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12月30日
israel heute | Tägliche Newsletter
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Tägliche Nachrichten aus der
israel heute Redaktion.
Sonntag, 30. Dezember 2007
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Bin Laden droht mit Ausmerzung der Juden in Palästina
Osama bin Laden ließ in einer neuen 56 Minuten-Video-Botschaft über seine Medien verkünden, dass die Al-Kaida ihren Heiligen Krieg überall in der Welt ausweiten will. Die Al-Kaida-Soldaten wollten solange kämpfen, bis der letzte Quadratzentimeter von dem Land, das sie Palästina nennen – zwischen dem Fluß (Jordan) und dem Mittelmeer – von den Juden befreit ist. Experten nehmen an, dass diese Aufnahme in der letzten Woche gemacht wurde, da die Ermordung Bhuttos in Pakistan nicht erwähnt ist.
Terroristen griffen Wanderer bei Hebron an
In der Nähe von Hebron wurden am Freitagvormittag zwei israelische Kommandosoldaten, David Rubin und Achikam Amichai, die nicht im Dienst waren, von palästinensischen Terroristen getötet. Sie befanden sich auf einer Wanderung im Nachal Telem, nahe ihres Wohnortes Kirjat Arba, als die Terroristen das Feuer eröffneten. Sie schossen zwar zurück und konnten einen der Angreifer töten und drei weitere verletzen. Ob sie ihren Verletzungen erlagen oder ihnen von den Terroristen der Todesschuß gegeben wurde, ist nicht klar. Naama Ochajon, die mit ihnen unterwegs war, flüchtete sich ins Gebüsch und konnte unverletzt entkommen. Von dort aus hatte sie per Handy um Hilfe gerufen. Kurz darauf passierten die Terroristen eine Militärstraßensperre auf dem Weg nach Hebron und erklärten ihre Verletzungen mit einem Streit zwischen zwei Palästinenserfamilien. Später wurden sie durch israelische Soldaten im Krankenhaus von Hebron festgenommen.
Israelis in Bethlehem festgenommen
Ein israelischer Soldat besuchte mit zwei Freundinnen Bethlehem, um die Geburtskirche zu besichtigen und etwas von der Weihnachtsstimmung mitzubekommen. Die drei wurden jedoch schnell von der palästinensischen Polizei festgenommen, um sie in Sicherheit zu bringen. Der Soldat soll für seine Unvorsichtigkeit schwer bestraft werden. Aus dem Militär wurden die Israelis aufgerufen, sich nicht leichtsinnigerweise in palästinensische Gebiete zu begeben und verantwortlich mit ihrem Leben umzugehen. Letzte Woche wäre der Israeli Amir Ohana beinahe bei Kalandia gelyncht worden, nachdem er einen arabischen Angestellten nach Hause gefahren hatte. Die Palästinenser hatten ihn als Israeli erkannt und „Jude, Jude!“ geschriehen und die Scheiben seines Autos eingeschlagen. Zwei israelische Araber packten ihn und rannten mit ihm unter Steinhagel des Mobs zu einem israelischen Militärstützpunkt.
Regierung sprach Beileid zum Mord Bhuttos aus
Ministerpräsident Ehud Olmert und andere israelische Politiker sprachen ihr Beileid über den Mord an Pakistans Oppositionsführerin Benazir Bhutto aus. Aussagen Olmerts entsprechend hätte sie Israels Brücke zur moslemischen Welt sein können. Obwohl Pakistan zu Israel keine diplomatischen Beziehungen unterhält, war Bhutto Israel gegenüber freundlich eingestellt. In den heutigen Tageszeitungen wird erwähnt, dass sich ihr Ehemann an verschiedene Geheimdienste der Welt gewandt hatte, um eine Leibwache für Benazir bereitzustellen. Auch Israel war diesbezüglich angesprochen worden, hatte jedoch die Entsendung israelischer Leibwächter nach Pakistan abgelehnt. So wurde nur die Möglichkeit von Wächtern durch Privatfirmen besprochen.
Har Homa steht nicht zur Debatte
Beim Treffen am Donnerstag zwischen Ministerpräsident Ehud Olmert und Palästinenserpräsident Mahmud Abbas, machte Olmert klar, dass der Ausbau von Har Homa, dem Wohnviertel im Südosten Jerusalems nicht zur Debatte steht. Auch die östlich der Hauptstadt gelegene Stadt Maale Adumim sei kein Gesprächsgegenstand und gehöre nicht zu den Vorbedingungen, die es zu lösen gilt, bevor weitere Verhandlungen stattfinden können.
Das Wetter
In Jerusalem werden heute bis zu 14 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 18 Grad, in Tiberias 19, am Toten Meer 19 und in Eilat bis zu 21 Grad.
Wir wünschen Ihnen aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels, einen gesegneten Tag. Der derzeitige Wasserspiegel des Sees Genezareth liegt bei - 212,64 m unter dem Meeresspiegel (Tendenz gleichbleibend) – der ideale Wasserstand beträgt - 208,80 Meter unter dem Meeresspiegel.
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12月26日
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Tägliche Nachrichten aus der
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Mittwoch, 26. Dezember 2007
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Beide Seiten mit Ergebnissen unzufrieden
Eine neue Umfrage des Truman-Forschungsinstituts an der Hebräischen Universität Jerusalem und des palästinensischen Zentrums für Politik- und Umfragenforschung in Ramallah ergab, dass nur 16 % der Israelis und 11 % der Palästinenser glauben, dass die Konferenz von Annapolis zwischen Israel und den Palästinensern zum Frieden führen wird. 23 % der befragten Palästinenser glauben, dass Israel und die Palästinenser ein Abkommen bis Ende 2008 aushandeln können, während nur 8 % der Israelis denken, dass eine Zweistaatenlösung verwirklicht werden könnte. 32 % der Palästinenser und 55 % der Israelis fühlen, dass die gewaltsamen Auseinandersetzungen nicht aufhören werden und keine der beiden Seiten an den Verhandlungstisch zurückkehrt.
Hamas-Terrorzelle in Nablus ausgehoben
Im vergangenen Monat gelang es dem Militär und dem Sicherheitsdienst Schin Beth, eine Hamas-Terrorzelle in Nablus auszuheben, die den Tod zweier Soldaten und die Verletzung von einem Soldaten und einem Zivilisten in Samaria auf ihrem Gewissen hat. Die Terroristen gaben zu, einige Schießangriffe auf Israelis und Soldaten ausgeführt zu haben. Diese Festnahme macht erneut deutlich, dass die Hamas nicht an einem Frieden mit Israel interessiert ist und weiter Terroranschläge gegen Israelis in Judäa, Samaria und im restlichen Israel plant.
40 Juden aus dem Iran eingewandert
Eine Gruppe von 40 Juden aus dem Iran traf gestern über ein Drittland in Israel ein, um hier ihr Leben weiterzuführen. Dies ist die erste große Gruppe seit Jahren aus dem Land, dessen Präsident geschworen hat, Israel von der Landkarte tilgen zu wollen. Ihnen wurde der Boden unter den Füßen zu heiss, das sie eine zunehmende antisemitische Atmosphäre spürten. Einzehlheiten über die Zusammenstellung der Gruppe und ihre Reiseroute werden geheimgehalten und auch die Namen der Neueinwanderer wurden auf deren Bitten hin nicht veröffentlicht. Die Jewish Agency arbeitet unaufhaltsam daran, auch die restlichen 25.000 im Iran lebenden Juden bald nach Israel zu bringen. Vor der islamischen Revolution in Iran im Jahr 1979 lebten dort 125.000 Juden.
Treffen Barak - Mubarak
Israels Verteidigungsminister Ehud Barak will heute in Sharm e-Sheikh dem ägyptischen Präsidenten Hosni Mubarak Beweismaterial vorlegen, das belegt, dass Ägypten die Hamas-Palästinenser mit Waffen versorgt. Dies ist Baraks erster Besuch in Ägypten seit seinem Amtsantritt und erfolgt in einer Zeit, in der erhöhte Spannungen zwischen den beiden Ländern herrschen. Das Gespräch wird sich auch um die Verhandlungen Ägyptens mit der Hamas drehen, wo es darum geht, die Freilassung des entführten Soldaten Gilad Schalit zu erreichen. Auch will Barak mit dem Präsidenten einen eventuellen Hudna-Waffenstillstand zwischen Israel und der Hamas im Gazastreifen besprechen.
Friedliches Weihnachtsfest in Bethlehem
Bethlehem erlebte in diesem Jahr das friedlichste Weihnachtsfest seit 7 Jahren. Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas, der Moslem ist, besuchte am Heiligen Abend die katholische Weihnachtsmesse. In Israel, einschließlich der so genannten Westbank und dem Gazastreifen leben 152.000 Christen, das ist ein Bevölkerungsanteil von 2,1 %. Davon sind 80 % Araber, von denen zwei Drittel in Galiläa leben.
Das Wetter
In Jerusalem werden heute bis zu 14 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 18 Grad, in Tiberias 18, am Toten Meer 20 und in Eilat bis zu 22 Grad.
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12月25日
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Tägliche Nachrichten aus der
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Dienstag, 25. Dezember 2007
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Bethlehem Weihnachten 2007
Trotz allen Versuchen seitens Israels, den Zugang für die christlichen Pilger nach Bethlehem zu vereinfachen und diese mit Blumen zu begrüßen, waren auch dieses Jahr sehr wenige Touristen auf dem Krippen-Platz neben der Geburtskirche zu sehen. ISRAEL HEUTE war für Sie heute, am 25. Dezember, dort und sprach mit Geschäftsinhabern und den wenigen Touristen, die sich doch in Bethlehem aufhielten, über ihre Eindrücke. Die Touristen äußerten keine Beschwerden gegenüber der israelische Kontrolle am Checkpoint. Ein nigerischer Diplomat, der an der Botschaft arbeitet, sagte ISRAEL HEUTE-Reporter Michael Schneider, dass er die israelischen Sicherheitsvorkehrungen voll und ganz verstehe. Gruppen aus Indonesien und eine 8-köpfige Gruppe aus Deutschland kamen zu Wort, bis der arabische Reiseführer das Interview stoppte. Bethlehem, das früher eine Stadt mit fast nur christlichen Arabern war, wird nun von den nicht gerade christenfreundlichen Palästinensern kontrolliert. Ferner war die Friedensbotschaft der Messe des philippinischen Bischofs Angelo in der Geburtskirche an die vielen Filipino-Gastarbeiter des Landes zu hören: „Liebt eure Feinde!“.
Umzug der Newe-Dekalim-Jeschiwa nach Aschdod
Die Hesder-Militärvorbereitungs-Jeschiwa von Newe Dekalim, die durch ihre spezielle Architektur in Form eines Davidsterns hervorstach und von Palästinensern nach dem israelischen Abzug demoliert wurde, zog nun zu einem neuen Standort in der Stadt Aschdod um. Mehr als 1.000 Menschen nahmen an der fröhlichen Feier teil, als das neue Gebäude in Besitz genommen wurde. Ihren Anfang fand die Jeschiwa in Jamit im nördlichen Sinai, wurde jedoch mit der Abgabe des Sinai an Ägypten 1982 nach Gush-Katif umgesiedelt. Nach dem Abzug aus Gush Katif fanden in den letzten Jahren die Studien in Kfar Maimon statt, unweit von Sderot gelegen. Der Leiter der Jeschiwa, Rabbiner David Gavriel und die Studenten hoffen natürlich weiterhin auf eine Rückkehr nach Newe Dekalim.
