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March 25
israel heute | Tägliche Newsletter
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Tägliche Nachrichten aus der
israel heute Redaktion.
Dienstag, 25. März 2008
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Ägypten und Russland unterzeichneten Abkommen
Russland und Ägypten unterzeichnen in Moskau ein Abkommen, so dass Russland in Ägypten ein Atomkraftwerk baut. Solange der ägyptische Präsident Mubarak im Amt ist, ist es für Israel nicht gefährlich. Doch wehe wenn Mubaraks Nachfolger dem Beispiel des iranischen Präsidenten Ahmedinedshad folgen und daraus ein Atomwerk zur Herstellung von Atomwaffen machen.
Die syrische Regierung distanziert sich jetzt von Hisbollahs Anschuldigung Israel habe im Februar den Hisbollah-Erzterrorist Mughniyeh in Damaskus getötet. Syrien möchte nicht, dass arabische Staaten wie Saudi-Arabien die arabische Konferenz in Damaskus boykottieren, weil Syrien sich zu Terroristen bekennt. Ob dies auch ein Schritt in Richtung Friedensverhandlungen mit Israel ist, ist noch ungewiss.
Wasserkrise: Behörde plant Einschränkungen
Die israelische Wasserbehörde Mekorot plant, die Wassermenge für Privathaushalte zu drosseln. Für Bauern und die Industrie wird es dagegen keine Einschränkungen geben. Der Sprecher der Behörde, Uri Shor, erklärte, dass die Situation “sehr, sehr schlecht” sei. “Es gibt akuten Wassermangel im Land”, sagte er. Die neuen Maßnahmen umfassen ein Bewässerungsverbot für Gärten während des Tages und ein Baustopp für neue Gärten. Die Einschränkungen müssen in den nächsten Wochen umgesetzt werden, da es in den letzten vier Jahren unterdurchschnittlich geregnet hat, was zur Folge hatte, dass der Wasserspiegel sich in einem desolaten Zustand befindet. Der Wasserspiegel des Sees Genezareth befindet sich auf dem tiefsten Punkt seit 46 Jahren.
Soldat verdächtigt Informationen an die Hisbollah weiterzuleiten
Ein Unteroffizier der israelischen Armee wurde vor einem Monat festgenommen und soll nun angeklagt werden wegen Verdachts, er hätte geheime Informationen an Hisbollah-Terroristen im Südlibanon weitergeleitet. Er wird außerdem verdächtigt in einem Drogenschmuggelgeschäft aus dem Libanon involviert zu sein. Für ein Honorar half der Unteroffizier den beiden Schmugglern, Abed Zuabi und Shir Haib, die bei ihrer Festnahme zwei Kilogramm Heroin in ihrem Besitz hatten, das einen geschätzten Wert von NIS 1 Million hat. Außerdem bot der Unteroffizier einem Familienangehörigen, der in der Nähe der Grenze lebt, an, sich an dem Drogenschmuggel zu beteiligen. Im Jahr 2006 wurde Oberstleutnant Omer el-Haib zu 15 Jahren Gefängnis verurteilt, nachdem sich herausstellte, dass er zu einer Spionagezelle gehörte.
Reserveoffizier verwundet in Trainingsunfall
Ein Hauptmann des Pionierkorps wurde am Montag während einer Übung im Tzeelim-Armeestützpunkt durch eine Explosion verletzt. Er wurde ins Soroka-Krankenhaus in Beersheva gebracht. Ein Offizier wurde ernannt, um den Fall zu untersuchen. Dafür wurden in dem Stützpunkt mit seinem riesigen Übungsgelände alle Trainingsübungen am Dienstagmorgen abgesagt, so dass der Fall geklärt werden kann. Zu Beginn des Jahres war ein Oberfeldwebel einer Elite-Einheit bei einer Übung im Süden gestorben, nachdem er während einer Navigationsübung von einem Felsen fiel.
Messianische Juden kritisieren Eskalation der Gewalt
Mitglieder der messianischen Gemeinschaft in Israel haben gestern gegenüber der israelischen Presse erklärt, dass der beinahe tötliche Bombenanschlag auf den 15-jährigen Pastorensohn Ami Ortiz in Ariel eine schwerwiegende Eskalation darstellt, nachdem bereits seit Jahren unter anti-missionarischer Gewalt von moslemischer als auch jüdischer Seite gelitten wird. „Wir haben das Gefühl, dass sich in Israel niemand gegen diese gewaltsamen anti-missionarischen Aktivitäten stellt”, erklärte Howard Bass, Pastor der Nahalat Yeshua Gemeinde in Beerscheva. „Unsere messianische Gemeinde ist seit Jahren den Attacken der Haredim ausgesetzt, doch es gibt wenig Sympathie für unsere Lage.” Lesen Sie mehr über die aktuelle Lage der messianischen Juden in Israel sowie Hintergründe zum Bombenattentat auf die Pastorenfamilie in Ariel in unserer nächsten israel heute Ausgabe!
Organspendegesetz in der Knesset verabschiedet
Laut einem Organspendegesetz, dass am Montag in der Knesset verabschiedet wurde, wird der Verkauf von Organen ab dem 1. Mai 2008 verboten sein. Familien, die Organe ihrer Familienmitglieder für Transplantationen spenden sowie Menschen, die eine Niere aus uneigennützigen Gründen spenden, werden künftig Zuschüsse erhalten. Es wird erwartet, dass durch das neue Gesetz mehr Organe für Transplantationen zur Verfügung stehen werden. Dadurch können Dutzende oder sogar Hunderte von Menschen pro Jahr gerettet werden. Vor einigen Wochen einigten sich das Oberste Rabbinat und die Israelische Ärztekammer (IMA) darüber, wie man den Todeszeitpunkt bestimmt. Durch das neue Gesetz könne man die medizinische Ethik und das Jüdische Gesetz unter einen Hut bringen. Demnach können nur Ärzte, die eine vorherige Befugnis erhalten haben, den Gehirntod und den Atemstillstand bestimmen.
Hisbollah-Chef Nasrallah: Zionisten infiltrieren Medien
Tausende von Hisbollah-Unterstützern begingen gestern den 40. Tag der Trauerperiode für den getöteten Hisbollah-Terroristen Mugniyah in Beirut. Via Satellit erklärte Hisbollah-Führer Hassan Nasrallah der Menschenmenge, dieser Tag sei ein Festtag für Moslems und Christen. “Kann Israel verschwinden?”, rief er. “Tausend Mal ja!” Nasrallah forderte nicht nur die “Freiheit, den Holocaust in Frage zu stellen”, sondern behauptete ferner, dass die Zionisten die Medien beherrschten. “Wir sehen uns einer nie dagewesenen Infiltration der Medien durch Zionisten und Amerikaner gegenüber. Sie wollen das Bewusstsein unserer Nation untergraben. Sie wollen erreichen, dass wir aufgeben”, rief der Hisbollah-Chef der Menge zu. Nicht nur Israelis wundern sich, dass sie angeblich die Medien infiltriert haben sollen, ist die weltweite anti-israelische Presse doch so offensichtlich.
Das Wetter
Die Temperaturen sanken etwas ab. In Jerusalem werden heute bis zu 28 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 30 Grad, in Tiberias 32, am Toten Meer 31 und in Eilat bis zu 36 Grad.
Wir wünschen Ihnen aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels, einen gesegneten Tag. Der derzeitige Wasserspiegel des Sees Genezareth liegt bei – 212,05 m unter dem Meeresspiegel (Tendenz steigend) – der ideale Wasserstand beträgt -208,80 Meter unter dem Meeresspiegel.
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March 24
israel heute | Tägliche Newsletter
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Tägliche Nachrichten aus der
israel heute Redaktion.
Montag, 24. März 2008
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US-Vizepräsident in Israel
Der Vize-Präsident der USA, Dick Cheney, erklärte in Jerusalem, dass Amerikas Verantwortung für Israels Sicherheit unerschütterlich sei, und nannte die Gründung des Staates Israel ein großes Wunder in der Geschichte der Menschheit. Bei seinem Besuch im Hauptquartier der palästinensischen Autonomiebehörde in Ramallah, sagte Cheney, dass Terroranschläge und der Raketenbeschuss auf Israel nicht nur unschuldige Menschen töten, sondern auch die Hoffnung auf einen unabhängigen Palästinenserstaat. Eine Woche zuvor hatte auch die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel in ihrer Rede vor dem israelischen Parlament, der Knesset, erklärt, dass Israels Existenzrecht für Deutschland nicht verhandelbar sei.
EL AL-Flugzeuge sollen raketensicherer gemacht werden
Das Sicherheitskabinett hat sich dazu entschlossen, innerhalb weniger Wochen bei den Flugzeugen der israelischen Fluggesellschaft EL AL ein Abwehrsystem einzubauen. Das System soll Raketen ablenken, die von Terroristen auf das Flugzeug abgefeuert werden könnten. Es basiert auf sehr heißen Leuchtkugeln, wie sie bei Kampfflugzeugen und Hubschraubern eingesetzt werden und die sich nach Hitze ausrichtenden Raketen vom Flugzeug ablenken. Dieses System soll für die Länge von zwei Jahren genutzt werden, bis es durch ein fortschrittlicheres „optisches“ System ausgetauscht wird. Bereits seit fünf Jahren wird über den Einbau dieses Systems gesprochen, nachdem Raketen auf ein israelisches Flugzeug in Mombasa, Kenia, geschossen wurden. Nach der Ermordung Mughniyas befürchtet das Sicherheitskabinett Racheakte auf israelische Ziele und möchte deshalb schnellst- und bestmöglich vorsorgen.
Terroranschlag auf Messianische Juden
Am Donnerstag wurde in Ariel der 15-jährige Sohn des messianischen Pastors David Ortiz schwer verletzt, als er einen Purim-Geschenkkorb an der Wohnungstüre aufhob und dieser explodierte. Der Junge verlor sein Bein und liegt derzeit noch im Krankenhaus im Koma, wo Ärzte um sein Augenlicht kämpfen. Es gibt Spekulationen darüber, dass dieser Anschlag von Palästinensern ausgeführt wurde, die in der Vergangenheit bereits die Familie Ortiz bedrohten, weil sie versucht hatten, Palästinensern den Glauben an Jesus nahezubringen. Andere Vermutungen gehen davon aus, dass extremistische orthodoxe Juden diesen Anschlag ausführten, die der Meinung sind, dass messianische Juden Christen aus den Nationen seien und durch Missionstätigkeit versuchen würden, jüdische Seelen zum Christentum zu bekehren. Die Familie selbst gab an, dass sie aufgrund ihres Glaubens schon des öfteren schikaniert wurde. Gegenüber der Nachrichtenwebseite Ynet sagte Roni, ein Freund der Familie Ortiz, dass messianische Juden vielfach Ziele verschiedener Arten von Gewalt und Verschmähungen seien, wie dem Niederbrennen von Versammlungsorten, Störungen an den Wohnungen und die Veröffentlichung von Schmäh-Postern mit Abbildungen ihrer Personen. Jedoch meinte Roni weiter, dass sie daran glauben möchten, dass keine Juden dieses Attentat ausführten, egal wie sehr sie sich auch gegen an Jesus glaubende Juden aussprechen. Caleb Meyers, der Rechtsvertreter der messianischen Juden in Israel, meinte jedoch, dass radikale jüdisch-orthodoxe Organisationen versuchen würden, die Messiasgläubigen zu dehumanisieren, insbesondere in orthodoxen Tageszeitungen. Mehr darüber im nächsten israel heute-Magazin.
Fatah und Hamas wollen Gespräche wieder aufnehmen
Repräsentanten der rivalisierenden Palästinenserfraktionen unterzeichneten ein Abkommen, um direkte Gespräche wieder zu beleben. Dies soll dafür sorgen, dass die Anfeindungen zwischen beiden Seiten zu einem Ende kommen. Es ist jedoch noch unklar, wann die Gespräche wieder aufgenommen werden. Es gibt noch Uneinigkeiten darüber, wer in Gaza die Kontrolle übernehmen soll. Nach der Machtübernahme durch die Hamas fordert die Fatah nun, dass Gespräche, die nicht die Rückgabe der Kontrolle an die Fatah beinhalten würden, ohne Bedeutung seien. Die Gespräche wurden aufgrund einer jemenitischen Initiative wieder aufgenommen. Jemen setzt sich dafür ein, dass das palästinensische Volk auf einem Gebiet unter einer Autonomiebehörde steht.
Feuer in Moshav Sde Moshe
Am Sonntag brach ein Feuer in einem Pestizidlager im Moshav Sde Moshe nahe Kiryat Gat aus, dass zu mehreren Explosionen führte. Das Umweltschutzministerium ließ sofort alle Einwohner im nahen Umkreis evakuieren. Einwohner beklagten sich über den „schlimmen Gestank“ und berichteten, dass die Flammen eine Höhe von einigen Dutzenden von Metern erreichten. Sieben Einheiten der Feuerwehr wurden aus Aschkelon zum Brand gerufen. Es gab keine Verletzten. Seit Mittwoch wüten Feuer in Israel aufgrund der extremen Hitzewelle. Feuerwehrleute wurden auch in die Scharon-Gegend und nach Petach Tikwa gerufen.
Kommentar zu Purim
Nur kurz vorab: in unserem Wochenabschnitt aus der Thora für den vergangenen Schabbat lasen wir weiter über die genauen Anordnungen und Vorschriften der verschiedenen Opferdarbringungen. Man scherzt hier in Israel, woher die Liebe und das Können `des Grillens´ der Israelis kommt? Die Antwort ist, natürlich von dem vielen Viehschlachten und den Opfern im Heiligtum.
Doch nun zu unserem Kommentar zu Purim, dem Estherfest.
Christen feiern ihr Easter-Fest (Ostern) und wir Juden feiern das Esther-Fest (Purim).
Purim ist ein nachexilisches Fest wie Chanukka, d.h. nach der Babylonischen Gefangenschaft, es verewigt die Volkserrettungsgeschichte der Juden in der Diaspora, im Persischen Reich z.Zt. des Königs Ahasveros (Xerxes I.) im 5. Jh. vor Chr.
Das ganze 10-Kapitel-Buch Esther wird am Abend und am darauffolgenden Morgen in den Synagogen gelesen und immer, wenn der Name des Judenhassers ‘Haman’ vorkommt, wird mit so genannten Haman-Rasseln Lärm gemacht.
Eine feierliche Purim-Mahlzeit ist auch ein Gebot. Es ist auch der einzige Tag, an dem das Weintrinken befohlen ist – bis ‘man nicht mehr zwischen dem verfluchten Haman und dem gesegneten Mordechai unterscheiden’ kann. Speiseportionen werden gegenseitig und an Arme verschenkt. Hamansohren (Mürbegebäck-Dreiecke) sind das bekannte Purim-Gebäck.
