschieden. Bisher bestand die Schulpflicht nur bis zum 16. Lebensjahr. Das neue Gesetz, das in den nächsten drei Jahren in die Praxis umgesetzt werden soll, ist dazu gedacht, den Kampf gegen vorzeitige Schulabbrüche zu stärken. Dabei wird von den lokalen Behörden und Schulen gefordert, alternative Rahmenbedingungen für die Schüler zu schaffen, die von ihren Schulen verwiesen werden. Die Generaldirektorin des Bildungsministeriums und Knessetabgeordnete, Ronit Tirosh (Kadima), hatte dieses Gesetz zusammen mit dem Vorsitzenden des Erziehungsausschusses der Knesset und Knessetabgeordneten Michael Melchior (Arbeiterpartei) initiiert. „Israel übernimmt die Verantwortung für alle seine Schüler“, so Tirosh. „12 Jahre Schulausbildung sind eine Grundvoraussetzung dafür, einen Beruf zu erlangen.“ Yitzhak Kadman, Vorsitzender des Rates für das Kind, bezeichnete die Verabschiedung des Gesetzes als eine „historische Revolution“, die die Verwirklichung des Grundrechts auf Bildung ermögliche.
Soldaten befreiten Rehkitz
In der Jordan-Senke trainierende Soldaten fanden gestern Abend ein junges Rehkitz an ein Beduinenzelt gebunden und befreiten es unmittelbar, nachdem sie von einem Beamten der Naturschutzbehörde dazu ermächtigt wurden. Die Soldaten nahmen das Rehkitz zu einer medizinischen Untersuchung mit in ihre Kaserne, bevor es wieder freigesetzt wurde. „Dies ist nicht das erste Mal, dass Soldaten wilde Tiere aus dem Besitz von Beduinen befreien“, so Assaf Kaplan von der Naturschutzbehörde. „Diese Tiere werden von den Beduinen gefangen und ein paar Jahre lang als Haustiere gehalten und dann verspeist.“
Europäer sehen Juden verdächtig an
Einer neuen Umfrage in sechs europäischen Staaten zufolge, unterstellt die Mehrheit der Befragten den in ihren Ländern lebenden Juden, dass diese ihre Loyalität mehr gegenüber Israel als gegenüber ihrem Gastland wahren. Außerdem sind sie der Meinung, dass diese Juden einen zu großen Einfluß im Geschäftsleben und in Finanzangelegenheiten hätten. Mindestens 50 % der Befragten in England, Belgien, Ungarn, Holland, Österreich und in der Schweiz sehen die in ihren Ländern lebenden Juden als eine Art „fünfte Säule“ an, die immer Israel an erster Stelle halten werden. Die größten Anzeichen von Antisemitismus wurden in Ungarn festgestellt, wo 61 % denken, dass die Juden eine zu große finanzielle Macht ausüben. Avraham Foxman, der Direktor der Anti-Diffamierung-Liga, dessen Organisation diese Umfrage durchführte, sagte, dass die Ergebnisse dieser Umfrage die unter der Oberläche brodelnden Faktoren beinhalte, die mit ein Grund zur Ermöglichung des Holocaust am jüdischen Volk waren.
Wirtschaft auf Rekordniveau
Die israelische Wirtschaft ist derzeit in einem beeindruckenden Wachstum begriffen. Dies geht aus einem vor kurzem erschienenen Zwischenbericht des Finanzministeriums zur wirtschaftlichen Situation des Landes hervor. Das Wachstum der israelischen Industrieproduktion im Jahr 2006 war mit 37,1 % das höchste in der Welt. Das „Wall Street Journal“ bezeichnet Israels Wirtschaft als „diejenige mit dem größten Unternehmergeist weltweit.“ Nachdem das Finanzministerium für 2006 ein über dem Durchschnitt der OECD-Länder liegendes Wirtschaftswachstum von 6,3 % verzeichnet hatte, wird für das erste Quartal 2007 ein Anstieg der wirtschaftlichen Leistung von 6,3 % und eine Erhöhung der Exporte von 11,1 % vermeldet. Wie der „Economist“ berichtet, erwartet man in Israel eine Inflationsrate von nur einem Prozent für das diesjährige Fiskaljahr, die drittniedrigste Quote im weltweiten Vergleich. Die Bank of Israel hat den Leitzins auf 3,5 Prozent gesenkt, und die Rating-Agentur Standard & Poor hat die israelische Krediteinstufung auf „positiv“ heraufgesetzt.
Ab Morgen 3. Israelkonferenz in Neustadt a.d.W.
Ludwig Schneider hält auf der 3. Israelkonferenz in Neustadt a.d.W. (Gimmeldingen) drei wichtige Vorträge. Die Israelkonferenz findet an diesem Wochenende, von Morgen, Freitagabend bis Sonntagabend statt, d.h. vom 20. – 22. Juli 2007. Näheres und Programm bei Prof. Ziegler bzw. Herrn Marhöfer, Tel.: 06236-550915.
Das Wetter
In Jerusalem werden heute bis zu 32 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 30 Grad, in Tiberias 40, am Toten Meer 41 und in Eilat bis zu 40 Grad.
Wir wünschen Ihnen aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels, einen gesegneten Tag. Der derzeitige Wasserspiegel des Sees Genezareth liegt bei – 211,53 m unter dem Meeresspiegel (Tendenz sinkend) – der ideale Wasserstand beträgt -208,80 Meter unter dem Meeresspiegel.
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Mittwoch, 18. Juli 2007
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Peres über das biblische Kernland
Der neugewählte israelische Präsident Schimon Peres sagte gestern, dass Israel heute wahrscheinlich die Kontrolle über das biblische Land östlich des Jordans (im heutigen Jordanien) haben würde, wären nicht 6 Mio. Juden im Holocaust ermordet worden. Diese Bemerkung fiel während einer Rede am Grab des Zionisten Ze'ev Jabotinsky, der sein Leben lang einen zionistischen Staat auf beiden Seiten des Jordans beführwortet hatte. Die Bemerkung des israelischen Präsidenten kam für viele überraschend, da davon ausgegangen wurde, dass er als linksgerichteter, säkularer Staatsmann die biblischen Ansprüche auf das Land nicht akzeptieren würde. Nur wenige Stunden vor seiner Amtseinführung am Sonntag hatte Peres noch verlauten lassen, dass es an der Zeit sei, dass die Nation sein biblisches Kernland in Judäa und Samaria an die palästinensischen Araber abgeben müsse. „Wir müssen uns von den besetzten Gebieten trennen“, hatte Peres gegenüber der Nachrichtenagentur AP. Diese Äußerung rief besonders bei rechtsgerichteten Israelis starke Kritik hervor.