Letzter Einwandererflug des Jahres
Für Donnerstagmorgen wird der letzte Einwandererflug der Organisation Nefesh b´Nefesh für das Kalenderjahr 2007 auf dem Ben-Gurion-Flughafen erwartet. 191 Personen werden an Bord des von der EL AL gecharterten Flugzeuges sein: Die älteste Person mit 92 Jahren befindet sich ebenso darunter wie auch ein drei Monate altes Baby. Die Neueinwanderer werden sich in insgesamt 27 Städten Israels niederlassen. Der Vorsitzende der Personalabteilung Zahals, Generalmajor Elasar Stern und der Generaldirektor des Einwanderungsministeriums, Eres Halfon, werden die Einwanderer seitens der Regierung willkommen heissen. Im Laufe dieses Jahres trafen durch Nefesh b´Nefesh mehr als 3000 Juden aus den USA und England in Israel ein.
Steinitz kritisiert Außenministerin wegen Filmunterschlagung
Außenministerin Zippi Livni wurde von Juval Steinitz (Likud) kritisiert, weil sie Filmmaterial darüber, wie ägyptische Polizisten 80 Hamas-Terroristen beim illegalen Überqueren der Grenze zwischen Ägypten und dem Gazastreifen helfen, nicht vor dem US-Kongress zeigte. Die Aufnahme war an die Botschaft in Washington geschickt worden und hätte dazu beigetragen, den US-Kongress davon zu überzeugen, dass Ägypten nicht im Stande ist ihre Grenzen zu verteidigen, und deshalb die US-Finanzhilfe gekürzt werden müsse. Livni selber kritisierte Ägypten bei der Sitzung eines Knessetkomitees und meinte, dass dieses Verhalten unweigerlich Folgen für die Zukunft in der Region nach sich ziehen werde. Sie wies die Kritik Steinitz zurück und meinte, dass jeder Schritt vorsichtig erwogen werden müsse, um die Beziehungen zwischen den Ländern nicht zu gefährden, denn hinter den Kulissen würden auch Dinge ausgehandelt, die nicht gestört werden sollten.
Das Wetter
In Jerusalem werden heute bis zu 13 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 19 Grad, in Tiberias 19, am Toten Meer 20 und in Eilat bis zu 22 Grad.
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12月24日
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Montag, 24. Dezember 2007
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Strassenreinigung zu Ehren des Besuchs von US-Präsident Bush
Die Straßen im Jerusalemer Stadtzentrum sollen anläßlich des Besuchs von US-Präsident George W. Bush im nächsten Monat ein Facelifting erhalten, das mehrere Millionen Schekel kosten wird. Hauptsächlich soll die King-David-Strasse verbessert werden, in der sich das Hotel befindet, wo Bush und seine Begleiter untergebracht werden. Dazu soll die Straße gründlich gereinigt und Löcher ausgebessert, sowie die Müllcontainer beseitigt und neue Blumenbeete gepflanzt werden. Auch soll sie mit israelischen und amerikanischen Flaggen geschmückt werden. Daneben ist noch eine Spezialbehandlung für die Verbindungsstraßen zur Knesset und zur Altstadt geplant. Die King-David-Straße wird für die Zeit des Aufenthalts gesperrt sein, was zu Staus im Stadtzentrum ähnlich dem Besuch Clintons 1996 führen wird.
Olmert begrüßte Leiter der Minoritäten
Ministerpräsident Ehud Olmert begrüßte gestern in seiner Jerusalemer Residenz die Leiter der israelischen Christen, Moslems und Drusen anläßlich des Weihnachtsfestes und des bevorstehenden Neujahrs. „Dies ist das erste Mal, dass geistliche Würdenträger des gesamten nichtjüdischen Sektors der israelischen Bevölkerung gemeinsam zu Gast in diesem Hause sind. Für mich und die gesamte israelische Regierung ist dies ein sehr wichtiges Treffen, da wir uns bemühen, Ihnen das Gefühl zu geben, ein untrennbarer Teil der Bevölkerung Israels zu sein. Es gibt keinen passenderen Zeitpunkt als jetzt, kurz nach dem Chanukkafest, dem moslemischen Opferfest und kurz vor Weihnachten. Ich wünsche allen eine fröhliche Festzeit und ein gutes neues Jahr“, so Olmert.
Waffenstillstand für Freilassung Schalits
Die Führung der Hamas-Palästinenser im Gazastreifen bot Israel an, den vor etwa zwei Jahren entführten israelischen Soldaten Gilad Shalit freizulassen, wenn Israel auf einen Waffenstillstand mit ihnen eingeht. Dazu fordern sie jedoch die Freilassung von 500 Palästinensern aus den Gefängnissen und Israels Garantie, nicht mehr gezielt gegen die Hamas-Terrorführer vorzugehen. Des Weiteren werden die Wiedereröffnung der Grenzübergänge nach Gaza und eine Aufhebung der seit Januar 2006 auferlegten internationalen Sanktionen gegenüber der Hamas gefordert. Heute findet ein Treffen der Minister statt, um die Kriterien für Terroristen mit „Blut an den Händen“ erneut zu überdenken und eine eventuelle Erleichterung einzuführen.
Raketenabwehrsystem in zwei Jahren
Israels Regierung will die von palästinensischen Terroristen mit Kassam-Raketen beschossene Stadt Sderot mit einem Schutzschild versehen, den sie „Eiserner Dom“ nennen. Dadurch sollen die Raketen in der Luft durch kleine Abwehrraketen abgefangen werden. Das System kostet umgerechnet 147 Mio. Euro und wird in 30 Monaten einsatzbereit sein. Derweil schlug eine verbesserte Kassam-Rakete in einer Fabrik in Aschkelon ein und richtete leichten Sachschaden an. Gestern wurden insgesamt fünf Raketen auf Israel abgefeuert. Ministerpräsident Olmert forderte die Bürger von Sderot und des westlichen Negev auf, geduldig in Orten zu verharren.
Israelische Wächter in Bethlehem
Zum diesjährigen Weihnachtsfest werden in Bethlehem etwa 60.000 Touristen erwartet, die in Bethlehem den Geburtstag Jesu feiern wollen. Um die Besucher vor Terrorattacken abzusichern, sind israelische Sicherheitskräfte als Wächter in die Stadt eingezogen, denn der Bevölkerungsanteil der Christen in Bethlehem beträgt nur noch 14 %, der Rest sind Moslems, die nicht alle den Christen gegenüber freundlich eingestellt sind.
Das Wetter
In Jerusalem werden heute bis zu 13 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 18 Grad, in Tiberias 18, am Toten Meer 20 und in Eilat bis zu 21 Grad.
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12月23日
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Tägliche Nachrichten aus der
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Sonntag, 23. Dezember 2007
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Residenz Olmerts erhält Bunker
Die größte Tageszeitung Israels berichtete, dass die Residenz von Ministerpräsident Ehud Olmert in Jerusalem mit einen neuen Bunker versehen wird, der einen atomaren sowie chemischen Angriff überstehen kann. Bauarbeiter sagten gegenüber der Jediot Aharonot, dass dieser Bunker mit einem speziellen Filtersystem ausgerüstet wird, das im Falle eines nichtkonventionellen Angriffs die Insassen mit guter Atemluft versorgen wird. Später wurden diese Aussagen vom Büro des Ministerpräsidenten dementiert, und es wurde darauf beharrt, dass dieser Bunker allen anderen Bunkern in Israel gleichkomme. Auch sei der Bunker unter dem Gebäude, das das Büro des Ministerpräsidenten sowie den Kabinettssitzungsraum enthält, renoviert worden, damit die Regierung weiter fungieren kann. Ein schon vor Jahren begonnener Atomschutzbunker in den Bergen um Jerusalem soll im Jahr 2011 fertiggestellt und durch einen Tunnel mit dem Regierungsviertel verbunden werden.
Hamas-Radio vom Tempelberg
Eine von der Hamas kontrollierte Radiostation begann mit Sendungen vom Jerusalemer Tempelberg. Die Hamas-Terrororganisation nannte die Aufnahme der Sendungen einen Sieg über die israelischen Versuche, den Tempelberg zu „judaisieren“. Anläßlich des Fastentages des Zehnten Tewet, der am letzten Mittwoch stattfand, und an welchem dem Beginn der Belagerung Jerusalems durch die Babylonier gedacht wird, wollten jüdische Beter den Tempelberg besuchen, was aber durch die Polizei unterbunden wurde.
Staatliche Kampagne zum Bevölkerungsschutz
„Vorbereitet sein bedeutet geschützt sein“, so der Titel der neuen Kampagne der Heimatfront Zahals, die in den nächsten Tagen starten soll. Jeder Haushalt wird ein Handbuch, unter anderem mit Tipps zur Vorbereitung eines sicheren Raumes, dem Umgang mit Kindern, Erwachsenen und Behinderten während einer Notsituation sowie die notwendige Ausrüstung für eine solche Situation, erhalten.
Dies ist eine Lektion aus dem Zweiten Libanonkrieg im vergangenen Jahr, wo die Heimatfront nicht auf den heftigen Beschuss seitens der Hisbollah vorbereitet war. Das Buch wird in sechs Sprachen gedruckt und in den Medien von kurzen Sendungen begleitet werden. Auf der Webseite der Heimatfront, www.oref.org.il werden alle Informationen hinsichtlich der Kampagne sowie Kopien des Buches in Englisch, Arabisch und Russisch zu finden sein.
Fatah-Palästinenser fordern Ganz-Israel
Wer meint, dass nur die Hamas-Palästinenser von Israels Vernichtung träumen, der täuscht sich, denn nachdem die Fatah-Palästinenser von der Geberkonferenz in Paris mehr als 5,6 Mrd. Dollar erhielten, weil sie – wie sie dort erklärten – Israels Existenzrecht anerkennen, der sollte sich nun ihr neues offizielles Fatah-Poster anschauen, auf dem die Umrisse von ganz Israel mit einem Palästinensertuch umhüllt sind, d.h. auch die Fatah-Palästinenser fordern ganz Israel für sich.
Freier Handel mit Südamerika
Israel unterzeichnete ein Freihandelsabkommen mit dem südamerikanischen Wirtschaftsverbund Mercosur, dem die Länder Brasilien, Argentinien, Uruguay, und Paraguay sowie Bolivien, Peru, Chile und Kolumbien angehören. Israel ist damit das einzige nicht-lateinamerikanische Land, das diesem Wirtschaftsblock angehört. Beide Seiten erwarten dadurch eine Zunahme des bilateralen Handels.
Bethlehems Hotels unterbelegt
Zu Christi Geburt hatte in Bethlehem keine Herberge mehr ein Bett frei, nun sind Bethlehems Hotels nur zu 25 % ausgebucht. Auch wenn in diesem Jahr etwa 500.000 Touristen die Geburtstadt Jesu besuchten, wollten sie dort nicht über Nacht bleiben, denn nur noch 14 % der Bürger von Bethlehem sind Christen und Juden gibt es in der Stadt Davids überhaupt nicht, d.h. 86 % der Bethlehemer sind Moslems.
Das Wetter
In Jerusalem werden heute bis zu 13 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 19 Grad, in Tiberias 18, am Toten Meer 19 und in Eilat bis zu 19 Grad.
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Freitag, 21. Dezember 2007
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Kein Friedensabkommen möglich
Diplomaten kommen immer mehr zu der Erkenntnis, dass es zwischen Israel und den Palästinensern zu keinem Friedensabschluss kommen kann solange Hamas im Gazastreifen an der Macht ist. Daher würden Ägypten und der Fatah-Palästinenser-Chef Abbas eine Militärinvasion Israels im Gazastreifen begrüßen, um dem Hamas-Terror und Kassam-Beschuss ein Ende zu machen.
