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    April 30

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    Mittwoch, 30. April 2008

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    Kassam-Hagel auf Sderot
    Am Mittwoch gab es bereits seit den Morgenstunden einen schweren Kassam-Beschuss auf Sderot und auf die Gaza umgebenden Städte. Am Morgen fielen acht Kassam-Raketen, die in offenen Gebieten landeten, eine nahe einer Schule in Sderot. Dies ist bereits das zweite Mal innerhalb weniger Tage, dass eine Kassam-Rakete nahe einer Schuleinrichtung einschlägt. Am Montag schlug eine Kassam-Rakete in einem Schulhof der Stadt ein. Niemand wurde dabei verletzt. Trotz der Waffenstillstandsgespräche zwischen Israel, der Hamas und anderen palästinensischen Splittergruppen, gibt es kein Ende des Kassam-Beschusses. Am Dienstag wurden 16 Raketeneinschläge gemeldet, eine Rakete verursachte schwere Schäden an einem Wohnhaus in Sderot. Außerdem wurden 20 Mörsergranaten abgeschossen.
    Lebensmittelknappheit erreicht Israel
    Auch in Israel kann man jetzt die Auswirkungen der weltweiten Knappheit an Grundnahrungsmittel spüren - dazu gehören Reis und Mehl. Israelische Berater hatten ursprünglich geglaubt, dass die Knappheit keine Auswirkungen auf Israel hätte, aber in den Nachrichten wurde bekannt gegeben, dass Preise für Reis, Mehl, Zucker, Kaffee, Öl und weitere lebensnotwendige Nahrungsmittel innerhalb der nächsten Tage um 80 Prozent steigen sollen. Viele Supermärkte haben schon die Menge von Reis, die Kunden kaufen können, limitiert. Dennoch sind viele Reisregale schon leer geräumt. Israelische Experten sagten, dass Israel durch eigenen Anbau versuchen sollte, einen größeren Schaden zu verhindern.
    Israelische Armee verlässt 50 jüdische Städte
    Die Regierung von Premierminister Ehud Olmert hat Berichten zufolge der israelischen Armee den Befehl erteilt, den Schutz der Bürger in 50 jüdischen Städten und Dörfern in Judäa und Samaria – dem sogenannten Westjordanland, das die Palästinenser als ihr eigenes Land betrachten - einzustellen. Demnach sollen 40 Städte von privaten Firmen beschützt werden, während 10 unverteidigt bleiben. Außerdem hat die israelische Armee damit begonnen Waffen, von jüdischen Einwohnern in Judäa und Samaria einzusammeln, die ihnen zum Schutz vor palästinensischen Terrorangriffen genehmigt wurden. Der rechtsorientierte israelische Gesetzgeber Aryeh Eldad sagte in einem Radiointerview, dass diese Entscheidung scheinbar getroffen wurde, um die Juden aus diesen Gegenden zu vertreiben und den Palästinensern nachzugeben.
    Schwere Wassernot in Aussicht
    Vier aufeinanderfolgende Jahre mit unzureichenden Niederschlägen und parallel dazu steigender Bevölkerungszahl, sind der Grund für ein weiteres Absinken des Wasserspiegels des See Genezareth. Sollte nicht doch noch ein Regen-Wunder geschehen, wird entsprechend der Berechnungen der Wasserbehörde der See im Juli mit 214 Meter unter dem Meeresspiegel, nicht nur die Rote, sondern die Schwarze Linie erreichen, was zur Folge hat, dass die Pumpen abgestellt werden müssen. Insgesamt hat die Wasserbehörde drei Wasserstandslinien festgelegt: die Obere Rote Linie, die Untere Rote Linie und die Schwarze Linie. Die Obere Rote Linie liegt bei –208,80 Meter, wenn diese überschritten wird, muss der Degania-Damm geöffnet werden, um ein Überfließen des Sees zu verhindern. Die Untere Rote Linie liegt bei –213 Meter, der Wasserspiegel, wenn sich die Menge der Pollutanten im Wasser zu unerwünschten Mengen mehrt. Bei der Schwarzen Linie schauen die Öffnungen der Pumprohre schon teilweise aus dem Wasser.
    Unerfüllbare Erwartungen
    Washington erwartet, dass Israel bis zum Besuch von US-Präsident George W. Bush in knapp zwei Wochen anläßlich der Feierlichkeiten zum Unabhängigkeitstag, ein Waffenstillstandsabkommen mit den Hamas-Terroristen erreicht hat. In einem übereilten Abkommen mit Hamas aber sehen Israels Militärs eine Gefahr für Israel, weil während dieser Waffenruhe gegen Israel die Hamas-Terroristen sich neu formieren und ihr Waffenarsenal auffüllen können, um später – egal aus welchem Anlass – frisch ausgerüstet gegen Israel kämpfen zu können.
    Anschläge zum Unabhängigkeitstag
    Israels Militär befürchtet, dass die Hamas-Terroristen versuchen werden, während der Feiern zu Israels 60. Staatsjubiläum massive Terroranschläge auszuführen. Die Hamas gab bekannt, dass 200.000 Palästinenser als Selbstmordterroristen bereitstehen. Ministerpräsident Ehud Olmert sprach sein Beileid darüber aus, dass im Gazastreifen eine palästinensische Mutter mit ihren vier Kindern bei einer Explosion ums Leben kam, erklärte jedoch, dass Israel damit nichts zu tun habe.
    Jubiläumsreise!
    60 Jahre Israel – 30 Jahre NAI-Reise

    Sei dabei! Vom 22. Juni bis 2. Juli 2008 findet eine besondere Geburtstagsreise nach Israel statt. Vor 60 Jahren rief David Ben-Gurion die Unabhängigkeit des Staates Israel aus und am 1. September 1978 erschien das erste Presseblatt "Nachrichten aus Israel". Das muss gefeiert und Gott gebührend gedankt werden! Jeder Teilnehmer erhält von NAI einen Geburtstagsbonus, auch vom Staat Israel gibt es Jubiläumsüberraschungen.

    Anmeldungen jetzt:
    Deutschland: info@handinhandtours.de oder Telefon: 07458-9999-0
    Schweiz: info@kultour.ch oder Telefon: 052-235 1000
    Österreich: office8@moser.at oder Telefon: 0732-2240-16

    Das Wetter
    In Jerusalem werden heute bis zu 18 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 21 Grad, in Tiberias 26, am Toten Meer 29 und in Eilat bis zu 29 Grad.

    Wir wünschen Ihnen aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels, einen gesegneten Tag. Der derzeitige Wasserspiegel des Sees Genezareth liegt bei – 212,16 m unter dem Meeresspiegel (Tendenz sinkend) – der ideale Wasserstand beträgt -208,80 Meter unter dem Meeresspiegel.

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    Set „Israel Kerzen mit Servietten“


    Die perfekte Tischdekoration bietet dieses edle Set aus Kerzen und Servietten mit wunderschönen Israelmotiven.

    2 Kerzen und 10 Servietten, jeweils bedruckt mit Israel-Fahne, der Klagemauer, dem David-Turm in Jerusalem und dem Tempelleuchter sowie der Aufschrift „Shabbat Shalom“ auf Hebräisch und Englisch. Höhe der Kerzen: 24,5 cm

    Sie können dieses Set für nur 8 Euro (inkl. Versandkosten) statt 10 Euro bis zum 30. April 2008 beim Israel Basar bestellen.

    P.S.: 10% Preisnachlass auf exklusive Israelprodukte in blau-weiß! Bis zum 15. Mai! Unser großes 60 Jahre Israel SPECIAL im Israel Basar!

    Mit einem freundlichen Schalom aus Jerusalem, Ihr nai-israel heute Redaktionsteam.

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    April 29

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    Montag, 28. April 2008

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    Israelische Armee: Gaza stellt immer noch ein großes Problem dar
    Der Generalleutnant Yoav Gallant sagte am Sonntag: „Unsere Mission in Gaza ist noch nicht beendet und es liegt noch eine schwere Zeit vor uns.” Gallant zeichnete am Sonntag Soldaten und Offiziere aus, die sich durch ihr vorbildliches Verhalten auszeichneten. Am Montag ging der Raketen-Beschuss auf Israel aus dem Gazastreifen weiter. Daraufhin führte die israelische Armee einen Luftangriff durch, bei dem fünf Palästinenser getötet und sechs verletzt wurden. Der Luftangriff zielte auf eine Gruppe bewaffneter Terroristen ab. Ob diese getroffen wurden, ist noch unklar. Zuvor war ein israelischer Soldat verletzt worden.
    Hamas unterbricht Kraftstoffzufuhr nach Gaza
    Laut der Palestinian Petroleum Authority griffen am Sonntag Hamas-Milizen in der Nähe der Nahal Oz-Grenze Lastwagen an, die mit Kraftstoff beladen waren, so dass diese gezwungen waren umzukehren. Die Ladungen waren für die Hilfs- und Entwicklungsorganisation der UN (UNRWA) und Krankenhäuser im Gazastreifen bestimmt. Dutzende von Hamas-Milizen warfen Steine und eröffneten das Feuer auf die Lastwagen. Diese sollten Kraftstoff von Israel erhalten, nachdem es zu einem Abkommen kam, dass Israel 250.000 Liter Kraftstoff liefern solle, um die Palästinenser des Gazastreifens mit Essen versorgen zu können. Das Gesundheitsministerium der Palästinensischen Autonomiebehörde beschuldigte die Hamas, die Kraftstoffzufuhr zu Krankenhäusern und Kliniken im Gazastreifen zu blockieren. Dies ist nicht der erste Vorfall dieser Art. Einerseits greifen die Hamas-Milizen die Kraftstofflieferanten an, andererseits forderte die Hamas-Regierung am Sonntag die Kraftstoffgesellschaft auf, den Streik zu beenden und die palästinensische Bevölkerung weiterhin zu beliefern. Selbst die EU gab eine Erklärung ab, die die Hamas beschuldigt an der Ölkrise im Gazastreifen schuld zu sein.
    Frieden mit Syrien?
    Während der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan versucht Friedensgespräche zwischen Syrien und Israel einzuleiten und auch der israelische Premierminister Ehud Olmert bereits sagte, dass er bereit wäre, die Golanhöhen aufzugeben, sollte es zu einer Friedenslösung mit Syrien kommen, scheint der syrische Präsident Bashar Assad noch nicht zu einem Frieden bereit zu sein. Er erzählte der Zeitung Al-Watan am Sonntag, dass Israels Bereitschaft die Golanhöhen Syrien zu überlassen eine „erstes Anzeichen“ für einen möglichen Friedensprozess sei, dass aber die Zeit noch nicht reif sei für direkte Verhandlungen. Assad ist gegen geheime Gespräche und fordert, dass Gespräche in aller Öffentlichkeit stattfinden sollten und dass diese Gespräche von den USA überwacht werden sollten. Direkte Gespräche zwischen Damaskus und Jerusalem fanden seit 2000 nicht mehr statt. Ein nicht genannter hoher israelischer Angestellter sagte: „Frieden mit Syrien ist in Israels Interesse, unter der Bedingung, dass Damaskus sich von der Achse des Bösen abwendet.“
    Schass Knesset-Mitglied zu 18 Monaten Haft verurteilt
    Das Jerusalemer Bezirksgericht hat am Sonntag den Knesset-Abgeordneten der sefardischen Schass-Partei, Shlomo Beniziri, wegen Bestechung zu 18 Monaten Haft und 80.000 Schekel (15.000 Euro) Bußgeld verurteilt. Das Gericht entschied auch, dass es sich um eine moralische Schandtat handele. Nach dieser Gerichtsentscheidung wird Beniziri automatisch von seiner Mitgliedschaft in der Knesset suspendiert. Das Urteil fiel sehr mild aus, nachdem die Staatsanwaltschaft eine siebenjährige Gefängnisstrafe und die Zahlung eines hohen Bußgeldes forderte. „Die Verstöße Beniziris geschahen nicht aus Versehen und zogen sich über mehrere Jahre hin. Sie wurden von einer Person getätigt, die einen einflußreichen Posten besetzt, der Unbestechlichkeit und unvoreingenommenes logisches Denken erfordert“, sagte Richter Yaakov Tzaban. Beniziri beteuerte nach der Urteilsfällung immer noch seine Unschuld. Der äthiopische Rabbi Mazor Bahaina wird in Zukunft Beniziris Posten bekleiden.
    Exodus-Befehlshaber Yossi Harel stirb im Alter von 90 Jahren
    Yossi Harel, der Befehlshaber des illegalen jüdischen Immigrantenschiffs Exodus ist am Samstag im Alter von 90 Jahren in Tel Aviv verstorben. „Er gehörte zu einer Generation von Riesen. Er kämpfte unerschrocken für den Staat Israel und schützte und stärkte ihn“, sagte seine Tochter Sharon über ihn. „Sein tapferer Geist kennzeichnete sich durch seine Bescheidenheit, seine Großzügigkeit und seine Leidenschaft aus. Die Reise der Exodus wurde zum Symbol des jüdischen Kampfes für einen Staat. Das Schiff war beladen mit 4500 Holocaust-Überlebenden und wurde von den Engländern im Juli 1947 zurückgeschickt, als es die Küste Palästinas erreichte. Harel leitete vier der 66 Schiffe mit illegalen jüdischen Flüchtlingen nach Palästina, das unter dem Britischen Mandat stand. „Insgesamt brachten wir 100.000 Menschen, doch war das der blutigste Krieg, den wir jemals hatten. Im Unabhängigkeitskrieg gab es 600.000 Juden und wir verlorgen 6000 – ein Prozent. Bei dem Versuch die Blockade der Briten zu durchbrechen, ertrunken 3000 Menschen im Schwarzen Meer – drei Prozent“, reflektierte Harel vor einigen Jahren. „Trotz all der Todesopfer kamen sie und hörten nicht auf zu kommen. Eine zerstörte Nation kam wieder zum Leben“, sagte er.
    Das Wetter
    Die Temperaturen bleiben gleich. In Jerusalem werden heute bis zu 22 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 22 Grad, in Tiberias 25, am Toten Meer 30 und in Eilat bis zu 32 Grad.

    Wir wünschen Ihnen aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels, einen gesegneten Tag und eine erfolgreiche neue Woche. Der derzeitige Wasserspiegel des Sees Genezareth liegt bei – 212,16 m unter dem Meeresspiegel (Tendenz sinkend) – der ideale Wasserstand beträgt -208,80 Meter unter dem Meeresspiegel.

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    Dienstag, 29. April 2008

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    Luftangriff mit toten Zivilisten soll untersucht werden
    In dem israelischen Luftangriff am Montag wurde auf zwei Terroristen geschossen, die auch getötet wurden. Kurz darauf jedoch geschah eine zweite Explosion, als die zwei Säcke, die die Terroristen bei sich trugen und die etwa 100 kg Sprengstoff enthielten, in die Luft gingen. Dadurch wurden die Frau und ihre vier Kinder getötet, die sich anscheinend nahe zu dem Ort befanden, dies ergab die erste Untersuchung des Militärs kurz nach dem Geschehen. Dennoch wurde ein Oberst eingesetzt, um den Fall tiefgründiger zu untersuchen. Die Ergebnisse sollen innerhalb von 48 Stunden vorgelegt werden. Verteidigungsminister Ehud Barak sagte, dass die Hamas für den Tod von Zivilisten in Gaza verantwortlich sei: „Die Hamas, die innerhalb von bevölkerten Gebieten agiert und ihre Sprengsätze in Wohngegenden lagert, ist auch verantwortlich für den Tod von Zivilisten während dieser Einsätze.“ Trotz der vielen Warnungen von Terrorgruppen als Reaktion auf den Luftangriff, scheint es, als wären palästinensische Organisationen weiterhin an einem Waffenstillstandsabkommen mit Israel interessiert. Gespräche für ein solches Waffenstillstandsabkommen beginnen heute in Kairo. Auch die Hamas wird an diesen Gesprächen teilnehmen. Gleichzeitig gaben die Gruppen dennoch bekannt, dass sie sich auf eine weitere Offensive der israelischen Armee Ende des Monats vorbereiten würden.
    Amos-3 ins All gestartet
    Der israelische Kommunikationssatellit Amos 3 ist gestern früh erfolgreich von der Raketenbasis Baikonur in Kasachstan aus ins All gestartet. Der Start sollte bereits vor vier Tagen erfolgen, war jedoch wegen einer technischen Fehlfunktion verschoben worden. Der von den Israel Aerospace Industries für das Unternehmen Spacecom entworfene und gebaute Satellit soll das Vorgängermodell Amos 1 ersetzen, das seit 12 Jahren in Betrieb ist. Der Start des Satelliten ist als Teil der 60-Jahr-Feiern Israels angelegt worden. Amos 3, der das 60-Jahre-Logo mit sich ins All trägt, hat etwa 170 Millionen Dollar gekostet und soll mindestens 18 Jahre lang arbeiten.
    Spannungen im Norden?
    Die libanesische Armee berichtete, am Montag zwölf „feindliche“ Kampfflugzeuge der israelischen Luftwaffe über Beirut und anderen Orten des Landes gesichtet zu haben. Vier Flugzeuge wurden über dem Mittelmeer nahe der Stadt Byblos im Norden gesichtet, die dann in Richtung Osten flogen, bevor sie zurück zu den „besetzten Gebieten“ flogen, hieß es. Die Flugzeuge sollen sich eine Stunde lang im libanesischen Luftraum aufgehalten haben. Die israelische Armee äußerte sich nicht zu dieser Aussage. Unterdessen sagte Israel, dass die UNIFIL-Truppen, die im Libanon stationiert sind, nicht über alle illegalen Hisbollah-Aktivitäten informieren und dass die Hisbollah das Waffenstillstandsabkommen, das am Ende des zweiten Libanonkrieges unterzeichnet wurde, missachtet. Laut dem Waffenstillstandsabkommen ist es Mitgliedern der Hisbollah verboten, die entmilitarisierte Zone nahe der israelischen Grenze zu betreten.
    PA zeigt wahres Gesicht
    Geht es nach den Palästinensern, soll Würdenträgern, die an Israels Unabhängigkeitsfeiern teilnehmen werden, aus dem Weg gegangen werden, wenn sie das sogenannte Westjordanland besuchen. Dazu gehören Präsidenten, Ministerpräsidenten und andere Würdenträger. Palästinensische Beamte sagten, dass die Entscheidung des palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas und seiner Regierung im Westjordanland, zeitweilig Würdenträger aus aller Welt zu boykottieren, die an den Feiern zum Unabhängigkeitstag teilnehmen würden, einen symbolischen Protest darstellen soll. Das Treffen mit Bush in Ägypten nach den 60-Jahr-Feiern soll wie geplant stattfinden. Während die Palästinenser darunter leiden, dass keine Friedenslösung gefunden wird, scheint die Unterstützung für den Terror zuzunehmen. In Hebron verurteilte ein Gericht der Palästinensischen Autonomiebehörde am Montag einen 25-jährigen Mann zum Tode, da er Israel Informationen zukommen ließ, die zur Tötung von vier Terroristen führten. Emad Saad, der Angeklagte, leugnete dies nicht. Samih Staidi, ein Mitglied der offiziellen bewaffneten Miliz der Palästinensischen Autonomiebehörde drückte seine Zufriedenheit über die Gerichtsentscheidung aus: „Dies soll denjenigen als Beispiel dienen, die ihr Heimatland und ihr Volk verraten.“
    Mofaz zu Rice: Hisbollah kontrolliert Südlibanon
    Verkehrsminister Shaul Mofaz erzählte der US-Außenministerin Condoleezza Rice in einem Gespräch am Montag, dass Israel höchst besorgt sei über die wachsende Stärke der Hisbollah im Südlibanon. Die Gruppe habe die Anzahl der in ihrem Besitz befindlichen Waffen, verdoppelt und es wäre der Gruppe mittlerweile möglich, recht öffentlich diese Waffen zu transportieren und sich dadurch relativ schnell stark zu bewaffnen. In den vergangenen Tagen wurde aufgedeckt, dass die im Libanon stationierten UNIFIL-Truppen über die Anwesenheit der Hisbollah keine Angaben gemacht hatten, da sie sich vor Übergriffen fürchteten. Mofaz warnte davor, dass sich die Hisbollah auf einen nächsten Krieg vorbereite und fügte hinzu, dass die Resolution 1701 des Sicherheitsrats keine Substanz mehr hätte. „Die Anwesenheit von UNIFIL und Truppen der libanesischen Armee im Südlibanon ist unbedeutend und stellt kein Hindernis in der Stärkung der Hisbollah dar“, sagte Mofaz. Zusätzlich warnte er davor, die Golanhöhen an Syrien abzutreten.
    „Soldat“ auf vier Rädern
    Die Erfindung eines neuen Fahrzeugs mit dem Namen „Guardium“, das ohne Fahrer durch Städte navigieren kann, ist bahnbrechend. Das Fahrzeug funktioniert wie eine Art Roboter und kann Kreuzungen, Verkehrs- und Straßenmarkierungen erkennen. Es ist geeignet, um Grenzen zu kontrollieren, da es Kameras besitzt, die ständig die Umgebung absuchen. Die Kameras suchen einen Bereich von 360 Grad ab. Sobald etwas Verdächtiges wahrgenommen wird, wird der „Fahrer“, der die Geräte überwacht, alarmiert. Erez Peled, Generaldirektor von G-Nius Unmanned Ground Systems, der Firma, die den Roboter entwickelte, sagte: „Vertreter von Armeen, die hohe Opferzahlen durch Gefahren wie Bomben am Straßenrand verbuchen, sind von diesem Produkt begeistert.“ Die israelische Armee wollte sich nicht weiter zu diesem Fahrzeug äußern, da es noch nicht eingesetzt wurde. Jedes Fahrzeug hat einen Wert von circa 385.000 Euro ohne die zusätzlichen Überwachungsgeräte.
    Das Wetter
    Die Temperaturen sinken drastisch ab und es wird mit örtlichen Niederschlägen gerechnet. In Jerusalem werden heute bis zu 18 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 20 Grad, in Tiberias 25, am Toten Meer 28 und in Eilat bis zu 29 Grad.

