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January 31
israel heute | Tägliche Newsletter
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Tägliche Nachrichten aus der
israel heute Redaktion.
Donnerstag, 31. Januar 2008
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Der Bericht der Winograd Kommission
Der Bericht der Winograd Kommission über die Fehler Israels im Zweiten Libanonkrieg 2006, kam zu dem Schluss, dass man "schwerwiegende Versäumnisse und Mängel in der Qualität der Vorbereitung, der Entscheidungsmaßnahmen sowie in der Ausführung innerhalb der Leitung der israelischen Armee" fand, besonders bei den Vorgesetzten der Bodentruppen. Der Bericht legte somit die Verantwortung für den unbefriedigenden Ausgang des Krieges auf die Schultern der Armee, der gravierende Fehler aufgrund von fehlendem strategischen Vorausdenken und Planen vorgeworfen wurde. "Die Armee agierte während des Krieges mit der Angst vor Verlusten innerhalb ihrer Truppen, was einen Schlüsselaspekt im Hinblick auf Entscheidungen und Erwägungen darstellte", hieß es. Damit seien Kompromisse bei den grundliegenden Werten eingegangen worden.
Umfrage: Viele Palästinenser gegen Kassams
Eine Umfrage der Al-Najah Universität in Nablus förderte interessante Daten zutage: Die meisten Palästinenser sind demnach gegen einen fortwährenden Beschuss von Kassam Raketen auf Israel. Die Umfrage, an der 680 Palästinenser aus dem so genannten Westjordanland und dem Gazastreifen teilnahmen, ergab, dass 53% gegen die Raketen sind, 44% jedoch denken, dass Israel weiter beschossen werden sollte. 70% der Palästinenser glauben, dass der Kassam Beschuss aufhören sollte, wenn im Gegenzug die israelische Blockade des Gazastreifens aufhört. Immerhin 43% glauben, dass die Kassams dem palästinensischen Interesse schaden, wogegen 34% glauben, dass es ihnen hilf
Hohes Gericht lehnt Petition gegen Lieferungseinschränkungen nach Gaza ab
Das Hohe Justizgericht hat am Mittwoch eine Petition gegen die Einschränkung von Strom- und Benzinlieferungen nach Gaza abgelehnt. Zwei Organisationen hatten in der Petition geklagt, dass Israel mit der Blockade des Gazastreifens eine Kollektivstrafe gegen die Zivilisten verhänge, was gegen internationales Recht verstoße. Die Richter argumentierten dagegen, dass Israel seit September 2005 keine Kontrolle über den Gazastreifen habe und daher "nicht verpflichtet sei, für das Gemeinwohl der Bewohner zu sorgen oder den Transfer unbeschränkt vieler Waren zu erlauben". Die Richter erklärten jedoch, dass Israel verpflichtet sein, wichtiges humanitäre HIlfslieferungen durchzulassen.
Israel wird zum „Sushi-Mekka“
Diese Woche öffnete Tel Avivs 100. Sushi-Restaurant seine Pforten und bringt damit die Stadt auf den 3. Platz der weltweiten Sushiabsatzmärkte, gleich nach Tokio und New York. Derzeit beheimatet Tel Aviv 62 japanische Restaurants und Esslokale, die sich ausschließlich auf Sushi spezialisiert haben, daneben 25 Lokale, die Sushi im Mitnahmeservice anbieten, und noch weitere 13 Restaurants, wo Sushi den Hauptanteil des Speisenangebotes einnimmt. Israel ist allem Anschein nach auch der einzige Platz auf der Welt, wo koschere Sushi-Restaurants zu finden sind: Etwa 20% von Tel Avivs Sushi-Lokalen sind koscher. Doch war dies in Vergangenheit nicht immer so. Einer der israelischen Sushi-Pioniere, Eli Grossman, erinnert sich, als er sein Restaurant 1990 eröffnete und schockierende Antworten der Israelis über das ungewohnte japanische Speiseangebot erhielt. Ein Teil beschrieb das Essen einfach als abscheulich, während andere es als überteuertes Reisgericht abtaten. Grossman selbst musste zugeben, dass er ebenfalls nicht von Sushi angetan war, als er es zum ersten Mal probierte. Nachdem sich die Sushi-Restaurants endlich etabliert haben, stehen sie nun einer neuen Bedrohung gegenüber. Die Regierung plant nämlich die Ausweisung zahlreicher asiatischer Fremdarbeiter in ethnischen Lokalen, um israelischen Arbeitskräften Platz zu schaffen. Der Oberste Gerichtshof hat sich nun mit einer diesbezüglich eingereichten Petition durch die israelische Vereinigung ethnischer Restaurants zu befassen.
Das Wetter
Die Höchstwerte betragen heute in Jerusalem 2 Grad, in Tel Aviv 7 Grad, in Tiberias 11, am Toten Meer 16 und in Eilat 15 Grad.
Wir wünschen Ihnen aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels, einen gesegneten Tag.
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January 30
israel heute | Tägliche Newsletter
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Tägliche Nachrichten aus der
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Mittwoch, 30. Januar 2008
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Fünf palästinensische Selbstmordattentäter abgefangen
Die ägyptische Zeitung Al-Ahram meldete, dass in den letzten Tagen fünf palästinensische Terroristen von ägyptischen Sicherheitsbeamten gefasst worden sind. Die Terroristen hatten Sprengstoffgürtel um und waren auf dem Weg, in Israel Selbstmordattentate zu verüben. Die fünf verhafteten Palästinenser werden zur Zeit vom ägyptischen Sicherheitsdienst verhört.
Heute Übergabe des Winograd-Berichts
Heute um 17 Uhr Ortszeit wird dem israelischen Premierminister Ehud Olmert und dem Verteidigungsminister Ehud Barak der entgültige, 500 Seiten umfassende Bericht der Winograd Kommission über die Fehler des Zweiten Libanonkriegs 2006 übergeben. Der Krieg forderte das Leben von 119 israelischen Soldaten und 44 Zivilisten. Die Zeremonie der Übergabe wird in Olmerts privatem Büro in Jerusalem stattfinden.
Euronext-Aktienmarkt für israelische Unternehmen geöffnet
Wie die israelische Tageszeitung Haaretz berichtete, intensivieren sich die finanzwirtschaftlichen Beziehungen zwischen Israel und Europa. Ab sofort werden israelische Unternehmen, die an der Tel Aviver Börse (TASE) zugelassen sind, sich zum Handel an der Mehrländerbörse Euronext in Paris registrieren können. Euronext betreibt die Börsen in Paris, Amsterdam, Brüssel und Lissabon. Israel ist das erste Land außerhalb Europas, das ein derartiges Einverständnis mit dem französischen Wertpapierregulators AMF erzielt hat. Die Israelische Wertpapierbehörde hofft nun, dass andere europäische Staaten dem Beispiel folgen werden und ihre Börsen für israelische Unternehmen öffnen.
Segelsport
Udi Gal und Gidi Kliger aus Israel haben in der Weltmeisterschaft im Segeln in Australien einen sensationellen 3. Platz belegt. Insgesamt waren bei diesem Wettbewerb 470 Segelboote gestartet. Udi Gal hat bereits in zwei Weltmeisterschaften Bronzemedaillen gewonnen. Gal und Kliger freuen sich nun auf die Olympischen Spiele 2008 in Peking.
Schneefälle in Nord- und Zentralisrael legen öffentliches Leben lahm
Auf den Golanhöhen und in Jerusalem bleiben heute aufgrund des Schnees die Schulen und Kindergärten geschlossen. Jerusalems Bürger wurden über Funk und Fernsehen dazu aufgerufen, wenn möglich daheim zu bleiben. Auch in Gush Etzion bleiben Bildungseinrichtungen geschlossen, in Galiläa fallen die ersten Unterrichtsstunden aus.
Das Wetter
Die Höchstwerte betragen heute in Jerusalem 1 Grad, in Tel Aviv 6 Grad, in Tiberias 9, am Toten Meer 13 und in Eilat 14 Grad.
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January 29
israel heute | Tägliche Newsletter
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Tägliche Nachrichten aus der
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Dienstag, 29. Januar 2008
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Hamas-Sprecher droht mit 3. Intifada und Grenzdurchbruch nach Israel
Vom Erfolg des Durchbruchs der Grenze zu Ägypten beflügelt, schwingt die Hamas nun große Reden: Ein Hamas-Sprecher drohte damit, dass man 500.000 Einwohner der palästinensischen Autonomiebehörde sammeln würde, um in einer ähnlichen Aktion die Grenze nach Israel zu durchbrechen. Ahmad Yousef, der politische Ratgeber Ismail Haniyes, rief dazu auf, den Fall der Grenze zwischen Ägypten und dem Gazastreifen als ein Zeichen für den Ausbruch der dritten Intifada zu werten. Zur Maan Nachrichtenagentur in Bethlehem sagte er, dass die nächste Stufe dieser Kampagne so aussehen könnte, dass tausende von Palästinensern aus dem Gazastreifen den von der israelischen Armee kontrollierten Eres Übergang zu stürmen, um international Aufmerksamkeit zu erregen.
In Ägypten haben unterdessen Beduinen damit begonnen, sich zu bewaffnen und in die Luft zu schießen, um Palästinenser zu warnen. Sie machen damit ihrem Ärger über verdreifachte Preise und Lebensmittelknappheit Luft, seit die Einwohner des Gazastreifens letzte Woche über die Grenze nach Ägypten kamen, um sich dort mit Lebensmitteln und anderem zu versorgen. Viele Läden seien schon geschlossen worden, berichteten Augenzeugen, da die Palästinenser alles aufgekauft hätten. Viele würden sogar mit leeren Händen in den Gazastreifen zurückgehen, da es fast nichts mehr zu kaufen gäbe, hieß es.
Gazas Araber mit Falschgeld auf Einkaufstour in Ägypten
Viele Palästinenser aus dem Gazastreifen haben israelisches Falschgeld genutzt, um ihre Vorräte in Ägypten nach dem gewaltsamen Öffnen des Rafah-Übergangs zu bezahlen, so die hebräische Tageszeitung Maariv. Allerdings haben viele widerum von ihren ägyptischen „Brüdern“ abgelaufene Lebensmittel erhalten.
Falsche 100 und 200 Schekelnoten wurden während der Räumung von Gaza im Sommer 2005 gedruckt und an Kinder verteilt, erklärte ein Gazabewohner. Nach zwei Tagen bemerkten die ägyptischen Ladenhändler den Falschgeldbetrug und begannen damit, israelische Währungen zu kontrollieren.
"Koscherschokolode" auf Israel-Tournee
Die erste koschere „Schokoladen- und Wohltätigkeitstour” startet demnächst in Israel. Das achttägige Ereignis schließt Besuche der Ladenlokale verschiedener Schokoladenfabriken ein. Die Idee entwickelten zwei Schokoladenliebhaber aus den USA und aus Israel, um die Schokoladenindustrie anzukurbeln. Auf dem Programm stehen sowohl Besuche bei kleineren Schokoladenherstellern auf den Golanhöhen und in Netanya als auch bei Dattel- und Granatapfelwinzereien.
Mit zur Tour gehören Volontärsaktivitäten in Zusammenarbeit mit Wohltätigkeitsorganisationen, wobei auch das Packen von Paketen für die Nahrungsmittelbank und Getreidesammlungen für die Armen eingeplant sind.
Israel entschuldigt sich bei den Beatles
Nachdem das Außenministerium endlich seine Mission, Israels umstrittenes Image im Ausland aufzupolieren, erfüllt hat, konnte es sich die Zeit für wirklich wichtige Dinge nehmen: Eine offizielle Entschuldigung an die legendären Beatles auszusprechen, und zwar 43 Jahre, nachdem der britischen Band ein Auftritt im Jüdischen Staat verwehrt worden war.
Israels Botschafter in Großbritannien Ron Prosor hatte sich für Montagmorgen zu einem Gespräch mit John Lennons Schwester Julia Baird im Beatles-Museum in Liverpool verabredet, um ihr dort ein offizielles Entschuldigungsschreiben des Staates Israel wegen des Auftrittsverbotes im Jahr 1965 zu überreichen.
Die Israelische Botschaft in London beabsichtigt zudem, ähnliche Schreiben an die zwei verbliebenen Bandmitglieder Paul McCartney and Ringo Starr sowie an die Verwandten von George Harrison zu senden.
Man rechnet damit, dass Prosor die Gelegenheit ergreift und die zwei noch lebenden Bandmitglieder zur Teilnahme an den Feierlichkeiten anläßlich Israels 60. Jahrestag einlädt. So schließt der Brief dann auch mit den Worten: „Wir würden uns freuen, Sie im Staat Israel singen zu sehen.“
Was denn genau im Jahr 1965 geschah, vermag heute keiner mehr zu sagen.
Die Meinungen gehen weit auseinander, wobei der wahrscheinlichste Grund darin liegt, dass die Politiker damals fürchteten, die Beatles könnten die israelische Jugend verderben und zu Drogenkonsum verleiten.
