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Keine Anklage wegen Bankdeal
Israels Polizei gab gestern abend bekannt, die Untersuchung gegen die Involvierung von Ministerpräsident Ehud Olmert in den Fall des Verkaufs der Bank Leumi zu beenden. Es sei nicht genügend Beweismaterial vorhanden, um ein Verfahren diesbezüglich gegen ihn zu beginnen. Entgegen Gerüchten, dass einige Mitglieder des Untersuchungsteams meinten, dass doch genug Beweismaterial gegen Olmert vorliege, war die Polizei darauf bedacht eine einheitliche Front zu zeigen, um ihr Untersuchungsergebnis zu untermauern.
Russische nukleare Brennstäbe nach Iran
Russlands Außenminister Sergej Lawrow teilte Verteidigungsminister Ehud Barak während ihres Treffens in Washington mit, dass sein Land nukleare Brennstäbe für den iranischen Atomreaktor in Busher liefern wird. Dies steht jedoch im Widerspruch der Worte von Russlands Präsident Wladimir Putin, der gegenüber Ministerpräsident Olmert versichert hatte, dass sein Land kein nukleares Brennmaterial an Iran liefern würde. Seit langem befürchtet Israel, dass diese Brennstäbe zur Erzeugung von Plutonium missbraucht werden könnten und damit das iranische Atomprogramm vorantreiben werden.
Teures Wohnen in Tel Aviv
Eine Studie des Global Property Guide ergab, dass die Wohnungspreise in der Mittelmeermetropole Tel Aviv die höchsten des gesamten Nahen Ostens seien. Der Preis für einen Quadratmeter liegt bei 5000 Dollar, danach folgen Dubai mit 4000 Dollar und Tunis mit 2000 Dollar. In Kairo sei es am billigsten eine Wohnung zu kaufen, wo ein Quadratmeter nur 400 Dollar kostet. Die große Nachfrage und ein Mangel an Wohnraum haben in Tel Aviv zu steigenden Mieten geführt. Wohnungsinhaber haben die Dollar-Mietpreise erhöht, um den Fall des Dollar-Shekel-Wechselkurse aufzufangen, und Wohnungen aufgeteilt, um die Rendite in die Höhe zu treiben.
Abbas: Fatah und Hamas gemeinsam gegen Israel
Kaum hat Palästinenserpräsident Mahmud Abbas auf der Nahostkonferenz in Annapolis bekundet, dass sein Palästinenserstaat im Frieden an der Seite Israels leben will, erklärte er nun, dass seine Fatah-Palästinenser an der Seite der radikalen Hamas-Palästinenser kämpfen werden, um einen Angriff Israels gegen Hamas-Terroristen im Gazastreifen abzuwehren. So erklärte Abbas: „Wir werden zusammen mit Hamas gegen Israel kämpfen“.
Wasserpreise sollen steigen
Ab 1. Januar 2008 sollen in Israel die Wasserpreise steigen, um den Israelis das Wassersparen beizubringen. Wasser für Privathaushalte soll um 11 % und das Wasser für die Industrie um 17 % steigen. Durch die Bevölkerungszunahme wird immer mehr Wasser gebraucht, aber die Wasserressourcen wachsen nicht mit.
Schabbat-Lesung
„Wajeshew – Und er ließ sich nieder“, 1. Mose 37,1 bis 40,23 Haftara-Prophetenlesung: Amos 2,6 3,8
Das Wetter
In Jerusalem werden heute bis zu 20 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 24 Grad, in Tiberias 24, am Toten Meer 26 und in Eilat bis zu 25 Grad.
Wir wünschen Ihnen aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels, einen gesegneten Tag, ein erholsames Wochenende sowie Schabbat Schalom. Der derzeitige Wasserspiegel des Sees Genezareth liegt bei – 212,64 m unter dem Meeresspiegel (Tendenz sinkend) – der ideale Wasserstand beträgt -208,80 Meter unter dem Meeresspiegel.
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60. Jahrestag der UNO-Abstimmung zur Gründung Israels
Heute vor 60 Jahren, am 29. November 1947, stimmten von den damals 57 UNO-Mitgliedstaaten 33 für die Gründung eines Judenstaates Israel in ihrer biblischen Heimat, 13 stimmten dagegen, 10 enthielten sich der Stimme und ein UNO-Mitglied war abwesend, so wurde der Staat Israel völkerrechtlich legal gegründet. Die Enkelkinder der damaligen UNO-Botschafter aus den Südamerikanischen Staaten Urugay, Brasilien und Peru, die dafür stimmten, wurden in vom israelischen Außenminister eingeladen, um Israel kennenzulernen. Sie besuchten unter anderem Jerusalem, das Tote Meer, Tel Aviv und Aschkelon und nahmen an Gedenkzeremonien für diese Abstimmung teil.
Olmert sagte Palästinensern Staat zu
Auf der Nahostkonferenz in Annapolis hat der für den 12. Dezember angesetzte Beginn der Friedensverhandlungen bereits gestern Nachmittag begonnen. Israels Ministerpräsident Olmert sagte den Palästinensern einen eigenen Staat zu, betonte jedoch, dass er nicht bereit sei über den Tempelplatz zu verhandeln, und wenn die palästinensischen Flüchtlinge zurückkehren wollen, dann steht ihnen nur das Gebiet des zukünftigen Palästinenserstaates zur Verfügung. Palästinenserpräsident Abbas dagegen fordert, dass Israel alle 1967 eroberten Gebiete zurückgibt inkl. die Golanhöhen und Jerusalems Altstadt, denn Jerusalem soll die Hauptstadt des Palästinenserstaates werden. Abbas erwähnte jedoch in seiner offiziellen Erklärung mit keiner Silbe, dass Israel ein Staat mit sicheren Grenzen ohne Terror sein soll.
Vatikankardinal: Palästinenser haben Recht auf Rückkehr in ihre Heimat
Ein ranghoher Kardinal aus dem Vatikan erklärte gestern, dass alle palästinensischen Flüchtlinge das Recht hätten, in ihr Heimatland zurückzugehen. Kurienkardinal Renato Martino, der Präsident des Päpstlichen Rates der Seelsorge für Migranten und Reisende kommentierte in Bezug auf die Friedenskonferenz in Annapolis, „Palästinensische Flüchtlinge haben, so wie alle anderen Flüchtlinge auch, das Recht, in ihre Heimat zurückzukehren.“ Allerdings machte er keine spezifischen Angaben darüber, ob er nur die Rückkehr in einen zukünftigen palästinensischen Staat meinte, oder auch die Rückkehr in Gebiete des heutigen Israels. Es gibt circa 4,5 Millionen palästinensische Flüchtlinge, die in Flüchtlingscamps in Syrien, Libanon, Jordanien, aber auch in der so genannten Westbank und im Gazastreifen leben.
Israelische Armee über Lage in Gaza besorgt
 Wie die israelische Tageszeitung Maariv berichtete, spitzt sich die Sicherheitslage im Gazastreifen weiter zu. Wenige Stunden nach Ende der Annapolis-Konferenz traf Generalstabschef Gabi Ashkenazi zu einem Truppenbesuch bei der Gaza-Division der israelischen Armee ein, um sich ein Bild von der Situation vor Ort zu machen. Während seines Besuches wurde er Zeuge des Abschusses von Mörsergranaten und Kassam-Raketen aus dem Gazastreifen. „Wir haben dem Generalstabschef erklärt, dass es sich um einen tagtäglichen Krieg handelt“, berichtete ein Offizier der Gaza-Division. „Terroristen können bis auf 50 Meter an den Sicherheitszaun herankommen, und frei auf die Truppen schießen. Es ist hier inzwischen schlimmer als im Libanon.“
Ahmadinedschad: Israel wird untergehen
„Ein Bestehen des zionistischen Regimes ist nicht möglich“, hat der iranische Präsident gestern, wie auf der iranischen Regierungswebseite verbreitet wird, erklärt: „Verfall liegt in der Natur dieses Regimes, da es auf Aggression, Lügen und Verbrechen aufgebaut ist.“ In seiner Rede, die gegen die Friedenskonferenz in Annapolis gerichtet war, die er als „bereits gescheitert und totgeboren“ bezeichnete, sagte er zudem, der Konferenz würden die Eckpfeiler effektiver politischer Arbeit fehlen. Durch die Teilnahme Saudi-Arabiens und des eigentlich mit Iran verbündeten Syriens an der Konferenz ist Iran, da sind sich die meisten Politiker einig, weiter isoliert worden.
Neuer Dokumentarfilm über Ariel Scharon
 Ein neuer Dokumentarfilm des israelischen Regisseurs Dror Moreh zeigt erstmals die Gründe auf, weshalb der ehemalige Ministerpräsident Ariel Scharon zu der Entscheidung kam, aus dem Gazastreifen abzuziehen und die dortigen jüdischen Siedlungen zu zerstören. Bereits zu Beginn des Jahres 2001 hatte Scharon mit seinem Amtsantritt diese Absicht gehegt und in geschlossenen politischen Kreisen darüber gesprochen. Zu den Personen dieses engen Kreises gehören Ehud Barak, Ehud Olmert, Zippi Livni, Avi Dichter und Jossi Beilin. Peres bezeugte im Film die Absicht Scharons im Gazastreifen einen palästinensischen Staat errichten zu wollen, diesbezüglich hatte Scharon auch Peres einen Brief geschrieben. Der erste Teil dieses Films wird am Samstagabend um 21.00 Uhr im zweiten Kanal des isarelischen Fernsehens gezeigt werden, der zweite Teil am darauffolgenden Samstagabend.
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„Herbststurm“ gegen Israel
Im Gazastreifen verfolgen die palästinensischen Terrororganisationen die Annapolis-Konferenz mit Drohungen, die Raketenangriffe auf Israel zu verstärken. Das palästinensische „Volkswiderstandskomitee“ kündigte bereits einen Anstieg von Raketenangriffen gegen den nördlichen Negev an, der von ihnen als „Herbststurm“ kodiert wurde. Abu Abir, ein Sprecher des Volkswiderstandskomitees meinte, dass diese Konferenz als Herbstkonferenz bezeichnet worden ist, und wie im Herbst die Blätter von den Bäumen fallen, werden auch die Raketen auf Israel fallen. „Unser Raketenbeschuss, der mit Raketen auf Sderot und den Kibbuz Nahal Os begann, ist die Sprache, die unsere Botschaft übermitteln soll, denn wir sind gegen die Absicht der Konferenz, die Rechte der Palästinenser an Israel zu verschachern“, so Abu Abir. „Niemand habe das Recht auch nur einen Finger breit palästinensischen Landes aufzugeben, genausowenig wie das Recht auf Rückkehr. Wir werden Israel niemals anerkennen.“
Olmert rief zur Eröffnung von Verbindungsbüros auf
Ministerpräsident Ehud Olmert rief die Vertreter der so genannten gemäßigten arabischen Staaten, die an der Annapolis-Konferenz teilnehmen, auf, in ihren Regierungen die Einladung zur Eröffnung von Verbindungsbüros in Israel zu propagieren. In seinem Hotel in Washington traf Olmert mit dem Generalsekretär der UNO, Ban Ki-Moon zusammen und sagte diesem gegenüber, dass die moslemischen Staaten durch die Teilnahme an der Konferenz zeigen, dass sie den Friedensprozess zwischen Israel und den Palästinensern unterstützen. Zwar würden diese Staaten keine sofortige Normalisierung der Beziehungen zu Israel bekanntgeben, jedoch würde die Eröffnung von Verbindungsbüros ein erster Schritt dahin sein.
Verhandlungsbeginn schon im Dezember
Gleich zu Beginn der Nahostkonferenz in Annapolis wurde verkündet, dass die Friedensverhandlungen zwischen Israel und den Palästinensern schon am 12. Dezember beginnen sollen, damit bis Ende des Jahres 2008 ein Friedensvertrag erreicht wird. Ministerpräsident Olmert sagte zu Palästinenserpräsident Abbas: „Wir starten gemeinsam und werden gemeinsam ankommen!“ Dass unter den 50 Konferenzteilnehmern auch arabische Staaten wie Syrien und Saudi-Arabien sind, enttäuscht den Iran und die Hamas-Palästinenser, denn sie stehen nun in der arabischen Welt isoliert da, was jedoch für die freie Welt eine Gefahr bedeutet, denn Hamas könnte nun durch Terroranschläge wieder auf sich aufmerksam machen.
Evangelikale Christen gegen die Teilung Israels und Jerusalems
Führende evangelikale Christen erklärten in Jerusalem, dass die Teilung Jerusalems gegen den Willen Gottes und daher für sie unakzeptabel sei. Ebenso fürchten sich viele Araber vor einer Teilung des Landes und Jerusalems, weil sie dann ganz unter einem Hamas- oder Fatah-Regime leben müssen, und beantragen daher jetzt die israelische Staatsbürgerschaft, um nach einem Zweistaatenabkommen nicht von Israel getrennt zu werden, denn US-Präsident Bush sprach sich in seiner Eröffnungsrede klar für eine Teilung des Landes in zwei Staaten aus. In Jerusalem beteten gestern an der Klagemauer mehr als 150.000 Juden für ein Scheitern der Annapolis-Konferenz, weil ihrer Meinung nach dort nur Israels- und Jerusalems Teilung gefordert wird, was nicht im Sinne Gottes ist.