Vorbereitungen der israelischen Armee
Ein hochrangiger israelischer General hat am Montag bestätigt, dass die israelische Armee sich auf einen schweren Krieg mit Syrien in naher Zukunft vorbereitet. Generalmajor Eyal Ben-Reuven sagte vor dem israelischen Institut für nationale Sicherheitsstudien, dass Syrien sich auf große militärische und zivile Opfer einstellen sollte, falls ein Krieg ausbricht. Syrien „wird versuchen, Israels Heimatfront zu attackieren, um in den folgenden Friedensgesprächen diplomatische Vorteile zu gewinnen und um einen Keil in Israels Gesellschaft zu treiben“, sagte Ben-Reuven, der letztes Jahr im Krieg gegen die Hisbollah an Israels Front im Norden als Vizekommandeur diente. Um Syrien diesen „Sieg“ zu nehmen, trainiert die israelische Armee zur Zeit auf eine schnelle Invasion Syriens, um „die Gebiete, von denen die Raketen aus gegen Israel abgeschossen werden, so schnell wie es nur geht außer Gefecht zu setzen.“
Fatah: Israel muss mehr Palästinenser freilassen
Der Generaldirektor der Gefängnisbehörde in der palästinensischen Autonomiebehörde, Ziad Abu Ein, erklärte, dass er „entäuscht“ seit, dass bekannte Palästinenser, darunter Mitglieder des Parlaments, nicht mit auf der Liste der Gefangenen stehen, die Israel als Geste des guten Willens gegenüber Palästinenserpräsident Abbas freiläßt. „Wir hatten gehofft, dass Israel den Glauben der Palästinenser an den Friedensprozess wieder aufrichten würde“, sagte Ziad Abu Ein entäuscht. “Wir freuen uns über die Freilassung jedes einzelnen Gefangenen, aber wir bedauern die Tatsache, dass uns von israelischer Seite her weiter verweigert wird, am Prozess über die Festlegung der Kriterien der freizulassenen Gefangenen mitzuwirken.“ Abu Ein rief die Palästinenser dazu auf, nicht allzu überschwenglich auf die Freilassung der 250 Gefangenen kommenden Freitag zu reagieren. „Seit Olmert in Sharm El Sheich erklärt hat, dass er Gefangene freilassen würde, hat Israel 326 Palästinenser inhaftiert. Diese Art von Einstellung ermutigt Extremismus...“, so Abu Ein.
Türkei will antike Tafel zurückgeben
Eine türkische Delegation hat dem Jerusalemer Bürgermeister Uri Lupolianski übermittelt, dass ihre Regierung ernsthaft in Betracht ziehe, eine antike Tafel aus der Zeit König Hiskias zurückzugeben, die vor dem 1. Weltkrieg in Jerusalem gefunden wurde. Die 2700 Jahre alte Tafel enthält Berichte über den Ersten Tempel und beschreibt den Bau eines Tunnels unter dem Tempelberg. Hiskia wird im 2. Buch der Chroniken und in 2. Könige als ein König erwähnt, der mit direkter göttlicher Hilfe Jerusalem gegen die Assyrer verteidigen konnte. Die Tafel ist ein weiterer Beweis dafür, dass biblische Charaktere und Erzählungen real sind.
Auf den Spuren der Juden von Kap Verde
Gideon Behar, israelischer Botschafter im Senegal, besuchte kürzlich die Kapverdischen Inseln vor der Küste Senegals. Die Bevölkerung von Kap Verde besteht aus Afrikanern und Europäern, von denen viele jüdische Wurzeln haben. Einige wanderten um 1460 aus Portugal ein; andere wiederum ließen sich während des 19. Jh. auf den Inseln nieder. Der große Anteil alleinstehender Männer hatte zur Folge, dass häufig Mischehen eingegangen wurden. Familiennamen, Friedhöfe, eine Stadt namens „Synagoga” und andere jüdische Spuren sind noch heute Zeugen dieser Tage. Typische jüdische Nachnamen wie Cohen, Levy, Ben Shimol, Oliviera und Ferreira sind weit verbreitet auf der Insel. Die jüdischen Nachkommen wissen oftmals genau um ihre einzigartige Abstammung, und sie tragen dies stolz zur Schau, ungeachtet der Tatsache, dass sie über Generationen hinweg wie Christen lebten.
Lesen Sie in der neuen August Ausgabe, wie der israelische Botschafter einen jüdischen Arzt traf, der einem Mädchen mit jüdischen Vorfahren medizinisch helfen konnte! Der ganze spannende Erlebnisbericht jetzt in der neuen israel heute Zeitschrift!
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Das Wetter
In Jerusalem werden heute bis zu 29 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 30 Grad, in Tiberias 35, am Toten Meer 39 und in Eilat bis zu 39 Grad.
Wir wünschen Ihnen aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels, einen gesegneten Tag.
Vorträge in Deutschland
Ludwig Schneider hält auf der 3. Israelkonferenz in Neustadt a.d.W. (Gimmeldingen) drei wichtige Vorträge. Die Israelkonferenz findet am kommenden Wochenende von Freitagabend bis Sonntagabend statt, d.h. vom 20. – 22. Juli 2007. Näheres und Programm bei Prof. Ziegler bzw. Herrn Marhöfer, Tel.: 06236-550915.
Wöchentliche Angebote
20 % Preisnachlass auf die Produkte der Woche zum ISRAELSONNTAG!Am 12. August feiern wir laut Kirchenjahr den nächsten „Israelsonntag“, in protestantischen Kirchen schon seit dem 16. Jh. bekannt. In unserer Zeit ist es aktueller und nötiger denn je, sich zu Israel zu stellen!
Musik spricht nicht nur unsere Sinne, sondern auch unser Herz in besonderer Weise an. Und so trägt auch diese Sammlung der schönsten israelischen Volkslieder dazu bei, das Volk Israel denjenigen, die es lieben, noch näher zu bringen. Für nur 12 Euro (inkl. Versandkosten) statt 15 Euro können Sie diese CD bis zum 18. Juli 2007 beim Israel Basar bestellen. Weitere Schnäppchen zum Israelsonntag finden Sie online im Israel Basar!
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250 Palästinenser sollen freigelassen werden
Ministerpräsident Ehud Olmert machte bei seinem Treffen mit Palästinenserpräsident Mahmud Abbas klar, dass Israels Kooperation mit der neuen von Fatah und Abbas geführten Regierung sofort aufhöre, sollte Abbas mit den Hamas-Palästinensern kooperieren. Am Freitag entlässt Israel als Zeichen guten Willens mit kalkuliertem Risiko 250 Palästinenser, die in israelischen Gefängnissen sind. US-Präsident George W. Bush empfahl zur Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts die Zweistaaten-Lösung, die durch internationale Konferenzen vorangetrieben werden soll.