US-Experten: Im Kriegsfall mit Iran siegt Israel
In einem rein theoretischen Szenario beschäftigte sich der bekannte US amerikanische Strategieanalytiker Anthony Cordesman mit einem eventuellen nicht-konventionellen Krieg in der Nahost Region. Der Bericht der CSIS (Center for Strategic and International Studies; www.csis.org) kommt zu dem Ergebnis, dass ein Nuklearkrieg zwischen Israel und Iran auf iranischer Seite 16 bis 28 Millionen Todesopfer fordern würde. Für die israelische Seite geht die Prognose von 200.000 bis 800.000 Toten aus. Die mögliche Dauer eines solchen Szenarios wird mit nicht länger als drei Wochen angegeben. Es wird hervorgehoben, dass der Ausbruch eines derartigen Krieges nur denkbar sei, wenn Israel oder die USA nicht präventiv gegen das nukleare Programm des Iran vorgehen. Lesen Sie mehr in unserer aktuellen israel heute Ausgabe!
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In Jerusalem werden heute bis zu 7 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 13 Grad, in Tiberias 14, am Toten Meer 15 und in Eilat bis zu 15 Grad.
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January 28
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Montag, 28. Januar 2008
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Jerusalemer Obdachlose bekommen Winterquartier
Nachdem es aufgrund der extremen Witterungsverhältnisse landesweit bereits zu 6 Todesfällen durch Erfrieren gekommen ist, kündigte Jerusalems Bürgermeister Uri Lupolianski am Montag an, allen Obdachlosen während der kalten Winterperiode Asyl in Hotels zu gewähren.
Die Aktion “Warmes Heim” wird durch Wohltätigkeitsbeauftragte durchgeführt, indem sie die erforderlichen Maßnahmen für eine Unterbringung der Wohnsitzlosen ergreifen. Darüber hinaus ist die Öffentlichkeit aufgerufen, die Jerusalemer Stadtverwaltung über Wohnsitzlose, die sie auf der Straße entdecken, in Kenntnis zu setzen.
Die Aktion soll mindestens während der für die nächsten Tage angekündigten Kaltfront mit Aussichten auf Schnee bis in tiefere Lagen, also auch in Jerusalem, andauern.
Angestellte der Stadtverwaltung stehen bereits zu Straßeneinsätzen bereit und haben sich entsprechend mit Salzvorräten gegen Eis und Schnee ausgerüstet.
Die Hotline 106 der Jerusalemer Stadtverwaltung sowie die Einsatzteams von Magen David Adom befinden sich auf Alarmstufe Rot, um Fragen und Notsituationen der Bevölkerung entsprechend begegnen zu können.
Ägypten versucht Grenze nach Gaza zu schließen
Die ägyptischen Grenzbeamten sowie Militante der palästinensischen Hamas haben heute in dem Bemühen, die Flut der Palästinenser nach Ägypten zu stoppen, eine der drei größten Durchbrüche in der Grenzmauer mit Stachedraht geschlossen. Ägypten will nun eine gemeinsame Grenzbewachung von Palästinensischer Autonomiebehörde, Israel und der Europäischen Union. Die Hamas, die vor sechs Tagen die Löcher in die Grenzmauer sprengte, ist gegen dieses System der Grenzüberwachung und will ein neues Konzept – natürlich mit größerer Kontrolle in der Hand der Hamas.
Jerusalem zum Schluss
Eine Quelle aus hochrangigen politischen Kreisen meldete, dass Israels Premierminister Ehud Olmert plane, den Status von Jerusalem im Rahmen der Verhandlungen mit der palästinensischen Autonomiebehörde erst als allerletztes anzusprechen, meldete die israelische Tageszeitung Haaretz. Andere Kernthemen wie die Grenzen des palästinensischen Staates und die Forderung der PA, Millionen von ausländischen Arabern als Teil des so genannten “Rückkehrrechts” ins Land zu lassen, sollen zuerst auf den Verhandlungstisch. Die religiöse Schass-Partei hatte erst letzte Woche erklärt, sie werde die Regierungskoalition verlassen, sollte Olmert sich bereit erklären, über den Status von Jerusalem zu verhandeln. “
Grund zur Besorgnis: Der Wasserstand am See Genezareth
Der See Genezareth ist seit dem Beginn der Regenzeit nur rund 13 Zentimenter angestiegen, meldete “Kinneret Watch”. Sein Wasserpegel liegt derzeit bei 2,92 Metern über der “Roten Linie”. Ein Wasserstand unter dieser roten Markierung würde bedeuten, dass man Wasser aus dem See Genezareth nicht mehr trinken darf. Die Wasserbehörde haben vor ein paar Jahren diese Rote Linie gesenkt. Der Pegel des Sees ist momentan kaum über dem damaligen Level der Roten Linie. Der derzeitige Wasserstand ist der niedrigste seit Jahren für diese Jahreszeit. Daher warnte der Direktor der Wasserbehörde, Uri Shani, am Sonntag die Regierung, dass Israel eine schwere Wasserkrise bevorsteht, sollte es in den nächsten Monaten nicht extrem regnen.
Ohne Glaube ist Israel weniger attraktiv
Der Einwanderungsrhythmus ins Gelobte Land wird jedes Jahr langsamer. Im Jahr 2007 sind Angaben des israelischen Einwanderungsministeriums zufolge weniger als 20.000 Menschen nach Israel eingewandert. Das ist die geringste Einwandererzahl in den letzten 18 Jahren seit der großen Einwanderungswelle aus den GUS-Staaten im Jahr 1989. Im Vergleich zum Jahr 2006 ist die jüngste Einwandererzahl um 6 % gesunken. „Dass heute immer weniger Juden nach Israel einwandern wollen, muss bei uns Alarm schlagen“, erklärte Israels Einwanderungsminister Jakob Edri. „Wir müssen die Juden in der Diaspora überzeugen, nach Hause zu kommen und neues Leben in das zionistische Werk bringen.“ Ein Drittel (6445) der Einwanderer im Jahr 2007 sind aus den ehemaligen GUS-Staaten eingereist, 19 % (3607) wanderten aus Äthiopien ein und 15 % von Nordamerika (USA und Kanada). Ohne besondere Veranlassung wird die Mehrheit (6 bis 7 Millionen Juden in der Diaspora) nicht nach Israel einwandern, und der effektivste Grund für die Rückkehr ins Gelobte Land ist der Antisemitismus in der Diaspora. Welche Gründe spielen noch eine signifikante Rolle und was hat der Glaube damit zu tun? Lesen Sie den ausführlichen Artikel in unserer aktuellen israel heute Zeitschrift!
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Das Wetter
In Jerusalem werden heute bis zu 10 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 16 Grad, in Tiberias 16, am Toten Meer 16 und in Eilat bis zu 17 Grad.
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January 27
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Sonntag, 27. Januar 2008
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Olmert trifft Abbas: Gespräche über Gaza-Krise
Ehud Olmert und Palästinenserpräsident Mahmud Abbas werden heute zu gemeinsamen Gesprächen über die Krise an der Grenze zwischen Gaza und Ägypten im Jerusalemer Büro des israelischen Premierministers erwartet.
Ein Beamter aus Olmerts Kreisen sagte: „Israel fürchtet, dass sie (die Ägypter) nicht in der Lage sind, die Grenze wieder abzuriegeln.“
Regierungsbeamte haben ihre Sorge darüber ausgedrückt, dass die aufgebrochene Grenze am Rafah-Übergang ausländischen „Terrorexperten“ den Zutritt zum Gazastreifen ermöglichen und zu vermehrten Infiltrationen von Gazaterroristen nach Israel durch den Sinai führen könnte, um dann in der Negevregion Attentate auszuführen.
Von Jerusalem wird erwartet, dass es sowohl mit Ägypten als auch mit der Palästininesischen Autonomie kooperiert, um das Grenzproblem schnellstmöglich zu lösen.
Der ägyptische Präsident Hosni Mubarak wurde zu einem Treffen am kommenden Mittwoch in Kairo angekündigt, um die Angelegenheit zu diskutieren.
IDF schließt Wanderwege entlang der ägyptischen Grenze
Im Angesicht der Gaza-Rafah-Krise ordnete die israelische Armee Schließungen von Wanderwegen und touristischen Plätzen entlang der ägyptischen Grenze an. Am Donnerstag blockierte die Armee die grenznahe Autobahn Nr. 10.
Die Entscheidung der zeitweisen Abriegelung der Region wurde von Verteidigungsbeamten getroffen, um die Sicherheit zu erhöhen und israelische Bürger besser zu schützen. Auch rief die Armee Israelis dazu auf, von Besuchen in den Sperrgebieten abzusehen - wegen des erhöhten Sicherheitsrisikos. Für den Sinai wurden ebenfalls Warnungen erlassen, da Entführungen in den Gazastreifen befürchtet werden.
Regierungserklärung: Antisemitismus rückläufig
Die Anzahl der antisemitischen Übergriffe weltweit ist rückläufig als Ergebnis eines "globalen Erwachens", das dem Zweiten Libanonkrieg folgte, sagt der jüngste Report aus Regierungskreisen und der Jewish Agency, welcher beim sonntäglichen Kabinettsmeeting präsentiert wurde.
Allerdings wird eingeräumt, dass es einige „beunruhigende“ Länder gibt, zu denen Großbritannien, Frankreich und die Ukraine zählen, und spezifische Plattformen für Antisemitismus, einschließlich Internetforen. Ebenso wird festgestellt, dass antisemitische Vorfälle in Deutschland, Australien, in den USA und der Ukraine zugenommen haben.
PA trauert um PFLP Gründer Habash
George Habash, der Gründer der Populären Front zur Befreiung Palästinas, starb am Samstagabend in seinem Heim in Amman im Alter von 82 Jahren, teilte ein hochrangiger jordanischer Beamter mit.
PA-Führer Mahmoud Abbas ordnete eine dreitägige Trauerzeit an und ließ die palästinisischen Flaggen auf Halbmast hängen. Trauernde werden im Büro des Präsidenten in Ramallah empfangen.
Habash wurde als Sohn griechisch-orthodoxer Eltern in Lod geboren und wurde bei den 1948er Unruhen zum Flüchtling. Er studierte Medizin an der Amerikanischen Universität von Beirut und zählte zu den Gründern der Arabischen Nationalistischen Bewegung in den 1950er Jahren.
Habash überlebte zudem einige Attentate. 1969 wurde er zum Anführer der Populären Front zur Befreiung Palästinas (Popular Front for the Liberation of Palestine PFLP), eine marxistische Gruppe, die zahlreiche Terroranschläge ausführte und sich auf Flugzeugentführungen weltweit „spezialisierte“. Habash schloss sich 1970 der PLO Führung an, stieg jedoch vier Jahre später wieder aus, weil es zu Meinungsverschiedenheiten zwischen ihm und dem damaligen PA-Präsidenten Yasser Arafat kam.
Habash wurden enge Beziehungen mit Syrien nachgesagt und er unterstützte die irakische Invasion von Kuwait im Jahr 1990. Er wurde als einer der radikalsten Palästinenserführer betrachtet, der sich ein Leben lang jedwedem Kompromiss mit Israel widersetzte.
Schindlers Sekretärin macht Alijah
92 Jahre alt ist heute die Frau, die vor 63 Jahren die berühmte Liste zusammenstellte, auf der die Namen von 1100 Juden vermerkt waren, die der deutsche Geschäftsmann Oskar Schindler vor dem grausamen Holocaust-Tod retten konnte. Mimi Reinhard war es, die „Schindlers Liste“ aufsetzte, die Geschichte der Rettung seiner Juden ist spätestens seit Steven Spielbergs gleichnamigem Film aus dem Jahr 1993 bekannt. Mimi Reinhard ist vor kurzem nach Israel eingewandert, ein Ereignis, das in den israelischen Medien begeistert aufgegriffen wurde. Lesen Sie die ganze Geschichte in unserer aktuellen israel heute Ausgabe!
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Das Wetter
In Jerusalem werden heute bis zu 9 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 16 Grad, in Tiberias 16, am Toten Meer 16 und in Eilat bis zu 18 Grad.
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January 25
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Freitag, 25. Januar 2008
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Ein toter Grenzbeamter nach Anschlag in Shuafat, Überfall in Kfar Etzion
Bei einem Terroranschlag Donnerstag Abend nördlich von Jerusalem wurde ein Grenzbeamter getötet und eine Grenzbeamtin schwer verletzt. Zwei Terroristen hatten am Grenzposten am nördlichen Eingang zum Shuafat Flüchtlingscamp das Feuer eröffnet, nachdem sie zu Fuß dorthingekommen waren. Die Verantwortung für den Anschlag übernahmen die Al Aksa Militärbrigaden des bewaffneten Flügels der Fatah im so genannten Westjordanland. Sie erklärten, die Organisation „Schwarzer September“ habe den Angriff ausgeführt und drohten mit mehr Anschlägen.
Zur selben Zeit drangen zwei Terroristen in eine Jeschiva in der Siedlung Kfar Etzion, die zwischen Jerusalem und Hebron liegt, ein. Sie trugen Uniformen und waren mit einer Waffe und einem Messer bewaffnet. Die Terroristen bedrohten die Studenten und die Lehrer mit ihren Waffen, dabei gab es ein Handgemenge, zwei Schüler wurden verletzt, bevor die Terroristen von einem Lehrer erschossen wurden.