Gesetz zur Gründung der Nationalbibliothek verabschiedet
Vor zwei Tagen wurde in der Knesset das Gesetz zur Gründung einer Nationalbibliothek verabschiedet. Dies wurde von der Hebräischen Universität Jerusalem begrüßt, denn entsprechend des Gesetzes soll die gegenwärtige Jüdische National- und Universitätsbibliothek, die sich auf dem Kampus der Uni in Givat Ram befindet, in die neue Bibliothek überführt werden. Innerhalb von fünf Jahren soll der Bau des neuen Gebäudes, das technologisch auf dem neuesten Stand sein soll, abgeschlossen sein. In den darauffolgenden drei Jahren wird diese Bibliothek weiterhin ein Teil der Universität sein, dann jedoch zu einer eigenen Körperschaft werden. Schon seit langer Zeit fungiert die die Jüdische National- und Universitätsbibliothek de facto als Nationalbibliothek, jedoch wurde sie bisher von keiner der israelischen Regierungen als solche erklärt. Der Präsident der Hebräischen Universität, Prof. Menachem Megidor lobte die Verabschiedung des Gesetzes und sagte, dass nach mehr als 80 Jahren, seitdem die Uni sich als alleiniger Inhaber der Nationalbibliothek sah, die neue Partnerschaft mit der Regierung positiv bewertet wird.
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Rekordzahl an Kranichen gezählt
Eine vor kurzem vorgenommene Zählung der Kraniche die Israel überfliegen ergab an einem einzigen Tag 41.600 Vögel, ein Anstieg von 30 % gegenüber dem Rekord des Vorjahres. Diese Vögel sind bekannte Gäste am Hula-See und durchschnittlich fanden sich bisher 10.000 bis 30.000 pro Tag ein. Nicht zuletzt dank der Tätigkeiten des Jüdischen Nationalfonds (KKL-JNF) ist das Hule-Tal inzwischen zu einem der weltweit bevorzugten Orte zur Vogelbeobachtung geworden. Die Kraniche passieren das Hula-Tal auf ihrer Wanderung von Europa nach Afrika und zurück.
Israels Kreditwürdigkeit höher gestuft
Nach dem internationalen Kreditranking, erstellt von drei der weltweit führenden Bonitätseinstufungsfirmen, Moody’s Investors Service, Standard & Poor sowie Fitch, wird Israels Kreditwürdigkeit Anfang 2008 zum ersten Mal seit 13 Jahren höher gestuft werden. Dabei haben die Firmen Standard & Poor und Fitch das israelische Finanzministerium und die Bank of Israel auf den bevorstehenden Schritt hingewiesen, der Israels internationale Kreditwürdigkeit von -A auf A aufwerten wird. Finanzexperten fassen die Entscheidung der drei Unternehmen hinsichtlich der Kreditwürdigkeit Israels als Hinweis auf die finanzielle Stabilität und Solidität des Landes auf. Die Verbesserung im Kreditranking wird begründet mit der schnellen Erholung der israelischen Wirtschaft nach dem Libanonkrieg im Sommer 2006, niedrigeren Inflationsraten, anhaltendem Wirtschaftswachstum sowie dem Rückgang der Arbeitslosenrate während der letzten vier Jahre.
Ahmadinedschad verurteilte arabische Konferenzteilnehmer
Noch vor Beginn der derzeitigen Annapolis-Konferenz hat der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad die Teilnehmenden so genannten gemäßigten arabischen Staaten verurteilt. "Diese Friedenskonferenz nützt der unterdrückten palästinensischen Nation nichts. Sie dient nur der Untertsützung der zionistischen Besatzer", so Ahmadinedschad in der staatlichen iranischen Presse. "Die Teilnahme an der Konferenz ist ein Zeichen von mangelhafter Intelligenz einiger so genannter Politiker. Ich bedauere, dass einige Nachbarstaaten um uns herum planen, an der Konferenz teilzunehmen, die wie die früheren ohne jeden Nutzen sein wird."
Tausende Demonstrierten gegen Annapolis
In Jerusalem demonstrierten gestern Abend in Jerusalem Tausende Israelis und forderten, dass Olmert und seine Gesandschaft gegenüber den Palästinensern keine Zugeständnisse macht, die Israels Sicherheit gefährden und weitere Landabgabe an die Palästinenser mit sich bringen könnten. Außerdem fand vorher an der Klagemauer ein Massengebet statt, an dem etwa 20.000 Menschen teilnahmen, um gegen die Annapolis-Konferenz beten. Der Knessetabgeordnete Efi Eitam meinte, dass der Zug nach Annapolis ein Zug sei, der im Rückwärtsgang Israel wieder in die Zeit der schweren Selbstmordterroranschläge zurückbringe.
Gespräch Olmert-Bush
Ministerpräsident Ehud Olmert machte bei seinem Gespräch mit US-Präsident George W. Bush klar, dass eine Zweistaatenlösung nur dann möglich sei, wenn die Palästinenser, mit denen Israel in Annapolis an einem Tisch sitzt, auch den Gazastreifen kontrollieren und der Gazastreifen nicht mehr wie bisher von Hamas-Palästinensern regiert wird. Die Nahostkonferenz, an der 50 Länder teilnehmen, wurde gestern Abend mit einem Staatsdinner eröffnet. In Gaza erklärten Hamas-Palästinenser die Nahostkonferenz für null und nichtig.
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Auf Hebräisch: "Osi WeSimrat Jah WaJeHi Li Lischua" Der HERR ist meine Stärke und mein Lobgesang und ist mein Heil. Das ist mein Gott, ich will ihn preisen, er ist meines Vaters Gott, ich will ihn erheben. (Exodus 15:2) 925er Sterling Silber,
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Netanjahu: Staatsführung ist mit Blindheit geschlagen
Oppositionsführer Benjamin Netanjahu meinte dass die jetzige Regierung schwach sei und bereits auf dem Weg nach Annapolis überflüssige Zugeständnisse gemacht habe. Darunter fallen die Freilassung von palästinensischen Terroristen und die Einfuhrerlaubnis für Schützenpanzerwagen aus Russland für die PA. "Wenn es schon so anfängt, worauf kann dann noch bestanden werden? Das Problem ist, dass die Führung Israels mit Blindheit betreffs der Sicherheit des Landes geschlagen ist. Um einen Frieden zu erreichen ist eine standfeste Regierung nötig, die auf Sicherheit den Finger legt und nicht nachgibt, was man von den Vertretern in Annapolis, Olmert, Livni und Barak, nicht sagen kann."
Golan-Höhen soll ins Gespräch kommen
US-Präsident Geoge W. Bush erklärte, dass er persönlich dazu verpflichtet sei, dass als Endergebnis der Morgen beginnenden Nahostkonferenz in Annapolis, USA, eine Zweistaatenlösung erreicht wird. Dementsprechend soll ein demokratischer Palästinenserstaat an der Seite eines sicheren Israel koexistieren. Israel ist bereit, um des Friedens willen einen hohen Preis zu zahlen, die Palästinenser dagegen haben bisher keine notwendigen Schritte in Richtung Frieden unternommen. Israels Außenministerin Tzipi Livni wehrt sich gegen das Vorhaben der USA, nur um Syrien an den Verhandlungstisch zu bekommen, auf dieser Nahostkonferenz auch die Golanhöhen ins Gespräch kommen sollen.
Palästinensischer Journalist entführt
Ein palästinensischer Journalist, der für die unabhängige Bethlehemer Nachrichtenagentur "Maan" arbeitet, wurde am Samstag Abend von fünf bewaffneten und maskierten Männern entführt und erst nach 11 Stunden freigelassen. Hafez Asakreh, der als Editor in der Nachrichtenagentur angestellt ist, war auf dem Weg zur Arbeit, als er von den bewaffneten Männern in ein Auto gedrängt und an einen unbekannten Ort gebracht wurde. Der Chefredakteur von Maan sagte, die Kidnapper hätten gefordert, dass etliche Artikel, die mit der Sicherheit und mit politischen Affairen innerhalb der palästinensischen Autonomiebehörde (PA) zu tun hätten, veröffentlicht werden müssten. „Sie wollten, dass wir unzutreffende Geschichten veröffentlichen“, erklärte er. „Sie wollten andere palästinensische Interessengruppen und die PA gegen uns aufbringen.“ Der palästinensische Journalistenverband verurteilte die Entführung Asakrehs, der unverletzt freigelassen wurde, scharf.
Verhandlungen im Lehrerstreik in der Sackgasse
Ein fast sechs Stunden dauerndes Meeting zwischen Vertretern der Regierung und den Oberstufenlehrer des Landes, die sich nach wie vor im Streik befinden, verlief gestern ergebnislos. Das Finanzministerium und das Bildungsministerium veröffentlichten nach dem Treffen eine tadelnde Erklärung gegen die Organisation der Oberstufenlehrer und ihren Vorsitzenden, Ran Erez, in der es u.a. hieß, die Lehrerorganisation habe die Gelegenheit verstreichen lassen, eine geringere Schülerzahl in den Klassen und weniger Lehrstunden zu erhalten. Ran Erez habe zudem die Offerte des Histadrut-Gewerkschaftsführers Ofer Eini ausgeschlagen, der angeboten hatte, die Krise zu lösen, so kritisierten die Ministerien. Die Lehrerorganisation hielt dagegen, dass die Verhandlungen von Seiten der Ministerien nicht konkretisiert worden seien, sondern nur wage Versprechungen gemacht wurden, wie etwa: “Wir werden es uns überlegen, wir werden das beobachten”. Man wolle eine von Grund auf neue Reform, verlangen die Lehrer.
Das Wetter
In Jerusalem werden heute bis zu 16 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 22 Grad, in Tiberias 23, am Toten Meer 24 und in Eilat bis zu 25 Grad.
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Mörsergranaten beschädigten Beobachtungsstation neben Gaza
Durch eine Welle von Mörsergranaten, die neben einem der Orte in der Nähe des Grenzzaunes zum Gazastreifen niedergingen, wurde eine Beobachtungsstation des israelischen Militärs, die einen Zeppelin mit Kameras nutzt, beschädigt. Der Ballon selber erlitt keine Schäden, jedoch die Betriebsstation muss repariert werden, weshalb der Ballon jetzt zeitweise nicht in Betrieb ist. Verteidigungsminister Barak befahl eine erhöhte Alarmbereitschaft des Militärs vor der Annapolis-Konferenz, weil die palästinensischen Terrororganisationen versuchen wollen, deren Verlauf zu stören.
Goldfarbener Stoffstreifen gegen Teilung Jerusalems
An den Jerusalemer Kreuzungen wurden heute goldfarbene Stoffstreifen an die Fahrer verteilt, die als Zeichen gegen die Teilung Jerusalems dienen sollen. Insgesamt sollen eine halbe Million dieser Stoffstreifen verteilt werden. Sie sind Teil der Kampagne der „One-Israel“-Organisation Nathan Scharanskys, die diese Woche in Jerusalem anlaufen soll. Die Kampagne läuft unter dem Titel „Vor allem Jerusalem“ und es wurden einige Millionen Dollar darin investiert.
Jüdisches Mädchen von Arabern vergewaltigt
Eine Gruppe junger israelischer Araber vergewaltigten vor einigen Tagen ein jüdisches Mädchen an einem Strand von Netanja. Die Polizei gab diese Meldung heute frei. Die zwei Mädchen seien entwas angetrunken gewesen und konnten sich den Annäherungsversuchen der Araber nicht erwehren und stiegen in deren Wagen ein. Eines der Mädchen konnte am Strand weglaufen oder sich einer Vergewaltigung entziehen, während das andere Mädchen verprügelt und mehrmals vergewaltigt wurde. Dabei nannten die Vergewaltiger das Mädchen eine dreckige Jüdin. Die sechs jungen Männer wurden verhaftet und einer gab seine Beteiligung an der Tat zu, nachdem DNA-Beweismaterial ihn überführte.
Jerry Seinfeld in Israel
Der amerikanisch-jüdische Schauspieler Jerry Seinfeld besucht derzeit Israel. Er war unter anderem an der Klagemauer und wurde von Staatspräsident Schimon Peres und auch Ministerpräsident Ehud Olmert empfangen. Peres überreichte Seinfeld eine Flasche exquisiten israelischen Weines und lud ihn zu den offiziellen Feierlichkeiten anläßlich des 60. Unabhängigkeitstages Israels ein. Von Olmert erhielt der Künstler ein Bild von dem Kibbuz Sa´ar, wo er vor 30 Jahren als Volontär gearbeitet hatte. Der Komödiant wirbt im Land wo Milch und Honig fließt für den neuen Animationsfilm der Dreamworks Studios, „Bienen-Film“, den er selbst geschrieben und auch die Regie geführt hatte.
Weiteres Erdbeben Freitagnacht
In der Nacht von Freitag auf Samstag, kurz nach Mitternacht, wurde Israel erneut von einem leichten Erdbeben geschüttelt. Es hatte eine Stärke von 4,1 auf der Richterskala und das Epizentrum befand sich dieses Mal ungewöhnlicherweise in der Scharon-Ebene. Dieses Gebiet wurde bisher als nicht seismologisch tätig eingestuft. Letzte Woche wurden zwei leichte Erdbeben in einem Abstand von etwa zehn Minuten registriert, deren Epizentrum jedoch an der syrisch-afrikanischen Platte im nördlichen Toten Meer zu finden war. Israels Rettungsdienste sind jedoch nicht auf ein schweres Erdbeben vorbereitet und haben auch nicht die notwendige Ausrüstung, wie aus einer Untersuchung der Abteilung für Einwohnerangelegenheiten in der Heimatfront des Militärs hervorging.