Siloah-Inschrift nach Jerusalem
Nach einem Treffen zwischen dem Bürgermeister Jerusalems, Uri Lupolianski, und dem türkischen Botschafter in Israel, Namik Tan, soll die Möglichkeit überdacht werden, die 2700 Jahre alte Siloah-Inschrift wieder nach Jerusalem zu bringen. Sie ist derzeit im Archäologie-Museum in Istanbul ausgestellt und hat einen großen historischen und kulturellen Wert für das jüdische Volk. In der Inschrift wird über den Bau des Hesekia-Tunnels berichtet. Diese Inschrift war im Jahr 1880 von britischen Forschern entdeckt und 1917 nach dem 1. Weltkrieg von den Türken mit in die Türkei genommen worden. Lesen Sie mehr darüber in der nächsten israel heute Ausgabe!
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Peres bezog seine neue Residenz
Israels neuer Staatspräsident Schimon Peres bezog gestern die Präsidentenresidenz in Jerusalem. Er widmete sich zuerst den Hausangestellten, von denen er jeden einzelnen begrüßte und sich über deren Aufgabengebiete erkundigte. Außerdem meinte er, dass die Präsidentschaft erfordere, alles Erdenkliche zu tun, um die Bevölkerung nicht zu enttäuschen. Bis Sonntagnachmittag trug die Webseite des Präsidenten noch immer den Inhalt über den ehemaligen Präsidenten Mosche Katzav und seine Frau Gila, erst nach der Vereidigung wurde dieser Inhalt auf Peres angepasst. Eine Biografie über Sonja Peres wird wahrscheinlich nicht zu finden sein, denn sie hält sich seit jeher aus den politischen Angelegenheiten ihres Mannes heraus und nimmt nie an öffentlichen Anlässen teil.
Israels Heimatfront nicht auf Krieg vorbereitet
Obwohl Militärexperten davon ausgehen, dass Israel in diesem Jahr nicht in einen Krieg verwickelt wird, stellte eine Knesset-Kommission fest, dass die israelische Bevölkerung nicht auf einen Überraschungskrieg vorbereitet ist. Es würde eine Woche dauern, bis die Bevölkerung im Norden ihre Gasmasken bekommen hätte und die anderen Israelis müssten sogar mehrere Wochen auf ihre Gasmasken warten.
Palästinenser von UNRWA versorgt
80 %, d.h. 1,1 Millionen von den insgesamt 1,4 Millionen im Gazastreifen lebenden Palästinensern, werden von Hilfsfonds der Vereinten Nationen versorgt. Anstatt die von den jüdischen Siedlern geräumten Felder zu bewirtschaften, lassen sie sich vom Ausland versorgen. Als Israel ihnen Tausende Tonnen Tomaten lieferte, protestierten sie dagegen, weil diese Früchte aus Israel kamen.
Neugründungen von Firmen steigt
Die Zahl der Neugründungen von Firmen im technischen Bereich wuchs im zweiten Quartal um 8 %, weil nicht nur Israelis, sondern auch immer mehr Ausländer in Israel investieren. So wurden in drei Monaten 118 neue Firmen gegründet und dabei 436 Millionen Dollar investiert.
Tennis
Israels Nationalmannschaft im Tennis stieg dank des Einsatzes von Schachar Peer und Zippi Obseiler unter die acht besten Teams der Welt auf und wird dadurch an den Wettbewerben der Fed-Cup World Group im Jahr 2008 teilnehmen. Sie gewannen das Spiel gegen Tamira Paszek und Melanie Klaffner. Zuvor schlug Peer im Einzelspiel die Österreicherin Yvonne Meusburger und verschaffte sich damit eine unanfechtbare Führung von 3:0 gegen Österreich. Die Spiele fanden in Linz statt.
Jüdische Eishockey-Meisterschaft in Metulla
Zum ersten Mal wird dieser Tage eine jüdische Eishockey-Weltmeisterschaft ausgetragen. Das Ereignis findet im Canada-Zentrum von Metulla statt. In den ersten Spielen besiegte die US-Mannschaft das französische Team und später spielte Kanada gegen Israel. Heute werden Spiele zwischen dem US-Team und Kanada sowie Israel gegen Frankreich ausgetragen. Morgen spielt Israel gegen die USA und Kanada gegen Frankreich. Am Freitag werden die Endspiele stattfinden.
Vorträge in Deutschland
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Das Wetter
In Jerusalem werden heute bis zu 29 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 29 Grad, in Tiberias 36, am Toten Meer 40 und in Eilat bis zu 40 Grad.
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Wöchentliche Angebote
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Israel hat einen neuen Präsidenten
Schimon Peres hat gestern Abend in Jerusalem in der Knesset mit weißer Kippa und erhobener rechter Hand sowie der linken auf dem Tanach (Bibel) seinen Amtseid abgelegt. Er ist jetzt der 9. Staatspräsident des israelischen Volkes. Feierlich ertönten Schofarhörner und der Ruf des Volkes: „Es lebe der Präsident!“
Peres hatte in seinen 50 Politjahren fast alle Ministerien inne und war auch kurzzeitig zweimal Israels Regierungschef. Er wurde 1923 in Weißrussland geboren und kam als 11-Jähriger nach Eretz-Israel. Peres erlebte 7 Kriege und 2 Intifada-Zeiten. Er träumte davon Hirte zu werden, nicht aber Präsident, sagte er in seiner Rede, in der er eindrücklich dazu aufrief: „Lasst uns an dem Land bauen, das uns die Propheten verheißen haben! Und vergebt mir, dass ich immer noch ein Friedensträumer und Optimist bin“. Peres ist seit 62 Jahren mit Sonja verheiratet, die nicht im öffentlichen Leben in Erscheinung tritt, aber hinter ihrem Mann steht. Sie haben 3 Kinder, 8 Enkelkinder und 2 Urenkel.
Erstes Israelisches Priestertreffen
Gestern haben sich Juden, die zu den Stämmen Levi und Cohen gehören, in Jerusalem versammelt, um die erste große Priesterzusammenkunft seit der Tempelzeit zu feiern. Aus gegebenem Anlaß wurden Seminare über die Geschichte und die Zukunft des Tempels abgehalten. Den krönenden Abschluß bildete der Priestersegen über Israel, den die Teilnehmer an der Klagemauer deklarierten. Genetische Studien waren in den letzten Jahrzehnten darin erfolgreich, eine bestimmte DNA Signatur zu isolieren, die alle Mitglieder des Stammes Levi in sich tragen. Daher wird die Wiederherstellung des Priestertums, wenn der jüdische Tempel wieder aufgebaut ist, in Israel als ziemlich warscheinlich eingeschätzt.
Iran hat Israel im Visier
Wie die arabische Zeitung Al Watan (aus Qatar) berichtete, hat Iran 600 Ziele in Israel für seine Langstreckenraketen bereits anvisiert. Sollte Israel oder die USA die islamische Republik oder ihre Verbündeten in Syrien angreifen, würde man den jüdischen Staat sofort angreifen, hieß es in dem Bericht. Politische Gespräche in Jerusalem und Washington (USA) gehen mehr und mehr in die Richtung, dass es sehr bald an der Zeit sein könnte, im Hinblick auf die nukleare Aufrüstung im Iran militärisch einzugreifen. Israelische Militärexperten sagen bereits einen umfassenden Krieg mit Syrien in den nächsten sechs Monaten voraus, der wahrscheinlich durch Grenzverletzungen der Hisbollah im Norden Israels ausgelöst werden wird.