Gefecht im Gazastreifen
Palästinenser schossen vom Gazastreifen aus sechs Kassam-Raketen auf die israelische Stadt Sderot, eine davon landete direkt neben einer Schule. Bei einem daraufhin folgenden Schusswechsel zwischen israelischen Soldaten und bewaffneten Palästinensern im Gazastreifen wurden sieben Palästinenser getötet und ein Soldat schwer verletzt.
Kostenlose Weihnachtsbäume an Christen
Der Jüdische Nationalfond KKL verteilte wie alle Jahre im Auftrag der Jerusalemer Stadtverwaltung an Christen Weihnachtsbäume. Das sind zwar keine echten Tannen, die gibt es in Israel nicht, sondern nur tannenähnliche Lebensbäume.
Verbotene Mesusa in Hebron
Am Eingang der Kasba-Altstadt von Hebron brachte ein Militärrabbiner eine Mezusa-Gebetskapsel an, was von der Militärführung nicht erlaubt ist. Es wird deswegen ein Disziplinarverfahren gegen den Rabbiner eingeleitet.
25.000 Christen in Bethlehem
Von den 180.000 Palästinensern, die in Bethlehem und in Beit Sahur und Beit Jala leben sind nur noch 25.000 Christen, das sind 14 %. Bethlehems Christen feiern jedes Jahr dreimal Weihnachten: am 24. Dezember das katholisch-protestantische Weihnachten, am 6. Januar das griechisch-russisch orthodoxe Weihnachten und am 18. Januar das armenisch-orthodoxe Weihnachtsfest.
Strengerer TÜV in Israel
Waren Israels Autos früher meistens Schrottfahrzeuge, so wurden sie in den letzten Jahren strengeren TÜV-Kontrollen unterzogen. Dafür sorgen in Israel heute über 5.080 Werkstätten mit 27.000 Angestellten. Hatte man früher kaputte Teile repariert, setzt man heute neue Ersatzteile ein. So importierte Israel bereits in diesem Jahr neue Auto-Ersatzteile im Wert von 343 Mio. Dollar umgerechnet 220 Mio. Euro.
Schabbat-Lesung
„Wajechi – Und er lebte“, 1. Mose 47,28-50,26 Haftara-Prophetenlesung: 1. Könige 2,1-12
Das Wetter
In Jerusalem werden heute bis zu 10 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 16 Grad, in Tiberias 15, am Toten Meer 19 und in Eilat bis zu 19 Grad.
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Donnerstag, 20. Dezember 2007
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Israel-Reise des Papstes vorläufig verschoben
Der Vatikan schließt vorläufig die von Papst Benedikt XVI. anvisierte Reise ins Heilige Land aus, erklärte der Pressesprecher des Vatikans, Frederico Lombardi. Zwischen Israel und dem Vatikan muesse zuerst eine befriedigende Grundlage geschaffen werden. Der Vatikan fordert für seinen umfangreichen Immobilienbesitz im Heiligen Land Steuerbefreiung von Israel, doch Israel lehnt dies bisher ab. Ausserdem müsse sich zuerst die Situation zwischen Israel und den Palästinensern normalisieren. Auch sei es Mönchen und Priestern, die aus arabischen Ländern stammen, fast unmöglich nach Israel einzureisen, da ihnen Schwierigkeiten beim Erwerb eines Visums bereit werden.
Raketentest erfolgreich
Am Dienstag testete das Militär zusammen mit der staatlichen Rafael-Waffenschmiede erfolgreich eine verbesserte Version der ballistischen Abwehrrakete Patriot, gab der Militärsprecher gestern bekannt. Dem Patriot-Abwehrsystem wurden einige Verbesserungen eingebaut einschließlich der Integration eines neuen Radarsystems mit größerer Reichweite. Damit konnte das neue System als operativ eingestuft werden. Derzeit erwägt das Militär auch den Kauf einer durch die USA verbesserten PAC-3-Version der Patriot-Rakete, die kleiner und treffsicherer ist als die PAC-2-Version- Eine solche Batterie kann 16 anstatt 4 Raketen abschußbereit halten.
Ernennung von Theophilus III. gestoppt
Nur drei Tage nachdem die israelische Regierung endlich das Amt von Theophilus III. als griechisch-orthodoxen Patriarchen anerkannte, schob der Oberste Gerichtshof jetzt einen Riegel vor. Schon vor zwei Jahren war Theophilus III. von seiner Kirche eingesetzt worden. Der Vorgänger, Irineos I., hatte gegen die Regierungsentscheidung Berufung eingelegt, da er seine Absetzung rückgängig zu machen versucht. Nächste Woche wird der Gerichtshof über diese Berufung entscheiden. Er war abgesetzt worden, da er angeblich Kirchenboden in der Altstadt an eine israelische Firma vermietet hat.
Lateinischer Patriarch gegen jüdische Identität Israels
Der lateinische Patriarch von Jerusalem, Michel Sabbah, der als Palästinenser das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche im Heiligen Land ist, sagte in seiner vorweihnachtlichen Ansprache, dass die Identität Israels als jüdischer Staat Nichtjuden gegenüber diskriminierend sei. Er forderte Israel auf, seinen jüdischen Charakter zu verlassen, um ein politischer und "normaler" Staat für Juden, Christen und Moslems zu werden, denn dieses Land könne nicht exklusiv nur einer Gruppe gehören. Arye Meekel, ein Sprecher des Außenministeriums, wies die Behauptungen Sabbahs zurück mit der Begründung, dass Israel allen Glaubensrichtungen volle religiöse Freiheit gewährleiste.
Soll mit Hamas verhandelt werden?
Die Minister der Regierungspartei Kadima sind sich nicht einig, ob der von den militanten Hamas-Palästinensern im Gazastreifen angebotene Waffenstillstand ernst zu nehmen ist. Transportminister Shaul Mofaz sprach sich für Verhandlungen mit der Hamas aus, solange sich alle Terrororganisationen auch daran halten würden, wenn man sich zu einem beidseitigen Waffenstillstand einigen könnte. Viele befürchten jedoch, dass die Hamas-Palästinenser, deren Führung kurz vorher noch erklärte, dass sie nie und nimmer Israels Existenzrecht anerkennen werde, den Hudna-Waffenstillstand nur zur Aufrüstung ausnützen werde.
Das Wetter
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12月19日
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Tägliche Nachrichten aus der
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Mittwoch, 19. Dezember 2007
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Araber schändeten Gräber Josuas, Kalebs und Nuns
Als gestern jüdische Beter die Gräber des biblischen Josua, Kaleb und dessen Vater Nun im arabischen Dorf Timnat (Kifl Haress) in Samaria aufsuchten, entdeckten sie, dass diese von Ortsansässigen geschändet worden waren. Sie waren mit Fäkalien und Abfall überhäuft sowie mit antisemitischen und Nazi-Symbolen verschmiert. Nachdem der ganze Abfall beseitigt worden war, fand dann am Abend die spezielle Gebetsversammlung statt, und zwar anläßlich des heutigen Zehnten Tewet, der als Gedenktag für diejenigen Toten gilt, deren Todestag nicht bekannt ist; dazu zählt auch Kaleb, dessen Todestag nicht in der Bibel erwähnt ist. Gleichzeitig war dieses Meeting auch der Abschluss für die 30-tägige Trauerperiode für Ido Soldan, der von einem palästinensischen Offizier ermordet worden war. Orthodoxe, nationalreligiöse und traditionelle Juden nahmen daran teil. Sie lobten die Unterstützung der für dieses Gebiet zuständigen Efraim-Division Zahals, die die Versammlung absicherten.
US-Geheimdienstbericht half Iran
Israels Geheimdienst ist davon überzeugt, dass der irreführende Bericht des amerikanischen Geheimdienstes aus dem Jahr 2003 den Weg dafür geebnet hat, dass der Iran sein Atomwaffenprogramm ohne nennenswerten Widerstand aufbauen konnte. Dies geht aus neuesten Informationen hervor, die Israel inzwischen zusammengetragen hat. Der ehemalige Militärgeheimdienstchef, Generalmajor Aharon Seevi-Farkash, sprach gestern erbittert über diesen Bericht und gab bisher die schärfste Kritik seitens Israels von sich. Er sagte, dass Iran im Jahr 2002 bewusst wurde, dass Israel, die USA, England und Deutschland ihrem Undercover-Atomprogramm auf die Schliche gekommen waren und begann daher die Spuren zu verwischen, während jedoch die Forschung insgeheim weitergeführt wurde. So geschehen zum Beispiel bei einer Forschungsstelle in Lavizan, wo die Tätigkeiten beendet und umgelagert, sowie alle Anzeichen dafür beseitigt wurden. Im Jahr 2002 habe Israel diesen Standort per Satellit fotografiert, wobei die Forschungsanlagen zum Vorschein kamen und im März 2003 waren lediglich ein Park und ein Fußballfeld zu sehen. Schon im Jahr 2004 flog Seevi-Farkash nach Europa, um über die Bedrohung durch iranische Boden-Boden-Raketen aufmerksam zu machen, was jedoch damit abgetan wurde, dass Israel und die USA das Problem lösen würden.
Sechs Soldatinnen erlitten Schock durch Raketenangriff
Gestern Nacht feuerten Terroristen aus dem Gazastreifen eine Rakete auf eine Kaserne nördlich des Palästinensergebiets. Durch den Einschlag erlitten sechs dort stationierte Soldatinnen einen Schock und mussten medizinisch behandelt werden. Eine weitere Rakete war außerhalb von Sderot niedergegangen. Insgesamt waren gestern neun Kassam-Raketen und 12 Mörsergranaten auf Israel abgefeuert worden.
Ausgrabungen am Mugrabi-Tor gehen weiter
Auf Anordnung des israelischen Regierungskabinetts nehmen die Archäologen der israelischen Altertumsbehörde die Ausgrabungen neben dem Mugrabi-Tor zum Tempelberg wieder auf, um diese schnellstmöglichst voranzutreiben. Sie sollen unter „voller Sichtbarkeit“ und ohne Geheimniskrämerei durchgeführt werden, wie es vor dem Stopp der Fall war. Ein neuer Plan fordert eine kleinere Brücke entlang der bisherigen Brücke, die Witterungseinflüsse zum Einsturz brachten. Die Archäologen bemühen sich, alle Fundstücke mit größter Sorgfalt zu behandeln, entgegen den Behauptungen aus der arabischen Welt, dass Artefakte aus moslemischen Perioden zerstört würden.
85 % der ehem. Gush Katif Siedler noch in Übergangsunterkünften
Das Komitee der ehemaligen Einwohner von Gush-Katif gab den neuesten Bericht heraus, dementsprechend 85 % der ausgewiesenen 1667 Familien noch immer in Übergangsunterkünften leben. Und dies, obwohl seit dem Abzug aus dem Gazastreifen schon mehr als 28 Monate vergangen sind. Zahlreiche Siedler, die im Moment nicht in Gemeinschaft mit ihren ehemaligen Ortsmitbewohnern leben, haben dies für die Zukunft geplant, sobald sie neue Ortschaften in Israel gebaut haben. Die Standorte von Karavillas, wo ein Teil der Einwohner untergebracht wurde, waren als zeitweilige Unterkunft für einen Zeitraum von 2-4 Jahren gedacht, doch nach Stand der heutigen Lage werden es wohl zwischen 6-8 Jahren werden. Die Arbeitslosigkeit beträgt 23 %, das heisst etwa 800 Personen haben keine neue Arbeitsstelle. Dadurch wiederum vermindern sich stetig die einst erhaltenen staatlichen Entschädigungsfinanzen, die ursprünglich zum Bau eines neuen Heims gedacht waren.
