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6月30日

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Montag, 30. Juni 2008

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Gefangenenaustausch mit der Hisbollah beschlossene Sache
Das israelische Kabinett hat dem Gefangenenaustausch mit der Hisbollah um die beiden Soldaten Ehud Goldwasser und Eldad Regev zugestimmt. Kurz zuvor löste die Nachricht, dass es feststehe, dass die israelischen Soldaten tot seien, unter den Familienangehörigen noch einen Schock aus. Sie waren nicht persönlich von Premierminister Ehud Olmert darüber informiert worden. Olmert drängte am Sonntagmorgen darauf, dass die Minister dem Austausch zustimmen: „Es gibt einen wesentlichen Unterschied zwischen dem Wissen über das Schicksal von Eldad Regev / Ehud Goldwasser und Ron Arad. Seit mehr als 20 Jahren nach Arads Verschwinden wissen wir nicht, was mit ihm passiert ist.“ Regev und Goldwasser wurden am 12. Juli 2006 von der Hisbollah entführt, als sie ihren Reservedienst in der Armee leisteten. Nachdem bekannt wurde, dass die israelische Regierung beschlossen hat, den Austauschbedingungen zuzustimmen, erklärte Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah: "Was hier passiert, ist ein Beweis dafür, dass das Wort des Widerstands das stärkste und erhabenste ist. Der Austauschdeal beweist unsere Stärke." Der Bruder des Erzterroristen Samir Kuntar sagte, die Hisbollah bereite ein Fest für die Rückkehr vor. Zudem hieß es, Kuntar möchte eine Familie gründen.
Israel-Geburtstagsparade in London
Mehr als 45.000 Menschen haben gestern in London an einem Marsch unter dem Motto „Salute to Israel“ teilgenommen, um damit den 60. Geburtstag Israels zu feiern. Die Parade, die von der Zionist Federation und der israelischen Botschaft in London organisiert wurde, begann am Piccadilly und endete am Trafalgar Square. Als Ehregäste kamen Israels Diasporaminister Isaac Herzog, der Londoner Oberrabbiner Jonathan Sacks und der britische Bildungsminister Ed Balls. Eine ähnliche Parade gab es auch in Manchester.
Hamas wird Abbas nach Januar 2009 nicht anerkennen
Die Hamas erklärte am Sonntag, dass sie den derzeitigen Palästinenserpräsidenten Mahmud Abbas und seine Präsidentschaft ab Januar 2009 nicht anerkennen werden. Dies ist eine Antwort auf eine Resolution, die am Wochenende festlegte, dass Abbas’ Präsidentschaft bis Ende Januar 2010 anhalten solle. Dies würde mit dem Datum des neugewählten Parlaments zusammenfallen. Der Sprecher des gesetzgebenden Rates, Ahmed Bachar, sagte, dass die Präsidentschaft auf vier Jahre angelegt sei und dass jede Verlängerung gegen die palästinensische Verfassung verstoßen würde. Angestellte der Palästinensischen Autonomiebehörde jedoch gaben an, dass es eine Abänderung der Verfassung gegeben hätte, die dem Präsidenten ermöglichen würde, seine Amtszeit mit der Amtszeit des Parlamentes zu beenden.
Hamas hat Israels Angebot ausgeschlagen
Laut der arabischen Tageszeitung Al-Hayat hat die Hamas Israels Angebot 450 Terroristen, die in israelischen Gefängnissen verschiedene Strafen absitzen, im Austausch für den in den Gazastreifen entführten Soldaten Gilad Shalit freizulassen, abgelehnt. Die Hamas hatte die Freilassung von 1000 gefangenen Terroristen gefordert. Unter den Gefangenen, die Israel herausgeben soll, sind Marwan Barghouti, der für verschiedene Terroranschläge zu fünf lebenslangen Haftstrafen verurteilt wurde, und Ahmad Sadat, der beschuldigt wird, den israelischen Minister Rehavam Zeevi ermordert zu haben. Israel versucht, unterdessen neue Elemente in die Gespräche einzubringen, die das Abkommen mit der Hamas auch dann verbindlich machen würden, sollte Israel auf die Kassam-Raketen, die trotz Waffenstillstandabkommen fast täglich auf Israel geschossen werden, reagieren und angreifen.
Israelischer Araber unterrichtet Holocaust
Khaled Ksab Mahamid ist israelischer Araber und kommt aus einem arabischen Dorf in der Nähe von Megiddo. israel heute hat schon über ihn berichtet: Als Araber hat er ein privates Holocaust-Museum in Nazareth gegründet und gibt Vorlesungen in palästinensischen Städten, sogar in Flüchtlingslagern. Jetzt hat Mahamid eine Vorlesung in Nablus gegeben, dabei ging er nicht genau auf das ein, was den Juden während des Holocausts widerfahren ist, er ließ dafür Bilder sprechen und zeigte jüdische Gefangene in Todeslagern. Mahamid besteht darauf, dass die Palästinenser ihren gewaltsamen Kampf gegen Israel aufgeben und sagt, dass die Menschen, die in Anschlägen umkämen, nur ein winziger Teil der sechs Millionen Holocaustopfer seien. Seine Arbeit ist nicht einfach, viele Palästinenser widersetzen sich seiner Meinung und versuchen ihre Seite zu erklären.
See Genezareth nähert sich bedrohlich der roten Linie
Der Wasserpegel des Sees Genezareth liegt mittlerweile lediglich 18 Zentimeter über der roten Linie, die angibt, ab welchem Wasserstand die Wasserqualität gefährdet ist. Sobald der Wasserpegel die rote Linie erreicht, muss Israel offiziell eine Wasserknappheit ausrufen. Sollte der Wasserpegel weiter so fallen, wie bisher, wird das schon in zwei Wochen der Fall sein. Der Wasserpegel steht noch zwei Meter über der schwarzen Linie. Die Pumpen würden dann über dem Wasserpegel stehen und könnten nicht funktionieren. Aufgrund des niedrigen Regenfalles im vergangenen Winter ist das Wasser in Israel knapp. Wasserexperten sagten, dass in mindestens zwei oder drei Wintern überdurchschnittlich viel Regen fallen müsse, um das Defizit im See Genezareth auszugleichen. Das Ministerium für Umweltschutz hat auf seiner Webseite Informationen veröffentlicht, die jeden einzelnen dazu aufrufen, privat und am Arbeitsplatz Maßnahmen zu ergreifen, um Wasser zu sparen.
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Vom 6.-13. Juli 08 findet das 11. Mecklenburgische-Israel-Seminar der Redaktion Israel-Heute, der GGE-Mecklenburg und des Beth-Emmaus statt.

Themen: Jahr der Erinnerungen. 60 Jahre Israel – Aktuelles, 60 Jahre –Israel – Staatsjubiläum: Gestern – Heute – Morgen, Das Leben der Messianischen Juden in Israel, Hiob – der Prototyp der Leidensgeschichte der Juden, Vier Nationaltage zwischen Pessach und Schawuoth, Die Lehre der nachexilischen Feste: Chanukka und Purim, 2008: Das Siebte Jahr – das Schmitta-Jahr: dem HERRN einen Schabbat, Kommentar über die Schabbatlesung aus 4. Mose 22-25, Sonntagspredigt: Die Konsequenzen der Begnadigung: Davids und Sauls Verschonung , u.v.a.

Referent: Michael Schneider mit Familie, Musik: Bob & Karin Cuthbert. Weitere Informationen: www.Beth-Emmaus.de Tel. 03847-31 18 40, Fax.: 03847-31 18 50
Das Wetter
In Jerusalem werden heute bis zu 29 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 29 Grad, in Tiberias 37, am Toten Meer 39 und in Eilat bis zu 41 Grad.

Wir wünschen Ihnen aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels, einen gesegneten Tag und eine erfolgreiche Woche!

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6月29日

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Sonntag, 29. Juni 2008

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Bedeutende Entscheidung über Gefangenenaustausch
Fast genau zwei Jahre nach ihrer Entführung wird heute endlich entschieden, ob der Gefangenenaustausch mit der Hisbollah um die Freilassung der beiden im Libanon entführten Soldaten Eldad Regev und Ehud Goldwasser stattfinden wird. In einer Umfrage der Internetseite Ynet sagten 18 der 25 Knesset-Mitglieder, dass sie sich für die Rückkehr der entführten Soldaten entscheiden würden, selbst wenn Erzterrorist Samir Kuntar und weitere vier Hisbollah-Terroristen, die in israelischen Gefängnissen sitzen, dafür freigelassen würden. Die Vereinbarung mit der Hisbollah soll am Sonntag durch die Knesset verabschiedet werden. Laut der Umfrage sind alle Minister der Arbeiterpartei für den Austausch, darunter auch Verteidigungsminister Ehud Barak. Dieser sagte am Samstag: „Als Soldat, früherer Kommandant und Verteidigunsminister sage ich, dass wir eine moralische Verpflichtung haben die Soldaten nach Hause zu bringen, tot oder lebendig.“ Karnit Goldwasser, die Frau des entführten Soldaten Ehud Goldwasser sagte, dass es Jahre dauern könnte, wenn das Kabinett diese Möglichkeit nicht nutzt.
Palästinenser schießen Mörsergranaten auf Karni-Grenzübergang
Am Samstagabend kam es zu einem erneuten Bruch des Waffenstillstandabkommens von Seiten der Palästinenser, die Mörsergranaten auf den Karni-Grenzübergang abschossen. Es gab keine Verletzten und es entstand kein Sachschaden. Der Karni-Grenzübergang war nach dem Beschuss in den Vortagen geschlossen worden und wurde am Sonntag wieder geöffnet. Ein Angestellter des Sicherheitsdienstes sagte bereits am Donnerstag, dass Israel seinen Teil des Abkommens einhalten werde, vorausgesetzt die Palästinenser hielten sich auch an ihren. Die Islamische Dschihad drohte mit weiterem Beschuss, sollte Israel sich nicht an das Abkommen halten. Die palästinensischen Terrorgruppen hatten das Abkommen, das zwischen Israel und dem Gazastreifen besteht, auch auf das Westjordanland übertragen, so dass jegliche Aktivität der israelischen Armee im Westjordanland als Bruch des Abkommens angesehen wird. Einer der Spitzenchefs der Hamas, Mahmud al-Zahar sagte nun, dass die Hamas jeden Terroristen, der gegen das Abkommen verstoßen werde, festnehmen werde, und dass bereits einige Terroristen festgenommen wurden.
Israelische Hacker auf der Hamas-Webseite
Israelische Hacker schafften es vergangenen Donnerstag auf die Webseite des radikalen Flügels der Hamas einzudringen und eine Israelfahne, den Text der israelischen Nationalhymne und Bilder von Kindern, die als Märtyrer angezogen sind, dort zu positionieren. Mittlerweile sind die Verantwortlichen der Webseite darauf aufmerksam geworden und haben den Schriftzug „technische Probleme“ auf der Webseite positioniert. Die Hacker-Gruppe, die sich Fanat al-Radical nennt (die fanatischen Radikalen) hat sich zum Ziel gesetzt in die Webseiten von Terrororganisationen und linksradikalen Gruppen, die anti-zionistisch oder anti-jüdisch sind, einzudringen und diese zu zerstören. Nach eigenen Angaben besteht die Gruppe aus Jugendlichen im Alter von 16 bis 18 Jahren. Die Jugendlichen gehörten einer anderen Gruppe an, gründeten aber diese Gruppe, weil ihre andere Gruppe nicht politisch sein sollte. Vor zwei Monaten hatte sich ein moslemischer Hacker auf der Webseite der Bank of Israel eingeschlichen und Nachrichten gegen die "israelische Besazung" hochgeladen.
Times Report: Iran könnte Kraftwerk in Dimona angreifen
Die englische Tageszeitung Times berichtete am Sonntag, dass Iran in seinem Besitz Raketen habe, die israelisches Gebiet erreichen könnten und dass unter den möglichen Zielen das Kraftwerk in Dimona sei. Die Raketengeschosse stehen bereits in Abschussposition bereit, sollte Israel angreifen. Die israelische Luftwaffe machte zu Monatsbeginn eine Übung, um sich auf einen möglichen Angriff Irans vorzubereiten. General Mohammad Ali Jafari, der Chef der iranischen Revolutionsgarde, sprach eine Warnung gegen Israel aus, den Iran nicht anzugreifen: „Dieses Land (Israel) liegt in der Reichweite der Raketen der islamischen Republik. Unsere Raketenstärke und –fähigkeit ist so hoch, dass das zionistische Regime, trotz all seiner Fähigkeiten, diese nicht konfrontieren kann.“ Der frühere Mossad-Direktor Shabtai Shavit sagte unterdessen, dass Israel lediglich ein Jahr hätte, um den Iran an der Entwicklung seines Nuklearprogramms zu stoppen. Der frühere US-Botschafter der UN John Bolton sagte, dass Israel den Iran angreifen könnte, sollte Senator Barack Obama die Präsidentschaftswahlen in Amerika gewinnen. Er schätzt, dass Israel angreifen würde, solange Präsident George W. Bush noch im Weißen Haus regiert. Unterdessen wurde ein Mann im Iran festgenommen, der unter dem Verdacht steht, für den israelischen Geheimdienst Mossad zu spionieren.
Shachar Peer schlägt Dinara Safina inWimbledon
Die israelische Tennisspielerin Shachar Peer schlug die russische Spielerin Dinara Safina, die auf Platz 9 der Weltrangliste liegt, im Londoner Tennis-Turnier Wimbledon und kam somit zum ersten Mal in ihrer Karriere in die vierte Runde des Turniers. Sie schlug Dinara Safina am Samstag mit 7-5 6-7 8-6. Peers nächste Gegnerin ist ebenfalls eine russische Spielerin, Elena Dementieva, die auf dem 5. Platz der Weltspitze steht. Auch der israelische Spieler Andy Ram und seine französische Partnerin Nathalie Dechy erreichten die vierte Runde des Wimbledon-Turniers im gemischten Doppel, nachdem sie das britische Duo Jamie Delgado und Katie O’Brien mit 6:4 und 6:0 schlugen. Die beiden gewannen gemeinsam den Titel für gemischte Doppel beim French Open 2007. Aber auch im Männer-Doppel schaffte es Andy Ram mit Yoni Erlich in die dritte Runde.
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6月27日

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Hamas gegen jüngste Kassam-Angriffe
Die islamistische Terrorgruppe Hamas, die sich momentan mit Israel im Waffenstillstand befindet, hat den jüngsten Angriff auf Israel mit einer Kassamrakete als “unpatriotisch” verurteilt und die Fatah dafür verantwortlich gemacht, die Waffenruhe mit Israel sabotieren zu wollen. Zur Kassamrakete, die Donnerstag Mittag auf Israel abgefeuert wurde, bekannten sich die Al Aksa Märtyrer Brigaden.

Unterdessen wurden Freitagmorgen zwei Mörsergranaten vom nördlichen Gazastreifen aus auf Israel gefeuert. Eine der Granaten landete im Kibbutz Kfar Aza und die andere auf offenem Gelände. Es gab keine Verletzten. Was eine solche Mörsergranate anrichten kann, zeigt der Fall des Jimmy Kdoshim aus Kfar Aza, der vor eineinhalb Monaten von einer dieser Granaten genau in diesem Kibbutz tödlich getroffen wurde.
Gay Parade in Jerusalem ohne Zwischenfälle
Ungefähr 3000 Paradeteilnehmer sind am Donnerstag auf der Gay-Parade durch Jerusalem marschiert. Zwischenfälle gab es keine, allerdings wurde der Marsch von heftigen Protesten der Jerusalemer Ultra-Orthodoxen begleitet, die in ihren Stadtvierteln u.a. Müllcontainer anzündeten. Mehr in unserer nächsten israel heute Ausgabe!
Studie: Mordrate in Israel niedriger
Die Mordrate in Israel ist einer Studie zufolge gesunken. Zwar sei die Anzahl der Tötungsdelikte gestiegen, in Bezug auf die Bevölkerungsrate ist sie jedoch gesunken. Die beiden Professoren der Haifaer Universität, Arye Rattner und Gideon Fishman, die diese Studie durchgeführt haben, sagten, dass man glauben könne, in Israel seien Gewaltdelikte am steigen, da die absolute Anzahl gestiegen sei. “Wenn wir jedoch beachten, dass die israelische Bevölkerung gewachsen ist und die Kriminalitätsrate auf die Anzahl von je 100.000 Leute messen, dann finden wir heraus, dass die Mordrate in Israel eine der niedrigsten in der Welt ist”, so die Haifaer Professoren. Die Mordrate in Israel im Jahr 2006 betrug 2,29 – in den USA oder Russland betrug die Rate 7,5.
Shalit – Eingeständnis Israels?
Laut ägyptischen Quellen soll Israel dazu bereit sein, im Austausch mit dem israelischen Soldaten Gilat Shalit Terroristen mit “Blut an den Händen” freizulassen. Ofer Dekel, Israels Verhandlungsbeauftragter für Gefangenenaustausch, flog am Donnerstag nach Kairo, um in der neusten Runde der Verhandlungen mit der Hamas Shalit freizubekommen.
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6月26日