Demos für die Freilassung der Entführten
Überall in der freien Welt werden heute Veranstaltungen durchgeführt, die die Freilassung der drei von Hamas- und Hisbollah-Terroristen gekidnappten Israelis Ehud Goldwasser, Eldad Regev und Gilad Shalit, fordern. Es werden Zehntausende Teilnehmer erwartet. Organisiert werden die Demonstrationen von jüdischen und zionistischen Organisationen. Unterdessen kam gestern die Meldung, dass der französische Außenminister Bernard Kouchner sagte, er hätte von hochrangigen Hisbollahmitgliedern gehört, dass die entführten Soldaten am Leben sind.
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Peres wird als Präsident eingeschworen
 Heute Abend um 18.30 Uhr israelischer Zeit wird der 83-jährige Schimon Peres als Israels 9. Staatspräsident mit allen Ehren in der Knesset eingeschworen. Danach wird der Knessetsprecher „Es lebe der Präsident!“ ausrufen. Als Erster gratulierte ihm bereits Papst Benedikt XVI. und brachte seine Hoffnung zum Ausdruck, dass Schimon Peres als bewährter Politiker seinen Einfluss geltend machen werde, damit in dieser Region Frieden einkehre, denn der Terrorismus – so der Papst – betrüge die Humanität. Ministerpräsident Olmert hängte sich bereits das Portrait von Peres als Präsident in seinem Büro auf.
Morgen Treffen Olmert - Abbas
 Morgen wird sich Ministerpräsident Ehud Olmert mit dem Vorsitzenden der palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmud Abbas, treffen. Israel will, um die Verhandlungen zur Freilassung der gekidnappten Israelis neu zu beleben, 250 Fatah-Palästinenser aus dem Gefängnis entlassen. Ferner erlaubt die israelische Regierung die Rückkehr des PLO-Altterroristen und Führer der Demokratischen Front zur Befreiung Palästinas (DFLP), Nayef Hawatmeh (Bild), aus Damaskus. Er wird nach Ramallah ziehen, um Abbas in seiner Politik gegen die Hamas den Rücken zu stärken.
Zerstörung auf Tempelberg
Vergangene Woche gruben Moslems auf dem Tempelplatz einen 80 Meter langen und 1 Meter tiefen Graben, der die Vorarbeit zu weiteren Arbeiten an der Infrastruktur des Berges darstellt. Die Chance, dass sie damit wertvolle archäologische Anlagen zerstören, ist groß, weshalb israelische Archäologen dagegen protestieren. In diesem Graben sollen elektrische Kabel verlegt werden. Dr. Eilat Mazar, die Vorsitzende des „Komitees zur Verhinderung der Zerstörung von Antiquitäten auf dem Tempelberg“, beschuldigte Ministerpräsident Olmert, aus Angst vor den Moslems diesen Bauarbeiten stattgegeben zu haben, anstatt die Erlaubnis auf bürokratischem Wege zu erteilen. Normalerweise erfordert ein solcher Schritt die Anwesenheit von Archäologen, um eventuelle Funde zu dokumentieren. Die Moslems dagegen versuchen Beweismaterial, das diesen Ort als Platz des ehemaligen jüdischen Tempels belegen könnte, zu vernichten.
Entführer Schalits festgenommen
Knapp ein Jahr nach der Entführung des israelischen Soldaten Gilad Schalit in den Gazastreifen, konnten das Militär und der Sicherheitsdienst einen der Entführer in Rafah festnehmen. Der 30-jährige Muhammad Salameh Abed Zufi gab beim Verhör zu, den Terroristen, die diesen Angriff ausführten, behilflich gewesen zu sein und die Entführung selbst auch dokumentiert zu haben. Außerdem war Zufi in zahlreiche andere Terrorakte gegen Soldaten verwickelt.
Terrorist am Checkpoint getötet
 Am Freitag eröffnete ein Terrorist das Feuer auf die Soldaten am Anabta-Checkpoint, östlich von Tulkarem gelegen. Die Soldaten erwiderten das Feuer und töteten den Angreifer. Hinterher stellte sich heraus, dass es sich um den gesuchten Muhammad Omer Mahmud Diab handelt, der dem Islamischen Dschihad aus der Region um Dschenin und Tulkarem angehört. In seinem Wagen fanden die Soldaten hinterher drei größere Sprengsätze und unter seiner Kleidung eine Weste mit weiteren Magazinen für sein Kalaschnikov-Gewehr.
Passagierzahl steigt stetig
Im Monat Juni benutzten 901.000 Passagiere den Ben Gurion Flughafen, eine Steigerung um 4,9 % gegenüber des Vormonats. Das war der fünfte Monat in Folge, an dem in diesem Jahr die Zahl der Passagiere auf dem Ben Gurion Flughafen zunahm. Gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum nahm die Zahl sogar um 15 % zu.
Weltbank: Israel an Situation in Gaza schuld
Am Donnerstag beschuldigte die Weltbank Israel, für die schlechte humanitäre und wirtschaftliche Situation im Gazastreifen verantwortlich zu sein. Jedoch ignoriert die Führung der Weltbank, dass die Hamas die Einfuhr von Lebensmitteln und anderen Gütern aus Israel offen verhindert. „Die Säulen der Wirtschaft im Gazastreifen wurden über die Jahre hinweg geschwächt. Jetzt, nach andauernder Schließung der Grenzübergänge, besteht das Risiko, dass sie unwiderruflich zusammenzustürzen“, so Faris Hadad-Zervos, der leitende Direktor der Weltbank-Aktivitäten in den palästinensischen Autonomiegebieten. Jedoch erwähnte Hadad-Zervos mit keinem Wort den schon ein halbes Jahr dauernden Machtkampf zwischen der Hamas und der Fatah, die über längere Zeitperioden die Wirtschaft zum Stillstand brachte und hunderte Tote zurückließ. Auch erwähnte er nicht, dass die Hamas damit drohte, Übergänge zu bombardieren, durch die Israel auf mehr als 60 Lastwagen Lebensmittel in den Gazastreifen bringen wollte, und diese somit zum Umkehren gezwungen waren.
Vorträge in Deutschland
Ludwig Schneider hält auf der 3. Israelkonferenz in Neustadt a.d.W. (Gimmeldingen) drei wichtige Vorträge. Die Israelkonferenz findet am kommenden Wochenende von Freitagabend bis Sonntagabend statt, d.h. vom 20. – 22. Juli 2007. Näheres und Programm bei Prof. Ziegler bzw. Herrn Marhöfer, Tel.: 06236-550915.
Das Wetter
In Jerusalem werden heute bis zu 28 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 29 Grad, in Tiberias 35, am Toten Meer 40 und in Eilat bis zu 40 Grad.