    Wir wünschen Ihnen aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels, einen gesegneten Tag. Der derzeitige Wasserspiegel des Sees Genezareth liegt bei – 212,16 m unter dem Meeresspiegel (Tendenz sinkend) – der ideale Wasserstand beträgt -208,80 Meter unter dem Meeresspiegel.

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    Set „Israel Kerzen mit Servietten“


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    2 Kerzen und 10 Servietten, jeweils bedruckt mit Israel-Fahne, der Klagemauer, dem David-Turm in Jerusalem und dem Tempelleuchter sowie der Aufschrift „Shabbat Shalom“ auf Hebräisch und Englisch. Höhe der Kerzen: 24,5 cm

    Sie können dieses Set für nur 8 Euro (inkl. Versandkosten) statt 10 Euro bis zum 30. April 2008 beim Israel Basar bestellen.

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    April 25

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    Mittwoch, 23. April 2008

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    Jerusalem: Protest gegen Gesäuertes zu Pessach
    Hunderte von ultra-orthodoxen Israelis haben gestern auf dem Jerusalemer Schabbat-Platz gegen das Gerichtsurteil protestiert, das den Verkauf von gesäuertem Brot (und damit für Pessach nicht koscher) erlaubt. Ihnen gegenüber standen 10 säkulare Israelis, die meisten von ihnen aus Tel Aviv, die für dieses Gerichtsurteil und für die Freiheit der Israelis in Bezug auf Religion demonstrierten. „Jeder sollte so leben dürfen, wie er gern möchte“, argumentierten sie. Die ultra-orthodoxen Rabbiner, wie Yitzhak Weiss, warnten dagegen und verglichen jene, die zu Pessach gesäuertes Brot essen, mit dem „bösen Sohn“ aus der Pessach-Haggadah. „Wir müssen unsere Stimmen erheben, weil zum ersten Mal seit 60 Jahren, in denen wir einen jüdischen Staat haben, ein Gesetz verabschiedet wurde, das die Seele der israelischen Menschen verletzt“, so der Rabbi. Proteste vor Läden, die Gesäuertes verkaufen, begannen schon einen Tag vor dem Beginn der Festtage und werden sich warscheinlich bis zum Ende hinziehen. In Jerusalem sagte ein Student gegenüber der israelischen Presse: „Alles hat mit der Provokation von Jerusalems Bürgermeister Lupolianski begonnen, der letztes Jahr Kontrolleure in die Läden schickte, um herauszufinden, wer gesäuertes Brot verkauft. Wäre dies nicht geschehen, würden die meisten Leute gar nicht wissen, dass in Jerusalem soetwas verkauft wird.“
    Syrischer Bericht: Olmert will Golan hergeben
    Der türkische Präsident Erdogan hat gegenüber Syrien erklärt, der israelische Premierminister Olmert sei bereit, den Golan vollständig aufzugeben, um einen Frieden mit Syrien zu schaffen. Das berichtete die unabhängige Press-Shams Webseite aus Damaskus mit Berufung auf diplomatische Quellen. Erst vor einigen Tagen hat der syrische Präsident Bashar Assad Olmerts Bemerkungen bestätigt, dass Jerusalem und Damaskus durch einen Dritten Gespräche führen, um die Friedensverhandlungen zwischen den beiden Ländern wieder aufleben zu lassen.
    Grenzübergang wiedereröffnet
    Der Nahal Oz Grenzübergang zum Gazastreifen, der vor zwei Wochen wegen des Terroranschlags, bei dem zwei Israelis getötet worden waren, geschlossen wurde, wird heute wieder öffnen. Israel wird allerdings nur die Lieferung von Diesel für Gazas Elektrizitätswerke herüberlassen, Benzin soll den Grenzübergang nicht passieren. Nahal Oz wurde letzte Woche zwar teilweise wieder geöffnet, aber nach erneutem Beschuss von palästinensischen Terroristen auf Transportfahrzeuge musste der Übergang wieder ganz geschlossen werden. Aus Gaza hieß es gestern, aufgrund der Benzinknappheit stehe ein Kollaps der Versorgung mit Elektrizität bevor, auch die medizinische und die Abwasserversorgung könne demnächst nicht mehr geleistet werden. Israel sieht sich hier mit einem Dilemma konfrontiert. „Auf der einen Seite wollen wir keine humanitäre Krise im Gazastreifen und auch nicht, dass die Hamas damit einen Trumpf in ihrer Hand hat und Israel die Schuld für eine Krise geben kann, aber auf der anderen Seite geht es hier um konkrete Terrorbedrohungen. Wir versuchen die Gefahr für diejenigen zu senken, die an den Übergängen arbeiten“, sagte ein israelischer Sicherheitsbeamter. Die Hamas attackiere die Grenze nur mit dem Ziel, dass die Übergänge wieder geschlossen werden und sich die Krise in Gaza verschlimmert, was zur Folge hat, dass sich die internationale Aufmerksamkeit auf die Palästinenser lenkt und damit auch die Unterstützung der Weltgemeinschaft.
    Palästinenser in Gaza wollen noch mehr Terror
    Über 65 Prozent der Palästinenser in Gaza unterstützen weiterhin Selbstmordanschläge gegen israelische Zivilisten, so ein Bericht, der vom Arab Jerusalem Media and Communication Center herausgegeben wurde. 69 Prozent sind einer Friedenslösung mit Israel „pessimistisch“ oder „sehr pessimistisch“ gegenüber eingestellt. Die Umfrage ergab außerdem, dass die Hälfte der Gazabewohner den Premierminister der Palästinensischen Autonomiebehörde Isamil Haniyeh (Hamas), mag, obwohl 81 Prozent glauben, dass sich die wirtschaftlichen Umstände unter seiner Herrschaft verschlechtert haben. Knapp 50 Prozent der palästinensischen Bevölkerung in Gaza glaubt, dass der Raketenbeschuss auf die israelische Zivilbevölkerung „nützlich“ sei, aber nur 31,4 Prozent sind der Meinung, dass der Beschuss „sinnlos“ sei. Diese Ergebnisse ergab eine Umfrage mit 439 Arabern aus Gaza. Die Statistik hat nur einen Fehlerspielraum von drei Prozent.
    Ärztebestechung in Gaza
    Laut Angaben des israelischen Sicherheitsdienstes Shabak bestachen Palästinenser in Gaza lokale Ärzte, damit diese sie für ernsthaft krank erklärten und sie somit eine Behandlung in Israel erhalten könnten. „In der letzten Zeit wird die humanitäre Politik Israels zunehmend ausgenutzt durch betrügerische medizinische Bescheinigungen, die Ärzte im Gazastreifen gegen Bestechungsgeld ausstellen. Dies, sowie die Bitte, Terroristen nach Israel für medizinische Behandlungen einzuschleusen, erhöht die Gefahr für die Staatssicherheit“, so ein Sprecher der Shabak. Dies war eine Reaktion auf die Anschuldigungen von Seiten der Organisation „Ärzte für Menschenrechte“ (Physicians for Human Rights), die Israel beschuldigte, die lebensrettende Behandlung von zwölf Krebspatienten verhindert zu haben. Zusätzlich hätte die Shabak weiteren Patienten die Durchreise zur Behandlung in Jordanien und Ägypten verboten, so die Anschuldigungen. Die Shabak antwortete darauf, dass sie nicht allein verantwortlich sei für die Entscheidungen, ob ein Patient in Israel behandelt werden könne oder nicht.
    Das Wetter
    Hitzewelle in Israel: In Jerusalem werden heute bis zu 37 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 38 Grad, in Tiberias 41, am Toten Meer 42 und in Eilat bis zu 40 Grad.

    Wir wünschen Ihnen aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels, einen gesegneten Tag.

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    April 24

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    Donnerstag, 24. April 2008

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    Assad bestätigt: Olmert will Golan aufgeben
    Der syrische Präsident Bashar Assad hat gegenüber der arabischen Zeitung “Al Watan” (Qatar) bestätigt, dass der israelische Ministerpräsident Ehud Olmert seine Bereitschaft ausgedrückt habe, den Golan im Gegenzug für Frieden an Syrien abzugeben. Assad sagte, dass der türkische Premier Recep Erdogan, der als Mittelsmann zwischen Israel und Syrien fungiert, ihm Informationen bezüglich ”Israels Willen, aus dem Golan abzuziehen, um Frieden mit Syrien zu schaffen”, gegeben habe.

    Westliche Dipomaten haben gestern erklärt, dass es mithilfe von Erdogan über Monate hinweg ein Informationsaustausch zwischen Jerusalem und Damaskus gegeben habe, wobei Israel klar gemacht habe, dass ein Friedensvertrag mit Syrien davon abhänge, jegliche Unterstützung Syriens für die Hamas zu beenden und den politischen Leiter dieser Terrororganisation, Khaled Mashaal, aus Damaskus auszuweisen sowie die Unterstützung der Hisbollah einzustellen und sich vom Iran zu distanzieren. Erdogans nächstes geplantes Treffen mit Bashar soll am Samstag stattfinden.
    Lybien vergleicht Gaza mit KZ
    Nachdem am Mittwoch während einer Nahost-Debatte des UN Sicherheitsrates Lybien die Situation im Gazastreifen mit den „Konzentrationslagern der Nazis“ verglichen hatte, verließen etliche Botschafter, allen voran der aus Frankreich, den Saal. Wie ein anwesender Diplomat hinterher berichtete, hat Frankreichs UN Botschafter Jean-Maurice Ripert nach dem Vorwurf des lybischen Botschafters Giadalla Ettalhi bezüglich eines “Gaza-KZs” seine Kopfhörer abgenommen und demonstrativ den Saal verlassen, wobei ihm etliche westliche Botschafter folgten. Der syrische UN Botschafter Bashar Jaafari erklärte nach der Debatte gegenüber Journalisten: “Leider veranstalten diejenigen, die beklagen, Opfer des Genozids (im 2. Weltkrieg) zu sein, genau den selben Genozid an Palästinensern. Wir im Sicherheitsrat müssen ordentliche Lösungen für diese Krise finden, insbesondere für die israelische Verfolgung der Palästinenser”, so der Syrer. Der Vorfall ereignete sich, während 15 Mitglieder des Rates sich auf eine Kompromiss-Erklärung einigen wollten, in der es um die humanitäre Situation in Gaza geht.
    Graumann kritisiert deutsche Geschäfte mit Iran
    Israelische Medien berichteten heute, dass der Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dieter Graumann, die Handelsbeziehungen zwischen Deutschland und Iran scharf kritisiert hat. Das Geschäft floriere während die Moral den Bach runter gehe. Deutsche Firmen machen Geschäfte mit einem Land, das den neuen Holocaust propagiere, tadelte Graumann auf einer Veranstaltung Anfang der Woche zu Ehren des 60. Jahrestags Israels. “Das miserable Profitmachen ist ein Skandal”, so Grauman auf der Veranstaltung der Konrad Adenauer Stiftung.
    Erfolgreiche Darmtransplantation
    In Israel ist erstmals erfolgreich eine Darmtransplantation durchgeführt worden. Der 16-jährigen Israelin Liraz wurde ein Darm eingepflanzt, nachdem sie 12 Jahre mit einer Magensonde künstlich ernährt werden musste. Neben dem Darm wurde auch der Magen, die Leber und eine Bauchspeicheldrüse eingepflanzt. Die Operation im Schneider Kinderkrankenhaus in Petah Tikwa konnte durchgeführt werden, da ein 12-Jähriger als Organspender in Frage kam. Der Junge war beim Spielen unter einem Sandhaufen begraben worden und konnte nicht mehr gerettet werden. Erst vor zwei Monaten hatte er seiner Mutter zufolge gesagt, er wolle im Falle seines Todes seine Organe spenden. Für die 16-Jährige beginnt nach der 14-stündigen Operation ein neues Leben. Sie hat seit einer missglückten Operation im Alter von vier Jahren keine feste Nahrung mehr zu sich nehmen können und einen Großteil ihrer Zeit im Krankenhaus verbracht.
    Das Wetter
    Weiter Hitze in Israel: In Jerusalem werden heute bis zu 34 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 32 Grad, in Tiberias 39, am Toten Meer 40 und in Eilat bis zu 42 Grad. Zum Wochenende werden die Temperaturen sinken, in einigen Gegenden Israels wird sogar Regen erwartet.

    Wir wünschen Ihnen aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels, einen gesegneten Tag und ein erholsames Wochenende.

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    Set „Israel Kerzen mit Servietten“


    Die perfekte Tischdekoration bietet dieses edle Set aus Kerzen und Servietten mit wunderschönen Israelmotiven.

    2 Kerzen und 10 Servietten, jeweils bedruckt mit Israel-Fahne, der Klagemauer, dem David-Turm in Jerusalem und dem Tempelleuchter sowie der Aufschrift „Shabbat Shalom“ auf Hebräisch und Englisch. Höhe der Kerzen: 24,5 cm

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    April 22

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    Dienstag, 22. April 2008