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Donnerstag, 26. Juni 2008

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Was ist mit den Arabern?
Die meisten unserer Leser sind Israelfreunde – das freut uns sehr. Weil sie Freunde Israels sind, müssen sie deswegen aber nicht Araberfeinde sein. Leider ist hier vieles unklar. Nur 20 % der Moslems sind Araber. Da braucht man nur an moslemische Länder wie Indonesien oder Nigeria zu denken. So haben 80 % der Moslems nichts mit den Arabern als ethnische Rasse zu tun, diese 80% sind auch keine Nachkommen Abrahams. Manche können den Jubel der Israelfreunde über Israel nicht mehr hören und suchen nun auf der arabischen Seite ihren Ausgleich. Vielleicht haben manche Israelfreunde die Juden zu sehr „in den Himmel gehoben“, dabei sind die Juden erst dem Stande nach ein heiliges Volk, dem Zustande nach jedoch noch nicht. Mehr dazu in der Juli-Ausgabe von israel heute.
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Einwohner machen sich stark für Shalit
Gemeinsam mit 1000 Teilnehmern baten die Eltern des entführten Soldaten Gilad Shalit am Mittwoch Premierminister Ehud Olmert in einer Kundgebung in Mitzpe Hila um die Freilassung Gilad Shalits. Seine Entführung liegt genau zwei Jahre zurück. Auch der Bruder und die Tochter von Ron Arad, der 1986 von der Hisbollah entführt wurde, nahmen an der Kundgebung teil, um ihre Solidarität auszudrücken. „Lasst es nicht zu, dass unsere Regierungsoberhäupter Gilad opfern“, sagte Chen Arad. „Ron hat sich nicht bei der Flugschule gemeldet, um ein Gladiator zu sein, und Gilad hat sich nicht beim Panzer-Korps gemeldet, um ein Shahid (Märtyrer) zu sein“, sagte Arads Bruder. Auch Freunde und Verwandte der beiden Soldaten Eldad Regev und Ehud Goldwasser, die nur wenige Wochen nach Shalits Entführung entführt wurden, nahmen an der Kundgebung teil. Gilads Mutter schickte eine persönliche Bitte an Olmert, die ihr Mann vorlas, da sie keine Kraft dazu hatte. Der Brief war bitter und ein weiterer verzweifelterVersuch, die Regierung davon zu überzeugen, dringend etwas zu unternehmen. „Sie hatten alle Zeit der Welt, jetzt ist es Zeit für Ergebnisse... Erfüllen Sie ihre Plicht gegenüber den Soldaten der israelischen Armee“, schrieb sie.
Jerusalems neues Wahrzeichen der Stadt eingeweiht
Am Mittwochabend wurde in einer großen Feier die neue Straßenbahnbrücke am Stadteingang Jerusalems eingeweiht, die der spanische Architekt Santiago Calatrava entworfen hat. Die neue Brücke, die insgesamt 246 Millionen Schekel (46,73 Mio. Euro) gekostet hat, ist sehr modern und wird von vielen „Die Brücke der Saiten“ genannt, da sich 66 weiße Stahlkabel 118 Meter bis zur Spitze hochziehen, um die Konstruktion zu halten, die die Brücke wie eine überdimensional große Harfe aussehen lassen. Der Architekt selber, der schon über 40 Brücken in der ganzen Welt gebaut hat, sagte, dass die Jerusalemer Brücke sein absoluter Favorit sei. Die ursprünglich geschätzten Kosten der Brücke waren im Laufe der Bauzeit um das dreifache in die Höhe gegangen. Die Einweihungsfeier, die 2 Millionen Schekel kostete, wurde von dem Bürgermeisterkandidaten Nir Barkat als Verschwendung öffentlicher Gelder bezeichnet. Bilder der außergewöhnlichen Feier in unserer nächsten israel heute Ausgabe!
Shalit kommt nicht frei, bis unsere Forderungen erfüllt sind
Der Sprecher des palästinensischen Volkswiderstandskomitees Abu Mujahid erzählte dem israelischen Internetportal Ynet am Mittwoch, dass sich die Forderungen der Gruppe, in deren Händen der entführte Soldat Gilad Shalit sich befindet, nicht ändern werden und dass Israel die Forderungen erfüllen müsse, wenn Shalit freigelassen werden lassen sollte. Abu Obeida, der Sprecher des bewaffneten Flügels der Hamas sagte, dass der Ball in den Händen des Besetzers sei. Israel müsste zustimmen, Gefangene mit Langzeitstrafen freizulassen. In einem Treffen am Dienstag zwischen dem israelischen Premierminister Ehud Olmert und dem ägyptischen Präsidenten Hosni Mubarak, sagte Letzterer, dass Kairo sich sehr anstrengen würde, den Soldaten zu befreien. Kairo hätte Israel versichert, den Rafah-Grenzübergang nicht zu öffnen, bis Shalit freigelassen werde. Der Generalstabschef der israelischen Armee, Generalleutnant Gabi Ashkenazi, sagte am Mittwoch bei einer Zeremonie der Armee: „Es ist unsere tiefe und langjährige moralische Verplichtung, alles in unserer Macht zu tun, um jeden unserer Soldaten zurückzubringen, der von dem Feind als Verteidiger des Staates Israels entführt wurde. Es ist die Pflicht der israelischen Öffentlichkeit und es ist unsere Pflicht als Armee.“
Israel und Hisbollah bereit Gefangene auszutauschen
Israel und die Hisbollah haben eine schriftliche Vereinbarung über den Gefangenenaustausch vorbereitet, über den das israelische Kabinett am Sonntag abstimmen soll. Sollte die Vereinbarung befürwortet werden, wird der deutsche Vermittler nach Beirut reisen, damit die Hisbollah unterzeichnen kann. Diese Vereinbarung soll die Freilassung von Ehud Goldwasser und Eldad Regev garantieren, die im Juli 2006 entführt wurden, was den Zweiten Libanonkrieg anzettelte. Sollte die Hisbollah wie vereinbart unterzeichnen, dann soll der Gefangenenaustausch in ein oder zwei Wochen stattfinden.
Ärger über geplante Gay-Parade in Jerusalem
Am Donnerstagnachmittag findet in Jerusalem eine Gay-Parade statt, die unter der Jerusalemer Bevölkerung geteilte Meinungen hervorgerufen hat. Aufgrund von Drohungen ultra-orthodoxer Extremisten werden 2000 Polizisten die Parade und deren Teilnehmer sichern. Im vergangenen Jahr wurden 10.000 Polizisten eingesetzt und die Straßenparade in ein Sportstadion verbannt, nachdem es in Jerusalems ultra-orthodoxer Wohngegend Ausschreitungen und gefährliche Proteste gab. Auch in diesem Jahr planen die Ultra-Orthodoxen eine Gegendemonstration. Auf Plakaten in den religiösen Nachbarschaften wurde dazu aufgerufen, die Teilnehmer der Parade mit Steinen zu bewerfen, um so zu stören. 2006 verwundete der religiöse Jude Yishai Schlissel drei Menschen mit einem Messer, er wurde zu zwölf Jahren Haft verurteilt.
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Das Wetter
In Jerusalem werden heute bis zu 34 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 29 Grad, in Tiberias 39, am Toten Meer 40 und in Eilat bis zu 41 Grad.

Wir wünschen Ihnen aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels, einen gesegneten Tag. Der derzeitige Wasserspiegel des Sees Genezareth liegt bei – 212,81 m unter dem Meeresspiegel (Tendenz sinkend) – der ideale Wasserstand beträgt -208,80 Meter unter dem Meeresspiegel.

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60 Jahre wirtschaftlicher und technologischer Fortschritt
In den 60 Jahren seines Bestehens hat sich Israel von einem wüsten, unterentwickelten Land, kaum ausgestattet mit Bodenschätzen, zu einem Land, das mit seinen Forschungs- und Entwicklungszentren zu den führenden in der Welt zählt, entwickelt. Die Präsidentenkonferenz präsentierte 60 Unternehmen und Organisationen, die für Israels Entwicklung stehen. Es wurden bedeutende Leistungen aus Technik, Wissenschaft und dem Sozialbereich gewürdigt. Man war sich darüber einig, dass der allgemeine Erfolg der israelischen Chuzpe und dem jüdischen Geist zu verdanken sei. Auch Präsident Schimon Peres nannte die Weiterentwicklung ein Ergebnis der israelischen Chuzpe. Man gebe sich niemals zufrieden mit dem, was man geschafft hat. Mehr dazu in der Juli-Ausgabe von israel heute.
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Shalits Befehlshaber: Es wurde nicht genug getan, ihn zu befreien
Hauptmann Yoav Belkes, der frühere Befehlshaber des entführten Soldaten Gilad Shalit, sagte in einem Interview anlässlich des Jahrestages der Entführung Gilad Shalits, dass die Regierung nicht genug getan hätte, um Gilad Shalit zu befreien. „Wenn ein Soldat sein Leben für sein Land aufs Spiel setzt, dann müssen die Anführer um ihn kämpfen. Dennoch passiert es nicht“, sagte er. Belkes wird sich wohl sein Leben lang an den Tag erinnern, an dem zwei seiner Soldaten in dem beschädigten Panzer umkamen und Gilad Shalit entführt wurde. „Es dauerte einige Minuten, bis ich begriff, dass Gilad entführt wurde“, sagte Belkes. Die Einheit wurde auch weiterhin im Gazastreifen eingesetzt, mit der Hoffnung der Soldaten, Shalit selber wieder nach Hause zu bringen. Belkes denkt viel an Gilad und unterstützt seine Familie, um eine Freilassung zu erreichen. „Für mich ist es, als sei mein jüngerer Bruder in Gefangenschaft“, sagte er.
Schock bei Verabschiedung Sarkozys
Ein Grenzpolizist starb am Dienstag etwa 200 Meter entfernt von dem französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy, als dieser verabschiedet wurde, durch einen sich selbst beigeführten Schuss. Die Leibwächter von Sarkozy und seiner Frau Carla Bruni, die dachten es handele sich um einen versuchten Mordanschlag, brachten die beiden schnellstmöglich in das Flugzeug. Auch die Leibwächter von Premierminister Ehud Olmert und Präsident Schimon Peres wurden in ihre schusssicheren Fahrzeuge gebracht, bis festgestellt werden konnte, woher der Schuss stammte. Mitarbeiter des israelischen Geheimdienstes rannten sofort in die Richtung, aus der der Schuss kam, und fanden den drusischen Grenzpolizisten auf dem Boden liegend, der eigentlich auf einem Gebäude stationiert war. Die Notärzte konnten ihn nicht wiederbeleben. Die Vermutung, er könne sich aus Versehen erschossen haben wurde durch eine Autopsie wiederlegt, die bewies, dass es sich um einen Selbstmord handelte. Die Ermittlungen haben bereits begonnen.
Weniger Juden nach Israel, mehr Unterstützung für Juden in der Diaspora
Der israelische Premierminister Ehud Olmert sagte in einer Versammlung mit Angestellten der Jüdischen Agentur, dass er glaubt, die Zeit sei reif, die aufwendigen Bemühungen, Juden in den jüdischen Staat zurückzubringen zu beenden. „Wir müssen verstehen, dass es die Möglichkeit gibt, dass die Zeit der Masseneinwanderung nach Israel sich dem Ende neigt“, sagte er. Laut den Israel National News bestand Olmert darauf, dass die israelische Regierung und die Jüdische Agentur stattdessen mehr Zeit und Geld in die jüdische Erziehung und Selbstidentität in der Diaspora investieren sollten. Die große Mehrheit der Diaspora-Juden lebt heute in den Vereinigten Staaten. Durch die hohe Lebensqualität dort, lassen sich amerikanische Juden nur schwer davon überzeugen, nach Israel zu kommen.
Netanjahu zu Sarkozy:
Jerusalem wird nie geteilt sein

Oppositionsführer Benjamin Netanjahu sagte am Dienstagmorgen während eines Treffens mit dem französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy, dass Jerusalem in einem zukünftigen Abkommen mit den Palästinensern nicht geteilt werden würde. Dies war eine Antwort auf Sarkozys Kommentar vor der Knesset am Montag, dass Jerusalem die Hauptstadt eines israelischen und palästinensischen Staates sein müsste. „Jerusalem ist die historische Hauptstadt des jüdischen Volkes. Jerusalem wird nicht geteilt. Nur israelische Kontrolle in der Stadt kann die Freiheit und die Verehrung für alle Religionen gewährleisten“, so Netanjahu. Sarkozy traf sich auch mit Palästinenserpräsident Mahmud Abbas in Bethlehem. Sarkozy sprach sich stark gegen die iranische Nuklearbedrohung aus und versicherte: „Wer auch immer versucht Israel zu zerstören, wird sehen, wie sich Frankreich ihm in den Weg stellt.“
Waffenstillstandsabkommen von Palästinensern gebrochen
Palästinensische Terroristen im Gazastreifen brachen am Dienstag das nur sechstägige Waffenstillstandsabkommen, indem sie zwei Kassam-Raketen auf Israel schossen. Einige Menschen wurden leicht verletzt, Kinder erlitten einen Schockzustand. Eine Rakete traf ein leerstehendes Haus in Sderot, eine zweite landete an der Stadtgrenze. Bereits am Montag war eine Mörsergranate auf Israel abgeschossen worden. Obwohl israelische Soldaten die verantwortliche Terroristenzelle ausmachen konnten, feuerten sie nicht auf die Terroristen, in Befolgung des befristeten Waffenstillstandabkommens. Die Hamas gab bekannt, dass sie dennoch an einem Waffenstillstand interessiert sei. Die Islamische Dschihad bekannte sich zu dem Raketenbeschuss. Die Ergebnisse der Sicherheitsberatungen zwischen Premierminister Ehud Olmert und Verteidigungsminister Ehud Barak deuten daraufhin, dass Israel auf diesen Bruch des Waffenstillstands reagieren möchte. Nähere Details wurden aber noch nicht bekannt gegeben. Likud Knesset-Mitglied Yisrael Katz sagte: „Das Abkommen war schon vorbei, bevor es überhaupt begann. Die Regierung, die sowohl Gilad Shalit verlassen hat als auch keine Ruhe bringen konnte, muss mit ungewohnter Schwere reagieren, denn sonst sei das Leben der Einwohner im Süden auf Spiel gesetzt.“ Als Reaktion auf den Angriff bleiben die Gaza-Übergänge vorerst geschlossen, so dass keine Güter in den Gazastreifen transportiert werden können.
Gedenkreise für Terroropfer
Der Vater von Asaf Zur, der 2003 in einem Selbstmordanschlag in Haifa im jungen Alter von nur 17 Jahren ums Leben kam, möchte seinem Sohn, den er „Blondi“ nennt, etwas ermöglichen, wovon er geträumt hätte. In diesem Jahr hätte Asaf seinen 22 Geburtstag gefeiert. Viele Israelis stehen in diesem Alter bereits nach ihrem Armeedienst und verdienen Geld, um Abenteuer in der weiten Ferne zu erleben. Asafs Vater bittet jetzt israelische und auch ausländische Reisende das Bild seines Sohnes mit auf Reisen zu nehmen und ihm dann ein Bild davon per E-Mail zu schicken. Auf der Internetseite www.blondi.co.il kann man sich ein Foto herunterladen und es dann auf Reisen nehmen. Wer Asaf mit auf Reisen nimmt, der kann ein Foto davon an seinen Vater schicken, der ein Album davon erstellen möchte, als Erinnerung an seinen Sohn.
Noch letzte Plätze frei beim Mecklenburger Israel-Seminar!
Vom 6.-13. Juli 08 findet das 11. Mecklenburgische-Israel-Seminar der Redaktion Israel-Heute, der GGE-Mecklenburg und des Beth-Emmaus statt. Hauptthema: Jahr der Erinnerungen. 60 Jahre Israel – Aktuelles, 60 Jahre –Israel – Staatsjubiläum: Gestern – Heute – Morgen, Das Leben der Messianischen Juden in Israel, Hiob – das Prototyp der Leidensgeschichte der Juden, Vier Nationaltage zwischen Pessach und Schawuoth, u.v.a. Referent: Michael Schneider mit Familie, Musik: Bob & Karin Cuthbert. Weitere Informationen: www.Beth-Emmaus.de Tel. 03847-31 18 40, Fax.: 03847-31 18 50
Das Wetter
In Jerusalem werden heute bis zu 32 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 29 Grad, in Tiberias 38, am Toten Meer 40 und in Eilat bis zu 41 Grad.

Wir wünschen Ihnen aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels, einen gesegneten Tag. Der derzeitige Wasserspiegel des Sees Genezareth liegt bei – 212,81 m unter dem Meeresspiegel (Tendenz sinkend) – der ideale Wasserstand beträgt -208,80 Meter unter dem Meeresspiegel.

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Dienstag, 24. Juni 2008

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Umfrage: 77% der israelischen Araber wollen in Israel leben
Eine kürzlich durchgeführte Umfrage der Kennedy School of Government an der Harvard Universität ergab, dass 77 Prozent der israelischen Araber lieber in Israel als in jedem anderen Land in der Welt leben würden. Insgesamt wurden 1721 Israelis befragt, sowohl Araber als auch Juden. 73 Prozent der Juden und 94 Prozent der Araber wollen Israel als Gesellschaft sehen, in der arabische und jüdische Einwohner gegenseitigen Respekt zeigen und dieselben Möglichkeiten haben. Die Kennedy School sagte in einer Erklärung, dass die Umfrage einige überraschende Ergebnisse hatte und dass es den Anschein hat, dass das Denken der Koexistenz größer ist als angenommen. Professor Todd Pittinsky, Forschungsdirektor an der Kennedy School, sagte, dass sich die Medien mit den Problemen zwischen jüdischen und arabischen Bewohnern mehr befassen würden, als mit den wahren Anstrengungen um friedliche Koexistenz. Laut der Umfrage unterstützen 68 Prozent der jüdischen Bevölkerung den Arabisch-Unterricht an jüdischen Schulden, um arabische und jüdische Einwohner zusammenzubringen.
Israel überlegt enführte Soldaten für tot zu erklären
Der militärische Oberrabbiner, Brigadegeneral Avichai Ronsky, begann mit den Überlegungen, ob die beiden von der Hisbollah entführten Soldaten Ehud Goldwasser und Eldad Regev für tot erklärt werden sollten. Diese Entscheidung solle auf Informationen des Geheimdienstes beruhend und gemäß des jüdischen Gesetzes getroffen werden. Durch eine solche Entscheidung würden die Verhandlungen mit der Hisbollah abgebrochen werden. Der Austausch stand kurz bevor, doch stellte sich heraus, dass Olmert diesen unterbrach. Verteidigungsangestellte gaben jedoch bekannt, dass selbst, wenn Ronsky entscheiden sollte, Goldwasser und Regev für tot zu erklären, der israelische Verteidigungsstabschef Gabi Ashkenazi den Gefangenenaustausch weiterhin unterstützen werde, als Verpflichtungen den Familien gegenüber. Es scheint, als würde Olmert den Austausch verschieben, da der Mossadchef Meir Dagan und der Chef des Sicherheitsdienstes ihre Einwände ausgedrückt hatten gegen die Freilassung des libanesischen Gefangenen Samir Kuntar, der 1979 vier Israelis kaltblütig ermordet hatte. Auch die Familie des entführten Soldaten Gilad Shalit hatte nicht viel Glück. Den Einwand den sie vorm Obersten Gerichtshof gegen die Öffnung des Gaza-Grenzübergangs einreichten bis ihr Sohn nicht freigelassen werde, wurde vom Gerichtshof abgelehnt.
Olmert plant Rücktritt
Berater von Premierminister Ehud Olmert gaben bekannt, dass Olmert überlege seine Kündigung bei Präsident Schimon Peres in den kommenden Tagen einzureichen, sollte der Antrag die Knesset aufzulösen bei der ersten Abstimmung am Mittwoch durchkommen. Sollte Olmert nicht zurücktreten, könnte die gesamte Regierung zusammenbrechen, da Minister gefeuert werden und eine Minderheitsregierung deshalb nicht funktionieren könnte. Eine Übergangsregierung würde die Aufgaben der Regierung übernehmen, bis eine neue Regierung gebildet wird oder die nächsten Wahlen stattfinden. Bisher handelt es sich aber lediglich um Spekulationen, genaueres wird sich am Mittwoch zeigen.
Trotz Waffenstillstand Mörsergranate auf Negev
Am frühen Dienstagmorgen feuerten palästinensische Terroristen trotz des ausgehandelten Waffenstillstandes eine Mörsergranate aus dem Gazastreifen auf Israels westliche Negev Region. Die Mörsergranate landete in unmittelbarer Nähe einer Ortschaft. Es gab keine Verletzten und es entstand kein Sachschaden. Dieser Vorfall war der erste Bruch des Waffenstillstandsabkommen zwischen Israel und den bewaffneten Terrororganisationen im Gazastreifen, das am Donnerstagmorgen in Kraft trat. Die Einwohner Sderots beispielsweise standen dem Abkommen von Anfang an skeptisch gegenüber. Bereits am Montag gaben Sicherheitsbeamte der Palästinensischen Autonomiebehörde bekannt, dass der Islamische Dschihad einen Anschlag auf Israel plane, um das Waffenstillstandsabkommen zu brechen. Ebenfalls am Dienstagmorgen tötete die israelische Armee zwei palästinensische Terroristen in der Stadt Nablus im Westjordanland. Einer der beiden Terroristen gehörte dem Islamischen Dschihad an, der zweite der Hamas. Das Waffenstillstandsabkommen gilt nur für den Gazastreifen, auch wenn die Hamas es auf das Westjordanland ausbreiten wollte. Somit kann die israelische Armee in diesen Gebieten weiterhin Anti-Terror-Maßnahmen durchführen.
Stelle des Mossad-Direktors wird verlängert
Premierminister Ehud Olmert gab am Sonntag bei der wöchentlichen Kabinettssitzung bekannt, dass die Anstellung des Mossad-Direktors Meir Dagan bis Ende 2009 verlängert werde. Olmert sagte: „Meir Dagan hat seine Aufgaben mit ausgezeichnetem Erfolg erfüllt. Die Erfolgsliste der Mossad der vergangenen sechs Jahre ist sehr beeindruckend. Es gibt keinen Zweifel, dass es eine Verbesserung der Arbeit gab.“
Sarkozys Rede vor der Knesset
Die Rede des französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy vor der Knesset am Montag war das erste Auftreten eines französischen Präsidenten vor der Knesset seit 1982. Sarkozy drückte seine Unterstützung für Israel aus und dass Frankreich es nicht zulassen werde, dass Iran Atomwaffen in seinem Arsenal hat. Demgegenüber meinte er jedoch auch, dass ein unabhängiger palästinensischer Staat an der seite Israels geschaffen werden müsse sowie dass Israel den Ausbau der Siedlungen stoppen und die Juden aus Judäa und Samaria zurückrufen solle. Ein Großteil seiner Rede in Französisch wurde mit Applaus aufgenommen. Premierminister Ehud Olmert lobte die Unterstützung Frankreichs und sagte: „Israel hofft nun auf ein weiteres Wunder – das Wunder von Frieden. Wir glauben, dass es passieren wird.“
Mecklenburger Israel-Seminar
Vom 6.-13. Juli 08 findet das 11. Mecklenburgische-Israel-Seminar der Redaktion Israel-Heute, der GGE-Mecklenburg und des Beth-Emmaus statt. Hauptthema: Jahr der Erinnerungen. 60 Jahre Israel – Aktuelles, 60 Jahre –Israel – Staatsjubiläum: Gestern – Heute – Morgen, Das Leben der Messianischen Juden in Israel, Hiob – das Prototyp der Leidensgeschichte der Juden, Vier Nationaltage zwischen Pessach und Schawuoth, u.v.a. Referent: Michael Schneider mit Familie, Musik: Bob & Karin Cuthbert. Anmeldung bitte umgehend. Da in einigen Bundesländern zum Seminarzeitpunkt schon Ferien sind, stehen uns nicht mehr genügend externe Übernachtungsmöglichkeiten zur Verfügung! Weitere Informationen: www.Beth-Emmaus.de Tel. 03847-31 18 40, Fax.: 03847-31 18 50
Israel schickt 38 Athleten zu den Olympischen Spielen
Insgesamt werden voraussichtlich 38 israelische Athleten an den Olympischen Spielen in Beijing teilnehmen. Die Teilnahme des Springers Niki Palli hängt noch davon ab, ob er das 2,27 Meter Kriterium bis zum Ende der israelischen Meisterschaft erfüllen kann. Das israelische olympische Komitee gab am Montag bekannt, dass Sportler, die während der Spieler ihre persönliche Bestleistung übertreffen werden, eine Belohnung von 10.000 Schekeln erhalten werden. Außerdem soll jeder Athlet durch eine Belohnung von 24.000 Schekeln für eine Goldmedaille angespornt werden, das Beste zu geben. Die Disziplinen an denen Israel teilnimmt sind: Leichtathletik, Judo, rythmische Gymnastik, artistische Gymnastik, Taekwondoo, Tennis, Fechten, Weitschuss, Schwimmen, Synchronschwimmen, Segeln und Surfen.
Das Wetter
In Jerusalem werden heute bis zu 30 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 29 Grad, in Tiberias 37, am Toten Meer 38 und in Eilat bis zu 40 Grad.