Wir wünschen Ihnen aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels, einen gesegneten Tag und ein erholsames Wochenende. Der derzeitige Wasserspiegel des Sees Genezareth liegt bei – 211,53 m unter dem Meeresspiegel (Tendenz sinkend) – der ideale Wasserstand beträgt -208,80 Meter unter dem Meeresspiegel.
Wöchentliche Angebote
20 % Preisnachlass auf die Produkte der Woche zum ISRAELSONNTAG!Am 12. August feiern wir laut Kirchenjahr den nächsten „Israelsonntag“, in protestantischen Kirchen schon seit dem 16. Jh. bekannt. In unserer Zeit ist es aktueller und nötiger denn je, sich zu Israel zu stellen!
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Informationen über entführte Soldaten
Der scheidende Chef des italienischen Militär-Geheimdienstes, Nicolo Pollari, gab bekannt, dass der italienische Geheimdienst Informationen über den Zustand der von libanesischen Hisbollahs entführten zwei israelischen Soldaten, Ehud Goldwasser und Eldad Regev habe und auch die Gründe kenne, weshalb sie nicht freigelassen werden. Die Informationen stammen angeblich von den im Libanon stationierten italienischen UNIFIL-Soldaten.
Kaplinsky: Kein Krieg im Sommer
 Ministerpräsident Olmert ist bereit, mit dem syrischen Präsidenten Assad über eine friedliche Lösung des syrisch-israelischen Konflikts zu sprechen. Gleichzeitig aber gab der Vize-Generalstabschef, Generalmajor Mosche Kaplinsky, bekannt, dass Israel militärisch bereit sei, einen Krieg mit Syrien zu gewinnen. Er sei aber davon überzeugt, dass es in diesem Sommer keinen Krieg geben werde.
Sprengstoff in den Gazastreifen
Im letzten Monat sind 25 Tonnen Sprengstoff von Ägypten aus in den Gazastreifen geschmuggelt worden. Dies entspricht der fünffachen Menge der Vormonate. Dagegen wurden im Jahr 2006 insgesamt nur 30 Tonnen Sprengstoff von Ägypten aus in den Gazastreifen geschmuggelt.
Treffen Olmert-Abbas
 Für kommenden Montag ist ein Treffen zwischen Ministerpräsident Olmert und dem PA-Vorsitzenden Mahmud Abbas vorgesehen. Unter Olmerts Büroangestellten hofft man, dass dieses Gespräch auch wirklich stattfindet, denn bisher wurde kein endgültiges Datum festgesetzt. Bis dahin sollte eigentlich bereits die Liste der 250 Fatah-Häftlinge ohne Blut an den Händen vorliegen, was jedoch schwierig sein wird, da das Ministerkomitee erst am Sonntag zusammentreten wird, um über die endgültige Liste zu entscheiden.
Palästinensische Mickey Maus als Märtyrer
 In einer palästinensischen Kinderserie wird die bei den Kindern so beliebte Mickey Maus von den Israelis ermordet. Es handelt sich um eine der echten Mickey Maus zum Verwechseln ähnliche Imitation, der Walt Disney-Konzern hat daher nichts damit zu tun. Da jedoch hier die Lieblingsfigur der palästinensischen Kinder durch die Israelis getötet wird, wird auf diese Weise den kleinen Kindern schon ein Hass gegen Israel eingeimpft.
Rettungsschwimmer streiken
Am morgigen Freitag und am Schabbat werden die Rettungsschwimmer am Mittelmeer streiken. Sie wollen bessere Lohnverhältnisse erreichen. Deshalb sollten Badende an diesen zwei Tagen besonders vorsichtig sein. Seit Saisonbeginn ertranken bereits 16 Personen, das ist ein Anstieg um 23 % gegenüber der vergleichbaren Vorjahresperiode. Fünfzehn Mal musste der Rettungsdienst Magen David Adom eingreifen, um Menschen, die beinahe ertrunken wären, zu retten.
Verkürzung der Haft für Naomi Blumenthal
 Justizminister Daniel Friedman sprach sich für eine Verkürzung der Haftstrafe für die ehemalige Knessetabgeordnete des Likud, Naomi Blumenthal, aus. Sie wurde wegen der Ausgabe von Schmiergeldern gerichtlich belangt und zu acht Monaten Haft verurteilt. Diese Verkürzung käme nicht auf Grund dessen zustande, weil sie eine öffentlich bekannte Persönlichkeit ist, sondern weil vor kurzem ihr Ehemann verstarb.
Das Wetter
In Jerusalem werden heute bis zu 31 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 29 Grad, in Tiberias 37, am Toten Meer 41 und in Eilat bis zu 40 Grad.
Wir wünschen Ihnen aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels, einen gesegneten Tag. Der derzeitige Wasserspiegel des Sees Genezareth liegt bei – 211,53 m unter dem Meeresspiegel (Tendenz sinkend) – der ideale Wasserstand beträgt -208,80 Meter unter dem Meeresspiegel.
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Mittwoch, 11. Juli 2007
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220 Einwanderer aus USA und Kanada
 Gestern früh landete eine EL AL Maschine – aus New York kommend – mit 220 Neueinwanderer aus den USA und Kanada am Ben-Gurion-Flughafen. Dabei handelt es sich um den ersten Alijah-Flug der von der Einwanderungsorganisation „Nefesh b´Nefesh“ organisiert wurde. Insgesamt werden dieses Jahr weitere sechs Flüge durchgeführt werden, um die Zahl der Einwanderer aus Nordamerika auf 3.500-4.000 Menschen zu bringen. Im Vorjahr wanderten 3.174 Juden mit dieser Organisation in Israel ein. Außenministerin Zippi Livni begrüßte die Neuankömmlinge, darunter acht, die in Kürze ihren Militärdienst antreten werden. „Die Einwanderung schickt eine Mitteilung an unsere Feinde – Achmadinedschad im Iran, Nasrallah im Libanon und die Hamas – dass Israel stark ist. Wir sind eine Familie!“
Ein Jahr seit Entführung der Soldaten
 Heute jährt sich die durch die Hisbollah inszenierte Entführung der israelischen Reservisten Ehud Goldwasser und Eldad Regev in den Libanon durch die Hisbollah. Seither wurde den Familien sowie auch der israelischen Regierung nichts über ihren Aufenthaltsort oder über ihren Gesundheitszustand bekannt. Besonders schwerwiegend ist die Tatsache, dass diese Entführung auf der israelischen Seite des Grenzzaunes zwischen den beiden Ländern ausgeführt wurde. Am 25. Juni jährte sich bereits die Entführung von Gilad Schalit in den Gazastreifen. An diesem Tag veröffentlichte die Hamas eine Aufnahme, in der Gilad Schalit eine Mitteilung macht. Noam Schalit, der Vater des jungen Soldaten identifizierte die Stimme als die seines Sohnes.