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    Christliche Pilger am Jordan
    Die israelische Armee hebt vorübergehend am Dienstag und Mittwoch eine militärische Ausgangssperre auf, um Tausenden von christlichen Pilgern zu ermöglichen, zu dem Ort am Jordanfluss (in der Nähe von Jericho) zu pilgern, an dem der Tradition zufolge Jesus von Johannes dem Täufer getauft wurde. Seit dem Ausbruch der Zweiten Intifada im Jahr 2000 hält die israelische Armee diese Stätte geschlossen. Zweimal im Jahr – an Weihnachten und Ostern - wird es jedoch Pilgern ermöglicht an die Stelle, die im Arabischen Qasr el-Yahud genannt wird, zu reisen. Es werden Teilnehmer aus der ganzen Welt erwartet. Es werden hauptsächlich Griechisch-Orthodoxe, Äthiopier, Kopten und Syrisch-Orthodoxe Gemeinden teilnehmen. Die Ostkirche feiert Ostern einen Monat nach der Westkirche, da es Unterschiede im gregorianischen und julianischen Kalender gibt. Das Osterfest der Ostkirche findet daher immer nach Pessach statt.
    Kassam-Rakete verletzt Jungen
    Amir Arad, ein vierjähriger Junge, wurde am Montag leicht verletzt, als eine Kassam-Rakete im Kibbuz Gevim im westlichen Negev landete. Sein Vater gab an, dass die Familie genau zur Zeit des Alarms den Kibbuz erreichte und es nicht schaffte, sich rechtzeitig in Sicherheit zu bringen. Die Splitter, die durch den Einschlag in die Luft flogen, durchbohrten das Auto, in dem der Junge saß, und verletzten ihn leicht an der Schulter. Er wurde zur medizinischen Betreuung ins Krankenhaus gebracht. Auch drei Palästinenser in Beit Hanoun im Gazastreifen wurden durch eine Kassam-Rakete verletzt. Die Rakete wurde scheinbar auf israelisches Gebiet abgefeuert, landete aber im Gazastreifen. Laut palästinensischen Angaben wurde die Rakete von der israelischen Armee abgefeuert. Dies ist nicht das erste Mal, das Zivilisten in Gaza durch palästinensische Raketen verletzt werden. Vor zwei Wochen wurde ein palästinensischer Landwirt durch eine Kassam-Rakete getötet.
    Israelische Armee vereitelt Angriff am Erez-Grenzübergang
    Am späten Montagabend konnte ein Terrorangriff am Erez-Grenzübergang zum Gazastreifen durch die israelische Armee verhindert werden. Laut Angaben des Armeeradios wurden drei bewaffnete Palästinenser entdeckt, die sich dem Grenzzaun näherten. Daraufhin feuerte die Luftwaffe eine Rakete auf sie ab. Dabei wurde einer der drei Terroristen getötet. Die Soldaten der Givati Brigaden eröffneten das Feuer auf die übrigen zwei Terroristen. Die beiden Bewaffneten wurden dabei getötet. In deren Besitz wurden Raketen, Waffen und Handgranaten gefunden. Im vergangenen Jahr gelang es der israelischen Armee 186 Terrorangriffe zu vereiteln. Währenddessen wurde der Kommandant, der während des Terrorangriffs am Nahal Oz-Terminal vor zwei Wochen verantwortlich war, seiner Position enthoben, da er es laut Angaben des Stabschef General Gabi Ashkenazi nicht schaffte, den Angriff, bei dem zwei israelische Zivilisten ums Leben kamen, planmäßig zu beenden. Es wurden lediglich zwei der vier Terroristen getötet.
    Israelisch-arabisches Engagement für den Umweltschutz
    Vor einer Wochen nahmen zwei Gruppen von israelisch-arabischen Schülern im Norden des Landes an einer Umweltaktion teil, um zu zeigen, dass ihnen die Natur und der Naturschutz am Herzen liegen. Die Schüler sammelten Müll auf, den Menschen in Galiläa achtlos auf die Straße geworfen hatten. Mahmud Omar, der Direktor der Schule in Shagur, sagte, dass der Umweltschutz ein sehr wichtiges Thema an der Schule sei: „Jeder versteht, dass Plastiktüten in Supermärkten bald der Vergangenheit angehören werden.“ Umweltschützer sagen, dass der Schutz der Umwelt und der Respekt der Natur eine lange Tradition haben in der palästinensischen Kultur. Der Umweltschutzverband der Städte um Beit Natufa herum bringt Jugendlichen die Umwelt näher. Der Mangager des Umweltschutzverbandes, Hussein Trabiyah, sagte: „Wir alle verstehen, das Luft- und Wasserverschmutzung schädigend sind.“
    Bericht: Moslemischer Antisemitismus ist eine 'strategische Bedrohung' für Israel
    Moslemischer Antisemitismus nimmt in seinem Ausmaß und Extremismus stetig zu, so weit, dass er zu einer strategischen Bedrohung für Israel geworden ist. Dies ist das Ergebnis eines 180 Seiten langen Berichts, der vom halb-offiziellen Intelligence and Terrorism Information Center (ITIC) für israelische Entscheidungsträger erstellt wurde. Laut dem Bericht führe diese Art von Antisemitismus, die den Moslems schon in jungen Jahren eingetrichtert wird, dazu, dass der Friedensprozess zum Scheitern verurteilt ist und dass Gespräche zwischen Israel und moslemischen Ländern scheitern. Außerdem rechtfertigt der Antisemitismus der Moslems, der neue Interpretationen in der islamischen Geschichte und Schrift findet, die Vernichtungspolitik. Das Ziel des islamisierten Antisemitismus sei es, den Israel-Palästina-Konflikt von einem örtlichen Konflikt, der durch Kompromisse gelöst werden könnte, zu einem historischen, kulturellen und existenziellem Kampf für die Überlegenheit des Islam zu machen. „Der Antisemitismus, der den Holocaust gefüttert hat, ist nicht tot, er gedeiht“, kommentierte Dr. Reuven Erlich, der der Leiter des Forschungsteams ist.
    Das Wetter
    In Jerusalem werden heute bis zu 33 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 27 Grad, in Tiberias 35, am Toten Meer 35 und in Eilat bis zu 41 Grad.

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    April 16

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    Mittwoch, 16. April 2008

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    3 tote israelische Soldaten
    Wie israelische Medien berichteten, wurden bei einem schweren Schussgefecht im westlichen Negev am Mittwoch nahe des Sicherheitszauns in Gaza Stadt 3 israelische Soldaten getötet. Einer der getöteten Soldaten war der 19-jährige Matan Ovdati aus einem Moschav im Negev. Die Givati-Kampfeinheit war nahe dem Kibbuz Beeri mit Anti-tank-Raketen attackiert worden, nachdem sie in den Gazastreifen eingedrungen waren, um Terroristen zu verhaften. Laut palästinensischen Angaben wurden bei den Kämpfen auch vier Hamas-Terrorist getötet. Die Soldaten erhielten Hilfe aus der Luft von Helikoptern und Flugzeugen. Dabei wurden fünf Palästinenser verletzt. Am Dienstag wurde ein weiterer Soldat von einem Scharfschützen verletzt. Die Luftstreitkräfte griffen zwei militante Palästinenser an, dabei wurde einer getötet und einer verletzt. Die israelische Armee führt seit Dienstag eine Razzia in Ramallah durch, bei der 10 Häuser von Hamas-Mitgliedern umstellt wurden. Es handelte sich um Routinefestnahmen.
    Jerusalems Bürgermeister bittet Geschäftsinhaber Tradition zu wahren
    Einige Stunden nachdem Generalstaatsanwalt Menachem Mazuz die Gerichtsentscheidung, den Verkauf gesäuerter Produkte während Pessach zu erlauben, billigte, mahnte der Jerusalemer Bürgermeister Uri Lupolianski Geschäftsinhaber, dies nicht zu tun. Lupolianski schrieb an die Geschäftsinhaber: „Ich bin kein Freund von Zwang, sondern von Dialog.“ In diesem Brief schrieb er auch, dass Jerusalem eine einzigartige Stadt mit verschiedenartigen Gemeinden ist, die harmonisch Seite an Seite leben sollten und einander respektieren sollten. Er beendete seinen Brief folgendermaßen: „Als der Bürgermeister Jerusalems wende ich mich an Sie und bitte Sie darum auch in diesem Jahr, während Pessach, die gewöhnlichen Traditionen in Jerusalem fortzuführen.
    UN ruft zur Entwaffnung der Hisbollah auf
    Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen rief am Dienstag dazu auf, die Hisbollah und andere Milizen im Libanon zu entwaffnen und einen permanenten Waffenstillstand herbeizuführen. Außerdem soll eine Langzeitlösung gefunden werden. Die blaue Linie, die die Vereinten Nationen entlang der Grenzen ziehen, soll respektiert werden. Die 15 Mitglieder des Sicherheitsrates verpflichteten sich zur „Durchführung aller Regelungen der Resolution 1701“. Darin wird auch festgelegt, dass jegliche Waffenlieferungen beendet werden müssen. Der Sicherheitsrat bittet die Regierungen die Grenzen und die Grenzübergänge zu sichern.
    Abbas ehrt Fahrer des Sbarro-Mörders
    Die höchste Medaille, die von der PLO vergeben wird - das Al-Quds Ehrenzeichen - soll zwei Terroristinnen übergeben werden, die geholfen haben Israelis zu töten. Eine der beiden ist die Fahrerin, die den Selbstmordattentäter, der sich im Sbarro-Restaurant in die Luft sprengte und dabei 15 Menschen mit in den Tod riss und weitere 130 verletzte, zum Tatort fuhr. Ganz allein der Präsident der Palästinensischen Autonomiebehörde hat das letzte Wort darüber, wem „die Ehre gebührt“, diese Medaille zu erhalten. Lesen Sie mehr darüber in der nächsten israel heute Ausgabe!

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    80% der Gaza-Einwohner wollen auswandern
    Vier Fünftel (80 Prozent) der Einwohner Gazas bezeichnen die Lage in Gaza als sehr schwierig und ziehen deshalb in Betracht, auszuwandern. Dies ergab eine Studie des in Gaza gelegenen Institus für Entwicklungsstudien. Die Bewohner Gazas kommen schwer mit der wirtschaftlichen Situation zurecht. Laut Angaben des Instituts wollen 44 % definitiv auswandern. Die Studie, die durchgeführt wurde, um Israel unter Druck zu setzen, die ökonomische Entwicklung in Gaza zu ermöglichen, zeigt auch, dass sich die ökonomischen Bedingungen extrem verschlechtert haben seitdem die Hamas 2007 die Kontrolle übernahm. Dies hat hauptsächlich mit der Schließung von Grenzübergängen zu tun. Dr. Mahmoud al-Hebash aus der Regierung von Salam Fayyad machte in einer saudischen Zeitung die Hamas dafür verantwortlich, da sie Israel Entschuldigungen dafür gibt, die Blockadepolitik weiterzuführen.
    Peres in Warschau
    Israels Staatspräsident Schimon Peres nahm am Dienstag an einer Zeremonie teil, die an den 65. Jahrestag des Warschauer Ghettoaufstandes erinnern soll. Dabei sagte er: “Durch Frieden rächen die Mächte des Lichtes die Aktionen der dunklen Mächte.“ Der polnische Staatspräsident Lech Kaczyñski erinnerte daran, dass man das während des Holocausts Geschehene nie vergessen dürfe. Gemeinsam legten die beiden Staatspräsidenten Kränze am Denkmal für die Helden des Ghettos nieder. Während der Gedenkfeier, an der Hundert von Studenten, Holocaust-Überlebenden, Soldaten etc. teilnahmen, sagte Peres: „Die Mehrheit der aufständischen Kämpfer starb, wurde in kaltem Blut getötet. Sie verloren den Kampf, aber von einem historischen Gesichtspunkt aus, gab es nie einen solchen Sieg – der Sieg von Menschen über menschliche Bestialität.
    Erster israelisch-britischer Dialog
    Großbritannien hieß am Montag ein israelisches Team in London willkommen, das für den ersten “Strategischen Dialog” zwischen höheren Beamten nach England reiste. Dies hatten der britische Außenminister David Miliband und die israelische Außenministerin Zippi Livni vereinbart. Das britische Team verschiedener Abteilungen stand unter der Leitung des ständigen Staatssekretärs Peter Ricketts vom Außenministerium des Vereinigten Königreichs, das israelische Team unter der Leitung von Generaldirektor Aaron Abramovitch des Außenministeriums. Der Dialog beinhaltete regionale und internationale Angelegenheiten, die für beide Länder wichtig sind. Zukünftige Treffen sollen jährlich stattfinden.
    Das Wetter
    Die Temperaturen sanken stark ab. In Jerusalem werden heute bis zu 20 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 22 Grad, in Tiberias 26, am Toten Meer 32 und in Eilat bis zu 35 Grad.

    Wir wünschen Ihnen aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels, einen gesegneten Tag. Der derzeitige Wasserspiegel des Sees Genezareth liegt bei – 212,09 m unter dem Meeresspiegel (Tendenz sinkend) – der ideale Wasserstand beträgt -208,80 Meter unter dem Meeresspiegel.

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    T- Shirt „60 Jahre Israel“


    Der Countdown läuft…

    Am 8. Mai feiert Deutschland ISRAELTAG und Israel seinen 60. Geburtstag!

    Das perfekte Outfit für diesen Tag ist dieses T-Shirt mit dem offiziellen Symbol zu den Feierlichkeiten: blau-weiß (Israelfarben), topaktuell und einzigartig!

    Sie können dieses T-Shirt für nur 13,60 Euro (inkl. Versandkosten) statt 17 Euro bis zum 16. April 2008 beim Israel Basar bestellen.

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    April 15

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    Dienstag, 15. April 2008

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    „Wirtschaft muss wachsen um Verteidigungskosten zu zahlen”
    Der Chef der Bank of Israel, Stanley Fischer, sagte, dass die Aufrechterhaltung einer wachsenden israelischen Wirtschaft wichtig sei für Israels Sicherheit. Er sei sich darüber im Klaren, dass es große soziale Ungleichheiten gäbe und dass man die Armut senken müsste, doch solle man in jedem Fall das Wirtschaftswachstum zulassen. „Unsere Wirtschaft muss wachsen, da wir beträchtlichen Sicherheitsproblemen gegenüberstehen: Wir müssen in der Lage sein, die leider sehr hohen Preise für unsere Selbstverteidigung zahlen zu können. Wir müssen schnell wachsen, da die Wirtschaft unserer Nachbarn auch schnell wächst, und wir müssen sicher sein, dass wir unsere Kraft beibehalten können“, betonte er. Ein weiteres Problem liegt darin, dass viele Israelis das Land verlassen, da sie bessere Arbeitsbedingungen im Ausland haben.
    Steine der Klagemauer zerfallen
    Der Rabbiner der Klagemauer, Rabbi Schmuel Rabinovitch, sagte am Montag, dass die Steine der Klagemauer in Gefahr seien zu zerbröckeln. Die beschädigten Steine sind nicht die alten Steine aus der Zeit des zweiten Tempels, sondern ironischerweise diejenigen, die im 19. Jahrhundert vom britischen Philanthrop Sir Moses Montefiore finanziert wurden, um die Mauer zu reparieren. „Die Originalsteine des zweiten Tempels sind stark und stabil“, sagte Rabinovitch. Nach dem Pessachfest sollen die Reparaturen an der Klagemauer beginnen, die sich über den Sommer hinziehen sollen. Die Reparaturen sollen beendet werden vor den regnerischen Wintermonaten, da die Gefahr herunterfallender Steine besteht. Das Problem ist nur, wie man die Steine austauschen kann. Rabinovitch erklärt, dass das jüdische Gesetz es verbietet Steine der Klagemauer zu entfernen, selbst für Reparaturen. „Es geht keine unmittelbare Gefahr von den Steinen der Mauer aus“, sagte unterdessen Ra’anan Kislev der Direktor der Konservierungsabteilung der Israelischen Antiquitätenbehörde.
    Die letzten Neueinwanderer aus Äthiopien?
    Wie es scheint werden die letzten 474 äthiopisch-jüdischen Falashmura, die noch in Gondar leben, eine Einwanderungserlaubnis von Israel erhalten. Das sind acht weitere Flüge. Im Juni soll das Büro der Jüdischen Agentur in Addis Ababa geschlossen werden. Mehr Einwanderer kamen über dieses Büro nach Israel als über jedes andere Büro der Jüdischen Agentur: 300 pro Monat, 4600 pro Jahr. Uri Conforti von der Jüdischen Agentur erzählt, dass 95 % der Einwanderer nach Israel in den letzten Jahren laut jüdischem Gesetz Juden waren und der jüdische Eltern oder Großeltern hatte. In Äthiopien werden die Neueinwanderer auf ihr neues Leben vorbereitet: medizinische Untersuchungen; Impfungen; ihnen werden Filme über das Leben in Israel gezeigt; erklärt, wie man eine Toilette und einen Kühlschrank benutzt; wie man ein Bankkonto eröffnet etc.
    Lecker: Gefülltes Gemüse
    Jeden Monat stellt uns der israelische Meisterkoch Jagil Jitzchakov in seiner Kolumne auf Seite 31 ein neues Rezept plus Tipps und Tricks der israelischen Küche vor, die sich keiner entgehen lassen sollte. Diesen Monat schreibt er: "Nachdem wir im letzten Heft das Rezept der gefüllten Weinblätter hatten, möchte ich Ihnen jetzt die Anleitung für anderes gefülltes Gemüse geben. Ich fülle fast jedes Gemüse, Tomaten, Zucchini, Paprikaschoten aller Farben, Auberginen, Kohlblätter und Zwiebeln. Auf diese lege ich dann zusätzlich immer noch gefüllte Weinblätter. In diesem Rezept werde ich versuchen, fast alle Gemüsesorten einzubeziehen. Ein Topf gefüllter Gemüsearten ist ein Festessen für sich." Das ganze Rezept finden Sie in unserer nächsten israel heute Ausgabe vom Mai!

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    Livni gegen Tibi
    Die israelische Außenministerin Zippi Livni musste sich auf dem Doha Forum Anschuldigungen von Knesset-Mitglied Ahmad Tibi (Taal) anhören, der sich in der Liste als Vertreter Palästinas eintrug, obwohl er mit der israelischen Delegation zum Forum reiste. „Der größte Konflikt heutzutage besteht zwischen der ‚normalen Bevölkerung’ und den Extremisten. Das bedeutet eine Herausforderung für die gesamte Region. Gaza ist nicht Israels Problem, Gaza ist ein Hindernis bei der Errichtung eines palästinensischen Staates“, sagte Livni am Montag in ihrer Rede. In einer ihrer Rede folgenden Frage- und Antwort-Sitzung meldete sich Tibi zu Wort und fragte, wie Livni von Demokratie sprechen könne, wenn sie sich auf den jüdischen Staat bezieht. „Israel ist ein Apartheid Staat“, sagte er. Livni wusste aber gekonnt zu antworten: „Die Tatsache, dass Sie ein israelisches Knesset-Mitglied sind, dass Sie der stellvertretende Sprecher der Knesset sind, der 20 % der israelischen Bevölkerung repräsentiert, dass Sie hier sind und sagen können, was Ihnen gefällt – das ist der Beweis dafür, dass Israel eine demokratische Nation ist.“
    Gaza-Terrorist getötet
    In einem Luftangriff der israelischen Armee wurde am Montag der Terrorist Ibrahim Abu Alba, 42, getötet, als er auf seinem Fahrrad fuhr. Er war Kommandant der Terrororganisation Demokratische Front für die Befreiung Palästinas im nördlichen Gazastreifen und verwickelt in zahlreiche Versuche nach Israel einzudringen, um dort Terroranschläge durchzuführen. Viele von diesen Versuchen wurden von der israelischen Armee vereitelt. So war er unter anderem bei der Einschleusung zweier mit Sprengstoff bewaffneter Terroristen nach Israel beteiligt, die am 25. August 2007 drei israelische Soldaten leicht verletzten. Die beiden Terroristen wurden getötet. Danach war er weiterhin an der Organisation und Ausführung von Terrorangriffen beteiligt, und auch in den letzten Tagen plante er einen weiteren Anschlag. Er ist auch daran beteiligt, Israel mit Raketen zu beschießen. Am Sonntag wurden sieben Palästinenser verletzt, als die israelische Armee Raketen auf das Haus des Kommandanten der Al-Aksa Märtyrer-Brigaden abfeuerte.
    Kein Befreiungsfest für Soldaten Schalit, Regev und Goldwasser
    Nie vergessen! Wir zählen schon 660 Tage seit der Hamas-Entführung des israelischen Soldaten Gilad Schalit im Gazastreifen. Noam Schalit, sein Vater, und Familie wie auch das ganze israelische Volk hofften, dass sie Pessach, das Befreiungsfest, mit Gilad feiern könnten. (660 Tage; Stand: 15. April 2008) Auch wird der beiden anderen entführten Reservisten gedacht: Ehud Goldwasser und Eldad Regev, die seit 643 Tagen sich in Gefangenschaft der Hisbollah befinden. Im israelischen Verteidigungswesen stieg der Pessimismus in den letzten Tagen ab, ob diese beiden Soldaten noch am Leben sind, nachdem der Führer der Hisbollah, Scheich Hassan Nasrallah in seinen letzten Reden behauptete im Besitz von Körperteilen israelischer Soldaten zu sein. Dennoch arbeitet das Verteidigungswesen weiter an der Rückkehr dieser Soldaten basierend auf der Annahme dass sie doch noch am Leben sind.
    Gericht begnadigt Kindermörder
    Der Oberste Gerichtshof lehnte am Montagmorgen den Einspruch der Familie Katz ab, den Straferlass eines Terroristen, den Schimon Peres erteilt hatte, außer Kraft zu setzen. Der Sohn der Familie, der 14-jährige Danny Katz, wurde von dem Terroristen 1983 in Galiläa getötet. Fünf Verdächtige wurden festgenommen und verurteilt für die Entführung und die Tötung des Kindes. Der Gerichtshof sagt, dass man die Autorität des Präsidenten nicht beschneiden könne, obwohl der Schmerz der Familie nachempfunden werden könne. „Wir sind uns dem Schmerz des Klägers bewusst“, sagte Richter Uzi Fogelman. „Die Zeit, die vergangen ist, hat dieses schlimme Verbrechen, das dem Kind das Leben nahm, nicht vermindert, aber das Gericht hat keine Wahl und muss die einzigartige Autorität des Präsidenten eine Gefängnisstrafe umzuwandeln berücksichtigen.“
    Das Wetter
    Die Temperaturen sanken leicht ab. In Jerusalem werden heute bis zu 30 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 29 Grad, in Tiberias 36, am Toten Meer 38 und in Eilat bis zu 38 Grad.