Bekämpfung der Raketen-Terroristen
Ministerpräsident Ehud Olmert nennt den palästinensischen Beschuss israelischer Ortschaften durch Kassamraketen Krieg und beabsichtigt daher, diesen Terror auch kriegsmäßig zu bekämpfen. Allein in den letzten zwei Tagen wurden durch israelische Militäreinsätze im Gazastreifen 13 palästinensische Terroristen getötet. Dabei geht Israel zumeist aus der Luft gezielt gegen die Terrorzellen, die Raketen- und Mörsergranaten auf Israel abfeuern, vor und zerstört Raketenstellungen, wo immer sie gefunden werden. Insbesondere sollen die Kommandeure dieser Terrorzellen, seien es der Hamas oder des Islamischen Dschihad zugehörige, gejagt werden. Montagnacht wurde Majed Harazin, der Führer des Islamischen Dschihad, im Gazastreifen getötet und gestern früh der „Raketenmeister“ Karim al-Dahduh.
60.000 Touristen zu Weihnachten
Zu den Weihnachtsfeiertagen werden 60.000 Touristen aus dem Ausland erwartet, meldete das Tourismusministerium gestern. Dies ist ein Anstieg um 50 % gegenüber dem Vorjahr. Bis zum Jahresende werden 1 Mio. christliche Touristen erwartet, die Hälfte davon Pilger. Auch hier ist ein Anstieg um 30 % gegenüber Weihnachten 2006 zu verzeichnen. Das israelische Tourismusministerium, dessen palästinensisches Pendant und die Polizei arbeiten intensiv daran, für die Toruisten einen einfachen Übergang zwischen Jerusalem und Bethlehem zu ermöglichen.
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Abschaffung der Gurtpflicht in Sderot?
Ein Einwohner Sderots hat vor einem Gericht in Aschkelon den Antrag gestellt, dass Einwohner seiner Stadt aufgrund der permanenten Bedrohung durch Kassam-Raketen von der Gurtpflicht in Autos befreit werden. Er argumentierte, dass man oft nur 15 Sekunden oder weniger habe, sobald man den Alarm höre, bis die Rakete einschlage. Durch den Autogurt verliere man wertvolle Zeit.
Visa-Schwierigkeiten für Christen
Israels Innenministerium macht evangelikalen Christen, die in Israel sozial tätig sind, immer mehr Schwierigkeiten beim Erneuern ihrer Visa. Als diese Entscheidungen noch in den Händen der orthodoxen Juden lagen, gab es solche Schwierigkeiten nicht, doch seitdem die zentrum-bis-links-orientierte Kadima Partei darüber bestimmt, versucht man, diesen Christen das Aufenthaltsrecht zu verweigern.
650.000 Israelis im Ausland
Von den 650.000 Israelis, die im Ausland leben, sind ein Viertel mit Nichtjuden verheiratet. 73 % der Diasporajuden gehören keiner Synagoge an und 88 % von ihnen sprechen nur noch selten Hebräisch. Nun startet Israel ein 140 Mio. NIS teures Programm, um sie nach Israel zurückzulocken.
Militärangriff auf Terroristen in Gaza
Nur wenige Stunden nachdem Verteidigungsminister Barak in der von Kassam-Raketen beschossenen Stadt Sderot erklärte, dass Israel härter auf den Raketenbeschuss der Palästinenser reagieren wird, traf ein israelischer Luftangriff in Gaza-City den mit Sprengstoff vollgepackten Wagen eines Kommandeurs des Islamischen Dschihad, der für das Kassamraketenprogramm verantwortlich war, wobei dieser ums Leben kam.
Palästinenser erhalten gewünschte Gelder
Auf der Geber-Konferenz in Paris wurde beschlossen, dass die Palästinenser die gewünschten 5,6 Mrd. Dollar erhalten sollen, davon zahlt Deutschland 200 Mio. Euro. Eine Umfrage des palästinensischen Zentrums für politische Forschung ergab, dass 31 % der Palästinenser im Gazastreifen die radikale Hamas-Partei wählen würden. 49 % dagegen würden die moderate Fatah-Partei des Palästinenserpräsidenten Mahmud Abbas vorziehen.
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Dreijähriger Junge durch Kassam verletzt
Gestern schlug eine Kassam-Rakete unter dem Fenster eines Wohnhauses im Kibbuz Zikim nördlich des Gazastreifens ein, wobei ein dreijähriger Junge durch Splitter verletzt wurde. Seine Mutter erlitt einen Schock und beide wurden ins Barsilai-Medizinzentrum von Aschkelon eingeliefert. Ihr Haus habe zwar ein sicheres Zimmer, jedoch habe sie keine Raketenwarnung gehört und demzufolge nicht diesen Raum aufgesucht. Der Islamische Dschihad übernahm die Verantwortung für den Angriff. Zwei Stunden später schlugen weitere Raketen in einem anderen Kibbuz ein, richteten jedoch keinen Schaden an. Ein neuer Bericht des Militärs erklärt, dass 190.000 Israelis unter der Gefahr der Kassam-Raketen im westlichen Negev leben. Derzeit haben diese eine Reichweite von neun Kilometern.
Boxkampf Israel-Deutschland
Am 30. November trat die israelische Boxerin im Fliegengewicht, Hagar Feiner, im Finale der Weltmeisterschaft des internationalen Frauenboxens (WIBF) gegen Weltmeisterin Regina Halmich aus Deutschland an. Der Kampf wurde vor 7500 Zuschauern in der Europahalle in Karlsruhe, der Heimatstadt Halmichs, ausgetragen.
Am Ende der vollen zehn Runden war es die Deutsche, die nach Punkten gewann. Der finnische Kampfrichter hatte den Kampf 95:95 unentschieden gewertet, der französische Richter 97:94 und der Engländer 96:94. Mehr dazu in der Januar 2008-Ausgabe von israel heute.
Abstimmung über Spenden an Palästinenser
90 Länder und Weltinstitutionen wie zum Beispiel die Weltbank, nehmen heute in Paris an der so genannten Spenderkonferenz teil. Dabei sollen für die palästinensische Autonomieregierung von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas 5,6 Mrd. Dollar aufgebracht werden, die in den nächsten drei Jahren überwiesen werden sollen. Ob und wieviel die Hamas-Palästinenser im Gazastreifen davon bekommen, ist noch nicht bekannt. Jedoch könne die palästinensische Wirtschaft sich nur dann wieder erholen, wenn Israel die Einschränkungen für die Palästinenser aufhebt, so Stimmen aus der Weltbank. Israel setze die eigene Sicherheit an erste Stelle, was bedeutet, dass die Checkpoints zu einem Gelingen der palästinensischen Wirtschaft allesamt abgebaut werden müssten. Samer Zawiani aus Nablus meint, dass die Palästinenser die Milliarden aus dem Ausland nicht brauchen, denn die Aufhebung der Checkpoints würde den Transport von Gütern erheblich erleichtern. Bisher nimmt der Transport durch die lange Wartezeit an diesen Kontrollpunkten einen großen Teil des Gewinns weg, da Soldaten jeden Lastwagen nach Bomben untersuchen.
Neueinwanderer aus England
Heute traf mit einem Linienflug aus England eine Gruppe von vierzig britischen Juden in Israel ein, um hier ein neues Leben zu beginnen. Diese Einwanderer kamen durch die Tätigkeit und Hilfe der Organisation Nefesh B´Nefesh nach Israel. Am Morgen des 27. Dezember wird eine mit Einwanderern aus Nordamerika besetzte EL AL Maschine am Ben-Gurion-Flughafen erwartet.
Israel muss Umweltpolitik überdenken
Um den neuen Kriterien für Umweltschutz, die vergangene Woche bei der UNO-Klimakonferenz in Bali/Indonesien aufgestellt wurden, gerecht zu werden, muss die israelische Regierung ihre Umweltpolitik vollkommen ändern. Obwohl der Staat sich als eine Industrienation einstuft, steht Israel im Rang unter den Entwicklungsländern auf dem Gebiet der Umweltpolitik. 190 Staaten nahmen an der Konferenz teil. Der Abgeordnete der Arbeiterpartei und Vorsitzende des Knessetkomitees für Umwelt, Ofir Pines-Paz, sagte gestern Abend, dass Israel es sich nicht erlauben könne, die bisherige Umweltpolitik weiterzuführen, wenn es als wirtschaftliche Konkurrenz ersten Grades gelten will. "Länder die wir als Dritte Welt einstufen, sind uns auf dem Gebiet der Verminderung der Verschmutzung durch Treibhausgase voraus. Während Deutschland und die USA diesbezüglich Gesetzvorschläge laufen haben, ist in Israel ein solches Gesetz noch nicht vorgeschlagen worden.“ Er plant nun, ein solches Gesetz ins Leben zu rufen.
Araber werden keinen Zivildienst leisten
Der Gründer der Islamischen Bewegung in Israel, Scheich Abdullah Nimer Darwish, erklärte gestern in einem Interview mit der Jerusalem Post, dass israelische Araber niemals zustimmen würden, einen Zivildienst in Israel zu leisten. Dies würde ihre Loyalität zu den Palästinensern in Frage stellen und von diesen als dem Dienst in der israelischen Armee angesehen werden. „Jeder Araber der Zivildienst leistet wird als ein Feind des palästinensischen Volkes angesehen. Um seine Loyalität zu beweisen, müsse er sich dann der palästinensischen Widerstandbewegung gegen Israel anschließen. Ich bin jedoch dagegen, dass sich unsere Jugendlichen solchen Bewegungen gegen Israel anschließen“, so Darwish.
Patriarch Theophilos III. offiziell anerkannt
Das israelische Kabinett bestätigte gestern offiziell die Inthronisierung des griechisch-orthodoxen Patriarchen von Jerusalem, Theophilos III. Zwei Jahre lang war sich Israels Regierung nicht schlüssig, ob sie ihn anerkennen soll oder nicht. Ein Israel gegenüber feindlich eingestellter Patriarch könnte Israel schaden, da ein Großteil des Bodens in Israel, z.B. auch das Gelände, auf dem das Regierungsgebäude der Knesseth steht, der griechisch-orthodoxen Kirche gehört. Weil sein Vorgänger Israel zusätzlich Land zugeschanzt hatte, wurde er von der Kirche seines Amtes enthoben.
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Kassams auch am Wochenende
Am Freitagabend schlug eine Kassam-Rakete in eine Fabrik in einem Kibbuz nahe des Gazastreifens ein und richtete Sachschaden an. Normalerweise wird dort in drei 8-Stundenschichten gearbeitet. Zahlreiche Splitter der Rakete gingen in der Cafeteria der Fabrik nieder, wo die Angestellten ihre Mahlzeiten einnehmen. Die Einwohner des nicht namentlich erwähnten Kibbuz' meinten, dass ihr Ort zu den durch Raketenbeschuss am meisten bedrohten jüdischen Wohnorten um den Gazastreifen gehört. Genau 24 Stunden später schlug eine weitere Rakete in einem anderen Kibbuz ein. Alon Schuster vom Scha´ar Hanegev Regionalrat rief Ministerpräsident Olmert auf, die Politik des Verteidigungsministers Barak zu ändern und die Wohnhäuser zu befestigen, bevor ein Unglück passiert und Menschenleben zu beklagen sind.
Hamas schwor, Israel nie anzuerkennen
Zehntausende Palästinenser nahmen gestern an der Massenkundgebung anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Hamas in Gaza teil. Es wurden israelische Fahnen verbrannt und im Sprechchor verkündet „Wir werden Israel nicht anerkennen“. Hamas-Führer erklärten und schworen, Israels Existenzrecht niemals anerkennen zu wollen. Die Hamas-Organisatoren meinten, dass etwa 250.000 Menschen daran teilnahmen. Demgegenüber sagte die Fatah, dass diese Hamas-Kundgebung ein Fehlschlag war, denn sie konnten die Teilnehmer nur durch Drohungen mit Entlassungen und Prügel dazu bringen zu erscheinen. Die Fatah hatte im letzten Monat auf demselben Platz eine Gedenkkundgebung für Yasser Arafat abgehalten, an der 50.000 Menschen teilnahmen.