Neil Armstrong in Israel
 Der ehemalige US-Astronaut und erste Mensch auf dem Mond, Neil Armstrong, traf gestern als Gast des Jashir-Investmenthauses in Israel ein. Armstrong traf mit Kindern im Nationalen Wissenschaftsmuseum in Haifa zusammen, wobei er von einem Mädchen gefragt wurde, wie es sich anfühlte, als er im Jahr 1969 zum Mond flog. Der ehemalige Astronaut antwortete darauf mit: „Dir würde das auch Spaß machen. Ich denke, wir haben durch die Flüge zum Mond gelernt, dass die Menschheit nicht für immer an die Erdkugel gekettet ist.“
Krieg mit Syrien schlimmer als mit Hisbollah
Im letzten Lagebericht des Militärs kam man zu dem Schluß, dass es ohne Friedensverhandlungen mit Syrien zu einem Krieg kommen wird. Jedoch würde dieser nach Meinung der Militärführung zehnmal schlimmer sein, als der Libanonkrieg des vergangenen Sommers. Der Militärgeheimdienst identifiziert bereits Angriffsziele für die verschiedenen Streitkräfte, sollte es zu einem alleinigen israelischen Angriff auf die Einrichtungen des iranischen Atomprogramms kommen.
Syrien gegen Friedensgespräche
Mohammed Habash, ein Mitglied des syrischen Parlaments meinte, dass das Angebot von Ministerpräsident Ehud Olmert, Friedensgespräche mit dem syrischen Präsidenten Bashar Assad zu führen, nicht ernstzunehmen sei und deshalb abgelehnt würde. Bei einem Interview mit dem saudiarabischen Satellitensender „Al Arabijeh“, das vom Kanal 10 des israelischen Fernsehens am Montagabend ausgestrahlt worden war, hatte Olmert den syrischen Präsidenten nach Jerusalem eingeladen. Der Minister für Innere Sicherheit, Avi Dichter, meinte, dass Olmerts Angebot ernsthaft sei, er jedoch zweifel daran hege, ob Assad es annehmen werde.
Zeit für Angriff geht zu Ende
Brigadegeneral d. Res. und ehemaliger Vorsitzender der Forschungsabteilung des militärischen Geheimdienstes Israels, Jossi Kuperwasser, meinte gegenüber der Jerusalem Post, dass die Sanktionen gegen Iran nicht den gewünschten Erfolg haben werden. Einzig und allein ein gezielter Angriff auf diese Anlagen im Iran durch die israelische Luftwaffe könnte dem Atomprogramm ein Ende setzen. Jedoch läuft die Uhr bald ab, und danach wird es unmöglich sein, das Rad zurückzudrehen. Die Iraner arbeiten rund um die Uhr, einerseits um ihre Anlagen gegen Angriffe zu schützen und andererseits, um das Programm voranzutreiben.
Das Wetter
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7月10日
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Dienstag, 10. Juli 2007
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Romano Prodi in Sderot
Der italienische Ministerpräsident Romano Prodi besuchte gestern mit Außenministerin Zippi Livni die Stadt Sderot und traf dort auch mit Bürgermeister Eli Moyal zusammen. Er sah sich aus erster Hand die Überreste einer Kassam-Rakete an. Zuvor traf sich Prodi mit Ministerpräsident Ehud Olmert. In einer gemeinsamen Pressekonferenz sagte Prodi, dass die Produktion iranischer Atomwaffen auf gar keinen Fall zugelassen werden darf. Obwohl Italien enge Handelskontakte mit Iran hat, will sein Land künftigen Handelssanktionen Folge leisten. Verteidigungsminister Ehud Barak bedankte sich bei Prodi für den Einsatz der italienischen UNIFIL-Truppen im Südlibanon, die den Großteil des Kontingents ausmachen.
Pilgerreisen für junge Christen
 Israels Tourismusministerium startete eine Kampagne, um junge christliche Pilger nach Israel zu bringen. Dieser Plan war zwischen Tourismusminister Jitzchak Aharonovitch (Bild) und Pater Chasara Atura, dem Leiter der Tourismusabteilung des Vatikans, am letzten Donnerstag besprochen worden. „Die Zahl der christlichen Touristen in Israel ist am Steigen und wir wollen erreichen, dass noch viel mehr Touristen aus Italien Israel besuchen sowie auch aus den anderen europäischen Staaten“, so Aharonovitch. Papst Benediktus XVI. wird dieses Projekt einführen. Der maronitische Erzbischof von Haifa und des Heiligen Landes, Boutros Nabil El-Sajah, ist von diesem Projekt begeistert und hofft, dass viele junge Christen Israel besuchen werden.
Mohammed Dahlan verläßt politische Szene
 Der ehemalige Befehlshaber der Fatah-Sicherheitstruppen, Mohammed Dahlan, wurde am Wochenende in Deutschland an den Knieen operiert. In der nahen Zukunft ist nicht mit seiner Rückehr zu den politischen Geschäften der palästinensischen Autonomiebehörde zu rechnen, da er aufgrund seiner gesundheitlichen Beschwerden seiner Tätigkeit nicht mehr nachkommen kann. Falls notwendig, wird er sich weiteren Operationen in Deutschland unterziehen und eventuell sogar auch in den USA. Die Hamas will Dahlans Villa in Gaza einreißen und stattdessen eine Moschee errichten, da er in ihren Augen ein Verräter ist, der den US-Plan die Hamas-Regierung zu stürzen unterstützte. Deshalb ist ihm auch die Einreise in den Gazastreifen verweigert.
EU-Außenminister: Road-Map-Friedensplan ist tot
Zehn Außenminister von Mitgliedsstaaten der EU riefen zu einer internationalen Konferenz über den israelisch-palästinensischen Konflikt auf und meinten, dass der amerikanische „Road-Map“-Friedensplan tot sei. In einem Brief an den neuen Nahostgesandten des Quartetts, Tony Blair, schrieben diese Minister, dass der seit dem Jahr 2000 anhaltende Status Quo nirgenwohin führen würde. Dieser Brief war gestern in der französischen Zeitung „Le Monde“ veröffentlicht worden und die unterzeichnenden Minister kommen aus Frankreich, Italien, Spanien, Griechenland, Portugal, Bulgarien, Rumänien, Zypern, Slovenien und Malta. Mark Regev, Sprecher des Außenministeriums, meinte, dass Israel weiterhin an der „Road-Map“ festhalten will.
Shalom sagt Kandidatur ab
 Heute wird sich das Zentralkomitee der Likud-Partei in Tel Aviv treffen, um über den Vorschlag von Parteiführer Benjamin Netanjahu, eine Wahl für einen Kandidaten der Partei zum Ministerpräsidenten durchzuführen, abzustimmen. Silwan Schalom, der Rivale Netanjahus, gab gestern Abend in Tel Aviv eine Pressekonferenz, bei der bekanntgab, seine Kandidatur zum Ministerpräsidenten zurückzuziehen. Er griff Netanjahu wörtlich an und verglich ihn mit dem syrischen Präsidenten und Diktator Bashar Assad, der im Mai mit 97,6 % der Stimmen wiedergewählt worden war. Diese Wahl sei unnötig und fällt außerdem auf ein Datum inmitten der Sommerferien, wo die meisten Wähler im Urlaub sind.
