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    May 30

    israel heute - Newsletter

    israel heute | Tägliche Newsletter
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    Freitag, 30. Mai 2008

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    Olmert hat keine Wahl
    Ministerpräsident Ehud Olmert scheint nun einzusehen, dass ihm wegen seiner Korruptionsaffäre kein Ausweg mehr bleibt, als sein Amt niederzulegen. Damit er dabei aber nicht sein Gesicht verliert, will er dies im Rahmen vorgezogener Wahlen tun, angefangen mit den Wahlen, wer der neue Vorsitzende seiner Kadima Partei wird. Durch seine Amtsniederlegung würden Israels Verhandlungen mit Syrien und den Palästinensern in Frage gestellt bzw. für eine gewisse Zeit ausgesetzt werden. Als Kandidatin gilt auch die Außenministerin Zippi Livni. Die sefardisch-orthodoxe Schass Partei will, weil die Regierung die Erhöhung des Kindergeldes abgelehnt hat, mit ihren 12 Mandaten die Regierungskoalition verlassen, was mit dazu beiträgt, dass vorverlegte Neuwahlen notwendig sind.
    Arabische Welt will israelische Produkte
    Trotz des anti-Israel Hasses, der in Teilen der arabischen Welt weit verbreitet ist, steigen die direkten Exporte aus Israel in die arabische Welt stetig. Exporte nach Marokko, Tunesien, Ägypten und Jordanien waren im ersten Quartal des Jahres 2008 um 45 % höher als im Vorjahr, so das israelische Institut für Export und internationale Kooperation. Jordanien ist Israels größter Abnehmer aus der arabischen Welt mit einem 85-prozentigen Anstieg in Exporten im vergangenen Jahr. Jordanien führt Metalle, Juwelen, verarbeitete Holzprodukte, Textilien und Plastik von über 1000 israelischen Firmen ein.
    Status der katholischen Kirche in Israel
    Israel und der Vatikan führen derzeit Gespräche, um eine Vereinbarung hinsichtlich des Status der katholischen Kirche in Israel zu treffen. Der Direktor des Außenministeriums, Aharon Abramovich, kehrte am Donnerstag von der letzten Gesprächsrunde im Vatikan zurück. „Das Plenum des gemeinsamen Israel-Vatikan Komitees kam in einer Atmosphäre mit Wohlwollen zusammen und ein beträchtlicher Fortschritt wurde während der Gespräche gemacht, um gemeinsame Ziele zu erreichen“, ging aus der Erklärung des Außenministeriums hervor.
    Knesset verabschiedet Anti-Spam-Gesetz
    Die Knesset hat am Dienstag ein Gesetz verabschiedet, das der Minister für Telekommunikation, Ariel Atias, einreichte. Damit wird das Versenden von SMS, E-Mails, Faxen und automatischen Wählsystemen ohne die vorherige Zustimmung des Empfängers verboten. Atias sagte, dass das Gesetz, das in sechs Monaten in Kraft treten soll, dafür sorgen soll, dass der Kunde nicht belästigt wird und dass unnötige Kosten wegfallen. Die Firmen, die sich nicht an das Gesetz halten, können verklagt werden, da es sich um eine strafbare Handlung handelt. Es können Bußgelder bis zu 202.000 Schekel (39.200 Euro) fällig werden.
    Schabbatlesung und Kommentar
    „BeMidbar – In der Wüste“, 4. Mose 1,1 4,20;
    Haftara-Prophetenlesung: Hosea 2,1 – 22

    Kommentar:

    An diesem Schabbat, immer vor dem Wallfahrtfest Schawuoth (d.J. 9.-10. Juni), beginnt die Lesung des vierten Buches der Thora. Die eröffnenden Worte lauten „BeMidbar Sinai...“, das bedeutet In der Wüste Sinai. Man beachte: Der letzte Vers des vorangegangenen Buches endete mit „auf dem Berg Sinai – BeHar Sinai“. D.h. erst die Wüste, mit dem Ziel aber auf dem Berg! Man kann es auch als Stufen der Heiligkeit sehen.

    Im zweitem Jahr (nach dem Exodus) und im zweitem Monat ordnet Gott die dritte Volkszählung des jüdischen Volkes in der Wüste Sinai an. Daher hat das 4. Buch in anderen Sprachen die Bezeichnung Numeri oder (im Englischen) Numbers. Dass Gott Sein Volk von Zeit zu Zeit zählen läßt, ist Ausdruck Seiner Liebe und Fürsorge. Die erste Volkzählung fand noch in Ägypten statt (2. Mose 12,37), eine weitere nach der Sünde mit dem Goldenen Kalb, um aufzuzeigen, wieviele noch übrig geblieben sind (2. Mose 38,26) und jetzt, als Er inmitten seines Volkes wohnen will (4. Mose 1,46). In Gottes Augen muss alles geordnet sein, Er hasst „Tohuwawohu“. Erst wenn die Ordnung im Lager hergestellt ist, kann die Wanderung fortgesetzt werden.

    Alle kampffähigen Männer über 20 Jahre wurden gezählt, und zwar nach der Ordnung der Zwölf Stämme: Reuven, Schimon, Jehuda, Isass’char, Sewulon, Efraim, Menasche, Ben-Jamin, Dan, Ascher, Gad und Naftali (wie sie in Hebräisch ausgesprochen werden).

    Nicht mitgezählt wurde der Stamm Levi, da die Leviten keinen Waffendienst leisteten, sondern nur Gottesdienst. (Kapitel 1,47 48). Die Vollzahl von zwölf Stämmen ergibt sich, indem beide Söhne Josefs, Efraim und Menasse, je für einen Stamm gerechnet werden.

    Nach dem Tod der beiden sündhaften Söhne Aarons, Nadav und Avihu, befiehlt der HErr: „Und du sollst die Leviten dem Aaron und seinen Söhnen geben; zu eigen sind sie ihm gegeben von den Söhnen Israel...“ (Kapitel 3,9) So wurden die Leviten Teil des priesterlichen Geschlechts und ergänzten die Nachkommenschaft Aarons. Es ist bemerkenswert, dass sich heute manche orthodoxen Juden, die keinen Militärdienst leisten, auf ihre Zugehörigkeit zum Stamm Levi berufen.

    Die Summe der Gemusterten (hebr. jotze Zawa) war 603.550 Mann, interessant genau die Zahl der Zählung nach dem Golden-Kalb-Sünde, ca. sieben Monate zuvor! Zwei Jahre zuvor, beim Auszug aus Ägypten, waren es noch genau 600.000 Mann. Übrigens ist dies auch die Größenordnung der israelischen Bevölkerungszahl bei Staatsgründung 1947 48.

    Zahlenmäßig stärkster Stamm war Judah mit 74.600 Mann. Der Stamm Benjamin war mit nur 35.400 Mann der kleinste! Aus Benjamin kam der erste König Israels, Saul, und aus dem Stamm Judah ging das messianische Könighaus Davids hervor.

    Rings um die Stiftshütte waren die Lagerplätze aller zwölf Stämme angeordnet, und zwar jeweils drei Stämme nach einer jeden Himmelsrichtung. Im inneren Kreis, nahe des Heiligtums, ließen sich die Leviten nieder. Die Gegenwart Gottes im Zentrum war auch räumlich Mittelpunkt des Volkes. Das geistliche Herz des jüdischen Volkes!

    In Kapitel 4 (Vers 3) lesen wir, dass der priesterliche Dienst im Alter von 30 Jahren beginnt. Dies lässt an Jeschua denken, unseren Messias und heutigen Hohepriester, der sein Wirken auf Erden in eben diesem Alter begonnen hat.

    Dann lesen wir im Prophetenabschnitt aus Hosea 2 folgendes: „Darum: Siehe, ich werde sie locken und sie in die Wüste führen und ihr zu Herzen reden... Und dort wird sie willig sein wie in den Tagen ihrer Jugend und wie an dem Tag, als sie aus dem Land Ägypten heraufzog.“ (16-17)

    Zum Schluß dieses Abschnitts finden wir den Ehespruch, der noch bis heute bei der Trauung unter Juden benutzt wird: „Und ich will dich mir verloben in Ewigkeit, und ich will dich mir verloben in Gerechtigkeit und in Recht und in Gnade und in Erbarmen, ja in Treue will ich dich mir verloben; und du wirst den HERRN erkennen.“ (21-22)
    Was für eine Verheißung für Sein Volk.

    Michael Schneider
    Mecklenburger Israel-Seminar
    Vom 6.-13. Juli 08 findet das 11. Mecklenburgische-Israel-Seminar der Redaktion Israel-Heute, der GGE-Mecklenburg und des Beth-Emmaus statt. Hauptthema: Jahr der Erinnerungen. Vor 75 Jahren: Machtübernahme des NS-Regimes, Vor 70 Jahren: Reichspogromnacht (Kristallnacht), Vor 60 Jahren: Gründung des Staates Israel. Referent: Michael Schneider mit Familie, Musik: Bob & Karin Cuthbert. Anmeldung bitte umgehend. Da in einigen Bundesländern zum Seminarzeitpunkt schon Ferien sind, stehen uns nicht mehr genügend externe Übernachtungsmöglichkeiten zur Verfügung! Weitere Informationen: www.Beth-Emmaus.de Tel. 03847-31 18 40, Fax.: 03847-31 18 50
    Nicht verpassen! Jubiläumsreise
    60 Jahre Israel – 30 Jahre NAI

    Sie wollten Israel schon immer einmal aus einer ganz anderen Perspektive kennenlernen? Jetzt ist die Gelegenheit, denn wir feiern nicht nur den 60. Jahrestag Israels sondern auch das 30. Jubiläum unseres Presseblatts „Nachrichten aus Israel“. Das muss gefeiert und Gott gebührend gedankt werden! Aus diesem Anlaß haben wir Ihnen eine ganz besondere Reise mit einzigartigen und nie dagewesenen Höhepunkten zusammengestellt, die sie anderswo nicht finden werden!

    Während der Geburtstagsreise vom 22. Juni bis 2. Juli 2008 erhält jeder Teilnehmer von NAI einen Geburtstagsbonus, auch vom Staat Israel gibt es Jubiläumsüberraschungen.

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    Deutschland: info@handinhandtours.de oder Telefon: 07458-9999-0
    Schweiz: info@kultour.ch oder Telefon: 052-235 1000
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    Das Wetter
    Die Temperaturen stiegen merkbar an. In Jerusalem werden heute bis zu 32 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 26 Grad, in Tiberias 40, am Toten Meer 39 und in Eilat bis zu 40 Grad.

    Wir wünschen Ihnen aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels, einen gesegneten Tag, ein erholsames Wochenende sowie Schabbat Schalom! Der derzeitige Wasserspiegel des Sees Genezareth liegt bei – 212,47 m unter dem Meeresspiegel (Tendenz sinkend) – der ideale Wasserstand beträgt -208,80 Meter unter dem Meeresspiegel.

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    DVD "Wars of Israel" – Kriege Israels


    Was haben Wunder mit Israels vom Krieg erschütterten Geschichte zu tun? Diese DVD präsentiert Ihnen die komplette Geschichte des erstaunlichen Überlebens Israels anhand von Original-Filmmaterial des Militärs und aus den Medien, Privatinterviews mit prominenten Personen sowie detaillierte Betrachtungen der biblischen, historischen und politischen Wurzeln des Nahost-Konflikts.

    Sie können diese DVD für nur 24,80 Euro (inkl. Versandkosten) statt 31 Euro bis zum 4. Juni 2008 beim Israel Basar bestellen.

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    May 29

    israel heute - Newsletter

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    Donnerstag, 29. Mai 2008

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    Das Blut
    Die Bibel beschreibt das Blut als Träger des Lebens: „Das Leben des Fleisches ist im Blut“ (3. Mose 17,11). Hier heißt das hebräische Wort für Blut Nefesch und bedeutet Seele. Den Juden ist der Genuss des Blutes streng verboten. Um zu erreichen, dass kein Blut im Fleisch bleibt, muss das Blut bei der Schlachtung (Schechita) in einem Zug wie schnelles Wasser aus dem Tier herausströmen. Das aber kann nur mit einem sehr scharfen und schartenfreien Messer geschehen. Nur so bleibt kein Blut in den Adern zurück. Jede Verzögerung beim Schnitt würde den Strom des Blutes verlangsamen und dazu führen, dass Blut in den Adern zurückbleibt. Als Gott nach der Sintflut Noahs Familie segnete und ihr auftrug „Seid fruchtbar und mehret euch!“ sprach er: „Alles, was da lebt, soll euch zur Nahrung dienen – nur Fleisch, in dem noch die Seele (in dem noch Blut) ist, dürft ihr nicht essen“ (1. Mose 9,1-4). Laut 3. Mose 17,10 will Gott alle, die Blut genießen, aus seinem Volk ausrotten (hebr. karet). Dies gilt nicht nur dem jüdischen Volk und den messianischen Juden, sondern auch den nichtjüdischen Christen. Das lesen wir in Apostelgeschichte 15,20 u. 28: „Es ist des Heiligen Geistes und unser Beschluss, euch Christen aus den Heiden keine weiteren Lasten aufzuerlegen als folgende Stücke, die unerlässlich sind: dass ihr euch von Götzenopferfleisch, vom Blutgenuss, vom Fleisch erstickter Tiere und von Unzucht fernhaltet“. Lesen Sie den ausführlichen Artikel jetzt in unserer aktuellen Juni-Ausgabe!
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    Bericht der IAEA: Iran missachtet Resolutionen der UNO
    Israel wiederholt seinen Aufruf an die Mitglieder der internationalen Gemeinschaft, den Druck auf den Iran zu verstärken, damit dieser seine gefährlichen Pläne zur Erlangung von Atomwaffen einstellt. Der am Montag veröffentlichte Bericht des Generaldirektors der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) beteuert nochmals, dass der Iran damit fortfährt, die Resolutionen des UN-Sicherheitsrates zu missachten. Der Bericht spezifiziert die militärischen Aspekte der iranischen Nuklearaktivitäten und betont, dass die IAEA die Nuklearaktivitäten mit großer Sorge betrachtet. Trotz der Tatsache, dass die IAEA den ihr präsentierten Informationen große Glaubwürdigkeit zuerkennt, setzt der Iran seine Tricks des Schwindels und der Ausflüchte fort. Die Antwort des Iran trägt nichts dazu bei, die Ängste der internationalen Gemeinschaft in Hinsicht auf das wahre Ziel seines Atomprogramms zu zerstreuen.
    Boykott der israelischen Akademie
    Mitglieder der Universitäts- und College-Gewerkschaft in England verabschiedeten auf ihrer jährlich stattfindenden Konferenz am Mittwoch einen Antrag, demnach man die Verbindungen zu israelischen Universitäten abbrechen müsse. Tom Hickey, Philosophie-Professor an der University of Brighton, sagte, dass dieser Antrag noch gar nichts sei gegen einen richtigen Boykott. Dieser Antrag solle die „humanitäre Katastrophe, die Gaza von Israel auferlegt wird” hervorheben, berichtete die Tageszeitung The Telegraph. Infolge der Besatzung würden "Zivilisten getötet und ein normales Leben, inklusive Bildung, sei undenkbar", so der Antrag. Der jüdische Physiker und Nobelpreisträger Steven Weinberg sagte seinen geplanten Besuch in England aus Protest ab. Ein Sprecher des Außenministeriums veröffentlichte daraufhin die folgende Erklärung: „Die britische Regierung unterstützt die akademische Freiheit und spricht sich stark gegen jederlei akademischen Boykott gegen Israel, israelische Universitäten oder Akademiker aus.“
    Olmert weist Baraks Rücktrittsforderung zurück
    Der Verteidigungsminister und Vorsitzende der Arbeiterpartei, Ehud Barak, forderte gestern Ministerpräsident Ehud Olmert auf, sein Amt zumindest zeitweilig wenn nicht sogar für immer niederzulegen, denn er könne unmöglich gleichzeitig die Regierung führen und seine persönliche Korruptionsaffäre bewältigen. Olmert wies diese Forderung jedoch zurück und gab bekannt, weiterhin im Amt bleiben zu wollen. Nach der Pressekonferenz Baraks rief Olmert die Minister seiner Partei an, und bat darum, dass sie wenigstens ihm einräumen, dass er sich in keiner Weise schuldig gemacht hat, als er das Geld Talanskys annahm. In den kommenden Tagen will Olmert sich auch an das Volk wenden, um seine Seite der Geschichte zu erklären. Die Arbeiterpartei bildet zusammen mit Olmerts Kadima Partei Israels Koalitionsregierung. Es könnte sein, dass Barak mittels eines Gesetzes die Knesset auflöst und damit vorverlegte Wahlen ausruft.
    1000 Palästinenser für einen Israeli
    Hamas-Führer Mahmud Zahar erklärte gestern in Doha/Katar, dass die Freilassung des von Hamas-Palästinensern entführten Soldaten Gilad Shalit sowie der Hamas-Waffenstillstand, nun von Israel abhängt. Die Hamas-Palästinenser fordern für den einen Israeli Gilad Shalit 1000 Palästinenser, die in israelischen Gefängnissen sind, aber nicht irgendwelche, sondern in erster Linie Erzterroristen, die Blut an den Händen haben, weil sie bei Terroranschlägen Juden getötet haben und deshalb zu lebensläglichen Haftstrafen verurteilt wurden. Gegen die Freilassung solcher Mörder aber sträubt sich Israel. Deshalb bevorzugt die Regierung die Freilassung von solchen Terroristen, die sowieso bald ihre Haftzeit beenden.
    Einsatz weiterer 600 Fatah-Sicherheitskräfte
    Mit der Zustimmung der Regierung Olmerts werden 600 weitere Fatah-Sicherheitskräfte im nördlichen Samaria eingesetzt, die vorher in Jordanien ein von den USA überwachtes Waffentraining erhalten haben. Die Bush-Regierung nannte sie „Sicherheitsmänner“ und nicht Armee, obwohl Mitglieder der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) gemeinsam mit dem früheren PA-Premierminister Ahmed Qureia darauf bestanden hatten ein reguläres stehendes Heer aufzubauen. Zwei weitere Gruppen palästinensischer Sicherheitsmänner, die im Februar und April eingesetzt wurden, konnten laut Angaben der israelischen Armee nicht effektiv genug gegen den Terrorismus vorgehen.
    Niedrigste Arbeitslosenrate seit 24 Jahren
    Israels Arbeitslosenrate sank im ersten Quartal des Jahres 2008 auf 6,3 %. Das ist die niedrigste Arbeitslosenrate seit 24 Jahren. Unter den Männern sank die Arbeitslosenzahl auf 5,9 %, dies ist sogar die niedrigste Rate seit 30 Jahren. Die Arbeitslosenrate unter Frauen lag bei 6,7 %. Vor genau einem Jahr betrug die Arbeitslosenrate noch 7,8 %. In Israel gab es im ersten Quartal dieses Jahres insgesamt 2,94 Millionen Erwerbstätige, von denen 2,76 Millionen beschäftigt waren. 62,3 % der Männer und 51,3 % der Frauen sind erwerbstätig. Die Zahlen berücksichtigen allerdings nicht die Probleme der Unterbeschäftigung und Halbzeitarbeit, die einige Menschen annehmen müssen.
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    Die Temperaturen stiegen leicht an, es herrscht Sonnenschein. In Jerusalem werden heute bis zu 29 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 25 Grad, in Tiberias 36, am Toten Meer 38 und in Eilat bis zu 39 Grad.

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    May 28

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    Mittwoch, 28. Mai 2008

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    Hebräisch – reden Sie einfach drauflos!

    Ein Konversationsleitfaden für das moderne Hebräisch, das heute in Israel gesprochen wird.