So lautet das Festgebot für den 14. und 15. Adar jedes Jahr:
„als die Tage, an denen die Juden vor ihren Feinden zur Ruhe gekommen waren, und [als] den Monat, der sich ihnen von Kummer zur Freude und von Trauer zum Festtag verwandelt hatte -, dass sie diese feiern sollten als Tage des Festmahls und der Freude, an denen man sich gegenseitig Anteile zusendet und Geschenke an die Armen [gibt].“ (Esther 9,21-22)
Masken und Kostüme werden getragen, um den Umschwung von Nottagen in Freudentage zu bezeichnen.
Interessant, wir lesen von zahlreichen Weingelagen des Königs Ahasveros (fast in jedem Kapitel), aber es endet mit DER Weinfreude der Purim-Feier der Juden!
Zu Purim erinnert das Volk Israel an Gottes Treue zu Seinem Volk in schweren Zeiten auch außerhalb Eretz Israel. Ferner lernen wir aus der Geschichte, wie das „Pur“-Los, was gegen die Juden geplant war (wie Vieles auch heute), am Ende zugunsten der Juden fiel. Das Pur-Prinzip, alles dreht sich doch anders, zeigt auch Gottes Wege. Er lenkt, wir denken... und planen. Doch Sein Plan geht in Erfüllung.
Alles verdreht: auch an dem Galgen, der von Haman für Mordechai errichtet wurde, hing später Haman selbst dran. Auch seine zehn Söhne wurden aufgehängt. (Wisst Ihr, auch im Nürnberger Prozess wurden genau zehn Nazi-Oberste aufgehängt?) Durch die ganze Geschichte des jüdischen Volkes stiegen Hamans auf und nieder, bishin zum neuen Haman aus dem Iran, Ahmadinedschad, der Israel von der Landkarte ausstreichen will – er kommt sogar aus dem gleichen Land: Persien!
Noch ein interessanter Punkt ist, dass das Estherbuch das einzige Buch der Bibel ist, in dem der Name Gottes nicht ein einziges Mal erwähnt wird. Dort finden wir aber „den verborgenen König“ (mehr darüber im neuen NAI-Heft)
Eine weitere Sache: Haman war ein Nachkomme Agags, des Königs der Amalekiter, der von König Saul getötet werden sollte, aber von ihm verschont wurde – es ist wie ein Kreis, der sich nun schließt. Mordechai kam aus dem Hause des Königs Saul (darum erbat er von Esther, ihre Herkunft nicht bekannt zu geben). Nun treffen sich die Nachkommen Sauls und Agags ca. 500 Jahre später wieder auf der Weltbühne. Hätte damals König Saul Gott gehorcht und das komplette Volk Amalek (Israels Erzfeind seit dem Auszug aus Ägypten) getötet, lebte damals wie heute das jüdische Volk weniger in Gefahren. (Mehr darüber in meinem Vortrag im Juli während des Israel-Seminars in Mecklenburg.)
Das mit dem Losen, dem Pur, zeigt, wie schnell die Entscheidung fiel, ein ganzes Volk auszurotten. Wir lesen sogar, dass eigentlich Haman nur Mordechai allein töten wollte, weil dieser sich nicht vor ihm niederbeugte. Erst als Haman bekannt wurde, dass Mordechai ein Jude war, entschloss er sich, das ganze jüdische Volk zu vernichten. (Esther 3, 6)
Wir sehen, wie Gott Menschen auswählt, sei es Esther oder Mordechai, äußerliche Schönheit, Weisheit oder/und Gottesfürchtigkeit, um Sein Ziel zu erreichen. Esther war die Verbindungsbrücke zwischen Mordechai und dem König.
Wir lesen sogar von einem interessanten Dialog bishin zur Diskussion zwischen Esther und Mordechai im vierten Kapitel mit Hilfe von Vermittlern!! Ohne dass diese verrieten, um welches Volk es hier ging. Da finden wir auch das Schlüsselwort im Vers 4,14:
„Denn wenn du zu diesem Zeitpunkt wirklich schweigst, so wird Befreiung und Errettung für die Juden von einem andern Ort her erstehen. Du aber und das Haus deines Vaters, ihr werdet umkommen. Und wer erkennt, ob du nicht gerade für einen Zeitpunkt wie diesen zur Königswürde gelangt bist? “ Das müssen wir uns selbst zurufen! Sind wir nicht gerade zu diesem Zeitpunkt an der richtigen Stelle, zur richtigen Zeit am richtigen Ort, um vor unserem König der Könige für unser Volk zu flehen?
Purim ist ein Freuden- und Siegesfest!
- Michael Schneider -
Obama soll Anti-Israel-Einstellung versteckt halten
Laut des bekannten Anti-Israel-Aktivisten Ali Abunimah, verstecke der demokratische Präsidentschaftsanwärter Barack Obama seine anti-Israel-Ansichten [um auch pro-israelische Wählerstimmen in Amerika zu sammeln]. Abunimah gab an, Barack auf zahlreichen pro-Palästinenser-Veranstaltungen in Chicago angetroffen zu haben. Er gibt an, dass sich Obama auf einer Veranstaltung für die palästinensischen Rechte ausgesprochen habe und gegen die israelische Besetzung. Auf der anti-israelischen Internetseite Electronic Intifada schreibt Abunimah, dass es nicht überraschend sei, dass Obama nicht sein wahres Gesicht zeigt. „Er tut lediglich das, was getan werden muss, um gewählt zu werden. Und er wird es so lange tun, wie es ihn an der Macht hält.“
Das Wetter
Die Temperaturen stiegen bedeutend an, es herrscht eine Hitzewelle, die bis Mittwoch anhalten soll. In Jerusalem werden heute bis zu 31 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 34 Grad, in Tiberias 35, am Toten Meer 33 und in Eilat bis zu 36 Grad.
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March 20
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Tägliche Nachrichten aus der
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Donnerstag, 20. März 2008
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Purim-Fest 2008/5768
Heute Abend beginnt das Purim-Fest – zur Erinnerung an die Geschichte, die das Buch Esther beschreibt. In einem Schaltjahr wie wir es jetzt haben, wird es immer im zweiten Adar gefeiert, und im ersten Adar-Monat wird es ‘Klein-Purim’ (Purim katan) genannt.
Purim ist ein nachexilisches Fest wie Chanukka. Es verewigt den Bericht von der Errettung des Volkes der Juden in der Diaspora, nämlich im Persischen Reich zur Zeit Königs Ahasveros (Xerxes I.).
In der Synagoge liest man das Buch Esther, und zwar vollständig mit seinen zehn Kapiteln. Jedesmal, wenn der Name des Judenhassers Haman vorkommt, wird mit Purim-Rasseln Lärm gemacht. Eine feierliches Purim-Mahl gehört ebenso dazu, wie der Brauch, sich gegenseitig und besonders den armen Menschen Geschenke zu machen, sei es in Form von Nahrungsmitteln oder Geld. Man trägt Masken und kostümiert sich, um den Wechsel von der Not zur Freude darzustellen. Es ist auch der einzige Tag, an dem das Weintrinken befohlen ist. Zu Purim erinnert das Volk Israel an Gottes Treue zu Seinem Volk in schweren Zeiten, auch außerhalb Eretz Israels. Das Los „Pur“, was gegen die Juden geplant war (wie vieles auch heute), fiel am Ende zu Gunsten der Juden, so dass sie sich verteidigen konnten. Es entstand sogar ein Trend unter den Völkern, sich dem Judentum anzuschließen! Der Verteidigungskampf gegen die Widersacher fand am 13. Adar statt, deshalbt feiert man am Tag darauf, den 14. Adar, jedoch mit einer Ausnahme: Weil die Burg Susa von Mauern umgeben war, dauerte die Schlacht um die Stadt einen weiteren Tag. Darum feiert man bis heute in ummauerten Städten, wie zum Beispiel Jerusalem, am 15. Adar Schuschan-Purim.
Durch die Jahrhunderte hindurch kamen und gingen die „Hamans“. Der Haman unserer Tage, Ahmadinedschad, kommt aus Iran. Er will Israel von der Landkarte vertilgen und er kommt sogar aus demselben Land: Persien! Der geschichtliche Haman und seine zehn Söhne wurden aufgehängt. Auch im Zuge des Nürnberger Kriegsverbrechertribunals wurden genau zehn Nazi-Größen aufgehängt.
Gott hat alles geführt, Ihm zur Ehre! Wir müssen nur den Mut aufbringen, für unser Volk „vor den König“ zu treten, so wie einst Esther. Purim ist ein Freuden- und Siegesfest! Unseren jüdischen Lesern wünschen wir ein fröhliches Purim-Fest.
Erst am Montag werden wir wieder einen Newsletter herausgeben.
‘Pillar of Fire – ein Staat entsteht’ im deutschen Fernsehen
Zu Ehren Israels 60. Geburtstag wird Deutschland ein buntes kulturelles Festprogramm auf die Beine stellen. Dazu gehören Tanzabende, Filme und die Vorführung der kompletten bekannten Dokumentarserie ‘Pillar of Fire – ein Staat entsteht’. Dies gab Staatsministerin Hildegard Müller am Montag bekannt. Müller ist verantwortlich für die Organisation der Geburtstagsfeiern zum 60jährigen Bestehen Israels in Deutschland. Es werden ein israelisches Filmfestival, eine israelische Buchausstellungen und Aufführungen der israelischen Tanzgruppe „Bat Sheva“ stattfinden. Deutschland hat für die verschiedenen Veranstaltungen über 1,5 Millionen Euro investiert.
Ägypten könnte Stromlieferant für Gaza werden
Während einem Treffen zwischen israelischen und ägyptischen Vertretern wurde eine Vereinbarung getroffen, gemäß der Ägypten Israel als einzigen Stromlieferanten im Gazastreifen ersetzen könnte. Unter dem Abkommen würde Ägypten eine neue Starkstromleitung von Arish auf der Sinai-Halbinsel in den nahegelegenen Gazastreifen verlegen. Die 150-Megawatt-Leitung würde $35 Millionen kosten und in zwei Jahren einsetzbar sein. Ägypten beliefert den Gazastreifen zurzeit mit lediglich 7 Megawatt, während Israel 124 Megawatt liefert. Ein örtliches Elektrizitätswerk produziert den Rest.
Fatah-Funktionär: Der Yeshiva-Attentäter ist ein „Märtyrer“
Die palästinensische Autonomiebehörde bietet den arabischen Einwohnern Ostjerusalems eine geldliche Abfindung für die Schäden an ihren Häusern an. Die Schäden waren durch den Protest Rechtsorientierter entstanden, die am Montagabend in die Nachbarschaft des Attentäters in Jerusalem marschierten und Steine warfen. Das Angebot wurde von Hatem Abd al-Qader gemacht, der sich die beschädigten Häuser in Jabl Mukaber anschaute. Bei dieser Gelegenheit nannte er den Attentäter einen Märtyrer. Er fügte außerdem hinzu, dass Volkswiderstandskomitees in arabischen Nachbarschaften in unmittelbarer Nähe von Siedlern errichtet werden müssten, um einen erneuten israelischen Angriff dieser Art abzuwehren. US-Präsidentschaftskandidat John McCain lobte unterdessen während seines Besuches in Israel Mahmud Abbas und seine Fatah-Partei. Nach einem telefonischen Gespräch mit Abbas sagte McCain, dass Abbas „engagiert im Friedensprozess sei.“
Schweizer Botschafter wurde vorgeladen
Der Schweizer Botschafter in Israel, Walter Haffner, der Präsident Schimon Peres am Mittwoch seine Zeugnisse vorlegte, wurde zu einem Treffen mit Rafi Barak, Vize-Generaldirektor des Außenministeriums für Westeuropa, geladen. Dies ist eine Folge des Besuches der Schweizer Außenministerin Micheline Calmy-Rey im Iran, um ein Gasabkommen auf 25 Jahre zu unterzeichnen, dementsprechend der Iran der Schweiz jährlich Erdgas im Wert von 28 bis 42 Milliarden Dollar liefern soll. Barak teilte Haffner mit, dass er dies als ein unsympathisches Handeln empfinde. Zu einem Zeitpunkt zu dem die internationale Gemeinschaft daran arbeitet Irans Nuklear-Programm zu verschieben, sei es unangebracht wirtschaftliche Abkommen voranzutreiben. Israel erwartet von der Schweiz, die internationalen Bestrebungen zu unterstützen.
Lieberman: Dient Eurem Land oder bezahlt
Avigdor Lieberman (Israel Beitenu) sagte bei einer Rede am Mittwoch an der Universität Haifa vor Studenten der Politikwissenschaften, dass „jeder israelische Staatsbürger seinem Volke dienen müsse, sei es durch Armeedienst oder durch einen nationalen Dienst.“ Weiter erzählte er, dass er einen solchen Gesetzesvorschlag eingereicht hätte, der, sollte er durchgesetzt werden, den Armee- oder den nationalen Dienst vorschreiben würde. Jeder, der sich weigern würde, diesen Dienst anzutreten, müsste eine bestimmte Strafe zahlen. Außerhalb der Universität kam es zu körperlichen Auseinandersetzungen zwischen linksorientierten (gegen Faschismus) und rechtsorientierten (zugunsten von Liebermann) Demonstranten. Im Anschluss an diese Rede äußerte sich der arabische Knessetabgeordnete Ahmad Tibi (Vereinigte Arabische Liste): „Lieberman ist ein jüdischer Faschist... Er ist angetrieben von Araberhass und ermutigt Hass und Rassismus.“
Regierung strich Gelder für Siedlungen
Die israelische Regierung hat von der jährlichen Summe, die den jüdischen Siedlungen in Judäa und Samaria zugeteilt wird, um diese gegen Terroristen mit Sicherheitsanlagen zu sichern, 70 % gestrichen. Weil dadurch die Siedlungszäune und die elektronische Überwachung nicht mehr wie es sein sollte gewartet werden können, wird es den Terroristen leicht gemacht, in die Siedlungen einzudringen um Terroranschläge auszuführen, warnt das israelische Militär.
20.000 Purim-Pakete für die Einwohner Sderots
Hunderte von Schulen, Organisationen, Firmen und Einzelpersonen haben am Mittwoch ihre Liebe, ein Lächeln, Purim-Pakete und Feiertagsgrüße nach Sderot und weitere in der Nähe von Gaza gelegene Gemeinden gesendet. Die Pakete wurden per Lastwagen nach Sderot gebracht und von freiwilligen Helfern verteilt, damit die Einwohner diesen Tag besonders genießen konnten. Diese Aktion ist Teil des Projektes „Sendet ein Lächeln nach Sderot“, dass die Einwohner Sderots in dieser schweren Zeit unterstützen möchte. Unterdessen hat Verteidigungsminister Ehud Barak veranlasst, dass die Westbank und der Gazastreifen während des Purim-Festes aus Angst vor Terroranschlägen bis Sonntagabend abgeriegelt werden, .