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Montag, 23. Juni 2008

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Von Terroristin zur Friedensaktivistin
Nur zwei Stunden später, und sie hätte ihre kleine Tochter zurückgelassen und sich auf den Weg zu einem verheerenden Anschlag gemacht. Palästinenserin Shifa Al Kudsi aus Tulkarem wurde am 10. April 2002 nachts von Agenten des israelischen Geheimdienstes Schin-Bet verhaftet. Heute, nachdem sie sechs Jahre Haft verbüßt hat, ist sie sogar dankbar dafür. Heute spricht sie aufrichtig über Frieden, in demselben Zimmer, in dem sie damals ihrer Tochter den tödlichen Plan eröffnete. Ihre heutige, neue Überzeugung ist beim palästinensischen Volk dagegen überhaupt nicht beliebt. Dennoch glaubt sie jetzt fest daran, dass ehrlicher Dialog und gegenseitige Anerkennung möglich sind. Mehr dazu in der Juli-Ausgabe von israel heute.
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Staat schuldet 2 Mio. Schekel pro Überlebenden
Eine staatliche Untersuchungskomission fand heraus, dass die in Israel ansässigen Holocaustüberlebenden 50 % weniger Entschädigungsgelder erhalten haben, als die in Deutschland lebenden. Das Abkommen zwischen Deutschland und Israel von 1952 wurde dazu eingrichtet, dass Israel sich um die Überlebenden kümmert und diese sich nicht selbständig an Deutschland wenden, um Entschädigung zu erhalten. Die ehemalige Richterin des Obersten Gerichtshofes, Dalia Dorner, sagte, dass die israelischen Regierungen über Generationen hinweg sich nicht um die Holocaustüberlebenden gekümmert habe, wie es hätte sein sollen. Dass so eine Untersuchungskomission 60 Jahre nach der Staatsgründung ins Leben gerufen werden musste, ist ihrer Meinung nach ein Armutszeugnis. Der Untersuchung zufolge sei den Überlebenden 2 Mio. Schekel pro Kopf vorenthalten worden. In Israel leben noch etwa 250.000 Holocaustüberlebende.
Baraks alternative Koalition
Zwischen Ministerpräsident Ehud Olmert und Verteidigungsminister Ehud Barak herrschen Unstimmigkeiten. Olmert drohte ihm mit der Entlassung aller der Arbeiterpartei zugehörigen Minister der Regierung. Dem antwortete Barak damit, dass er eine neue Regierungskoalition von der Kadima-Partei angeführt jedoch ohne Olmert aufstellen könne. Barak überraschte die Minister seiner Partei bei einem Treffen im Büro des Ministerpräsidenten, als er ihnen mitteilte, dass er hinter den Kulissen arbeitet, um eine alternative Koalition auf die Beine zu stellen, die von einem neuen Ministerpräsidenten aus der Kadima-Partei angeführt wird.
Aufruf: Shalits Foto auf Blogs, Facebook, MSN etc.
Die israelische Facebook-Gruppe mit dem Namen „The petition for the release of Gilad Shalit" (Die Petition zur Freilassung Gilad Shalits), die circa 4500 Mitglieder zählt, hat für eine gemeinsame weltweite Aktion aller Treffpunkte und Blogs im Internet (Facebook, MSN etc.) Werbung gemacht. Die Aktion sieht vor, dass alle Nutzer, die Solidarität mit dem vor genau zwei Jahren entführten Soldaten Gilad Shalit ausdrücken wollen, am Mittwoch ihr Profilfoto in das Bild Gilad Shalits ändern. Genau am 25.6.2006 wurde Shalit entführt. Die Gruppe sagt, dass Shalit einer von ihnen ist und dass er einen Platz bei ihnen hat. Eine frühere Soldatin sagte, dass es ihre Pflicht sei, diese Aktion zu unterstützen: „Wenn Du selber ein Soldat bist, dann möchtest Du die Regierung hinter Dir haben. Wenn Du Dein Bild änderst, regst Du andere Menschen zum Denken an.“ Gery Klein, Student, sagte: „Es ist kein Anfang und kein Ende, es ist die Fortsetzung eines Kampfes.“
Impfung gegen Hautkrebs
Israelische Wissenschaftler am Onkologie Institut des Hadassa-Krankenhauses in Jerusalem, deren Forschung durch den Israelischen Krebsverband gefördert wurde, haben eine Impfmethode entwickelt, die Melanoma, einer Art Hautkrebs, bekämpfen kann. Es handelt sich um eine Krebsart, die oft auftritt bei Menschen, die ihre Haut zu lange der Sonne aussetzen. Das Impfmittel wird mit den entfernten Zellen eines bereits bestehenden Hautkrebses angefertigt und soll dafür sorgen, dass ein weiteres Auftreten der Krankheit verhindert werden kann.
Sarkozy: Siedlungsausbau schädlich in Israel
Der französische Präsident Nicolas Sarkozy landete am Sonntag mit seiner Frau Carla Bruni in Israel und trat seinen ersten offiziellen Besuch in Israel seit seiner Amtsaufnahme an. Sarkozy traf sich mit Staatspräsident Schimon Peres und kritisierte den Siedlungsausbau: „Sie haben einige Fehlentscheidungen getroffen, wie beispielsweise den Ausbau der Siedlungen und Ost-Jerusalem, wo die Bebauung nicht gut für Israel ist.“ Er fügte hinzu, dass „die beste und einzige Garantie für den israelischen Staat ein demokratischer palästinensischer Staat an seiner Seite sei.“ Sarkozy betonte, dass Friede dringend gebraucht werde, da zu viele Menschen bereits gestorben seien. Frankreich möchte Israel politisch, wirtschaftlich und militärisch unterstützen. Trotz der ernsten Gespräche wurde auch ein bisschen gescherzt. Peres sagte zu Sarkozy: „Sie haben große Visionen, das bedeutet aber nicht, dass es keine Hindernisse gebe. Sie liefern die Vision und wir werden die Hindernisse liefern. Wir möchten einen Nahen Osten ohne Entführte... es ist eine humane und emotionale Angelegenheit.“
Informationen über Ron Arad
Israel möchte seine Bitte um Informationen über den Navigatoren Ron Arad erneuern, der sich seit 1989 in Gefangenschaft befindet. Der Geheimdienst der israelischen Armee glaubt, dass die Hisbollah keine Informationen über das Schicksal Arads habe. Israel möchte dennoch ein letztes Mal versuchen, Informationen zu erhalten, bevor der Gefangenenaustausch zur Befreiung Ehud Goldwassers und Eldad Regevs vollzogen wird. Auf einem vierstündigen Treffen am Sonntagabend wurden die Forderung der Hisbollah erneut diskutiert, so auch die Freilassung Hunderter palästinensischer Gefangener. In dem Treffen wurde auch darüber diskutiert, ob Israel genug Informationen habe, um die beiden Soldaten als gefallene Soldaten zu erklären, deren Grabstätte unbekannt ist. Der letzte Handel über den Austausch wird voraussichtlich in einer oder zwei Wochen der Regierung zur Abstimmung vorgelegt.
Anti-Terrormaßnahmen werden Waffenstillstand auf die Probe stellen
In der Nacht von Sonntag auf Montag wurden neun Terrorverdächtige in Anti-Terrormaßnahmen, die von der israelischen Armee in Judäa und Samaria durchgeführt wurden, festgenommen und zur Befragung an Sicherheitspersonal übergeben. Der Leiter des israelischen Sicherheitsdienstes Yuval Diskin sagte dem Kabinett am Sonntag, dass der wahre Test der momentanen Waffenruhe erst stattfinden werde, sobald die israelischen Sicherheitskräfte gegen arabischen Terror in Judäa und Samaria vorgehen werden. Diskin sagte: „Es ist schwer zu sagen, wie sie reagieren werden falls einige Terroristen getötet werden in der Aktion“, so Diskin. Er ist der Meinung, dass die Hamas in Gaza das Waffenstillstandsabkommen einhält um zwei strategische Ziele zu erreichen: die israelische Besetzung durch Anti-Terrormaßnahmen und die Öffnung der Rafah-Grenze. Er fügte hinzu, dass die Versuche der Palästinensischen Autonomiebehörde Terrorismus in den Gegenden unter ihrer Kontrolle einzuschränken keine Früchte tragen würden.
Das Wetter
In Jerusalem werden heute bis zu 28 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 27 Grad, in Tiberias 36, am Toten Meer 38 und in Eilat bis zu 39 Grad.

Wir wünschen Ihnen aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels, einen gesegneten Tag und eine erfolgreiche neue Woche. Der derzeitige Wasserspiegel des Sees Genezareth liegt bei – 212,79 m unter dem Meeresspiegel (Tendenz sinkend) – der ideale Wasserstand beträgt -208,80 Meter unter dem Meeresspiegel.

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6月22日

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Sonntag, 22. Juni 2008

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Waldorf-Astoria Luxushotel in Jerusalem
Die Hotelkette „Hilton“ möchte in Zusammenarbeit mit „IPS Jerusalem Ltd.“ ein neues Hotel in Jerusalem eröffnen – und zwar unter dem Markennamen „Waldorf-Astoria“. Dies wäre das erste Hotel unter diesem Markennamen in Israel. Das Luxushotel soll Ende 2010 eröffnet werden. Es entsteht im Herzen Jerusalems, nur einen Katzensprung von der Altstadt entfernt. Die Bau- und Renovierungskosten werden auf 100 Millionen Dollar (63 Millionen Euro) geschätzt. Wolfgang Neumann, Präsident der „Hilton Hotels Europe“ sagte, dass Israel durch seine wirtschaftlichen Aktivitäten eine hohe Nachfrage nach Hotels mit gutem Namen hätte. „Wir freuen uns, mit IPC Jerusalem Ltd. zusammenzuarbeiten und ein prächtiges Hotel vorzustellen, das einen hervorragenden Beitrag zur Waldorf-Astoria-Sammlung leistet“, sagte er. Mehr in der neuen israel heute Ausgabe!
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Großteil für Freilassung Kuntars
Am Vorabend eines eventuellen Gefangenenaustausches zwischen Israel und der Hisbollah, sprachen sich Israelis dür die Freilassung des libanesischen Terroristen Samir Kuntars aus. Kuntar hatte 1979 in Naharia die Haran-Familie ermordet und galt bisher als eine Trumpfkarte in den Verhandlungen um den israelischen vermissten Navigatoren Ron Arad. Das Dahaf-Institut führte eine Umfrage durch, wobei 61 % der Befragten sich für eine Freilassung Kuntars aussprachen, selbst wenn die die entführten Reservisten Goldwasser und Regev nicht mehr am Leben sein sollten. Diese Umfrage wurde in der Tageszeitung Jedioth Aharonot veröffentlicht. Verteidigungsminister Ehud Barak jedoch nannte die Freilassung Kuntars, wenn die israelischen Soldaten tot sein sollten, einen gefährlichen Schritt, der den Terroristen Auftrieb geben könnte.
Helfen Syrien und Nordkorea Iran?
Das deutsche Magazin „Der Spiegel“ erklärte in einem Bericht, dass Syrien und Nordkorea dem Iran augenscheinlich geholfen haben, sein Nuklearprogramm voranzutreiben. Berichten des deutschen Geheimdienstes zufolge erwägt der syrische Präsident Bashar Assad jedoch, seine Unterstützung für den Iran zurückzuziehen. Die Anlage in Al-Kibar in Syrien, die im Juli 2007 von israelischen Kampfflugzeugen zerstört wurde, sollte als nuklearer Reaktor dienen für Syrien, Nord-Korea und den Iran, bis Iran selber nukleare Bomben auf eigenem Boden entwickeln könne. Am Ort der Explosion befanden sich 15 syrische Soldaten, 12 iranische Ingenieure und drei Nordkoreaner unter den Opfern. Knapp ein Jahr später sollen nun Experten der IAEA nach Syrien geschickt werden, um den Fall zu untersuchen.
Weitere Verhandlungen um Shalit
Die Londoner Zeitung “Al-Sharq al-Awsat” berichtete am Samstag, dass Israel und die Hamas bereits über den Gefangenenaustausch des entführten Soldaten Gilad Shalit übereingekommen sind. Die Hamas fordert die Freilassung von 450 palästinensischen Gefangenen, die „Blut an den Händen“ haben. Israel jedoch weigert sich 30 der 450 Gefangenen herauszugeben. Zuerst solle Israel 350 Gefangene freilassen, während die Hamas Shalit Ägypten übergibt. Sobald Israel weitere 100 Gefangene freilässt, soll Ägypten Shalit an Israel überreichen. Premierminister Ehud Olmert wird voraussichtlich am Dienstag nach Kairo reisen, um die Freilassung Shalits mit dem ägyptischen Präsidenten Hosni Mubarak zu diskutieren.
Shalits Eltern ersuchen Obersten Gerichtshof
Noam und Aviva Shalit, die Eltern des entführten Soldaten Gilad Shalit sagten, dass die Regierung ihr Versprechen breche, die Rafah-Grenze zwischen dem Gazastreifen und Ägypten lediglich dann zu öffnen, sollte ihr Sohn freigelassen werden. Sie ersuchten am Samstag den Obersten Gerichtshof und baten darum, den Übergang nicht zu öffnen bevor ihr Sohn freigelassen werde oder seine Freilassung garantiert werde. Die Entscheidung den Übergang zu öffnen würde gegen das Versprechen der Regierung verstoßen, das vergangene Woche durch das Verteidigungskomitee gemacht wurde. Israel hatte darauf bestanden, dass erst sobald Shalit freigelassen werde, die Rafah-Grenze geöffnet werden könne. Die Hamas jedoch sieht einen Bruch des Abkommens darin und besteht auf die Öffnung der Rafah-Grenze auch ohne die Freilassung Shalits.
Terroranschlag auf Israelis bei Ramallah
Am Freitagnachmittag wurden drei Israelis von palästinensischen Terroristen angeschossen und verletzt, als sie nordwestlich von Ramallah in der Nähe der Neve Tzuf-Siedlung einen Ausflug machten. Zwei von ihnen wurden mittelschwer verletzt, einer schwer. Die drei erlitten Schusswunden in Rücken und Bauch. Zwei weitere Israelis konnten sich erfolgreich verstecken und dann Hilfe rufen. Die Rettungsarbeiten dauerten 40 Minuten, da die Verletzten nur schwer geortet werden konnten. Die Al-Aqsa Märtyrer-Brigaden bekannten sich später zu dem Anschlag. Die Armee sagte, dass die Siedler den Ausflug nicht mit der Armee koordinierten und ihnen der Ausflug deshalb nicht bewilligt werden konnte. Einwohner sagten, dass die „Maßnahmen des guten Willens“, die von Premierminister Ehud Olmert und Verteidigungsminister Ehud Barak getroffen wurden, um Palästinensern das Reisen in Judäa und Samaria zu erleichtern, zu einem Anstieg der Terroranschläge führen werden.
Hamas erweitert Waffenruhe aufs Westjordanland
Hamas und andere Terrororganisationen haben angegeben, dass sie Terroranschläge in Judäa und Samarien einstellen wollen, aber auch Anti-Terror-Maßnahmen der israelischen Armee gegen das Waffenstillstandsabkommen in Gaza verstoßen würden. Somit haben sie das Waffenstillstandsabkommen, das seit Donnerstag von beiden Seiten eingehalten wird, auch auf Samaria und Judäa erweitert. Eigentlich war das Abkommen so gedacht, dass nach einigen Monaten der Ruhe in Gaza, das Waffentstillstandsabkommen auch aufs Westjordanland erweitert werden sollte. Der Anführer des Islamischen Dschihad, Ziad Nakahleh, sagte jedoch: „Wir werden auf jeden Bruch des Abkommens, der im Westjordanland stattfindet, reagieren.“ Auch das Palästinensische Volkswiderstandskomitee sagte: „Das Waffenstillstandsabkommen bedeutet, die Belagerung aufzuheben und alle Grenzübergänge zu öffnen.
Für schnell Entschlossene: Mecklenburger Israel-Seminar
Vom 6.-13. Juli 08 findet das 11. Mecklenburgische-Israel-Seminar der Redaktion Israel-Heute, der GGE-Mecklenburg und des Beth-Emmaus statt. Hauptthema: Jahr der Erinnerungen. Vor 75 Jahren: Machtübernahme des NS-Regimes, Vor 70 Jahren: Reichspogromnacht (Kristallnacht), Vor 60 Jahren: Gründung des Staates Israel. Referent: Michael Schneider mit Familie, Musik: Bob & Karin Cuthbert. Anmeldung bitte umgehend. Da in einigen Bundesländern zum Seminarzeitpunkt schon Ferien sind, stehen uns nicht mehr genügend externe Übernachtungsmöglichkeiten zur Verfügung! Weitere Informationen: www.Beth-Emmaus.de Tel. 03847-31 18 40, Fax.: 03847-31 18 50
Das Wetter
In Jerusalem werden heute bis zu 30 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 30 Grad, in Tiberias 39, am Toten Meer 39 und in Eilat bis zu 41 Grad.