Milliardär startete Partei
 Der Milliardär Arkady Gaydamak reichte gestern die Registrierungsformulare für eine neue Partei, genannt „Soziale Gerechtigkeit“, bei den verantwortlichen Instanzen ein. Damit wurden monatelange Spekulationen über seine politischen Pläne beendet. Er reichte diese Formulare unter seinem hebräischen Namen Arieh Bar-Lev ein und verriet, sich als Kandidat zu den Bürgermeisterwahlen in Jerusalem stellen zu wollen. „Ich möchte nicht Ministerpräsident werden, will jedoch eine zentrale Rolle in Israels politischem Leben spielen“, so Gaydamak.
Konzert für Sderot in Tel Aviv
Gestern Abend fand auf dem Tel Aviver Rabin-Platz ein Solidaritätskonzert für die von Kassam-Raketen betroffene Stadt Sderot statt. Der Frontmann der Band Teapacks, die Israel bei der letzten Eurovision vertrat und deren Mitglieder aus Sderot stammen, organisierte dieses Ereignis, zu dem zehntausende Israelis aus dem ganzen Land sowie auch aus Sderot anreisten. Damit wollte er den Einwohneren der Stadt beweisen, dass das ganze Volk an ihrem Schicksal Anteil nimmt. Das Thema des Konzerts war „Wir alle sind Sderot“, denn wenn diese Stadt angegriffen wird, wird ganz Israel angegriffen.
Sicherheitszaunbau bis 2010
Wegen zahlreicher Berufungen gegen den israelischen Sicherheitszaun, wird der Abschluß des Baus sich wahrscheinlich bis ins Jahr 2010 hinziehen. Im Jahr 2006 wurde das kommende Jahr 2008 als Fertigstellungsdatum festgelegt. Damit wird dieses Projekt acht Jahre dauern anstatt der ursprünglichen Bauzeit von einem Jahr, die während der Entscheidung im Kabinett im Jahr 2002 anvisiert worden war. Heute sind nur 56,9 % des Sicherheitszaunes fertiggestellt, das sind 450 Kilometer von insgesamt 790 Kilometern, so das Verteidigungsministerium.
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Sudanesen sollen ausgewiesen werden
 55 sudanesische Flüchtlinge, die gestern in Jerusalem vor der Knesset gegen die Asylpolitik der israelischen Regierung protestierten, wurden gestern Abend wieder nach Beer Schewa gefahren, wobei sie bereits ihre Ausweisungsbefehle in Händen hielten. Ein Datum ist nicht festgelegt, jedoch glauben die Flüchtlinge, dass es sich um nur einige Tage handeln kann, bis sie nach Ägypten ausgewiesen werden, wo Präsident Hosni Mubarak ihnen sichere Bleibe versprach. „Wir dachten, dass insbesondere das jüdische Volk unsere Situation verstehen würde. Ägypten war viel schlimmer als der Sudan, wir hatten Angst um unser Leben. Wir wollen doch nur leben und unsere Kinder erziehen“, so Anthony Peter, einer der Flüchtlinge. Etwa 2.400 afrikanische Illegale befinden sich in Israel, davon sind nur etwa 850 wirklich aus dem Sudan, die anderen stammen aus Kenia, Erithräa und Ghana.
Erste Delegation der arabischen Liga nach Israel
Wahrscheinlich wird am Donnerstag die erste Delegation der Arabischen Liga in Israel eintreffen und in der kommenden Woche Gespräche mit Ministerpräsident Ehud Olmert, Außenministerin Zippi Livni und Verteidigungsminister Ehud Barak halten. Die Außenminister Ägyptens und Jordaniens, Ahmed Abul Gheit und Abdul-Ilah al-Khatib bilden diese Delegation. Hauptgesprächsthema wird die arabische Friedensinitiative sein, die vorsieht, dass Israel sich auf die Grenzen von vor dem Sechstagekrieg von 1967 zurückzieht und Millionen zurückkehrender palästinensischer Flüchtlinge aufnimmt. Letzterer Punkt sei jedoch unter keinen Umständen annehmbar, wie bereits aus Regierungskreisen mitgeteilt wurde.
Abbruch der Beziehungen zur Britischen Arbeiterunion
 Israels Histadruth-Gewerkschaft will jegliche Beziehungen zur britischen Transport- und Arbeiterunion abbrechen, die sich letzte Woche der immer länger werdenden Liste von britischen Handelsunionen die den Boykott Israels fordern, anschloß. Gewerkschaftsführer Ofer Eini (Bild) wird heute vorschlagen, dass seine Gewerkschaft alle Beziehungen zu den am Boykott beteiligten Partnern abbricht. Dies folgt einem Gesetzesvorschlag des Kadima-Abgeordneten Othniel Schneller vom vergangenen Monat. Der Entwurf sieht vor, Importartikel aus Ländern, die den Handelsboykott gegen Israel unterstützen, mit einem entsprechenden Aufkleber zu versehen, um sie als Boykottländer zu identifizieren.
Deutsche Juden gegen israelische Organisation
Nächste Woche will der Zentralrat der Juden in Deutschland bei der deutschen Regierung gegen die israelischen Organisation „Nativ“ Berufung einlegen, da sie versucht, die auf deutschem Boden lebenden, aus den ehemaligen Sowjetstaaten stammenden Juden, zur Einwanderung nach Israel zu bewegen. Etwa 220.000 Juden leben heute in Deutschland, davon sind nur zehn Prozent „originale“ deutsche Juden. „Nativ“ gehörte vor dem Fall des Eisernen Vorhangs zu den Zweigen der israelischen Geheimdienste und stellte den „langen Arm“ Israels dar und kümmerte sich um die in Russland lebenden Juden.
Olmert und sein Wohnungskauf
Gestern Abend wurde mitgeteilt, dass gegen Ministerpräsident Olmert ein Gerichtsverfahren wegen des Kaufs seiner Wohnung in der Cremieux-Strasse in der Deutschen Kolonie in Jerusalem ansteht. Demgegenüber wurde aus dem Justizministerium gemeldet, dass sich die Untersuchung dieses Falles in einem sehr fortgeschrittenen Stadium befinde und auf eine Entscheidung gewartet werde, die in den nächsten zwei bis drei Wochen fallen soll. Olmert, der Finanzminister und Bürgermeister Jerusalems war, hatte diese Wohnung weit unter dem üblichen Marktpreis gekauft und und soll seinem Kontraktor im Gegenzug Erleichterungen für ein Bauprojekt in diesem Wohnviertel arrangiert haben.
Fussball
 Avraham Grant, der Trainer der israelischen Fußball-Nationalelf in den letzten fünf Jahren, wurde gestern zum Fussballdirektor des englischen Fussballgiganten Chelsea ernannt. Grant (52) ist ein guter Freund des Inhabers des Fussballvereins, Roman Abramovich. Heute wird Grant sich bereits zu seiner Mannschaft gesellen, die jetzt ihre Vorsaison-Tour in Los Angeles abhält.