Hamas wird Auskommen von Annapolis nicht anerkennen
Am Dienstag findet in den USA, in Annapolis, die umstrittene Nahostkonferenz statt zu der die amerikanische Regierung die Vertreter von 40 Nationen eingeladen hat. Unter den eingeladenen Arabern besteht noch Unschlüssigkeit, ob sie kommen, denn sie wollen nicht nur zum Händeschütteln dort sein. Israels Regierungschef Olmert ist bereits am Samstag nach Washington geflogen, denn er hofft, dass in Annapolis sich nicht nur Israel und die Palästinenser näher kommen, sondern auch Israel zu Syrien Verbindung aufnehmen kann. Hamas-Palästinenser wollen jedoch durch Terroranschläge darauf aufmerksam machen, dass auch wenn Israel mit den Fatah-Palästinensern zu einem Friedensabkommen kommt, dies eine Münze ohne Wert sei, weil Hamas-Palästinenser solch ein Abkommen nicht anerkennen werden.
Das Wetter
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Auf dem Weg nach Annapolis
In Israel spricht man schon vom Tag nach dem Gipfeltreffen in Annapolis (USA). Morgen wird sich Ehud Olmert, Israels Premierminister, zusammen mit Außenministerin Tzippi Livni auf den Weg in die US-amerikanische Hauptstadt machen. Ehud Barak, der Verteidigungsminister, wird sich kurz danach anschliessen. Olmert wird wahrscheinlich – wie immer – seine Zufriedenheit zeigen und Barak muss sich eintscheiden, ob er ein Friedensmacher auf der linksorientierten Seite darstellt oder sich den skeptischen Rechtorientierten zugesellt, die die Sicherheitsgefahren voraussieht.
Unter den Palästinensern kursiert die Meinung, sollte Palästinenserpräsident Abbas bei der Nahostkonferenz in Annapolis für die Palästinenser keinen klaren Sieg erreichen, dann sei Abbas ein toter Mann, denn dann würden die Hamas-Palästinenser auch in der sogenannten Westbank die Macht übernehmen und Rache an ihm nehmen, weil er überhaupt mit Israel verhandelt hat. Und Israels Geheimdienste meinen, dass Abbas politisch zu schwach ist, um die Beschlüsse der Nahostkonferenz hinterher in die Praxis umsetzen zu können.
IDF-Offizier wird der Spionage verdächtigt
IDF- Psychiater Major Dr. David Shamir, 45, aus Givataim, wurde heute morgen vom israelischen internen Geheimdienst Schin-Bet festgenommen, da es Grund zur Annahme gibt, er spioniere für den Feind.
Shamir hatte die Absicht, klassifizierte Geheiminformationen an fremde Geheimagenten, darunter an den Iran, zu überliefern. Letztendlich wurden jedoch keine Informationen, die dem Staat Israel schaden, weitergegeben.
Während seines Reservedienstes in der israelischen Armee hatte Dr. Shamir Zugriff auf Pläne u.a. von Notfallprogrammen der Sanitätstruppen der Armee und die genaue Lokalisierung der Sanitätstruppen sowie die Pläne der Bürgerevakuierung während eines Raketenangriffs.
Kontakte zu ausländischen Agenten wurden von ihm durch das Internet zum Außenministerium Irans gepflegt, wie auch Faxe von seinem Zuhause im August 2007 direkt ans iranische Konsulat in London. Ferner wandte er sich auch an die A-Zahar Universität im Gazastreifen, die unter der Kontrolle der Hamas ist, um dort „sich ihren Kampf gegen Israel anzuschliessen“ und behilflich zusein.
Deutschland will helfen
Der deutsche Außenminister Steinbrück erklärte gestern in Jerusalem, dass Deutschland keine neuen generellen Zugeständnisse finanzieller Art machen wird, wie es vom Verband der Holocaustopfer gefordert wird, sondern Deutschland wird dafür in Armut geratenen Holocaustopfern direkt helfen.
Israel wird immer religiöser
Immer mehr Juden in Israel bezeichnen sich als religiös und nicht als säkular. War früher der Trend weg vom Glauben, so wendet sich in letzter Zeit die Meinung hin zum Glauben und damit zu einer religiös-orthodoxen Praxis, so dass heute 39 % der unter 40-Jährigen sich zu den gläubigen Juden in Israel zählen.
Größte Israelfahne aus den Philippinen
Eine philippinische Geschäftfrau hat die größte israelische Flagge gestiftet, um damit die Freundschaft des philippinischen Volkes zum Judenstaat Israel zu bekunden. Die Flagge ist 200 Meter lang und 100 Meter breit und wird damit als größte Fahne der Welt ins Buch der Weltrekorde eingehen. Sie soll auf Massada gehisst werden. Mehr darüber im nächsten ISRAEL HEUTE-Magazin!
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Sport
Gestern Abend spielte der Verein Maccabi Tel Aviv in seinem Heimatstadion gegen Cibona Zagreb. Das Spiel endete mit 80:74 Punkten für Maccabi. Während des Spiels war die israelische Mannschaft eine geraume Zeit mit 20 Punkten voraus, was die Spieler von Cibona jedoch wieder aufholten.
Schabbat-Lesung
An diesen Schabbat liest man in den Synagogen die Parascha „Wa’Jischlach – Und er sandte“ aus 1. Mose 32,4- 36,43 und Hosea 11,7 – 12,12.
Das Wetter
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Steinbrück plant keine Verhandlungen wegen Entschädigungsgeldern
Der gerade in Israel befindliche deutsche Finanzminister, Peer Steinbrück, sagte heute, dass er keine Verhandlungen mit der israelischen Regierung über eine Angleichung der Holocaust-Entschädigungsgelder plant. Bei einem Besuch in der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem meinte Steinbrück, dass die israelische Regierung nicht darum gebeten habe, die bereits ein halbes Jahrhundert alte Abmachung wieder auf den Tisch zu bringen. Dennoch will sich Steinbrück mit dem Vorsitzenden des Zentrums der Hilfsorganisationen für Holocaustüberlebende, Noah Flug, in der Residenz des deutschen Botschafters in Israel, zusammentreffen. Flug meinte dazu, um nichts bitten zu wollen, sondern nur dem Minister die Situation der Überlebenden und deren Probleme deutlich erklären. Ein Drittel der israelischen Rentner sind Holocaustüberlebende. Steinbrück traf auch mit seinem israelischen Amtskollegen zusammen.
Schützenpanzer an die PA genehmigt
Ministerpräsident Ehud Olmert genehmigte die Lieferung von 25 Schützenpanzerwagen an die PA aus Russland. Sie sollen den Sicherheitskräften in der so genannten Westbank zur Verfügung gestellt werden. Auch diese Genehmigung fällt unter die Zeichen des Guten Willens gegenüber den Palästinensern. Die israelischen Sicherheitsdienste warnten jedoch davor, dass diese schlussendlich in die Hände der Hamas gelangen könnten. Schon vor zwei Jahren hatte Russland die Lieferung dieser Fahrzeige angeboten, was jedoch nicht realisiert wurde, da die israelische Armee und der Sicherheitsdienst Schin-Beth sich dagegen aussprachen. Außerdem werden sie eine große Zahl von Gewehren und 2 Millionen Patronen erhalten.
Hilfe für Sozialwesen in PA-Gebieten
Sozialminister Jitzchak Herzog legte diese Woche dem Sondergesandten des Nahost-Quartetts, Tony Blair, einen Entwurf vor, in dem Israel seine Hilfe zum Aufbau eines Sozialsystems für die Palästinensergebiete anbietet. Dieses System solle dem Vorbild der israelischen Sozialversicherung ähneln und unter anderem Projekte für gefährdete Jugendliche und behinderte Menschen realisieren. Schon vor Wochen hatte Herzog dies in einem Gespräch mit Blair erwähnt gehabt, und entnahm der Reaktion des ehemaligen britischen Ministerpräsidenten, dass dieser ein starkes Interesse daran habe. Im Sozialministerium hofft man auf die Unterstützung des Vorhabens durch die EU und andere internationale Organisationen.
Programm zur Stärkung Ostjerusalems
Die Jerusalemer Stadtregierung hat ein weitausgelegtes Programm ins Leben gerufen, bei dem es darum gehen soll, die Entwicklung in den Ortschaften Ostjerusalems zu stärken. Das Programm ist ein Teil einer Initiative, Jerusalems Territorium als ganzes zu erhalten. Die geschätzten Kosten belaufen sich auf 200 Millionen Schekel (ca. 51 Mio. Dollar). Konkret sollen unter anderem der Bau von Hotels unterstützt werden sowie die Sicherheit historischer Gebäude und touristischer Anlaufpunkte. Desweiteren dürfen nicht nur Museen und Galerien auf Unterstützung hoffen, sondern auch Einwohner, deren Nachbarschaften renoviert werden sollen. Jerusalems Bürgermeister Uri Lupolianski sprach von einer "stärkeren Bindung zwischen der Ost- und Weststadt", die daraus resultieren soll. "Wir werden eine vereinte und starke Stadt haben, Touristenfreundlich, einfach zu erreichen und finanziell sowie kulturell stark", sagte Lupolianski.
Sprengstofflager ausgehoben
Die ägyptische Polizei hat an der Grenze einen Schmuggeltunnel aufgedeckt, bei dem eine Tonne Sprengstoff versteckt wurde. Auf der Suche nach Schmuggeltunneln nahe dem Gazastreifen entdeckten die Beamten ein unterirdisches Lager, in dem das explosive Material lagerte, und das sich genau hinter einer Schule befand. Erst am Dienstag hatte der ägyptische Präsident Mubarak verkündet, man habe in den letzten acht Monaten 186 Tonnen Sprengstoff gefunden, der in den Gazastreifen geschmuggelt werden sollte.
Immer mehr so genannte Ehrenmorde
Fast 50 palästinensische Frauen wurden schon in diesem Jahr von männlichen Verwandten ermordet, um, wie es heisst, die "Familienehre" nicht zu beschmutzen. Diese Information kommt direkt von palästinensischen Organisationen, die mit dem "Christian Science Monitor" gesprochen haben, der Anfang dieser Woche einen Bericht veröffentlichte, bei dem es um das neuste Opfer ging, einer Palästinenserin, Mutter von vier Kindern, die von zwei Cousins ermordet wurde, weil es Gerüchte gab, sie hätte eine Affaire. Viele der Morde wurden sogar für noch viel geringere "Vergehen" begangen, wie z.B. unzüchtiger Kleidung oder zu freies, unabhängiges Verhalten der moslemischen Frauen. Nach einem alten jordanischen Gesetz, das nach wie vor in den Palästinensergebieten umgesetzt wird, kann den Mördern der Frauen nicht viel passieren. Wenn sie den "Ehrenmord" zugeben, erhalten sie lediglich eine sechsmonatige Freiheitsstrafe.
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Hagel im Libanon brachte Munition zur Explosion
Der erste Hagelsturm wurde im Libanon zumindest in der Gegend von Marj-Ajun als ein Segen aufgefasst, denn er brachte im Gelände befindliche unexplodierte Streubomben zur Explosion. Diese Munition stammt noch von den Kämpfen des zweiten Libanonkrieges. Durch die Explosionen, die durch Walnußgroße Hagelkörner ausgelöst wurden, wurde niemand verletzt, meldete die Nachrichtenagentur National News Agency. Dies wurde auch von der Sprecherin des Minenaktionszentrums der UNO, Dalya Farran bestätigt.
Liberias Präsidentin weilte in Israel
Nach einem dreitägigen offiziellen Besuch in Israel flog die Präsidentin Liberias, Ellen Johnson Sirleaf, gestern wieder in ihre Heimat zurück. In Jerusalem wurde sie von ihrem Amtskollegen Schimon Peres empfangen, mit dem sie gemeinsam nach Sde Boker fuhr, um an der jährlichen Gedenkfeier für David Ben Gurion teilzunehmen. Beim Empfang hatte Peres betont, dass Israel seine politischen Beziehungen zu afrikanischen Staaten nicht aufgeben würde, denn sie hätten viele gemeinsame Interessen. Johnson Sirleaf und ihr Minister für Minen, Eugene Shannon, trafen auch mit dem Vorsitzenden des israelischen Diamanteninstituts, Motti Ganz, zusammen und sie unterzeichneten ein Abkommen dementsprechend Israel sich bereit erklärt, Expertenhilfe für eine ausgiebige Inspektion der liberischen Diamantenindustrie und dessen Potential bereitzustellen.
Kampagne gegen Teilung Jerusalems
Der weltweit als Zionshäftling und Ex-Knessetminister bekannte Natan Sharansky begann eine Volkskampagne gegen den Plan der Regierung, Jerusalem zu teilen und bezichtigt die israelischen Politiker einer akuten Identitätskrise. Diese mehrere Millionen Dollar teure Kampagne wird von der One-Jerusalem-Organisation finanziert. „Vor allem ist Jerusalem die Basis unserer Identität. Das Problem ist, dass viele Menschen hier sich von ihrer Identität lossagen möchten“, so Sharansky. Eine nochmalige Teilung Jerusalems würde sich schwächend auf die Juden weltweit auswirken und die nahende Konferenz könnte strategische Gefahren für die Zukunft mit sich bringen, meinte Sharansky weiter.