    Wir wünschen Ihnen aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels, einen gesegneten Tag. Der derzeitige Wasserspiegel des Sees Genezareth liegt bei – 212,08 m unter dem Meeresspiegel (Tendenz sinkend) – der ideale Wasserstand beträgt -208,80 Meter unter dem Meeresspiegel.

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    April 14

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    Montag, 14. April 2008

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    Carter traf sich jahrelang mit Hamas-Führern
    Der frühere US-Präsident Jimmy Carter sagte am Sonntag, dass er sich “wohlfühlt” Hamas-Führer Khaled Mashaal zu treffen. „Ich habe mich jahrelang mit Hamas-Führern getroffen“, sagte er. Die USA sehen die Hamas als Terrororganisation an und haben sich daher Carters Plänen sich mit Mashaal zu treffen stark widersetzt. Carter wolle sich trotz der Tatsache, dass die Hamas den Staat Israel zerstören will, mit der Gruppe treffen, um zu verstehen, wie flexibel sie ist. Außerdem möchte er die Gruppe davon überzeugen, dass ein Waffenstillstand nötig ist und dass sie sich mit der Fatah vereinen und Angriffe auf unschuldige Bürger beenden soll. Beim Treffen mit Präsident Schimon Peres sagte dieser Carter, dass es ein großer Fehler sei, sich mit Mashaal zu treffen, denn dies würde den Terroristen "salonfähig" machen.
    Arbeitsgenehmigungen für weitere Palästinenser
    Die Regierung stimmte am Sonntag einer Initiative von Verteidigungsminister Ehud Barak zu, 5000 weiteren palästinensischen Arbeitern aus dem Westjordanland eine Arbeitserlaubnis auszustellen, so dass diese in Israel arbeiten können. Dies soll den Mangel an Bauarbeitern in Israel beheben. Derzeit besitzen 14.200 palästinensische Bauarbeiter eine solche Erlaubnis. Insgesamt arbeiten 20.000 Palästinenser legal in Israel. Barak erklärte, dass die Bewilligung der Arbeitsgenehmigungen Teil der Vereinbarung sei, die er dem palästinensischen Premierminister Salam Fayyad und der US-Außenministerin Condoleezza Rice angeboten hatte. Laut Barak sollen die Arbeitsgenehmigungen gemäß bestimmten Sicherheitsstandards vergeben werden. Auch Olmert sagte, dass es ein guter Weg sei dadurch Vertrauen aufzubauen. Der Inlandssicherheitsdienst Shin Bet warnt jedoch davor, diese Arbeitsgenehmigungen zu verteilen, bis nicht der Sicherheitszaun komplett ist.
    Ministerium für strategische Angelegenheiten wird geschlossen
    Drei Monate nachdem Avigdor Lieberman, der Chef der Israel Beitenu Partei, seine Posititon als Minister für strategische Angelegenheiten verließ, hat sich die Regierung dazu entschlossen, das gesamte Ministerium zu schließen. Das Ministerium war auf Lieberman zugeschneidert und ermöglichte ihm 2006 in die Regierung aufgenommen zu werden. Mit der Begründung, dass das Ministerium lediglich aus politischen Gründen errichtet wurde, entschied sich die Regierung jetzt die Verantwortlichkeiten auf andere Ministerien zu verteilen und das Ministerium für strategische Angelegenheit zu schließen. Die meisten Verantwortlichkeiten werden wieder dem Verteidigungsministerium und dem Nationalen Sicherheitsrat übertragen. Als Reaktion auf die Schließung des Ministeriums sagte Lieberman, dass es ein „strategischer Fehler“ sei, da während der vielen israelischen Kriege das kritische Problem darin lag, dass man nebst der Meinung des Verteidigungsministeriums keine andere Meinung hören konnte.
    Kibbuzim überlegen andere pflanzliche Erzeugnisse anzubauen
    Die in der Nähe Gazas gelegenen Kibbuzim überlegen momentan, ob es besser wäre, andere pflanzliche Erzeugnisse anzubauen, um Sicherheitskosten einzusparen. Derzeit werden Kartoffeln, Karotten und Erdnüsse angebaut, deren Anbau sehr viele Arbeitskräfte benötigt. Jedes Mal wenn die Arbeiter sich um die Ernte kümmern, müssen sie dies mit der israelischen Armee koordinieren, die versucht die Landwirte und Arbeiter vor terroristischen Übergriffen durch Scharfschützen zu beschützen. Die Notwendigkeit dieser Sicherheitsmaßnahmen kostet die Landwirte 40 % mehr und senkt die Produktivität, so die Arbeiter.
    PLO-Botschafter und der ‘Jerusalem-zuerst’-Plan
    Der PLO-Botschafter im Libanon, Abbas Zaki, sagte vergangene Woche, dass die PLO die Kontrolle über Jerusalem gewinnen werde und dadurch auch über ganz Israel. In einem Interview mit dem libanesischen Sender NBN TV, der von MEMRI übersetzt wurde, sagte Saki: „In dem Moment, in dem die Ideologie Israels zusammenbricht, und wir zumindest Jerusalem nehmen, wird die gesamte israelische Ideologie zusammenbrechen, und wir werden unsere Ideologie stärken, so Allah will, und sie aus Palästina vertreiben.“ Yunis al-Astal, Hamas-Mitglied im Parlament der Palästinensischen Autonomiebehörde, hatte noch ehrgeizigere Ziele. Er sagte, dass der Islam bald Rom erobern würde und von dort Europa und die zwei Amerikas einholen werde. Durch Missionsarbeit und „militärische Eroberungen von Hauptstädten in der ganzen Welt“, könne der Islam die Kontrolle der gesamten Welt übernehmen.
    Livni: Iran ist die Bedrohung
    Außenministerin Zippi Livni erreichte am Sonntag Doha zum Forum für Demokratie, Entwicklung und freien Handel. Sie sagte, dass „die arabischen Staaten nicht weiter zugucken, sondern den Friedensprozess unterstützen sollten.“ Als Reaktion erschienen einige libanesische und iranische hohe Angestellte nicht - unter ihnen der libanesische Parlamentssprecher Nabih Beri, der frühere libanesische Außenminister Fawzi Salloukh, der eng mit der Hisbollah verbunden ist, und der frühere iranische Präsident Mohammad Khatami. Livni ist daran interessiert Katar und weitere Golfstaaten, die an der Konferenz teilnehmen, in den Friedensprozess zu involvieren. Ganz besonders möchte sie den arabischen Staaten mitteilen: „Israel ist nicht länger der Feind... es wurde eine Situation erschaffen, in der die Gefahr vom Iran und extremen Elementen wie der Hamas und Hisbollah ausgeht.“ Sie sagte außerdem, dass es wichtig sei, dass die arabischen Staaten den Friedensprozess unterstützten, damit die Palästinenser leichter Entscheidungen treffen könnten.
    Das Wetter
    Die Temperaturen steigen wieder an. In Jerusalem werden heute bis zu 32 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 33 Grad, in Tiberias 38, am Toten Meer 38 und in Eilat bis zu 39 Grad.

    Wir wünschen Ihnen aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels, einen gesegneten Tag und eine erfolgreiche neue Woche. Der derzeitige Wasserspiegel des Sees Genezareth liegt bei – 212,08 m unter dem Meeresspiegel (Tendenz sinkend) – der ideale Wasserstand beträgt -208,80 Meter unter dem Meeresspiegel.

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    April 13

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    Sonntag, 13. April 2008

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    Kairo verbietet Handel im Sinai
    Nachdem die Hamas mit einem erneuten Durchbruch der Grenzmauer nach Ägypten drohte, verbot Kairo ägyptischen Händlern Waren nach El-Arish und in andere Städte im Sinai zu bringen. Die Ägypter erhoffen sich dadurch einen erneuten Mauerdurchbruch zu verhindern, bei dem am 23. Januar Tausende von Palästinensern nach Ägypten strömten und zwölf Tage lang dort einkauften. Ägyptische Händler machten sich in den vergangenen Tagen auf in den Sinai in der Hoffnung ein weiteres gutes Geschäft zu machen, sollte die Mauer wieder durchbrochen werden. Beim letzten Durchbruch gaben die Palästinenser schätzungsweise 250 Millionen Dollar (160 Millionen Euro) aus. Ein Regierungssprecher in Kairo sagte, dass Ägypten der Hamas nicht erlauben werde seine Probleme nach Ägypten zu „exportieren“. „Wenn die Hamas ein Problem mit der Blockade hat, warum durchbricht sie nicht die Mauer nach Israel?“, sagte er. „Wir werden drastische Schritte gegen jeden, der unsere nationale Sicherheit gefährdet, vornehmen.“ Taher a-Nunu, ein Sprecher der Hamas-Regierung sagte: „Niemand bedroht Ägypten, aber unser Volk hat das Recht sich gegen die ungerechte Besetzung zu wehren.“ Ägypten solle die Palästinenser verstehen und ihnen helfen.
    Geheime Informationen auf Facebook
    Eine Ermittlung des Verteidigungsministeriums ergab, dass Mitglieder israelischer Sicherheitseinrichtungen beliebte soziale Netzwerke wie z. B. Facebook nutzen und dabei geheime Informationen bekannt geben würden. Dazu gehören Fotos von Soldaten an Orten, in deren Hintergrund geheime Informationen preisgegeben werden. Als Reaktion auf die Ermittlung verteilte das Verteidigungsministerium ein Dokument an alle Mitglieder der Verteidigungseinrichtungen mit Anweisungen für den Gebrauch sozialer Netzwerke im Internet. Zu den Einrichtungen gehören die israelische Armee, das Verteidigungsministerium und der In- und Auslandsgeheimdienst. Die Angestellten dieser Einrichtungen sollen auf solchen Netzwerken nicht bekannt geben, dass sie im Sicherheitsdienst arbeiten. Auch Soldaten wurden angewiesen keine Fotos von sich in Uniform ins Internet zu stellen, auch nicht, wenn sie zu Hause aufgenommen wurden. Bestimmten Mitarbeitern wurde verboten solchen sozialen Netzwerken beizutreten.
    Maccabi Tel Aviv im Final Four
    Israels Starbasketballverein, Maccabi Tel Aviv, stieg am Donnerstag ins Final Four der Euroliga auf, nachdem dessen Spieler das dritte Spiel gegen Barcelona mit 88:75 Punkten gewannen. Das Final Four wird am 2. Mai in Madrid beginnen, wo Maccabi gegen den italienischen Verein Montepaschi Siena antreten wird. Der Trainer von Maccabi, Zwicka Scherf, der den am Boden liegenden Verein im Januar vom Trainer Oded Katash übernahm, schaffte es seine Spieler auf Vordermann zu bringen, dass sie 11 von 14 Euroligaspielen gewannen. Dies ist das siebente Mal in den letzten neun Jahren, dass Maccabi Tel Aviv am Final Four teilnimmt.
    30.000 neue Wohnungen für Palästinenser im Westjordanland
    Der Palästinensische Investment Fonds (PIF) gab bekannt, dass der Bau von 30.000 bezahlbaren Wohnungen im Westjordanland und in Gaza geplant ist, um das wachsende Wohnproblem zu lösen. Das Projekt soll zwei Milliarden Dollar kosten. Auch Privatinvestoren sind an dem Projekt beteiligt. Die Investition im Wohnungsbau wird als eine attraktive Geschäftsgelegenheit angesehen, da es viel zu wenig Wohnungen gibt. Der PIF wurde 2000 als unabhängige Fondsgesellschaft gegründet. Die Gesellschaft hat Büros in Gaza, Ramallah, Amman und Kairo. Verteidigungsminister Ehud Barak präsentierte US-Außenministerin Condoleezza Rice einen Plan, der den Bau von zwei großen palästinensischen Wohngebieten mit Tausenden von Wohnungen vorsieht.
    Hamas droht israelische Minister zu töten
    Mushir al-Masri, hohes Hamas-Mitglied, sagte am Samstag, dass die Hamas israelische Minister töten werde, sollte die israelische Armee Hamas-Minister als Zielscheibe benutzen. „Die Issadin al-Kassam-Brigaden werden nach dem Kopf-um-Kopf und Minister-um-Minister-Prinzip vorgehen“, sagte er. Außerdem fügte er hinzu, dass Drohungen von Premierminister Ehud Olmert der Hamas keine Angst einjagen würden, und diese Drohungen lediglich ein Weg sind, die demokratische Wahl der palästinensischen Bevölkerung zu zerstören. Bereits in der vergangenen Woche zielte ein palästinensischer Scharfschütze auf den Minister für innere Sicherheit Avi Dichter und eine Gruppe kanadischer Besucher. Dabei wurde der Berater von Avi Dichter verletzt. Bereits 2001 wurde der Minister Rehavam Zeevi von Mitgliedern der Islamischen Dschihad in seinem Jerusalemer Hotelzimmer ermordet.
    Livni reist nach Katar
    Außenministerin Zippi Livni wird am heutigen Sonntag nach Katar reisen, um an einem Kongress in der Hauptstadt Doha teilzunehmen. Dort wird sie in einem Forum für Demokratie, Entwicklung und freien Handel eine Rede halten. Ihr Besuch ist der erste eines israelischen Ministers. 600 Teilnehmer und Journalisten aus der arabischen Welt und aus der internationalen Gemeinschaft werden auf dem Forum erwartet – so auch der Sprecher des libanesischen Parlaments und Syriens Vize-Außenminister. Die kuwaitische Zeitung al-Jarida berichtete, dass Livnis Besuch mit dem Ziel verbunden sein, einen Handel zu vereinbaren, durch den die entführten Soldaten Gilad Schalit, Eldad Regev und Ehud Goldwasser freigelassen werden. Es sind weitere Treffen zwischen Livni und Kongressteilnehmern geplant, doch wollte das Außenministerium darüber noch keine näheren Auskünfte geben.
    Das Wetter
    Die Temperaturen steigen wieder an. In Jerusalem werden heute bis zu 29 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 26 Grad, in Tiberias 31, am Toten Meer 33 und in Eilat bis zu 35 Grad.

    Wir wünschen Ihnen aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels, einen gesegneten Tag und ein erholsames Wochenende. Der derzeitige Wasserspiegel des Sees Genezareth liegt bei – 212,07 m unter dem Meeresspiegel (Tendenz sinkend) – der ideale Wasserstand beträgt -208,80 Meter unter dem Meeresspiegel.