Das Wetter
In Jerusalem werden heute bis zu 30 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 29 Grad, in Tiberias 35, am Toten Meer 40 und in Eilat bis zu 41 Grad.
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Israel soll an Entführung Johnstons schuld sein
Nach der Freilassung des britischen Journalisten Alan Johnston aus seiner 114-tägigen Geiselhaft, erklärte die Hamas, in dem Prozeß der Freilassung eine entscheidende Rolle gespielt zu haben. Im gleichen Atemzug beschuldigt die Hamas Israel, dass es wegen den israelischen Militäraktionen in Gaza und der so genannten Westbank überhaupt zu dieser Entführung kam. Der in Syrien lebende Hamas-Führer Khaled Mashaal meinte in einem Interview für den englischen „Guardian“, dass seine Organisation sich seit Beginn der Entführung für die Freilassung eingesetzt und er Gespräche mit britischen Instanzen aufgenommen und Informationen mitgeteilt habe. Der Nahost-Redakteur des BBC, Jeremy Bowen, meinte, diese Aussage der Hamas beweise, dass sie eine „verantwortliche und machtvolle“ Organisation sei. Eine Gruppe von etwa 20 britischen Parlamentsmitgliedern unterzeichnete bereits eine Petition, die dazu aufruft, ein neues Verhältnis mit der Hamas aufzunehmen.
UNO, PA und Israel wollen Übergang verbessern
Um den Strom von Gütern in den Gazastreifen zu verbessern, wollen die UNO, die palästinensische Autonomiebehörde und Israel gemeinsam den Kerem-Schalom-Übergang in den Gazastreifen erweitern. Der bisher genutzte Übergang Karni ist geschlossen, weil Terrordrohungen von palästinensischen Terrorgruppen eine geregelte Tätigkeit nicht zulassen. Nur Weizen geht über den Karni-Übergang nach Gaza. In der Zwischenzeit werden die Ausweichübergänge Sufa und Kerem-Schalom genutzt, sind jedoch überfordert. Der Hamas-Sprecher, Fawzi Barhoum, meinte dazu, dass die Hamas gegen eine Öffnung des „von Zionisten kontrollierten Übergangs“ ist. „Das ist eine Konspiration gegen unser Volk durch Israel und die pro-amerikanische Führung der PA in Ramallah“, so Barhoum weiter.
Rafah: EU schraubt Anwesenheit zurück
Die Zahl der EU-Beamten am Rafah-Grenzübergang zwischen Ägypten und dem Gazastreifen soll vermindert werden, da dieser Übergang seit dem 9. Juni geschlossen ist, nachdem die blutigen Auseinandersetzungen zwischen Hamas und Fatah begannen. Bisher dienten dort 87 Personen, von denen der Großteil nach Hause geschickt werden soll, während noch genug Personal vor Ort verbleibt, um den Übergang überwachen zu können, sollte er kurzfristig wieder geöffnet werden. Seit der Schließung stecken 6000 Palästinenser auf der ägyptischen Seite fest. Israel bot an, sie über Kerem-Schalom nach Hause zurückkehren zu lassen, was die Hamas jedoch ablehnt.
US-Außenministerin besucht Israel
Am 16. Juli wird die US-Außenministerin Condoleezza Rice in den Nahen Osten reisen. Rice wird sich in Jerusalem mit Ministerpräsident Ehud Olmert sowie in Ramallah mit Mahmud Abbas treffen. Außerdem ist auch ein Treffen mit dem Chef des ägyptischen Geheimdienstes, Omar Suleiman, geplant. In Jerusalem hofft man, Rice mit zwei bedeutenden Schritten aufwarten zu können: der Überweisung von Steuergelder an die PA und die Freilassung von 250 Häftlingen, die der Fatah angehören.
Gute Erfolge Katzavs sind vergessen
Der Ratgeber des zurückgetretenen Präsidenten Mosche Katzav, Avi Granot, meinte, dass die israelische Presse und die Bevölkerung die Errungenschaften Katzavs vergessen hätte. In einem Interview für eine israelische Tageszeitung sagte Granot, dass auch David Ben-Gurion und Mosche Dayan im Nachhinein stark kritisiert wurden, dass jedoch ihre Erfolge und Errungenschaften dennoch nicht vergessen werden dürften. Katzav habe große Dinge erreicht, die ihm zwar durch Historiker nicht angerechnet werden würden, für welche die Bevölkerung Israels aber dankbar sein sollte. Als Israels Regierung sich hauptsächlich auf die Außenpolitik mit den USA konzentrierte, war es Katzav, der sich für die Wiederannäherung zwischen Israel und Europa insbesondere mit neuen Mitgliedsstaaten der EU einsetzte, und allen einen Besuch abstattete.
EL AL will Flugzeug nach Sderot benennen
Haim Romano, der Hauptgeschäftsführer der EL AL sowie der Vorsitzende der Fluggesllschaft, Israel Borovitch, trafen sich vergangene Woche mit dem Bürgermeister von Sderot, Eli Moyal, in dessen Büro und überreichten ihm ein Modell der neuen Boeing 777, die bis Ende des Monats in Israel eintreffen soll. Sie teilten Moyal mit, dass der neue Jet den Namen „Sderot“ tragen wird. Auch baten sie den Bürgermeister, zehn Kinder der Stadt auszuwählen, die am Einweihungsflug des Jets zwischen New York und Tel Aviv auf Kosten der Firma mit zwei Erwachsenen Begleitpersonen teilnehmen sollen. Eine weitere Boeing 777, die im Herbst in Israel eintreffen soll, wird den Namen „Kiriat Schmona“ erhalten.
Tel Aviver Park gehört dem Iran
Ein öffentlicher Park im Norden Tel Avivs wurde auf einem Grundstück errichtet, das von der iranischen Regierung in den 70er Jahren vor der iranischen Revolution gekauft worden war, um dort ein Botschaftsgebäude zu errichten. Die meisten Besucher dieses Parks wissen nichts über die Geschichte. Am Wochenende berichtete die Haaretz-Tageszeitung darüber. Die iranische Regierung konnte den Bau nicht realisieren, da die Revolution Khoumeinis die Pläne störte. Jedoch hält sich das israelische Außenministerium an das Wiener Abkommen von 1961, demzufolge diese Fläche für die ausländische Botschaft bewahrt werden muss. Der Stadtrat von Tel Aviv hatte sich an das Außenministerium gewandt, um auf dem Gelände einen Park errichten zu können, dem stattgegeben wurde, bis eines Tages wirklich eine iranische Botschaft gebaut werden wird.
Das Wetter
In Jerusalem werden heute bis zu 28 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 29 Grad, in Tiberias 34, am Toten Meer 40 und in Eilat bis zu 38 Grad.
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