Fischer durch Blitzschlag getötet
Sturmwinde, starker Regen und Blitze leiteten gestern den Winter ein. Jedoch ist dabei ein Opfer zu beklagen: der 21-jährige Fischer Amim Subbah aus dem Dorf Sheikh Dannum im Norden Israels. Er war mit seinem Vater und Bruder am Strand Achsiv, kurz vor der libanesischen Grenze, als ihn ein Blitz in die rechte Schulter traf und durch das linke Bein heraustrat. Sanitäter versuchten Wiederbelebung, die jedoch fehlschlug. Solche Todesfälle sind in Israel selten, der letzte war im Jahr 1991 aufgetreten. Auch wurden gestern zwei leichte Erdbeben registriert, die innerhalb von zehn Minuten aufeinander folgten. Das erste Beben hatte eine Stärke von 3.0 auf der Richterskala, das Zweite bereits 4,2. Das Epizentrum befand sich im nördlichen Toten Meer. Die Beben wurden zwischen Haifa und Beerscheva gespürt. Auch in Westjordanien merkte man das Rütteln der Erde. Experten warnen vor einem nahenden schweren Erdbeben. Das letzte schwere Erdbeben war 1927 registriert worden, bei dem 500 Menschen getötet wurden.
Treffen Olmert-Mubarak in Sharm el-Scheikh
Ministerpräsident Olmert traf sich gestern mit dem ägyptischen Präsidenten Hosni Mubarak in Sharm el-Sheikh/Ägypten. Mubarak versicherte Olmert, dass er der am nächsten Dienstag in Annapolis/USA, beginnenden Nahostkonferenz Erfolg wünscht. Die Meinung des ägyptischen Präsidenten über diese Nahostkonferenz ist wichtig, weil Mubarak in der nächsten Woche in Kairo die Konferenz der Arabischen Ligastaaten leitet.
US-Regierung verteilte Einladung zu Annapolis
Die amerikanische Regierung lud erst gestern die Teilnehmer zu der am 29. November in Annapolis stattfindenden Nahostkonferenz ein. Es sind Vertreter aus 40 Ländern und Organisationen eingeladen und als erste erhielten Israel und die Palästinenser die Einladung, die von US-Präsident George W. Bush unterzeichnet ist. Die US-Regierung würde es gern sehen, wenn mehr arabische Staaten ihre Unterstützung für die Konferenz mitteilen würden, wie Saudi Arabien und Syrien. Der Hauptgesprächstag ist am 27. November, wo Gespräche auf der Ebene der Außenminister stattfinden werden. Bush selbst wird ein Treffen mit Olmert und Abbas durchführen
Das Wetter
Es regnet. In Jerusalem werden heute bis zu 15 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 20 Grad, in Tiberias 19, am Toten Meer 24 und in Eilat bis zu 25 Grad.
Wir wünschen Ihnen aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels, einen gesegneten Tag. Der derzeitige Wasserspiegel des Sees Genezareth liegt bei – 212,63 m unter dem Meeresspiegel (Tendenz steigend) – der ideale Wasserstand beträgt -208,80 Meter unter dem Meeresspiegel.
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Zweifel über Annapolis-Konferenz
Je näher die Nahost-Konferenz in Annapolis/USA heranrückt, desto mehr zweifeln beide Seiten, Israel und die Palästinenser, an einem Durchbruch mit einer für beide Seiten akzeptablen Erklärung. An ein verbindliches Abkommen sei erst recht nicht zu denken. Heute findet ein letztes Treffen zwischen Ministerpräsident Olmert und PA-Präsident Abbas vor Annapolis statt, um sich für die Konferenz hin anbzustimmen. In Israel ist das Militär in höchster Alarmbereitschaft, denn man rechnet damit, dass die Gegner der Konferenz – allererst die Hamas – durch Terroranschläge versuchen könnten, diese zu torpedieren. In Nablus wurden sechs gesuchte Terroristen festgenommen.
Israel Liebling der britischen Medien
Nachdem am Samstagabend Israels Nationalmannschaft im Fußball durch das 2:1 gegen Russland dem englischen Team zu einem Aufstieg in die nächste Runde der Qualifizierung für die Euro 2008 verhalf, wurde Israel für einen Tag zum Liebling der britischen Medien. Der Trainer der britischen Nationalmannschaft, Steve McClarens verfolgte das Spiel im Hotel des Teams in Watford. „Dies ist für uns eine fantastische Nachricht. Ich möchte mich beim israelischen Team für ihr professionelles Spiel bedanken, sie bewiesen, was für eine stolze Nation sie haben und es gebührt ihnen Dank“, so McClaren.
Britischer Minister sprach Live im Internet mit Israelis
Der britische Außenminister David Miliband weilte für 24 Stunden in Israel und schaffte es in den engen Zeitplan auch ein Online-Gespräch mit israelischen Surfern unterzubringen. Dies war das erste Mal dass ein Minister aus dem Ausland sich die Zeit nahm, um mit Israelis zu sprechen. Er beantwortete zahlreiche Fragen live. In England wird Miliband als ein großer Aktivist für die neuen Medien eingeschätzt, denn er spricht sich öffentlich für eine Nutzung des Internets zur Kontaktaufnahme mit dem Volk auf und schreibt auch ein eigenes Blog. Miliband sprach mit den Israelis über Annapolis, die Beziehungen zwischen Israel und England, die iranische Bedrohung und andere Themen. Weiter sprach sich der Außenminister für die Nutzung des WEB 2.0 aus, um diese zum Näherbringen zwischen den Nationen und zu diplomatischen Zwecken zu nutzen.
Türkei: Stoppt die Ausgrabungen am Mugrabi-Tor
Im März diesen Jahres besuchte eine türkische Expertendelegation die Ausgrabungen am Mugrabi-Tor, dem Aufgang zum Tempelberg neben der Klagemauer. Jetzt wurde die Auswertung ihres Besuches bekannt. Darin wird ein sofortiger Stopp der Ausgrabungen gefordert, da dabei Artifakte aus verschiedenen moslemischen Perioden zerstört würden. Weiter wird eine Koordinierung der Aktivitäten mit den Palästinensern und der internationalen Gemeinde gefordert. Dies wurde in der türkischen Zeitung A-Zamaan veröffentlicht. Offiziell wurde der Bericht aus politischen und diplomatischen Erwägungen noch nicht an Israel übergeben, obwohl er bereits im Juli fertiggestellt worden war. „Die Arbeit der israelischen Forscher entspricht nicht den internationalen Standarts und diese Ausgrabung beweist, dass Israel daran interessiert ist, islamische Artifakte zu zerstören.“ Das obige vor einigen Tagen gemachte Bild der Webseite zeigt diese Ausgrabungen.
Dichter traf sich mit Innenminister Schäuble
Am Freitag traf Israels Minister für Innere Sicherheit mit dem deutschen Innenminister, Dr. Wolfgang Schäuble. Die beiden einigten sich eine gemeinsame Arbeitsgruppe ins Leben zu rufen, die in vier Monaten einen Plan zur Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Israel ausarbeiten soll. Arbeitsthemen sollen der Kampf gegen den Terror und Kriminalität sein, gegen Verkehrsunfälle und zur Entwicklung von gemeinsamen Technologien in Heimatsicherheit. Vor diesem Gespräch besuchten Dichter und Stäuble das Yad Vashem Holocaust-Museum.
Kassambeschuss am Wochenende
Am Samstag schlugen drei Kassamraketen in und um Sderot ein. Eine von drei Raketen die kurz nach Mitternacht niedergingen, schlug in einem Parkplatz ein, wobei fünf Autos in Brand gerieten. Eines dieser Autos war berühmt geworden, als ein Fotograf die Inhaber des Wagens unter und in ihm vor einem Raketenangriff schutz suchend fotografierte. Eine Frau musste wegen Schock behandelt werden. Die Feuerwehr traf erst nach geraumer Zeit ein und löschte den Brand. Eine weitere Rakete schlug neben einem Kibbuz ein, drei andere Raketen und vier Mörsergranaten gingen im offenen Gelände des nördlichen Negew nieder ohne Menschen zu verletzen, richteten jedoch Sachschaden an.
Das Wetter
In Jerusalem werden heute bis zu 19 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 23 Grad, in Tiberias 24, am Toten Meer 26 und in Eilat bis zu 27 Grad.
Wir wünschen Ihnen aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels, einen gesegneten Tag und eine erfolgreiche neue Woche. Der derzeitige Wasserspiegel des Sees Genezareth liegt bei – 212,64 m unter dem Meeresspiegel (Tendenz sinkend) – der ideale Wasserstand beträgt -208,80 Meter unter dem Meeresspiegel.
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Olmert Traf deutsche Firmenleiter
Ministerpräsident Ehud Olmert traf sich heute mit einer Delegation deutscher Firmenleiter, die jetzt als Gäste des Handelsministeriums Israel besuchen. Er informierte seine Gäste über den Friedensprozeß mit den Palästinensern und die Vorbereitungen über die in der nächsten Woche stattfindende Konferenz in Annapolis. Er erklärte, dass zu einer wirtschaftlichen Entwicklung in den Autonomiegebieten internationale Investitionen notwendig seien. Weiter besprach er mit ihnen auch das iranische Atomprogramm und machte klar, wie wichtig erweiterte wirtschaftliche und diplomatische Sanktionen gegen Iran seien, damit das dortige Regime sein Atomprogramm aufgibt.
Hamas engt Pressefreiheit ein
Die Presse- und Versammlungsfreiheit der Einwohner des Gazastreifens wird durch die Hamas immer weiter eingeschränkt. Die Tätigkeit von Journalisten wurde stark begrenzt und in diesem Zusammenhang war auch ein Mitglied eines deutschen Fernsehteams für kurze Zeit festgenommen worden. Entsprechend dem Innenministrium im Gazastreifen sollen Journalisten die keinen offiziellen Presseausweis der Hamas besitzen, nicht mehr im Gazastreifen arbeiten dürfen. Außerdem hat die Hamas-Führung bekanntgegeben, dass öffentliche Versammlungen wie Demonstrationen entscheidend gedrosselt werden sollen, um gewaltsamen Eskalationen wie vergangene Woche, bei der sieben Palästinenser ums Leben kamen, von vornherein zu unterbinden.
Morgen Treffen Olmert-Abbas
Morgen wird sich Ministerpräsident Ehud Olmert mit PA-Präsident Mahmud Abbas zu einem abschließenden Gespräch vor der Annapolis-Konferenz treffen. Die Vorbereitungen für die Konferenz laufen auf vollen Touren und Olmert will versuchen sich mit Abbas auf eine gemeinsame Bekanntmachung zu einigen. Morgen wird die Regierung auch abstimmen, ob 450 in israelischer Haft befindliche Terroristen von einer Liste mit insgesamt 200 Namen, die die PA an Israel übergab, freigelassen werden sollen. Keiner von diesen soll angeblich Blut an den Händen haben. Gestern wurde der Regierung mitgeteilt, dass die US-Regierung erwartet, dass Israel eine völlige Einstellung des Baus von neuen Siedlungen bekanntgibt sowie ein Datum, bis wann alle illegalen Siedlungsaußenposten geräumt werden.
Gemeinsame Messung der Luftqualität im Golf von Eilat
An einem gemeinsamen Projekt zur Messung der Luftqualität im Golf von Eilat werden Wissenschaftler aus Israel, Jordanien und den USA teilnehmen. Einen Monat lang wollen die Forscher von der Hebräischen Universität Jerusalem, dem Wirtschaftsdirektorium von Akaba und dem Wüstenforschungszentrum in Nevada mit verschiedenen Methoden den Grad von Schmutzpartikeln in der Luft prüfen. Unter anderem soll ein starkes Strahlenbündel eingesetzt werden, das zwischen Eilat und Akaba projiziert wird, mit dem die Zusammensetzung der Partikel in der Atmosphäre anhand der Brechung von Lichtstrahlen analysiert werden soll. Dieses Projekt, das von einerm amerikanischen Stiftung finanziert wird, soll nach Wegen suchen, die Luftqualität in dieser Region zu verbessern. Für das nächste Jahr ist ein ähnliches Projekt in der Jordansenke geplant.
100.000 Demonstranten in Tel Aviv
Heute geht der Lehrerstreik in seinen 39. Tag. Gestern fand auf dem Rabin-Platz in Tel Aviv eine Solidaritätskundgebung für die Lehrer statt, an der mehr als 100.000 Menschen teilnahmen. Lehrer, Eltern, Großeltern und Schüler hielten Schilder die „Keine Bildung – keine Zukunft“ und „Billigere Bildung wird uns teuer zu stehen kommen“ aussagten. Hauptsprecher war Ran Eres, der Vorsitzende der Vereinigung der Mittelschulenlehrer. Er sagte dass allen Menschen die den Kampf der Lehrer unterstützen, das Bildungssystem am Herzen liegt. „Wir kämpfen gemeinsam für die Wohlfahrt des Staates. Bildung bedeutet eine Überbrückung von Abgründen, Kampf gegen Gewalt, Alkohol- und Drogenmißbrauch. Schade dass die Regierung das nicht versteht, denn wir sind nicht gegen sie sondern für sie. Der Vulkan wird bald ausbrechen.“
Fußball: Israel-Russland 2:1
Das gestrige Fußballspiel zwischen der israelischen und der russischen Nationalmannschaft im Ramat-Gan-Stadion in Tel Aviv endete 2:1 für die israelische Mannschaft. Obwohl das Spiel im Rahmen der Qualifizierung für die Euro 2008 stattfand, hat dieser Sieg keine Bedeutung für die israelische Mannschaft, jedoch spielten diese zwei Tore dem englischen Nationalteam in die Hände. Ihnen wurde damit der Aufstieg in die nächste Runde der Qualifizierung ermöglicht. Ausser russischen Fans schauten auch einige Milliardäre dem Spiel zu, wie die Israelis Arkadi Gaidamak, Lev Lawajew sowie Roman Abramovich – der Inhaber des englischen Clubs Chelsea – , und zahlreiche andere reiche russische Persönlichkeiten, die mit Privatjets nach Tel Aviv geflogen waren. Fred Don, der Leiter eines englischen Büros für Sportwetten hatte dem Spieler der das Siegestor schiesst einen nagelneuen Mercedes versprochen. Omer Golan war der glückliche Schütze und nun ist abzuwarten, ob Don sein Versprechen einhält.