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    Die Lügen der Hamas
    Ein hochrangiger Offizier der israelische Armee hat der Hamas vorgeworfen, ein verzerrtes Bild der Realität im Gazastreifen zu präsentieren und eine falsche humanitäre Krise zu kreieren, um damit Punkte zu sammeln. Nir Press, der Vorsitzende der Erez Crossing Coordination Office, sagte gegenüber der israelischen Webseite ynet, dass auch der Terroranschlag auf das israelische Moschav Nahal Oz ein Teil der Kampagne der Hamas sein, die darauf anzielt, ein falsches Bild der Krise darzustellen, um internationale Rechtmäßigkeit zu erhalten. Die Behauptungen einer humanitären Krise im Gazastreifen haben sich als falsch erwiesen, so Press. Dieses Phänomen wurde Ende 20307 offensichtlich, als behauptet wurde, dass der Kraftstoff alle sei, auf den Krankenhäuser in Gaza angewiesen seien, um ihre Operationsräume in Betrieb zu halten. "Sofort haben wir grosse Mengen reingebracht. Die Hamas reagierte, indem sie mit dem Finger auf Israel zeigte, als wenn Israel die Operationen in Krankenhäusern nicht billige." Press erklärte des weiteren, dass die Hamas extra eine Kommission gebildet habe, deren Auftrag es ist, Anschuldigungen gegen Israel zu erheben - das "Volkskommitee zur Bekämpfung der Belagerung des Gazastreifens". „Ein Beispiel ist, sie zählten die Anzahl der Patienten, die aufgrund von Erkrankungen im Gazastreifen gestorben sind und haben uns dann dafür die Schuld gegeben, da wir ihnen die Behandlung verweigert hätten", so der Offizier. „Als wir die Liste der 60 gestorbenen Patienten überprüften, entdeckten wir, dass 20 von ihnen in Israel behandelt wurden. Die restlichen Patienten hatten nicht einmal Israel um eine Behandlung gebeten." „Im letzten Jahr hat das Verteidigungsministerium mehr als 7000 Patienten und ihren Begleitpersonen gestattet, sich in Israel behandeln zu lassen. Diese 40 Patienten hätten auch die Erlaubnis erhalten, hätten sie einen Antrag gestellt." „Die Hamas erkennt, dass die Situation auf den palästinensischen Strassen nicht einfach ist, jede diese Anschuldigungen wird in den Medien aufgenommen und löst internationale Unterstützung aus." „In Wahrheit waren diejenigen, die die Elektrizität in Gaza im Januar ausschalteten, die Hamas", sagte Press, der auch betonte, dass Israel nicht daran interessiert ist, im Gazastreifen eine humanitäre Krise zu schaffen. „Wir kämpfen nicht gegen die palästinensische Bevölkerung, sondern gegen die Terrorgruppen. Es ist traugig, dass die Terroristen unschuldige Zivilisten benutzt, um noch mächtiger zu werden."
    Olmert droht Hamas nach Anschlag
    Ministerpräsident Ehud Olmert versprach in einer Rede vor seiner Kadima-Partei, dass er den Terroranschlag der Hamas-Palästinenser bei dem am letzten Mittwoch zwei israelische Zivilisten sowie ein Soldat umkamen, derart vergelten werde, dass es in Zukunft für Hamas unmöglich sein wird, gegen Israel Terroranschläge durchzuführen. Hamas verfügt derzeit im Gazastreifen über 20.000 bewaffnete Anhänger, die militärisch gedrillt werden.
    Hoher Besuch
    Israels Staatspräsident Shimon Peres holt anlässlich der Feierlichkeiten zum 60jährigen Jubiläum des Staates Israel eine große Anzahl führender Personen ins Land. George W. Bush, Barbara Streisand, Tony Blair, Mikhail Gorbatschow und Rupert Murdoch gehören zu denen, die im Mai zu einer Konferenz über jüdische und israelische Beiträge für die Menschheit erwartet werden. „Wir werden wahrscheinlich zehn Präsidenten aus verschiedenen Ländern, sechs ehemalige Präsidenten, Minister, Ministerpräsidenten, Wissenschaftler, Philosophen und Künstler zu Gast haben“, sagte Peres gestern in einem Interview. Andere Gäste, die bereits zugesagt haben sind u.a. Henry Kissinger, der Nobelpreis-Träger Elie Wiesel, der frühere tschechische Präsident Vaclav Havel, Harvard-Professor Alan Dershovitz, Google-Gründer Sergey Brinn, Facebook-Gründer Mark Zuckerman und Abdurrahman Wahid, früherer Präsident Indonesiens, einem Land, mit dem Israel keine diplomatischen Beziehungen unterhält.
    US-Christen stehen hinter Israel
    Mehr als 80% der christlichen Amerikaner empfinden eine „moralische und biblische Verpflichtung“ zur Unterstützung des Staates Israel. Die Hälfte von ihnen meint, Jerusalem müsse dessen ungeteilte Hauptstadt bleiben. Dies ergibt eine aktuelle Studie der Washingtoner Joshua-Stiftung. Zwar sind evangelistische Christen die stärksten Unterstützer des jüdischen Staates, pro-israelische Überzeugungen sind jedoch in den anderen Denominationen kaum weniger verbreitet. So fühlen sich 84% der Protestanten (einschließlich von 89% der Evangelisten) der Liebe und Unterstützung Israel verpflichtet, bei den Katholiken sind es 76%. Bei der Jerusalemfrage liegt die Verteilung ähnlich: 53% der Protestanten (62% der Evangelisten) sind für ein vereintes Jerusalem und 44% der Katholiken. Knapp die Hälfte (49%) der Befragten gab an, starkes Interesse an einem Israel-Besuch zu haben.
    Opfer waren Einwanderer aus den GUS-Staaten
    Bei den beiden Opfern des Terroranschlags am Treibstoff-Terminal in Nahal Oz handelt es sich um Oleg Lipson (37) und Lev Cherniak (53) aus Beer Sheva. Anders als den Fahrern der Tanklastzüge gelang ihnen die Flucht nicht. Sie wurden aus nächster Nähe erschossen und regelrecht von Kugeln durchsiebt. Oleg Lipson wurde in Tashkent geboren und wanderte 1991 nach Israel ein, wo er seine spätere Frau kennen lernte. Seine Verwandten bezeichnen ihn als Familienmensch, hingebungsvollen Vater und treuen Ehemann. Nachdem er keinen Studienplatz für Medizin bekommen hatte, nahm er gemeinsam mit seinem Freund Lev Cherniak die Arbeit in Nahal Oz auf. Sie arbeiteten stets Seite an Seite und verbrachten auch nach Dienstschluss viel Zeit miteinander. Lev Cherniak stammte aus St. Petersburg und wanderte ebenfalls 1991 nach Israel ein. Nach Auskunft eines Nachbarn war er immer fröhlich aufgelegt und hatte einen guten Sinn für Humor. Lipson hinterlässt seine Frau Jana und den 10jährigen Sohn Leon, Cerniak seine Frau Irena und die 12jährige Tochter Leah sowie eine ältere Tochter aus früherer Ehe, die mit ihrer Mutter in Deutschland lebt.
    Carter nach Damaskus
    Der ehemalige US-Präsident Jimmy Carter, der zu seiner Regierungszeit oft eine antiisraelische Haltung vertrat, will in der nächsten Woche in Damaskus mit Israels Erzfeind den Hamas Oberchef Khaled Mashaal zusammentreffen. Danach will er Israel besuchen. Einige der israelischen Regierungsmitglieder wollen ihn boykottieren und keine Treffen mit ihm durchführen.
    Palästinenser wollten Israelis vergiften
    Israels Geheimdienst entdeckte zwei Palästinenser aus Nablus, die illegal in einem israelischen Restaurant in Ramat Gan arbeiteten, um dort die Speisen zu vergiften. Dazu wurde ein farb- und geschmackloses Gift entwickelt, dass Menschen innerhalb weniger Stunden töten kann. Die beiden, die am 19. März festgenommen worden waren, gestanden, dass sie der Al-Aksa-Märtyrerbrigade der Fatah von PA-Präsident Mahmud Abbas angehören, die unter anderem von der Hisbollah finanziert wird. Auf diese Weise sollten sie viele Juden zu töten.
    Schabbat-Lesung
    „Mezora –Der Aussätzige“,
    3. Mose 14,1 15,33
    Haftara-Prophetenlesung: 2. Könige 7,3-20
    Das Wetter
    Die Temperaturen bleiben gleich und es wird mit einem warmen Wochenende gerechnet. In Jerusalem werden heute bis zu 21 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 23 Grad, in Tiberias 27, am Toten Meer 28 und in Eilat bis zu 30 Grad.

    Wir wünschen Ihnen aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels, einen gesegneten Tag, ein erholsames Wochenende sowie Schabbat Schalom. Der derzeitige Wasserspiegel des Sees Genezareth liegt bei – 212,07 m unter dem Meeresspiegel (Tendenz sinkend) – der ideale Wasserstand beträgt -208,80 Meter unter dem Meeresspiegel.
    Jerusalem-Verhandlungen sollen um fünf Jahre verschoben werden
    Laut eines neuen Vorschlags der israelischen Außenministerin Zippi Livni und dem Verhandlungspartner der Palästinensischen Autonomiebehörde Ahmed Kureia soll die Klärung der Jerusalem-Problematik um fünf Jahre verschoben werden. Auch die Flüchtlingsfrage soll um weitere fünf Jahre verschoben werden. Nur so könne eine vorläufige Friedensvereinbarung bis zum Ende des Jahres getroffen werden. Dieser neue Vorschlag wurde den beiden von einem US-Vermittler unterbreitet. Israel und die Palästinensische Autonomiebehörde müssen sich noch entscheiden, ob sie diesen Vorschlag tatsächlich annehmen wollen. Der US-Vermittler ist der Meinung, dass dies eine gute Gelegenheit wäre, den Palästinensern zu zeigen, dass die Verhandlungen tatsächlich Veränderungen bewirken können.
    Das Wetter
    Die Temperaturen steigen leicht, es ist bewölkt. In Jerusalem werden heute bis zu 18 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 21 Grad, in Tiberias 25, am Toten Meer 28 und in Eilat bis zu 28 Grad.

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    Israel lehnt Einreisevisum eines UN-Angestellten ab
    Das israelische Außenministerium gab am Dienstag bekannt, dass es die Einreise Richard Falks von den Vereinten Nationen nicht erlauben werde, da er Israel mit den Nazis verglich. Falk wurde ernannt, die israelisch-palästinensischen Menschenrechte zu überprüfen, und soll im Mai seinen Posten im Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen antreten. Das Außenministerium werde seine Einreise nach Israel, Gaza und ins Westjordanland bis mindestens September verschieben, wenn ein Treffen des Menschenrechtsrates stattfindet. Bei dieser Gelegenheit möchte Israel den Rat darum bitten auch Menschenrechtsverletzungen von Seiten der Palästinenser an Israelis zu überprüfen. Bisher darf er nur überprüfen, welche Menschenrechte Israel in den palästinensischen Gebieten verletzt. Israel wird während des Treffens auch seine Unzufriedenheit darüber ausdrücken, dass ausgerechnet Falk für diese Aufgabe ausgewählt wurde. Ein Sprecher des Außenministeriums sagte: „Wenn er sowieso bereits glaubt, dass Israel wie die Nazis ist, wie gerecht wird er dann sein?“
    Mea Shearim „Traumhochzeit“
    Eine junge Frau, die nach Jerusalem kam, da ihr millionenschwerer Vater wollte, dass sie an einer ultra-orthodoxen Mädchenschule lernt, heiratete am Dienstag ihren Verlobten aus Jerusalem. Die Eltern der Braut, Rabbis und viele Menschen, die in aller Öffentlichkeit gegen diese Hochzeit protestierten, da der Bräutigum angeblich nicht religiös genug war, hatten nicht viel Erfolg. Das junge Paar wollte sich trotz allen Widerstands das Ja-Wort geben und heiratete nach jüdischem Gesetz. In vielen ultra-orthodoxen Nachbarschaften wurden Flugblätter verteilt auf denen bekannte jüdische Rabbis unterschrieben hatten, um etwas gegen die Hochzeit zu unternehmen. Daraufhin versammelten sich Yeschiwa-Studenten außerhalb des Hochzeitssaals wo es zu einer heftigen Rauferei kam. Die Polizei löste die Rauferei auf und das Paar ist glücklich verheiratet – nach jüdischem Gesetz.
    Barak: Hamas wird für den Nachal Oz Angriff zahlen
    Verteidigungsminister Ehud Barak sagte nach dem tödlichen Übergriff auf israelische Zivilisten am Mittwoch, dass “die Hamas als offizieller Herrscher im Gazastreifen für alle Terrorangriffe verantwortlich gemacht werden muss.” Auch die Außenministerin Zippi Livni sagte, dass „das Hamas-Regime eine Gefahr für die gesamte Region darstelle.“ Die israelische Armee, die den Übergriff bereits untersucht, geht davon aus, dass drei bis fünf Schützen einer Terrorzelle angeblich Soldaten in der Gegend entführen wollten. Der tödliche Übergriff geschah in unmittelbarer Nähe des Benzin-Terminals, weshalb eine israelische Quelle diesen Angriff als „zynisch“ abstempelte: „Auf der einen Seite beschwert sich die Hamas über die Gaza-Blockade, aber andererseits ist sie verantwortlich für den Anschlag nahe des Benzin-Terminals.“ Die israelische Armee flog unterdessen Luftangriffe und tötete zwei Schützen des Anschlags und verletzte drei weitere, unter den drei Verletzten waren auch Mitglieder der Islamischen Dschihad.
    Hamas droht, Grenzmauer zu Ägypten erneut zu sprengen
    Die ägyptischen Sicherheitskräfte sind seit Mittwoch in höchster Alarmbereitschaft, nachdem die Hamas drohte einen Durchbruch der Grenzmauer zu Ägypten zu wiederholen. Im Januar wurden Löcher in die Mauer gesprengt und Tausende Palästinenser drangen nach Ägypten ein. Laut Augenzeugen wurde die Anzahl der ägyptischen Sicherheitskräfte an der Grenze stark erhöht. Außerdem wurden Scharfschützen und Polizisten mit Hunden, die die Grenze patrouillieren gesichtet. Zusätzlich wurden bereits Rettungswagen auf ägyptischer Seite für einen möglichen Durchbruch bereitgestellt. Eine nicht genannte Quelle teilte einer ägyptischen Nachrichtenagentur mit, dass Ägypten auf jegliche Grenzzerstörung scharf reagieren werde. Khalil al-Hayya, ein Hamas-Mitglied, sagte: „Das was als nächstes passieren wird, ist größer als alles andere, was vorher passiert ist, nicht nur gegen die ägyptische Grenze, sondern gegen alle Grenzübergänge. Auch auf israelischer Seite befürchtet man, dass die Hamas es ernst meint. Ein hoher Beamter sagte, dass die Sprengsätze entlang der Mauer sicherlich schon gelegt seien. Die ägyptische Polizei entdeckte ein Waffenlager an der Grenze, in dem 1250 kg an Sprengsätzen, 24 Minen und Gewehre gefunden wurden.
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    Zwei tote und zwei schwerverletzte Israelis bei Terrorangriff
    Zwei palästinensische Terroristen durchbrachen die Grenze vom Gazastreifen hinein nach Israel am Mittwochnachmittag und töten zwei Zivilpersonen und verletzten zwei weitere schwer. Laut ersten Angaben wurde ein Täter von der israelischen Armee getötet. Die Islamische Dschihad übernahm die Verantwortung für den Angriff. Es wird angenommen, dass insgesamt sieben Teroristen die Grenze überschritten haben, um Terrorangriffe durchzuführen. In Jerusalem waren Polizeieinheiten und Rettungskräfte seit den Morgenstunden in hoher Alarmbereitschaft. (Mehr Informationen dazu in den morgigen Nachrichten)

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    Ein israelischer Soldat in Gaza getötet, zwei verletzt
    Dienstagnacht wurde der israelische Soldat Sayef Bisan (aus einem Drusendorf in Galiläa) während einer Razzia nahe des Kissufim-Übergangs im südlichen Gazastreifen getötet und zwei weitere Soldaten leicht bis mäßig verletzt, als Palästinenser das Feuer auf sie eröffneten. Die israelische Armee feuerte zurück, tötete einen Schützen und verletzte vier weitere. Die verletzten Soldaten wurden unterdessen ins Krankenhaus von Beersheva evakuiert. Die israelische Armee führte die Razzia auf der Suche nach Waffen und Terror-Infrastruktur durch. In dieser Gegend gab es in letzter Zeit häufig Scharfschützenfeuer auf die landwirtschaftlichen Felder im Kibbuz Ein HaShlosha. Während einer weiteren Armeeaktion im nördlichen Gazastreifen wurde ein 3,5 m langer Tunnel entdeckt, der innerhalb eines palästinensischen Hauses gegraben war. Die israelische Gemeinde Kfar Aza liegt nur 700 Meter enfernt. Die Armee nimmt an, dass dies ein weiterer Versuch von Terrororganisationen war in Israel einzudringen, um dort einen Terroranschlag zu verüben. Sprengstoff könnte in dem Tunnel unter israelischen Häusern oder Militärposten angebracht werden und diese hochsprengen. Dutzender solcher Tunnel werden momentan ausgegraben und die Armee versucht, Terrorangriffe zu stoppen, während sie noch geplant werden.
    Kontroverse um messianische Juden in Israel
    Netivyah, eine Organisation messianischer Juden, erhielt von der Baubehörde Jerusalems die Genehmigung, ein Haus in der Nachbarschaft Rehavia zu restaurieren. Die Organisation plant, dort ein öffentliches Zentrum für messianische Juden zu eröffnen. Die weitgehend säkularen Nachbarn sollen jetzt damit gedroht haben, dieses Projekt zu verhindern, sei es gerichtlich oder mit Gewalt. Ein Bewohner sagte laut einer israelischen Tageszeitung: „Dies ist das erste Institut des Landes, das von messianischen Juden betrieben wird. Dieses Zentrum wird nur über unsere Leichen erbaut.“ Ein anderer Bewohner sagte: „Es ist uns egal, ob eine Moschee oder Kirche hier gebaut wird, aber wir tolerieren nicht die Anwesenheit missionierender messianischer Juden.“ Die Bewohner haben Angst davor, dass die messianischen Juden versuchen würden, ihre Kinder zu missionieren. Joseph Shulam, Vorsitzender von Netivyah, sagte, dass „die Menschen in Rehavia von charedischen Gruppen angestachelt wurden. Die meisten Gegner leben nicht einmal in der Nachbarschaft. Ich verstehe dieses ganze Theater nicht, wir sind genau so gute Juden wie die, die meinen, sie seien echte Juden.“ Das Projekt soll trotz aller Gegenstimmen durchgeführt werden.
    8 Verletzte bei PA- und al-Aqsa-Feuerwechsel
    Die Sicherheitskräfte der Palästinensischen Autonomiebehörde kamen in Nablus unter Beschuss, als sie 13 Mitglieder der al-Aqsa-Märtyrer Brigaden – des militärische Flügels der Fatah – verfolgten, die letzte Woche aus einem Gefängnis der Palästinensischen Autonomiebehörde ausgebrochen waren. Nach Angaben der Sicherheitskräfte wurden diese aus dem Hinterhalt angegriffen, was die flüchtigen Gefangenen abstritten. Bei dem Schussgefecht wurden acht Menschen verletzt: fünf Sicherheitsmänner, ein al-Aqsa-Schütze und zwei Zivilpersonen – eine Mutter und ihr Sohn – die gerade vorbeikamen, als das Schussgefecht begann. Die Gruppe entkam bereits zum zweiten Mal aus dem Gefängnis. Sie saßen im Gefängnis, nachdem sie selber um einen Straferlass baten. Demnach würde Israel sie von der Fahndungsliste nehmen, wenn sie eine bestimmte Zeit im Gefängnis absitzen würden. Die entflohenen Sträflinge sagten, dass sie ausbrachen, da sie nicht der Meinung sind, dass Israel ihnen verzeihen werde. Außerdem seien die Zustände im Gefängnis unerträglich.
    Aschkelon restauriert ältestes bogenförmiges Tor
    Das wahrscheinlich älteste bogenförmige Tor der Welt liegt in Aschkelon und wurde fast 4000 Jahre, nachdem es erbaut wurde, restauriert. Das kanaanitische Tor wurde circa 1850 v. Chr. als Teil der Stadtbefestigung erbaut. Das aus Kalksteinen gefertigte Tor ist 15 m lang, mehr als 2 m breit und fast 4 m hoch. Ra’anan Kislev, der für die Konservierung zuständige Leiter der Antiquitätenbehörde, sagte, dass das Tor 1992 bei archäologischen Ausgrabungen der Harvard Universität unter der Leitung von Prof. Lawrence Steiger entdeckt wurde. Nach acht Jahren wurde die Restaurierung abgeschlossen. „Wir möchten unseren Besuchern das Gefühl vermitteln, dass sie durch ein Tor gehen, das sie in eine Stadt führt“, so Kislev. Das Projekt kostete 700.000 Dollar (450.000 Euro) und wurde durch Spenden finanziert. „Es ist Teil eines Planes, die historisch reiche Gegend in einen weiten archäologischen Park zu verwandeln“, sagte Zeev Margalit, Leiter der Konservierungs- und Entwicklungsabteilung. Aschkelon war einst ein großes Handelszentrum, da es an der Küstenstraße zwischen Ägypten und Syrien lag.
    Staatsanwalt: Neue Katzav Anklage könnte Vergewaltigung enthalten
    Sachbearbeiter der Staatsanwaltschaft sagen, dass eine neue Anklage gegen Moshe Katzav stärkere Beschuldigungen – wahrscheinlich auch wegen Vergewaltigung – enthalten könnte, die gegen den früheren Präsidenten vor oder direkt nach Pessach eingereicht werden. Katzav hatte am Dienstag das Plädoyer fallen gelassen, das die ursprünglichen Vergewaltigungsbeschuldigungen zu kleineren Sexualstrafen ohne Gefängnisstrafe herabstuft. Katzav sagte, dass er sich der Anklage stellen werde, um seinen Namen zu säubern. Es handelt sich um das erste Gerichtsverfahren gegen ein israelisches Staatsoberhaupt.
    Der erste Erfolg der palästinensischen Olympia-Sportler
    In einer ‚humanitären Geste’ haben die israelischen Behörden zwei Mitgliedern des palästinensischen Olympia-Teams erlaubt, die Grenze vom Gazastreifen in das so genannte Westjordanland zu überqueren, um sich in Jericho und Jerusalem auf die Olympischen Spiele 2008 in Beijing vorzubereiten. „Gott sei Dank“, sagte Nader Masri am Montag. Seit die Hamas den Gazastreifen unter ihre Kontrolle gebracht hatte, konnte er Gaza nicht verlassen, um mit seinem Trainer in Jericho zu trainieren. „Ich dachte schon, dass sich mein Traum (Palästina in den Olympischen Spielen zu vertreten) niemals erfüllen würde“, sagte er. Monateland versuchte er diese Erlaubnis zu bekommen, doch sagte ein Regierungssprecher, dass dies nicht möglich war, da sich „die Sicherheitslage verändert hat“. Die Schwimmerin Zakiya Nassar aus Jenin erhielt auch eine Erlaubnis in Jerusalem zu trainieren, da es in Jenin kein Schwimmbad gibt.
    Das Wetter
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    CD „We hereby declare“
    „Hiermit verkünden wir“ -
    die Originalaufnahme der Unabhängigkeitserklärung




    "Ich möchte euch das Gründungsdokument des Staates Israel darlegen, das als erste Vorlesung durch das Volkskomittee freigegeben wurde..." (Die ersten Worte Ben-Gurions bei der Verlesung der Unabhängigkeitserklärung.)