Das Wetter
Die Temperaturen stiegen wieder an. In Jerusalem werden heute bis zu 23 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 22 Grad, in Tiberias 28, am Toten Meer 30 und in Eilat bis zu 34 Grad.
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March 19
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Mittwoch, 19. März 2008
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Seltene Silbermünze gefunden
In den weitergehenden Ausgrabungen in der Davidstadt unterhalb der Altstadtmauern wurde dieser Tage eine sehr seltene Silbermünze gefunden. Die Forscher sind dabei, den gefundenen Abwasserkanal weiter vom darin abgelagerten Erdreich zu räumen, wobei die Münze zum Vorschein kam. Die Münze ist ein Schekel, der während der Zeit des Zweiten Tempels genutzt worden war, um die Kopfsteuer zu zahlen. Die Ausgrabung wird von den Archäologen Eli Schukrun und Prof. Ronni Reich geleitet, die vor einigen Monaten zufälligerweise bei den Ausgrabungen auf den Kanal stießen. Die Münze hat ein Gewicht von 13 Gramm und wurde im Jahr 22 nach Christus gegossen. Mehr dazu in der nächsten Ausgabe der Israel Heute.
PA gerichtlich nicht immun
Außenministerin Zippi Livni entschied, dass die palästinensische Autonomiebehörde keine gerichtliche Immunität besitzt und deshalb in 55 Fällen für Beteiligung an Terrorangriffen belangt werden kann. In einem Gerichtsbeschluss vom Juli 2007, hatte der Oberste Gerichtshof die Entscheidung des Magistratsgerichts bestätigt, dass die Frage der Immunität der PA – die ja kein souveräner Staat ist – durch eine Zertifikation des Außenministeriums festgelegt werden muss. Vor drei Tagen übergab der Legalrat des Außenministeriums, Ehud Keinan ans Büro der Staatsanwaltschaft benannte Zertifikate, die es ermöglichen die Autonomiebehörde für ihre Verwicklung in den Terror gegen Israel vor Gericht bringen zu können.
Peres traf sich mit deutschen Geschäftsleuten
Israels Präsident Schimon Peres traf sich mit hochrangigen deutschen Geschäftsleuten, die in Kanzlerin Merkels Delegation nach Israel kamen. Er klärte sie über die israelisch-palästinensische und israelisch-jordanische wirtschaftliche Zusammenarbeit auf, die im Rahmen des großangelegten Economic Peace Corridor Projekts abläuft. Peres rief die Industrieführung Deutschlands auf, in den Industriepark von Jenin zu investieren, dessen Errichtung von Deutschland finanziert wird. Er repräsentierte das Geschäftspotential des Parks und den steigenden Wert des Bodens, der seit dem Beginn des Projekts deutlich anstieg. Alle Planungsarbeiten sind abgeschlossen, ebenso die Fertigstellung der Infrastruktur für Wasser, Strom, sanitäre Anlagen und Abwasser. Dieser Park habe einen wirtschaftlichen Vorteil, da er nahe dem Jalame-Übergang liegt, und von dort können die Güter leicht für den Export zum Hafen von Haifa transportiert werden.
Bezahlung fürs Steinewerfen
In den letzten Monaten nahmen die Vorfälle, bei denen auf israelische Fahrzeuge im Norden Israels Steine geworfen wurden, drastisch zu. Junge israelische Araber kommen dazu in ihrer Freizeit an Hauptstraßen zusammen. Sie tun dies für etwa 50 Schekel. Dies fand jetzt ein Reporter des kostenlos verteilten täglichen israelischen Tagblattes Israel HaJom heraus. Sie werden von einer Person abgeholt, die sie an eine der Straßen fährt und Instruktionen erteilt, nach dem Steinewerfen sofort zu einem vereinbarten Ort zu fliehen, wo sie dann das Geld erhalten. Zwei ungenannte Jungen erhielten nach dem ersten Steinewerfen jeweils 100 Schekel dafür, beim zweiten Mal nur noch 50 Schekel mit der Begründung, dass noch viele andere Jungen für das Steinewerfen bezahlt werden würden.
Hilfsgüter in den Gazastreifen
Gestern wurden 113 Lastwagen mit humanitären Hilfsgütern und Nahrungsmitteln durch die Grenzübergänge Karni und Kerem Schalom in den Gazastreifen geleitet. 79 Lastwagen transportierten Mais und Weizen, 22 Laster brachten Windeln, Toilettenpapier, medizinische Ausrüstungen, Öl, Pasta, Mehl, Fleisch, Kaffee und Eier für die Hühnerzucht. 12 von Ägypten gespendete Lastwagenladungen brachten Mehl, Reis und Zucker in dieses Gebiet. Demgegenüber errichteten Palästinenser gestern in Gaza einen Modellfriedhof, um den Tod der Wirtschaft des Gazastreifens durch „Israels krüppelnde Blockade” symbolisieren soll. Die Arbeitslosenrate belaufe sich um 70 % der arbeitsfähigen Bevölkerung und private Firmen seien zusammengebrochen. Wasser- und Stromkürzungen haben sich negativ auf des Gesundheitswesen des Gazastreifens ausgewirkt.
Merkels Besuch ein Meilenstein in den Beziehungen
Bundeskanzlerin Merkel hat in ihrer gestrigen Rede in der Knesset an die Worte Ben Gurions: „Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist!“ erinnert. Wer gestern sah, wie vor der Knesset die deutsche Fahne gehisst wurde und von Israels Polizeikapelle die deutsche Nationalhymne gespielt wurde, der kann bestätigen, dass nach dem was Deutschland während der Nazizeit dem jüdischen Volk angetan hat, es heute ein Wunder ist, dass Deutschland und Israel so freundschaftlich verbunden sind. Vor diesem Hintergrund verblasst, dass einzelne Abgeordnete Merkels Rede auf Deutsch nicht hören wollten. Die Bundeskanzlerin war die erste ausländische Regierungschefin, die in der Knesset eine Rede halten durfte. Die anderen, die bislang in der Knesset eine Rede hielten, waren Präsidenten wie z.B. Rau und Köhler, aber keine Regierungschefs. Frau Merkel betonte in ihrer Rede, dass Deutschland an der Seite Israels steht, denn Deutschland habe eine historische Verantwortung für die Sicherheit Israels, besonders im Hinblick auf die Bedrohung Israels durch den Iran. Sie erhielt für ihre Rede stehenden Applaus. Der Besuch der Bundeskanzlerin war ein Meilenstein in der Beziehung beider Staaten, denn er eröffnete ein neues Kapitel deutsch-israelischer Freundschaft, denn von nun an wird mindestens ein Mal im Jahr das deutsche und das israelische Kabinett gemeinsam tagen.
Das Wetter
Die Temperaturen stiegen wieder an. In Jerusalem werden heute bis zu 22 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 20 Grad, in Tiberias 28, am Toten Meer 30 und in Eilat bis zu 31 Grad.
Wir wünschen Ihnen aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels, einen gesegneten Tag. Der derzeitige Wasserspiegel des Sees Genezareth liegt bei – 212,06 m unter dem Meeresspiegel (Tendenz steigend) – der ideale Wasserstand beträgt -208,80 Meter unter dem Meeresspiegel.
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March 18
israel basar
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"Um Zions Willen schweig´ ich nicht, und um Jerusalems Willen ruhe ich nicht, bis wie Lichtglanz hervorgeht sein Heil, und seine Hilfe wie eine Fackel brennt." (Jes. 62)
Liebe Freunde!
Auf unserer Reise durch das Heilige Land sind wir in Jerusalem angekommen, der Stadt, in der sich die Gegenwart mit der bedeutungsvollen Vergangenheit auf besondere Weise verbindet. Die Erinnerung an den zerstörten Tempel, das zentrale Heiligtum der Juden, ist nicht erloschen und die Hoffnung auf den Dritten wächst. Ein in Form und Größe originalgetreuer, nachgebauter Tempelleuchter, die siebenarmige Menorah aus Gold, steht bereits hoffnungsvoll im jüdischen Altstadtviertel gegenüber dem Tempelberg.
Halten auch Sie Ihre Erinnerung an Jerusalem als geistige und historische Hauptstadt wach mit den edlen Schätzen aus dem Israel Museum, darunter antike Schriften, Symbole sowie antikes Glas. Diesen Monat präsentieren wir Ihnen zudem originelle Extras rund um Jerusalem, von einer neuen DVD bis zum nachbaubaren Tempelmodell.
Mit einem fröhlichen Schalom aus Jerusalem,
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March 17
israel heute | Tägliche Newsletter
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Tägliche Nachrichten aus der
israel heute Redaktion.
Montag, 17. März 2008
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Bundeskanzlerin Angela Merkel besucht Kibbutz Sde Boker
Am ersten Tag ihres Besuchs in Israel, besuchte die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel am Sonntag den Kibbutz Sde Boker, wo sie einen Kranz am Grab des ersten israelischen Ministerpräsidenten, David Ben-Gurion, niederlegte. Merkel stand an seinem Grab und hörte der Rede des Staatspräsidenten Schimon Peres zu, der erklärte, was Ben-Gurion für ihn persönlich bedeutete und wie seine Friedensvisionen aussehen. Später lobte Peres seinen Gast mit den Worten: „Menschen in Führungspositionen können Dolche und Worte benutzen. Sie sind eine Frau des Wortes und ich weiß ihre Aufrichtigkeit sehr zu schätzen.“ Die deutsche Kanzlerin erwarten in den kommenden Tagen eine Reihe von diplomatischen Treffen und politischen Reden. Heute legte sie einen Kranz in der Jerusalemer Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem nieder und erklärte, dass Deutschland seine historische Verantwortung nicht aus den Augen verlieren wird.
Jerusalemer Polizei nimmt 22 rechtsorientierte Aktivisten fest
Die Jerusalemer Polizei nahm am Sonntag 22 rechtsorientierte Aktivisten fest, die eine Absperrung nahe der Ost-Jerusalemer Nachbarschaft Jabel Mukaber durchbrachen. Circa 200 Aktivisten versammelten sich dort, um in die Nachbarschaft einzudringen, in der der palästinensische Attentäter, der Anfang des Monats acht Yeshiva-Studenten getötet hatte, wohnte. Laut Polizeiangaben und Augenzeugenberichten, wollten sich die Aktivisten für den tödlichen Anschlag rächen und warfen Steine auf Einwohner, Häuser und Autos. Zwei Polizisten wurden bei den Auseinandersetzungen leicht verletzt. Trotz anhaltender Rachedrohungen von Seiten der extremen Rechten, wurde die Polizei von der Stärke der Aufstände überrascht. Einer der Aktivisten sagte: „Dies ist erst der Anfang für einen viel komplizierteren Kampf gegen unsere Feinde. Wir haben genug davon, dass jüdisches Blut vergossen wird.“
Verbessertes Raketenfrühwarnsystem in Aschkelon
Ab heute erlaubt ein verbessertes Raketenfrühwarnsystem den Einwohnern von Aschkelon mehr Zeit, um einen Schutzraum aufzusuchen. Das alte System warnte 15 Sekunden vor dem Raketeneinschlag, das verbesserte System verdoppelt die Zeit, in der die Bewohner Aschkelons einen Schutzraum aufsuchen können. Einige Bewohner hatten sich darüber beschwert, dass sie die Warnung erst hörten, nachdem sie schon den Raketeneinschlag wahrnahmen. Das verbesserte Frühwarnsystem soll auch in Netivot in Betrieb genommen werden. Netivot wurde in letzter Zeit auch Ziel von Grad- und Kassamraketenangriffen aus dem Gazastreifen.
Jüdisches Leben in Österreich bereits im 3. Jahrhundert
Österreichische Archäologen gaben vergangene Woche bekannt, dass sie die frühesten Zeichen jüdischen Lebens in Österreich entdeckt haben. Es handelt sich um den Fund eines Amuletts aus dem 3. Jahrhundert. Der silberne Schmuckanhänger, der in einem Kindergrab aus dem 3. Jahrhundert gefunden wurde, trägt die Gravierung des „Shema Yisrael“-Gebets. Das 2,2 cm lange Amulett enthielt eine goldene Schriftrolle, auf die das Gebet in griechischen Buchstaben geschrieben stand. Das Grab befindet sich auf einem alten römischen Friedhof, der 1986 in der Nähe von Halbturn entdeckt wurde. Zwischen 1988 und 2002 fanden dort Ausgrabungen statt. Das Schmuckstück wurde bereits im Jahre 2000 entdeckt, aber erst 2006 untersucht. Dennoch sagen Experten, dass es keinen Beweis dafür gäbe, dass der Junge und die anderen dort begrabenen Menschen tatsächlich jüdisch waren.Das Amulett wird nächsten Monat im Landesmuseum Burgenland in Eisenstadt ausgestellt.
65 Jahre nach seiner Auflösung marschieren Holocaust-Überlebende zum Krakauer Ghetto
Am Sonntag, 65 Jahre nach Auflösung des Krakauer Ghettos, marschierten 700 Juden aus Polen, Israel und anderen Ländern vom früheren Krakauer Ghetto zum ehemaligen deutschen Nazi-Arbeitslager im Vorort Plaszow. Viele der Insassen waren von Oskar Schindler beschäftigt worden, durch dessen Anstrengungen viele Juden gerettet werden konnten. Schindler nutzte sowohl seinen Einfluss bei anderen Nazis als auch Bestechungsgelder und gefälschte Dokumente, um mehr als tausend polnische Juden zu retten. Jan Dresner, einer von circa 30 Teilnehmern, die von Schindler gerettet wurden, sagte: „Schindler war kontrovers, sogar ein bisschen verrückt, aber er war einer der wenigen Deutschen, die so eine Sache vollbrachten.“
Das Wetter
In Jerusalem werden heute bis zu 22 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 21 Grad, in Tiberias 27, am Toten Meer 27 und in Eilat bis zu 30 Grad.
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March 16
israel heute | Tägliche Newsletter
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Tägliche Nachrichten aus der
israel heute Redaktion.
Sonntag, 16. März 2008
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Verhandlungen verlaufen "zu langsam"
US-Außenministerin Condoleezza Rice beschwerte sich am Wochenende, dass die Verhandlungen zwischen Israel und den Palästinensern zu langsam vorwärts gehen würden. Sie ist darüber enttäuscht und der Meinung, dass beide Seiten nicht genug tun würden, um ihre Verpflichtung gegenüber dem Weitergang des Friedensprozesses zu zeigen. Ihrer Meinung nach haben weder Israel noch die Palästinenser die erste Stufe des Road-Map-Plans erfüllt. Aus dem Verteidigungsministerium wurden die Behauptungen der Palästinenser und Ägyptens zurückgewiesen, dass der israelische Minister Barak ein Vorranschreiten der Verhandlungen und der Einkehr von Ruhe in der Region untergraben würde.