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Investoren-Tour nach Israel
Gazas grauenhafte Realität
Während bis vor kurzem noch Bilder auf den Handys von Jugendlichen und Kindern in Gaza verbreitet waren, die die „Grausamkeiten der israelischen Armee” belegen sollten und als Propaganda für die Intifada dienten, stehen heute Bilder der „Intrafada“ hoch im Kurs. Die Zeitung „The Australian” berichtet davon, dass Bilder und Videos mit grausamen Bildern kursieren, die zeigen, wie sich palästinensische Gruppen innerhalb Gazas gegenseitig bekämpfen und ermorden. Mit den unter den Milizen und Clans aufgenommenen Schreckensbildern könnte man eine ganze Bibliothek füllen.
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Olmert erwartet ein Wunder
Ministerpräsident Ehud Olmert sagte gestern bei einer Pressekonferenz, dass er davon überzeugt ist, dass ein Wunder geschehen wird, und er weiter sein Amt bekleiden wird. In einem Interview mit dem deutschen Magazin „Der Spiegel“ sagte er, dass Wunder im Nahen Osten eine Realität seien. Er zitierter auch den ersten Ministerpräsidenten Israels, David Ben Gurion, der gesagt hatte, dass nur wer an Wunder glaubt ein Realist im Nahen Osten ist.
Jeschiwa-Student feuerte Rakete ab
Ein Student der Od Yosef Hai-Jeschiwa in Jitzhar baute eine improvisierte Kassam-Rakete und schoss diese von einem Hügel auf ein nahegelegenes arabisches Dorf ab. Niemand wurde bei der Explosion verletzt. Diese jedoch brachte das Militär und die Polizei vor Ort, die dachten es handelt sich um einen Anschlag. Nachdem die Zentralkommandantur zahals darüber informiert worden war, dass Juden diese Rakete abgefeuert hatten, öffnete der Sicherheitsdienst und die Polizeiabteilung für Judäa und Samaria eine Untersuchung um die Täter zu finden. Der Student, der noch nicht festgenommen werden konnte, wurde inzwischen von der Jeschiwa verwiesen. Angeblich habe er im Internet gelernt, wie man eine solche Rakete baut. Detektive wollen herausfinden, woher der darin benutzte Sprengstoff kam.
Zusammenstöße in Jizhar
Gestern kam es zu einem gewalttätigen Zusammenstoß zwischen Einwohnern der Siedlung Jitzhar und der Polizei, als letztere kamen um ein illegales Gebäude in der naheliegenden Shaked-Farm einzureissen. Die Siedler meinten, dass der Abrißbefehl illegal sei. Fünf Polizisten wurden verletzt, eine Polizistin wurde von einem Stein am Kopf getroffen. Die Siedler sagten dass zehn von ihnen durch die Gewaltanwendung der Polizei verletzt wurden. Acht Siedler wurden wegen Aufbegehren gegen die Polizei festgenommen. Vorher hatte die Polizei einen Hangar und ein Gebäude im Givat Lehava-Viertel von Jitzhar ohne Zwischenfälle eingerissen. Nachdem die Polizei den Ort verlassen hatte, schworen die Einwohner die eingerissenen Gebäude wieder aufbauen zu wollen.
Waffenruhe hält derweil an
Banges Hoffen ob die Waffenruhe zwischen Israel und den Hamas-Palästinensern auch wirklich anhält erfüllt die israelischen wie auch die palästinensischen Sicherheitskräfte. Obwohl die Hamas-Führung erklärte, dass sie die Waffenruhe nicht nur im Gazastreifen, sondern auch in der Westbank in Judäa und Samaria einhalten will, drohen die extremen islamischen Terrorgruppen mit Anschlägen. Inzwischen nutzen die an der Grenze zum Gazastreifen stationierten Soldaten die Waffenruhe und spielen neben ihren Panzern Fußball und die Palästinenser freuen sich, dass sie wieder frische Lebensmittel bekommen.
Livni äußert sich zur Waffenruhe
Israels Außenministerin Zippi Livni äußerte sich auf einem Treffen der Kadima-Partei in Tel Aviv zur aktuellen Waffenruhe zwischen Israel und der Terrororganisation Hamas. „Es gibt für uns nur eine Adresse in Gaza, und das ist die Hamas. Wir werden nicht überprüfen, wer eine Kassam-Rakete abfeuert. Die Verantwortung liegt bei der Hamas. Ich glaube nicht an eine Einstellung lediglich des Feuers auf beiden Seiten. Es muss auch eine Einstellung des Schmuggels und der Anhäufung von Waffen geben. Ich werde keine Ruhephase akzeptieren, die zur Wiederbewaffnung genutzt wird. Terror und Schmuggel sind die beiden Gründe, die eine Militäraktion Israels im Gaza-Streifen nötig machen würden. Wenn wir aber zu einer Militäraktion schreiten müssen, werden wir dies ohne Zögern tun. Und wenn die Hamas etwas anderes will, was ihr wichtig ist – etwa die Öffnung des Übergangs in Rafah -, muss sie wissen, dass es etwas gibt, was uns sehr am Herzen liegt – der vor fast zwei Jahren entführte Gilad Shalit.“
Schabbat-Lesung und Kommentar
„Schlach – Sende“,
4. Mose 13,1-15,41
Haftara-Prophetenlesung: Josua 2,1-24

Kommentar:
Unsere Parascha, Schabbatlesung, dieser Woche handelt von den Zwölf Kundschaftern. Das selbe Wort für Kundschafter in der Ursprache der Bibel heißt „méragel“, was heute für Spion benutzt wird - d.h. Mose sandte den „Mossad“, um das versprochene Land auszuspionieren: Ob es bewohnt ist, ob es militärisch stark ist, ob die Städte ummauert sind oder es nur Zeltstädte gibt und ob es fruchtbar oder bodenarm sei.(13,18-20). Das sind legitime Fragen, die verantwortliche Menschen gerne wissen wollen und sollen.

Zwar bestätigten die verängstigten Kundschafter, als sie zurückkehrten, dass sie ein „Land, wo Milch und Honig fließen“ fanden (13,27) – doch was zehn von ihnen mit den menschlichen Augen sahen, waren die Riesen (anakim).
Das flößte ihnen Angst sowie Un- und Kleinglauben ein! Darum endet diese Parascha mit dem Gebot der Zizzit, die Quasten/Schaufäden am Oberkleid: „...ihr sollt sie ansehen und dabei an alle Gebote des HERRN denken und sie tun, und ihr sollt nicht eurem Herzen und euren Augen nachfolgen...“ (Kapitel 15,39) Von nun an sollen eure Augen auf Gottes Wort, d.h. auf Ihn gerichtet und fokussiert sein, und nicht was um euch her passiert.
(Übrigens, vom Vers 23 in Kapitel 13 stammt das heutige Touristiksymbol Israels: eine Weinranke, die von zwei Personen an einer Stange getragen wird.)

Das Volk hörte auf die Mehrheit, auf die Zehn Kundschafter und deren hoffnugslosen Bericht. Ganz demokratisch. Aber Gott ist nicht immer demokratisch, Gott wählt oft die „Minderheit“, ja, die Übriggebliebenen, die auf Seiner Seite treu und vertrauend auch durch tiefe Täler gehen.

Der negative Bericht zog ein harte Strafe nach sich: „Nach der Zahl der Tage, die ihr das Land ausgekundschaftet habt, vierzig Tage, je einen Tag für ein Jahr, sollt ihr vierzig Jahre lang eure Sünden tragen, und ihr sollt erkennen, was es ist, wenn Ich mich abwende!“ (Kapitel 14,34). Das war ein riesiger Schock für das Volk, das sich so sehr auf das Gelobte Land freute. Die Generation des Auszuges würde in der Wüste sterben, nur ihre Kinder sowie Josua und Kaleb würden des Verheißene Land sehen.

Josua und Kaleb sahen, wie das Murren Mose beeinflusste, deshalb brachten sie es zum Schweigen: „Laßt uns nur hinaufziehen und es in Besitz nehmen, denn wir können es sicherlich überwältigen!“ und anschließend: „Es ist ein sehr sehr gutes Land. Wenn der HERR Gefallen an uns hat (wörtlich ‘chen’: Gnade gibt), so wird Er uns in dieses Land bringen und es uns geben...“ (14,7-8). Das sind Worte des Glaubens.
Aber die Mehrheit der Kundschafter entmutigten das Volk und sagten: „Wir können nicht gegen das Volk hinaufziehen, denn es ist stärker als wir.“ Daraufhin wollte Gott das Volk vernichten, hatten sie bislang nicht schon genügend Groß- und Wundertaten Gottes erlebt? Waren diese Wunder schon vergessen? Dann flehte Mose vor Gott, der „langsam zum Zorn und groß an Gnade“ ist, um Vergebung. Er trat wieder in den Riß für sein Volk, was darin resultierte, dass Gott „nach seinem (Moses) Wort“ vergab. Diese Eigenschaft eines echten Fürbeter von Mose ehrte auch König David später im Lobpsalm 106: „Da gedachte er, sie auszurotten, wäre nicht Mose gewesen, sein Erwählter. Der trat in die Bresche vor ihn, um seinen Grimm vom Verderben abzuwenden.“ (Vers 23) Möge es uns ermutigen, genau so für unser Volk in den Riß zu treten wie einst Mose!

Das Wort für „kundschaften“ hier in unserem Kontext lautet „tar“ oder „latur“, wovon heute das hebräische Wort für Tourist abgeleitet wird: tajar. Möge der im Ausland lebende Bibelgläubige Israel heute so sehen, wie einst Josua und Kaleb, durch Gottes verheißene Augen und im Glauben, und sich nicht von den Gefahren abschrecken lassen.

Nachdem die Strafe vorüber war, d.h. nach 40 Jahren, schickte Josua selbst Kundschafter, aber diesmal nur zwei, (vielleicht wollte hier Josua eine Wiederholung des vorigen Falles verhindern?) – darüber lesen wir in unserer Haftara, dem Prophetenabschnitt dieser Woche, in Josua 2.

- Michael Schneider –

(Michael Schneider wird demnächst auf dem 11. Mecklenburgischen Israelseminar am 6.-13. Juli sprechen. Näheres: beth-emmaus@t-online.de oder Tel. 03847-311840)
Noch letzte Plätze beim Mecklenburger Israel-Seminar
Vom 6.-13. Juli 08 findet das 11. Mecklenburgische-Israel-Seminar der Redaktion Israel-Heute, der GGE-Mecklenburg und des Beth-Emmaus statt. Hauptthema: Jahr der Erinnerungen. Vor 75 Jahren: Machtübernahme des NS-Regimes, Vor 70 Jahren: Reichspogromnacht (Kristallnacht), Vor 60 Jahren: Gründung des Staates Israel. Referent: Michael Schneider mit Familie, Musik: Bob & Karin Cuthbert. Anmeldung bitte umgehend. Da in einigen Bundesländern zum Seminarzeitpunkt schon Ferien sind, stehen uns nicht mehr genügend externe Übernachtungsmöglichkeiten zur Verfügung! Weitere Informationen: www.Beth-Emmaus.de Tel. 03847-31 18 40, Fax.: 03847-31 18 50
Das Wetter
Die Temperaturen stiegen drastisch an, es herrscht Sonnenschein. In Jerusalem werden heute bis zu 33 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 29 Grad, in Tiberias 38, am Toten Meer 41 und in Eilat bis zu 43 Grad.

Wir wünschen Ihnen aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels, einen gesegneten Tag. Der derzeitige Wasserspiegel des Sees Genezareth liegt bei – 212,75 m unter dem Meeresspiegel (Tendenz sinkend) – der ideale Wasserstand beträgt -208,80 Meter unter dem Meeresspiegel.

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Israelische Regierung bereit für Zugeständnisse?
Palästinensischen Quellen zufolge soll Israel den Palästinensern das Angebot unterbreitet haben, bei einem Rückzug aus dem sogenannten Westjordanland nur 8,5 % des Gebietes in israelischer Hand zu behalten. Dies ist zwar weniger, als in einem früheren Angebot, dennoch akzeptieren die Palästinenser diesen Vorschlag nicht. Sie sind lediglich bereit, Israel 1,8 % des Westjordanlands zu überlassen und fordern dafür im Austausch israelisches Gebiet, um das südliche Westjordanland mit dem Gazastreifen zu verbinden.
Mehr in der aktuellen israel heute Ausgabe! Um keine dieser interessanten Artikel zu verpassen, lohnt es sich ein Abonnement zu bestellen! Dafür klicken Sie bitte hier!
Syrien: Frieden mit Israel - harmonischer Nahen Osten
Syriens stellvertretender Außenminister Faisal Al-Miqdad erzählte der Zeitung Chicago Tribune am Dienstag, dass ein Frieden zwischen Israel und Syrien zu einer Wohlstandsperiode führen werde und Menschen ermöglichen würde, frei im Nahen Osten umherzureisen. „Unser Volk wird das Leben genießen ohne Albträume vom Märtyrertum seiner Kinder zu haben. Wir werden die Lebensbedingungen verbessern und uns für die internationale Gemeinschaft öffnen. Die Auswirkungen des Friedens bedeuten Glück für die gesamte Region“, sagte er. Riad Abrash, der die Regierung in Damaskus berät, würde es gerne sehen, wenn die USA an weiteren Gesprächen zwischen Israel und Syrien teilnehmen würde.
Internationale Konferenz zur Unterstützung der PA
Am 24. Juni 2008 soll in Berlin eine internationale Konferenz stattfinden, die die Arbeit der bewaffneten Einsatzkräfte der Palästinensischen Autonomiebehörde unterstützen will. 40 Repräsentanten aus dem Nahen Osten werden zusammenkommen, um über Zivilsicherheit und Gesetzgebung zu diskutieren. Unter den Teilnehmern sind Israel, die Palästinensische Autonomiebehörde, die Vereinten Nationen, Mitglied-Staaten der EU, die Arabische Liga, Russland, Japan, Kanada und weitere Vertreter anderer Nationen. Dies ist nach der Geberkonferenz in Paris im Dezember 2007 und der Investitionskonferenz in Bethlehem im Mai 2008 bereits die dritte Konferenz dieser Art, die von der internationalen Gemeinschaft organisiert wird.
Keine Veränderung bezüglich Kassam-Raketen-Beschusses
Auch wenn ein möglicher Waffenstillstand bereits am Horizont zu sehen ist, scheinen die Terroristen die letzten Stunden vor der Waffenruhe auszunutzen, um auf israelischem Boden so viel Schaden wie möglich anzurichten: Sieben Kassam-Raketen wurden allein am Dienstagabend auf Sderot geschossen. Eine Rakete landete auf dem Grundstück des Sapir Colleges. Ein Kind, das sich in Sicherheit bringen wollte, wurde leicht verletzt. Einige Stunden zuvor wurden sechs Palästinenser durch die israelische Armee getötet, von denen fünf zur Terrororganisation Armee des Islam gehörten, die einen Anschlag auf Israel plante. Die Gruppe war auch an der Entführung des israelischen Soldaten Gilad Shalit beteiligt sowie an der Entführung des BBC-Journalisten Alan Johnston, der vier Monate später wieder freigelassen wurde.
USA drängt Israel Golangegend zu verlassen
Die Vereinigten Staaten drängen auf einen israelischen Rückzug aus den „Sheba-Farms“, einem Gebiet in den Golanhöhen an der Grenze des Libanons, sagte US-Außenministerin Condoleezza Rice am Sonntag der arabischen Zeitung Al-Hayyat. Der Teil des Landes wird von der libanesischen Regierung als libanesisch angesehen, die Vereinten Nationen sagen es sei syrischer Boden und Israel annektierte das Land im Sechs-Tage-Krieg 1967, was aber von der internationalen Gemeinschaft nicht anerkannt wurde. US-Präsident George Bush wolle das Problem der „Sheba-Farms“ selber in die Hand nehmen und eine UN-Delegation senden, die die Situation vor Ort beurteilen soll. Durch die Gespräche mit Syrien kam das Thema der „Sheba Farms“ erneut auf, und Premierminister Ehud Olmert sagte dem Kabinett letzte Woche, dass er hoffe, dass auch Friedensgespräche mit dem Libanon möglich wären. Im Libanon lehnte man dies aber ab, solange Israel sich nicht aus den „Sheba Farms“ zurückziehe.
Helfer eines Selbstmordattentäters verurteilt
Im Amtsgericht in Haifa wurde am Dienstag der israelische Araber Fahri Manzur aus dem Dorf Jatt zu einer 17-jährigen Gefängnisstrafe verurteilt. Er hatte 2005 einen Terroristen nach Hadera gefahren, wo dieser einen Selbstmordanschlag ausführte. Dabei wurden sechs Menschen getötet und Dutzende verletzt. Er wurde wegen Hilfe des Feindes in Kriegszeiten und Beihilfe zum Mord verurteilt. Die Richter erklärten, dass der 29-jährige wissen musste, was der Terrorist geplant hatte, auch wenn er sich nicht mutwillig die tödlichen Konsequenzen eines solchen Attentats gewünscht hatte.
Werden die Waffen tatsächlich still stehen?
Palästinensische und ägyptische Behörden haben bekannt gegeben, dass der Waffenstillstand zwischen der Hamas und Israel am Donnerstagmorgen um 6 Uhr beginnen soll. Auch Israel hat inzwischen die Zustimmung gegeben. Von Israels Seite aus ist jedoch entgegen den palästinensischen Angaben auch das Vorantreiben von Verhandlungen zur Freilassung Schalits enthalten. Die Hamas machte deutlich, dass es keine Verbindung zwischen dem Waffenstillstand und dem entführten Soldaten Gilad Shalit gebe. Auch sei die Hamas nicht für mögliche Angriffe anderer Terrororganisationen zuständig. Der Stabschef der israelischen Armee Generalleutnant Gabi Ashkenazi sagte dem Knessetkomitee für auswärtige Angelegenheiten und Verteidigung, dass er schätzt, dass die Ruhe im Gazastreifen „zerbrechlich und kurz“ sein werde. Israel befinde sich auf einem Kollisionskurs und müsse sich auf eine mögliche Militärkampagne im Gazastreifen vorbereiten. In Israel schätzt man, dass die Hamas die Ruhephase nutzen werde, um Tunnel ins israelische Gebiet zu graben und Waffen in den Gazastreifen zu schmuggeln. Bereits jetzt ist die israelische Armee auf höchster Alarmstufe, da befürchtet wird, dass sich vor dem Waffenstillstand noch ein großer Anschlag entlang der Grenze zum Gazastreifen ereignen wird.
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Das Wetter
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Wir wünschen Ihnen aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels, einen gesegneten Tag. Der derzeitige Wasserspiegel des Sees Genezareth liegt bei – 212,72 m unter dem Meeresspiegel (Tendenz sinkend) – der ideale Wasserstand beträgt -208,80 Meter unter dem Meeresspiegel.

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Natürliches Salböl mit Olivenzweig


Enthält ätherische Öle aus Schwarzwurzelblättern, Ringelblumen, Gelbwurzel durchdrungen von nativem Olivenöl aus Israel, mit Olivenzweig.

"Ist jemand unter euch krank, der rufe zu sich die Ältesten der Gemeinde, dass sie über ihm beten und ihn salben mit Öl in dem Namen des Herrn. Und das Gebet des Glaubens wird dem Kranken helfen, und der Herr wird ihn aufrichten; und wenn er Sünden getan hat, wird ihm vergeben werden." (Jakobus 5:14 – 15)

Sie können dieses edle Salböl für nur 14 Euro (inkl. Versandkosten) statt 17,50 Euro bis zum 18. Juni 2008 beim Israel Basar bestellen.

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Israel Basar

Und wenn ihr in das Land kommt und allerlei Bäume zur Speise pflanzt. (3. Mose 19,23)

Liebe Freunde,

Von Tel Aviv aus reisen wir nun in den Süden Israels - in die Negev-Wüste.