Fingerabdrücke und Nanotechnologie
Unsichtbare Fingerabdrücke können jetzt schnell und zuverlässig dank zweier neuer Entwicklungen in der Nanotechnologie sichtbar gemacht werden. Bisher wurden versteckte Fingerabdrücke durch die Beschichtung der betroffenen Fläche mit einer wässrigen Lösung, die goldene Nanoteilchen enthält, die von Citrat-Ionen stabilisiert werden, sichtbar gemacht. Unter sauren Bedingungen verbinden sich die Goldpartikel mit den positiv geladenen Molekülen des Fingerabdrucks und werden daraufhin in einer Lösung von Silber-Ionen entwickelt. Die charakteristischen Linien der Haut der Fingerkuppe treten dann als dunkle Linien aus Silber hervor. Jedoch ist die Goldlösung sehr instabil und die Routine schwer zu standardisieren. Mehr dazu in der neuen Ausgabe von israel heute vom Januar 2008.
Pariser Brunnen nach Jerusalem
Vor einem halben Jahr traf Jerusalems Bürgermeister, Uri Lupolianski, in Paris mit seinem dortigen Amtskollegen, Bertrand Delanoë, zusammen. Bei diesem Treffen sagte Delanoë, dass er plane, Jerusalem fünf genaue Nachbildungen Pariser Springbrunnen oder Wasserfontänen zu schenken, um die „etwas verschlafene Heilige Stadt zu einem kleinen Paris zu machen“. Eine dieser für Jerusalem vorgesehenen Fontänen ist die Monde Nr. 2, deren Höhe 3,5 Meter und Durchmesser 4 Meter beträgt und die ein Gewicht von 1,8 Tonnen hat. Kostenpunkt 100.000 Euro. Sie soll auf dem Paris-Platz Jerusalems, in der Nähe der Residenz des Ministerpräsidenten, aufgestellt werden. Bei den vier anderen handele es sich um Wells-Fontänen, die nach dem britischen Schriftsteller Arthur Wells benannt sind. Diese sind 3 Meter hoch bei einem Durchmesser von 1,20 Meter; ein Exemplar soll am unteren Ende der Ben-Jehuda-Fussgängerzone errichtet werden. Zwei dieser Fontänen seien bereits eingetroffen, so David Susanna vom Jerusalemer Bürgermeisteramt, der sich für die „Einwanderung“ dieser Brunnen verantwortlich zeigt.
Israel will an Gesprächen mit Iran teilnehmen
Infolge von Gerüchten, dass die US-Regierung in naher Zukunft mit Iran bilaterale Gespräche aufnehmen will, meinte der ehemalige Mossadchef, Ephraim Halevy, dass Israel darauf bestehen müsse, direkt in solche Kontakte mit eingebunden zu sein. Weiter meinte Halevy, dass er den amerikanischen Geheimdienstbericht über die Einstellung des iranischen Atomprogramms nicht akzeptiere und dass der letzte Satz dieses Berichts nur flüchtig gelesen worden sei, der aussagt, dass Iran die wissenschaftliche, technische und industrielle Kapazität habe, jederzeit Atomwaffen herstellen zu können.
Eventueller Überraschungskrieg aus Iran
Israels Minister für innere Sicherheit, Avi Dichter, warnt, dass die Aussage des NIE-Berichtes des amerikanischen Geheimdienstes, Iran habe sein Ziel, Atomwaffen herzustellen, aufgegeben, ein Irrtum sei. Dies könnte zu einem neuen Überraschungskrieg führen, wie es 1973 beim Jom Kippur Krieg der Fall war. Die USA verwenden auch falsche Informationen über die Palästinenser und glauben, dass die Palästinenser ihre Road-Map-Verpflichtungen Israel gegenüber erfüllen, was jedoch nicht der Fall ist.
Das Wetter
In Jerusalem werden heute bis zu 14 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 19 Grad, in Tiberias 20, am Toten Meer 22 und in Eilat bis zu 23 Grad.
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Frau durch Kassam verletzt
Gestern Abend schlug eine Kassam-Rakete in einem unabgesicherten Wohnhaus in Sdeort ein, wobein eine Frau mittelschwer verletzt wurde. Der Sprecher von Sderot Jossi Cohen sagte, dass gerade dieses Haus in einer gestrigen Berufung der Stadt Sderot beim Obersten Gerichtshof mit erwähnt worden war. Inzwischen zog Bürgermeister Eli Moyal sein Rücktrittsgesuch vom Mittwoch zurück, nachdem er gestern ein Gespräch mit Verteidigungsminister Ehud Barak hatte, der ihn auffordete weiterhin der Stadt vorzustehen. Der Beschuss auf die Stadt geht weiter und heute morgen gingen bereits einige Raketen in der Umgebung nieder.
Forschung für Gas vom Meeresboden
Gemeinsam mit der Stanford Universität (Palo Alto, Kalifornien/USA) wird die Universität Haifa ein spezielles weitreichendes Forschungsprojekt beginnen, um die Förderung von natürlichem Gas, das unter dem Meeresboden lagert, zu erforschen. Dieses Gas soll als Alternative zum Erdöl stehen.
Die Forschung wird in der neuen Schule für Marine-Studien an der Universität Haifa durchgeführt werden, die durch eine Spende von 8 Mio. Dollar des amerikanischen Geschäftsmannes Leon Charney errichtet werden konnte. Mehr dazu in der neuen Ausgabe von israel heute.
Erdbeben in Israel
In der Nacht vom 1. zum 2. Dezember, gegen 00.19 Uhr, wurde Israel von einem weiteren leichten Erdbeben heimgesucht. Dieses Beben hatte eine Stärke von 4,0 der Richterskala und das Epizentrum war wieder im Toten Meer. In den zwei Wochen zuvor wurden im Heiligen Land drei andere leichte Erdbeben regisitriert: zwei aufeinander folgende am selben Tag, mit einem Abstand von zehn Minuten, deren Epizentrum im nördlichen Toten Meer lag. Das dritte Beben, das auch in ganz Israel gespürt worden war hatte sein Epizentrum seltsamerweise in der Scharon-Ebene bei der Stadt Ramle, unweit des Ben-Gurion-Flughafens, wo bisher nie seismologische Tätigkeit aufgezeichnet worden war. Mehr dazu in der nächsten Ausgabe von israel heute.
Schlechter Beginn der Verhandlungen
Sofort beim Beginn der Verhandlungen zwischen Israel und den Palästinensern kam es zu einer Auseinandersetzung, als die palästinensische Delegation den Plan zum Wohnungsbau im Har-Choma-Viertel von Jerusalem kritisierte. Dieses Wohnviertel liege auf der Seite Jerusalems, die Israel an die PA übergeben müsste, wenn Frieden gemacht werden soll. Demgegenüber meinten die israelischen Verhandlungspartner, dass seit mehr als einem Jahrzehnt die Palästinenser nicht ihren Verpflichtungen im Kampf gegen den Terror nachkommen und das letzte Beispiel dafür sei der Mord des 29-jährigen Israelis in Samaria durch PA-Polizisten. Saeb Erekat, der Leiter der PA-Delegation meinte nach diesem ersten Treffen seit der Annapolis-Konferenz, dass er sich nicht sicher sei, dass eine weitere Gesprächsrunde stattfinden wird.
Blair verweigert Anerkennung Israels Existenzrecht als jüdischer Staat
Bei einer Sitzung des Knessetkomitees für auswärtige Angelegenheiten und Verteidigung weigerte sich Tony Blair, der internationale Friedensgesandte, Israels Existenzrecht als jüdischen Staat anzuerkennen. Die Abgeordnete des Likud, Limor Livnat, hatte Blair gefragt, ob er die Verweigerung des PA-Präsidenten Mahmud Abbas, Israel als jüdischen Staat anzuerkennen unterstütze, worauf er keine Antwort gab, was wiederum Mitglieder des Komitees in Aufruhr brachte. Blair sagte weiter, dass wenn er ein israelischer Abgeordneter wäre, er auch vor weiteren Landabgaben zurückschrecken würde, nachdem der Abzug aus dem Gazastreifen vor zwei Jahren sich als ein Flop erwies und dieses Gebiet zu einem Terrorhafen wurde. Jedoch müsse Israel Land an die Palästinenser abgeben, denn die internationale Gemeinde sieht dies als den einzigen Weg für einen Frieden an.
Gaydamak versprach erneut Hilfe für Sderot
Der israelische Milliardär Arkady Gaydamak sagte gestern, dass er bereit sei, erneut den Einwohnern der Stadt Sderot zu helfen, da die Regierung Olmerts diese schwer im Stich gelassen hat. Er wolle 23 Mio. Dollar 600 Häuser in Sderot ausbauen lassen, die dem Gazastreifen am nahesten liegen und deshalb am ehesten getroffen werden könnten. Gaydamak finanzierte bereits den Bau von 40 Unterständen gegen die Raketen und finanzierte auch einen Urlaub für Einwohner der Stadt in Eilat. Die Regierung kritisierte Gaydamak und beschuldigte ihn der Anfeuerung der Beschwerden der Einwohner Sderots, die ihre Situation übertreiben würden. Experten sind der Meinung dass Olmert sich scheut das Ausmaß der Lage in Sderot und dem nördlichen Negev zuzugeben, da er befürchtet dass dies weiter beweisen würde, dass der Abzug aus dem Gazastreifen ein Fehler war.
Schabbat-Lesung
„Wajigasch – Und er nahte sich“, 1. Mose 44,18 – 47,27 Haftara-Prophetenlesung: Hesekiel 37,15-28
Das Wetter
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Sderots Bürgermeister legt Amt nieder
Am gestrigen Mittwoch feuerten palästinensische Terroristen insgesamt 18 Kassam-Raketen auf Israels Südstadt Sderot ab. Drei Personen wurden verletzt, unter ihnen ein Mädchen, das von Raketensplittern am Bein getroffen worden war, und viele Menschen erlitten einen Schock. Sowohl die islamischen Dschihad Brigaden als auch die Salah al-Din Brigaden übernahmen die Verantwortung für die Attacke. Der heftige Angriff kam als Reaktion auf eine Militäroperation der israelischen Armee im Gazastreifen am Dienstag, bei dem palästinensischen Angaben zufolge acht Menschen getötet worden seien.
Als Reaktion auf die unerträgliche Situation in seiner von Kassam-Raketen bombardierten Stadt, reichte Bürgermeister Eli Moyal seinen Rücktritt ein. „Dies war ein nötiger Schritt, vielleicht sogar das einzige, was die Regierung überzeugen kann, endlich etwas zu unternehmen“, sagte Moyal gegenüber dem israelischen Nachrichtendienst ynet. Moyal teilte mit, dass er nicht länger die Verantwortung für die Einwohner Sderots übernehmen könne.
Eine Reaktion von Seiten der Palästinenser ließ nicht lange auf sich warten. Muhammad Abd al-Al, der Sprecher einer palästinensischen Widerstandsgruppe, erklärte: „Der Rücktritt des Bürgermeisters von Sderot bedeutet einen großartigen Sieg für den palästinensischen Widerstand. Es handelt sich um einen politischen Sieg, einen Sieg der Moral, der zur Erniedrigung beiträgt, die wir der zionistischen Armee auf dem Schlachtfeld zufügen.“
Neuer Botschafter übergab Beglaubigungsschreiben
Bundespräsident Horst Köhler nahm gestern in Berlin das Beglaubigungsschreiben des neuen israelischen Botschafters in Deutschland, Yoram Ben-Zeev, entgegen.