Wieder Kassamraketen auf Sderot
Seit Dienstag Abend wurden keine Kassamraketen aus dem Gazastreifen mehr abgefeuert (Am Tage waren es noch 20 gewesen). Donnerstag Abend war es mit der Ruhe vorbei, Israel wurde mit fünf Kassams beschossen. Eine landete in Sderot, richtete aber keinen Schaden an. Palästinensische Quellen meldeten unterdessen, dass bei einem Luftangriff des israelischen Militärs in Rafah mindestens vier bewaffnete Palästinenser getötet worden sind. Die Hamas meldete, unter den Toten seien auch zwei ihrer Regionalkommandeure.
Ägypten ergreift Maßnahmen gegen Strom der Palästinenser
Ägyptische Grenzpolizisten versuchen jetzt, die Einwohner Gazas davon abzuhalten, nach Ägypten zu strömen, indem sie eine menschliche Kette mit Schutzschilden bilden. Aufgebrachte Palästinenser machten ihrem Ärger darüber Luft, indem sie Steine auf die ägyptischen Polizisten warfen. Es gab mehrere Handgemenge, zudem wurden Schüsse in die Luft abgefeuert. Palästinenser können trotzdem noch an einigen Stellen ungehindert die Grenze überwinden. Auf der Seite in den Gazastreifen steht nun die Hamas, die die Taschen der wiederkehrenden Palästinenser nach Waffen und Drogen durchsucht.
Mazuz: Keine Aktivitäten der Regierung am Schabbat
Nachdem das Wissenschafts- Kultur- und Sportministerium letzten Samstag, dem offiziellen Schabbat-Tag, ein Meeting abhielt, hat jetzt der israelische Generalstaatsanwalt Menachem Mazuz erklärt, dass es den Regierungsbüros nicht erlaubt sei, an Samstagen zu arbeiten. So soll das Gesetz der Arbeitsstunden und das Gesetz des Ruhetages nicht gebrochen werden. Der arabische Minister dieses Wissenschafts- Kultur- und Sportministeriums geriet wegen des Meetings am Schabbat unter heftige Kritik. Er solle nicht vergessen, dass er ein Minister in einem jüdischen Staate sei, riet Knessetmitgleid Gabbai.
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In Jerusalem werden heute bis zu 11 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 176 Grad, in Tiberias 16, am Toten Meer 17 und in Eilat bis zu 17 Grad.
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January 24
israel basar
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Liebe Freunde!
Wir hoffen, dass Sie einen guten Start ins Jahr 2008 hatten, das Jahr, in dem wir das 60-jährige Bestehen Israels feiern! Daher freuen wir uns, dass wir Sie aus diesem Anlass mit neuen, einmaligen Produkten aus Israel überraschen können. Wir möchten Sie einladen, mit allen Sinnen Israel zu genießen; das Land zu sehen, zu hören, es zu fühlen, zu riechen und zu schmecken!
Unsere Reise beginnt diesen Monat im äußersten Norden des Landes - auf den Golanhöhen. Dort wird unsere neue flauschig-warme Fleece-Kollektion handgefertigt. Von der Winter-Wohlfühlkollektion geht es weiter zu einem Moschav am See Genezareth, von dessen Auswahl an erlesenen Trockenfrüchten wir regelrecht ins Schwärmen geraten sind. Lassen auch Sie sich die Früchte des Heiligen Landes schmecken!
Eine gute Reise durchs neue Jahr wünscht Ihnen aus Jerusalem
Ihr Israel Basar Team
Monatliche Specials
Fleece Kollektion
Diese einzigartigen und praktischen Kleidungsstücke werden von einer Familie im Kibbuz Merom Golan in der Nähe des schneebedeckten Berges Hermon handgefertigt. Der wärmende und wasserabweisende Fleece-Stoff ist aus recyceltem Material.

Wendemütze, vollständig umkehrbar, mit praktischer Schnur zum Zuziehen versehen. Die Mütze kann auch wieder geöffnet und als Halswärmer verwendet werden.
(60 cm Kopfumfang)
Farbkombinationen:
Türkis/Grau
Schieferblau/Schwarz
Weinrot/Schwarz
Lila/Grau
Rot/Hellrosa
14 ? / 23 sFr
12,60 ? / 20,70 sFr
* Preise inkl. Versandkosten & Versicherung. Luftpostversand direkt aus Jerusalem.
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Superpraktisch!!! Dieses winterliche, elegante Kleidungsstück hält wunderbar warm. Durch Ziehen am Kragen leicht zu entfernen. Passt unter jeden Pullover!
Einheitsgröße – für Männer und Frauen
Farben: Weiß, Schwarz
19 ? / 31 sFr
17,10 ? / 27,90 sFr
* Preise inkl. Versandkosten & Versicherung. Luftpostversand direkt aus Jerusalem.
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Getrocknete Datteln, zum Teil mit Walnüssen gefüllt, Aprikosen und Kiwischeiben
Ca. 400 g
21 ? / 34 sFr
18,90 ? / 30,60 sFr
* Preise inkl. Versandkosten & Versicherung. Luftpostversand direkt aus Jerusalem.
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Je ein Päckchen Mandeln, kandierte Nussmischung (aus Cashewkernen, Erdnüssen und Pekankernen), Rosinen, sowie getrocknete Erdbeeren mit Kokosnuss-Stückchen, dazu ein Bund Zimtstangen.
Ca. 600 g
44,50 ? / 74 sFr
40 ? / 66,60 sFr
* Preise inkl. Versandkosten & Versicherung. Luftpostversand direkt aus Jerusalem.
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israel heute | Tägliche Newsletter
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Tägliche Nachrichten aus der
israel heute Redaktion.
Donnerstag, 24. Januar 2008
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Olmert auf der Herzlija Konferenz: Lage bedeutend besser
Zwar räumte Premierminister Ehud Olmert in einer Rede am Mittwochabend ein, dass die terroristische Hisbollah-Organisation im Libanon heute über mehr Raketen verfüge als vor Ausbruch des Zweiten Libanonkrieges 2006, aber er behauptete auch, dass der florierende Norden den guten Entscheidungen von damals zu verdanken sei.
„Die augenblickliche Situation ist unvergleichbar besser als zuvor”, verkündete er. „Die Bewohner im Norden haben Frieden und Ruhe. Es gibt keinerlei Zwischenfälle und keinen Beschuss durch Raketen oder gar Kassams. Und das geht so nicht nur einen Tag oder einen Monat, sondern volle 18 Monate. Das ist die längste Ruheperiode im Norden während der letzten 25 Jahre“, erklärte Olmert.
Die Likudpartei veröffentlichte daraufhin ihre Stellungnahme, die besagt, dass Olmert „von der Realität abgeschnitten ist und sich eine virtuelle Realität schafft in der Zeit, wo der Winograd Report veröffentlicht werden soll. Im Norden hat sich die Hisbollah mit mehr Raketen bewaffet als vor Kriegsbeginn, und im Süden leben israelische Bürger unter der konstanten Bedrohung durch Raketen.“
Die Familien der entführten IDF-Soldaten haben mittlerweile nach Abschluss eigener Ermittlungen ihren persönlichen Bericht, noch vor Erscheinen des Winograd Reportes, verfasst. Darin verurteilen sie Olmert eindeutig und werfen ihm Verantwortungslosigkeit vor. Sie fügen hinzu: „Das Blut der gefallenen Soldaten schreit danach, dass er abtritt.“ Der Vorsitzende der Tafnitpartei und ehemalige IDF-Oberoffizier Uzi Dayan schloss sich den Stimmen, die den Rücktritt Olmerts fordern, an, indem er begründete, Olmert sei zunehmend gefährlich für Israel.
Palästinensische Quellen: Hamas hat „Auftritte im Dunkeln” inszeniert
Bei mindestens zwei Gelegenheiten inszenierte die Hamas diese Woche „Auftritte im Dunkeln“ als Teil ihrer Kampagne gegen die politischen und wirtschaftlichen Sanktionen Israels gegen den Gazastreifen, das haben am Mittwoch zwei palästinensische Journalisten zugegeben.
Im ersten Fall waren die zum Treffen der Hamas-Regierung geladenen Journalisten erstaunt, Premierminister Ismail Haniyeh und seine Minister um einen Tisch mit brennenden Kerzen vorzufinden.
Im zweiten Fall stellten Journalisten am vergangenen Dienstag fest, dass die Hamas-Gesetzgeber bei ihrem Treffen in Gaza-Stadt ebenfalls vor brennenden Kerzen saßen.
Einige der Journalisten bemerkten jedoch, dass es eigentlich gar keinen Grund gab, um Kerzen zu benutzen, da beide Treffen bei Tageslicht abgehalten wurden.
„Sie hatten die Vorhänge in den Räumen zugezogen, um so den Eindruck zu erwecken, dass auch die Hamas-Führer leiden würden, als Ergebnis der Stromunterbrechung“, verriet einer der Journalisten einer israelischen Tageszeitung. „Es war offensichtlich, dass die ganze Sache inszeniert war.”
Ein weiterer Journalist sagte, dass er und seine Kollegen angewiesen wurden, ein paar Minuten zu warten, bevor sie den Raum des palästinensischen Legislativrates betreten durften, so dass jeder der Beamten genug Zeit hatte, um seine Kerze zu entzünden. Als der Reporter dann sah, dass die Vorhänge zugezogen worden waren, um das Tageslicht abzuhalten, begriff er, dass die Hamas im Begriff stand, die Medien für ihre politischen Ziele zu manipulieren.
Mehr arabische Israelis in der Armee
Die Anzahl der arabisch-israelischen Jugendlichen, die bei der israelischen Armee ihren Dienst an der Waffe absolvieren, hat sich mehr als verdoppelt im vergangenen Jahr – und das trotz der Opposition einer überwältigenden Mehrheit der arabischen Leiter gegen diesen Trend.
Nach Angaben der Verwaltung für den Waffendienst haben sich im akademischen Jahr 2005/2006 240 arabisch-israelische Jugendliche freiwillig zum Dienst an der Waffe verpflichtet. Die Zahl erhöhte sich im letzten akademischen Jahr auf 289 und stieg im laufenden Jahr sprunghaft auf 628.
Drei Viertel der arabisch-israelischen Jugendlichen wollen sich freiwillig zum Armeedienst melden, wurde am Mittwoch auf der Herzlia Konferenz verkündet.
Das Programm zum Dienst an der Waffe wurde von arabischen Führern wie dem Knessetabgeordneten Jamal Zahalka aufs Heftigste kritisiert. Er sagte, dass die arabische Gemeinschaft jeden Araber, der in die Armee Israels eintritt, wie einen Aussätzigen behandeln werde. Andere Knessetmitglieder und Führer der Islamischen Bewegung behaupteten kürzlich, dass es sich bei diesem Freiwilligenprogramm um einen versteckten Plan handelt, um junge Araber in die israelische Armee zu ziehen.
Eine bei der Konferenz präsentierte Studie belegt, dass 75,3 Prozent der israelischen Araber den Dienst an der Waffe befürworten, im Gegensatz zu gerade mal 7,8% der arabischen Kommunenleiter.
Kinder gegen den „zionistischen Feind“
Al Aksa TV, der Fernsehsender der palästinensischen Autonomie-behörde, der von der Hamas produzierte Programme ausstrahlt, pflegt in seinen Kindersendungen gegen Israel zu hetzen. Jüngstes Beispiel: Durch die Kindershow führte ein etwa 9 jähriger Junge, der seinen Altersgenossen vor den TV Geräten eine flammende Rede im Stil eines islamischen Hass-Predigers lieferte. Der einzige Weg, die Al Aksa-Moschee aus den Händen Israels und Amerikas zu befreien, sei die Anwendung von Gewalt, erklärte das Kind. Die Übersetzung der Moderation durch das Nahost Medien Institut MEMRI beinhaltet die ganze Palette der Hass-Propaganda gegen Israel. Lesen Sie mehr in der aktuellen israel heute Zeitschrift!
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Ludwig Schneiders Vorträge
Ludwig Schneider spricht diese Woche in...
Do., 24. Januar 2008 um 19.30 Uhr in 36148
Kalbach-Uttrichshausen/Rhön
Evang. Gemeinschaft „Christustreff Rhön“,Schulstr. 5
J. Kohlhepp, Tel.: 09742-911118;
Thema: „Israels aktuelle Lage im Licht der Bibel"
Fr., 25. Januar 2008 um 19.30 Uhr in 35688
Dillenburg-Oberscheld
Freie evang. Gemeinde Oberscheld, Hans-König-Weg 10
D. Rauhut, Tel.: 02771-819691;
Thema: „60 Jahre Israel - Gestern - Heute – Morgen“
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Das Wetter
In Jerusalem werden heute bis zu 11 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 16 Grad, in Tiberias 15, am Toten Meer 17 und in Eilat bis zu 18 Grad.
Wir wünschen Ihnen aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels, einen gesegneten Tag.
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January 23
israel heute | Tägliche Newsletter
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Tägliche Nachrichten aus der
israel heute Redaktion.