Treffen israelisch-indischer Arbeitsgruppe gegen den Terror
Vom 11. bis 12. März fand in Jerusalem das siebte Treffen der gemeinsamen israelisch-indischen Arbeitsgruppe zum Kampf gegen den Terror und das vierte Treffen in Bezug auf Abrüstung und die Nichtverbreitung von Massenvernichtungswaffen statt. Vivek Katju, Staatssekretär für internationale Organisationen im indischen Außenministerium, leitete die indische Delegation während die israelische von Miriam Ziv, der stellvertretenden Generaldirektorin der Abteilung für strategische Fragen des israelischen Außenministeriums, geleitet wurde. Beide Seiten sprachen unter anderem über globale und regionale Terrorbedrohungen, die Bedrohung durch den Drogenhandel, Computerterrorismus und die Zusammenarbeit in internationalen Foren. Im Rahmen des vierten Treffens zu den Themen Abrüstung und Nicht-Proliferation tauschten beide Seiten ausgiebig ihre Meinungen aus, nicht zuletzt in Hinsicht auf internationale Organisationen wie die UN-Abrüstungskommission und die Vollversammlung. Beiden Seiten unterstrichen ihre Verpflichtung, die Verbreitung von Massenvernichtungswaffen zu verhindern. Die nächste Gesprächsrunde soll in Neu-Delhi stattfinden.
Kampfhubschrauber von Kugel getroffen
Ein Kampfhubschrauber der israelischen Luftwaffe ist am Freitag von einer Gewehrkugel getroffen worden, als dieser über dem Gazastreifen im Einsatz war. Die Kugel aus einem einfachen Gewehr traf den Hubschrauber an einer für das Fluggerät ungefährlichen Stelle. Der Vorfall wird jetzt tiefgründig untersucht, entsprechende Maßnahmen sollen danach eingesetzt werden, um solche Vorfälle in Zukunft zu vermeiden. Ein Kugel an einem überlebenswichtigen Punkt der Hubschraubers kann diesen zum Absturz bringen. Für die Terroristen im Gazastreifen sind diese Hubschrauber, von denen aus auf die Kassam-Terrorzellen gefeuert werden, das perfekte Ziel. In der Luftwaffe wurden deshalb schon Begrenzungen im Flug eingeführt, dementsprechend diese Hubschrauber nur ab einer gewissen Höhe über dem Gazastreifen fliegen dürfen, um einen Abschuß zu verhindern.
Radtour zum Gedenken an Kriegsopfer
Gestern ging eine Radtour zum Gedenken an die im Zweiten Libanonkrieg gefallenen israelischen Soldaten zu Ende, die von Radfahrenthusiasten gemeinsam mit Angehörigen der Soldaten durchgeführt wurde. Im Oktober vergangenen Jahres begann diese Tour in Rosch Hanikra, an der Grenze zum Libanon und endete in Eilat. Alle zwei Wochen trafen sich die Radfahrer an der Stelle, wo sie ihre vorige Etappe beendet hatten und hielten eine Gedenkzeremonie für die Soldaten ab. Gestern erreichten sie schlußendlich Eilat und beendeten die Tour mit einer Abschlußzeremonie.
Bundeskanzlerin Merkel in Israel
Heute, am Palmsonntag, trifft die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel zu ihrem dreitägigen Besuch in Israel ein. Morgen wird sie sich bereits mit Ministerpräsident Ehud Olmert treffen. Sie wird von neun Kabinettsmitgliedern begleitet und hält am Dienstag in der Knesset ihre Ansprache auf Deutsch. Frau Merkel hat bereits im Vorfeld ihres Israelbesuches darauf hingewiesen, dass sie Deutschlands Verantwortung zur Verteidigung Israels neu unterstreichen werde.
Schabbat-Lesung und Kommentar
„Wajikra – Und er rief“, 3. Mose 1,1 – 5,26 und 5. Mose 25,17-19
Haftara-Prophetenlesung: 1. Samuel 15,1-34
Kommentar:
Mit unserem Wochenabschnitt WaJikra für diesen Schabbat beginnen wir das dritte Buch Mose, Leviticus, das auch „Thorat ha-Kohanim“ genannt wird (dt.: die Thora der Priester). Dieses dritte Buch der Thora beinhaltet die genauen Vorschriften und Angaben für die Priester und Leviten in Bezug auf deren Gottesdienste, besonders die verschiedenen Opferdarbringungen in der Stiftshütte (Mischkan) bzw. im Tempel.
Viele Christen überspringen diese „trockenen“ Texte aus dem Alten Testament, es gehe uns ja sowieso nichts an – der Tempel existiert doch nicht! Doch Juden rezitieren diese fundamentalen Texte jedes Jahr immer wieder neu – denn sie glauben fest an die Wiedererrichtung des Tempels in Jerusalem. Laßt uns diese Texte nicht überspringen, denn auch das ist Gottes lebendiges Wort - ewig und gültig für uns heute! Man bezieht sie nur im geistlichem Sinne, ist nicht unser Leib Sein Tempel?
Ein Brandopfer soll von Rindern sein, männlich und ohne Fehler. Für die Armen, wie einst die Eltern von Jeschua, konnten laut Thoragesetz anstelle von Rindern das Brandopfer von Vögel eingesetzt werden. Dabei waren allerdings nur Tauben erlaubt (1,14). Dann war das Speiseopfer an der Reihe, es war mehr eine Delikatesse mit Öl, Weihrauch und Gebäck (2. Kapitel).
Dann lesen in Vers 11: „... denn von allem Sauerteig und allem Honig sollt ihr für den HERRN nichts als Feueropfer in Rauch aufgehen lassen.“
Kein Sauerteig (se’or) und kein Honig (dwasch)! Warum? Das fragten sich die jüdschen Weisen und Gelehrten und kamen zu zwei Auslegungen:
1. Sauerteig, der aufgeht, sei eine Andeutung des Hochmuts und der Arroganz. Honig symbolisiert Nahrungen, die den (bösen) Trieb des Menschen weckt. Deshalb sei kein Platz für Sauerteig und Honig im Heiligtum Gottes. 2. Rambam (Maimonides) gab als Begründung an, dass diese beiden Elemente bei Götzendiensten benutzt wurden.
Auch im Neuen Testament haben wir ein Hinweis auf Se’or (Sauerteig), der von uns „entfernt werden muss – wie zu Pessach – um rein vor Gott zu stehen. (1. Kor. 5,7)
Bei solchen Texten muss man wirklich „zwischen den Zeilen lesen“. So finden wir zwei Verse weiter ein interessantes Gebot: „Alle Opfergaben deines Speisopfers sollst du mit Salz salzen und sollst das Salz des Bundes deines Gottes auf deinem Speiseopfer nicht fehlen lassen; bei allen deinen Opfergaben sollst du Salz darbringen.“ (2,13)
Jedes Speiseopfer soll gesalzen werden! So wird auch beim Brotsegen am Schabbat immer Salz auf das gebrochene Brot gestreut oder das Brot in Salz eingetaucht. Die jüdischen Weisen begründen diese Handhabungsweise mit dem Vergleich: unser Haus soll der Tempel sein, unser Tisch der Altar und unsere Speisen die Speiseopfer, die auf der Tafel des Altars dargebracht werden. Weiter legen die Gelehrten aus, dass Salz die Nahrung konserviert, bewahrt. So soll auch das Salz auf den Opfern auf die Ewigkeit der Gültigkeit des Sühneopfers hindeuten.
Auch hier finden wir einen Hinweis im Neuen Testament, als Jeschua in der Bergpredigt die wahren Gottesfürchtigen mit „Salz der Erde“ vergleicht. Man soll es in dieser „geschmacklosen“ Welt spüren. (Matth. 5)
Dann das ewige Gebot in Kapitel 3: „...keinerlei Blut dürft ihr essen!“ (Vers 17). Denn: „...das Blut ist die Seele, und du sollst nicht die Seele mit dem Fleisch essen“ lesen wir später in 5. Mose 12,23. Dies ist ein ernstes Verbot, das auch für den Nichtjude (Goi) gilt, darüber lesen wir in Kapitel 17: „Denn die Seele des Fleisches ist im Blut, und ich selbst habe es euch auf den Altar gegeben, Sühnung für eure Seelen zu erwirken. Denn das Blut ist es, das Sühnung tut durch die Seele [in ihm].“ (3. Mose 17,10-14). Es ist einst der Sieben Noachidischen Gebote für den Nichtjude (Apg. 15,20)!
Die drei oben erwähnte Gebote bestehen auf ewig – wie es dort steht – und sind befohlen worden, darum sollen wir sie auch heute berücksichtigen!
In unserem Prophetenabschnitt in Jesaja 43 lesen wir, wie das Volk Gott „nicht mit dem Fett deiner Schlachtopfer gesättigt“ und „die deine Schlachtopfern Mich nicht geehrt“ haben, dafür aber „vielmehr Arbeit gemacht mit seinen Sünden“ (Vers 24), doch Gott, der HERR, unser Heiliger, der Schöpfer Israels, unser König, antwortet gnadenvoll: „Ich, ich bin es, der deine Verbrechen auslöscht um Meinetwillen, und deiner Sünden will ich nicht gedenken.“ (Vers 25) Halleluja!
Denn ‘so spricht der HERR, der König Israels und sein Erlöser, der HERR der Heerscharen: Ich bin der Erste und bin der Letzte, und außer mir gibt es keinen Gott!’ (Jesaja 44,6)
- Michael Schneider –
Das Wetter
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March 13
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Tägliche Nachrichten aus der
israel heute Redaktion.
Donnerstag, 13. März 2008
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Kassam-Raketen im westlichen Negev
Heute Mittag wurden sechs weitere Kassam-Raketen in den westlichen Negev abgefeuert. Kurz darauf sieben Mörsergranaten, die in der Nähe des Sicherheitszaunes landeten. Eine Frau erlitt einen Schock. Der Raketenbeschuss, der bereits in der Nacht zum Donnerstag begonnen hatte, bedeutet einen weiteren Rückschlag für den Waffenstillstand. Der militärische Flügel der Islamischen Dschihad, die Al-Quds-Brigaden, haben die Verantwortung für den Beschuss übernommen. Der Beschuss fand zur gleichen Zeit statt wie eine Massendemonstration am Sapir College, in der die Solidarität der Studenten mit den Gemeinden in Sderot und in der Nähe des Gazastreifens ausgedrückt werden sollte. Die Demonstration war ursprünglich in Jerusalem geplant, wurde aber verlegt, da man nach dem tödlichen Anschlag am vergangenen Donnerstag um die Sicherheit der Demonstrationsteilnehmer fürchtete.
Islamischer Dschihad beendet die Kampfpause
Der palästinensische Terrororganisation Islamischer Dschihad feuerte am Donnerstag, kurz nach Mitternacht, 15 Raketen in den westlichen Negev. Damit wurde das einwöchige Waffenstillstandsabkommen, das mit der Hilfe von Ägypten ausgehandelt wurde, mit der Begründung beendet, dass es eine erste Reaktion auf die tödlichen israelischen Angriffe auf ihm angehörige führende Terroristen bei Bethlehem sei. Es gab keine Verletzten in Sderot, als zwei Raketen dort einschlugen und an einem Gebäude und auf einem Fußballplatz Schäden verursachten. In Israel erwartete man bereits, dass der Waffenstillstand mit der Hamas gebrochen werden würde, nachdem am Mittwoch vier Mitglieder der Islamischen Dschihad bei Bethlehem getötet wurden. Die Vier wurden bereits seit acht Jahren gesucht, da sie zahlreiche Terroranschläge durchgeführt hatten. Insgesamt wurden bei zwei Einsätzen fünf bewaffnete und gesuchte Palästinenser von der israelischen Polizei-Anti-Terror-Einheit getötet.
Livni kritisiert Siedlungsplan
Außenministerin Zippi Livni kritisierte am Mittwoch den Plan, eine jüdische Siedlung im Westjordanland auszubauen, fügte aber hinzu, dass dies die Friedensverhandlungen mit den Palästinensern nicht beeinträchtigen würde. Die Bekanntgabe des Siedlungsplanes stieß auf internationale Kritik. Livni versicherte Studenten an der Harvard University/USA, dass es nicht Israels politische Linie sei, die Siedlungen auszubauen. Livni bezeichnete den Bau dennoch als “nicht dramatisch”, da es sich um ein privates Bauprojekt handele, fügte aber hinzu, dass der Bau nicht sehr hilfreich sei, nachdem die israelische Regierung beschlossen hatte jegliche Siedlungsaktivitäten zu stoppen. Sie sagte, dass unter einem Friedensvertrag, der auf eine Zwei-Staaten-Lösung zielt, noch mehr Siedlungen abgebaut werden müssen.
Links-Aktivistin besucht das Trauerzelt des Terroristen
Tali Fahima, Links-Extremistin und ehemalige Inhaftierte, nahm am Dienstag an der Trauerzeremonie für Alaa Abu Dheim teil, der am vergangenen Donnerstag bei einem Terroranschlag in Jerusalem acht Jeshiva-Studenten tötete. Die Zeremonie fand im Elternhaus des Terroristen statt. Fahima wurde im letzten Januar aus dem Gefängnis entlassen. Sie übergab Informationen an den Feind, verstieß gegen eine gerichtliche Entscheidung und hatte Kontakt zu Zakaria Zubeidi, einem Mitglied der Al-Aksa-Martyrer-Brigade in Jenin. Alaa Abu Dheim wurde am Mittwochabend begraben, nachdem die Polizei seinen Körper der Familie übergeben hatte. Die Überführung des Körpers wurde hinausgezögert, da befürchtet wurde, dass die Beerdigung sich in eine Massendemonstration verwandeln könne. Die Familie musste der Polizei garantieren, dass die Beerdigung friedlich verlaufen werde und ohne die Anwesenheit der Presse.
Wagner-Aufführung um Konzerthalle in Ramallah zu finanzieren
Das West-Eastern Divan Orchester, eine Truppe zusammengesetzt aus israelischen und arabischen Musikern, wurde 1999 von dem bereits verstorbenen palästinensischen Akademiker Edward Said und dem israelischen Dirigenten Daniel Barenboim als Geste der friedlichen Koexistenz im Nahen Osten ins Leben gerufen. Dieses Orchester wird Wagners Werk “Die Walküre” am 23. August 2008 auf der Berliner Waldbühne spielen - eine Bühne, die für die Olympischen Spiele 1936 von den Nazis erbaut wurde. Der Veranstalter sagte am Mittwoch, dass die Erlöse an den Bau einer Konzerthalle in Ramallah gehen würden. “Hitler und Wagner würden sich im Grab umdrehen, wenn sie von dem Konzert erfahren würden”, sagte Barenboim.