Dort sollen bis zu 500 Olivenbäume in neun Studentendörfern verpflanzt werden, die von zionistisch inspirierten Studenten selbst aufgebaut wurden. Sie können selbst daran Anteil haben mit einer Olivenbaumpflanzungs-Urkunde auf Ihren Namen.

Dass der Olivenbaum ein besonderer Segen für die gesundheitliche und kosmetische Anwendung ist, möchten wir Ihnen anhand der neuen Hautpflegeserie "Zweig aus Israel" näherbringen.

Denn in der Wüste bricht Wasser hervor und Bäche in der Steppe (Jes. 35,6)

Ihr Israel Basar Team


Olivenbaumpflanzungs-Urkunde

Für die Pflanzung eines Olivenbaums in der Negev-Wüste
19,50 EUR / 32 CHF
* Preise inkl. Versandkosten & Versicherung. Luftpostversand direkt aus Jerusalem.

Salböl

Enthält ätherische Öle aus Schwarzwurzelblättern, Ringelblume, Gelbwurzel durchdrungen von Extra Virgin Olivenöl aus Israel.
Glasfläschchen (100 ml) mit Olivenzweig
17,50 EUR / 29 CHF
* Preise inkl. Versandkosten & Versicherung. Luftpostversand direkt aus Jerusalem.



Grandiose Sommerlektüre! 50% - 20% reduziert - bis zum 15. Juli 2008


Bildband Reise im Heiligen Land

Eine aufregende Reise durch die Zeitalter mit wunderschönen Bildern des Heiligen Landes. Vom Ersten Buch Mose über Jesus bis zur Gegenwart werden alle Begebenheiten und Orte beschrieben.
144 Seiten
20 EUR / 32 CHF
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Buch „The Israel Museum Jerusalem"

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Aufhebung von Konvertierungen zum Judentum
Nachdem sich die erste Aufregung über die Entscheidung des Richters Avraham Sherman am Obersten Rabbinischen Gerichtshof, alle Konvertierungen, die bei Rabbi Haim Drukman durchgeführt wurden zu annulieren, gelegt hat, wurde der Knesset am Sonntag ein Gesetzesvorschlag vorgelegt, der weitere solcher Fälle vermeiden soll. Knesset-Mitglied Ophir Pines-Paz von der Arbeiterpartei schlug vor, dass man eine Änderung des Gesetzes vornehmen sollte, damit der rabbinische Gerichtshof nicht mehr Konversionen annullieren kann. Mehr dazu können Sie in unserer nächsten israel-heute Ausgabe lesen!
Rice befürwortet neue Regierung im Libanon
US-Außenministerin Condoleezza Rice statte gestern Beirut einen Überraschungsbesuch ab, um ihre Unterstützung für die neue Regierungskoalition im Libanon zu bekunden. Diese habe jetzt nach fast 18-monatiger Instabilität das Land wieder beruhigen können. Das einzige Problem mit dieser Regierung ist, dass fast alle Mitglieder fast ausschließlich der vom Iran geförderten Hisbollah-Terrororganisation angehören. Das Koalitionsabkommen, dass im vergangenen Monat in Doha/Katar ausgehandelt worden war, ermöglicht der Hisbollah – die eine der führenden Oppositionsfaktionen ist – ein Veto-Recht über jegliche Regierungsentscheidungen. Dies ebnete auch den Weg zur Wahl des ehemaligen Armeechefs Michel Suleiman, ein alliierter der Hisbollah, zum Präsident des Libanon gewählt zu werden. „Wir alle unterstützen Sie und Ihre Regierung“, sagte Rice beimGespräch mit Suleiman.
Gefangenenaustausch steht kurz bevor
In den arabischen Medien wurde am Montag berichtet, dass Israel und die Hisbollah kurz vor einer Vereinbarung stehen, in der die beiden im Libanonkrieg entführten Soldaten, Eldad Regev und Ehud Goldwasser, freigelassen werden würden. Dafür soll der libanesische Terrorist Samir Kuntar, der seit 1979 in einem israelischen Gefängnis sitzt, freigelassen werden sowie vier weitere Hisbollah-Terroristen. Zvi Regev, Eldads Vater bestätigte, dass Ofer Dekel, der mit Premierminister Ehud Olmert an der Freilassung der Soldaten arbeitet, die Familien informiert hätte, dass es einen Gefangenenaustausch mit der Hisbollah geben werde. „Die Tatsache, dass es eine Art Fortschritt gibt, gibt uns Hoffnung“, sagte Zvi Regev. Es ist immer noch unbekannt, ob die beiden Gefangenen noch am Leben sind, da sie bei ihrer Entführung verletzt waren. Der deutsche Vermittler Gerhard Konrad soll die Reaktion der Hisbollah auf Israels „letztes Angebot“ überbringen.
Verbesserte Beziehungen zwischen Israel und der EU
Der EU-Israel Gemeinschaftsrat, der die bilateralen Beziehungen zwischen Israel und den EU-Mitgliederstaaten leitet, gab am Montag in Luxemburg bekannt, dass die Beziehungen zwischen Israel und der EU verbessert werden sollen. Die EU-Länder drängten aber erneut darauf, dass Israel sich um einen Fortschritt im Nahost-Frieden einsetzen solle, in Form einer Zwei-Staaten-Lösung. Die israelische Außenministerin Zippi Livni nahm an dem Treffen teil, desweiteren die Außenminister der EU-Staaten. Die Themenschwerpunkte für eine nähere Zusammenarbeit zwischen Israel und der EU sind unter anderem: Wirtschaft, Wissenschaft, Handel, Umwelt, Kultur, Akademie und Hochschulwesen, Rechtsprechung und Jugendarbeit. Die drei Hauptgebiete, in denen die Beziehungen verbessert werden sollen, sind die diplomatische Kooperation, Israels Teilnahme an europäischen Planungen und Agenturen sowie die Überprüfung einer möglichen israelischen Integration in den Europäischen Binnenmarkt.
Grad-Raketen auf Aschkelon
Am Montag wurde Aschkelon vom Gazastreifen aus mit Grad-Raketen beschossen. Eine Rakete schlug in einem Friedhof ein, eine weitere in der Stadt. Dabei wurde eine Person verletzt und weitere Menschen erlitten einen Schock. Die Hamas bekannte sich zu dem Beschuss, während sie bekannt gab, dass ein Waffenstillstandsabkommen kurz bevorstehe. Unterdessen kritisierte der Vize-Verteidigungsminister Matan Vilna´i am Montag die mangelnde Ausdauer der Bewohner der Gaza umliegenden Gebiete, die die Regierung bitten, etwas gegen den ständigen Raketenbeschuss zu unternehmen. „In Jerusalem gab es Hunderte von Opfern in Selbstmordanschlägen in Bussen. Haben wir uns etwa darüber beschwert, dass wir nachts nicht schlafen können? Haben wir uns darüber beschwert, dass nichts getan wird? Haben wir gesagt, dass wir verlassen wurden?“ so Vilnai. Vor dem Büro des Premierministers Ehud Olmert hatten sich am vorigen Mittwoch Demonstranten versammelt, die ihre Beschwerden gegen die Regierung wegen unterlassener Hilfestellung gegen den Raketenbeschuss bekundigten. Auch am Montagabend protestierten viele gegenüber dem Obersten Gerichtshof in Jerusalem.
Lieberman: Regierung kann nur drohen
Knesset-Mitglied und Parteivorsitzender der Yisrael Beitenu-Partei, Avigdor Lieberman, kritisierte am Montag in einem Radiointerview, dass Israel alle Elemente eines normalen Landes verloren habe, das sich verteidigen sollte. Israel könne nur drohen und allen weismachen, es halte Verhandlungen mit der Hamas und Syrien, wenn es aber diese Verhandlungen und Gespräche tatsächlich nur über Vermittlerländer halten könne. Die Regierung hat keine diplomatischen Beziehungen mit Syrien oder der Hamas. „Niemand glaubt, dass die Hamas den Waffenschmuggel beenden wird und damit aufhört mehr Terroristen zu trainieren. Warum sollte man also verhandeln?“ Er ist außerdem der Meinung, dass man keine Terroristen freilassen sollte, um sie gegen Leichen auszutauschen und glaubt nicht daran, dass Gilad Shalit bei einem Waffenstillstandsabkommen mit der Hamas freikommen würde.
Mecklenburger Israel-Seminar
Vom 6.-13. Juli 08 findet das 11. Mecklenburgische-Israel-Seminar der Redaktion Israel-Heute, der GGE-Mecklenburg und des Beth-Emmaus statt. Hauptthema: Jahr der Erinnerungen. Vor 75 Jahren: Machtübernahme des NS-Regimes, Vor 70 Jahren: Reichspogromnacht (Kristallnacht), Vor 60 Jahren: Gründung des Staates Israel. Referent: Michael Schneider mit Familie, Musik: Bob & Karin Cuthbert. Anmeldung bitte umgehend. Da in einigen Bundesländern zum Seminarzeitpunkt schon Ferien sind, stehen uns nicht mehr genügend externe Übernachtungsmöglichkeiten zur Verfügung! Weitere Informationen: www.Beth-Emmaus.de Tel. 03847-31 18 40, Fax.: 03847-31 18 50
Das Wetter
In Jerusalem werden heute bis zu 28 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 27 Grad, in Tiberias 35, am Toten Meer 37 und in Eilat bis zu 38 Grad.

Wir wünschen Ihnen aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels, einen gesegneten Tag. Der derzeitige Wasserspiegel des Sees Genezareth liegt bei – 212,72 m unter dem Meeresspiegel (Tendenz sinkend) – der ideale Wasserstand beträgt -208,80 Meter unter dem Meeresspiegel.

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"Ist jemand unter euch krank, der rufe zu sich die Ältesten der Gemeinde, dass sie über ihm beten und ihn salben mit Öl in dem Namen des Herrn. Und das Gebet des Glaubens wird dem Kranken helfen, und der Herr wird ihn aufrichten; und wenn er Sünden getan hat, wird ihm vergeben werden." (Jakobus 5:14 – 15)

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Peres: Wenn Assad es ernst meint, dann soll er Olmert treffen
Staatspräsident Schimon Peres ruft zu direkten Gesprächen zwischen Israel und Syrien auf. „Wäre Sadat nicht nach Jerusalem gekommen, dann würde es zwischen Israel und Ägypten immer noch keinen Frieden geben“, sagte Peres. Er ist der Meinung, dass sich der syrische Präsident Bashar Assad und der israelische Premierminister Ehud Olmert treffen müssen, um einen Friedensvertrag auszuarbeiten, und das auch ohne die Hilfe von Vermittlern, da dies Vertrauen zwischen beiden Seiten aufbauen würde. Unterdessen gehen die indirekten Gespräche zwischen Israel und Syrien in der Türkei weiter. Ein Treffen zwischen Assad und Olmert könnte auf der nächsten Nahost-Konferenz, die am 13. Juli in Paris stattfindet, zustande kommen.
Frühere Gaza-Kollaborateure: Dringt in den Gazastreifen ein!
Palästinenser aus Gaza, die vormals Israel im Krieg gegen den Terror halfen, sind der Meinung, dass der einzige Weg, den Raketenbeschuss auf Israel zu beenden, der ist, in Gaza einzudringen und die Waffen dort zu vernichten. Circa 80 Familien, die in Sderot leben, sind Araber aus Gaza, die dem israelischen Geheimdienst halfen, bevor die Siedlungen im Gazastreifen geräumt wurden. Ein Kollaborateur sagte der britischen Tageszeitung The Guardian: „Als die Israelis in Gaza herrschten, lebten die Menschen wie Könige. Nur wenn die Armee in den Gazastreifen geht, können sie (den derzeitigen Zustand) beenden.“ Ein anderer Kollaborateur sagte, dass er nicht an wahren Frieden glaube. „Samir“, der 20 Jahre lang für Israel arbeitete, war sehr glücklich darüber, der israelischen Regierung zu helfen, um Rache zu nehmen an den arabischen Behörden, die seinen Bruder töteten. Ihm gefällt sein neues Leben in Israel: „Alles ist unkompliziert, nicht wie mit den Arabern. Hier gibt es ein Gesetz und Rechte.“ Lesen Sie mehr in unserer nächsten israel heute Ausgabe! Wie und wo leben diese Palästinenser jetzt, was brachte sie dazu, nach Israel zu gehen und ihrem eigenen Volk den Rücken zu kehren?
Ägypten: Iran hat „negativen Einfluss” auf Palästinenser
Der ägyptische Außenminister Ahmed Aboul Gheit sagte in einem Interview mit der Zeitung Rose El Yousef, dass Iran verschiedene politische und diplomatische Karten ausspielen würde, die nichts mit arabischen Interessen zu tun hätten, sondern lediglich mit iranischen. „Wir sagen unseren Freunden im Iran immer: ‚Der Einfluss auf die Region soll positiv sein’“, sagte er. Ägypten äußert sich höchst selten in der Öffentlichkeit gegen Iran. Aboul Gheit ist der Meinung, dass Iran auch die Palästinenser negativ beeinflusst, da Iran die Hamas und die Hisbollah unterstützt.
Zunehmend mehr Menschen wird Einreise nach Israel verweigert
Die Anzahl derjenigen, denen die Einreise nach Israel verweigert wurde, stieg innerhalb von zwei Jahren um 61 Prozent, von 1828 im Jahr 2005 auf 2941 im Jahr 2007. Diese Zahlen gab das Innenministerium bekannt. Insgesamt hat sich aber auch die Zahl der Besucher nach Israel in dieser Zeit von 1,92 Mio. Auf 2,29 Mio. erhöht. Das Innenministerium muss nicht erklären, warum es bestimmte Reisende nicht ins Land lässt. Die meisten Besucher, die nicht ins Land gelassen werden, sind solche, von denen angenommen wird, sie könnten illegal in Israel bleiben oder versuchen Arbeit zu finden. Während der zweiten Intifada wurde Menschenrechtsaktivisten die Einreise verboten.
Programmieren für arabisch-israelischen Frieden
Zunehmend mehr israelische Firmen stellen palästinensische Programmierer ein. Der Präsident der Firma Winbond Israel, Yonatan Levy, sagte: „Wir haben begriffen, dass wir zusammenarbeiten müssen, anstatt uns zu bekämpfen und Bomben zu werfen.“ Die palästinensischen Arbeiter bekommen ein besonderes Training, bevor sie anfangen können, eigene Projekte zu übernehmen. Diejenigen, die Palästinenser beschäftigen, bevorzugen es, nicht über Politik zu reden, da die Arbeit im Vordergrund stehen soll.
Brief an Palästinenserpräsident Mahmud Abbas
In einem Brief baten Fatah-Mitglieder im Gazastreifen den Präsidenten der Palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmud Abbas, am Wochenende, den Entführungskampagnen, der Einschüchterung und dem Terror gegen sie durch die Hamas ein Ende zu machen. Die Hamas ist bereits seit einem Jahr an der Macht im Gazastreifen. Die Fatah-Mitglieder beschwerten sich darüber, dass die islamische Bewegung sie weiterhin angriff, trotz der Versuche des PA Präsidenten, den Konflikt zwischen den beiden Parteien zu beenden. Sie drängten Abbas, die Hamas im sogenannten Westjordanland „komplett auszulöschen“, bevor es zu spät ist und die Hamas auch das Westjordanland übernimmt. Majed Abu Shamaleh von der Fatah sagte, dass die sich verschlechternden Beziehungen zwischen der Fatah und der Hamas auf eine israelisch-amerikanische Verschwörung zurückzuführen sind, da diese nach Jasser Arafats Tod freie und demokratische Wahlen im Westjordanland und im Gazastreifen durchführen wollten.
Olmert zu Rice: Israel wird weiterhin in Jerusalem bauen
Premierminister Ehud Olmert sagte US-Außenministerin Condoleezza Rice in einem Treffen am Sonntagabend, dass Israel weiterhin in jüdischen Wohngegenden Jerusalems bauen wird, die in israelischen Händen bleiben werden. Rice hatte sich zuvor gegen Israels Bauvorhaben ausgesprochen. Am Sonntag wurden die Baupläne für weitere 40.000 Wohntrakte in verschiedenen Wohngegenden bewilligt, auch arabische Wohngegenden in Ostjerusalem sind mit einbezogen. Auch in den jüdischen Wohngegenden Gilo und Ramot, die Rice als Siedlungen bezeichnete, wurden 2000 Wohntrakte bewilligt. In den arabischen Wohngegenden Issawiya, A-Tur und Shuafat wurden die Baupläne ebenfalls bewilligt. Jerusalems Bürgermeister Uri Lupolianski sagte, dass neue Wohneinheiten helfen sollen, das Problem des Wohnungsmangels zu lösen und die damit verbundenen hohen Mietpreise, die junge Paare davon abgehalten haben nach Jerusalem zu ziehen.
Last Minute!!!
60 Jahre Israel – 30 Jahre NAI

Sie wollten Israel schon immer einmal aus einer ganz anderen Perspektive kennenlernen? Jetzt ist die Gelegenheit, denn wir feiern nicht nur den 60. Jahrestag Israels sondern auch das 30. Jubiläum unseres Presseblatts „Nachrichten aus Israel“. Das muss gefeiert und Gott gebührend gedankt werden! Aus diesem Anlaß haben wir Ihnen eine ganz besondere Reise mit einzigartigen und nie dagewesenen Höhepunkten zusammengestellt, die sie anderswo nicht finden werden!

Während der Geburtstagsreise vom 22. Juni bis 2. Juli 2008 erhält jeder Teilnehmer von NAI einen Geburtstagsbonus, auch vom Staat Israel gibt es Jubiläumsüberraschungen.

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Das Wetter
In Jerusalem werden heute bis zu 27 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 26 Grad, in Tiberias 35, am Toten Meer 37 und in Eilat bis zu 38 Grad.