Mittwoch, 23. Januar 2008
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PA verurteilt Mörder von Israelis
Ein palästinensischer Militärsgerichtshof in Hebron verurteilte am Dienstag die Mörder von zwei israelischen Wanderern zu 15 Jahren Gefängnis.
Der 24-Jährige Amar Taha, ein Beamter der palästinensischen Nationalgarde, und Ali Dandanes, 26, ein PA Gerichtsbeamter, hatten sich aus Angst vor einer Festnahme durch die IDF der PA gestellt, nachdem sie die zwei außer Dienst befindlichen Armeebeamten Ahikam Amihai und David Rubin letzten Monat in der Nähe von Hebron ermordet hatten.
Es bleibt unklar, ob sie ihre Haftstrafe in Hebron absitzen werden oder in ein Gefängnis nach Jericho überführt werden. Die PA betonte, in keinster Weise zu beabsichtigen, die Mörder an Israel auszuliefern.
Indes forderte Rabbi Yehuda Amihai, Ahikams Vater: „Ich appelliere an Premierminister Ehud Olmert, etwas Nationalstolz an den Tag zu legen und die Mörder meines Sohnes und seines Freundes zum Prozess nach Israel zu bringen. In seiner Feigheit verlangte Olmert nicht ihre Überführung in israelische Haft, sondern stimmte einem Transfer nach Jericho zu – ins Casino.“
Palästinenser feuern erneut Raketen
In Gaza stationierte palästinensische Streitkräfte reagierten auf Israels Entscheidung, das Embargo auf Kraftstofflieferungen nach Gaza zu erleichtern, indem sie am Dienstag vier weitere Raketen auf die Gemeinden im Süden Israels abfeuerten.
Die Raketen landeten am Rand der bereits arg gebeutelten Stadt Sderot, gerade, als die Schulkinder auf ihrem Nachhauseweg waren.
Neun Raketen und 13 Mörsergranaten wurden am Montag auf Sderot und die umliegenden Gemeinden abgefeuert.
Am gleichen Tag eröffneten palästinensische Heckenschützen, die sich nahe des Sicherheitszauns von Gaza positioniert hatten, das Feuer auf einen israelischen Bauern, der in einem Kibbutz im südlichen Israel arbeitet. Bei einem ähnlichen Vorfall in der vergangenen Woche, erschossen Heckenschützen dort einen Arbeiter aus Ecuador.
Tausende strömen aus dem besetzten Gaza nach Ägypten
350.000 Palästinenser sind heute morgen aus dem Gazastreifen nach Ägypten geströmt, meldete die UN. Zuvor hatten bewaffnete Maskierte mit insgesamt 17 Bomben in zwei Drittel der Mauer, die den Gazastreifen von Ägypten trennt, Löcher gesprengt. Einwohner des Gazastreifens eilen in das Nachbarland, um Lebensmittel, Benzin und anderes zu kaufen. Die Hamas übernahm zwar nicht die Verantwortung für die Zerstörung der Grenze, jedoch übernahmen Militante der Hamas schnell die Kontrolle, nachdem ersichtlich wurde, dass die ägyptischen Grenzleute so gut wie nichts unternahmen. IDF Offizielle befürchten, dass der Waffenschmuggel über die ägyptische Grenze nach Gaza nun noch mehr zunehmen wird.
Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen traf sich am Dienstagabend zu einer Krisensitzung, um eine Resolution zu verabschieden, die Israel wegen des Embargos und des beim Elektrizitätswerk entstandenen Schadens verdammen soll.
Außenministerin Tzippi Livni stellte klar, dass „Israel weiterhin seine Bewohner verteidigen wird, auch auf Kosten einer Verurteilung.“
"Ich danke Allah für die Siedler"
„Seit 13 Jahren arbeite ich in der jüdischen Siedlerstadt Maale Adumim. Meine jüdischen Arbeitgeber sind mehr als enge Freunde, wir sind wie eine Familie“, sagt der 33-jährige Ischam, Vater von fünf Töchtern, zu israel heute. Der Palästinenser lebt in Abadiya, einem arabischen Dorf zwischen Bethlehem und dem Kloster Mar Saba in der judäischen Wüste. Wie viele andere Palästinenser macht auch er sich jeden Morgen auf, um bei Juden in den jüdischen Siedlungen zu arbeiten. „Bei den Juden können wir unser tägliches Geld verdienen. Sie stellen unseren Lebensunterhalt sicher. Ich habe kein Problem damit, in einer jüdischen Siedlung zu arbeiten. So wie ich denken tausende Palästinenser.“ Dass es auch Palästinenser gibt, die anders denken, als die allseits bekannten Israel-hassenden Palästinenser, zeigt unser Interview, das sie in der aktuellen Ausgabe der israel heute Zeitschrift lesen können.
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Knessetmitglieder geben Unterricht
Gestern wurde der 59. Jahrestag der Gründung der Knesset, Israels Parlament, gefeiert. Aus feierlichem Anlass besuchten alle 120 Knessetabgeordneten Schulen im ganzen Land, um vor Schülern eine Unterrichtstunde zu geben. Ministerpräsident Olmert wählte sein Geburtsort Benjamina, um dort die Schüler zu unterrichten, und Oppositionsführer Benjamin Netanjahu sprach vor Schülern in Jerusalem.
Ludwig Schneiders Vorträge
Ludwig Schneider spricht diese Woche in...
Mi., 23. Januar 2008 um 19.30 Uhr in 63303
Dreieich-Sprendlingen
Christliches Zentrum, Herrnröther Str. 51
J. Schneider, Tel.: 06103 87168;
Thema:
„Messias der Juden, Christen und Moslems“
Do., 24. Januar 2008 um 19.30 Uhr in 36148
Kalbach-Uttrichshausen/Rhön
Evang. Gemeinschaft „Christustreff Rhön“,Schulstr. 5
J. Kohlhepp, Tel.: 09742-911118;
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Fr., 25. Januar 2008 um 19.30 Uhr in 35688
Dillenburg-Oberscheld
Freie evang. Gemeinde Oberscheld, Hans-König-Weg 10
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Das Wetter
In Jerusalem werden heute bis zu 7 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 14 Grad, in Tiberias 13, am Toten Meer 16 und in Eilat bis zu 17 Grad.
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January 22
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Dienstag, 22. Januar 2008
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Humanitäre Hilfe an Gaza geht weiter
Die Bewohner Sderots fanden am Montagabend wenig Trost im Aufruf des Verteidigungsministers Ehud Barak an Israel, „mehr und mehr Druck auf den Gazastreifen auszuüben“. Zuvor hatte Barak nämlich sein Einverständnis dazu gegeben, die fast vollständige Abriegelung des von der Hamas kontrollierten Territoriums zu erleichtern. Er erließ die Anweisung, humanitäre Hilfeleistungen einzubringen sowie eine einmalige Schiffsladung von Dieselkraftstoff für das Elektrizitätswerk in Gaza – und das nur einen Tag, nachdem dieses stillgelegt worden war.
Die Entscheidung folgte dem wachsenden internationalen Druck auf die Behauptung hin, im Gazastreifen stünde eine humanitäre Krise unmittelbar bevor, nachdem Israel dem Hamas-kontrollierten Gebiet ein Embargo auferlegt hatte als Reaktion auf die massiven Raketenangriffe gegen die am Gazastreifen angrenzenden israelischen Gemeinden.
Kurz nach Baraks Ankündigung folgte tatsächlich eine relative Atempause, da „nur” neun Qassamraketen und 13 Mörsergranaten in und um den westlichen Negev abgefeuert wurden.
Satellitenstart durch Sabotage verzögert
Der am Montag erfolgreich durchgeführte Abschuss eines hochentwickelten israelischen Satelliten war in den letzten Monaten durch iranische Sabotage verzögert worden, brachte die Jerusalem Post aus westlichen Quellen in Erfahrung.
Der von der Israel Aerospace Industries (IAI) entwickelte und hergestellte TecSar Satellite hätte eigentlich bereits im September losgeschickt werden sollen, unmittelbar im Anschluss an den Start des Spionagesatelliten Ofek-7 im Juni.
Die Entwicklung des neuen Satelliten bedeutet für Israel einen gewaltigen Fortschritt in Hinsicht auf das Sammeln von Geheimdienstinformationen über das Atomprogramm der islamischen Republik, denn der knapp 300kg leichte Satellit ist in der Lage, Bilder bei allen Wetterbedingungen zu übertragen. Er kann Objekte auf der Erde bei bewölktem Himmel ausmachen und zudem durch Dächer, die nicht aus Beton bestehen, hindurchsehen.
Nach jüngsten Einschätzungen hat Iran über die Medien von der geplanten Entwicklung von TecSar erfahren und seither mit Hilfe indischer Oppositionparteien heftigen Druck ausgeübt, um den Start zu verhindern.
„Die Iranier haben Angst vor dem Potential, das dieser neue Satellit nach Israel bringen wird“, sagte ein westlicher Verteidigungsbeamter.
Der Ofek-7 Satellite basiert auf Kameratechnik, wohingegen TecSar über eine hochentwickelte Radartechnologie namens Synthetic Aperture Radar (SAR) verfügt, die es ihm ermöglicht, hochauflösende Bilder zu liefern.
Neuer Fund aus der Zeit des Zweiten Tempels
Besuchern der Jerusalemer Altstadt ist es gewiß aufgefallen: Es herrscht akuter Parkplatzmangel. Um Abhilfe zu schaffen, begannen im März 2007 beim Givati Parkplatz Bauarbeiten für ein unterirdisches Parkhaus. Das Gelände liegt direkt unterhalb der Altstadtmauer und deshalb rechnete man mit Funden aus vergangenen Zeiten, weshalb die israelische Altertumsbehörde (IAA) hinzugezogen wurde. Die Ausgrabungen brachten wirklich Erstaunliches zutage, wie die IAA auf einer Pressekonferenz nun bekannt gab. Was gefunden wurde – jetzt in der aktuellen israel heute Ausgabe!
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Wieder Inlandsflüge nach Rosh Pina
Die Flugroute zwischen Tel Aviv und Rosh Pina im Norden Israels ist wieder aufgenommen worden. Dreimal am Tag werden Fluggäste vom Tel Aviver Sde Dov Flughafen mit der Fluglinie Ayit Aviation in die Stadt am Hula Tal fliegen können. Bewohner des Nordens zahlen dabei 185 Schekel (ca. 33 Euro), alle anderen 260 Schekel (ca. 47 Euro). Den Zuschlag für diese Strecke erhielt Ayit vom israelischen Verkehrsministerium, nachdem eine andere Fluggesellschaft, Tamir Airways, entschieden hatte, ihre Flüge aufrund von Differenzen mit der Kommunalverwaltung von Kiriat Schmona einzustellen.
Ludwig Schneiders Vorträge
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Di., 22. Januar 2008 um 19.30 Uhr in 35232
Dautphetal-Friedensdorf
Freie evang. Gemeinde Friedensdorf, Bahnhofstr. 4
K.-H. Kamm, Tel.: 06466-7676;
Thema: „Messias der Juden, Christen und Moslems“
Mi., 23. Januar 2008 um 19.30 Uhr in 63303
Dreieich-Sprendlingen
Christliches Zentrum, Herrnröther Str. 51
J. Schneider, Tel.: 06103 87168;
Thema:
„Messias der Juden, Christen und Moslems“
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Das Wetter
In Jerusalem werden heute bis zu 9 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 16 Grad, in Tiberias 15, am Toten Meer 17 und in Eilat bis zu 17 Grad.
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January 21
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Montag, 21. Januar 2008
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IDF Militär weist Darstellung einer humanitären Krise in Gaza zurück
„Es gibt keine humanitäre Krise in Gaza”, erklärte am Sonntag ein Militärbeamter gegenüber Ynet und fügte hinzu, dass die Palästenser genug Lebensmittelvorräte für die kommenden Wochen hätten und dass sämtliche Berichte über eine derartige Krise von der Hamas erfunden und verbreitet worden seien.
Während er einräumte, dass es weit gefehlt sei, die Situation im Gazastreifen als gut zu bezeichnen, so wies der Beamte doch Behauptungen zurück, dass die Bewohner von Gaza unter Elektrizitätsmangel litten als Folge davon, dass die Turbinen des örtlichen Kraftwerkes stillgelegt wurden. Er sagte, dass bis heute Israel hinter 70% der Stromversorgung für Gaza stecke und daher jedwede Behauptung in dieser Richtung unbegründet sei. „Es handelt sich hier um reinen Medienwirbel von Parteien, die spezielles Interesse daran hegen. Wir haben die Stromzufuhr nicht gedrosselt und denken momentan auch gar nicht daran”, sagte er.