Das Wetter
Die Temperaturen sind drastisch gesunken, es ist Regen angesagt. In Jerusalem werden heute bis zu 14 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 18 Grad, in Tiberias 18, am Toten Meer 22 und in Eilat bis zu 24 Grad.
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March 12
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Mittwoch, 12. März 2008
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US-Präsidentschaftskandidat sprach mit Livni
Im Bestreben, weitere jüdische Stimmen für sich zu verbuchen, führte der Kandidat der US-Demokraten, Barack Obama, gestern ein Telefongespräch mit Israels Außenministerin Zippi Livni, die sich gerade in Washington aufhält. Er verleih seinem Mitgefühl am Tod der ermordeten Jeschiwahstudenten Ausdruck und bekräftigte seine Unterstützung Israels und dessen Recht, sich gegen arabischen Terror zu verteidigen. Er meinte weiter, die Doppelstrategie Israels sei lobenswert, indem weiter nach Friedensverhandlungen mit den so genannten moderaten Palästinensern gestrebt und auch gleichzeitig mit militärischer Macht gegen die Terrorinfrastruktur vorgegangen wird. Sie diskutierten auch die Bedrohung aus dem Iran. Obama ist der Meinung, dass Iran keine Atomwaffen in seinen Besitz bringen darf.
Versuchter Mord an Schwester wegen Familienehre
Ein junger Araber aus einer Kleinstadt im Norden Israels wurde gestern festgenommen, nachdem er seine 19-jährige Schwester ernsthaft verletzt hatte. Entsprechend seiner eigenen Aussage habe er ihr zweimal in den Kopf geschossen, sie danach am ganzen Körper getreten und dann liegengelassen, weil er sie für tot gehalten hat. Als er seinen Eltern stolz über seine Tat berichtete, gratulierten sie ihm zur Aufrechterhaltung der Familienehre laut islamischem Gesetz. Inzwischen wurde das Mädchen in ein Krankenhaus eingeliefert und dort verschiedenen Operationen unterzogen. Sie habe sich darin schuldig gemacht, sich nach ihrer Scheidung mit verschiedenen Männern angefreundet zu haben.
Syrien rüstet auf
Ministerpräsident Olmert wurde die jährliche Einschätzung der israelischen Geheimdienste überreicht, aus der hervorgeht, dass Syrien sich in einem beschleunigten Aufrüstungsprozess befindet. Insbesondere ist Syrien daran gelegen, sich mit Langstreckenraketen auszurüsten. „Assad ist auf strategischer Ebene an Verhandlungen mit Israel interessiert, doch steht das Thema gegenwärtig nicht an der Spitze der Tagesordnung, und er konzentriert sich auf die Stärkung seiner militärischen Schlagkraft“, hieß es in dem Bericht. Nach Einsätzung des Militärgeheimdienstes und des Mossad glaubt Syrien, dass ein zukünftiger Krieg mit Israel anhand von Boden-Boden-Raketen entschieden werden wird. Insofern hätten die Syrer verstanden, dass „man weniger Panzer und mehr Raketen braucht“. Gleichzeitig geht man davon aus, dass Syrien sich unter bestimmten Bedingungen von der radikalen Achse entfernen könnte. Voraussetzung dafür sei, dass Israel sich zu einem Abkommen bereiterkläre, das die Golan-Höhen und ein amerikanisches Engagement zugunsten der Syrer beinhalte. Geheimdienstquellen aus dem Libanon besagen, dass die Hisbollah neue Gewalttätigkeiten gegen Israel plane.
Abbas bereit zu weiteren Verhandlungen
Ein hoher Beamter der palästinensischen Autonomiebehörde meinte gestern, dass PA-Präsident Mahmud Abbas sich dazu bereit erklärte, erneut die Gespräche mit Israel ohne Vorbedingungen aufzunehmen. Dennoch schlug gestern wieder eine Rakete in Aschkelon ein. Ministerpräsident Olmert besuchte am selben Tag Aschkelon und meinte gegenüber den Stadtratsmitgliedern, dass der Raketenbeschuss der Stadt keine einmalige Sache sei und sie sich auf weitere Angriffe einstellen müssten. „Dies ist die Realität der vergangenen 60 Jahre und wir müssen Zurückhaltung und Stärke zeigen“, so Olmert.
Peres auf der Pariser Buchmesse
Präsident Schimon Peres wird morgen die Pariser Buchmesse eröffnen. Die Veranstaltung ehrt dieses Jahr Israels größte Schriftsteller anläßlich des 60. Jahrestages Israels. Einige arabische Staaten, unter ihnen Tunesien und Ägypten, hatten dazu aufgerufen, die Buchmesse zu boykottieren. 39 israelische Schriftsteller unter ihnen 3 israelisch-arabische, sind auf dieser Buchmesse vertreten. Am Montag hatte Peres mit seinem Amtskollegen Sarkozy und dessen Frau zusammen ein Abendessen im Elysee-Palast eingenommen. Präsident Peres nahm auch an einer Gedenkzeremonie für die acht ermordeten Jeschiwahstudenten teil, die von den Leitern der jüdischen Gemeinden Frankreichs durchgeführt wurde.
In Deutschland soll Antisemitismus nicht geduldet werden
Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier traf sich in Berlin mit dem Vorsitzenden der Jerusalemer Holocaustgedenkstätte Jad Vashem, Avner Shalev. Dabei verurteilte Steinmeier den neuen Antisemitismus, der sich heute mit einem Anti-Israel-Mantel tarnt. Steinmeier versicherte seinem Gast aus Israel, dass Deutschland keinen Antisemitismus, in welcher Art auch immer er auftritt, tolerieren wird. Gestern wurde bei einem Gala-Abend die Taskforce für Internationale Zusammenarbeit für Holocaust-Bildung, Erinnerung und Forschung ins Leben gerufen, an der 25 Staaten teilnehmen werden.
Schass fordert neue Siedlungen
Die sefardisch-orthodoxe Schass-Partei fordert, dass bestehende jüdische Siedlungen erweitert und neue jüdische Siedlungen gebaut werden. Sollte sich Ministerpräsident Ehud Olmert dagegen sträuben, könnte die Schass-Partei die Koalitionsregierung verlassen, was wiederum das Ende der Olmert-Regierung bedeuten würde. In der nächsten Woche besucht der amerikanische Generalleutnant William Fraser Israel, der von Präsident George W. Bush beauftragt wurde, Israels Siedlungsbau zu überwachen. Im Vorfeld des Besuches von Vize-US-Präsident Dick Cheney, der gegen Israels Siedlungsbau ist, könnte dies Ärger geben, da die Bush Regierung alles vermeiden will, was die Palästinenser verärgert.
Das Wetter
Temperaturen sind gleichbleibend, die Sonne scheint. In Jerusalem werden heute bis zu 18 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 20 Grad, in Tiberias 23, am Toten Meer 26 und in Eilat bis zu 27 Grad.
Wir wünschen Ihnen aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels, einen gesegneten Tag. Der derzeitige Wasserspiegel des Sees Genezareth liegt bei – 212,08 m unter dem Meeresspiegel (Tendenz steigend) – der ideale Wasserstand beträgt -208,80 Meter unter dem Meeresspiegel.
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March 11
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Dienstag, 11. März 2008
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Jeschiwah-Mörder ist ein Märtyrer
Die größte palästinensische Tageszeitung, die unter der Vollmacht von PA-Präsident Mahmud Abbas steht, Al Hajat al Jadida, nannte den Mörder von der Jeschiwa in Jerusalem einen Märtyr und brachte einen großen Artikel über ihn auf der ersten Seite. Israelische Medienanalytiker meinten, dass diese positiven Aussagen über den Attentäter daqzu führen könnten, dass die Palästinenser die von den USA versprochene wirtschaftliche Hilfe verzögert wird. Noch vor dem Attentat hatte der US-Kongreß bereits einen zweitweiligen Riegel vor eine Geldüberweisung an die PA geschoben, da man befürchtete, dass dies in die Hände der Terroristen gelangen könnte.
Hamas-Kommandeur gibt Ausbildung in Iran zu
In einem Interview mit der britischen Sunday Times sagte ein Hamas-Kommandeur, der anonym bleiben wollte, dass Angehörige der „Revolutionswächter’ seit etwa zwei Jahren Hamas-Kämpfer in Ausbildungslagern in und um Teheran trainieren. Damit wurde erstmals die Einschätzung der israelischen Sicherheitsbehörden bestätigt, die behaupteten, dass Hamas-Terroristen im Iran ausgebildet würden. „Wir haben sieben ‚Kurse’ von unseren Kämpfern in den Iran geschickt. In jedem Kurs erhalten die Leute ein Training, dass ihre Kampffähigkeit verbessert“, sagte der Kommandeur und fügte hinzu, dass die jeweils besten Teilnehmer der Kurse noch eine Weile länger im Iran blieben als die anderen. Abgesehen von den Schulungen im Iran würden die Terroristen auch nach Syrien zu Grundausbildungen geschickt. Etwa 150 Mitglieder der Az a-Din al-Qassam-Brigaden der Hamas haben bisher ein Training in Teheran absolviert, dass bis zu sechs Monaten andauern kann. Von den 150 Terroristen, die sich jetzt in Teheran aufhalten, werden einige, die nicht als kampftauglich eingestuft werden, an die Spionageabteilung der Hamas weiter verwiesen.
„Tod den Juden” im Laderaum des EL AL Flugzeugs
Im Laderaum eines EL AL-Flugzeuges wurde beim Ausladen des Gepäcks in Milano der Spruch „Tod den Juden“ in arabischer Sprache entdeckt. Daraufhin wurde das Flugzeug gründlich untersucht, ob eventuell eine Bombe an Bord geschmuggelt wurde, was nicht der Fall war. Jetzt steht die Frage weiterhin offen, wer diesen Spruch wann und wo anschreiben konnte. Aus Milano wurde vermutet, dass dies noch vor dem Abflug aus Israel geschrieben worden sein muss und auf dem italienischen Flughafen keine Araber angestellt sind, die an Flugzeuge herankönnen. EL AL gab keinen Kommentar, jedoch ist es unwahrscheinlich, dass dies in Israel geschehen konnte.
Bürgermeisterkonferenz in Jerusalem
Ministerpräsident Ehud Olmert hielt eine Ansprache vor den Teilnehmern der dieser Tage in Jerusalem stattfindenden internationalen Bürgermeisterkonferenz. Er bat sie sich gedanklich vorzustellen, was wäre, wenn ein Terroranschlag wie der letzter Woche in Israels Hauptstadt, in einer Schule ihrer Stadt geschehen würde und wie sie darauf reagieren würden. Hunderte Bürgermeister aus aller Welt, unter anderem auch aus Deutschland, nehmen an der jährlichen Konferenz teil. Der Vorsitzende der Union der Lokalautoritäten Israels, Adi Eldar, erklärte bei der Eröffnungsrede, dass die palästinensischen Bürgermeister eingeladen worden seien, es jedoch vorzogen nicht teilzunehmen. „Ich rufe die palästinensischen Bürgermeister auf, gemeinsam mit uns für einen Frieden zu arbeiten um der Region die ehemalige Ehre der biblischen Zeit wiederzugeben, als sie die Wiege der Menschheit war“, so Eldar.
Das Wetter
Es hat sich bedeutend abgekühlt, jedoch scheint die Sonne. In Jerusalem werden heute bis zu 17 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 19 Grad, in Tiberias 22, am Toten Meer 25 und in Eilat bis zu 27 Grad.
Wir wünschen Ihnen aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels, einen gesegneten Tag. Der derzeitige Wasserspiegel des Sees Genezareth liegt bei – 212,11 m unter dem Meeresspiegel (Tendenz steigend) – der ideale Wasserstand beträgt -208,80 Meter unter dem Meeresspiegel.
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March 10
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Tägliche Nachrichten aus der
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Montag, 10. März 2008
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Mini-Abkommen mit Siedlern
Jüdische Siedler und das Verteidigungsministerium sind nahe daran ein „Mini-Abkommen” abzuschließen, demzufolge illegale oder kleine Siedlungsaußenposten aufgelöst werden sollen, um einen anderen Posten besiedeln zu können. Danni Dayan, der Vorsitzende des Siedlerrates, teilte dies mit. Dieser Schritt soll als ein „vertrauensbildender“ Vorgang zwischen den beiden Seiten dienen. Die Siedler sowie das Ministerium gehen somit einen kleinen Schritt vorwärts, um einen Teil der Außenposten zu opfern damit andere legalisiert werden können. „Wir wollen sehen, ob sich die Regierung wirklich an so ein Abkommen hält und sie nicht nur fordert sonder auch austeilt“, so Dayan. Er machte keine genauen Angaben, um welche Außenposten es sich genau handele und es in den kommenden Wochen eingesetzt werden soll.
Weigerung der Diensterlassung
Verteidigungsminister Ehud Barak verweigerte tausenden orthodoxen Jeschiwastudenten eine Freistellung vom Pflichtdienst im Miltär. In einem bisher nie dagewesenen Schritt wird 61 neuen Jeschiwa-Bibelschulen die eine Aufnahme in das bestehende staatliche Abkommen beantragten, dass ihre Studenten nicht im Militär dienen müssen, dies verweigert. Jedes Jahr sind etwa 50.000 dieser Studenten unter diesem Abkommen vom aktiven Pflichtdienst entschuldigt, das vom ersten Ministerpräsident des Staates, David Ben-Gurion, eingeführt worden war. Barak will damit sein Programm, Zahal wieder zu einer Armee des Volkes zu machen, umsetzen. Der Abgeordnete Moshe Gafni von der Partei des vereinigten Torahjudentums meinte jedoch, dass es fast unwahrscheinlich ist, dass Baraks Programm verwirklicht wird.
Verheißenes Land soll besiedelt werden
Nach dem Terroranschlag in der Jerusalemer Bibel- und Talmudschule, bei dem acht Studenten ums Leben gekommen sind, fordern die leitenden Rabbiner des Instituts, dass Israels Juden das gesamte ihnen von Gott verheißene Land besiedeln sollen, und dass die derzeitige Regierung ausgewechselt werden soll. Ein Kondolenzbesuch von Ministerpräsident Ehud Olmert wurde abgelehnt. Als Erziehungsministerin Prof. Juli Tamir die Jeschiwa besuchte, nannten die Rabbiner sie eine Verräterin, weil sie diesen Anschlag mit dem Mord an Rabin verglich. Viele solcher Bibel- und Talmudschulen sind ohne Sicherheitswachen, weil die Regierung ihnen das Geld dafür verweigert. Liberale Staatsschulen hingegen sind mit Wächtern versorgt.