Yoram Ben Zeev wurde am 20.7.1944 in Israel geboren und schloß vor seinem Eintritt in den Dienst des israelischen Außenministeriums (MFA) sein Studium an der Hebrew University Jerusalem in Internationale Beziehungen, Nahost-Wissenschaften und Politologie ab. Während seiner diplomatischen Karriere war er in Hong Kong, Los Angeles und Washingston stationiert, war Berater des Ministerpräsidenten und Delegationsmitglied bei den Vorgesprächen zur Prinzipienerklärung (1993) und Camp David (2000).
Zuletzt war er Senior Director General for North America im MFA, bevor er nun sein Amt als Botschafter des Staates Israel in Deutschland antritt.
Lehrerstreik ist beendet
Der längste Lehrerstreik in der Geschichte des israelischen Bildungssystems ist endlich beigelegt. Die Mittel- und Oberstufenlehrer konnten sich mit dem Finanz- und Bildungsministerium auf ein Abkommen einigen. Beide Seiten sprechen von einem „bedeutenden Durchbruch“. Die Einigung wurde durch einen Kompromiss, der von Ofer Eini, dem Vorsitzenden des Histadrut Gewerkschaftsverbands ausgearbeitet wurde, erzielt. Beide Seiten einigten sich, eine Reform in Bezug auf den Status der Lehrer durchzusetzen.
Die Lehrer werden eine Gehaltserhöhung von 8,5 % erhalten, zusätzlich zu den 5 %, die ihnen schon versprochen wurden. Ausgehandelt wurde zudem, dass den Lehrern im Falle eines Erfolgs der Schulreform eine Erhöhung von 26 % zusteht. Sollte die Reform jedoch scheitern, würde die Erhöhung der jetzigen 8,5 % aufgehoben werden. Für die Länge des Streiks werden die Lehrer ihr normales Gehalt erhalten, allerdings werden sie im Gegenzug zusätzliche Stunden investieren müssen, damit die Schüler das versäumte Material aufholen können.
Äthiopische Juden demonstrieren gegen Schule
In Petah Tikwa kam es zu Demonstrationen äthiopischer Juden, die sich in Petah Tikwas Schulen benachteiligt fühlen. Sie protestierten gegen eine "schulische Apartheid". Leider wird von Farbigen sehr schnell alles Apartheid genannt. Dabei darf man nicht vergessen, dass die äthiopischen Juden selbstverständlich noch nicht auf dem Wissensniveau der in Israel geborene Juden sein können, kamen sie doch aus der Provinz Gondar, wo es überhaupt kein Schulsystem gab. Vier kleinen äthiopischen Schulmädchen war vor einigen Tagen der Zutritt zu ihrer Schule verwehrt worden, was große Empörung hervorrief.
Tu Bischwat - Neujahr der Bäume 2008
Ursprünglich war Tu Bischwat der Tag, von dem an die danach reifenden Früchte für das darauffolgende Jahr zum Zweck der Abgabe des Zehnten gezählt wurden. Dieses Datum ist der früheste Tag im antiken Israel, an dem der lebensbringende Saft aus den Wurzeln innerhalb des Baumstammes emporsteigt.
Die Mischna bezeichnete den Tag als „Neujahr“, daher begann man im Mittelalter oder etwas früher damit, dem Tag einen feierlichen Charakter zu verleihen und Früchte zu essen. Zudem drückte die Mischna Tu Bischwat noch spezifischer aus, nämlich als „Neujahr des Baumes“ – Rosh Hashana La´Ilan. Aus diesem Grund wiederum entwickelten Rabbi Jitzchak Luria aus Safed und seine Schüler eine Ordnung (Seder) dazu, ähnlich dem Pessachfest. Lesen Sie mehr darüber in der nächsten israel heute Ausgabe!
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Militäraktivitäten im Gazastreifen
Israels Sicherheitskräfte zogen in den von Hamas-Palästinensern kontrollierten Gazastreifen, um Terrorzellen auszuheben. Dabei wurden acht bewaffnete Palästinenser getötet. Auch wurden vier israelische Soldaten bei den Gefechten verletzt. Insgesamt waren seit Mai 2007 mehr als 270 Terroristen durch israelische Militäraktionen getötet worden. Fatah-Palästinenserpräsident Mahmud Abbas, der selbst von der Hamas gejagt wird, beschuldigte Israel, dass es mit solchen Aktionen den Friedensprozess sabotiere. Dass jedoch die Hamas und andere palästinensische Terrorgruppen mit ihren täglichen Kassam- und Mörsergranatenangriffen auf israelische Ortschaften den Frieden blockieren, erwähnte Abbas nicht.
Antisemitismus oder Kunst?
Gestern kam es an der Hebräischen Universität Jerusalem beinahe zu einer handgreiflichen Auseinandersetzung zwischen den dortigen jüdischen und arabischen Studenten. Anlass des Streites war die jährliche Karikatur-Ausstellung der arabischen Studenten anläßlich des Jahrestages der Entscheidung der UNO zur Rückkehr der palästinensischen Flüchtlinge. Die Ausstellung enthält zig Karikaturen, die teilweise antiisraelisch sind. Eine zeigt z.B. Ministerpräsident Olmert, wie er den Schädel eines palästinensischen Kindes zertritt und auf einer anderen zielt ein Soldat auf den Rücken eines Schulmädchens. Die arabischen Studenten beteuerten, dass diese Zeichnungen keineswegs antisemitisch seien. Die Ausstellung wurde mit Erlaubnis der Universitätsleitung errichtet.
Iran gegen Nasrallah
Der Vorsitzende der Hisbollah, Scheich Hassan Nasrallah, ist zwar immer noch der Führer dieser libanesischen Terrororganisation, muss jedoch für militärische Aktionen gegen Israel Zustimmung aus Iran einholen. Dies folgte den Geschehnissen im Zweiten Libanonkrieg im vorigen Sommer, als dieser durch die Entführung der israelischen Soldaten Regev und Goldwasser durch Hisbollah eingeleitet wurde. Bis zu dem Krieg war Nasrallah der Generalstabschef seiner Organisation und befehligte Angriffe nach Gutdünken. Die iranische Revolutionsgarde vertraut seither Nasrallah nicht mehr. Auch im Iran war man über die israelische Reaktion über den in eine Entführung verwandelten Angriff auf israelische Soldaten erstaunt, denn mit einem vollen Gegenangriff hatte man nicht gerechnet. Seither versucht das Regime in Iran, hinter die Art der Entscheidungsfindung der israelischen Regierung auf die Spur zu kommen. Schon einige Monate nach dem Krieg wurde dies im Iran entschieden, drang jedoch erst jetzt in die Öffentlichkeit.
Nationalvogel gesucht
Die israelische Nationalparkbehörde sucht anläßlich des 60. Jahrestages der Gründung Israels einen Nationalvogel. Bei der letzten Konferenz zur Vogelbeobachtung wurden die Vögel von Experten demokratisch durch eine Wahlurne ausgewählt und jetzt liegt es an der israelischen Bevölkerung, einen der zur Wahl stehenden Vogel zum Nationalvogel zu küren. 75 % der Stimmen der Bevölkerung werden Einfluß haben, die restlichen 25 % werden von einem Expertenkomitee kommen. Zur Wahl stehen Bulbul, Roter Falke, Laubsänger, Kolibri, Schleiereule, Regenpfeifer, Geier, Fink, Stieglitz, Wiedehopf und der Eisvogel. Mit dieser Namensaktion soll die Bevölkerung auf die Situation in Israels Ökosystem aufmerksam gemacht werden sowie auch auf die Vögel, die im Land heimisch sind.
Beginn der Friedensverhandlungen
Heute beginnen die Friedensverhandlungen zwischen Israel und den Palästinensern. Der palästinensische Ministerpräsident Salam Fayyad erklärte dazu vor dem EU-Parlament, dass die Palästinenser für ihren Friedenswillen 4 Mrd. Euro erwarten. Somit wäre dann erneut der Fall, dass die Weltgemeinschaft die Palästinenser mit Milliarden unterstützt. Zu Arafats Zeiten wurde mit dem Geld der Terror finanziert oder es floss in private Taschen.
Sandalenabdruck eines römischen Soldaten
Archäologen entdeckten den Abdruck einer mit Nägeln gespickten Sandale eines römischen Soldaten bei der diesjährigen Ausgrabungssaison in Sussita – Hippos, östlich des Sees Genezareth gelegen. Dies ist weltweit der zweite Fund eines solchen Abdruckes überhaupt. Die Entdeckung dieses Sandalenabdrucks, wie sie von den römischen Soldaten während der Herrschaft der Römer in dieser Region getragen wurden (genannt caliga), ließ die Forscher zur Annahme kommen, dass aktiv dienende oder ehemalige Legionäre am Bau von Mauern beteiligt waren, da der Abdruck in einer Mauer gefunden wurde. Die Ausgrabung dieses Teils der südlichen Stadtmauer brachte auch Türme und gut geschützte Strukturen, die seinerzeit Waffenstände wie Katapulte und Ballista-Wurfgeschütze enthielten, zum Vorschein. Lesen Sie mehr darüber in der nächsten israel heute Ausgabe!
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Aloe Vera, auch „Wüstenlilie? genannt, gilt als die älteste Heilpflanze der Welt und hat sich seit Jahrtausenden in der Schönheits- und Gesundheitspflege bewährt. Auch in Israel wächst diese Pflanze, und das wird schon in der Bibel erwähnt (4. Mose 24,6; Ps. 45,9; Spr 7,17). Zu biblischen Zeiten wurde Aloe als Räucherwerk, als Parfüm (Hol. 4, 14) und als Zusatz bei Einbalsamierungen verwendet (Joh. 19, 39).
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Vorsitzender der US Joint Chiefs of Staff besuchte Israel
Gestern früh traf Admiral Michael Mullen, der Vorsitzende der US Joint Chiefs of Staff zu einem 24-stündigen Besuch in Israel ein. Er wurde in vollen Ehren im Generalstab Zahals in Tel Aviv empfangen. In Gesprächen mit hohen Offizieren des israelischen Militärs und des Geheimdienstes soll Mullen über den Informationsstand Israels in Bezug auf das iranische Atomprogramm unterrichtet werden. Das Treffen folgt dem US-Bericht, der vorgab, dass Iran im Jahr 2003 das Atomprogramm angeblich stilllegte. Gleichbedeutend mit dem bevorstehenden Besuch von US-Präsident Bush im Januar 2008, ist auch der Besuch von Mullen anscheinend dazu gedacht, Israel zu beruhigen und ihm zu versichern, dass der jüdische Staat gegenüber der größten existenziellen Bedrohung durch Iran nicht allein da stehe, sondern auf amerikanische Unterstützung zählen könne.
Hamas nicht gegen USA oder EU
Ahmed Jussef, ein Sprecher der Hamas, erklärte gestern, dass die Hamas keine ideologische Aversion gegen Friedensverhandlungen hätte. Ständig seien Angebote gemacht worden, mit der EU und den USA Gespräche zu führen. „Wir sind weder anti-amerikanisch noch anti-europäisch eingestellt und es ist an der Zeit, dass Washington und andere westliche Staaten beginnen mit uns zu sprechen“, so Jussef in einem offenen Brief an die US-Außenministerin Condoleezza Rice.