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    Mut zur Stille
    Das Buch Hiob nimmt unter den Büchern der Bibel eine einzigartige Stellung ein. Nicht nur seine dichterische Schönheit fasziniert, sondern vor allem sein Inhalt. Somit gehört das Buch Hiob zur Weltliteratur. Viele haben die Hiob Episode in abgewandelter Form übernommen; auch Goethe in seinem „Faust“, denn solange es Menschen gibt, gibt es ein Fragen nach dem Sinn des Leidens. Doch kein Poet kam an die kraftvolle Aussage des Buches Hiob heran, daher ist der Kodex Hiob ein durch den Geist Gottes inspiriertes Werk und Hiob nicht eine erdachte Person, sondern ein Mensch, der tatsächlich gelebt und diese Leiden durchgemacht haben muss und trotz allem bekannte: „Ich weiß, dass mein Erlöser lebt!“ Hiobs Freunde, Eliphas, der Rechtgläubige; Bildad, der Philosoph; Zophar, der Hochmütige und Elihu, der Selbstsichere, suchen eine Antwort auf Hiobs Leiden. Elihu tadelt Hiob, weil er nicht klagte, sondern anklagte, darum sagt er zu Hiob: „Warum hast du Gott vorgeworfen, dass er dir auf deine Fragen keine Antwort gibt? Er hat doch auf verschiedene Art und Weise geredet, man hat nur nicht darauf geachtet.“ (Hiob 33,13-14) Lesen Sie den gesamten Artikel in unserer aktuellen Juni-Ausgabe!
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    Jerusalem aus dem Blickwinkel eines begabten Autisten
    Der 34-jährige Stephen Wiltshire aus London wurde im Alter von fünf Jahren als Autist diagnostiziert. Erst mit fünf Jahren fing er an zu sprechen, bis dahin konnte er sich nur über seine Bilder verständigen. Seit er 13 Jahre alt ist, hat sich sein Talent für das Zeichnen von außergewöhnlichen Skizzen herumgesprochen. Aber es handelt sich nicht nur um einfache Skizzen, sondern solche, die er aus dem Gedächtnis und aus panoramischer Sicht zeichnet. Er zeichnete bereits New York, Tokio, Madrid und Rom. Rechtzeitig zum 40. Jubiläum der Wiedervereinigung Jerusalems kam er nach Israel und flog eine Stunde lang über Jerusalem, bevor er eine knapp vier Meter große Leinwand bemalte. „Jerusalem war bisher die schwerste Stadt zum Zeichnen. Sie besitzt sehr viele Details, die architektonisch keinen Sinn ergeben. Es war eine Herausforderung“, sagte er. Viel wichtiger als das Bild war der Besuch aber dafür, das öffentliche Bewusstsein für Autismus zu erhöhen. Sehen Sie Wiltshires Jerusalem-Bild in der israel heute Juli-Ausgabe!
    Koordinationstreffen zwischen Zahal und PA-Sicherheitskräften
    Am Dienstag fand ein Koordinationstreffen in Ramallah zwischen dem Kommandanten der Judäa und Samaria-Division des israelischen Militärs, dem Chef der Bürgerverwaltung sowie den Repräsentanten der palästinensischen Sicherheitskräfte statt. Darunter war auch der Minister für soziale Angelegenheiten der Palästinensischen Autonomiebehörde. Die Beteiligten diskutierten die Arbeit der palästinensischen Sicherheitskräfte in der Gegend von Jenin und Nord-Samaria. Die Palästinenser drückten ihre Zufriedenheit über die israelische Hilfe aus, die unter anderem auch zu dem Erfolg der Investitionskonferenz in Bethlehem führte, und baten darum diese fortzuführen und bei der Stärkung der palästinensischen Kräfte zu helfen. Weitere Gespräche sind geplant. Alles über die Investitionskonferenz in Bethlehem in der Juli-Ausgabe des monatlichen israel heute Magazins!
    Arbeiterpartei: Olmert muss zurücktreten
    Der amerikanische Millionär Morris Talansky hat als Kronzeuge in Jerusalem vor Gericht ausgesagt, dass er vor 14 Jahren dem jetzigen Ministerpräsident Ehud Olmert Geld gab, damit dieser die Vorwahlen zum Parteivorsitzender des Likud finanzieren kann. Talansky sagte aus, dass er Olmert 150.000 Dollar in bar ausgehändigt hat. Darüber hinaus erhielt Olmert im Laufe der Zeit von Talansky noch weitere 380.000 Dollar. All das hatte Olmert bisher abgestritten. Weil er in seinen bisherigen Aussagen gelogen hat, will die Arbeiterpartei einen Rücktritt Olmerts von seinem Amt als Ministerpräsident fordern.
    Jüdische Organisationen helfen Opfern südafrikanischer Gewalt
    In den vergangenen Wochen wurden in Südafrika 56 Menschen getötet und Hunderte im Zuge ausländerfeindlicher Gewalt verletzt, die durch wirtschaftliche Konkurrenz unter den Landesärmsten hervorgerufen wurde. Seitdem fliehen Familien, sind obdachlos, stehen ohne Geld da und befinden sich in einer extrem feindseligen Umgebung. Örtliche und internationale jüdische Organisationen helfen nun den Tausenden ausländischen Arbeitskräften, die meisten aus Zimbabwe, die in Kirchen, Polizeistationen und anderen Unterschlüpfen Schutz suchen. Das südafrikanische Jewish Board of Deputies (SAJBD) bat in dieser humanitären Krise um mehr Menschlichkeit und sagte, dass die ausländerfeindlichen Übergriffe an antisemitische Pogrome erinnern würden.
    Hamas feiert Olmerts Bemerkungen über „Großisrael“
    Eine Hamas-Webseite berichtete folgendermaßen über die Bemerkungen Olmerts über „Großisrael“: „Der israelische Premierminister Ehud Olmert hat am Montag zugegeben, dass der israelische Traum eines „Großisrael“ und den „jüdischen Staat“ zu errichten schwer zu erreichen wäre.“ Olmert hatte in einer Rede vor der Knesset gesagt: „Diese beiden Dinge können nicht zusammen gefunden werden außer in den Köpfen verrückter Träumer, die die Realität missverstehen.“ Der Hamas-Bericht übersetzt Olmerts Rede frei: „Ich war unter denen, die nicht an eine Zwei-Staaten-Lösung glaubten, aber ich verstehe nun, dass dies falsch war. Die meisten Israelis verstehen heutzutage den Unterschied zwischen einer Zwei-Staaten-Lösung und einer Ein-Staat-Lösung, in der alle Bürger gleichwertig wären.“
    Experte: Golan wird überfüllter Terrorstützpunkt
    Dr. Guy Bechor, Experte für arabische Angelegenheiten am Interdisciplinary Center in Herzliya, schätzt, dass eine „Golan-für-Frieden“-Abmachung auf lange Sicht Israel alles andere als Frieden einbringen wird. Er befürchtet, dass gegen alle Versprechen des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad die radikalen moslemischen Kräfte den Landteil übernehmen werden und Israel dadurch verletzbar machen. Er befürchtet, dass Terroristen aus Iran, Afghanistan und weiteren Ländern auf die Golanhöhen vordringen werden und die Situation im Norden in einen Albtraum verwandeln würden.
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    Mecklenburger Israel-Seminar

    Vom 6.-13. Juli 08 findet das 11. Mecklenburgische-Israel-Seminar der Redaktion Israel-Heute, der GGE-Mecklenburg und des Beth-Emmaus statt. Hauptthema: Jahr der Erinnerungen. Vor 75 Jahren: Machtübernahme des NS-Regimes, Vor 70 Jahren: Reichspogromnacht (Kristallnacht), Vor 60 Jahren: Gründung des Staates Israel. Referent: Michael Schneider mit Familie, Musik: Bob & Karin Cuthbert. Anmeldung bitte umgehend. Da in einigen Bundesländern zum Seminarzeitpunkt schon Ferien sind, stehen uns nicht mehr genügend externe Übernachtungsmöglichkeiten zur Verfügung! Weitere Informationen: www.Beth-Emmaus.de Tel. 03847-31 18 40, Fax.: 03847-31 18 50
    Das Wetter
    Die Temperaturen stiegen leicht an, es herrscht Sonnenschein. In Jerusalem werden heute bis zu 27 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 26 Grad, in Tiberias 33, am Toten Meer 36 und in Eilat bis zu 36 Grad.

    Wir wünschen Ihnen aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels, einen gesegneten Tag. Der derzeitige Wasserspiegel des Sees Genezareth liegt bei – 212,47 m unter dem Meeresspiegel (Tendenz sinkend) – der ideale Wasserstand beträgt -208,80 Meter unter dem Meeresspiegel.

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    CD „Schabbat Schalom“


    Dudu (David) Fischer kreiert mit seinen Schabbat-Liedern und seiner angenehmen Stimme eine feierliche und fröhliche Atmosphäre, die die Sehnsucht nach dem Ruhetag wiedergibt. Die beliebten, traditionellen Schabbat-Lieder dieser CD sind musikalisch innovativ und mit inspirierenden Klängen untermalt, die Ihnen am Wochenende einen besonderen Genuss bereiten werden!

    Sie können diese CD für nur 12 Euro (inkl. Versandkosten) statt 15 Euro bis zum 28. Mai 2008 beim Israel Basar bestellen.

    P.S.: 10% Preisnachlass auf exklusive Schmuckstücke mit Davidstern-Motiv! Bis zum 15. Juni! Unser großes 60 Jahre Israel SPECIAL im Israel Basar!

    Mit einem freundlichen Schalom aus Jerusalem, Ihr nai-israel heute Redaktionsteam.

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    May 26

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    Montag, 26. Mai 2008

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    Olmert verliert Vertrauen des Volkes

    Es war klar, dass die Situation um die Korruptionsskandale, die Premierminister Ehud Olmert seit Jahren beharrlich verfolgen, eine neue Wende nahm, als plötzlich die Polizei vor der Tür seiner Residenz stand, um ihn zu vernehmen. Im Zuge einer neuen Untersuchung steht Olmert unter dem Verdacht, die vergangenen sechs Jahre hindurch hunderttausende Dollar illegaler Wahlkampfspenden erhalten zu haben, nicht nur als Bürgermeister von Jerusalem, sondern auch als Wirtschaftsminister. Das Geld soll Olmert über den amerikanisch- jüdischen Geschäfts mann Morris Talansky zugeflossen sein. Talansky wickelte seine Transaktionen unter dem Codenamen „Wäsche-Mann” ab. Das belegen verschlüsselte Berichte, die in Olmerts Büro gefunden wurden. „Wäsche-Mann” ist dabei offensichtlich eine Anspielung auf „Geldwäsche”. Es wurde stets nur Bargeld in Umschlägen von Hand zu Hand übergeben. Dieser Umstand lässt vermuten, dass Olmert dabei auch Gelder in die eigene Tasche umgeleitet hat. Olmert streitet alles ab. „Ich kann jedem in die Augen sehen. Ich habe nie Bestechungsgelder angenommen”, beteuerte er. „Obwohl ich von Rechts wegen nicht dazu verpflichtet bin, erkläre ich, dass ich zurücktreten werde, sollte der Generalstaatsanwalt Anklage gegen mich erheben.” Der ganze Artikel jetzt in der neuen israel heute Juni-Ausgabe!
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    Hilfsgüter nach China
    Israels Regierung hat ein Cargoflugzeug der EL AL mit 90 Tonnen Hilfsgüter für die Erdbebenopfer in die Stadt Chengdu in der Provinz Sichuan/China geschickt. Außenministerin Zippi Livni war am Ben-Gurion-Flughafen, um das Flugzeug zu verabschieden. „Was Israel hier tut, ist das Mindeste was wir tun können, um der guten Beziehung zwischen Israel und China Ausdruck zu verleihen“, so Livni. Das Flugzeug brachte unter anderem medizinische Ausrüstung, Kleidung, Decken, Zelte, Schlafsäcke, Generatoren zur Stromherstellung und Wasserreinigungsanlagen. Der Wert der Sendung beläuft sich auf 1,5 Mio. Dollar. Diese Gelder wurden von einem jüdischen Ehepaar aus Los Angeles und von der Israel Corporation gespendet. Der chinesische Botschafter in Israel, der auch mit am Flugzeug war, erhielt die Sendung symbolisch überreicht und bedankte sich im Namen des chinesischen Volkes für die Hilfe.
    Libanon hat einen neuen Präsidenten
    Mittels eines Kompromisses, den der Scheich von Katar ausgehandelt hat, hat der Libanon nun mit Michel Suleiman wieder einen Präsident. Damit er das werden konnte, musste er der Hisbollah im Parlament ein Veto-Recht einräumen, das bedeutet, dass die vom Iran gesteuerte Hisbollah das letzte Wort hat. Da blieb es nicht aus, dass der neue Präsident in seiner Amtsantrittsrede den Kampf der Hisbollah gegen Israel pries. Im Zuge der Friedensverhandlungen zwischen Israel und Syrien wäre der Libanon aus der Feindschaft gegen Israel herausgekommen. Nun aber ist der Libanon im Griff der Hisbollah ein noch ärgerer Feind des jüdischen Staates.
    Frieden mit Syrien trotz Langstreckenraketen?
    Premierminister Ehud Olmert sagte dem Kabinett am Sonntag, dass Israel die momentanen Drohungen, die von Syrien ausgehen, mit in Betracht ziehen müsse während seiner Gespräche mit Syrien. Russland hatte Syrien gerade schwere Waffen, unter anderem auch Langstreckenraketen, verkauft. Unterdessen sagten Vizepremierminister Eli Yishai und Verkehrsminister Shaul Mofaz, dass sie darum kämpfen werden, dass Olmerts mögliches Versprechen an Syrien, sich aus dem Golan zurückziehen, nicht umgesetzt wird. „Den Golan zu diesem Zeitpunkt Syrien zu übergeben bedeutet so viel wie Iran den Golan zu übergeben. Iraner werden sehr schnell dort sein. Ich bin dagegen, Anzahlungen zu machen, bevor die Verhandlungen beginnen“, sagte Mofaz.
    Israelische Soldaten verlassen Stützpunkt
    Generalmajor Yosef Mishlav, der Koordinator der Regierungsaktivitäten in den palästinensischen Gebieten, hat die Armee angewiesen, zeitweilig die Soldaten, die in der Nähe des Erez-Übergangs stationiert sind, zu evakuieren und in einen Stützpunkt, der 17 Kilometer entfernt ist, zu bringen. Diese noch nie da gewesene Entscheidung ist die Reaktion auf Anschlagsdrohungen auf den Stützpunkt. In der Armee selber führte diese Entscheidung zu viel Kritik: „Es wird sozusagen zugegeben, dass wir nicht das Leben unserer Bürger und Soldaten beschützen können“, sagte ein Soldat. Nur eine geringe Anzahl an Soldaten wird weiterhin am Erez-Übergang stationiert sein, die restlichen Soldaten werden ihre Arbeit auf dem Julis-Stützpunkt fortsetzen. Knessetmitglied Zevulun Orlev reagierte folgendermaßen auf diese Entscheidung: "Diejenigen, die vom Terror davonrennen, werden von ihm verfolgt. Die Lösung den ganzen Armeestützpunkt zu verlagern, ist feige. Planen sie etwa auch Sderot, Kfar Aza und Aschkelon umzulagern?“
    Diskin: Aschdod ist wahrscheinlich in Raketenweite
    Auf einer Kabinettssitzung am Sonntag sagte Yuval Diskin, Chef des israelischen Sicherheitsdienstes Schin Bet, dass die Hamas Waffen mit hoher Qualität nach Gaza schmuggeln konnte, als die Rafah-Grenze nach Ägypten durchbrochen wurde. „Die Hamas hat bereits beachtliche Fähigkeiten und besitzt Hunderte von Raketen mit einer Schussweite von 20 Kilometern... es ist nur noch eine Frage der Zeit“ bis diese Raketen einschlagen, sagte Diskin. Bis Aschdod und Kiryat Gat könnten diese Raketen gelangen. Die Einwohner dieser Städte waren von dieser Nachricht nicht sehr überrascht und Aschdods Bürgermeister sagte, dass die Stadt für den Notfall bereit sei, auch wenn es kein Frühwarnsystem gibt. Premierminister Ehud Olmert sagte, dass bald eine Entscheidung wegen Gaza getroffen werden müsse, dass man aber abwägen müsse, ob ein Einsatz sinnvoll wäre oder ob die zusätzlichen Kosten zu hoch seien.
    Israelische Regierung bereit für Eingeständnisse?
    Laut palästinensischen Angaben unterbreitete Israel den Palästinensern vor drei Tagen das Angebot, bei einem Rückzug aus dem sogenannten Westjordanland nur 8,5 % des Gebietes in israelischer Hand zu behalten. Dies ist weniger als in einem früheren Angebot, dennoch akzeptieren die Palästinenser diesen Vorschlag nicht. Sie wären lediglich bereit, Israel 1,8 % des Westjordanlands zu überlassen im Austausch für israelisches Gebiet, damit das südliche Westjordanland mit dem Gazastreifen verbunden werden kann. Die Verhandlungen über Jerusalem sind in diesem Vorschlag nicht mit einbezogen. Der palästinensische Unterhändler Saeb Erekat sagte der Jerusalem Post, dass der Bericht unbegründet sei. Palästinenserpräsident Mahmud Abbas sagte, dass die Verhandlungen seit Wiederaufnahme keinen Erfolg gezeigt hätten. In Israel wollte man sich zu diesen Angaben nicht äußern.
    Umfrage: 40% der säkularen Juden leben koscher
    Eine Umfrage der Bewegung für progressives Judentum hat ergeben, dass 38 % aller säkularen Juden, die in Israel leben, koscher essen gegenüber den traditionellen Juden mit 94 %. 36 % der säkularen Juden zünden am Schabbat Kerzen an, 47 % nie. Unter der traditionellen Bevölkerung zünden 87 % regelmäßig Kerzen an. Laut der Umfrage leben nur die Hälfte der israelischen Juden koscher. Während 67 % der traditionellen Juden regelmäßig in die Synagoge gehen, tun dies nur 20 % der säkularen. 42 % sagten, dass sie niemals in die Synagoge gehen. 1035 jüdische Männer und Frauen ab 18 Jahren nahmen an dieser Umfrage teil.
    Jubiläumsreise! Seid dabei!
    60 Jahre Israel – 30 Jahre NAI

    Sie wollten Israel schon immer einmal aus einer ganz anderen Perspektive kennenlernen? Jetzt ist die Gelegenheit, denn wir feiern nicht nur den 60. Jahrestag Israels sondern auch das 30. Jubiläum unseres Presseblatts „Nachrichten aus Israel“. Das muss gefeiert und Gott gebührend gedankt werden! Aus diesem Anlaß haben wir Ihnen eine ganz besondere Reise mit einzigartigen und nie dagewesenen Höhepunkten zusammengestellt, die sie anderswo nicht finden werden!

    Während der Geburtstagsreise vom 22. Juni bis 2. Juli 2008 erhält jeder Teilnehmer von NAI einen Geburtstagsbonus, auch vom Staat Israel gibt es Jubiläumsüberraschungen.

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    Das Wetter
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    CD „Schabbat Schalom“


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    May 25

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    Sonntag, 25. Mai 2008

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    israel heute - Juni 2008:
    Sei stark und mutig

    Mehr als 5000 Juden haben am Abend des Holocaustgedenktags, der auf den 30. April fiel, die Grabstätte Josua Ben Nuns in seinem biblischen Erbteil zu Timnath-Serach auf dem Gebirge Ephraim, nördlich vom Berge Gaasch (Josua 24,30), besucht. Weil Josuas Grabstätte im arabischen Dorf Kifel Chares liegt, wurde die Gebetsveranstaltung aus Sicherheitsgründen eng mit der israelischen Armee abgestimmt. Die ganze Nacht hindurch beteten die Juden das Gebet der beiden Kundschafter, die im Gegensatz zu den zehn übrigen Gott vertrauten und das Volk Israel, das gegen Mose aufbegehrte, besänftigten (4. Mose 13,30): „Lasst uns hinaufziehen und das Land einnehmen; denn wir können es überwältigen.“ Josua Ben Nun, Israels erster Feldherr, führte das Volk Israel in das von Gott verheißene Land Kanaan. „So wie Josua und Kaleb trotz aller Gefahren Gott vertrauten und das Land im Auftrag Gottes eroberten, so müssen auch wir unser Vertrauen nur auf Gott setzen“, sagte Ephraim Seligmann (32) im Gespräch mit israel heute. Lesen Sie in der neuen israel heute Juni-Ausgabe, warum Menachem aus Netanya der Meinung ist, sie seien die rechtmäßigen Erben, die im ersten Kapitel des Buches Josua erwähnt werden.