30. Jahre seit Anwar Sadats Besuch in Israel
Morgen jährt sich zum 30. Mal der Jahrestag als der ägyptische Präsident Sadat am 19. November 1977 Israel besuchte, was dazu führte, dass zwischen Israel und Ägypten ein Friedensvertrag unterzeichnet wurde wofür Ägypten den Sinai erhielt. Was Sadat 1973 nicht im Jom-Kippur-Krieg schaffte, schaffte er mit Diplomatie.
Das Wetter
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Israeli von Angestelltem angegriffen
Ein 30-jähriger Israeli vom Moschaw Porat südöstlich von Netanja wurde gestern morgen von seinem arabischen Angestellten aus dem Autonomiegebiet mit einem Messer angegriffen und am ganzen Körper verletzt. Im Meir-Krankenhaus von Kfar Saba wurde er einer langen Operation unterzogen die seinen Zustand stabilisierte. Der Polizei ist es klar, dass dies ein terroristischer Angriff war und suchen nach dem Angreifer. Der Moschaw liegt unweit des Dreiecks israelisch-arabischer Städte, Taibem Tira und Kalansua. Gestern schlug eine Kassam-Rakete in Sderot ein und beschädigt zwei Autos. Später ging eine Rakete in einer Kartoffelverarbeitungsfabrik nieder und richtete Sachschaden an, einige der dort Angestellten mussten wegen Schock behandelt werden. Zwei Kassam-Terroristen wurde von der israelischen Luftwaffe getötet. In Hebron wurde ein Palästinenser mit einem Messer festgenommen, der sich in der Nähe des jüdischen Wohnhauses Beit Romano herumgetrieben hatte.
UNESCO ehrt israelische Molekularbiologin
Die Molekularbiologin Prof. Ada Jonath vom Weizmann-Institut in Rechovot wird den von der UNESCO und der Firma L´Oreal getragenen Preis des „Women in Science“ für ihr Lebenswerk überreciht bekommen. Das Preisgeld beträgt 100.000 Dollar. Jonath wird damit als die führendste Wissenschaftlerin Europas gewürdigt. Diese Auszeichnung wird nur einmal jährlich an eine herausragende Wissenschaftlerin per Kontinet verliehen. Die 1939 in Jerusalem geborene Wissenschaftlerin wurde durch ihre Pionierarbeit zur Struktur der Ribosomen bekannt. Nach der Promotion in Rehovot und Post-Doc-Stellen am MIT und an der Carnegie Mellon University gründete sie 1970 das für ein Jahrzehnt einzige Protein-Kristallographie-Labor in Israel. Ihre Forschung konzentriert sich auf die Mechanismen, die der Protein-Biosynthese unterliegen; die von ihr gewählte Methode ist die ribosomale Kristallographie, mit der sie sich gegen viel Skepsis der internationalen scientific community durchgesetzt hat. Jonath hat die Aktionsweisen von mehr als 20 verschiedenen auf das Ribosom zielenden Antibiotika beleuchtet, den Mechanismus von Arzneimittelresistenz und die strukturelle Basis für antibiotische Selektivität erklärt und damit wichtige Grundlagen für klinische und pharmazeutische Anwendung geschaffen.
Innenminister fordert volle Integration
Innenminister Meir Scheetrit, ehemals Likud und jetzt Olmerts Kadima-Partei angehörig meinte dass David Ben-Gurion bei der Staatsgründung einen Fehler gemacht habe, die israelischen Araber nicht mit in das Militär rekrutiert zu haben. Scheetrit sagte dies während der jährlichen Konferenz des Zentrums für jüdisch-arabische Wirtschaftsentwicklung. „Ben-Gurion steckte die Araber in ein Ghetto. Die Tage unserer Vorväter sind zu Ende und wir leben in einem modernen Staat im 21. Jahrhundert. Die Bürger Israels müssen auf allen Gebieten gleichberechtigt sein, dass heisst, in ihren Rechten und ihren Pflichten.“
Geheimdienst warnt vor weiteren Zugeständnissen
Palästinenserpräsident Mahmud Abbas steht vor der Versuchung die Nahost-Konferenz in Annapolis/USA auffliegen zu lassen, wenn Israel nicht im Voraus zu weiteren Konzessionen bereit ist. Damit will Abbas sich bei den Palästinensern als Held profilieren und seinen Hamas-Gegenspieler ausspielen. Israels Geheimdienst aber rät Ministerpräsident Ehud Olmert, dass er, bevor die Nahostkonferenz keinen Erfolg gebracht hat, den Palästinensern keine weiteren Gesten Guten Willens bringen soll. Olmert aber will noch vor der Nahostkonferenz 400 palästinensische Gefangene freilassen und einige illegale jüdische Siedlungensaußenposten in Judäa und Samaria räumen lassen.
Arafat-Tag an israelischen Universitäten
Tausende Studenten arabischer Herkunft die in Israel leben, hielten am Mittwoch an ihren Universitäten Gedenkaktivitäten zum 3. Todestag Jasser Arafats ab. Sie nannten diesen Tag „Keffijah-Tag“, nach der arabischen traditionellen Kopfbedeckung, die auch Arafat immer trug. Auch sie trugen solche Tücher. Diese Aktivitäten, die von dem nationalen arabischen Studentenrat organisisert wurden, fanden an drei Universitäten statt: der Hebräischen Universität Jerusalem, der Bar-Ilan-Universität in Ramat Gan und der Ben-Gurion-Universität in Beerscheva. Das Motto des Tages war die Forderung der Anerkennung als Minderheit in Israel. Die Organisatoren wollten damit der jüdischen Bevölkerung Israels klarmachen, dass die israelischen Araber in Wirklichkeit Palästinenser seien. Demgegenüber rief die „Im Tirzu – Wenn ihr wollt“-Organisation zu Gegendemonstrationen auf. Der Vorsitzende von „Im Tirzu“, Eddie Freiman, wurde mit haßerfüllten Blicken gestraft, als er an seinem Stand in der Hebräischen Universität die israelische Fahne aufhängte. Später drängten sich mehr als 50 arabische Studenten um den Stand die fluchten und schrieen und einer versuchte Freidman zu schlagen. Freidman sagte hinterher, dass er es nicht fassen kann, dass er auf dem Gelände der Hebräischen Universität wegen dem Aufhängen einer israelischen Fahne und dem Abspielen von israelischer Musik von arabischen Studenten angegriffen wurde.
Basketball und Fussball
Gestern Abend spielte Maccabi Tel Aviv in Spanien gegen Malaga und verlor das Spiel 93:70 Punkten. Das ist bereits das zweite Auswärtsspiel dass Maccabi verlor. Nächste Woche steht das Spiel gegen Cibona Zagreb an, was jedoch in Tel Aviv ausgetragen werden wird. Am Samstagabend findet im Stadion von Ramat Gan ein Spiel zwischen der israelischen und der russichen Nationalmannschaft statt. Es findet zwar im Rahmen der Qualifizierung für die Euro 2008 statt, hat jedoch für Israel keinen Wert. Jedoch für die russische Mannschaft ist der Ausgang des Spiels von Bedeutung, da er ausschlaggebend ist, ob Russland oder die Engländer in die nächste Phase aufsteigen.
Schabbat-Lesung
„Wajetze – Und er ging heraus“, 1. Mose 28,10-32,3 Haftara-Prophetenlesung: Hosea12,13-14,10
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Javier Solana traf sich mit Olmert
Auch auf europäischer Ebene gehen Gespräche weiter. In Jerusalem trafen Ministerpräsident Olmert und Außenministerin Livni mit dem Außenminister der EU, Javier Solana, zusammen. Bei dem Gespräch ging es unter anderem um die Haltung der EU zum Iran. Israel hofft, dass Solanas Report über den Iran kritischer ausfällt als der Report des für Atomfragen zuständigen UN-Vertreters, El-Baradei. Solana ist für die Ausarbeitung der Sanktionen gegen Iran zuständig. In Bezug auf die nahende Konferenz in Annapolis verprach Solana, zu versuchen, dass soviele moderate arabische Staaten wie möglich an diesemTreffen teilnehmen werden.
Treffen Olmert-Yushchenko
Gestern traf Ministerpräsident Olmert mit dem Präsidenten der Ukraine, Victor Yushchenko, in Jerusalem zusammen. Die beiden besprachen wirtschaftliche, kulturelle und handelsbedingte Angelegenheiten zwischen den beiden Ländern und einigten sich, dass die Beziehungen zwischen den Ländern gefestigt werden sollten. Auch wurden die Sorgen von aus der Ukraine nach Israel eingewanderten Juden besprochen. Außerdem kam auch die Nahost-Situation zur Sprache einschließlich das Atomprogramm Irans. Yushchenko lud Olmert zu einem Besuch in sein Land ein. Yushchenko versprach, sich auch um die Angelegenheit des Grabes des jüdischen Rabbi Nachman von Breslav zu kümmern, das in der Stadt Uman liegt und worum derzeit ein Handel läuft, da Bauunternehmer das Gelände verkaufen wollen. Bei dem Treffen mit Präsident Peres überreichte Yushchenko einen Karton mit Landkarten und Dokumenten mit genauen Angaben über jüdische Brüdergräber in der Ukraine. Weiter besprachen sie den Kampf gegen den Antisemitismus und unetrzeichneten diesbezüglich ein Abkommen.
Deutscher Finanzminister nach Israel
Peer Steinbrück, der deutsche Finanzminister, wird nächsten Mittwoch nach Israel kommen, um sich mit Vetretern der verschiedenen israelischen Hilfsorganisationen für Holocaustüberlebende zu treffen. Bei den Gesprächen soll eine eventuelle Erweiterung des deutschen Entschädigungsprogramms für die Holocaustüberlebenden erörtert werden. Diese Treffen wurden von der deutschen Regierung initiiert, die sich so aus erster Hand ein Bild über die Situation dieser Menschen in Israel machen will. Im Jerusalemer Außenministerium ist man über den Schritt des Vorsitzenden der Renter-Partei, Rafi Eitan, der sich an die deutsche Regierung in Berlin wandte, nicht erfreut. „Israel ist kein armes Land der Dritten Welt und die internationale Völkergemeinde würde einen solchen Schritt nicht verstehen“, so Stimmen aus dem Ministerium.
Araber demonstrieren für Gilad Schalit
Gestern fand in Kfar Kassem eine Demonstration statt, in der von israelischen Arabern die Freilassung des in den Gazastreifen entführten Soldaten Gilad Schalit gefordert wurde. Der arabische Knessetabgeordnete Ibrahim Zarzur (Ra´am) und weitere bekannte Personen nahmen daran teil. Auch der Vater des Soldaten, Noam Schalit war mit dabei. Zarzur versprach Schalit, dass er alles in seinen Kräften stehende unternehmen werde, um eine baldige Heimkehr des Soldaten herbeizuführen. Die beiden Männer haben sich schon des öfteren getroffen und Noam Schalit meinte, dass seine Familie jede mögliche Hilfe in Anspruch nimmt, die dazu beitragen könnte, das Gilad nach Hause kommt.
Betreuung von Pflegefällen durch Ausländer
In Israel sind 33.700 alte und kranke Menschen auf fremde Hilfe angewiesen. Davon werden 23.000 von ausländischen Hilfskräften – meist Philippinen – betreut. Die Kosten für diese Helfer übernimmt die Staatskasse. Daneben gibt es noch etwa 2000 Volontäre, die aus christlicher Nächstenliebe in Not geratenen Menschen helfen.
Das Wetter
In Jerusalem werden heute bis zu 22 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 24 Grad, in Tiberias 27, am Toten Meer 28 und in Eilat bis zu 28 Grad.
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"Ist jemand unter euch krank, der rufe zu sich die Ältesten der Gemeinde, daß sie über ihm beten und ihn salben mit Öl in dem Namen des Herrn. Und das Gebet des Glaubens wird dem Kranken helfen, und der Herr wird ihn aufrichten; und wenn er Sünden getan hat, wird ihm vergeben werden." Jakobus 5,14–15 Dieses Salböl basiert auf natürlichen Essenzen von Blumen aus dem Land der Bibel, wie z. B. Myrrhe, Rose, Weihrauch und vielen mehr. Die Parfümflaschen werden traditionell hergestellt, um die spezielle Tönung von altem Glas zu erzielen. Archäologische Funde von früheren Parfümflaschen in Israel haben zu dem Design beigetragen.
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Jesus redete nun wieder zu ihnen und sprach: Ich bin das Licht der Welt; wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern wird das Licht des Lebens haben. 8. Johannes 12,12
Liebe Freunde, das neue große Weihnachts-Special wartet auf Sie. Dabei ist nicht zu vergessen, dass ebenfalls das jüdische Lichterfest Chanukka vor der Tür steht!