„In Wirklichkeit sind es die Palästinenser, die die Stromzufuhr jeden Tag für einige Stunden unterbrechen, um dadurch eine Krise heraufzubeschwören. Im Moment hat sich ihre Kraftstoffzufuhr noch nicht erschöpft. Falls es zu einem Engpass bei den Elektrizitätswerken kommen sollte, so sollten sie sich selbst fragen, was mit der erhaltenen Lieferung passiert ist.“
Der Vorsitzende des Arbeiterausschusses des Elektrizitätswerkes, Miko Zarfati, meldete sich zu Wort und bestätigte die Aussagen der IDF und betonte, dass sich seine Leute tagtäglich in Gefahr wegen der Kassamraketen begeben, weil sie rund um die Uhr im Kraftwerk von Ashkelon damit beschäftigt seien, die benötigte Energie für den Gazastreifen bereitzustellen. Darüber hinaus entsendet die Stromgesellschaft sogar Mitarbeiter nach Sderot und Gaza, um durch Kassameinschläge verursachte Schäden zu beheben.
Das führe die Behauptungen der Palästinenser ad absurdum.
Angaben von Israel gemäß, dürfte eine kürzliche Ladung von 10.000 Stück Vieh, gemeinsam mit dem bereits vorhandenen Geflügelbestand, sowie Früchten und Gemüse und dazu noch die über Ägypten eingeschmuggelten Lebensmittel mehr als genug sein, um die Bevölkerung vor Ort über Wochen hinweg zu versorgen. Als Konsequenz daraus beabsichtigt Israel nicht, den Belagerungszustand zu entschärfen, mit Ausnahme von humanitären Hilfeleistungen.
Elektrizität und Beschäftigung steigen
Die Strompreise in Israel werden nächste Woche um weitere 1,5 Agurot angehoben, so dass die Kilowattstunde 47,4 Agurot (8,6 Eurocent) kostet. Addiert man die 15,5% Mehrwertsteuer, so erhält man einen Endpreis von 54,75 Agurot (rund 10 Cent) – das sind 16% mehr als im September 2007.
Die Öffentlichkeit und der Wirtschaftssektor bezahlen einen leicht höheren Preis, nämlich 61,5 Agurot.
Die Preise für Elektrizität steigen automatisch, wenn sich die Kosten der Israelischen Elektrizitätsgesellschaft um 3,5% erhöhen oder im anderen Fall, alle sechs Monate. Die letzte Preiserhöhung wurde durch die gestiegenen Ölpreise ausgelöst.
Weitere Wirtschaftsmeldungen aus dem Zentralen Statistikbüro belegen, dass die Arbeitslosenquote ihren Tiefststand während der letzten 10 Jahre erreicht hat. Die Zahl hat sich seit Anfang 2004 permanent verringert, als sie noch 11% der Erwerbstätigen betrug.
Die Zahl der Arbeitssuchenden in Israel steht derzeit bei 192.700 Menschen.
Das Statistikbüro berichtet auch, dass der Ex- und Import von Waren, mit Ausnahme von Diamanten, gestiegen ist. Der Export nahm besonders nach Kenia, Jordanien, Vietnam, in die Tschechei und die Türkei zu, wohingegen die Importe ganz besonders aus Latvien, Japan, Portugal, China und Jordanien stiegen.
Zahl der Siedler stieg 2007 um 5%
Die jüdische Bevölkerung in Siedlungen im Westjordanland stieg im Jahr 2007 um 5,2%, was einen Zuwachs von 14.000 Bewohnern von 268.000 Ende 2006 auf 282.000 zum Jahresende 2007 bedeutet.
Angaben des Innenministeriums zufolge kann der Anstieg sowohl einem natürlichen Wachstum zugeschrieben werden als auch einer Binnenwanderung aus Gemeinden innerhalb der „Grünen Linie” zu den Siedlungen. Selbstverständlich wurden bei der Auswertung keine illegalen Außenposten in der Gegend berücksichtigt.
Ein beträchtlicher Anteil am Bevölkerungswachstum kann in den großen haredischen (ultra-orthodoxen) Siedlungen verzeichnet werden, so in Beitar Illit, Modi'in Illit und Immanuel, wo die Geburtenrate außerordentlich hoch war.
Dennoch ist der Anstieg nicht nur Harediegemeinschaften zuzuschreiben, sondern konnte auch in säkularen festgestellt werden, wie beispielsweise in Maale Adumim, Givat Ze'ev and Ariel. „Ideologisch ausgerichtete Siedlungen” – isolierte Gemeinschaften im Herz der Region, die meist von religiösen Zionisten bewohnt werden, zeigen ebenfalls einen Bevölkerungszuwachs.
Was erstaunt, ist die Tatsache, dass eine der wenigen Siedlungen mit rückläufiger Bevölkerungsquote ausgerechnet die jüdische Gemeinde in Hebron ist, wo die Bevölkerung von Ende 2006 bis Ende 2007 von 620 auf 607 Bewohner fiel.
Ein kleines Stück Jerusalem
Nicht weit von den Eindrücken der sich drängenden Touristen in der Ben Yehuda- Fußgängerzone und dem Lärm der 500 Meter entfernten belebten Jaffastraße gibt es eine wahre Oase der Stille. Gesäumt von farbenprächtigen Blumenarrangements und hochragenden Bäumen, versetzt einen schon der Eingangsbereich zum Ann Ticho House in eine Szenerie, die so gar nicht zum turbulenten Geschehen in der Jerusalemer City passen will.
Das als „milchig-koscher“ geführte Café-Restaurant in der Harav-Kook-Straße 9 im Herzen Jerusalems kann auf eine lange Historie zurückblicken. Das Ticho House gehörte zu den ersten Gebäuden, die in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts außerhalb der Jerusalemer Altstadtmauern errichtet wurden. Seinen Namen verdankt das Haus dem berühmten Züricher Augenarzt Dr. Avraham Albert Ticho, der es 1924 erwarb. Die Zimmer, in denen er seine Augenklinik für die Jerusalemer Bevölkerung einrichtete, beherbergen heute den Cafébereich. Seine Frau Anna diente ihm als Assistentin, bis sie sich mehr und mehr der Malerei widmete. Anna Ticho gelangte besonders in der Zeit nach dem Tod ihres Mannes (1960), als Künstlerin zu großer Berühmtheit...
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January 20
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Sonntag, 20. Januar 2008
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Schock über Hisbollah-Kommentare bezüglich israelischer Soldaten
Mit Worten, die israelische Soldaten betreffen, hat der Kopf der Hisbollah im Libanon, Hassan Nasrallah, während seines ersten öffentlichen Auftritts seit mehr als einem Jahr eine Welle des Entsetzens in Israel sowohl in der Öffentlichkeit als auch unter den israelischen Ministern ausgelöst. Nasrallah hatte am Samstag ein religiöses schiitisches Event in Beirut besucht und in seiner Rede erklärt, die Hisbollah sei in Besitz von Körperteilen israelischer Soldaten, die im zweiten Libanonkrieg gefallen sind. „Wir haben Hände, Füße und sogar fast vollständige Leichen vom Kopf bis zum Becken“, rief Nasrallah. „Die israelische Armee hat die Überreste einer großen Anzahl von Soldaten einfach zurückgelassen“, behauptete er. Die israelische Armee fertigte umgehend eine Erklärung an, in der es hieß, die Worte Nasrallahs seien „zynisch und bösartig“. Das Militär weigerte sich, direkt auf die Äußerungen einzugehen, gab aber einen Hinweis darauf, dass Nasrallah die entführten Soldaten Ehud Goldwasser und Eldad Regev nicht gemeint habe. „Nasrallah versucht ganz bewusst, uns nervlich fertig zu machen“, sagte Innenminister Meir Sheetrit. „Wir sollten uns nicht von ihm einschüchtern lassen, noch sollten wir uns ihm ergeben – wir sollten ihn ausschalten.“
Sderot nach wie vor unter Beschuss
Über das Wochenende gingen die Angriffe aus dem Gazastreifen mti Kassam-Raketen weiter, allein am Freitag fielen mehr als 30 Raketen auf Israel, eine landete in Sderot neben einem Kindergarten und beschädigte eine Wasserleitung. Auch heute morgen wurden wieder Kassams abgefeuert. Das israelische Zentrum für Terror- und Kriegsopfer veröffentlichte einen Bericht, der zeigte, wie sehr besonders die Kinder in Sderot zu leiden haben. Zwischen 75 und 94 Prozent der 4 – 18-Jährigen in Sderot zeigen Anzeichen posttraumatischer Stresssymptome, so der Report. 30 Prozent der Kinder leiden an einem voll ausgeprägtem posttraumatischen Stresssyndrom,
Vier von sieben inhaftierten Mädchen auf freien Fuß gesetzt
Das Jerusalemer Amtsgericht ordnete die Freilassung von vier der insgesamt sieben minderjährigen Mädchen an, die seit drei Wochen inhaftiert sind. Das erste Mädchen wurde am Donnerstag freigelassen, nachdem die Polizei ihre Identität über ein in ihrem Besitz befindliches Dokument festgestellt hatte. Die anderen drei wurden am Freitag auf gerichtliche Anweisung hin auf freien Fuss gesetzt unter der Bedingung, dass die Eltern ihre Töchter identifizieren. Für die Freilassung wurde am Donnerstag eigens ein Fastentag einberufen.
Die Mädchen gehören zu den im Jahr 2005 aus Gush Katif vertriebenen Einwohnern und leben derzeit im Nitzan Karawanlager unter hunderten von anderen Betroffenen. Ca. 30 Freunde der jungen Aktivisten haben ausserhalb des Gerichtshofes protestiert. Die Jugendlichen waren drei Wochen zuvor verhaftet worden, als sie an der Errichtung eines illegalen Außenpostens auf einer Anhöhe nahe Beit El teilnahmen. Die Anhöhe „Givat HaOr“ gehört zu einer Reihe von im Laufe des vergangenen Jahres errichteten Gebäuden. Die Aktivisten, die von der Polizei im Routineverfahren entfernt werden, kehren laufend zurück und schwören, die Siedlungen wieder aufzubauen und zu bewohnen.
Die legale Rechtsorganisation Honenu sagte, dass die Freilassungsaktion den intensiven öffentlichen Druck auf das Gericht widerspiegelt. „Diese jungen Mädchen haben erfolgreich das gesamte System herausgefordert und damit bewiesen, dass jüdische Siedlungen in Judäa und Samaria kein Verbrechen sind.“
Kanada nimmt USA und Israel aus Liste der „Folter-Staaten“
Kanada hatte die USA und Israel auf eine Liste mit Staaten gesetzt, in denen Gefangene von Folter bedroht sind. Als Beispiel wird in einem Lehrvideo für Diplomaten das Lager Guantánamo aufgeführt. Auf Druck naher Verbündeter hin, distanzierte sich die kanadische Regierung nun davon, Außenminister Maxime Bernier erklärte – peinlich berührt – sein Bedauern darüber, dass Kanada irrtümlicherweise seine engen Verbündeten USA und Israel, gemeinsam neben ihren Erzfeinden Syrien und Iran, in eine Liste von Staaten, die gegenüber Gefangenen Foltermethoden anwenden, aufgenommen hat. Er habe bereits die Anweisung erteilt, das Lehrmaterial zu überprüfen und entsprechend zu berichtigen. Wie der kanadische Fernsehsender CTV berichtete, existiert ein Lehrgangs-Dokument mit entsprechenden Hinweisen im Außenministerium in Ottawa. Auch China und Afghanistan werden in dem Dokument als Folter-Staaten aufgelistet. Ein Sprecher des kanadischen Außenministeriums, Neil Hrab, erklärte auf Anfrage, das Lehrgangsmaterial sei „kein politisches Dokument“; es spiegele „nicht die Meinung oder die Politik der derzeitigen Regierung wider“. Das Dokument wird laut CTV in Kursen für Diplomaten verwendet, die in ausländische Gefängnisse geschickt werden könnten und die daher für mögliche Folter-Fälle sensibilisiert werden sollen. Der Text beschreibt den Angaben zufolge „amerikanische Verhörmethoden“, die den „Zwang zur Nacktheit, Isolation und Schlafentzug“ beinhalten.
Hisbollah erbittet israelischen Film „Beaufort“
Die Hisbollah, Israels Erzfeind im Norden, hat nach einer Kopie des israelischen Erfolgsfilms „Beaufort“ angefragt. Ein Journalist des Hisbollah TV-Senders „Al Manar“ wandte sich in Italien während eines Filmfestivals mit der Bitte um die DVD an den israelischen Produzenten Avichai Henig, und reichte sie an Nasrallah weiter. Der Film, der auf der Berlinale den Silbernen Bären errang (israel heute berichtete im April 2007), ist eine Dokumentation über den letzten Stützpunkt der Israelischen Verteidigungsarmee im Südlibanon und über die letzten spannungsreichen Tage der Festung Beaufort bis zum Abzug aller israelischen Truppen aus dem Südlibanon.