Neues orthodoxes Wohnviertel in Givat Seev
Die sefardisch-orthodoxe Schass-Partei konnte zwei Tage nach dem Terroranschlag an der Jerusalemer Merkas Harav-Jeschiwa in der Regierung durchsetzen, dass im fünf Kilometer nördlich von Jerusalem gelegenen Ort Givat Seev ein neues Wohnviertel für orthodoxe Juden mit insgesamt 750 Wohnungen gebaut wird. 200 Wohnungen, mit deren Bau bereits im Jahr 2000 begonnen wurde. Der Bau wurde kurz darauf eingefroren, nun soll er fertiggestellt werden und weitere 330 Wohnungen von Grund auf erbaut werden. Ob Olmert dem erst jetzt– nach dem Terroranschlag – zustimmte, ist nicht bekannt, wird aber vermutet. Aus dessen Büro jedoch wurde mitgeteilt, dass er diese Entscheidung bereits vor dem Anschlag getroffen haben soll.
Merkel nach Israel
In der kommenden Woche wird die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel Israel besuchen. An ihrem offiziellen Besuch werden 80 Diplomaten und Rechtsexperten teilnehmen. Ob Frau Merkel am Montag ihre Rede in der Knesset in deutscher Sprache halten wird, ist ungewiss, weil der Abgeordnete der national-religiösen Partei – Arie Eldad – dagegen ist. Er meinte, dass dies eine Schande für den Staat Israel wäre und überhaupt sei der Besuch und die Ansprache in der Knesset überflüssig. Die Ehre vor der Knesset zu sprechen steht nur Präsidenten oder Königen zu. Auch bei den Ansprachen der deutschen Präsidenten Johannes Rau (2000) und Horst Köhler (2005), die in deutscher Sprache gehalten wurden, hatten vorher den Ärger einiger Abgeordneter hervorgerufen.
Das Wetter
Es hat sich bedeutend abgekühlt und es wird mit Regen gerechnet. In Jerusalem werden heute bis zu 21 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 22 Grad, in Tiberias 26, am Toten Meer 26 und in Eilat bis zu 29 Grad.
Wir wünschen Ihnen aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels, einen gesegneten Tag und eine neue erfolgreiche Woche. Der derzeitige Wasserspiegel des Sees Genezareth liegt bei – 212,11 m unter dem Meeresspiegel (Tendenz steigend) – der ideale Wasserstand beträgt -208,80 Meter unter dem Meeresspiegel.
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March 09
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Tägliche Nachrichten aus der
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Sonntag, 9. März 2008
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Haus des Terroristen zerstört
Israelische Sicherheitskräfte zerstörten das Haus des Terroristen, der das Attentat in der Jeschiwah ausgeführt hatte. Wie bekannt, kam er aus dem arabischen Stadtviertel Jabel Mukaber, östlich vom jüdischen Stadtviertel Ost-Talpiot gelegen. Vor dem Haus hatte die Familie ein Trauerzelt aufgebaut und dieses aussen mit der grünen Fahne der Hamas behängt, welche jedoch auf Befehl der Polizei entfernt werden musste. Die Polizei verneinte Berichte, denenzufolge der Terrorist einmal für die Merkaz Harav-Jeschiwah tätig gewesen sein soll. Er arbeitete als Busfahrer für Kinder und andere Personen und die letzte Fahrt in seinem Transporter war zur Jeschiwa. Das Fahrzeug wurde nach dem Anschlag gefunden und enthielt weitere Munition.
Regierung verurteilt Anschlag – jedoch weitere Verhandlungen
Ministerpräsident Ehud Olmert und Außenministerin Zippi Livni versprachen am Donnerstagabend nach dem Anschlag in der Jeschiwah, dass Israel weiterhin Verhandlungen mit den Palästinensern durchführen wird. Dieser Anschlag beweise, dass die palästinensische Autonomiebehörde sich nicht genug bemühe, den Terror in ihrem Gebiet zu bekämpfen. Parlamentarische Hilfen Olmerts sagten Journalisten, dass es zwischen den Terrornetzwerken in Judäa und Samaria und im Gazastreifen eine direkte Verbindung gäbe. „Die Terroristen versuchen, die Chancen für einen Frieden zu zerstören, jedoch werden wir trotzdem Gespräche und Verhandlungen weiterführen“, so Aryeh Mekel, der Sprecher des Außenministeriums. Saeb Erekat, der Hauptunterhändler der PA, meinte dass PA-Präsident Mahmud Abbas diesen Anschlag verurteilt, aber auch alle anderen Anschläge, die sich gegen Zivilisten richten, seien es Araber oder Israelis. Die Hamas im Gazastreifen pries dieses blutige Attentat in einer Mitteilung an die Medien und meinte, dass dies nicht der letzte Anschlag gewesen sei. Auch Ban Ki-Moon, der Generalsekretär der UNO, verurteilte diesen Anschlag auf die jüdische Bibelschule in Westjerusalem aufs Schärfste.
Soldat erlag seinen Verletzungen
Der 20-jährige Soldat Liran Banai von der Givati-Infantriebrigade, der am vergangenen Donnerstag bei der Explosion eines Sprengsatzes am Grenzzaun zum Gazastreifen schwer verletzt wurde, erlag heute morgen seinen Verletzungen. Er hatte bei der Explosion beide Beine verloren, während der mit anwesende Spurenleser auf der Stelle tot war und drei weitere Soldaten verletzt wurden. Banai hatte das Patrouillenfahrzeug gefahren. Palästinensischen Augenzeugen zufolge wurde der Jeep von einer gewaltigen Explosion geschüttelt und ging dann in Flammen auf.
Israel auf der ITB
Auch dieses Jahr wird das Staatliche Israelische Verkehrsbüro Deutschland Israel als Tourismusland auf der Internationalen Tourismusbörse Berlin (ITB) präsentieren. Der Staatssekretär des Israelischen Tourismusministeriums, Shaul Tzemach, eröffnete den Israelstand am 5. März. Straßenkünstler aus Israel vermitteln dort das Flair von Tel Aviv, Eilat und Jerusalem. Am Donnerstagabend veranstaltete das Staatliche Israelische Verkehrsbüro Deutschland eine Feier zum 60-jährigen Bestehen des Staates. Dabei trat neben dem Zauberer Lior Suchard (Israels „next Uri Geller“) auch der Popstar Rita auf. Zugleich wurde der langjährige Repräsentant des israelischen Tourismusministeriums in Deutschland, Pini Millo, verabschiedet. Seine Arbeit wird nun von Dani Neumann weitergeführt. Am 8. und 9. März steht die ITB auch Privatbesuchern offen. Israel findet man in Halle 23, Stand 201.
Israel eines der Top-Ten-Touristenziele
Israel gehört zu den ersten zehn Top-Touristenziele für Menschen, die medizinische Hilfe suche, die sie in ihren Heimatländern nicht finden. Selbst Patienten aus arabischen Ländern, die mit Israel keine diplomatischen Beziehungen unterhalten, kommen nach Israel, um sich hier behandeln zu lassen. Dazu kommen immer mehr Patienten aus den USA und EU-Staaten nach Israel.
Ägypten will sich zurückziehen
Nach dem Terroranschlag in Jerusalem will sich Ägypten aus den Verhandlungen um ein Waffenstillstandsabkommen zwischen Israel und den Hamas-Palästinensern zurückziehen. Weiter wurde angekündigt, dass sie ihre eigene Mauergrenze zwischen dem Gazastreifen und Ägypten, die die Palästinenser vor einem Monat niedergerissen haben, wieder aufbauen werden, aber nun stabiler und höher.
Beisetzung der acht ermordeten Studenten
Am Freitag wurden die acht jugendlichen Bibel-Talmudschüler, die am Vorabend Opfer eines Terroranschlags in der Jerusalemer Merkas-Harav-Jeschiwah gewesen waren unter Teilnahme Tausender Israelis zu Grabe gelegt. Zuerst wurden Trauerreden auf dem Gelände der Jeschiwa gehalten, dann fuhren acht Rettungswagen mit den Leichen in die jeweiligen Wohnorte der Studenten. Zwei von ihnen wurden auf dem jüdischen Friedhof am Ölberg beigesetzt. Weil der Attentäter ein Araber aus dem südlich der Altstadtmauer gelegenen Stadtteil war und die israelische Staatsbürger besaß, fürchten die Jerusalemer Araber nun, dass ihnen die von der Regierung gewährten Privilegien entzogen werden könnten, da sie nun mit zu den Risikobürgern gehören, denen man nicht trauen kann.
Das Wetter
Auch heute ist es außergewöhnlich warm für die Jahreszeit. In Jerusalem werden heute bis zu 28 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 26 Grad, in Tiberias 32, am Toten Meer 31 und in Eilat bis zu 34 Grad.
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March 07
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Tägliche Nachrichten aus der
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Freitag, 7. März 2008
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Blutiger Anschlag in Jerusalemer Jeschiwah
Gestern Abend gegen 20.30 Uhr stürmte ein Araber, die in der Nähe der Stadteinfahrt Jerusalems gelegene Merkas Harav Jeschiva-Bibel- und Talmudschule und feuerte auf 80 jüdische Studenten, die eine Neumonds-Feier anläßlich des Beginns des Monats Adar B mit dem Purimfest vorbereiteten. Er hatte sein Gewehr in einem Karton versteckt gehabt. Nachdem er das Feuer eröffnete hatte schoß er um sich und tötete 8 Studenten im Alter von etwa 16 Jahren und verletzte elf, von denen drei noch in Lebensgefahr schweben. Als ein Nachbar der Bibelschule, ein Offizier Zahals und ehemaliger Student dieser Jeschiwah, die Schüsse hörte, rannte er hin und erschoss den Attentäter, so dass keine weiteren Studenten umgebracht werden konnten. Obwohl Palästinenserpräsident Abbas diesen Terroranschlag verurteilte, tanzten Tausende Palästinenser auf den Straßen und feierten, dass es einem Araber gelungen ist acht Juden zu töten. Es wurden auch Süßigkeiten verteilt. Libanesische Hisbollah-Moslems übernahmen für den Anschlag die Verantwortung und erklärten, dass der Attentäter zur Terrorgruppe „Freiheit für Galiläa“ gehört. Der Attentäter war ein arabisch-israelischer Staatsbürger aus Ost-Jerusalem.
Waffen über die Türkei zu Hisbollah
Aus Informationen die der israelische Militärgeheimdienst erhalten hat, geht hervor, dass Iran die libanesische Terrororganisation Hisbollah mit Raketen ausrüstete, die über die Türkei eingeschmuggelt wurde, ohne dass die Regierung in Ankara davon wußte. Der Leiter der Forschungsabteilungdes Militärgeheimdienstes, Brigadegeneral Yossi Beiditz, hat den Botschaftern der EU-Staaten mitgeteilt, dass Iran weiterhin Waffen und andere Kriegsausrüstung an die Hisbollah liefert – obwohl dies von dem Regime in Teheran abgestritten wird. Unter den Waffen befinden sich auch Langstreckenraketen, die entweder mit dem Flugzeug oder auf dem Landweg als zivile Güter getarnt über die Türkei nach Syrien und dann in den Libanon gelangen. Einige der Raketen sollen eine Reichweite von 300 km haben und auch auch zielgenauer sein und in der Lage sein, größere Sprengköpfe zu tragen.
Hilfsgüter in den Gazastreifen
Gestern fuhren 160 Lastwagen mit humanitären Hilfsgütern und Lebensmitteln über die Übergänge Kerem Schalom, Karni und Sufa in den Gazastreifen. 63 Lastwagen transportierten durch den Sufa-Übergang Früchte, Zucker, Kochöl, gefrorenes Fleisch und Fisch; 19 Laster die Reis, Zucker, Öl und Milchprodukte, die von Ägypten gespendet worden waren, fuhren durch den Kerem Schalom-Übergang und 80 Laster mit Getreide durch den Karni-Übergang. Auch am Vortag waren fast 100 Lastwagen mit Hilfsgütern in den Gazastreifen gefahren.
Israelische Frauen verdienen weniger als israelische Männer
Anlässlich des internationalen Frauentags am 8. März veröffentlichte das statistische Zentralamt Angaben, die besagen, dass israelische Frauen im Durchschnitt 82,2 Jahre alt werden, vier Jahre jünger als Männer. Mehr Frauen als früher studieren, verdienen aber laut Angaben des statistischen Zentralamts viel weniger als Männer. Dies ist wahrscheinlich darauf zurückzuführen, dass Frauen traditonellere „Frauenberufe“ ausüben, wie zum Beispiel Lehrtätigkeiten, Putzen, Büroarbeiten, die schlechter bezahlt werden. Frauen machen 70% der Arbeitskräfte in diesen Berufen aus und verdienen einen Lohn, der 63% dessen ist, was ein Mann verdient. In der Hightech-Industrie machen Frauen nur 33.8% der Arbeitskräfte aus.
Schabbat-Lesung
Dieser Schabbat ist der zweite Tag von Rosch Chodesh (Neumond) des Monats Adar B des jüdischen Kalenders und auch Schabbat Schkalim, weshalb spezielle Lesungen anliegen. In noch zwei Wochen wird das Purimfest gefeiert.
„Pikudei – Zählungen“, 2. Mose 38,21-40,38 und 4. Mose 28,9-15
Haftara-Prophetenlesung: 2. Könige 12,1-17
Mecklenburger Israel-Seminar
Vom 6.-13. Juli 08 findet das 11. Mecklenburgische-Israel-Seminar der Redaktion Israel-Heute, der GGE-Mecklenburg und des Beth-Emmaus statt. Hauptthema: Jahr der Erinnerungen. Vor 75 Jahren: Machtübernahme des NS-Regimes, Vor 70 Jahren: Reichsprogromnacht (Kristallnacht), Vor 60 Jahren: Gründung des Staates Israel. Referent: Michael Schneider mit Familie, Musik: Bob & Karin Cuthbert. Weitere Informationen:
www.Beth-Emmaus.de Tel. 03847-31 18 40, Fax.: 03847-31 18 50
Das Wetter
Am Wochenende wird es außergewöhnlich warm für die Jahreszeit sein. In Jerusalem werden heute bis zu 27 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 26 Grad, in Tiberias 31, am Toten Meer 32 und in Eilat bis zu 34 Grad.
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March 06
israel heute | Tägliche Newsletter
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Tägliche Nachrichten aus der
israel heute Redaktion.
Donnerstag, 6. März 2008
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Amerikanischer Botschafter soll abgelöst werden
Der jetzige US-Botschafter in Israel, Richard Jones, soll im Sommer durch James Cunningham abgelöst warden. Cunningham ist derzeit der US-Generalkonsul in Honk Kong. Dieser plötzliche Austausch kurz vor dem Ende der Amtszeit von US-Präsident George W. Bush erweckte Verwunderung. Es lief das Gerücht zu Beginn des Jahres, dass Jones wegen seiner Russischkentnisse nach Moskau versetzt werden könnte, was jedoch nicht geschah. Jones nahm sein Amt im September 2005 auf, als er Dan Kurtzer ablöste, der nur vier Jahre Botschafter in Israel war.