Chanukka beginnt dieses Jahr am 5. Dezember. Für die darauffolgenden sieben Tage wird jeden Tag ein Licht des Chanukka-Leuchters hinzugefügt, als Erinnerung an das Wunder, als das Öl des Tempelleuchters nach dem erfolgreichen Makkabäeraufstand 164 v. Chr. ganze acht Tage brannte (statt wie gewöhnlich nur einen Tag). Die Makkabäer beendeten die Herrschaft des Seleukidenreiches über Judäa und beseitigten den im jüdischen Tempel von Griechen errichteten Zeus-Altar. Somit wurde der zweite jüdische Tempel wieder eingeweiht.
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Da wandtest du meine Klagen in Reigentanz, löstest meinen Sack und gürtest mich mit Freude. (Psalm 30,12)
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Bewegung im Fall Shalit
Israel hat neue Vorschläge für die Abmachung über die Freilassung Gilad Shalits unterbreitet, ein Sprecher der Hamas, Sami Abu Zuhri, erklärte man sei bereit, diese Vorschläge zu diskutieren. In einem Interview mit der kuwaitischen Zeitung Al-Jareeda empfiehl Zihri dem ägyptischen Vermittlungsteam, bald in den Gazastreifen zurückzukehren. „Wir sind bereit, den Deal um die Freilassung Gilad Shalits unter ägyptischer Aufsicht zu besprechen“, sagte er. Ein anderer Hamas-Sprecher betonte, dass es keine neuen Informationen gäbe, solange Israel nicht auf ihre Forderungen in Bezug auf die Freilassung palästinensischer Häftlinge eingehe.
Flughafengebühr soll verdoppelt werden
Transportminister Schaul Mofaz sagte gestern, dass in den nächsten Monaten die Flughafengebühr am Ben-Gurion-Flughafen verdoppelt werden soll, um einen Teil der Kosten der Verbesserungen für einen sicheren Flugbetrieb, die das Lapidot-Komitee im August vorschlug, zu erheben. In den letzten Jahren sei die Flugsicherheit schwer vernachlässigt worden, was an der mangelhaften Funktion der Zivilluftfahrtsbehörde und veralteten Luftfahrtgesetzen liege. „Im kommenden Jahr wird die Sicherheit wieder in die zivile Luftfahrt zurückkehren und die Unterschiede zwischen dem neuen Terminal 3 und dem 3. Jahrtausend überbrückt werden“, so Mofaz. Bisher betrug die Flughafengebühr 13 $ pro Person, die laut dem Generaldirektor des Transportministeriums, Gideon Siterman auch nach der Erhöhung weiter zu den niedrigsten Flughafengebühren der Welt zählen würde.
Ukrainischer Präsident in Israel
Victor Yuschenko, der Präsident der Ukraine, traf gestern zu einem offiziellen Besuch in Israel ein. Er wurde von Tourismusminister Aharonovich in Empfang genommen. Er traf sich gestern mit aus der Ukraine eingewanderten Juden und besuchte heute bereits den Ölberg, den Garten Gethsemane sowie die Klagemauer. In der Knesset hält er heute eine Ansprache und besucht die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem. Heute Abend ist ein Abendessen mit Präsident Peres angesagt, vor dem er noch mit Außenministerin Livni ein Gespräch haben wird. Morgen ist ein Treffen mit Oppositionsführer Netanjahu geplant sowie ein Besuch in Ramallah. Auch mit dem griechisch-orthodoxen Patriarchen Theophilus III., wird er konferieren.
Haus Ben-Gurions in Istanbul entdeckt
Der erste Ministerpräsident Israels, David Ben-Gurion, kam im Jahr 1911 im Alter von 26 Jahren nach Istanbul, wo er bis zu seiner Ausweisung 1914 eine ottomanische Justizschule besuchte. Vor kurzem wurde durch Dr. Emre Oktem im Beyolu-Viertel von Istanbul das Haus entdeckt, in dem Ben-Gurion während dieser Zeit lebte. Oktem ist ein Absolvent der Justizschule der Universität Istanbul – an der damals Ben-Gurion studierte – und schrieb eine Forschung über das Leben Ben-Gurions in der Stadt. Das israelische Konsulat wandte sich an den Stadtrat von Istanbul mit der Bitte, an dem Gebäude eine Gedenkplakette anzubringen, was am vergangenen Donnerstag stattfand.
Abmachung gegen Siedlungsbau zwischen Israel, USA und Palästinensern
Führende Personen der Siedlerbewegung behaupteten gestern, dass die israelische Regierung ein Abkommen mit der US-Regierung sowie den Palästinensern getroffen habe, dementsprechend der Ausbau der bestehenden Siedlungen vor der Konferenz in Annapolis eingefroren werden soll. Sie trafen diese Aussage nach einem Treffen mit Olmert und wegen der vor etwa einem Monat gemachten Aussagen, dass bisher genehmigte Bauprojekte in den Siedlungen gestoppt wurden. Danni Dayan, der Vorsitzende des Siedlerrates, meinte, dass es so aussähe, als ob dieser Schritt ein Zeichen des guten Willens gegenüber den Palästinensern und der US-Regierung ist. „Olmert führt Israel in eine Katastrophe und ignoriert die daraus enstehenden Folgen”, so Dayan. Der Siedlerrat beschloss nach diesem Treffen den Kampf gegen die Pläne Olmerts auf eine höhere Stufe heben zu wollen, die unter anderem auch Demonstrationen beinhalten soll.
Peres sprach vor türkischem Parlament
Israels Staatspräsident Shimon Peres sagte gestern in seiner Rede vor dem türkischen Parlament, dass die in zwei Wochen in Annapolis/USA stattfindende Nahost-Konferenz eine historische Friedenschance sei, die nicht misslingen darf. Er hielt seine Ansprache auf Hebräisch. Die untereinander zerstrittenen Palästinenser dagegen halten nicht viel von dieser Konferenz. Nabil Abu Rudaineh, ein Berater von PA-Präsident Mahmud Abbas, meinte gegenüber der Jerusalem Post, dass bisher noch kein einziges Wort für die in Annapolis erwartete gemeinsame Bekanntmachung geschrieben worden sei. Es würden noch zuviele Meinungsverschiedenheiten existieren und es könnte sein, dass das Treffen kurzfristig abgesagt wird. Auch Abbas sprach vor dem türkischen Parlament. Peres, Abbas und der türkische Präsident Abdullah Gul unterzeichneten ein Abkommen, das den Weg für die Errichtung von zwei neuen Industriezonen in der so genannten Westbank bahnt. Auch besuchte Peres die Neveh Schalom Synagoge in Istanbul, auf die im Jahr 2003 ein Terroranschlag verübt worden war.
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Israel will bis zu 400 palästinensische Häftlinge entlassen
Wie israelische Medien berichten, will Israel als Geste des guten Willens gegenüber Mahmud Abbas und der Palästinensischen Autonomiebehörde noch vor der Friedenskonferenz in Annapolis Ende November 400 Palästinenser freilassen, die in israelischen Gefängnissen inhaftiert sind und kein „jüdisches Blut an ihren Händen“ haben. Desweiteren wollen der israelische Verteidigungsminister Ehud Barak und andere hohe Sicherheitsbeamte etliche Straßensperren und Checkpoints im so genannten Westjordanland auflösen, die in ihren Augen keine Sicherheitsgefahr für Israel darstellen.
Überwachungsgesetz befürwortet
Vom Gesetzesausschuss der Knesset wurde gestern der Gesetzvorschlag der Regierung für den Zugriff auf die Karteien und Informationsspeicher der Kommunikationsfirmen für die Polizei nach der zweiten und dritten Lesung angenommen. Damit wird für gesetzliche Instanzen Informationen für die Untersuchung von schweren Verbrechen zugänglich sein. Jedoch seien keine klaren Grenzen gesetzt worden, weshalb den staatlichen Organen damit ein Zugriff auf die Daten aller Bürger bezüglich ihres Internet-Surfens, Telefonierens auf Festnetz und über die Benutzung der Handys möglich ist und auch anhand dessen der Standort von Personen geortet werden kann.
Israel wird nicht als jüdischer Staat anerkannt werden
Der palästinensische Verantwortliche für die Verhandlungen mit Israel, Saeb Erekat, lehnte gestern die Forderung Israels ab, das Land als jüdischen Staat anzuerkennen. „Es gibt nirgendwo auf der Welt einen Staat, der seine nationale Identität auf seiner Religion basieren lässt“, so Erekat im Kul Falastin-Radio. Aus dem Büro von PA-Präsident Mahmud Abbas wurde mitgeteilt, dass Erekat die Meinung des PA-Chefs vertreten habe sowie auch die Meinung des gesamten palästinensischen Volkes.
Keine Verhandlung in Annapolis
Ministerpräsident Ehud Olmert meinte, dass bei der Konferenz in Annapolis keinerlei Verhandlungen mit den Palästinensern abgehalten werden würden, sondern es sich dabei nur um ein Gespräch von einigen Stunden handeln würde. Dies gab Olmert gestern in einer Sitzung des Sicherheitsauschusses der Knesset bekannt. Außerdem machte er klar, dass er auf die Linie des Road-Map-Friedensplanes verzichten wird, die eine Ausmerzung des palästinensischen Terrors gegen Israel fordert. Außenministerin Livni unterstützte die Aussagen Olmerts, meinte aber, dass Israel in Mahmud Abbas einen Partner für ein Abkommen und dessen Umsetzung habe. Israel würde es nicht zulassen, dass die Hamas auch die so genannte Westbank in Judäa und Samaria an sich reisst. „Wir werden immer die Sicherheit Israels an erster Stelle haben“, so Livni. Weiter betonte Olmert, an einem Frieden mit Syrien interessiert zu sein und zu Verhandlungen ohne Vorbedingungen bereit zu sein.
Empfang mit allen Ehren für Präsident Peres
Israels Präsident Schimon Peres, der gerade zu einem Staatsbesuch in der Türkei ist, wurde von seinem türkischen Amtskollegen mit allen Ehren empfangen, inklusive 21 Ehrensalven und einer Ehrenparade der Soldaten sowie das Abspielen der beiden Nationalhymnen. Das Gespräch zwischen Abdullah Gol und Peres im Präsidentenpalast in Ankara verlief dagegen etwas weniger freundlich, denn es traten Meinungsverschiedenheiten auf. Gol vertritt die Meinung, dass das Atomprogramm Irans dazu bestimmt sei, Energie für friedliche Zwecke zu gewinnen. Peres meinte demgegenüber, dass Israel eine Bewaffnung Irans mit Atomwaffen nicht zulassen könne. „Israel fühlt sich bedroht durch die iranischen Langstreckenraketen und weigert sich zu glauben, dass diese nicht mit Atomsprengköpfen ausgerüstet würden, wenn Iran Atombomben hat“, so Peres.
Sieben Tote bei Arafat-Gedenkkundgebung
Bei einer Gedenkkundgebung im Gazastreifen anlässlich des dritten Todestages des ehemaligen Palästinenserführers Jasser Arafat, kam es zu einem Zusammenstoß zwischen den Demonstranten und den Sicherheitskräften der Hamas. Die Demonstranten trugen Fahnen der Fatah und riefen Slogan gegen die Hamas, woraufhin die Hamas-Polizisten, die diese Kundgebung umstellt hatten, das Feuer eröffneten und dabei sieben Menschen töteten und zahlreiche weitere verletzten. Diese Kundgebung war die bisher größte Demo von Fatah-Anhängern, die im Gazastreifen seit der Machtübernahme der Hamas durchgeführt wurde.
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In Jerusalem werden heute bis zu 18 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 23 Grad, in Tiberias 26, am Toten Meer 27 und in Eilat bis zu 26 Grad.
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Höchste Alarmbereitschaft um Atomreaktor in Dimona
Um den israelischen Atomreaktor neben der Stadt Dimona wurde in den letzten Tagen ein Ring von Abwehrraketen errichtet. Diese stehen in höchster Alarmbereitschaft, und die die Patriot-Raketenbatterien bedienenden Soldaten seien in den wenigen Tagen seit ihrem Eisatzbeginn bereits 30 Mal alarmiert worden. In Israel fürchtet man einen Angriff auf die Atomanlage durch syrische Kampfflugzeuge, nachdem die israelischen Luftwaffe im September eine syrische Atomanlage bobardiert hatte.
Ehemaliger Kommandeur beschuldigt Militärführung
 Genau ein Jahr nachdem der damalige Kommandeur der Galiläa-Region, Gal Hirsch, seinen Rücktrittsbrief einreichte, meldete er sich jetzt mit scharfer Kritik am Generalstab und der Regierung während des zweiten Libanonkrieges zurück. „Während und nach dem Krieg hat sich die Militärführung hinter dem Rücken der Kämpfer auf dem Schlachtfeld versteckt, sie fallen gelassen und ihre Kommandeure allein stehen lassen und keinerlei Verantwortung übernommen“, so Hirsch während der Veröffentlichung des Buches „Feuer auf unsere Truppen“ (Esch al Kochotenu) des israelischen Journalisten Amir Rapaport. „Der Krieg ist nicht gründlich untersucht worden, und sollte ein neuer Krieg stattfinden, wird dieser ebenso wie der zweite Libanonkrieg verlaufen.“ „Es stimmt nicht, dass sich die Soldaten falsch verhalten haben, und es ist nicht richtig diese als dumm hinzustellen. Die Fehler sind im Generalstab zu suchen, wo man nicht in die vorhandenen Kriegspläne und vorbereiteten Situationen vertraute sondern improvisierte, was zu dem Durcheinander führte“, so Hirsch weiter.