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    15.000 Siedler sind bereit freiwillig ihre Siedlungen zu verlassen
    Bei dem Treffen zwischen dem stellvertretenden Ministerpräsidenten Haim Ramon und dem französischen Außenminister Bernard Kouchner meinte Ramon, dass derzeit zwischen 15.000 bis 16.000 jüdische Siedler, die östlich der Grünen Linie leben, bereit sind, für Entschädigung ihre Siedlungen zu verlassen. Diese Zahl solle sogar steigen, nachdem der Prozeß der freiwilligen Rückkehr anläuft. Ramon ist für die Ausarbeitung eines Entschädigungsplanes zuständig. Er meinte weiter, dass die meisten Siedler es vorzögen, das Gebiet zu verlassen, das wahrscheinlich nach einem Abzug Israels aus dem so genannten Westjordanland nicht als Enklave unter israelischer Herrschaft verbleiben wird. Dieser Schritt würde es auch den Palästinensern beweisen, dass es Israel ernst meint, die Hoheit über diese Gebiete den Palästinensern übergeben zu wollen.
    Ahmadinedschad 'verärgert' über Israel-Syrien-Gespräche
    Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat seine Überraschung und Verärgerung über Syriens „Verstöße gegen seine Verpflichtungen dem Iran gegenüber“ durch die Gespräche mit Israel ausgedrückt, so berichtete am Freitag das Londoner Blatt A Sharq al-Awsat. Demnach habe der syrische Außenminister Walid Moallem Ahmadinedschad während eines Besuches in Iran über den Status der geheimen diplomatischen Kontakte mit Israel aufgeklärt. Iran werde über eine „geeignete Antwort“ darauf nachdenken. In zwei Wochen sollen die Gespräche zwischen Israel und Syrien wiederaufgenommen werden. Der stellvertretende israelische Verteidigungsminister Matan Vilna’i sagte daraufhin, dass Syriens diplomatisches Angebot dafür gedacht sei, es von dem „Kriegsschauplatz“ entlang Israels nördlicher Grenze zu entfernen. In der Erklärung hieß es auch, dass, sollte Premierminister Ehud Olmert einen Vertrag mit Damaskus machen, dieser von der Knesset und der Öffentlichkeit deutlich abgelehnt werden würde.
    Israel lässt Israelkritiker Norman Finkelstein nicht einreisen
    Der israelische Sicherheitsdienst Schin-Beth hat den amerikanisch-jüdischen Professor und scharfen Israelkritiker Norman Finkelstein am Freitag mehrere Stunden am Tel Aviver Ben-Gurion Flughafen festgehalten und befragt, bevor er Retour nach Amsterdam geschickt wurde. Vom Sicherheitsdienst wurde mitgeteilt, dass Finkelstein Israel nicht besuchen dürfe, weil er verdächtigt wird, Kontakt mit feindlichen Elementen im Libanon zu haben. Finkelstein hatte sich kürzlich mit Hisbollah-Mitgliedern im Libanon getroffen und erklärte dem Schin-Beth nicht, aus welchem Grund. Ihm wurde gesagt, dass er in den nächsten 10 Jahren nicht nach Israel einreisen dürfe. Finkelstein, Sohn zweier Holocaust-Überlebender, beschuldigt Israel, den Holocaust für politische Ziele auszunutzen.
    Regierung diskutiert Wasserknappheit
    Minister wollen am Sonntag auf ihrem wöchentlichen Treffen die Wasserknappheit in Israel diskutieren. Nach den Sicherheitsinformationen stehen die Wasserknappheit und der Streik der Sozialarbeiter ganz oben auf der Liste. Das Wasser in Israel wird immer knapper. In den letzten Jahren lag der Regenfall im Norden des Landes unter dem Durchschnitt. Während die Regierung jahrelang darum gebeten hat, Entsalzungsanlagen und andere Technologien zu benutzen, beschwerten sich Wasserexperten darüber, dass die Minister nie die nötige Finanzierung der geplanten Projekte gewährleisteten.
    Fortwährender Beschuss mit Grad- und Kassamraketen
    Am Samstag wurden zwei Grad-Raketen und weitere zwei Kassam-Raketen auf den westlichen Negev abgefeuert. Auch der Beschuss mit Mörsergranaten wurde fortgesetzt, besonders auf Einheiten der israelischen Armee, die am Grenzzaun aktiv sind. Niemand wurde dabei verletzt und es entstand kein Sachschaden. Die israelische Armee griff die fünf Hamas-Terroristen, die für den Mörsergranatenbeschuss verantwortlich waren, an und verletzte zwei Terroristen. Auch am Sonntagmorgen feuerten Gaza-Terroristen wieder zwei Kassam-Raketen und eine Grad-Rakete auf Israel. Niemand wurde dabei verletzt. Die Islamische Dschihad bekannte sich zu dem Angriff.
    Prähistorische Höhle gefunden
    Eine große Tropfsteinhöhle voller prähistorischer Artefakte wurde während Arbeiten an einer Abwasserleitung im westlichen Galiläa gefunden. Die Arbeiter riefen die Israelische Altertumsbehörde, nachdem sie aus Versehen in die unentdeckte Höhle vordrangen. Die Archäologen sagen, dass die Höhle der reichste prähistorische Fund in Israel seit über 50 Jahren sei. Die Höhle enthielt zahlreiche Werkzeuge aus Feuerstein und Überreste von Tieren, die in der Region ausgestorben sind. In den nächsten Monaten und Jahren werden Forscher die Höhle und die dort gefundenen Artefakte gründlich erforschen, um über das Leben, Klima und die Tierbevölkerung im Eretz Israel zur prähistorischen Zeit mehr zu erfahren.
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    May 23

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    Freitag, 23. Mai 2008

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    Erster Protest gegen Golan-Rückgabe
    Bei den Gesprächen zwischen Israel und Syrien geht es nun darum, was Israel und Syrien bereit sind für ein Friedensabkommen herzugeben. Israels Außenministerin Zippi Livni und Verteidigungsminister Ehud Barak haben Syrien ihre konkreten Forderungen signalisiert. Zur gleichen Zeit beginnen in Israel die Proteste wegen einer eventuellen Abgabe der Golan-Höhen. Angehörige der Gruppe „Das Volk ist mit dem Golan“ unterbrachen z.B. auf einer Veranstaltung eine Rede von Ministerpräsident Ehud Olmert, denn das Volk fragt sich, ob Olmert noch weiß, was er tut. In der Knesset soll ein neues Gesetz verabschiedet werden, dass die Abstimmungszahl festlegt, die notwendig ist, um Gebiete abgeben zu können.
    Untersuchung von Buchverbrennung
    Israels Generalstaatsanwalt Menni Mazuz beauftragte die Polizei herauszufinden, wer hinter der Verbrennung von Neuen Testamenten in Or Jehuda bei Tel Aviv steckt. Der orthodoxe Vize Bürgermeister hatte zwar in einem Interview diese Tat verurteilt, weil sie das Ansehen Israels schadet, steht nun aber selber unter Verdacht, die Verbrennung der Neuen Testamente organisiert zu haben, die äthiopische Juden von Missionaren bekommen hatten.
    Neuer Wohnheimkomplex um Auslandsstudenten anzulocken
    Die Universität Tel Aviv wird einen neuen Wohnheimkomplex auf ihrem Campus errichten und will damit auch mehr internationale Studenten anlocken. Gegenwärtig leben nur 860 Studenten in Wohnheimen der Universität. Die zukünftige Studentenstadt wird 2300 zusätzliche Plätze bereitstellen. „Die Gründung der Studentenstadt wird Lösungen für jene Studenten auf der Suche nach einer Unterkunft bieten, deren finanzielle Situation sie daran hindert, Wohnungen zu den gegenwärtig hohen Marktpreisen anzumieten“, sagt Prof. Zvi Galili, der Präsident der Universität. „Sie wird auch eine Antwort auf die Angebotsengpässe des Tel Aviver Wohnungsmarktes bieten.“ Zusätzlich zu den Wohnunterkünften soll die Studentenstadt auch Klubs und Geschäfte für Studenten beinhalten, um ein lebendigeres Campus-Leben zu erzeugen. Die Bauarbeiten sind auf vier Jahre angelegt und werden voraussichtlich 100 Millionen Shekel kosten.
    Olmert: EU muss Hisbollah als Terrororganisation einstufen
    Israels Ministerpräsident Ehud Olmert hat die Europäische Union bei einem Treffen mit den Botschaftern der 27 Mitgliedsstaaten in Tel Aviv dazu aufgerufen, die Hisbollah ihrer Liste von Terrororganisationen hinzuzufügen. Gleichzeitig bat er sie darum, Sanktionen gegen Gruppen zu unterstützen, die der libanesischen Terrororganisation Hilfe leisten, und den Transfer von Geldmitteln an sie zu verhindern. Israel hat die EU bereits wiederholt um die Auflistung der Hisbollah als Terrororganisation angesucht, verstärkt noch seit dem zweiten Libanonkrieg. Viele europäische Länder haben sich jedoch unter Verweis auf die komplexe politische Situation im Libanon und der Beteiligung der Hisbollah an der libanesischen Regierung verweigert. Die EU registriert die Hamas als Terrororganisation und hält sich an die offizielle Politik, keinen Kontakt mit ihr der Gruppe zu haben, die Israels Existenzrecht nicht anerkennt und dem Terror nicht abschwört.
    Verhandlungen über Sudanesen
    Die Vorsitzenden der Organisation „Freiheit für den Sudan“ verhandeln in Israel mit der israelischen Regierung über das Problem der sudanesischen Flüchtlinge, die über die ägyptische Sinaigrenze nach Israel kommen. Inzwischen sind bereits 3000 sudanesische Flüchtlinge in Israel.
    Das Wetter
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    60 Jahre Israel – 30 Jahre NAI

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    May 22

    israel heute - Newsletter

    israel heute | Tägliche Newsletter
    Israel Today Logo Tägliche Nachrichten aus der israel heute Redaktion.

    Donnerstag, 22. Mai 2008

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    Kompensation für Israels Süden
    Der Oberste Gerichtshof in Israel erarbeitet ein Kompensationsprogramm für Geschäftsleute in Sderot und anderen Ortschaften am Gazastreifen. Damit sollen Verluste und Schäden durch den palästinensischen Raketenbeschuss kompensiert werden. Die Regelung soll rückwirkend ab Mai 2007 gelten. Die Wirtschaft in der Gegend um Sderot ist durch den Terror schwer betroffen. Viele Produktionsstätten haben ihren Betrieb eingeschränkt, manche sogar ganz eingestellt. Unter der Kapitalflucht leidet besonders der Einzelhandel. Mindestens 3000 der 20.000 Einwohner haben die Stadt verlassen. Seit Jahren fordern Rechts¬anwälte eine Kompensation der Ausfälle, aber bislang ohne Erfolg. So kam der Fall vor den Obersten Gerichtshof. Die Betroffenen fordern von der Regierung dieselben Hilfen, wie sie die Geschäftsleute im Norden nach dem Zweiten Libanonkrieg von 2006 erhielten. Lesen Sie mehr darüber in der nächsten israel heute Ausgabe!

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    Report: USA will Iran dieses Jahr angreifen
    Aus einer Quelle der israelischen Regierung erfuhr das Armeeradio am Dienstag, dass US-Präsident George W. Bush vorhat, Iran anzugreifen, bevor seine zweite Amtszeit zu Ende geht. Dies erfuhr Israel durch ein Mitglied in Bushs Gefolge während seines Besuchs in Israel vergangene Woche. Dieser sagte, dass Bush und Vizepräsident Dick Cheney überzeugt davon sind, dass eine militärische Maßnahme sofort notwendig ist, aber dass diese aufgehalten wird durch „die Unschlüssigkeit des Verteidigungsministers Robert Gates und Außenministerin Condoleezza Rice“. Die Machtausübung der Hisbollah im Libanon habe zu dieser Entscheidung geführt, dass ein Angriff auf Iran, Hisbollahs Verbündeter und Sponsor, dieses Jahr stattfinden müsse.
    Lag Ba´Omer Lagerfeuer in Israel
    Heute Abend und morgen feiert man in Israel Lag BeOmer, den 33. Tag in der 49-tägigen Omerzählung zwischen dem Pessach- und dem Schawuoth-Fest. Heute Abend werden im ganzen Land hunderte wenn nicht sogar tausende Lagerfeuer entzündet, denn an diesem Tag endete die Plage unter den Schülern des Rabbi Akiva, der 24.000 Schüler zum Opfer fielen. Dieser Tag ist auch der Todestag von Rabbi Schimon Bar-Jochai, der den Sohar schrieb, und vor seinem Tod festlegte, dass dieser Tag mit Freuden begangen werden soll. Dazu versammeln sich tausende Juden an dessen Grab in Meron bei Safed. Auch werden heute Abend viele Hochzeiten stattfinden, nachdem in den letzten 33 Tagen – die als Trauerperiode gelten – keinerlei jüdische Hochzeiten abgehalten wurden. Die Feuerwehr ist in höchster Bereitschaft um sofort eingreifen zu können, um großen Schaden zu verhindern. Die Kinder sammelten im vergangenen Monat viel Holz für die Lagerfeuer. Die Rabbiner riefen die Bevölkerung auf, dabei die Umwelt zu schützen.
    Geschäftskonferenz in Bethlehem
    Gestern eröffnete Palästinenserpräsident Mahmud Abbas die in Bethlehem stattfindende Palästinensische Investment Konferenz. Er erklärte unter anderem, dass Ostjerusalem dem palästinensischen Volk gehören würde und Israel es an sie zurückzugeben hätte. Zu ersten Mal findet eine solche Konferenz statt, deren Absicht es ist, die palästinensische Wirtschaft anzutreiben indem lokale, arabische und internationale Geschäftsleute in verschiedene Projekte investieren. Mehr als 1000 Geschäftsleute und Politiker nehmen an der dreitägigen Konferenz teil, auch aus der EU und den USA und einige aus Israel. Die palästinensische Autonomiebehörde investierte fast eine halbe Million Dollar in die Schmückung der Straßen der Stadt und der Umgebung anläßlich der Konferenz. Man erwartet Inverstitionen im Wert von 2 Mrd. Dollar, besonders in die Tourismusbranche in Bethlehem, denn Bethlehems 28 Hotels waren im letzten Jahr nur zu 55 % belegt.
    Bombenanschlag am Eres-Übergang
    Ein palästinensischer Lastwagenbomber griff am Donnerstag in den frühen Morgenstunden den Eres-Übergang zwischen Israel und dem Gazastreifen an. Die israelische Armee sagte, dass keiner der dort stationierten Soldaten verletzt wurde. Der Lastwagen explodierte auf der palästinensischen Seite des Übergangs, der Terrorist kam dabei ums Leben. Es fielen auch Schüsse. Einige Häuser in der nahegelegenen israelischen Ortschaft Netiv Ha’asara wurden durch die Explosion beschädigt. Bewohner der umliegenden Ortschaften wurden gebeten, in ihren Häusern zu bleiben, aus Angst, dass dieser Angriff nur der Beginn eines größeren Übergriffs sein könnte. Soldaten durchkämmen nun die Gegend nach weiteren Terroristen. Laut palästinensischen Angaben flog die israelische Luftwaffe bereits einen Angriff auf den nördlichen Gazastreifen. Die israelische Armee gab bekannt, dass der Terrorist zusätzlich einen Jeep dabei hatte, mit dem scheinbar weitere Soldaten entführt werden sollten. Die Al-Quds-Brigaden und die Al-Aqsa-Märtyrer-Brigaden haben sich zu dem Anschlag bekannt.
    Umfrage: Mehr Israelis gegen Golan-Abgabe
    Zirka zwei Drittel der Israelis lehnen den Rückzug aus den Golanhöhen ab, selbst wenn dafür Frieden mit Syrien zustande kommen sollte. Das sind mehr als diejenigen, die es ablehnen Jerusalem zu teilen, um den Konflikt mit der arabischen Welt zu beenden. Dies ergab eine kürzliche Umfrage, die für die Menachem Begin Heritage Foundation durchgeführt wurde. 35 % der Befragten wären sogar bereit die Evakuierung des Golans illegal zu verhindern, 18 % wären bereit, eine Evakuierung großer Siedlungen wie Ariel illegal zu verhindern. Knesset-Mitglied Yossi Beilin (Meretz) erzählte der Tageszeitung Haaretz, dass solche Meinungsumfragen Staatsoberhäupter beeinflussen. „Ich habe keine Zweifel daran, dass das Ziel einer solchen Umfrage signalisieren soll: ‘Tastet den Golan nicht an!’“
    Olmert: Syrien-Kontakte sind ein ‘historischer Durchbruch’
    Israel und Syrien werden in einigen Wochen Verhandlungen in Istanbul aufnehmen, um ein Friedensabkommen zu finden. Die Gespräche werden über türkische Unterhändler geführt. Premierminister Ehud Olmert erzählte der Tageszeitung Haaretz am Mittwoch, dass es eine Entwicklung in der syrischen Position gebe und dass „die Gespräche mit Syrien ein historischer Durchbruch“ seien. „Dieser Austausch findet schon lange statt und ist nun gereift“, sagte er. Am Montag gab es eine kleine Konferenz in Istanbul, um die Rahmenbedingungen und Inhalte der Verhandlungen festzulegen.Olmert sagte, dass diese Verhandlungen nicht leicht sein werden, war aber dennoch sehr optimistisch. Angeblich hatte Israel während des Treffens noch keine Zugeständnisse über die Golanhöhen gemacht, doch sagte der syrische Außenminister das Gegenteil.
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    60 Jahre Israel – 30 Jahre NAI

    Sie wollten Israel schon immer einmal aus einer ganz anderen Perspektive kennenlernen? Jetzt ist die Gelegenheit, denn wir feiern nicht nur den 60. Jahrestag Israels sondern auch das 30. Jubiläum unseres Presseblatts „Nachrichten aus Israel“. Das muss gefeiert und Gott gebührend gedankt werden! Aus diesem Anlaß haben wir Ihnen eine ganz besondere Reise mit einzigartigen und nie dagewesenen Höhepunkten zusammengestellt, die sie anderswo nicht finden werden!

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    Das Wetter
    Die Temperaturen sind wieder gestiegen. In Jerusalem werden heute bis zu 30 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 25 Grad, in Tiberias 35, am Toten Meer 35 und in Eilat bis zu 40 Grad.