Treffen Olmert – Eres wegen Lehrerstreik
Gestern traf Ministerpräsident Olmert zum ersten Mal seit Ausbruch des Streiks der Oberstufenlehrer vor neun Wochen mit dem Vorsitzenden der Lehrerunion, Ran Eres, zum Anzünden der Chanukka-Kerzen in seiner Residenz zusammen. Die beiden unterhielten sich über die Zukunft des israelischen Bildungswesens und waren sich einig, dass mehr darin investiert werden müsse. Eres habe den guten Willen Olmerts vernommen, zeigt sich jedoch skeptisch hinsichtlich der Umsetzung dieser Aussagen. Heute gehen die Verhandlungen zwischen dem Vorsitzenden der Lehrerunion Eres und den Generaldirektoren des Bildungs- und des Finanzministeriums weiter, um ein Ende des Streiks zu erreichen. Inzwischen hatte das Arbeitsgericht festgelegt, dass die Lehrer nach dem Chanukka-Fest wieder ihre Arbeit aufnehmen sollen.
Neue Siedlungsposten am Chanukkafest
Einige Tausend Israelis zogen gestern zu acht Hügeln, wo neue Siedlungsaußenposten entstehen sollen. Sie entzündeten dort die Chanukka-Leuchter auf den Gipfeln und wollen damit an Ministerpräsident Olmert die Botschaft übermitteln, dass sie fest gegen weitere Gebietsübergaben von Eretz Israel an die Palästinenser stehen. Mit Schlafsäcken versehen, sangen sie Chanukka-Lieder am Lagerfeuer und verliehen ihrer uneingeschränkten Liebe zum biblischen Kernland Ausdruck. Diese Aktion wurde von der Organisation der „Getreuen von Eretz Israel“ organisiert, die schon am vergangenen Laubhüttenfest fünf neue Siedlungsposten ins Leben riefen.
Olmert nimmt US-Bericht nicht ernst
Ministerpräsident Ehud Olmert weigert sich, die amerikanischen Geheimdienstinformationen hinsichtlich des angeblichen Stopps des iranischen Atomprogramms im Jahr 2003 als verbindlich hinzunehmen. Israel wolle weiter daran arbeiten, das iranische Programm zu stoppen und fordert die Welt auf zu erkennen, dass der Iran sein Vorhaben, Atomwaffen herzustellen, nicht aufgegeben hat. Iran sei weiterhin mit seiner Raketenentwickelung sowie der Anreicherung von Uranium beschäftigt.
Türkei lehnt Satelliten-Angebot ab
Das türkische Verteidigungsministerium lehnte das Angebot Israels ab, einen Satelliten des Typs Ofek zu erwerben, weil der Vertrag eine Klausel enthält, derentsprechend Israel damit nicht aus dem All fotografiert werden dürfe. Nach mehreren Monaten Bedenkzeit gab die türkische Regierung die Entscheidung bekannt. Im Januar wird Verteidigungsminister Ehud Barak in die Türkei reisen und nochmals diesen Satellitenverkauf besprechen. Es sei üblich, dass ein Fotoverbot über ein bestimmtes Land Bestandteil des Verkaufskontrakts ist, denn Israel darf mit ihren Satelliten auch die USA nicht fotografieren. Der Satellit aus der Herstellung der israelischen Luftfahrtindustrie (IAI) kostet etwa 250 Mio. Dollar. Selbst wenn die türkische Regierung sich schlussendlich gegen den israelischen Satelliten entscheiden sollte, würde dies nicht die guten Beziehungen zwischen den beiden Ländern trüben, so Beamten aus dem israelischen Verteidigungsministerium.
Das Wetter
In Jerusalem werden heute bis zu 16 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 20 Grad, in Tiberias 20, am Toten Meer 22 und in Eilat bis zu 22 Grad.
Wir wünschen Ihnen aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels, einen gesegneten Tag, eine erfolgreiche neue Woche und unseren jüdischen Lesern ein fröhliches Chanukkafest. Der derzeitige Wasserspiegel des Sees Genezareth liegt bei – 212,64 m unter dem Meeresspiegel (Tendenz sinkend) – der ideale Wasserstand beträgt -208,80 Meter unter dem Meeresspiegel.
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Erneut gegen Christen im Gazastreifen
Bewaffnete Moslems versuchten am Wochenende in Gaza erneut einen arabischen Christen umzubringen. Vier maskierte und bewaffnete Männer der Islamischen Salafi-Bewegung versuchten Nabil Ayad, den Wächter der Kirche in Gaza-City, zu entführen. Sein Cousin Rami wurde vor zwei Monaten von Moslems entführt und getötet. Nabil Ayad konnte, bevor ihn die Männer ins Auto ziehen konnten, in einen Laden flüchten, so dass die Schüsse der Verfolger lediglich in die Luft abgefeuert wurden. Die Salafis sind in den letzten Monaten in Gaza sehr aktiv geworden und vertreten die Meinung, dass während der Zeit des Propheten Mohammed der Islam am reinsten und perfektesten gewesen sei. Sie sind gegen westliche Konzepte wie Wirtschaft, Konstitutionen und politische Parteien und nennen die 2000 im Gazastreifen lebenden Christen Kreuzritter und schworen, sie aus der Gegend zu vertreiben.
NATO muss für Israels Sicherheit sorgen
Außenministerin Zippi Livni sagte am Freitag in Brüssel, dass die NATO eine Rolle im Hinblick auf die Sicherheit des Staates Israel zu spielen habe. Sie hielt eine Rede vor den Außenministern der NATO-Staaten und meinte weiter, dass ein Abkommen wichtig sei, das besagt, dass ein Frieden nicht nur durch politische Zustimmung beider Seiten gemacht werden könne, sondern auch Zugeständnisse für dessen konkrete Verwirklichung wichtig seien. Denn Israel könne es sich nicht leisten, einseitig Zugeständnisse an die PA zu machen und dabei die Sicherheit und Zukunft des Staates zu vernachlässigen. An diesem Punkt nun käme die NATO ins Spiel, indem sie eventuell eine Art Friedenstruppe in den Gazastreifen entsenden könnte. Israel ist daran interessiert, die Beziehungen zur NATO auf allen Ebenen weiterzuentwickeln.
Acht neue Außenposten
Heute sollen von der rechten Organisation der „Getreuen für Eretz Israel“ acht neue Siedlungsaußenposten in Judäa und Samaria eingerichtet werden. Im Gegenzug dazu versammelten sich gestern linke Israelis und Palästinenser von der „Anti-Apartheid-Bewegung“ und bauten ihrerseits einen „illegalen Außenposten“ mit einem Haus, das mit Palästinenerfahnen geschmückt wurde, um gegen den Bau oder Ausbau von jüdischen Siedlungen in Samaria zu protestieren. Die Polizei griff jedoch eine Stunde später ein, nahm zehn Demonstranten fest und zerstörte das vorgefertigte Häuschen.
Rice gegen Wohnungsbau in Har Choma
Israels Bekanntgabe, in Jerusalems südöstlichen Stadtteil Har Choma, das zwischen Ramat Rahel und Bethlehem liegt, 307 neue Wohnungen zu bauen, verärgerte die US-Regierung mehr als die Palästinenser. So meint die amerikanische Außenministerin Condoleezza Rice, dass mit dem Wohnungsbau dem Frieden zwischen Israel und den Palästinensern ein Hindernis in den Weg gelegt wird. Dabei liegt Har Choma innerhalb der Jerusalemer Stadtgrenzen, gehört also nicht zur so genannten Westbank. Bauminister Seev Boim sagte dazu, dass die Bauarbeiten legal seien, da der Boden zu Israel gehöre und diese daher weiter vorangehen werden.
Sarkozy: Palästinenserstaat zum Besten aller
Der französische Präsident Nicolas Sarkozy sagte in einer Rede vor Studenten in Algerien, dass sein Land das Nichtvorhandensein eines palästinensischen Staates als eine nicht akzeptable Ungerechtigkeit ansehe. Ein Palästinenserstaat würde allen Seiten zum Besten dienen, denn es würde den Kampf gegen den Terror erleichtern, da dadurch das Hauptargument zur Rekrutierung von Terroristen - nämlich die Behauptung, dass ihnen Ungerechtigkeit widerfahre - aufgehoben würde. Jedoch erwähnte Sarkozy nicht, dass es die arabische Welt war, die im Jahr 1947 bei der Abstimmung der UNO zur Teilung des Landes für Juden und Araber gegen die Gründung eines arabischen Staates westlich des Jordan stimmte. Auch unterschlug der Präsident, dass noch ehe Israel die so genannte Westbank eroberte, der arabische Terror gegen die Juden existierte. Seitens der arabischen Staaten sei es jedoch auch ungerecht, Israels Existenzrecht, selbst ohne Terrorbedrohung, weiterhin nicht anzuerkennen.
Beschuss aus dem Gazastreifen geht weiter
In der vergangenen Woche wurden mehr als 50 Mörsergranaten und 15 Kassamraketen aus dem Gazastreifen auf Israel abgefeuert. Seit Jahresbeginn wurden mehr als 2000 Kassams und Mörsergranaten gezählt die im nördlichen Negev einschlugen. Das israelische Militär führte im Gegenzug Angriffe auf zwei Raketenzellen durch, wobei vier Terroristen getötet und fünf verletzt wurden. Im zentralen Gazastreifen führte das Militär am Montag eine Operation gegen einen Stützpunkt der Hamas-Terroristen durch, wobei drei Terroristen getötet wurden. Im Laufe der Woche wurden drei Bomben, ein Jagdgewehr, eine Pistole, zwei Kalaschnikov-Gewehre sowie Munition und drei improvisierte Waffen sichergestellt. 71 gesuchte Terroristen wurden in Judäa, Samaria und dem Jordan-Tal festgenommen.
Das Wetter
In Jerusalem werden heute bis zu 16 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 20 Grad, in Tiberias 18, am Toten Meer 23 und in Eilat bis zu 22 Grad.
Wir wünschen Ihnen aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels, einen gesegneten Tag, ein erholsames Wochenende und unseren jüdischen Lesern ein fröhliches Chanukkafest. Der derzeitige Wasserspiegel des Sees Genezareth liegt bei – 212,64 m unter dem Meeresspiegel (Tendenz sinkend) – der ideale Wasserstand beträgt -208,80 Meter unter dem Meeresspiegel.
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Gebäude aus der Zeit des Zweiten Tempels entdeckt
Archäologen der israelischen Altertumsbehörde gaben gestern bei einer Pressekonferenz bekannt, ein Gebäude aus der Zeit des Zweiten Tempels gefunden zu haben. Es befindet sich unterhalb der Stadtmauern, neben der Stadt Davids. Auf dem ehemaligen Givati-Parkplatz soll ein unterirdisches Parkhaus errichtet werden, weshalb eine Notausgrabung begonnen wurde. Die bisher entdeckten Mauern des Gebäudes erreichen eine Höhe von 5 Metern und deuten daraufhin, dass es sich um ein zweistöckiges Gebäude handelte, das auch während der Zeit der Tempelzerstörung verwüstet wurde. Mehr dazu in einer der nächsten Ausgaben von israel heute.
Russische Flotte nach Syrien
Die russische Kriegsmarine will einige Schiffe in den Nahen Osten entsenden, die in zwei syrischen Häfen ihre Stützpunkte erhalten sollen. Dazu werden derzeit diese Häfen verbessert. Damit geht die 16-jährige Herrschaft der amerikanischen 6. Flotte im Mittelmeer zu Ende. Jedoch eine weit größere Sorge bereiten Israel die neuen Waffensysteme, die Russland in Syrien einführt und die dortigen Soldaten daran ausbildet, insbesondere Luftabwehrwaffen.