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Israel Investitionsreise
Investitionskonferenz bringt Palästinensern Millionen
Firmen aus Saudi Arabien und Katar haben zugesagt, insgesamt 550 Mio. Dollar (350 Mio. Euro) in die verarmten palästinensischen Gebiete zu investieren. Mit den Geldern sollen verschiedene Großprojekte finanziert werden. Während der dreitägigen Konferenz in Bethlehem im Mai suchten palästinensische Betriebe Partner aus dem Ausland. Der Finanzierungs¬bedarf für die 109 Projekte liegt bei 2 Mrd. Dollar (1,3 Mrd. Euro). Im vergangenen Dezember sagten Regierungen vieler Länder den Palästinensern auf der internationalen Geberkonferenz in Paris bereits insgesamt 7,7 Mrd. Dollar (4,9 Mrd. Euro) zu. Die Auszahlung der Fördergelder wird über drei Jahre verteilt. Man erhofft sich eine nachhaltige Belebung der wirtschaftlichen Situation. Die jetzige Konferenz hat einige tatsächliche Geschäftsabschlüsse gebracht.
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Karnit Goldwasser schloss Master ab
Karnit Goldwasser, die Frau des im Juli 2006 in den Libanon entführten Reservisten Ehud Goldwasser, schloss ihr Master-Studium im Zivilingenieurwesen am Technion in Haifa mit Exzellenz ab. Die Urkunde diesbezüglich bekam sie von Präsident Schimon Peres überreicht. Während der Zeremonie sagte Peres, dass sie sich trotz ihrer herzzerreißenden Situation tapfer hält und ein Vorbild für die ganze Nation sei. Weiter nannte er ihren Mut, selbst Irans Präsidenten vor der UNO mit erhobenem Haupt Fragen gestellt zu haben und die Stellung Israels eindeutig klargemacht zu haben. „Du bist eine vorbildliche Frau für unser ganzes Land. Das Technion gab dir dafür eine Urkunde, jedoch gabst du dem Staat eine Exzellenz-Urkunde von dir selbst“, so Peres.
Rice: Siedlungserweiterung ist ein Problem
US-Außenministerin Condoleezza Rice, die sich zur Zeit auf einem Besuch in Israel und bei der Palästinensischen Autonomiebehörde befindet, nannte den Siedlungsbau in Israel am Samstag problematisch. Ihrer Meinung nach hätte Israel nicht genug getan, um die Beschränkungen, denen Palästinenser im Westjordanland unterworfen sind, zu erleichtern. Sie schien über den Siedlungsausbau verärgerter als bei vorherigen Besuchen. Palästinenserpräsident Mahmud Abbas möchte in seinem Treffen mit Rice darauf bestehen, dass Rice Druck auf Israel ausübt, um den Siedlungsbau zu stoppen. Am Freitag hatte Bauminister Zeev Boim bekannt gegeben weitere 1300 Wohnungen in Ostjerusalem zu bauen. Regierungssprecher Mark Regev sagte, dass eine Friedenslösung und der Bau in Ostjerusalem in keinerlei Widerspruch stehen würden. Am Sonntagmorgen trafen Rice, Olmert und Abbas zusammen. Rices Besuch wird als ein Versuch der USA angesehen, eine Vereinbarung bis zum Ende des Jahres zu erzielen.
Syrien: Golan auch ohne Frieden zurückgewinnen
Der stellvertretende syrische Außenminister Faisal al-Miqdad sagte am Samstag, dass Damaskus verschiedene Möglichkeiten sieht, die Golanhöhen wiederzuerlangen, auch Möglichkeiten, die nicht von diplomatischer Natur seien. Dies berichtete die jordanische Tageszeitung Al-Dustour. Al-Miqad sagte, dass Siedler, damit spielt er auf die Bewohner des Golan an, daran denken sollten, dass Syrien sein Land immer verteidigen werde: „Sie wissen, dass die Golanhöhen uns gehören und dass sie ihre Kindern nicht im Golan großziehen sollten, da es nicht ihr Ort ist. Sie werden ihr Leben dort nicht genießen.“ Al-Miqad sagte, dass Syrien vorerst die Friedensbemühungen mit Israel unterstützen werde. Der syrische Vizepräsident Farouk al-Sharaa hörte sich in einem Interview mit der jordanischen Tageszeitung hinsichtlich der Friedensgespräche zwischen Syrien und Israel mit der Hilfe eines türkischen Vermittlers pessimistisch an.
Wird Shalit Inhalt des Waffenstillstandsabkommen sein?
Am Samstag berichtete die arabische Zeitung Al-Sharq Al-Awsat, die in London veröffentlicht wird, dass der ägyptische Geheimdienstchef Omar Suleiman erfolgreich Israel überredet hätte, dass der entführte Soldat Gilad Shalit nicht Teil eines Waffenstillstandabkommens zwischen Israel und den bewaffneten Gruppen im Gazastreifen sein könnte. Die Verhandlungen um Shalit sollten jedoch sofort nach Eintreten des Waffenstillstandsabkommen wieder aufgenommen werden. Die Hamas hatte diesem Vorschlag zugestimmt, unter der Bedingung, dass Israel Gefangene freilassen würde. Israel jedoch sagte, trotz widersprüchlichen Angaben der oben genannten Zeitung, dass Shalit untrennbar von einem Waffenstillstandsabkommen sei. „Sollte Israel einen Waffenstillstand zustimmen bevor Shalit freigelassen wird, würde die Situation so enden, dass die Hamas keinem Druck untersetzt wäre, ihn zu befreien. Israel würde seine Fähigkeit Shalit zu befreien aufgeben, es sei denn es würde den Forderungen der Hamas nachgeben... während eines Waffenstillstands könnten keine (Rettungs-) Maßnahmen stattfinden“, sagte ein Berater von Verteidigungsminister Ehud Barak. „Irgendwann müssen wir die Hamas bekämpfen. Es gibt keinen Zweifel, dass ein Waffenstillstand ihnen mehr helfen würde als Israel“, fügte er hinzu.
Hamas: Explosion in Beit Lahiya Vorbereitung für großen Anschlag
Die Hamas bestätigte am Freitag, dass die Terroristen, die am Donnerstag im Gazastreifen in einer Explosion starben, die letzten Vorbereitungen für einen „Sonderauftrag“ durchführten. Dies ist der Kennname für einen großen Anschlag. Die Getöteten gehörten einem Bericht der Hamas zufolge einer Spezialeinheit der Hamas an. Die Organisation drohte damit, dass ihr Volk „den Weg derjenigen, die getötet wurden, fortführen werde“. Die Hamas beschuldigte zuerst Israel und reagierte mit einem schweren Beschuss auf den westlichen Negev. Verkehrsminister Shaul Mofaz kritisierte unterdessen die Entscheidung des Sicherheitskabinetts, Verhandlungen mit den Palästinensern zu halten: „Wir hätten unsere Politik bezüglich dem Gazastreifen ändern müssen, als die Hamas an die Macht gekommen ist. Heute ist ein Jahr vergangen und wir haben immer noch nicht die richtige Entscheidung getroffen.“
Luftangriff auf palästinensische Terroristen
Die israelische Luftwaffe griff am Samstag in den frühen Morgenstunden eine Terroristenzelle im nördlichen Gazastreifen an, die in der Nähe des Grenzzaunes entdeckt wurde und Kassam-Raketen auf israelisches Gebiet schießen wollte. Ob die Terroristen getroffen wurden, ist noch nicht bekannt. Am Donnerstag waren in Auseinandersetzungen zwischen Terroristen und der israelischen Armee 14 Palästinenser getötet worden, nachdem über 50 Mörsergranaten und 25 Kassam-Rakten auf Israel abgeschossen wurden.
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Friede mehr als ein Stück Papier
„Die israelisch-palästinensischen Verhandlungen hinter den Kulissen sind wie Vollgas im Leerlauf“, sagte ein Berater der israelischen Verhandlungsdelegation gegenüber den Palästinensern zu israel heute. „Israel möchte praktische Fortschritte gegenüber den Palästinensern machen, aber die Palästinenser schwingen nur ihre altbekannten politischen Parolen.“ Der palästinensische Autonomiechef Mahmud Abbas sagte vor kurzem in Jerusalem während einer Sitzung in der Residenz des israelischen Premierministers, dass die Positionen in Bezug auf die Forderungen beider Seiten noch sehr weit voneinander entfernt seien. „Und wie es aussieht, kommen wir uns auch nicht näher“, meinte Abbas gegenüber seinen israelischen Verhandlungspartnern.
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El Al erhält Auszeichnung für Vielfliegerprogramm
Israels nationale Fluggesellschaft hat die Auszeichnung „Beste Bonus-Promotion 2007“ bekommen, die den Namen „Matmid“ trägt und im Rahmen ihres Vielfliegerprogramms angeboten wurde. Gracie Ninger, Leiterin des Vielfliegerprogramms in die USA und nach Mexiko, nahm die Auszeichnung entgegen. El Al war unter den besten fünf Vielfliegerclubs, die ihren Clubmitglieder den besten Kundenservice und die beste Hilfe anbieten. „El Al Clubmitglieder freuen sich sehr über unsere Angebote. Wir versuchen, so gut es geht auf unsere Mitglieder zu hören“, sagte sie.
Vier Tote und 25 Verletzte bei Explosion in Gaza
Eine Explosion zerstörte am Donnerstag das Haus eines Hamas-Bombenbastlers in Beit Lahiya im Gazastreifen. Dabei wurden vier Menschen getötet, darunter ein Baby, sowie 25 weitere Menschen verletzt. Die Hamas sagt, dass es sich um einen israelischen Luftangriff handelt, während die israelische Armee jegliche Verwicklung in die Explosion leugnet. Israel sagt, dass es sich um eine interne Detonation gehandelt hat. Früher am Tag tötete Israel zwei palästinensische Terroristen, die nahe des Grenzzaunes mit Sprengstoff hantierten. Kurz nachdem das Haus explodierte, wurden wieder Mörsergranaten und Raketen auf den Negev geschossen. Dabei wurde eine Person verletzt.
Rekord an der Hebräischen Universität
An der Hebräischen Universität Jerusalem sind dieses Jahr so viele Promotionen abgeschlossen worden wie noch nie. Insgesamt 328 Studenten bekamen auf einer Zeremonie am 1. Juni die Doktorwürde verliehen. 144 der Promovierten sind Frauen (44%) und 184 Männer (56%). 56% der neuen Doktoren haben ihr Studium in den Naturwissenschaften abgeschlossen (davon 37% Frauen und 63% Männer), 44% in den Geistes- und Sozialwissenschaften (davon 47% Frauen und 53% Männer). 31 Studenten sind dabei mit besonderer Auszeichnung bedacht worden. Zu den Absolventen zählen u. a. Muli Barak, der Bruder des israelischen Verteidigungsministers Ehud Barak, der über das Gedenken an den Holocaust in Yad Vashem geforscht hat, sowie vier Studenten aus Südkorea und einer aus Jordanien.
Terroristen ändern Terrortaktik
Angesichts der jüngsten Angriffe palästinensischer Terroristen aus dem Gaza-Streifen verweist man in der israelischen Armee auf die wachsende Bedeutung von Mörsergranaten als Terrorwaffe. In Militärkreisen geht man in diesem Zusammenhang von einer Art Strategiewechsel innerhalb der Hamas und anderer Terrororganisationen aus: „In der Vergangenheit haben wir den Beschuss von militärischen Einrichtungen und gelegentlich von Ortschaften erlebt, um lediglich einen bestimmten Terrorlevel aufrechtzuerhalten, der aus israelischer Sicht als ‚erträglich’ galt. Nun erleben wir einen massiveren Einsatz, vor allem gegen Ortschaften entlang des Sicherheitszauns.“ Nachdem die Terroristen wieder und wieder bei Versuchen gescheitert waren, den Zaun zwecks Ausübung von Anschlägen zu durchbrechen, haben sie das Gewicht nun auf den Beschuss mit Mörsergranaten verlagert. Deren Bestand wurde erheblich erweitert; mit Sprengköpfen von sechs bis zehn Kilogramm besitzen sie inzwischen eine Reichweite von bis zu zehn Kilometern. Die Unterstützung aus dem Iran ist dabei ein wichtiger Faktor. Das ‚Comeback’ der Mörsergranaten aus dem Gaza-Streifen vollzieht sich schon seit geraumer Zeit. Bereits vor einem Jahr hat die israelische Armee auf das wachsende Granatenarsenal hingewiesen.
Schwerer Beschuss mit Mörsergranaten
Mindestens 13 Kassam-Raketen und 30 Mörsergranaten sind gestern am frühen Nachmittag von palästinensischen Terroristen aus dem nördlichen Gaza-Streifen auf den Süden Israels abgeschossen worden. Im Zentrum der Angriffe stand die Küstenregion südlich von Ashkelon. Hier wurde eine 59jährige Frau von Raketensplittern verletzt. Die Bewohner der israelischen Gemeinden entlang des Gaza-Streifens sind dazu aufgefordert worden, die Schutzräume nicht zu verlassen. Die Terrororganisation Hamas hatte einen schweren Angriff auf Israel angekündigt, nachdem am Vormittag bei einer schweren Explosion in Beit Lahiya im Gaza-Streifen drei Menschen getötet und mehr als 40 verwundet worden waren. Israel erklärt jedoch nachdrücklich, in keinerlei Weise in den Vorfall involviert gewesen zu sein.
Schabbat-Lesung
„Beha´alotcha – Wenn du anzündest“,
4. Mose 8,1 12,16
Haftara-Prophetenlesung: Sacharja 2,14-4,7

Auszug aus dem Wochenabschnitt:
Und der HERR redete mit Mose und sprach: Rede mit Aaron und sprich zu ihm: Wenn du Lampen aufsetzt, sollst du sie also setzen, daß alle sieben vorwärts von dem Leuchter scheinen. Und Aaron tat also und setzte die Lampen auf, vorwärts von dem Leuchter zu scheinen, wie der HERR dem Mose geboten hatte. Der Leuchter aber war getriebenes Gold, beide, sein Schaft und seine Blumen; nach dem Gesicht, das der HERR dem Mose gezeigt hatte, also machte er den Leuchter. Und der HERR redete mit Mose und sprach: Nimm die Leviten aus den Kindern Israel und reinige sie. Also sollst du aber mit ihnen tun, daß du sie reinigst: du sollst Sündwasser auf sie sprengen, und sie sollen alle ihre Haare rein abscheren und ihre Kleider waschen, so sind sie rein. Dann sollen sie nehmen einen jungen Farren und sein Speisopfer, Semmelmehl, mit Öl gemengt; und einen andern jungen Farren sollst du zum Sündopfer nehmen. Und sollst die Leviten vor die Hütte des Stifts bringen und die ganze Gemeinde der Kinder Israel versammeln und die Leviten vor den HERRN bringen; und die Kinder Israel sollen ihre Hände auf die Leviten legen, und Aaron soll die Leviten vor dem HERRN weben als Webeopfer von den Kindern Israel, auf daß sie dienen mögen in dem Amt des HERRN. Und die Leviten sollen ihre Hände aufs Haupt der Farren legen, und einer soll zum Sündopfer, der andere zum Brandopfer dem HERRN gemacht werden, die Leviten zu versöhnen. Und sollst die Leviten vor Aaron und seine Söhne stellen und vor dem HERRN weben, und sollst sie also aussondern von den Kindern Israel, daß sie mein seien. Darnach sollen sie hineingehen, daß sie dienen in der Hütte des Stifts. Also sollst du sie reinigen und weben; denn sie sind mein Geschenk von den Kindern Israel, und ich habe sie mir genommen für alles, was die Mutter bricht, nämlich für die Erstgeburt aller Kinder Israel.
Für spontane Personen!
60 Jahre Israel – 30 Jahre NAI

Sie wollten Israel schon immer einmal aus einer ganz anderen Perspektive kennenlernen? Jetzt ist die Gelegenheit, denn wir feiern nicht nur den 60. Jahrestag Israels sondern auch das 30. Jubiläum unseres Presseblatts „Nachrichten aus Israel“. Das muss gefeiert und Gott gebührend gedankt werden! Aus diesem Anlaß haben wir Ihnen eine ganz besondere Reise mit einzigartigen und nie dagewesenen Höhepunkten zusammengestellt, die sie anderswo nicht finden werden!

Während der Geburtstagsreise vom 22. Juni bis 2. Juli 2008 erhält jeder Teilnehmer von NAI einen Geburtstagsbonus, auch vom Staat Israel gibt es Jubiläumsüberraschungen.

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Das Wetter
In Jerusalem werden heute bis zu 29 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 27 Grad, in Tiberias 35, am Toten Meer 37 und in Eilat bis zu 39 Grad.

Wir wünschen Ihnen aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels, einen gesegneten Tag, ein erholsames Wochenende sowie Schabbat Schalom. Der derzeitige Wasserspiegel des Sees Genezareth liegt bei – 212,64 m unter dem Meeresspiegel (Tendenz sinkend) – der ideale Wasserstand beträgt -208,80 Meter unter dem Meeresspiegel.

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"Ist jemand unter euch krank, der rufe zu sich die Ältesten der Gemeinde, daß sie über ihm beten und ihn salben mit Öl in dem Namen des Herrn. Und das Gebet des Glaubens wird dem Kranken helfen, und der Herr wird ihn aufrichten; und wenn er Sünden getan hat, wird ihm vergeben werden." (Jakobus 5:14 – 15)

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Jerusalem ist bereits geteilt
78 % der israelischen Bevölkerung sind der Meinung, dass Israels Hauptstadt Jerusalem praktisch schon geteilt ist, und 65 % befürworten im zukünftigen Abkommen mit den Palästinensern die Abtretung der arabischen Wohnviertel Jerusalems an die Palästinenserregierung. Diese Umfrage erhob das Gal Hadasch Institut zum 41. Wiedervereinigungstag der Stadt Jerusalem. 51 % der israelischen Bevölkerung akzeptieren die politische Grundidee, nach der die jüdischen beziehungsweise arabischen Viertel Jerusalems im Rahmen eines zukünftigen Abkommens unter die jeweilige Hoheit fallen sollten. Nur die Jerusalemer Altstadt soll unter internationaler Aufsicht stehen und beiden Völkern offen stehen. 56 % der Israelis sind gegen jüdische Bauvorhaben in den arabischen Wohnvierteln Jerusalems, wie zum Beispiel der jüngste, höchst umstrittene Wohnungsbau in Har Homa und in Pisgat Seev.
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Vorläufig keine groß angelegte Militäraktion im Gazastreifen
Das Sicherheitskabinett traf am Mittwoch die Entscheidung, vorläufig keine groß angelegte Militäraktion im Gazastreifen auszuführen, sondern eher die Vermittlungsversuche Ägyptens einen Waffenstillstand zwischen der Hamas im Gazastreifen und Israel herbeizuführen zu nutzen. Die israelische Delegation wird sich am Donnerstag auf den Weg nach Kairo machen, um das Waffenstillstandsabkommen mit der Hamas auszuarbeiten. Die Freilassung des entführten Soldaten Gilad Shalit wird nicht mehr Teil des Abkommens sein. Die Hoffnung des Sicherheitskabinetts ist es, dass der Waffenstillstand ab Ende der Woche in Kraft tritt. Die Einwohner Südisraels sind aufgebracht darüber, dass sich das Sicherheitskabinett so entschieden hat. Landwirt Itamar Gilad sagte, dass Politiker Angst hätten große Entscheidungen zu treffen. Er kündigte an, dass die Landwirte der Umgebung ab Sonntag wieder die Straßen, die zum Kerem Shalom Übergang führen, sperren wollen, um zu verhindern, dass Hilfsgüter in den Gazastreifen transportiert werden. Dieser Protest soll so lange fortgeführt werden, bis die Regierung die Verantwortung für die Einwohner des Südens übernimmt und den Raketenbeschuss beendet.
Gesetzesvorschlag bezüglich neuer Knessetmitglieder
Die Knesset hat in ihrer ersten Lesung einem Gesetzesvorschlag zugestimmt, durch den mögliche zukünftige Knessetmitglieder, die in der Vergangenheit ein Feindland besucht hatten, nicht ins Parlament gewählt werden können. Sollte der Gesetzesvorschlag angenommen werden, würden viele Mitglieder der arabischen Parteien als Knessetmitglieder disqualifiziert. In der ersten Runde erhielt der Gesetzesvorschlag viel Zustimmung mit 63 gegen 16 Stimmen, was die Wahrscheinlichkeit, dass er durchgebracht wird, erhöht. „Der Gesetzesentwurf soll dafür sorgen trojanische Pferde abzuhalten, die in die israelische Knesset eindringen“, sagte der Vorsitzende der national-religiösen Partei Zevulun Orlev, der gemeinsam mit Esterina Tartman den Gesetzesvorschlag machte. Die arabischen Knessetmitglieder lehnten den Gesetzesentwurf ab. „Dies ist ein schwarzer Tag für die Knesset und für die Demokratie“, sagte Knessetmitglied Wasal Taha (Balad). Die Länder, die mit Feindesländern gemeint sind, sind Iran, Irak, Libanon, Saudi Arabien, Syrien und Jemen.
Erstes arabisch-moslemisches Kibbuz-Mitglied
Amal Carmiya, eine arabische Moslemin aus Qalansawe und vier weitere moslemische Familien wurden als Mitglieder des Kibbuz Nir Eliyahu akzeptiert. Dies ist zum ersten Mal in Israels Geschichte, dass arabische Moslems als Mitglieder im Kibbuz akzeptiert wurden. Neta Be’eri aus dem Kibbuz sagte: „Dies ist keine symbolische Tat… Dies ist ein Prozess der natürlich herangereift ist.” Carmiya kam vor 18 Jahren in Kontakt mit dem Kibbuz, als sie ihre Kinder Aya und Adam beim Kibbuz-Kindergarten anmeldete. Später zog sie vorübergehend in das Kibbuz, da sie als Krankenschwester angestellt wurde. Als das Kibbuz privatisiert wurde, mussten neue Bewohner Kibbuz-Mitglieder werden und ihr eigenes Haus bauen. Seitdem ist Carmiya ein vollwertiges Mitglied der Kibbuz-Gemeinschaft.
Spitzenanwalt in Tel Aviver Autobombe getötet
Der Spitzenanwalt Yoram Chacham, 53, wurde am Mittwochabend durch eine Autobombe getötet. Die Polizei sagte, dass es sich scheinbar um einen Anschlag aus der Verbrecherwelt handele. Hacham vertrat viele Figuren aus der Verbrecherwelt. Die Polizei darf vorläufig keine weiteren Details über die Untersuchungen bekannt geben. In den vergangenen Jahren starben viele Menschen in den Kriegen der Verbrecherorganisationen. Die letzte Autobombe in dieser Szene tötete im Dezember 2007 zwei Menschen.
Für Wiederveröffentlichung von „Mein Kampf“
Die Vorsitzende der Berliner Jüdischen Gemeinde, Lala Süsskind, sprach sich am Sonntag für eine mit Erläuterungen versehene Wiederveröffentlichtung von Adolf Hitlers „Mein Kampf“ aus. „Der Text öffnet vielen Menschen die Augen, was Hitlers Absichten waren und bringt Beweise dafür, was bereits zu der Zeit bekannt hätte sein müssen“, sagte sie der Deutschen Presseagentur. „Mein Kampf“ wurde 1925 veröffentlicht und zeigt die Hauptthese der „Jüdischen Gefahr“, die angeblich von einer jüdischen Verschwörung ausgeht, um die Weltherrschaft zu erreichen. Sie sagte auch, dass sie nichts gegen die Wachsfigur Hitlers hätte, die im neuen Madame Tussaud's Wachsmuseum in Berlin aufgestellt werden soll. Die Tatsache, dass eine Hitler-Wachsfigur aufgestellt werden sollte, sorgte vergangene Woche für viel Furore.
Abitur-Abschlussprüfungen in der Palästinensischen Autonomie
Die israelische Armee und die Zivilbehörde bereiten die Abitur-Abschlussprüfungen in der Palästinensischen Autonomie insoweit vor, dass sie die Bewegungsfreiheit der Schüler und Lehrer in Judäa, Samaria und Ostjerusalem während des Zeitraums der Abschlussprüfungen vom 9. Juni bis zum 15. Juli verbessern werden. Prüfungskandidaten tragen Zertifikate mit ihrer Adresse, dem Prüfungsort und dem Namen der Schule, in der die Prüfungen stattfinden sollen. Mitarbeiter des palästinensischen Bildungsministeriums erhalten spezielle Erlaubnis, um sich frei bewegen zu können. Die israelische Armee, die Zivilbehörde und die palästinensische Polizei haben gemeinsam dafür gesorgt, dass 800 palästinensische Polizisten in den Gegenden, in denen die Prüfungen stattfinden, eingesetzt werden.
Kindergedicht als rassistisch abgestempelt
Ein Gedicht, das von einem 10-jährigen Jungen aus Nes Ziona geschrieben wurde, erregte aufsehen. Es trägt den Titel „Ahmeds Bunker“ und redet davon, wie Ahmed in seinem Bunker sitzt und Bomben bastelt, um Juden zu töten. Das Gedicht wurde in einem Heft, herausgegeben von der Stadt Nes Ziona, veröffentlicht, nachdem es in einen Gedichtswettbewerb aufgenommen wurde. Israelische Araber, die das Heft sahen, fühlten sich angegriffen, so dass die Stadt das Gedicht aus der Veröffentlichung herausnahm. Die Araber, die das Gedicht lasen, sagten es sei rassistisch und würde den Hass zwischen Arabern und Juden anstacheln. „Mich überrascht diese Geschichte überhaupt nicht, denn alles, was jüdische Kinder aus dem Fernsehen kennen ist der Hamas-Mann als Terrorist und Mörder“, sagte Ibrahim Abu-Shindi vom arabischen Gemeindezentrum in Jaffa. Die Herausgeberin des Hefts und Direktorin des Gedichtwettbewerbs, Marika Berkowitz, sagte, dass diese Proteste sie überrascht hätten. „Dies ist die Kunst eines Jungen und das ist, was er ausdrücken wollte. Natürlich muss es Grenzen geben, aber ich denke, dass es hier keinen Rassismus gibt. ,Ahmed’ ist in diesem Zusammenhang ein Ausdruck für den Feind. Dies ist das Gemurmel eines unschuldigen Kindes“, sagte sie.
In zehn Tagen geht es los!
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Das Wetter
Die Temperaturen stiegen wieder an. In Jerusalem werden heute bis zu 27 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 28 Grad, in Tiberias 34, am Toten Meer 38 und in Eilat bis zu 38 Grad.