    Wir wünschen Ihnen aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels, einen gesegneten Tag. Der derzeitige Wasserspiegel des Sees Genezareth liegt bei – 212,39 m unter dem Meeresspiegel (Tendenz sinkend) – der ideale Wasserstand beträgt -208,80 Meter unter dem Meeresspiegel.
    Hamas: „Israelis lieben das Leben – Palästinenser den Tod“
    Israels Kritiker machen gern darauf aufmerksam, dass mehr Palästinenser im anhaltenden Konflikt ums Leben gekommen sind als Israelis. Sie sagen, dass die vergangenen sieben Jahre eskalierender Gewalt, die zum Tod von fast 5000 Palästinensern und „lediglich“ ca. 1000 Israelis geführt hat, ein Beweis dafür sei, dass Israel der Aggressor ist. Es gibt aber eine Erklärung für die ungleichen Opferzahlen, die nicht nur Israel entlastet, sondern sogar von den Palästinensern selbst kolportiert wurde: „Die Feinde Allahs wissen nicht, dass das palästinensische Volk seine Todes- und nach Tod strebenden Methoden entwickelt hat“, sagte Fathi Hamma, Hamas-Mitglied des palästinensischen Parlaments, in einer im Fernsehen ausgestrahlten Rede. Hammad sagte, dass die Palästinenser deutlich machen wollen, dass Palästinenser „den Tod begehren wie die Israelis das Leben“. Lesen Sie mehr darüber in der nächsten israel heute Ausgabe!

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    CD „Schabbat Schalom“


    Dudu (David) Fischer kreiert mit seinen Schabbat-Liedern und seiner angenehmen Stimme eine feierliche und fröhliche Atmosphäre, die die Sehnsucht nach dem Ruhetag wiedergibt. Die beliebten, traditionellen Schabbat-Lieder dieser CD sind musikalisch innovativ und mit inspirierenden Klängen untermalt, die Ihnen am Wochenende einen besonderen Genuss bereiten werden!

    Sie können diese CD für nur 12 Euro (inkl. Versandkosten) statt 15 Euro bis zum 28. Mai 2008 beim Israel Basar bestellen.

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    May 21

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    Hamas: „Israelis lieben das Leben – Palästinenser den Tod“
    Israels Kritiker machen gern darauf aufmerksam, dass mehr Palästinenser im anhaltenden Konflikt ums Leben gekommen sind als Israelis. Sie sagen, dass die vergangenen sieben Jahre eskalierender Gewalt, die zum Tod von fast 5000 Palästinensern und „lediglich“ ca. 1000 Israelis geführt hat, ein Beweis dafür sei, dass Israel der Aggressor ist. Es gibt aber eine Erklärung für die ungleichen Opferzahlen, die nicht nur Israel entlastet, sondern sogar von den Palästinensern selbst kolportiert wurde: „Die Feinde Allahs wissen nicht, dass das palästinensische Volk seine Todes- und nach Tod strebenden Methoden entwickelt hat“, sagte Fathi Hamma, Hamas-Mitglied des palästinensischen Parlaments, in einer im Fernsehen ausgestrahlten Rede. Hammad sagte, dass die Palästinenser deutlich machen wollen, dass Palästinenser „den Tod begehren wie die Israelis das Leben“. Lesen Sie mehr darüber in der nächsten israel heute Ausgabe!

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    Ultra-orthodoxe Soldaten dienen zum ersten Mal in Jenin
    Generalmajor Gadi Shamni erklärte kürzlich, dass Soldaten aus dem ultra-orthodoxen Bataillon der Nachal-Infanteriebrigaden bald in Jenin eingesetzt werden sollen. Die Nachal-Infanteriebrigade kombiniert militärischen und freiwilligen Dienst und gehört zur israelischen Armee. Seit Gründung des Bataillons wurde die Gruppe lediglich im Jordantal eingesetzt und hat erhebliche Fortschritte gemacht.
    Gaza-Einwohner rüsten auf Elektroauto um
    Seit dem Terroranschlag auf den Nahal Oz-Terminal im April, hat Israel die Treibstofflieferungen drosseln müssen, da die Anschlagsgefahr für Mitarbeiter zu hoch ist. Die meisten Autobesitzer betanken ihre Autos seither mit Speiseöl. Dieses Problem hat zwei Bewohnern von Gaza einen Denkanreiz gegeben und so haben Fayes Amman und Wasim al-Khuzundar ein elektrisches Auto entwickelt, dass mit 32 Batterien angetrieben wird. „Die Leute haben anfänglich darüber gelacht und gesagt, dass es nicht funktionieren wird. Jetzt bitten uns die Menschen ihre Autos auch umzubauen“, sagte Amman. Er fügte hinzu: "Der Treibstoffmangel, der furchtbare Gestank von Speiseöl und die andauernde Belagerung haben uns motiviert die Arbeit zu verbessern bis das Auto funktionsfähig war.“ Die Kosten des Projekt schätzte Amman auf circa 1600 Euro – das hänge aber von der Größe des Autos ab.
    Werden russische Waffen an Syrien verkauft?
    Israel befürchtet, dass Russland an Syrien Waffen verkaufen könnte und verfolgt deshalb die Gespräche in Moskau zwischen einer syrischen Militärdelegation und Vertretern des russischen Verteidigungsministeriums. Laut den russischen Medien sollen sich die Gespräche hauptsächlich um den Waffenverkauf drehen – dazu gehören U-Boote, Raketen und MiG Kampfjets. Israel ist besorgt über die Anfrage von Seiten Syriens S-300 Boden-Luft-Raketen zu erwerben, die israelische Jets, die über die israelische Seite der Golanhöhen fliegen, abschießen könnten. Die syrische Luftstreitkraft ist noch sehr schwach, aber der Kauf der neuen Jets würde sie sehr stärken.
    Israel bereitet sich auf alles vor
    Israel hat die Forderungen der Hamas für einen Waffenstillstand akzeptiert. Nun liegt es nur noch an der Bereitschaft der Hamas, ob auch diese wirklich den von Israel gestellten Bedingungen zustimmt. Israel bereitet sich auf alle Fälle vor. Sollte die Hamas den israelischen Bedingungen zustimmen, wird sich die Lage in Israel und im Gazastreifen hoffentlich bald beruhigen. Für den Fall, dass die Hamas die israelischen Forderungen ablehnt, bereitet sich die israelische Armee bereits auf eine Konfrontation vor. Premierminister Ehud Olmert, Außenministerin Zippi Livni und Verteidigungsminister Ehud Barak machten dem ägyptischen Vermittlerteam deutlich, dass eine Ablehnung der israelischen Forderungen zu einer militärischen Eskalation im Gazastreifen führen werde. Israels Forderungen sind die Freilassung des entführten Soldaten Gilad Shalit, die Beendigung des Waffenschmuggels sowie die Bewegung von Terroristen vom und in den Gazastreifen. Sicherheitsexperten sagten, dass die Hamas auf Kollisionskurs sei und wahrscheinlich den Forderungen nicht zustimmen werde.
    Wassermangel führt zu Abbau des Fruchtanbaus
    Israelische Bauern sehen sich gezwungen, große Flächen an Obstbäumen zu zerstören, da es nicht genug Wasser für die Bewässerung aller Bäume gibt, berichtete der Direktor des Israelischen Verbandes der Fruchtbauern, Ilan Eshel, der israelischen Tageszeitung Haaretz. Die Obstgärten, die am schwersten betroffen sind, sind diejenigen, die noch nicht auf die Bewässerung mit gefiltertem Abwasser umgestiegen sind. Dadurch wird eine um 150.000 Tonnen geringere Früchteproduktion erwartet sowie ein damit verbundener Anstieg der Preise für Früchte im Jahr 2009 von 35 % bis 100 %. Die Früchte, die von diesem Anstieg betroffen sein werden sind Äpfel, Birnen, Kirschen, Mangos, Feigen, Litschis und Bananen. Eshel sagte, dass viele Bauern als Resultat ihre Arbeit verlieren werden.
    Google liebäugelt mit israelischen Firmen für alternative Energie
    Google-Mitbegründer Sergey Brin besuchte letzte Woche Israel, um an einem Treffen mit weltpolitischen, ökonomischen und wissenschaftlichen Spitzenreitern teilzunehmen. Er besuchte auch die israelische Firma „Ormat“, die im Bereich der geothermischen Energie führend ist. Laut Gerüchten hat der Internetriese überlegt diese Firma zu kaufen. Brin sagte der israelischen Wirtschaftszeitung The Marker, dass „Ormat” „eine erstaunliche Firma” wäre und deutete an, dass einige andere israelische Firmen für alternatie Energien zukünftig von Google erworben werden könnten. „Ormat” hat jahrelange Erfahrung in der Entwicklung erneuerbarer und alternativer Energien. Dies liegt Brin und seinem Google-Mitbegründer Larry Page sehr am Herzen. Google besitzt ein großes Forschungs- und Entwicklungszentrum in Israel, das Brin bei dieser Gelegenheit auch besuchte.
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    Dienstag, 20. Mai 2008

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    Ist der Frieden mit Syrien schon da?
    Immer, wenn die israelisch-palästinensischen Verhandlungen erneut in einer politischen Sackgasse festgefahren sind, machen Geheimverhandlungen zwischen Israel und Syrien Schlagzeilen. Der syrische Staatschef Baschar al Assad bestätigte erst kürzlich in einem Fernsehinterview, dass die Türkei als Vermittlerin bei Verhandlungen mit Israel fungiert. Ein Friedensvertrag im Tausch gegen den Großteil der Golanhöhen, so lautet Israels Angebot. Einbegriffen ist Israels Forderung, besiedelte Gebiete auf dem Golan für 99 Jahre zu pachten. In den Augen des israelischen Experten Guy Bechor herrscht zwischen Israel und Syrien eigentlich bereits Frieden. „Es existiert kein Unterschied zwischen dem Frieden mit Ägypten und dem mit Syrien“, meint Bechor. „In beiden Fällen handelt es sich nur um einen kalten Frieden.“ Lesen Sie jetzt in der neusten israel heute Ausgabe, warum es an der Grenze zu Ägypten gefährlicher ist, als an der Grenze zu Syrien, und wie die Prognose für die Zukunft aussieht.

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    Vereitelter Selbstmordanschlag am Checkpoint
    Ein junger Palästinenser, der vier Rohrbomben an seinem Körper trug, wurde am Montagabend am Hawara-Checkpoint im sogenannten Westjordanland südlich von Nablus erschossen. Nach Angaben der anwesenden Soldaten bewegte sich der junge Mann auffällig auf den Checkpoint zu. Unteroffizierin Michal Yaakov von der Militärpolizei bat den Mann durch den Metalldetektor zu gehen, worauf es sofort piepte. Als sie ihn fragte, was er an seinem Körper trug, sagte er auf Arabisch „nichts“, hob sein Hemd hoch und zeigte die Rohrbomben, die an seinen Körper gebunden waren. Sie rief den Soldaten zu, dass sich ein Sprensatz am Checkpoint befinden würde, daraufhin wurde der Terrorist durch einen Schuss getötet. Bombenentschärfer wurden an den Tatort gerufen und entschärften den Sprengsatz.
    Ein weiterer Steinbruch aus der Zeit des 2.Tempels entdeckt
    Zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres fanden Archäologen einen Steinbruch aus der Zeit des 2. Tempels, dessen Steine augenscheinlich für den Bau der Klagemauer genutzt wurden (die Größe der Steine entspricht genau denen der Klagemauer), das gab die Israelische Antiquitätenbehörde am Montag bekannt. Der Steinbruch wurde bei „Bergungsausgrabungen“ , die vor dem Baubeginn für ein Privathaus in der Sanhedria-Nachbarschaft durchgeführt wurden, circa zwei Kilometer von der Jerusalemer Altstadt entfernt, gefunden. Dr. Gerald Finkielsztejn, Ausgrabungsleiter, sagte, dass man anhand der Keramiken, die an der Ausgrabunsstelle gefunden wurden, die Steine datieren konnte. Mehr in einer unserer nächsten israel heute Ausgaben!
    Kassam-Rakete schlägt nahe eines strategischen Ortes in Aschkelon ein
    Palästinensische Terroristen fuhren am Montag mit dem Kassam-Raketen-Beschuss auf Aschkelon fort. Niemand wurde verletzt und es entstand auch kein Sachschaden. Eine Rakete schlug in der Nähe eines strategischen Ortes ein, der nicht bekannt gegeben werden darf, damit die palästinensischen Terroristen nicht gezielt ihre Kassam-Raketen darauf abfeuern können. Die circa 108.000 Seelenstadt ist Israels dreizehntgrößte Stadt mit beträchtlichen Öl- und Gasleitungen. Der Angriff geschah kurze Zeit nachdem die Regierung bekannt gab, dass eine Offensive gegen die terroristische Infrastruktur immer wahrscheinlicher wird. Auf der anderen Seite wird davon ausgegangen, dass ein Waffenstillstand zwischen Israel und den palästinensischen Gruppen bis zum Ende der Woche ausgehandelt werden könne. Unterdessen werden eine 24-jährige Mutter und ihre zweijährige Tochter noch im Krankenhaus behandelt, nachdem diese bei dem Raketeneinschlag in einem Aschkeloner Einkaufszentrum schwer verletzt wurden. Die Mutter bat die Öffentlichkeit, für die Gesundheit ihrer Tochter zu beten.
    Friedmann: Israel muss Nichtjuden Hochzeit erlauben
    Justizminister Daniel Friedmann hat sich dafür ausgesprochen, dass Israel nichtjüdischen Einwohnern gestatten müsse, ohne religiöse Zeremonie zu heiraten. In Israel ist es bisher nur möglich, in Anwesenheit eines religiösen Vertreters zu heiraten. Neueinwanderer, die laut jüdischem Gesetz nicht als jüdisch anerkannt werden, aber auch keiner anderen Religion angehören, können in Israel nicht heiraten, da Juden und Nichtjuden sich in Israel nicht das Ja-Wort geben dürfen. Standesamtliche Trauungen im Ausland werden allerdings anerkannt. Friedmann bat auch das Rabbinat darum, den Konvertierungsprozess für nichtjüdische Einwanderer zu erleichtern. Oberrabbiner Shlomo Amar reagierte auf Friedmanns Vorschlag mit den folgenden Worten: „Mein letzter Vorschlag an den Justizminister war der, dass sie untereinander heiraten können, genau so, wie Christen, Moslems und Mitglieder anderer Sekten in Israel heiraten dürfen. Nichtsdestotrotz dürfen sie keine Juden heiraten. Wir können kein wesentlicher Bestandteil dieser Generationsseuche „Anpassung“ sein“, so Shlomo Amar.
    Im Iran trainierter Terrorist in Gaza festgenommen
    Wie erst jetzt von der Armee bekanntgegeben wurde, ist es bereits im April gelungen, ein vom Iran trainierten Terroristen im Gazastreifen festzunehmen. Alaa Jihad Ouad Abu Madif, Einwohner Kararas in der Nähe von Khan Yunis im südlichen Gazastreifen ist Mitglied der Abu Rish Fraktion, die sich in den 90er Jahren von der PLO absplitterte. Er war beteiligt an Raketenangriffen gegen Israel und sollte zweimal als Selbstmordattentäter gegen die Einsatzkräfte der israelischen Armee eingesetzt werden. Abu Rish-Terroristen stehen im ständigen Kontakt mit Terroristen im Libanon. Abu Madif verließ Gaza durch den Rafah-Grenzübergang nach Ägypten und floh von Kairo nach Damaskus und dann in den Iran, wo er im Mai 2007 ein militärisches Training durchlief – körperliches Training, Navigation, Waffentraining, Zielübungen, Ansammlung und Benutzung von Sprengsätzen sowie Belehrungsunterricht, dass Israel und die USA die Quelle alles Übels seien.
    Entführte Polizistin konnte befreit werden
    Polizisten töteten am Dienstagmorgen einen bekannten Straftäter, der eine Polizistin aus der Polizeistation in Aschdod entführt hatte, nachdem er festgenommen war und es schaffte, die ihn bewachende Polizistin zu überwältigen, ihr die Waffe abzunehmen und sie ihr an den Kopf zu halten. Ein anderer Polizist versuchte mit ihm zu verhandeln, aber der Straftäter stieß seine Geisel in ein Polizeiauto und floh Richtung Norden. Die Polizei verfolgte den Mann, es kam zu einem Schussgefecht, in dessen Verlauf der Entführer getötet wurde und ein Polizist verletzt wurde. Die Polizistin blieb unversehrt. Der Vorfall soll von einem Komitee untersucht werden.
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    May 19

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    Montag, 19. Mai 2008

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    Jüdisches Adoptivkind kämpft um Staatsbürgerschaft

    Die Unentschlossenheit des israelischen Innenministeriums über der Frage, ob ein adoptierter Jude zum jüdischen Volk gehört, brachte Tim Steger zahlreiche Schikanen ein. Laut Rückkehrgesetz darf jeder, der einen jüdischen Elternteil, jüdische Großeltern oder einen jüdischen Ehepartner hat, Alijah machen, das bedeutet, nach Israel einwandern. Tim Steger ist jüdisch von Geburt, wurde aber von einer christlichen Familie adoptiert. Dieser seltene Sonderfall ist im Rückkehrgesetz nicht geregelt. Tim kam mit drei Monaten in eine sehr gläubige katholische Familie. Das Innenministerium entschied sich anfänglich gegen Steger. Nachdem die Geschichte aber von den israelischen Medien aufgegriffen wurde, bewilligte es eine befristete Aufenthaltsgenehmigung für die Zeit bis zur Entscheidung über seinen Widerspruch. Steger wuchs in Los Angeles auf, umgeben von Antisemitismus. Seine bewegende Geschichte jetzt in der aktuellen israel heute Ausgabe!