UNO-Botschafter beschwert sich über ungerechte Behandlung Israels
 Israels Botschafter in der UNO, Dan Gillerman, beschwerte sich vor der UNO, dass der Menschenrechtsrat der Organisation Israel ungerecht behandelt. „Seit Beginn seiner Arbeit hat sich der Menschenrechtsrat vornehmlich auf Israel konzentriert und es 12 diskriminierenden, einseitigen Resolutionen und drei Sondersitzungen unterworfen. Dies spiegelt nichts weniger als die unmoralische automatische Mehrheit wieder, die Einige für sich in Anspruch nehmen können. Die einzigen anderen spezifizierten Situationen sind Myanmar und Darfur, wobei die Resolutionen in letzterem Fall nicht nur darin gescheitert sind, die sudanesische Regierung ihrer Gewalttaten zu bezichtigen, sondern sogar noch die Dreistigkeit besaßen, dem Sudan für seine Kooperation Hochachtung zu zollen. Insofern kommt die Blindheit des Rates in Hinsicht auf die Menschenrechte von Israelis vielleicht nicht überraschend. Wo blieb die Verurteilung des palästinensischen Terrorismus gegen Israel angesichts des täglichen und wahllosen Beschusses von Wohnhäusern, Schulen und Kindergärten mit Kassam-Raketen? Was hatte der Rat im letzten Juli zu der unprovozierten und massiven Bombardierung unserer Städte und Ortschaften an der Grenze im Norden zu sagen? Was – wenn überhaupt – hat der Rat in Reaktion auf die wiederholten Hetzreden und Aufrufe zu Israels Vernichtung und die Leugnung des Holocaust von Seiten des iranischen Präsidenten unternommen? Nichts. Tatsächlich ist das Schweigen des Rats betäubend – gespenstisch und furchterregend – und dabei, wenn auch schwer enttäuschend, in keiner Weise überraschend. Schließlich zählt der Rat einige Staaten zu seinen Mitgliedern, deren Menschenrechtsbilanz jenseits aller Standards der internationalen Gemeinschaft liegt, und die insofern angesichts ihres eigenen jämmerlichen und armseligen Abschneidens nicht gerade als Leuchtturm der Menschenrechte fungieren können“, so Gillerman in seiner Rede.
Erster Regen, 6 Verkehrstote
Gestern ging in Israel der erste ausführliche Regen der Winterzeit nieder. Israels Autofahrer sind jedoch nicht besonders darauf eingestellt, weshalb sie selbst bei nasser Strasse wie gewohnt fahren. Dies führte zu einigen schweren Verkehrsunfällen bei denen sechs Menschen getötet wurden. Der erste Regen hat den Staub, das Öl und andere Stoffe die sich den Sommer über auf den Strassen ansammelten noch nicht weggespült, wodurch die Strassen sehr glatt sind und man leicht die Kontrolle über das Auto verlieren kann.
Minderheiten sollen berücksichtigt werden
Die Regierung entschied gestern, dass die in Israel lebenden Minderheiten wie Drusen, Araber und Tscherkessen in Bezugnehmend auf Anstellung im öffentlichen Dienst berücksichtigt werden sollen. Bis zum Jahr 2012 soll die Zahl der Personen dieser Bevölkerungsgruppen die in diesem Sektor angestellt ist verdoppelt werden und anstatt der heutigen nur 5 % dann zehn Prozent betragen. Schon in der Vergangenheit war dieser Schritt geplant gewesen, dessen Umsetzung jedoch vernachlässigt worden war, weshalb dieses Mal eine festes Datum, das Jahresende 2008, festgelegt wurde, um die Vernachlässigung dieser Bevölkerungsgruppen zu ändern.
Polizei unternahm Razzia betreffs Olmert
Während Ministerpräsident Ehud Olmert gestern seine wöchentliche Kabinettssitzung abhielt waren mehr als 100 Polizeidetektive damit beschäftigt eine Razzia durchzuführen, bei der Beweismaterial gegen Olmert in 20 verschiedenen Büros und Firmen sichergestellt wurde. Darunter fallen Akten, Computer und Dokumente, die Olmerts Verwicklung in allerlei Geschäfte beweisen sollen, die entgegen dem Gesetz stehen. Diese Razzia dauerte mehrere Stunden und in den nächsten tagen nach der ersten Auswertung der konfiszierten Materialien sollen verschiedene Personen die mit darin verwickelt sind verhört werden.
Das Wetter
In Jerusalem werden heute bis zu 19 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 24 Grad, in Tiberias 25, am Toten Meer 28 und in Eilat bis zu 28 Grad.
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Testflug eines modernisierten Transporthubschraubers
In den nächsten Tagen wird die israelische Luftwaffe mit dem modernisierten Transporthubschrauber des Typs Sikorsky CH-53 oder Jassur 2025 eine Reihe von Testflügen unternehmen. Diese Hubschrauber stehen bereits seit 1969 im Dienste der IAF. Die Erneuerungen in den Maschinen beinhalten unter anderem 20 neue elektronische Systeme, digitale Bildschirme, ein innovatives Kontrollsystem für den Schwebeflug und zum ersten Mal für Hubschrauber auch ein Raketenabwehrsystem. Diese Neuerungen werden von der internen Instandhaltungsabteilung der IAF ausgeführt und werden die Lebensdauer dieser Maschinen auf weitere 15 Jahre verlängern.
Österreichische Bischöfe in Israel
Vom 4. bis 10. November hielten österreichische Bischöfe unter Führung ihres Wiener Kardinals, Christoph Schönborn, ihre Vollversammlung in Israel ab. Dies wurde seitens Israel als ein Zeichen der Solidarität zum jüdischen Staat gewertet. Kardinal Schönborn traf auch mit Tourimusminister Aharonovich zusammen, der ihn darum bat, sich dafür einzusetzen, dass Papst Benediktus XVI. bald seine Reise nach Israel unternimmt. Schönborn versprach sich persönlich dafür einzusetzen. Ein besonderer Höhepunkt des Besuchs war als dem Kardinal ein Film über den Besuch des vorigen Papstes im Jahr 2000 gezeigt wurde. Die Bischöfe und ihr Kardinal besuchten unter anderem auch die Westmauer und liessen eine Taube aufsteigen. „Jerusalem ist die schönste und wichtigste Stadt der Welt“, so Schönborn gegenüber dem israelischen Tourismusminister.
UNO-Untersuchung des Beschusses vom Schulgelände
Ban Ki-Moon, der UNO-Generalsekretär, ordnete eine ausführliche Untersuchung des Vorfalls an, bei dem Mörsergranaten von einem Schulgelände im nördlichen Gazastreifen auf Israel abgefeuert worden waren. Ki-Moon verurteilte diesen Vorfall und die damit verbundene Gefahr für Zivilisten. Israel hatte nach diesem Fall wegen Verstoß gegen das internationale Recht eine Beschwerde bei der UNO eingelegt. Inzwischen stellte es sich heraus, dass diese Schule von der UNRWA-Flüchtlingsorganisation der UNO geleitet wird und dass während der Nutzung des Geländes für terroristische Zwecke sich niemand dort befand ausser den Terroristen.
Weitere Gelder für Raketenabwehrprogramm
155 Millionen Dollar wurden vom gemeinsamen Ausschuss des US-Repräsentenhauses und des Senats zur Unterstützung der israelischen Raketenabwehrprogramme bewilligt. Das „Chetz“- Projekt erhielt den größten Anteil, 37 Millionen zur gemeinsamen Produktion der Abwehrrakete, während 61 Millionen für die Weitereintwicklung dieser Raketen gedacht sind. Das weitere Projekt „Steinschleuder Davids“ (Kela David) wurde mit 37 Mio. Dollar bedacht. Die gesamte Summe bildet eine Steigerung um mehr als 30 Prozent während der letzten drei Jahre, die aus dem amerikanischen Verteidigungshaushalt stammt und nicht aus dem Haushalt für auswärtige Hilfe.
Kühe durch Kassam getötet
Heute morgen schlug eine Kassam-Rakete in einen Kuhstall im Kibbuz Zikim ein, tötete sechs Kühe und richtete schweren Schaden an. Bombenexperten sagten, dass diese Rakete einen Durchmesser von 165 mm hatte und dies das erste Mal gewesen ist, dass eine Rakete dieser Größe im westlichen Negev eingeschlagen ist. Die getöteten Kühe seien schwanger gewesen und die Angestellten waren von dem Anblick der toten Tiere geschockt. Auch waren noch einige weitere Kühe verletzt worden. Tal Mor vom Kibbuz sagte, dass eine 200 Meter von der Einschlagstelle entfernt liegende Fabrik auch beschädigt wurde und dass es sich bei der Rakete um einen verbesserten Typ gehandelt haben muss. Jedoch denke keiner der Kibbuzmitglieder daran, ihren Kibbuz zu verlassen. „Dies ist unsere Realität in der letzten Zeit und wir haben keinen anderen Platz wo wir hingehen könnten. Wir hoffen aus Beste“, so Mor.
Arafat-Mausoleum eingeweiht
Anlässlich des 3. Jahrestages vom Tode Jasser Arafats wurde gestern in der Westbank, in Ramallah, mit viel Pomp das Mausoleum des vorigen Palästinenserführers und Terroristen von seinem Nachfolger Mahmud Abbas eingeweiht. Das Gebäude aus Jerusalemstein und Glas ist 11 mal 11 Meter groß, was an Arafats Todestag, den 11.11. erinnern soll. Es kostete 2 Mio. Dollar. Damit wollte er seine Legitimität steigern, gerade jetzt, wo ihm die Hamas das Leben schwer macht, die darauf besteht, dass Abbas kein Mandat habe, mit Israel verhandeln zu dürfen. Morgen wird im Gazastreifen eine Gedenkkundgebung für Arafat stattfinden.
Botschaftsstipendien
Das israelische Außenministerium bietet für Graduierte verschiedener Fachrichtungen Stipendien für Forschungs- und Studienaufenthalte an israelischen Universitäten an. Forschungsvorhaben in den Bereichen Geschichte des jüdischen Volkes sowie des Staates Israel, Judentum, Internationale Beziehungen/Politikwissenschaft, hebräische Literatur und Sprache werden bevorzugt berücksichtigt. Das Stipendienprogramm richtet sich in erster Linie an Post Graduates und Post Docs. Die Sprachkursstipendien sind ausdrücklich auch zur Förderung von Studierenden im Hauptstudium gedacht. Bewerbungsfrist ist der 15. Dezember 2007. Nähere Informationen und Antragsformulare sind erhältlich bei der
Botschaft des Staates Israel, Kulturabteilung, Auguste-Viktoria-Straße 74-76, 14193 Berlin, Tel.: 030-89045-412, E-mail: cult-assis@berlin.mfa.gov.il www.israel.de
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Israel gegen Friedens-Zeitplan
Ein Dokument, dass von dem palästinensischen Verhandlungsteam in Vorbereitung auf die Annapolis-Konferenz ausgearbeitet wurde, beinhaltet die Forderung, dass eine gemeinsame Friedensbekanntmachung gemacht werden soll, die einen sechsmonatigen Zeitplan bis zu Gründung eines zeitweiligen jedoch unabhängigen palästinensischen Staates vorsieht. In dem Dokument behaupten die Palästinenser ihre Verpflichtungen in Sachen Sicherheit des Road-Map-Friedenslplans erfüllt zu haben. Ministerpräsident Olmert und die US-Regierung haben sich deutlich gegen die Forderung eines verbindlichen Zeitplans ausgesprochen und bestehen darauf, dass der Friedensprozess nur dann voranschreiten kann, wenn beide Seiten ihre Verpflichtungen erfüllen. Die Weigerung Olmerts beruht auf Angaben der israelischen Geheim- und Sicherheitsdienste, die behaupten, dass Mahmud Abbas nicht im Stande sei, seine Verpflichtungen umzusetzen, die in einem Pakt in Annapolis gemacht werden könnten.
Weitere Atomprogramme im Nahen Osten
Ermutigt von der Hartnäckigkeit wie der Iran sein Atomprogramm ungeachtet aller Sanktionen durchzieht, wollen nun auch Ägypten und Saudi-Arabien ein Atomprogramm beginnen. Dies wird von Israel als ein apokalyptisches Szenario bezeichnet. Und nachdem Israels Verteidigungsminister Barak eine militärische Option zur Lösung des iranischen Atomproblems nicht mehr ausschloss, befürchtet die amerikanische Regierung einen militärischen Alleingang Israels gegen das iranische Atomprogramm.
Hilfe nach Mexico
Diese Woche schloss sich Israel der Nationenkoalition an, die Nothilfsausrüstung und medizinische Güter nach Mexico und die Dominikanische Republik sandten. Diese Staaten waren schwer vom tropischen Sturm Noel heimgesucht worden. Israel National News berichtete, dass Israel Güter im Wert von 20.000 Dollar in die beiden Staaten schickte. Die Dominikanische Republik erlebte schwere Überschwemmungen und Erdrutsche die zu 60 Toten und zu Zehntausende Menschen obdachlos machten. In Mexico flohen 1 Million Menschen aus dem Staat Tabasco, als der Sturm sich über diese Gebiet hinzog.