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"Ist jemand unter euch krank, der rufe zu sich die Ältesten der Gemeinde, daß sie über ihm beten und ihn salben mit Öl in dem Namen des Herrn. Und das Gebet des Glaubens wird dem Kranken helfen, und der Herr wird ihn aufrichten; und wenn er Sünden getan hat, wird ihm vergeben werden." (Jakobus 5:14 – 15)

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Olmert zwischen Frieden und Geld
Die jüngste Korruptionsaffäre des israelischen Regierungschefs Ehud Olmert lähmt den politischen Alltag im Land. Vorgezogene Wahlen sind wieder einmal Tagesgespräch. Kadima-Parteichef Olmert weckte anfänglich Hoffnungen auf eine bessere Zukunft unter seiner Regierung. Dessen scheint er sich selbst nicht mehr sicher zu sein. Olmert dringt auf ein Abkommen mit den Palästinensern bis Januar 2009. Deshalb hat er Verhandlungen mit Syrien über einen Friedensvertrag im Norden aufgenommen. „Die Verhandlungen sind unfruchtbar“, kommentierte Schass-Parteichef Eli Ischai allerdings gegenüber israel heute. „Olmert hat mir letztes Jahr fest ver¬sprochen, keine Verhandlungen mit Syrien zu führen, wenn dort nicht die Vorbedingungen ver¬ändert werden. Hat sich nun wirklich etwas geändert, oder sind es die Untersuchungen gegen seine Person, die Olmert dazu drängen? Es stinkt.“ Geld war schon immer eine Falle, auch in der Bibel.
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Israel geht gegen Terroristen vor
Laut palästinensischen Angaben wurde angeblich heute früh ein 9-jähriges Mädchen im Gazastreifen östlich von Khan Yunis von israelischem Panzerfeuer getötet. Die israelische Armee sagte, dass die Bodentruppen Terroristen angriffen, die versuchten Raketen auf Israel abzuschießen. Ein israelischer Militärsprecher sagte, dass er von Zivilverlusten nichts wisse. Auch am Dienstag führte die israelische Armee Anti-Terrormaßnahmen durch, nachdem über 30 Mörser- und Kassamraketen auf die westliche Negev-Region abgeschossen wurden. Dabei wurden drei Terroristen getötet. Das Sicherheitskabinett diskutiert noch immer die Möglichkeit eines großen Militäreinsatzes im Gazastreifen sowie einen Waffenstillstand mit der Hamas. Am Mittwoch soll das Raketenabwehrsystem „Iron Dome“, das 2010 betriebsbereit sein soll, getestet werden.
El Al bietet Rabatte um Auswanderer zurückzuholen
Die Fluggesellschaft El Al bietet niedrige Preise für ausgewanderte Israelis, die in den jüdischen Staat zurückkehren möchten. Die rückkehrenden Auswanderer dürfen ein zusätzliches Gepäckstück mitnehmen und bezahlen 15 % weniger auf ihr Flugticket. Dieses Angebot ist Teil des Projekts des Einwanderungsministeriums zu Ehren des 60-jährigen Bestehens Israel, was Israelis, die im Ausland leben, anspornen soll, wieder zurück ins Heilige Land zu kommen. Das Einwanderungsministerium gab bekannt, dass bereits 3000 Israelis dieses Angebot wahrgenommen haben und dass weitere 8000 Israelis sich registriert hätten. Das Ministerium erwartet, dass etwa die doppelte Anzahl diese Anreize noch nutzen wird, um zurückzukehren.
Mashaal: Israel behindert Freilassung Shalits
Khaled Mashaal, Chef des Hamas-Politbüros in Damaskus sagte: „Diejenigen, die die Verhandlungen um die Freilassung Gilad Shalits behindern, sind unsere zionistischen Feinde.“ Er fügte hinzu, dass Olmert und sein Team nicht die Forderungen der Hamas erfüllen wollen, obwohl die Hamas mit ägyptischen Vermittlungsversuchen gewillt sei, eine Lösung zu finden. Israel sei Schuld, da es der Entlassung der geforderten Strafgefangenen nicht zustimme. „Sobald Israel unseren Forderungen zustimmt, werden wir natürlich Gilad Shalit so schnell wie möglich befreien“, versprach Mashaal. Israel hat bereits der Freilassung von 71 der geforderten 300 Gefangenen mit „Blut an den Händen“ zugestimmt. Ein Berater des Hamasführers im Gazastreifen, Ismail Haniyeh, sagte, dass die Hamas als Reaktion auf den Brief des entführten Soldaten Gilad Shalit eine Geste von Israel erwarte.
Befreit nicht Hunderte für uns
Dutzende von Soldaten und Offizieren einer Reserveinfanteriebrigade schrieben einen Brief an den Generalstabschef Gabi Ashkenasi und baten ihn darum, Israel daran zu hindern Hunderte von palästinensischen Gefangenen im Austausch für ihre Befreiung im Fall einer Entführung freizulassen. „Wir sind bereit so lange wie nötig im Gefängnis des Feindes zu sitzen“, schrieben die Soldaten in ihrem Brief. Sie gehören einer Einheit an, die bei einer Militäraktion im Gazastreifen eine der ersten wäre, die eingezogen wird. In ihrem Brief baten sie auch darum, nicht über Leichen oder Körperteile zu verhandeln.
Knesset möchte „Intifada-Gesetz“ abändern
Am Dienstag verabschiedete die Knesset die erste Lesung einer Änderung des sogenannten „Intifada-Gesetzes“ (Schadensersatzgesetz). Die Regierungsvorlage möchte die Definition „militärisches Handeln“ ausweiten. Der Staat kann dann nicht verantwortlich gemacht werden für Schäden, die in Anti-Terror-Operationen entstehen. Dadurch könnten Palästinenser, die durch israelische Armeeaktivitäten im Westjordanland Körper- oder Sachschaden erleiden, keine Klage mehr gegen Israel einreichen. Laut dem Gesetz steht Einwohnern der Gebiete, Staatsangehörigen von „Feindstaaten“ und Agenten von „Terroristorganisationen“ keine Schadensersatzzahlung zu. Die Bürgerrechtsorganisation Adalah kritisierte den Änderungsvorschlag: „Der Vorschlag widersetzt sich aller Logik und allen Prinzipien des israelisches und internationalen Gesetzes. Die mangelnde Möglichkeit eine Forderung anzumelden führt dazu, dass es unmöglich ist Missbrauch und Sachschäden zu untersuchen.“
Olmerts Tage sind gezählt
Es wird erwartet, dass Ministerpräsident Ehud Olmert heute bekannt gibt, dass in seiner Kadima-Partei nun Vorwahlen zum Parteivorsitzenden stattfinden sollen. Nach derzeitigen Prognosen werden ihn die Parteimitglieder nicht wieder zu ihrem Parteivorsitzenden wählen, womit Olmert sein Amt als Ministerpräsident verliert. Unabhängig davon könnte in den nächsten Tagen ein Misstrauensantrag Olmert stürzen. Olmert hat bereits 4 Misstrauensanträge überlebt, doch für diesen hat sein Kontrahent Silvan Shalom von den 120 Knessetabgeordneten schon 74, also die Mehrheit, auf seiner Seite.
Israel solle Dritter Welt helfen
Der Sonderberater der Vereinten Nationen, Prof. Jeffrey Sachs forderte während der Konferenz des Zentrums für Internationale Zusammenarbeit in Jerusalem, Israel dazu auf, sich stärker als Gebernation einzusetzen um mit seinem Wissen und seiner Technologie im Kampf gegen Armut und Hunger in der Dritten Welt eine größere Rolle zu spielen. Von diesem 1958 von Golda Meir gegründeten Zentrum profitierten besonders die afrikanischen Länder. Weil es jedoch immer wieder zu politischen Spannungen kam, hat sich Israel aus Afrika zurückgezogen und dies Gebiet den Arabern überlassen. Nun bitten diese Länder Israel ihnen erneut zu helfen.
Seid dabei beim Mecklenburger Israel-Seminar!
Vom 6.-13. Juli 08 findet das 11. Mecklenburgische-Israel-Seminar der Redaktion Israel-Heute, der GGE-Mecklenburg und des Beth-Emmaus statt. Hauptthema: Jahr der Erinnerungen. Vor 75 Jahren: Machtübernahme des NS-Regimes, Vor 70 Jahren: Reichspogromnacht (Kristallnacht), Vor 60 Jahren: Gründung des Staates Israel. Referent: Michael Schneider mit Familie, Musik: Bob & Karin Cuthbert. Anmeldung bitte umgehend. Da in einigen Bundesländern zum Seminarzeitpunkt schon Ferien sind, stehen uns nicht mehr genügend externe Übernachtungsmöglichkeiten zur Verfügung! Weitere Informationen: www.Beth-Emmaus.de Tel. 03847-31 18 40, Fax.: 03847-31 18 50
Das Wetter
Die Temperaturen sanken ab, es ist teilweise bewölkt. In Jerusalem werden heute bis zu 23 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 25 Grad, in Tiberias 31, am Toten Meer 36 und in Eilat bis zu 37 Grad.

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Eau de Parfum „Songs of Solomon“ - Gesänge Salomos


Ein warmer Duft voller Poesie, der an die Gärten Salomos erinnert, ganz so, wie dieser in seinem Hohelied (4:14) dichtet: „Narde und Safran, Würzrohr und Zimt, samt allerlei Weihrauchgewächsen, Myrrhe und Aloe samt allerbesten Balsamsträuchern.“

Sie können dieses Eau de Parfum für nur 9,60 Euro (inkl. Versandkosten) statt 12 Euro bis zum 11. Juni 2008 beim Israel Basar bestellen.

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Pallywood und Israel
Medienmanipulationen sind schon seit langem eine wirksame strategische Waffe in den Händen der Araber gegen Israel. Die Enthüllung einer gravierenden Medienlüge lässt nun aufhorchen. „Was mit dem 12 jährigen Mohammed al Dura geschah, sollte von allen ausländischen Medien zur Kenntnis genommen werden“, erklärt Daniel Seaman vom Israelischen Regierungs-Pressebüro. „Die Palästinenser setzen Medienmanipulationen als Waffe gegen Israel ein. Immer wieder haben sie Erfolg damit.“ Aber es geht auch anders: Kürzlich urteilte ein französisches Gericht, dass die palästinensische Mediendarstellung des angeblichen Todes des Palästinenserjungen eine Inszenierung war. Das Gericht sprach Ende Mai den französischen Medienbeobachter Philipp Karsenty vom Vorwurf der Verleumdung frei. Er war im Jahr 2006 vom französischen Sender France 2 verklagt worden. Dem Sender wurde durch das Gericht auferlegt, das vollständige Originalmaterial un¬geschnitten in voller Länge zu veröffentlichen. In der letzten Einstellung der 27 Minuten dauernden Sequenz sind Vater und Sohn zu sehen. Letzterer bewegt sich eindeutig. Mohammed lebt zu diesem Zeitpunkt unwiderlegbar!
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Umfrage: 61% der Israelis denken Olmert sollte abdanken
Das „Tami-Steinmetz-Center for Peace Research“ veröffentlichte am Montag im Rahmen seines monatlichen Kriegs- und Friedensindex-Projekts, dass 61 % aller Israelis der Meinung sind, dass Premierminister Ehud Olmert, der angeblich Geld des amerikanischen Geldgebers Morris Talansky erhalten haben soll, zurücktreten sollte, selbst bevor Staatsanwalt Menachem Mazuz die Entscheidung trifft, ob eine Anklage gewährleistet wird oder nicht. 40 % der Bevölkerung waren der Meinung, dass man alternativ vorgezogene Wahlen ansetzen sollte. Eine solche Umfrage findet monatlich statt und 600 israelische Einwohner repräsentieren die verschiedenen Sektoren in der israelischen Gesellschaft. Die Juni-Umfrage beinhaltete den Status Olmerts und seiner Regierung, die Verhandlungen mit Syrien und die Frage der israelischen Gefangenen im Libanon. Benjamin Netanjahu wurde mit 27 % als der beste Kandidat für sowohl die palästinensischen als auch die syrischen Friedensgespräche gesehen, danach folgte Außenministerin Zippi Livni mit 17 % und dann Verteidigungsminister Ehud Barak mit 8 %. 67 % der Befragten waren gegen die Rückgabe der Golanhöhen. Die Durchführung eines Gefangenenaustausches hänge davon ab, ob die entführten Soldaten Regev und Goldwasser noch am Leben seien oder nicht. 46 % waren gegen einen Austausch, sollten die beiden nicht mehr am Leben sein. 80 % sprachen sich aber für diesen Austausch aus, wenn man beweisen könnte, dass beide oder zumindest einer der entführten Soldaten noch am Leben sei.
Lebenszeichen von Gilad Shalit
Die Familie des vor fast zwei Jahren entführten Soldaten Gilad Shalit erhielt einen Brief von ihrem Sohn, in dem er um sein Leben bittet. Seine Familie sagte, dass der Brief scheinbar erst kürzlich geschrieben wurde und das die Handschrift die ihres Sohnes sei. Noam Shalit, Gilads Vater, sagte, dass Gilad in dem Brief um sein Leben fleht und darum, dass seine Befreiung so schnell es geht stattfinde. Noam Shalit wollte aber keine weiteren Details bekannt geben. Khaled Mashaal, der politische Führer der Hamas in Damaskus, versprach dem früheren US-Präsidenten Jimmy Carter im April, dass der Soldat seiner Familie einen Brief schreiben dürfe. Das Schreiben wurde durch das Carter-Center übergeben. In Jerusalem glaubt man, dass der Brief eine Art Geste des guten Willens der Hamas sei, einen Waffenstillstand mit Israel in Gaza zu erlangen. Noam Shalit blieb dennoch pessimistisch, da dieses Lebenszeichen für ihn kein Beweis sei, dass die Gespräche um die Freilassung seines Sohnes Früchte tragen würden.
Rückt militärische Operation in Gaza näher?
Nach seinem Aufenthalt in Washington und nachdem eine Kassam-Rakete das Kibbuz-Mitglied Amnon Rosenberg tötete und fünf weitere Menschen verletzte, warnte Olmert die Hamas davor, dass eine Vergeltungsmaßnahme kurz bevor stehe. Er und Verteidigungsminister Ehud Barak seien schon übereingekommen, wann diese militärische Operation im Gazastreifen gegen die Hamas stattfinden solle. Innenminister Meir Sheetrit äußerte sich radikal zu einer solchen Vergeltungsmaßnahme und forderte, dass man ganze Nachbarschaften in Gaza auslöschen müsse als Antwort auf die fortwährenden Raketenangriffe auf Israel. Er sagte aber, dass den Einwohnern Gazas Zeit gelassen werden müsse, um die Häuser, von denen Raketenangriffe ausgehen, zu verlassen, bevor sie zerstört würden. Das Knesset-Mitglied Effi Eitam, ein großer Verfechter einer militärischen Kampagne in Gaza, sagte unterdessen, dass Olmert keine Soldaten ins Schlachtfeld schicken könne, da es in der momentanen Situation dem Land eher Schaden könne.
Iran warnt vor „schmerzhafter Antwort“
Iran warnte Israel vor einer „schmerzhaften Antwort", sollte es Teheran angreifen. Verkehrsminister Shaul Mofaz hatte über das Wochenende gedroht, Iran anzugreifen, falls es nicht aus seinem Nuklearprogramm aussteigen werde. Er sagte, dass ein Angriff des Irans „unausweichlich“ schiene, da Sanktionen gegen Teheran abgelehnt werden. Der iranische Botschafter der UN, Mohammed Kazaee, schrieb daraufhin einen Brief an den UN-Generalsekretär Ban Ki-moon, in dem er sagte: „Eine solch gefährliche Drohung gegen ein unabhängiges Land und ein Mitglied der Vereinten Nationen sei eine Verletzung des internationalen Rechts. Deshalb sollten die UN und der Sicherheitsrat entsprechend handeln.“
Ehemalige Neo-Nazis in Yad Vashem
Eine Delegation schwedischer Lehrer und Studenten besuchten Israel, um das Ergebnis ihrer Forschung über Lebensgeschichten von Holocaustopfern ihrer Stadt Karlstad zu präsentieren. Ein Anzahl jüdischer Frauen kamen in Karlstad während des Holocaust ums Leben und Mattsson besucht deren Gräber um die Wahrheit des Holocaust am Leben zu erhalten. Sie übergaben ihre Forschung an die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem, wo sie für immer als Zeuge des Geschehens existieren wird. Dieser Besuch war Teil eines größeren Projekts des schwedischen Holocaustpädagogen Christer Mattsson, genannt „Combating Social Unrest – Kampf gegen gesellschaftliche Unruhe“, dessen Ziel es ist, mit Problemen belastete Jugendliche von der Straße weg zu holen und Vorurteile und Ignoranz unter ihnen zu bekämpfen. Etwa 100 Jugendliche nehmen daran teil, von denen ein kleiner Prozentsatz als „hardcore“ eingestuft wurden. „Das erste Mal als ich einen Neo-Nazi nach Auschwitz brachte, wusste ich nicht, was mich erwartet. Jedoch nachdem er sah wie die Juden damals dort eingepfercht leben mussten sagte er, dass er nicht länger den Nazis und ihrem Holocaust salutieren könne“, so Mattsson. Andere sagten, dass so ein Besuch ihnen eine andere Perspektive über das Leben eröffnete.
Saudischer König gegen Extremismus
König Abdullah von Saudi Arabien sagte, dass der Islam den Extremismus ablegen und die positiven Seiten der Religion aufzeigen müsse. Diese Aussage machte der König bei der Eröffnung einer Konferenz von 500 Moslems aus 50 Staaten, die planen, einen interreligiösen Dialog mit Christen und Juden beginnen wollen. Das Ziel dieser dreitägigen Konferenz in Mekka war die moslemischen Stimmen, insbesondere Schiiten und Sunniten zu vereinen. „Wir haben uns heute hier versammelt, um der ganzen Welt zu erklären dass wir die Stimme der Gerechtigkeit und menschlicher Werte sind, der Koexistenz und eines rationalen und gerechten Dialogs“, so der König.
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60 Jahre Israel – 30 Jahre NAI