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January 18
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Freitag, 18. Januar 2008
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Barak ordnet hermetische Abriegelung des Gazastreifens an
Mehr als 130 Kassam-Raketen sind in den letzten 3 Tagen auf Israel gefallen, die israelische Armee versucht derweil, Terrorzellen in Gaza auszumerzen, dabei wurden mindestens 25 Palästinenser getötet. Aus palästinensischen Kreisen hieß es, dass am gestrigen Donnerstag eine Mutter und ihr Sohn sowie ein weiterer Palästinenser bei einem israelischen Angriff getötet worden sind. Die israelische Armee hatte versucht, eine Kassam-Terrorzelle zu treffen und dabei irrtümlicherweise die Zivilisten getroffen. Weiterhin ist auch einer der führenden Verantwortlichen für die Produktion von Kassam-Raketen in Beit Lahia von der israelischen Armee getötet worden. Außenminister Ehud Barak kündigte eine hermitische Abriegelung des Gazastreifens an und schwor, dass die israelische Armee nicht eher ruhen wird, bis die Kassam-Gefahr, die für israelische Bürger vom Gazastreifen ausgeht, behoben sei. In der so genannten Westbank wurde unterdessen ein hochrangiges Al-Aksa Mitglied getötet, während die israelische Armee ein Gebäude, das von Terroristen besetzt wurde, belagerte. Die Terrororganisation Al-Aksa kündigte das Ende der Ruhe in der Westbank an.
5 Jahre Haft für Verrat
Ein ehemaliger Psychologe der israelischen Armee wurde vom Tel Aviver Bezirksgericht zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt, nachdem bewiesen wurde, dass er ausländische Geheimdienste kontaktiert hatte, um vertrauliches Material zu verkaufen. Dr. David Shamir, der während seiner Zeit als Arzt in der Armee Zugang zu Geheiminformationen wie Pläne zur Evakuierung der Bevölkerung im Norden Israels etc. hatte, sagte aus, ihn hätte pure Geldgier getrieben. Der 45-Jährige hatte nicht nur zu iranischen Behörden sondern auch zur Hamas Kontakt aufgenommen und seine Dienste angeboten. Zur Weiterreichung vertraulicher Informationen kam es nicht. In Israel wunderte man sich nicht nur im Gerichtssaal darüber, warum ein Einwohner eines Staates den ärgsten Feinden seines eigenen Landes Informationen liefern wollte, die letztendlich auch ihn in Gefahr gebracht hätten.
Beduine ist Generalkonsul Israel in Alexandria
Erstmalig ist ein moslemischer Beduine in den Auslandsdienst des israelischen Staates getreten: Hassan Kabia ist der neue Generalkonsul im ägyptischen Alexandria, so berichtete die Yediot Ahronot. Kabia ist ehemaliger Oberstleutnant der israelischen Armee, ging dann in den Dienst des Außenministeriums der Nahostabteilung und wurde später nach Kairo versetzt. Im Außlandsdienst arbeiten 12 weitere Angehörige von Minderheiten in Israel, die meisten von ihnen sind Drusen.
Jesus und der Rebbe
Wie das Volk auf einen Messias in seiner Mitte reagiert, ist heute in Israel deutlich mitzuerleben. „Der Messias tut Zeichen und Wunder”, lautet der Slogan der neuesten Messiaskampagne für Chabad in Israel. Man will das Bewusstsein für den Anspruch wecken, dass Menachem Mendel Schneerson (1902-1994) tatsächlich der verheißene Messias sei.
Tatsächlich gibt es sehr viele Parallelen zwischen Jesus und diesem Rebbe, wobei die auffälligste darin besteht, dass Rebbe Schneerson auch 14 Jahre nach seinem Tod für seine Gläubigen noch immer lebt.
Dies wirft die Frage auf, warum das Judentum heutzutage keinerlei Toleranz gegenüber messianischen Juden zeigt, die glauben, dass Jesus der biblische Messias ist.
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January 17
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Donnerstag, 17. Januar 2008
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Kassam-Angriffe gehen weiter
20 Kassamraketen wurden am heutigen Donnerstag bis Mittag aus dem Gazastreifen auf Südisrael gefeuert, drei Menschen wurde leicht verletzt. Es ist der dritte Tag, an dem von palästinensischen Terroristen massive Raketenangriffe auf Israel ausgeführt werden, Dienstag und Mittwoch fielen allein als 90 Raketen innerhalb von 48 Stunden auf Israel. Die Behörden in Sderot meldeten, dass insgesamt 6415 Raketen und Mörsergranaten auf die Stadt gefeuert wurden, seit die Unruhen nach nach den Osloer Verträgen vor sieben Jahren losgingen.
Allein Mittwoch wurden 50 Raketen aus Gaza auf Sderot, Ashkelon und Umgebung abgefeuert, zwei Menschen wurden dabei verletzt, unzählige erlitten einen Schock. Das israelische Militär geht weiter gegen die Angriffe vor, was sich oft als schwierig herausstellt, da Israel keine Zivilisten treffen möchte, sondern nur die Verantwortlichen, die jedoch gern Schutz innerhalb der Zivilbevölkerung suchen. So wurde gestern gemeldet, dass eine Rakete, die von der israelischen Armee auf ein Auto mit Hamas-Terroristen abgefeuert wurde, dieses haarscharf verfehlte und ein Auto mit drei palästinensischen Zivilisten traf.
Israelische Firma schlägt Ölpipeline nach Fernost vor
Die Eilat-Ashkelon Pipeline Company (EAPC) hat ein internationales Konsortium von Energiegesellschaften dazu angeregt, in Israel eine Pipeline für Rohöl zu errichten, um die Verschiffung von Rohöl in den Fernen Osten zu erleichtern. Das Öl würde über türkische Öltanker in den Hafen von Ashkelon gelangen, nachdem diese das Öl aus den Gegenden der ehemaligen Sowjetrepubliken, Georgien und Aserbeidschan, erhalten haben.
Sobald das Öl dann über eine Pipeline nach Eilat befördert wäre, würde es auf Tanker verladen werden, um es nach Ostasien zu verschiffen. EAPC veranstaltete unlängst einen Probelauf für eine Verschiffung und erklärte, dass das Projekt die Transportkosten für Asienimporteure verringern könnte.
Tote durch Kältewelle
Die Kältewelle, die in den letzten Tagen - besonders Nachts - durch Israel zog, hat gestern ihr viertes Opfer gefordert, einen obdachlosen Mann in Rishon LeZion. Zuvor waren ein Mann aus Tel Aviv, eine Frau aus Beerscheva und eine Frau in Bat Yam erfroren aufgefunden worden. Vier Menschen wurden gestern Abend ins Soroka Hospital in Beerscheva mit starker Unterkühlung eingeliefert.
Die USA versprechen Israel eine den Saudis überlegene Bombe
Die Vereinigten Staaten haben ihre Zusage gegeben, Israel mit fortschrittlicheren „cleveren Bomben“ auszustatten als mit den Bomben, die sie an Saudi Arabien innerhalb eines regionalen Verteidigungspaketes zu verkaufen gedenken, wie aus führenden israelischen Sicherheitsquellen zu vernehmen war.
Die Bush-Verwaltung schlug bereits letztes Jahr vor, die arabischen Golfstaaten mit einem 20 Milliarden Dollar Paket neuester Waffengattungen zu beliefern, einschließlich Bombenbausätzen mit sog. Joint Direct Attack Munition (JDAM). Doch Israel-Befürworter in Washington lehnten den Plan ab mit der Begründung, dass die JDAMs gegen den Jüdischen Staat eingesetzt werden könnten. Israel ist seit 1990 im Besitz solcher Waffen und setzte diese großflächig im Zweiten Libanonkrieg ein.
Premierminister Ehud Olmert ließ Israels Einwände gegen den Deal mit den Saudis im Juli fallen, nachdem ihm eine US Militärhilfe von 30 Milliarden Dollar über die nächsten 10 Jahre zugesichert worden war und er zudem die Zusage erhielt, dass künftige JDAM-Verkäufe an Israel eine verbesserte Technologie enthalten würden als diejenigen,die den Saudis versprochen wurden. Nach Aussagen der Boeing Gruppe, der Hersteller von JDAMs, enthält der neueste Bausatz Lasernavigatoren und Gleitflügel, die Düsenflugzeugen ermöglichen, Munition aus mehr als 40 Meilen vom Ziel entfernt abzuwerfen.
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January 16
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Mittwoch, 16. Januar 2008
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Israel Beitenu steigt aus der Regierungskoalition aus
Der Vorsitzende von Israel Beiteinu, Avigdor Lieberman, kündigte am Mittwochmorgen den Austritt seiner Partei aus der Regierungskoalition an mit der Begründung, die rechtsgerichtete Partei werde eine Verhandlung mit den Palästinensern über „Kernthemen” des Konflikts nicht tolerieren.
Lieberman, der als Minister für strategische Angelegenheiten in Premierminister Ehud Olmerts Regierung fungierte, erklärte, dass Friedensgespräche sich mit dem Thema, wie man die israelisch-arabische Bevölkerung in PA-kontrollierte Gebiete übersiedeln kann, befassen sollten.
„Von unserem Standpunkt aus betrachtet, steht das Konzept ‚Land für Frieden’ außer Diskussion“, sagte Lieberman. „Die Basis sollte vielmehr der Austausch von Gebieten und Bevölkerung sein. Wir haben kein Problem mit den Palästinensern, sondern mit den Arabern. [Die israelisch-arabischen Knessetmitglieder] Ahmed Tibi und Mohammed Barakeh sind viel gefährlicher als [Hamas-Führer von Damaskus, Khaled] Meshal und [Hisbollah-Führer Hassan] Nasrallah, weil sie von innen heraus operieren.“
Olmerts Partner führten an, dass die Koalition selbst ohne Lieberman über eine stabile Mehrheit von 67 Knessetabgeordneten verfüge. Darüber hinaus bestünde die Möglichkeit, neue Parteien einzubringen, wie z.B. United Torah Judaism oder sogar Meretz.
Eskalation an der Grenze zum Gazastreifen
Am heutigen Mittwoch sind am Morgen mehr als 31 Kassam-Raketen und Mörsergranaten auf Ashkelon und Sderot gefeuert worden. Eine Rakete traf ein Industriegebiet in Ashkelon, andere Kassams richteten Schäden in Kibuzzim an. Der Islamische Dschihad übernahm die Verantwortung und erklärte, dies sei die Rache für den Tod des ranghöchsten Kommandeurs der al-Quds Brigaden im so genannten Westjordanland, Walid Obeidi, der bei einem Einsatz der israelischen Armee nahe Jenin getötet wurde. Obeidi steckte hinter zahlreichen Schießereiattacken sowie versuchten Bombenangriffen in Israel.
Mehr als 40 Kassam-Raketen sowie über 20 Mörsergranaten sind am gestrigen Dienstag bis in die Nacht hinein auf Sderot und Umgebung aus dem Gazastreifen abgefeuert worden. In Sderot wurden 10 Menschen verletzt, darunter auch Kinder. Der Kassam-Regen begann um vier Uhr nachmittags, als eine Rakete eine Hühnerfarm traf. Die Izz al-Din al-Kassam Brigaden der Hamas übernahmen die Verantwortung für die Raketen- und Mörsergranatenangriffe. In Ashkelon schlug ebenfalls am Nachmittag eine Grad-Rakete ein, die aber keinen Schaden anrichtete.
Am Morgen wurde im Kibbuz Ein Hashlosha nahe der Grenze zum Gazastreifen ein Volontär aus Ecuador von palästinensischen Heckenschützen erschossen. Der 20-jährige Südamerikaner war erst vor ein paar Monaten aus Liebe zum jüdischen Volk nach Israel gekommen und hatte seitdem auf dem Feld gearbeitet. Die Kugel eines palästinensischen Terroristen traf ihn von hinten, während er vor dem Kugelhagel zu fliehen versuchte. Auch hier übernahmen die Izz al-Din al-Kassam Brigaden der Hamas die Verantwortung.
Die Eskalation der Kassam-Angriffe sei nur der Beginn, drohte einer der Hamasführer, Mahmud al-Zahar, dessen Sohn am Dienstagmorgen bei einem Militäreinsatz der israelischen Armee im Norden des Gazastreifens getötet worden war. Die Armee war am Montagabend im Rahmen einer Militäroperation im Gazastreifen eingedrungen, um gezielt gegen die anhaltenden Kassam-Abschüsse vorzugehen und Terrorinfrastrukturen zu zerschlagen. Am Dienstag kamen bei den Auseinandersetzungen und Kämpfen 19 Palästinenser um, mindestens 16 von ihnen gehörten einer bewaffneten militanten Gruppe, wie der Hamas, an.
Israelische Cowboys reiten durch die USA
Sechs israelische Cowboys planen, hoch zu Ross durch die Vereinigten Staaten zu reiten mit der Absicht, ein Bewusstsein für israelische Kultur und den bevorstehenden 60. Jahrestag anläßlich der Staatsgründung Israels zu wecken. Die Gruppe beabsichtigt, ihren Ritt an der kanadischen Grenze zu starten und von dort zur mexikanischen Grenze zu reiten. Auf ihrem Weg sind Zwischenstopps in jüdischen und christlichen Gemeinden, die entlang der Route liegen, geplant.
Die sechs Reiter erklärten, dass sie eine relativ leichte Route gewählt haben, weil ihr Hauptanliegen darin bestünde, die Bevölkerung zu gewinnen und Klischees entgegenzuwirken – und nicht der Trip selbst sei. Die Cowboys werden auf israelischen Pferden reiten und die israelische Flagge auf ihrer Tour mit sich führen.