    Einzigartige CD! Hören Sie die Stimme Ben-Gurions und seien Sie bei der historischen Abstimmung der UN-Hauptversammlung dabei.

    Sie können dieses faszinierende historische Dokument, das den Moment der Unabhängigkeitserklärung präsentiert, für nur 12 Euro (inkl. Versandkosten) statt 15 Euro bis zum 9. April 2008 beim Israel Basar bestellen.

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    Strategischer Dialog Israel - Türkei
    Der Generaldirektor des israelischen Außenministerium, Aaron Abramovich, hat vergangene Woche in Ankara seinen türkischen Amtskollegen Cemil Cicek getroffen, der zugleich Vorsitzender des nationalen Sicherheitsrates und stellvertretender Ministerpräsident ist. Israel und die Türkei führen einmal im halben Jahr einen strategischen Dialog. Bei dem Treffen berichtete Abramovich von Israels Sorgen in Hinsicht auf die Ereignisse in Gaza, das Erstarken der Hisbollah und das Fortschreiten des iranischen Atomprogramms. Beide Seiten unterstrichen die Bedeutung der Zusammenarbeit und der besonderen Beziehungen zwischen beiden Ländern. Darüber hinaus unterzeichnete Abramovich ein Kooperationsabkommen für die Ausbildung junger Diplomaten.
    Durban-II-Konferenz soll boykottiert werden
    Israel und die USA haben den Boykott der für Anfang nächsten Jahres geplanten Menschenrechts- und Rassismus-Konferenz der UNO (‚Durban II’) miteinander vereinbart. Israels Außenministerin Tzipi Livni hat bereits vor etwa einem Monat bekannt gegeben, dass Israel nicht an der Veranstaltung teilnehmen wird. wird. Die USA werden gemäß der Absprache mit Israel wohl in Kürze offiziell erklären, dass auch sie sich zum Boykott entschieden haben. Auch Kanada hat bereits angekündigt, ‚Durban II’ zu boykottieren, und Israel versucht auch andere Länder zu einem solchen Schritt zu bewegen. Ein Vertreter des Außenministeriums hat darauf hingewiesen, dass u.a. Kuba, der Iran und Nordkorea zu den Organisatoren gehören. Allgemeinen Einschätzungen zufolge wird die ‚Durban II’-Konferenz wie ihre Vorgängerin im Jahr 2001 zu einem antiisraelischen Festival ausarten. Damals wurde Israel der Apartheid bezichtigt, der Zionismus mit Rassismus gleichgesetzt und der Holocaust als ein Ereignis dargestellt, das nicht einzigartig, sondern mit ähnlichen Ereignissen in der Geschichte vergleichbar sei. Delegierte sagten, Israel sei „in Sünde geboren“ und würde einen Völkermord an den Palästinensern verüben. Die Vertreter Israels und der USA verließen die Konferenz daraufhin aus Protest.
    Palästinenser für Frieden bereit?
    Am Montag vereinbarten der israelische Premierminister Ehud Olmert und Palästinenserpräsident Mahmud Abbas, sich bis November, der Termin an dem laut des Annapolis-Gipfels eine endgültige Friedenslösung gefunden sein soll, alle zwei Wochen zu treffen - unabhängig der momentanen Entwicklungen. Olmert und Außenministerin Zippi Livni beschwerten sich darüber, dass die Palästinenser nicht genug tun würden, den Terror im Westjordanland und im Gazastreifen zu bekämpfen, während ständig darüber gesprochen wird, welche Schritte Israel einleiten könnte, um das Leben der Palästinenser zu vereinfachen. Die Hamas-Kontrolle des Gazastreifens, der israelische Siedlerbau, Checkpoints in der West Bank, terroristische Übergriffe und bewaffnete Auseinandersetzungen sind noch immer ein großes Hindernis auf dem Weg zum Frieden. „Unsere Priorität liegt in unserer eigenen Sicherheit, aber wenn die Palästinenser ihr Nötiges tun, dann werden auch sie von einer Vereinbarung mit Israel profitieren“, sagte Finanzminister Ronnie Bar-On. Auch Marwan Barghouti, der wegen seiner Beteiligung an Terrorangriffen, die zahlreiche Israelis töteten, im Gefängnis sitzt sagte folgendes in einem Brief an die Friedensorganisation Peace Now: „Wir müssen so schnell wie möglich eine umfassende Waffenruhe vereinbaren, die von beiden Seiten ausgeht.“
    Olmert: Kein Kulturkrieg über Brotgesetz vor Pessach
    Am vergangenen Donnerstag legte das Jerusalemer Amtsgericht fest, dass Lebensmittelläden, Pizzastände und Restaurants laut legaler Definition keine „öffentlichen Orte“ seien und daher über Pessach Brot und angesäuerte Produkte verkaufen dürfen. Das Gericht hat vier Anklagen gegen Jerusalmer Geschäftsmänner zurückgezogen, die gegen das Pessach Brotverbot verstoßen hatten. Vier politische Parteien haben jetzt um eine Krisensitzung gebeten, da sie die Entscheidung des Gesetzes rückgängig machen wollen. Der Knessetabgeordnete Avraham Ravitz sagte: „Ich habe mit zahlreichen Rabbis gesprochen und sie sind alle über diese Entscheidung verblüfft. Sie sehen es als einen weiteren Versuch des Rechtssystems den religiösen Lebensstil in Israel auszulöschen.“ Yitzchak Cohen, Minister für religiöse Angelegenheiten, sagte: „Das Gesetz und die Halacha (jüdisches Gesetz) haben es strikt verboten, an Pessach gesäuertes Essen zu verkaufen... das Gericht sollte nicht das jüdische Gesetz zweideutig interpretieren.“ Premierminister Olmert sagte daraufhin, dass man die Entscheidung des Gerichts nicht zu einem Kulturkrieg machen müsse.
    Kriegssimulation in ganz Israel
    Die landesweite Simulation eines Krieges mit Israels Nachbarn, die am Sonntag begann und bisher 100 „Opfer“ gefordert hätte, wurde am Dienstag fortgesetzt. Um 10 Uhr klang landesweit eine Sirene und Schulen, Kreisverwaltungen, Armeestützpunkte, Polizeistationen und öffentliche Institutionen wurden in die Übung mit eingeschlossen. Zum ersten Mal wird die Zivilbevölkerung mit in solch eine Übung eingeschlossen - mit der Ausnahme von den Gemeinden, die um Gaza herum gelegen sind. Außerdem sollen neue Fernsehstudios getestet werden, die der Bevölkerung live Anweisungen geben sollen. Am Montag wurde ein Angriff auf den Ben Gurion Flughafen simuliert. Am Mittwoch wird der Krieg in der Simulation eskalieren, da es verschiedene Raketenangriffe auf ganz Israel geben soll – inklusive Raketenangriffe mit chemischen Sprengköpfen.
    Barak: Wir richten unsere Augen auf Syrien und den Libanon
    Verteidigungsminister Ehud Barak nahm an einem Gedenkgottesdienst für den Soldaten Liran Banai, der vor einem Monat durch eine Explosion an der Grenze zu Gaza starb, teil. Barak sagte, dass die Hamas für alle Sprengsätze, inklusive dem Sprengsatz, der Banai tötete, und für alle Raketenangriffe verantwortlich sei. „Wir richten unsere Augen auf Syrien und den Libanon“, sagte er. „Es gibt immer noch Spannungen, ... aber ich habe deutlich gemacht, dass Israel das stärkste Land in der Region ist... Wir haben kein Interesse daran zu kämpfen, und ich bin der Meinung, dass die Syrer das verstehen.“ Etwas weniger optimistisch fügte er hinzu: „Es ist noch nicht vorbei, aber irgendwann einmal werden wir den Bewohnern Sderots, Aschkelons und der Gemeinden in der Nähe von Gaza Frieden bringen. Der Kampf gegen den Terror in Gaza ist noch nicht vorbei.“
    Iranischer Angriff würde dessen Ende heraufbeschwören
    Infrastrukturminister Benjamin Ben-Elieser sagte am Montag, dass „ein iranischer Angriff eine scharfe Reaktion Israels hervorrufen würde, die zur Zerstörung der iranischen Nation führen werde.“ Im Zuge der Kriegssimulationen sagte er: „Ich nehme an, dass Israel während eines ersten Angriffs mit Hunderten von Raketen angegriffen wird. Es wird keinen Ort in Israel geben, der außer Reichweite der syrischen und Hisbollah-Raketen sein wird. Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Muhammad Ali Husseini, sagte, dass man die israelische Übung genau beobachten müsse und die internationale Gemeinschaft darüber informieren. Er ist der Meinung, dass die israelische Kriegsmoral wieder hergestellt werden soll. Ben-Elieser hob aber hervor, dass diese Übung nicht als Drohung angesehen werden müsste, sondern lediglich für den Notfall vorbereiten soll, da Syrien und die Hisbollah konstant provozieren.
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    April 07

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    Montag, 7. April 2008

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    Zweigstelle des Aussenministeriums in Sderot
    Gestern eröffnete das israelische Aussenministerium in der von Kassam-Raketen heimgesuchten Stadt Sderot eine Zweigstelle, die dazu dienen soll, Besuche ausländischer Diplomaten in der Stadt zu koordinieren. Zwei Beamte des Ministeriums werden diese Zweigstelle besetzen, die zu „normalen“ Zeiten in Schichten arbeiten werden und sollten sich die Angriffe steigern durch weiteres Personal unterstützt werden. Das Büro ist nicht gegen Raketen gesichert und die Beamten wurden belehrt, die Fenster nicht dicht zu verschließen um bei einem etwaigen Raketeneinschlag die Scheiben eventuell ganz zu behalten oder eine geringere Splitterwirkung zu erreichen. Sie werden Besucher aus dem Ausland begleiten und ihnen zeigen, wie schwer die Situation in der Stadt und Umgebung für die Bevölkerung ist.
    Längste Landebahn des Nahen Ostens eingeweiht
    Gestern früh wurde die neue Landebahn des Fliegerhorsts Nevatim im Negev eingeweiht. Sie ist mit einer Länge von 4.023 Meter die längste Landebahn des Nahen Ostens. Bei der Einweihung war der Kommandant der Luftwaffe, Elieser Schkedi, anwesend und ein Überflug von einem Herkules C-130 Transportflugzeug begleitet von zwei F-16-Kampfjets fand statt (siehe Bild oben). Der Transporter landete danach als erstes Flugzeug auf der neuen Landebahn. Die Luftwaffe plant die derzeit neben dem Ben-Gurion-Flughafen befindlichen Fliegerhorst der Transportflugzeuge nach Nevatim zu verlegen, die bald der größte Luftwaffenstützpunkt Israels sein wird. Das Projekt der Landebahn kostete 421 Mio. Dollar, wozu spezielle Bulldozer eingeflogen wurden.
    76 Lastwagen in den Gazastreifen
    Gestern wurden 76 Lastwagen mit humanitären Hilfsgütern und Lebensmitteln über die Übergänge Kerem Schalom und Sufa in den Gazastreifen gefahren. 60 der Lastwagen beinhalteten Bücher, Baby-Zubehör, Früchte, Reis, Öl, Fleisch, Milch, Mehl, roter Pfeffer, Eier und Tee. Die anderen 16 Laster enthielten Rollstühle, Zucker, Mehl und andere Grundnahrungsmittel.
    Netanjahu: Christliche Zionisten sind unsere besten Freunde
    Likud-Oppositionsführer Benjamin Netanjahu sagte am Sonntag, dass Israel keine besseren Freunde in der Welt hätte, als die christlichen Zionisten. „Diese Freundschaft basiert auf dem Herzen, auf gemeinsamen Wurzeln und auf eine gemeinsame Kultur“, sagte er auf eine Konferenz amerikanischer Evangelikalen in Jerusalem. Die Veranstaltung wurde von den Christians United for Israel aus Texas organisiert und zog 1000 Israel-Befürworter unter der Führung des evangelischen Pastors John Hagee – seit drei Jahrzehnten ein treuer Befürworter Israels – nach Jerusalem. Hagee gab am Sonntag bekannt, dass er eine 6 Millionen Dollar Spende an Israel weiterleiten würde, die für verschiedene Sachen (z.B. Rettungsdienst in der Ariel-Siedlung) genutzt werden könne. Außerdem sagte er, dass Israel seiner Meinung nach die Kontrolle über ganz Jerusalem behalten müsse.
    „Die Hamas wird stark getroffen sollte sie Schalit töten”
    Mehrere Kabinettminister der Kadima-Partei warnten die Hamas vor schlimmen Konsequenzen, sollte dem entführten Soldaten Gilad Schalit Schaden zugefügt werden. Diese Warnung wurde abgegeben, nachdem Hamas-Führer öffentlich damit drohten, ihn umzubringen. Hamas-Mitglied Moussa Abu Marzouk erzählte der kuwaitischen Zeitung Al-Qabas, dass die Hamas mit Israel über Schalits Knochen verhandeln würde, wenn Israel keine gefangenen Hamas-Mitglieder freilässt. Hamas-Gesetzemacher Mushir al-Masri warnte Schalits Eltern, dass Israel das Leben ihres Sohnes dadurch aufs Spiel setzen würde. „Schalit wird nicht seine Freiheit erblicken und weder seine Mutter noch seinen Vater sehen, solange unsere Gefangenen im Gefängnis bleiben.“ Die Kadima-Minister dachten erst, dass die Hamas bluffen würde ihr ihren besten strategischen „Besitz“ aufzugeben. Daher warnten sie, dass, wenn die Islamisten es ernst meinten, es nicht im besten Interesse der Hamas sein würde, da sie dafür einen hohen Preis zahlen müsste.
    Israels verschwenderisches Diamantenjubiläum
    Israels Regierung verspricht in diesem Sommer eine ausgelassene 60-Jahres-Feier mit Flugshows, Konzerten und Lasershows – alles zusammen für 98 Millionen Schekel (17,25 Millionen Euro). Am Sonntag sagte Kabinettminister Ruhama Avraham Balila, dass Teile dieser Ausgaben für Projekte ausgegeben werden, die über das Jahr 2008 hinausgehen. So ist ein 1200 km langer Radweg geplant, ein Fußweg um den See Genezareth und die Sanierung der Kriegsdenkmäler. Außerdem sollen 1,5 Millionen Murmeln gesammelt werden, die die Zahl der im Holocaust dahingeschiedenen Kinder widerspiegeln soll. Diese Murmeln sollen für ein Monument in Tel Aviv genutzt werden, das an diese Kinder erinnern soll. Auch ein Workshop für Koexistenz soll zwischen jüdischen und arabischen Jugendlichen stattfinden, damit auch die arabischen Israelis mitfeiern können. Außerdem gibt es ein Beduinenfestival in Rahat.
    Das Wetter
    Die Temperaturen sanken wieder ab, es ist teilweise bewölkt. In Jerusalem werden heute bis zu 17 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 20 Grad, in Tiberias 23, am Toten Meer 25 und in Eilat bis zu 27 Grad.

    Wir wünschen Ihnen aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels, einen gesegneten Tag und eine erfolgreiche neue Woche. Der derzeitige Wasserspiegel des Sees Genezareth liegt bei – 212,05 m unter dem Meeresspiegel – der ideale Wasserstand beträgt -208,80 Meter unter dem Meeresspiegel.

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    Sie können dieses faszinierende historische Dokument, das den Moment der Unabhängigkeitserklärung präsentiert, für nur 12 Euro (inkl. Versandkosten) statt 15 Euro bis zum 9. April 2008 beim Israel Basar bestellen.