Israelischer Soldat nahe der Kissufim-Grenze getötet
Ein Soldat der israelischen Armee (IDF) wurde am Donnerstagmorgen getötet und ein anderer schwer verletzt, als palästinensische Terroristen einen 50 kg schweren Sprengsatz nahe des Armeefahrzeugs, das entlang des Gazastreifens patrouillierte, zur Explosion brachten. Hamas-Mitglieder eröffneten daraufhin das Feuer, um die Rettungsmaßnahmen zu erschweren und flüchteten. Auf der Suche nach den Terroristen durchkämmte die israelische Armee die Dir al-Balah Region. Während eines weiteren Vorfalls am Donnerstag, griff die israelische Armee ein Ziel nahe Jabaya im nördlichen Gazastreifen an. Laut palästinensischen Meldungen wurde ein Mann getötet und ein weiterer verletzt. Die israelische Armee meldete, dass ein Terrorist getroffen wurde, während die Palästinenser verlauten ließen, dass es sich um einen Einwohner handelte. Der Tod des Soldaten wurde in Gaza mit Süßigkeiten gefeiert und der Islamischen Dschihad übernahm die Verantwortung für den Angriff. Seit Donnerstagmorgen wurden sechs Kassam-Raketen aus dem nördlichen Gazastreifen auf Israel abgeschossen. Eine der Raketen schlug in ein Wohnhaus in Sderot ein, die anderen landeten auf offenem Gebiet. Gleichzeitig wurden Mörsergranaten in die Eshkol-Region abgefeuert. Es wurden keine Verletzten oder Schäden gemeldet.
Ein neuer Tunnel verbindet das jüdische Altstadtviertel mit dem muslimischen
Israel wird einen 25 Meter langen Tunnel öffnen, der die Tunnel entlang der Klagemauer mit einer antiken restaurierten Synagoge im muslimischen Viertel verbinden wird. Der Tunnel führt vom Klagemauervorplatz zur Ohel-Yitzchak-Synagoge, die von der Moskowitz-Stiftung wieder aufgebaut und saniert wird. Die Stiftung erklärt auf ihrer Internetseite, dass sie den Aufbau fördern will, da die Synagoge geschichtlich, archäologisch, urban und architektonisch wichtig sei. Sobald die Sanierung beendet ist, sollen regelmäßige Gottesdienste stattfinden. Außerdem soll die Synagoge der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen.
Sicherheitskabinett beschließt alle Raketenangriffe aus Gaza zu beenden
Das Sicherheitskabinett beschloss auf seiner Sitzung am Mittwoch, alle Raketenangriffe auf israelisches Gebiet zu beenden. Der Beschluss beinhaltete die Entscheidung, die Hamas-Herrschaft in Gaza zu zerstören. Außerdem sollen die Verhandlungen mit der palästinensischen Autonomiebehörde unter Mahmud Abbas weitergeführt werden. Zudem wolle sich Israel gemeinsam mit Ägypten bemühen, die Hamas zu stürzen. Das Kabinett brachte zum Ausdruck, dass es unbedingt „eine humanitäre Krise in Gaza vermeiden wolle.“ Es ist das erste Mal, dass eine offizielle Entscheidung getroffen wurde, die Raketenangriffe aus Gaza komplett zu stoppen.
Ausschreibungsbeginn für den Bau eines Solarkraftwerks im Negev
Nach langjährigen ergebnislosen Diskussionen beginnt die Regierung eine Ausschreibung für den Bau eines Solarkraftwerkes in Ashalim im Negev. Die Teilnahmevoraussetzungen sollen an diesem Freitag vom Komitee für die Ausschreibung veröffentlicht werden. Das geplante Projekt wird schätzungsweise $650 Millionen Dollar kosten. Die Ausschreibung gilt für den Bau von zwei Thermo-Solarkraftwerken mit einer Produktionskapazität von 80 bis 125 Megawatt, das sind 2% der israelischen Elektrizitätsproduktion. Die Ausschreibung ist das Resultat eines Versprechens von Benjamin (Fuad) Ben-Eliezer, Minister für Infrastruktur, der versprochen hatte bis zum Jahr 2020 2.000 Megawatt erneuerbare Energie zu produzieren.
Das Wetter
Die Temperaturen steigen weiter an. In Jerusalem werden heute bis zu 22 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 20 Grad, in Tiberias 29, am Toten Meer 29 und in Eilat bis zu 31 Grad.
Wir wünschen Ihnen aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels, einen gesegneten Tag. Der derzeitige Wasserspiegel des Sees Genezareth liegt bei – 212,12 m unter dem Meeresspiegel (Tendenz steigend) – der ideale Wasserstand beträgt -208,80 Meter unter dem Meeresspiegel.
Resolution gegen Iran begrüßt
Die neue Resolution 1803 des UN-Sicherheitsrates bezüglich neuer Sanktionen gegen Iran wurde am Montag verabschiedet und von Israel begrüßt. Damit wird eine neue Runde von Sanktionen gegen Iran beschlossen, weil das Regime dort sich weigert, die Projekte zur Urananreicherung einzustellen. Die internationale Gemeinschaft machte damit deutlich, dass sie das iranische Atomprogramm nicht hinnehmen wird und kein Vertrauen für die iranischen Erklärungen, dass dieses Programm friedlichen Zwecken dienen soll, aufbringen kann. Außenministerin Zippi Livni teilte mit, dass die dritte Sicherheitsresolution ein weiterer notwendiger Schritt ist und zum Ausdruck bringt, dass die internationale Gemeinschaft verstehe, dass man angesichts der iranischen Versuche zur Erlangung nuklearer Kompetenz nicht aufgeben und tatenlos zusehen dürfe.
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March 05
israel heute | Tägliche Newsletter
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Tägliche Nachrichten aus der
israel heute Redaktion.
Mittwoch, 5. März 2008
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Resolution gegen Iran begrüßt
Die neue Resolution 1803 des UN-Sicherheitsrates bezüglich neuer Sanktionen gegen Iran wurde am Montag verabschiedet und von Israel begrüßt. Damit wird eine neue Runde von Sanktionen gegen Iran beschlossen, weil das Regime dort sich weigert, die Projekte zur Urananreicherung einzustellen. Die internationale Gemeinschaft machte damit deutlich, dass sie das iranische Atomprogramm nicht hinnehmen wird und kein Vertrauen für die iranischen Erklärungen, dass dieses Programm friedlichen Zwecken dienen soll, aufbringen kann. Außenministerin Zippi Livni teilte mit, dass die dritte Sicherheitsresolution ein weiterer notwendiger Schritt ist und zum Ausdruck bringt, dass die internationale Gemeinschaft verstehe, dass man angesichts der iranischen Versuche zur Erlangung nuklearer Kompetenz nicht aufgeben und tatenlos zusehen dürfe.
Beschuss ohne Ende
Bis zur gestrigen Mittagszeit haben palästinensische Terroristen aus dem nördlichen Gaza-Streifen insgesamt fünf Kassam-Raketen auf den westlichen Negev abgeschossen. Diese gingen hauptsächlich in und um Sderot nieder. Gestern früh wurde ein Haus direkt getroffen, der Treffer richtete hohen Sachschaden an, glücklicherweise war niemand während des Einschlags im Haus. Die Verantwortung für die ersten drei Raketen hatten die Al-Quds-Brigaden des Islamischen Jihad übernommen. Seit vergangenem Mittwoch haben palästinensische Terroristen aus dem nördlichen Gaza-Streifen mehr als 180 Raketen auf den Süden Israels abgefeuert. Etwa zwanzig Grad-Raketen iranischer Herstellung schlugen in Ashkelon ein, einer Großstadt mit mehr als 120.000 Einwohnern. Für den Großteil der Angriffe ist direkt die Hamas verantwortlich. Seit der Machtübernahme der Terrororganisation im Gaza-Streifen im vergangenen Juni wurden gut 1000 Raketen auf israelisches Territorium abgeschossen.
Terror und medizinische Hilfsgüter
Obwohl der Beschuß durch die Terroristen aus dem Gazastreifen weitergeht, wurden in den letzten Tagen die Lieferung großer Mengen von medizinischen und humanitären Hilfsgütern über die Übergänge in dieses Gebiet von der Regierung in Jerusalem ermöglicht. Der Gesundheitsminister der PA, Fathi Abu Mogli, hatte darum gebeten, dies zu erlauben. 60 Lastwagen fuhren durch den Sufa-Übergang und 20 durch den Kerem-Shalom-Übergang, der vor sieben Wochen wegen Terrordrohungen geschlossen worden war. Hauptsächlich waren die Hilfsgüter von Jordanien und der Türkei gespendet worden. Zwei Tage davor waren 62 Lastwagen mit Blutspenden und Grundnahrungsmitteln wie Mehl, Zucker, Salz und Öl in den Gazastreifen gefahren. Auch nahmen am Montag zwei israelische Krankenhäuser schwerkranke Patienten und Verletzte aus dem Gazastreifen zur weiteren Behandlung auf.
Treffen Rice – Abbas in Ramallah
Die amerikanische Außenministerin Condoleezza Rice traf sich gestern in Ramallah mit Palästinenserpräsident Mahmud Abbas, der ihr unmissverständlich zu verstehen gab, dass er die Forderungen der USA, sofort und ohne Vorbedingungen wieder an den Verhandlungstisch zu kommen, ablehnt. Die Palästinenser wollen erst wieder mit Israel verhandeln, wenn im Gazastreifen ein Waffenstillstandsabkommen erreicht ist. Damit fordert Abbas, dass Israel seine Vergeltungsschläge gegen Hamas-Terroristen und die im Gazastreifen stationierten Raketenstellungen einstellt. Abbas verfügt aber nicht über die Macht, auch die Hamas zur Einstellung des Raketenbeschusses auf israelische Städte zu zwingen. Israels Außenministerin Zippi Livni erklärte: „Terror ist Terror! Und Israel wird alles tun, um diesen Terror zu stoppen!“ Ministerpräsident Ehud Olmert bekräftigte wiederholt, dass Israel nicht vorhabe, erneut den Gazastreifen zu besetzen.
Beschwerde wegen Aufrüstung der Hisbollah
UNO-Generalsekretär Ban Ki-Moon beschwerte sich im UN-Sicherheitsrat, dass Hisbollah-Terroristen im Libanon trotz UNO-Resolution 1701 und internationaler UNIFIL-Überwachung 30.000 Raketen aus Syrien und dem Iran eingeschmuggelt haben. Davon sind 10.000 Langstrecken-Raketen und 20.000 Kurzstrecken-Raketen. Vor dem letzten Libanonkrieg hatte die Hisbollah nur 13.000 Raketen.
Tempelplatz wird mehr besucht
Auf dem Jerusalemer Tempelplatz gab es Ärger. Israels Polizei musste ein nicht genehmigtes Bauvorhaben der Moslems stoppen, durch das der für Jerusalem verbindliche „Status quo“ zerstört worden wäre. Im letzten Jahr besuchten 240.000 ausländische Touristen und 5.200 Israelis den Tempelplatz, ein Zuwachs von 6,3 %.
Das Wetter
Es wird ein bedeutender Anstieg in den Temperaturen erwartet. In Jerusalem werden heute bis zu 21 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 22 Grad, in Tiberias 27, am Toten Meer 29 und in Eilat bis zu 29 Grad.
Wir wünschen Ihnen aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels, einen gesegneten Tag. Der derzeitige Wasserspiegel des Sees Genezareth liegt bei – 212,12 m unter dem Meeresspiegel (Tendenz steigend) – der ideale Wasserstand beträgt -208,80 Meter unter dem Meeresspiegel.
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March 04
israel heute | Tägliche Newsletter
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Tägliche Nachrichten aus der
israel heute Redaktion.
Dienstag, 4. März 2008
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Palästinensische Frühchen in israelischer Obhut
Palästinensische Terroristen schießen Raketen auf Aschkelon - palästinensische Babys, die im dortigen Krankenhaus gesundgepflegt werden, sind so mit zum Ziel der Terroristen geworden.
Ein Frau aus Beit Lahia im nördlichen Gazastreifen brachte vor einer Woche im Barsilai-Krankenhaus von Aschkelon frühzeitig Zwillinge zur Welt. Diese Frühchen wurden in die entsprechende Abteilung zur weiteren Behandlung gebracht, da sie jeweils nur etwa 1,5 kg wogen. Als die Angriffe auf Aschkelon mit den Grad-Raketen begannen, wurden alle Babys der Abteilung in den Bunker des Krankenhauses verlegt, einschließlich der beiden palästinensischen Zwillinge. Damit wird einmal mehr deutlich, dass in Israel jeder medizinisch behandelt wird, selbst Babys aus dem Gazastreifen, aus dem gerade Raketen gegen den jüdischen Staat abgefeuert werden. Lesen Sie mehr darüber in unserer nächsten israel heute Ausgabe!
Außenministerin sprach vor Diplomaten
Außenministerin Zippi Livni sprach vor ausländischen Botschaftern und klärte sie über die gestiegenen Angriffe der Hamas auf Südisrael und die israelische Militäraktion auf. „Israel muss sich gegen diesen Terror wehren. Wir als verantwortliche Regierung müssen unsere Bürger dagegen verteidigen und können es nicht zulassen, dass tagtäglich weiterhin Raketen fallen. Manche meinen unser Vorgehen sei Kollektivbestrafung der Palästinenser, jedoch ist es umgekehrt, unsere Bürger stehen unter Kollektivangriff durch die Terroristen. Wir müssen den Bürgern Hoffnung, Sicherheit und ein normales Leben geben. Dazu müssen die Raketenfabriken und –lager angegriffen und zerstört werden“, so Livni.
Jugendlicher Palästinenser getötet
Ein jüdischer Siedler hat gestern nachmittag mit seiner Waffe einen palästinensischen Jugendlichen erschossen. Der Siedler war in der Nähe der Siedlung Talmon unterwegs, als er auf eine wütende Menge Palästinenser traf, die ihn mit Steinen bewarfen und sich ihm bedrohlich näherten. Zunächst schoss er zur Warnung in die Luft, dann zielte er auf die Beine in der Menge. Als dies nichts half, gab er den tödlichen Schuss ab. Der Siedler berichtete gegenüber der Polizei, in Notwehr gehandelt zu haben, da er Angst hatte, von der Menge gelyncht zu werden. Ungereimtheiten gibt es nun auch, da die Palästinenser nicht bereit sind, den Leichnam des Jugendlichen zu einer pathologischen Untersuchung nach Israel zu übergeben. Das Militär gab nach einer Untersuchung das Vorfalls bekannt, dass der Israeli den Regeln zur Eröffnung des Feuers entsprechend gehandelt habe.