Neuer Gesetzesentwurf zur Scheidung soll Erpressung verhindern
Die Knesset hat erstmals einen Gesetzesentwurf gebilligt, welcher sowohl zivilen als auch rabbinischen Gerichten erlauben wird, ein scheidungswilliges Ehepaar zur Vermögensaufteilung aufzufordern, bevor es zur offiziellen Scheidung kommt. Das Gesetz soll verhindern, dass ein Partner eine jüdische Scheidung verweigert (d.h. die Erstellung eines "Get"), um sich einen größeren Anteil am Gemeinschaftsvermögen zu sichern. Die aktuelle Gesetzgebung verlangt, dass die Paare vor der Aufteilung des Vermögens bereits geschieden sein müssen.
Der Gesetzesentwurf würde Paaren eine Vermögensaufteilung vor der Scheidung unter folgenden Voraussetzungen erlauben: Es muss ein Jahr verstrichen sein, seit einer der beiden die Scheidung eingereicht hat. Die beiden Partner müssen seit mindestens neun Monaten getrennt leben. Oder wenn Missbrauch in einem oder beiden Fällen vorliegt. Während sowohl säkulare als auch religiöse Knessetabgeordnete das Gesetz befürwortet haben, hegen einige Mitglieder Bedenken, ob die ultra-orthodoxe Schass-Partei sich dagegen aussprechen wird.
Nach einer im Jahr 2007 durchgeführten Studie, verweigern schätzungsweise 180 israelische Männer ihren Ehefrauen eine jüdische Scheidung und ca. 190 israelische Frauen verweigern ihren Männern die Zustimmung zu einer Scheidung. Eine Frau, die von ihrem Mann keine Scheidungsurkunde erhält, kann nicht wiederheiraten und alle Kinder, die sie von einem anderen Mann bekommen würde, wären nach geltendem jüdischem Recht so genannte Mamser, also unrechtmäßige oder uneheliche Kinder.
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January 15
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Dienstag, 15. Januar 2008
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Olmert und Lieberman führen Koalitionsverhandlungen
Premierminister Ehud Olmert und der Minister für strategische Angelegenheiten, Avigdor Lieberman, werden am heutigen Dienstag die Zukunft von Liebermans Yisrael Beiteinu-Partei besprechen. Lieberman kündigte an, die Regierung in dem Moment zu verlassen, wenn Verhandlungen mit der Palästinensischen Autonomiebehörde über „Kernthemen” aufgenommen werden und solche Verhandlungen begannen bereits zu Beginn der Woche. Das Yisrael Beiteinu-Sekretariat wird in absehbarer Zeit eine Diskussion über die Option, die Koalition zu verlassen, anberaumen.
Von Olmert wird indessen behauptet, er werde versuchen, Lieberman zum Bleiben zu überreden angesichts der iranischen Bedrohung. Gleichzeitig werde er ihm ein Mitspracherecht bei Israels Antwort auf das Atomprogramm des Irans einräumen. Das Ausscheiden von Yisrael Beiteinu würde Olmert mit einer Mehrheit von 67 Abgeordneten zurücklassen, aber würde die Koalition anfälliger machen gegenüber anderen Parteien, die mit Austritt drohen.
Aus den Reihen Liebermans war zu hören, dass sich Lieberman wohl kaum von Olmerts Argumenten hinsichtlich Iran überzeugen lassen werde, aber er werde womöglich bleiben, wenn Olmert verspricht, keine Juden aus Judäa und Samaria zu vertreiben, solange der Terror nicht gestoppt wird. Oder falls es Olmert gelingen sollte, Lieberman davon zu überzeugen, dass die Gespräche über die „Kernthemen” lediglich Show waren.
100 Mio. Dollar in den Gazastreifen geschmuggelt
Der Chef des israelischen Geheimdienstes Shin Bet, Yuval Diskin, hat der Knesset mitgeteilt, dass hochrangige Hamasmitglieder in den letzten Wochen mehr als 100 Mio. Dollar in den Gazastreifen schmuggeln konnten, da Ägypten nichts dagegen unternommen hat. Ägypten hat vor ein paar Wochen wiederkehrenden Mekka-Pilgern erlaubt, die ägyptische Grenze zum Gazastreifen zu durchqueren und dabei auf angemessene Sicherheitschecks verzichtet. Palästinensische Terroristen feuern derweil weiter Kassam-Raketen und Mörsergranaten auf Israel, allein am Sonntag richteten acht Mörsergranaten an mehreren Häusern enormen Schaden an, wie durch ein Wunder gab es keine Verletzten. Israel reagierte darauf, indem es in Gaza-Stadt eine Terroristengruppe in einem Auto angriff, dabei wurden drei Terroristen getötet. Der israelische Minister für innere Sicherheit, Avi Dichter, erklärte, dass aufgrund der anhaltenden Bombardierung aus dem Gazastreifen, mehr als 3000 Einwohner der Südstadt Sderot ihr Haus verlassen hätten, da sie die Lebensbedingungen nicht mehr ertragen können. Wenn Sderots Bürger Tag für Tag in Bunkern Schutz suchen müssen, sagte Dichter, dann müssten das auch die Einwohner Gazas. Für viele in Israel ist eine Bodeninvasion Gazas ein letzter Ausweg aus dieser verfahrenen Situation. Aus diplomatischen Kreisen hieß es, dass US-Präsident George Bush während seine Israelaufenthalts letzte Woche gegenüber Olmert grünes Licht für eine Militärinvasion gegeben habe, jedoch darauf bestanden habe, dass es dabei keine palästinensischen Zivilistenopfer gibt.
2 Tonnen explosives Material in Gaza-Hilfstransport entdeckt
Israelische Sicherheitsleute haben am Kerem Shalom Grenzübergang in einem LKW, der humanitäre Hilfe in den Gazastreifen bringen sollte, zwei Tonnen an Material entdeckt, das für die Herstellung von Kassam-Raketen benutzt wird. Dies ist das zweite Mal innerhalb einer Woche, das in einem LKW für Hilfsgüter eine umfangreiche Menge an Sprengstoffmaterialien gefunden wurde.
„Wie wir in der Vergangenheit gesehen haben, schrecken Terrorgruppen vor nichts zurück. Wir waren Zeugen etlicher Angriffe auf den Grenzübergang, der Karni-Übergang musste deshalb ein paar Monate geschlossen werden – und es sind die Palästinenser, die letztendlich darunter zu leiden haben“, kommentierten Sicherheitsleute am Grenzübergang zu Gazastreifen.Trotz der Sicherheitseinschränkungen und der wirtschaftlichen Sanktionen erlaubt Israel die Belieferung des Gazastreifens mit medizinischem Zubehör und Medizin – ein Umstand, der von den Terroristen schamlos ausgenutzt wird.
Sohn von Hamasführer Zahar getötet
Aus palästinensischen Kreisen wurde heute gemeldet, dass die israelische Armee Hussein al-Zahar, den Sohn des Hamasführers Mahmud al-Zahar während eines Luftangriffs getötet hat. Bei dem Angriff, der eigentlich jemand anderem galt, kam noch ein weiterer Mann ums Leben. Es ist der zweite Sohn des Hamasaktivisten, der bei einem Angriff ums Leben kam.
Rückgang der Geburtsrate unter den Ultra-orthodoxen
Die Geburtsrate unter den ultra-orthodoxen Juden in Israel hat in den letzten Jahren einen starken Rückgang verzeichnet, meldete das Zentrale Statistikbüro. In der Haredi-Gemeinschaft von Beitar Illit waren 2001 noch durchschnittlich 8,9 Kinder pro Frau zur Welt gekommen, 2006 lag der Durchschnitt bei nur noch 7,7 – ein Rückgang von 13,5 %. Modiin Illit, eine weitere ultra-orthodoxe Stadt, konnte einen Rückgang von durchschnittlich 9 Kindern pro Frau auf 8 verzeichnen. Die religiöse Gemeinschaft ist damit trotz allem noch Spitzenreiter in Israel, wenn es um die Kinderzahl geht. Als Grund wird offen die Kürzung des Kindergelds im Jahr 2001 gehandelt. Auch unter moslemischen Frauen war seitdem ein Rückgang der durchschnittlichen Geburtenrate zu beobachten (von durchschnittlich 4,7 % im Jahr 2000 auf 4 im Jahr 2006).
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January 14
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Montag, 14. Januar 2008
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Heute Verhandlungsbeginn zwischen Israel und Palästinensern
Wie offiziell bestätigt wurde, werden heute Verhandlungen über die Kernpunkte des Nahost-Konflikts beginnen, darunter die Jerusalem-Frage. Die Verhandlungen werden zwischen Israels Außenministerin Tzippi Livni und dem palästinensischen Verhandlungspartner Ahmed Qureia geführt. Der palästinensische Präsident Abbas erklärte, die Gespräche werden sich um sechs Themen drehen: Jerusalem, die Siedlungen, die palästinensischen Flüchtlinge, die Grenzen, Sicherheit und Wasserreservoirs. „Wenn wir uns in diesen Punkten einig werden, dann kann man sagen, dass wir eine Einigung erzielt haben“, sagte Abbas.
In Israel richtet sich nun die Aufmerksamkeit auf den Strategieminister Avigdor Liebermann, der gedroht hatte, aus der Regierungskoalition aszusteigen, sollten Kernthemen zwischen Israel und der PA auf den Verhandlungstisch kommen. Aus Olmerts Kreisen hieß es, Liebermann werde die Koalition nicht verlassen, da die Verhandlungen scheitern könnten. Premier Olmert hatte jedoch letzte Woche angekündigt, dass sein Verhandlungsteam sich mit allen Kernpunkten auseinandersetzen und nicht zögern würde, Entscheidungen zu treffen, die „schmerzhafte Kompromisse“ nach sich ziehen würden.
Kanada unterstützt PA mit 300 Mio. Dollar
Der kanadische Außenminister Maxime Bernier erklärte am Sonntag, dass seine Regierung innerhalb der nächsten fünf Jahre 300 Mio. Dollar an die Palästinensische Autorität zu überweisen gedenkt. Das Geld soll dazu dienen, Reformen innerhalb der PA durchzuführen und die Sicherheitskräfte finanziell zu stärken“, sagte Bernier.
Die Sicherheitskräfte der PA haben damit begonnen, in Shechem (Nablus) und Bethlehem Streife zu fahren, um zu beweisen, dass die PA in der Lage ist, Terrorismus zu bekämpfen und Verbrechen unter ihre Kontrolle zu bekommen. Terroristen, die von den PA-Einsatzkräften verhaftet werden, haben eine bis zu drei Monaten lange Gefängnisstrafe zu verbüßen, bevor sie dann zu Mitgliedern der PA-Kräfte werden. Dort rüstet man sie mit Waffen aus und zahlt ihnen ihr Gehalt aus PA-Geldern.
Bauminister Boim für die Fortsetzung des Baus in Jerusalem
In Israel stehen zur Zeit Baupläne zur Erweiterung Jerusalems in kontroversen Stadtgebieten zur Debatte, darunter die Vergrößerung des umstrittenen Stadtteils Har Homa, was bereits herbe Kritik seitens der US-Außenministerin Condoleezza Rice einbrachte. Der israelische Bauminister Zeev Boim rief nun dazu auf, den Bau der Wohneinheiten in diesen Stadtteilen fortzuführen. „Jerusalems Stadtgrenzen wurden festgesetzt und innerhalb dieser haben wir das Recht zu bauen. Wenn wir das nicht tun, dann reißen wir uns selbst den Teppich unter den Füßen weg und stellen etliche Stadtbezirke in Frage – von Ramot Eshkolot bis Gilo. Das ist inakzeptabel“, argumentierte Minister Boim.
Universitäts-Jahr könnte annulliert werden
Das nationale Arbeitsgericht hat gestern entschieden, keine gerichtlichen Verfügungen gegen Universitäts-Dozenten zu verhängen, die seit 85 Tagen streiken. In einem Versuch, die akademische Krise zu beenden, hatte Kabinettssekretär Eved Yeheskel den Rat der Universitätspräsidenten zusammengerufen, um zusammen mit Premierminister Ehud Olmert nach einer Lösung zu suchen. Der Vorsitzende des Rats, Professor Moshe Kaveh, warnte: „Dieses Semester noch zu retten, ist aussichtslos, und das momentane akademische Jahr ist auch in Gefahr. Wenn wir jetzt nicht den Unterricht wieder aufnehmen, können wir das Jahr ganz streichen.“ Ein besonderer Schaden wurde auch bereits auf dem Gebiet der Forschung angerichtet. Bestreikt werden die Zustände an den Universitäten insbesondere durch Budgetkürzungen, zudem fordern die Professoren ein höheres Gehalt, da die momentane Besoldung seit Jahren Preissteigerungen etc. nicht angepasst wurde. Von anfänglich 35 % geforderter Lohnerhöhung sind sie jetzt für einen Kompromiss auf 21 % bereit.