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    April 06

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    Sonntag, 6. April 2008

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    Grad-Raketen in Aschkelon
    Gestern Abend schlugen wieder zwei Grad-Raketen in Aschkelon ein, die aus dem Gazastreifen abgefeuert worden waren. Keine der Raketen richtete Schaden an, obwohl eine davon in der Nähe einer Fabrik im südlichen Industrieviertel der Stadt einschlug. Auch Salam Fayyad, der PA-Ministerpräsident, hat gleich Israels Ministerpräsident Olmert, keine Lösung diesen Raketenbeschuss zu unterbinden. Jedoch besteht Fayyad darauf, dass Israel weitere Zugeständnisse an die Autonomiebehörde machen müsse, obwohl die PA in keinerlei Weise fähig ist, gegen den Terror vorzugehen. Auch sollen weiterhin internationale Hilfsgelder an die PA in den Gazastreifen fließen, obwohl dies dort bewiesenerweise für weitere Terroraktivitäten gegen Israel genutzt wird.
    Erneut Christ in Gaza entführt
    Vor einer Woche wurde Fuad Nabil Ayyad, ein im von der Hamas kontrollierten Gazastreifen lebender Christ, von Moslems entführt. Dies konnte israel heute in Erfahrung bringen. Unabhängige arabisch-christliche Quellen in Gaza bestätigten dies. Ayyad ist ein Verwandter von Rami Ayyad, ein Angestellter der Bibel-Gesellschaft im Gazastreifen, der im vergangenen Jahr von islamischen Extremisten brutal ermordet worden war. Seit der Einführung der palästinensischen Autonomiebehörde im Jahr 1993 erlebten dort lebende arabische Christen eine sich steigernde Verfolgung. Islamisten haben auch vergangene Woche in Nablus einen christlichen Friedhof geschändet, indem sie viele der Grabsteine umwarfen, was in einer palästinensischen Zeitung berichtet wurde.
    Der Abgeordnete Tibi sei der Feind in Person
    Der Abgeordnete Arieh Eldad von der nationalen Einheitspartei meinte, dass der arabische Knessetabgeordnete Dr. Ahmed Tibi kein Verräter sondern der Feind in Person sei. Vor kurzem hatte Tibi eine illegale Reise in den Jemen und den Libanon unternommen. „Die Abgeordneten, die wie Tibi in Feindesländer fahren, sollten vors Gericht gebracht werden und Haftstrafen dafür erhalten“, so Eldad. Im Jemen traf sich Tibi mit lokalen Führungspersonen und er spielte auch eine Rolle in den Gesprächen zwischen den Terrorgruppen Fatah und Hamas. Auf dem Rückweg flog er über Libanon. Tibi selbst meint dass der Stop am Beiruter Flughafen routinemäßig gewesen sei. Die scharfe Kritik über seine Reise beeindruckte ihn nicht und weiter sagte Tibi, dass er Feindesländer weiterhin besuchen werde, denn sie sind nicht seine Feinde. Eldad beschuldigte den Generalstaatsanwalt Menni Masus Tibis Verhalten nicht verhindert zu haben und die entsprechenden Gesetze gegen Besuche in Feindesländern und dass Personen die den Staat Israel nicht anerkennen, nicht in der Knesset dienen dürfen, duchzusetzen, da dies undemokratisch sei.
    Sauerteigverkauf innerhalb Geschäften sei in Ordnung
    In einer außergewöhnlichen Entscheidung legte das Jerusalemer Gericht für städtische Angelegenheiten fest, dass der Verkauf von Sauerteig-Produkten wie Brot innerhalb Geschäften während des Pessachfestes – dem Fest der ungesäuerten Brote an dessen sieben Festtagen nur Mazzebrot gegessen wird – keinen Verstoß gegen das Gesetz zum Verbot von Hametzverkauf darstellt. Vier Geschäfte und Restaurants hatten am Pessachfest des vergangenen Jahres Sauerteigwaren verkauft. Das Gesetz beinhalte dass die Auslage von Hametz in öffentlichen Plätzen verboten ist, jedoch dies für innerhalb eines Ladens angebotene Produkte nicht zutreffe. Und die betreffenden Geschäfte, ein Lebensmittelgeschäft, eine Pizzeria und zwei Restaurants, haben sich dabei nichts zuschulde kommen lassen, denn sie fallen nicht unter die Kategorie eines öffentlichen Platzes.
    Scharfschützen aus dem Gazastreifen verletzten Israeli
    Als eine Gruppe von 15 Mitgliedern einer Delegation des Kanada-Israel-Komitees die Grenze zum Gazastreifen von einem Aussichtspunkt im Kibbuz Nir-Am besichtigten, wurde Mati Gil, der Begleiter des Ministers für innere Sicherheit, Avi Dichter, durch Kugeln eines palästinensischen Scharfschützen an der Leiste verletzt. Eine neue Terrorgruppe, die sich die “Ummah Armee” nennt, übernahm die Verantwortung für diesen Beschuß. Zuvor hatten palästinensische Terroristen eine Gruppe von 30 Jugendlichen der Kibbutz-Bewegung beschossen, die zur Feldarbeit im Kibbutz Ein Hashlosha eingetroffen waren. Dabei wurde niemand verletzt.
    Regierung versucht Israelis nach Hause zu locken
    Die israelische Regierung versucht die nach Amerika ausgewanderten 700.000 Israelis wieder nach Israel zurückzubekommen. Dafür flogen 20 Regierungsbeamte zum Wochenende in die USA, um an speziellen Business- und Arbeitsmessen in den Städten Miami, Boston, Philadelphia, Chicago, New York und in Kanada Montreal und Toronto, für die Heimkehr zu werben. Da die wirtschaftliche Situation in den USA immer schlechter wird und Israels Wirtschaftslage ihr gegenüber relativ gut ist, hofft man, dass diese Großoffensive anlässlich Israels 60. Staatsjubiläum viele Israelis nach Zion zurückbringen wird. Auch in London und Manchester werden diese Woche solche Messen stattfinden.
    Das Wetter
    Die Temperaturen stiegen wieder an, Sonnenschein herrscht vor. In Jerusalem werden heute bis zu 29 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 30 Grad, in Tiberias 34, am Toten Meer 35 und in Eilat bis zu 35 Grad.

    Wir wünschen Ihnen aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels, einen gesegneten Tag und ein erholsames Wochenende. Der derzeitige Wasserspiegel des Sees Genezareth liegt bei – 212,07 m unter dem Meeresspiegel (Tendenz sinkend) – der ideale Wasserstand beträgt -208,80 Meter unter dem Meeresspiegel.

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    Was weiss Syrien, was Israel nicht weiss?
    Israel ist etwas wegen aktueller Truppenbewegungen in Syrien beunruhigt, die mit einer möglichen Gewaltaktion der Hisbollah zusammenhängen könnten. Der stellvertretende Generalstabschef des israelischen Militärs, Dan Harel, warnte, dass Israel im Falle eines Angriffs mit starker Hand antworten werde. Die in London erscheinende Tageszeitung Al-Quds al-Arabi berichtete gestern, dass Syrien drei Panzerdivisionen hat aufmarschieren lassen, da Damaskus einen israelischen Angriff fürchte. In israelischen Sicherheitskreisen hält man den Bericht zwar für übertrieben, bestätigt jedoch ungewöhnliche Schritte auf syrischer Seite. Eine der möglichen Erklärungen für die Vorgänge in Syrien besteht darin, dass Damaskus Kenntnis von Plänen der Hisbollah für einen Angriff auf Israel hat, mit dem die libanesische Terrororganisation sich für die angeblich von Jerusalem verantwortete Ermordung ihres Vordenkers Imad Mughniyahs im Februar rächen wolle. Verteidigungsminister Barak besuchte gemeinsam mit Harel und dem Kommandanten des Nordkommandos, Generalmajor Gadi Eisenkaut, die Nordgrenze. Dabei sagte er u.a.: „Israel ist das stärkste Land in der Region, und ich würde niemandem auf der anderen Seite der Grenze empfehlen uns zu testen.“
    Einigung auf Schritte betreffs der Verpflichtungen der Road-Map
    Im Rahmen der jüngsten Nahost-Reise von US-Außenministerin Condoleezza Rice haben sich Israels Verteidigungsminister Ehud Barak und der palästinensische Ministerpräsident Salam Fayyad bei einem dreiseitigen Treffen auf eine Reihe von Schritten geeinigt, mittels derer die Verpflichtungen der Roadmap für die Zwei-Staaten-Lösung umgesetzt werden sollen. Israel hat versprochen, die Einreise- und Verkehrshindernisse im Westjordanland zu reduzieren. Dies wird mit der Entfernung von 50 Straßensperren beginnen sowie unmittelbaren Maßnahmen zur Verbesserung der Kontrollpunkte, um die Wartezeit ohne Opferung der Sicherheit zu verringern. Die Palästinensische Autonomiebehörde wird für ihren Teil Sicherheitskräfte einsetzen, um Recht und Ordnung zu gewährleisten, und auf die Bekämpfung des Terrors hinarbeiten. Israel wird für seinen Teil Schritte einleiten, die die Zufahrt und Bewegung in der Stadt und ihrer Umgebung erleichtern. Die Vereinigten Staaten und andere Staaten der internationalen Gemeinschaft werden Projekte finanzieren und der PA beim Aufbau von Regierungs- und Justizbehörden behilflich sein.
    Arabische Feuerwehrfrau
    Sappha Arabasi aus Kfar Kera arbeitet bei der Feuerwehr in Hadera. Die 24jährige ist damit nicht nur eine der weiblichen Feuerwehrleute in Israel überhaupt, sondern auch die erste israelische Araberin, die in diesem Beruf tätig ist. In ihrem Heimatdorf sind nicht alle Menschen darüber begeistert, doch steht sie für einen umfassenderen Trend. Insgesamt ist die soziale Rolle der arabischen Frau in Israel im Wandel begriffen. Israelische Araberinnen sind inzwischen unabhängiger, als sie es früher waren. Bemerkbar macht sich dies in späteren Eheschließungen, Scheidungen und einem Rückgang der Geburtenrate. Während eine arabische Frau in den 60er Jahren noch durchschnittlich mehr als neun Kinder zur Welt brachte, waren es im Jahr 2005 nur noch 3.7.
    Ausländische Finanzierung palästinensischen Senders
    Holland und Dänemark finanzieren die neue palästinensische Nachrichtenagentur „Ma´an“, die in ihren Nachrichten in arabischer und englischer Sprache den Terror gegen Israel verherrlicht. Es ist, als wolle sich Dänemark und Holland damit von ihrem schlechten Image freikaufen, das sie wegen der Mohammed-Karikatur und dem Koran-Film bei den Moslems haben. Das soll nun Israel für sie ausbaden.
    Probleme im Häuserbau
    Israels Oberster Gerichtshof verbot einer Investorengruppe in der Nähe von Ness Ziona Häuser zu bauen, weil dadurch das zum Naturschutzgebiet erklärte Gebiet in dem unter anderem die seltenen dunkelblauen Lilien wachsen, zerstört werden würde. Demgegenüber gab Israels Regierung die Erlaubnis zum Bau von 1.900 Wohnungen in Judäa und Samaria und 3.600 Wohnungen in Ost-Jerusalem. Linke Organisationen kritisieren diesen Beschluss, weil dadurch – wie sie sagen – der Friedensprozess zerstört wird.
    Schabbat-Lesung und Kommentar
    „Tasria – Wenn sie empfängt“, Schabbat HaChodesh,
    3. Mose 12,1 13,59
    Haftara-Prophetenlesung: Hesekiel 45,16-46,18

    Kommentar:

    Unsere Parascha setzt die Reihe der Gebote fort, die sich dem Leibe widmen, angefangen mit den Speisegesetzen in der letzten Lesung. Wieder gibt uns Gottes Wort Vorschriften in Bezug darauf, was „heilig“ und „rein“ ist und was „unheilig“ und „unrein“ ist in den Augen Gottes für Sein Volk.
    Nun betreten wir u.a. auch das Gebiet der Sexualität, angefangen mit dem „Gesetz der Wöchnerinnen“, und werden hier Reinheit und Unreinheit betrachten.
    Wir lesen im 12. Kapitel von den sieben „unreinen“ Tagen (nidda) nach der Niederkunft der Frau, sowie den sich anschliessenden 33 Tagen der „Blutreinigung“ (tehara). Somit ist sie nach der Geburt eines Jungen insgesamt 40 Tage unrein für jeden sexuellen Verkehr und das Betreten des Heiligtums, das sind heute die Gotteshäuser wie Synagoge und Gemeinde. Nach der Geburt eines Mädchen ist die Zeit der Unreinheit doppelt so lang, nämlich 80 Tage (14 + 66). Nach Ablauf dieser Zeit wird ein Brandopfer gebracht, bei den Armen wiederum in Gestalt zweier Tauben. So taten es auch die Eltern von Jeschua nach seiner Geburt, siehe Lukas 2, 21-24.

    Dann lesen wir im 13. Kapitel über jeder Art Hautkrankheiten und wie sie geheilt werden kann.

    In unserem Prophetenabschnitt aus 2. Könige 4 bis 5, lesen wir am Ende des 4. Kapitels von einem Brotvermehrungswunder, was wir von Jeschua im Neuen Testament kennen, aber hier es von dem Propheten Elisa ausgeführt wurde. Ja, die erste Brotvermehrung!
    „Sein Diener aber sagte: Wie soll ich das hundert Mann vorsetzen? Er sagte: Gib es den Leuten, daß sie essen! Denn so spricht der HERR: Man wird essen und übriglassen.
    Und er setzte es ihnen vor; und sie aßen und ließen übrig nach dem Wort des HERRN.“ Lesen wir in den letzten Versen 43 und 44. So eine große Tat in nur zwei Versen.
    Dann lesen wir im 5. Kapitel in 2. Könige die bekannte Geschichte des syrischen Generals und Aussätzigen, Naaman, dem Gott nicht nur am Leibe heilen wollte, sondern auch am Geiste. Der stolze Heeroberst hörte durch seiner Haussklavin, in Israel befinde sich ein Heilprophet, er könnte ihn von seiner Hautkrankheit heilen. Wir werden sehen, das in diesem Kapitel es viel um die Diener geht, sei es Naamans oder Elisas. Naaman aber wollte den Propheten begegnen und als aber ‘nur’ sein Diener Gehasi aus dem Hause kam und ihn empfing, war sein Hochmut getroffen und er wollte zurückkehren. In anderen Worten, er war wohl einen roten Teppisch für ‘Hochwürden’ gewonnt. Hier können wir uns selbst sehen, sind wir nicht auch oft beleidigt wenn ‘nur’ ein Diener, Beamter oder Sekretär uns empfingt und der Prominente und die berühmte Persönlichkeit selbst nicht?
    Wie hat Jesus gehandelt? Er ging zu das ‘einfache Volk’.
    Diese Lehre wollte Gott in unserer Geschichte Naaman lehren, und zwar mit Hilfe von Knechte und Diener, die uns der HERR am Wege stellt.
    Bevor Er ihn am Leibe heilen wird (oder konnte), brauchte er eine ‘siebenfachige’ Lektion. Nachdem Naaman von seinem Diener sich überreden ließ, ging er doch in den schmutzigen Jordanfluß und ließ sich laut Gebot Elisa sieben Mal eintauchen. Eine echte Akt der Demut.
    Nun konnte Gott ihn heilen.

    - Michael Schneider –
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    Syrien verstärkt Truppenaufbau nahe der Grenze
    Sicherheitskräfte gerieten am Mittwoch in hohe Alarmbereitschaft an der Nordgrenze durch erhöhte Spannungen, nachdem hohe Angestellte des Verteidigungsministeriums Medienberichte bestätigten, dass Syrien seinen Truppenaufbau vorantreibt und Reservisten für eine mögliche Auseinandersetzung mit Israel einzieht. Die Londoner Zeitung Al-Quds al-Arabi berichtete, dass Damaskus sich auf einen großen israelischen Angriff auf Syrien und gegen die Hisbollah vorbereiten würde. Israel erklärte diesen Bericht als übertrieben, fügte aber hinzu, dass Syrien in letzter Zeit ungewöhnliche Schritte unternommen hätte. In Israel befürchtet man daher, dass Syrien die nördliche Grenze angreifen wird. Aufgrund der erhöhten Spannungen im Norden und im Gazastreifen verschob Verteidigungsminister Ehud Barak seinen Besuch in Deutschland auf nächste Woche. Barak sollte in Deutschland mit Beamten des Sicherheitsdienstes zusammentreffen, um das iranische Nuklearprogramm zu diskutieren als auch die Vermittlerrolle Berlins zwischen der Hisbollah und Israel bezüglich der entführten Soldaten Eldad Regev und Ehud Goldwasser.
    Gebete in 40 Städten
    Aufgrund vielfacher Drohungen aus Syrien, Libanon und Iran, besonders gegen das jüdische Volk, soll am heutigen Donnerstag in Israel und in der USA gleichzeitig gebetet werden. Die Gebets-Initiative wurde von besorgten Juden in Israel organisiert. Traditionell haben Juden auf Drohungen immer mit Gebeten und Buße reagiert. Die Gebete sollen um 18 Uhr Ortszeit in folgenden Städten stattfinden: Jerusalem, Ofakim, Nof Ajalon, Aschdod, Aschkelon, Tel Tzion, Beerscheva, Beit Schemesh, Bnei Brak, Bat Jam, Afula, Petach Tikvah, Givatajim, Nesher, Tel Aviv und weitere 20 Städte auf beiden Seiten der grünen Linie. Sogar in Monsey, New York, werden Gebete stattfinden.
    Al-Kaida-Terror gegen alle Juden
    In einer Erklärung auf einer Internetseite beschrieb Ayman al-Zawahri, der Stellvertreter Bin-Ladens, die Vereinten Nationen als Feind der Moslems und schwor, Angriffe auf Juden in aller Welt durchzuführen. „Die Vereinten Nationen sind ein Feind des Islams und der Moslems“, sagte er. „Wir versprechen unseren moslemischen Brüdern, dass wir alles tun werden, um mit Gottes Hilfe Juden in und außerhalb Israels angreifen werden.“ Al-Zawahri verteidigte die Organisation und behauptete, dass Al-Kaida keine unschuldigen Menschen töten würde. „Sollte es einen Unschuldigen geben, der während der Mujahideen-Einsätze getötet wurde, so geschah dies aus Versehen oder aus Not“, sagte er. Die Erklärung folgte den Fragen von Unterstützern, Kritikern und Journalisten im Dezember, die im Internet gestellt wurden.
    Früheres Knesset-Mitglied Bishara wirbt für die Hisbollah an
    Sicherheitsdienste vermuten, dass der ehemalige arabische Knesset-Abgeordnete Azmi Bishara, ein mittlerweile im Ausland lebender Flüchtling, fest entschlossen ist, israelische Araber für die libanesische Terrororganisation Hisbollah anzuwerben. Der Sicherheitsdienst lud Mitglieder der Balad-Partei aus dem Wadi Ara in die Büros der Agentur und warnte sie vor dem Kontakt mit Bishara. Die Balad-Partei wurde bis zu Bisharas Flucht 2007 von Bishara geführt. Eine weitere Person wurde vom Sicherheitsdienst befragt und aufgefordert eine Erklärung zu unterzeichnen, dass jeder zukünftige Kontakt mit Bishara vermieden würde. Dieser lehnte ab, weil er die Anweisung als illegal abstempelte. Auch Sonia Boulos, Anwältin der Menschenrechtsorganisation, sagte über Bishara, dass er „ein intelektueller politischer Führer sei, der nie für Rechtsverletzungen angeklagt war“. Während des Libanonkriegs erhielt er Hunderte von Dollars von der Hisbollah im Austausch für geheime Informationen während des zweiten Libanonkriegs.
    ABC-Masken sollen ans Volk verteilt werden
    Das Verteidigungsministerium gab am Mittwoch bekannt, dass die atomisch-biologisch-chemischen Schutzausrüstungen, die kürzlich eingesammelt wurden, aufgerüstet und dann innerhalb der kommenden Monate verteilt werden sollen, um Haushalte für einen Ausnahmezustand vorzubereiten. Dies ist eine Konsequenz der Gefahr, die von dem ständigen Raketenbeschuss wie auch von der Gefahr eines chemischen Angriffes, aus Iran oder Syrien ausgeht. Das Verteidigungsministerium versucht jedoch keine Panik zu schüren, möchte aber für jeden Fall ausgerüstet sein. Die Kosten dieses Projekts wurden nicht bekanntgegeben.
    Israelische und arabische Studenten fliegen nach Japan
    Eine Gruppe von jüdischen und arabische Studenten, die in Israel leben, werden nächste Woche nach Japan – Tokyo, Hiroshima und Kyoto – fliegen, um an einem Seminar teilzunehmen, das über die japanische Perspektive persönlichen und kollektiven Traumas Aufschluss geben soll. Außerdem sollen die Teilnehmer die japanische Nationalgeschichte nach dem Zweiten Weltkrieg verstehen lernen. Dies ist das erste Mal, dass eine Gruppe israelischer Juden und Palästinenser, die bereits seit langer Zeit gemeinsame Gespräche führten, gemeinsam nach Japan reist, um sich selber, die eigene Geschichte und die heutige Situation besser verstehen zu lernen.
    Das Wetter
    Die Temperaturen stiegen wieder an, Sonnenschein herrscht vor. In Jerusalem werden heute bis zu 23 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 21 Grad, in Tiberias 27, am Toten Meer 29 und in Eilat bis zu 31 Grad.