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    9000 Jahre alte Messer gefunden
    Bei den Ausgrabungen der israelischen Altertumsbehörde in Jiftahel in Untergaliläa fanden die Forscher einen Satz Messer und andere Werkzeuge, die sie auf ein Alter von 9000 Jahren schätzen. Insgesamt kamen letzte Woche 80 Messer, acht Pfeilspitzen und zwei Sichelschneiden ans Tageslicht. Sie lagen im Keller eines Gebäudes und sollen aus der neolithischen Periode stammen. Die Ausgrabung wurde von der nationalen Straßenbehörde eingeleitet, da vor Ort eine neue Straßenauf- und abfahrt erbaut werden soll.
    Vorschlag: Hebräisch als einzige offizielle Erstsprache
    Das Knesset-Mitglied Limor Livnat (Likud) und drei weitere führende Knesset-Mitglieder (Kadima, Likud und Schass) wollen diese Woche einen Vorschlag in der Knesset einreichen, dass Arabisch von der Liste der offiziellen Erstsprachen Israels gestrichen wird. Dieser Vorschlag sieht vor, dass Hebräisch die einzige offizielle Erstsprache wäre und Arabisch, Englisch und Russisch offizielle Zweitsprachen werden würden. Livnat sagte, dass dieser Vorschlag sinnvoll ist aufgrund der Demographie des Landes. „Es leben circa 6 Mio. Hebräisch-Sprecher, mehr als 1 Mio. Arabisch-Sprecher und mehr als 1 Mio. Russisch-Sprecher im Staat Israel”, sagte Livnat. Englisch soll zusätzlich hinzukommen, da es für Auslandsbeziehungen genutzt wird und außerdem in der Schule unterrichtet wird.
    PA-Präsident Abbas droht mit Rücktritt
    Palästinenserpräsident Mahmud Abbas drohte am Sonntag mit seinem Rücktritt sollte es innerhalb von sechs Monaten kein Friedensabkommen mit Israel geben, erklärte das israelische Knesset-Mitglied Yossi Beilin. Beilin erfuhr von dieser Entscheidung gestern auf einem Treffen in Sharm el-Sheich. „Ich habe die Präsidentschaft nicht auf mich genommen, um als Präsident zu fungieren, sondern deshalb, weil ich eine Mission verfolgen will. Es bringt nichts in dieser Rolle weiterhin zu fungieren, wenn sich herausstellt, dass es keinen Frieden geben wird“, wird Abbas zitiert. Israelische und palästinensische Verhandlungspartner verhandeln privat, wenn auch unter dem Zeitdruck, der von Amerika auferlegt wird. Die Freilassung des entführten Soldaten Gilad Schalit spielt auf israelischer Seite immer noch eine sehr wichtige Rolle, genau wie die Freilassung palästinensischer Gefangener eine wichtige Rolle für die Palästinenser spielt.
    Israelis fühlen sich weniger dem Staat verbunden
    Eine neue Studie des Guttman Zentrums deckt auf, dass sich nur 60 % aller israelischen Juden als Teil der Nation fühlen. Lediglich 48 % aller Israelis zwischen 18 und 30 Jahren konnten sich mit dem Staat identifizieren und nur 46 % aller Einwanderer aus den früheren Staaten der Sowjetunion wollen weiterhin in Israel leben. Diese Daten sind besorgniserregend, sagte das Guttman Zentrum. Im Jahr 1979 fühlten sich noch 85 % der jüdischen Israelis als Teil der Nation, 60 % in diesem Jahr seien alarmierend niedrig. Am wenigsten wohl fühlen sich die ultra-orthodoxen Juden mit nur 42 %, die sich als Teil Israels fühlten. 70 % aller Israelis wollen weiterhin in Israel leben. Die meisten Neueinwanderer sind bereit, für ihr Land zu kämpfen genau wie 80 % der israelischen Juden.
    PR-Kampagne gegen Raketenbeschuss
    Die Bürgermeister der um den Gazastreifen gelegenen israelischen Ortschaften haben sich in einem gestrigen Treffen dazu entschlossen, einen neuen Weg einzuschlagen, um die Regierung unter Druck zu setzen, damit endlich etwas gegen den fast täglichen Beschuss unternommen wird. Die Bürgermeister fordern ein Treffen mit Premierminister Ehud Olmert und dem Knesset-Komitee für auswärtige Angelegenheiten und Verteidigung. Zudem soll Öffentlichkeitsarbeit (PR) genutzt werden, um auf die disaströse Situation in den Ortschaften aufmerksam zu machen. „Es soll ein Komitee gegründet werden, dass sich darum kümmert, Pressesprecher und PR-Experten zu kontaktieren, die angestellt werden sollen, um der Öffentlichkeit sowie der Regierung die schwere Situation der Einwohner unter ständigem Raketenbeschuss deutlich zu machen.“
    Palästinenser fordern reguläre Armee für neuen Staat
    Am Sonntag kamen israelische und palästinensische Verhandlungsteams zusammen, um weitere Sicherheitsabmachungen zu treffen. Ahmed Qureia, Unterhändler der Palästinensischen Autonomiebehörde, erklärte Außenministerin Zippi Livni, dass der palästinensische Staat eine reguläre Armee brauche, um sich verteidigen zu können. Livni machte deutlich, dass alle vorhergehenden Abmachungen darauf abzielten, den palästinensischen Staat zu entmilitarisieren. „Dies ist keine Armee, die Angriffe gegen Israel ausführen soll. Wir bitten nicht um F-16-Jets, lediglich um eine Kraft, die fähig wäre, unsere Nation vor Bedrohungen zu schützen, und darum, dass man versteht, dass wir das Recht dazu haben, in Sicherheit zu leben“, so Qureia.
    Einzigartige Reise nach Israel!
    60 Jahre Israel – 30 Jahre NAI

    Sie wollten Israel schon immer einmal aus einer ganz anderen Perspektive kennenlernen? Jetzt ist die Gelegenheit, denn wir feiern nicht nur den 60. Jahrestag Israels sondern auch das 30. Jubiläum unseres Presseblatts „Nachrichten aus Israel“. Das muss gefeiert und Gott gebührend gedankt werden! Aus diesem Anlaß haben wir Ihnen eine ganz besondere Reise mit einzigartigen und nie dagewesenen Höhepunkten zusammengestellt, die sie anderswo nicht finden werden!

    Während der Geburtstagsreise vom 22. Juni bis 2. Juli 2008 erhält jeder Teilnehmer von NAI einen Geburtstagsbonus, auch vom Staat Israel gibt es Jubiläumsüberraschungen.

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    Das Wetter
    Die Temperaturen sind wieder gestiegen. In Jerusalem werden heute bis zu 25 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 25 Grad, in Tiberias 33, am Toten Meer 33 und in Eilat bis zu 34 Grad.

    Wir wünschen Ihnen aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels, einen gesegneten Tag und eine erfolgreiche neue Woche. Der derzeitige Wasserspiegel des Sees Genezareth liegt bei – 212,37 m unter dem Meeresspiegel (Tendenz sinkend) – der ideale Wasserstand beträgt -208,80 Meter unter dem Meeresspiegel.

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    May 18

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    Sonntag, 18. Mai 2008

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    Mehrheit gegen Gewalt an messianischen Juden
    Über 90 % der jüdischen Bevölkerung Israels verurteilt den Bombenanschlag in Ariel, bei dem der 15jährige messianische Jude Amiel Ortiz schwer verletzt wurde. Dies ergab die Umfrage des israelischen Forschungsinstituts Dialogue, die im Auftrag von israel heute eine Woche nach dem Attentat innerhalb der jüdischen Bevölkerung durchgeführt wurde. Nur 2,9 % befürworten Gewalt gegen Juden, die an Jesus glauben. Der Anschlag während des jüdischen Purimfestes brachte das Thema „messianische Juden in Israel“ in die israelischen Medien wie nie zuvor. In allen führenden Tageszeitungen, wie Yediot Ahronot, Maariv und Haaretz, im Rundfunk, im Internet und in den wichtigsten TV-Sendern gab es eine spürbare Nachfrage nach näheren Informationen über Jesusgläubige Juden. Jaron London und Motti Kirschenbaum, die in ihrer Abendsendung (Kanal 10) die messianische Jüdin Ayelet Ronen interviewten, haben eingeräumt, kaum etwas über das messianische Judentum zu wissen. Die jüdische Bevölkerung weiß laut Umfrage nur wenig über die Jesusgläubigen Juden. 79,7 % der Juden Israels kennen zudem keinen Juden im Land, der ihnen von Jesus erzählte. Das messianische Judentum ist also innerhalb der israelischen Gesellschaft kein bedeutsamer Faktor. Nur 9,8 % der Befragten haben einen Jesusgläubigen Juden kennengelernt und ihr Eindruck war positiv. 5,9 % waren anderer Meinung und sprachen sich negativ aus. Lesen Sie mehr darüber in der aktuellen israel heute Ausgabe!

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    Erleichterungen für Palästinenser
    Regierungsentscheidungen und Sicherheitseinschätzungen entsprechend, werden die israelische Armee und die Zivilbehörde eine Reihe von Erleichterungsmaßnahmen für Palästinenser in Judäa, Samaria und dem Jordantal einführen. Die Sheep-Kreuzung wurde aufgehoben, was den Palästinensern Bewegungsfreiheit zwischen Hebron und dem Dorf Yatta ermöglicht. Der Zugang südlich gelegener Dörfer wurde auch ermöglicht. Auch der Bet-Ha’arava-Übergang soll an Wochenenden geöffnet werden. Zehn weitere Übergänge wurden in der Umgebung von Nablus, Tulkarem und Kalkilija entfernt – insgesamt sind das 70 Übergänge im Monat Mai. Zudem wurden stetig mehr Genehmigungen für Menschen, die zwischen Judäa und Samaria verkehren, ausgestellt.
    High-Tech-Exporte steigen weiter
    Allen Befürchtungen zum Trotz dauert das Wachstum des israelischen High-Tech-Exports, der 41% des gesamten Industrieexports darstellt, weiter an. Im letzten Quartal lag die Wachstumsquote nach Angaben des Zentralamts für Statistik bei 14%, im ersten Quartal 2008 waren es 18.2 %. Der Export israelischer Waren ist zwischen Februar und April auf Jahresbasis umgerechnet um 15.4% gestiegen, der Industrieexport, der 80% des Gesamtexports darstellt, stieg in ähnlichem Maße. Auch der Warenimport nach Israel erfreut sich weiterhin eines stabilen Wachstums, das mit auf Jahresbasis umgerechneten 23.9% jedoch deutlich geringer ausfällt als in den Vormonaten (29.3%).
    Polizei möchte Olmert befragen, bevor Talansky aussagt
    Ein Polizeisprecher sagte am Samstagabend, dass das Betrugsdezernat Premierminister Ehud Olmert in den kommenden Tagen noch ein zweites Mal zu den Vorwürfen befragen möchte. Am 2. Mai fand die erste Befragung in Olmerts Jerusalemer Präsidentenresidenz statt. Olmerts Anwälte wollen Talansky während der Gerichtsverhandlung ins Kreuzverhör nehmen und fordern daher das Material der Polizeiuntersuchungen, um sich darauf vorbereiten zu können. Die Polizei will Olmert deshalb noch ein weiteres Mal befragen, bevor es den Anwälten die Informationen übergibt.
    Vor 60 Jahren: Weizmann Israels erster Präsident
    Am 16. Mai, vor genau 60 Jahren, ist Chaim Weizmann zum ersten Präsidenten des Staates Israel gewählt worden. Er gehörte zu den wesentlichen Wegbereitern der israelischen Unabhängigkeit. Weizmann wurde 1874 in einer Kleinstadt in Russland geboren und verband sein ganzes Leben lang wissenschaftliches Streben mit Engagement für den Zionismus. Viele Jahre leitete er die Zionistische Weltorganisation. Er war es, der US-Präsident Truman im März 1948 von der Notwendigkeit der jüdischen Staatsgründung überzeugte. Als Mann der Tat befriedigte ihn die vorwiegend zeremonielle Rolle des Präsidenten nicht. Seine persönlichen Kontakte mit Schlüsselfiguren der politischen Klasse Großbritanniens waren jedoch entscheidend für die britische Anerkennung des Staates Israel. 1951 wurde Weizmann für eine zweite Amtszeit wiedergewählt. Am 9. November 1952 starb er. Begraben wurde er auf eigenen Wunsch hin in seinem Garten in Rehovot, der heute auf dem Campus des Weizmann-Instituts liegt.
    Israel auf dem Designer Festival in Berlin
    Israel ist dieses Jahr zum ersten Mal beim Internationalen Design Festival, das vom 21.-25.5.2008 in Berlin stattfinden wird, dabei. Der jüdische Staat bringt eine hochkarätige Ausstellung in den Räumen des Internationalen Design Zentrums (IDZ). Der multikulturelle Charakter des Einwandererlands Israel spiegelt sich auch im Designbereich wieder. Mehr als 20 Designer präsentieren in Berlin ihre Entwürfe und Produkte - ein breites Spektrum aus den Bereichen Mode, Wohn-Accessoires, Spielgeräte und Spiele sowie Verpackungsdesign. Zu den Ausstellern zählen sowohl Hochschullehrer und -absolventen als auch Designbüros und freiberufliche Gestalter. Das IDZ zeigt im Rahmen des Designmai 2008 zusammen mit dem israelischen Design-Netzwerk A HUNDRED PERCENT FOR YOU die Ausstellung „A Taste of Israeli Design". Mit den „Events at the Pavillion" finden an vier auf einander folgenden Abenden Präsentationen, Vorträge und Workshops statt. Reinhardstr. 52, 10117 Berlin, 10:00-21:00. Weitere Informationen unter: http://www.idz.de/de/sites/1508_1562.html#1562
    Warum Israelis das Leben lieben
    Ein in der Asia Times veröffentlichter Artikel erklärt anhand einer Statistik, warum Israel das „glücklichste Land der Welt“ ist. In der Statistik wurden Fruchtbarkeitsraten mit Suizidraten verglichen. Spengler, der Autor des Artikels, sammelte und verglich diese Daten von 35 Industriestaaten und fand heraus, dass Israelis „das Leben mehr lieben und den Tod mehr hassen, als jede andere Nation“. Spengler verglich in seiner Statistik Menschen, die sich dazu entschieden neues Leben hervorzubringen mit denen, die sich dazu entschieden, ihr eigenes zu nehmen. Israels Geburtenrate pro Frau liegt laut Spengler bei 2,77, während die Sterberate bei 6,2 auf 100.000 Menschen kommt. In den USA liegen die Zahlen entsprechend bei 2,1 und 11, in Frankreich bei 1,98 und 18. Während die Israelis das Leben so sehr lieben, unterrichten die Moslems das Folgende (selbst in Grundschulbüchern der Palästinensischen Autonomiebehörde für die 2. Grundschulklasse): „So sehr wie Ihr das Leben liebt, lieben wir den Tod.“
    Freilassung Shalits soll mit Mubarak diskutiert werden
    Außenministerin Zippi Livni und Verteidigungsminister Ehud Barak treffen sich heute mit dem ägyptischen Präsidenten Hosni Mubarak in Sharm el-Sheikh, um den Waffenstillstandsvorschlag zwischen Israel und der Hamas zu diskutieren. Dabei wollen die Beiden sicherstellen, dass die Freilassung des entführten Soldaten Gilad Shalit in einem Waffenstillstandsabkommen garantiert wird. Ein Hamas-Sprecher im Gazastreifen sagte am Wochenende, dass die Freilassung Shalits in einem Waffenstillstandsabkommen nicht ausgeschlossen sei. Diese Aussage steht im Gegensatz zu den früheren Aussagen der Hamas, die der Meinung war, dass die Freilassung Shalits nicht mit einem Waffenstillstandsabkommen zu verbinden sei, sondern diese separat diskutiert werden müsse.
    Das Wetter
    In Jerusalem werden heute bis zu 22 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 22 Grad, in Tiberias 30, am Toten Meer 32 und in Eilat bis zu 34 Grad.

    Wir wünschen Ihnen aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels, einen gesegneten Tag und ein erholsames Wochenende. Der derzeitige Wasserspiegel des Sees Genezareth liegt bei – 212,31 m unter dem Meeresspiegel (Tendenz sinkend) – der ideale Wasserstand beträgt -208,80 Meter unter dem Meeresspiegel.

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    Freitag, 16. Mai 2008

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    Fromme Prominentensucht
    Evangelikale haben die Chefetagen erreicht“, lautete die Überschrift eines Artikels in einem christlichen Magazin, der beschreibt, dass Amerikas Evangelikale ein starkes Selbstbewusstsein entwickelt und sich zu den Schaltzentralen der Macht hochgearbeitet haben. Man könnte nun tief durchatmen und zufrieden ausrufen: „Wir haben es geschafft!“ Doch wer z.B. mit Präsidenten, die im Ruf stehen, fromme Präsidenten zu sein, Umgang hat, steht in der Gefahr, dass er, um den mühevoll erreichten Zugang zu den Mächtigen dieser Welt nicht wieder zu verlieren, Kompromisse macht. Für die etwa 20 % Frömmigkeit, die der als fromm geltende Politiker auslebt, übersieht man opportun dessen 80 % Gottlosigkeit. Vor einem evangelikalen Publikum betonen sie die Einzigartigkeit Jesu als Erlöser und vor einem liberalen Auditorium verteidigen sie das gleichberechtigte Nebeneinander aller Religionen. Daher gilt für wahre Christen weder Prominentensucht noch Prominentenflucht. Als Abraham seinem Neffen Lot die Wahl ließ: „Gehst du zur Rechten, so gehe ich zur Linken und gehst du zur Linken, so gehe ich zur Rechten“ (1.Mose 13,9), entschied sich Lot für die fruchtbare Jordanebene in der Nähe von Sodom. Lesen Sie mehr darüber in der letzten israel heute Ausgabe!

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    Bush und Olmert auf Massada, Knessetrede
    Gestern besuchte US-Präsident George W. Bush mit seiner Frau Laura sowie Ministerpräsident Ehud Olmert und dessen Frau Alisa die Festung Massada am Toten Meer. Hinterher erklärte er in der Knesset, dass „Massada nie wieder fallen wird“ und dass „Amerika immer an Israels Seite stehen wird!“ Ferner sagte Bush, dass heute nicht nur Armeen, sondern Visionen sowie gute und böse Ideologien gegeneinander kämpfen. Die Knessetabgeordneten unterbrachen seine Rede 14 Mal mit Applaus, demgegenüber jedoch hielten drei arabische Knessetabgeordnete demonstrativ Fotos von toten Palästinensern in den Händen und wurden aus der Halle eskortiert. Dr. Ahmad Tibi, einer der drei Abgeordneten meinte hinterher, dass Busch für Tausende Tote in der Region verantwortlich sei sowie für die Fortdauer des israelisch-palästinensischen Konflikts. Heute Mittag besucht Bush in Jerusalem das Bibelland Museum und fliegt danach noch vor Schabbatbeginn wieder in die USA zurück.
    Befreit Imad Sa'ad
    Imad Sa'ad ist ein 25-jähriger Polizist der Palästinensischen Autonomiebehörde, der von den Kräften Mahmud Abbas’ festgenommen wurde, da er Israel Informationen über den Verbleib von vier gesuchten palästinensischen Terroristen zukommen ließ. Die PA hatte sich bis dahin geweigert die vier Männer Israel auszuliefern. Sa’ad wurde als „Kollaborateur“ in einem Gericht der PA in Hebron zum Tode verurteilt. Laut dem Osloer Abkommen hat der besagte Polizist alles richtig gemacht, denn gesuchte Terroristen müssen von der PA an Israel ausgeliefert werden im Kampf gegen den Terrorismus. Israel und die gesamte Weltöffentlichkeit müssen sich nun darum kümmern, dass sich die PA an die Abmachungen, die getroffen wurden, hält. Wer sich nicht an solche Abmachungen hält und damit den Terrorismus fördert, der kann nicht ernsthaft in aller Öffentlichkeit behaupten, dass Israel keinen Frieden will.
    Linke Israelis und Araber gegen die Staatsgründung
    Araber demonstrierten gestern zusammen mit linken israelischen Friedensaktivisten in Jerusalem vor dem Damaskustor gegen die Gründung des Staates Israel, was sie „Nakba – Katastrophe“ nennen. In den palästinensischen Autonomiegebieten zogen in Uniformen gekleidete 8 jährige Palästinenserkinder mit Waffen in der Hand durch die Straßen und riefen in Sprechchören „Tod den Israelis!“ Auch wurden Schlüssel aus Pappe getragen, die die Schlüssel ihrer damaligen Häuser in den damaligen arabischen Dörfern von 1948 symbolisieren sollen. Sie brachten damit ihren Wunsch zur Rückkehr in diese Häuser Ausdruck.
    Reiseführer in Deutsch und Chinesisch gesucht
    Wenn der Besuchertrend so wie bisher anhält, werden im Jahr 2012 5 Millionen Touristen Israel erwartet. Dafür sollen 500 neue Reiseführer in 22 Sprachen ausgebildet werden. Bisher gibt es in Israel 2000 Reiseführer. Besonders gesucht werden jetzt vom Tourismusministerium die israelischen Bürger, die Fremdsprachen wie Deutsch, Chinesisch und Russisch beherrschen, um zu Reiseführern ausgebildet zu werden.
    Kritik arabischer Journalisten gegen Hisbollah und Iran
    In der letzten Zeit steigt die Kritik an der Hisbollah und dem Iran durch arabische Journalisten und Kommentatoren deutlich an. Der Herausgeber der Tageszeitung Asharq al-Aswat, Tariq Alhomayed, hatte am 12.5. heftig die libanesische Terrororganisation und die Islamische Republik kritisiert und dabei unter anderem bemerkt dass „die palästinensische Sache nicht mehr unter arabischer Kontrolle steht, nachdem die Hamas zu einer Marionette in den Händen der Iraner und Syrer geworden ist.“ Alhomayeds Meinung nach stellen die Iraner eine Bedrohung für die arabische Sicherheit dar. Einen Tag darauf wurde in der kuwaitischen Tageszeitung Al-Watan ein Artikel von Abdullah al-Hadlaq in diesem Zusammenhang veröffentlicht, der das demokratische Israel positiv hervorhob: „Der Staat Israel stellt eine aufgeklärte, erhabene Demokratie inmitten eines Dschungels von Diktatoren und repressiven Regimen dar. Die Menschen in diesen Diktaturen würden gerne so sein wie die Israelis und fühlen, dass sie als Menschen einen Wert haben. Schämen wir uns denn nicht, wenn wir einen der Führer dieser diktatorischen Regime drohen hören, Israel auszuradieren, zu verbrennen oder ins Meer zu werfen? Diese Führer ignorieren die Winde der Freiheit und Demokratie, die in Israel wehen, die Dunkelheit der Unterdrückung, das Mundtotmachen und die Diktatur ihrer eigenen Regime, die Israel umgeben.“
    Schabbat-Lesung
    „BeHar –Auf dem Berg“,
    3. Mose 25,1 26,2
    Haftara-Prophetenlesung: Jeremia 32,6-27