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January 13
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Sonntag, 13. Januar 2008
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Ägypten: Terrorzelle mit Verbindung zu Al Qaida zerschlagen
Wie erst jetzt bekannt wurde, haben ägyptische Behörden vor zwei Monaten eine 14-Mann starke Terrorzelle verhaftet, die Verbindungen zur Al Qaida hat und eine Reihe von Terroranschlägen auf Israel plante. Wie Al Jazeera am Samstag meldete, waren 12 Ingenieure und 2 ägyptische Armeeoffiziere Mitglied der Terrorzelle. Ihr Plan bestand darin, ein unbemanntes Flugobjekt zu bauen, das Ziele innerhalb von Israel angreifen sollte. Weiterhin hieß es, die Terrorzelle habe Raketen hergestellt, die den von den Palästinensern hergestellten Raketen ähnlich seien, und die von israelischem Territorium aus auf Israel abgefeuert werden sollten. Der Anführer der Terrorzelle hat dem Bericht zufolge an der Alexandria Univeristät studiert, Saudi Arabien und die Vereinigten Emirate besucht und dabei Afghaner getroffen, die Verbindungen zu Al Qaida unterhalten. Es wird daher davon ausgegangen, dass Al Qaida versuchte, Israel von Ägypten aus anzugreifen.
Amokläufer verwüsten amerikanische Schule in Gaza
Bewaffnete Männer haben am Wochenende die amerikanische internationale Schule in Gaza verwüstet – bereits der zweite Anschlag auf die Schule innerhalb von 48 Stunden. Sie warfen Fenster ein, zündeten Busse an und plünderten Computer der Schule. Beamte vermuten eine Verbindung zu Präsident Bushs Besuch im Westjordanland in dieser Woche. Am Donnerstag, kurz bevor Bush im so genannten Westjordanland eintraf, hatten Scharfschützen eine Panzerabwehrrakete auf die Schule abgefeuert.
Für den Angriff am Samstag hat bisher noch niemand die Verantwortung übernommen.
Wegen ihrer deutlich sichtbaren Verbindung zu den USA, wurde die Schule bereits wiederholte Male das Angriffsziel von Vandalen. Die Privatschule im nördlichen Gaza hält ihren Unterricht auf Englisch und benutzt einen Stundenplan nach US-Manier, unterhält jedoch keinerlei Beziehung zur US-Regierung.
Der Hamas-Sprecher des Innenministeriums im Gazastreifen, Ihab Ghussein, verurteilte den Vorfall als kriminellen Akt.
Israelische Opfer beim Flugzeugunglück in Namibia
Fünf Israelis und ein einheimischer Pilot wurden am Freitagnachmittag beim Absturz eines Leichtflugzeuges in Namibia getötet. Die Maschine stürzte unmittelbar nach dem Start ab. Israels Botschafter in Südafrika, Ilan Baruch, traf gemeinsam mit dem israelischen Konsul Sharon Dadon am Samstagmorgen am Absturzort ein. Fünf israelische Reisepässe wurden am Unglücksort gefunden.
Beamte, die den Unfall untersuchen, sagten gegenüber Ynet, dass die Identifizierung der Opfer sehr schwierig sei, weil das Flugzeug beim Aufprall komplett zerschlagen wurde.
Moti Ganz, Präsident der Israel Diamond Manufacturers Association, gab an, dass alle fünf Opfer Mitarbeiter in der Diamantenindustrie seien. „In den letzten Jahren wurden viele Diamantfabriken im südlichen Afrika errichtet und ca. 50% der namibischen Diamantwerke sind in israelischer Hand“, erklärte Ganz.
Der Unfall ereignete sich beim Versuch des Piloten, eine Notlandung in der Nähe der Hauptstadt durchzuführen. Örtliche Ermittlungsbeamte, die die Absturzumstände untersuchen, fanden heraus, dass es sich um eine Maschine der Atlantic Aviation handelt.
UN verurteilt Katjuscha-Angriff auf Israel
Der UN-Sicherheitsrat hat in dem Raketenbeschuss auf Israel, bei dem letzten Dienstag zwei Katjuscha-Raketen aus dem Libanon in der israelischen Stadt Shlomi in Galiläa einschlugen, aufs Schärfste verurteilt und als klare Verletzung der Resolution 1701 deklariert. In die Erklärung eingeschlossen wurde auch der Angriff auf Soldaten der UNIFIL-Truppe am Dienstag, bei dem zwei irische Soldaten verletzt wurden. In der nur mit Widerwillen vom derzeitigen Vorsitzenden des Sicherheitsrates, dem Libyer Giadalla A. Ettalhi, vorgelesenen Erklärung rief der Sicherheitsrat die UNIFIL und die libanesische Regierung dazu auf, die israelisch-libanesische Grenze klar und eindeutig zu bezeichnen.
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January 10
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Donnerstag, 10. Januar 2008
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Bush: Nahost-Friedensvertrag zum Ende diesen Jahres
Die gestrige Ankunft des amerikanischen Präsidenten George W. Bush, der Frieden zwischen Israel und Palästinensern promoten will, wurde überschattet von einem erneuten Raketenbombardement aus dem Gazastreifen. 19 Kassam-Raketen gingen auf die südisraelische Stadt Sderot und Umgebung nieder. Auf einer Pressekonferenz in Ramallah am Donnerstag erklärte Bush, dass ein Nahost-Friedensvertrag zum Ende seiner Amtszeit vollendet sein werde. Sowohl die israelische als auch die palästinensische Regierung verstehe, so Bush, „die Bedeutung zweier demokratischer Staaten Seite an Seite“ in Frieden. „Ich bin mir sicher, dass mit der richtigen Hilfe der Staat Palästina entstehen wird“, sagte Bush.
Aus palästinensischen Kreisen hieß es unterdessen, dass die Palästinenser keine Antwort auf die Raketenangriffe auf Israel aus dem Gazastreifen haben, so das israelische Internetportal ynet. „Wir erwarten, dass diese Angelegenheit keiner der Hauptverhandlungspunkte wird, weil unsere Situation in Bezug auf dieses Problem und unsere eingeschränkten Möglichkeiten offensichtlich sind“, so die palästinensische Quelle. Von Präsident Bush wird jedoch erwartet, dass er in der Umsetzung der Einigungen von Annapolis den Palästinensern hilfreich zur Seite steht, bis eine endgültige Lösung gefunden ist.
Am Morgen hatte sich Präsident Bush mit dem israelischen Oppositionsführer Benjamin Netanjahu getroffen, der ihm unmissverständlich klar machte, dass Jerusalem für immer vereint und unter israelischer Hoheit bleiben muss. „Jerusalem gehört dem jüdischen Volk und wird für immer unter jüdischer Herrschaft bleiben“, so Netanjahu, der mit Bush auch über die iranische Bedrohung diskutierte.
Änderung der Kriterien für „Blut an den Händen“ in Aussicht
Der Regierungsausschuss, der damit beauftragt ist zu definieren, welche Kriterien für PA-Terroristen mit „Blut an den Händen“ anzuwenden sind, plant für Donnerstag die Veröffentlichung neu gefasster Kriterien im Zuge eines Gefangenenaustausches für den entführten IDF Unteroffizier Gilad Shalit.
Es wird erwartet, dass die Ramon-Kommission die von Premierminister Ehud Olmert gefassten Beschlüsse, die Definiton für „Blut an den Händen“ enger zu fassen, vorlegen wird. Eine Änderung der Kriterien würde bedeuten, dass verurteilte PA Mörder, die nicht direkt am Tatort beteiligt waren, sondern den Anschlag lediglich planten, künftig die Kriterien zur Freilassung erfüllen werden.
Gesetz zur Unterstützung von Terrorwaisen
Die Knesset hat am Mittwoch in erster Lesung ein vom Knessetabgeordneten Zevulun Orlev (NU/NRP) eingebrachtes Gesetz verabschiedet, das die finanziellen Zuwendungen an Kinder, die ihre Eltern bei Terroranschlägen verloren haben, erhöhen soll. Die Altersgrenze für Zuschüsse wurde von bisher 21 auf 25 Lebensjahre erhöht. Zusätzlich werden kraft Gesetzes Entschädigungsgelder an Familien bezahlt, die Terrorwaisen adoptiert haben sowie an Familien, die aufgrund eines Terroropfers einen Teil ihres Familieneinkommens eingebüßt haben.
Das Gesetz sieht die gleichen Begünstigungen für Kinder vor, die beide Elternteile bei einem Terroranschlag verloren haben oder für Kinder, wo ein Elternteil dem Terror zum Opfer fiel und das zweite Elternteil unter anderen Umständen zu Tode kam. Orlev erklärte, dass die vorgeschlagenen Veränderungen auf Empfehlungen des Wohlfahrtskomitees beruhen, das er damit beauftragt hatte, eine Studie über die Probleme der Angehörigen von Terroropfern zu erstellen.
Krankenhauspersonal droht mit Streik
Die israelische Gewerkschaft Histadrut hat angekündigt, dass es innerhalb des staatlichen Krankenhauspersonals nächste Woche zu Streiks kommen könnte. Die Belegschaft hätte dabei die Wahl, sich entweder Sanktionen auferlegen zu lassen oder aber einem Vollstreik zuzustimmen und nur lebensrettende Maßnahmen durchzuführen.
Krankenhausmitarbeiter argumentieren, dass die Regierung es versäumt habe, den Personalbestand dem Bevölkerungszuwachs in Israel anzugleichen. Des Weiteren drohen sie damit, stufenweise Maßnahmen zu ergreifen, um die Regierung unter Druck zu setzen, falls es in naher Zukunft zu keiner Einigung käme.
Bei betroffenen Krankenhäusern handelt es sich um: Nahariya Hospital, Hillel Yafe, Rambam, Barzilai, Sheba, Rivka Ziv, Wolfson und Asaf HaRofeh.
Das Wetter
In Jerusalem werden heute bis zu 9 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 16 Grad, in Tiberias 16, am Toten Meer 17 und in Eilat bis zu 18 Grad.
Wir wünschen Ihnen aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels, einen gesegneten Tag und ein geruhsames Wochenende.
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January 09
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Mittwoch, 9. Januar 2008
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US-Präsident Bush besucht Israel
Der US-amerikanische Präsident George Bush ist heute in Israel zu einem dreitägigen Besuch eingetroffen. Es ist sein erster Besuch im Land als Präsident, er wird von Condoleezza Rice begleitet. In Jerusalem wurden zu seiner Sicherheit ganze Straßenzüge gesperrt, sogar auf der Autobahn zwischen Tel Aviv und Jerusalem wurde der Verkehr zeitweilig unterbrochen. Es gäbe eine neue Chance für „Frieden und Freiheit in der Region“ sagte er in seiner Rede gleich nach der Ankunft am Ben Gurion Flughafen, wo er in allen Ehren u.a. vom israelischen Präsidenten Schimon Peres und dem Ministerpräsidenten Ehud Olmert empfangen wurde. Bush hofft, Friedensgespräche zwischen Israelis und Palästinensern in Gang zu setzen, die einen dauerhaften Frieden mit sich bringen. Trotzdem werden in Israel eigentlich keine entscheidenen Durchbrüche von den dreitägigen Gesprächen erwartet.
Kassamrakete trifft Babybett
Eine Kassamrakete ist heute in Sderot in ein Wohnhaus eingeschlagen. Die Rakete traf das leere Bettchen eines drei Wochen alten Jungens. Seine Mutter war mit dem Jungen beim Ertönen des Alarms in den Bunkerraum geflüchtet und wurde so vor Schrecklichem bewahrt. Sie erlitt jedoch einen Schock. Sechs weitere Raketen wurden heute auf Israel abgefeuert, sie landeten auf offenem Feld und richteten keinen weiteren Schaden an. Die israelische Armee hat unterdessen eine Rakete auf eine Terroristen abgeschossen, die gerade dabei waren, von Beit Hanun im nördlichen Gazastreifen aus Mörsergranaten abzufeuern. Dabei wurde ein Terrorist getötet und sechs verletzt.
Ehemaliger IDF Stabschef Moshe Levy gestorben
Der ehemalige IDF Stabschef Moshe Levy starb am gestrigen Dienstag im Alter von 72 Jahren. Zuvor befand er sich in kritischem Zustand im Emek Hospital in Afula, nachdem er 10 Tage zuvor einen Schlaganfall erlitten hatte. Levy wurde in Tel Aviv als Sohn jüdischer Immigranten aus dem Irak geboren und schloss sich der IDF 1954 an. Zuerst diente er in den Golani Brigaden, danach wurde zu den Fallschirmspringern rekrutiert. Er hatte verschiedene Positionen als Kommandeur inne, bevor er beim Rennen um den Stabschefposten gegen Rafael Eitan im Jahr 1983 als Sieger hervorging. Nach der üblichen 4-Jahresperiode verabschiedete er sich aus der Politik und zog sich ins Kibbuz Bet Alfa zurück. „Er war nicht nur ein Kommandant, nicht nur ein Armeechef, sondern in erster Linie war er ein Mensch“, sagte der ehemalige Armeechef Amnon Lipkin-Shahak. Moshe Levy hinterläßt seine Frau und fünf Kinder.
Das Wetter
In Jerusalem werden heute bis zu 10 Grad erwartet, in Tel Aviv bis zu 17 Grad, in Tiberias 17, am Toten Meer 20 und in Eilat bis zu 19 Grad.
Wir wünschen Ihnen aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels, einen gesegneten Tag und eine erfolgreiche Woche.
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