    Wir wünschen Ihnen aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels, einen gesegneten Tag. Der derzeitige Wasserspiegel des Sees Genezareth liegt bei – 212,07 m unter dem Meeresspiegel (Tendenz sinkend) – der ideale Wasserstand beträgt -208,80 Meter unter dem Meeresspiegel.

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    „Hiermit verkünden wir“ -
    die Originalaufnahme der Unabhängigkeitserklärung




    "Ich möchte euch das Gründungsdokument des Staates Israel darlegen, das als erste Vorlesung durch das Volkskomittee freigegeben wurde..." (Die ersten Worte Ben-Gurions bei der Verlesung der Unabhängigkeitserklärung.)

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    April 02

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    Mittwoch, 2. April 2008

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    Junger israelischer Dirigent ans Mannheimer Nationaltheater
    Der junge israelische Dirigent und Pianist Dan Ettinger wird neuer Generalmusikdirektor des Mannheimer Nationaltheaters. Der gerade einmal 36jährige arbeitet seit fünf Jahren als Kapellmeister und Assistent von Daniel Barenboim an der Staatsoper unter den Linden in Berlin. Außerdem ist er seit 2005 Chefdirigent des Israel Symphony Orchestra in Rishon Lezion. Ettingers Vertrag in Mannheim beginnt im Sommer 2009. Er freut sich auf die neue Herausforderung: „Dies ist ein Opernhaus mit einer langen Tradition und einem Publikum, dass die Oper kennt, liebt und süchtig nach ihr ist. Ich trete in große Fußstapfen, was eine hohe Erwartung mit sich bringt.“ Gleichzeitig lässt Ettinger keinen Zweifel daran, dass er weiter dem Israel Symphony Orchestra zur Verfügung stehen wird: „Es ist mir wichtig, in dem Land, in dem ich aufgewachsen bin und die meiste Zeit meines Lebens gelebt habe, die Tätigkeit fortzusetzen und den andauernden musikalischen Einfluss zu bewahren.“
    Deutscher Trainer für Maccabi Netanya
    Die deutsche Fußballlegende Lothar Matthäus wird voraussichtlich ab der nächsten Saison die israelische Mannschaft Maccabi Netanya trainieren. Zwar ist es noch nicht offiziell bestätigt, doch sprechen alle Anzeichen dafür. Matthäus bestätigte gegenüber der BILD am Sonntag Gerüchte über Verhandlungen mit dem israelischen Erstligisten. „Ich kann mir Israel schon gut vorstellen. Netanya ist ein ambitionierter Verein“, sagte der 47jährige der Zeitung. Maccabi Netanya rangiert gegenwärtig hinter Beitar Jerusalem auf dem zweiten Platz der israelischen Liga.
    Drei weitere Ron Arad-Fälle
    Miki Goldwasser, deren Sohn Ehud gemeinsam mit Eldad Regev im Juli 2006 von der Hisbollah in den Libanon entführt wurde, kritisierte Premierminister Ehud Olmert scharf. „Er möchte als jemand dargestellt werden, der die Entführten befreit ohne einen Preis dafür zu zahlen; doch wird er als derjenige in die Geschichte eingehen, der drei weitere Ron Arad-Fälle verursacht hat“, sagte sie bei einer Veranstaltung, die weitere Freiwillige für PR-Aktivitäten für die entführten Soldaten sucht. Als Reaktion darauf, dass die Knesset eine anderthalbmonatige Pause machen möchte, fragte sie, wer sich um das Thema der Entführten kümmern würde und zitierte eine frühere Bemerkung Olmerts: „Es hat mal jemand gesagt: ‚Macht nichts, lass sie noch ein oder zwei Tage da sitzen.’“ Sie sagte weiter, dass ein hoher Preis noch weitere Entführungen ermutigen würde und wirft der Regierung vor, dass die Gefangenen bereits während des Libanonkrieges hätten befreit werden müssen.
    Die Ruhe vor dem Sturm?
    Verteidigungsminister Ehud Barak meinte am Dienstag bei einem Besuch beim nördlichen Kommando der israelischen Armee, dass die Hisbollah momentan behutsam ist mit dem Beschuss Israels, dass sich aber „unter dieser glückseligen Stille ein großer Sturm zusammenbraut.“ Bei seinem Besuch sprach Barak mit Soldaten und erhielt Sicherheitsinformationen. „Die Hisbollah wird stärker, aber Israel ist die stärkste Nation in der Region. Ich würde vorschlagen, dass sich niemand von der anderen Grenzseite mit Israel anlegt; das ist nur zu seinem Besten“, so Barak. Er fügte hinzu, dass die israelische Armee Willens und bereit ist jeden unvorhergesehenen Fall zu bewältigen. Von einigen Stadtverwaltungen im Norden des Landes warnte man hingegen am Dienstag, dass Israel für einen erneuten Krieg nicht bereit wäre. Viele Luftschutzbunker müssten saniert werden, doch dazu reicht das Geld nicht. Das Geld, das den lokalen Stadtverwaltungen für den Fall eines Ausnahmezustands zugeteilt wurde, wurde in anderen Bereichen benutzt, nicht aber für die Sanierung der Luftschutzbunker.
    Umfrage: Israelis bevorzugen arabischen Transfer nach Palästina
    Eine Internetumfrage des Knesset-Fernsehkanals an der 668 israelische Juden teilnahmen, ergab, dass insgesamt 76 % aller israelischen Juden in irgendeiner Form den Transfer israelischer Araber in einen zukünfitigen Palästinenserstaats unterstützen würden. Lediglich 24 % der Befragten waren dagegen, Araber mit israelischer Staatsbürgerschaft in palästinensisches Gebiet umzusiedeln. Von den 76 % derjenigen, die den Transfer bejahten, sagten 29 %, dass alle israelischen Araber umsiedeln sollten. 19 % der Befragten waren der Meinung, dass lediglich Araber, die in der Nähe der palästinensischen Gebiete leben, umsiedeln sollten, und 28 % sagten, dass man den Transfer von der Loyalität zum israelischen Staat abhängig machen sollte.
    Eingeschränkte Redefreiheit
    Am Dienstag verteidigten moslemische Länder eine Resolution, die sie bereits durchbrachten, bei den Vereinten Nationen. Bei der Resolution handelt es sich um den Experten der Vereinten Nationen für Redefreiheit, der künftig Einzelpersonen und die Presse auf negative Kommentare über den Islam überprüfen soll. Die USA und andere westliche Länder warnten davor, dass die von den Moslems unterstützte Resolution die Redefreiheit einschränken könnte und somit diktatorischen Regierungsformen helfen würde, abweichende Ansichten auszublenden. „Die Resolution versucht die Kriminalisierung der Rede zu legitimisieren“, sagte Warren W. Tichenor, US-Botschafter der UN in Genf. Seiner Meinung nach versucht man mit dieser Resolution „eher Einzelpersonen Einschränkungen aufzuerlegen als die Plicht und Verantwortung der Regierungen hervorzuheben, Menschenrechte zu garantieren, aufrechtzuerhalten und voranzutreiben.“
    NATO-Seestreitkraft besuchen Israel
    Eine NATO Seestreitkraft mit sechs Fregatten unter dem Befehl von Admiral Artugrol der türkischen Marine erreichte am Montag Israel, um ein gemeinsames Training mit der israelischen Marine durchzuführen. Dies soll die Kooperation zwischen der NATO und der israelischen Armee verbessern. Drei NATO-Schiffe und zwei israelische Schiffe nahmen an der Übung teil. Während des Besuches gab es eine Vorführung über die Einsatzmöglichkeiten der Marine. In diesem Jahr wurde zum ersten Mal ein Offizier der israelischen Marine in das NATO-Hauptquartier in Napoli entsandt.
    Das Wetter
    Die Temperaturen stiegen wieder an, Sonnenschein herrscht vor. In Jerusalem werden heute bis zu 18 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 22 Grad, in Tiberias 26, am Toten Meer 29 und in Eilat bis zu 29 Grad.

    Wir wünschen Ihnen aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels, einen gesegneten Tag. Der derzeitige Wasserspiegel des Sees Genezareth liegt bei – 212,07 m unter dem Meeresspiegel (Tendenz sinkend) – der ideale Wasserstand beträgt -208,80 Meter unter dem Meeresspiegel.

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    Fahne „60 Jahre Israel“


    Bei uns bekommen Sie die Fahne mit Israels offiziellem Logo zu den Feierlichkeiten am 8. Mai 2008! Ein Kind hält ein blau-weißes Stoffband in der Hand, das die Zahl 60 formt. Es ist ein israelisches Symbol, das von Hoffnung und tiefem Glauben geprägten Optimismus ausdrückt. Lassen auch Sie am 8. Mai für Israel die Fahnen wehen!

    Blauer Aufdruck auf weiß, Polyester ca.108 x 142 cm

    Sie können diese einmalige 60-Jahre-Israelfahne für nur 22,40 Euro (inkl. Versandkosten) statt 28 Euro bis zum 2. April 2008 beim Israel Basar bestellen.

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    Montag, 31. März 2008

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    Damaskus bestätigt Kommunikation mit Israel
    Syrien hat bestätigt, dass es geheime Kommunikationskanäle mit Israel gibt, in denen die Türkei die Vermittlerrolle übernimmt. In einem Interview mit einer kuwaitischen Zeitung sagte die Sprecherin des syrischen Außenministeriums, Dr. Bushra Kanfani, dass es keine direkten Verhandlungen mit Israel gebe, dass aber die Türkei als Kommunikationskanal genutzt wird, die sich beide Positionen anhört. „Wir in Syrien verpassen keine Gelegenheit Frieden zu machen“, sagte Kanfani. „Das Problem liegt auf ihrer Seite.“ Kanfani nannte vier Bedingungen, die Israel einhalten müsse, damit Syrien zum Verhandlungstisch zurückkehrt. „Israel muss deutlich an Frieden interessiert sein, es obliegt Israel den Preis für Frieden zu zahlen, die amerikanische Regierung muss eine ausgeglichene Haltung einnehmen und das politische Klima in der Region muss angenehmer gemacht werden“, so Kanfani. Seit dem zweiten Libanonkrieg haben Israel und Syrien sich bereit erklärt Friedensgespräche zu erneuen, allerdings gab es davon keine Anzeichen in der Öffentlichkeit.
    Polizeisuche nach Terroristen endet erfolgreich
    Am Sonntagmorgen begannen die Staus im Zentrum Israels, nachdem die Polizei bekannt gab, dass sie auf der Suche nach einem Terroristen im Süden Tel Avivs sei. Der Geheimdienst hatte Warnung gegeben, dass Terroristen nach Israel eindringen könnten. Wenige Zeit später gab die Polizei bekannt, dass vier Palästinenser festgenommen wurden. Die vier Palästinenser hielten sich illegal in Israel auf. Die Polizei ist auf erhöhter Alarmbereitschaft, da die Hisbollah mit Vergeltungsschlägen nach der Tötung Imad Mughniyehs gedroht hatte, obwohl Israel jegliche Beteiligung an der Tötung ausgeschlossen hatte.
    Palästinensische Soldaten in Hebron und Tulkarem
    Israel erwägt, den Palästinensern zu erlauben bewaffnete Soldaten in Tulkarem und Hebron zu stationieren. Ab nächstem Monat werden 700 palästinensische Soldaten in Jenin stationiert. Dies und eine Liste mit weiteren geplanten Gesten, die das Leben der Palästinenser erleichtern sollen, stellte Verteidigungsminister Ehud Barak der amerikanischen Außenministerin Condoleezza Rice und dem palästinensischen Premierminister Salaam Fayad am Sonntag in Jerusalem vor. Es sollen auch 50 Straßensperrungen und ein Hauptkontrollpunkt im Westjordanland beseitigt werden – wahrscheinlich zwischen Jericho und dem Toten Meer. Dies soll Palästinensern die Reise zwischen Jenin, Tulkarem, Kalkiliya und Ramallah erleichtern. Außerdem sollen 25 gepanzerte Fahrzeuge an die palästinensischen Kräfte geliefert werden, eine Polizeistation eröffnet werden und eine Industriezone in der Nähe Jerichos eingerichtet werden. Ausgewählte palästinensische Geschäftsmänner sollen von den Kontrollen an Kontrollposten befreit werden. Bibi Netanjahu kritisierte diesen Schritt Baraks mit der Befürchtung, dass dies die Hamas stärken werde. „Niemand kann unsere Arbeit im Westjordanland machen. Wenn die israelische Armee geht, gehen die Hamas und Iran rein“, sagte er.
    Barak für Rücktritt Olmerts
    Am Sonntag deutete Verteidigungsminister Ehud Barak an, dass die Arbeiterpartei aus der Regierung des Premierministers Ehud Barak aussteigen könnte. Dies könnte aufgrund Olmerts „Verantwortung“ für Israels Nichterfüllung seiner Zielsetzung während des zweiten Libanonkrieges geschehen. „Der Premierminister wurde nicht von aller Verantwortung feigesprochen“, erklärte Barak bei einem Treffen mit hinterbliebenen Eltern der Soldaten, die während des Krieges gefallen sind. Die Eltern trafen sich mit Barak, um über die Ergebnisse des Krieges zu sprechen und über seine Auswirkung auf die verbleibende Amtszeit von Olmert. „Olmert hätte die Verantwortung übernehmen müssen und kurz nach der Veröffentlichung des Berichtes der Winograd-Kommission zurücktreten müssen“, sagte Barak. Sowohl die hinterbliebenen Eltern als auch ein Sprecher Olmerts sagten, dass auch Barak sein Versprechen einhalten und zurücktreten solle, da es scheint, als würde er zurücktreten wollen.
    Rice ist optimistisch
    Die amerikanische Außenministerin Condoleezza Rice glaubt, dass Rahmenbedingungen für eine Abmachung zwischen Israel und den Palästinensern bis zum 14. Mai, dem geplanten zweiten Besuch des US-Präsidenten George W. Bush, getroffen werden können. Diese Hoffnung ließ Rice verlauten, als sie am Sonntag mit Außenministerin Zippi Livni, Verteidigungsminister Ehud Barak und dem palästinensischen Premierminister Salaam Fayed zusammentraf. „Es muss hier eine gemeinsame Verantwortung geben, die zur Schaffung eines palästinensischen Staates führt, auf der Grundlage von Sicherheit auf beiden Seiten und ökonomischer Lebensfähigkeit für Palästinenser“, sagte sie. Am Sonntagabend traf Rice mit dem jordanischen König Abdullah II. zusammen. Der König äußerte sich besorgt über den Zusammenbruch der Gespräche, der „die Zukunft der gesamten Region bedrohen würde.“ Er beschuldigte Israel einseitige Maßnahmen zu ergreifen, besonders der Ausbau der Siedlungen im Westjordanland. Diese Maßnahmen sind nach Meinung des Königs das größte Hindernis.
    Barak bewilligt landesweite Notfallübung
    Verteidigungsminister Ehud Barak bewilligte am Sonntagabend die Pläne einer landesweiten Notfallübung, die in zwei Wochen stattfinden soll. Die Übung, an der alle Regierungsbüros und Körperschaften des öffentlichen Rechts teilnehmen sollen, wurde erdacht nach dem zweiten Libanonkrieg 2006. Während der Übung sollen einige Notfallsituationen durchgespielt werden. Das Sourasky-Krankenhaus in Tel Aviv nahm vor einigen Tagen an einer Übung teil, die einen chemischen Raketenangriff simulierte.
    Das Wetter
    Die Temperaturen sanken wieder drastisch ab und es wird mit Niederschlägen gerechnet. In Jerusalem werden heute bis zu 16 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 20 Grad, in Tiberias 22, am Toten Meer 26 und in Eilat bis zu 26 Grad.

    Wir wünschen Ihnen aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels, einen gesegneten Tag und eine erfolgreiche neue Woche. Der derzeitige Wasserspiegel des Sees Genezareth liegt bei – 212,07 m unter dem Meeresspiegel (Tendenz sinkend) – der ideale Wasserstand beträgt -208,80 Meter unter dem Meeresspiegel.

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    Fahne „60 Jahre Israel“


    Bei uns bekommen Sie die Fahne mit Israels offiziellem Logo zu den Feierlichkeiten am 8. Mai 2008! Ein Kind hält ein blau-weißes Stoffband in der Hand, das die Zahl 60 formt. Es ist ein israelisches Symbol, das von Hoffnung und tiefem Glauben geprägten Optimismus ausdrückt. Lassen auch Sie am 8. Mai für Israel die Fahnen wehen!

    Blauer Aufdruck auf weiß, Polyester ca.108 x 142 cm

    Sie können diese einmalige 60-Jahre-Israelfahne für nur 22,40 Euro (inkl. Versandkosten) statt 28 Euro bis zum 2. April 2008 beim Israel Basar bestellen.

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