    Auszug aus dem Wochenabschnitt:
    Und der HERR redete mit Mose auf dem Berge Sinai und sprach: Rede mit den Kindern Israel und sprich zu ihnen: Wenn ihr in das Land kommt, das ich euch geben werde, so soll das Land seinen Sabbat dem HERRN feiern, daß du sechs Jahre dein Feld besäest und sechs Jahre deinen Weinberg beschneidest und sammelst die Früchte ein; im siebenten Jahr soll das Land seinen großen Sabbat dem HERRN feiern, darin du dein Feld nicht besäen noch deinen Weinberg beschneiden sollst. Was aber von selber nach deiner Ernte wächst, sollst du nicht ernten, und die Trauben, so ohne deine Arbeit wachsen, sollst du nicht lesen, dieweil es ein Sabbatjahr des Landes ist. Aber was das Land während seines Sabbats trägt, davon sollt ihr essen, du und dein Knecht, deine Magd, dein Tagelöhner, dein Beisaß, dein Fremdling bei dir, dein Vieh und die Tiere in deinem Lande; alle Früchte sollen Speise sein. Und du sollst zählen solcher Sabbatjahre sieben, daß sieben Jahre siebenmal gezählt werden, und die Zeit der sieben Sabbatjahre mache neunundvierzig Jahre. Da sollst du die Posaune lassen blasen durch all euer Land am zehnten Tage des siebenten Monats, eben am Tage der Versöhnung. Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt ein Freijahr ausrufen im Lande allen, die darin wohnen; denn es ist euer Halljahr. Da soll ein jeglicher bei euch wieder zu seiner Habe und zu seinem Geschlecht kommen; denn das fünfzigste Jahr ist euer Halljahr. Ihr sollt nicht säen, auch was von selber wächst, nicht ernten, auch was ohne Arbeit wächst im Weinberge, nicht lesen; denn das Halljahr soll unter euch heilig sein. Ihr sollt aber essen, was das Feld trägt. Das ist das Halljahr, da jedermann wieder zu dem Seinen kommen soll. Wenn du nun etwas deinem Nächsten verkaufst oder ihm etwas abkaufst, soll keiner seinen Bruder übervorteilen, sondern nach der Zahl der Jahre vom Halljahr an sollst du es von ihm kaufen; und was die Jahre hernach tragen mögen, so hoch soll er dir's verkaufen. Nach der Menge der Jahre sollst du den Kauf steigern, und nach der wenigen der Jahre sollst du den Kauf verringern; denn er soll dir's, nach dem es tragen mag, verkaufen. So übervorteile nun keiner seinen Nächsten, sondern fürchte dich vor deinem Gott; denn ich bin der HERR, euer Gott.
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    Das Wetter
    Die Temperaturen sind deutlich gesunken und es herrscht Sonnenschein. In Jerusalem werden heute bis zu 20 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 22 Grad, in Tiberias 27, am Toten Meer 32 und in Eilat bis zu 34 Grad.

    Wir wünschen Ihnen aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels, einen gesegneten Tag, ein erholsames Wochenende sowie Schabbat Schalom. Der derzeitige Wasserspiegel des Sees Genezareth liegt bei – 212,31 m unter dem Meeresspiegel (Tendenz sinkend) – der ideale Wasserstand beträgt -208,80 Meter unter dem Meeresspiegel.

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    Mit einem freundlichen Schalom aus Jerusalem, Ihr nai-israel heute Redaktionsteam.

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    israel heute - Newsletter

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    Donnerstag, 15. Mai 2008

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    Israel lehnt Bitte der PA nach kugelsicheren Westen ab
    Israel lehnte kürzlich eine Bitte des US-Sicherheitskoordinators in der Region, Keith Dayton, ab, den Sicherheitskräften der Palästinensischen Autonomiebehörde kugelsichere Westen, Nachtsichtgeräte und elektronische Kommunikationssysteme zu liefern, die diese benutzen wollte, um ein militärisches Kommunikationsnetzwerk aufzubauen. Die Armee begründete dies damit, dass es Probleme zwischen der israelischen Armee und den Sicherheitskräften der Palästinensischen Autonomiebehörde geben könnte, indem es gegen Israel eingesetzt weren könnte. Dennoch versucht die israelische Armee eng mit den Sicherheitskräften der PA zusammenzuarbeiten. In Jenin wurden bereits PA-Kräfte in einem Pilot-Programm eingesetzt, weitere 400 Soldaten sollen nächste Woche ihr Training in Jordanien beginnen und werden voraussichtlich in Bethlehem eingesetzt. Israelische Verteidigungskräfte lobten die gute Arbeit der PA-Kräfte im Einsatz für Ordnung und Gesetzeshütung, jedoch können man sich noch nicht auf sie verlassen, gegen den Hamas-Terror eingreifend vorzugehen.
    Palästinenser gedenken der „Katastrophe“
    Am heutigen Donnerstag planen die Palästinenser im Westjordanland und im Gazastreifen der Nakba, der Katastrophe, zu gedenken, wie sie die Staatsgründung Israels nennen. Auch Palästinenserpräsident Mahmud Abbas unterzeichnete ein Dokument, dass dazu aufruft, den „Kampf“ fortzuführen, bis alle palästinensischen Flüchtlinge zurückkehren können. „Israel hat es verpasst die Erinnerung an die Nakba aus den Köpfen der palästinensischen Folgegenerationen auszulöschen. Israel dachte, dass die Älteren vielleicht vergessen würden. Aber heute sehen wir, dass weder die Älteren noch die Jüngeren vergessen haben. Alle erinnern sich an die Katastrophe“, sagte Mahmud Abbas.
    Israelische Unternehmen ausgezeichnet
    Diese Woche werden in der Residenz des Staatspräsidenten Schimon Peres die für die israelische Wirtschaft herausragenden Unternehmen ausgezeichnet. Das Industrie- und Handelsministerium teilte mit, dass dabei der israelische Pharmakonzern Teva die Auszeichnung als Exporteur des Jahrzehnts und der US-amerikanische Halbleiterhersteller Intel die Auszeichnung als Investor des Jahrzehnts erhalten würden. Eine Jury, die sich aus Vertretern des Industrie- und Handelsministeriums, des Exportinstituts, des Industriellenverbands, der Industrievereinigung der Kibbutzim und führenden Unternehmern zusammensetzte, entschied auf Grundlage marktwirtschaftlicher und technologischer Innovation, außergewöhnlichen Engagements bei der Einführung von Produkten in den Markt sowie des Beitrags für die Peripherie, das Gemeinwesen und den Umweltschutz. Neben Teva und Intel werden noch zahlreiche andere Unternehmen in unterschiedlichen Kategorien ausgezeichnet.
    Rakete trifft Aschkelons Einkaufszentrum: 15 Verletzte
    US-Präsident George W. Bush und Premierminister Ehud Olmert waren am frühen Mittwochabend in Jerusalem in Gespräche vertieft, als eine aus dem Gazastreifen abgeschossene Grad-Rakete in ein Aschkeloner Einkaufszentrum einschlug, und 15 Menschen verletzte, 4 davon schwer. Zudem wurden 62 Menschen behandelt, die als Folge des Einschlags einen Schock erlitten. Das Frühwarnsystem wurde zuvor von der israelischen Armee deaktiviert, so dass die Besucher des Einkaufszentrums sich nicht rechtzeitig in Schutz bringen konnten. Mehrere palästinensische Terrororganisationen bekannten sich zu dem Angriff und sagten, dass dies ein Anschlag gewesen sei, der den palästinensischen Flüchtlingen gewidmet werden sollte. Die Terrororganisationen wollen den Beschuss solange fortführen, bis Israel das Waffenstillstandsabkommen akzeptiert. Die israelische Armee flog daraufhin einen Luftangriff gegen eine Hamas-Terrorzelle in Gazastadt bei dem zwei Terroristen getötet wurden. Mehr in unserer nächsten israel heute Ausgabe!
    UN-Botschafter Gillerman warnt vor Geschehen im Libanon
    Israels UN-Botschafter Dan Gillerman warnte gestern vor der UNO eindringlich vor dem aktuellen Geschehen im Libanon. In Jerusalem wird die Entwicklung der Geschehnisse mit großer Sorge beobachtet, selbst wenn die Regierung noch keine offizielle Stellungnahme dazu bekannt gegeben hat. Unter anderem sagte der israelische Botschafter dass „Die Situation im Libanon, zwischen den Syrern und den Iranern, sehr schlecht aussieht. Die Sicherheitsratsresolution 1701, die den zweiten Libanonkrieg beendete, wird nicht umgesetzt. Äußerst alarmierend ist, dass der Iran an unserer Nordgrenze ist, und in gewisser Weise auch an unserer Südgrenze.“„Waffen werden an die Hisbollah geleitet, während der Libanon zerrissen wird und blutet. Dies ist die Fortsetzung einer 40jährigen Tragödie, von Bürgerkriegen und Übernahmeversuchen verschiedener Elemente“, bemerkte der Botschafter und fügte hinzu dass „Die internationale Gemeinschaft handeln solle, dem Libanon und der gesamten Region zuliebe, um die gefährliche Verschlechterung der Lage zu stoppen und die Uhren zurückzudrehen.“
    Israelische Hilfe nach Burma
    Der israelische Freiwilligen-Dachverband IsraAID hat sich sofort nach Bekanntwerden der Zyklon-Katastrophe in Burma (Myanmar) zu Hilfsmaßnahmen entschlossen und ein kleines Expertenteam von Ärzten, Krankenschwestern und Wasserspezialisten in die Krisenregion geschickt. Das Team setzt sich aus Freiwilligen der Nichtregierungsorganisationen Fast Israeli Rescue & Search Team (F.I.R.S.T) und Israeli Flying Aid zusammen und wird von Dr. Ephraim Laor, Israels Top-Spezialisten für Katastrophenhilfe, geleitet. Vor zwei Jahren haben Freiwillige von Israeli Flying Aid bereits Erdbebenopfern in Java geholfen. Entgegen Medienberichten, wonach das Militärregime in Burma ausländische Helfer an der Einreise hindern, sind dem israelischen Team bisher keine Probleme bereitet worden.
    Einzigartige Reise nach Israel!
    60 Jahre Israel – 30 Jahre NAI

    Sie wollten Israel schon immer einmal aus einer ganz anderen Perspektive kennenlernen? Jetzt ist die Gelegenheit, denn wir feiern nicht nur den 60. Jahrestag Israels sondern auch das 30. Jubiläum unseres Presseblatts „Nachrichten aus Israel“. Das muss gefeiert und Gott gebührend gedankt werden! Aus diesem Anlaß haben wir Ihnen eine ganz besondere Reise mit einzigartigen und nie dagewesenen Höhepunkten zusammengestellt, die sie anderswo nicht finden werden!

    Während der Geburtstagsreise vom 22. Juni bis 2. Juli 2008 erhält jeder Teilnehmer von NAI einen Geburtstagsbonus, auch vom Staat Israel gibt es Jubiläumsüberraschungen.

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    Das Wetter
    In Jerusalem werden heute bis zu 26 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 26 Grad, in Tiberias 30, am Toten Meer 35 und in Eilat bis zu 38 Grad.

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    Davidstern "Swarovski"


    Die türkis funkelnden Swarovski-Steine machen diesen Davidstern zu einem ganz besonderen Anhänger. Damit können auch Sie für Israel funkeln!

    Sie können diesen Anhänger mit Kette für nur 9,60 Euro (inkl. Versandkosten) statt 12 Euro bis zum 21. Mai 2008 beim Israel Basar bestellen.

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    israel basar - Davidstern Special

    israel basar
    Israel Basar

    Liebe Freunde,

    nach den überaus fröhlichen 60-Jahr-Feiern in Jerusalem und dem Rest des Landes begeben wir uns auf unserer Reise nach Tel Aviv und Jaffa, jene Stadt wo das Leben sprudelt und wo Kultur, Kunsthandwerk und Mode eine bedeutende Rolle spielen. In diesem Zusammenhang haben wir eine Sammlung funkelnder neuer Davidsterne für Sie zusammengestellt, die in ihrem exklusiven Design Ihnen und Ihren Angehörigen eine Freude bereiten werden.

    Ihr Israel Basar Team



    Klassische 14 kt Davidstern-Ohrstecker

    Ø 8 mm
    71,50 EUR / 112 CHF
    64,30 EUR / 100,80 CHF

    * Preise inkl. Versandkosten & Versicherung. Luftpostversand direkt aus Jerusalem.

    Anhänger „Davidstern-Perlmutt"

    Ø 1,4 cm mit Kette (38 cm)
    925 Sterling Silber und Perlmutt
    44,50 EUR / 71 CHF
    40 EUR / 36,90 CHF

    * Preise inkl. Versandkosten & Versicherung. Luftpostversand direkt aus Jerusalem.

    Davidstern Swarovski

    Ø 4 cm mit 6 türkisen Swarovski-Steinen und 44 cm langer Kette.
    Zinn
    12 EUR / 19,50 CHF
    10,80 EUR / 17,50 CHF

    * Preise inkl. Versandkosten & Versicherung. Luftpostversand direkt aus Jerusalem.

    Dogtag Metallkette mit Davidstern

    Der neue Trend aus den USA jetzt auch in Israel!
    Anhänger 3,4 x 2,4 cm mit Kugelkette ca. 56 cm
    5 EUR / 7 CHF
    4,50 EUR / 6,30 CHF

    * Preise inkl. Versandkosten & Versicherung. Luftpostversand direkt aus Jerusalem.
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    May 14

    israel heute - Newsletter

    israel heute | Tägliche Newsletter
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    Mittwoch, 14. Mai 2008

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    Kulturminister Ägyptens droht mit Bücherverbrennung
    Erneut herrscht diplomatische Spannung zwischen Israel und Ägypten. Grund dafür ist die Drohung des ägyptischen Kulturministers, Faruk Hosni, die er vor dem ägyptischen Parlament aussprach, eigenhändig israelische Bücher verbrennen zu wollen, sollten solche in den Bibliotheken seines Landes ausfindig gemacht werden. Israel Botschafter in Ägypten, Schalom Cohen, teilte dies dem Außenministerium in Jerusalem mit. Von dort wurde gemeldet, dass man über solch eine scharfe ja sogar antisemitische Aussage nicht hinweggehen dürfe. Sie erinnert sehr stark an die Bücherverbrennung durch die Nazis und die Kristallnacht. Das Außenministerium sandte demzufolge eine scharfe Beschwerde an die ägyptischen Behörden die auch an den Botschafter des Nachbarlandes in Israel weitergeleitet wurde. Am kommenden Sonntag wird Außenministerin Livni an dem Gipfeltreffen zwischen Bush, Mubarak, König Abdallah II. von Jordanien und Mahmud Abbas von der PA in Scharm el-Scheich und mit ihrem ägyptischen Amtskollegen diese Angelegenheit auch ansprechen. In Israel ist man deshalb so erbost, weil Hosni der ägyptische Kandidat für den Posten des Generalsekretär der UNESCO ist und seine Chancen diesen Posten auch übertragen zu bekommen, sehr gut sind.
    Wird es ein Friedensabkommen bis zum Ende des Jahres geben?
    Die Meinungen über die Möglichkeiten eines Friedensabkommens zwischen Israel und den Palästinensern scheinen ziemlich weit auseinander zu gehen. Vor dem Besuch von US-Präsident George W. Bush in Israel drückte die Palästinensische Autonomiebehörde ihre Zweifel an einem Friedensabkommen aus. Palästinenserpräsident Mahmud Abbas sagte am Dienstag, dass das palästinensische Flüchtlingsproblem das wichtigste bleiben würde. „Das palästinensische Volk wird das Rückkehrrecht für seine Flüchtlinge nicht vergessen... Unser Volk lebt seit 60 Jahren diese „Nakba“ (Katastrophe) und wird weiterhin dafür kämpfen, sich zu verteidigen“, sagte Abbas. Premierminister Ehud Olmert hingegen sagte am Dienstagabend, dass es einen „wahren Fortschritt“ in den Verhandlungen mit der Palästinensischen Autonomiebehörde gäbe und dass man sich über einige Punkte, wenn auch nicht alle, einigen konnte.
    ELAL bestellte weitere Boeing Jets
    Wie der amerikanische Flugzeughersteller Boeing bekanntgab, bestellte Israels Fluggesellschaft EL AL vier Flugzeuge des Typs 777-200ER (erweiterte Reichweite), die zusammen 850 Millionen Dollar kosten. Außerdem wurde die Option für zwei weitere Fluugzeuge offengelassen, die notfalls auch in die vergrößerte Version des Flugzeuges – 777-300ER abgeändert werden kann. Derzeit betreibt die EL AL vier Flugzeuge des Typs 777-200, die auf Langstrecken wie in die USA und in den fernen Osten eingesetzt werden. Hin und wieder werden diese Flugzeuge auch an die Einwanderungsorganisation Nefesh B´Nefesh vermietet, um Einwanderer aus Nordamerika nach Israel zu fliegen. Mit dieser Bestellung treibt die Firmenleitung die Politik weiter, nur amerikanische Flugzeuge zu benutzen, anstatt auch den europäischen Airbus.
    Premierminister könnte neuem Bestechungsfall gegenüberstehen
    Der frühere Polizeichef Moshe Mizrahi erzählte der Jerusalem Post am Dienstagabend, dass in den Untersuchungen gegen Premierminister Ehud Olmert scheinbar neue Beweise für einen weiteren Bestechungsgeldfall aufgetaucht seien, in den auch der frühere Angestellte Uri Messer verwickelt ist. „Olmert steckt in großen Schwierigkeiten. Es sieht nicht gut für ihn aus“, sagte Mizrahi. „Der Hauptverdacht besteht darin, dass Moshe Morris Talansky (USA) jahrelang Geld an Shula Zaken und Olmert schickte, als letzterer Bürgermeister (Jerusalems) und Wirtschaftsminister war. Dann haben entweder Zaken oder Olmert das Geld an Messer geschickt, der als Kassierer fungierte und das Geld verteilte, wenn es gebraucht wurde.“
    Zwei vermisste Israelis ausfindig gemacht
    Zwei von sieben Israelis, die nach dem tödlichen Erdbeben mit einer Stärke von 7,9 auf der Richterskala in China am Montag als vermisst galten, wurden ausfindig gemacht, berichtete das israelische Außenministerium am Mittwoch. Die beiden Israelis wurden scheinbar nur leicht verletzt. Aryeh Mekel, der Sprecher des Außenministeriums, sagte, dass die Regierung Chinas die israelische Botschaft informiert hätte, dass bisher keine Ausländer unter den Toten seien. „Es gibt 100 Mio. Menschen in Sichuan. Dies ist nicht Kfar Saba, es wird ein bisschen dauern “, sagte Mekel, der so um die Geduld der Menschen bat. „Wir hoffen, dass die vermissten Israelis lediglich Kommunikationsschwierigkeiten haben“, fügte er hinzu.
    EU-Präsidentschaft verurteilt Ahmadinejad
    Die slowenische EU-Präsidentschaft hat die jüngsten antiisraelischen Hetztiraden von Mahmud Ahmadinejad scharf verurteilt. Der iranische Staatspräsident hatte Israel an seinem Unabhängigkeitstag als „stinkende Leiche“ bezeichnet und mit einer „toten Ratte“ verglichen. Gleichzeitig redete er das baldige Ende des jüdischen Staates herbei. In Reaktion darauf hat die slowenische EU-Präsidentschaft die folgende Erklärung veröffentlicht: „Die Präsidentschaft verurteilt die jüngsten Äußerungen des Präsidenten der Islamischen Republik Iran, Mahmud Ahmadinejad, aufs Schärfste. Seine gegen Israel gerichteten Kommentare sind inakzeptabel, schädlich und unzivilisiert. Derlei Äußerungen sind Repräsentanten der iranischen Autoritäten nicht angemessen. Die Präsidentschaft ruft den Präsidenten der Islamischen Republik Iran dazu auf, seine feindselige Rhetorik einzustellen und sich jeglicher Drohungen gegen andere Staaten und Nationen, Mitglieder der internationalen Gemeinschaft, zu enthalten.“
    Heute Unabhängigkeitstag entsprechend gregorianischem Kalender
    Nach bürgerlichem bzw. gregorianischem Kalender ist heute der 60. Jahrestag der Gründung des Staates Israel. Da aber der damalige 14. Mai 1948 der 5. Ijar des jüdischen Kalenders ist, fiel der damalige 14. Mai in diesem Jahr auf den 8. Mai. Vor 60 Jahren lebten zwischen Jordanfluss und Mittelmeer nur 800.000 Menschen: Araber, Juden, Christen, Drusen und andere. Heute leben hier 9 Millionen. Davon sind 7,3 Mio. Israelis. Die anderen sind außer-israelische Palästinenser. Von den israelischen Staatsbürgern sind 76 % Juden, 20 % Moslems, 2,1% Christen, der Rest Sonstige.
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    60 Jahre Israel – 30 Jahre NAI

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    In Jerusalem werden heute bis zu 29 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 26 Grad, in Tiberias 36, am Toten Meer 36 und in Eilat bis zu 37 Grad.