20.000 Juden feierten in Hebron
Am vergangenen Schabbat kamen mindestens 20.000 Juden nach Hebron, um an dem jährlichen „Hebron-Schabbat“ teilzunehmen, an dem der Wochenabschnitt „Chaje Sarah“ gelesen wird, wo in 1. Mose 23 über den Kauf der Machpela-Höhle durch Abraham berichtet wird. Hebron ist die zweitheiligtse jüdische Stadt nach Jerusalem. Entsprechend dem Sprecher der jüdischen Gemeinde in Hebron meinte, dass dieser Schabbat einer der größten galubensgebundenen Treffen in Israel ist. In der Höhle liegen Abraham und Sarah, Isaak und Rebekka sowie Jakob und Leah begraben sowie der Überlieferung nach auch das erste Menschenpaar Adam und Eva. Hebron war auch der erste Regierungssitz des König David.
Basketball
Gestern Abend spielte Maccabi Tel Aviv in ihrem Nokia-Heimatstadion gegen den türkischen Verein Efes Pilsen. Das Spiel endete mit 73:67 Punkten zugunsten Maccabis. Das interessante an dem Spiel war, dass der Trainer des türkischen Teams der aus den USA stammende Israeli David Blatt ist, der früher bei Maccabi Hilfstrainer von Pinni Gerschon gewesen war. Dies war das erste Spiel, in dem sich Oded Katasch der jetzige Trainer des Tel Aviver Vereins gegenüber David Blatt fand. Nach dem Spiel war es belustigend den Kommentar Blatts über das Spiel in hebräisch zu hören. Dies war bereits das dritte Spiel im Rahmen der Saison 2007/8 der Euroliga im Basketball. Das nächste Spiel am kommenden Donnerstag findet gegen den Verein Malaga auch in Tel Aviv statt. Das Spiel der vergangenen Woche gegen den litauischen Verein Rytas in dessen Heimatstadt endete in einem Verlust für Maccabi.
Schabbat-Lesung und Kommentar
„TOLDOTH – Geschlechtsregister“, 1. Mose 25,19 bis 28,9 Haftara-Prophetenlesung: Maleachi 1,1 bis 2,7
Kommentar:
In unserer Schabbat-Lesung Toldoth begegnen wir abermals einem kinderlosen Ehepaar: Isaak (hebr. Jitzchak) und Rebekka (Rivka) (25,21). Auffallend viele Gottesmänner teilen dieses Los, wie gerade zuvor Abraham und später die Eltern Josefs, Samuels, Simsons und auch Johannes der Täufer.
Endlich, nach zwanzig Jahren innigen Betens, gibt der HERR Rebekka die Gnade einer Schwangerschaft, als Isaak 60 (!). Im Vers 22 lesen wir, dass zwei Kinder sich in Rivkas Leib „stoßen“, genauer übersetzt meint das hebräische Wort mitrozez: „drängeln“. Gott gab ihr die Deutung im folgenden Vers: „Zwei Völker sind in deinem Leibe ... und der Ältere wird dem Jüngeren dienen.“ Das Prinzip „der Ältere diene dem Jüngeren“ kommt in der Bibel öfter vor. Betrachten wir nur die Söhne der Erzväter oder König David. Rebekka bewahrt die Verheißung und trägt später selbst dazu bei, sie zu erfüllen.
Jüdischer Auslegung nach: Warum kochte Jakob eine Linsensuppe?
Die jüdischen Thoragelehrten erklären, dass diese Tage die sieben Trauertage über den verstorbenen Abraham waren, Schiva-Tage, genannt. Es sollte Sitte sein, Linsensuppe – eine einfache Mahlzeit – als Zeichen der Trauer zu essen. Wie alt waren Jakob und Esau als ihr Großvater Abraham verstarb? Sie waren 15 Jahre alt. Dass heisst, die drei Erzväter, Abraham, Isaak und Jakob lebten gleichzeitig fünfzehn Jahre!
Jedoch der Jüngere erhielt den Bundessegen der Verheißung! So geschah es auch später bei der Segnung Jakobs über Josefs jüngsten Sohn Ephraim. Josef wie schon Isaak bevorzugten dennoch den Älteren, menschlich gesehen nur allzu verständlich. Hier müssen wir Väter vorsichtig sein, denn Gott sieht nicht mit menschlichen Augen!
Auf die Frage „Warum Jakob und nicht Esau?“ finden wir zu Beginn unseres Prophetenabschnitts aus Maleachi 1 eine Antwort. Hier knüpft der Apostel Paulus an und erklärt in Römer 9, dass es im Mutterleib entschieden werden musste, so dass eben kein eigenes Tun oder irgendein Werk die Wahl bestimme. „Ehe die Kinder geboren waren und weder Gutes noch Böses getan hatten ... damit der Ratschluss Gottes bestehen bliebe und seine freie Wahl, nicht aus Verdienst der Werke, sondern durch die Gnade ... wie geschrieben steht: ‘Jakob habe ich geliebt, aber Esau habe ich gehasst’.“ (Römer 9,11 ff).
Warum hasste Gott Esau? Er brachte dem Segen Gottes keine Wertschätzung entgegen und war sogar bereit, für einen Teller Linsensuppe darauf zu verzichten. Kapitel 25, Vers 34: „Esau verachtete das Erstgeburtsrecht“. Der Hebräerbrief nennt Esau einen Hurer und Gottlosen (12,16). Ein Hurer gibt auch seinen Körper preis, der doch ein Tempel Gottes ist. Für eine momentane Befriedigung des Fleisches war er bereit, auf die Ewigkeit des Segens zu verzichten – wie ein Hurer! Das hasste Gott.
Der Name Jakob, hebr. Ja’akov, wird üblicherweise vom Wort Akev, „an der Ferse“ (25,26), hergeleitet. Doch gibt es eine tiefere Bedeutung des Namens. „Akov“ heißt zu deutsch „trügerisch“, vergleiche das in Jeremia 17,9 über das menschliche Herz gesagte. Ja, Jakob war – auch wenn es um den Segen Gottes ging – ein Betrüger, heute würde man es Manipulator nennen. Dieser Charakterzug, es aus eigener Kraft zu schaffen, zog sich durch Jakobs Leben und gipfelte in Peniel, wo er von „Angesicht zu Angesicht“ mit dem Engel Gottes kämpfte. Von da an aber wurde er genannt: „Isra-El – Gott streitet (für dich)“.
So wird es auch den ‘Söhnen Jakobs’ als Nation geschehen, Israel wird ihren Erlöser erkennen und sie werden es nicht mehr notwendig haben ‘Kleider aufzuziehen um jemanden zu sein, den sie nicht sind’!
Esau (hebr. essav) war, modern ausgedrückt, ein Macho, ein echter Mann – welcher Vater würde das nicht gern sehen! Wieder einmal treten menschlich gesehen interessante Eigenschaften hervor: ein Mann des Feldes, ein Jäger! Jakob hingegen ist ein „Muttersöhnchen“, so hätten wir ihn heute genannt. Die Bibel jedoch nennt ihn einen gesitteten Mann, wörtlich aber: im „Zelte Sitzender“ (joschew Ohalim).
Wieder finden wir Parallelen in den Geschichten der Erzväter: zu Abrahams Lebensgeschichte, zum Beispiel in Zeiten des Hungers oder Isaak und Rebekka vor Abimelech, dem Philisterkönig (26,7) zeigen: Wieder wurde gelogen! Die Lektion war nicht gelernt worden.
Esau bereitete den Eltern „Herzeleid“, indem er sich zwei Hetiterinnen als Frauen nahm, nicht aus dem von Gott erwählten Vaterhaus Abrahams. „Nimm ja nicht eine Frau von den Töchtern Kanaans!” war Isaaks Befehl, doch Esau tat es absichtlich. Nicht so Jakob, er gehorchte dem Willen seines Vaters (28,6-7).
Jakob gewann schließlich durch Betrug, Lüge und die Hilfe der Mutter den Segen Isaaks. Doch es hatte einen hohen Preis. Obwohl Rebekka den Fluch auf sich nahm (27,13) musste der Junge des Zeltes sich von seiner Mutter 20 Jahre trennen und vor seinem zornigen Bruder fliehen. Seine Flucht gab ihn in die Hände eines noch größeren Betrügers, Laban. Auch so handelt Gott.
Manchmal muss Er das stolze Herz eines Menschen mit einem noch stärkeren Sünder brechen.
„Wenn ihr nicht hört und wenn ihr [es euch] nicht zu Herzen nehmt, meinem Namen Ehre zu geben, spricht der HERR der Heerscharen, dann sende ich den Fluch unter euch und verfluche eure Segensgaben; ja, ich habe sie schon verflucht, weil ihr es nicht zu Herzen nehmt.“ (Maleachi 2,2; aus unserem Prophetenabschnitt)
- Michael Schneider -
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Lieberman erwägt Koalitionsaustritt
Je näher die Konferenz von Annapolis kommt, desto mehr macht Ministerpräsident Olmert seine Pläne klar, ein endgültiges Abkommen mit den Palästinensern abschließen zu wollen, dass große Eingeständnisse seitens Israels mit sich bringen würde. Avigdor Lieberman von der Israel Beiteinu Partei sieht diese Entwicklung mit Besorgnis und erwägt ernsthaft, die Regierungskoalition zu verlassen. Er traf sich deshalb mit Abgeordneten der Kadima-Partei, um ihm bei der Entscheidung zu helfen. Aus Regierungskreisen wurde bekannt, Olmert sei sich dessen bewusst, dass Israel Beiteinu und die sefardisch-orthodoxe Schass-Partei die Koalition wegen der Annapolis-Konferenz verlassen könnten. Olmert sei sogar darauf vorbereitet, denn er würde es bevorzugen, anstatt durch die Ergebnisse seiner Polizeiuntersuchungen und dem Winograd-Bericht durch das Volk gestürzt zu werden, durch einen Zerfall seiner Koalition Neuwahlen ausrufen zu können und dann mit einer neuen Regierung seinen Friedensplänen weiter nach zu gehen.
Peres vor türkischem Parlament
Israels Präsident Schimon Peres wird nächste Woche erstmals eine Rede vor dem türkischen Parlament halten. Mit dabei sein wird der Präsident der PA, Mahmud Abbas. Auch werden die beiden gemeinsam an einer Zeremonie des Ankara-Forums teilnehmen, das aus türkischen Geschäftsleuten besteht, die unter Israels Absegnung bereit sind, in die Wirtschaft des palästinensischen Autonomiegebiets zu investieren. Der offizielle Besuch Peres, dem von den Türken große Wichtigkeit angemessen wird, soll drei Tage dauern. Peres wird sich mit seinem Amtskollegen, dem Ministerpräsidenten und dem Außenminister des Landes treffen sowie mit den Leitern der dortigen jüdischen Gemeinden Gespräche abhalten.
Neues Terminal für Touristen nach Bethlehem
Tourismusminister Jitzchak Aharonovich besuchte gestern den Übergang nach Bethlehem und legte fest, dass ein neues Terminal notwendig ist, um die Touristen auf dem Weg in die Geburtstadt Jesu abzufertigen. Dafür sollen eine halbe Million Schekel vom Tourismusministerium investiert werden und eine weitere halbe Million aus anderen Quellen hinzukommen. In den letzten Monaten konnte ein Anstieg in der Touristenzahl nach Bethlehem registriert werden: seit Anfang des Jahres bis Oktober 2007 passierten 340.000 Touristen diesen Übergang gegenüber nur 240.000 in der selben Periode des Vorjahres. Im Oktober allein waren es 60.000 Pilger. Die Arbeiten dafür sollen in Kürze beginnen. Mit dem neuen Terminal soll den Reiseveranstaltern in aller Welt gezeigt werden, dass es wieder sicher und einfach ist, nach Bethlehem zu reisen.
2008 Entscheidungsjahr gegenüber Iran
Israelische Experten meinen, dass das nächste Jahr das entscheidende Jahr sein wird, um das Atomprogramm des Iran zu stoppen. Sollte es der UNO bis dahin nicht gelingen, den Iran auf diplomatischen Wegen von den atomaren Absichten abzubringen, wird Iran für die gesamte Welt zu einer gefährlichen Atommacht, denn während dessen Regime vordergründig mit dem Westen verhandelt, wird hinter den Kulissen ungehindert an der Atombombe weiter gebaut.
Einzige Lösung: große Offensive gegen Terror
Israels Verteidigungsminister Ehud Barak erklärte, dass Israel nicht mehr mit kleinen Attacken auf den Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen reagieren wird. Wenn dann nur mit einer groß angelegten Aktion, um den Raketenbeschuss ein für alle mal zu beenden. Allein in diesem Sommer schossen palästinensische Terroristen hauptsächlich vom Gazastreifen aus 1.500 Kassam-Raketen auf die israelische Stadt Sderot, worauf von den 22.000 Einwohnern der Stadt bereits 3.000 weggezogen sind.
Das Wetter
In Jerusalem werden heute bis zu 21 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 25 Grad, in Tiberias 25, am Toten Meer 28 und in Eilat bis zu 29 Grad.
Wir wünschen Ihnen aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels, einen gesegneten Tag. Der derzeitige Wasserspiegel des Sees Genezareth liegt bei – 212,54 m unter dem Meeresspiegel (Tendenz sinkend) – der ideale Wasserstand beträgt -208,80 Meter unter dem Meeresspiegel.
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