Sie wollten Israel schon immer einmal aus einer ganz anderen Perspektive kennenlernen? Jetzt ist die Gelegenheit, denn wir feiern nicht nur den 60. Jahrestag Israels sondern auch das 30. Jubiläum unseres Presseblatts „Nachrichten aus Israel“. Das muss gefeiert und Gott gebührend gedankt werden! Aus diesem Anlaß haben wir Ihnen eine ganz besondere Reise mit einzigartigen und nie dagewesenen Höhepunkten zusammengestellt, die sie anderswo nicht finden werden!

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Das Wetter
Die Temperaturen bleiben gleich. In Jerusalem werden heute bis zu 26 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 28 Grad, in Tiberias 35, am Toten Meer 36 und in Eilat bis zu 38 Grad.

Wir wünschen Ihnen aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels, einen gesegneten Tag. Der derzeitige Wasserspiegel des Sees Genezareth liegt bei – 212,56 m unter dem Meeresspiegel (Tendenz sinkend) – der ideale Wasserstand beträgt -208,80 Meter unter dem Meeresspiegel.

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Thai-Arbeiter durch Raketensplitter verletzt
Ein Gastarbeiter aus Thailand, der in der israelischen Landwirtschaft um den Gaza tätig ist, wurde heute von Splittern einer Kassam-Rakete verletzt, als diese in einem Moschaw im westlichen Negev einschlug. Er wurde ins Soroka-Krankenhaus von Beer Schewa zur Behandlung eingeliefert. Diese Rakete war Teil einer Salve von vier Raketen, die aus am Vormittag aus dem Gazastreifen auf die Eschkol-Region abgefeuert worden war. Der Islamische Dschihad übernahm die Verantwortung für diesen Raketenangriff. Israelische Regierungsbeamte warnten, dass das Schawuotfest ein Test für das Verhalten der Palästinenser sei der wesentlich dazu beitragen würde, ob in den kommenden Tagen eine großangelegte Militäroperation gegen die Terroristen im Gazastreifen stattfinden wird oder nicht. Vergangene Nacht erschossen Soldaten den Hamas-Terroristen Bilal Shorbasy, der versucht hatte am Grenzzaun zum Gazastreifen eine Bombe gegen Grenzpatrouillen zu legen.
Obama nahm Aussagen zurück
Nachdem sich der amerikanische Präsidentschaftskandidat zuerst öffentlich für ein vereinigtes Jerusalem ausgesprochen hatte, musste er einen Tag später dies wegen durch Araber verlauteten Protest zurücknehmen. „Es liegt natürlich in den Händen der verwickelten Parteien, dies durch Verhandlungen zu regeln“, so Obama. Weiter sagte er, dass einen Weg geben müsse, dass jeder die speziellen religiösen Stätten in der Jerusalemer Altstadt besuchen könne, jedoch Israel einen legitimen Anspruch auf die Stadt habe. PA-Präsident Mahmud Abbas hatte die Aussage Obamas vor der amerikanisch-jüdischen Lobby AIPAC geärgert und meinte, dass die Palästinenser einen Palästinenserstaat ohne Jerusalem nicht akzeptieren könnten.
Christliches Worship-Festival in Jerusalem
Das “Fullfillment Fest”, das erste Worship-Festival seiner Art in Israel fand in den letzten Tagen in einem Park auf dem Ölberg jeweils Abends statt. Die Organisatoren sagten, dass das Ziel dieses Festivals dem ersten Pfingsten gleiche – an dem man auf die Ausgießung des Heiligen Geistes wartete. Jeder dieser Abende war ausschließlich dem Lobpreis gewidmet, ohne jegliche Ansprachen. „Wir geben nicht vor eine Antwort zu haben, dass der Heilige Geist durch Kunst eingeladen wird“, so einer der Organisatoren gegenüber israel heute. „Anstatt Doktrinen zu verbreiten, loben und preisen wir Gott und laden so den Heiligen Geist ein.“ Israelische und arabische Worship-Bands gesellten sich zu den aus dem Ausland dazu angereisten Bands und das Lobpreiszelt lockte Ausländer wie auch Israelis an.
Israel räumte Strassensperren
Südlich von Hebron räumte das Militär zehn Strassensperren, wie heute bekanntgegeben wurde. Dies folgte einer Entscheidung der politischen Führung und in Zusammenhang mit den Sicherheitserwägungen. Damit soll den Palästinensern das Leben erleichtert werden. Auch Generalstabschef Gabi Aschkenasi gab seine Zustimmung zu dieser Räumung. Das Militär wird jedoch weiter daran arbeiten um die Sicherheit der israelischen Bürger zu gewährleisten. Jedoch wurde anläßlich des heute Abend beginnenden jüdischen Schawuot-Festes eine allgemeine Ausgangssperre über Judäa und Samaria sowie den Gazastreifen für die folgenden zwei bis drei Tage verhängt.
Schawuot-Wochenfest-Lesung
2. Mose 19,1 20,23 und 4. Mose 28, 26-31; Buch Ruth
Haftara-Prophetenlesung: Hesekiel 1,1-28 und Kap. 3,12

Auszug aus der Festtagslesung:
Im dritten Monat nach dem Ausgang der Kinder Israel aus Ägyptenland kamen sie dieses Tages in die Wüste Sinai. Denn sie waren ausgezogen von Raphidim und wollten in die Wüste Sinai und lagerten sich in der Wüste daselbst gegenüber dem Berge. Und Mose stieg hinauf zu Gott. Und der HERR rief ihm vom Berge und sprach: So sollst du sagen dem Hause Jakob und verkündigen den Kindern Israel: Ihr habt gesehen, was ich den Ägyptern getan habe, und wie ich euch getragen habe auf Adlerflügeln und habe euch zu mir gebracht. Werdet ihr nun meiner Stimme gehorchen und meinen Bund halten, so sollt ihr mein Eigentum sein vor allen Völkern; denn die ganze Erde ist mein. Und ihr sollt mir ein priesterlich Königreich und ein heiliges Volk sein. Das sind die Worte, die du den Kindern Israel sagen sollst. Mose kam und forderte die Ältesten im Volk und legte ihnen alle diese Worte vor, die der HERR geboten hatte. Und alles Volk antwortete zugleich und sprach: Alles, was der HERR geredet hat, wollen wir tun. Und Mose sagte die Rede des Volkes dem HERRN wieder. Und der HERR sprach zu Mose: Siehe, ich will zu dir kommen in einer dicken Wolke, auf daß dies Volk es höre, wenn ich mit dir rede, und glaube dir ewiglich. Und Mose verkündigte dem HERRN die Rede des Volks. Und der HERR sprach zu Mose: Gehe hin zum Volk und heilige sie heute und morgen, daß sie ihre Kleider waschen und bereit seien auf den dritten Tag; denn am dritten Tage wird der HERR herabfahren auf den Berg Sinai. Und mache dem Volk ein Gehege umher und sprich zu ihnen: Hütet euch, daß ihr nicht auf den Berg steiget noch sein Ende anrührt; denn wer den Berg anrührt, soll des Todes sterben. Keine Hand soll ihn anrühren, sondern er soll gesteinigt oder mit Geschoß erschossen werden; es sei ein Tier oder ein Mensch, so soll er nicht leben. Wenn es aber lange tönen wird, dann sollen sie an den Berg gehen. Mose stieg vom Berge zum Volk und heiligte sie, und sie wuschen ihre Kleider. Und er sprach zu ihnen: Seid bereit auf den dritten Tag, und keiner nahe sich zum Weibe. Als nun der dritte Tag kam und es Morgen war, da erhob sich ein Donnern und Blitzen und eine dicke Wolke auf dem Berge und ein Ton einer sehr starken Posaune; das ganze Volk aber, das im Lager war, erschrak. Und Mose führte das Volk aus dem Lager Gott entgegen, und es trat unten an den Berg. Der ganze Berg Sinai aber rauchte, darum daß der HERR herab auf den Berg fuhr mit Feuer; und sein Rauch ging auf wie ein Rauch vom Ofen, daß der ganze Berg sehr bebte. Und der Posaune Ton ward immer stärker. Mose redete, und Gott antwortete ihm laut.
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Vom 6.-13. Juli 08 findet das 11. Mecklenburgische-Israel-Seminar der Redaktion Israel-Heute, der GGE-Mecklenburg und des Beth-Emmaus statt. Hauptthema: Jahr der Erinnerungen. Vor 75 Jahren: Machtübernahme des NS-Regimes, Vor 70 Jahren: Reichspogromnacht (Kristallnacht), Vor 60 Jahren: Gründung des Staates Israel. Referent: Michael Schneider mit Familie, Musik: Bob & Karin Cuthbert. Anmeldung bitte umgehend. Da in einigen Bundesländern zum Seminarzeitpunkt schon Ferien sind, stehen uns nicht mehr genügend externe Übernachtungsmöglichkeiten zur Verfügung! Weitere Informationen: www.Beth-Emmaus.de Tel. 03847-31 18 40, Fax.: 03847-31 18 50
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Der Wiedehopf ist Israels Nationalvogel
Nach 60 Jahren Unabhängigkeit hat der jüdische Staat nun auch einen Nationalvogel. Ende Mai wurde nach einer sechsmonatigen Wahlperiode der beliebteste Vogel Israels ausgewählt: der Wiedehopf. 155.000 Israelis nahmen an der Auswahl teil und Präsident Schimon Peres erklärte diesen Vogel zum Gewinner. Der Wiedehopf mit seinem speziellen Aussehen ist überall in Israel zu finden und unter anderem auch in den jüdischen Legenden um König Salomo und die Königin von Saba erwähnt. Der Wiedehopf hat keine Angst vor Menschen, wenn er sich jedoch bedroht fühlt, lässt er ein Hissen ertönen und scheidet eine stinkende Flüssigkeit aus. Seine freundliche Natur wird dazu beigetragen haben, dass er endgültig gewählt wurde, denn in der letzten Zählung der Stimmen lag er weit vor den beiden anderen Finalisten: dem Geier oder dem Siksak. Manche Analytiker meinen, dass dies daher kommt, dass der Wiedehopf über Generationen von Kindern neben zahllosen Wanderpfaden entdeckt wurde.
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Stipendien für arabische Studenten
21 Studenten arabischer Herkunft werden für das kommende Studienjahr an der Universität Haifa jeweils ein Stipendium von 10.000 Schekel durch die Jewish Agency erhalten. Gestern fand diesbezüglich eine Zeremonie statt. Außerdem werden auch Soldaten, die im Zweiten Libanon-Krieg kämpften, solch ein Stipendium erhalten. Die arabischen Studenten studieren klinische und bildende Psychologie. Dieses Programm soll dazu dienen, um den arabischen Einwohnern Israels Psychologen zur Verfügung zu stellen, die ihre Sprache sprechen, damit auch sie ausführliche psychologische Behandlung erhalten können, was während und nach dem Krieg nicht erreicht werden konnte, da nicht genügend der arabischen Sprache mächtige Psychologen zu finden waren.
Noch keine Gespräche über Partei-Vorstandswahlen
Die führenden Kadima-Mitglieder Shaul Mofaz, Meir Sheetrit und Avi Dichter sind übereingekommen, die Gespräche der parteilichen Präsidentschaftsvorwahlen zu verschieben. Erst nach dem Kreuzverhör des New Yorker Geldgebers Morris Talansky in der Untersuchung um die Geldaffäre des Premierministers Ehud Olmert sollen diese Gespräche stattfinden. Außenministerin und Vizeministerpräsidentin Zippi Livni hingegen kann es laut Angaben eines israelischen Radiosenders nicht erwarten, mit den Gesprächen über die Präsidentschaftsvorwahlen zu beginnen.
Bush sprach mit Olmert in Washington
US-Präsident George W. Bush versuchte bei seinem Gespräch mit Israels Ministerpräsident, Ehud Olmert, in Washington zu versichern, dass die USA weiterhin daraufhin arbeiten würden, um Iran Atomwaffen zu verweigern. Iran ist eine Bedrohung für den Frieden und es ist wichtig, dass die westliche Welt diese Bedrohung ernst nimmt. Eventuell wird das Verkaufsembargo über das Kampfflugzeug F-22-Raptor aufgehoben werden, und Israel könnte dann wahrscheinlich einige dieser Stealth-Flugzeuge kaufen. Da dieses Flugzeug nicht auf dem Radar sichtbar ist, bildet es eine gute Plattform zu einem Angriff gegen die iranischen Atomanlagen. Jedoch würde der erste dieser Jets Israel erst in zwei Jahren erreichen. Auch soll Israel das andere neue US-Kampfflugzeug F-35 JSF frühestens im Jahr 2013 erhalten.
Synthetische Moleküle gegen Krebs
Zwei Forschern der Hebräischen Universität ist es gelungen, mittels synthetischer Moleküle das Wachstum von bösartigem menschlichem Gewebe bei Mäusen ohne toxische Effekte auf normales Gewebe zu reduzieren und sogar zu eliminieren. Daraus lassen sich in Zukunft womöglich Medikamente gegen Krebs entwickeln. Prof. Shimon Gatt und Dr. Arie Dagan vom Institut für Biochemie der Hadassah Medical School der Universität haben für ihre diesbezüglichen Arbeiten den Kaye Award for Innovation erhalten. Die von ihnen entwickelten Moleküle haben auf den Metabolismus verschiedener Sphingolipide und somit auch solcher von Krebszellen eingewirkt. Sphingolipide sind eine Familie komplexer flüssiger Moleküle, die daran beteiligt sind, Wege von Wachstum, Teilung und Tod von Zellen anzuzeigen. Die Studien der Jerusalemer Biochemiker haben gezeigt, dass die synthetischen Präparate die Größe von Tumoren in Bauchspeichelsdrüse, Prostata und Brust erheblich reduzieren. Ihre darauf beruhende Entwicklung von Krebsmedikamenten ist von Yissum, dem Technologietransferunternehmen der Hebräischen Universität, patentiert.
Deutsche Studentin soll ausgewiesen werden
Die deutsche Studentin Barbara Ludwig, 32, muss eventuell Israel verlassen, da ihr vom israelischen Innenministerium vorgeworfen wird, dass sie christliche Missionsarbeit betreibt. Seit vier Jahren bereits kämpft sie für ihr Studentenvisa, das ihr nicht mehr genehmigt wird. Im April wurde sie festgenommen und ins Gefängnis gesteckt. Jetzt muss sie mit ihrer „Abschiebung“ rechnen und darf dann nicht wieder in Israel einreisen.
Schabbat-Lesung
„Nasso – Zähle“,
4. Mose 4,21 7,89
Haftara-Prophetenlesung: Richter 13,2-25

Auszug aus dem Wochenabschnitt:
Und der HERR redete mit Mose und Aaron und sprach: Nimm die Summe der Kinder Kahath aus den Kindern Levi nach ihren Geschlechtern und Vaterhäusern, von dreißig Jahren an bis ins fünfzigste Jahr, alle, die zum Dienst taugen, daß sie tun die Werke in der Hütte des Stifts. Das soll aber das Amt der Kinder Kahath in der Hütte des Stifts sein; was das Hochheilige ist. Wenn das Heer aufbricht, so sollen Aaron und seine Söhne hineingehen und den Vorhang abnehmen und die Lade des Zeugnisses darein winden und darauf tun die Decke von Dachsfellen und obendrauf eine ganz blaue Decke breiten und ihre Stangen daran legen und über den Schaubrottisch auch eine blaue Decke breiten und darauf legen die Schüsseln, Löffel, die Schalen und Kannen zum Trankopfer, und das beständige Brot soll darauf liegen. Und sollen darüber breiten eine scharlachrote Decke und dieselbe bedecken mit einer Decke von Dachsfellen und seine Stangen daran legen. Und sollen eine blaue Decke nehmen und darein winden den Leuchter des Lichts und seine Lampen mit seinen Schneuzen und Näpfen und alle Ölgefäße, die zum Amt gehören. Und sollen um das alles tun eine Decke von Dachsfellen und sollen es auf die Stangen legen. Also sollen sie auch über den goldenen Altar eine blaue Decke breiten und sie bedecken mit der Decke von Dachsfellen und seine Stangen daran tun. Alle Gerät, womit sie schaffen im Heiligtum, sollen sie nehmen und blaue Decken darüber tun und mit einer Decke von Dachsfellen bedecken und auf Stangen legen. Sie sollen auch die Asche vom Altar fegen und eine Decke von rotem Purpur über ihn breiten und alle seine Geräte darauf schaffen, Kohlenpfannen, Gabeln, Schaufeln, Becken mit allem Gerät des Altars; und sollen darüber breiten eine Decke von Dachsfellen und seine Stangen daran tun. Wenn nun Aaron und seine Söhne solches ausgerichtet und das Heiligtum und all sein Gerät bedeckt haben, wenn das Heer aufbricht, darnach sollen die Kinder Kahath hineingehen, daß sie es tragen; und sollen das Heiligtum nicht anrühren, daß sie nicht sterben. Dies sind die Lasten der Kinder Kahath an der Hütte des Stifts.
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