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    Das Gummiarmband "Israelflagge" ist leider restlos ausverkauft!

    T-Shirt "Israel Wappen" blau


    Da das Gummiarmband „Israelflagge" leider schon ausverkauft ist, bieten wir Ihnen stattdessen ab sofort dieses schicke und sportliche T-Shirt mit modischem Israel Wappen an.

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    P.S.: 10% Preisnachlass auf exklusive Israelprodukte in blau-weiß! Bis zum 15. Mai! Unser großes 60 Jahre Israel SPECIAL im Israel Basar!

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    May 13

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    Dienstag, 13. Mai 2008

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    Wein oder Saft ?
    In manchen Kirchen teilt man beim Abendmahl aus Rücksicht auf Alkoholgefährdete anstatt Wein Traubensaft aus. Es ist nicht meine Aufgabe darüber zu befinden, ob dies richtig oder verkehrt ist, sondern ich möchte hier nur den biblischen Begriff Wein analysieren. Das hebräische Wort Wein heißt jajin (jud-jud-nun = 70). Wenn in der Bibel bei heiligen Handlungen von Wein die Rede ist, steht dort immer jajin, und das ist gegorener Wein. Ungegorener Traubensaft (miz-anavim bzw. tirosch) taucht in gottesdienstlichen Handlungen nirgends auf. Schon bei der Beschneidung des Knaben am achten Tag nach seiner Geburt bekommt der Knabe Wein (jajin). Der Mohel taucht seinen Finger in Wein und lässt den Knaben den Wein ablutschen, was – weil es gegorener Wein ist – schmerzlindernd wirkt. Auch der barmherzige Samariter behandelte die Wunde des unter die Räuber Gefallenen mit Wein (Lukas 10), um die Wunden zu sterilisieren, was man nur mit gegorenem Wein erreicht. Ebenso empfiehlt Paulus Timotheus als Heilmittel Wein zu trinken (1.Tim. 5,23).
    Lesen Sie mehr darüber in der aktuellen israel heute Ausgabe!

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    Umfrage: Livni als Nachfolgerin Olmerts
    Eine Umfrage ergab, wenn Ministerpräsident Ehud Olmert wegen der Korruptionsaffäre sein Amt räumen muss, hätte die Außenministerin Tzipi Livni die größten Chancen, Olmerts Amt zu übernehmen. Unter ihrer Regie würde die Regierungspartei Kadima bei Wahlen 27 Knesset-Sitze, Netanjahus Oppositionspartei Likud 23 und die Arbeiterpartei unter Barak 15 Knesset-Mandate bekommen. Livni selbst schweigt darüber weiterhin und ging gestern ihrer normalen Arbeit nach indem sie sich mit Vertretern der EU traf und auch ein Gespräch mit dem ägyptischen Geheimdienstchef Omar Suleiman führte. Viele meinen, dass ihr Schweigen dazu als eine Kritik an Olmert auszulegen sei.
    Bush: Kein Naher Osten ohne Palästinenserstaat
    Der amerikanische Präsident George W. Bush erklärte, dass er sich den Nahen Osten ohne Palästinenserstaat nicht vorstellen kann und dass Palästinenserpräsident Mahmud Abbas für ihn ein akzeptabler Friedenspartner sei. Bush wird morgen in Israel eintreffen und bleibt drei Tage, um an der 1. Präsidentenkonferenz in Jerusalem teilzunehmen, die Präsident Schimon Peres initiierte. Wurden zu seiner Sicherheit bei seinem Besuch im Januar dieses Jahres 10.000 Sicherheitskräfte bereitgestellt, sind es diesmal 14.000. Er wohnt im Jerusalemer King David Hotel.
    2100 Jahre alte Jesaja-Schriftrolle wird ausgestellt
    Zu Ehren Israels 60. Geburtstag wird die Jesaja-Schriftrolle, die seit 40 Jahren in einem dunklen Raum liegt, in dem die Temperatur und Feuchtigkeit kontrolliert werden, für zwei Monate im Israel Museum ausgestellt. Die Jesaja-Schriftrolle ist die einzige komplett erhaltene Schriftrolle unter den 220 in Qumran entdeckten biblischen Schriftrollen, die als die Schriftrollen vom Toten Meer bekannt sind. Die Jesaja-Schriftrolle wurde 1947 gemeinsam mit sechs weiteren Schriftrollen von einem beduinischen Schäfer entdeckt. Dieser verkaufte sie an zwei Antiquitätenhändler in Bethlehem, die einige der Schriftrollen an Eliezer Sukenik, den damaligen Leiter der Archäologie-Abteilung der Hebräischen Universität verkauften. Von 1965 waren die Schriftrollen zwei Jahre lang ausgestellt, aber aus Angst, dass sie zerfallen könnten in den oben genannten Raum gebracht.
    Ägyptischer Vorschlag für Waffenruhe
    Der ägyptische Geheimdienstchef Omar Suleiman unterbreitete Verteidigungsminister Ehud Barak am Montag einen Vorschlag für eine mögliche Waffenruhe zwischen Israel und den Palästinensern. In Israel erhofft man sich von dieser Waffenstillstandsvereinbarung mehr Ruhe im Gazastreifen, obwohl es immer noch viele Uneinigkeiten zwischen den beiden Seiten gibt. Staatsangestellte sagten am Montag in Jerusalem, dass diese Vereinbarung das Wachstum der Hamas einschränken, den Waffenschmuggel beenden und für die Freilassung des entführten Soldaten Gilad Shalit sorgen könnte. Die ungeschriebene Vereinbarung soll dem nationalen Sicherheitskabinett vorgelegt werden. Die israelischen Staatsangestellten tendieren dazu, diesen Vorschlag anzunehmen, der Schritt für Schritt umgesetzt werden soll und erst nach der Freilassung von Gilad Shalit zu einem richtigen Waffenstillstandsabkommen umgewandelt werden soll. Jetzt fehlt nur noch die Zustimmung der Hamas für ein Waffenstillstandsabkommen, um das sich Ägypten kümmern soll.
    Obama bestätigt erneut Unterstützung für Israel
    Der demokratische US-Präsidentschaftskandidat Barack Obama bestätigte am Montag erneut seine Unterstützung für Israel, nachdem sein republikanischer Rivale John McCain sagte, dass er die erste Wahl für die Hamas sei. „Meine Meinung über die Hamas unterscheidet sich nicht von der Hillary Clintons oder John McCains. Ich sagte bereits, dass es sich um eine Terrororganisation handelt und habe sie mehrfach verurteilt. Ich meine, was ich sage: Da es sich um eine Terrororganisation handelt, sollten wir nicht mit ihnen verhandeln, bis sie Israel anerkennen und dem Terror abschwören“, sagte Obama in einem Interview mit einem amerikanischen Online-Magazin. Zudem sagte er, dass man einen jüdischen Staat beibehalten müsse, der von den USA und der ganzen Welt unterstützt werden sollte aufgrund des Leides, das dem jüdischen Volk widerfahren ist.
    Frau in Südisrael von Kassam-Rakete getötet
    Die Islamische Dschihad bekannte sich zu dem Raketenangriff von gestern Abend auf den Moschav Yesha im Süden Israels, bei dem die 70-jährige Shuli Katz getötet wurde. Sie war gekommen, um Verwandte zu besuchen. Rettungssanitäter versuchten noch sie wiederzubeleben, waren aber nicht erfolgreich. Sie hinterließ ihre 90-jährige Mutter, vier Kinder und fünf Enkelkinder. Ein 50-jähriger Mann erlitt einen Schock. Bereits am Montagmorgen begann der Kassam-Beschuss af die den Gazastreifen umgebenden israelischen Gebiete. Israel reagierte nicht mit Vergeltungsmaßnahmen auf diesen Angriff, um die ägyptische Initiative um eine Waffenruhe nicht zu zerstören.
    Einzigartige Reise nach Israel!
    60 Jahre Israel – 30 Jahre NAI

    Sie wollten Israel schon immer einmal aus einer ganz anderen Perspektive kennenlernen? Jetzt ist die Gelegenheit, denn wir feiern nicht nur den 60. Jahrestag Israels sondern auch das 30. Jubiläum unseres Presseblatts „Nachrichten aus Israel“. Das muss gefeiert und Gott gebührend gedankt werden! Aus diesem Anlaß haben wir Ihnen eine ganz besondere Reise mit einzigartigen und nie dagewesenen Höhepunkten zusammengestellt, die sie anderswo nicht finden werden!

    Während der Geburtstagsreise vom 22. Juni bis 2. Juli 2008 erhält jeder Teilnehmer von NAI einen Geburtstagsbonus, auch vom Staat Israel gibt es Jubiläumsüberraschungen.

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    Das Wetter
    In Jerusalem werden heute bis zu 24 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 23 Grad, in Tiberias 30, am Toten Meer 32 und in Eilat bis zu 34 Grad.

    Wir wünschen Ihnen aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels, einen gesegneten Tag. Der derzeitige Wasserspiegel des Sees Genezareth liegt bei – 212,24 m unter dem Meeresspiegel (Tendenz sinkend) – der ideale Wasserstand beträgt -208,80 Meter unter dem Meeresspiegel.
    Geburtstagsfeier mit dem Präsidenten
    150 israelische Bürger, die am 14. Mai 1948 – dem Tag der Staatsgründung vor 60 Jahren – geboren wurden, feierten zusammen mit Präsident Schimon Peres ihren 60. Geburtstag. Diese Initiative wurde vom Büro für die Feierlichkeiten des 60 Jahrestages der Staatsgründung initiiert, zu der Peres gern seine Teilnahmbereitschaft gab. Die Geburtstatgskinder erwartete ein riesiger Kuchen in der Form der Zahl 60, zig blaue und weisse Ballons wurden losgelassen und ihnen spezielle Urkunden ausgeteilt. Ministerin für die Feierlichkeiten, Ruchama Avraham-Balila, gratulierte ihnen mit den Worten: „Jede Person hat ihren besonderen Geburtstag, jedoch ihr seit an diesem speziellen Tag zur Welt gekommen, der ein Feiertag der Nation und unvergesslich ist.“ Peres sagte ihnen, dass „wir haben mächtige Armeen überwunden, was anfangs als unmöglich aussah. So war es als ihr geboren wurdet und auch die zukünftigen Kinder Israels werden dies erleben und ihre versteckten Kräfte kennenlernen.“

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    Montag, 12. Mai 2008

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    Geburtstagsfeier mit dem Präsidenten
    150 israelische Bürger, die am 14. Mai 1948 – dem Tag der Staatsgründung vor 60 Jahren – geboren wurden, feierten zusammen mit Präsident Schimon Peres ihren 60. Geburtstag. Diese Initiative wurde vom Büro für die Feierlichkeiten des 60 Jahrestages der Staatsgründung initiiert, zu der Peres gern seine Teilnahmbereitschaft gab. Die Geburtstatgskinder erwartete ein riesiger Kuchen in der Form der Zahl 60, zig blaue und weisse Ballons wurden losgelassen und ihnen spezielle Urkunden ausgeteilt. Ministerin für die Feierlichkeiten, Ruchama Avraham-Balila, gratulierte ihnen mit den Worten: „Jede Person hat ihren besonderen Geburtstag, jedoch ihr seit an diesem speziellen Tag zur Welt gekommen, der ein Feiertag der Nation und unvergesslich ist.“ Peres sagte ihnen, dass „wir haben mächtige Armeen überwunden, was anfangs als unmöglich aussah. So war es als ihr geboren wurdet und auch die zukünftigen Kinder Israels werden dies erleben und ihre versteckten Kräfte kennenlernen.“
    Ärger über die „Siedlungsausweitung“
    Während die USA auf einen Friedensvertrag noch vor Ende des Jahres drängen, zeigt Premierminister Ehud Olmert, wo seine Schmerzgrenze liegt, wenn es um Zugeständnisse geht. Olmert brachte sowohl Amerikaner als auch Palästinenser gegen sich auf, als er dem Plan zustimmte, 1500 neue Wohneinheiten zu errichten, davon 750 in Pisgat Ze’ev und 400 in Neve Yaakov. Diese Gegenden liegen in Ostjerusalem. Außerdem sind 350 neue Wohnungen in Givat Ze’ev, außerhalb von Jerusalem in Samaria, also im sogenannten Westjordanland, geplant.

    „Wir machen weiter nach Plan, es gibt keine Einschränkungen“, sagte Wohnungsbauminister Ze’ev Boim. Die neuen Häuser sollen auf einem Gebiet entstehen, das die Palästinenser für ihren zukünftigen Staat beanspruchen. Da die USA stark auf einen palästinensischen Staat drängen, kamen aus Washington tadelnde Töne über die Siedlungspläne Israels. „Die Vereinigten Staaten betrachten die Siedlungsbauaktivität als widersprüchlich zu der israelischen Verpflichtung gemäß des Nahost-Friedensplanes (Roadmap), was wir sehr deutlich gemacht haben“, kommentierte US-Außenministerin Condoleezza Rice. „Ich habe außerdem geäußert, dass es sicherlich nicht förderlich für den Friedensprozess ist.“ Lesen Sie mehr darüber in der aktuellen israel heute Ausgabe!

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    Hisbollah schlimmer als Israel
    Während die Hisbollah-Führung behauptet, dass der Libanon nun ein Hisbollah-Staat sei, zogen Libanesen in Protestmärschen gegen diese Terroroganisation durch Beirut. Der libanesische Ministerpräsident Fuad Saniora erklärte: „Selbst der israelische Feind hat sich niemals gewagt, das Beirut anzutun, was die Hisbollah in diesen Tagen getan hat.“ Der Libanon ist bereits den fünften Tag in einem Bürgerkrieg zwischen der Hisbollah und den Pro-Regierungskämpferns und bereits 53 Menschen kamen dabei ums Leben. Arabische Außenminister riefen zu einem sofortigen Waffenstillstand auf, um die schlimmste Sektengewalt seit dem Bürgerkrieg zwischen den Jahren 1975 bis 1990 im Keime zu ersticken. Auch beschlossen die arabischen Diplomaten sofort eine Delegation von hochgestellten Beamten in die libanesische Hauptstadt zu entsenden, um zu versuchen, einen einen Weg aus der Krise durch Verhandlungen zu erreichen.
    Internationales Schriftsteller-Festival in Jerusalem eröffnet
    Am Sonntag versammelten sich Hunderte von Menschen im Konrad-Adenauer-Konferenz-Zentrum, um beim Internationalen Schriftsteller-Festival in Jerusalem über Literatur und das Leben zu philosophieren. Dies ist das erste Treffen dieser Art in Israel, zu dem Schriftsteller aus aller Welt anreisen. Die Eröffnungszeremonie fand außerhalb der Altstadtmauern statt. Die Schriftsteller, die eine Rede hielten, fürchteten sich nicht, den israelisch-palästinensischen Konflikt direkt anzusprechen. Amos Oz, einer der bekanntesten israelischen Schriftsteller, überreichte einem französischen Redakteur, der sich in die israelische Literatur verliebte und viele Bücher ins Französische übersetzen ließ, einen Preis. „Dies sind die Jahre, in denen es nicht einfach ist, Israeli zu sein… Es ist nicht leicht Israel zu lieben und es ist nicht leicht ein Freund Israels zu sein. Ich muss selber zugeben, dass ich Israel liebe, obwohl ich es nicht ausstehen kann. Es ist kein Zufall, dass in einem Jahr, in dem es schwer fällt Israel zu lieben, es umso leichter fällt seine Literatur zu lieben. Israelische Literatur liefert die Rechnung an die israelische Bevölkerung – für die Unterjochung der Palästinenser, die Besetzung, die Kriege, die interne soziale Ungerechtigkeit, Buch für Buch, Werk für Werk“, sagte er.
    Gefahr durch Mörsergranaten
    Der Anstieg in der Anzahl von fortschrittlichen Mörsergranaten, die aus Gaza abgefeuert werden, stellt ein zunehmendes Problem dar, da israelische Einwohner oft nicht vorgewarnt werden können. Dies liegt an der kurzen Flugzeit von Kurzstrecken-Mörsergranaten. Daten der israelischen Armee zeigen, dass Terroristen die Mörsergranaten den Raketen vorziehen. „Mörsergranaten waren die auserwählte Waffe im Kampf gegen die jüdischen Siedlungen in Gush Katif vor Israels unilateralem Rückzug aus Gaza (im Sommer 2005)“, sagte ein Sicherheitsangestellter. Er fügte hinzu, dass der zunehmende Gebrauch von Mörsergranaten in den vergangenen Jahren ein geplanter Zug der Hamas sei. Aus Sicherheitskreisen erfuhr man außerdem, dass die Mörsergranate als „leichte“ Waffe gilt, die nur relativ wenig Menschen verletzen kann. Die Hamas scheint so den israelischen Vergeltungsschlägen aus dem Weg zu gehen. Am Freitag war ein Kibbuzbewohner von einer Mörsergranate getötet worden.
    Rakete landet im Herzen Aschkelons
    Am frühen Montagmorgen landeten zwei Grad-Raketen in Aschkelon. Eine Rakete landete in der Stadt, eine weitere im Nationalpark. Eine Frau erlitt einen Schock. Bereits am Sonntagnachmittag wurden Kassam-Raketen auf den westlichen Negev abgeschossen. Eine der Raketen landete auf dem Parkplatz des Sapir College und beschädigte einige Autos. Auch dort erlitt eine Frau einen Schock. Im Februar wurde ein Student des Colleges von einer Rakete getötet. Die zweite Rakete landete in der Nähe eines Schulbuses und zerstörte die Fenster. Ein Feuer brach in der Nähe aus. Drei Kinder erlitten einen Schock. Die Al-Quds-Brigaden bekannten sich zu dem Beschuss. Zusätzlich wurden 30 Mörsergranaten auf den westlichen Negev abgeschossen. Am Sonntag befasste sich Premierminister Ehud Olmert während einer Konferenz des Jewish National Fund (JNF) mit dem Beschuss und sagte: „Ich tue alles, damit sich dieses Land gegen seine Feinde verteidigen kann und damit unsere Kinder und Enkelkinder nicht mit dem Leid aufwachsen, das hier herrscht… Wir müssen uns mit den Feinden im Norden und Süden befassen, die uns von der Landkarte auslöschen wollen und werden immer bereit sein. Darauf können Sie sich verlassen.“
    Neues Sicherheitssystem soll Gedanken von Terroristen lesen
    Eine israelische Technologie-Firma, die 2003 mit dem Ziel gegründet war, ein System zu entwickeln, das die Absicht eines Individuums Schaden anrichten zu wollen erkennen kann, steht kurz vor dem Durchbruch. In Kürze soll ein einsetzbereites Gerät auf den Markt gebracht werden. WeCu (Fachsprache für SMS-Nachrichten "we see you") wurde von israelischen Forschern gegründet, als die palästinensischen Selbstmordattentate ihren Höhepunkt erreicht hatten, um eine technische Lösung für Israels wachsendes Sicherheitsproblem zu finden. Wie die Tageszeitung Haaretz berichtete, kann das neue System der Firma in öffentlichen Gegenden eingerichtet werden, wo es ruhig und schnell Menschen ohne ihr Wissen prüfen kann. Das System nutzt biometrische Sensoren, um festzustellen, ob ein Individuum plant, einen Terroranschlag auszuführen, selbst wenn der Verdächtige zu dem Zeitpunkt keine Bombe oder andere Waffen bei sich trägt. Die meisten Terroristen kundschaften ihr Angriffsziel mindestens einmal aus, bevor sie einen Anschlag verüben. Sollte das System erfolgreich sein, würde es den Druck auf den Schultern der israelischen Sicherheitskräfte und der privaten Sicherheitsfirmen verringern, die Einrichtungen wie Schulen und Cafés beschützen.
    Fernsehprogramm lehrt Kinder Tel Aviv zu erobern
    Ein Fernsehprogramm der Palästinensischen Autonomiebehörde, das von der Hamas produziert wurde, ermutigt arabisch-muslimische Kinder israelische Städte wie Tel Aviv, Haifa und Aschdod zu erobern und die Feine Allahs zu bekämpfen. Die Puppen, die zwei Vögel Kuku und Fufu, nennen alle israelischen Städte „Siedlungen“ und sagen mehrere Male, dass sie in ihr Land zurückkehren werden. Die Sendung wurde ausgestrahlt als Teil einer Diskussion um Israels 60. Unabhängigkeitstag, der von den Arabern Al-Nakba, „die Katastrophe", genannt wird. Ein Gespräch zwischen den beiden Vögeln: Fufu: "Kuku, woher kommst Du?"; Kuku: "Ich komme aus Tel Al-Rabi'a, das sie Tel Aviv genannt haben. Allah ist unser Helfer. Ich sage, dass wir in unsere Häuser zurückkehren müssen und in unser Land, so Gott will.“ Fatah-kontrolliertes Fernsehen hat dieselben Inhalte wie das Hamas-Fernsehen. Einen Unterschied gibt es jedoch: Das Fatah-kontrollierte Fernsehen stellt die christlichen Araber als ebenbürtig dar im Krieg gegen Israel und lässt die islamische Rhetorik der Hamas aus.
    Einzigartige Reise nach Israel! 60 Jahre Israel – 30 Jahre NAI
    Sie wollten Israel schon immer einmal aus einer ganz anderen Perspektive kennenlernen? Jetzt ist die Gelegenheit, denn wir feiern nicht nur den 60. Jahrestag Israels sondern auch das 30. Jubiläum unseres Presseblatts „Nachrichten aus Israel“. Das muss gefeiert und Gott gebührend gedankt werden! Aus diesem Anlaß haben wir Ihnen eine ganz besondere Reise mit einzigartigen und nie dagewesenen Höhepunkten zusammengestellt, die sie anderswo nicht finden werden!