Palästinenserstaat nicht die Lösung
Führer der israelischen Araber hielten ein Treffen ab, auf dem sie deklarierten, dass die Schaffung eines Palästinenserstaates nicht die Lösung für ihre nationalen Hoffnungen sei. In einem Dokument, das zum Abschluss des Treffens verlesen wurde, fordern sie, dass Israel den arabischen Einwohnern kulturelle, religiöse und auch im Bildungswesen Unabhängigkeit zugestehe und dass die Führer dieser Bevölkerungsgruppe befugt sein sollen, gegen Regierungsentscheidungen in nationalen Angelegenheiten, die sich auf die israelischen Araber beziehen, Berufung einzulegen. Außenministerin Livni sagte letzten Monat, falls israelische Araber nicht damit zufrieden seien, als Minderheit in einem demokratischen jüdischen Staat zu leben, dann könnten sie ihren Nationalstolz in dem von Olmerts Regierung geplanten Palästinenserstaat ausleben.
Ausländische Palästinenser fliegen nach Hause
Nach den bürgerkriegsähnlichen Kämpfen im Gazastreifen hatten Ägypten und Israel ihre Grenzen geschlossen, damit der Bürgerkrieg nicht auch auf die in ihren Ländern lebenden Palästinenser übergreift. Dadurch konnten 6000 ausländische Palästinenser, die den Gazastreifen besucht hatten, nicht mehr zurückreisen. Nun öffnete Israel die Grenze und ließ die ersten 250 Palästinenser ausreisen, damit sie in ihre Länder zurückkehren können.
Olmert dämpft Hoffnungen auf Friedensabschluss
Nur wenige Tage nach Abschluss der Konferenz in Annapolis hat Ministerpräsident Olmert die Hoffnung gedämpft, dass es bis Ende 2008 wirklich zu einem Friedensabschluss zwischen Israel und den Palästinensern kommen könnte. Israel werde zwar bei den am 12. Dezember beginnenden Verhandlungen sein Bestes tun, doch die Palästinenser müssten zuvor ihre alten Road-Map Verpflichtungen erfüllen.
Das Wetter
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Israelisches Kind erhielt neues Herz in Berlin
Bereits seit einem Jahr lebte der dreieinhalbjährige Roi Duntz mit einem künstlichen Herzen, das in einem Koffer untergebracht war. Nachdem sich sein Zustand mit Hilfe des künstlichen Herzens stabilisiert hatte, flog Roi mit seinen Eltern im Januar nach Deutschland. In Berlin befindet sich nämlich das einzige Krankenhaus weltweit, das sich auf künstliche Herzen bei Kindern spezialisiert hat und vor zwei Wochen erhielt die Familie die erfreuliche Nachricht, dass eine Herzspende für Roi gefunden wurde. Trotz zahlreicher Risiken verlief die Operation erfolgreich und Roi erholt sich langsam aber sicher. In einigen Wochen wird die Familie wieder nach Israel zurückkehren können, wo der Junge ein neues und gesundes Leben beginnen wird.
Olmert wegen Freilassungen kritisiert
Ministerpräsident Ehud Olmert kam gestern wegen Freilassung der 429 palästinensischen Terroristen unter starke Kritik. Dies geschah als weitere "Geste des guten Willens" gegenüber Palästinenserpräsident Mahmud Abbas. Olmert hatte versichert, dass alle diese Terroristen kein Blut an den Händen hätten. Ein Bericht der Almagor-Organisation, die Opfer des palästinensischen Terrors vertritt, warnte, dass die Großzahl unter derartigen Bedingungen freigelassenen Terroristen trotz ihrer Verpflichtung, sich dem Terror zu enthalten, ihr Versäumnis, Israelis zu töten, wieder "gutmachen" werden. Im letzten Jahrzehnt haben unter solchen Umständen freigelassene Terroristen mindestens 30 große Anschläge gegen Israel ausgeführt, denen mindestens 177 Israelis zum Opfer fielen. Gegenüber dem Militärsender sagte Generalstabschef Gabi Aschkenasi, dass Israels Bereitschaft, hunderte von Terroristen ohne Forderungen freizulassen, dem Staat bei einem eventuellen Austausch für die entführten Soldaten einen hohen Preis abverlangen wird.
Letzte jüdische Familie verließ Pekiin
Nachdem am letzten Wochenende das Auto der letzten, im drusischen Dorf Pekiin lebenden, jüdischen Familie in Brand gesteckt worden war, verließ auch diese den Ort. Ruth und Abel De Jung aus Holland entschieden sich zu dem Schritt, da die Drusen immer wieder stänkerten und ihnen das Leben schwer machten. Beide sind Holocaustüberlebende und wanderten vor vier Monaten nach Israel ein. Ihr Sohn Gabriel hatte anfangs auch in Pekiin gewohnt, war jedoch mit seiner Familie vor drei Monaten umgezogen. Allein Margalit Zinati, die schon lange Jahre in dem Dorf wohnt, wird weiterhin vor Ort bleiben, da sie die Synagoge bewacht. Im vergangenen Monat hatte es zwischen den Drusen und der israelischen Polizei einen Zustammenstoß gegeben, weil drusische Jugendliche eine Mobilfunkantenne in Brand gesteckt hatten. Mehrere Soldaten und Polizisten sowie drusische Demonstranten waren verletzt worden.
US-Präsident Bush im Januar nach Israel
Aus Washington wurde jetzt bekannt, dass US-Präsident George W. Bush am 10. Januar 2008 Israel besuchen will. Dies ist Bushs erster Besuch in Israel als Präsident, sein erster Besuch im Heiligen Land fand 1998 statt; zu diesem Zeitpunkt war er jedoch Gouverneur von Texas. Sein zweitägiger Israel-Besuch wird Teil seiner Nahostreise sein. Ministerpräsident Olmert hatte Bush letzte Woche beim Treffen in Washington und Annapolis eingeladen. Man nimmt an, dass es sich eher um einen Arbeitsbesuch handelt als nur um einen offiziellen Besuch Israels, bevor seine Amtszeit als Präsident abläuft.
Israel dürfe sich nicht irre führen lassen
Israels Minister für strategische Angelegenheiten, Avigdor Lieberman, warnt Israel davor, sich zur Ruhe zu setzen, nur weil ein erst jetzt bekannt gewordener amerikanischer Geheimdienst-Bericht aus dem Jahr 2003 aussagt, dass der Iran sein Atomprogramm gestoppt habe. „Wir müssen auf der Hut sein, denn wir wissen nicht, wann der Iran uns mit einer Atombombe überraschen wird.“
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Die Dattel ist eine der 7 Früchte des Heiligen Landes. In 5. Mose 8,8 wird sie mit dem hebräischen Begriff „Dwasch" (Honig) umschrieben. Getrocknete Datteln, gefüllt mit Mandeln, Haselnüssen und Walnüssen, Inhalt: ca. 200 g
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Verstärktes Vorgehen gegen Menschenhandel
Israels Regierung beschloss, in verstärktem Maße gegen den Menschenhandel vorzugehen. Ab 2008 sollen alle Personen und Organisationen, die sich am Kampf gegen den Menschenhandel beteiligen, bei einer jährlichen staatlichen Ehrungszeremonie gewürdigt werden. Für verschiedene Projekte und Maßnahmen auf diesem Gebiet wurde von der Regierung eine Summe von 4,2 Mio. Schekel (800.000 Euro) bereitgestellt. Ministerpräsident Olmert betonte gegenüber dem Kabinett, dass Israel aufgrund der entschiedenen Schritte der Regierung inzwischen nicht mehr auf der internationalen Liste von Ländern steht, die für Menschenhandel berüchtigt sind.
Gesetz zur Einschränkung von Abtreibungen
Der Knessetabgeordnete der Schass-Partei, Nissim Zeev, legte einen Gesetzesvorschlag vor, dementsprechend das Abbrechen der Schwangerschaft nach der 22. Woche verboten ist. Eine Abtreibung nach dieser Zeit stelle bereits Mord dar und dürfte nur dann genehmigt werden, wenn das Leben der Mutter in Gefahr stehe und dies zudem durch zwei Ärzte beglaubigt wurde. Sollte dieses Gesetz angenommen werden, würde dies einen Umsturz auf diesem Gebiet darstellen. „Im Alter von 22 Wochen ist der Embryo am Leben und eine Abtreibung nach diesem Datum ist purer Mord. Die Behauptung, dass eine Einschränkung von Abtreibungen der Freiheit der Frau und dem Anrecht auf ihren Körper entgegensteht, ist unbegründet und wir sind daran interessiert, Leben zu spenden und nicht zu beenden“, so Zeev.
Islamischer Dschihad stellt Selbstmordtruppe auf
Abu Ahmad, der Sprecher des militärischen Arms der palästinensischen Terrororganisation des Islamischen Dschihad, gab bekannt, dass seine Organisation eine Truppe von Selbstmordattentätern aufstelle. „Für den Fall, dass Israel in den Gaza-Streifen einmarschiert, stellen wir eine Einheit von 70 Jungen und Mädchen zusammen, die bereit sind, Selbstmordanschläge auszuführen.“ Auch drohte Ahmad damit, ins israelische Hinterland Raketen abzuschießen. Es sei dem Islamischen Dschihad gelungen, Kurzstreckenraketen, ähnlich der Katjuschas, zu entwickeln und zudem befinde sich im Besitz der Organisation eine weitere Anzahl von Raketen, die bis ins Stadtzentrum von Aschkelon gelangen könnten.
Gebeine von Enkel Herzls nach Jerusalem
Die Gebeine von Stephen Theodor Norman, dem einzigen Enkelsohn von Theodor Herzl, wurden gestern nach einer Zeremonie aus den USA nach Israel überführt. Morgen sollen sie auf dem Herzlberg neben dem Grab Herzls in Jerusalem beigesetzt werden. Nachdem er erfahren hatte, dass seine Eltern Trude und Richard Neumann in Theresienstadt von den Nazis ermordet worden waren, hatte er sich im Alter von 27 Jahren das Leben genommen.
Christen verlassen Bethlehem
Seit Bethlehem gemäß dem Oslo-Abkommen unter palästinensischer Verwaltung steht, verlassen immer mehr Christen die Geburtstadt Jesu, so dass von den 30.000 Bürgern Bethlehems nur noch 20 % Christen sind, dementsprechend sieht auch das Weihnachtsfest dort aus. Früher waren über die Hälfte der Bürger in Bethlehem Christen, nun wird das Bild von Bethlehem zu 80 % von Moslems bestimmt.
Heute Abend beginnt das Chanukka-Fest
Weil morgen der 1. Chanukka-Tag ist, wird heute Abend das erste von den acht Chanukka-Lichtern entzündet, denn im Judentum fängt der neue Tag schon am Abend an. Chanukka erzählt vom Sieg der Makkabäer und wie sie den von den Syro-Griechen entweihten Tempel 165 v. Chr. neu einweihten, denn Chanukka heißt Einweihung. Auch Jesus nahm laut Johannes 10,22 an dem jährlichen Tempelweihefest teil.
Das Wetter
In Jerusalem werden heute bis zu 16 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 21 Grad, in Tiberias 22, am Toten Meer 24 und in Eilat bis zu 25 Grad.
Wir wünschen Ihnen aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels, einen gesegneten Tag und unserem jüdischen Lesern ein fröhliches Chanukkafest. Der derzeitige Wasserspiegel des Sees Genezareth liegt bei – 212,64 m unter dem Meeresspiegel (Tendenz sinkend) – der ideale Wasserstand beträgt -208,80 Meter unter dem Meeresspiegel.
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Mit einem freundlichen Schalom aus Jerusalem, Ihr nai-israel heute Redaktionsteam.
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