Ägyptischer Pilot verirrt sich im Nebel nach Gaza
Ein ägyptischer Hubschrauber verflog sich gestern im Nebel und fand sich plötzlich über dem Gazastreifen wieder. Hamas-Terroristen nahmen an, es handele sich um einen israelischen Kampfhubschrauber und nahmen ihn unter Beschuß. Auch war der unidentifizierte Hubschrauber auf dem israelischen Radar gesichtet worden, weshalb Kampfjets starteten um ihn abzufangen. Schlußendlich wurde der Pilot von den Jets bis an die ägyptische Grenze begleitet. Dies meldeten israelische sowie ägyptische Sicherheitsbehörden.
US-Außenministerin Rice kommt nach Jerusalem
Heute Nachmittag trifft die amerikanische Außenministerin Condoleezza Rice in Jerusalem ein, nachdem sie fünf Stunden in Kairo mit der ägyptischen Regierung über die Absicherung der ägyptischen Grenze zum von der Hamas regierten Gazastreifen konferiert hat. Sie will in Israel versuchen, Palästinenser wieder zurück an den Verhandlungstisch zu bekommen, was nicht so leicht sein wird, denn ihr muss es gelingen, ohne dass Palästinenserpräsident Mahmud Abbas, der die Verhandlung mit Israel als beendet erklärt hatte, sein Gesicht verliert. Jedoch denkt man in Jerusalem, dass die palästinensische Autonomiebehörde keine andere Wahl hat, denn ohne weitere Verhandlungen wird die PA die versprochenen ausländischen Unterstützungsgelder in Milliardenhöhe nicht erhalten.
Abbas: Al-Qaida unter der Hamas im Gazastreifen
In Folge der israelischen Kampfeinsätze im Gazastreifen, hat das israelische Militär palästinensische Terroristen festgenommen. Dabei stellte sich heraus, dass der Iran ganz massiv die Hamas-Palästinenser unterstützt. Auch Fatah-Chef und Palästinenserpräsident Mahmud Abbas erklärte, dass Al-Qaida-Terroristen die Hamas-Palästinenser protegieren, um sie im Kampf um Jerusalem zu unterstützen. Israels Militär zog sich gestern überraschenderweise aus dem Gazastreifen zurück, um US-Außenministerin Rice eine Chance zu geben, ein Grenzabkommen auf die Beine zu stellen.
Das Wetter
Es wird wieder wärmer und es ist klar. In Jerusalem werden heute bis zu 15 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 20 Grad, in Tiberias 22, am Toten Meer 26 und in Eilat bis zu 26 Grad.
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March 03
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Tägliche Nachrichten aus der
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Montag, 3. März 2008
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Massenhochzeit der Bnei-Menasche-Juden in Jerusalem
In der Großen Synagoge von Jerusalem heirateten gestern Abend in einer gemeinsamen Zeremonie 18 Paare der Bnei-Menasche-Juden, die als Angehörige des Zehnstämme-Reiches Israels betrachtet werden. Sie waren allesamt vor einigen Monaten nach Israel eingewandert und standen gemeinsam unter einem großen Traubaldachin (Chuppah). Ein Teil der Paare waren bereits nach bürgerlichem Recht in ihrem Herkunftsland verheiratet und vollzogen nun die traditionell jüdische Eheschließung im Nachhinein. In den letzten Jahren kehrten nach fast 2700 Jahren in der Diaspora eine große Anzahl von ihnen nach Israel heim. (Siehe Bild oben auf der Webseite)
Noam Schalit nicht optimistisch
Der Vater des vor fast zwei Jahren in den Gazastreifen entführten israelischen Soldaten, Gilad Schalit, Noam, ist nicht optimistisch, dass sein Sohn in Kürze nach Hause kommen wird. Gestern traf er mit zwei französischen Rechtsanwälten in Israel zusammen, die sich damit befassen, Gilads Freilassung zu erreichen. Die Verhandlungen zur Freilassung von Gilad werden von der Regierung geführt, so Noam, jedoch spreche er auch regelmäßig mit den Rechtsanwälten, die in dieser Angelegenheit mit der französischen Regierung zusammenarbeiten. Gilad trägt auch die französische Staatsbürgerschaft. Die Rechtsanwälte wollten sich mit Hamas-Repräsentanten treffen, doch die Geschehnisse der letzten Tage störten diesen Plan. Außerdem sei die Genehmigung der Regierung zu einem Eintritt in den Gazastreifen notwendig.
Neuer Schützenpanzer eingeweiht
Israels Militär stellte gestern der Öffentlichkeit ihren neuen Schützenpanzerwagen vor, der den Namen „Tiger“ erhalten hat. Er wurde entwickelt, um Kampftruppen (elf Soldaten) auf effizientere Weise zum und vom Schlachtfeld zu transportieren. Das Fahrzeug beruht auf dem Chassis des Merkava-Panzers und wird bis zum Jahresende in den Dienst der Infantriebrigaden aufgenommen werden, um die Bodenmanövrierfähigkeit zu verbessern, die zur Erfüllung der Kampfaufgaben beitragen soll. Dieser „Tiger“ soll viel sicherer gegen Antipanzerwaffen sein als solche, die gegen die Hisbollah im Libanon und gegen die Hamas im Gazastreifen eingesetzt werden. Der Prototyp war bereits im Jahr 2005 auf einer Show in Tel Aviv gezeigt worden und seitdem wurde an der Verwirklichung des Projekts gearbeitet. Dazu wurden der Turm mit der Kanone und die Deckel der Kommandeur- und der Fahrerkabine der schon 20 Jahre alten Merkava-1-Panzer abgebaut und durch neue Panzerung ersetzt und auch eine gepanzerte Tür am hinteren Teil eingebaut, die als Rampe dient. Der Bauch des Fahrzeugs wurde gepanzert, um gegen Minen und Bomben sicher zu sein. Und die Neuigkeit: Der Tiger enthält auch eine Toilette.
Aschkelons Polizei gründete Raketeneinsatztruppe
Wegen der Angriffe mit Grad-Raketen aus dem Gazastreifen auf Aschkelon gründete die dortige Polizei eine spezielle Einsatztruppe, die die Anwesenheit der Polizei in der Stadt erhöhen soll, um die Einwohner zu beruhigen. Die Truppe wird die für diesen Zweck in vier Teile aufgeteilte Stadt und ihre Industriezonen patrouillieren. Alle Offiziere leisten 12-Stundenschichten und die Telefonzentrale des Stadtrates und der Polizei sind voll besetzt, um den Einwohnern mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. „Unsere Botschaft an die Einwohner ist, dass das Leben wie gewohnt weiter geht. Gleichzeitig geben wir ihnen jedoch auch genaue Anweisungen, was sie machen sollen, wenn der Raketenalarm (Farbe Rot) ertönt“, so Haim Blumenfeld, der Vizekommandeur der Polizei von Aschkelon.
Israel will Besuch von US-Außenministerin abwarten
Israels Regierung will den für Mittwoch geplanten Besuch der amerikanischen Außenministerin Condeleezza Rice abwarten und sehen, ob sie es schafft, durch Diplomatie die Lage im Gazastreifen zu beruhigen. Andernfalls beabsichtigt Israels Militär die radikale Hamas-Terrorregierung zu Fall zu bringen. Entgegen Berichten der internationalen Medien handelte es sich bei den meisten palästinensischen Opfern nicht um Zivilisten, sondern von den 100 getöteten Palästinensern waren 90 bewaffnete Hamas-Terroristen. Die 10 Zivilisten, die bei der israelischen Militäraktion „Heißer Winter“ umkamen, hielten sich in den Terrorstützpunkten auf.
Hamas versucht Waffenstillstand zu erreichen
Inzwischen versucht die Hamas-Führung über Vermittlung arabischer Staaten wie Ägypten, Jordanien, Katar und Saudi-Arabien mit Israel einen Waffenstillstand zu erreichen, den sie nach Ansicht Israels jedoch nur zur weiteren Aufrüstung benutzen will. Ismail Haniyeh, der Hamas-Ministerpräsident, wandte sich auch an die Türkei, damit die israelischen Angriffe aufhören. Die Hamas verfügt über eine Armee von 15.000 bewaffneten Kämpfern, die unter anderem mit russischen Kalaschnikow-Gewehren und auch mit US-Waffen wie das M-16-Gewehr ausgerüstet sind, die, ebenso wie die Munition, zum großen Teil auch aus dem Bestand der Fatah stammen, deren Stützpunkte im vergangenen Juni von der Hamas gestürmt worden waren.
Das Wetter
Es ist bewölkt und regnet in weiten Teilen des Landes. In Jerusalem werden heute bis zu 13 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 17 Grad, in Tiberias 19, am Toten Meer 23 und in Eilat bis zu 23 Grad.
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March 02
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Tägliche Nachrichten aus der
israel heute Redaktion.
Sonntag, 2. März 2008
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Gewaltsame Proteste gegen Militäraktionen
Heute fanden in der so genannten Westbank gewaltsame Proteste gegen die israelischen Militäraktionen im Gazastreifen statt. In Hebron wurde durch das Feuer der Soldaten ein 13-jähriger Palästinenser getötet, der sich am Trennungszaun zu schaffen gemacht hatte. Ein Offizier wurde durch Steine in der Nähe der Siedlung Tekoa bei Gusch Etzion leicht verletzt. Bei Har Adar, an der Grünen Linie bei Jerusalem, verbrannten palästinensische Demonstranten Reifen und warfen Steine auf Soldaten. Sie versuchten ein Auto anzuzünden und es zum Eingang des Ortes zu schieben. Ein Steinwerfer wurde ins Bein getroffen und vor Ort von Militärsanitätern verarztet und zur Befragung festgehalten. Und in Ramallah demonstrierten Hamas- und Fatahanhänger in seltener Zusammenarbeit gegen das israelische Vorgehen im Gazastreifen. In Ostjerusalem führten arabische Geschäftsleute einen teilweisen Streik aus und hielten die Geschäfte aus Soldarität mit den Brüdern in Gaza geschlossen.
Zwei Soldaten getötet
Bei den Militäroperationen im Gazastreifen gegen die Terroristen wurden zwei Soldaten der Givati-Infantrieeinheit getötet: der 20-jährige Doron Assulin aus Beerschewa und der 20-jährige Eran Dan-Gur aus Jerusalem. Ein Offizier wurde mittelschwer und sechs weitere Soldaten leicht verletzt. Soldaten kämpften am Boden gegen sich ihnen nahende Terroristen, die mit Antipanzerwaffen ausgerüstet waren und töteten diese.
Grad-Raketen kamen aus Iran
Das Außenministerium gab bekannt, dass die Grad-Raketen, mit denen Aschkelon getroffen worden ist, wahrscheinlich aus Iran stammen und durch Tunnel oder über die gesprengte Grenze zwischen Rafah und Ägypten in den Gazastreifen geschmuggelt wurden. Diese Rakete mit einem Kaliber von 122 mm ist eine aus der Sowjetunion stammende Artilleriewaffe. 15 solcher Raketen waren in den letzten Tagen auf Israels südliche Hafenstadt abgefeuert worden. Vor dem Abzug aus dem Gazastreifen hatten Gegner des Abzugplans Poster in Aschkelon angeklebt, die andeuteten, dass der Abzug aus den jüdischen Siedlungen in Gusch-Katif die Raketen auf Aschkelon bringen wird. Es wird Israel wohl nichts anderes übrig bleiben, als die Region erneut mit Juden zu besiedeln, so die Mitteilung des Außenministeriums an Journalisten
Babys ohne genetischen Fehler der Mutter
Eine israelische Frau wird die erste Mutter der Welt sein, die Babys zur Welt bringt, die ohne den genetischen Fehler der Mutter geboren werden, der die Chancen einer Krebserkrankung im Erwachsenenalter erhöht. Die 38-jährige Frau war ohnehin auf künstliche Befruchtung angewiesen, da sie auf natürlichem Wege keine Kinder bekommen konnte. So entschied sie, dass die Genetiker, die sich mit der künstlichen Befruchtung beschäftigen, diese Eizellen mit einem ganz neuen Test genau untersuchen, um zu sehen, ob diese die defekten BRCA2-Gene aufweisen. Defektive BRCA2-Gene sind der Hauptgrund für genetischen Brustkrebs bei Erwachsenen. Jetzt ist sie zufrieden, dass ihre Kinder sich nicht mit diesem Problem herumschlagen müssen, wie viele andere ihrer Familienmitglieder. In 12 Wochen werden ihre Zwillinge, ein Junge und ein Mädchen, zur Welt kommen.
Junge Frau plante Anschlag
Eine etwa 17-jährige arabische Frau aus Ostjerusalem wurde vor einigen Wochen festgenommen, nachdem der Verdacht gegen sie aufgekommen war, einen Selbstmordanschlag geplant zu haben. Ihr wird vorgeworfen, Terroristen des Islamischen Dschihad im so genannten Westjordanland kontaktiert zu haben und sich als Selbstmordattentäterin angeboten zu haben, mit dem Ziel, sich in Jerusalem in die Luft zu sprengen. Bei der Festnahme sagte sie, ihre Motive seien aus reinem Hass auf die Juden entstanden. Die Polizei meldete, es bestehe zudem der Verdacht auf familiäre Probleme, die diese junge Frau motiviert haben könnten.
Eskalation im Gazastreifen
Nachdem palästinensische Hamas-Terroristen vom Gazastreifen aus an zwei Tagen mehr als 50 Mörsergranaten und Kassam-, sowie Grad-Raketen auf Israel abgeschossen haben, wodurch mehrere Israelis verwundet und Häuser zerstört wurden, hat Israel mit einer Gegenoffensive reagiert und die Terrorstützpunkte unter Beschuss genommen. Dabei wurden u.a. palästinensische LKWs, auf denen 160 abschussbereite Raketen waren, zerstört und ca. 50 Palästinenser, die sich in diesen Terrorstützpunkten aufhielten getötet. Die Palästinenser beschießen jetzt nicht nur die israelische Grenzstadt Sderot mit ihren Kassam-Raketen, sondern auch die 17 km nördlich vom Gazastreifen entfernte Stadt Aschkelon mit den viel größeren Grad-Raketen. Mit dieser neuen Eskalation der Gewalt ist das für das Jahr 2008 angepeilte Friedensabkommen vorerst auf Eis gelegt. Den Hamas-Palästinensern ist es durch ihren Raketen-Beschuss gelungen, Israel zu einem Gegenangriff zu zwingen, der unter den Palästinensern das Ansehen der verhandlungsbereiten Fatah-Palästinenser schwächt. Ministerpräsident Ehud Olmert bezeichnete die Lage im Süden Israels als Kriegszustand.
Das Wetter
Es ist bewölkt und kühl. In Jerusalem werden heute bis zu 14 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 17 Grad, in Tiberias 20, am Toten Meer 22 und in Eilat bis zu 23 Grad.
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