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    Das Wetter
    In Jerusalem werden heute bis zu 27 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 24 Grad, in Tiberias 34, am Toten Meer 36 und in Eilat bis zu 39 Grad.

    Wir wünschen Ihnen aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels, einen gesegneten Tag und ein gesegnetes Pfingstfest. Der derzeitige Wasserspiegel des Sees Genezareth liegt bei – 212,24 m unter dem Meeresspiegel (Tendenz sinkend) – der ideale Wasserstand beträgt -208,80 Meter unter dem Meeresspiegel.

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    Sonntag, 11. Mai 2008

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    Olmert vertraut in Polizei-Untersuchung
    Ministerpräsident Ehud Olmert sagte heute, dass er der sein volles Vertrauen in die Untersuchung der Polizei setze, die überprüft, ob er unrechtlicherweise Gelder für eine Wahlkampagne angenommen habe, die einen Schatten über seine politische Zukunft warf. Die Mitglieder seiner Kadima-Partei stehen im allgemeinen hinter Olmert. Jedoch bereitet man sich darauf vor, eine Person auszusuchen, die den Posten Olmerts übernehmen könnte. Außenministerin Zippi Livni, die auch Vizeministerpräsidentin ist, hat sich bisher nicht zu dieser Untersuchung geäußert.
    Israel befürchtet Irans Atombombe
    Israel glaubt, dass die islamische Republik Iran in diesem Jahr mit der Anreicherung von Uran im großen Maße beginnen werde, berichtet die Zeitung The Jerusalem Post. Die neue Einschätzung geht also davon aus, dass Teherans Nuklearprogramm bis zur Mitte des nächsten Jahres abgeschlossen sein wird. Ein Angestellter des iranischen Verteidigungsministeriums sagte am Dienstag, dass es einige technische Hürden bei der Urananreicherung gab, dass die Technologie aber wieder funktionieren würde und man Uran innerhalb eines halben Jahres anreichern könne. Außerdem befürchtet Israel, dass Teheran Raketen entwickelt, die nicht vom Raketenabfangsystem erkannt werden können. Premierminister Ehud Olmert versicherte hingegen, dass Israel die Fähigkeit hat, Geräte zu bauen, um seine Existenz zu schützen.
    Grüße aus dem All
    Der amerikanisch-jüdische Astronaut Garrett Reisman, der sich derzeit als Besatzungsmitglied in der Internationalen Raumstation ISS aufhält, schickte einen speziellen Gruß zum Unabhängigkeitstag an Präsident Schimon Peres. In der Raumstation fliegt auch ein Emblem des Präsidenten mit Peres Widmung und eine Kopie der Unabhngigkeitsurkunde mit. Reisman ließ sich mit dem Emblem fotografieren. In seiner Grußbotschaft schrieb er folgendermaßen: „Lieber Präsident Schimon Peres und das Volk Israel! Im Namen der Besatzung der Internationalen Raumstation möchte ich euch allen anläßlich des 60. Unabhängigkeitstages gratulieren. Als der erste jüdische Astronaut in der Raumstation ist dieses Jubiläum besonders wichtig für mich und ich bin sehr stolz darauf eine Kopie der Unabhängigkeitsurkunde an Bord zu haben. Jedesmal wenn wir über Israel fliegen versuche ich ein Fenster zu finden, um auf das Land zu schauen und es bewegt mich immer wieder, die bekannte Form des Landes über den Horizont auf uns zukommen zu sehen. Dabei erinnere ich mich immer an meine kurzen Besuche in Israel und an Rona Ramon, die Frau Ilan Ramons und ihre Familie. Es ist so ein schöner Anblick und ich hoffe nach dem Abschluß meiner Mission hier Israel besuchen und meine Erlebnisse mit euch teilen zu können. Schalom, Garrett Reisman, NASA Astronaut, Flugingenieur der Expedition 17 in der ISS.
    Rekordzahlen für israelische Rückkehrer
    Die Kampagne, israelische Auswanderer vor dem 60. Unabhängigkeitstag wieder in die Heimat zu bringen, war ein riesiger Erfolg. 2500 im Ausland lebende Israelis folgten dem Aufruf (50 % mehr als im jährlichen Durchschnitt), weitere 4500 Israelis planen zurückzukehren. Die Kampagne wurde im November 2007 gestartet. Den Rückkehrern werden gute Leistungen geboten: Sie erhalten Preisnachlässe für die Flüge und die Verschiffung ihres Eigentums, zahlen weniger Einkommenssteuer in den Ländern, von denen sie kamen, erhalten eine Krankenversicherung und Hilfe bei der Arbeitssuche. Jungen Rückkehrern soll mit Stipendien beim Studium geholfen werden. Das für die Kampagne zuständige Ministerium geht davon aus, dass viele Familien nur nach einer Möglichkeit suchen wieder nach Israel zurückzukehren und dass diese Hilfeleistung ihnen dies ermöglichen würde.
    Mit Nationalhymne ins Buch der Rekorde
    Feiernde Menschen auf dem Kikar Rabin-Platz in Tel Aviv versuchten gemeinsam mit Juden auf der ganzen Welt ins Guinness-Buch der Rekorde zu kommen: Tausende sangen Mittwochabend deshalb stundenlang die „Hatikva“-Nationalhymne. Die israelische Geschäftsfrau und Schauspielerin Galia Albin gründete die Organisation „Live Hatikva“, um Juden in der ganzen Welt zusammenzubringen und den Rekord für „Meiste Menschen, die eine Hymne gleichzeitig singen“ zu brechen. Albin sagte: „Hatikva ist das Lied des jüdischen Volks. Das Ziel ist, die jüdischen Menschen zu vereinen.“ Juden aus Schanghai, Tunesien, Holland und größeren Diaspora-Gemeinden wie Amerika, Großbritannien, Südafrika und Australien nahmen am Gesang teil.
    Gewinner des „Internationalen Bibelwettbewerbs" steht fest
    Die 15-jähriger Zurit Branson aus Nahariya gewann den diesjährigen „Internationalen Bibelwettbewerb für jüdische Jugendliche“, der am Donnerstag in Jerusalem stattfand. Zweiter wurde der 18-jährige Elad Finish aus Beerscheva, der 15-jährige Mordechai Nadal aus den USA belegte den dritten Platz. An dem Wettbewerb, der bereits seit 45 Jahren stattfindet, nahmen 65 Jugendliche im Alter von 13 bis 18 Jahren aus 37 Ländern teil. Premierminister Ehud Olmert vergab die Auszeichnungen. Der Gewinner erhält ein Stipendium für ein Bachelor-Studium am Jerusalem College of Technology. Die Teilnehmer erreichten Israel vor zwei Wochen, um an einem speziellen „Bibel-Ferienlager“ teilzunehmen, wo sie 400 Kapitel, zu denen sie befragt werden sollten, lernten. Rabbiner wollten den diesjährigen Bibelwettbewerb boykottieren, da ein messianischer Jude der an dem Wettbewerb teilnahm. Dieser ist in ihren Augen nicht jüdisch und dürfe daher nicht an dem Wettbewerb teilnehmen. Das Bildungsministerium aber entschied, dass ein messianischer Jude, jüdisch ist und daher nicht von der Teilnahme disqualifiziert werden dürfe.
    Starker Kassam-Beschuss
    Am Samstag wurden mehr als 20 Kassam-Raketen und fünf Mörsergranaten aus dem Gazastreifen auf Israel abgeschossen. Eine Rakete traf ein Haus in Sderot, dabei erlitten drei Israelis einen Schock und es entstand Sachschaden. Zwei weitere Israelis wurden in den Angriffen verletzt. Außerdem wurde eine Gasleitung beschädigt, die sofort von der Feuerwehr repariert wurde. Zwei Raketen landeten in der Nähe einer Synagoge sowie in der Nähe einer Lehreinrichtung. Die restlichen Raketen landeten in offenen Gebieten und verursachten keinen Schaden. Lediglich eine Rakete verursachte ein Feuer außerhalb Sderots. Mehrere palästinensische Organisationen haben sich zu dem Raketenbeschuss auf Israel bekannt. Bereits am Freitag wurde ein Mann in Kfar Aza von einer Mörsergranate aus iranischer Herstellung getötet. Daraufhin tötete die israelische Armee drei Hamas-Mitglieder im Gazastreifen.
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    Gummiarmband "Israelflagge"


    Keine Israel-Fahne zur Hand? Kein Israel-T-Shirt parat? Keine Sorge! Mit diesem modischen Hinkucker beweisen Sie Ihre Solidarität mit Israel auf ganz besondere Weise. Gummiarmbänder liegen voll im Trend, ganz besonders dieses in blau-weiß!

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    Mittwoch, 7. Mai 2008

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    Unabhängigkeitstag = Barbeque
    Am Donnerstag wird der Unabhängigkeitstag gefeiert, das Barbeque ist dabei ein fester Bestandteil der Feierlichkeiten. In allen Parks, Wäldern und sogar auf Verkehrsinseln sind die rauchenden Grillröste zu sehen. Für dieses Jahr prognostizieren die Hersteller von Fleischprodukten, dass 1300 Tonnen Fleisch verzehrt werden – das sind 13 Millionen Portionen an Hamburger, Steaks, Kebab, Würstchen und Geflügel. Dies ist ein Anstieg zwischen 10-15 % gegenüber dem Vorjahr. Dieser Monat ist der Rekordmonat im Verkauf von Grillfleisch, denn die doppelte Menge eines normalen Monats geht über den Ladentisch. Außerdem gibt es am Strand von Tel Aviv und Aschkelon eine Flugschau der Luftwaffe und Schiffe der Kriegsmarine werden sich präsentieren. Dazu werden auch mehr als 100 Fallschirmspringer aus aller Welt – auch aus Deutschland und der Schweiz – über verschiedenen Städten mit Fahnen versehen abspringen. Wir melden uns am Sonntag mit dem Newsletter wieder!
    Gedenken an gefallene Soldaten und Terroropfer
    Einen Tag vor den Feiern zum 60. Unabhängigkeitstag, begeht Israel den Gedenktag für die gefallenen Soldaten und Terroropfer. Der Gedenktag begann am Dienstagabend mit einer einminütigen Schweigeminute zum Gedenken an die 22.437 Opfer. Von diesen starben 1634 Menschen bei Terroranschlägen. Präsident Schimon Peres und Zahal Stabschef Gabi Ashkenasi gehörten zu den Würdenträgern, die an der Zeremonie an Jerusalems Klagemauer teilnahmen. Peres sagte in seiner Rede: „Wir sind bereit für den Tag, an dem es Frieden gibt, an dem Kinder lächeln – egal ob palästinensische, jordanische, ägyptische oder syrische.“ Heute finden auf den Militärfriedhöfen Israels Gedenkfeiern für die Soldaten statt.
    'Israel bietet uns nicht mehr als einen Ministaat aus Bezirken an'
    Ein hoher Beamter der Palästinensischen Autonomiebehörde sagte am Montag, dass Israel den Palästinensern lediglich einen „Ministaat zusammengesetzt aus Bezirken“ in Teilen des Westjordanlands anbieten würde. Er hielt das Angebot Israels für unakzeptabel und provokativ. Ein anderer Beamter klagte: „Es ist uns heute klar, dass Israel keine Absicht hat, sich aus all den Gebieten, die 1967 besetzt wurden, zurückzuziehen. Wenn die Israelis und Amerikaner glauben, dass sie jemals einen palästinensischen Führer finden werden, der weniger als die Grenzen von 1967 akzeptiert, dann geben sie sich einer Illusion hin.“
    Israel schickt Hilfe nach Burma
    Israel wird sich anderen Ländern anschließen, die Burma (Myanmar), das von einem Zyklon, getroffen wurde, der mindestens 22.500 Menschenleben forderte, Hilfe angeboten haben. Das Außenministerium wird in den nächsten Tagen ein erste Hilfssendung mit Medizin und medizinischer Ausrüstung nach Myanmar schicken. Israel plant, noch weitere Hilfe zu schicken. Das Außenministerium arbeitet mit anderen israelischen Hilfsorganisationen zusammen, die dem angeschlagenen Land helfen wollen. Die Hilfsorganisation FIRST beispielsweise entsendet ein Team von zwölf Rettungsspezialisten, um den Verletzten zu helfen. Die gemeinnützige Organisation Latet wird zwei Mitarbeiter nach Myanmar schicken, damit diese sich ein Bild davon machen können, welche Notfallhilfe nötig ist. Der Geschäftsführer von Latet, Eran Weintraub, sagte, dass Hilfsarbeiter zuerst nicht in die Sturmgegenden gelassen wurden. „Obwohl die Armut und das Leid hier groß sind, füllt mich die Tatsache, dass wir vor Israels 60. Unabhängigkeit die Kraft haben, anderen Menschen Hilfe zu leisten, mit Stolz“, fügte er hinzu.
    Ausstellung öffnet seltenen Einblick in Geheimdienstaktivitäten
    Die Geheimdienstabteilung der israelischen Armee hat sich zu Ehren Israels 60-jährigen Bestehens etwas ganz besonderes ausgedacht und plant, der Öffentlichkeit die Türen zu öffnen und einen kleinen Einblick in die Aktivitäten des militärischen Geheimdienstes zu geben. In der Ausstellung soll durch ein Modell erklärt werden, wie die Hisbollah arbeitet und wie sie die libanesische Landschaft nutzt, um ihre Waffen zu verstecken. Es werden beispielsweise Abschussorte für Raketen gezeigt, von denen während des Zweiten Libanonkrieges Raketen auf Israel gefeuert wurden. Zudem werden Waffen ausgestellt, die von palästinensischen und libanesischen Organisationen gegen Israel genutzt werden. Außerdem hat die Armee einen Modelltunnel vorbereitet, der ähnlich denen ist, die von Terroristen an der israelisch-ägyptischen Grenze gebaut werden, um Waffen zu schmuggeln. Palästinenser können je nach Bodenverhältnissen bis zu 15 Metern am Tag graben. Die israelische Armee stand dieser Ausstellung erst skeptisch gegenüber, rang sich aber dann durch, einen Teil auszustellen.
    Einzigartige Reise nach Israel!
    60 Jahre Israel – 30 Jahre NAI

    Sie wollten Israel schon immer einmal aus einer ganz anderen Perspektive kennenlernen? Jetzt ist die Gelegenheit, denn wir feiern nicht nur den 60. Jahrestag Israels sondern auch das 30. Jubiläum unseres Presseblatts „Nachrichten aus Israel“. Das muss gefeiert und Gott gebührend gedankt werden! Aus diesem Anlaß haben wir Ihnen eine ganz besondere Reise mit einzigartigen und nie dagewesenen Höhepunkten zusammengestellt, die sie anderswo nicht finden werden!

    Während der Geburtstagsreise vom 22. Juni bis 2. Juli 2008 erhält jeder Teilnehmer von NAI einen Geburtstagsbonus, auch vom Staat Israel gibt es Jubiläumsüberraschungen.

    Jetzt anmelden:
    Deutschland: info@handinhandtours.de oder Telefon: 07458-9999-0
    Schweiz: info@kultour.ch oder Telefon: 052-235 1000
    Österreich: office8@moser.at oder Telefon: 0732-2240-16

    Klicken Sie hier zum Herunterladen des Informationsblattes! Einfach Klicken – Herunterladen – Abspeichern – Ausdrucken – Auslegen und an Freunde verteilen!!
    Das Wetter
    In Jerusalem werden heute bis zu 20 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 22 Grad, in Tiberias 28, am Toten Meer 32 und in Eilat bis zu 33 Grad.

    Wir wünschen Ihnen aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels, einen gesegneten Tag. Der derzeitige Wasserspiegel des Sees Genezareth liegt bei – 212,22 m unter dem Meeresspiegel (Tendenz sinkend) – der ideale Wasserstand beträgt -208,80 Meter unter dem Meeresspiegel.

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    P.S.: 10% Preisnachlass auf exklusive Israelprodukte in blau-weiß! Bis zum 15. Mai! Unser großes 60 Jahre Israel SPECIAL im Israel Basar!

    Mit einem freundlichen Schalom aus Jerusalem, Ihr nai-israel heute Redaktionsteam.

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